Nr. 98 Samstag, 29. April 1916. 135. Jahrgang, OMcher Zeitung P»ik»»«»e»»»»«n»»«»»«: Mil Postvellendun«: ganzjährig A0 ll, halbjühlin lb X. Im Kontor: «anziähng «l» «, halbjährig 1< li. ssül dir Zustclluu,, in« Hnu« «anzjählig !i X. — I»s,rtt«»»»«»»ichr: l>l>r llelne ^nleiale bl« zu vier Zeilen 80 d. größere per geile 12 l»; bel üileren wiedtrholunge» pei Ztil, « l, Dic '^llibnchfl Zeilim«» erscheint tüylich mit '/lutnalnie der Lonn- und steiertage, 3ir A>«,»nlftratt«n l»ell»l^t sich Miiloöiöftillht Nr. 1«: die M,dakN«»l Viillokiüflrllft, Nr, !6 Sprechstunden der «edoliiol! vu» „ b»» lkdok««« 52. Amtlicher Teil. Seine l. und k. Apostolische Majchät haben laut Allerhöchsten Handschreibens vom 20. April d. I. dem l^ f. yinanzmin ister Dr. Karl Ritter von Leth und dem k. l. Handelsininister Dr. Alexander non SPitzmüller die Würde eines Geheimen Rates taxfrei allcrgnädigst zu vnlelhen geruht. Den 27. April 1916 wurde in der Hof. und StaatSdruckerei das I.VII. Stück de« Rcichsgesehblatte« in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Volitlsche Uebersicht. Laib ach, 28. April. Aus Wien, 27. d. M., wird gemeldet: Im Cercle, der flch an die heutig Audienz der Salzburger Huldi-diguugsdeputation anschloß, sagte Seine Majestät der Kaiser der „Neuen Freien Presse" zufolge auf die Bemerkung des Präsidenten des Abgeordnetenhauses Doktor Sylvester über des Kaisers vortreffliches Aussehen, daß es Hm trotz der fortwährenden Anspannung aller seiner Kraft« und trotz seines hohen 3llters sehr gut gehe. Der Katser fügte hinzu: Der nach drei Fronten geführte Krieg verlange fortwährend Entscheidungen, die in letzter Linie er zu fällen habe und die ihm daher zur Pflicht machen, alles im Auge zu behalten. Trotz der großen Mühe und Arbeit fühle sich der Kaiser außerordentlich wohl. — Um halb 2 Uhr nachmittags fand ini! Hotel Sachn ein Dine, statt, zu dem der Minister des Innern Prinz zu Hohenlohe die Mitglieder der Abordnung aus Salzburg Die Kriegsanleihe ist das Vorteilhasteste Anlagepapier! eingeladen hatte und wozu auch Ministerpräsident Graf Stürglh und die Minister von Georgi, Förster, Hussarek, Zcnlcr, von Lcth, von Spitzmüller erschienen waren. Auch der Landespräsidcnt von Salzburg Dr. von <3chmitt-Ga-steiget wohnte der Tafel an. In dem Toast, den Prinz zu Hohcnlohc ausbrachte, wies er insbesondere auf den tiefen Eindruck hin, den die bei der Audienz zum' Ausdruck gekommene patriotische Gesinnung der Salzburger Bevölkerung nicht mir bei den Beteiligten und im Kronlande selbst, sondern in ganz Osterreich hervorrief. Wie die „Parlamentslorrcspondenz" aus den Mittelungen der Teilnehmer an der Huldigung entnimmt, sind sie von hoher Befriedigung erfüllt übcr den Verlauf des historischen Ereignisses der Audienz, bei der die Vertreter der Salzburger Bevölkerung nach 100 Jahren wieder neuerdings den Schwur der Treue in feierlicher Weise erneuerten. Aus dein Kriegspresscquartl'.'r wird gemeldet: W'd nnmg für die Militlirwitwcn. und -Waisenfursorge. Das f. und k. vierte Arnieelommando hat verfügt, dah alle seine aus den verschiedensten Instituten der Armee erzielten Reingewinne der Militärwitwen- und Waisenfür-sorge gewidmet! werden. AIs erste Teilspende wurde bereits der Betrag von 5000 Kroncn an die bezüglichen Fonds in beiden Staaten der Monarchie überwiesen. Aus Sarajevo wird gemeldet: Das Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlicht eine Verordnung des gemeinsamen Finanzministeriums, betreffend den Voran-schlag für Bosnien und die Hercegovina für das Jahr 1915/16, genehmigt nut Allerhöchster Entschließung vom 13. April. Danach werden die ordentlichen Ai s-gabcn mit 106,877.968 K, die außerordentlichen Ausgaben mit 105,088.645 K festgesetzt. Zur Bestreituna der bewilligten Ausgaben werden die nach den besteh'n^cn Nonnen cinzuhebcnden Einnahmen der direkten steuern, indirekten Abgaben' und sonstigen Erträge Bosniens und der Hercegovina folgendermaßen fträliminiert: Ordentliche Einnahmen 111,943.952 5k, außerordentliche Einnahmen 105.000 K, somit ergibt sich ein Überschuß von 82,339 Kroncn. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" meldet: Auf den dem Kaiser erstatteten Bericht über dle Ver- Feuilleton. Zur Roten-Kreuz-Woche. Der Bnndesfalter. Ostara, die Frühlingsgöttin, schritt durch das Land. Im frischesten Lenzeönrün standen Wald und Flur, in bunter Farbenpracht blühten allüberall die Blumen — Schmetterlinge gaukelten in der Luft. die Bienen summten unö holten ihre sühe Last aus den Blutenkelchen, die Vöa,° lein sangen im goldigen Sonnenschein und helle Kinder« stimme,» jauchzten und jubelten: der Mai ist gekommen, der Mai ist da! — Die holde Göttin aber blickte dennoch traur»« und mit wehmutsvollem Lächeln auf all diese Früh-l'nyspvacht. denn in der Ferne sah sie ein blutiges Schlacht-^7 ""b """ diesem zurück führte ein Weg voll Leid und im «n^ "? ^" '""^ ^' H^^ ^ not und sie. sah. wie „n>. ^^""^ «"üstet wurde und wle in den Herzen ^ wrA^ ^' °b '"na, ob alt, nur der eine Ge-N^7n ^u,^' l " 2U^ sei dem hehren Zeichen des « 3i^' "m nllew und a.llen seinen edlen bow. «ntsenden und fmde ich diesen nicht hier unten im TaX ft will ich ihn in der herrli^/^^t su^ And sie lieb sich bon den Wollen auf ^ s^^^. tr^.nnd hielt dort Umschau. T. fl^erw^I^r Hochnmtie e,n bunter Schmetterling entgegen. „Holde Nöt- tin, ich errate deine Wünsche, ich erwarie deine Befehle. Ich bin der Mpensaltcr; sende mich doch hinab ins Tal; vielleicht gelingt es aeradc mir als deinen Boten mitzuhelfen und Wunden zu heilen. Gestatte, daß ich hinab flattere in Stadt und Land, in Haus und Hütte und in deinem Sinne, Herrin, also spreche: Seht mich doch an, ihr lieben guten Menschen, seht auf meine Schwingen, mit denen ich fliege — schlvarz-aelb und schwarz-weiß-rot. kennt ihr diese Farben? Sie flattern gemeinsam im Schlachlengetmnmcl und diese unsere vereinten Fahnen führten' eure braven, euere tapferen Soldaten zu manch herrlichen Siegen. Und nun lomme ich in dicsci, Farben ais Liebes- u:ü> Lichi° boie zu euch und anihc euch und flüstere nnnz leise: Ich weih, ihr braucht Geld für eure armen verwundeten Krieger, für die Kinder cuerer fernen Helden; ich will mich für diese verkaufen und cucrc guten Frauen, euerc liebreizenden Mädchen »vcrden dabei helfen und mich in ihren Schich nehmen. Ihr sollt mich den Bundesfalter nennen, und als solcher möchte iä) a-llüberall cmen Platz fiuden. in allen Gassen lind in allen Häusern; ich möchte so gerne auf jedem Hut flattern und mich an jede Brust heften; ob Mann ob Frau. ob Greis ob Kind. jedem soll es eine Herzensfreude sein. sick mit mir zu schmücken. Denn denkt daran, dah mich die Frühlingsgöttin als Helfer entsendet; icht aber sage. bitte: kauft mich doch. denn dadurch gedenkt ihr eurer Helden, die für das Vaterland geblutet, und ihr helft den edlen Ilvecken des Roten Kreuzes." Da erhob Oswra ihre Hand und sprach: „Nun flattere hinab, du Neiner bunter Menschenfreund! Diene auch du in Treue und Opfcrfrcude dem geliebten. Vaterlandc!" Frohen VlickoS schaute sie hnums und segnete dic lachenden Fluren ... ^- K. G. waltung der deutschon Reichsbanl im Jahre ^915 erging das nachstehende Antwortschreiben des Zivilkabinertes cm den Reichskanzler: Großes Hauptquartier. Eure Exzellenz! Ich beehre mich, auf Allerhöchsten Befehl ganz cr-gebenst mitzuteilen, dah Seine Majestät den Bericht Eurer Exzellenz und den vorgelegten Verwaltungsbericht der Reichsbank für das Jahr 1915 mit Interesse ur.d Befriedigung zur Kenntnis zu nehmen geruhten. Seine MajesM find über die bedeutungsvolle und erfolgreiche Tätigkeit der Reichsbank, die an der siegreichen Durchführung des Krieges einen wesentlichen Anteil hat, außerordentlich erfreut und lassen Eure Exzellenz ersuchen, dem Reichsbantbirektorkim erneut allerhöchstihren Dank auszu sprechen. Der Landta« von Elsaß«i!othringen ist am 26. d. im Statithalterpalais mit einer Ansprache des Statthalters von Dallwitz eröffnet worden. Der Statthalter führte in seiner Rede u. a. aus: Während sich im Osten und Südosten weltgeschichtliche Ereignisse abspielten, tiillt hier im Westen die eherne Mauer unserer tapferen Streiter den Heeren zweier/ Großmächte unerschütterlich stand. Ich gebe mich der zuversichtlichen Hoffnung hin, daß die Vertreter des Landes mit der Negierung einig sind in dem Willen, in dieser schicksalsschweren Zeit alle Kräfte des Landes dem Dienste unseres gemeinsamen größeren Vaterlandes zu weihen, dah sie mit ihrem vollen Danke und Bewunderung zu den Helden aufblicken, die unser Land beschirmen, dah sie insonderheit auch mit freudigem Stolze der Soldaten unseres Landes gedenken, die in Ost und West in den Reihen unserer Heere kämpfen, allzeit bereit, die Treue zu Ka,iser und Reich mit ihrem Blute zu besiegeln. Die Rebe klang in ein lebhaft aufgenommenes Hoch auf den Kaiser aus. Sodann begannen die beiden Kammern sofort mit ihren Beratungen. - In der zweiten Kammer hielt der wiedergewählte Präsident RicNin eine Ansprache, in der er unlcr anderem sagte: Im Felde kämpft unser heldenhaftes Heer mit ungebrochener Kraft und immer neu belebendem Mute ge^ei, einen zahlenmäßig weit überlegenen Feind für den sicheren und endgültigen Sieg. In der Heimat unterzieht sich das deutsche Volk in kein festen Willen, durchzuhal-tcn in Heldeichafter Ergebenheit allcn wirtschaftlichen Beschränkungen. Die elsässisch-lothringische Bevölkerung sei sich der Pflichten, die sie gegenüber dem in Kri'gsw« geratenen Vaterlande habe, voll -^wuht. Sie erf >lle die« selben mit hingebender Oewissenbiftigleit Aus Konstantinipel wird genwldet: Tas M,ni. fteriuni fiir Post und Telegraphen hat einen cNesehentwlirf ilber die Gründung von Postsparkassen ausgearbeitet. — Nach ciner in den B'ättern veröffentlichten Belannt. machung des KriegSministcriums werden mich die Bieb-zehnjiihriaen aufgefordert, sich eventuell zum Freiwilligen» bienft in der Arm« zu melden. TlMSllcmKitcn. (Die vrophelischr ztirchenalocke.) In dieser Zeit der itliegsprophezeiungen stehen auch die (Anwohner des Städtchens Nah in den Pyrenäen nicht hinter ihren Lands» lenten zurück, was die Wunder der überdimensioilalen ^w Gedenket der Uamenstags-und der Geburt5wg5 spende! Zahn-CrSme »»-• 90 Heller Laibachcr Zeitung Nr. 98_______________________________704_____________________________________29 April 1916 kunftsdeutung betrifft. 