^H____________________ Donnerstag, «. Februar 1902^ IahlWng 121. Zeitung. ^ N li ^",^.", gröhcre prr Zeilr li Ii^ l>ri ö'trrt» Wicdcrftoüiügc» per Zeile e k. Die «Laibncher Zeitung, erscheint »Äalich, mlt «uünnlimr der Conn> ,mb Feiertage, Dle «bmlniftrallo» befinbct sich ttongrekplllh Nr, ^. die «cdaltlon Dalmatin-Oasse «r, 6. Sprechft'iüdcn der «ebllltion von » hl» «0 Uh« vormittag«, Unsranlierte Ärlese werden nicht angenommen, Manuskripte nicht zurückgestellt. Nichtamtlicher Teil. ^ Zur inneren Lage. ^cht!«? ^'wntliche Wiener Blätter lvidinen ihre Ve^ ^ ^"'^"n zns a lnn:en getretenen Reichsrate. ^>e ei .'^"""denblatt" stellt den, Abgeordnete ^i^ '^ äienllich günstige Prognose und schreibt ^tsch^, "'^ der Nesserllng der Verhältnisse den schritt "'^ Czechen gleichmäßig zu. Der erste '^n ^" praktischen Raattiviei'ung des Hauses sei ^ Wn^V""^" ^^"' tonnen. (5s zeige sich, das; "»üy. ""Wnlen Interessen dei> Völker Oesterreichs ^ '""^voller in den Vordergrund treten. ^tlM "^^e Wiener Tagblatt" konstatiert, das; in ^l>ir,? ^^^'^^" köpfen die Disposition zu einer ^njw .' .^^^^' b"u Parlaniente schr wohl täte, ^, tv^^^ ^^ 6^ dies ans den Erklärungen her» ^>d i> ' ^^^' Abgeordnete Dr. Kramar iiber den ^ sten" czochischon Universitätsfragei:, sowie über '^ .""anahlne des Unterrichtsministers zu den» '>h "Uneben hat. Es scheine, daß das Abgeord-^l l>, x """ Ausschüsse folgend, das Vudget er-.^ die ^s '' "'^ ^'^ bleibe nur zu wünschen, das; ^«i'^l ^l"'er""tt der großen Staatsproblenie ^"innntte sei. ^li^^^utschen Zeitung" zufolge ist die äugen-,"8n wahrzunehmen gewesen, was zu der ^'^^berechtigen würde, wir stünden dem großen Probten: der deutsch-czechischen Verständigung um ein Erkleckliches näher. Allein anderseits habe die, Situation in dieser Nichtung wenigstens keine Ver° schärfung erfahren. Ohne Uebertreibung könne man sogar sagen, daß sie sich etwas günstiger gestaltet hat. Deutsche und Czechen sangen an, wenigstens in akade» »nsä)er Weise gegenseitige Konzessionen zu erörtern. Die ..Oesterr. Volkszeitung" hält das Parlament für noch nicht so weit gekräftigt, daß es an die Lösung der schwersten Aufgabe, an einen nationalen Aus» gleich, gehen könnte, aber es sei doch schon stark genug, die atideren Aufgaben zu erfüllen, die in seinen Be-reich fallen, und insbesondere die Nächstliegende, den Staatsvoranschlag, zu erledigen. Die Sturmesnächte seien überstanden, die Temperatur sei eine mildere geworden. Die „Ostdeutsche Rundschau" hält den nächsten Sesfionsabschnitt für gesichert: die „laufenden" Nr beiten dürften im Hause keine allzu drohenden Klippen finden, und auch bei den sozialpolitischen Vorlagen werde das Haus jede vernünftige Anforde« rung befriedigen. Sein Schicksal dürfte sich erst gelegentlich der Ausgleichs' und Zollvorlagen erfüllen. Das „Illustr. Wiener Extrablatt" erwartet, daß die ersten Wochen der Session — von Zwischenfällen abgesehen — mit rasäfer Arbeit ausgefüllt fein wer> den. Das sei immerhin ein schöner Fortschritt. Aber es sei nicht alles, nnd die Krise sei damit allein nicht gebannt. Unendlich viel werde davon abhängen, wie die Ausgleichskonferenzen zwischen Deutschen und Czechen ausfallen werden. Nach der „Arbeiterzeitung" werde das Parlament für die kommunen Pflichtarbeiten nur auf geringe Teilnahme rechnen können. Es sei wohl gut, daß! Oesterreich die oft recht künstlichen Erregungen los wird, aber zu der nüchternen Sachlichkeit normaler Parlamente werden die Oesterreicher erst erzog«: wer» den müssen. Die „Wiener Morgenzcitung" erklärt in einer Besprechung der Zolltarifsdivergenzen zwischenOester» reich u. Ungarn? Die inneren Wirren Oesterreichs sind oft das einzige Argument, das Ungarn für egoistisch« Zollpostulate ins Feld führen kann. Diese, innere Re« lation wird nicht aufhören. Deshalb ist es auch doppelt erfreulich, daß die Situation in, österreichischen Ab-geordnetenbause an Vedrohlichkeit viel eingebüßt hat. Bagdadbahn. Man schreibt der „Pol. Korr." aus Konstantinoftel: In einen: früheren Berichte wurde darauf hinge» wiesen, daß die Konzessionserteilung für die Vagdad» bahn, welche seit der ün Jahre lttl)!> gegebeilen for» mel'len und prinzipiellen Zusage iiber kurz oder lang mit aller Sicherheit zu erwarte,: war, in den hiesigen diplomatisch: und politischen: Kreisen keinen großen Eindruck hervorgerufen hat. Nachträglich muh jedoch diese Behauptung dahin eingeschränkt werde,:, daß die Engländer und Nüssen hievon auszunehmn: sind. Es ist dies unschwer zu erklären. Lange Zeit war und ist noch jetzt zum größten Teile England die Vormacht im Persischen Golfe, und zwar durch den Vesitz der Bach« rim°InseIn, das Protektorat über Kuweit, die indische Nachbarschaft und seine Meerbehcrrschung. In den letzten Jahren trat infolge seiner Stellung und Aspirationen in Persien Nußland als künftiger Kon« t'urrent im Persischen Golfe ein. Nun gesellt sich durch die Konzessionierung der Vagdadbahn auch Deutsch« land hiezu. Wenngleich bekanntlich vierzig Perzent französisches Kapital an dem großen Unternehmen Anteil nehmen wird, bleibt die Leitung und Vertretung desselben doch den Deutschen vorbehalten. Deutschland wird daher künftig das ganze Hinterland und die Verkehrslinie Kunstantinopel.Vagdad durch dic Bahn beeinflusse,: und sich unter den in Fragen des Persischen Golfes in erster Linie zu beachtenden Mächten befinden. In finanzieller Hinsicht wäre zu dieser Ange-legenheit noch Folgendes hervorzuheben: Die Haupt° frage der Konzession war die Fixierung der Kilometer» Garantie für den Vau und den Betrieb. Bekanntlich wurde dieselbe für das Baukapital mit 10.000 Francs Feuilleton. Die Altertumsforscher. Aus l>em Englischen des O. 3>! ^yri,?/"lN'" der Gänge waren zu einen: wahr-^ ^ suchen Netzwerke geworden. Endlich aber ii^^roi ^ ""e große kreisförmige Halle mit dlcnt, ,?"' Kalktnff, der in einer Ecke cine Mar- ^Vllta^ 6'" "ef Kennedy begeistert, „ein christ» ^en's^'nutlich der erste, der eristiert hat. ^^° is" ""e diese Halle als Tempel." ^h?it ^' '"^ ln>r liraen alle Bischöfe der ersten geistlichen Ornate begraben." ^ lwr.s b in hellein Entzücken vor diesen un° ^l."^s ist - e" Altertümern stehen. ^'"de w^'6' so diel ich weiß. Bringen Sie mal ^.'U'nes. "Udere war auf die andere Seite der Vc d?, . U"5 stand nun im gelblich fahlen ^'^'^s'on S "'IP,. ^'ittix ^ '^ '"^ ln^ Krümmungen zwischen ^c ^.ch''^ der Treppe liegen? Ueber zwei- ^- ' lbst' '"n 5ins? N'cht den Weg zurück nicht finden "i^ >^s "'" natürlich noch weniger." ! '<> d^'ch tauben." , tz ^H^!?rrnis ist hier gräßlich. Ich habc !