^>, 305, H »änumelatlonspl«!«: Im ««mptoir «°n,j. I>. !,, ^'"l' fi, ö-»u. stUt die Zuftellun« in« H»u« Dienstag, 7. September. < «««« ,5 lr.. »i«ß«« per ö,«l« « li., be, »s!e«n «vi<:b<:rh!,:l.ng«,i her .^eilt « li. I»»o. ^ Amtlicher Theils ^ijchsw^.is^^^^^ch' Majestät haben mit ?^"shauvtm^^'^".l'a vom 2«. August d. I. dem >lö d? ^ ^'az Eizinqer. aus ^ blnbe d'N^si suchen ^folgten Ver etzung in V>". '" ^ne.kei.nnng seiner lanq- ^lel einez m" ""^ ersprießliche,, Dienstleistung den ".it Nachsicht der Taxe» W zu verlechm geruht. '" Krain hat die ^^wf?» ^^sten Gustcw Delcott mid Ludwic, b ^lzv."f?,^''zl zu Bezirksco.nmissäre» und lf^'.^sef N e"? I"ed^Freiherrn"v. Nech. it ^^le>! M, " ^^"^H^icustcin und Ru-'^V"isch"^h^l 5" Regierungsconcipisten ^^-^I^>lgenjchaft ernannt. ^.^chtamtllcher Theils , Ea,^"'«"kunft in FriedrichSruhe. 3^M.^'!^""'U"a weilte unser Minister des 3>?Vii>V7 "^ Haymerle, als Gast des N^t^ " ^/ >nFr, edrichsruhe. Die dent- ttt^ ^"ischV"» ""^""""^ feinem Besuche eine des?^ig>!iw 3^lte zu nnd sprechen mit lebhaf. d se.n"^^t rre 7,)"n Bestände und der Festigung Ü ^Uwe^Mche.' B.ndes. Sie registrieren in F'den Äes^^e Thatsache, dass für den bevor-b'r it l^iaH^s Kronprinzen Rudolf aus An» 3 ""del,, tanzende Hoffeste in Berlin vor. ^^^'^^'blicke. da die orientalische Frage Unk ^"'"nentlms ^, ^ Stadium getreten ist, gewinnt dttZMland/^/eilenden Minister Oesterreichs Nlb^lchte,, von ^ ^."b're Bedentung. Angesichts '""n '7 gegen ole ^tMtnäckigen Widerstände der ^^l^N'gerwal^ ^""''ll Dulcignos wird es lege wMthatsV"''l'ch. dass die Pforte, selbst ^n>e. ims Z'? den guten Willen an den Tag '^e.^"komm n n ^?' "'lde, ihren Verpflichtn«, l^k ^"ion m^'^s ""l)er muss daher d.e Flöt-»er, l'Nch die Sckm? herantreten und um so mehr "' H5 ^s Uem'??keiten, denen dieselbe begeg-^»le und ^rt"^ lehr nahe, dass Freiherr ^lo/^ an dies? c'^lsmarck alle Eventualitäten, ^^ habe« ^Hwwaction knüpfen, eingehend Die deutsche Presse verzeichnet die Meldung von der Begegnung des Freiherrn v. Haymerle mit dem deutschen Reichskanzler mit großer Befriedigung. Speciell die „Neue preußische Zeitung" schreibt: ..Der österreichische Minister des Acußern. Baron Haymerle, verlässt am 3. d. M. Norderney, um ans seiner Rückreise in Friedrichsruhe Aufenthalt zu nehmen und daselbst dem Fürsten Bismarck einen Besuch abzustatten. Dic Aufmerksamkeit wird deshalb in den nächsten Tagen ebenso i»f diese Begegnung gelenkt sein, wie sie um dieselbe Zeit im vorigen Jahre auf die bedeutungsvollen Zusammenkünfte des Fürsten Bismarck mit dem Vorgänger des Barons Haymcrle. dem Grafen Andrassy, sich concentrierte. Mag man es auch, was den Besuch des Barons Haymerle in Friedrichsruhe anbelangt, zunächst mit einem Höflichkeilsacte zu thun haben, so wird doch keinen Augenblick verkannt wer. den können, dass mau schon in der Thatsache dieses Besuches eine neuerliche Bekräftigung des Bündnisses erblicken darf, dessen Abschlnss von der vorjährigen Begegnung des Fürsten Bismarck mit dem damaligen Leiter der auswärtigen Politik Oesterreichs datiert." — Die „Schlesische Zeitung" bemerkt: ..Gewiss kann man in dieser Begegnung der leitenden Staatsmänner Oesterreichs und Deutschlands ein neuerliches Zeichen der Festigkeit und Intimität jener Beziehungen erblicken, die fast genau um dieselbe Zeit im vorigen Jahre von dem Fürsten Bismarck und Grafen Andrassy bei ihren Zusammenkünften in Gastein und Wien durch den Abschluss des österreichisch-deutschen Bündnisses be-siegelt worden sind." Den ..Times" schreibt man aus dem gleichen An-las«: ..Es wäre überflüssig, sich über die Bedeutung dieses Besuches zu verb'.nten, insbesondere in der ge-genwärligen Phase der Orieutfrage. wo ein vollständiges Einvernehmen zwischen den Cabincten von Wien und Berlin so äußerst erwünscht ist. Es kaun darüber kein Zweifel herrschen, dass der von den Albaneseu bekundete entschlossene Widerstand die Situation um vieles schwieriger gemacht hat. Man versichert, dass die Pforte nichts unterlassen habe, die Albanesen zum Nachgeben gegen die vereinigten Wünsche Europas zu bewegen, dass sie dieser Aufgabe aber nicht gewachsen sei und die in Albanien zu ihrer Disposition stehenden Truppen nicht geneigt seien, auf ihre Glaubens-brüder zu feuern. Aus diesem Grunde gilt das gemeinsame Vorgehen der Mächte für unvermeidlich. Der zu verfolgende Actionsplan wird ganz im Einklänge mit der letzten Eollectivnote stehen, d. h. die Mächte werden jede Maßregel zur Anwendung bringen, um Montenegro in den Besitz des ganzen ihm zugesprocheuenTerritoriums zu sehen." Wien, 4. September. -i—i- Die Krakauer Feste zu Ehren des Kaisers sind zu Ende, und nun wird die Landeshauptstadt Lemberg ihre Rivalin zu überbieten oder doch zu erreichen sucheu. Die Abreise des Monarchen von Krakau erfolgte in sehr früher Stunde, was aber nicht hinderte, dass sich abermals eine sehr große Menschenmenge einfand, ihm Huldigungen zu bereiten. Der Freitag-Nachmittag war der Besichtigung der hart an der russischen Grenze gelegenen Festungswerke von Wen-grcze, dann dem Besuche vou Schulen, Hospitälern u. s. w. gewidmet. Den Abend verschönten dem Mon« archen zwei specifisch-polnische Feste auf dem hellerleuchteten Ringplatze: ein Erntefest und eine Bauernhochzeit. War es tagszuvor der Adel und das in Polen allerdings minder bedeutende Aürgerthum, die dem Kaiser auf dem glanzvollen Ballfeste gehuldigt hatten, so gieng diese eigenartige Ovation von den Bauern aus, die nlit dem Adel zusammen das entscheidende Element der galizischen Bevölkerung repräsentieren. Das Erntefest war ein symbolisches, das Hochzeitsfeft ein reales, insofern zwei Bauernpaare thatsächlich an diesem Abende getraut wurden. Uuter Ausspielung polnischer Nationalweiset, zogen während des Erntefestes allerlei mit Arhren geschmückte, Sicheln, Sensen, Rechen und andere Landwirtschaftsgerälhe führende Gruppen von festlich gekleideten Burschen und Mädchen an dem erfreuten Kaiser vorüber, um gelegentlich auch einen Krakowiak (nationaler Tanz) zu executieren. Dann folgte der Hochzeitszug auf schön geschmückten, mit jubelnden Bauern und Bäuerinnen gefüllten Leiterwagen, deren jedem vier Pferde vorgespannt waren. Berittene Bauern bildeten zu beiden Seiten eine Cortege. Gegen 8 Uhr erschien der Monarch auf der Straße. Die Brautpaare und zahlreiche hochbeglückte Bauern wurden zum Handküsse zugelassen, erstere vom Monarchen beglückwünscht und später auch beschenkt. Der Kaiser bildete den Mittelpunkt euthusiastischer Ovationen. Das originelle Schlussfest schien auf ihn einen ebeilfo guten Eindruck zu machen, wie, nach deu farbigen Zeiwugsschilderungen zu schließen, auf alle Augenzeugen. Se. Majestät der Kaiser, der Samstag um 5 Uhr srüh Krakau verlieh und beim Abschiede nochmals seine dankende Anerkennung für den ihm gewordenen glänzenden Empfang aussprach, ist um 11 Uhr vormittags in Pieinysl eingetroffen und auch dort auf das herzlichste empfangen worden. Er wurde von den Aifchöfeu und dem Bürgermeister begrüßt, von rutheuifchen Bauernpanduren in die Stadt geleitet. Auf dem Wege »ach Premysl waren alle Bahnhöfe geschmückt. Piemysl selbst ist reich beflaggt. In der nächsten Woche finden die Manöver statt. Jeuisseton, ""«dcnz der „«aibachcr Zei s^l« 3Ü "M das „^ .