2ie besitzen nämlich, wie der „Fi-yaro" mitzuteilen weih, eine kiräicnglockc. der eine wunderbare prophetische Eigenschaft zugeschrieben wird. Es wurde nämlich bereits mehrmals festgestellt, dah diese Glocke zur Zeit kriegerischer Ereignisse drei Monate vor Friedensschluk aus dem Gloctenstuhl herabfiel. To soll die Wunderglocke drei Monate vor Beendigung des Krimkrieges und d«i Monate uor dem Ende des Feldzuges 1870/71 ohne erkennbare Ursache, herabgefallen sein. Da nun die propl>etischc Kirchenglocke vor einigen Tagen wieder ans dem Glockenstuhl fiel, glauben die glücklichen Vür-ger von Nay, behaupten, zu können, daß der Krieg anf keinen Fall noch länger als drei Monate dauern lucrde. — (Ein unerwarteter Besuch aus dem Felde) wurde einer Mädchen klaffe der 34. Bezirlsschule in Leipzig zuteil. Herr Generalmajor Kohl. früher Oberst vom Regiment 196. das in Leipzig garnisonicrt ist, kam in die Schule, um den Kindern — wie er auf einer Feldpost-kartc versprochen hatte — nach seiner Rückkehr in die Heimat für die Liebesgaben zu danken, die ihm in einer Echreckcnsstunde für arme Soldaten seines Regiments zugegangen waren. Er überreichte jedem Mädchen und der Lehrerin eine Brosche (das Abzeichen des Regiments 106) mit seinem Namenszliae, ermähnte die Kinder, immer dankbar zu sein auch für die kleinste Gabe mrd wünschte, dah ihre im Felde stehenden Väter und Brüder bald und gesund in die Heimat zurückkehren möchten. Eine kurze Feier, die den Kindern unvergeßlich sein wird. — iShatespcare und die Luftschiffangriffc auf England.) In den Tramen Shakespeares finden sich einzelne Stellen, die sich treffend mit den deutschen Luftschiffangriffen in Verbindung bringen lassen. So heißt es in „Julius Cäsar". I, 3: „Welch eine fürchterliche Nacht ist dies! Wir sahen seltsame Erscheinungen." und im „König Johann" m, 2- „Ein Luftteufcl hängt dort am Himmel und schüttet Unheil aus." Weiter heißt es im „Sturm" H, 1: „Zch hört cm Summen, so sonderbar, das mich erwachen ließ." In ..Julius Cäsar" II. 2: „Feurige Krieger kämpften zornig in den Wollen, in Reih' und Glied, in richtigen Geschwadern. und Echlachtcnlärm erfüllte rings die Luft." In „Julius Cäsar" III. 1: „Es starreu aufwärts angsterfüllt dle Männer, Frauen und Kinder. dann schreien sie und renncn wie am Iahrmarkts- tagc." In „König Heinrich", 1. Teil, III, 1: „Wohl mußten s manche mit dem Tode büßen. in jeder Straße splitterten die Fensterscheiben. und wir. wir schlössen furchtsam uns're Läden." In „Julius Cäsar" II. 1: „Die Dämpfe zischend in der Luft, sie bringen Licht genug mir auch zum Lesen." In „Macbeth" II, 3: „Unruhig war die Nacht, und wo wir lagen. wurden die Schornsteine fortgeblasen." In „König Loar" III. 2: „Die erzürnten Himmel erschrecken alle Wanderer in der Dunkelheit, so daß sie in die Keller flüchten. Nie erblickte ich solche Fcuermengen. Niemals hurte ich so schreckliche, getvalt'gc Donncrschläge." — (Amerilanische Kollcamlitiit.» In einer grimmigen Weise, die nicht gerade von kollegialem Verständnis und Entgegenkommen oder von gesellschaftlicher Bildung zeugt, begrüßte ein Zeitunasvcrl.ig in einer Kleinstadt im Staate Kansas, der zu den Vereinigten Staaten Nordamerikas gehärt, die Gründung eines Konkurrenz-blatlos. Er empfing den Konkurrenten mit folgcmden ankündendcn Worten in semen Spalten: „Ein triefäugiger Enterich mit geschwollenem Steiß aus den Wildnissen des entlegenen Ostens ist mit einer Handpresse und einer Schürze voll Schrift hier eina:troffeu, um ein Kon-kurrenzblatt zu gründen. Sein Fell wird bald neben den übrigen an unserem Gartenzaun prangen." — (Eine Kriegschronik in fünf Postkarten.) Tic bayrischen Lülven sind stark im Kampf, aber recht schluach im Vriefschre'den. AIs ein drolliges Beispiel dieser bayrischen Eigenart führt die „Kriegszeitung der IV". Armee" des Mossaä>r Oberhofbauern Ältesten, den Hiasl Niedermaier, an, der seit dem dritten Mobilmachungstag draußen steht, das Eiserne Kreuz und die österreichisckfe Tapserkitß-niedaille erstritt u. die gesamte Cln'onil des großen Weltkrieges kurz und bündig in fünf Feldpostkartcn zusammen-fcrhte, die der Oberhofbauer, a,n Tpicgelrahmen vcrlvahrt. Die erfte dieser Karten kam szwei Wochen nach dem Aus- marsch) aus Belgien und brachte die frohe Kunde: „Mir geht's gnat; 's ist ziemli' warm!" Drei Monate später kam die Klveite. Alls den Nrgonnen: „Mir geht's guat; nah is'!" Die dritte (mit dcm Stempel des Lenzbeaum-tages Illib) brachte Nachricht aus (5krlizien. Sechs Worte: „Mir geht's guat; i hob Laus!" Fünf Monate später folgte die vierte. Aus der Gegend von Riga: „Mir geht's guat; ein Ohrwaschel fehlt, elendige Vazi, die Russen!" Die fünfte und letzte Karte, die Hiasl Niedermaicr mit Hieroglyphen bemalte, roch nach dcm Valtan. trug das Datum des Heiligen Abends 1lN5 und meldete kurz, aber eindrucksvoll: „Mir geht's guat; die Serbe san alle!" — (Die Deutsche Kaiserin an eine cnalische Mutter.) In den englischen Blättern, die nicht oft über die Mitglieder des deutschen Kaiserhauses schreiben, erschien unlängst eine Geschichte, in deren Mittolpuntt die Deutsche Kaiserin steht. Eine englische Mutter, die von ihrem in deutsche Kriegsgefangenschaft geratenen Sohne schon lange jede Nachricht vermißte, hat sich in einem Brief an die Deutschc Kaiserin gcwcndct und darauf berufen, daß sich das Herz der Mutter an das Herz der Mutter wende, da sie wisse, daß die Kaiserin ebenfalls für das Leben ihrer an der Front stehenden Söhne bange. Kaiserin Augusta nahm sofort alle, verfügbaren Maßnahmen auf, um den Aufenthalt des vermißten Offiziers zu erfahren, und beantwortete nach einigen Tagcn in einem Briefe die Anfrage der englischen Mutter, indem sie sie beruhigte, daß es ihrem Sohne gllt gehe und er sich ill einer deutscheu Festung befinde. Lolal- und Promzial-Nachlichten. Kote-Kreuz-Woche vom 29. April bis 7. Mai! Tretet dem Uoten Kreuz als Mit-glied bei! Widmet dem Poten Kreuz und der Jugendfürsorge Geldspenden! Kaufet die Abzeichen, Blumen und Falter der Poten-Kreuz-Woche! Landeichilfsucrciu für Lungenkranke in Kram. Unter dem Vorsitze des Vereinsfträsidenten, Herrn Sektionschefs Rudolf Grafen Ehorinsky, fand vorgestern abends im Aibliothckssanle der t. l. Landesregierung für Kruin die 13. Generalversammlung des Lnndes-hilfsvereines für Lungenkranke in Kram statt. Wle begreiflich — sagte der Präsident in der Eröffnungsansprache — ist der große Weltkrieg auch an dem Landcshilssvereine für Lungenkranke nicht unbemerkt vorübergegangen. Nicht nur, daß einerseits infolge der Abwesenheit so vieler Menschen sowie infolge der Anspannung aller Kräfte des Volles die Zahl der Hilfesuchenden einstweilen eine geringere geworden ist, sind anderseits auch die Möglichkeiten der Hilfeleistung beschränkter geworden, da viele Heilanstalten gesperrt werden mußten, andere wieder auch zur Verfügung des Mili-tärs stehen und deshalb eine verminderte Aufnahmsmög-lichkeit besitzen. Die Ersparnisse, die wir dadurch während der Kriegsdaucr erzielen, werden uns später zurechtkommen; denn sofort nach Wiedereintritt normaler Verhältnisse wird der Verein seinem Wirkungskreis zu erweitern suchen, wie dies aus dem Jahresberichte ersichtlich sein wird. Der Präsident machte weiters die Mitteilung, daß die am 29. November 1915 in Laibach verschiedene Frau Amalia Schaff er, die auch schon früher dcm Landes-hilfsvercine mehrmals Zuwendungen gemacht hatte, ein Testament hinterließ, worin sie dem Vereine einerseits ein Legat von 100 K aussetzte und anderseits die Summe von 10.000 K für eine Albert-Schäffer-Stiftung bestimmte, der^n jährlicher Fmchtgcnuß zu gleichen Teilen dem Elisabcth-Kinderspital und dem Landeshilfsvcrcine für Lungenkranke zukommen sollte. Vom zuständigen Gerichte wurde dem Vereine Mitteilung gemacht, daß ihm die Erbschaft zufalle, später aber mitgcleilt, daß das Testament ungültig sei, weil die Erblasserin das Testament zu unterzeichnen vergaß. Infolge der versäumten Testamenlsunterschrift war Frau Anna Wahl in Graz, eine Schwester der Erblasserin, Uni versalerb in. über Intervention der k. k. Finanzproiuratur für Kram hat sich nun Frau Wahl bereit erklärt, für den gleichen Zweck 3000 K zu