^t<^ch»?lch licmacht. Wollen Sie es sehen?" ^ ^? ^?lnci f '^""b ""ch der Laterne aus und im ^ '^nlw ,^"' k'' Kennedy, als legten sich un- ^l cwf seino Auger. Niemals hatte er- solche Finsternis gekannt. Sie schien auf ihm zu lagern und ihn zu drücken, wie ein körperliches Hin« dernis, vor den: er zurückweicht. Er streckte die Hände aus, um es von sich zu stoßen. „Genug! Machen Sie wieder Licht." Sem Begleiter lachte hell auf. „Sie scheinen sich unbehaglich zu fühlen, Freund Kennedy!" „Machn: Sie rasch, Mensch, zünden Sie das Licht an." „Sonderbar, wissen Sie, daß ich nach dem Klangc Ihrer Stimme nicht zu sagen wüßte, wo Sie sind. Könnten Sie mir nicht sagen, wo ich stehe?" „Nein. mir scheint'v. als wären Sie rings um mich her." „Hätte ich nicht den Leitfaden in meiner Hand, ich hätte leine Ahnung davon, welchen Weg wir einzu« schlagen haben." „Das glaube ich gern. Aber nun machen Sic Licht, genng des Unsinns." „Nun wohl, Kennedy, wie ich von Ihnen ver- nommen, finden Sie an zweierlei Vergnügen: erstens an Abenteuern und zweitens an Hindernissen. Nun, ^ das Abenteuer wird sein, aus dieser Katakombe den Nückweg zu finde»,. Das Hindernis bilden die ver° ' schlungemm Pfade und die Finsternis. Eile haben Sie jc» nicht und wenn Sie hie und da Nast halten, so wäre es mir lieb. wenn Sie an Marie Saunderson denken würden, und daran, ob Sie an ihr wirklich ehrenhaft gehandelt haben." „Ha, Satan, was soll das bedeuten?" schrie Kennedy entsetzt und rannte im kleinen Kreise rings-umher, mit beiden Händen die dichte Finsternis greifend. „Leben Sie wohl", sagte eine spöttische Stimme aus der Ferne. „Ich glaube wirklich, lieber Kennedy, daß Sie selbst von Ihren: Standpunkte aus nicht ganz korrett gehandelt habn:. Nm' einen klem?n Nmswnd scheinen Sie nicht gewnßt zu haben, und den kann ich Ihnen mitteilen. Fräulein Saunderson war die Braut eines armen Teufels, eines simplen Gelehrten, und sein Name war Julius Burger." Ein leises Geräusch noch, der dumpfe Klang eines Fußtrittes, der auf den Steinfliesen aufschlug, dann sank lautlose, drückende Stille auf den antike:: Ehristentempel und schlug iiber Kennedy zusammen wie die Wellen über einen Ertrinkenden. Ungefähr zwei Monate später zirkulierte folgende Notiz in sämmtlichen Blättern Europas: „Eine der interessantesten Entdeckungen ist die Auffindung der neuen Katakombe in Rom, welche die. Wissenschaft der Energie nud den: Scharfsinne des berühmten deutschen Altertumsforschers Julius Vur> gcr verdankt, der auf diesen, Gebiete die erste Autori-tät Europas ist. Doch scheint er nicht der erste Entdecker gewesen zu sein. Vor einigen Monaten verschwand der bekannte englische Gelehrte Kennedy aus seiner Woh» nung, und es ward angenommen, er sei infolge eines kürzlichen Skandales, der sich an seinen Namen ^ knüpfte. Plötzlich abgereist. Wie sich nun herausstellt, ist er seinem leidenschaftlichen Wissenseifer, der ihn zu einen: der ersten Gelehrten stempelte, zum Opfer gc> fallen. Seine Leiche ward in: Zentrum der ncuent-deckten Katakombe anfgefunden, und der Zustand seiner Füße und seiner Bcschuhung weist darauf hin. daß er tagelang in diesen: unterirdischen Labyrinth umhergeirrt war. ohne einen Ausweg zu finden. Un« erklärlich ist es. daß der berühmte Gelehrte weder ein Licht noch Zündhölzchen bei sich führte, was auch sein traurigem Schicksal zur Folge gehabt hat. Das Pein» lichste an der Sache ist, daß der verunglückte Gelehrte der intimste Freund des Entdeckers war, dessen stolze Freude über die Entdeckung, die zu maci>e,: er gluckllcy genug war. durch das beklagenswerte ^ch:ck,al semeH ssrcunke« ,mk Mitarbeiter* fo <"-« ftttbBnt Mrd«n> 2«bacher Zeitung Nr. 30. 246 und für den Verrieb mit 4500 Francs festgesetzt. Außerdem erhält die Gesellschaft vierzig Perzent der Einnahmen, welche 10.000 Francs per Kilonieter übersteigen. Mit dieser Bestimmung der Garantie ist vieles erledigt, jedoch die Hauptsache ist offen geblieben, nämlich für die Garantie die Mttel Zu finden und dieselben stchexzustellen. Es ist zweifellos, daß diese Ucittel nur cmtzerhalb des gegenwärtigen Budgets gefunden werden können, und zwar wird man hiefür nur eine einzige Quelle entdecken: die Zolleinncchmen, das heißt eine Ersetzung des jetzigen Normalzolles durch das Differentialzoll-System. Man ersieht hier« aus, daß noch mannigfache Hindernisse und Schwierigkeiten zu überwinden sein werden. Denn für die Erreichung dieses Zieles wärm erforderlich: der Abschluß neuer Handelsverträge, was wohlwollende In» tentionen von Seite der in Betracht kommenden Großmächte bedingt; eiire Verständigung mit der Oottc pudliquo, um die Anteilnahme der alten Bondholders i an den neuen Eiimahmen zu regeln, was gleichfalls Wohlwollen von Seite der Mächte voraussetzt, die Konversion der Zoll»Anleihe, beziehungsweise die Aufnahme einer neuen Zoll-Anleihe. Diese wichtigeil Fragen bilden derzeit den Gegenstand ernster Er wägungen und teilweise schon von Veratungen aller in dieser Angelegenheit maßgebenden i^reise. An den beteiligten Stellen gibt man sich der Hoffnung hin, daß sich alle in Frage kommenden Mächte Deutschland und Frankreich anschließen und die angedeuteten Hindernisse überwinden werden. Nur bezüglich Eng» lands und Rußlands hegt man gewisse Besorgnisse. Französifcherfeits glaubt man jedoch erwarten zu können, daß die zwischen Frankreich uird Rußland bestehende Entente zur Ueberwindung der russischen Bedenken bezüglich der Handelsverträge, sowie all' gemeiner Politischer Rücksichten usw. wesentlich bei-tragen wird. Hinsichtlich Englands glaubt man, daß es sich auf die Dauer in diesen Fragen nicht isolieren werd«. Politische Uebersicht. Laibach, 5. Februar. Se. k. und k. Hoheit Herr Erzherzog Franz Ferdinand trifft, wie man aus St. Petersburg meldet, in der russischen Hauptstadt Freitag, den 7. d. M., mittags ein und verbleibt daselbst bis einschließlich Dienstag, den 11., an welchem Tage ein großer Hofball die zu Ehren des Herrn Erzherzogs vorbereiteten Festlichkeiten abschließt. „HIas" stellt fest, daß die Majorität gegen den Antrag d'Elvert, betreffend die Streichung der Vudgetpost für die böhmische Technik in Brunn, dieselbe Zusammensetzung aufwies wie die ehemalige Rechte. DaF sei ein Fingerzeig für die cze-chischen Abgeordneten, wo sie ihre Freunde zu suchen und welche Taktik sie in Hinkunft zu befolgen hätten. Im nächsten Konsisto rium, das im Monate Mai stattfinden soll, wird, wie man aus R o m meldet, im Hinblicke darauf, daß durch den Tod des Kardinal» Erzbischofs von Venevent, Monfignore Dall' Olio, die Zahl der unbesetzten Kardinalstellen auf fünf gestiegen ist, die Ernennung neuer Kardinäle erwartet, da das Kardinalskollegium nur noch aus 65 Mtgliedern, wovon 39 Italiener und 26 Ausländer sind, besteht, und die Ertrankungen der Kardinäle Parocchi und Ciasca sich besorgniserregend gestalten. Als sicher gilt die Ernennung des Nuntius in Wien, Mgr. Taliani, und der Erzbischöfe von Genua und Floreng. Für die beiden letztgenannten, die zur Partei der „Unversöhnlichen" gezählt werden, soll Kardinal - Staats' setretär Nampolla, dessen Einfluß bei Ernennungen mehr als je der überwiegende ist, wie es heißt, mit Eifer eintreten. Das „Journal de St. Petersbourg" veröffentlicht ein Handsä, reibe n des Kaisero N ito l a u s an den russischen Botschafter in Berlin, Grafen von der O sten » S a ct e. n. Das anläßlich des fünfzigjährigen Dienstesjubiläums des Botschafters erlassene Hand» chreiben hebt in wannen Worten seine Verdienste, be sonders uni die Anfrochthaltung dor seit langem bestehenden freundschaftlichen Buchungen zum deut-schen Reiche, hervor und verleiht ihm den Wladimir-Orden erster Klasse. InEngland finden gegenwärtig dieErsaH -wahlen für das Unterhaus statt. Der jüngsten Wahl in DewsbnN), bei der die Radikalen ein Mandat gewannen, folgte am A. d. M. die in Shef-field. Gewählt wurde hier an Stelle des kürzlich verstorbenen Ashmead-Vartlett der konservative Kandidat Roberts, der 5231 Stimmen auf sich vereinigte, wäh-rend der liberale Mandatswerber Valle mit ilM Stimmen in der Minderheit blieb. Die Konservativen haben also wieder gesiegt, aber gegenüber dcr letzten Wahl im Jahre 1900 haben sie eine Einbuße von rund 700 Stimmen erlitten. Im allgemeinen haben übri-gens die in den letzten Wochen vollzogenen