Nr. 210. Donnerstag, 15. September 1904. _________123. Jahrgang. Macher Zeitung. ^"nnmss.,, . ,, , > ,. li l>>» «»I, !!t l,r aa>!^ I Lie Administration bt'fiübel ^lin^« ,°",?^^! Mi! Pusl>'.',!.,,d>,„!,: n<„>z««»ri<, !«» li, ''"^1»^^,« ls. «, ,,m ,«°'>l°^. «"^ f sich NoiMrsivIav Nl ^ die «tb«»llon Dalmatinzassr Nr. 3. Sprechstunden bei RedaNion von » bi« ,l> Uhi Il'!r>'n,, , "^"" " " ,>>'» dir )z<ü>»llN '4 wurde in der t. l. Hos. und lche 3 - "' das I.vii. SUicl des Reichsgeschblaltes '" deut. "'^al'r ausgegeben und versendet. »ewb^n..?/'" ?l»t!2l,lalte zur «Wiener Irituna» wm 1!l, Sep-Preh-,. , (Nr. 209) wurde die Weilerverbreitung folgender "Mrzrugmsse verboten: ^' ^' «^"'w^ vom 4, September 1904. «iv «'.^"ln"«'» vom 4, September IWl. 3 r A. '''"l"-"^' von» '.». September li)U4. Nr li^. '^u^ur I>vow«kl. vom 1. September 1904. li. ^5:z <^vi<.^ n,.«?» vom I. September 1!>04. Äl! ^ '^^'" "'^"luil!/^» vom 3. September 1804. Ar ! pc.i^iu. uoln l. September 1904. ^l N?"^' '" ii'discher Sprache verfaßte Broschüren unter d°!l 1«^' ^) '^"archie vor Gericht, von George Etvan, «on-^wm-, i'c, ^ ^ anarchistische Gesellschaft, von John Grow, Vl7"l894. I, Tcen?""' ^"don, 1<>01: 5.) «Die Irrtümer Moses» von Lch^ , ^"lNesol, London. 1«97; > ^ !!^ ^°n «, »iobotnil; 7) .Gott. Religion und Moral» Host ^lllnz. ^üd,.. I«'.»«; «.) .Die religiöse Pest. von Ioh, vu» m ^"^"> l!«1I-. <») «Das wahre Ziel dc« Anarchismus» I!»s»ii ,i ""^> London. I<>(»1! 10.) .Die neue Thora». ^ud/., '2,, ^ ).'^"' Mensch, von Sebastian ssohr. London 1901; M. i'^üne» der Hochzeit, von Dr. Max Nordau. London, ^ illm .). '^" Staat und seine Rolle in der Geschichte» von ^°?°"'"' i!"ndon. lWl: 14.) .Wie lommt ein Jude zum ""'smus?. von V. Feiaenbanm, London, 188!). tzf, V. Verzeichnis ^..7 beim l.,. Landespräsidium in Laibach zugunsten der ""er,n Podpeö, Vezirl Gottschee, einaelanglen Spellden, üla» ^°?"'^"'asrrgebnis der Pfarrämter- Podlipa 8 «, Billich. ^°n m V ^ranzdoif Ul «. St. Veit bei Laibach . Hiezn die Spenden aus kj .lN'heren Verzeichnisse» mit 155 X 74 l.. zusammen ^64 X llb,... XI. Verzeichnis Abbr«^" l-l. Landesprasidium in Laibach zugunsten der ""andler in Hin „ach eingelangten Spenden, u. zw.. biezu^^uuasernebnis des Pfarrau.tes in Gottschee 1<» ^ 4l f.' d Spenden a»s den früheren Verzeichnissen mit 1674 X ' »"lammen 1«U4 l< 41 ,.. Feuilleton. lkz. Wiedersehen. ""zze aus dem Veben. Von -Meinhold Ortn'tt"N. (Schluß,) l^>, "^°'> Nifson Li(.> dao? U>,d wü> »ii'gcflihr ha Äbs.^'^ l'ch mmi ^clic'ii luul, dcin ^inpsa"^' icil"' ^rl.,/ !"^ ä" Vodc'n n>,0 slotted in uuulisc'„dcr '>ich^"'"t '''" P^r ,!nzl!sa,nmc,Ui^l^'ndc>, ,dc Wort.'. 'Al^ s>> >nil ciin'M c,r^s;c>,, ^ l^n si!^ ^u ih,n dilfscil). vcrstumuitc " ^a",z. ^" "' 'hm zu Hilf,: .,.. >',cht s^'ll Tic sich loohl bis zn diesem ''waenb lckc i.h a. /1^l),u'.i saq.n. Ein paar Tac^ lana dacht' >"ir ' ^r„stcs mi d.n Flnft oder an "^ ^ "'"q >,? "ist. ?llx>r d,^ unumrd.nc ^chwachc '>>'"' ^'"" «an,; l>nnu'^ich,„du's'^"l"u '"'schon Mcicht q^c'lu'N 'st- ^^'n, XV. Verzeichnis Nb,r die beim l. l. Landespräsidium in Laibach zugunsten der Abbrändler in St. Michael eingelangten Spenden, u.zw.: Sammlungsergebnis des Pfarramtes w wottschee ü «. der Vezi.lsha.'ptnmnnschasten: Zell a. See II X 50 l.Imst (Tirol) 43 K 40 »>. Innsbruck 1«? k 65 l>. Summe 227 « 55 l>. Hiezu die Spenden aus den frühere» Nerzeichnissen mit 3916 X 5,6 l>, zusammen 4144 « 11 l>. Herr Ainzenz Kri/mann hat beim l. l. Lanbespräsidium de,l Betrag von 6 « für die Abbrändler in Hermagor in Kärnten erlegt. Nichtamtlicher Teil. Fürst Ferdinand von Bulgarien. Da'' „^ivmdcnblatt" widmoi dcin Fürsten Ferdinand folqende sympathische Worte: „Fürst Ferdinand hat sich dnrch lanqere Zelt ,n unserer 'Nc'^ncirchie, .;nerst in Marienb^o nnd spater m,f lin-aarischen Vesivlingen aufbehalten. Es entspricht nur einein l^edot der Courtoisie, wenn der Fürst vor der Rückkehr in sein ^aud unserem Monarchen cinen Besuch abstattet. Fürst Ferdinand hat s,ch dnrch sein korrektes Verhalten unter schwierMn ^^rhältnissen lim die Erhaltung des Friedens uu-k'uabare Verdieiiste erworben. l5r darf einer freundlichen ^llifliahnie sicher sein und wird aus den, Verkehr mit den mak^wldeu greisen d,e illier^euqunli qelm'iinen. daß hier die Sympathien für das WohleMheu nnd die gedeihliche Fort-eutwickluna, Pnlgancns unverändert geblieben ^"^''Aus dieser Äusjeruna. des „Freindeiiblattes", die von mehreren anderen Ämtern wiedergegeben >mrd, schlicht das „III. W.ener ^rtrab atr> das'. ,uan in den Wiener inas'.gcbende^ kreisen in der lebten Zeit init der Haltung, die ,vnrft ^erdniand dei den Wirren auf der Valtanhalbmsel elngenom-nien hat, einverstanden gewesen ch. ^^>r Pester Lloyd" betont, ^urst ^erdiliaiid werd7 sich" beim jetzigen Anlasse überzeugen, daß die Sympathien für Bulgarien ungeimndert nnd unverändert fortbestehen und das Gerede von un-freundlichen Gesiiiiiiingeii des Leiters uiiierer ali^- lasseii sich nicht gebieten; sie kommen nnd gehen nach ciaenem Gefallen. Aber Sie smd incht neugierig, noch mehr von meinem damaligen i^eben zu hören, "'^ Doch! — Lassen Sie mich alles wissen! Sie föli„ei7leili'e Strafe ersinnen, die zu hart wäre für ""'" ^so^ist e's iiilht gemeint, lind wenn es Hintor .mem Uegt, ist es ja alich gar nicht mehr so schlimm. ^ wa en bis;che>i vereinsamt - weiter nichts. Vielleicht anch ein wenig t^anrig - nun ja! Es ist mö ich das; ich sogar d.e ^orheit b^ing allnächtlich u iiiei» .ttopMen zn weinen -das; ich m,r die ^ vve blntig bis;, lvenn nur cm glückliches Liebespaar volgmla.ii - daß uh die Menschen haßte d das 'nein lehter Gedanke vor dein Einschlafen > n sehnsüchtig heißes Ver angen lvar, n,o mchr zn ^wachen. Lanter Zc'arrhe.ten, wle Sie seheii, die n,ti!l water belächelt/ Sie lächelte wirklich ein wenig, und das brachte ilm vollends außer sich- ^. lim meinetwillen haben ^-le gelitten, Helene, mid mir kommt es darum anch zu, Sie für diese Leiden äi« entschädigen. S'e können uud dürfen es,mr "'^ Mich^'7e.^ch"^ wie nwllen Sie ^ "^ 1N anae.i ^ ?cach loelcheln Tarif werden MaflopÄ^d bre.ine..de Träne.i berechnet, '^'"' ^l^habe »i.ch u.igli'.cklich ausgedrückt; aber Sie dürfen jchl nicht meine Wotte wägen sondern m r die Empfindungen, die mich beseelen. M weiß, daß ich mein Unrecht nur zn emcm klcmcn Teile nneder guimachen kann. indem ich Sic Me, wärtigen Politik gegen das Fürstentum schlechthin gruiidlos ist. „In der Tat verdient Fürst Ferdinand volle Anerkennung für seine mutige, entschlossene nnd erfolgreiche Vekämpfnng ocr in Bulgarien zweifellos sehr popnlären mazedonischen Strömling. Indem der Fnrst die Mahnungen der Mächte in dieser Angelegenheit beherzigte, hat er nicht nur Klugheit uud Loyalität bekundet, sondern anch in dankenswerter Weise znr (trhaltnng des Friedens cmf ocm Balkan beigetragen. Es wäre uugerecht, dies nicht zu würdigen, zumal es dem Fürsten nicht leicht gemacht war, die öffentliche Meinung Bulgariens für die besonnene nnd maßvolle Politik zu gewinnen." Die Engländer in Tibet. In Lhassa ist vor wenigen Tagen ein Vertrag zwischen England nnd Tibet unterzeichnet worden; damit ist der Grnnd für den weiteren Aufenthalt der englischen Erpedition anf tibetanischen Gebiete weggefallen und ihr Rückmarsch wird in wenigen Tagen beginnen. In London hat man nach einer Meldung der „Köln. Ztg." die Nachricht von den. Abschlüsse des Vertrages mit großer Befrie-digniig anfgenommen, obwohl dessen Inhalt noch geheimgehalten wird. Die „Daily Mail" will indessen wissen, daß er eine Entschädigung für die Kosten der britischen Erpedition bestimme. Gcnngtuunss für die Beleidigung britischer Vertreter und die Angriffe anf eine friedliche Mission gebe und schließlich Erleichterungen für den Handelsverkehr zwischen Indien und Tibet und die Einrichtung ei' ne5 Grenzpostens zu diesem Zwecke gewähre. Was die Kosten der Expedition anbelangt, so werden sie in gnt berichteten Kreisen Londons jeht anf etwa l»0(».lX)0 Pfund Sterling geschäht. In Hohen Beamten- und Militärkreisen Indiens hat man schon seit einiger Zeit die Ansicht vertreten, daß mit dem Dalai ^ama eine dauerhafte Verständigung kaum möglich sei, und darum empfohlen, den an geistlichem Nang dem Dalai Lama überlegenen Tasche Lama wieder wie in früheren Zeiten zum Landesherrn zn machen. In Lhassa soll man nach Meldnng eng- meine Fran zn werden -^ denn schließlich bin ich dabei ja viel mehr der Empfangende als der Gebende — aber" „Als Sie von einer Entschädigung sprachen, sahen Sie es wohl anders an. Man darf Ihnen also gratulieren? — Ihre Verhältnisse haben sich nach Ihren Wünschen gestaltet?" „Ich habe einen hoch dotierten Posten als Syndikus bei einem großen Bankinstitut erhalten nnd außerdem vor eiuem halben Jahre eine be trächtliche Erbschaft gemacht. Ich bin Gott sei Dank jetzt wohlhabend genug, um bei der Wahl einer Lebensgefährtin nnr noch mein Herz befragen zu dürfen." „Nnd da dachten Sie großmütig an mich? — Wahrhaftig, ich bin fast in Verlegenheit, wie ,ch Ihnen gebührend danken soll, ist es jc, bemahe zu wunderbar, um daran zu glauben" ^.