widmen, wogegen die Fmanzpwluratur in gesetzlicher Vertretung der Stiftung auf alle weiteren Ansprüche aus dem erwähnten Testamente verzichtet. Der Verein wird also den Fruchtgeimß von 1500 Kronen beziehen. Der Generalsekretär des Vereines, Herr Dr. Demeter Ritter von VIeiweis, erstattete sodann den Jahresbericht über die Tätigkeit des Vereines im Jahre 1915. Konnte noch im vorjährigen Jahresberichte die Bemerkung gemacht werden, daß bishin der Umfang unserer Vereinstätlgkeit trotz des Weltkrieges u»o trotz des schweren Verlustes, den wir durch den Tod unseres im Kriege einer tückischen Krankheit erlegenen Vcreinsarztes Dr. Levumik beklagen, kaum eine wesentliche Einschränkung erfahren hatte, so trat dies mit Ausbruch des italienischen FeldzusM eine merkbare Verschiebung der Verhältnisse ein. Infolge freiwilliger Räumung der friauli-schen Ebene war der Gebrauch der Seebäder in l^rado nicht mehr möglich, in die der verein sonst alljährlich eine größere Anzahl von Kindern entsendete, writers mußte infolge von Approvisioni'.'nlnqsschwieriglciten das Seehosftiz Valdoltra bei Trieft geschlossen werden, lr>.rin sich noch bis zum Schlüsse zwei Zereinsftflcglinge befcn-den. Der Verein wird den Erfolg der Sonnenbäder und der sonstigen therapeutischen Methoden, die in dieser Anstalt zur Anwendung gelangten, md die sich! bei Füllen von chirurgischer und Drüsentuberlulose der Kinder sehr bewährten, in der Folge schwer vermissen. Aber auch die Auswahl der in HeUstätlenbehandlung zu entsendenden erwachsenen Lungenkranken mußte in der Folge sehr rigoros getroffen werden, da infolge Heranziehung der Lungenheilstätten für die Bedürfnisse der Armee deren Aufnahmsfähigkcit eine Einschränkung erfuhr und eine lange Wartezeit der aufzunehmenden Patienten bedingte. Trotzdem konnte^ der Verein im Vorjahre je einen Kranken in den Hellstätten Hörgas bei Graz und Vrestovac bei Agram unterbringen. Fünf Lungenkranken wurden namhafte Unterstützungen zur Durchführung von Kräftigungskuren auf dem Lande, bezw. so lange dies noch möglich war, im Süden und am Meere bewilligt. Aber auch die wichtigste Domäne der Vcreinstätigkeit, die Heimabwchr der Lnngentuberkulose in der Landeshauptstadt Laibach und in ihrer nächsten Umgebung, deren Ziele dahin gehen, den Lungenkranken im Kreise seiner ^Familie zu isolieren und möglichst unschädlich zu machen und seine gesunden Mitbewohner, vor allem die Kinder, vor einer Ansteckung zn schützen und zu diesem Zwecke durch Nahrungszubußcn, Verabreichung von Milch usw. zu kräftigen, konnte keine, Ausbreitung erfahren, da seit dcnl Tode des Vereinsarztes ein ärztliches Aufsichtsorgan mangelt. Hier bewährte sich die Veretnspfleaerin mit ihrer langjährigen Erfahrung, und so konnten IN Familien auch während der Kriegszeit in der Obsorge des Vereines bleiben mit l!5 Kindern, die ständig mit Milch und Brot beteilt wurden. Eine Ncuerkrankunss an Tuberkulose war unter den Kindern nichh beobachtet wm-den, wiewohl es sich ausschließlich um Familien handelte, in denr» schwere Tubcrluloscfälle vorgekommen waren oder noch bestehen. Einc besondere Sorgfalt wurde dein Kinderheim des Landeshilfsuereines zugewendet. Dieses konnte bisher 15 Kinder aufnchmen und war ständig voll belegt. In das Heim wurden nur solche gesunde Kinder aufgenommen, die zu Häuft schwer bedroht sind und deren erfolgreiche Isolierung in der tuberkulösen Familie unmöglich erscheint. Die Stelle nach dem im Kriege erlcgcnen Veroinsarzle Dr. A. Levi^nil konnte bisher noch nicht besetzt werden, da alle Ärzte vollauß beschäftigt sind und zum größten Teile zum Heeresdienste herangezogen wurden. Nach Gintritt normaler Verhältnisse wird es Aufgabe des Landeshilfsvcrcincs sein, einen in der modernen Phtyseotherapie vollkommen bewanderten Arzt als Vereinsnrzt zu gewinnen, damit nach dem Beispiele anderer Landcshilfsvereine ,uch die ambulatorische Tubcrkulinbehandllmg ins Werk gesetzt werde. So werden die Ersparnisse, die! der Verein jetzt zu machen gezwungen ist, dem ausgedehnten Programme, das er sich für die Zeit nach dem Kriege zurechtgelegt, zugute kommen. Der Landeshilfsverein trat im abgelaufenen Jahre auch mit dem Landesverbände für heimkehrende Krieger in Verbindung, um mit diesem gem.'insam die Sorge für tuberkulöse HecrlesanMorige und deren Familien zu übernehmen. An Subventionen hat der Landcshilfsver-cin im Jahre >9l5 bezogen: vom k. l. Ministerium des Innern aus dem Fonds zur Bekämpfung der! Tuberkulose 4500 K, vom Stammverein 636 K, vom Landc Krain 500 K und von der Krainischcn Sparkasse 500 K. Unter den Spenden ragt die des Hand^lskammerrntet' Jean ^^ffrJffflk Sanaforium } .............................lfiifiB 82* 32 Aktienkapital: 150,000.000 Kronen. gifdafilagiti ««««" Elil<0ikOel«f «< I» iMliKirnit; Sawllrm vn Rr«4ltN, L«kim>t« '« Mf««H«ii Hi' He ößt K. K. pri«. OesterrelcHsctiefl in Laibach CreUstalt Ur Handel unl Me Prešerengasse Nr. 50. 16^ Reserven: 95,000.000 Kronen. Kifff, Virktif us BtlOini »•• *'^ MPltreo; Blrtantririn »•"•S vil Dtlitt; late-Oeptiltn ¦»"» NalntiUvlliMi it«. ^aibacher Zeitung Nr. 98____________________________70b_________________________________ 29. Apiil 1916 Schrey hervor, dcr dem Vereine aus Anlaß des Geburts-sestes Seiner Majestät des Kaisers 500 K zuwendete. Der Generalsekretär sprach schließlich oen Redaktionen dcr Laibacher Tagesblätter, die die Vereinsinteressen stets in zuvorkommender Weise förderten, den Dank aus. Der Bericht des Herrn Generalsekretärs wurde einhellig genehmigend zur Kenntnis genommen. Der Vernws,'en5UcrwaItcr Hcrr Arthur Mahr be-richteic über die GcldgcbciNlng und den, Vermögensstand des Vercincs im abgelaufenen Jahre. Die Einnahmen bezifferten sich auf 15.181 K 9 H, das Vermögen des Vereines auf 47.075 K 10 H. Von den Auslagen seien u. a. hervorgehoben: vom Ausschüsse gewährte Ui'.tcr^ stühungcn 1451 K 98 H, für das Kinderheim 1808 K, fi'r das Maricuhaus 'N0 K 40 H, filr Milch 3057 K 40 H und für Vrot 890 K. Dcr Bericht wurde einstimmig zur Kenntnis genommen und dem Vermogcnsvcrwaller das Absolutorium erteilt. Ncvor sodann zur Vornahme der Neuwahl des Ver-einsautzschusses gcsck)ritten wllrdc, crssriff der Präsident, Herr Scktionschef Gras Ehorinskn, das Wort nnd erNärte, daß er heute zum lctztenmale in der General-Versammlung des Landeshilfsvereincs den Vorsitz führe, da er infolge Berufung in das Ministerium des Innern sein Dintizil nach Wien verlegen müsse. Das Scheiden aus Laibach falle ihm um so schwerer, als er bei seinen Bemühungen um das Gedeihen des Landeshilfsvereines Mets und insbesondere seitens des Ausschusses so wertvolle Unterstützung gefunden habe. '/iur auf diese Weise sei es den, Vereine ermöglicht worden, namhafte Erfolge zu erzielen. Der Präsident sprach allen, die zum Erfolge beigetragen, .herzlichen Dank aus und bat, ihm ein freundliches Andenken zu bewahren und dem Vereine treu zu bleiben. Er hoffe und wünsche, daß der Verein auch weiterhin blühen und gedeihen möge. Herr Dr. Mnjaron erklärte, daß der Ausschuß mit schwerem Herzen die Erklärung des verehrten Hrrin Präsidenten zur Kenntnis nehme. Das zehnjährige Jubiläum ocr Präsidentschaft des Herrn Sektionschcfs Grafen Ehormsky sei leider mit dessen Scheiben aus unserer Mitte verknüpft. Redner warf einen Rückblick auf die segensreiche Tätigkeit des Vereinspräsidcntcn und svrach ihm namens des Ausschusses für all die Mühe. die er dem Vereine und dessen menschenfreundlichen Bestrebun-gen gewidmet, den ergebensten Dank aus. Die Worte des Redners fanden allseitigen Neifill und lösten lebhafte Sympathiekundgebungen für den scheidenden Präsidenten aus, welcher dcr Versammlung herzlich dankte, und erklärte: „Mein Herz bleibt hier!" Nei dcr sodann vorgenommenen Neuwahl des Ausschüsse« wurden durch Zuruf gewählt die .Herren:', Otto-Mar Namberg, Präsident der Krainischen Sparkasse; Dr. Demeter Ritter von Nlciweis, k. k. Landessani-tätsmspcktor (Generalsekretär): Dr. Franz Dol^nk, landschaftlicher Sanitätssekretär: Joscf Erker, Dom-Pfarrer und Kanonikus (zweiter Vizepräsident): Moritz Hlaoik. Forstmeister i. R.; Franz Hub ad, l, k. Hofrat uno'Landcsschulinspcktor i. R.;, Wilhelm Rilt-r von ^aschan, t f hof^ (Präsident): Arthur Mahr, Handelsschuldirefiol (Vcrmögensverwalter); Dr. Da-Nilo Majar on Präsident dcr Advokatenkammer (erster Vizepräsident): Franz Pavlin, k. k. Obcrbauril; Julius Polec, k. k. Hofrat i. N.; Dr. Julius Polcc, k- k. Sanitätsnssistent (Gencralscsrctär-Stellvertreter); Jean Pollak, Fabrikant; Dr. Michael Opela, k. k. Landesschulinspektor; Dr. Hubert Sou van, I. k. Fi-nailzprokuralurssekretär (Vcrmägcnsverwalter? Stellver-. trcter); Iher vierten Kriegsanleihe Dcr Herr Inspektor verwies auf die Bebcutuna di^ ser Kriegsanleihe für den Staat in bezug auf d^egen^ wärtige Zeitlage, erörterte die Neitcitismodnlitätvn und forderte die Lehrerfchaft zu unverzügliche Agitation für die Teilnahme! an der Kriegsanleihe auf. Er hob insbc- sondere den wahren Wetteifer aller Staatsangehörigen bei den vorangegangenen Kriegsanleihen hervor und legte der Lehrerschaft wann ans Hcrz, auch jetzt ihrer bürgerlichen, Pflicht ebcnfo mit Freuden nachzukommen, wie sie sich im Lause dcs jetzigen Krieges bei allen patriotischen Hilfsaktionen eifrig erwiesen hat. In der scheu Erwartung, daß alle Lehrkräfte Laibachs nicht nur in dcr Schule, sondern auch überall sonst jede Gelegenheit für die vierte Kricgsanlcihe ausnützen werden, schloß der Herr Vezirksschulinspettor seine öon patriotischer Begeisterung getragenen Ausführungen mit einem dreimaligen Slava und öivio auf Seine Majestät den Kaiser. Die Lehrerschaft, im Bewußtsein, daß sie durch kräftige Mitarbeit an dcr neuen Kriegsanleihe '.ine eminent patriotische Pflicht erfüllen lann, nahm einstimmig folgend« vom Herrn Oberlehrer I. N. Iegliö eingebrachte Resolutionen an: Die Lehrerschaft der slovcnl-schen Vottsschulen Laibachs verpflichtet sich: l.) An der vierten KrieaMnlcihe nach Möglichkeit persönlich teilzunehmen; 2.) mit allen Kräften für die besten Erfolge dicfer Kriea.