^ 23«. Montag an, z.H. Vetober R8H« Die „V^ibachcr Zeitung" erscheint, mit Au^xahmc der Sonn- u»o F.icrtagc, taglki). und kostci samint dm Acila^'!, l>» ^»ml'tolr ganzjährig l<> ,i., Hai l'ja!, ri^ 5 fl mit Kreuzband im ^oniplmr .^an,jährig 11 ,1., !ni ! bjä hrig .) ff. :l0 sr 6"r d>c Zili^'IIim^ ins Haus sino halbjährig 3l» fr. Ml>hr ,;,i .»trichtc». Mit der P>,'st purto-frei ganzjährig, unter Kr.'uzband und gedruckter Adresse l!j ss.. halbiahriq l, fi. Z0 fr. — In scratil,'» ögel'üh r fiir ein, Svan,,eile oder dcu Naum derselbe» sür ein-«lalige Einschaltung 3 kr., für zweimalige 4 lr., s>«r dreimalige 5 kr. (5. M. Inserate bis 12 Zeil.» kosten 1 fi. für 3 Mal. 50 kr. für 2 Mal und 40 kr. für t Mal einziischaltcu Aemtlicher Theil ^8^e. k. k. Majestät haben mit a. H. Entschließung v. 22. Sept. l. I., über alleruntcrthänig-ften Antrag des Ministers des Cultus und Unterrichts, die Lehrkanzel der theoretischen Mdicin für Wundärzte an der Wicner Universität dem dermali-gen Professor desselben Faches an der Prager Universität, l)r. Franz Kurzak, allergnädigst zl> verleihen geruht. Se. k. k. Majestät haben über den allcrunter-tbänigstm Vortrag des Ministers des Cultus und Unterrichts, die Lehrkanzel der Naturgeschichte an der Universität in Gratz dein Lehrer der Natural schichte und Geographie an der ständischen Realschule in Gratz, Dr. Ludwig Schmarda, aller^ gnädigst zu verleihen geruht. S-. Majestät der Kaiser haben mit allerhöch st« Entschließung vom 3. October l. I. dem Pfar-^" zu Ugot», Joseph l). Doczy, eine erledigte Eh-""^"d«tr„stelle am Veßprimer bischöflichen Dom-"pltel aUergli^igst zu verleihen geruht. Verä.,de.«naen in der k. k. Armee. Beförderungen-. Feldmarschall - Lieutenant Franz Graf Halter v. Hallerkeö, Fcstungs. Commandant von Pes» chiera, zlim Inhaber des 12. bisherigen Palatinal-Husarcn Regimentes, welches künftig diesen 9^amen führen wird; — Major Franz Licbler v. As selt, aus dem Pensionsstande, zum Platznlajor in Stuhlweißcnburg. Am 12. October I850 wird in der k. k. Hof. Und Staatsdruckerei in Wien das I.XXV. Stück des allgemeinen Rcichsgesetz- und Regierungsblattes, Und zwar in böhmisch . deutscher, polnisch-deutscher und slovenisch.-dcutschcr Doppel-Ausgabe ausgegeben und versendet werden. Dasselbe enlhä'lt unter Nr. 238. Die kaiserliche Verordnung vom I«. Juni 1650, wodurch verschiedene Bcstimmlingen über die fernere Leitung und Ueberwacyung der Theiß Negulirung durch die Staatsverwaltung gcneh. migt und zur Ausführung derselben eine jährliche Beihilfe von ,00.000 fl. CM. aus dem Staats schätz auf die Dauer von fünf Jahren bewilligt! wird. Von diesem Stücke wurde am 21. Juni 1850 vorläufig die deutsche Allein., am 26. August 1850 bie italienisch-deutsche, croatisch' (illyrisch.) deulsche "nd ruthenisch-dcutschc, und am 11. September I850 die magyarischdcutsche, serbisch- (illyrisch-) deutsche Und romanisch-deutsche Doppel-Ausgabe ausgegeben Und versendet. Wien am 1!. October 1850. Vom k. k. Nedactions-Bureau des allgemeinen » Rcichsgesetz- und Regierungsblattes. Nichtamtlicher Theil. V5'r entlehnen dem »Wiener Boten" folgende populäre Abhandlung über Vorsichtsmaßregeln bci r Cholera, die in gegenwärtiger Zeit vorzüglich auf dem flachen Lande volle Bchcl'zigung verdient; es werden davon drei Fortsetzungen erscheinen: Offener Brief an die Landleute in Betreff der Cholera. I j Wenn Euch cin ungeladener, unerwünschter Gast ill's Haus kommt und Euch den Frieden daselbst zu stören droht, so werdet Ihr gewiß nach cinfack ländlicher Sitte »icht ermangeln, ihm dic Thüre zu wei- > sen, mit dem Bedeuten, daß er bci Euch gar nichts zu suchen habe. Nicht selten jedoch kommt cin solcher, dessen Ihr durchaus nicht los werden könnet, so gerne Ihr es auch thätet: dann wcrdlt Ihr ihn nchiucn, wie er ist, und trachten, Euer Hauswesen ilnd das sonstige Leben und Treiben so einzurichten, auf das; Euch durch seinen Besuch so wenig als nur möglich Schaden erwachse. Das erste Mal wild dieses Euch schwerlich ganz gelingen, und Ihr werdet manches harte Lehrgeld zahlen, besonders wenn Ihr scine Heimtücke und die Art imd Wcisr, wie er sich einzuschleichen und aufzudringen pflegt, noch nicht kennt; erscheint er jedoch zu wicdell)olten Malen, so werdet Ihr vollkommen gefaßt ihn erwattcn, und Euch so benehmen, daß der böse Feind zuletzt Über« drüßia. unvenichtetcr Sache abziehen wird. Ein solcher unabweisbarer Gast ist die Cholera; mehrmals suchte sie Euch bcrcits hcim. so zwar, daß Ihr mit ihrem Wesen schon ganz vertraut scyn , dürftet, und doch trifft sie merkwürdiger Weise Euch noch immer unvorbereitet, wie am ersten Tage; ja sogar der Schaden des Nachbars ist noch nicht im Stande, Euch darüber ein wenig die Augen z« offnen. »Was sollen wir aber anfangen, um uns, unsere Familie und die ganze Gemeinde vor dieser Plage und Strafe Gottes sicher zu stellen?