A. 78, Mittwoch, 6. April 1«92. 111. IllhiMllss. Macher Zeitung. !>V^,U. h"lM^'' P ° sl v cr, r» d » » g : «ai.zjahli« fl, l5. halbjährig st. 7 Ü0. Im llomp < ° ir: ^^^W^^^^°^ ^mri! .ili tr,, nrüf^n' pcr )l«'!l<> « lr,! boi m»'«!! Wi^drrliul»»«!'» per Zrile » lr. ».^ «^,,«1,,!- Neltunli' erscheiilt täglich, mi! Ausnahme der Sonn- und Zrierta»?, Die «ldminiftration ?«n^ N^ llonar" «vlah Nr 2. die Äedactlon »c>hnh°!aasse Nr, l-4, Sprechstunden der Nedaclio» !än,ich rm, « bi« ,« Uhr vormlttal!« - Unfiai.tierte Vrlefc werben »Ichl angenommen und Vtanulcripte nicht zurllclgeftellt. ^ Amtlicher ^heil. Hants' 3/' Apostolische Majestät haben den t^"li und^' Szulvecsänyi "on Szmc-k ) ^l Wmki'3°^^ des Husareuregimcnts Josef ^chen^''N'Glaetz Nr. 11 und Anton Grafen I?/ dann ^.... Warenregiments Graf Nädasdy in^hli "'" "berlieutenant Stefan Freiherrn Z> Nchr^''^d-Vecse nnd Hajuäcskeö ?/"legiment« ?) ""'lll'ch ungarischen Laudwehr-wie den! Lieutenant Moriz ^P^VL^^z^ti des Dragouer-Regi-^^^die'v ^ H"'^ """ Lothriuqcn nnd ^" ^„h?"'""'"'^"^ taxfrei allergnädigst R?^r^ Majestät haben mit Ww'"Titrl /.?'Fu"N vom 31. März d. I. den ^tt^ "lsqe.> ^, ^Matter eines Obcrlandesqerichts- V '« N ^'')u Staatsanwalt beim Landes- ^''^ricktes^/"av Hitler Z""' ^the des U ^NH m Graz allerguädigst zu ernennen Schön b orn m. >». des^/lrrl^ hat den Rechuunqsrevideuten ^nn^ "nd Vorstande ^N ^en Mechnungsdepartements in Trieft ^lchtamtlicher^heis ^ Kraiuischer Landtag. Hl ^ kra 'l ^bunq am 5. April. l^Vung M der^"^^ ^ielt gestern seine zwölfte Ü't H"b s ^ "nes Gesetzes, betreffend die ^>' Neka2l^ Wildbaches bei "rona.l vor- ''s d °ber H'"«'ch hat der Landtag in der am ^a ^age. betrc>s^^^?""n^ Sitznng beschlossen, ^ "ur dm,i u"!d die Pisenca - Verbauung bei ^. d 3 landsch„s,?"" zu verfolgen wäre. wenn Hydrotechniker constatiert ^^^,, """'-"^...^ ^.........,.....^ Wichtig- keit sei. Bevor noch diese Aeußerung abgegeben werden konnte, wurde durch die Woltenbrüche, welche im heurigen Sommer einen Theil Obcrkrains arg betrossen haben, unanfechtbar bewiesen, dass bei Wiedereintritt solcher elementarer Ereignisse ein bedeutender Theil der Ortschaft Kronan von einer Katastrophe betroffen werden könnte. Das über die vorerwähnten Wasserschaden von der Commission, an welcher sich Sachverständige des k. k. Ackcrbauministeriums, der k. k. Landcsregiernng und des krainischcn Landesausschusses betheiligten am 19. September 1891 aufgenommene Protokoll lautet in dieser Hinsicht wie folgt: «Es ist nur dem Umstände, dass das Niederschlagsmaximum außer dem Piscnca - Gebiete lag. zuzuschreiben, dass nicht weit größere Schäden in Kronau eutstanden und dass mHt mehrere von den gegenwärtig ganz am Rande der Vruchufcr stehenden Hänser unterwaschen worden stnd. Hiedurch soll die seit der vorletzten im Jahre Itt«.') stattgefundenen Ucberschwemmnng mehrmals durch Sach« verstäudige und die Ortsinsasscn hervorgehobene acute Gefahr, welche einem großen Theile der Gemeinde Kronau dnrch die Pisenca - Hochwässer droht, neuerdings bestätigt werden nnd die Inangriffnahme der von der'Wildbach'verbauungs-Section in Villach proMierten Regulierungsbauten, und zwar sowohl der Thalsperre, wie anch der Uferversicheruug als eminent wichtig und unanfschicblich erscheinen lassen. Die Verhältnisse an der Pisenca haben sich zufolge des letzten Hochwasstrs derart geändert, dass wegen der stattgcfundencn Av-schwcmmung der projectsmaßig zn versichernden Grundstücke cine theilwcise Modification der Ausführung der projcctierten Reguliernugsbauten daselbst nöthig erscheint und einen Mehraufwand von 1000 fl. gegen die voranschlagsmäßigen Kosten crfordert; eine Pro-jectsänderung oder Vervollständigung ist keinesfalls nöthig.» ^ ,. i. «. Mit Rücksicht darauf und in Erwägung der ab-lehnenden Haltung der Ortsinsasscn von Kronau zu jeder Beitragsleistung wird wegen des Zustandekommens dieses Unternehmens die Anwendung °cs 3 ^ oes krainischen Wasscrrcchtsgesetzes vom 15. Mai l«^, L G.Bl.Nr. 16, in Form eines Gesetzentwurfes zum Antrage gebracht. Die Baukosten ergeben N^ ^" Kmlpriuzcssin.Witwc. ?>ri,?'.^rben d^^uchhandluuq Adolf W. Kimast h>>!!'NMit^ MimdigteWerk.Lacroma-der ^?llnstra",,,^'fanie erschienen. Das mit ge- "°ch Originalen des k. k. ?H> nu ekiem lH ausgestattete nnd auf ^ch?' Nerk , /Msch componiertcn Farben- i>Hs lanttt "Hst 42 Seiten. Die Widmnug !> ^'"und da^^ ^ "'ir W^unt sein, die ^"aH>senm^l,^utcr^ meiner Leser für einen ^o^ Nl" ^"tel,!/ "" der schönen Küste unseres ^>3^°wie ein?, ^chldernngen landschaftlicher >3li> N "^Netrachwng der Ge chichte ^"ück ^'" Him ,,sL «'Mit folgendermaßen: Unter « ^Aa '" atte V ch' impels qeleqen. reichlich 35^°"' q .^ '" '?" fust tropisch zu nenneu- <" ei77 '"'s s ill ^? altchiwürdiqen Stadt ^'"" t '"^uk,„d''V'n. sanften Fluten der blaueu ^>' ' ^ 's . s3?"d empo?: Lacro.ua wird änlich ^ ^ ^'"'' 'st die Aufgabe dieser ^''^ eiuer immer- l'"' ^?""' Ni/" ^echt de» Nameu «die '3,^l /sdnlch "".Wchin das Anqe sich ^ >'n 3,?'