„^ „Aber es ist mew heiliger ,'s "cbnen Ich habe niemals aufgehört, dich zn tw-ben R-e.n' lnd als ich vor einigen Monaten uoch c'wnal deine Briefe aus jenen seligen Tagen ^ ^Sie haben sie aufgehoben? Das war eigentlich nicht ritterlich, Herr Doktor!" „Ich würde mich lieber von meinem lchien Besitztum getrennt haben, als von ihnen. Lange freilich fehlte es mir ail Mut, sie cmM'i'chrou — aber als ich mich dann dennoch dazu ontWch — als ich bei ihrer Lektnrc noch cinmal allc Nonnen unseres Liebe5frnhlina.5 durchlebte — da gab es snr mich lemen Zweifel mehr. daß ich dich suchen und finden müsse um ieden Preis. Vi5 heute waren alle meine Bemühungen umsonst, nun aber. da gleichsam das Lcnbacher Zeitung Nr. 210. 1872 15. September 190^ lischer Blätter die Flucht des Dalai Lama als gleichbedeutend mit seiner Abdankung betrachten und bereits annehmen, das; der Tasche Lama sein geistlicher Nachfolger wird, der Regent mit dem hohen Rate dagegen die Staatsverwaltung einstweilen fortführen werde. Mit dem Abschlüsse des Vertrages erscheint die Affäre, die vor mehr denn zwei Jahren begonnen hat, vorläufig ihr Ende gefunden zu haben. Im Juni 1V<»2 hatte der Vizekönig von Indien Lord (5urzon deu chinesischen Am-ban benachrichtigt, daß sich Oberst ^ounghusband nach (5hambadschong begeben werde, um einen Vertrag abzuschließen. Negeu der feindseligen Haltung der Tibetaner wurde daun eine kleine englische Ko-lonue zum Tchutzc des britischen Kommissärs abgesandt und im November die vorläufige Besetzung des Tfchumbi-Tales beschlossen, worauf dann Angriffe der Tibetaner und Kämpfe folgten, die heuer den Marsch nach Lhassa veranlaßten. Politische Ueberficht. Laibach, 14. September. Das «Extrablatt» bespricht die Rede, die der Herr Ministerpräsident Dr. von Koerber bei dem Empfange des Preßtongresses gehalten hat, und meint, er babe den Satz: «Von polizeilichen Maßregeln halte ich nichts» mit größter Berechtigung aussprechen dürfen. Die Unterdrückung des geschriebenen Wortes gehöre nicht zu dem Programme der gegenwärtigen Regierung. Dr. von Koerber habe es vom Anbeginne seiner amtlichen Wirksamkeit damit so gehalten, wie er es am Sonntag ausgesprochen. Die Presse in Österreich sei heute nicht mehr durch polizeiliche Maßnahmen gehemmt. Aus Paris wird gemeldet: Die Generalversammlung der Freimaurerloge hat an den Ministerpräsidenten Combes cine Adresse gerichtet, worin sie ihm ihre wanne Sympathie und ihr volles Vertrauen zum Ausdrucke bringt. Gleichzeitig fordert sie den Ministerpräsidenten auf, in dcm unternommenen Kampfe auszuharren, die Republik gegen den Kleritalismus zu verteidigen, sowie die politischen und militärischen, die Steuer- und die sozialpolitischen Reformen durchzuführen. Es mögen in der Kammer die Trennung der Kirche vom Staate und das Ge« setz über die Arbeitcrpensionskasscn zur Beratung gelangen. Das armenische Blatt «Droschat» veröffentlicht das Reformprojelt des armenischen Komitees in Sassun und Musch, das dcm französischen, englischen, russischen und amerikanischen Consul in Musch mitgeteilt wurde. Die Hauptforderungen des Komitees sind: Abschaffung der außerordentlichen wie auch der militärischen Steuer und deren Umwandlung in effektive Militärpflicht; Einführung des Instituts von Feldhütern in den armenischen Dörfern; Verbot des Waffentragcns für die Mohammedaner, oder Bewilligung des Waffentragens für die gesamte armenische Bevölkerung; Rückerstattung der konfiszierten Güter; Religionsfreiheit; Wiederherstellung der Privilegien der armenischen Kirche; Ernennung eines Generalgouverneurs für das sechste armenische Vilajet Schicksal selbst unsere Wege wieder zusammengeführt hat. nuu gebe ich dich auch uicht wieder frei." „llud deuten Sie gar uicht daran, daß sich während dieser vier Jahre auch iu meinen Verhältnissen mauches geändert habeu könnte? Scheint es Ihnen nicht etwas gewagt, Ihre Hand eiuem Wesen anzubieten, vou dem Sie uicht eiumal wisseu, ob ("3 solcher Auszeichnung noch wert ist?" Er war sichtlich betroffeu. )coch einmal glitten seine Augen wie prüfcud über ihre elegante Toi' lctte hin. „Q, was das betrifft", sagte er etwas unsicher, „ich kenne dich viel zn gnt, um solchen Gedanken auch nur eine Sekunde lang Raum zu geben in meinem Herzen." „Und wenn Sie sich nun doch täuschten? Sind die Zerstreuungeu, iu deueu mau Trost uud Vergessen fiudeu kann, wirklich nur für die Mäuner geschaffen?" „Helene! — Nein, das — das ist nicht dein Ernst." Sie antwortete nur mit eiuem Achselzucken, llud sie gingen ein paar Dutzend Schritte stumm nebcneiucmder her. Ta, nach eiuem harten Kampfe, raffte cr sich gewaltsam auo seiueu grübeludeu Zweifln auf: „Und wenn — wenn ich nuu darauf verzichtete, irgend cm,- ^ragc nach dem Vergaugeueu an dich zu richtend Wenn ich nichts weiter verlangte, als daß du von diesem Angcndlickc au nur mir — nur ganz allem gehörst? Kann ich dir einen noch überzeugenderen Beweis dafür licfcrn. das', ich M liebe?" und Einführung einer europäischen Kontrolle. Die vier Konsuln haben dieses Memorandum zur Kenntnis ihrer Botschafter in Konstantinopel gebracht. Die «Novoje Vremja» findet es natürlich, daß diejenigen am meisten nach Frieden seufzen, die in den Krieg verwickelt zu werden fürchten, und deshalb werde vor allem in Frankreich über Vermittlung und Intervention geredet. Die französischen Friedensfreunde, welche glaubten, Kaiser Wilhelm werde die undankbare Rolle eines Vermittlers übernehmen, waren aber kurzsichtig. Kaiser Wilhelm sei allerdings kühnen, unternehmenden Geistes, aber diese Kühnheit, die in dem bekannten Aufruf an die Völker Europas wegen der «gelben Gefahr» Ausdruck fand, werde ihn nicht zu einem Friedensaufruf veranlassen. Auch Roosevelt werde leinen Vermittlungsversuch machen, und so werden denn die unbeteiligten Zuschauer ruhig warten müssen. Wie man aus Brüssel schreibt, ist die Nachricht, daß die Regierung des unabhängigen Kongostaates eine gewisse Anzahl englischer katholischer Missionäre für die Ausübung ihres Berufes im Gebiete dieses Staates aufgenommen habe, mit Unrecht bestritten worden. Die betreffende, vom »Daily Telegraph» gebrachte Meldung hatte überhaupt nichts Unwahrscheinliches an sich, da das Gebiet des Kongostaates für Mifsionäre aller Nationalitäten und Konfessionen offen steht. Unter dem Missionspersonal befindet sich im Kongostaate bereits gegenwärtig eine gewisse Anzahl katholischer Missionäre, die nicht aus Belgien stammen. Die Missionen befolgen überhaupt keine bestimmten Vorschriften in bezug auf die Nationalität der Missionsmitglieder, die sie nach dem mehrgcnannten Staate entsenden. Tagesneuigteiten. — (Die klugen Spatzen.) Von der Klugheit und Frechheit der Spatzen sind manche hübsche Crzäh» lungen im Umlaufe, aber sie werden unzweifelhaft übertroffcn durch einen Vorgang, der sich unlängst nach den Behauptungen eines New°?)orler Blattes in den Vereinigten Staaten zugetragen haben soll. Dort hatte in der Nähe der Eisenbahn ciu Mann eine Geflügel« farm. Er streute den Hühnern täglich Weizen, aber kaum war dies geschehen, so fandeu sich auch die Spatzen ein und trugeu die Körner davon. Der Farmer dachte lange nach und kam schließlich auf den Gebauten, den Hühnern Mais zu streuen, der zu hart uud groß war, um deu Spatzen als Nahrung diencu zu küunen. Gesagt, getau! Als der Manu am nächsten Morgen wieder seiu Feld aufsuchte, sah er die Spatzen damit beschäftigt, die Maiskörner nach den Schienen der nahen Eisenbahnlinie zu tragen, wo die vorüberfahrendcn Züge die Körner zermalmten... Nicht zu übersehen, daß von amerikanischen Spatzen die Rede ist. — (Ein grober Verleger.) Von dem jüngst verstorbenen belanuten Züricher Verleger nud Schrift-steller I. Schabelitz kursiercu, wie Publishers Weekly erzählt, einige für seiuc Offenheit — mau kann es auch Grobheit nenucu — charakteristische Anekdoten. Schabclitz war, abgesehen von seiner hervorragenden geschäftlichen Tüchtigkeit, selbst ein ausgezeichneter Schriftsteller von „Manche würde es vielleicht dafür uehmeu. Aber Sie sind hoffeutlich uicht böse, weun ich mir unter ^iebe etwas anderes vorstelle als eine ^aune, die wegwirft, ohuc zu fragen: wohin uud auf nimmt, ohue zu fragen: woher. Sie wollten vor hin nur meine Verzeihung habeu, uud die sei Ihnen vou Herzen gewährt. Tenn ich habe deu stummer meiuer verrateneu Liebe wirklich über wuuden, Herr Doktor -^ überwuudeu bis auf das letzte Restcheu. Ta — ich taun es Ihneu zu Ihrer Aeruhiguug greifbar beweisen." 