« so sprecht Ihr und schüttelt ungläubig die Köpfe. Darauf antworte ich-. Sehct hin auf die Felder, da werdet Ihr sinden, daß dort, wo über den Winter Düngerhaufen gelegen, die meisten und üppigsten Halme sprießen; so auch da, wo im Hause und Gehöfte am meisten Kolh, Schmutz und ungeregelte Düngerhausen lagern, und die abfließende Jauche sich nach Willkür in weilen Pfützen ausdehnt; da, wo schon an dm Zimmcrwänden Pilze wuchern, und oft in kurzer Zeit den ncucn Fußboden zerstören, wo die Fenster seltcn oder fast das ganze Jahr hindurch nicht geöffnet werden, da keimt auch diese Krankheit an» kräftigsten und nimmt auch! von hier aus meist ihren Ausgangspunct, Der vcr-ständige Wirth wird sich dieses zur Lehre nehmcn, weil er ohnehin weiß, daß, je mehr Dünger und Schmutz zu Hause, desto weniger auf den Feldern, und auch umgekehrt; er wird daher, wie er nur von Frau Cholera etwas munkeln hört, sogleich Hof und Slällc reinigen, die übcrflüßigen Abfälle auf's Feld führen, die Senkgruben und Abzugskanäle putzen und gehörig vertiefen, ja darauf sehen, daß in der Umgebung seines Hauses auf der Straße nichts verbleibe, was durch Fäulniß eine üble Ausdünstung verbreiten könnte. Indeß wird die biedere Wirthin im Hause cin Achnliches vornehmen, sic wird die Wände mit frischem Kalk anstreichen, das Geschirr und Hausge-räth scheuern, die Betten lüften und sie mit reinem Gewand versehen, und überall frisches, wohlgetrock-i nctes Stroh unterbreiten. Sie wird jeden Morgen die Fenstcr öffnen, und noch dazu Wachholdcrholz das sie im Walde sammelte und trocknete, anzünden, um damit im Zimmer, besonders in den Winkeln, zu räuchern. Denn das Feuer reinigt die Luft, bringt sie in Bewegung, zerstört alle schädlichen Bestand-tbeile, und trocknet außerdem die Feuchtigkeit aus. Sie wird ferner auf ihr Gesinde ein besonders wach-sames Auge haben, damit es sich Abends zur rech, ten Stunde zu Hause einstelle und den gehörigen Schlaf genieße. Sie wird so viel als möglich ver» hüten, daß die Kinder nicht durch unreifes Obst, durch Gurken u. s. w. sich den Magen überladen; sie wiid Sorge tragen, daß alle Hauslcute vordem Antritt ihrer Tagsarbeit durcl) ein warmes Getränk (am besten eine Suppe) sich stärken: denn bei nüch» lcrnem Magen ist der Kölper für jeden verderblichen Einfluß um so empfänglicher. Sie wird ferner trachten, daß nicht zu virlc Leute in einem Zimmer schlafen, denn Nachts ist die Ausdünstung des Leibes starker, oic Lust wiro dadurch unrein und zur Aufnahme von Krankheitsstoffm geeignet. Sie wird demnach, besonders zur Sommerszeit, Gesinde und Kinder in die verschiedene Räume des Hauses vcr.-theilen, sie in dic Kammern, in's Vorhaus, selbst auf den Boden auf'ö trockene Heu legen, sie jedoch mit einer Decke versehen, damit sie nicht durch Erkältung sich ein Abweichcn zuziehen. So die wackere Hausfrau. Der brave Ortsvorstand, welchen Ihr nach freier Wahl aus Eurer Mitte als den besten und würdigsten anerkannt habet, wird auch nicht müßig die Hände in den Schooß legen; er wird beweisen, daß er des Vertrauens, womit Ihr ihn beehrtet, würdig sey. Er wird sich's angelegen seyn lassen, daß ähnliche Anstalten in jedem Hause getroffen, daß alle Gassen rein gehalten, daß etwa eine Psütze oder Bächlein, welches sich als Sumpf durch den Ort hinzieht, tiefer gegraben oder trocken gelegt, daß der Schindanger gesetzlich weit vom Ort ent> fcrnt und die Acscr tief verscharrt werden. Er wird ohne Unterschied alle Häuser besuchen und insbesondere in die Hütten der Armuth steigen, weil ersah? rungsgemäß diese gewöhnlich als Pflanzschule der Krankheit dienen; er wird aus Gemeindemitteln den Dürftigen frisches Stroh zum Lager schaffen, und ihnen auch während der ganzen bedrohlichen Zeit einige Zuflüsse von gekochten