^oqen ^'^' ^'"kte und mannig- ^<. schi,.?""' das' ,?''"' bilden dehnt sich in ^, ^l «>"„ nn^ "uliegrenzte Meer - wie '^^ "einen, schanm- " '"ache, e n,7w'^' ^'rrscht über der '"" Wrl,che„ Ws^nsab zu den schneebedeckten Riesen der Cernagora, den ernste» charfgczacktcn Felsenmassen der montenegrinischen He ge bildend, deren steile, wildzerrisfene Abhänge m Terass n und Culturen bis zu den freundlichen, grumn Wrn der Nrenobucht sich hinabziehen, um wieder schroffer uud kahler, doch von den belebendsten T^uen gefärbt hinter der Stadt Ragusa sich zu erheben. D ese hohe nackten Felsen, welche durch Forts gekrönt smd war n einst mit Eichenwäldern bedeckt. Leider ist von dem Ho zreichthume nichts übrig geblieben: Jene Elchenstämme mnssten im Mittelalter das Material zu a -chcm stolzen Schiffe liefern, welches unter dem Banner dir Republik Ragusa die Meere durchtrete und Stadt zu ihrem heutigen slavischen Namen «Dubrovml. (Dubrovna, Eichenwald) verholfcn. ^.sis,lsen Malerisch hiugelagcrt am Fuße jdiescr Kartseljen, uulrahmt von altersgrauen Festungs>..aueru umbmndet von saphierbla.,cr Mecrcsflut, überwölbt vom klar n, wolkeuloseu Himmel, umweht von "wer "Nwer^uo licher Luft - das ist Ragnsa, die alte Ade sstadt, d sich hier ansdehnt mit ihren Palasten. We m der lpracht tiefgoldener Färbung erglühen, ihm' "" Sonnenlichte funkelnden Knppel'l nnd Zinnen, 'hren Hauers d? blendelld weiß herübersehen - Nagusa aus dcsteu Mitte einzelne Palmen winken, «''d desi^'Thurme md Ma,.ern sich einer langjährigen GHch^ können, in dessen romantischem Hafen 3'sth^wr " ' ch wiegen und dessen Anblick einen unvergleichlichen 6m- ^H"er schön ist die Gegend nordwärts uud verlaugt auch dieses Bild Achtung. Am Horizont aleitcn langsam — immer näher kommend -- aus oer ! unabsehbare Fläche graziöse Fischerbarken nut rothem, ! gelbem oder weißem Segel Sie allein nnterbrechen die erhabene Stille, welche rings herum herrscht. Sie steuern vorbei an poetisch zerstreuten, von duftigem Blau umhüllten Infeln — an der Pettine, jenen kämm-artigen, von den Schiffern so gefürchtctcn Klippen, die kühn und bizarr ans dem Wasser wachsen, nur von einem Leuchtthurm überragt — und verlassen uns dann wieder, denn ihr Curs führt sie hinaus m das Weite, während wir uns zur Landseite wenden. Hier werden wir an Griechenlands Gestade erinnert durch die stolzen Formen der Höhenzüge, dnrch die zerklüfteten Felsenschluchtcn, welche schroff in die See sich stürzen — ihre herrlichen, verschiedenen Töne in der salzigen Flut spiegelnd . . . dort werden wir gemahnt an Italiens Uferlandschaften, die an diesem Küstenstrich eine Rivalin finden: Helle Landhäuser — zerstreut am Bcrgrückeu oder mit ihren Laubdächern bis an die Riva sich herandrängend — treten aus dein grünen Rahmen, der sie unigibt, heraus. Im Schatten vou Lorbeern nnd Oliven blickt manchmal ein einsames Kirchlein oder erheben sich melancholische Cypressrn. breitstämmige Kastanien und Platanen. Mitten in dieser gesegneten, so reich ausgestatteten Natur liegt das kleine' Juwel, zu welchem nun unsere Aufmerksamkeit sich lenkt. Die Insel, deren Flächeninhalt circa 76 Hektare sdrei Viertel Quadratkilometer) beträgt, wird in zwei Hälften getheilt: Nordwärts erhebt sie sich zu einem bedeutenden, von Oliven und Gestrüpp bedeckten B^'rge, auf welchem das Fort Royal erbaut wurdc; im anderen Theile befinden sich der Pinienwald, der Park und die alte Abtei, welche auf 42" 37' 5" nördlicher Breite und 18" 7' 5" östlicher Länge nach Greenwich liegt. Jede Jahreszeit — außer dem Sommer, der eme fürchterliche, fast tropische Hitze entwickelt, hat aus La- Laibllcher Zeitung Nr. 78, 656 ß. April 'll^ Wassergenossenschaft aus den Besitzern der durch dieses Werk geschützten Anlagen im Verwaltungswege zu bilden und die Beitragspflicht der Genossen nach Maßgabe des Landesgesetzes vom 15. Mai 1872, L. G. Bl. Nr. 16, zu regeln. H i> Mit dem Vollzüge dieses Gesetzes ist Mein Ackerbauminister betraut. — Der Bericht wurde dem Verwaltungsausschusse zur Vorberathung zugewiesen. Der weitere Bericht des Landesausschusses inbe-treff der definitiven Anstellung des Hausgeistlicheu im Landes-Zwangsarbeitshausc Herrn Anton Koblar sowie der Bericht über den im Jahre 1891 bewirkten Bau zweier Wohnhäuser für die Aufseher der Zwangs-Arbeitsanstalt. über die Arrondierung, Planierung, Cultivierung und Einfriedung des Anstaltsterrains wurden dem Finanzausschusse, der Bericht, betreffend die Herstellung einer neuen Bezirksstraße zwischen Reifnitz und Weinitz im Anschlüsse an die dort vorüberführende Reifnitz-Oblaker Landstraße, dann bezüglich der Umlegung der Bezirksstraße zwischen Soder-schitz uud Hrib und Auflassung der bestehenden Bezirksstraße zwischen Schigmaritz und Retje hingegen dem Verwaltungsausschusse zur Vorberathuug zu-gewiesen. Abg. kais. Rath Murnik referierte sodann über die Petitiou