9cur ein Paar rasche Schritte noch, und sie konnte ihre Arme ausbreiten, um das rosige, anderthalbjährige Bildchen darin aufzufangen, das ihr an der Haud einer Bonne mit hellem Jauchzen entgegeutrippcltc. „Vrlaubeu Sie, daß ich Ihnen meinen Sohn vorstelle, Herr Doktor! Er heißt Heinz wie sein Vater. Und da Sie schon die Liebenswürdigkeit hatten, mich bis hierher zu begleiten, darf ich Sie vielleicht auch einladen, auf eiueu Augenblick mit herauf zu konnneu in das trauliche Nestchen, das wahre Liebe mir gebaut hat. Sie brauchen sich nicht zu geniereu. Mein Mann weiß natürlich alles, und es wird ihm interessant sein, Ihre persönliche Be kanntschaft zu macheil." Aber der Doktor schlug die Einladung aus. so freundlich sie auch vorgebracht war. Er stotterte nur noch ein paar ziemlich un^isammeuliäugende Worte, dann eilte er mit laugen Schritten iu deu Tiergarteu zurück uud war bald zwischen den Stämmen verschwunden. trefflichem Sprachgefühl. Als er die berühmten Men^ des Grafen Arnim akzeptierte, schrieb er auf die ^' karte — er antwortete immer auf Postkarten " ^ der er dem Grafen die provisorische Annahme l Memoiren ankündigte: «Ich behalte mir das Recht v"' Ihre diabolisch-schlechte Grammatik zu verbessern.» ^ Eiuem jungen Poeteu, der sich nach den» SW", seiner eingesandten Dichtuna.cn erkundigte, schrieb er" einer Postkarte: «Ich werde mich nicht blamieren, 'N^. ich Ihre Knüttelverse publiziere. Ihr Manuskript crha^ Sie übrigens auch nicht zurück, da Sie nicht g"^^ Rückporto beilegten. Wenn Sie mir das richtige P» und den Betrag dieser Postkarte einsenden, so^ , es jedoch wieder haben. Ich meine aber nicht, daß Zeug so viel wert ist, daß Sie das Geld daran lvG sollen.» — Eine Postkarte an einen RomanschriM" lautet: «Um Gottcswillcu! Kommen Sie und Y^ Sie den uuvcrschämtcu Haufen Papier ab, den Sie zurückgelassen haben, damit ich ihn durchsehe.» -^ l einen Historiker neckte er mit folgenden W^M.t e offener Postkarte: «Sie haben Ihr Leben auf ^ Bahn gelenkt. Sie haben nicht nötig. Geschi^ i stndieren, sondern sollten schreiben lernen!» ., - (Vom chinesischen Zopf.) Die 3H ob ein Chinese seinen Zopf abschneiden darf oder "^ wenn er nicht seinen Auspruch auf gesellschaftliche religiöse Gleichberechtigung mit seinen am Zop!^ ^ haltenden Landsleuten einbüßen will, ist bisher allgemeiner europäischer Anschauung immer in ^ Sinne beantwortet worden, daß der Zopf als ^.^Z sünlichste Attribut der Söhne des Himmlischen ^. sakrosankt und unverletzlich sei. Es ist deshalb "O ^ interessant, aus dem Munde eines Chinesen sell^ ü" h fahren, daß diese weitverbreitete Meinung irrig ist ,^ daß kein Chinese daran denkt, seinen Landsina^ ^ Acht und Bann zn tuu, wenn er sich seinen Ä^/A. geschnitten hat. Die Frage wnrdc neuerdings be» . legcnheit der Gründung der «Bow Wong Woy"^,^ schaft in Washington wieder angeschnitten, die 1'^ Reformierung Chinas znr Aufgabe gemacht Hal-, ^ Chinesen, die dieser Gesellschaft beitraten, haben s'^ Zopfes entledigt, nnd die allgemeine Anfmcrw ^ die dieser Schritt erregte, hat den chinesischen M" «^ in Washington Chcntuna/Liana/Cheng veranlaß». ^ über diesen Punkt zu änßeru. Danach existieren iu ,^. weder in religiösen oder moralischen noch in .^ M Vorschriften irgend welche Andcutuugcu, die M, ^l die Gewohnheit des Zopftragens auslasscn. "^ ^. handelt es sich dabei ganz nm eine Sache der ^ Wohnung und des Geschmacks. Infolge einer ^ Hunderte alten Tradition tragen die Chinesen den ^ was aber uicht hiudert, daß iu China s^st ^ Chinesen mit tnrzem Haar herumlaufen, ohne bei aufzufallen. ...,^ — (G e o r g c W. O' R e i l l v.) Wie aus M"1 P gemeldet wird, ist Herr George W. O'Reilll) ^"'^o» und liegt in, Sterben. Die Mitwelt hat b>^ F. George W. O'Reilly noch nicht viel zn hören ^ ^ er hat aber eine interessante Episode in skl"^,,,^ hinter sich. die beinahe zn internationalen ^rw> ^ geführt hätte. Vor einigen Jahren hatte ma" 'M amerikanischen .^'ousnlaragenten nach Zanzibar N ^ Dort ärgerte es ihn nicht wenig, daß die > ^ dieser vormals deutscheu Insel mit ihrem '^^ Das Majorat. Nomai, von Vwald August König. ^,„' (2. ForljelMlg,) ^.»""l" dll «In diesem Falle doch!» unterbrach He ^ Advokat mit entschlossener Festigkeit. .Ich ^ t>e der Geistesstörung meiner Schwester, ich '" aM Staatsanwaltschaft meine Gründe für diese - ^ berichten und strenge Untersuchung s"^ lge ^ Gründe sind so schwerwiegend, daß ihnen H^ ^ aeben werden muß, und von dem Guta^ ^ Arzte erwarte ich die sofortige Erfüllung Forderung.» ^e elh"R Der Doktor hatte sich von seinem S'pr ^ seine Brauen zogen sich drohend zusanuuen,!" ^,» Schritten durchmaß er einige Male das A seiner Erregung Herr zu werden. .. dl^I «Der Untersuchung, mit der Sie "" ^e. kann ich mit aller Nuhc entgegensehen'^!^ M, nach einer Pause. «Es wäre besser gewesen, " ^e diese Drohung und auch diese beleidigen^' ^F nicht ausgesprochen. Solche Aelridigunge' ,, ^ nur, und wollte ich Ihnen nun hassigkeit entgegentreten, so könnte ich v^ N^ Arbeit und Arger bereiten, ohne daß H "^ Zweck erreichten. Die Frau VaronM '!' ^". völlig geheilt; sie ist allerdings ruhlg"HH^ aber große Aufregungen können einen "" ^F führen, und diese Ausregungen sind ui ^s'fj/ sobald sie sich wieder draußen befindet. ^M^ muß ich mich dieser Entlassung widersetzen, ^ Y., kann ich sie zugeben, wenn ich die ^ ^M^ daß meine Patientin drcmßen Schuh und P ^ Laibacher Zeituna Nr. 210. ^_____________________^__^______________15. September 1904. " paradiesischem Kosti'mle stets so nahe dem Konsulat )>' daden beliebte. Was tut ONcilly? Er ladet seine ' >'"tc mit Salz mid schießt derartig m'galant auf die "'"!U», daß Ihre Majestät etliche Tage weder sihcn "°U) lleszen lounte . . . Daraufhin stellte die .Wingin das "°°c>l ein „nd O'Reilly wurde schleunigst nach Washington "'""«berufen. Seitdem hat er nie wieder geschossen! . ^ (DicLiga der Ap fc lesser.) In Amerika, >» ^ande der seltsamen Vercmsgri'mdimgen, ist der und der '^i>i)i<> c,lin!,,n»l^» einer der merlwürdigstcn, ^er auch einer der blühendsten, den er zählt, obwohl . erst vor einigen Monaten gegründet wnrde, jeht "°u fast «l).'ch ihre Einuahincn im Laufe eines Jahres mehr "" verdoppelt haben. . ^ (Til.' l ci n f e » d e» K äses o rte».) ^c'ach ''">^te» Mode gelleidet, ein Moiwlel im Auge ,^" ^u> W^lt sehr pon obeii herab betrachteild, betrat, ^ '"'b der ,/Tägl. Rnndschan" aus Paris berichtet. ^,>,. ^'^' "'U'" Butterladen in der Nue dc Vaugirard. ^ .,^"l)nb^- der Fi,„,ci sprang sofort hinter den La-dien ""' ^'" ^rnehme» Knndeii persönlich zu be° ,..'">' "l'cr der Gentleman winkte mürrisch ab und ^' ..La^n Tie nnr ich mache das schon allein!" ^ "' l»hr ^ phlegmatisch fort: „Ich bin nämlich , '' ^"lizeipnif^ten geschickt. Es handelt fich nn, die ,, '^" Tm'mneter. Ihre Xäfesorteii lanfen - nnnierk-^ zN'lir, liber fie lanfen l Daher müssen fie init dein li/" ^^M»esser verfehen fein." Sprach's nnd nahn: T,' ^ '"te Fäh»ch^, a»S der Tasche, die er in größter ^ '"niihl! in die Cameinberts, NognefortS nnd h.,'7'^"' ^"sc Pflanzte. Sprachlos hatte der Käse° il,, "u'l- diesem Beginne,l zngeschanti da»» aber M; ^ "'t- Gednldf^de» .Urebsrot vor Wnt schrie er den /'""»en Fremdling an: „Aber Sie verderben nnr ! "^lwnze Ware, Herr!" ..Uni solche Kleinigkeiten ^ '' nch die Behörde nicht lümi»er»". erwiderte der s^" "nt eisige- Glätte und sehte seine Arbeit ruh,« Tl,,' "linm leyten Male. Herr, frage lch Sie. ob i„ m,flw^„ wollend brüllte der Käfehändler, der lich, w'' s^l'st läselveiß gen'orde» war. Ein veracht-t.., ,"lltt und ein geringschätziges Achselzucken lvaren ^,/'"äi«U' Antwort des unheimlichen Gastes. Da l^.7>r Käsehändler den lebten Nest von Selbst° ^.^?'"'gi "' nahm vom Ladentisch einen aroßen pr^'/"''' "no klatschte ilin dem Vertreter des Polizei. k'o. ""' »litte» il.s Gesicht. Der blieb aber die Ant-l>>, '"")t schnloi« und bonibardiertc nun seinerseits ^^Mimldler „i,j verschiet>enen Sorten nichr oder ^ 'Diese Gewißheit qcbc ich Ihnen.» l°",m) S '"'b das-, stlhr der Doktor fort, ^,ch ^ick ^^""' "it Vertrauen entgegen, trotzdem Sie Hein. l"e Grund in beleidigender Weise anzrc.fen. ^ .