Nahrungsmitteln (besonders Suppe) gewähren. Die Kosten sind im Ver» hältniß zum bevorstehenden Unglück gar nicht in Rechnung zu bringen. Auch ist in den Augenblicken der Gefahr Jeder mildthätig; denn Jeder denkt an die nahe Abrechnung, denkt an seine Kinder, die vielleicht auch bald einer liebreichen Hand bedürfen könnten; denn c5 gilt das Sprichwort: »Heute mir, morgen dir." Er wird ferner bei Zeiten zwei rüstige Krankenwärter aufstellen, am besten Leute, die schon in frühern Epidemien (Voltskrankhciten) in ähnli. cher Eigenschaft dienten, und nicht den, Trunke ergeben sind; diesen wird tr einen Platz im Gemein? dchause anweisen, damit sie in der Noth gleich bei der Hand wären. Er wird daselbst auch m^ge Lein. und Handtücher in Bereitschaft halten lassen, um sie im Falle der Erkrankuna dem Armen zum zeitweiligen Gebrauch zu überlassen. Er wird, wo es nur immer angeht, im Gemcindehause ein eigenes Zimmer mit einem Bette einrichten lassen, um es für zugereiste Handwerker oder unterstandlose Dienstboten zu verwenden. Er wird slir die Errichtung einer W»0A6 eigenen Leichcnkammer in dcr Nahe dcs Fricdhofes sorgen, damit die Leichen daselbst während der 48 Stunden vor dcr Beerdigung unter der Obhut eines Wächters verbleiben.*) Er wird den Arzt in allen genommenen Maßregeln wacker unterstützen, und sich von der Befolgung seiner Anordnungen überzeu. gen. Er wird die Gastwirthc beaufsichtigen, damit sie nicht junge oder verdorbene Getränke verkaufen; überhaupt darauf sehen, daß alle Schmäuse, Feste und Begräbnisse etwas mäßiger gefeiert werden. So ausgerüstet, wird die Gemeinde ruhig dem heranziehenden Ungewitter entgegen sehen, und getrost ausrufen: „Herr, Dein Wille geschehe!" (Fortsetzung folgt.) Oesterreich. ^ Wien, l0. Oct. Die ..Allgemeine Zeitung" hat vor längerer Zeit die Nachricht gebracht, daß der bekannte Dcmagogc und Octobcrsiüchtling Tau-senau sich in Philadelphia befinde, und die Stelle eines Gerichtspräsidenten bekleide. So unwahrschein« lich es ist, daß ein Mann von solchen Antecedentien irgendwo richterliche Functionen ausüben könnte, so fand diese Nachricht doch mehrseitig Glauben und Verbreitung. Aus zuverlässiger Quelle können wir mittheilen, daß Tauscnau sich zu London befindet, dort im Verkehr mit dem bekannten dcmocratischcn Sänger Formes steht, und von einer kleinen Anstellung als Lehrer dcs deutschen Slyls mil 40 Pfund jährlichem Gehalt sein Daseyn fristet. — Mehrere Blätter wollen von einem Briefe Kossuth's wissen, welchen derselbe nach London geschrieben habe, und worin er sein Eintreffen daselbst für die nächste Zeit in Aussicht stelle. Wir glauben diese Nachricht für apokryph erklären zu können. Das Resultat der mit der Pforte geführten Unter» Handlungen war, daß von der Bestimmung jedes Termines, in welchem die Internirung aufzuhören hätte, abgegangen, und sich einfach auf den Inhalt der Verträge bezogen wurde, welche Oesterreich das Recht gewähren, die Auslieferung zu begehren. Dieser Fall könnte eintreten, wenn die Pforte, was wir weit entfernt sind anzunehmen, sich herbeiließe, die jetzt auf Intcrnirung lautende Stipulation zu brechen. — Man wird sich erinnern, daß die österreichische Regierung sehr hohe Preise mit hohen Acccs- i sitcn für die Construction einer Locomotive ausge schrieben hat, welche das Steigerungsuerhältniß der über den Semmering führenden Eisenbahnstrcckt mit einer gegebenen Geschwindigkeit zu überwinden vermag. Viele Maschinenbauer sind in voller Thatig, kcit, die fragliche Locomotive zu rcalisircn, nur ist ihnen die vorgeschriebene Lieserzeit zu kurz, und Einige haben bei dem Handelsministerium um Verlängerung in motivirten Gesuchen gebeten. Wirklich hat das Handelsministerium durch Entschließung v. 26. v. M. den Termin, der für Ende Mai 1851 festgesetzt war, bis Mitte Juli 185! verlängert, so daß die zur Concurrenz angemeldeten Locomotive am 16. Juli 1851 zur Vornahme der Probefahrten auf den Stationen bereit stehen müssen. * Wien, II. October. Wie verlautet sollen Se. Majestät der Kaiser gesonnen seyn, sich von Bre-gcnz nach der Lombardie zu begeben, um auch diesen Theil des Neiches und die tapfere Armee Ra-detzky'5 wieder zu sehen, in deren Reihen der Kaiser an einigen dcr heißesten Kampfestage gestanden. So berichtet ein auswärtiges Blatt. Wir haben wenig Grund diese Nachricht