"r, 8«, fi. i>. halbj fi. 5 5N, »Ur bit Zustellung w« H»u» halbj. 5« fr, Viit dc» Post «an,>, si. l5>, h,!bj. ft ? 5N. Montag, 16. April. I«sllti»»«g«bübr: F«r New« I«seral« bi« z, < Zellen « l,., arößelt pr. Ztile S lr>; del tfter« wiedrihoiungrn pr. Z«ilt » lr. 1877. Amtlicher Theil. ^Ms/' und l. Apostolische Majestät haben mit l l, H's.'l'uerzeichnetem Diplome dem Reltor und Hl>Aul ! ^!! ^"^'chen Professor an der technischen "^s x/"?7"n. Wilhelm Doderer. als Ritter des ^ ^den«s/'. ""' ^""c dritter Klasse in Gemäßheit lcihei, gk2 "^" ^" ^ltterstand allergnüdigst zu ver- ^"hllck's./' ""b l. Apostolische Majestät haben mit ^bllten^. .^s^ließung vom 8. April d. I. dem 3ranz cv.s"''^ Füger in Wien das Ritterkreuz des " >rpy Erdens allergnädigst zu verleihen geruht. ^tthjjls^ und t. Apostolische Majestät haben mit ^°tdlltt,.. ^"lchließling vom 6. April d. I. den Mle ^ ^kn an der filosofischen Fakultät der Hoch. "chc» ^^^8 Dr. Gustav Meyer zum außerordcnt- ^"schaf ^" Sanskrit und vergleichende Sprach. ^' lNiem o./" " l. l. Universität in Oraz allergnädigst " «"uht. ______Stremayr m. p. 3.^Ger K^^. Apostolische Majestät haben mit ^Ec^ ^'Uschllcßung vom 9. April d. I. dem °5', , "°"staatsal,waltc in Graz allcrgnädigst zu 2. ""^. Blaser m. p. ^'z Mlzlninistcr hat den Staatsanwaltssubstituten ^<2"''" Wang go zum Rathe des Grazer ^les ernannt. "o?^" ^minister hat dem Vezirlsrichter Alois "bc^ "abornegg die angesuchte Versetzung "^ach nach Millstadt bewilligt. Ge^ber?Z"inister hat den VezlrlsgerichtSadjunlten ^ "^na zum provisorischen l. l. Re-^^^° »"Ilen ernannt. Nichtamtlicher Theil. Vor der Entscheidung. Die jüngsten Vorgänge in Konftantinopel: die Ablehnung des Londoner Protokolls seitens der PfoUe, haben die Situation auf da« äußerste gespannt und lassen die politische Lage im AuMblicke hochernst erscheinen. Jeder Tag kann uns eine entscheidende Wendung bringen; infolge dessen stellen die russischen Journale auch bereits überstimmend da« Vorrücken der russi. schen Armee in Aussicht. Der Ernst der Situation wird übrigens allseitig anerkannt. Ein Londoner Korrespondent des ..Journal des TöbatS" telegrafiert seinem Blute hierüber: ..Die hier eintreffenden Nachrichten anS Kon. stantinopel wie aus St. Petersburg lassen befürchten, daß die orientalische Frage t-ine friedliche Lösung finde. Ruhland soll zwar geneigt sein, der Türlei eine Frist zu gewühren, welche durch das neue parlamentarische Rc> gime in Konstantlnopel r.othwendia gemacht wird; es be> steht aber darauf, daß ein türkischer Bevollmächtigter nach St. Petersburg komme, um über die Abrüstung«, frage zu verhandeln. Rußland bestehe hierauf um so mehr, als eine solche Sendung zu den Prärogativen der vollziehenden Gewalt gehöre und der Billigung dcs Parlaments nicht unterzogen zu werden brauche. Man hält die Lage für ernst, aber noch nicht für verzweifelt. 6s ist leider zu befürchten, daß die Pforte den russischen Vorschlag nicht annehmen wlrd, unlcr dem Vorwande, daß die Verhandlungen auf dem Korrespondenzwege geführt werden können." letztere Ablehnung ist bekanntlich bereits in bestimmter Form erfolgt. Inzwischen bereitet man fich in Konstantlnopel re. gelrecht auf den Krieg vor. Wie man von dort telegra» fiert, gedenkt die Pforte für den Fall eines Feldzuges die türtischen Unterthanen in Rußland unter den Schuh einer Macht zweiten Range«, elwa der schw bischen oder niederländischen Gesandlschaft in Petersburg zu stellen. Ueber die Stimmung in der russischen Haupt» stadt schreibt man der „Pol. Eorr." von dort: „Nach der Erklärung Lord Derby's, „daß da« Protokoll für England null und nichtig fei, wenn der Zweck des Pro tololls: die Abrüstung Rußlands und der Tinlei fowie die Erhaltung des Friedens zwischen beiden, nicht erreicht werde", darf man einen entscheidenden Schritt Rußlands zur Lösung der Orientwirren als sehr nahegerückl be« trachten. Die einzige Garantie für die Erhaltung des Friedens bildeten seit Jahresfrist die persönlichen fried-lichen Disposttionen des Kaisers Alexander, aber auch nur diese allein. Diese Dispositionen, welchen da« Pro. tololl als äußerster und letzter Schritt auf dem Wege der Friedenslonzefsionen seine Entstehung verdankte, waren bis zur Erklärung Derby's noch immer dieselben fried» lichen. Daß dieselben nach der englischen Erklärung eine wesentliche Wandlung erfahren, darüber kann man heule in London kaum mehr im Zweifel sein. Wenn England fich im Rechte glaubt, das Protokoll im Fallt der nicht durchgeführten Demobilisation für null und nichtig zu erklären, so kann Rußland sich in dieser Beziehung dem» selben nur zu Dank verpflichtet halten. Ruhland, welche« sich verbindlich gemacht hat, im Falle der Zurückweisung des Protokolls durch die Pforte sich auch serner gemeinsamen Schritten der anderen Mächte gegen die Pforte anzuschließen, sieht sich durch die englische Erklärung dieser, seit der Konferenz zu Konftantinopel seine Entschließungen lähmenden Verbindlichkeit vollständig entbunden. Es kann nunmehr, falls die Bedingungen des Protokoll« ourch die Pforte nicht erfüllt weiden, die eigenen Wege gehen, welche die Rede dcs Kaisers Alexander im Kreml zu Moolau seinem Volle angedeutet hat. Der von Eng. land gegen Rußland abgeschossene Pfeil prallt demnach auf Enaland selbst zurück. Nach Empfang der definili» oen türkischen Antwort auf das Protokoll wirb das Kabinett von Petersburg die Entschließungen der Regierung de« Kaisers Alexander wahrscheinlich in einer Note den Machten Europa's kundgeben." Rusllsch-tiirtische Kriegsoorvereitungen. Man scheint sich in Petersburg für den Fall eines Krieges mit der Türlei auch auf andere Verwicklungen gefaßt zu machen. Wie man uämlich der „Pol. Eorr" aus der russischen Hauptstadt meldet, hätte der dortige Stadlpräsell, Generaladjutant Trepoff, vom KriegOminl. slerium den Befehl erhallen, sämmtliche Urlauber und Reservisten von Petersburg und Umgegend für den 82ften April einzuberufen. „Da ähnliche Bcfchle im ganzen Petersburger Militärbezirke ergangen sind," bemerkt der genannte Korrespondent, „so sind die Truppen desselben für den 22. d. als mobilisiert zu betrachten." Gleichzeitig meldet dieselbe Quelle, daß man bereits von der Bildung liner sogenannten Nordarmee spricht. Uebrlgens macht sich auch in anderen Thlilen Rußlands eine fieberhafte Thätigkeit bemerkbar, wie man aus dem nachstehenden Briefe der „Pol. Eorr." aus Odessa vom 8. d. entnehmen kann. Der betreffende Korrespondent schreibt.