öanlrihe durch dic Schulkinder bei ihren Eltern einzutreten; A.) mit nllseitiarr AgilatilM, wo immer oo tunlich, auf eine mösslichft große Beteiligung an dieser Kriegs, anlrihe hinzuwirken. ^ (Die vierte österreichische Krirgsanleihe,» Gezeichnet haben: Bei dcr Laib ach er Kreditbank in Laibach bisher 92 Parteien 2,480.000 K (davon 956.600 K amortisablc Anleihe und 1,524.000 K Schatz-schcinc) writers: Dr. Milan Pave5, Werksarzt in Idria, 2000 K: Dr. Karl Triller, Bürgcrmeistccheüvcrtreter in Laibach, 5000 K; Franz Berlec, Gendarmericwachtmeister in Kandia, 300 K; die „Notranjska posojilnica" in Adelsberg 15.000 K;Franz Hribar in Reber 1200 K; Miroslav AmbroÄ<> in Abelsbcrg 15.000 K; Helena Suyer, Advokatcngattin in Laibach, 50.000 K; Ivan Pribil, Vizedirektor der Bank Slaoija in Laibach, 300 Kronen; die städtische Sparkasse in Stein idO.OW K. — Bei dcr Krainischen Landes bank in Laibach: Dr. Anton Vonaventura Icgli<', Fürstbischof in Laibach, 605.000 K; Franz Ko^ir in Schwarzenbcrg bei Nillich-graz 6300 K; Valentin Bradc^ka in Schwarzenberg bei Billichgraz 2600 K; Anna Dolcnc in Schwarzenberg bei Billichgraz 1000 K; Josef Lavti/.ar, Pfarrer in Raft schach, 1000 K; Dr. Joses Marinko in Mav^inü 2500 K; Josef IupanÄc": in Laibach 2500 K; Anton Zuftamnö in Podroje 5000 Kronen; Ivan Dolinur, Pfarrer in Kreßnih. 200 K; Leopold Erzin, Fclokurat in Lebrinss, til)0 K. Bisher wurde bci der Krainischcn Land>:sdank insgesamt von 20 Parteien 2,135.900 K vierte Kricgsanlcihe gezeichnet. — (Die vierte Kric„Sanleihc.) Der Vcrwaltungs-ausschuß der allgemeillcn Pensionsnnstalt für Angestellte beschloß, auf die vierte KrieaZanlVihe 100 Millionen zu zeichnen. Hicdurch erhöht sich die Gcsamlzeichnuna auf 2l7 Millionen. — Der Wiener Stadtrat beschloß übcr Antrag dcs Bürgermeisters, daß sich die Gemeinde Wien mit ihren Anstalten lind Fonds mit dem Betrage von 50 Millionen Kronen an der vierten Kricgsanleihe beteilige. z-Woche Kram.» Zum öff<'nllichl'n Verlaufe aelmiA'u in ^il<>n tt^mcindcn Drains Abzeichen und Blumen zum Hundcrtprcisc von 2N H. per Stück. Enihcbunaslarlcn, die von jedem An» laufe befreien sollen, wcrdcn in dcr Vandcshaiiptstadt zu 20 K., an anderen Oricn zu W ,s<, abgogcbcn l^rdcn. Über« zahlunycn nierdcn selbstverständlich txintcnd ansscnommcn. — Da wegen oblvaltcndcr Vcrlchrshindernisse die Pcr-loufsgcgcnstände sehr spät anlangen, lDcrdcn sie mösslicher-lvcisc ni6>t schon am ersten Taae allcu Lolalkoinitees m großen Saale im ersten Stocke statt. Sonntag ocn ^0. April, Montag den I. Mai, Samstag den 6. und Sonntag den 7. Mai werden auch deutsche Mädchen Abzeichen, darunter schr hübsche Bundcsfaltcr und Blumen, verlaufen. Alle Ein gängc aus den Veranstaltungen und Sammlungen sind zu zwei Dritteln für das Note Kreuz, zu einem Drittel für die Jugendfürsorge bestimmt und es werben ange- sichts dieser edlen vaterländischen Zwecke die Deutschen Laibachs ihre Frauen und Mädchen bei ihrer Tätigkeit gewiß gerne unterstützen. — (Spenden für Kriegoblinde.j Herr Obermedizi-nalrat Primarius Dr. Bock bittet uns, nachstehende den augcnverwundctcn Soldaten seiner Abteilung im hiefi--gen Landcssftitnlc gewidmet': Spenden mit seinem wärmsten Danke zu veröffentlichen: Herr Albert Tamassa 100 K; der Hcrr^ Prior der Kartause in Pletliach 50 K: Herr Kajfei in Gottschee aus Anlaß der Genesung seines augcnverlehten Sölmchenö 50 K; Hnr Kon-6in a in Gorcnja vas bci Sittich durch Hcvrn Oberstabsarzt Dr. Geduldiger 20 K: Frau und Fräulein von Fett ich-Fra nlh e i m als Namcn6tan.spende, ^0 K. — (Kranzablösung.) An Stelle eines Kranzes für den verstorbenen Herrn Julius Hecking hat der Mittags-stammtisch im Caf/' Kasino dem Landes- und Frauen-hilfsvcreine vom Roten Krmze für Krain t>en Betrag von 30 K gewidmet, - (Spenden., Unserer Administration haben an Spenden übermittelt: Hcrr Dr. Geiger fiir ocn Isonzo-fonds 20 5t; die Offiziclsmesse 0er Personalfamndclsta-tion Sammlung an eincm Kameradschaftsabend, zl« den, Herr Simon Hmctctz, Bahnhofgafsc 26, das Pianino be-oeitwilligst unenitgeltlich beigestellt hatte, 22 K für das Role Kreuz; die Freunde des Sohnes der Pension „K" 20 K fürs Rote Kreuz anstatt eines Kranzes für den verstorbenen Herrn Julius Hecking. — (Spende.) Ihrer Exzellmz der Frau Varonin Schwarz haben Herr und Frau Hofrat Aloib 5l l i ment 20 K für den Labedienst übermittelt. — (Spende.) Ihrer Erzellcnz der Frau Baronin Schwarz hat Herr Ivan Ogrin, Großgrundbesitzer in Laverca, anläßlich seines Geburtstages die Spende von 50 K für den Labcdiensls übermittelt. — (Sektionschcf Graf Choriwity Ehrenbürger d» Stadt Tschcrncmbl.) Die Vertretung der Stadtgemeind« TschernembI hat an Herrn Settionschcf Rudolf Grafen Ehorinsky durch die l. k. Nezirwhauptmannschaft ein BcnlückwünschuiiaFtelcaramm zur hohen Ernennung gerichtet und ihn gleichzeitig anläßlich seilies Scheiden« aus der engeren Heimat in Anerkennung der großen Verdienste, die sich Graf Chorinsly um die Stadt Tscher ncmbl insbesondere beim B.iu der Weißtraincr Bahn ei> worbcn hat, einhellig zum Ehrenbürger ernannt. — (Verl«lf von Edelkaftnnirnholz.» Bei der Landesregierung fiir Bosnien und, die Hercegobina in Sarajevo gelangt das m den Waldorten Nalj-Pastirevo, Nri-,^evac und Kestcnar des Bezirtsbcrciches Bosn. Novi stockende forstwirtschaftlich abgebbore Edellastanicnholz am Stocke (zirka 10.000 Kubitnu'ter) im Submissions-Wege zum Verkaufe. Es werben, nur schriftliche Offerte angenommen, die bei der Landesregierung in Sarajevo bis 22. Mai 1916, vormittags 11; Uhr, eingelangt sein müssen. -^ Eine Kundmachung mit näheren Angaben liegt im Bureau der Handels- und Gewerbekammer in Laibach Interessenten zur Einsichtnahme auf. Die Woch« des Rotcn Kreuzes im Kino Central im Landesthrntcr benimit hculc mit eincm alänzend inszenieren Film mit hcrvorraacno schönen Bildern, mit dem Drama in drcii Aktn, „Flecken auf der Ehre", einem lie-lungcnen Fabrikat dcr Teutschen Bioslop - Gesellschaft, und mit dem köstlichen dreisiktigen Lusispiel „Bubi, de» Unverbefseiliche". Eine drollige, lustige Geschichte, bei der man von Herzen lachen wird. Das erstklassige Programm wird durch die ncuefte Sascha« und MePer»W«che verttollständisst. Zu Gunsten des Noten Kreuzes werden bci diesen Vorstellungen bei den Logen, s' » Plätzen und Valsonsitzcn um 20 Heller, für an > < um 10 Heller erhöht. Waldemar Psilander im Kino Zdeal. Ein ^anz vorzügliches Psilander-Drama, wonn dem beliebtesten aller männlichen Kinoftars reiche Gelenrnheit geboten ist, sich wieder einmal auszuzeichnen, ist der/ Film „Der schwimmende Vulkan". Waloenmr Psilcmdcr, t>er übrigens in seiner Rolle, dic ihm in diesem Film zugedacht ist, sich so recht als Hcrzenbreckcr zeisscn kann. wird in der Erfüllung seiner Aufgabe wesentlich von seinen Partnern Else Fröhlich »no Carlo Wicth unterstützt. Aber nicht nur durch die vorzügliche Leistung Psilander^ darf „Der schwinnnendc Vulkan" als erstklassiges Bild bezeichnet werden, auch in Handlung und Durchführung macht dieser Film dcr Nordisk alle Ehre. - Außer dies-m drei-aktigcn Drama kommt auch das Lustspiel „lttnido im Paradies" zur Vorführung, worin die Hauptrolle durch Guido Thielschen in ausgezeichneter Weise in gelülzter Form dargestellt wird, sowie die allerneueste und lu>!n! interessante Saschn-Meftter Woche. ^ Dieses Schlug, Programm wird von heute den l^9. ?lpril bis 1. Mai nur im Idcal-'Kino vorgeführt. Vbestesiahrung fur* ^^^J^^j^^^^^^^^M I nacn Magen-» Darmerhranhungen J | Jederzeit erhältlich. 1 I Probedose und lobrreicbe ärztiiclie BrowMirc (ber j Kinderpflege gratis durch die Nestle's Klnd*rm«hl- I R Gesellsohaft, 'Wien, I., BiberstraXte 2 K. | Laibacher Zeitung Nr. 98____________________________706___________________ 29. April 1916 Der Arieg. Telegramme >e« k. k. Telegraphen Korresp«ndenz-Knre«ns. Österreich-Ungarn Vo» den Kriegsschauplätzen. Wien, 28. Aprll. Amtlich wird Verlautbart: 28sten April. Russischer und südöstlicher Kriegsschauplatz- Keine besonderen Erdignisse. — Italienischer Kriegsschauplatz: Tie Gefechtstätigleit war gering. Die Lage ift unueriin« dert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalswbes: v. böfer, FML. Erzherzogin Maria Iosefa im Flüchtlingslager in Nruck a. d. L. Brück a. d. Leitha, 26. April. Gestern besuchte Fran Erzherzogin Maria Iosefa, das Flüchtlingslager in Vruck n. d. Qeitha. um der feierlichen Einweihung der Flücht-lingstirche beizuwohnen. Die Erzherzogin äußerte sich sehr ^erfreut übcr das Gesehene und sprach hierüber dem Vor« staildc der Barackenverwaltung wiederholt höchstihre Be-friediguirg mit dem Auftrage aus, dies sogleich an Ort und Stelle den Anwesenden in ihrer Muttersprache mitzuteilen. Eine bulgarische Orbensauszeichnuua fiir den Generalstabschef Gellinet. Velgrad, 28. April. Der Gouverneur der uon den Bulgaren besetzten Hebiete Serbiens ^aprazilov über* reicht gestern vormittags in Amvescnheit des Militär' (Äencralg)uberneurs Grafen von Salis-Seewis dem Ge<-neralstabschef Oberstleutnant im Gcneralstabe Otto Gel-linek das ihm vom Könige der Aulgaren verliehene Komturkreuz mit dein Stern des bulgarischen Militärverdicnst-ordens. In seiner Ansprache hob (^aprazikov die Verdienste hervor, die sich Generalswbschcf Gcllinek als Militärattache in Velgrad und jetzt neuerdings llm die Beziehungen zwischen der Monarchie und Bulgarien erworben hat. Lie in Amerika lebenden Ungarn für die Kriegsfürsorge. Budapest. 