des hiesigen Schneidermeisters Mathias Kunc um Subvention für seine Zuschneide-Lehr-anstalt. Der Petent erklärt sich bereit, eine Anzahl von armen Schüleru im Zuschneiden unentgeltlich zu unterrichten, wenn ihm aus Landesmitteln eine entsprechende ordentliche Iahresremuneration bewilligt würde. Die Petition wurde dem Laudesausschusse zu angemessener Erledigung abgetreten. Der Diurnistenswitwe Mar-garetha Ähcin in Radmannsdorf, deren am 5. Juli 1891 verstorbener Gatte seit einer Reihe von Jahren in anerkannter Weise bei der Grundlasten-Ablösungs-commissiolc thätig war, wurde, da sie nun krank uud erwerbslos dasteht, für drei Jahre eine jährliche Gnadengabe von 5s) fl. bewilligt. Die Petitiou des Hausarztes in der Irrenanstalt zu Studeuc, Herrn Doctor Prejnic, um Gehaltserhöhung wurde dem Landesausschusse zur Erhebung und Berichterstattung in der nächsten Session abgetreten. Abg. Visnikar berichtete in Angelegenheit der Savebrücke bei Gurtfeld. Gemäß dem zwischen dem krainischen Landesausschusse in Vertretung des Landes Kram und dem Zimmermeister Max Stepischnegg abgeschlosseneu Vertrage vom 16. September 1865, betreffend den vom letzteren übernommenen Bau der Savebrücke in Gurkfeld, war derselbe, beziehungsweise sein Rechtsnachfolger, verpflichtet, die gedachte Brücke nach Ablauf vou 25 Jahren, vom Tage der Eröffuung der Brücke für deu Verkehr au gerechnet, an das Land Krain in gut brauchbarem Zustande zu übergeben. Die Brücke wurde demgemäß am 8. Juli 1891 vom Lande übernommen, und werden von diesem Tage an die Mautgebüreu für Rechnung des krainischeu Landes-fondes eingehoben. Frau Stepischnegg, die Rechtsnach-folgerin des verstorbenen Max Stcpischnegg, welche nun von Gurkfcld uach Cilli übersiedelt, bot mm auch das Mauthaus, welches für deu Geschäftsbetrieb eine vorzügliche Eignuug besitzt, dem Lande um den Preis von 6000 fl. zum.Kaufe au. Da es im Interesse des Landes gelegen ist, rücksichtlich der Erwerbung des in Rede stehenden Objectes mit der Eigenthümeriu eiu Abkommen zu treffen, beantragte der Referent, der hohe Landtag wolle beschließen: 1.) Die vom Landesausschusse im Gegenstande des Berichtes getroffenen Verfüguugen werden genehmigt. 2.) Der Landesausschuss wird beauftragt und unter einem ermächtigt, wegen Ankaufs der besprochenen Realität mit der Besitzerin Frau Therese l Stepischnegq die Verhaudluugen zu pflegeu, bci günstigem Erfolge derselben das zum Kaufe angebotene Object für das Land «rain zu erwerben und deu dies« fälligen Kaufschilling aus dem Landesfonde zu bezahlen. - Der Autrag wurdc ohne Debatte angenommen. Derselbe Abgeordnete berichtete weiters über den selbständigen Antrag des Abgeordneten Ritter v. Langer, betreffend die Cultur von amerikanischen Reben in den Pflanzstätten in Stauden. Der Referent erklärte, angesichts der Verwüstungen unserer Weingärten durch die Reblaus sei es wohl nicht nöthig, die Wichtigkeit des in Verhandlung stehenden Antrages noch besonders hervorzuheben. Der Landesausschuss wurde vom Hause beauftragt, das Erforderliche zu veranlassen, damit bei der Weinbauschule in Stauden die schon bestehenden Pflanzstätten von amerikanischen Reben im Jahre 1892 93 wenigstens um 1 Hektar erweitert und zu diesem Zwecke die dort befindliche» Schnittreben verwendet werden. Zu diesem Behufe wurdc ein Credit von 500 fl. aus dem Landesculturfonde bewilligt. Die Schnitt- und Wurzelreben, die dann hier gewonnen werden, dürfen jedoch nur iu Kram abgegeben werden, uud zwar unentgeltlich oder um den Maximalpreis von 4 fl. per 1000 Stück. Die unentgeltliche Abgabe von amerikanischen Reben bedarf der Bewilligung des Landesausschusses. Abgeordneter Ritter von Langer referierte über die Petition des Bezirksstraßenausschusses in Großlaschitz um Abschreibung eines Landesdarlehens von 5000 ft. Die Petition wurde abweislich beschienen, es wurde jedoch für den Brückenbau auf der Landesstraße bei Rasica ein Landesbeitrag von 500 fl. bewilligt. Der Rest des Darlehens per 4500 fl. aber ist in fünf Jahresraten per 900 fl. vom Jahre 1893 au dem Landcsfonde rückzuzahleu. Abg. Hribar erstattete Bericht über die Petition des slovenischen dramatischen Vereines in Laibach nm Subvention. Mit Rücksicht auf die bedeutend höheren Auslagen im neuen Landestheater wurde ohne Debatte eine Subvention von 3000 fl. aus dein Landesfonde bewilligt. Abg. Dr. Tavcar berichtete in Angelegenheit der Umlegung, beziehungsweise partiellen Eurrectur der von Oberlaibach über Altoberlaibach nach Podlipa führenden Bezirksstraße. Die Trace zweigt a in Fuße des Hügels, auf welchem Altoberlaibach gelegen ist, von der bestehenden Straße ab, umgeht theils in ganz ebener Lage, theils mit sehr günstigen Gefälls-,' beziehungsweise Steiguugsverhältnissen den erwähnten Hügel, um sich uach einer Länge von 1205 5 Meter oder 635 Klafter wieder mit der bestehenden Straße zu vereinigen, und die für die Ausführung dieses Pro-lectes veranschlagten Kosten betragen 8876 fl. 74 kr.; hievon entfallen 7251 fl. 80 kr. au Baukosteu und 1624 fl. 94 kr. fur die Grundentschädigung. Ueber Antrag des Referenten bewilligte der Landtag eine Subvention von 3tXX) fl. unter der Bedingung, dass der Oberlaibacher Straßenausschuss sich zur Leistung eines Beitrages per 1000 fl. für den im Concurrenz-bezirke Laibach-Umgebung auszuführende» Straßenbau zwischen Podpetsch und dem laugen Graben verpflichtet. ! Abg. Dr. Pap e z berichtete über die Mt,^ ^ Insassen von Verhovo, Prapretno und ^ -^ geleqcnheit von Gemeinde-Umlagen für VaM ^, Friedhofe in Natschach. Der beauftragt, das Erforderliche zu veranlasst"' ^ ^M jedenfalls gerechtfertigte Petition ohne ""^..