- „Die vielfach bereits für abgeschlossen gehaltenen Rüstungen nehmen seit einigen Tagen wieder einen gewaltigen Aufschwung. Hier ist der Durchmarsch von zwölf Divisionen Infanterie und zwei Divisionen Kavallerie angesagt. Jedes HauS hier wird im Durchschnitte 18 Mann Einquartierung erhalten. Wie in hiesigen militärischen Kreisen verlautet, hätten auch vier Dloi-sionen deS Gardecorps für den Itt. d. M. Ordre zur Marschbereitschaft erhalten. Der Moskauer Mllilär-bezill wird seine Truppen am 15). April mobilisieren. Die Oreler und Charlower Lolaltruppen werden in diesem Augenblicke mobilisiert. Die Mobilisierung der Opol. lschenje von fünfzehn großrussischen Gouvernements ift vorbereitet. Vom Kriegsministerium sind Spezialcom» missioi'en in die betreffenden Orte bereits am 5. o. M. abgeschickt worden, damit alles mit der größten Rasch» heil und Präzision durchgeführt werde. Alle Truppen, Feuilleton. ^ulturbilder aus Ostafrika. "U°rtt°g von Piof. Leo Mein. jch. ^^"d iew ^' W'. daß die latho- ."sbe, ° versucht W'M" "' Gefühle ihrcv inneren hat, das latholischc Mm. U^n>n ^ N^"" Wege öffentlich um Unö- ^<>"> lch ^ ?" dich." Zwcckc wurde >es^>. i, lch d,umls französischer Konsul in >l,<7^ris a "^ ^"bm dcs auswärtigen brim Kaiser Johannes 0^ ?"du„g "'" d"" Katholizismus Ä^^r I^ rie stch W. Munz.nger brieflich an WMZM ^"ler vo.?Ki"'' , "' Patriarchen. Rech .' «etywplen ist derjenige Mann. der zu Arum vom Patriarchen zum Könige gesalbt wor-den: rechtmäßiger Patriarch nnd Lehrer des Glaubens in Aethioplen derjenige Priester den der Patriarch von Alexandrien gesalbt und zum Abuna von Aelhlopien bestellt hat. Die weltliche Macht stamntt daher aus Nxmn. die geistliche aus Akrandrien. Da nun das äthiopische GcscMch eine dritte Autorität mcht kennt und die Lehre deS Bischofs von Rom m unserem Gesetz' buche leine sanction genießt, so b.n .ch als Vollstrecker dcs äthiopischen Gesetzes mchl m der K°ge, dem Katholizismus in Acthiopicn staatliche Geltung zu gewähren." < cu ... < Ganz fruchtlos wann d.e Bemühungen der englischen ..Bible Society", '" Abyssimcn dem Protestantismus Eingang zu vcvschaffc". Die Heiligenoerehrung und besonders ocr Maricn.Kulws l,t dcm Abyssuncr so eingewurzelt, daß cr cher wn ganzcn Christenlhume cnl. sagt als jrneu Marien-Kult ausgibt. Und m der Tqat haben die Danlali. Schoho und Habab, welche in neuerer Zeit vom Christenthum«: zum Islam übergegangen sind. die Verehrung Mariens in die neu angenommene Religion mit hinübcrgenommen. Den protestantischen Missio nüren wurde sogleich nach lhrem Eintritte ins kand das Predigen untersagt, und als sie in ihrer Missions-thätigteit dennoch fortfuhren, wnrden sie festgenommen und in den Kerker geworfen. Es ist bekannt, daß, um diese protestantischen Misstonäre zu befreien, der englisch-abyssinische Feldzug iu Szene gesetzt wurde, welcher dcm Kaiser ThedroS Thron und kben kostete. Die meisten Fortschritte hat aber in Nbyssinien der Islam, die Lehre Mohamcds, aufzuweisen, und seine Verbreitung nimmt einen zwar langsamen, aber unaufhaltsamen Verlauf. Die ehemals zu Uhyssinien gehörigen Länder der Danlali, Schoho und Habab hat der Islam bereits unterjocht; an allen Grenzen des Reiches umgibt derselbe Abyssinien, dem cs dereinst als sichere Beute zufallen muß. Neben dcm Christenthume und dem Mohamedanis-mus gibt es in Abylsinicu auch noch Heiden, wic zahl» reiche Stämme der Gallas und die Kamanten in der Provinz Quara, und außcr diesen auch eine ziemliche Anzahl von Juden, welche bereits seil Jahrhunderten in Abyssinien angesiedelt sind und durch ihren Fleiß und ihre geordneten Verhältnisse bei dem Volle ein großes Vertrauen erworben haben. Trotz der verschiedenen Religionen in Abyssinien, indem Christenthum, Islam, Iudenthum und Heiden» thum friedlich ncben einander bestehen, sind die Rechts-gewohnhritcn, Sitten und Gebräuche der Aliyssinicr so ziemlich die gleichen. Die Mutter wird in ihren Nöthen von alten, kundigen Weibern assistiert. Ist die Geburt eine schwere, so zieht der Vatcr seine Sandalen aus, umschreitet bar, fuß das Haus und führt mit der Breitseite seines Schwertes Hiebe auf die Außenwand, während im In» ncrn dcs Hauses die geburtshelfcnden Frauen ein Gebet an die heil. Maria, dle Schützerin der Mütter anstln,. men Nach erfolgtcr Geburt wird von den belstthen- 682 welche zwischen Kiew, Valta uud Zmirinka stationiert waren, haben den Blfehl erhalten, nach dem Pruth zu marschieren. Die in der Umgebung von Odessa dislocierte Kavallerie hat gestern deu Marsch nach Bjelci angetreten. Es ist eine imposante militärische Bewegung, die sich in der Richtung gegen die rumänische Grenzt vollzieht und gegen welche die Dimensionen jener des Jahres 1853 weit zurückbleiben. Neuerlich ist eine große Pferderequisttlon angeordnet. Der Militärbezirk von Odessa muß bis zum 20. April 8450 Pferde dem Kommando der Südarmee abliefern, und werden die Pferde gleich nach Chotim befördert. Ununterbrochen wird Pro» oiant