28. April. (Una. Tel.-ttorr.) Die in Amerika lebenden Ungarn veranswlteten gestern ein Wohl-tätigleitsfest, dessen Ergebnis, 800.000 Kronen, zur Unterstützung der Hinterbliebenen der im Kriege gefallenen Soldaten dem Ministerpräsidenten Grafen Tisza gestern überwiesen wurde. Deutsches Reich Vo« den Kriegsschauplätzen, Verlin, 28. April. Das Wolff-Vureau meldet- Gro-hes Hauptquartier, 28. April. Westlicher Kriegsschauplatz: Beim 5tampf in der (Yegend östlich von Vermelleö sind 46 Engländer, darunter ein Hauptnmnn, gefangen genonnnen, zwei Maschinengewehre, ein Minenwerfer erbeutet. )m Maasgebiete hat die Lage leine Veränderung erfahren. Durch die planmäßige Beschießung von Ortschaften hinter unserer Front, namentlich von Lens und Vororten, ferner vieler Dörfer südlich der Sonnne und der Stadt Noyc sind in der letzten Woche wieder mehrere Verluste unter der Aevöllcrung, besonders an Frauen und Kindcn,, eingetreten. Die Namen der Getöteten und Verletzteil werden wie bisher inl der .,Gazette des Ardennes" veräffentlickt. Nach Lufttampf stürzte je ein feindliches Flugzeug wcstlich der Maas über Nethclainville und Very ab, ein drittes in unserem Abwehrfeuer bei Srapelle, üft» lich von St. Die. (kin deutsches Geschwader warf zahlreiche Bomben auf die Kaserne und den Bahnhof von St. Menchould. — Östlicher Kriegsschauplatz: Die Lage an der Front ist im allgemeinen unverändert. Die Buhn» anlagen und Magazine uon NjeMa wurden von einem unserer Luftschiffe, mehrere russische Flughallcn von Fluflzeussgeschwadern angegriffen. - Valkankriegs schau-Platz: Nichts Neues. Oberste Heeresleitung. Der ItaatSselretnr im Großen Hauptquartier. «erlin, 2k. April. Der Staatssekretär des Reichs» marineamtes von Capelle ist zum Vortvag beim Kaiser ins Grotze Hauptquartier abgereist. Die deutsche Antwort nuf di« amerikanische Note fertig, l nestellt. Verlin. 28. April. Das ..Berliner Tageblatt" erfährt,' daß die deutsche Antwort auf die amerikanische Note in den Grundzügen fertiggestellt sei. Es ist anzunehmen, daß die Antwort in der ersten Hälfte der nächsten Woche in Washington überreicht werden wird. Zuckerlarten in Berlin. Berlin, 28. April. Vom 1. Mai an werdm in Verlin Zuckerkarten ausgegeben, die zum Bezüge von einem, halben Pfund Zucker für je acht Kalendertage auf jeden Kopf der Bevölkerung berechtigen. Deutschlands wirtschaftliche Widerstandskraft. Stockholm, 28. April. In dem Buche des Professors Cassel über die wirtschaftliche Widerstandskraft, Deutschlands sagt der Verfasser zum Schlüsse, er könne sich wohl dorstellcu, daß die Gegner Deutschlands denken, im nächsten Sommer, spätestens nach einem Jahre, mühten die wirtschaftlichen Hilfsauellen erschöpft sein. Hätten sie bereits so viel für den Krieg geopfert, »nützten sie verstehen, die verhältnismäßig kurze Seit, die noch übrig bleibt, durch° zuhalten. Solche Annahmen seien völlig ullvegründet. Italien. Unsere Gefangenen in EUditnlien. Lugano, 27. April. Der Schweizer Geistliche Loseda. welcher österreichisch-ungarische Kriegsgefangene, die sich in Süditalicn befinden, besucht hat. teilte einein im hiesigen ..Popolo del Livertk" erschienenen Privatbcrichte zufolge unter anderem mit, daß die Gesundhcitsverhältnisse, abgesehen von wenigen gewöhnlichen Krankheitsfällen, gut seien. Jeder Gesungene bekomme täglich 750 Grannn Brot, Fleisch nur an gewissen Tagen. Kaffee und Tabak spärlich. Die italienische Regierung loendet für jeden Gefangenen täglich 70 Ceutesimi einschließlich 50 Eentesimi Bargeld auf. Die von Loseda überbrachten Geldspenden aus Österreich-Ungarn seien daher heiß begrüßt worden. Die Friedentztundael>unae,l der italienlschcu Arbeiter. Lugauo, 2K. April. Polizei und Zensur arbeiten, wie der „Avanti" erkennen läßt, eifrig daran, um die zum 1. Mai geplanten Friedenskundgebungen der Arbeiter« scl)aft zu unterdrücke.,,. In einincn Gegenden, namentlich in der Nomanna, wuidcn sozinlistis«l)c Organisationen mit der Benründung. das; sie eine antimililärische Propaganda unter den Soldaten treiben, aufgelöst. An anderen Orten wurden viele Hausdurchsuchungen vorgenommen, Drucksachen beschlagnahmt und die Überlassung von Räumlichkeiten für Versammlungen behördlich verboten. Her See- und der Luftkrieg. Ein deutscher Luftangriff auf das russische Linienschiff „Slava" im Nigaischcn Meerbusen. Berlin, 28. April. Das Wolfs-Vureau meldet: Am 27. April haben drei deutsche Flugzeuge das russische Linienschiff „Slava" im Nigaischcn Meerbusen mit !l1 Bomben bcwurfen. Mehrere Treffer und Brandwirlung sind einwandfrei beobachtet worden. Troh heftigster Be-Ichießung sind sämtliche Flugzeuge unversehrt zurückgekehrt. Der Chef des Admiralstaves der Marine. Die steigenden cnnlischen VersicherunnSprümien. Rotterdam, 28. April. Der ..Rotterdamschc, Courant" meldet.- Die Versicherungsprämie für alle Schiffe, die nach oder von der englischen Westküste fahren, mit Einschluß von Liverpool, Glasgow und Bristol, wurden nm zehn Schilling erhöht. lknalands Schiffsveutc. London, 27. April. (Reuter-Bureau.) Visher lvur-den 84 feindliche Schiffe als Prisen erklärt. 42 davon wurden verkauft. 42 requiriert. Der Gesamtinhalt der verkauften Schisse betrug 54.722, der der requirierten 5«. 102 Tonnen. Aus dem Verkaufe von Schiffen und Ladung wurden Visher U,850.000 Pfund Sterling erzielt. (kine neue amerikanische Note an England. Washington, 27. April. (Reuter.) Staatssekretär Lansing teilte mit. daß mn 16. April eine neue Note an Großbritannien gerichtet wurde, worin die Freilassung dcr tt8 Österreicher, Deutschen lind Türken verlangt wird. die vom Dampfer „China" geholt worden waren. England. Die Lage in Irland noch immer ernst. London, 27. April. sReuter.) Im Untevhause teilte der Ministerpräsident Asquith mit, dcch die Lage in Irland noch immer ernst sei. Die Rebellen hätten noch einige wichtige öffentliche Gebäude in Dublin in Besitz genommen. Die Straßenkämpfe seien noch nicht beenbc^. Nn< scheinend sei eine ausgedehnte Aufstandbewcgung. beson-des im Westen des Lanbes, am Werke. Es müßten strenge Vorsichtsmaßregeln getroffen werden. Die gegen den Aufstand entsandten Truppen seieil zahlreich genug, mn die Lage zu beherrschen, übcr gang Irland wird unverzüglich der Belagerungszustand verhängt lverdcn. Gelnral Sir John Marttvcll lverdc die nötigen Vollmachten zur Nieder-tvcrfung des Aufstandcö erhalten. Die Regierung lverdc eine eingehende Untersuchung darüber voranstalten, welche die Gründe des Aufstandcs seien und werde die Verantwortung tragen. Londlin, 27. April. In der vorgestrigen SihulH des Unterhauses fragte P enb ertön-V ill ing, nachdem Staatssekretär Virrel die Mitteilung über die Nebellion in Irland gemacht hatte, ob der Premierminister dem Parlament und der Nation die Versicherung geben könne, daß Casement erschossen wiirdc. Premierminister As-zquith erwiderte, diese Frage hätte in diesem Augenblicke nicht gestellt werden sollet». In der gestrigcn Sitzung des Unterhauses sagte Staatssekretär Virrel, er wisse nicht, ob die Postvcrbindung mit Irland funktioniere und ob die regelmäßigen Postzügc abfahren. Zwei Dampferlinien seien unterbrochen. Oberst Cher mann (Craford) fragte, ob er auf diese Weise keine Aussicht habe, sich nach Irland zu begeben, um sich an die Spitze seines dortigen Bataillons zu stcllm. Staatssekretär Virrel gab zu, daß die Nachrichten aus Irland der Zensur unterworfen seien und sagte: Es lag uns viel daran, daß keine Nachrichten die neutralen Länder, vor allem Amerika, erreichten, die dort einen falschen Eindruck uon der Lage machen könnte». Amsterdam, 28. April. Einem hiesincu Matte wird aus London berichtet, daß die irischen Abgeordneten vorläu-fig keine Möglichkeit haben, sich mit Irland in Verbindung zu sehen und deshalb nicht in der Lage sind. über die Unruhen in Dublin, die sie völlig iiberrascht habe», irgendlvelchc Aufschlüsse, zu ael»en. Lord Middle st on kritisierte die Erklärungen der Regierung,, daß sie die La^e in Irland beherrsche. Das umnelehrk' scheine der Fall zu scin. Die Renierung sage, die Lage sei auSgezoichnet und P cel bestätigte dies. Lord Salisbury sagte, das Par^ /lament würde Aufklärungen verlangen müssen, weshalb die Regierung trotz dieser Warnungen nichts geian habe. - Im Verlaufe der Debatte wurde erklärt, daß ein großer Teil der Nachrichten aus Irland auf drahtlosem Wege nach England käme, da die Rebellen die Kabel durchschnitten haben. London. 