°'e Fmnilicnvcrhältnissc s" liegen, wie Sie ste hi^^crt haben, dann täten Sie besser, Ihre Schwester «« "llrn; sie ist hier leinen Verfolgnngcn ans-l">»ito."^ '" jeder Weife gnt anfgchoben. Sie llllci, "'Uerdesfen in ihrem ' Namen den Kampf ktsp^usfechten, ihr blieben dadnrch Aufregungen l^c 'Und meine unglückliche Schwester bliebe eine 'H ?"'"' erwiderte der Nechtsanwalt topfschnllclnd. hrit s.^"" mir denlen, wic sehr sie sich nach Fre.-.^'l' lch werde nicht rnhen —» ^ ., . .. Vllzt ?"", wie Sie wollen!» nnterbrach «hn d ^°im. ?""ls. «Als Vrudcr sind Sie der naturl.che^ <"' 'd Ihrer Schwest , nnd ich si'r 'ne..n' Persm, °h'i 1)"' ^»st, mich in Prozesse einzulassen ulld >n,r ^°t ^'lrger zu schaffen Anderseits aber warne H l,?' Mistlich mr b ntlichen Änßerungen nnd Rli<5 ' ^ch bin mir bewukt daß 'ch um 'uclue >) .', Advokat, den lnhlen, '"t "Oft"c" ^n ^"!l,s '""' beibehaltend. -Ich "'""'^^ ^"" ' "" hente noch erfolgt" niiiider wohlriechender Käse. Vor nnd in dem Laden liatte sich cine awßc Menschenmenge annesaniinclt, die johlend und jubelnd dem homerischen dampfe zu-sah Da - ein Schlag, ein Stof;, und beide äl'ämpen la^en in einer Eiertiste. Mit Eiweiß nnd Eigelb bemalt, wanderten sie dann selbander zur Polizei. Hic'r llärte sich die Sache anf: der Taran,etermann war ein im Revier betannter harmloser Narr, und da seine Familie die als sebr reich gilt, sich bereit erklärte, den angerichteten Schaden wieder autzumachen, ließ man den Armen frei. Lolal- und Proumzial-Nachrichtcn. Über den Unterricht in der Handclslchre. Mitgeteilt von Rudolf Kcga. (Fortsetzung,) Dieser Gesnmtzwecl freilich erfordert i>a5 richtige ^l'rstäiidnis. Wl'nn ec' sich lediglich darnm handelte, das: d<>r Schüler beispielsweise boreits die m,sländi° schci (>^>ld^ nnd WälirnngoMeme teniie, wenii er später mit denselben bei Briefen, ^alwren und Buchungen operieren wird, daß er wffse, Wa5 WMel-lurs sei, bio er die Arbitrage erlernt, daß er mit oen Einrichtungen der Börse vertraut fei, nxmn er sich mit !X'r Biichmig und .Ualluliernng von Wertpapiere!, be-fl^ßt nnd die Einrichtungen der Postspnrtasse verstehe, wenn er die ZahlungSvermittlnng durch dieselbe lernen soll nsw„ genügte es schließlich auch, wem, ihm die erforderlichen .Ueilntnisse erst an der betreffenden Stelle beim Unterrichte in der Bnchsührnng, 5lorre-spondenz oder im tanfmännischen Rechnen geboten würden. Allein es stellt etwas vicl Wichtigeres in Frage. Nnr die Minderzahl der Schüler unserer eze-chischen Haiidelsatadenlien — nnd ich weiß gut. daß anch vieler anderer enstammt aus ttansmannS-oder Indnsirielleüsannilen, in welchen sie schon von Kindheit an melir oder minder Gelegenheit finden, sich infolge persönlicher Berührnng, Gespräche,, nnd i,»mittelbarer Betrachtnng ein Stück ocs zugehörigen Bebens, seiner fachlichen Handlungen und Hilfsmittel vorzustellen. Sie l,abe» vor den übrigen den Vorteil, daß sie schon ein Bild iener Lebenssphäre, mit wel-cher sie sich in, schillmäßigeii Lernen befassen werden, von Hans ans mitbringen nnd somit anch die Möglich-teit daben, leichter in den Lehrstoff einzndringen. Doch selbst diese an sich wertvolle Erfahrung, die für deu begabten Schiller eine Erleichterung bedeutet, was am häufigsten bei jüdischen Schülern betrachtet wer° oe» tann, Pflegt doch häufigst und oberflächlich und ftet^' freilich bloß partiell zn sein. Die besagten Schn-ler 'baben höchstens in emcn Ausschnitt des großen Greises des Handelswesens Eiilsicht genommen. D,e übrigen aber nicht einmal das und wenn ,linen e,n Dober Grad geistiger Frische für entsprechend rasches „no plastisches Auffassen abgebt, so wird chnen Buch-sichrnng. tanfmännisches Rechne,, und >torrespon' denz zn einem inatten Schenm. S,c eigne» sich d,ese Dii'ge bis zn eine», hohen Grade von Geläufigieit an aber sie gleichen Monteuren, die es verstehen, ein Dwmn.o richtig und präzise zusanimenz.isetzen ohne l>i»e Ahnung von der plMilalischen Natur der Elettr,- .Weshalb so eilig?» . «Weil ich hente noch meme Rückreise antreten muk auf der mich meine Schwester begleiten soll.» " ^Der Ar l ta?d eine Weile m Nachdenken versunken; der Ausdrnck seines Gesichtes ließ nnr zu, deutlich erkennen, daß die Ruhe, d,e er ze.gte, er- ^""?Konunen Sie mit., sagte er endlich, und Stein-V"Korridore, dann blieb '"^ie'we^sD«n ^ lein Gefängnis ist-, s«gte " sMt'sch, n.dem er an- ""' '.'«'.lich!: "3 '««Hr. «m,de>?. ,rag.e °' "z^«r"'!hr 'hr'n Appe«, sie ei,.c °., ,ew° Är»s! „,,d »l.lt ,l)n fts umschlungen Endlich l°,»mst d»., l»»!e sie m, bebender S'innne -We >»«!>c >1«st "" ""^ ""Z'b>>ch ,"""7 w eurer Bruder! «lber «un n.mmst du nnch „,,!, '^. >,,^v <5°rt au« d «ftm Gelangn,«, h,n<»>« m ^FrK '. I?«- ^nden er sich in der Zelle umschaute. "' Or mochte sich diese Zelle wohl anders vor-„s«>llt babei, denn Erstannen spiegelte sich in seinen Kt" als er sah, wie freundlich nnd komfortabel sie mlSgestattet war. (Fortsetzn«« folgt.) zitatsstrome zu besitzen. Gerade deshalb ist es von so großer Wichtigkeit, daß der Schüler, Nx>nn er in die speziellen handelstechnischen Operationen eingeführt ! wird, bereits eine konkrete Vorstellung, ein frisks Bild des Lebens nnd der Verhältnisse besitze, an welche dicfe Operationen anknüpfen, eine Einficht in die Zu-fammenhänge, Zwecke nnd Verurfachungen gewonnen habe. Es foll und darf nicht gewartet werden, daß er nach Erlernung der handclsmännifchen Fachbetäti-gungen, oann in der Praris erft, in irgend einem Milien, ii, welches er gerade hinein kommt, durch mülisnme Empire den Znsammenliang diefer Bestüti^ gungsformen »iit bestimmten Bedürfnissen und Nich-tlingen des Verlehrslebens herausfinde. Ich halte fest an der Ansicht, daß es keinen zwingenden Grund gibt, an das Angeboreilsei», beziehnngsweise die Verer« buiig kanfniä»,lischer Begabung zu glauben. Wo diese fogenannte Begabung vorhanden ist, findet man in Einflüffen frühzeitiger Erfahrung, Anfchauung und Berührnng, sowie ihr durch diese geweckte Richtung des Interesses eine voll ausreichende, natürliche, weil näher liegende Erklärung. Und aller Unterricht hat schließlich doch nnr den einen ökonomischen Zweck, dem Schüler das konzentrierte Ergebnis einer Menge fremder Erfahrung zu bieten. Ich denke hier zunächst gar nicht an gewisse Grnnosähc des Handelns als vielmehr a» die Erfahr»»g an Tatsachen, Verhältnisse», Beziehungen. Ursachen. Die filmst des guten Lese» bnches besteht darin, diese Tatsachen und Beziehungen zweckmäßig nnd charakteristisch zu gruppieren und z» beschreibe», die >lni,st des Lehrers wiederum darin, sie plastisch, cmschanlich zn erklären, solueit nur möglich bei denkender Mittätigteit des Schülers. Das besagt, daß nicht lediglich anf del, abstrahierenden Verstand, sondern zugleich auf die Einbildungskraft des Schülers eiügewirlt werde» muß lseoer Leser versteht diesen Ausdruck richtig!), damit er iede Erscheinung des Handelslebens, mit der er sich besaßt, vor seinen» geistigen Auge in möglichst konkreter Lebendigkeit der Vorgänge nnd Eonnexe ablanfen fehe. Warum der» steht maiichmal ein Absolvent der Handelsakademie die praktischen Grundlage» des WechseNvesens besser alo ein mit den, Wechselrecht intim vertrauter und znr Lösnng subtiler einschlägiger Rechtsfragen voll' lommeli befähigter Jurist'«!' Weil ieuer die Diuge mit Hilfe vo» Bildern des konkreten Lebens lernt. Er sieht sozilsage» den Wechsel aus einem bestimmten Han° oelsgejchäste entstehen, bringt dies in den rücksichtlich dieses Wechsels auszutauschenden Bliesen, bei der Absassnng der Faktura, bei den entsprechenden Buchungen zum Alisdrucke: er verfolgt dcn Wechsel zum Eskompte, bemerkt, wie aus dieser Ursache ein Indos» sanlent entsteht; er begleitet dnrch Korrespondenz und dgl. die Präsentation, den Protest usw. Allein, was r»onl Wcchfel gilt, hat eigentlich von allen Erscheinungen des HanoelslebenS zn gelten, deren Kenntnis die Hnnoelsschule vermitteln solle, alles soll sich dem geistigen Ange des Schülers in lebendiger Kon-kretheit der Gestaltungen und Zusammenhänge dar stellen. Und dies ebe» ist dir echte, und rechte Mission oer Handelslebre, schon im voraus den Schüler zu lehre», alle Glieder des Verkehrslebc»s mit möglich' ster konkreter Plastizität ohne abstrakten Ballast zu durchblicken und zu erfassen. Freilich ist das keine leichte Aufgabe weder für das Lehrbuch noch für den Lehrer, nnd ich glaube fest. daß es weit schwieriger ist, ein gutes Lehrbuch der Handelslehre zu schreiben, als eil, sehr