^ >-> erledigt werde. Die' Petition des Genmnoe^ ^,, Adleschitz um Subvention zum Ankauft v"" '^^ stieren wurde über Antrag des dem Laudcsausschussc zur VerückMicNMg " " ^» Die Abgeordneten Klein und Stegnar ' ^ über den Rechenschaftsbericht des LandesausM, ^ zwar über die Zwangsarbeitsanstalt, die -"' ^. ^ thätigkeitsaustaltcn und das Landesinlipun ^^'^ ferate wurden genehmigend zur Kenntnis !^ ,Missl'»' Hierauf wurde die öffentliche Sih""g H^„ dtt In geheimer Sitzung wurde sodann du' -p , ^ „„! landschaftlichen Rechnungsofficials Ioha»" " " p Bewilligung einer Persunalzulage in zogen. Der in der geheimen Sitzung gef"!^ ^ wird in der nächsten Plenarsitzung """"" '^ werden. Die nächste Sitzung findet am statt. Politische Uebersicht. ^ (Die Ausstelluug in EhicH^j, Versammlung zahlreicher Wiener Industnrlu ,,^„ beim Handelsministn- um Erhöhn,^ d"o D für die Beschickung der Ausstellung "' ^' ' 150.000 auf 300 000 sl. anzusuchen. ^il^ (Aus Klagen fürt) wird uns "^-Dr. Karl Ubl hat auf sein Mandat ""MB ausschussbeisitzer wegen seiner Ernennunss ä ^haüff ten der Kärntner Sparcasse verzichtet. Der ^ ^ ^ mann sprach sich bei dieser Geleaenlpt u" ^,,-Dr. Ubl dem Lande geleisteten Dienste 1") nend ans. . , ,,„teB?, (Zur Lage inBöhmen ) wud " ^O gestrigen aus Prag gemeldet: Dle deu ^ B Landtags-Abgeordneten halten heute "".. ^rch ^ Sitzuug ab. in welcher die Sachlage. w>c' ,„,lM Veschlnss der AnsgleichsCommission M" ^ erörtert werden soll. Es ist vorausM^'' ;„ tt> Landtagsclub sich hiebei besonders '"" ^'^I letzten Tagen wieder stärker hervortretenden^ ^ ^ derDentschnationalen beschäftigen wird, """^eP^ Ereignisse zu eiuem heftigen Ansturm gege» leitung benüheu zu wollen scheinen. ^e„.)^ (Oesterreichische Staatsbayn ^M die in Vorbereitung begriffene Revision ^ ^ der österreichischen 'Staatsbahnen wird ve ^F, die Manipulations-Gebüren, welche m oe>" .j i» der österreichischen Staatsbahnen vom ^ . ^M» für kurze Strecke», uuter das uormale ^ ^ ^ wordeu siud. durchwegs auf das Nwea» "^^, also auf 3. beziehungsweise ^Kreuzer, ae" ^,e dürften. Voranssichtlich dürfte es "wgua) ' ,„ ^ , zügliche Vorlage dem nächsten, in der zweiten Hälfte ^s ,^ ^jtzH^ stattfindenden Session zur Begutachtung ^ ^ (ImsteierischenLaudtaae) ^„hB^ tag eiue längere Schuldebatte gegeben- ^ ^sH^ nämlich um 'den Gestiunsbericht des^au^^^ croma ihren Reiz. Wie überall, so schüttet auch hier der Lenz seinen reichsten Segen mit einer Fülle von Blumen aus, die sich au Farbe und Schönheit überbieten und dereu Wohlgeruch fast betäubend wirkt. . . Der Herbst gleicht im Süden nicht der trüben Zeit des Absterbens — er bringt mit seinen magischen Beleuchtungen Töne hervor, die eines Malers Pinsel kaum wiederzugebeu imstaudc ist — wechselnde Tinten vom lichtesten Ocker in das duukelste Roth, warm belebend, wie sie unsere Dolomitenwelt äußerst selteu beim Alpen» glühen hervorruft . . . Im Winter ist es mild und schön. Ich selbst erlebte Tage, so sonnig und warm -^ Tage, wie sie nur der Südeu aufzuweisen hat, und die sich in diesen Breiten monatelang wiederholen — jenen erfrorenen Gemüthern und Seelen zur Freude, welche sie aufsuchen. Ein schmaler Canal — kaum eine Seemeile breit — trennt Lacroma von der dalmatinischen Küste; doch trotz dleser geringen Entfernnng ist es bei hoher See ein hartes Stück Arbeit, die Insel zu erreiche». Mitunter ist die,e Ueberfahrt nicht ungefährlich, ja sogar, wenn Bora mit Scirocco kämpft, unmöglich. Es er. eignete sich schon, dass die Infulaner füuf Tage unter Neptuus Willen sich beugen mussten und das Gefühl hatten, von der Welt gänzlich abgesperrt zn sein. obaleich die dalmatinische Küste so greifbar nahe erschien ' Prachtvoll ist aber die Fahrt nach Lacruma zu nennen, wenn bei ruhigem Netter tiefblauer Himmel sich über uus wölbt und die Strahlen der Sonne wie viele tausend Diamanten fuukelnd in, Kielwasser des Bootes zittern, das, von kräftigen Matrosenarmen gelenkt, rasch über die glatte See dahineilend, deu Reisenden in wenigen Rudcrschlägen dem Ziele zuführt. . Je mehr mau sich der Insel nähert, umso deutlicher vernimmt das Ohr das melodische Rauschen der Wellen, die sich in die unzähligen Buchten ergießen und gegen die