< 4. September. ^ ^''dezausstelw„^"h"l über die eben eröffnete >H° n^ __ die erste " d> zusmnme,fK" ?"Wn statt - in ein "' Weü" j'n T«' °- ""lscn wir. abgesehen >3e?> dass'si^.b" leder Exposition arri- > ^stellt.' ^'d,ese Ausstellung als wohl- j '"der? p'aktis^,,'^ "ner Fülle von ebenso ck ""N e^s- ans den Ge- K" U üch die weist die- d"' specifisch stei. w a..^"^^üa"Pe auf. Viin"> ^'>ch beaea.,^ ^.^^ "nd billig, auf H"a,n,Z dust/i^ V'en wir m den schönen Räu' ie V'" N "'" ,7d ' "le nicht mmder in den l^"'sse" ^'"ner F^ ' "deren Nebenbaulichkeiteu ^sli/^ ,5 weites ' bann mcht weniqen Er- » de7'^stt)r^ 5'.Wbst über das Weltmeer 5t? U'' <.^eclen^!l ""° freundnachbarlich ^"' Ich , ?rster L '^ "«grenzenden Pro- V A^be sch^' « aus unserer Heimal '" """em ersten Bnefe der '* ""chtragllch Se. k. k. Hoheit der Herr Erzherzog Carl Ludwig Erkundigung eingezogen haben soll, ob die drei exponierten Glocken mit den Legenden: ^Vä Iionorom 8. IVlmcjsoi sola-Moi, 8. M»ndotuao und 8. I^ucio^ni verkäuflich seien, ein neuerlicher Beweis, welcheu Beifall dieselben gefunden. Die Glocken der Firma Samassa zeichnen sich eben durch chr weißes Metall und die vorzügliche Harmonie ganz besonders aus. Die im Anschlüsse an diese Objecte ausgestellten Kirchengeräthe. als Lampcu. Wandarmleuchter, Speiscgitter. Canontafeln in Bronze sind zumeist nach Zeichnungen des Herrn Professor Hermann der Kunstgewerbeschule in Wien ausgeführt und repräsentieren die stilvollsten Muster. In der Industriehalle in die Augen fallend ist, und zwar knapp neben dem eleganten Arrangement des Wiener Warenhauses von Philipp Haas ck Söhne (Teppiche), die Ausstellung eines Theiles der Druck-industrie Leykam-Ios esst Hal. die mit ihren Papierfabriken inIosefsthal und Görtfchach und bezieh-ungsweise mit der derselben Act,cngescllschaft gehörigen Holzschleifern in Zwifchenwässern unserm Kronlaudc angehört. Der in der Iudustrichalle postierte Kastcu enthält vorzügliche Tableaux der Lithographie, aus denen besonders die beiden Wandkalender Pro 1880 (mit den Ansichten von Serujewo und Wien) und l881 mit den Porträts des durchlauchtigsten Krön-Prinzen Rudolf und seiner Braut hervorragen. Von fachmännischem Interesse sind die Proben der Typc»-gießerci. der Stereotypie und Sahkuust. Der überwiegend umsassendere Theil der Exposition Leykam- Iosefslhal befindet sich aber in dem Südanncxe, wo die gesuchten Papiersortcn des Etablissements, die Druckproben, Verlagswcrke u. s. w. zur Schau gestellt sind und von Kennern und Laien alles Lob ernten. Iu demselben Annexe halten wir auch vor dem Kasten der Strohhntfavrik der Gebrüder Kurzthaler k ClMft. in Dom schale bei Stem, welche mit ihren schon weit lmo breit bekannten Artikeln von auf» geputzten uud unausgeputzten Strohhüten für Damen. H.rren und Kinder sowie mit den außerordentlich nett uud solid gearbeiteten Strohkörben und Strohtasckeil die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Man zollt dem Fabrikanten wie seinen Arbeitskräften un» serer gcwerbslüchtigcn heimischen Bevölkerung die gewiss gerechtfertigte unumwundene Anerkennung. Unweit dieser Objecte, doch v^-k-viu in eigener Gruppe, treffen wir A. Praschnikers Cementerzcug-nisse. die sich bekanntlich schon auf einer Reihe von Ausstellungen Prämien geholt, die erste 1840, schon im Jahre der Errichtung des Etablissements, das jährlich circa 200,000 Centner fertiges Product erzeugt, dlunl in Wien (wiederholt), iu Moskau, Trieft, Linz u. s. w. Diese in industriellen Kreisen bestrenommierte k. k. priv. Portland-Cement- uud hydraulische Cementkall-Fabrik in Kiain erscheint auch diesmal mit prächtige» Proben ihrer Leistungsfähigkeit, insbesondere mit schönen Vasen und dkzu gehörigen Säulenpostamenten aus Marmorcemeni; dir Marmor« Musaikplatteu überraschen durch ihre püMiche Au2-führung. Die Perle der Praschmler'schen Exposition 1722 Kronprinz Rudolf erhielt am 3. d. M. von seinem kaiserlichen Vater ein Telegramm mit der Anzeige seiner Beförderung zum Generalmajor. Die Garnison und die Bevölkerung Prags nahmen die Botschaft von der dem höchst populären Prinzen gewordenen Auszeichnung mit großer Freude auf. Das „Tagblatt" erfährt, dass das Handelsministerium zum Zwecke der Bekanntmachung der österreichischen Industrie in China die Errichtung eines permanenten Musterlagers unserer Erzeugnisse in Shanghai plant. Für diesen Zweck soll eine jährliche Subvention in Aussicht genommen sein. An die Czernowitzer Handelskammer ist, der „N. fr. Pr." zufolge, die Mittheilung gelangt, dass die rumänische Regierung eine Lieferung von 10,000 Militärzelten auf dem Öffertwege ausgeschrieben hat. Die Zelte sind binnen drei Monaten in Bukarest ab« zuliefern. Im ungarischen Ministerium des Innern tagt gegenwärtig eine Enquete, betreffend die Regelung der Staatspolizei und des Beitrages der Hauptstadt zu den Kosten derselben. Die Vertreter Pests erklärten, sie müssten auf der Herabsetzung des bisherigen Beitrages bestehen. In Böhmen spielte sich am 3. d. M me an die Äradlaugh-Affaire anklingende Begaben>)» it ab. Bei einer Schwurgerichtsverhandlung in Tabor bezeichnete sich der als Geschworner ausgeloste Alfons Stastny aus Padorow als Atheist. Als nun der Vorsitzende des Gerichtshofes ihm den Handschlag abnehmen wollte, erklärten sich sowohl Staatsanwalt als Vertheidiger dagegen, weshalb Stastny auch ausgeschieden wurde. Er protestierte und verließ den Saal. Die Manöver in Galizien. Bei der regen Theilnahme, welche allgemein in Bezug auf die Schlufs man över in Galizien wahrnehmbar ist, dürften besonders jene Maßregeln interessieren, welche in Bezug auf Verpflegung und Sanitätswesen getroffen werden. Alle Trup-pen erhalten während der Marsch« und Mauövertage die normalmäßige