28. April. Das Neuler-Vureau meldet: Nedmond hat ans allen Teilen der Welt Tclegr.unine uon Ircx erhalten, worin die Gntrustmia. über den Aus" stand in Irland ausgesprochen wird. (Notiz: Das Ncu^ ter-Nxreau gibt in der Depesche verschiedene Orte >n Australien und Kanada an. woher solche Depeschen an Redmond geschickt wurden, aber keinen einzigen Ort in den Vereinigten Staaten. Die Wehrpflichtbill zuriutgrzogen. London, 27. April. (Reuter.) Im Unterhause w.chte der Präsident der Lolalverwaltuny, Long, oaS Wehr- Laibacher Zeitung Nr. 98 707 29. April 1916 Pslichtgeseh cin, das cine» Teil der voil der Regierung am 25. April angelündigten Politik bildet. Das Gesetz begegnete aus allen Seiten einer kritischen Slintminig, weil einissc seiner Bestimmungen als unbillig al:s,eschen werden und weil es ein Teil liersncht, die allgemeine Politik durchzuführen, wie sie uon Asquith slizziert war. Walsh (Arbeiterpartei betainftste die Vill nnd sagte, er werde für den allgemeine« Zwangsdienft stimmen, wcnn er beantragt werden sollte. Ministerpräsident Muuith zog im Hinblick ans die allgemeine lcitische Stimmung die Äill zurück und sagte, er werde den Entschlns? der Regierung, betreffend die durch die ^urmlziehung der Vill geschaffene Lal,e, in dec nächsten ^ochc mitteilen. Einberufung der Verheiratete,, im Älter von '^ bio zu!i5 fahren. , London, 27. April. (Reuier.) Di^c verheirateten Männer im Alter von 28 bis zn ^5 Jahren sind snr ocn 29. Mai unter die Fahnen gcrufeul worden. Wegen (slemenceauö Kritik der enqlischen Melyoden. Manchester, 27, April. Der londoner ttolrespondenl des „Manchester Guardian" meldet: Der telegraphische Auüzug uns den» Artilel (Hlemenccans, »vorm dieser dem englischen VolÜe» vorschreibt, wa5 seine Pflicht fei, habe eine gewisse Veslürzuna hervorgerufen. Kein Engländer, sicher leiner von dem Range ^lemcneeMs, habe jemals m dieser Weise von Frantreich gesprochen. In England habe man während des Krieges teine .«'trilit an der ,ran-zösiscl)cu und der russischen Regierung geübt, nicht weil mau lemc ilritil hätte übe» tönncn, svildcru weil Polil,t und die guten SitteNi die Grenze des Erlaubten zögen. So habe man in England kein Wort der Kritik über'die französische Flotte geäußert. Elem?nce,ui möge es sich überlegen, ob er wirtlich ein Interesse daran Yabe, eine voreilige Kritit der englischen Methoden zu veranlassen. Engluuo habe immer seine Verpflichtungen uertragsiuü-ßig gcgen Frantreich erfüllt. (5s habe getan, was es nie. male, nir cm anderes Lund get>>n habe. England dcdancrc das nicht, aber es mujjc n^n eigenen Weg weihte,, dürfen, nm feine Opfer wirksam zu machen. Äotha über die Vill, betreffend den Handel mit dem Feinde. Kapstadt, 25i. April. (Neuter.) Ministerpräsident Botha eulärle in, Äbgeordnctenyaujc znr Bill, betreffend den Hanoel nnt dem Fc»wc, daß sie zum Schunc der Be. woyner Südasrilas unerlnsjl,ch >ci. Er VMvics ans das deutsche Gcjeh i'ber die or>l<>cl)en Interesten in Dentsch^ laud und jagte, daß, wenn sich Deutschland am Ende dcs itli!.geo weigerte, das Eigeutum der britischen Untertanen herauszugeben, Eüoasrita gegenüber dem dortigen deutschen lHigenium c,»e ähnliche Haltung einnehme» müjsc. Er betonte ferner, daß dio Regicrunf, der Union hierin llercchi zu handeln wünsche. Aruulrelch. .">wci strotze Brände in Havre. ^«n, 27. April. Nach einer ^ondcriuclduua des «Petit Parken" >ind am 27. April in pavrc zivci große brande aufgebrochen, die unler der ^>evd!leui»g leb haNc Erregung hcroolgeru,en haben. Eine Drahtzieherei lst Völlig zerstört. Der Schade ist sehr bedeutend. Tas andere ,<>cuer in einem Speicher sür icyisfslechniiche Ap Puratc sand in Iicnachbartcn Fäffcrn nnl Ol und Pc-Uolennl reiche Nahrung und richtete ^lcichfallö bcdcllleil-ben Schuoeu an. Da die Branoursuche nnbet-lnnt ist, hcrrschi ^,roße Aeunruhissuna,. Die zwciie parlnmcntnrischc inlcrnniionnlc Handels-tunfercu^. Paris, 27. April. Beim Empfange im Palais Elysse hielt Präsident Poincars an die Mitglieder der internationalen Hcindelcitonfercnz eine, Ansprache, in der er unlcr nnoercm danvuf hinwies, datz diese fleilviliiaeil ^nsain »icutünfte teiuen amtticheii Churatter beansprnchl,'» und nur dliz» bestimmt feien, Fragen des Handelsrechtes zn prüfen u»d ihre Lösungen zu suchen, aber nicht Entschlüsse zu fassen. Es fei nicht l>eabsichtigt, in die Uuabhängigteit der Parlamente, noch in> die Vermilloortlichteit der z)te-Nierungei» einzugreif.,'». Nach deu üblichcn ^üeden^rten über den »amps gegen die Barbarei und die Verteidigung bcr Zivilisation ichlos; cr seine Rede mit einem Hoch "'s die Alliierten. Paris, 27. April. („Agence Havas".) Die zweite par-I(nnenkirischl' internationale Handelstonferenz »rnrde ge-st.rn nach.„iu^o ^öffnet. T<>r ^orsihcndc d<>r Konferenz. )""""!. Zeichnete als hauptfächlichsten Gegenstand ^" f""l"ng ^lanis abzulegen für die wirtschaftU^ ^schloss.ul,'« der Ällnor.eu neaenüber Deutschland. Portugal. Unruhe« in ttoimbrn. Zürich, 28. April. Wie die itat,e„ifchc., Blälier aus ^aris melden, lain es Nachrichten ant, «,ss<,l,on z»folae 'n Coimbra z>i einem ernsten 5wnflilt zwisrl>en Trupp<>n und der Polizei, als einige Pulizeilenle einen Soldaten verhaften wollten. Andere Soldaten widerschten sich der ^erlfafiuna,. worauf, 20l» Wachleute die Kaserne umzingelten. (5^' entspann sich zwischen den Soldaten und der Polizei ein Kampf mit Schufpvaffeu, wobei es auf beiden Sl-iteu zahlreich Tote gab. Abends ariffeu ein Kavallerieregiment nud die republikanische Garde ein. die A00 Soldaten verhaffeteu »nd den Wachor^anen verboten, ösfeniiich Tienst zu tun. Die Türkei Bericht des Hauptquartiers. Konstantinopcl, 27. ^prit. ^Agcn-.e t(>l. Milli.) 7>^ue HanfttPiarlier teilt mit: Iral-From: >trine ^criindc-run«. Kautn>ns Front: ^inc nu»> dre« Truppengal-tunstln zusammcngejellie feindliche Brigade iiilo meter nach worden zurüligeworse«. ^m Zentrum herrscht ^uye. 'Auf dem linlcn Flügel im ^bschuitt Dschcwizl»» ucriuchle der Fcind in der Nacht!»'», '^,. auf den 1^6. d. rinen überraschenden Angriff auf unsere Stellung, wurde jedoch uut Verlust zurütturichlageu. Tie ztänlpjc in der Uuigcvung von Pclalhane »ind flalionär. - Am Xl. d. ssriff einro «nierer ^vanclflunzcune beim Ulierftienen vun ^nwroo durch ^ombenwürfc »n c»nor Höhe uon «««» steter», die feindlichen Anlassen und Flugzcugschnppr« im Hafen an. Alle bomben plauten. l>e wurde e»n !^rand em Feinde und einer un,crer grmijchtcn Abteilungen in der Umgebung von «apia, oftlich des Suezlanals, stattgefunden hat, sind mer ztavallericschwadrunen des Feinde^ uöllig anfgerie. l»cn und die überlebende» gegen .ttapia vertriebe» wurden. Später unternahm unsere Abteilung einen Slurm» angriff gegen oen von alle« Heile» uerftärticn Feind in ,rme SteUungrn »md seine stager, wobei zahlreiche Feinde fielen. Eine geringe Zahl feindlicher Holoaten, denen es gelungen war, dem Tode zu cnttiuuen, wurde gezwungen, sich in Unordnung gegen den j>lanal zu flüchten. v>> wur. den ^ Offiziere, darunter cin Oberst und cm Major, nnd 2i>< Mann unuerwundet und 24 verwundete zu Gc-sungcnc gemacht. Unsere Truppen, die der Abteilung angehörten, sowie unsere Kamclrciter, in<5bcson>'cre die Mannschaften auo Medina, haben sich in diesem >iampfe mit bcmrrlcnowerter Tapfcrlcit geschlagen. Am ^5i. d. früh untcrnalml der Feind, um sich für die erlitten Niederlage zu rächen, mit einem aus neun Flugzeuge» be» ftchcndcn <>iefchwadcl einen Luftstrcifflug. Die feindlichen Flugzeuge warfen lrol.' der seichen und Merlmnle dc ten anch t'on dem italienischen Gesandten unterstützt. - iDie Firmungen '« der ^.i'bacher Diözese) werben in solncnder Ordmma stattsinden: 1 Im ?omcc, am 25. m Mannsburn, a,n 27. m ^onnncnda am 28. in Vobicc. - ll Im Dclnnatc Ol>crla,bach: mn 1. Juni w Obcrlaibach, am 2. in Zaplami, anl 3. ,n Oberloitsch, am 4 in Untcrloitfch, am 5>. in Gereut, um 6. in Vch, nm 7. in St. Iodoci, am 8. in Podlipa, am 15. in Vevke, am 18. in Franzoorf, am 20. in Ralitna, am 21, in Prejser, a>n 25. in Äillichgraz, am 27. in Schwarzenbeig, am 29. in Horjul. — m. Im Dekanate Dorn egg: um 2. Inli in Dornegß, am 3. i»> Harije, am 5. in Gra? fenvrunn, am 6. in Zagorje, am 7. in ^adanje felo, am 8. in Prem, an« !). in tto^ana, am 11. in Suhor, am 12. in Greine. — IV. Im Dekanate Zirtnitz: am 16. Juli in Zirtnitz, am ^7. in Grahovo (Nlmfecratio cccleflae), am 19. in Altenmartt, am 20. in Äabenfeld, am 22. in Älote, am 2^>. in Hl. Dreifaltigkeit, am 24. in Sl. Veit, nm 25. in Vigaun ((5onsecraUo ecclestae), am 26. in Unec, am 27. in Planina. (Settion ttrain des D. u. Ö. Alpenvereines.) Gestern fand die Hauptversammlung statt. Der Vorsitzende stellte fest, dah die Tätigtcit der Settion unäei den ob' loallcndcn fchwierigen Verhältnissen äußerst eingeschränkt werden mutzte, da das Arbeitsgebiet zum 5lrieg5g.ebiet ge-worden sei. Der tückische Feind wollte Städte und Dö» ftr niederbrennen; daß dem nicht so geworden, danlen wir ,n Ehrfurcht dem Todesmute unfeier braven Soldaten, die die Grenzen und die Berge fchirmen mit eiferner Faust. Die Versammlung nahm den vom Zahlmeister Herrn Tschech vorgetragenen litcchenschaftsbericht bei. fällig eiitgegei, der unter anderem feststellte, daß die Ver. mönenslage der Settion befriedigend fcl. Vielen Herren wurde das Ehrenzeichen für 25jährige treue Mitgliedschaft verliehen. Der Vorstand (Obmann Ludwig) wurde wiedergewählt, an Stelle des Herrn Thielemann, der von !