Nach-Wahlen keine wesentliche Aenderung in den Partei-Verhältnissen des Unterhauses gezeitigt und nur den Beweis geliefert, daß die Bevölkerung jetzt den polity schen Ereignissen mit mehr Interesse folgt als früher, sich daher auch eifriger an den Wahlen beteiligt: die Haltung der Regierung in der südafrikanischen Frage finbet, wie der „Post" aus London geschnoben wird, bei den konservativen und unionistischen Wählerkreisen volle Billigung, doch scheint es auch, daß die proburi-sche Partei im Lande stärker vertreten ist, als man bisher nach den Angaben der gegnerischen Presse annehmen konnte. Aus Sidney, 4. d. M., wird gemeldet: In der Schlußsitzung der Konferenz der politisclM Ar« bcitsliga wurde nach lebhafter Debatte mit 39 gegen 23 Stimmen eine Resolution angenommen, welche sich für die Autonomie dor Burcn, für die Amnestierung der Kaprebellen und die Wiedercmfriä> rung der Farmen ausspricht. Die Resolution soll dem Premierminister dos Landes und den Führern der Iv beraten Partei im Reichsparlamcnte vorgelegt lverden. Tagesueuigteiten. — (Das interessanteste Vuch der O ^ Als man einen der berühmtesten französischen ^M^ . fragte, wie er zu seiner stilistischen Meisterschaft ^ wäre, antwortete er: „Ich lese täglich das Wörterbuch' .c,. selbe Methode hat auch ein zeitgenössischer 'taliel^, Schriftsteller gewählt; im Laufe dieser Lektüre jedoch, ^, anfangs als langweilige technische Uebung, etwa wie «l filer das Spielen von Tonleitern, aufgefaßt, gelangte ^ der überraschenden Entdeckung, daß da» Auch, welA ^. gemein als das trockenste gilt, das interessanteste untel ^. ist. „Mein Entzücken" — bemerkt er — „steigerte M j, Tag zu Tag. Man stelle sich etwa eine Niescichalle v ^ welcher interessante Gegenstände der verschiedensten Ad» . gen einer Weltausstellung in bunter Unordnung "uO! , liegen. Aus der Stadt gelangt man da Plötzlich auf« ,^ ron der Erde, aufs Meer, dann ins Innere der ^^.^ Neben einem alltäglichen Gerät liegt eine m'l^Al >l Rüstung, weiterhin ein seltener Tisch, eine asiatische 4>l ^, ein Kirchenmobell, eine Blume, ein mechanischer App^, Kunstwerte der verschiedensten Art wechseln mit el,o<^ .ttcstümen. mit Vilbern aus allen Epochen ab. T,^«^ Weisheit dringt in euer Ohr und gleich darauf ein ^,, oder eine feierliche Beschwörungsformel; Worte, we>^ gelehrte Professoren erinnern, andere, in denen fröh"^ ^ genb lebt; uralte Wortbildungen, ein Denkmal la'ng!^ schlafener Generationen, und Fremdwörter, in benen l^ Geist ausländischer Kulturen spiegelt. Man PbM^ man träumt, man lacht, man lernt; wenn man ^ »^ schließt, ist man berauscht wie nach einer interessanten , terborstellung. Kann man mehr von einem Buche vena"»., — (Ein Interview mittels brahtl^ Telegraphic.) Aus London wirb berichtet: Del? ^, tonische Dampfer „Philadelphia" war am MittwoH ^ mehr als hundert englische Meilen vom Lande entf^'^, ei". Insasse desselben bereits mit einem Manne a"! ^ Lcnbe eine Unterhaltung begann. An Bord bei "^,^i phia", die erst seit kurzem mit einem Apparat für b^ ^ Telegraphic ausgestattet wurde, befanden sich Mal«^^ Erfinder des Systems, und Richard Croler. Die bl" ^ Station in Lizard war benachrichtigt, um bereit z" ^ eine Nachricht von der „Philadelphia" zu erhalten! t" ^, Mittag kam die erste Depesche von Marconi durch ^, ^! und nachdem die Verbindung so befriedigend Herges^ ^ wurden von den Passagieren viele Depeschen abgesa""^ Acitreter der „Central News" benutzte nun diese Oeleö Zü um Marconi «drahtlos" zu interviewen. „Wann ben^,^ mit der Sendung von ,Marconigrammen' über den ^ ^ schen Ozean zu beginnen?" lautete die erste Frage, ^ ^: sam, aber deutlich zu Marconi getickt wurde. „^^^ ich das nicht sagen", kam sogleich die Antwort, "^ ^ hoffe, es wird bald sein." — „Sind Ihre Schw'"'^ mit dem transatlantischen Kabelgesellschaften, bit ^ Erfolg, den Ozean zu überbrücken, mit Unruhe bef ^ hc>ten, in Ordnung gebracht?" — „Die einzige Schw> ^ betraf Neufundland", erwiderte Darconi, „ich ^^it^ mit Kanada, noch mit den Vereinigten Staaten je ^^ ^ leiten." — „Haben sich die Aktien der Kabelgcsellsch< / ihrem ersten Schrecken über Ihre „»" erholt?" -" "" ^ nichts darüber", kam nach einer Pause die Anttvol'/^/ kicht sind Sie gewillt, mir mitzuteilen, ob die Neglt / Großbritanniens, Kanadas und der Vereinigten ^AÜ an Ihren Bemühungen, Ihr System der drahtlose?^, graphic zu vervolllommen, mitarbeiten?" fragte ^e^H^ list weiter. Marconi sann lange über diese Frage N ^ lieh sie sich wiederholen, ehe er antwortete. Dann bew^ Line Hamburger Aatriziertochter. stoman au» dem modernen Hamburg von Onnanss Sanbor (28. Fortsetzung.) „Daö habe ich vorausgesehen und dir meine Ve-danken auch schon mitgeteilt. Ich fürchte, du kommst in die fatale Lage, zwischen Lisa und Gisela wählen zu müssen. Im Grunde hat Lisa die älteren Rechte hier im Hause," meinte Thomas Kleyfen. „Das sehe ich durchaus nicht ein l" erwiderte die alte Frau mit einer an ihr ganz ungewohnten Härte in der Stimme. „Wenn ich wählen muß, wird mir die Wahl nicht schwer fallen. Lisa hat jahrelang nichts als Gutes unö Liebes von uns genossen. Wir haben ihr Heimatsrechte in unserem Hause gegeben, und sie wie unsere leibliche Tochter gehalten. Wenn sie aus reiner Bosheit und gehässigem Neid nicht länger bei uns bleiben will, oder Gisela das Leben hier schwer macht, mag sie in Gottes Namen gehen — ich halte sie nicht zurück. Das liebe Mio, die Gisela, soll jedenfalls nicht darunter leiden. Ich hoffe, dn bist in diesem Punkte ,nit mir einverstanden." „Vollkommen — wie mit allein, was du bo stimmst, Liebe!" Der Eintritt des Stubenmädchens, das einen Vrief brachte, unterbrach die Unterhaltung des Ehe« Paars. Kleyfen warf einen Vlick auf die Adresse und sah, daß derselbe aus Valparaiso von seinem Sohne war. Schleunig erbrach er das Koubert und durchflog die geilen. „Ende September, spätestens Anfang Oktober wird Thorwllld hier sein. Er sehnt sich nach uns — vor allem nach seinem lieben Mütterlem, wie er Die alte Frau lächelte. „Der liebe Junge! Gut, das; er ledig wiederkommt. Ich fürchtete immer, er könne sein Herz an eine Amerikanerin hängen. Ich wünsche ihm eine Hamburgerin zur Frau!" „Du kannst dir ja jetzt ein Schwiegertöchterchen anssuckM. Ich glaube, er überläßt dir's gern. Er war von jeher den Damen gegenüber etwas schüchtern. Uebrigens habe ich so meine eigenen Gedanken, ob nicht mit der Lisa und ihm etwas in der Schwebe ist." „Wieso? Woraus schließt dn das?" fragte dic alte Fran mit so offenbarer Bestürzung, daß ihr Gatte sic überrascht ansah. „Nun, er schreibt ihr doch so oft Karwi. lind sie schreibt ihm nnch. Neulich wenigstens sah ich einen an Thorwald von ihrer Hand adressierten Vrief unter der aufzugebenden Post." Frau Henriette schüttelte den Kopf. „Ich kann es nur nicht denken", sagte sie gepreßt, „und ich hoffe, es ist auch nicht so. Für Thor wäre nur die Neste gut genng. und Lisas Charatter gibt mir bis. weilen doch zu Bedenken Anlaß!" Der alte Herr nickte. „Stellen wir die Sache unserem Herrgotte an» heim", versetzte er in seiner rnhigen Weise, „er wird schon alles so fügen, wie es am besten ist!" Rudolf Meeder wurde an dem Nachmittage, der in Giselas Leben cine so entscheidende Wendung herbeiführte, länger in der Stadt aufgehalten, als er ge. dacht hatte. An der Alsterpromenade hatte er einen Kollegen getroffen, der mit ihm auf der Akademie ge» wosen war und der jetzt in Hamburg wohnte. Auf die Vitte desselben begleitete Nudalf ihn in sein Atelier, und unter dem Austausche gemeinsamer Erinnerun« M »M styreMdcy! Gthlmidl» verging Hf 9«5> tzr* schrocken sprang Rudolf auf, als eine, Wanduhr ^ lich die achte Abendstunde verkündete. Da er dc" ^ bis zur Uhlenhorst zu Fuß zurücklegte war ^ neun Uhr, als er in der Villa anlangte. ^ „Ich muß doch Gisela zn bewegen snclM, ^ ^ Stündchen mit mir im Garten zu verweilen, ^Ü' er. „Die Luft ist herrlich, und dem armen Ki'^ / von der Zimmerluft noch elender, als wie sie ^ hin schon ist." ^ Hier wurde sein Gedankengang durch d^ ^. ff stand desselben unterbrochen. Leichtfüßig, ^ Dl^ während der Zeit seiner WwderanwesenlMt l"^,^ hause noch nicht gesehen hatte, eilte Gisela d«c ^ der Veranda herab und ihm entgegen. ^. >^ fern fiel es ihm auf, daß ihr Aussehen fN'"^' Mene heiterer war. .