Marsch, als Uebungsznlage, ferner eine Etappenration mit 15 3 kr. per Tag und Kopf in Relutum, dann Dauerbrot (etwas härter als gewöhn« liches Brot, aber bei gleichem Nährstoffe weniger voluminös als frifches Brot) und Rindfleisch in nlUurn,. Diese beiden Artikel, welche in k?inem Falle reluiert werden dürfen, werden von den etablierten Brigade-Fleischregien, respective den Magazinen, gefasst, und ist bei Feststellung des Bedarfes, um für alle Fälle sicher zu sein, ein um 10 Procent höherer Truppenstand angenommen worden, obwohl contract-lich nur die wirklich genommenen Quanten bar bezahlt werden. Die nothwendigen Gewürze, Gemüse und die Getränke werden von den Truppen durch Handeinlauf en grog in den Aufbruchstationen beforgt uud auf Wartewagen mitgeführt, welcher Modus vorzüglich deshalb gewählt wurde, um den Truppen den Einkauf der bei der Mannschaft beliebteren Nahrungsmittel zu ermöglichen. Da ferner bei allen Truppen die Menage» wirtschaft besteht, so konnten den Leuten noch besondere Aufbesserungen zugewendet werden. Als „eisernen Vörrath" hat jeder Mann eine Büchse Gulyas-ilonserve mit sich, welche am letzten Tage verzehrt wird. Nebendem sind noch 48,000 Stück Conservebiichsen zur Ergänzung der etwa während der Uebungen aufgebrauchten „eisernen Vorräthe" be« stimmt, und gelangt der Rest unbedingt am vorletzten Manövertage zur Verlheilung. Jene Truppen, welche infolge der Bewegungen so weit von den Fassungs-orten entfernt sind, dass das rechtzeitige Eintreffen der Artikel in Frage gestellt ist, können Fleisch an Ort und Stelle durch Handeinkauf decken. Für die Pferde aller Truppen der Manöver oräre 66 da,tg,i1l6 ist eine 30tägige Haferzulage und Stroh zum Abreiben bewilligt. Die Aufnahme von Marketendern ist jedem Regiment freigestellt, für Brennholz hinreichend gesorgt. Ferner ist von Seite der politischen Behörde für jedes Armeecorps ein Civilconlmissär designiert, und werden Feldschäden jedesmal gleich nach der Uebung liquidiert. Tabak wird aus den Aufbruchstationen mitgenommen, doch sind die Trafiken der Manövergegend angewiesen, für Vorräthe an Tabak und Cigarren zu sorgen. Bezüglich der Sanitätsmaßregeln ist zu bemerken, dass jede Truppendivision zwei HilfsPlätze mit zw"i Wagen für Blessierte aufstellt. Für jedes Bataillon sind drei vollkommen ausgerüstete Blessiertenträgcr und für jeden Arzt ein Vandagenträger bestimmt. Sämmtliche Mannschaft mnss die Flanell-Leibbinde tragen. Die Anstalten sind mit den nothwendigen Medikamenten vollkommen versehen. Für den Fall, als besondere Labungs« oder Arzneimittel nothwendig sein sollten, sind dle Chefärzte mit Geld und Vollmacht versehen, die nothwendigen Anschaffungen sofort zu bewirken, wie überhaupt die Initiative der Stabsärzte in Bezug auf die Sanitätspflege unbeschränkt ist. Von den Divisionshilfsftlätzen werden die Kranken mittelst Wagen au die nächste Ortschaft oder Eisenbahnstlition gebracht und von dort in die Truppenspitäler über« führt. Selbstverständlich können im Bedarfsfälle Kranke auch au Civilspitäler oder in Gemcindcpflege übergeben werden, wie überhaupt für die rasche und rechtzeitige Evacuierung aller transportablen Kranken besonders vorgesorgt ist. Für den Fall des Eintrittes kälterer Witterung sind Winterdecken für die Anstalten und Spitäler vorbereitet. Dank der günstigen Witterung ist der Krankenstand bis jetzt sehr günstig und beträgt heute derselbe durchschnittlich 0 8 Procent. Ans den voi stehende», Anordnungen ist zu entnehmen, dass in Bezug auf Verpflegung und Sanität geschah, was überhaupt uur geschehe» konnte. Sollten dennoch Mängel sich fühlbar machen, fo wird die Ursache nicht in den Dispositionen, sondern in localen Ursachen zu suchen sein, denen in jedem einzelnen Falle im voraus zu begegnen ein Ding der Unmöglichkeit ist. Zur Situation in Frankreich. Der Frieden mit den Congregationen hat den täglich heftiger werdenden Krieg der Gambettistcn und Raoicalen gegen Freycinet zur Folge gehabt. Der „Temps" vertheidigt zwar ziemlich energisch den Minister des Aeußern. doch ist es fraglich, ob es ihm gelingen wird, ihn vor dem Sturze zu retten. Man setzt sogar voraus, dass Freycinet noch vor der Eröffnung der Kammer zurücktreten werde. Im Cabinet selbst scheint bezüglich dieser Angelegenheit Meinungs« Verschiedenheit zu herrschen. Cazot und Constans stehen auf Seite Gambettas, und fo ist denn wohl möglich, dass der scheinbar beendete „Culturkampf" nach der^ voraussichtlichen Demission Freycinets — von neuem entbrenne. Der ..Tenips" erklärt es als unwahr, dass die Erklärung der Orden, vorher dem Conseilspräsi-denten unterbreitet worden sei. In einem am 2. d. M. über diese Frage veröffentlichten Artikel l^M erwähnte Blatt: „Es scheint gewiss, dass v^ W Curie diese Erklärung anbefohlen oder doch "'^ ^ hat, in der übrigens' fehr berechtigten H^'""'^^ dieselbe die zwischen der Negierung und oen ^ gationen herrschende Spannung mindern wnn - ^ ziemlich große Anzahl von Congregatiolien ,^ Document auch wirklich mit der UnteraM . Oberen an den Cultnsminister abgeferM^^ andere aber in nicht geringerer Zahl uno ^z sehr bedentende haben sich bis jetzt enthalten,',^ die geistlichen Orden nach der persönlichen ^""^P Vorgesetzten zu handeln scheinen: die ewcn U ^,< dem Papst und hören anf die Bischöfe, 0". ^ hören nur auf sich selbst. Die Regierung ° ,^ iß unter diesen Umständen nur, wie Herr v. ^ .D, Montauban treffend gesagt hat, nach den' "^ ^ der Congregationen zu richten haben; er u .^ )ie Gesetze mit discretionären Gewalten ""^Mlos^ er nicht aufgeben kann noch aufgeben will- ^'' ^zil-wie er ist, ein Gesetz über die Genossei'sch"!'', ^ legen, wird er bis dahin nur gegen ^eien.! ^„e arcgationeu einschreiten, deren Verhalten ew ,^ ^ sofortige Execution rechtfertigen würde. ".^Fü genaue Sinn der Erklärungen des Mill's e'^!^,,!' und in diesem Maße scheinen sie uns nm " lichen Gefühl durchaus übereinzustimmen. M Zum gleichen Gegenstände schreibt man ol ^,„ Presse" aus Paris: „Ueber Freycinets K"^M'^ sich schwere Wetterwolken zusammen. ^'. h^e,^ iqentcu wollen sogar glauben machen, e' ^ . M Ünterwerfungsnote der Orden gekannt »no -i ^l!> Die Noyalisten verbreiten, er habe sich.^^M'?. und sich durch Zusagen gebunden, nnd die ^' ^, ?>« blatter rufen: Jetzt erst müssen die Decrele " ^ Orden ohne Unterschied durchgeführt weroeu- ^ cinet hatte aber von dem Acte cbcnsoweM . ^, als seine Collcgen. Nur war es «hm """ ^^ gleich nach der Schließung der IeMensE^ ,, sM, Orden ein entgegenkommender Schutt gcMtzetB! Ihm war dies nicht unangenehm, denn " ",^ l» weitere strenge Maßregeln einstellen z« " ^ c! ein neues Gesch den Gegenstand ordnei- ^, c Austreibung aller nicht autorisierteil ^N'.