Felsen, von denen die Insel umgeben, sich brechen! Immer reicher wird die Vegetation, immer aromatischer die einem entgegenströmende Luft. Das Herz klopft höher beim Anblicke der herrlichen Natur, uud in dieser gehobenen Stimmung legt man am kleinen Miniaturmolo au, welcher iu einer tief eingeschnittenen Bucht als Landuugsplatz benützt wird. Die am steinernen Damm »lit einer Laterne versehene hohe Eisensäule dient zur Nachtzeit als Pharus für deu winzigen, nur kleiueren Fahrzeugen zugänglichen Hafen. Zur Rechten erhebt sich ein eiufaches Haus: Die Wohnung des Verwalters und des Gärtners. Das Werk enthält auch eine Reihe von Gedichten aus der Feder des Kaisers Max, die derselbe in den Jahren 1860 und 1862 verfasst hat. Sodann heißt es weiter in dem Texte des Werkes: Obgleich meine nuu wieder folgende prosaische Schilderung nur ein schwaches Echo der gelesenen begeisterten Lieder sein kann, rechne ich, lieber Leser, bei Fortsetzung meiner Beschreibuug auf deiue Nachsicht. Nach dem tragischen Hinscheiden des Kaisers kam die Insel in den Besitz des Sanitäts-Oberlieutenants Dumicich, von diesem an einen Advocate», der dort einen klimatischen Curort gründen wollte, jedoch seinen Plan nicht durchführen konnte. Ebenfalls begeistert durch dessen Lage, kaufte Kron-prinz Rudolf Lacroma, vergrößerte das Schlofs durch eineu Neubau, ließ jedoch im Innern wenig Aenderuw gen vornehmen. Jetzt gehört die Insel, Dank der Groß-muth Seiner Majestät uuseres erhabenen Kaisers, den Dominicanern. Mit diefer Schenkung des Monarchen endet die Geschichte Lacroma's, da« nach so vielen hundert --------------------------—------------^^Vrlp^ Iahreu eines wechselvollen Bestehens seine Stellung wieder erlangte. ..,isv^ >M Das Werk schließt überaus sti"'""Klos^ dermaßen ab! Tranmbefangen ruhen «M^W^ im Hafen von Naqnsa. In den FeM ' / hie <>j Hänser reflectieren sich »vie elektrisches^ ^ ^ len des Mondes, uud von der 3"'^ .,, die ^ i" der Dunkelheit die Pinien uud Cyprc^"' . e» '7 die bäume und die schlanken Patinen. 6" ^ B« der milden Abendluft und senden w» ^ letzten Abschiedsgrüße von Lacroma - -.. ^tt V. Oii Und nuu, mein lieber Leser, w"» o ^ .li," ,^ wind schneidend von Norden weht, "H„ a'"H,i die Erde bedecken, schwere und trübe ^,, ^,, ,nel hängen, wenn dich die SchisllHt u ^rgl!s ^ mit s.inen sonnig milden Ländern !"'./^icllO ^/ dass unser heimatliches Gestade 3^'"'" Mt' ^l" Küsten an landschaftlichen Reizen kaum ' ^ „«'t ^ dann deine Schritte nach jener kleine" >'^, M^ süß lautenden, poesievoll stimmenden -" c^eM^ mit Gmuss und Freude, und du ""^>.^i,de' aus der schwungvollen Feder des w stcn begreifend, mit ihm ansrnfen: . Ja, schiwcs Eilnüd, l" lU'",,c, Wo alles lel't iu M" /"^sst. ^ Das frische Meer da6 Us" ^n"^. > V'^ Äelebeud scheint die !pld"^ ^„zc s" .filhl' Die Schilderungen der Kronpr^^g, Stephanie zeichnen sich. wie man """ lM"., M Textstellen ersieht, durch klare AnH'l^ ,,> ,^ fälligen Stil aus. Das cpnze "^ ,0'^^ einer echten Natnrliebe durchweht " Vas^" die Aufmerksamkeit weiter Kreise "W1 .^>r " des Werkes ist der Förderung hun'" widmet. ^cherZeitung «,. 73. 657 6. April 1892. bei dieser"^" ^Mchule. Der Schulausschuss hatte ^ deutschen 27 ""'' Maßnahmen zur Vflege l°ndc bean" ^3^""""chtes im slovcnifchen Unter-l'ch die slnw..^^^" diese letzteren Anträge kehrten Ennec Dr M" Abgeordneten Dr. Lippold. Doctor ^' 3iamens ^ ""? ^°bic ,nit großer Entschieden-geordneter P.^ ^"'^"'"wen Deutschen erklärte Ab-Wlwq d,, u '^!' d"ss sie zwar ebenfalls die Er-l°"d wünsche, ^l?c^"' bnltschen Sprache i,n Unteren Vorschr',,?! ^ "ber die diesbezüglich bestehen-?'k neuen lw.. s^ genügend halten und darum gegen 2"schlibews, V"'^" Anträge stimmen werden.'Den Kleiner ^ ^andpunkt vertrat Doctor Ritter von ^t"g zum Nuschln 3"^'^e ^°'"'"^ '^^ ihren ^lllamm m.s N.!^ "''/ Dah 0n, ey.) Ein officielles ^"«aus^V^^W "ieldct: 2000 mit Ge- w ^. Man p, ^' Bewohner von Dahomey passierten °" des Q»!'.. "" und lagern nunmehr am linken °n Dchon '"' '" der Höhe von Oboa. Der König '^ vo,A ^""""tricrt "lle krieqsfähiqen Leute '>t. Die V^.Du' Strafe von Dahomey ist ge- ?""ncnr^ I " """ Whyda richteten an den 7,"lg vo» 5.1?, t nn Schreiben, welches besagt, der ".l das 33"!'^ «'he kriegerisch am Q'lenie vor, ""d alles wä« , ?! ^re. ebenso wie Porto Novo 5 (Der jl""de Ei,M^ "so nicht mit einen. Antrage auf F'^er de l/.^'?" zweijährigen Dicustzcit zu Ü^^ird^.!? bat, wie telegraphisch aus Paris s2 '" der Nu 3"^ gestanden dass er die Spreng- l>«I'^ /ua^^c/ Unter nchunqsrichter gegenüber H". di "°"t zu sein und be,iimmt sich jetzt. Ü 'lt. rH ^"'h "ber seine Verhaftnnq verwes N„ " f"gt sich ohne Widerstand den W^richtt/bische Minister-Präsident 3^ des A ^""lasslich der Uebernahme des Porte-dtt? " die b'ss. "'"' Eircularnote au die Mächte. lH ?'k Me m^°^drückt. dass es ihni gelingen falten. ^'ö'ehungen zu allen Mächten auf° ^ ^ie^^.)") sungs - Revisi 0 n in Bel -l<. «UN. '^ ""we Vereiuigung votierte eine das allgemeine Stimm-^Mmq ^ verworfeu. dagegen ^"us ^,^ Wahlrechtes befürwortet wird. ^ Verschiß""'en.) I" Medua wurdeu 25.000 <> seitenz'^M""ks. die der Bevölkerung "ach E.