^!il>ach verzogen ist, wurde Herr Dr. Sau seng berufen. (Die Einführung der Sommerzeit auf den Vifen» bahnen.) Die t. l. Staatöbahndircttion Trieft teilt mit: I'll» 1. Viai bis 30. September lUitt iverden sämtliche personenführenden Züge nach der Sommerzeit verkehren, das ist um eine Stunde vor der derzeit in Kraft stehenden mitteleuropäischen Zeit. — (Veräußerung zweier Äusmufterungspferde.) Mora.cn um 9 Uhr vornnttags gelangen beim ittappen-Tiain-Oruftpenlommanoo Nr. 7/16 in Waitfch (Ziegelei .^nez) zwei Auömnsterungspfcroe im Lizitationswege! zur Veräußerung. — (Gefunden.) In der Laibachcr städtischen Spar. tasse wurde ein Geldbetrag gefunden. Der Verlujtträaer wolle sich beim Spartcrssetassicr! melden. Theater, Kunst und Literatur. — („Die Echühenliefel.") Operette von Edmund Eys-kr. — Vier Operetten in fünf Tagen, das war ein 2egen, wie er sich wohl noch nie über Laibach in so rafcher Folste ergötz. Wenn wir auch im Weltkriege stehen, der ein nnsieachntes VerlaiMn nach lieiteren plufführnnaen »schlief, so schien dos Lailxicher kutsche Publilun, doch nichl voll aufnahmsfähig, nm in so rafcher Folge alle Auf. fiihrnnaen voll zu besetzen. Der vierte Opercttenabend am Donnerstag toar gut, aber doch fchwächcr als feine drei Voi'nä'naer beseht. Es lrmr das insofernc fchade, als Eyß-ier>? Arbeit wohl die mnjitalisch wertvollste von den bisher hur jehl stespielten Werten ist. Auch die Handlung befrie» disst in höherem Grade als die der vorangehenden Aufführungen. Die Vereinigung eines jungen Paares auf dem limu^ge über eine Schemchc mit einer dritten, die durch materielle Vorteile erzwungen wird, ist hier im Sinne eines leidlichen Lustspiels durchneführt. Es ist wenigstens von Anfang bis zum Ende ein Faden vorhanden, der die Vorgänge verknüpft. Unterstützt durch eine Musik, die teil. weise einen I)öheren Flug ins Sentimentale nimmt, glaubt man fich oft i„ eine komische Spwlopcr verseht. Dazwischen freilich nntcr dem Zioange burleske Tanzeinlagen und ,Halis»oulstcreien zu bringen, wie sie in der Operette nun cinmal obligatorisch sind, statt dramatischer Handlung Fcistnachtsult. Sechs Typen heben fich hiebei wie in der alten italienischen Oper immer wieder hervor. Die erste Sängerin, die Soubrette, der erste Tenorist, der Naritonist, der erste Gesangslomiler, ocr zusmumen mit der Soubrette die Tanzeinlancn hauptsächlich zn bestreiten hat, die lomisä)e Alte, alle diese sechs führenden Nollen sind in der illagenfurtcr Operette rmt den Damen Troll, Tirsch und May, den Herren Fabcr, Oberren, n e r nnd Olschinsli geradezu erstklassig befeht. Diese ausgezeichneten Kräfte, die sämtlich nicht blotz über ein tadellos fichercs, höchst bühnenwirksames Spiel, sondern «uch über hübsche Stimmittel verfügen, machen jede Vorstellung zu einem Geiruh. Auch der Tenor, Herr Faber tonnte am Donnerstag in einer beherrschenden Rolle in8 Zeng gehen und wirkte durch vornehme» Spiel sympathisch. Das Orchester stand unter einem anderen Dirigenten, Herrn Nudolf Nühladcr, der mehr Leben und Tem. perament in das tüchtige musikalisch Gefügc zu leaen scheint als fein Vorgänger. Wie immer war der Beifall sehr loarm und erbat mehrere Wiederholungen. H. — (Der Musilvercin .Masbena Matica") veranstaltet anläßlich des 25jähriaen Bestandes seines Ge> sanßschorcs und des 25jährigen Jubiläums seiner ordentlichen Konzerttätikleir Samstag! den U. Mai und Sonntag den 7. Mai im großen Saile des Hotels -""/<" zwei große Wohltätialcitslonzertc zu Gutlstcn des i,il-«n Laibacher Zeitung Nr. 98 708 29. April 1916 Kreuzes. MiUuirkende: Frau Irma Polak, Ofternsäw gerin aus Zagreb, Herr Zlatlo Valotovl6, Violin-vlrtuose aus Zagreb, und Herr I. Raun it, Konservatorist. — Eintrittskarten sind von heute an in der Tabaktrafik des Frl. I. Dolenec, Pre^erengasse, zu haben. — (Der „Liebcssprun» des Panthers".) Von Nitolaj Alezejebic Matlakov, der im Jahre 1U11 mit 67 Jahre,: als Gouverneur von <^ernigor> zum Nachfolger des ermordeten Ministerpräsidenten Peter Artadjedi<^ Slolypin berufen wurde und diesen Posten fast vier Jahre behauptete, erzählt man sich in Nutzland allerlei beschichten. Eine wurde, wie die „Deutsche ^odzer Zeitung" meldet, vor tur-zem in der russischen Neichsduina ans Tageslicht gezogen, wo der Abgeordnete Suchanov folgendes zum Besten gab: Die Schauspielergabe Matlalovs zeigte sich bereits während seiner Houverneursz-eit. Minister geworden, verbesserte und eriveiterte er sein Repertoire. Das ^ieblings-stück seiner hochgestellten Zuschauer entstammte seiner eigenen Autorschaft und war betttelt: «Der Liebessprung des Panthers". Gewöhnlich nach irgend einer Beratung und Sitzung, welche abgekürzt werden nnchie »lit Nüclsicht auf das liachfolgende Schauspiel, erfolgte die Aufforderung: „Nnd jetzt, Nitolaj Alezejevic, zeigen Sie den Liebcssprung des Panthers." Der talentvolle Minister lieh sich nicht lange bitten. Es wnrdc ein Umschlagtuch beschafft, das einige Ahnlichteit mit einem Panther sell hatte, und inzwischen verteilten sich die Znschauer auf ihre Plätze. Nasch N>ar die Verkleidung vollzogen. Plötzlich ertönte unter dem Tisch hervor ein Gehen! — das war der Minister des Innern, der sich dort versteckt hatte. Dann reckte er sich, fauchte, brüllte und zum Schluß und zur ilrönnng des Ganzen, sprang er mit einem genxiltigen Satz hervor und auf einen Stuhl. Die Nirtung lonntc, wie Augenzeugen bestätigen, nicht besser sein. In der Tat, die Pantomime wurde mit Talent ausgeführt, und obgleich sie öfters wiederholt wurde, sahen sie sie doch alle wieder gern. — (Ter „überhal'icht".) „Daily Mail" widmet dem deutschen Flieger I m ine l mann einen Artikel aus der Feder von Beach Thomas, der ihn im englischen Hauptquartier in Frankreich Uerfas;t hat. Immelmnnn wird dabei als „üucrhabicht" bezeichnet. Seine Methode sei weniger heroisch als wissenschaftlich. Er suche das Abenteuer als solches keineswegs, edeuso wenig Vie Gesahr, wenn er sie dcrmeiden IUi beginnt sin >i r >l e s A l, o n u e m e » t ans dir Uaibacker Leitung. Die Prün u >u e la t i o » K ^ V c l> i» g n >: c> r n lileibeü ! n r> crci il o ert und betragen: mil Pnlloerjenoung: sin Kaibach, abgeholt: gcmzjähr'g , , :«> li, — l» ganzjohrig . . 22 ji -- d l!l,>niährig . . Z5 » — » ynwjähcig . , ! n g i n s Ha uS für hiesige Abonnenten per Jahr il kronen mehr. Dic A T. Munucnten wcrdcn höflichst gclietcn, c»cn Pränumcrationsbctrag für die «Laili. Zeitung» stets rechtzeitig und in vorhinein zu entrichten, da sonst die Zusendung ohne weiteres eingestellt wird. DW" vle Plznumesl»llon5-Vellii«e wollen polloll«l luaesensel weiden. Jg. u. Kleinmayr ^ Fed. Kamberg. lE^Ino „IcLeeil" Heute Samstag 29., Sonntag 30, April und Montag 1. Mai: Zweiter Film dor Waidemai Der siuiiiide lliaii Dramatisches Lebensbild aus dor Gesellschaft in drei Akten mit Waidemai* Psilander, Karlo Wieth und Eise Fröhlich in den Hauptrollen. M o r d i B k. Sie offizielle Subskr-iptionsstelle: Vierte 5'/2o/o österreichische Kriegsanleihe zu OM*i]fing*l.t»«Lcli**0iaimff«z*: 1171 10-3 I. ^jährige steuerfreie 5v2°/0 amort. Staatsanleihe ä K 92-50 für K 100* Nom. II. steuerfreie 6 V/o am 1. Juni 1923 rückzahlbare Staatsschatzscheine ä K 95-— für K 100— Nom. Zwei große, elegant möblierte Zimmer mit gemeinsamem Eingang, sind an einen oder zwei Herren sofort zu vermieten. Anzufragen : Resselstraße Nr. 12, Hochparterre, links. 1240 2—1 Villa mit Garton und zwei Wohnungen (ständige Parteien) 1st zum Angunttermin zu vergeben. Im Erdgeschosse sind fünf Zimmer und Zugehör, im ersten Stockwerke vier Zimmer, Badezimmer und Zugehör. Gpubepkai Ni>.16. Täglich von 4 his (5 Uhr zu besichtigen. Näheres Römerstraße Nr. 9, III. Stook, Tür 20. 1241 3-1 277 Staatlloh geprüfte H—3 Lehrerin der englischen u.französischen Sprache Lehrerin der frauzös. Sprache an der k. k. I.ehrerinneubildungsanötalt in Jjaibach, die «ich mdirere Jahre in London und Paris aufhielt, gibt Stunden (Sprachkurse). Fräulein Olga Nadeniczek (beeideter Oerichisdolmetscli Itlr die enzl. Sprache) Dalmatlngasfle Nr. 10, links im Hof Möbliertes ZIMMER mit 2 Betten u. elcktr. Licht ist zu vermieten. Anzufragen in der Administration dieser Zeitung. JJ—1 Laibacher Zeituna Nr. 98 709 _________29. April 1916 Amtsblatt. 