^ttp^ Opportunisten jetzt ebensowenig als del ^ ^ ., dent denken. Die Oldeu sind 'nicht gesta u, M° Regieruug kann erlauben. dass jede W^ "jeM ration, die sich in Rom bildet, sich ^.z geistN Professhäuser nnd Schulen gründe ">" "^setz"'st Amt versehe. Auch das neue AssocicUlon^.^, F die Bedingung stellen, dass jede ^^„de be^' verantwortlichen Chef habe, der sich "N "' jhre^ dass die Regierung ihre Statuten kenne "'h M^ barung beobachte und überwache. ^, l" .M^s», der nun gesetzlich erforderlichen Alltonsal>"^.^ge',, verfchieden sein. dass es zur Anerkennung ^lM, . lichen Genossenschaft nicht eines Msches A ^ Oroensqesellschaften nicht aussetzen '", ^r !>'^>l Recht aber erkennen die Orden auch w^ jM^ stehenden Unterwerfungsnote nicht an, M^, hat diese an der Sache wenig geäno^' ^ü ^ der 80 Jahre aber, die dem Sturze ^ ^ , publik folgten, hat das Ordenswesen y e ^z Verbreitung gefuuden. dass eine allgeN" ^ ^ . sung derselben viele Interessen verletzen, .^stl^ erzeugen würde. Ja, es reichen dle " ^< müsseu wir aber draußen im Freien suchen, auf dem steirisch«grünen Wiescnplan, wo sich dieses Object besonders gefällig dem Auge darstellt; es ist dies die „Iägerstatue" aus Cementguss, ein frischer froher Jägersmann, das Gewehr auf dem Rücken, den Bergstock in der Hand, den erlegten Rehbock zu Füßen, ein vorzüglich geeignetes Decorationsstück in dem Garten eines Iagdfreundes. Eine eigene „Halle" ist den Geräthschaften für Feuerlöschwesen eingeräumt, und spielt hier die erste Rolle die Laibacher Firma A. Samassa, die in einer solch' imponierenden Breite nnd mit so tüchtigen Erzeugnissen auf dem Kampsplatze erschien, dass mehrere gleichartige, bestrenommierte Firmen vor ihr das Feld räumten und ihre Anmeldungen zurückzogen. In derselben Abtheilung frappiert bei näherer Unterfuchung ein ganz neu construierter — Kinder-Leichenwagen der Grazer Leichenbestattungs-Anstalt. Anfänglich sollte dieses Object wegen seiner tristen Bestimmung nicht acceptiert werden, doch da sich dasselbe auf den ersten Blick nur als ein äußerst eleganter Vlaswagen (Zweisitzer) präsentiert und es erst genauerer Betrachtung bedarf, dass mau des hinter dem blauverhängten Kutschbocke angebrachten Glaskastens für Einschiebung der Kindertruhe ansichtig wird, so siegte schließlich compe-tenten Orts das technische Interesse über die gewiss gleichberechtigte Gefühlsregung. Im Nordannexe begegnen wir auf dem Wege rechts bald neben der mit allem Chik angeordneten des Walzwerkes der k. k. priv. Süd- b^ngest^cyast in Graz. zwar aus kleinem Naume. aber bedeutend durch den Inhalt des Ausgestellten, der Gewerkschaft in Littai. welche 'in netten „Schüsserln" die nutzbaren Mineralien des „Ganges" (Bleiglanz, Handsieb, Salzgut. Zinnober) zur Anschauung bringt; eine mit vieler Sorgfalt ausgeführte Situatiuusskizze bietet die genaue Uebersicht dcs Berg« baubeznkes der Gewerkschaft Littai. wie sie sich in der Richtung zwischen der Südbahnstatiou und dem Baron Apfaltrer'sclM Schlosse Grünhof ausdehnt. Die Mitte dieses Annexes, scheinbar abschließend, doch durch ihr«. ..Stollen" die Verbindung mit dem weitern Theile natürlich vermittelnd, bildete die mit eminentem Geschicke insceniertc Darstellung der Luft-Drahtseilbahn des Oistroer Kohlenbergbaues in Hrastnigq, den Gegenstand allgemeiner Bewunderung. Die Freundlichteit der Anfsichtsorgane — am Eröffnungstage machte Herr Director Ihue selbst die Honneurs — wird von der neugierigen Masse fust ununterbrochen in Anspruch genommen, welche daL Hin- und Herfahren der in natürlicher Größe vui> handenen Förorrgefäße nicht genug bewundern kann. Diese Lnft-Drahtseilbahn. die an Ort und Stelle nicht geringe Terrainschwierigkeiten zu überwinden hatte, misst in Wirklichkeit 3000 Meter Länge, und erscheint das Drahtseil daselbst nnr durch (hier in imtm-l,. zur Anschauung gebrachte) Stützen stellenweise gehalten. Fachmänner werden sich besonders für die Stollrn-und Strecken-Aufbaue mit Elfen, sowie für die gleich, falls eifernen Schacht-Ausbaue (die ersten für Steier-mark und Krain), für die gegen starken Druck gebogenen Firststreben, für die eisernen Fahr-» und Versetz. ^fiic ^ schachte, für die Stollenprofile selbst (alls Stein und KM ^b'D nicht minder sind aber die znr > riesigen Blöcke der vorzüglichsten KMe^F^ ü 20 Zentner) geeignet, auch das «e ,, ^ fesseln. Ueber die Gegenstände alls ^ ^^ .^ Director Ihne gehörigen Vleiweiß- '"" " ^ ,^ in Hrastnigg, die ein ganz Material verarbeitet, werde ich nächste"^ ^M^ sprechen, und beschränke ich mich heute ' ^he Schönheit und Güte der neueu wwe" " ^c e " .„lch ', aber buchstäblich genommen, das "uWas<: Ä"H Denkmal unseres unverqesslichen ^' ,, K,- h tritt uns auf dieser Exposition "'^H ^ ^ Handlung und Buchbinderei von "^al^ Oy. "äinlich ein Prachtexemplar der W >Vqe ?,> s<< dolfswert erschienenen neuen M^ «^ des Herzoglhunls Krain" ausgestc" ' ^i' ° „f H Tilel schon, den es trägt — abgcs^ „it'll F "ichen Ausstattung - fasciniere''^ . ^„0^ Landslente, die da besuchen die G"s luug 1880! 1723 > ^I^''"be Gambettas, welcher Auf-ältlichen Nr..«" ^""c?dats und Annäherung an den ?'t dem Un w ?"^"bt. Die Regierung darf daher ^ Decrete 3 ^"^sacte. den die Ordei, vorhaben. ^wetlm? .c" """" nipudNcaine gegen !°Usche N.,'^ ^'"e äußere, fpecicll seine or'icn-^>'wch in. . . Mchcinet hat die Berliner Con-^W. Er ^, ^- ^^'crnng Veaconsfields herbei-3"^"'. vorae 6^' ^'"I^inie. welche diese Conferenz ^lwn GsaV^en. aber er weigert sich. anf das 3" VenM^ ^/!'',zugehcn; er will Frankreich vor ^l'gto. ^^'ltcn. Man sncht ihn. gerade wie i bmsfraae' n L" ^ ^ bringen. „Er ist in der ' b°r ri u2 "'V'^ llcnng". sagt man; „er ist ^ binteIH? ^"^ 'ucht englisch genug«, ist ^tt K^ '------------------------------ Neber ? ^" Engländer in Afghanistan. 3,^"ista„ v?r«tt^V^" Sieg der Engländer in ^ DeV'"^^ das indische Amt in London ?n^Us ^k/es commandierenden Generals ..^"achmitt^ ^ Kandahar. I.September w ^W , u.^ '^ Khans Armee wurde heute A ^"hält'«m^ Zuständig zerstrent. mit. wie ich ^ ' ^g" rde^'3 ^"ngem Verluste unsererseits! °^> luu k ge'wmmen. die zwei verlorenen 3?""e U"d verschiedene aus- M N» '?" von unserer braven Infanterie 3^ folgte den Feind! Neun Ne^" getödtet '7 ^ "der verwundet; 18 Mann U!