^/ „Das ist recht, daß du dich ein bißchen ^ ^ gemacht hast, Schatz!" rief er erfreut. ,,H"f" ^' geahnt, würde ich mich früher auf den H^lN ^ macht haben. Du bist ja ganz atemlos! W"^' ck' geschehen? Hoffentlich nichts Unangenehm^ ^ das Gegenteil brauche ich ja kaum zu ^ schloß er bitter. ^ll^ ' dak ihi ^sf^ Adoptivkind zu feiner Mutter'zurück-^>tlii/°""e. als dieses Kind sich erkältete und starb. Die gleich-k^r (Nr .1) wollte dies jedoch nicht glauben, >ö Kl,>, ^" Totenschein gezeigt wurde, sie beanspruchte M ^ ^t. 2 und schwor, es wä« ihr eigenes. Um den ^l^ ^rlviclelter zu machen, beanspruchte nun auch dic > ^n " '^"^ Nr. 2 ihr Kind zurück. Weder Ver-^Ih,^^. '^lh Drohungen nützten, beide beanspruchten ?'hltn'!w ' I" '^" Verzweiflung schrieb Frau Meier ^< s,. -^ann, alles und erzählte ihm, in welch schrecklichem ^ble ^""' Der Gatte kam am folgenden Tage zurück seiner Frau nicht, packte alles zu- ^ z!^! schüttelte den Kopf, die Sache war ihm Nleich^ rätselhaft, zu nnanfgellärt, als daß er sie >jti^, ^nz fassen und iu Giselas Enthnsiasmnc' ^sten ^^!^ können. Auch er hatte nie etwas don der ^ < ""^ Onkels gewußt. Oder doch? Vei cini-M^^nnneir fiel es ihm ein, das; der Vater vor M<> emnial eines verschollenen Vrnders erwähnt ^l ^ ein einzigesmal, aber gerade, weil der ?'es^ ^ " — Nudolf — eine weitere Frage nach I ^ciih , ^chollenen tat, ihn rauh abfertigte, gerade Men "" die Erwähnung in seinem Gedächtnisse ^trrzz hieben, lind dieser verscholl »me Bruder deö ^ ^er Z5 ^^'^ ^"bre lang mit diesem znsammen ^ ih„. "^t gewohnt nnd gelebt habeil und nicht "^lfc,^ - nut worden wn? Beinahe undenkbar! s. ^^' '^ltsam und rätselhaft! r "' ^" ^urde auch Rlldolf von der schlich ^..^ e^ ^^' "lten Herrn angezogen-, schon k äkii?" acwechselton Worten fiihlte er alles ^"1 Ninm schwingn. (Abrlsttzunü so,g^ sammen und nahm Frau und Kind nach Deutschland mit. Auf Antrieb ihres Mannes hat Frau Meier nun auch das .und beansprucht, und der Richter muß nun entscheiden, welker der drei „Mütter" das Kind gehört. — (E1 n glücklicher Erfinder) ist Signor Marconi, der durch seine Erfolge mit der drahtlosen Tcle-graphic gerade jetzt wieder so viel von sich rcden macht. Wie ^ut ihln alles gelungen ist, erzählte er selbst einer Newyorlcr Journalistin, die ihn nach seinen ersten Versuchen auf seines Katers Gut (Ariffore bei Äologoa fragte: „Ich wußte immer, lch würbe berühmt werden", gestand er ganz offen. „Ich ivußte ganz genau, daß es mir gelingen würde,' so toar ich also auf den Nuhm vorbereitet. Ich pflegte davon zu trau-.ncn." — „Wie begannen Sie denn?" fragte die Journalistin. „Es war auf meines Vaterö Gut. Als itnade schon folgte ,ch immer oen wissenschaftlichen Entdeckungen. Ich war nümer auf der Spur von allem neuen. Ich hatte auf der Universität Bologna einen akademischen Grab erlangt und mttiessierte mich damals für die herh'schen Versuche. Na-nirlicy folgte dic Ehemie der Elektrizität. Einmal erfand ich Hampfmajchinln. Ja. ich interessierte mich einmal dafür", rnd dabei lächelte er etwas verächtlich, als ob Dampf-»'.aschinen nicht der Nebe wert wären. „Aber ich interessierte ü'.ich auch immer für drahtlose Telegraph«; wenigstens jcheint es mir jeyt so. Nachdem ich über Hertz gehört hatte, errichtete ich auf meine» Vaters Gut Telegraphenstangen und machte Versuche, bis es mir schließlich gelang, von einer Stange zur anderen, zwei englische Meilen weit, Depeschen zu senden. Ich weiß nicht, ob meine Familie immer an mich glaubte. Doch wurde ich niemals ermutigt; ich wufjte jedoch >mmer. daß ich cines Tages berühmt sein würde. Ich hatte, oas muß ich sagen, einen Vorteil vor den meisten Erfindern ocraus, weil ich nicht arm war. Ich konnte arbeiten und warten. Wenn ich arm gewesen wäre, glaube ich nicht, daß ich etwas erfunden haben würde. Ich bin durchaus nicht sicher, daß ich daran festgehalten hätte." — „„Sie hätten für oic drahtlose Telegraphic nicht gedarbt?" O nein, niemals, ich habe eine zu gute V«oauung . . . Trotzdem bleibe ich oft die ganze Nacht auf, und ich scheine nicht daran zu denken, wenn ich an etwas interessiert bin. Ich denke, ein Grund, warum ich immer an meinen Erfolg glaubte, war, baß ich iivir aus einem Mißerfolge niemals viel machte. Wenn es mir fehlschlug, Pflegte ich wirklich ebenso befriedigt zu sein. Wenn ich irgenbetwas versucht hatte und es arbeitete nicht, tonnte ich darüber hinweg und zu etwas anberm übergehen." — (Edis 0 ns neuer Akkumulator), der viele Hoffnungen auf dem Gebiete der Wissenschaft und Industrie llwcctt, dürfte seine Feuerprobe bestanden haben. Diese Feuerprobe besteht in seiner Anwendung für den Netrieb ^lltrischer Fuhrwerte, dei dem der Akkumulator zahlreiche Erschütterungen auszuhalten hat. die den Zusammenhang der Platten, aus bencn der Altunmlatoi zusammengesetzt ist, ,,u zerstören imstande sind, Edison hat nun vier Batterien an l.>icr Nagen angebracht, mit denen rr seit geraumer Zeit den ganzen Tag über Versuche anstellt. Während der vier Monate, welche diese Proben in Anspruch nehmen, hat der Akkumulator nicht den geringsten Schaden erlitten und seine voll-jländige Arbeitstraft bewahrt, die 25 Pcrzent höher ist. als die der besten bisher bekannten Akkumulatoren, allerdings weniger dauerhaft. Der Akkumulator von Edison kann in rr Hälfte der Zeit geladen werden, als die bisher verwende^ ic» Typen l!nd verlangt nicht die geringsten Eingriffe und Handfertigkeiten. Dies wäre der größte Vorzug der neuen .Ype. Was das Gewicht anbelangt, so lönntc nach den Ver-,uchen bic Energie einer Pferdelraft für 1 Stunde in Men 'Akkumulator von 22 Kilogramm cinmagazinicrt werden, lim diese Apparate billig herzustellen, bedarf es allerdings dn Aufstellung mächtiger Maschinen, die große Kosten verursachen, aber auch eine große Produttionsfähigleil besitzen. Edison beabsichtigt dahe»., ein riesiges Etablissement w Ame-rila herzustellen und mit seinen Erzeugnissen die ganze Welt ^u versorgen. — (Ei n ve r ste i ne r l e r Wa ld.) Die große Wüste in dem verbotenen Hintcrlandc Tripolis, Nordafrila, die fünfzig Jahre lang nicht von Europäern besucht worden ist. ist jetzt von einem jungen Engländer, Edward Dodson, der iül März fortging, erforscht worden. Die Mitglieder der Ex-p,dltion halten mit den Behörden vicl Schwierigkeiten: in einem Orte wurden sie verhaftet, und zweimal von den Arabern bedroht, d,e sie überfallen wollten. Zu den größten Merkwürdigkeiten, die sie auf der Reise nach Murzut fanden, ciehört ein großer versteinerter Wald. Zehn Stunden lang ^ogen sie durch ein Gebiet von versteinerten Bäumen, die bis sieben Zoll im