für authentisch zu halten, eben so wie wir in der Lage sind, die im Solda. tensreund enthaltene Notiz, daß die Division Sr. *) Die Errichtung von Leichcnlaminern ist allerdings mit ziem-lichm Kosten verbunden. auch dnrftc das Vormthcil gc-«w dic baldmöglichst Uebertmgung der Lcichc nach dem Tvbc sehr ankämpft«; jedoch miisscn wir dich Maßregel "ls Mlc nothwendige betrachten, da dercn Uebcrsthcn gewiß ala Quelle der Verbreitung der Krankheit angesehen wtrdm muß. Die geschlich bestimmte ssrist zur Beerdigung darf hier um ft weniger abgekürzt werden, als Fälle von Scheintod in dcr Wissenschaft verzeichnet sind. ,! kais. Hohot E. H. Leopold (Bregenz) Ordre bekommen habe, in Deutschland einzurücken, welche durch Agentenberichte verbreitet worden sind, wieder als völlig grundlos zu erklären. Daß ein Zusam-mentressel, Sr. Majestät des Kaisers mit dem Könige von Baiern und Württemberg bevorsteht, dürfte keinem Zweifel mehr unterliegen. — In Ausführung dcr von dem Hrn. Minister für Handel lind öffentliche Bauten erhaltenen Aufträge bclreffs der Vorbereitungsarbeitcn für die Ausführung dcr tirolischen Eisenbahn in Verbindung mit dem lombardisch.venetianischen Eisenbahnsystem, u. z insbesondere hinsichtlich dcr Bahnstrecke zwischen Verona und Botzen, hat der Herr Oberdircctor der öffentlichen Bauten im lombardisch. venctianischcn Königreiche, Ritter von Negrclli, die Parthie von Verona bis Ala dem Ingenieur I. Classe Girolamo, Ami, unter Bcigebung von 4 anderen Ingenieuren, und die Strecke von Ala bis Botzen dem Ingenieur I. Classe, Caspar <^l UnAlw, unter Beigebung von fünf Hilfsingcnieuren, übertragen. Allesammt haben den Austrag erhalten, sich unverzüglich an das Werk zu machen. — An der k. k. Universität zu Pesth soll mit dem Studienjahre !85l eine Lehrkanzel für den Vortrag des österreichischen allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuchus errichtet wcrdcn. Zum Behufe der Verleihung derselben wird eine freie Concurrenz aus- ! geschrieben. — Dem Vernehmen nach soll eine Commission ernannt werden, welche die geeignetsten Mittel zur Verbesserung der Straßen in Ungarn zu begutach-ten hat. Auch soll es sich um umfassende Neguli--rung der Wcg. und Brückenmauthen in dicscm Krön-lande handeln. — Wie man vielfach erzählt, sollen mehrere durch kriegsrechtlichen Spruch dem königl. Fiscus anheim gefallene Güter und öffentliche Gebäude den betreffenden Erben, beziehungsweise Angehörigen, binnen kurzer Zeit wieder zurückgestellt werden. Namentlich hätten die rückgedliebcnen Baron Iessenal'-schcn Söhne, welche noch gegenwärtig ehrenvolle Dffizierschargcn in der k. k. Armee bekleiden, zuerst eine dergleichen Begünstigung zu erwarten. — Der eben beendete Debrecziner Markt ist durchgehcnds sehr schlccht ausgefallen. — Pragai, dcr Oberst im Insurrcctionsheerc gewesen, hat eine Besitzung in Texas angekauft, wo er eine Colonie von 200 bis 300 ungarischen ! Familien gründen will. Die neue Ansiedlung soll den Namen »Neue Heimat" führen. — Das Ministerium für Handel und Gewerbe hat mit Verordnung vom 7. v. M. bestimmt, daß in Erwartung dcr bevorstehenden Organisation der politischen Verwaltungsbehörden Siebenbürgens und des neuen Gewerbegesetzes einstweilen die k. k. Be< zirksamter, als erste Instanz in Gewcrbeangrlcgem heilen, mit Inbegriff der Verleihung das Amt zu handeln haben. — Nach einem neuerlich an die Unterbehörden crgangenem ministeriellen Auftrage sind die Wahlen der Geschworenen nach Kräften zu beschleunigen. — In Linz dauern die kleinlichen Reibungen zwischen Militär, und Ortsbchörden fort und haben bereits wiederholt zu Discussionen Anlaß gegeben, die um so bedauerlicher sind, als sie ohne eigentliche Veranlassung geführt werden. — Eine hiesige speculative Buchhandlung veranstaltete eine Ausgabe der früher nur als Manu-script gedruckten: »Bekenntnisse eines Soldaten«, womit bekanntlich der absoluten Negierungsform das Wort gesprochen wird. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Pflicht gethan und die Brochure ist heute bereits in vier Buchhandlungen mit Beschlag l'elegt worden. — Im Bezirksgerichte Iosephstadt kam gestern eine öffentliche Gerichtsverhandlung vor, die von der Schnelligkeit des neuen Verfahrens deutlich zeigte. Der Landmann Joseph Kreuz war nämlich gestern früh mit einer Ladung Stroh zum Markte hier angekommen und war so unvorsichtig, sein Fuhrwerk l in der Kaiserstraße ohne Aufsicht stehen zu lassen und sich davon zu entfernen. Hierüber von der Si» cherheitswachc zum Bezirksgerichte gestellt, war dort ili dem kurzen Zeiträume von cincr halben Stunde die Verhandlung geschlossen, und dem Geklagten eine Arreststrafc von 24 Stunden zuerkannt, die er in seiner Heimath, dem Markte Ebreichsdorf, ausstehen wird. Nach Kundmachung des Urtheils konnte Kreuz die Heimreise anstandslos fortsetzen. — Jene mittellosen und verstümmelten Krieger, welche sich Behufs Anfertigung künstlicher Gliedma» ßen auf den Staatseisenbahnen nach Wien begeben, werden über Genehmigung des Handelsministeriums auf diesen Bahnen gebührenfrei befördert. — Der k. k. geheime Rath Gras von Bom-belles ist von Verona hier angekommen, Gras Apra» rin nach München abgereist. — Die russische Armee in Polen besteht aus drei großen Corps, die gcgcn Nord, West und Süd aufgestellt sind, und wovon Warschau sammt Umgebung den Mittelpunct bildet; die Gcsammtstärke dieser Armee beträgt 180.000 Mann, worunter 35 000 Cavallerie und 200 Geschütze. Ueberdieß stehen auf der Linie zwischen Kamieniez podolski, Chotim und Bender 25.000 M., alle im bestgerüsteten Zustande. Die Hälfte der Truppen steht in Lagern, die andere ist in Cascrnen und bei den Einwohnern einquartitt; alle sechs Wochen wechseln die Truppen aus dem Lager in die Quartiere, um Er« krankungcn hintanzuhalten. Prä«, 8. Oct. Der Redacteur des »C. B. a. B.", Hr. Franz Klutschak, macht bei Gelegenheit oer Aufnahme dcr officicllen Kundmachung über seine Freilassung im heutigen Abendblalte die Bemerkung, „daß cr eine Begnadigung weder direct noch indirect angesucht habe, und daß ihm seine Entlassung nur einfach, ohne jede weitere Angabe angezeigt wurde." — 9. Oct. Unsere ossiciellen Blätter enthalte» heute folgende Kundmachung -. Das k. k. Landesmilitärcommandopräsidium ^ befunden, die weitere Herausgabe des vom Hrn- 3^' dann Kratschnicr redigilten „W^cla« und des lllU^ stritten Beiblattes „/ihadlo" <"«f Giund der Pro-clamation vom 10. Mai »849, Absatz 5, und des Preßgcsehes vom ,n, März 1850, §§. 27 und 3l, zu untersagen, wovon hicmit die Verlautbarung ge. schieht. Prag, am 8. Oct. ,850. ^ Mailand, 7. October. Die «NäLxntl» <1i Uillmn" fährt fort, zurechtweisende und berichtigende Artikel in Bezug auf die Verhältnisse des lombard.-venet. Königreichs zu geben. In ihrer neuesten Num-mer verbreitet sie sich über die Behandlung dcr ohne Erlaubniß oder nach dem Verstreichen der unbenutzten Amnesticfrist zurückkehrenden Flüchtlinge. „Schwel' zerische und italienische Blätter", sagt sie, «sprechen viel von einem sogenannten geheimen Circulare, welches von dem Appcllationstriounale zu Mailand allcn Tribunalen der Provinz, diesen Gegenstand betreffend, übermittelt worden wäre. Das Verfahren der östcrr. Regierung sey aber in dieser Hinsicht so loyal und so ungewöhnlich milde, daß es vielmehr verdiene, an das Licht dcr Ocffentlichkeit gebracht zu werden. Es verstehe sich von selbst, daß Deserteurs, paßlosc Flüchtlinge oder politisch Compromittirte, welche die Erlaubniß zur Heimkehr nicht erhielten, oder zur rechten Zeit nicht benutzten, dcr gesetzlichen Strafe anheimfallen; dessen ungeachtet ziehe e2 die Negierung vor, sie dort zu lassen wo sie sind, und fremden Mächten die Sorge für ihren Unterhalt zu gönnen. Das Verfahren bezüglich derselben sey jetzt Folgendes: Eine Strafhandlung wird nur gegen solche Flüchtlinge eingeleitet, welche unbefugt den Boden des lombard..venet. Königreichs betreten; melde sich jedoch Einer freiwillig bei der Gränzbehörde, ft wird ihm offen mitgetheilt, daß cr sich je nach Beschaffenheit vor einem Civil - oder Militärgerichte z" rechtfertigen haben werde. Will er sich dieser Bestimmung nicht fügen, so steht ihm die Rückkehr in das jenseitige Gebiet frei. 1047 W c u t z cl) l a u d. Kassel, «. Oct. In manchen Beziehungen sind ie militärischen Gcwaltm^ßi-egeln allerdings sistirt, n andern aber noch nicht. So sind z. B. die mi-italischen Posten von den Druckereien der «Neuen ^ssischen Zeitung", des „Vollsbotcn" und der »Hor-lissl" noch immer nicht entfernt; so hat wieder ge-lern Abend noch das Postamt vom General Hay->au die Weisimg erhalten, diese drei Blätter cms >er Post nicht zu befördern, und die bereits aufa.