nach dem Pruth gesendet. „Nach einer hier circulierenden, allerdings nicht be< glaubigten Version soll die Armee am 18. April den Pruth überschreiten. Ob der Zar das Hauptquartier früher besuchen werde, ist noch sehr zweifelhaft. Dagegen ist es um so sicherer, daß Kaiser Alexander schon in den nächsten Wochen nach dem Eüden kommen werde. Der Kaiser soll beabsichtigen, für den Fall des Krieges in der Nähe der Armee zu verweilen. Möglich hingegen ist es, daß der Zäsarewitsch die Armee begleiten werde. Die Stimmung hier ist zwar leine kriegsbegeisterte, immerhin aber erkennt man es als eine Nothwendigkeit an, baldigst aus der ungewissen Lage, welche Nußlands Handel schon stark genug geschädigt, herauszukommen. Man wird gerne alle Opfer eines Krieges tragen, um nur wieder sichern Boden unter den Füßen zu gewinnen. Ueber den Ausgang des Krieges, namentlich wenn er ein Duell Rußlands mit der Türkei bleiben sollte, gibt man sich keinen Besorgnissen hin. General Semela versicherte, daß Rußland noch niemals eine so große und gut ausgerüstete Armee ins Feld gestellt hat. Es wird auch dafür gesorgt, daß der Zustand der Armee in jeder Beziehung ein befriedigender sei. Großfürst Nilolaj verfügte, daß vom tt. April an jeder Soldat dreiviertel Pfund Fleisch statt eincS halben Pfundes bekommen foll. Der Gold wurde um 33 Perzent erhöht. Eine Theezulage wurde gewährt. Die Mannschaft ist munter und zufrieden und der Geist ein guter." Ueber die Kriegsvorbereitungen, welche die Türken an der Donau treffen, schreibt man der „Pol. Eorr." aus Widdin vom 8. d. folgendes: „Die Rüstungen werden hier mit dem Aufgebote aller Kräfte betrieben. Auf Befehl des Kommandanten der Donau.Armee, Achmed Ejub Pascha, sind 3000 Sol-daten beordert worden, um die Vollendung der neu auf« geführten detachierten Forts zu beschleunigen. Unsere Festung ist wol stets eine ersten Ranges gewesen, aber in einen so vollkommenen Vertheioigungszustaud ist sie nie zuvor gesetzt worden. Unter dem Schutze der hie« sigen Festung können sich, wenn die Proviantoerhält» nisse danach sind, 50,000 Mann mindestens ein Jahr lang halten. Nach Widdin nimmt Turtulaj die meiste Aufmerk« samleit der Kriegsleitung in Anspruch. Dort werden ganz kolossale Uferbatterlen errichtet und Vorbereitungen getroffen, um eventuell eine schwimmende Brücke über die Donau zu schlagen. Die Donau weist beiTur-tukaj nur eine Breite von 400 Klaftern auf. Die Mu-stehasiz wird bei Schmnla concentriert, wo sie durch einige Wochen exercieren wird. Dagegen haben zwei Di« Visionen, welche in Schumla lagen, Marschbefehl an die Donau erhalten. Hier erhält sich mit großer Hartnäckigkeit das Oe» rücht von der bevorstehenden Ankunft des Sultans in Bulgarien. Abdul Hamid soll zwar keineswegs noch fest entschlossen sein, sich an die Spitze der Armee zu stellen; in Konstantinopel sind aber Einflüsse dafür thätig, daß der Paoischah nach Ueberschreitung des Pruth den Frauen ein fünfmaliges Freudengeschrei ausgestoßen, wenn das neugeborne Kind ein Knabe ist- die Geburt eines Mädchen« wird mit stummer Resignation aufgenommen. Vom Tage der Geburt an bleibt dem Vater und überhaupt jedem Manne das Haus auf die Dauer eines Monats verschlossen. Ist diese Zeit um, dann erhält der Vater Zutritt zu Frau und Kind, und nun findet die Taufe uud Beschneidung statt. Die Beschneidung ist in Abyssinicu allgemein, nicht nur bei den Mohame-danern und Inden, sondern auch bei den Christen. Bei den Dantali, Schoho, Beduan, Bogos, Barca und Kunama ist die Beschneidung sogar auf beide Geschlechter ausgedehnt, dagegen erstreckt sich diese barbarische Sitte der Incision der Mädchen, welche später in der Regel schwere Kindesnöthen und Fehlgeburten im Gefolge hat, nicht nach dem eigentlichen abyssinischen Stammlaudc. Dic Kinder haben sich in diesen Ländern großer Nachsicht zu erfreuen. Man quält sie weder mit Volksschulen noch Gimnasien. Das ganze Erziehungsprinzip für Kinder gipfelt darin, sie muthig und unbändig zu machen. Wenn sie heranreifen, so werden sie angehalten, ihren Eltern bei entsprechenden Arbeiten an die Hand zu gehen. Knaben und Mädchen wachsen zusammen auf. Täglich sammelt sich auf dem Hauptplatze des Dorfes die Jugend zu gemeinschaftlichem Spiel und Tanz. Dieses freie Verhältnis der beiden Geschlechter ändert sich jedoch völlig durch die Heirat. ^ durch die Russen bei seiner Armee erscheine. Auf die Armee würde das Erscheinen oeS Sultans von un» ermeßlichem Einflüsse sein und der ohnehin bei ihr für den Krieg vorhandene Enthusiasmus dadurch auf seinen Gipfelpunkt getrieben werden." Saatenstandsbericht des t. l. Nckerbauministeriums nach der Lage zu Ende März d. I. Der vergangene Winter war charakteristisch durch sein spätes Eintreffen — durch sein bis Ende Februar anhaltendes ungewöhnlich mildes Auftreten und dadurch, daß er dem bis dahin gewahrten Charakter in den ersten beiden Dekaden des März untreu wurde, wahrend wel« cher die Temperatur so ziemlich allgemein unter die normale sank und in vielen Gegenden erst die grüßten Kältegrade des ganzen Winters sich einstellten. Dei, März ausgenommen, dürste in allen Wintermonaten die Temperatur sowol in Bezug auf Monatemittel als — und zwar noch mehr — in Bezug auf die Minima be« trächtlich über den normalen sich erhalten haben. Schnee fiel in Böhmen, Mähren, Schlesien und Galizien reichlich, in den Ackerlandsregionen oer Alpenländer, dann in den K«rstländnn und im westlichen Ungarn aber ver-hältnismäßig wenig, und nirgends blieb derselbe lange liegen. Wol selten dürfte in Beziehung auf baS Ver. halten des Schnees eine fo allgemeine Befriedigung zu constalieren sein, da weder er selbst in den erstgenannten Ländern durch Massenhafligt-it oder