Umfange maßen. Jeder Zweig dieses Waldes lag natürlich hingestreckt; bicse Tatsache zusammen mit der Anwesenheit von Seemuschcln zeigte, baß dieser Teil der großen Sahara einmal unter Nasser gestanden hatte. In ciner Nacht waren sie von nicht weniger als fünf verschiedenen Gewittern eingeschlossen, und die Flinten und Speere der (>>rsellschaft ware,, von einem Scheine phosphoreszierenden ^ichieZ umgcben. was die abergläubischen Begleiter sehr beunruhigte, denn sie sahen dics als ein Strafgericht an, weil sie mit „Ungläubigen" gereist waren. — (Der W i h i m Gerich l ssa ale.) Einen naheliegenden Scherz machte ein französischer Richter vor der achten Kammer des Pariser Zuchtpolizeigerichtes gegen einen Angeklagten, der wegen Milchverfälschung vor die Schranken gefordert worden war. Beim Aufrufe des Names überreichte der Verteidiger des „Milchpantschers" ein ärztliches Zeugnis, daß dieser krank zubettc liege. ..Hat er vielleicht von seiner Milch getrunken?" fragte der Richter. Das zahlreich versammelten Publikum der „Kriminalstudenten" lachte aus vollem halse, nur ein alter mürrischer Advokat brummte in scmen Bart: „Wenn dic Gerechtigkeit zu viel Geist hat, kommt sie leicht dazu. den Geist der Gerechtigkeit zu ver- Staatseisenbahnwesen. In dem von mehreren Blättern veröffentlichten Texte einer Etngabe, die angeblich von einer großen Anzahl namentlich angeführter Inbustriefirmen an die Regierung und das Abgeordnetenhaus gerichtet werden soll, um gegen eine Erhöhung der Eisenbahnfrachtiarife, sowie bedingungsweise gegen eine Fortsetzung der Eisenbahnverftaatlichung Stellung zu nehmen, finden sich verschiedene Angaben und Ausführungen, welche, wiewohl der Inhalt der Eingabe durch dic Erklärungen des Eisenbahnministers im Nudgetausschusse überholt erscheint, einer Aufklärung und Berichtigung bedürfen. Es wirb daselbst die Behauptung aufgestellt daß bie Verwaltung der Staatsbahnen jetzt in ihren Wertstätten Arbeiten durchführen lasse, die vordem von der Privat« industrie hergestellt wurden. Tatsächlich hat Umfang und Anzahl der in den Staats' oahnwerlstätten parallel mit Privaten ausgeführten Arbeiten, die übrigens lediglich zur Beschäftigung der Arbeiter in Zeiten verminderten Reparaturbedarfes dienten, in den letzten Jahren wesentlich abgenommen. An Ersatz-Güterwagen — den einzigen Neubauten der Staatsbahnwerlstätten — wurden in den Jahren 1898 bis 1901 50. 34. 27, 11 Stück hergestellt, während von der Privatinduslrie im gleichen Zeiträume 3520. 1939, 2939. 15.W Stück Güterwagen für die Staatsbahnen geliefert wurden. Die von jeher bestandene Erzeugung gewisser Ersatzbestandteile für Fahrbetriebsmittel in eigener Regie wurde in den letzten Jahren in leiner Weise ausgedehnt. Da hiernach ein Wechsel in der Beschaffungsart von Bedarfsartiteln bei den Staatsbahnen überhaupt nicht stattgefunden hat. hatte der Eisenbahnminister leinen Anlaß, sick, über die finanziellen Folgen einer solchen Aenderung auszusprechen. und die Behauptung der Eingabt über eine private Aeußerung des Ministers ist in dieser Hinsicht voll^ ständig unzutreffend. Ebenso grundlos wie die besprochene Angabe ist die aus dtir Umstände, daß der von den l. t. Staatsbahnen herausgegebene General^Gütertarif ab 1902 statt wie bisher am 1. Jänner fortan erst am 1. Juli zur Ausgabe gelangt, abgeleitete Schlußfolgerung, baß diese Aenderung mit der beabsichtigten Tariferhöhung zusammenhänge. In Wirt-tei^ beruht der geänderte Kundmachungstermin auf typographischen Rücksichten, welchen anläßlich der Erneuerung des Abkommens über den Druck diesem umfangreichen und kostspieligen Publikation Rechnung getragen werben muhte. Zur Beleuchtung der weiteren in der Eingabe enthaltenen Beschwerde über den als verderblich bezeichneten Umstand, daß der Staatsbahnbetneb mit gänzlich ungenügenden Hilfsmitteln, insbesondere nicht ausreichenden veralteten Waggons arbeite, mag die Tatsache dienen, bah dic österreichischen Staatsbahnen seit 1898 — also in ben letzten vier Jahren — nicht weniger als 88 Lokomotiven, .'>00 Personenwagen sowie 1052 Dienst- und Güterwagen moderner Bauart mit einem Aufwande von rund 13 Millionen Kronen als Ersah für kassierte Fahrbetriebsmittel beschafft haben. Im gleichen Zeiträume betrug die Ntuoeschaffui^ für Fahrpartsvermehrungen 561 Lokomotiven, 993 Personen» »vagen. 8876 Dienst- und Güterwagen im Gesammi« anschaffungswerte von rund 91 Millionen Kronen. Diese Zahlen sowie die umfassenden zum Teile antizipa-tiven Bestellungen für Erfatz und Vermehrung im Jahre 1902 beweisen wohl schlagend, wie nachhaltig und ausgiebig die Stlllltsciscnbahn-Verwaltung an der Neugestaltung des Fahrparles de? Staatsbahnen arbeitet und daß in dieser Hinsicht schon jetzt namhafte Erfolge erzielt sind. Lotal« und Proviuzial-Nachrichtm. — (E r n en nu ng i m p 0 st te ch n i sche n Dienste.) Der Hanbelsminister hat ben Bauadjunlten Gustav Sie-b r y in Laibach zum Vautommissäl ernannt. — (Politische Begehungen von Eisenbahn-Bauprojekten.) Die zu politischen Begehungen über eingereichte Bauprojekte entsendeten Vertreter von Privateisendahn-Verwaltungen haben in vielen Fällen nicht oic nötige Vollmacht, um über die von den Interessenten bei oer Lolalverhandlung verlangten Modifikationen ober Er-Ml^ungen der Bauprojekte endgiltige Erklärungen abzugeben, und behalten oie Entscheidung hierüber selbst bei ge« lingen Forderungen ihrer vorgesetzten Direktion vor. Die Fclge davon ist, baß Fragen geringer Wichtigkeit, die ohne Schwierigkeit bei b«r politischen Begehung erledigt werben löm.ten, erst im Korrespondenzwege zur Austragung ge« langen müsien, Oftmals ist dies auch mit Nachteilen für bit ^ahnverwaltung selbst verbunden, indem sich hiedurch die .Ilcalisieruna. bcs Projettes unnötig verzögert. Da bieser Hergang dem Gesetze nicht entspricht, hat daö l. t. Eisen-l,chn'.ninisterium die Verwaltungen der Privatcisenbahne» .nier Darlegung der bestehenden Normen mittelst Erlasses ,'om 22. 0. M. eingeladen, in künftigen Fällen ihre zu den Commissionen entsendeten Vertreter zum mindesten zu solchen Zugeständnissen zu ermächtigen, welchen weder eine prinzipielle Bedeutung, noch eine erheblich finanzielle Trag» weile zukommt. — (Schurfbe willigung.) Das l. l. Revier>-oergamt in Laibach hat dem Herrn Heinrich Ritler von ^»hony, Industriellen in Barcola bei Trieft, auf die Dauer eines Jahres die Bewilligung erteilt, im Bereiche des Hinzen Amtsbezirkes des Re'vierbergamtes Laibach zu schürfen. I^>/. > — (Seltene Jagdbeute.) N'« uns «"« "tt" berichtet wird. hat der Distriltsarzt daselbst. He" Nr.