«s"^ turllschen Regieruug abgenommen ^^ ^"nstantmopel eingeschifft Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Vrünncr Zeitung, meldet, der Feuerwehr in Wolframs und dem Militär-Veteranenvereine in Dieditz ze 50 fl.. ferner der Feuerwehr in Murk 100 fl. zu spenden geruht. — (Pcrs 0 nalnachricht.) Der Bräutigam der Gräfin Waideck, Graf Lucchesi-Palli, stammt aus einem der ältesten Adclsgeschlechter Siciliens; der Stammbaum desselben greift bis auf den Longobardcnlönig Dest-oerius zurück. Das jeweilige Familienhauftt führt infolge einer Entschließung Philipps IV. von Spanien vom Jahre 1625 den Titel eines Fürsten von Campofranco. Den Titel «Herzog della Grazia» erhielt die Familie im Jahre 1s)!)2 von Karl 11. von Spanien. Nach dem unlängst erfolgten Tode des Fürsten von Campofranco gieng dieser Titel auf Herzog della Grazia über. Derselbe überlasst jedoch diesen Titel seinem Sohne, dem Grafen Lucchest. Demnach werden der letztere sowie Gräfin Waideck nach ihrer Verheiratung den Titel Fürst und Fürstin von Campofranco führen. — (Ein Kinder.Concert in Görz.) Vor einigen Tagen hat die Vorsteherin des Kinderpenstonates in Görz. Fräulein Charlotte Baaz. mit ihren im Alter von weniger als sechs Jahren stehenden Zöglingen zu wohlthätigen Zwecken ein Concert veranstaltet, welchem die Darstellung eines dreiactigen Schauspieles t doe gewählt, welches diesen Plan in Berathung ziehen soll. Der hiesige slovenische Lehrervercin wendete sich an den Gemeinderath mit einer Eingabe, in welcher derselbe unter Betonung der Bedeutung Komensty's die Mittheilung macht, dass er eine Komensky-Feier zu veranstalten beabsichtige. Da es ihm nicht angemessen erscheine, für diese Feier eine Eintrittsgebür festzustellen und der Verein selbst über keine Mittel verfüge, ersucht derselbe, ihm eine angemessene Subvention zu diesem Zwecke zu bewilligen. Ueber Antrag des Gemeinderathes Tomsic votierte der Gemeinderath eine Unterstützung von 100 fl. und beschloss weiters, dass die gegenwärtige Feldgasse von nun an Komensky-gasse benannt werde. Zur Anschaffung der erforderlichen neuen Straßen- und Haustafeln wurde ein Credit von 34 fl. bewilligt, Nach Uebergang zur Tagesordnung berichtete Ge-meindcrath Dr. Majar 0 n namens der Personal- und Rcchtssection über die Reclamation des Notars Johann Gogola gegen das Wählerverzeichnis für die diesjährigen Gemeinderaths-Ergänzungswahlen. In die Wählerliste dürfen nur Gemeinde-Angehörige und Gemeindegenossen, wenn dieselben wenigstens 5 fl. an directen Steuern zahlen, eingetragen werden. Der erwähnten Re« clamation zufolge aber erscheinen in der Wählerliste auch solche Personen eingetragen, die zwar eine Grundsteuer entrichten, ihren Wohnsitz jedoch nicht in der Stadt» gemeinde Laibach haben und daher nicht als Gemeinde« genossen angesehen werden können. Die Rechtssection erachte daher die Reclamation des Notars Gogola für vollkommen begründet, und der Referent beantragte daher, bafs der Reclamatioil Folge gegeben und oer Stadtmagistrat be« auftragt werde, die in der Reclamation namhaft gemachten Wähler sofort aus der Wählerliste zu streichen. Ueber diesen Antrag entspann sich eine längere Debatte. Die Gemeinderäche Prosenc und Dr. Gregorit sprachen gegen den Antrag des Referenten; letzterer hob insbesondere hervor, dass es sich hier um einen politischen Coup handle, da die erwähnten Wähler im conservativen Sinne gewählt haben, was natürlich nicht nach dem Geschmacke des «8I0V6N8K0 politiöno äruütvo» sei, als dessen Obmann Herr Gogola diese Reclamation eingebracht habe. Die Gemeinderäthe Dr. Tavkar und Kunc traten für den Antrag des Referenten ein. ersterer 2O^7- __ — ö" Vosenpassage. enl «eben von O,m«,lo« Gandor. l^Mvers^ ^^ ö°"^una.) M!ii ? die N lag es in Baron Henry's In->!?'^- Das ^ semes Hauses immer gnt be-"'" ^ unheim^'lFegt anf die meisten nur ^t. C 5u^^„'^'" Neiz zn haben, wenn sie ihm ^silch^ bedurft ( "s ""d es sic in unmittelbarer Nähe ^.ä)^'edn und w'^"^. Wken Magnets, um die ?'he 3' Ein «^ "^5 "l die qefährlichen Salons >.r^°hr^ war während einer l> ?"ch,^ uc schi),,^ aMmche junqc Spa-Mr ^ sich U un Ellmor auf einer Reise kennen ^e I"Wn mit einen: mäh- ^ ^3^uem E^Mlt^ Der Wunsch und die >s U" des El^.' b fur Donna Andriquetta schärfte in Ha'mvnr/ein'es ^^^brei/^".^raßc bea^neten. Der n^ ^fi s''' anist^ V'"' l'iner Nleiduna, nach >H 'hurn ^/'/u Standen augehorcuden Mäd- ^'s '.fesK " fachten ihm nach. entdeckten an sich ,,„d nahmen es mit. lür ihre Salons zu ö°l' 'n> ""r e, q .""" verstorbenen Tochter t>> ^""erfahr ^"^'"' erfunden, um das ^re,'" den' ^ ./"Zc Mädchen leichter zu ge- ^ ^''ch„ ^ ihres Edelmuthes zu ^ttf!K Et^" ^n spät die Au.,en offen über >?XU sie Ni " Merville'schm Hause. An- ^ ,?" ."W" Uewleguna. 