1160 3—8 Konkursausschreibung. Für das nächste Schuljahr, beginnend cm« 16. September, werden vom Laudesausschusse des Herzogtumes Kram ein ganzfreicr und ein halbfrcier Laubesstipendienplal) für die l. u. l. Marinealademie für Söhne nichtvermögendcr Schichten der ^taudesbevöllerung ausgeschrieben. Die allgemeinen Bedingungen sind: Die Heimatzuftändiglcit nach Krain; die körperliche Eignung sowohl für die Vlarineerziehung als auch für künftige Kriegs« dienste zur See, nachgewiesen im Sinne der mit Marine. Normaluerordnungsblatt XXII, Stück vom Jahre 1902 (an die Kommanden und Anstalten deS l. u. l. Heeres im Jänner 19W) hinausgegebenen «Vulschlift zur ärzt» lichen Untersuchung von Teeaspiranten und der Newerber »m Aufnahme als Zögling der l.u.l. Marinealadcmic»; ein befriedigendes sittliches Betragen; das vollendete 14. und nicht überschrittene 16. Lebensjahr; die mit mindestens befriedigendem (gutem) Gesamtergebnisse erfolgte Absoloicrung der vier untern itlassen einer inländischen Mittelschule oder ebensooieler Jahrgänge an einer Militär» Unterrealschule, mit der weiteren Bedingung, daß im Gegenstand «Mathematik, mindestens die Not<> „gut" erzielt wurde. (Die gedrncltm vollständigen Aufnahms-bedingungen sind durch L. W. Sridel , welche auch mittelst Briefmarken beglichen werden können, verabfolgt.) Das Belöstigungspauschale für den halb-freien Landesstiftenbirnplah beträgt 800 li jäh» l'ch, aus diesem Vclöstignngspauschale. welcher m zwei Raten am 16 September und 16. März 'M vorhinein beim Marinealademielommando zu euttichten ist, werden alle Auslagen sür den Zögling in der Akademie bestlitten. Zwecks Ausnahme in die l. u. l. Marin«' alademie werben sich die Aspirantrn einer Auf» nahmsprüfung unterziehen müssen. Diese umfaßt für den Eintritt in den I. Jahrgang: ») deutsche Sprache. t>) Mathematik, e) Geographie und Geschichte, ä) Naturwissenschaf« ten; diese Gegenstände in dem Umfange, wie sie in den erst» vier Müssen einer Mittelschule gelehrt weiden. D,e Ausnahmsprüfungen beginnen am 1U. September, und es werden die ausgewahl» ten Aspiranten rechtzeitig einberufen weiden. Die Ausbildung in der Marinealademie bauest vier Jahre. Nach befriedigender Nbjolvieruna. des IV. Jahrganges weiden die Zöglinge zu Seekabel» ten ernannt. Die Gesuche um Lanbesstipcndien zwecks Aufnahme in die l. u. t. Marinealaoemie sind an den Landeeausschuh des Herzogtumes Krain zu richten. Dieselben müssen bis längstens 20. Mai 1910 beim Landesauöfchusse überreicht sein und lönnln spater einlangende Gesuche nicht berücksichtigt weiden. Den Gesuchen sind beizulegen: 1.) Taufschein, 2.) Heimatschein (des Jünglings), 3.) (militär) ärztliches Zeugnis, 4.) IinftfmlgszrugniS, sulls die Impfung nicht im ärztlichen Zeugnisse bestätigt ist. 5.) sämtliche Studienzelignissc der Mittel» schulen mit Einschluß des Zrugnisses drs letzten ersten Semesters; das Zeugnis iiber das zweite Semester ist nachträglich einzusenden; 6.) der vom zuständigen Psarr- und Ge« meindeamte bestätigte Ve» Stempel zu versehen. Zur Emrcichimg der Gesuche sind nur die Eltern (Aater, in Neffen Abwesenheit Mutter oder Vormund) berufen LMeslllsM iles helMllMS ittein. Laib ach. am 16. April 191«. 1192 Z. 10.350. Kundmachung. Es wirb hiemit znr allgemeinen Kenntnis gebracht, daß die Jagdbarkeit der Oltsgcmeinde Godowitsch am 24 Mai 1916 mit dem Beginne um 10 Uhr vormittags in den Amtslolalitäten der l. k. Nezirlshaupt. Mannschaft im Wrge drr öffentlichen Verstei« gcrung auf die Dauer von fünf Jahren, d. i. vom 1. Juli 19! 6 bis W. Juni 1921 zur Verpachtung gelangt. Dir Pacht- und LizitaiionSbedinguugen lönnen wählend der gewöhnlichen Amtsstuuben bei der l. t. Vezirkshauptmannschaft Loitsch eingesehen werden. K. l. Vezirlshauptmanilschllft Loitsch, am 21. April 1816. Der l. l. Bezirlshauptmann: Ekel. Bt. 1U.30U. Razglan. S tern Be daje na splošno zuanje, da se bo Iot krajerne obèine Godoriè dne 24. maja 1916 x zaèetkom ob 10. uri dopoldne v uradnib proKtorih c. kr. okrajnega glavarstva v zakup oddal za dobo petih let, to je za èas od 1. julija 1916 do 30. jnnija 1921. Zakupni in dražbeui pogoji Be zamorejo rpogledati pri c. kr. okrajnem glavarstvu r Logatcu ob navadnih uraduih urah. C. kr. okraJDO glavargtvo Logatec, doe 21. apnla 1916. C. kr. okrajni glavar: Ekel. 1217 Z.10,350. Kundmachung. Es wird hiemit zur allgemeinen Kenntnis gebracht, dah die Jagdbarkeit der Ortsgemeinde Hotederschitz am 24. Mai 1916 mit dem Beginne um 10V, Uhr vormittags in den Amtslolalitäten der l. l. Bezirlshaupt« Mannschaft im Wege der öffentlichen Verstei» gerung auf die Dauer von fünf Jahren, d. i. vom 1. Juli 1916 bis 30. Juni 1921 zur Verpachtung gelangt. Die Pacht» und Lizitationsbedingunge» können während der gewöhnlichen Amtsstunden bei der l. l, Vezirlshauptmannichaft Loitjch ringeschen werden. K. l. ÄezirtshauptMllnnj.imft Loitsch, am 21. April 1916. Der l. l. Bezirlehauptmllnn: Ekel. St. 10.360. Razgrlas. S tem se da jo ua Bplošuo za&nje, da se bo Iot krajevne obèine HotederSica due 24. maja 1916 z zaèetkom ob lü1/, uri dopoldne v uradnih pros»torih c. kr. okrajnega glavarstva v zakup oddal za dobo potib let, to je za èaB od 1. julija 1916 do 30. juuija 1921. Zakupni in dražbeni pogoji se zamorejo vpogledati pri c. kr. okrajiiem glavaratvu v Logatcu ob navadnih uradnih urah. C. kr. okrajno glavarstvo Logatec, doe 21. aprila 1916. C. kr. okrajni glavar: Ekel. 1233 E 10/16/10 Na predlog mestne hranilnice y Kranju s tus. sklepom z dne 22. marca 1916, opr. St. E 10/16/8, na 5. maja 1916 dop. na 10. nro, razpisana dnlba zemljiSÈ vl. St. 113, !)5, 458 1/2 kat. obè. Škofjaloka, 92 kat. obè. PuStal in 143 kat. obè. Staridvor se za èas zavezanÈeve mobilkacije odloži. C. kr. okrajno sodi&èe r Škofjiloki, odd. I., dne 27. aprila 1916. 1188 3-5 T 11/16-4 Uvedba postopanja, da se za mrtvega proglasi Franc Weber. Le-ta je bil rojen 31. januarja 1851 v Zalem logo St. 1 kot zakon-8ki sin Franceta Weber in Marije, rojene Habjan, bil je posestnik v Zalem logu St. 1, šel pred kakimi 25 leti v Ameriko. Kakih 5 let potem t j. okoli leta 1897 je pisal zadnjiè avoji žeui iz Amerike, potem pa ni bilo no-benega glasu vee od njega. Ker utegne potemtakera nautopiti zakouita domneva smrti po zmißlu § 24, št. 1 o. d. z., Be uvaja po proSnji Tomaža Tušeka od Martinjega vrha St. 33 pOBtopanje * namen progla-sitve pogrešanega za mrtvega. Vsakdo se torej pozivlja, da sporoèi sodišèu ali skrbniku gospodu Matevžu Bene-diževec, posestniku, Zali log St. 2, kar bi vedel o imenovanem. Franc Weber se pozivlja, da se zglasi pri podpisanem sodišèo, all da kako drugaèe na znanje, da še iivi. Po 1. maju 1917 razsodilo bo bo-dišèe po zopetni proSnji o proglasitri za mrtvega. C. kr. deželno sodišèe v Ljnbljanii odd. III., dne 19. aprila 1916. Naznanilo. Na obènem zboru deželne zveze sodavièarjev na Kranj-skem dne 27. aprila se je sklenilo, da se sodavièarski iz-delki od 1. maja 1916 podraže, in sicer sifonke na 12 vinarjev in pokalice na 16 vinarjev. Ker so se pa po nekaterih krajih že poprej dražje pro-dajale, se iste cene nadalje obdrže. Qg. odjemalci so odgovorni za zgubljene steklenice, in sicer za sifonke po 4 K in za pokalice po 60 vin. Odbor Me n sotoicarjev na Kranjskem. t. è. naèeluik. ^231 No vozgraj ena bisn blizu sodnije, primerna za odvetnika so proda. Naslov se izve pri uprarniStvu tega lista. 1232 3 -1 Ein Hund zu kaufen gesucht abgerichtet oder ganz jung, besBerer RasBe, eTontuoll zur Pflege über die Kriegsdauer. ( Anträge unter „Hund" an die Administration dieser Zeitung. 1235 3 — 1 | Reitpferd stark und kriegstauglich, eventuell mit kom plettem Sattelzeug, wird sofort zu kaufen gesucht. 1202 2-2 Offerte mit genauen Angaben unter „Einjährig-Freiwilliger" an die Ad-miuiBtration dieser Zeitung. Zwei schöne, iirte Rine für alleinstehenden Herrn oder Dame, ohne Bedienung, sind Mitte Mai za vermieten. AdresBe in der Administration dieser Zeitung. 1227 Telegramme: JT 1. aafiMJ^ TVHT7 Telephon Nr. 41. Verkehrebank Laibach. Jßb. JS. ^f^P^ J^* * V. allgemeine Verhehpsbanh Filiale Laibach vormals 3. G. Mayer Laibach, Marienplatz. Zoaa.tx.4.« ix». T^ri^B,. — O-emJLZLdLet ie©4L ~ 33 FUl»le^ — -AJctle3aJr«,plt»l -viaa-d. I^a»*x-v-orL 65,000.000 ICxoa«ax. Stand der Geldeinlagen gegen Sparbücher am 31. März 1916 K 113 157.102- . Stand am 31. Dezember 1914 auf Bücher und im Kontokorrent K 202,841.494--. ^tk » nBeoiS!ilf !ämtlicbM hankgcHchäftl.r.hm, Tran^ktionen, wie: J 1603 A KinlÖBung von Kupoo. uud verlwton Wertpapieren. Übernahme vou Oeldetolagen n rentensteuerfreie Sparbücher, Kontobücher und . An- und Verkftu von fremden Gelfcorte» und J>eriBen. im konto-Korrent täglicher "tota tfüBatiartei VerwuBune Vermietbare Pauzerfächer (Safe») zur feuer- upd einhruchbicheren Au/bewfthruag roa Abhebungen kö je(jen r' k(lll.||„I1M *!_„: erfolaüu Wertpapieren, Dokumenten, Juwelen etc., unter eigenem Vernchlu»Be der Parteien An- ;ind Verkauf von Wert leren Btronc im /Kimon der amtlichen Kurenotizen. Ausgabe von 8checkB uud Kreditbriefen auf alle gröbere IMätze de» In- »ud AiwUnde». Verwahrung uud Ve ung (DcP(H.b) sowie Relehnunff von Wertpapieren. Korrespondenten aui allen größeren Platzen in Nord- und Südamerika, wo KinrtblnDge» kulanteste Ausführung von Börsenaufträge auf alleu in- u ausl&ndischon Börsen. • und Auszahlungen ^lanteat bewerksteUigt wenJeu können MttndUohe oder «ohrlftllohe Aunktiofte and B*t«ohl*ffe «ber »U« la« Bankfaoh elnaohl&fflffeii Transaktionen Jeder»»it ko«t»0fv»*. Laibacher Zeituna Nr. 98 710 29. April 1916 Kaule und verkaufe Altertümer und falsche Zähne oder nehme solche in Kommission. Albert Derganc Friseur 1108 10-3 Laibach, Franziskanergasse. Anfier der Stadt bitte um die Adresse, komme auoh Im Hans. AGENTEN I tüchtig und BOÜd, werden bei höchster Provision für meine beatrenommierten Fabrikate in Holzronleaux und 773 Jalousien aufgenommen. 10-4 Ernst Geyer, Braunau, Böhmen. Strohhiite aller Gattungen empfiehlt den Herren Handelsleuten und dem geehrten Publikum 162 Strohhutfabrik 20--I6 Stob, Post Domžale M_\aM. Wichtig für jedermann! 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