^o< hann Premr ° v . am °"flossen«n S°m« «3 '" >n A"n b^i Laas< «m« Mooeschmpf« erlegt Gewiß e.ne sel! nates oder Anfangs März — der Tag soll erst endgiltig bestimmt werden — findet in Laibach eine Versammlung der in Krain ansässigen Vertrauensmänner des Vereines zum Cchuye des österreichischen Weinbaues statt. Selbstverständlich wirb dabei die Beteiligung auch der übrigen der Förderung des trainischen Weinbaues geneigten Interessenten freudigst begrüßt werben. — Die Organisation des Vereines erstreckt sich über alle weinbaulreibenden Länder unserer Reichshälfte und hat derselbe seinen Sitz und Zentralausschuh in Wien. — Die Mitglieder des letzteren sind aus allen weinbautreibenden Ländern gleichmäßig entnommen. Aus Krain war seinerzeit der gewesene Landesausschuh Doctor Voknjal gewählt, derzeitig gehört dem Ausschusse der Land. tagsabgeordnete Ritter von Langer an. — Außerdem wählt der Verein aus allen Ländern Vertrauensmänner, deren derselbe in Krain bei dreißig aus allen Schichien der Weinbautreibenden aufzuweisen hat. — Aufgabe dieser ist es, der Zentrale Halbjahrsbcrichte über lrainische Weinbau-vclhältnisse zu erstatten, insbesondere aber auch auf wün^ sehenswert erscheinende, den Weinbau betreffende lcgis-latcrische Momente aufmerksam zu machen. — Denn bic Tätigkeit des Vereines zur Förderung des österreichischen Weinbaues beschrankt sich nicht nur darauf, seinen Mitgliedern mit Rat und Tat entgegenzukommen, billige Anschaffung von Maschinen und Bedarfsartikel für den Weinbau zu vermitteln, selbst Gcldunterstützungen zukommen zu lassen, sondern er stellt sich insbesondere die> Aufgabe, die staatliche, den Weinbau tangierende Gesetzgebung im Interesse desselben zu beeinflussen, beziehungsweise anzuregen. Und gerade jetzt steht der Verein vor Gesetzentwürfen, deren Wichiigleit für ihn die Veranlassung ist. in allen weinbaulreibenden Ländern seine Vertrauensmänner anzurufen, um ihn Meinung zu hören. So auch in Krain. Dirs ist Kr Hwts der lonnnendenVertrauensmälmer-Versannnlung in Laibach. Mit Rücksicht auf die künftigen Handelsvertrags-Verhand-lungen sollen die Weinzollverhältnifse ihre Be- ' sprechung finden. Bei der allbekannten Schädigung dec Produzenten sowie auch der Konsumenten durch Halbprodukte und Fälschungen überhaupt des Produktes selbst ober seiner Herkunft soll durch den Verein ein Weingesetz, das diesen Uebeln zu steuern hätte, in Anregung gebracht werden. Ebenso soll die Frage erörtert wirden, ov die Brannt -l?e i n - T t e u e r ge se tz ge b u n g bei Verarbeitung von Min- und Prehrückständen sowie Obst zu Branntwein wtlche bei der jetzigen Steucrhöhe zu stagnieren beginnt, nicht ciner Reform unterzogen werden könnte. Und die Frage einer praktischen, durchführbaren Leseordnung für Krcin drängt sich immer mehr in den Vordergrund. Alle diese wichtigen Fragen sollen in der Vertrauensmänner-Versammlung zur Sprache gelangen, und es ist daher auf eine rege Beteiligung aller einschlägigen Elemente zu hoffen. — Der Tag der Versammlung ebenso auch das Versammlungslokal wird in Bälde bekannt gegeben werden. — („Die Wohltätigkeit.") In Betreff dieser Gruppenfigur, welche, im Schaufenster der Firma Jg. v. Kleinmayr H Fed. Äamberg ausgestellt, allgemeines und vrldientes Interesse erregt, wird uns in teilweiser Richtigstellung unseres letzthin veröffentlichten Feuilletons mitgeteilt, daß die Schöpferin del Gruppe. Fräulein Elsa von Kastl, nicht an der hiesigen Fachschule in den ersten tech-Nischen Handgriffen unterwiesen wurde, sondern daß sie eine Privatschülerin des Herrn Fachlehrers Mis ist. von welchem sie bei ihrem Studiengange auch die erforderliche künstlerische Anleitung erhalten hat. — (Zur Volksbewegung.) Im politischen Vczirle Gurtfeld (53.189 Einwohner) wurden im Jahre 1901 337 Ehen geschlossen und 1852 Kinder geboren. Die Verstorbenen verteilten sich nach dem Alter folgendermaßen: Im ersten Monate 101, im ersten Jahre 215, bis zu 5 Jahren 421. bis zu 15 Jahren 78. bis zu 30 Jahren 83, bis zu 50 Jahren 89, bis zu 70 Jahren 293, über 70 Jahre 233. dann bei unbekanntem Alter zwei Todesfälle. Todesursachen waren: bei 42 angeborene Lebensschwäche, bei 156 Tuberkulose, bei 76 Lungenentzündung, bei 18 Diphtheritis, bei 6!) Scharlach, bei 1 Masern, bei 6 Ileotyphus. bei 4 Dysenterie, bei 1 Kindbettfieber, bei 3 Influe.nza, bei 40 Gehirnschlagfluß, bei 1 organischer Herzfehler, bei 18 bösartige Neubildungen, bei 743 sonstige natürliche Todesursachen, bei 16 zufällige tödliche Beschädigung, bei 2 Selbstmord, bei 3 Mord und Totschlag. Die Summe der natürlichen Todesfälle beträgt 1178, jene der gewaltsamen Todesfälle 21. Von den Todesursachen wurden 223 ärztlich beglaubigt. Von den 16 Todesfällen durch zufällige tödliche Beschädigung erfolgten 7 infolge Absturzes. 5 infolge Ertrinkens und je einer infolge Blitzschlages. Erfrierens. Verbrennens und infolge Explosion eines Pöllcrs. —«. — (Allgemeine Ausstellung von Hunden aller Rassen.) Der österr. Klub für Luxushunde veranstaltet am 18.. 19. und 20. Mai d. I. unter Mitwirkung d,.'s oberösterreichischen Iagdschutzvereines die sechste Ausstellung von Hunden aller Nassen während seines siebenjährigen Bestandes. und zwar diesmal in Linz -Urfahr. in den Hallen des städtischen Vieh- und Fleisch-ülarltes in Urfahr. Die Programme kommen im Laufe deö ! ächsten Monates zur Versendung. Alle darauf bezughabenden Anfragen sind an das Klubselretariat Wien, I.. Singerstraße 32, zu richten. — (San itä res.) In 29 Ortschaften der Gemeinden 2t. Martin. Zwischenwässern. Moste. Dobrova. Vresovitz. ^og, Waitsch und Oberlaibach herrschen schon längere Zeit dic Masern, an denen bisher 422 Kinder erkrankt und sechs .>on denselben gestorben sind. Derzeit befinden sich nach Abschlag derselben und der genesenen noch 201 Kinder in ärzt. sicher Behandlung. — In den Gemeinden Zwischenwässern, Dobrova und Schleinih trat auch der Scharlach auf, an welchem 26 Kinder darniederliegen, endlich in der Gemeinde üillichgraz der Keuchhusten, an welchem derzeit 64 Kinder leiden. —c». — (Un glucks fall.) Am 3. b. M. wuide der 70 Jahre alte Besitzer Valentin Mohorü' aus Podbelica. Bezirk Krainburg. oberhalb KropP tot aufgefunden. Derselbe >var tagszuvor in etwas angeheitertem Zustande aus KropP -us dem Fußsteige oberhalb des alten Waldweges gegangen, ,var ausgerutscht und mit dem Kopfe voran in eine Schnce-ccrticfung gefallen, worin er erstickte. —I. " (Das Ende eines Alkoholikers.) Am 29. v. M. nachmittags wurde der 37 Jahre alte Nesitzerssohn Anton Rozman aus Kvica, politischer Bezirk Umgebung Lc.ibach. in dem etwa 60 <-ln tiefen Bache Kremenica nächst >^vica tot aufgefunden. Rozmann, welcher stark dem Vrannt-,Deintrunle era/ben war. hatte sich den Abend zuvor in ziem-ich berauschtem Zustande aus dem Gasthause der Marianna Tolinar in Kujica entfernt und dürfte sonach ins Nasser graten und darin ertrunken sein. —i'. — (Eine junge Dicbi n,) Die Polizei verhaftete vorgestern vormittags die 12jährige Franzisla Nirti5 aus Wcntsch. welche im Geschäfte der Viktoria Elsner am Po-.^arplatze einen Strälm Weißwolle entwendet hatte. Man fand bei der Verhafteten noch einen Strähn Strickgarn und acht Würste. Letztere hatte sie bei dem Stande einer Fleisch-lauerin in der Schulallee entwendet. Die Verhaftete wurde polizeilich abgestraft. -' (Verhasiun g.) Am 3. d. M. nachmittags verhaftete die Sicherhcitswache den Knecht Johann Petelin. welcher am 22. Dezember auf der Römerstraße in Gemeinschaft mit dem Arbeiter Anton Kramar den Sicherheits-wachmann Martin Gerlovi^ angefallen hatte. Kramar wurde damals arretiert, während sich Petclm flüchtete. Der Verhaftete wurde dem l. t. Landei>gerichte eingeliefert.. " (Oeffentliche Gewalttätigkeit.)/. Mechaniker Jakob Partei, wohnhaft Metellogasse Nr. ^.,, zedierte vorgestern abends im Gasthausc des Iohcm ls . Radetzlystrah? Nr. 1. Die Wirtin lieh einen Sicherheit^ mann holen, um den Exzedenten zu entfernen. Als del cherheitswachmann erschien, und den Partl zum ^ ^ des Lokales aufforderte, stürzte sich dieser auf ihn und ^ ihn zu Boden. Erst als ein zweiter Sicherheitswachman"^, beigcrufen wurde, konnte die Entfernung des Palt! dessen Arretierung vollzogen werden. Der Verhaftete >" dem Landesgerichte eingeliefert. Theater, Kunst und Literatur. '(Deutsche Aühn e.) Der Karnevalsstin"""^ trug gestern die deutsche Bühne durch die Auffuhr»"^ Possen-Novität „Die wahre Liebe ist das nicht" von ^, und Stein Rechnung. Die Posse hält eigentlich ".'