Ausdauer schadete, noch aus dem häufigen Mangel der Schneedecke in den letztgenannten Ländern wegen der fehr gelinden Källe irgend ein Schaden erwuchs. Beinahe ebenso zufriedenstellend ist der Zustand der Winterfeuchligkeit, da in jenen Ländern, welche an hinlänglicher Feuchtigkeit nicht selten Mangel leiden, nämlich in Böhmen, Mähren und Galizien, außer dem Schnee auch viel — in den Alpen» und llarstländern aber wenig» stens hinlänglich Regen gefallen war. Nur in manchen Gegenden Ungarns war der Gesammtnieoerschlag nichl ganz genügend. In der dritten Dekade oeS März — mit Beginn des Frühlings — trat ziemlich allgemein schönes Wetter und entsprechende Steigerung der Temperatur ein. Die Saaten haben im allgemeinen deu Winter sehr gut überstanden. Besonders günstig für den Stand derselben war die lange anhaltende schöne Witterung im vorigen Spätherbste, welche es ermöglichte, daß die Saaten schon erstarkt und bestockt in den Winter kamen. Es gibt daher auch viele Saaten, deren Stand beinahe als zu üppig bezeichnet wird, so daß dieselben in manchen Gegenden Ungarns durch Schafe abgeweidet werden. In den wärmeren Gegendeil Ungarns fängt manches Korn schon an zu schössen. Auch der Klee hat mit verhältnismäßig wenigen Ausnahmen sehr gut überwintert und die Wiesen berechtigen zu den besten Hoffnungen. Ausnahmen in Beziehung auf den erfreulichen Stand der Wintersaaten und des Klees kommen am meisten in Galizien vor; seltener in der Bukowina und in Uugarn. In vielen Gegenden Galiziens hatten — begünstigt durch den milden und trockenen Spätherbst — die Feldmäuse außerordentlich überHand genommen uud sehr viel Schaden an«erichlet,von welchem sich die betroffenen Saa» ten und Klttstäude nur bei fortdauernd günstiger Witte-rung bis zu einem einigelmaßen befriedigenden Grade werden erholen können. In einigen Gegenden Ostgali. zienS war eine starte Schneedecke auf ungefrorenen Boden gefallen, wodurch der Roggen stellenweise ausfaulte. In der Bukowina und einigen Gegenden Ungarns, in welchen ein großer Theil der Winterung spül angebaut worden war, waren die Saaten bei der Trockenheit oeS Spätherbstes ungleich aufgegangen und gar zu schwach in den Winter gekommen, und litten dann durch die Kälte und den Schnee im März. Derselbe Witterungswechsel im März schadete auch manchen damals schon ziemlich entwickelten Raposaaten, namentlich in Galizien. Bezüglich des Obstes bestehen, mit Ausnahme Nord« tirols, wo zu Anfang November plötzlich eingetretene starke Fröste oen Obstbäumen sehr geschndet hatten, die besten Hoffnungen, da übereinstimmend ein sehr reicher Knospenansatz gemeldet wird. Aprikosen und Kirschen blühen bereits in geschützten Lagen Südtirols und im südlichen Ungarn. In Dalmazien, wo die Blüten der Mandeln schon Ende Februar aufbrachen, schadete denselben die anfangs März eingetretene Kälte. Der Welnstock hat ohne jeden Schaden überwintert und die Reben haben schönes Fruchtholz. In Südtirol führen dieselben schon stark Wasser (weinen) und in den südlichsten Theilen Ungarns zeigen eingeschlagen gewesene Langreben bereits Blätter und Trauben. Die Frühjahrsarbeiten in den Weingär-ten haben in Niederösterreich und Steiermart eben be-gönnen, in den südlicheren Theilen beider Reichshalften sind dieselben schon grüßtentheilS vollendet. Der Anbau der Sommersaaten (Gerste und Hafer) hat, begünstigt durch die Witterung tn der dritten De-lade des März, mil Ausnahme Böhmens und Galiziens, auf Ebenen, Hügeln und in weiteren Thälern allgemein, in den genannten beiden Ländern aber nur lheilweise begonnen; betreffend Böhmen, namentlich im Tieflande, und in, unteren Egerlandc, in den ungarischen Ebenen,! >in den Gelreidelagen des Küstenlandes und DalmazlenS, i dann in den wetteren Thälern Südtirols ist derselbe grüßtentheils schon vollendet. In Ungarn, «"b nicht nur im südlichen, sondern auch z. «> /" ?? ^l burger Komitate, war schon lm Februar zien"'°> angebaut worden. M, Der Anbau wurde bisher nicht nur durch °« " terung, sondern auch dadurch begünstigt, daß?° ^ Spülherbste die Ackerungen sehr lange fortM °« konnten. Da auch genügende Winterfeuchligmi ° 1^ den ist — in vielen Gegenden Böhmens und M" ^ war ihr ungewöhnliches Maß die einzige UrM' ^ im März noch nicht angebaut werden lonnie, 'T' ^^. stehen demnach für Sommerungen die besten «"''^ Icl Ungarn werden bereits Kartoffeln gelegt M " aesäet, und ln Iftrien wird bereits MaisMM^. Hagesneuigkeiten. ^ - (Das Dienstjubilaum de« ^^yerl «lbrechl.) Am 18 d. feiert St. l. und l. Hoheit der ij^ ^ Erzherzog Albrecht sein 40jHhrige« DienstjubllNuM > ""l^ ^ die Armee in würdiger Weise begehen wird. 3« ^'"' ^>. 17. d. eine Serenade und Zapfenstreich vo« sUmmlW ^ mentsmusilern der Garnison vor dem Palais des ^M"" ^, «esllhrt. Am 18. bezicht eine Kompagnie des den "o" Hern, Erzherzog« führenden Regiments die Ehrenwache»«', Palais und wird an diesem Tage auch die Vurgwachc ° sem Regimenle beigestellt. Am 18. d. um 9 Uhr ^t °" »,^ Garnison auf der Schmelz zur Parade aus. Der G"°''° ^» wird am 17. d. M. von der in Kaiser-Ebersdorf °'" ^ zZ Abtheilung de« Infanterieregiment, Freiherr na» 6"'"" ^z beigestellt werden. An der Parade-Ausrückung werden s ^ thellnehmen: «ine Inualidcnabtheilung, alle K^ltei'M'^ Milililralademie zu Wieuer-Neustadt. die technische M'l""" M°n das vierte Vataillou de« PionmerregimentS, die zweite de« sechsten Dragonerrestimenl«. eine halbe Eeladron " ^ wcsenscorp« zu Fuß und eine nach Weisung des 6""'"' i!»"» Kommando« zu formierende Sanitätsablheilung, "»e ^ ^. der l. l. Landwehr, eine Abtheilung der l. u"g°"fch"' ,^ wehr und etne Abtheilung der l. t. Kriegsmarine. Am „ wird der Herr Erzherzog die Generalität m,° die Dtp" ^ der einzelnen