gutes über kaufmännisches Rechnen oder Buchfülnuug zu verfaffen, ttx'il für die Handelslehre eine umfassende Übersicht über die gesamte, Materie der Handelstechnik, kritische Answahl und plastische >traft in Darstellung nnd Eharalteristik notwendig ist. Es erübrigt die Frage, wie der erhobene For» dernng der neue Lehrplan entspricht. Ich habe bereits betont, daß ich in demselben einen großen, verdienst» vollen Fortschritt erblicke. Es ist nicht zu vergessen, daß die bisherigen Lelirpläne nnd Schulbücher in die-ser Neziehmig überhaupt ohne jede Direktive, von ei-nem höheren Gesichtspunkte aus. abgefaßt waren. T^r erste diesfällige Vcrfuch liegt doch erst im neuen Lehr. plane vor. Trotzdem liegt die Möalichleit nahe. daß bei aller klar konzipierten allgemeinen Tendenz d' welteicht wertvoller Leiirbücher geblieben ,ft, (Fortsetzung folgt.) Oipfclcrillncrungen. Po>, Dr, Josef TomiuZet. (Foltsrhm,ff.) II. Väterchen Tri a. l av ist ein ganz eigener Berg. ..In deinen Klüften wohnt die a.rmn> TcM, ! es tl'mnt ihr Tann W trüb und doch so traut" . . . , singt Nmlmbach von ilun. Der höchste zu sein und be. > sungen wic nicht bald ein Gipfel in den Alpen, das Laibacher Zeitung Nr. 210 1874 15. September iM^ sichert dem Triglav für alle Zeiten die Priorität vor allen )lachbarn. Eine Sage, und wär's auch die platteste, wirkt wie die beste Netlame. Da Triglav zugleich der Name eines mächtigen slavischen Gottes mit drei .Uöpfeu ift, so spielte außerdem bei uusereni Verge das mythologische Interesse herein: mag auch dieses seit den siebziger Iahreu im gauzeu außerordentlich erkaltet sein, so ist es immcrliiu uoch darnach angetan, den, Berge Triglav einen besonderen Neiz zu geben; denn die Menschheit sucht stets das Außerordentliche, wenn sie auch nicht daran glaubt, - Anders war es freilich damals, als der begeisterte, phantasierciche T. Terstenjat lebte, der im Jahre lttlt) eine Gruppe von „mythologischen Untersuchnngen" unter dem Titel ..Triglav" herausgab- mir fällt jedesmal, wenn ich mich daran mache, zum VäterchenTriglav emporzustei' gen dos Motto dieser Untersuchungen Tersteujats ein, das auf den Triglav sehr deutlich, aber vielleicht nicht besonders geschmackvoll anspielt, nämlich ein Zitat aus dem heil. Augnstin: l'un <>u«<>ntiu v! «nt>«t:,n1il», tl^« zx'i-xoli.lc (^- „eine Wesenheit oder Substanz, drei Personen")! Der Triglavkenner lächelt heutzutage über diese Anspielung, da er wohl weiß, daß der Triglav — „Trcikopf" durchaus nicht drei >töpfc besitzt und da dreiköpfig uur durch eine Augen-täuschung aus der Ferne von manchen Seiten, z. B. von Nordosten, erscheint. Die Bcsteiger sind oft allerdings froh, daß der Triglav nur zwei Gipfel hat, und glauben, an der Überwindung der beiden genug zu haben. Man muß nur gelegentlich d^eGesichter derjenigen sehen, die zum erstenmal den .Meinen Triglav cmporgetlettert sind und dann vor sich die fürs Auge ganz fürchterlich steil erscheinende Haupttuppe erblicken! Man kaun es ihnen noch so ost sagen, daß das Schwerste überstanden ist: die Erinnerung an das Überstandene läßt sie vom Folgenden nichts Gutes erwarten wie erst, weun noch ein dritter Gipfel da wäre und auch dieser bestiegen werden müßte! - Von der Trenta aus hat mau allerdings nur einen, den Hauptgipfel, zu überwinden; aber wie die Sachen jetzt noch stehen, wiegt der dort herauf führende, iu den oberen Teilen nach äiugr, benannte Weg den hierzulande uahezu aus-schließlich begangenen, über den kleinen Triglav ausgeführten, hinsichtlich der Schwierigkeit gehörig auf. Der Meine Triglav gilt noch jekt als eines der fchwersten Stücke in unseren Alpen, ganz mit Unrecht, denn der Alpenverein Zweg, der hier einseht, bietet, wie überhaupt jeder moderne Vergsteig, alles, was man an Bequemlichkeit einem Kletterer zu verschaffen vermag: Stufen, Griffe, Geländer . . . Mit Vergnügen denke ich noch daran zurück, wie ich mit den beiden Damen, deren ich oben gedachte, an der Hand der Ei-senpflöcke und Drahtseile ohne jeden Anstand am 5tlei' neu Triglav emporklommen- es war nichts nötig als einige Anweisungen, wie mau von Pslock zu Pflock weiter schreitet; immer um und nachgreifend. In; allgemeinen wirkt aber in solchen Lagen ein Scherzwort mehr als alle Warnungen, da letztere nur die Sicherheit benehmen; noch wirksamer ist natürlich eine scherzhafte Tat: man ahme z. V., soweit es die gele' gentlich beschräukten Verhältnisse gestatten, im Gange den ^ Polkaschritt nach, um den der Führung Anvertrauten, zumal wenn es Damen sind. das Bewußtsein zn suggerieren, sie befänden sich sicher auf einem lusti« gen Tanzboden. Vor l<«1. vor M Jahren war die Besteigung des .Meinen Triglav allerdings eine respektable Leistung, über die auch jedesmal in dräuenden Berichten Buch geführt wurde; H e rmaustha l. der deu Triglav im Jahre 18:il bestieg, berichtet über die Partie« auf den Meinen Triglav lin der damalige» „Wiener Zeitschrift") folgendermaßen: „In der Tat muß man den Weg auf den .Meinen Triglav beschwerlich und gefahrvoll nennen; er erfordert Schwindellofigkeit, kaltes Blut und vi>eleu Kraftaufwand" . . . „Die Gefahr auf der ebeu dargestellte,, Abteiluug der Eiv pedition ist entschieden gefährlich, was sich in, Objekte, nicht in der Einbildung und den Nerven des Steigen-den begründet, obgleich Besonnenheit die Gefahr, wenn auch nicht aufzuheben, doch um ein Namhaftes zu mindern vermag. Sie beruht auf Schweben über Abgründen auf losem Gestein und auf der ungeheuern S^silheit der Wände^ die in Winkeln von M bis 7l) Grad emporsteigen. Jeder Punkt, au dem man sich halten, jede Spitze, auf welche mau treteu will, muß ruhig und besonnen mit Händen nnd Füßen versucht werden, ob sie wohl die Last und das Leben zu tragen vermag, das man ihr anvertrauen möchte!. - Häufig bricht der Stein im Versuche weg; doch man gewöhnt sich daran gleich so sehr. daß man ruhig nach einem andere», langt uud den Treulosen gleichgültig m die T,ese rollen hört." (Fortsetzung folgt.) — (Abänderung des Beschwerdebuches auf den Eiscnbahne n.) Das „Beschwerdebuch", das bis uun in jeder Eisenbahnstation auflag und desseu Inhalt die Beamten der vorgesetzten Direktion vollinhaltlich mitzuteilen verpflichtet wareu, hat seit 1. d. nach einem Beschlusse der Konferenz der Direktoren der österreichische!, Eisenbahnen eme Än dernng erfahren. Es find jetzt paginierte Iurtenbü cher mit „Beschwerdeblättern" eingeführt, die jeweilig im Original an die vorgesetzte Behörde zn senden sind. — (Aus der Sitzung des l. k. Stadt-schul rat es.) Als Volontärinnen wnrden aufgenommen die absolvierten Lehramtskaudidatiuuen, und zwar die l Fräulein: M. Iekovc, Elsa Luschin, Ivana, Premelc, M. Ramovs, M. Regali, Olga Tom» sir, M. Triller nnd Iuaua Trtnit. — An der städtischen slovenischcn Mädchenuolksschnle bei St. Jakob I wird eine Parallclabtcilung der VIII. Klasse eröffnet werden; somit wird diese Schnle 17 Klassen haben. — Zur Anshilfslehrerin an der I. städtischen Knabeubolks. schnle wurde Fränlein M. Grosclj ernannt. ^ — (Matura«Erin n ern ng sf ei er nach 2 7 Jahren.) Wir erhalten folgenden Bericht: Am 10. d. M. versammelten sich nach 27 Jahren zum ersten Male znr Erinnerung an die gemeinsam verlebte Jugend» zeit die Maturanten unserer k. k. Staats^Oberrealschulc ans dem Jahre 1877. Manche unter ihnen haben sich volle 27 Jahre nicht mehr gesehen. Man kann sich nicht leicht einen Begriff von der Herzlichkeit des Wieder« sehens dieser Kollegen machen, die sich im Jünglings' alter von kaum 20 Jahren getrennt nnd sich nnn im gereiften Mannesaltcr von fast 50 Jahren anf kurze Zeit wiedergefunden hatten. Nicht spurlos ist sie vorübergegangen, die lange Zeit mit dem Kampfe um die Existenz-Erringung nnd die Existcnz.Erhaltung, der be^ sonders dem absolvierten Realschüler schwer wird. So° wohl das Äußere wie das Innere der ehemaligen Kollegen hat sich im Lanfe dieser langen Zeit erheblich verändert. Aus zaghaften, schwächlichen Jünglingen sind entschlossene, wetterfeste Männer herangereift, die aus dem Kampfe nm das Dasein durchwegs als Sieger hervorgegangen sind. — An der Erinnernugsfcier, die in einem hiesigen rcnommicrten Rcstanrant staltfand, nahmen folgende ehemalige Kollegen teil: Heinrich Berg von Falkenberg, k. n. t. Hauptmann i. R. in Pnrkersdorf bei Wien; Franz Gnrke, Ingenieur der k. t. priv. Süd> bahu-Gesellschaft in Graz; Karl Hudabiuuigg, Landes Nechnungsrevideut, Hanoclsschulinhaber uud Schrift steller in Graz; Theodor Langer, Ingenieur nnd Patent» inhalier in Wien; Andreas Leuarcic, Direktor der höheren Ackerbanschule in Kri,evci in Kroatien; Ignaz Pchaui, Ingenieur nnd Verwalter im Eisenwerke Snlzan< Werfen; Karl Pessial, Direktor des k. l. Tabakcinlösungsamtes in Gravosa; Trost Franz, Oberlehrer in Laibach. — am Erscheinen verhindert waren, sandten jedoch herzliche Eutschuldiguugs- nud Begrüßungsschreiben folgende Kollegen: Dr. Georg Edler von Georgevics, Professor an der k. l. Staatsgcwcrbeschule iu Biclitz; Ernst Hölzer, Fabrikant, Haudelskammerrat nnd Besitzer des österreichischen Franz Josef-Ordens, in Görz; Karl vou Kantz, t. n. k. Hauptmauil im !