^'^s ihre langatmige Spitzmarle verspricht, und zeigt die ^ Verfasser, die schon so manchen tollen Einfall mit M,^ und Erfolg bearbeitet haben, von einer recht günstig ^. Es ist ein lustiges Possengebilde, mit einer Anzahl < ^ tnnder Szenen und urkomischen Verwickelungen, b'^M währte französische Vorbilder mahnen. Wenn cmch die . rattere sämtlich mehr oder minder den gewissen Fcmnl't^ ähnlicher Possen tragen, so hat doch der Mangel an ^^ dec heiteren Wirkung — und das bleibt doch der Ha"p'^ solcher Stücke — keinen Abbruch tun können, Es w > viel und herzlich gelacht, und cs wird das lustige M günstigerer Gelegenheit nochmals seine Schuldigkeit ersu^ Dir Darstellung, im ganzen recht lobenswert, ließ ^ .^ Ueberhastung im Einstudieren der Posse erkennen. ^ sF lich gab Herr Lang die Hauptperson des Stückes; er I ei,:e charakteristische Figur voll natürlicher behaglich"^, mit. Die Herren R e i ß n e r, T h i e m a n n und S o ^, sowie die Damen W e r n ick e. Schütze und K uh " ^. vullständigten in verdienstlicher Weise das Ensembl^ DaL Haus war faschingsmäßig besucht. «i, — (ll eoe r das v o y m l 1 che T r i o), das jul^l ., Wien devutiette, lejcn wir im „Neuen Wiener 2"^,,^ ^icht mit dem jeiiiationellen Erfolge, den das ,.A^^ Streichquartett" seinerzeit erzielte, aber immerym '" ^ achtenswerter Wei,e suyrte sich das aus den Proseiiore" > Präger Konservatoriums Hlarl Ho ff meist er (^/ ^tesan Sucht) (Violine) und Zoyann Äurian l^^ iusammeugesetzte ,,Böhmi,ch'' Trio" ein. Es sind di<^ emment tüchtige Musiter, die auf einen, und zwar aus guten Ton gestimmt sind. ^ — (Lechners Mitteilungen aus de w biete der Photogra phie.) Mit der soeben els^s nen Jänner-Nummer hat der VII. Jahrgang dieser ve» , 'Amateur-Zeitschrift begonnen. Diese tleme Fachzeitu^ srcut sich von Jahr zu Jahr größerer Verbreitung, w"" ^ am besten für ihren Wert spricht. Das erste Heft " ^. einen Artikel über die Wahl der Objektive und eine" >^ über das Einstellen; ferner Vereinsnachrichten aus .^ Glaz, Prag; Ausstellungsberichtc. eine Vüchclscha" >^, einen ausführlichen Äriestasten. Die Ausstattung ^'l ^: teilungen ist sauber und nett. und jedes Heft ist '"''. ^ sorgfältig ausgewählten .ttunjtbeilage ausgestattet, ^ji menlsprcis für den ganzen Jahrgang von 12 Hef^Gßl Probenummern werden von der Finna R. Lechner l ^. Müller). Wien 1.. Graben 31. bereitwilligst gratis veN^ — („1. i' ub 1 ^lln 8 Iii ^ v « il.") Im 2. Hc^ .ji Monatsrevue finden sich Gedichte von Otto Zupa" l«' C. Golar, Fr. Valenöiö. A. Aölerc. Ivo ^° „t Vje»c-ij Oleg. Dimitrij Ahasverov. V. S- 3 ^» rov, F. Gradnil. Mladen Mladenov. Ilj" )c< cumec und Nataka . die Erzählung „Nacht" "A ^ Kostanjevec, die Skizzen „Ein genialer MM"^ Fr. Serafin , ...Herrlich" oon Ivan Vazov und " ^ Morgen" von Sophie K v e d c r, wciters die Artul/^ zithungsweise Studien: ..Die russischen Novellist^ ^ Ätil Volynslij. „Die Slovenen in Änierila / Zmago Valjavec, „Die slovenische medizinische ^ «, tät" von Fr. Derganc. „Soziale Uebersicht" v"" ^ „Der Dichter Fra Grga Martin" von Veljlo Ol'l" / ~- In den Rubriken „Vücherneuheiten". „Musik", «^ B sches Theater". „Bildende Kunst". „Unter Revuen" "^l^ gemeine Rundschau" sind Beiträge von Dr. Oojm'l " ll' Dr. Fr. Zba 5 nil, S. Rutar, Dr. Vladimir l5 ster, Qnj 6 gin und L. Pahor Geschäftsjeitung. ^ — (B a u - A u s s ch r e i b u n g f ü r d e " ^ "t ^ ner-Tunnel.) Die „Wiener Zeitung" pubw ^ « Hauausschreibung für denWocheiner-Tunnel. Der 2' ^ ^300 Meter lang und zweigeleisig. Ausgeschrieben ^ ferner die Unterbauten und die Beschotterung, der v ^ oi? Tunnelniiiüdiingen anschließenden 1970 ^^ ^ offenen Vahnstrecken. Der Durchschlag des Sohlstl" ^ längstens bis 1. Februar 1905 zu erfolgen. D" ^ sind bis zum 8. März unter Beibringung eines Vav 1.000.000 X zu überreichen. ' ' .chs<^ — (Vieh - unb Warenmarlt in W e' ^ bürg.) Der am 3. d. M. in Weichselburg "AZ 2 Iahresviehmarlt litt stark unter der Unbill des ^,^1-Gesammtauftrieb betrug etwa 100 Stück Vieh, w""^ ^ gleiche Markt des Vorjahres einen Auftrieb """ ellt',^? Stück aufgewiesen hatte. Wegen des starken ^" „. !". stockte jeder Verkehr, und da'Viehläufer fer"^'^ ^ auch das wenige aufgetriebene Vieh keinen Ab^'.ließ^ reich auf dem'Markte erschienenen Krämer "" ^ ^ Schneegestöbers die Auspackung und Aufstellung ^gst^ auf die vorhandenen Stander und bemühten M ^„ ll! Markt zu verlassen, so dcch die Stadt bereits '" ^KrZeiti-nss Nr. 30. 249 6 Februar 1902. ^ 3^""^" das Bild des gewöhnlichen Alltagslebens Glider ^/ ^'^ ^'^ leeren, jedoch mit Schnee beladenen ^»>wn?' ^" kläglichen Ausgang. welchen der Markt c,e- ^. h'ndmteten. —ik,' ^ auf! ^ erladung.) ^^ Monate Jänner wur- !li,s nach ^.. ^'l^ntion Treffen 894 Schweine verladen und ^chlel ^^ und in die Schweiz, teils nach Böhmen ver- . Telegramme le Reise des Erzherzogs Franz Ferdinand. ^'i0Uf>"' "' Februar. Erzherzog Franz Ferdinand ist ^ein Ml ^ ^in. abends nach Petersburg abgereist. In ^Kcim ^ befinden sich Obersthofmeister Graf No-'^slilch '"" ^"^^ Hugo Windischgrätz und Baron Rum- iiihc^ '^.ls l) u r g, 5. Februar. „Viriewija Vjeboinosti" heu" ^ ^'^'u „Ungarische ruffenfrenndlich gesinnte Stimmt ^/^uebcnenArtilel ans. die ungarische Presse habe l ^>>>cla» ' ^^herzogs Franz Ferdinand nach Petersburg! ^ßten 3'"^' ^ das Ereignis einnnitig sehr sympathisch j !"ihl ^, ' Garaus gehe hervor, dcch man in Ungarn immer ^ !lh^ ^. Bedürfnis empfinde, sich mit Nußland zn verasch >>^ ^^"^ s'^)t in diesen Artiteln den aufrichtigen "^«Mch uationalen Feindschaft, die seit 1848 in dem ^ z>?^ ^^' 8egen Nußland großgezogen wurde, ein ^Nnic, ^^^"' Diese Feindschaft sei ebenso ungerecht wie ^ Parlamentarisches. ^lh !>^' ^' Februar. Der Vudgetausschuß sehte die Ve.-^k bts. ^^^ „Mittelschulen" fort. Im Laufe der De-^'bo '^ch der Unterrichtsminister v. H a r t c l eingehend ^eff^achten Anregungen und Wünsche und erklärte in ! N'tt ^, ^lsolutionsantiages des Referenten bezüglich des ^gtyh,, .^Ulstischen Gymnasiums, er tonne allerdings im ^ ei ^ ^'^^ namens der Negierung eine Erklärung ab^ ^«N„ '^ "b" nicht an. es als eine Pflicht der Negie-'^nien ""' b"b' falls die Nesolution vom Hause an-'"^en^^^bcn sollte, die durch die Nesolution angeregten ^^z d? ^.'^ fachliche Erwägung werden gezogen werden, ^iibtt ^ ^'^^'^lt ausgesprochenen Willensmeinung, ge-^hlc„ .!" nationalen Fragen eine neutrale Haltung zu , 'scht !)l^ ausgeschlossen, die Entscheidung durch Parted k l' «uck 31"^?""""'"^^^ beeinflussen zu lasseil. So M bits.?, ^' ble Nesolution Stürglhs angriff, scheine ^»es ss ^ insoferne eil gewisses, früher nicht vor-^!«li^ .!"Ntsscssentommen zu bedeuten, als vom Aericht-,^g b°Ill^ ^^urellen Interessen der slovenischen Bevölkerten ., "!"en anerkannt werben. Die Nesolution des Ne-^llsiu,?^'^ ber gleichen Behandlung des polnischen >e Hz.^ 'n Teschen und des Gymnasiums in Fridel ^ "lfter nur begrüßen. An die Verstaatlichung der x^'llit,!?""^" werde die Negierung erst nach voll-^ie ^ "Gestaltung dieser Anstalten schreiten lönnen, "l)andlung wird morgen fortgesetzt werden. ^ ^ Der Krieg in Südafrika. ^°ti„ ., ° "' ^- Februar. Kitchener telegraphiert aus V^H. .gestern: Eine englische Abteilung unter dem ^ ^lackj ^ ^^'^ ""ch einem von Lieberberg aus angetre- ,..'z>vei ^"^.!