Regimenter empfangen. Nachmittag« ^Ml'ü Palai« des Erzherzog» ein Galadiuer ftatl. Der He" ^ steht im 60. Lebensjahre, wurde wol schon 1830 °°^ ^7 Franz zum Obersten ernannt, - le ^ der dieser Gesellschaft tritt. Jede Gelegenheit, welcke ^ ^ ^ sie von ihrem Geburtslanbe nicht vergessen ist, "we ^^ hllfltfie Vefriedigung in Ihrer Majestät, die von "" " . ^' simpathie jur ihre Eompalriolen erfüllt ist ««b l«^^ welche« die Erwiderung dieser Zuneigung beweist, "l M-grüßte Freude. Gleichzeitig bin ich beauftragt, S", g^ Präsident, zu bitten, den «amen der Königin m" ^^ v°n 500 ft. unter die gründenden Mitglieder eintrage ^ welche Summe ich mich beeilen werde, zu übersende", ^ Ew. Ercelltnz benachnchligen, wer mit der liebern«, ^l' ist. Genehmige» Hie n. s, w. Varon Goffinet m, l>" und Flüglladjutanl de, König«." , „F ^ - («frilanische G < se l lfch ° l/) ^' ,f fi^" Proleitorale Sr. l. und t. Hoheit °e« Kronprinzen ^,^ ^ ' afrilanische Gesellschaft in Wien, welche al« Z""^^ei> 3" solge der Initiative de« König« der «elgiec im ^ Afgcls , in «russel ßegtllndeten internationalen Association z^ ,^ ec>l und Erschließung Zenlral.Aflila's «nstiluiert "" ^ ^' sich seit der lurzen Dauer ihre« Vestande« einer ^s« ' uahme in Oesterreich. Diese lehtcre ist «mso""^ ^cl«° °l« bei der in turzem in Vrllssel zus°mmel'trele"^,^^ren V^ nalen Kommission des Unternehmen«. M '"'^ h„l """. ^iii-Herr v. Sonuleithner. t. l. außcrord?n!l,cher Oe!« ^ afl' mächligter Minister, und Josef Schaller, Sel"' Dclcg scheu Gesellschaft, vom Ausschüsse der bsler"'^^^r"s^„ gewählt wurden, auch Aussicht vorhanden ist, "« ^zllM ^. österreichischen Nfriiareisenden an der heuer ""^si, ^ ^ Erpedition lheiluehmen zu lassen. Ferner s" ^ s«"V> herzog Kail Ludwig, die Kilnige von 6^" ^„ßslttfi 5,„c'«l'°" Trohherzoge von Weimar und Vaden, der ^ ^>' von Rußland und der Kronprinz von Dä«e ^tsche,'^ ^ al« Ehrenmitglieder beigetreten Md. ^" ^c,' ^^el" ^' «mil« hat sich unter dem Vorsitze des

vciz' ., Italien bereitet unter der »egyde de« " ^ ^ v ^ ^ Vildung eines Nationalcomi'o« vor! «^ ^ig«' ei" "^ Vereinigten Staaten von Nordamerika «n ^M'' „ ltl^, land wurde von der königlich »"graMe ^s - ,„ienk ""^ ^°^ """' "" ^°" «lnitldtt, endlich in einem gelbst «uf <"" ^""" ^'^ "°^ ^°"^°" »«bracht und ""ben. D ^, b" neu ungelegten Themse.»»!« aufgestellt ""l neüc S^. ^^""2 diese« Projeltes fiüßt aber plötzlich auf londii, g^?"'°!"l' Wie dem „Daily Telegraph" °u« Alt. ö°« Ttrrzi, " "'^' ^ "" ^°"" »!,!, z^, °^ °uf Fititag ist gegen den neuen Landeshaupt-^>«htr untiw^°" ^"" '" ^^^ ""^ bübische Demonstration von ^ ^?,!>t - " ^"'^ badurch begangen worden, daß man Ü^besudeit"' "^"' ^^°^ l""" H°use« an vier Stellen mit «Males. Kramer Landtag. 111. Sitzung. ^. Laib ach, 14. April, '«»er 3">' ^andeshmlplmannDr.Ritter v.Kalten. Ma» I>tt """s^ertrctcr: l. l. Landespriisident Vo-^°pvl 3 "' Widmllnn und Dr. Ritter von I ^ "nwesend: 32 Abgeordnete. Ascher S^ ^olololl ^" ätzten Sitzung wird in U. nn ^ verlesen und genehmiget. ^Ndt'ßh '^^lungen bes «andtagspräsidiumS: Der ^gsverp! '^"" überreicht cm Gesuch des Unter-Mlns in « ^"^ dürftige Schüler deS Untcrrealgim. ß'rnil da3 Ä^" "" "ne Unterstützung; Abg. Dr. 7Mß ^°" Gesuch der Gemeinde Savenstein um Mendtn zn..^> s^e anläßlich eines Straßenbaues ent-' (Veide ^ von 150 fl. "lvics^) besuche werden dem Finanzausschusse zu. A^nzn^U- Dr. ^, E^^y referiert namens des Entlast. ^ "ber den Voranschlag des lrainischen l 1')De N ^""^ und beantragt: 2^ siir ^'^rl. Ä^ ^^ werde nach den in der ttandes-IV ^ ^ V^^eUage Nr. 7, enthaltenen Ansähen mit l^' ^ ^"" I, ^ ^ Ut.«; L 1; v 2, lit. d i ,^es„^ ^ beantragten Abänderungen, und zwar: "b in Erfordernisse mit 620.492 fl. - lr. lliit " Gesammlbedeckung s°^ ' ' .... . 542,827 fl. 35 lr. "«he ^m durch verzink U"l^ Abgang per . . 77,664 fi. 65 kr. lnl^7^".^dellung de, Lanbesbtitrage« sel für das !!wl "sschlub . V"z- Umlage zu den direkten Steuern W iur «°" Krlegszuschlages, dann eine 20perz. ^°l5) Der «"°" fleische etnzuheben. w?^Nt G,«v"besausschuß werde beauftragt, die ^" in, a,^?^""« zur EinHebung dieser Lande«. ^ ^g. ^ "^"ichtn Wege zu erwirken. ^l3>altn^^^lar constatiert, er habe zu wie. l«itt.« "sltll.zll,l«s ^""chrung der Kommission für die V.^r hoben »^""»«egl, «Ueln man habe immer solch, "^ilfte,, ^kgierung gcantworlet. es mangle an l'sten 5^"ft aef'..«. ^°be man aber doch endlich eine daß dem Grund. ^'rden ^"dst" ^'?"'lt im Vezirlc Radmannsdorf die ^llnm ^l, daß p, ""zügllchfte Kraft dadurch entzogen ^ wurde. " " Dralla zuin Oezirlshauptmanne ^^ Dr. Ritler v. Schuppt con- werde keineswegs entzogn, sondern '^ Ü! ^gegebenLi". "esem ^lschäftSzweige ver. >« d°'> Zuschris?^^ ^"t mit, die Regierung !'"3u«?b'. D "^'"^ '""" »n«'n»m»«„, "". °^ '"N°, W,^ ^'°' «!«,«> N.M.N, ^, H) mit der Gesamml.Ein« nähme per .... 861,700 fi. 48 lr. b) mit der Gesammt-AuS. 8°be per .... 795.530 „ 86 c) sonach mit dem reinen Einnahmen» Ueberschusse respective barem Kafse- refte per .... 66,169 fi. 62 kr. und ä) mit den schlleßllchen ge, sammten Einnahmen. Rückständen per . . 6.757,276 .. 78'/, .. s) mit den schliehlichen ge, sammlen AuSgaben.Rück- stünden per .... 8,316,506 ,. 71'/, .. 1) sohin mit dem schließ- ^" lichen reinen Schuldenstande per .... 