^ lebenen Nummern ihm auszuhändigen. Das Post-^tnt hat sich jedoch an diesen Befehl eben so wenig gekehrt, als der Oberbürgermeister Hartwig an die vorgestern ihm angezeigte Suspension von seinem lmte. Am meisten ist jedoch Herr Obcrgerichtsan-valt Oetker zu beklagen, der noch immer im Castcll itzt, trotzdem daß ihm vom Obergcricht ein unbe-'ingtes Mandat ertheilt wurde. Die Schritte dieser Behörde auf Freilassung des Lerhafteten waren bis jetzt vergebens. Der Com-nandant zeigte sich etwas ängstlich und meinte, dazu >on, Generalaudilonat Befehl haben zu müssen. Weder die Verordnung vom 28. Scpt. d. I., lwch die zur Vollziehung dieser Verordnung gegebn ^en Verfügungen vom 30. Sept., beziehungsweise l. Oct. d. I, tonne er aber für rechtsgiltig und zesetzlich verordnet ansehen, da durch jene Vcrord-wngen bestehende Gesetze aufgehoben würden, ohne '^ß ersichtlich wäre, ob auch nur dic äußeren Vor-Nlssetzungen vorhanden seyen, unter welchen der Ver. 'rdnung selbst die Kraft eines provisorischen Gesetzes beigelegt werden müßte. Darmstadt, 5. Oct. Nach eingegangene» Nachrichten wird von sämmtlichen Gerichten des Landes der Stämpel, den die Landstäudc verweigert haben, nach wie vor erhoben. Das fast überall sich Agende Bestreben, die Steuern rasch einzuzahlen, N wohl daZ ^^ Vertrauensvotum, welches der Legierung in der gegenwärtigen Lage werden konnte. ^- Die ^II M. Z" meldet ails Frankfurt, 5. Oct. : Bekan.ill.-ch .vV o.e churhessischc Regierung, 'rotz dem geschlichen Zustande, welch« übcrall in Zhurhcssen seyn soll, nicht vermögend, ihr neu ge->ründetcö Organ, das Einzige im ganzen Lande, n Churhessen selbst herauszugeben, sie mußte es und nuß es vielmehr noch heut zu Tage hier in Frank-urt drucken lassen. Um es nun an der Verbreitung ,u hindern, haben sich mehrere churhessischc Postbe->örden, namentlich diejenige in Kassel, geweigert, 'isher Bestellungen anzunehmen. Seit mehreren Tagen nun, d. h. seit Haynau in Kassel angckoM' nen ill, haben die Postbehörden die Gefälligkeit, die 'isher gchandhabte Censur und respective Unterdrü-klmg zu sistiren, und es ist dem Regimmgsorgan 'ie Versendung verstattet worden. -» Dcr „Leipziger Zeitung" wird aus Wien geschrieben: Die Verhandlungen «nit Baiern über die Herstellung einer freien Schifffahrt auf der Do-iau sind ihrem Abschluß nahe, und dürften die Er» iebnisse in allernächster Zeit als Gesetz veröffentlicht verden. Aus bester Quelle können wir versichern, >aß dabei keine anderen Interessen, als diejenigen, velche dem möglichst raschen und umfassenden Auf-chwung des Handels u>'d dcr Schissfahrt auf dem loch einer großen Zukunft entgegengehenden Strom 'M zweckdienlichsten sind, den Ausschlag gegeben ha-^en Es ist daher nicht nur dic Aufhebung der 6öUe zu erwarten, sondern zugleich eine gemeinschaft-lche, nach übereinstimmendem Systeme vorzunehmende ßlußregulimng, so daß dic Schiffbarkeit unter allen ^mständcn bis nach Donauwörth zum unmittelba-'en Anschluß an die Eisenbahnen sicher gestellt wer-den soll. — Die „Const. Ztg.» will wissen, daß die preu-^sche Regierung den Bevollmächtigten der Unionsrc-gerungen anheim gestellt habe, das Provisorium am l5. October zu verlängern oder die Union aufzulö. en. Dieselbe Zeitung knüpft daran die trübselige Bemerkung, daß nun also an kein Desinitivum zu >«nken sey—Wir bemerket, hierzu - sagt die »N. Pr. stg->> — daß jene Alternative eine Erfindung ist, -----------------------«.___________________________ und daß, wie wir beicits berichtet, an, l,'». October das Provisorium nicht verlängert, die Uuwn viel mehr in ein Bündniß übergeführt wird, von wel-chem man hört, daß es der Macht und dem Ausehen Preußens entsprechender seyn werde, als die Union. — Der »Hamb. Corresp." meint aus glaubhas. tcr Quelle melden zu können, „daß Se. k. Hoheit der Großherzog von Oldenburg die bestimmte Er-klärung abgegeben hat, daß erden dänischen Königs-thron zu dcstligen nicht gesonnen sey, und daß cr sich jedenfalls nur unter vollständiger Anerkennung dcr Nechte der Herzogthümer dazu entschlossen haben würde." Brcslau, 7. October. Nach einer Mittheilung der „Oder - Ztc,." haben gestern in der Sandkirche, nach dem Nachmittagsgottesdienste, 28 Protestanten das katholische Glaubcnsbcrenntniß abgelegt. München, 6. October. Se. Durchlaucht