^e den itoininandanten Nessels an. erbeu- <^ w/ ^'^' ^^ dem Obersten Firman abgenommen !'^'°ns! "' ""d das letzte Geschütz Dewtts sowie drei ", >"Urde 2M' ^"^ ^'^ b" Buren fielen fünf Mann; ^fllllri" ^""'undet und 27 gefangengenommen. Unter V> ''? befindet sich der Feldlornet Wcssels. unter den 'ü "l>t de_ s"PUän Müller von der Stabsartillerie. Die ^ Älidbels, ^^uder ^"^ gering. Die National-Scouts ^ i)an '/^ "schien 13. Oberst Plumer 7 Gefangene. ""ton nahm 32 Buren gefangen. ^ , ----------------- ^l^le ;,' ^' Februar. Wie verlautet, wurde dem Mini- 'Ntl^. Ministerium des Innern Grafen Auers- ^>>^/' " und Charakter eines Seltionschefs verliehen. l ^scheil^7 ^ — "s über den Stand der Thierseuchen «llr di. n. in Krain «llt vom 27. Jänner bis 3. Februar 1902. '^w Es herrscht: blt,!K li'!> A? im Vezirle Adelsberg ill deu Wemeinben ^'"ein'l,,?)' ^«m <2 Geh): im Bezirke Gurlfeld in <..'" be, «.^..Nllltlmä (2 Geh.): im Bezirke Rudolfs-i" der ^'""ude Dübernil (1 Geh.); iu» Vezirle Tscher-Gemeinde Podsemelj (l 1 Geh ). ^' l. Uandesrcgierung für Krain. ^ü^^^aibach am 4. Februar 1902. vom Kuchermarkte. ^'Ü, ^Ät. l( ,.^b. Entwertung und E,gcnthum im deutschen lc ^ ^' ^ 1i> ^ ^"lit. Bilderbonen Nr. A4. Der Vurcn. ^^ z»l) 3°i»,^'sour P.. Glschichte der Pcostitution, Vl. l,^ti'^ -^ z»„."' ijum Kampfe drr drei Weltreligionen. i?t'. ?'r. ^°be. Et, v. Der letzte Mensch. « 3 «0. - ^^,/44 M., Die Energie und Entropie der Natur» ^'^I'gi^^i'brelen K.. Ideen zu einer jesucentri. ^«2 60. - Hcinze. Dr. M.. Friedrich "'!« der Geschichte der Philosophie. « 1«-zi0. — Crepleud-Iamin I., Handschrift und Charakter, K9 60. — Nestle W,. Untersuchungen iiber die philosophischen Quellen des Euripides, k A-60, — Sauer, Dr. A., Das Christenthum in scinem Verhältnis zur arischen Mulhologie. li 2 40. — Leumann E,. Nelission und Uniuersitiit. l(— 36, — Ganz, Dr. H.. Aesthete» und Poli. — Krahert H,, Grundriß der Elektrotechnik. I!.. 4. K 6, Il„ 5, li 3. — WieSner, Dr. Iul.. Biologie dcr Pflanzen, li 10. — Pohlhauscn A,, Berechnung, Konstruktion und Auesührung der wichtigsten Flaschen,»,üge. Winde. Alif,<.iige und N'rahne. Lief. 1. 2. k k 1'12, — Gaublchler M,. Eine Slizzensammlung zur Kalkulation ,:nd Ausführung von Maschinen, Kess/l» und Walzwerks» Bestandtheilen lc., l( >4 40. — Lolling H.. Konstrultions» üätter, praktisch ausgljuhrt^r Maschinenanlagm, li 3 60. — Liesegangs phuwgraphischer Almanach 1902. li 1 20. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr K sseb. Vambera in Laibach. 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Wels. — Rosenberg, >nfm.; Flora. Reisender, Nürnberg. —Nadel, Beamter, Brunn. — Povöe. Kaplan. Stein. — Ritter von Gutmansthal, s. Diener, Steinbrück. Verstorbene. Nm 3. Februar. Aloisia OSredlar, Schuhmachers» wchter, 3 I.. Reitschulgasse 2, Malern. — Katarina Pavsel, Vahnbedieilstttensssllttin. 2^ I., Nahnhofgasse 18. Tuberkulose. — Felix Sterle, Privat. ü5 I., Nosen^asse 4l, Tuberkulose. Am 4. Februar, Dr. Josef Galle. l. l. Staatsanwalt in R.,67I.,Sallogerstrahe 11, lX'ßkneraljo depäli^ ^ Uyclrop«, Im Ciuilspitale: Am 2. Februar. Alois Tanlar, Vchlossergehilfe, 41 I., I^pilepsit». Volkswirtschaftliches. Laibach, b, Februar. Tie Durchschnittspreise auf dem heutigen Markte stellten sich >^ie folgt: Martt lM«z«> Hiarlt'IMze.-Vrei« Prei« Weizen pr. q . .------1920 Butter pr. kß. . . 2----------- Korn ...-------1b — Eier pr. Stück . . — 08------ Gerste » . .------14 40 Milch pr. Liter . . - 16------ Hafer » .------17 20 Rindfleisch I»pr. lcg 124 -> — HMrucht ...-----------— Kalbfleisch » 12b____ Hndl'n » . .-------14 40 Schweinefleisch . l 20 > -Hirse, weist » . .------1b 60 öchüpsenfleisch » - 80------ zUlturu,, alt » . . . — >240 Hähndel pr. Stück 1----------- E oäpfn » . . — — 4 20 Lauben » — 40------ E bjeu pr. Liter . — 35------Heu pr. q . . . . 7----------- L nsen » . —^2b-------Ztroh » » . . . 7--------- Fnvleil » —^24 - holz.hart..pr.Cbm. 8 40------ R ndsichmalzpr.k^ 2,20 >- — wrich.. » b,50____ G hwrineschnlalz ' 1 40 - !Lein,rot., pr.Httl.-------------- S,eck. wsch » 120 ! -^ Weiher. » ------.. - arr^nch^» . 1 si0 -!— Depot der k. u.k. Generalstabs-Karten. i'< aßstab 1 : ?b <)W. Preis per Blatt 50 kr., in taschcnforma auf Leillwand gespannt 80 kr. ?g. u.Hleinmayr H Fed. Kambergs Kuchhandlung ^ in luibach. 77. Vorst. Heute Donnerstag, u. Febr. Ung. Tag. Zum filnftenmale: Die drei Wünsche Operette in drei Acten von F. Ziehrer. Ansang halb 8 Uhr. Ende 10 Uhr. 78. Vorst. Samstag, 8. Februar. Ger. Tag. Hoffmanns Erzählungen. Phantastische Oper in drei Aclen. einem Prolog und einem Epilog von Jules Barbier. Musik von Jacques Offenbach. Lottoziehung vom 5. Februar. Vrünn: 88 20 43 44 39. Meteorologische Beobachtungen in Kaibach. Sreböhe 30«-2 m. Mittl Luftdruck ?W'0 mm. 3 .^« Z.ßZ ä^ Ansicht Z3 Z . 2 ll. Äi. 73U 8 -03 SSO. mäßig bewölkt " 9 . Ab 738 9 —43! N. müßig heiter 6,1 7 . F. j ?3s 6 >-7 2, O, schwach j Nebel j 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur —2-2°, 9io» male: —12°. Verantwortlicher Nebalteur: Anton Funtel. Für Steinmetz- «nd Schlossermeifter "' ' " Mantinit« Befestigung mittel für Steine, Metalle, Holz lc. Alleinverkauf für Nrain bei Nrüder Gberl, Laib«ch, FranciKcanergasse. Nach auswärts mit Nachnahme. Echter französischer Cognac Bisquit Douboche. (4514) 10-8 Eine Reiseflasche 80 h, eine circa Einviertelliter-Flasche 2 K 50 h, eine circa EinhalbUer-Flasche 4 K. Apotheke Piocoli, Laibach, Wienerstrasse. 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S, . . . b?U — 582- ^ Lloyd.Ol's«., Tril-st. 50« sl,irM. k^> - »«»50 Oesierr. Norbwestbahn LW fl. S. <4!>« 50 4»l» 5N bto. dto. (lit. ll)i!b.iN0sl,abgll. ISN 25 iul- Staatl?e!Ie»bahn 200 sl. 2. . . 677 — S?» — SNddayn RX> fl. 2..... 74 75 75 75 Sübiwrbb. «erb.-O. 200 fl. IM. 389 — 39l- -TramwayGes,, ÄteucWr,. Prlo« rltät« Attien 100 fl, . . . 175'— !??'— Ung.-aallz. Eisenb. 2W sl. Silber 4L9 b0 420 — Ung.Westv,(!«aab'Eiaz)«00fl.S. 430-. 43«-— Wicinr Lolalbahnen'Mt,"Ves, —— —-- Danken. Nngl« Oest, «anl !L0 fl, . . »75'—«??'— Vantverein. Wiener, »00 fl. . !4SL — 4fl.2«°/<,ll, i^-— 194-— „,«!> LänderoanI, Oesl,, L«>0 sl. . - »?!, >i> Ocsterr.-nngar, Van', 000 fl, - 'Ü, z«F Un!«nbant i!00 fl, , . . - <^ .^ «rrfchrlbanl, «lllg,, 140 fl, . l"" Industrie »^nter« nehmungen. «lluaes., «llg. «s>,, 100 sl. . - ls»"" Eg^dier Eisen» und 5tahlfl. »?'z<>!^ ..Ellicinühl", Papiers, u. V,'O- ^,^ Ülcsinger «laucrei 100 fl. . - ^,u>»'' Moülan.Wcjelllch., 0eft.^ Prasser lzi,VnInb., '^l»' 5alc,o>3arj. Nteinloylen l»o ülmllt,l", Papiers, 200 jl, °7l ^» „lstelirerm.", Papiers, u, H>, ^^ '.a,,^^ Trifaüer Kohll'nw (Gesell, 7« fl. "^il" Wasfenf.-Ä,Otst,l»W>en.100il, »" Waggon'Lelhanst,.«Üg,, in Pest. „,,,^ 40« li........"^'' Wiener «augesellschaft 100 fl. - '''^Ü i8ienerbeigerZiegel.«ltie»< ! Devisen. tturze Gichten. ^>l Amsterdam...... ^!,?^! Deutsche Plätze.....' Ui'F Lsnbon........ °!'»i^ Pari«........- ",^ Gt, Petersburg.....- "" Valuten. ^ Dulaten.......- Zssj '^0»Granes<3lü^ Deulschc Neich^banlnoten . - ^5! > Italienische Baxtnoten . . < «^! ' «übel-Nuten ..... ^> Six».- vucliS. ~Vmrlcm.\xL vm Keatia, PftMidbrlefea, Prl*rlt*t«a, AAU«a, Imm«* ete., Pert— ud ValmSea. (io) Los -Veraiohonuig. «P. C Mayer Lalbncb, Spltalganse. Privat-Depots (Safe-Deposits) t,i-' \xia.t«r •lar*aom"7"«rooh.l-aas 4L«r I°*r VerilDiuoj t»o Bar-Elnlaflwi Ira Conto-C«rreot- ood aof Blri-C»^^