1.559,229 fi. 93 lr. (Angenommen.) V. Abg. Dr. Ritter v. Savlnschegg referiert namens des Finanzausschusses über den Voranschlag der Slaper Obst. und Weinbauschule und beantragt: 1.) Der Voranschlag für das Jahr 1878 der Slaper Obst- und Weinbauschuli werde in den oben ange» führten einzelnen Ansätzen deS Erfordernisses mit der Bedeckung sowie in der Gesammlsummc deS Erforbcr. nisses mit 6420 ft. und in dem Gesammtbelrage der Vedeckung mit 3755 fl. genehmigt; 2.) >er Abgang von 2665 fi. werde au« dem Lan-deslulturfonde, rückfichtlich vorschußwelfe aus dem Lan-desfonde gedeckt; 3.) der Landesausschuß wird beauftragt, in dem Voranschlage der Slaper Obst. und Weinbauschule einen detaillierten Ausweis bezüglich der einzelnen Subrubri» len der Regielosten und des Realitätenertrages künftig, hin vorzulegen. (Angenommen.) VI. Abg. Dr. Ritter v. Savinschegg referiert namens des Finanzausschusses über den Rechnungsabschluß der Slaper Obst. und Weinbauschule und beantragt: 1.) Die bei der Gebarung mit dem Slaper Landes-Obst. und Wcinbauschulfonde im Jahre 1876 vor. gekommenen Abweichungen vom Voranschläge werden als gerechtfertigt erklärt; 2.) der Rechnungsabschluß der Slaper Obst- und Weinbauschulc für daS Jahr 1876 wird genehmigt, und zwar: 2) in den Einnahmen mit . . . 3798 fi. 28'/, lr. b) in den Ausgaben mit . . . 7538 fi. 14 tr. c) sonach mit den, schlleßNchen, vom Landcsfonde für Rechnung deS LandeSlulturfondcS vorschußweise bedeckten Kasscnabgange per . . 3739 ft. 85'/« lr. ä) mit dem schließlichen gesammten reinen VermögcnSftande per . . 8646 fi. 87 V, lr. (Angenommen.) VII. Abg. Dr. Ritter v. Savlnschegg berichtet namens des Finanzausschusses über den Voranschlag des Landeskulturfondes und beantragt: 1.) Der Voranschlag deS Landeskulturfondes für das Jahr 1878 wird in dem in der Beilage angeführten und mit Rücksicht auf das Erfordernis der Slaper Schule per 2665 fl. in dem rectificierten GesammwTfor. dcrnisse per 2707 ft. 33 lr., dem in der besagten .Bei. läge angesetzten Beoeckungsbetrage per 864 fi. 5b'/, lr. und dem Abgänge per 1842 ft. 77'/, lr. genehmigt; 2.) der UandeSausschuß wird beauftragt, den Abgang per 1842 fl. 77'/ lr. aus dem Stammvermögen des öllnoeolulturfondes' rücksichtlich vorschußweise aus dem Landesfonde zu bedecken. (Angenommen.) X. Abg. Freiherr v. Taufferer beantragt namens des Petitionsausschussc« die Petition mehrerer Gemeinden, die nach Altenmarlt führende Straße in die Kategorie der Bezirtsstraßen einzureihen, dem Landes, ausschusse befürwortend abzutreten. ^ «, .^ Abg Dr v Schrey stellt den Antrag, den Punlt 3 des Rechenschaftsberichtes über dic Thütiglcit deS Lan. dcsausschusscs, betreffend die Grundlastenablosun«, dem Finanzausschüsse, den Punlt 4 des Berichtes betreffend dic Landeskultur, und Sanilätsangclegenhelten, dem vo s-wirlhschaftlichen Ausschüsse zuzuwc.sen, den Rechenschaft«, berichtausschuß aber zu ermächtigen über einzelne Par-tim deS Berichtes zu referieren. (Angenommen.) Schluß der Sitzung halb 1 Uhr nachmittags. Nächste Sitzung Montag del-. 16. d. VIII. Abg. Murnil referiert namens dcS Fmanz. auSschusses über dcn Voranschlag des ZwangSarbeilstzauS. Fondes für das Jahr 1878 und beantragt, denselben in dem rectificierten Otsammterfordernissc per 47,306 fi. und der Gesammlbeoeckung per 35,909 fi.. daher dem au« ocm Landesfonde zu tilgend:«, Abgänge per 11,399 fi. zu genchmlgen; weiter« dem gewesenen Zwangsarbeit»-naus.Aufseher die Onadengube per 5 fl. monatlich auf 3 Jahre, di. vom 1. Mil 1878 bis Ende März 1881, zu bewilligen. (Angenommen.) IX. Abg. L. Schaffer beantragt namen« des volts-wirlhschäftlichen Ausschüsse«, der Landtag wolle beschließen: Zur Bestreitung der Barauslagen für die Erhaltung und Herstellung der VezirlSstrahe in den Bezirken Rad« mannedorf, Ralschach und Idria wird die EinHebung von Umlagen auf sämmtliche direkte Steuern, und zwar: im Gteueroezirle si»dmann«dorf von 15 Perzent, Ratschach « 20 „ Idrta . 15 « für da« Jahr 1877, und dem Vezlrl«ftlaßenau«schusse in Gottschee zur Vollendung von Gtraßenu»leg»ngen die Elnhebung elner 20perz. Umlage »uf sünuntliche direkte Gteuern im Vteuerbezirle Gottschee für da« Jahr 1878 bewilliget. (Angenommen.) — (Soirbe beim Landesprästdenten.) Vor« gestern abend« f»nd in den Nppartemenl« de« Herrn Landesprüft« deuten, im ersten Stockwerk, ein größerer °« Jahr 1876; 5.) »«fällige mundliche Verichte über Petitionen. — (Gemein dewa hl.) Vei der am 15. März l. I. ftaltglfundentn Neuwahl de« Gemeindevorftande« der Ortsgemeinde Lack, im politischen Vezille Stein, »urbe der Grundbesitzer Iofef Stoparvon Lack zum Gemeindevorsteher und zu Gemeinde-rathen die Grundbesitzer Franz Testen von Lack und Valentin T » vi » r von kack gewählt. — Vei der am 6. Wärz d. I. st,lt-gefundenen Neuwahl de« Vemeindevorstanbe» der Ort»gemeinde Iarsche, im Steiner Vezirle, wurden Vtalhia« Slabii Grundbesitzer in Unleljarsche, zum Vcweindeootflther, bann Varlhelmä Lediunil von Mitterlarsche und Johann Iauejil v,u Unlerjülsche zu Gemeinderälhen gewählt. — (Eröffnung der Laibaiber VollSlüche.) Gestern Vormittag fand die feierliche Eröffnung der Laibacher Vollölllche statt, zu welchem »lle sich auch die H«rren Lande«» Präsident stiller von Widmann, Landeshauptmann Ritter von Kalten egger und Bürgermeister Lasch an nebft an» deren Notabilitäten im Vereinölolale eingefunden hatten, das im Verlaufe der Vormittagsstunden von einem nach vielen Hunderten zählenden Publikum besucht wurde. Die oben Genannten lo-fteten von den vorbereiteten Speisen, »elche in Grießsuppe, Fleisch und eingebrannten gesäuerten Erdäpfeln l>efta«den, und bezeichneten dieselben alS sehr schmackhaft. Um 11 Uhr begann unter den Klängen der österreichifchen VollShimne, welche alle Anwesenden stehend und entblößten Hauptes anhörten, die Abgabe der Speisen. ES wurden 400 ganze Portionen ^ 10 k. und 116 halbe Portionen ü 6 lr. abgegeben. Der Herr Landesprii« sident, welcher nahezu eine Stunde in den Räumen der Volls« ^ lüche verweilte, drückte bei seinem Abgehen dem Schöpfer diejes menschenfreundlichen Institutes, Herrn Stadtlassier Hengthaler, den Dank und die Anerkennung aus und wünschte dem