^ Truppes jc7""""det. Der Verlust der ein-da« ^ "icht s>>> ' "^ unbekannt, allein wahr« U°^"^ichnan ,!"'?" weiter meldet Roberts. H? '" T. « k^ölich ermordeten Lieutenants Auf?p!^ahrez l"ltroftl)e von Kabul im Herbste des stc,7?terh^ W stch General Roberts um die «tt d"^ ^ttdie^ "'fischen Ansehens in Afghani-f°tt>^ ^„l^z^'le erworben. Er hat dm Rache-dlilcklc', ""ter li."s beleidigte britische Nationalgefühl ein?"W. üb?,^" Schwierigkeiten in kurzer Zeit 'che >s'G^ Mörder d?s Majors Cavagnari N>h /uiftpenm^ gehalten, und so lange er mit ^ ^nigssF cht ,„ Kabul stand, wagte der Anf. voil w eber ^ ^ ^ntruni des Landes sein Haupt des en!'b°char ,1^"'- Ebenso rasch, wie er damals "^Vchen « ^"bul eilte, um die Ermordung d«^ rächen, hat er jetzt den U entsetzt "^'chlagen. um das bedrohte Kau- ^rVcheS^^'^ Mann - darunter gegen ""e 2?^ vm^"'traf Roberts am letzten August <^l der ^. "dahar ein E.st nachdem er noch ""f. u.!7 an sich ^'^n Garnl on — ungefähr 2000 5> > Nr ,'?'glatte, suchte er Ejub Khan ^>w ^Nsfe V' des vorgestrigen Tages schritt > w" ^'k2 ^""' dessen Armee 2^000 > ? "ou S, ° "' k^te. stand fünf Meilen ^'N' "" r7ch ?"i'""d vier Meilen westlich von ^en ?"i. Z' ' "/er des Argandab. gegenüber "«l ungeheuer ^N ""d das D.«,^' strecke durch den Zam- , Ü'^lss aus .^'^°" Wardak. durch we ches ^H"s Ha pl^''^ebirge in das Thal tritt? ^' ^ 'u der Frout gegen ^d«h° "^Meut. h'^H"^ ZU". Angriffe vor. ein Me,,? "ach GiMf ^ ^ -^ großen Ehaussc'e von "gtiff»el der A U^""?.. griff gleichzeitig den ^ Wten die N"' °"' "ud diesem doppelten d "3 '""ng. d7^er A'sk"'5"ls 3"berts von ^ ^>° ^?'"5sjuV^'' riistet sich. um das seines coustitutionelle,, l«>^>°ller Weis^7.°uf den 7. April 1881 ^ 5^fs^rde„ ;."' ufl wer» Großartige V.r- ^°l ^ y'"' o habe,, l^ ^beilen Brasiliens jetzt l°nd n ^«!^ n"r in der H«.U " iU ve' Ean Lui, ,."^ '" ^"hl"' Sau Paulo. ""stalten/^" Oliuda T°mites gebildet ^ " «estllchle,ten zu berathen. Die in Oesterreich lebenden Angehörigen des brasilianischen Kaiserreiches nehmen ebenfalls lebhaften Antheil, uud es wird beabsichtigt, dem kunstsinnigen Monarchen zu diesem Tage ein würdiges Gescheut nebst paffender Ndresse zu übersenden. Dom Pedro ist mit Rücksicht des Zeitpunktes seines Negieruugsantrittes (1831) gegenwärtig der nm längsten regierende Mouarch der Erde. Bei nominelle Ueberuahme der Negierung 6 Jahre alt. volleudet D^»l Pedro am 2. Dezember d. I. das 55. Lebensjahr, — (Stürme iu Spanien.) Die Nachrich-teu über die Stürme, die am lehtcu August in ganz Spanien tobten, lauten ganz entsetzlich. Die Eisenbahn züge. die von Norden kamen, mussteu ihre Fahrt einstellen; mehrere Couducteure und Reisende wurden schwer verwundet. Durch siebzehn Stunden hielt ein förmlicher Siutflutregen an. Iu Madrid schlug der Blitz siebe», mal ein und tödtete zwei Personen. Von den Küsten werden zahlreiche Schiffbrüche gemeldet. — (Unglück mit dem Postwagen.) Ueber ein Unglück, das einem Postwagen bei Brail in der Schweiz zugestoßen ist. bringt der „Fr. Rhätier" folgende Darstellung: ..Unweit Brail, in der Richtung nach Zernetz, hatten Bergamaökcr Schafhirten ihre Ware in der Strahenlinne abgestellt und mit frischen schmutzigen Häuten überdeckt. Da die Straße an diefer Stelle eine kleine Biegung macht, sah sie der Vorübergehende erst. wenn er hart vor ihnen stand. So gicng es anch der um 7 Uhr 15 Minute» von Zuh nach Zernetz abfahrenden Post. Weder von dem Postillon noch von dem neben ihm anf dem Bocke sitzenden Conducteur wurde das Vorhandcnsei» der Effecte«, der BergamaSler bemerkt; da, als sie an der verhängnisvollen Stelle an« langten, scheuten plötzlich fämmtliche Pferde und machten einen Seitensprung. Infolge dessen stürzte der Postwagen über eine Böschung hiuuuter, die Deichsel zerbrach u»d der Wagen überstürzte noch einmal. Das Ganze war das Werk eines Augenblicks gewesen, ein Anhalten der Pferde war rein unmöglich. Das Schreien eines Kindes im Coupe brachte drin Couducteur und dem Postillon, die vor Schreck «ud vom Sturz betäubt waren, das Schreckliche der Lage zum Bewusstsein. Zwei Herren, eine Frau und ein Kiud ware» leicht, meist durch GlaSschnitte, verwundet, ein Herr war mit dem Schrecken davongekommen; einen der Reisende» jedoch, Herrn Barrin» ger, einen jungen Amerikaner, der in Wien Medicin studierte, fand man nnter dem auf der Seite liegenden Wagen bereits entseelt. Eonducteur und Postillon trugen einige Quetschungen davon. Die Pferde blieben unver-sehrt und der Wagen war wenig beschädigt. Der »»> berechenbare Zufall hat bedauerlicherweise ein Opfer gefordert. Es ist eine bekannte Thatsache, dass der An» blick oder Geruch frischer Thierhäute die Pferde in ungewöhnlichen Schrecken jagt, und folltc daher der Transport solcher Gegenstände mit doppelter Vorsicht bewert, stelligt werden. — (Ein Raubanfall im Ei senbahnwag. g on.) Gegenwärtig macht in London ein Naubanfall viel von sich reden, der in seinen Einzelheiten an daS Verbrechen erinnert, wegen dessen vor 15 oder 16 Jahren ein Deutscher, Namens Franz Müller, in London vcr-urtheilt und gehenkt worden. Am vorletzten Samstag, abends gegen 7 Uhr, wurde ein Commis. Namens Le< wis, der sich in einem Waggon erster Classe der unterirdischen Gürtelbahn (Metropolitan Railway) von Ken-singtun zu seinem Chef iu Spitalsields mit einem Betrage von über 100 Pfund Sterl. in Gold und Silber begab, von einem früher in denselben Diensten gestandenen jungen Mauue, Namens Perry, mit einem Stocke angefallen und des erwähnte» Geldpalets beraubt. Perry hatte zuerst versucht, sein Opfer durch Chloroform zu betäuben; da ihm dies aber nicht gelang, versetzte er ihm mit einem Stocke einen schweren Schlag auf den Kopf. Lewis verlor indes nicht die Vesinuung, sondern rang mit seinem Augreifer in verzweifelter Weise. Einmal versuchte Perry sogar sein Opfer aus dem Waggon zu stoßen, wodurch, wenn ihm dirs gelnngeu wäre. Lewis ohne Zweifel getödtet worden wäre. Auf die Hilferufe des Angefallenen kam endlich ein Passagier herbei, dem es mit Hilfe eines Eisenbahnpolizisten glückte, den Räuber zu ergreifen uud ihm da» Geldpaket abzuneh« men, Lewis befindet sich infolge der am Kopfe erlittenen Verletzungen in ärztlicher Behandlung; seine Wnn-deu sind jedoch nicht sehr gefährlich und er war bereits imstaude, vor dem Untersuchungsrichter Zeugnis wider Perry abzulegen. Letzterer wurde von dem City-Po» lizeigerichte wegen versuchte» Raubmordes vor die Geschwornen gewiesen. — (UnfreiwilligeLuftfahrt.) In Youngs« town (Ohio) hat eiu Ballon Captiv am 