1 '«gen. dass eine Rücklehr iu ihre nahe ein halbes Jahr alle Annehmlichkeiten ihres Lebens kennen gelernt, mit Menschen zu denen ste ihrer Bildung nach gehörte, verkehrt und m emer Um-aebunq. wie sie ihr eine Prädestination des Schlclsals uertanut, gelebt hatte. Zwar war F"ncisca n,ng und mit den Klippen und Rissen des ^bens gan ch nnbekannt. aber sie hatte. Erziehuug und Lehren, ein llngemeu, ausgeprägtes und feines Gefühl für Recht und Unrecht und em paar Ue. klare Auge., die gar wohl die absch s'ge B°h^ auf der sie wandelte, erkannten. S:e wusste, da s die Unschuld eines Mädchens sein höchstes Klemod ist -trotz allem moralischm Schmutz ihrer ftuheren Um-aebuna war sie an Leib uud Seele rem geblieben — m,d dieses Bewusstsein war ihr Stab und chr EnA auf den sie sich auf dem gefährlichsten Pfade stutzte uud der sie begleitete. l, «» in Würde jemaud Francisca gefragt haw ovyem iliren jetzigen Verhältnissen sich glücklich fühle, so hatte neiu und awmals nein. Schaudernd ^derwillig wohute sie dem Tanze ums go^'e Kal bei dem Dienste des Götzen Mammon. Mit yclm lichen, Entsetzen sah sie allnächtlich. w,e ^ ""ders Leidenschaft, die Gier nach Geld und Gewmn. die ZIt sich mühelos, durch Zufall Micht umer zu ve^. schlisscii die Meuschcn moralisch und phyM «^" ^^ awrm verunstaltete, wie uuter W Sd ^ch ^ alle hohcu uud idealen Gefühle rücksichtslos zntreten wurdeu, und sie schämte sich im tasten Grün e chr^ Seele des Zweckes, dein ihre Anwe enhelt m dcn " ^§ der Senat, der Iustizpalast, der MimsterratY " ^, Justizministerium in die Luft gesprosst weroci. Das königliche Schloss war hiezu aus den p ^ tag zur Hochamtszeit bestimmt. Die ,M^ O 15 Centimeter laug und mit Dynaul't ge ,^ Attentäter hciften Dcvac und Fm'ira. swde 1' ^ zosen. Der Fall erregt große Aufregung mw >->' in der Bevölkerung. ssM^' Athen, 5. April. Die Behörden v!".'. ch,,,^ fürchten anlässlich des Osterfestes ""l"lw ^ tische Tumult?. Die Regierung traf entspreW'-nahmen. . schenk« Constantiuopcl, 5. April. Der Sulw" > ^, dem Vertreter von Bulgaria. Dmutrov, Brillanten besetzte goldene Ci.MrettmtaM- hB Washington, 5. April. Das Nopwst a^'le hat mit 17!) gegen 42 Stimmen die ^'M^, treffend das Verbot dcr Einwanderung oei angenommen. Allgclolnmenc Frcmdc. Hotel «ladt Wieu. Efeellenz Varon Hochmuth s. ^«u.Leyrer. Reisende; TctM'chiel, ,^ ^ Mayer, Maneck. KM., ^ien, - Pumer, ^"!'/(ioo^ meister. Moghilli. Trieft, - Etandache». wu'M' , Dc llbcraM. Professor, l'jottschee. - ^chob", ^ ^ M> zuschloß Meidinqer, Prwalier, Private s. Sohn, Oberschischta. - Oraf Monte ^, ^ - Notthaus. ssorstbeamter, Ainüd. - «anz"' ^«g, bändler. Vregenz. ^ Vieh, «mualter s. M""""' > Reiner, kfm., Kroatien. .„..^„ W^is. Hotel lNcsanl. Schiesl- Büchler, Priuat; ?««"'^u. ^ Kune,. Reis.. Wien. Dr, Erhmlnil). ^M, - ^il'^, nib, - Cardahy <. Tochter. Trieft, " Z" B««".« Ttrucelj, Äezirlsrichter. Teisenbera.. ^ ^ Vi'd^' ^ - .hirschmann. Kfm,. Gisset. . - Fisch"'. W >' z>'l>"' Gasthof ttaiier u°« Qcsttlreich. Martens », "'"» KoVll!,', KflN., ^'a.15. ., k...ssi!l!-)d^ Hotel '-----------------------------" A ^___2 I s^Z^^__^ _,^^-^-Me^1^ ' schwach!,^v.l,Ml 5.2 »R. j 73«-4 20'4 W. schwach !^"^er > ,. «,?lb. 7.W-1 116 O. schwach ^ 5^ Heiter, schwül. — DaS Tagesmittel der 13-0», um 46° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I ^"^^^ ^^"---------'---------------------— F.L ! 5 > ssoscfine «lre»«-l > W Majors - (i)allin. qib< im cMncn 1" ^^ ^ » W der ">,,) » W Hinscheide» il,rer inninstneliebten " ^ st" > M Schwester, Schwägerin und Orofttau", » > Antonio M'"'" .,,. ! W iieit"'"' - slpl D » welche nach lana.em, schmerzvolk"' dcn" ^cl" » W »lii den heil. Tterbcsacrameitten, D>c'" ^^ l>" » > mn ? Uhr abends im li?. Lebe»^"l)" ' ^» > » entschlafen fft. ., ^0"""' ,^ > W Das Ucichenbesiänssnis llndtt ^ „, ^,F » W ?. d. M., um 4»/. Uhr nllchm'llaN ^, d>'l » W Die heil. Seelenmessen wn°r' » W Maria Vcrlündinunss aelesen >ueloc'^ » W Laibach am -> April 1»^- ^> > Statt je°cr l ""'^^^ 659 6. Apnl 1892. Course an der Wiener Börse vom 6. April 1892. «<,<„ d^ off^n Course«« °«!uld"/n Nrain mid Küstenland , . —'— —'— 5°/„ niederöfterrcichische . . . 109 — 110 — .V/„ steirischc......—'— —'— 5"/„ lroatische und slavonische . 105 - - IOS — 5°,n sirbenbüraische .... —'— — — ü°/n Temeser Vanat .... —'— —'- 5»"/,, ungarische......99 75 98 75 under« üssentl. Hnlehen Doüail'Nea-.Lose 5"/„ 100 fi. . 122 25, ill« ?5 bto, «nleihe I«7» . . 100'— 107'- Anlehen der Ltadt V»rz . . Ill'— — — ?i»lehen b. Ltadtacmeinde Men IN5 »5 106 2> Prüm, Vlnl, b. Etadtgem. Wien 1.^- 157- ««rienbau «nlehen vrrlo«. 5«/, 9» 75 99 L5 Vfandbrief» (sür io« ft.), Äodlnrr aN«. 0st. 4"/„ «, . . lla bU 117 — d!°. dto. 4'/,°,«. - - 1«i - ^'- dt°. blo. 4°/» . . 9N 15 9«'«5 dto. Prum.-Vchuldverschr. »«/» 111^5 111 50 Oesl, Hljpolhcleiibanl toj. 5,0"/« 9»-— 9950 0eN, uiiss, ^llnl veil, 4>/,°/, . 