>" führuug. Sie betraf sowohl die vier OuellfasslMN auch die beiden Betoureservoirc; anch wnrde die A' tion aller Ventilbrunucn uuo Hydranten als ^, Mit der Hebung des Viehstaudes ist aber a»cy ^ solche der gemciusameu Milchwirtschaft in ^" ^ bunden, deren vortreffliche Erzeugnisse den beslc' ^ geuießen. Auch im Falle einer Feucrsgesahr ^ uunmehr die Insassen dnrch die kräftig wu ., Hydranten sofortige ausgiebige Hilfe. Die -"'^F arbeiten wareu seitens der Uuteruehmung der be>v ^, Firma A. E. Achtschin in Laibach übertragen'" ß, welche anch die Montage tadellos durchführte, ^ i^ gleichen Tage wurde die von der UntcrnelM'.^/ Vorjahre in Na» ausgeführte Wasserleitung /.^B nntersucht »nd deren tadellose Funktionierunss ^.^l>l — (Ausweis über das in der st^!^^! Tchlachthallc geschlachtete Vieh.) 3" < hl^ vom 2l). August bis iutlusive 3. September 1^' M>' i,u städtischen Schlachthause geschlachtet: I""''s,M 2 Ochse», Josef Auzie I Ochsen, Maria 6"'tt " „"' Jagers Erbeu 10 Ochsen, Ivan Koear 1 ^ M I Kuh, Juau Kopae 1 Pferd, Ivau Kopriu" ^" Josef Kozak 7 Ochse,,, Milan Kuzak >'l 0chj"l. ^» Kuseuiua 5. Ochsen, Martin Kralj 2 Och!"''^ Kuuej I Ochseu und 1 Kuh, Franz Lovsc ^F Andreas Mareau 5 Ochsen, Ivan Pocwal'm ' .M Josef Podtoo 2 Ochse». Porenta^Zan — Och' ^/ Princ 3 Ochsen, Anton Prnsnil ^j Ochsen, M/" ^ :; Ochsen. Franz Sever 2 Ochsen, Josef T"" A». ^ Julie Urbas 1 Ochfeu uud Autou Zupan ' ^ "^, An Stechvieh wurden 1^ Schweine, U'.I '"^ gO i)0 Schöpse geschlachtet. Eingeführt wurde" und 65li Kilogramm Fleifch. .jo^,, — (Das Panorama In ler'««' , s>" hat als die zweite Serie der laufende" ^"'Z<< Reise in Ostafrila ausgestellt, die mit D",^t, >^ einsetzt und dann verschiedene Ortschaften be"^ ' cf^ zahlreiche Plantagen, Landschaftsbildcr ^^.D^! werden. Es ist dies ein sehr eigenartiger ^ Iü > man sich mit dem regsten Interesse ansieht- "' ein Mitglicderkouzert. Aufang 8 Uhr abe"^" für Mitglieder frei, für Nichtmitglieder ^<' .'^,O,^ — lWahl.) Nci der uuläugst i" ^ s^ geuoulmcncn !)icuwahl der Funktionäre M ^, i> .„ kasse der nicht ärarischen Postbedienstttc" ^'.^ Küsteulaud uud Dalmatieu wurdeu sl'^ .^M^ Ausschußmänncr als Funktionäre dieser ^^hlt'F.' die Dauer von weiteren drei Jahren ^ ^«i Obmaunc Franz Fajdiga, Postmeister n ^ zum Obmannstcllr,ertreter Johann ^^a""',// meister in Eastelvecchio, zum Sekretär Aloi^ > ^ »)t .i> Postmeister in Laibach, zum Buchhalter M" L l Obcrpostulcistcr in Stein, zum Kassier I"" ^ l Postmeister in Aquilcja. vmli^^ ii '. <,. .,,> 1^75 15. September 1904. __^awacher Zettunci Nr. ^10. ^__________________________________________________________I_______________ lEinbvnchodicbstcilil.) In der ^'acht ^''" l, de», ^»dolf Xerpnn l5« l<. rim Niclelnhrkette "">t euien, nut drei grünen steinen besetzten An-^>>nsel, den, >tarl Mozetis: :il! l<, mid dem >lnechte '"'"nz Podobnik 1 X, ei» Revolver niit 5<1 Patroncn, ^' Niiilerioppe, ein Rasiermesser und eine Mnnd-^nimnta. Tatverdachts erscheint ein sriilier dort de-^u'» ltt qe,r.esener Knecht. Einem Wirtc wurden in, ^""se des heurig'!' Sommers 7 blaster iveichen Hol ^' n»d !'.0l) Holzdündel. die er auf dein Golovcc la-lM, lies;, entN'endet. ^iins tatverdächt^e Personen "'wen von der Polizei ausforscht. (Wieder ein Z usam menslos; mit cincm ,^trischl>n Motorwagen.) Gestern abends 'M der clettrische Motorwagen vom Sndbahnhofc ^gw die Pust nnd stieß nnwcit des bayrischen <-°>cs. in, einen Vancrnwagen, der neben dem Geleise ir u»d troh des starlen Glockenzeichens des Motor-Mr^ nicht miswich. Ein weiterer Unfall geschah nicht; " verursachte Schaden ist nnbedentend. . l.Im Aette tot anfgefnnde n.) Hcntc früh ""^n die Mnchfanglehrergehil'fen des Ranchfangkehrer-^',tcr? Iolia.in ^'.h^,^' Petersstraße ^tr. l>0, ihren ^''M',!, den im Jahre 1851 in Nrainbnrg geborenen ^hann Eelko tot im Bette liegen. Der Verstorbene "^ Nhon seit einiger '^cit lränllich. Der hrrbcigernfenc ; '^'arzt, Herr Dr. Jitney ließ die Leiche in die ^lMnimner zu St. Christoph überführen. Behufs ^Wimmg der Todesursache wird eine polizeiliche "chcnsetlion stattfinden. k„ ^ lVerschwnnden.) Gestern nachmittags ist r a,n Mm Marlt ^tt-. 2« etablierte Graveur Nilolans s?" ""ch Hinterlassung bedeutender Schulden samt '" Familie unbekannt wohin abgereist. .< . ^ (Von der Wochcincr Bahn.) Ubcr das ^lttt fiir die Verlegung der Bahnlinie vom Kilo-ms" 13.75N bis Kilometer Ili.trcsimh, Tre^elcn ^°!'che, Muränlsch, Billichberg, Mariatal nnd ^ankt „'w. d.sOcrichtsdczirt^ «ittai; ^.) am 18. Oktober, si,, .! Uhr Vormittag im Gasthanse Mcdocd in Sagor Ca«. ^"sgenleinden Arschische, Kolowwt, Kotrcoe ch, ^'gor und St. Lan.precht des Gerichtsbezirkes Lttta, ^ ^'^ Nachkontrollsversammlnng ft"det am 28. und l, Member nm <1 Uhr Vor.nittag in der Landwchr- ' "' " Laibach statt. "?' :z ,, .^ (S ch adenfcue r.) A'u 1' - ?, M. z'micheu Via s, ^ Uhr morgens brach im Hause des Aesthers Echc,?^' ^^'l in'Iursice, Gemeinde Grafenbrnm,, em Huf"'"' aus, welches das Haus, das Wirtschaft ,»i^ s^'' o,e Einrichtnngsgegenstände sowie die Lebens-^>nm. c"^ I'lttervorrä'le'einäscherte. Durch das rasche ^?"W, der Ortsbewohner wnrde t,ie Weiteruerbreüung Tchad ^ ""hindert nnd dasselbe gelöscht. Der verursachte l'l'>!,i,?^ '°'^ auf 11,000 X geschätzt, die Bersichernugs-"tsack . ^"l,t indessen 13.000 X. Die Entstehung^ ^ b's Feuers ist noch nicht festgestellt. t-li.d ln/Anl Steinbruche verunglückt.) Am WM ^""Nags nwllte, wie man uus aus Lmtsch i» //' der Bergknappe Johann Voneiua alls Idna Et^ '""" gepachteten und in der Leopoldvorstadt der ^ , "'lcaenen Schottersteinbruchc uuter Mithl fe der ^'ha 7^u I°sof Moeuil, Johann Pinsel nnd ^rH7 ^""tar eine große Steinmasse, die abzurufen dach,,'"" Pulver absprengen. Als die O^enannten ^ .Nl -"'^ch fertig gebohrt hatten, löste stch Pwh ' h >">d ' l"hr ^ Kllbilmeter betrageude Sten.maste lov '^n ^, die obgenannten vier Bergknappen sonn. d ^P°l ° ," ""'u Joses Moeuik und den elsiah gen "N,j? Polansek, n.elche beiden Maben den Aoh^ i^ab ,^'N'schaut halten, zchn Mcter m d, ^ f ^'r M 'b"l'" wnrd dc Knabe Josef Moen.k von "ls ?"^"den Fel.,nasse gänzlich verschüttet »nd wa, ^^"" tot, u'älnend allea.'dereu wa dn ^'r ;">,.r leicht beschädigt nu.rdeu und s.ch stlbst au. ^"'uasse herausarbeiteu bunten. ' ' ^illi ,< lliiue Ul;iäl,rige Giftnilschc^n.) ^u, ^''-d M, wird'2!wt:Voi dem Sch^^ ^"' die ^jährige Bettlerin Mar.e Ian.n,tar unter der Anklage des uersnchten Giftinordes. Die Greifin lebte gemeinsam mit ihrer 00jährigen Nichte gleichen ! Namens Da die alte Fran kleine Hansdiebstähle sich zu-'schnldeu kommen ließ, kam es öfters zu Streiiigkciten. ! Am 11 Mai fand die Nichte, daß das .^rmü, das ste ! effen »uollte, mit einem bitterlich schmeckenden Pnlver v'rsetzt >var. Sie erstattete hieuon die Anzeige nnd es ergab sich, daß die Tante das Kraut mit Arsenik vergiftet hatte. Die Augeklagte, welche die Gerichtsärzte als geistig völlig normal nnd zurechnungsfähig bezeichnet hatten war der Tat geständig. Die Greisin wnrde unter A'iwendnng des außerordentlichen Mildrrnngsrechtcs zn drei Jahren schwere» Kerkers verurteilt .- (Der bekannte Maler Vlaho Buko° vae» wurde zum anßcrordentlichen Professor an der Kunstakademie in Prag ernannt.___________________. Telegramme des k. ll. zelcgrapl)en-Korrcspondenz-ßurcau5. Der russlsch-japanische Krieg. P e tropal> lo v d t a u f it a m tsch atk a, ll September. Scit 2t^. Mai erschienen in den Müu-dnnnen der Flüsse auf .Uamtschatta japanische Schoner, '»iilte Juni landek' in den an der Osttüste der Halb insel l^'leaenen Ortschaften Iawino uud Walygino der japanische Leutnant «Äunohisi mit !