3l. Juli d. I, die Stricke zerrissen und ist auf und davon gegangen. In der kleinen Korbgoudel, welche sich unter dirsrm Riesenballon befand, standen gerade ein Manu u»d eine Frau. welche vom Lande iu die Stadt gekommen waren, um das Wnuoer zu betrachten. Eine große Menschenmenge stand an den Seilen, als sie durchrissen, und ein SchrcckenSrus ertönte von allen Lippen. M>t rasender Schnelligkeit stieg der Ballon in die Höhe, und erst als die beiden Unglücklichen in der Gondel die Erde imter sich immer mehr und mehr schwinden sahen, wurde ihnrn ihre schreckliche Lage klar und ihre lebhaften Bewraunaen verriethen ihre fürchterliche Verzweiflung. Dcr Ballon nahm hoch oben eine nordöstliche Nichtung an. wurde immer kleiner und verschwand endlich ganz. Obgleich nach allen Richtungen sofort telegraphische Depeschen gesandt wurden, hat man bis jetzt leine Nachricht von dem Ballon und von den beiden Unglücklichen, denen die Einrichtuug desselben vollkommen unbekannt war, — (Verunglückter Tourist.) In Helgoland ist ein unbckanuter Tourist von dem Plateau der Nord. spitze der Insel herabgestürzt. Zerschmettert durch deu furchtbaren Sturz, fand man deu Mann todt auf den Straud hingestreckt. — (Nachträgliches Honorar.) Ein Ver. liner Rechtsanwalt erhielt biesertage von der Verwaltung eines Krankenhauses in Sachsen ein kleines Palet mit der Bemerkung, dass der daselbst verftorbrne Christoph W. die Absendung desselben an den Advocate» angeordnet habe. In dem Paketchen befanden sich Uhr und Kette von gediegenem Golde mit folgendem originellen Begleitschreiben: ..Werter Herr Rechtsanwalt ! Ich lige hir auf dem Tod ins Krankenhaus und muß bald sterben. Die Uhr und Kete, wo Sie mir damals vor neun Jahren vertheidigt haben, als ob ich gar nicht stehlen gekonnt habe, war richtig raus gedrat. ich habe sie noch und weih nich. wem ich ihr schenken soll. Nehmen Sie sie. werter Herr Rcchtsanwalt, meine Verwandte solen nichts kriegen, weil sie mir von klein an zu schlecht be» haudelt haben, Es kann Sie ja auch egal sein. die Uhr ist fein und die Kette auch. warum sollen Sie ihr nicht tragen. Also schenieren Sie nicht, ob Sie ihr tragen, oder wer anderer. Ich danke auch noch schön damals für die Vertheidigung, es fehlte nicht viel und ich Wal dran. Sie Mordmann haben mir rausgerissen und köunen nu auch etwas davon tragen. Ich grüße ihnen als Ihr Christoph W." Locales. — („Eine Versammlung der sloveni. fcheu Parteiführer") In der Grazer „Tagespost" vom 4. September finden wir folgende Nachricht: «Vor« gestern fand in Dobrava bei Luibach eine Versammlung der slovemschen Parteiführer statt, bei welcher auch der lrainische Landespräsident Wiukler anwesend war. Die Theilnahme des LandeschefS an einer Versammlung en-ragierter Föderalisten erregt in Laibach allgemeines Auf-sehen." — Wir hätten diese Nachricht, welche, wie so viele andere ähnliche Nachrichten über unsern LnndeS» Präsidenten, das hiesige Pnblicum ohnehin gebüreno zu würdigen weiß, nicht weiter brachtet, wäre dieselbe uicht von verschiedenln Wiener Glattetn reproduciert und in tendenziöser Weise glossiert worden. Der wahre Each-verhalt ist folgender: Wie der Laudcspräsident dann und wann hervorragendere Persönlichleiten auch in der Umgebung Lai« bachs ohne Rücksicht auf deren politische Gesinnung zu besuchen pflegt, so stattete er am 2. September nachmittags mit seiner Gemahlin uud seinen zwei älteren Kin<> dern in Begleitung seines auf einige Tage bei ihm weilenden Jugendfreundes Andrea» Marusii, Gymnasialprofessors in Görz, einen Besuch auch der Familie des Reichsraths- und Landtagsabgeordneten Dr. Poklular in Dobrava ab. Daselbst traf er den Dr. Bleiwels mit dessen Gemahlin und deren zwei kleinen Enkeln an. In diefer Gesellschaft fanden sich bald auch der Ortspfarrer und seiu Cooperator ein. welche den Landespräsidenten bei seiner Ankunft, vereint mit der Gemeindevertretung und vielen Infassen. in feierlicher Weise begrüßt hatten. Diefe Vetfammlttng. iu welcher sich nebst den genannten Herren vier Fcaueu und sechs muntere Kinder befanden, blieb die ganze Zeit bis zur Abreise bei-sammen. sie machte einen kleinen Spaziergang im Orte, besuchte die Kirche daselbst, dann den Herrn Pfarrer, ergötzte sich bei dem schönsten Wetter an der reizenden Gegend, lieh sich auch — insbesondere die sich des besten Appetites erfreuende Iugeud — die ihr von der Familie des Dr. Pollutar und auch vom Herrn Pfarrer in freundlicher Weise gereichten Erfrischungen recht gut schmecken und trennte sich nach ein paar Stunden in der fröhlichsten Stimmnng. Das also war die denkwürdige „Versammlung cnragierter Föderalisten," bei welcher auch der Herr Landesprilsident Winkler anwesend war. Was doch wohl diese Versammlung — an deren Berathungen sich sogar Damen und jmige Staatsbürger, und zwar letztere besonders lebhast, betheiligten — für Pläne geschmiedet haben mag?! Der Correspondent der Grazer „TageS-post" mrint, dass die Theilnahme oeS LandeSchefs an dieser Versammlung in Laibach allgemeines Aufsehen erregt habe. Wir aber meinen, dass allgemeine» Aus-slkrn in Laibach und im Lande nur die Frechheit erregt, mit welcher die Gegner deS Landespräsidenteu in ihren Berichten über ihn — zu lügen pflegen. — (Aloysianum) In das hiesige fürstbisch»f< lichc Knabensemiuar (Collegium Aloysianum) sind für das lommende Schuljahr 16 Gymnasialschüler neu aufgenommen wordci,, und zwar zehn Schüler der dritten, zwei der vierten, drei der fünften uud einer der sechsten Cwsft. -- (Für Lehrers Witwen.) Die vom verstorbenen Normalschuldirector iu üaibach. Ehrendomherrn Johann Nep. Schlater errichtete Stiftung zur Unter, stützung einer VoUsschullehrerLwitwe ist ftr, die M 1724 des lehtabgelaufenen Schuljahres in Erledigung gekommen. Gesuche um Verleihung dieser Stiftung, auf welche den Bestimmungen des StWbriefes zufolge arme und gut beleumundete Volksschullehrerswitwcn. deren Gatten durch mindestens zehn Jahre im Lande Krain in lobenswerter Weise als Lehrer gedient haben. Anspruch besitzen, sind bis längstens 20. d. bei dem fürstbischöflichen Consistorium in Laibach als Verleihungsbehördc zu überreichen. — (Universitätsstudenten.) Im lehtabgelau« fenen Sommersem?ster waren an der Wiener Universität 8 2 Hörer aus Krain iuscribiert, während an der Grazer Universität genau die Hälfte dieser Hörerzahl aus Krain (41) zu finden war. Letztere Universität wird bekanntlich trotz ihrer geringeren Entfernung schon der zahlreichen Knaffl'schen Stipendien wegen, welche nur in Wien genossen werden können, von den Studenten aus Krain weit weniger frequentiert. Die Gesammtzahl der Studenten an der Wiener Universität betrug mit Ende des heurigen Sommersemesters 3896, davon entfielen ans die theologische Facultät 172, auf die juri« disch'politische 19l8. auf die medicinisch-chirnrgische 991, auf die Philosophische Facultät 666. Die Zahl der in-fcribierten Pharmaceuten betrug 149. — Der Heimat nach zählte mau 2801 Cisleilhanier. 