dcr Ministerpräsident Fürst von Schwarzenberg hat, nach Meldung dcr „Neuen M. Ztg.", gestern mit dcm Bahnzuge um il Uhr München verlassen, um sich nach Hohcnschwangau zu begeben, wohin Se. M. König Ml,r, von dem Staatsministcr Dr. v. d. Pfordten begleitet, gestern abgereist ist, und wo auch Se. Maj. dcr Kaiser von Oesterreich zum Besuch cr wartet wird. Dessau, 7. Oct. In Dessau war, der Verfassung zuwider, die dcr Bürgerwehr die Wahl ihres Commandanten sichert, ein solcher vom Ministerium ernannt worden Gcgcn dieses Verfahren beschloß die Bürgerwchr den passiven Widerstand. Major Zabcler, der neue Commandant, hatte das ganze Bataillon gestern zum Appell commandlrt, cs erschienen jedoch nur 21 Mann. Cs wurden ferne» die geforderten Berichte nicht erstattet, u»d überhaupt von scincn Befehlen keine Notiz genommen. In Folge dessen ist heute die hiesige Bürgerwehr ausgelöst. Italien. * Turin, 5. October. Welcher Geist sich in den piemontesischrn Gemeinden zu verbreiten beginnt, wird durch das Benehmen des Divisionalrathes zu Iurea, der folgenden von Dr. Germanelli eingebracht ten Antrag annahm, klar gemacht: 1. Der Einfluß der Geistlichkeit auf den Untcr-ncht soll gänzlich aufhören. 2. Die Vorsicher dcr Gemeindebezirke und die Pfarrer sollen bloß vom Volke gewählt werden, :;. Die Versorgungs- und Versicherungsanstalten sollen aufgelöst werden; dafür soll der Staat eine allgemeine Versorgungsanstalt ctadliren (was nahc an die Gränze der communistischen Theorie streift). 4. Alles was für die Entschädigung der politischen Compromittirtcn seit dem Jahre »82l gesche« hen ist, soll der Revision unterzogen, und für das Los derselben von Staatswegen Sorge getragen werden. — Einem Consularbcrichte über die dicßjährige Messe von Sinigaglia entlehnen wir folgende, bc-sondcrs dcn österreichischen und deutschen Handel betreffende Notizen: Die Messe war, vorzüglich mit Leinwand österreichischer Fabriken, reichlich beschickt; dcr Absatz befriedigte aber nur wenig. Oesterreichs sche Tuche waren in geringerer Quantität als gewöhnlich vorhanden lind gingen nur spärlich ab. Wiener Shawls warcn gut assortirt, fanden aber nur beschränkten Absatz. Hanf stieg um 15 Proc.; Cremoncscr Leinwand wurde vortheilhast bezahlt. Sardellen aus österreichischen Häfen waren sehr gesucht, bei jedoch geringem Vorrathe. Leder aus südtirolischm Fabriken erzielte gute Preise. Dester-reichische und deutsche Quincaillerie-, so wie böhmische Glaswaren wurden stark gesucht und das einzige Lager von Letzteren, das zur Messe gekommen war, wurde Mel! vergriffen; steierisches Eisen und Stahl fand Abnahme, aber zu niedrigen Preisen. * Bologna, 3. October. Vorgestern traf hier Sc. Excellenz F. M. Nadchky ein, und stieg in dem llüwl Brunn, einer schweizerischen Pension, ab. Er ward von dem dortigen Commandirenden der österreichischen Truppen F. M. L. Liechtenstein und anderen sowohl österreichischen als päpstlichen Officie. rm begrüßt. Kaum abgestiegen, erhielt cr dcn Besuch des päpstlichen Commissars dcr Legationcn. Abends brachten die Truppen dcm Marschall einen glänzenden Fackelzug mit Militärmusik. Tags darauf fanden große Manöver auf dcn» l.'»mz)0 in ., 2 1/4 „ ^ ^5 Florenz und Genua anfge- „ 2 „ l 40 «onlnienen Anlehen . . „ < ^ »1 — Obligationen vml Galizien . zu 2 l/2 Pl5t. 50 Obligationen der Stände vn» Oesterreich nnter und ob dcr zu 3 p<^t. — Guns, von Böhmen, Müh- l „ 2 t/2 „ 50 reu, Schlesien, Steiermack, ^ „ 2 1/4 „ — Körnten, Krain, Oörz und „ 2 „ 40 des Wien. Oberkammeramtes „ 1 3/4 „ — Ncticn der österr. Donau-Dampfschifffahrt zu 500 fi. (5. M........ 519 st. in C. M. Wechsel-(^ours vom l2. Oct. 1850. Amsterdam, si>r 100 Thaler Current, Rthl. Kitt l/2 Vf. 2 Monat. Augsburg, snr 100 Gülden (§ur., Guld. 120 l/4 G. Ufo. Frankfurt n.M., fur 120fi.südd. Ver- ) einS-Währ. in, 24 ,/i st. Fnsi, G»Id. ) 1 l!> 3/4 M. 2 Moual. Hamburg, für 100 Thaler Aauco, Nlhl. 177 1/4 Vf. 2 Monat. London, fnr 1 Pfund Sterling, Gulden 1« - 57 3 Monat. Marseille, für 300 Franlen, . Guld. 1411/2 »Monat. Paris, siir 300 Franken, . . Guld. 142 2 Monat. Gcld-Hgio nach lxm ,Llc>vl>" oo», 12. Oct. I85U Vricf Geld Kais. Münz-Ducatm Agio .... 257/« 255/» dctto Nand- dto ...... 25 l/H 253/8 Napoleonsd'or .. .... l).3l N.30 Sl'uverain^d'or „ .... 