^< ^iariiieiol-daten und Geschützen. Die Japaner pliinderten die Ortschaften, vertrieben die Bewohner nnd oerbreite^ wi Protlamatiouen mit dem Besehe, die Oderyo-lieit Japans anzuerkennen. Sie hißten ans dem Dache der Kapelle in Jawiuo die japanische Flagge uno ver-liindeten durch Auschlägo, dah dieses Territorium nun Japan ^'hore. Wor dies nicht anerkenne, werde .1lon, maudo des Leutnants Schab mit IM Mann Mlliz alMsc'ndet und aus Bolscherjczt mug eiue 1lX) Mann starte Abteilung uuter dem Befehle eines Unterofsl-ziers zu Land ab. Am 20. Juni vereinigen sich beide Abtcillmaen uulveit Ialmna, jchlnz^'n die Japaner und nahmen den Führer, den Leutnant Letsch,. Bundsi, MauaM. Wir verloren 1 Toten und ! Ver-lvuudete, die Japauer 17 Tote. Ihre Verwundeten »ahmen sie mit sich. Die FlaWo uud der Anschlaq N'urdel, entfernt. Die Nusseu verbrannten siinf japa nische Schoner und töteten im ganzen 70 Japaner. Loudou, 14. September. Der Koriespondent de" Daily Telegraph", der bisher im japanischen Hauptquartier weilte, meldet aus Tientsin, die Iapa^ ner hätten ihre Verluste bei Liaojang offenbar zu niedrig anaegeben; sie hätten eher 30.0M als 17.(X>«) Mann verloren. Der Korrespondent fügte hmzu, fur die Behauptung über die Verwendung von Dumdumgeschossen seitens der Russen sei keinerlei Beweis c:v bracht. Tokio, 11. September (!» Uhr nachunttags). General Oymna berichtet, daß eine beträchtliche russische Abteilung im Süden des Huufluffes zurüclge blieben sei nnd das; die Nüssen die Höhen auf beiden Seiten des Liaoflusses bei Tieliug derschauzcn. P e ters b u r g. 14. September. (Offiziell.) Ein Telegramm des Generals Stößel an deu Kaiser vom ^. August meldet: Gestern um 3 Uhr früh griffen die Japaner während eines heftigen Gewitterregens uufere Stellungen auf dem linten Flügel, sowohl ein Fort als auch deu Berg iiudiantschan nu. Der Angriff wurde auf allcu Puukteu zurü elg efchIage u. Un° fere Verluste sind unbedeutend. Drel Soldateu wur° deu getötet, zwei Offiziere uud!^ Soldaten verwuu-det Alle Verwuudeteu N'urdeu aufgelesen uud werdeu a»t aevflegt Die Leiche» der Japaner werden von nn eren Truppcu bestattet: doch erfchwert uns der Feind diese Arbeit, indem er auf die mit der Notenkreuz-Fahne ausgesendeten Sanitätssoldaten schießt. -- Ein Zweite'' Telegranmi des Generals Stößel lautet: Heute uacht unternahm der ^emd einen gleichzeitigen Angriff gegen die hohen und langen Berge, sowie die in nächster Nähe befindlicheu Befestigungen. Die Ketten der feindlichen Vorhnt wnrdeu durch unfere Anf-tlärnng''trnppen rechtzeitig entdeckt nnd es wurde das Feuer gegen sie sowie gegen die feindlichen Batterien eröffnet. Eine feindliche .Uolonne welche hinter der Vorhnt vorrückte, geriet anf Flatterminen, die auto-matM zur EN'Ioswn gebracht wurden. Viele Japaner ss^c n in die Luft Binnen emer Stunde war der An-gM z i ^gewiesen. Unsere Verluste sind un-bed!!uteüd: ein Offizier ilnd 7 Mann wurden ver- ^"'^ri'' l',. September. Der Korrespondent ^ Echo de'Pm-is" iueldct aus Petersburg: In der Uua^ g d's Kaisers wird das Gerücht von emem NiMritte des Statthalters Alerted fur unglaubwürdig gehalten. Alerejev werde erst nach Petersburg ?nrücklehren, N'cnu General Kuropatkin aenötigt sein wird, bis Charbin zurückzugehen, denn u>an halte es in der Tat für unmöglich, daß Alexejev dann sein Hauptquartier in Irlut?t aufschlagen könnte. Tokio, 14. September. General Nodzu berichtet, daß der heftigste Kampf, au welchem feine Armee bei Lioojang beteiligt war, am !5. o. stattfand. Das zweite Regiment, welches zwei Negimeutsführer uud vier Bataillousführer hiutcrcinander verlor, machte einen fast hoffnungslosen Sturm auf die russische Stellung bei Jusaugnjao uud es gelang, den Feind ans den Verschanznngen zu vertreiben. Die Japaner hatten keinen höheren Offizier mehr als solche vom Nange eines Hauptmannes. Ein Offizier namenZ Iogani übernahm das Kommando des 20. Negiments nnd ging an der SpHc seiner Leute unter Hurra-Nu-fen zum Angriff über. Die Reserven füllten ohne Zaudern die Lücken der Angriffslinie. Die Leute berück-fichtigten weder Drahtgitter noch andere Hinderniffe, als sie unter Hurra-Nufen die russischen Festungswerke stürmten. Ein Bataillon verlor sämtliche Offiziere. Ein Gefreiter übernahm das Kommando. Die Verluste des Regiments betrugen 1200 bis 1A10 Maun, Trotz der Ermüdung der Truppen wurde die Verfolgung der Russen bei Sonnenaufgang fortgesetzt. Der Mangel au Brücken zwang die Japaner am Südufer des Taitsiho Halt zu machen. Opfer von Kannibalen. London, 14. September. Der Liverpooler Berichterstatter des „Daily Telegraph" meldet, daß acht Lente der Mannschaft des an der Küste vou Neuguinea gescheiterten Schiffes „Heckbnrth" wahrscheinlich das Opfer von Kannibalen wnrden. Sieben andere Matrosen konnten gerettet werden. Neuigkeiten uom Buchermarkte. Herbst, Dr,, Elprolile Schutzmittel, k 1, - 20. — Üllen beiss, Nr. E,, Taschrnbuch und Nepctitolium der allgemeinen Votanik. >>' 8, — Fröhlich, Dr. I.. Ncidiumstrahlm, k — !)6. — Kovai'ik Oth., Chronik des österr. sechsten Kürassier' Regiments 1791-1867, k 3 «0. — Venson V. ss., '1'!>c (Ainlluiw!'», K 1 U2. — Hllgn H, Schul) von Liscntoilstnlt' lionen gegen Feuer, K 2 40, — Hirsch, Dr. W,, Dir Pro slitutwn der deutschen Kunst, X — W. — Keller it., Die Atmosphäre ein elettroftnenmatifcher Motor, K 2 4Ü. — Prasil F., Die Turbinen und deren Regulatoren an der Weltausstellung in Paris 1900, X 2 88, — Weife P., Im Westend-Hotel, k —-60. — korolenlo W, In der Nacht, — M - Noel A., Fcffeln, K— 60. - Foley Charles. Tragödien der Kulissen. K —'60. — Vlüthgen V, Iahc-duch der bildenden Kunst 1W4, geb., X 7 20. - Iüschc N! B,, Immanucl Kants Logik, K ^ ^0. — Leibnitz, w, W. v, ^cciir Abhaudlungcn über deu menschlichen Verstand, lv 7 20, — Enssler C. und Weis;bern I, Kritische Untersuchunneil über die Vorgänge der Äntooziidatiou, ^< 7 20, — Sauer Hering, Dr. F,, ^rschichtsl'ildei aller Zrileü und Schulen, X 2 8tt. — Saueiherina, Dr. F,, Genrebilder von Meister» Hand. !< 3 60. - Sauerheriug, Dr, ^, Bilbnifse von Meisterhani), l< 4 ^0. — Aurckhardt I,, Geschichte der Renaissance in Ilalicn, li 14'40. — Burwintel, Dr. O., Die Mschlechtekmutheitcn, K 1 20. — Orlipsti, Dr. Ed. Syphilis, Syphilicheilung, Syphilisschntz, K 2 40. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v. Klein mayr ^ Fed. Vambecg in Laibach, Kongrehplah 2, Angekommene Frcmdc. Hott, VcflUlt. ?lm 14. September. Kolben, Ingenieur; Meier, Professor, s. ssamil'e: Singer, Eichelcr, Snbalhil, ssantona, Schwitzhofer, Ochs, Epstein. Weiß, Reich M.. Reich Ä,. Grader. Iersabel, Stoviscl. Steiner, K'flte., Wien, — Kincli, Ingenieur, W. Feistritz. -- Reifingcr, Ingenieur, s. Frau, Ärud. — Obad, Privat, Agram. — ssranlfiirter, Veamter, Giaz. Baron Cirhcimb, l. u. t, Oberst d. R,. Marburg. - v, Holecet, t. u, k. Generalmajor, Stein, — Ianotta, t. k. Nezirtshauptmann. s. Frau, ','<'elistadt — Munl, Kassier, W.-sseistlip, — Drnsovic, Privat; Lnzalto, Kfm,, Trieft. — Zieder, Egon, Stubenten, Acudegg. "~ Dr Kermauncr, Tteucriuspeltoi, Cilli. — Kolo-mnnu. Kfm, Ärob. — Curciu, Kfm,, Panc Tage, Chlöugasse 1^!, V!i,in»> «onli«. — Theresia Mariuce. Kesselschmiedsgllltin, 53 I., Sparkassastrahe ^, (>','l<<:in«»„l uw<.^.,,..^i-l. Johanna Dereuii». ^»schleie-toch^r, 13 I. ^^.>.>>..I... I'.'...>.!>^ ^.'1i., - Marmmm Glol'o^nik, Keuschlerstochter, 14 I ''"'>">''"' '""^,.^l,„ers-Am 12 September. Iohanua Polamer, Inwoyuers gattiu, 5^! I. >>i'»!.l<^i« ««..'I.ri. Mctcorolossischc Beobachtungen in «aibach Scehühe 'n'«'2 >«. Mitll. Luftdruck 786 0 mn.. ^' .^ V ^b',!^32 2 16 6, NO, schwach ^ Ressen < 15 l 7 NF. i 731 1, 1^2 N. Mhiss , bewMt" ^5 l Das TaaMnttcl der gestngeu Tenweratnr N 7", Nor male: 15-0". Verantwortlicher Redakteur: Anton Fun! el. üaibadjer cteitung Wr. 210. 1876 15 ©fptem&etl904^ /~\f Jjs feste qflüssiqe ifr weiss u.