834 Angehörige der Länder der ungarischen Krone und 26 l. Ausländer. Von letzteren waren 38 aus dem deutschen Reiche, 44 aus Rumänien, 33 aus Serbien. 21 Russen, 18 Italiener, l6 Schweizer, 12 Engländer, 10 Türken, 9 Franzosen, 6 Bulgaren, 5 Griechen, 3 Spanier, 2 Belgier und 1 Holländer. Von den anderen Welttheilen war Amerika durch 40, Asien durch 2, Afrika durch 1 Studierenden vertreten. Was die Eisleithanier anbelangt, so vertheilten sie sich folgendermaßen: Nicderösterreich 850, Mähren 584, Böhmen 439. Galizien 250. Schlesien 124, Oberüsterrcich 119. Krain 82, Dalmatien 52, Buko< wina 46, Steiermark 47. Tirol 46, Trieft 45. Kärnten 38, Salzburg 25. Istrieu 24. Görz und Gradisla 18 und Vorarlberg 10. Unter den Transleithaniern waren 604 Ungarn. 134 Siebenbürger. 49 Kroaten, 46 Sla-vonier und 1 Militärgrenzer. Neueste Post. Krysowice, 6. September. Der Kaiser begab sich heute mit der Militärsuile und begleitet von den fremden Officieren und Militärattaches schon um halb 7 Uhr früh von Mosciska nach Sadowa-Nisznia zu den Manövern. Abends findet Hoftafcl statt, zu welcher ein großer Theil der fremden Militärs zugezogen wird. Als gestern der Kaiser zum erstenmale in Sa« dowa»Wisznia eintraf, gestaltete sich der Empfang in derselben enthusiastischen Weise wie überall. Se. Majestät war sehr erfreut darüber und sagte zu dem Ve» zirkshauptmanne: «Sagen Sie der Bevölkerung, dass ich ihr dankbar bin für den freundlichen Empfang, den sie mir bereitet hat." Üemberg, 5. September. (N. fr. Pr.) Die Vor» bereitungen zum Empfange des Kaisers schreiten rüstig vorwärts. Die Triumphbogen auf dem Bahnhofe sind bereits fertig. Die Bürgerwache. aus etwa 3(^0 Personen bestehend, hat sich heute organisiert. Ein Adels« Banderium von 60 Reitern hat sich zur Begleitung des Kaisers gebildet. Pest, 5. September. (Pr.) Auf die telegraphische Bitte der Stadt Szegedin, der Kaiser möge am 23sten bei der Durchreise von Ezegled nach Fimftirchen in Szegedin aussteigen und daselbst verweilen, wnrde der Szegedincr königliche Commissär Ludwig Tisza verständigt, der Kaiser bedauere, diese Bitte nicht erfüllen zu können, und zwar mit Rücksicht anf die fremden Militärattaches, welche zu den Fünfkirchener Schlussmanöoern kommen. Der Aufenthalt in Szegedin würde eine Abänderung des bereits festgestellten Programms der Fünflirchener Schlujsmanöver verursachen. Agram, 6. September. (N. fr. Pr.) Die Ral-liierung der Landtagsparteien ist bereits vollzogen, das Zahlenverhältnis gestaltet sich folgendermaßen: die 29 Virilisten stimmen sämmtlich für die Negierung, ebenso die 38 gewählten Abgeordneten der Regierungspartei, 24 Abgeordnete gehören der Mrazovic-Partei an, 6 sind Staröeviöianer, 3 Wilde; die Majorität ist somit der Regierung vollständig gesichert. Ragnsa, 5. September. Zwei Versuche der Albanesen, Dulcigno in Brand zu stecken, wurden von den Türken vereitelt. — Der Gemeinderath von Dulcigno wurde von Niza Pascha benachrichtigt, dass die Uebergabe dieses Ortes an Montenegro am 12ten d. erfolgen wird. Berlin, 5. September. Bezüglich des Kölner Dombaufestes hat man hier in maßgebenden Kreisen nicht besorgt, dass dem ausgesprochenen Willen des Kaisers über die Veranstaltung des Festes irgend welche Maßnahmen der kirchlichen Behörden dem Zustandekommen des Festes hinderlich entgegentreten möchten. Der Kaiser legt ein ganz besonderes Interesse für die möglichst feierliche und denkwürdige Veranstaltung des Dombaufestes an den Tag. Beide Majestäten, das kronprinzliche Paar, womöglich alle preußischen Prinzen und, wie es heißt, mehrere deutsche Souveräne werden dem Feste beiwohnen. Der ehemalige Erzbischof Mel« chers hat angeblich direct von Rom aus die Abhaltung eines feierlichen Tedeums anbefohlen und zugleich den Wunsch ausgesprochen, dass man sich jeder kirchlichen Demonstration bei dieser Gelegenheit enthalten möge. Demnach müssten diesbezüglich Verhandlungen mit Rom vorausgegangen sein. Paris, 5. September. Obgleich einerseits behauptet wird, Grcvy nähme in der Cougregationsfrage energisch Partei für Freycinet, so wird dennoch anderer' seits Herr Challemel-Lacour bereits als Nachfolger des jetzigen Ministers des Auswärtigen bezeichnet. Am 15. d. M. kehrt Grcoy auf zwei Tage hiehcr zurück, um den Vorsitz in einem Ministerrathc zu übernehmen, an dem sämmtliche Minister theilnehmen werden. Weiterhin verlautet, die Erklärung der Congregationen wurde bisher nur von etwa vierzig Oberen unwichtiger Orden unterzeichnet und dem Minister des Innern zugesandt. Uebrigens ist eine nrue Wendung eingetreten. Gambettas Einfluss treibt die Regierung znr Ausführung der Märzdecrete. Es werden bereits im Ministerium Instructionen ausgearbeitet und sonstige Gorarbeiten gemacht, um die unautorisierten Con-grcgationen demnächst anszuweisen. London, 5. September. In der gestrigen Si» tzung des Unterhauses erklärte Gladstone im Laufe der Debatte das europäische Concert als das wertvollste Instrument in den großen internationalen Fragen, so lange es auf uneigennützigen Principien beruhe. Wenn die Regierung auch zugebe, dass die Politik der Unabhängigkeit des türtischen Reiches aufrecht« erhalten werden solle, so sei sie doch durch alle Grundsätze gehalten, auf die Einführuug von Reformen in den türkischen Provinzen zu sehen. Wenn aber die Pforte sich weigere, diese Reformen vollständig gehörig einzuführen, fo müfsten die Integrität und Unabhängigkeit des türkischen Reiches für sich selber sorgen. Die Negierung werde mit Vorsicht und Discretion handeln, so lange sie im Einvernehmen mit den Mächten handeln könne, nm von der Türkei die Erfüllung der eingegangenen Verpflichtnngen zu erlangen. Die Finanzbill wurde in dritter Lesung angenommen. Der Schluss des Parlaments erfolgt nächsten Dienstag. London, 5. September. „Standard" bestätigt hrutl>, dass die Bedingu.lgen der zwischen Peru und Ehili geschlossenen Friedenspräliminarien vereinbart wurden. Peru zahlt alle Kriegskosten. Chili über, nimmt die Halste der Nationalschuld Perus, welche vor Ausbruch des Krieges bestand. Handel und GolkswirtschaM Ocfterreichisch-ungarische »anl. In der Zc't""" ^ci li. August haben sich in dcn haufttgcschäftszwelü^ ^.Hl eichisch-uugarischen Vant folgende Veränderungen elu,^„, ganknotcnumlauf nahm um 11,442.080 sl. z". °" M« >abcn um 409.848 fl. 98 lr. mit, die anderen >o"^D Üerbindlichlcitcn um 63,839 fl. 92 5 lr. ab. WaS ° ^Fg, inbelangt, so zeigt der Metallschah eine Zunahme von, ^, ?5 lr.. der Escompte ebenso von 7.793.219 fl. 38 lr.. °" ^W Portefeuille eine Zunahme um 104.883 fl, N "-< " ^lh h ine Zunahme von 1.736.700 fl. Der Staatsnoten« im 19,746 fl. abgenommen. ______^.