101 5<> K»s'0 detlll . 4°/^ . . 99 7» 10020 deüo .^»jühr. » 4°/„ . . 99 70 10l>'20 Priolltät-.Gbliglllianen l (für 1W fl.) ! ! Ferdinand« Norddahn , 1»X> 3<«> fl. S, 4'/,"/« ! —-. — ^ Geld W«" Oesterr. «orbwestbahn . . . ,07 ,<» l,« >l. Ttalltsbahil.......,«< 75 19^ 75> Südbahn ll »«/„.....l«9 — 1»« 4« ^ 5"/«.....i«a.- 1?" ec> Un«.-«,?^. Vllhn.....«WIN 10» l" Diverse Kose (per Stück), CredMose KM fl...... 19" - l9l - lllarv Uosr 4— !>»<'" Nlilden^reuz. ßst.«,I.t> , lU ft. 1»'" 1» «»Iwlpd l,'°!,' <<> fi..... »»'^ l5 — önlm t.'ose 4« ft...... »< — »» ^ Zt »eno!«Loisch »rüh llose M fi, . . «s'— «» ^ lllrw'Vch. b, »" s, Präm.'Schillb' verschr der Vobencieditllnftlllt «»" «bU Hank'Zltlen ^ber,'«»s>. «sl,, ^<«» fi, V, 40«/„ 3?a «>!»7^b<' «lbt, ÄnN, f, Hand, »,G. lSUfi, «10 8i> 3lN 75 «rebübanl. «N«,, un«., «»N fi. . «4<»7.'»!»41 ,il> levosllenbllnl, All».. «« 50 Veld War» HNMHelenb,. üsl.züwfi <<ü°/nfi. V, . . «u« ün 2U7 — Ocsterr-M'!,, Van! ««' '^. . . 987'— 89,-— Unloilbanl 2lX» fi...... 233 — 23» 50 Vcrlehrlbanl, Nllg., 140 . . iz? 50 15» 5U Hctien von Transport» Unlernehmungtn (per Vtück). Nlbrechl Vahn 2-r i ii3" d!o. >!it. U.) 200 fl, . 446'— 44« 5>» Donau - Dl>mhfschfi. V. LOl'75 «>2'25> Dul-Äodcnb.-Eii-«, 20<» fi. S 543— 547 — Ferdinand« Nordb, «»<»<> ssüÄl, lt<2!. »885» Gal.llarl-Llidn, B. UOO fl «M. 21125 «12 25 Lemb.«t,b,°N.-!lNN.,Iiiefl500fi. bto. (lit. U.> 200 fi.G. . . 23,50 L3I — Prag l>uxer«ise»b, >50ftSllb. 85 25 t<5 75 Vtaa<»e!!cnliah!! LOO fi. Silber 284 50 285 - Liidbah« 200 fl. Silber. . . 85'5o »e«5 Lüd-«orbb,«erb.'Ä. WOfl.llM. 184i5 1»4 7^> Iiamwal>°Vel,,wr,.170ft.e. W. 240- «41 — »rue «Sr., Priorl> fl, Silber 2l>o - 2»i, >>„ Unn.Westb,(Nallb-Vrllz)2«0fl.2 — Inoustrie'Hrtien (per Etllcl). Vlluges., «llg. Oesl., I ft, l>«? — 19« — >2!>ni,nnlil>I»,Papiers.»,V«. ix» 50 139 — Trttailel Nohlenw.-Grs.7o st. . ,71 — l?» — Wasiens.-V.,Oest.lnWien1<»0N. »88 - »94-— ' Waggon-liechanfl.. «Ug. in Pest »Oft......... sc Ü0 97 — Wr. Vaugesellschaft 100 fi, , . 85— 86 — «LlenerbcrgerZiesel'Vlctien >Kes. »4? 5o 248 — Devisen. Deutsche Pl«tze...... 5« 07< '»2^ Londui,........ 118 70 I<9 15 Pari«........ 47 15 <7 «5 yaluten. Ducaten........ 561 ^ 563 20'lfranc« Krücke . . . . : 9 4»j 9 4». !>rut!che «eichibanlnolen . . 58 1»»< 5« ^'> PllplrrNnbel...... I'20„! l»« Italienische Aanlnoten (1U0 Ü.) 45'«5> 45/7 ^SSfff"S"** ™* W ein'er 7 ¦ C> ¦Oflelii. Stundente« oder ?'*CSefr M?yer« klei°e* *<&n * 18 ^exlkon in «« Lio-"en KUJ>> Hu» i üoch Meyer'« 8e« Abblättern ^ön* in hun" h k 3Q>eabein S, un<1 acht Textbeila- Ver V" E'»te He5leivn-Qu"«ieferui,gen sAS v^^aufliegeL. K>: Advocaturskanzlei in Triest i $ Via C ariiiiia 99 I. Stock d g eröffnet hat. » Znaimer Gurken 1 Kiste feinste kleine Welnesslg-Gewtirz-Gurken . . . . fl. 6 — 1 > > mittlere Welnesslg-Gewürz-Gurken . . . » 5 50 1 > > mittlere Salz-Gurken...........» 5 50 inclusive Flaschen und Kiste. Jede Kiste enthält je 8 Flaschen a 5 Liter. 1 Kilo Gurkensame, garantiert «eoht Znaimer» . . . fl. 1 20 offeriert ab Znairn gegen Nachnahme (1505) 3-3 S. HI. Zeisel in Znaini. 1 Post-Fass feinste Tafel-Gnrken franoo Jeder tfsterr.-ungar. Poststation fl.l 50. T7vrlcli.tlg^e ißifflei Ti MclnarHe. Meyer's Kleines Conversations-Lexikon, fünfte, gänzlich umgearbeitete und vermehrte Auflage. rv„OA« Naclmihlaeebudi ersten Ranges, geschmückt mit über hundert lllustra-tionstafeln und Karten, erscheint In 66 wöohentl. Lieferungen ä 18 kr. Meyer's Kleiner Hand-Atlas. Mt Rf nützune des Kartenmaterials aus Meyer's Conversations-Lexikon zusanimen-e'tHl" in' 10° Karlenblättern und 8 Textbeilagen, in 17 Lieferungen a 30 kr. RÖ NB Die in Halbfranz geb. vollständige Ausgabe zum Preise von 6 fl. wird im November dieses Jahres erscheinen. Schillers Briefe. (Kritische Gesammtausgabe.) Herausgegeben und mil Anmerkungen versehen von Fritz Jonas. Ersoheint in etwa 95 vierzehntägigen Lieferungen ä 15 kr. Nichts ist mehr geeignet, das Geistesleben und den Entwicklungsgang lers gleich lebensvoll und deutlich zu zeigen, wie die chronologische Folge ^.'"®er e;„],eiiijche, allen Anforderungen genügende Gesarnmlausgabe der ' s Schillers, die eine Reihe von Porträts des Dichters sowie von Persön-l !k iten an die seine Briefe gerichtet .sind, schmücken werden. Moll jedem w »iimle'deH Dichter», dem ganzen deutschen Volke den unmittelbaren K" blick in Schillers freundschaftlichen Verkehr und seine rastlose Arbeit gewähren. Wir gehen von der Ueberzeugung aus : wo Schillers Werke stehen, gehören auch seine Briefe hin ala eine unabweisbare Ergänzung derselben. Wir laden Sie ein. sich an dem Abonnement auf dieses monumentale Werk zu betheiligen. Die ersten Lieferungen der drei oben genannten Werke sowie die be-»,f.slVnd<'n Subscripliorislisten liegen bei uns auf und stehen auch auf Wunvch gern'z»r Ansaht zur Verfügung. (1424) 3-4 Hochachtungsvoll Ifl.v.Kleinmayr & Fed. Bamftero^BucliIianflJimfl Laibach, Congressplatz.