1.4. der Rechte, . . . »0 „ „ Ioh. Nep. Mühleisen, Handelsmann, . . io „ Slllllmc . . . . 25 fl-Laibach den 8. Oct. 1850. vs. V. F. K l u n. IH. Nerzeichniß der für das Monument des Herrn Plofejsors I. B. Kersuik eingegangenen Beiträge: Hr. Franz Wohl»;, Cooper, in Ntuilialktl I fi. —. ^.. ,> Aucoi, Pfl'ffe>ei, Illrist in Inin'diuck ^ ^ __ » Bezirtsrichcer Icnko in Seiiosclsch hat eine neuerliche Sammkmg ve, abstattet, u»d deren Ertrag mil . l0 „ It) eingesendet, und zwar von den Herren '. Jg. Hcis:, gcbül cig v, ilack, Banquier in Trieft, 5 si.; Fr. Bastiatx'ül', k. k. Posterpeditor, 2 fi.; Iohonn Dejak^»l,i., l si.; Fr. Kriiai, Bez. Wundarzt, l fi ; Maiau/,e vo-, ^aibach l fi.; Pcr V^arinschek von Senosetsch 30 tr. Durch den hochw. Hin. Johann Penne, von der hochw. Geistllchrcil in Istricn II __ und zwar von den Herren: P. L. l^«ll>. Ul-an^, Coop, in St. Lorenz, l fi.; Tom. Leuc, Administ. ,l, Galignano, l fi. ; Mich. Debelak, Caplan und Lehrer in Gimino l fi.;Fl'. /upan»), Coop. in Gimino, 2 st. Hr.Ios. Sorrmann, Coop, zu Bresovitz, in Istrien - ' ' ' ' ^ .' ' ' l^»^.«-„ Nic. Dolliner, Pfarr-Admui.st. i„ . ^, P°vir, . . - .'^ ' '.. ' - - ^,».-7. " « Iac. Ierin, Pfarrer,n We.pkuchen, 2 ,/ -^' „ Der hochgeborne Herr Victor Freihitd ^ > v. n Bchischla zu Folge ein Stipendium für Sludlerente au« d„n Gebuiliort» d»s ÄerNoll>en»n culch-lct werden sollll, „och ander« 2U si. beizutiagen. Hr. Georg Paik,Zimmermcistt'r in Laibach, 2 fi. — kr. Z. 1988. (I) » Ioh. Piuk, Coop, in Slavina, . . I » — » «, «. ^ « Mar.in IeraUa. dto dto . . I » -^» , K U N d M ach UN g. .. W.P., Coop, m Neifniz, .... 1 » —',> ^ 21. d.M. um lUUHrwird in dcrAmts- " ^'7' 'l'bn'cht, Coop, in Adelübera, . I , - , ^ ^. ^g ^ .^.^ Oeconomie - Offiziers, im Azu- « ^seph^äd^C^.'i« - ! : - : la'schcn Hauß Nr. ,> Iac. Gruden, Coop, in Neudegg, . 2 » -^ « General -Inspections - Erlaß vom 7. d. M., Nr. Ein Kramer.........— » 30 ., 8l)l)4, einc öffentliche Verhandlung wegen Lie- Hr.Mach. Andolscheg, k, k. Steuer- ferung der, für das Regiment nöthigen I6U Einnehmer in Nass^'nfusl, . . . . 2» — » Stück b lc ch e n e n Han d b l cu d la te rn e n " Z,^'^ ^°ntr°ll°r in Nassenfus', - « 30 » abgehalten, wozu Unternehmungslustige hiemit » Mar. Thalmemer, Beurlsarzt, . . — » 30 » - , ^ ^ ^ > ^> / " Ioh. Supm m St. Ruprecht, . . i.-» eingeladen werden. » Casp.Gasperlin,Coop. inSt. Ruprecht, l » — » Vom k. k. II. Gensd'armerie Regiments- Sumllle ^ ^ 79^fi. — kr. Commando <— Laibach am 12. October 1850. Hierzu die Summe des 3. Verzeichn, mit 163 » 39 ,, Gcsammtsumme . . 242 fi. 39 tr. Laibach den 8. October 1850. l)i-. V. F Kl un. <3- 1W1. (I) Z. ,!>!><>. (,) Anzeige. Die Ortsgemcinde Stadt Lack findet ein Es wird ein Lehrjung in eine gemischte Wa- Flcischergewcrbe für die Stadt Lack auszuschrei- renhandlung am Lande, in Unterkrain in der ben. Bewerber um dasselbe mögen sich längstens Nähe der Eisenbahn, aufgenommen. Nähere Aus- bis I. November l. I. bei der gefertigten Ge- kunft ertheilt Johann Ortner, in der Buchhand- meindevorstehung entweder schriftlich oder münd- lung des Herrn Ignaz v. Klcinmayr in Laibach, lich erkundigen. mündlich oder auf schriftliche Anfragen, die jedoch Ortsgemeinde Stadt Lack am 12. Oct. 185,0. frankirt werden müssen. Z. IW5. (I) " Kurze Sprachlehre mit einer möglichst vollständigen Rechtschreibung der slovenischen Sprache, nebst einem An han ge, enthaltend: mehrere Vorladungen von Zeugen und Angeschuldigten, verschiedenen Fragen und Antworten, Urtheile«, s. w. in slovenischer und deutscher Sprache, endlich ein deutsch-slo-venisches und ein slovenisch - deutsches Verzcichniß der nothwendigsten Kunstausdrücke aus der ! Straf- Prozesi- Ordnung, vorzüglich für Gmchtsdcamte, v o u Vom vorstehenden, dem jetzigen Bedürfnisse der !>. 1'. H^-rven Gerichtöbeamten ganz angemessenen practlsch^n Hilfswerkchen, wovon beim Herrn Iosepl) BlaSnik, Buchdrucker in Laibach am Naan Nr. l!w, allwöchentlich (von 8 zu l§ Tagen) ! Bogen die Presse verlassen und in loco eben daselbst zu 4 kr. zu beziehen seyn wird, ist der erste Bogen (enthaltend nebst dem Titelblatte und dcr Vorrede, die Leseregeln, die bichcr vollständigste Rechtschreibung und einen Theil dcr Formlehre) so eben erschienen Der Preis des vollständigen Werkchens wird, da man gegenwärtig noch nicht bestimmen kann, ob es 5 oder »u«,u,.ihe»^