—-" Anstckommene Fremde. Am 6. September. . A» Hotel Ttabt Wie». Dr. Äußerer. Mtsbesiher. W ^ Fichtenwald, — Geiger Julie. Stuttgart. ^ ^, ^ M»l Hitler, Assccuranzinspcctor. und Nirnbaucc, WM'- <^,l l. t, Fiuanzwth i. P,. Tricnt, - Panltc. A""«!'^ ^! Görz. - Dr, Kuettstorfer. l. t. Professor. 3'U'"^M, Kaufm., Groslbreiteubach. - Stchr. KaufM-. " Stahlt, «aufm,, Lyon. ..„.:« M" Hotel Elephant. Dr, Kraus sammt Frau und CambM ,^ M Trieft, - Czcrwcula. Kausm,, Klagenfurt. -stadt. Reiner, Lehrer. Görz. ^,. ^ B'° «aiser von Oesterreich. Kristinus, Ncis.. Wien, ^ Schulleiter. 2t. Veit. — kragt, Oberlehrer, «»" Lehrer. Nclimarttl. — Grcbeuc. Gurlfeld. EiM ° viohren. Herzog, Prag. ~ Fleifchmaun, Pr"° .'^ M" amter, uud Lind, Wien. — Visjal, OnmdbeM^^ Verstorbene ^ Den «.September. Maria Mcjal, g"" ZB :i I. Kuhthal Nr. 1. Tuberculose, - Älnton I""^ i, l abnksarboiterssiihn, 26 Stunde». Caroline'ianm" x'nsschwäche. Im t. ,. Garniso „ ssPitale - ^M, Den 3, Sept e m b e r. Iohauu Prona""' 'v^^, M l3 I.. Neilschiilftlal.!. Selbstmord durch Vergift«"» 'ali, und wurde grrichllich obduciert, ——-------------------------------------7" ^iboch' Meteorologische Beobachtungen^" ^ ^ « Ä L»,^ st H ^ ? k 2ß, 5 "" ö 5Ä^ 2 « 2 3 n- Kl"! 7U.M? '74180'! >14-4!' windstill"! ^. "^ a. 2 „ n. 739 i)7 123'4,SW,sch,oach d'h^ 9 ^ Ab, 739 9! ^l«'«i iSW,fchwach >t"'^,^M» Morgens start näsfcnder Nebel; die sclMe ^, 3 s°" 'lallend. Das Tagesmittel der Wärme ^ ^ ' ^ ?em Normale. ^^-^.,a, ---------------------.................... "VValnb^ Verautwortllcher illcdacteur: Oltoma» "^^ W Tiefbetrübten Herzens geben, "ir H'^ ^!> W wandteu uud Velanuten die lraur'sse ""^ ^tt»'' > W dem Hiufchcideu der unvcrgesslichcn l^'^hlN»^' l W beziehungsweise Mutter, Schwieger« und ^" l«> der Frau > Johanna Didak^ ^ W welche den 7. d. M. um 4 Uhr nloraens, " cA W mit dcn heil. Sterbcsacramcutcn. nach l"'» z„, ßett" lW vollen Leiden im 70. Lebensjahre l">» W eutschlafcn ist. 3icrblicb<' W Die cutscelte hülle der theuern "H„,MU >N luird dcn 9. September 1880, um 5. Uhr """^. B" M vum Trauerhaufe — Alter Martt ^r. W St, Christoph übertragen werden. . ^ehn'' W Die heil. Secleniuesseu werden '" W Kirchen gelesen werden. >« > Friede ihrer Asche! > W Laibach, am 7. September !iM ^^ > > Franz Didal, ,. l. peus. Laudesreg.^^' M « W Gustau Didal, Sparcassebeamter' ^ 'b.V'" > W Stehno, Schiuiegerfohn: Maria SttY ° ^,ift!, « D Tochter - Oscar nud Marie Stehno^^^ß ___________________________________________________________________________________________________________________________^^Ott'^' !)^rspl)^rl^t ^^"' ^ September. (1 Uhr.) Das Geschäft bewegte sich mit Rücksicht auf dcu durch das jüdifche Neujahrsfest veranlassten geringerm Besuch in "g" ^ ^ ». , sv vv»»v^». Tendenz war im allgemeinen eine feste. Devisen und Valuten steifer. ^^-^" »e!b war, Papierrente........ 72 85 73 Lilberrente........ 7380 7395 «oldrente ......... 88 90 89 05 Lose. 1854........ 12425 12450 . I860........ 132 13250 . I860 (zu 100 st.) ... 133 - 13350 . 1864........ 173 - 173 50 Ung. Priimlen.«nl..... 11175 112 25 Tredit.L.......... 17875 17925 Theih.Regulierungs» und Sze« gediner Lose....... 109 90 110 10 Rlldolfs.L......... 18- 1850 Prämieuaul. der Stadl Wiei: 120 25, 12o 7b Danau.Negulierungs'Lose . . 112 50 l!3-Domäntr..Pfandbriefe . . . 145 - 146 -Oesterr. Schahfcheine 1881 rückzahlbar ......... 10130 10170 Oesterr. Schatzscheine 1882 rück» zahlbar......... 10l 75 102 Ungarische Goldrente .... 11045. 1 »060 Unaarische EisenbahN'Anleihe. 126 - 12« 50 Ungarische Eisc,lbahn>Anleihe, ^nmulativstücte...... 125 50 126 - N" d«i Gtadtgemeinde V»nnde«tl«stun«sVblll,«tl<,«n. «öhmen.........>.H4^ _ .., ?liederttsterreich......U)5ü0 106 — Galizien.........97 zy 93 _ Glebenbilrgen.......9440 9^ _ Temeser Äanat......9425 9475 Ungarn..........95- _ »z.^ klctle» v«« Vanlen Auglo.öslcrr. Äaul.....130 t,0 131 Tredltanstalt .......293 .- 293 50 Depositenbanl.......,..._. .. ,. Kreditanstalt, un^ar. ... 2ij3 — 263 50 Oesierreichisch- ungarische Van! 833 - 834 — Unionbaul ........1l3 80 114' Verlehrsbanl.......132- 13250 Wiener Oanfverein.....13860 139 klctien v«n Tr«»sP«rt Nnterneh. mnugeu. «Isöld.Bahn .......l61 - 161 50 Donau.Danlpfschlff.'Vesellschaft 573 57^. _ Tlisabeth.Neftbahn.....193 50 194' - ^erdinands.NordbabN . . . .2467-2472 - »«ld »Lai« Franz.Ioseph.Nahn .... 172- 17250 Galizische Carl.LubwIsi.Nahil . 2«3 ?5 284 25 Kaschau'Oderberg,r Vahn . . 133 25 l33 75 üembtrg.Czernowlher Nnhn . «69 50 170' - Lloyd » «efellschaft..... 695— 697 - vesterr. Nord»iestb.,h». . . .181- 18150 lit. L. . 194 50 195 . Rudolf-Vnbn....... l64--'0 16,'.— Ntaatsbabn........ 286 50 237 — Sndbahn......... 83' 84 - Theih-Vahn........ 24550 246 - Ungar-galizVerbinduugKbahu 145 75 146 25 Ungarische Nordosllmhn . . . 148— 148 50 Ungarische Wcstbahn .... 15l 7t, 152 2l. Wiener Tramiuay'Gesellschaft . 234— 234 50 Pfandbriefe. Allg.öst. Bodencreditanst.(l.«d.) N7— 117 50 , ^ . si.V.-V.) 10150 102 - Oesterrcichisch»ungarische Banl 103 60 103 75 Ung. Äooencredit-Inst. (Ä.-A.) K)l) 50 101— PrisritatSDbllssatlonen. Tlisabeth.B. 1. Em.....hl)25 !»97''> Ferd.'Nordb. in Silber . . . 104 75 105 — ^5 l^ Franz.Iosevh-Äabn - - ^'. H'A l^ Gal. Carl.Lildwig.V,, l . M^ 8",, Vesterr. Nordwesl-Bahn ' . s^. ^ Viebenbürger Nahn - ' ' . U°.^ f,^' Staatsbahn 1. Em. > ' . i<'^ I» Tüdbahn z 3°/. . - ' ' . l»' . ^ 5«/« . - ' ' ^ Auf deutsche Plätze -'''.. '!g^ '!ß^ London, lurze Sicht - ' . I^hft London, lange Olch< - ^ . Paris ....-'' Ducaten .... ^' 3?'«' ^ ' Napolconeb'or - * " 5s " ^ ' Deutsche Reich«« ^„ 95 - ^- " Noten . . . - b? - ^ - Tllbergulden . - ^ "___ ..ioi'^ -" ^obliS''' .. Krainlsche Gru.'dentlaK U^ " «.lb 101'^ 1^.)^ n?«^',".'« ^" 1 Uhr ,5 Minuten notierten: Papierrentt 7285 hi» 73 - VUberrente 7330 bis 7395 «oldrent« 8890 üi« 8305. «lredit 293' bi' 23)»" 1