^zart,, ~ *¦ ... Überall zu haben, \# ,3662) Dr. E. Slajmer verreist für eine Woche. Vorstehhund schwär z-weiss, auf den Ruf Hektor hörend, hat sich am 14. d M., nachmittags, verlaufen. Der Finder wird gebeten, denselben in der Druckerei Bamberg gegen Belohnung abzugeben. (3669) i Robtata „Sipplle" "'Sr Magen-Geschwüre und -Krämpfe, Ärztlich Bright'sche Nieren-Entzündung, empfohlen! Rachen- und Kehlkopf-Katarrhe, Magen- und Darm-Katarrhe, Harnsaure Diathese, Vorzügliche Zuckerharnruhr, ., .. c , , Hartleibigkeit, Heiler so ae O.OA . . ... H (3430; Leberleiden, Etwas über Kvantenlost. Es ist eine bekannte Talsache, dah vielfach der dlirch Krankheit odcr Überanstreuglmg gereizte Viagen den l^emiß uon Fleisch, Suppen, Brot, Cateö, Zucker ?c, entweder ganz verweigert »der aber doch nur so ungenügend verdant, daß der Organismns in scittc», Vcstande an Fett und Eiweiß arg gefährdet wird. Eine wesentliche Rolle spielt die Hoffsche Aialzeprattnahrnng überall da, wo es fich darum handelt, dell heruntergeloulnieuen ilorpeizustand in lür-zcsier Frist wieder in die Höhe zu bringen, also bei Säuglingen, bindern in den Entwicklungsjahrcn, bei schwächlichen und stillenden Flauen, bei Blutarmut, Tchwiichezustäudeu, Mageil« und Tarmlcidenden, Rachitis, Skrofulosis, ill der NetouUa» leszcuz. bei allernden Personen, dci Tuberkulose und Mastkuren, Zum (Gebrauch ninllnt mau einen kräftigen Eßlöffel voll auf einen Teller Tuppe, Fleisch- und Mehlspeisen, (Gemüse ?c., und zwar kocht man am besten die Hossschc Malzextrakt-Nahruna, mit auf. Säuglingen und .Andern in den Entwicklnugsjahren gibt mau eiucu Teelöffel voll auf eine Tasse Milch, Eandol-Kakao. Mehl oder Haferbrei. Der Erfolg ist schon nach kurzem Gebrauch eiu ganz eminenter. lM!5) DantslilMlss. > Für die vielen Beweise anfrichligeu Miiachchls » l l'.im ,hiuschrideu unseres seeleuglileu n»d lim » l geßlicheu Bruders, des hochwnr'igen Herrn > Jol). Nep. Gnjezda > ! t. l, Profeffors i. R. > ! sagen wir allen werten Aeiwandten, FreMldcu uud > > Vckanuten innigsten Dank. ^. V > Insbesondere danken lvir allen, die dem "" > > ewiglen zu seiner Ichlen Rnhestälto das ehre,i^ > > letzte (Ucleüe gegeben haben : Seiner fürstlnsch^ >«>" « > Gnaden oc>» hochwürdigsten Herrn Tr. A"w « > Vonavenlura Icglic, der vor den, Traucrhaufe om » » Leichnam des Verewigten einfegnete. dcui hochwur- > > digen Herrn Xlanonitus SnZnit uud dem hoclMir- » > dMU Klerus vou St. Peter, der löblichen HjcreU's' > > tapelle. dem Laibnchcr Fellerwehrvereiii. den m!yo° > > tischen («esellcnvereinen aus Laibach, RudolfswH , > St. Veit und Oberlaibach, den Herren Meistern "I'" , > Ehreilinitgliedern des Gesellenvereines, dem M'NMrn > > Lehrkörper der t. k, Staats-Oberrcalschulc, der w^ > > Vertretung des Laibacher («emeindcrates und or > > übrigen Deputaliuueu, den Herren Geistlichen. "" > » Kranzspcndern, mit einem Wort allen, d" ""^ > > ihre Teilnahme am Leichenbegängnisse dem ^ayu^ « > geschiedenen iloch zum letztenmal ihre sreuudM,i , W liche Liebe bezeugt haben. ^ » Laibach, den 14. September 1W4. l ^ Anton, Karoliue und Anna ^njczda. ^ Kurse au der Wiener Dorfe vom 14. September 1904. "°ch dem ^Me,, M«^ D!e »oticileii tturse vülstchc» sich in ttroiienwülirünss, Hic Notierung sainllichrr Altien ><»d der «Diverse» Lusr» derstcljt sich per Stiicl, __-»-' Allgemeine Staatsschuld. Geld Ware ^mlwiN, N>»,, lt. 4 2"/» . . . !>9'25 !w 4^> i„Silli.Iän,-Iuli pr. K.4'2"/^ 99-!i5 N«4li ,,Nut, ssebr, Au^vr.K.z-u«/,, nx>-l» >>»»>> ., ., April, Olt,pr,K.1'2"/„ !U0>1» lm'3! l854er ölaaislose 250 fl, 3 2°/„ —-- —-— 18!!0er ,, 5U0 fl, 4°/„ 153'85 54' l«uucr ., ino st, 4"/„ Ibü 75 1^5-75 1«!>4er ,, laa fl. . . 260-- l,64-' dtll. ,, 5,u fl. . . 2L«'- 2»!4 - Dom Mandbr, ll l2N st. 5"/„ . «9»-?5 295 7°> älllatsschuld der im ßeichs- ralt vetlretrnenKüniglciche und Mnder. OeNerr.Woldreutc, stsr,. in» st,, per Nasse.....4"/„ llN 2» 11»'4« klu,Rente in Kronenwühr., stfr., per zvassr.....4"/,, 9i) 30 !)2'5U dw.o!o,dto. per Ultimo . 4"/„ 9!» 25 93 45 Oestcrr,InvestitionsRei!tc,stfl., per Kasse .... »'///« 90-90 9i'in Eisenbahn.Ctaatsschuld. vcrschreibungen. Vlisabethlialin in G,, steuerfrei, zn 20.U00 itronen . , 4°/„ N»35 119-35 Franz Josef Vah» in Silber (div. Et,) .... 5>/<"/n l2? !iü 12» 55 Nudolfsbah» in Kroneuwäyr, steuerfrei , 99-ll!) 1N0 >',ü PurarlberMhn in «ronenwähr. steuerfr., 4W ltronen , 4"/« 89 65 lU» 6i Zu TtaatSschuldvtrschrclbun' «cu abucsttmp.Eisenb.-Altien. VlisabelWahn 20N st, KM, 5'///„ uon 2W st.......5>1(>— 511 - dtu. Uinz Vudw, 2NU sl,», W. <3, 5'///»........471 —473-- °to. Salzb. Tir.2<1N sl. ö. W. N. b°/,.........448^4j5-_ 5. Karl'Uudw,-«, 20N fl. KM. 5"/, von 2l!N fl..... .« — — - Geld Ware Vom Etaate zur Zahlung übernommene Eisenb.»Prlor.. Ollligatluncn. Elisabcthbahn «UN », 2(>«» Hl. 4"/„ ab 1«>"/n......16'— ^'- Elisabethbahü, 400 », 20UN M. 4"/«.........11» 70 > 19-70 Franz Josef,°V., Em, 1884 (dlv. St,) Till',, 4°/^.....89 75 1NN-75 Galizischc Üarl Ludwig-Bahn (did. Et,) Silb, 4"/« . . . 99 «0 1«0'60 Vurarlbergrr Balm, Em. 1«»4 j (dlv. St,) Silb. 4"/« . . . 99-L5 1»0'l>5 Staalüschuld dn ßänder der unglliischen Krone. 4"/„ unn, «oldrente per Kasse . NN'llü 119-15 btu. dto. per Ultimo .... 11» 9-,,119 15 4"/,, dto, Nenle in >lronenwähr., steuerfrei, per Nasse . . . 87 10 97-3U 4"/„ dtu. btu, dto. per Ultimo . 37 10 97'30 Ung, Lt.-Eis.-Änl. Gold 1«0 fl. —-- —-— dto, dtu. Silber um sl. . . . —-— —-— dt°. Etaais Obliss, (Uug. Ostb. u. I, 1«7!>...... —'— —'— dtu, Schaulrenal-Ablüs. Obliss. —-— —'— dto, Prä»!, A. i>, 1'»> «l. — 2N0 li, 2N — 20«- — T!,eis, Rcss.^usl 4"/^ . . . , lü!-»« 163 .^0 4"/„ '»Mr. Gruudentl. «Olili,,. 97^4», 9«-40 4"/,, lroat, nud slavon, detto 9«-5>l> — - Andere üffentl. Anlehen. 5«/„ DuulluNess. Anleihe 1«7» , 106 9« 1U7'9U Auleben der Itadt Görz , . ! —-—! —-— Anlche» der Stadt Wie» . , , 1N420 1U5-2«! dlo, dto, <2>Il>er od, Gold) 1^-50 ,23'5<> dtll, dtu, (1«!!4). , . . 9«'10 99-K bto, dtu, (!»W). . . . S9-4Ü 100-45 Bürsebau^Aülehe», uerloLb. 5°/„ 99- -! !'9-7< 4"/„ Nraiuer LandcöAnIehcn . —-—' — — Veld Ware Vfandbrlef» etc. !l0 dtu. dto. KUMr. veil. 4«/„ l<»0^!ini-35 Sparkasse, i.üst., ,inI.,uerI,4"/u 1U0O0 1M- 101 4» 1»24<> Oesterr. Norbwestbahn . . , 107-40 ,07-kl, Stanwbahn....... 420—^22- Nüdwhll il »"/„ verz. Iäim,-Inll 30? s>0 30!» 5» dtu. K5"/,,...... 124-70 125 70 Uua, aaliz, Vahu..... 110 25IK-25 "<"/<, Uxterlrainer Vahnen . , —'— —- — Diverse Lose (per Stück). Verzinsliche ! osc. 3"/„ Vodenlrebit-Lose Ein. 1««" »W-- üi0- 3"/n ,, ,, Em, 1««!1 297- 307 — 4"/ fl, . . > '"'^l "'^' Wieinr Comm.-iiuse u. I. l«?4 515 — 52450 ttcwiüstsch. d. 3"/„ Pr,-Sch»Idv. > d. Budeulrcditanst,, Em. l«« INN'50 110-50 Laibacher Lose...... > —'—l — — Neld Wc>r? «ltien. EranZportunter» nehnmngen. AüssinTepl. Eisenb. 5,M sl, . , 2<70 21«N-Bau u. Beiriebs Oes. für städt. Elrasieub, in Wien lit, ä, . —-— —'— dtu. bto. dto. lit. U . - '— —-— V«l,m. Nurdbahn 15N fl, . . «>>»- 352 — Äufchtiehrader Eif, 50<>fl,KM, 277.',- ^27«5' dtu, d!n, lüt, ll) 200 fl, 104» 1052-Dona» Dampflchissalirtö' Gesell. Oesterr., 5>00 fl, nM. , . . «57-.....»«,'!- - Dnx. Vudr»l,acher E.-Ä. 400 li -i95 — !>»0- — sserdinaudu Nurdb.1000fl.KM. 5500' 5l»3'>-Le!nb.^Czernow,-Iassl>-Eisenb.- «esellschaf! 200 fl, L. . . . 573'— 5?»-.. «!ur,d, Orst., Trieft, 5>!,<> fl, ÜlM. 740 — ?4stl'ali» 200 sl. S. 414 — 41!> — dtu. d!u. (lit, «) 200 sl. 2. 421-25 4215!! Prass-Dur,erEljeub, 10» fl.abqst, 20N-- 20N-»5, StaMeiseubahu 20» s>. T. . . 6l» — 644 — Siidbahn 200 fl, S..... «« — »9 — Südnordd, Verb-B, 200 sl, KM. 409-— 413--Tramway Ges,, NeucWr,, Prio- rilnts Vlflieu 1U0 fl. . . . 15-25 1«-- Ung.-naliz. Eisenb. 20Nfl. Silber 407-— 40» - Unn.Wrs0sl. —-— —-- dto, dlu. per Ultimo , . 652-— «5»-- ttreditbanl, All>i. >lns>,,Ä!0fl, . !?U<>- —!7K1-- Dcpositeubanl, AI!»., 200 sl. . 432-—434-- Eslumpte Mes., Nbrüsl,, 4<>0 K 52« — 5>2ü-^ Wiru ,1. Kas,cnu., Wiener 200 fl, 442-— 450 Hlwulhelb., Oest., 200 fl.Ä>"/„ E, 28.°»-— 255,- ^eld M" Länderbanl, Oest.. 200 fl. > - "^, ,««>' Oesterr, nnnar, Aanl, <> sl, - '". ^..«» ^. Uniunbanl 200 fl, . - - - ^s,o3!>»b" «erlehrsba»!, Ällg. 14" s>. - "^' Industrie.Knter» 'nehmungen. ^.^ «annes,, Allg, üs<„ 100 sl. . - ^58^ EMier Eisen uud Stahl ^no. ^. ^. ^'^ in Wien 100 sl. . . - „- .«^.^. !»l'" Eisrnbahnw.°«eil,n,,Erste. K'Osl. '^.._^«'^ ..Elbemiihl". Papiers, n, V.G> !««., «^^ Uiesinnrr Brauerei 100 sl, , - ^.«^b?"' Mu!!ta»<«e!eNsch,. Oest,.alpine, ^''' ^zzi Praner Eisen Ino, Ges. 200 sl. <""^,,5«c,^ Tnlno Tarj. Sleinluhlen 100 fl. ^..^-^<>>^ ,,EldIüglmil!il". Papiers, 200 f. ^,',,^. t«^ „Ttrnrerm,", Pavierf, u. V-G> "" z,,»^ Trisailer Kohlenw, OeseN. 7l> i>. ^" ^. <»^' Wassrnf. O.,Oest,i»Wien.1"Nfl. «^ Wannon Leihnnst,. Alls,, in Pest, «30^ 400 «........- ,,,, zu <«5'^ Wiener Aaxnefellschaft 100 fl. - ),'>' !»^ Wienerberger Ziegel-Allirn M!- ""' Devisen. Kurze Sichle». .,, >O^ Amsterdam , . , , - I',?^.^'^ Teutsche Plal^e . , , - - l^,;i! 2!" Z Bonbon...... - ul-U? " .^ Pari«........ - "!.^ Lt. Petersburg ... - Valuten. ^, ^^ Dukaten...... - !,,<>!« ^?,^ 20ssranken-E!ncle ... - ,,7üi<^,^ Teutsche ^leichiibauluule» - - «,,.^- ^,.> Italienische Nanlnutcn , - - «.^ " ^«ubcl Zuteil , , . , - "^------ \ ,.«K.«..u,TS;,,^Z^"H.it...,Aw,w.., ill JT« C3« lMI»y«5«r I Ppivat-DepSts (Safe-Deposits) 9%. 1 '........«••«-, nnufii iiimi t'Hiui«*n. I Bank- -and t^7'ech.slei-Q-esch.ä,ft I unt«i Gi^saom v»racniuoB a«! |_(M*«)_________Loa-VerBicherung. I.Hihm-li, SpitalgasHK. Verzinsung von Bar-Einlagen Im Konto-Korrant- un" -"' W'** '-^