be« gonnenen Wcrle das beste Gedeihen. — An der Spitze der mit wirkenden Damen stand in der Küche, wie schon beim Probe» lochen am letzten Sonntag, Frau Fanny Sir nil. Mit danlens. werther »ufopserung waren theil« in der Küche, theils beim »uf tragen der Speisen thätig die Damen: Vessel, Kellner, Rech er und Tor min. Während der Abgabe der Speisen spielte anl.anll.lich die städtische, später die Militär-Mufillapelle. An der Abnahme der Speisen hatten sich über nachahmenswerthe Anregung des Herrn Direktors der Spinnfabril Arbeiter und Arbeiterinnen derselben in einer Anzahl von mehr als 200 be> lheiliget. Herrn Stadllassier Hengthaler, der um das Zustande-lommen des Institutes wirllich in aufopf.rnder Weise thätig war, weder Zeit noch Mühe scheute und. unbekümmert um die Vor, urtheile gegen das humane Institut, dasselbe trotz aller Hinder-msse inS Leben rief, hat in der allgemeinen Anerkennung de« Publikums und dem Danke der Armuch wol den schönsten Lohn «funden, von gestern an wird, wie bereits gemeldet, jeden Tag gelocht Mr heutc find iüv große Portion«. Prälimimcri. 684 — (Militllr-Veteranenverein.) Da« übermorgen stattfindende 40j!lhligt Dienfte?jubiläum Sr. t. und l. Hoheit de« Herrn Frldmarschall« Erzherzog Albrecht wird auch der hiesige allgemeine lrainische Militär«Vet«ranenverein mit Nücksich» darauf, daß die meisten der dem Vereine angehöligen Mitglilder unler dem Kommando de« Lrzherzog-Felbmarschall« gedient haben, in festlicher Weise begehen. Der Verein rllckt zu diesem Zwecke Mill» «och frllh in Parade mit Fahne und Musil in die Kloftelfrauen-lirche, um einer hl. Vteffe beizuwohnen. Mittag« wird sich eine Deputation de« Vereins zum Herrn Lande«prilfibenteu begeben und ihm die Vitte vortragen, Sr. laiserlichen Hoh-it dem durchlauchtigsten Jubilar die herzlichsten Glückwünsche de« Vereine« im telegrafischen Wege belauntzugeben. Abend« findet sodann im Gla«» salon der <5!talnica»R'ftauration eine Uuterhaltung mit Musil stall. — (Komische Oper.) Die für Samstag abend« naugegenden schon seit vierzehn Tagm wahre« Sommerwetlcr herrscht. Nach der heutigen Constellation de« Witter« über Tu« ropa ist auch auf ein weitere« Andauern dieser günstigen Witterung zu fchließen. Neueste (Original-Telegramme der ..Laib. Heilung.") Paris, 15. April. Mithad Pascha ist von Mar-seilte nach Barcelona. Layaro nach Vrindisi abgereift. Vrüfsel, 15. April. „Nord" meldet, die britische Regierung halte jeden weiteren Schritt zur Aufrecht« Haltung des Friedens für fruchtlos. Vulsreft, 15. April. Der russische Kaiser wird Dienstag in Kischeneff erwartet. Der Großfürst hält heute eine große Revue über die Truppen am Pruth ab. Aus Petersburg werden competenterseils alle An> gaben über ein Steinleiden des russischen KaiserS und eine angeblich bevorstehende Operation als vollkommen grundlos erklärt. Michael Eogolniceanu wurde zum Minister des Aeußern ernannt. Die Kammer soll schon Mitte nach. ster Woche zusammentreten; die Senatswahlen sollen bereits Ende nächster Woche stattfinden. KonftantwVptl, 15. April. Abdul Kerim ist nach Schumla abgereist, um das Kommando der Donau» Armee zu übernehmen. Der russische Geschäftsträger erhielt noch keinen Befehl zur Abreise. Eine russisch? Jacht ist hier eingetroffen, um das Personal der russischen Botschaft nach Odessa zu befördern, sobald dieselbe Befehl zur Abreise erhält; Neli-doff erhielt indeß noch leinen bezüglichen Befehl. Man versichert, es werde sogleich nach dem Bruche mit Ruß. land in Konstantinopel der Belagerungszustand proklamiert werden. Wien, 14. April. Die »Politische Coriesplmdcliz" meldet aus Petersburg vom heutigen Tugc, daß in den bisherigen Sitzungen des Ministercomit6s noch leine Entscheidung getroffen wurde. In der nächsten Woche wird eine Cnculardepesche des Fürsten Gurtschuloff die Beschlußfassung der russischen Regierung den Mäch-ten notificieren. — Dle Beziehungen der Pforie zu Montenegro wurden abgebrochen. Der Generalkonsul Ionin ist heute mlt Instructlunen nach Montenegro ab. gereist. Wiesbaden, 14. April. Der General Voigts. Rheeh ist gestorben. Konstantinopel, 13. April. Die Montenegriner lol,ferl«rten heule zum letzten male mit Savfel Pascha, welcher rundwegs die Ablehnung ihrer Förde, rungen erklärte. Hiernach richtete der Großvezier ein Telegramm an den Fürsten von Montenegro, demselben anzeigend, daß, nachdem die Friedensuerhanolungen resul« tallos seien, der Waffenstillstand nicht mehr verlängert werde. Die Montenegriner verlassen Konstantinopel Dienstags über Varna. Man versichert, die türkischen Truppen würden alsbald die Weisung erhalten, Nilstt zu verproviantieren. Hiebei wird der Wiederbeginn der Feindseligleiten erwartet. Die Entschließungen Rußlands infolge des türkischen Circulars find noch unbekannt. Die Türlei seht emsig die Kriegsvorbereltungen fort. Telegrafischer Wechselkurs vom 14. Apr,l. Papier - N«nt« 59 30. - Silber - Reute «4 40 - Gold-Rente 70 20 — 1860er Ttaat«-Nnlehen 108 25. — Uaul-Äctien 763 -. - Kredit-Nctien 135 70. — London 12810 - Tttber 113 25. - «. t. Münz-Dulaten 6 —. - Navoleon«b'or 10 26. — 100 Neichsmarl 63 —. ________ Wien, 14 April. Zwei Uyr nachmittag«. (Gch!ui,lurlr.) Kiebitactien 135 25, I860» Lose 108—, 1864er Lole 126- . «Merreichische Nente m Papier 59 25. staatsvahn 218 —, Nord balin 175—, 20«Fraulenfttl^t 10 27, ungarische Kcrditacucn 109 25, österreichische ssrancubant — —, österreichische Nngloban! 63 , Lombarden 72 —, Uuionbanl 43—, »uftro-orienlalische Vanl — —, Noydactten 305 —, anftro-ottomanischt b^ M lllrNscht Lose 13 50. Kmnmnnas««nlehen 90 -. ^ — —. Goldrente 70'—. Nachbörse: 20»Franlenfiücke 10 2»'.. ^^ü? Getreide. Auf allen europllischen Markten ^'stH ^r politischen Vorgllng? eine allgemeine betrllchtllcheV^u. ^«il Oelreldepreise eingetreten. Die Umsätze dieser ^°^.^lllB' sich in großen, schon lange im Eelreidegeschäs^ " Vorwoche. Valba«. 14, April, «uf dem b/utigen Marl" ^ schienen: 4 Wagen mit Getreide. 7 Wagen mit Heu «« 35 Wagen und 1 Schiff mit Holz (12 Kubikmeter), ______________Durchschnitla - Preife-------W^ü^' Mlt.. m»,.. .^».ll' Weizen Pr.Hrltolit. 10 24>I12I Butter pr. Kilo - z .^ «orn ^ 6 80 7 50 Vier pr. Stück 7 ^. ^ Gerste „ 5— 5 93 Milch pr. Liter 50-^ Haser „ 4 22 430 Rindfleisch pr. ll«° ^44,^ Halbfruchl „-------7 75 Kalbfleisch " I^6(, ^ Heiden „ si 7ft 673 Schweinestcisch ,. «^^,^. Hirse ,, 5 20 5 50 schvpsenfilisch ,. " ^ ^. Kulurutz .. 6 — 6 30 Htlhndel pr s'llll ^ .ß ^ Eldllpfel 100 Kilo 5 18------ Tauben ,. "^9b^ Linsen Hlltoliter 12 50------- Heu 100 Kilo - ««5^ llrbsen . 1150------- Tlrol, „ . ^ Fisolen „ 7 5l) - - Holz, hart., pr.«" ^, ?b^^-> Verftorbene. c, M Pen 6 Ap 1 il. MatthHus Bitenc. Inwohner. "vH^, spital. Wasseifucht. - Josef Dolenz. Gastgeber und v°" ^«l« 71 I., «emonastraße «r. 5. Lungenluberlulofe. ^ «^ ^ «aslolz, Vahnwöchtersgattin. 39 I.. Wienerstraße Utl. ^,, cz,, qei'suHt. — Karl Pacole, l. l. Postamts-Dienerölino, Flußgafse Nr, 8, Darml.'lalih. .«<> ZM' Den 7. « pril. Thomas Lernivec. ^better. »»^^ spital, Kredöcacherie, - Vartholm« Kralj, Heizer, ^^', ' z/ I,. straße ^lr, 62, und Thomaö llepuder. Hadernsamm«^,^ ijlvilspilal, beide au der Lungentuberkulose. — lv"n ^,c, «aischlerin, 60 I.. Zioilspital. Altersschwäche, ^^° ,,!,!!>>' l. k. Steueramtö.»anzleidielier, 45 I., «ain Nr. <', Ul''ii ^ Kft»' dung. Josef« Svetlin. Spinnfabl!ls.Aroeilersl>n°, ^ec, Hl. PelcrSstraße Nr, 60. Fralsen, - Valentin Kug«. " 55 I.. Iivilspilal. Pyothorax. ^.krlina,^^ »en 8. « pril. Johann Ieuniler. 3teinmehleY"''t"^g,, ltuhthalgafse Nr, 12. Pyamie. - Lula« Per,, 2"""".W. °'" givilspital. Lungenüdem. — «nton «ontar. Ku^pp"' Monate, Zivilspital, «lllckenmarllähmung, ^. , , in Ve"^ Ven 9. » pr «l. Ioh.nr HchufterS, l. l. Mal" "' ^ 63 I.. Theatergasse Nr. l, NeroensHlag. ^uvtM"^, Den 10 April. Franz Nrlhaber, l. l-v°uv ^, 53, Inf..«eg.. 48 I.. Polanastraße Nr. 6, °N seMw in die Vrufthvhle. ^ . m,aiel< Den 11, April. EngelbertOschabnig. ranb"'""« zgF diurnift, 33 I., goiSftratze Nr. 3, LungentuberllMe. ^ lomäus Mlinar, Handelsmann, 23 I., Kuhthal ?"> ' ^^. tuberlulose.____________________^--^^ Lottoziehllngen vom 14. ÄPÜ^ Wien: 35 43 90 50 12. Meteorologische Äeobachtungcn^nW^s ff 3°k u. I- V 7Ü7M^ 7331« ^7.»" NO- Ichw^ch ^Wer ^ 14. 2 , N. 73».«,« ! >16.n VW, schwach ha"'' ^ S « »b. 734.,» ! -7- s.« NW. schwach ""^ gI> !7U.M8. ?36.,4 ^- K.« NO. schwachj betv°^ ^ 15. 2 .. N 736.... ^. 6.. SO, mUßi» b^ < j 9 „ «d. 736.^, ! ^. 5.« MO. schwach "" i.,a««F„l Den 14. Morgenroth, voimiltag« hc'ttr: '"^er^üül vier Uhr Gewilterwollen in W. und NW-. ^!; tN0<^"' mit Platzregen. Nbendroth. Aufheiterung. Den.^,lzc»" ze' vormlttaa« wechselnde Vewvllung; nachmittag«' ^,^ l»'',»l zllge länq« der Verge, windig; abends «"i"«^ 5^. M ringer Regen. Da« vorgestrige Tageenilttel ^l" l- 10-1«. da« gesiriae -j- 6 7«; beziel)ilna«w"!' .^ und 2 4' unter dem Normale. ^ ^ «a^l^^- Verantwortlichir Redacteur :Ol t 0 mar ^^<^lilh Wnl'siM^N^l' ^^n, 14. April. (1 Uhr.) Insbesondere durch den schlechten Lmftuß der Pariser Kurse war die Börse in ftarler Verstimmung, welche sich auf der g«"« «eld N«l, Papierrente........8<)6) 60 70 Silberrenle........65 50 6b 60 Voldrente ........7280 72 v> Les«, 1839........281 i83 - » 1854........104 104 25 ^ I960........108 75 109 — . I860 Ettnftell .... 11750 '18 - ^ 1864........1«750 12ß K0 Un«. Prum»5u««nl......71 50 72 . Krrüi^ .........155 5s> 156 «udolfs'L.........13 25 18 75 Prllmit2llnleheu der Stadt Nie,, 92— 93.. Danau«Uegulierung««Loft . . 10150 ioi?ü Domlmen'PsaHdbriefe .... 148 - 144 Oefterreichifche Schahscheine . . 99 u»20 Ung. Eisenbahn»««!.....93 5N 9450 Ung. Schatzbous vom I. 1874 95 .. 95 50 »Mehen d. Stadtgemnnde Wien i» B. V.........94 75 90 2b Grnndenllaftun«ft-vblig«N,nen. Vilhmen..........10L — - '— »tiederöfterreich.......108 — - — OaUz«n..........84». 84-75 V«U> w»« Siebenbürgen.......69 5^> 70- - lemefer Vanat......70 — 71 — Ungarn..........707b 7175 «ctlen v«n V«nle». »nqlo-ofierr. «a»l..... 65 b0 6575 Kredllilnftalt........ 139 — 139 2b Dlpofitenbanl....... 126— 127- Krrt>ilauftall, nng,r..... 11b — 115 25 ««lompte.Nastal»...... 6b0 - 670 ««tionalbant....... 783 - 78k — Oefterr. B»nlgtstllfch«ft . . . - — - - Nnioubaul ........ 4425 4475 »ttlehrsbanl ....... 72- - 73 Wimer Vanlvereiu..... — — — - Actie» vsn TranSport-Unterneh-««ngen. »lfold.Vahn .... 92 94 D°nllu.D°mps6 157 - Ungar.-gallz. ««bindung«b»hn 76 25 77- Ungarische Nordoftbahn ... U) — 91- Wiener Tramwiy.O'sellsch. .' j,^).^ ^..^ Pfandbriefe. »llg. «st. «obtnlredilanst. (i.Vold) 105 50 106 -- " . . " (iV.'V.) 8l» 2b 89 50 «aticnalbant ......9^,5 9^4, Ung. Bodelllredil-Infiilut (V ,«.) 88 53 8lj 75 Prlorlliit» obligation«. «lisabelh-V. I. Em.....gy-bi 91 ßerd.«Norbb. in Silber . . ioß 50 107 . Franz-IosePh»V»hn . . . . 8s-. 89°2b > «al. »arl.Lnbwl«-».. l- «" «9 ^ hA Oefterr, «ordwelt.vahn ö« ^ »SbA «iebenbülger Bahn. . lb^ ,<.I «taatsbahn I.«m. - ' . Ub 3s^ HUdbahn 5 3'/. . . - ' ' . s» . ^ «üdbahn. Von» . . ' Vevile-. ,<^«!Z «uf deutsche Platze . . ' ' . l^7^ l^ßh London, lurze Gicht ' . '^ft ^ London, lange Gicht ' . . °" Pari« ....... ' Dnlaten .... bst> , ^- Nap°le°u«d'»r . . l0 « ^ . 3i / Deutsche «eiche- zz . ,1,»" banlnoten .'-?, ^^ ««chtr««: U» 1 Uhr 30 Vttnnten nstteren: Paplerrente 6-50 bi, 60-60. Vilberrente 6b 40 bi« 6560. Voldrente 78 ^ bi« 7320 075. llondsn KS59 bi< 186 S). «lapoleons 101) bi» 1016. Silber 111-75 hl« 11180.