Nt. 249. Dienstag, 29. October 1889.__________ 108. Jahrgang. Aibllcher Zeitung. N'ln« V,!.. .'^l"^<« N.»,»o, Y«, b«, Zuft«llu°, ln» van, «»n,!«h»«, fl. i. - g«<»tl«««,,»»»l ,», Dl« ,,«»l»»ch» jj«itun>" «r1ch,«»t t««llch »l« «»«nab«» d« Vonn» nnt, ft,«,rl«at Dl« »»»»»»«ti«, beftnbll fich longlessplah ». dl« «evatN»» Vahnhosgaff« >4. «pl«chftu»bn> b« «eb«t<«> tlgllch »,, 10 bl« l» Nhl »olmltlnss».— Nnkanti«««^»?' «»nben n<»l «o«Nlo«««« und M»»»!trlpt« ntchlz«»«<>»H«Al. Amtlicher Hheil. Äll»^ k. und k. Apostolische Majestät haben nnt "lit ? 3- ^"tjchließung vom 22. October d. I. dem beten s?f, ,^^ ""^ Charakter eines Hofrathes beklei. Bch^ ^andesgeriÄMathe Anton Schrott er in ^eibriik^ Anlass seiner erbetenen Versetzung in den Leuvol.?. Ruhestand taxfrei das Ritterkreuz des "'"rdeuz allergnädigst zu verleihen geruht. VliM^ Andelsminister im Einvernehmen mit dem Innern k '^"tei, ""d Leiter de« Ministeriums des Geiy^c?" den Dr. Heinrich Vittorelli zum "'^vector ernannt. Vtinisi/n, Hllndelsminister im Einvernehmen mit dem innern s."^"""' und Leiter des Ministeriums des Vera,, ^ ^" technischen Chemiker Dr. Alfred be>l aew,l° " I»genieur Leopold Dobersberger. "er" d'n " ^^' ""d Hüttendirector Rudolf Flech. ^enie... Väschen Chemiker Josef Iaresch. den «lftebT^f'g'smund Krem er. den Baumeister ^ender II. vk" technischen Fabrilsbeamten Heinrich ^erbe.c. t"° den Ingenieur Victor Würth zu '-^^Wton-Assistenten ernannt._________ Mchtamllicher Hhtt Stantsvoranschlag pro 1890. ^""nilsim. ^"^"ne nach dürfte in kurzer Zeit jene '"^n d ^" Aufnahme ihrer Thätigkeit eingesetzt ^chlosse,,» u ^ ^s zwischen Oesterreich und Ungarn 'zntn ^' ^ ^"- und Handelsbünduis vorgesehen ist ^el». ^ der Berathung jener vorbereitenden Maß. kbensem? uothwendig erscheinen, nm beim Vor. w"""!l der 5' günstigen finanziellen Lage die Herrchen., ^"zahlung in der Monarchie zu er- ^ sl''a>lli^"^^' welche alle. denen die Regelung ^atez ^ ""' und wirtschaftlichen Verhältnisse des Mrn nl»« 7^" llegt. mit lebhafter Befriedigung ^l"boln n. "!" allerdings nur als der e,ste Schritt 3 ' l"'e e^ '"'^ Kerles angesehen nxrden. wel-3"""'s u,'k ^c'"' b" die genügende fachmännische >vi f^^ieriafÄ"^"'^ besitzt, zugeben wird. wegen N^'"a im m? ""d Hindernisse, die ieiner Vcr-M. ^ '" Wege stehen, die größte Vorsicht er. 5'U'n die,. ?' °^ '" ^r Lage. die a»f das erste "^estrchttn. "^^ abzielenden ernsten Bemühungen ^^^^"derdieKseitigen Regierung gebürend hervorzuheben. Bekanntlich haben, schreibt die «Tages» post», die bisherigen, auf Grund des letzten Zoll« und Handelibündnisses gemachten Anregungen unseres Fi-nanzministtrs nicht jene Würdigung seitens des anderen gleichwertigen Factors in der Monarchie gefunden, die drr klare Wortlaut des Zoll- und Handelsbülümisses wohl erwarten ließ. Es liegt daher nicht an der dies-seitigen Reichthälfte. wenn wir uns heute noch vor der Inscemerung des allerersten Schrittes zur Anbahnung und Lösung der allseits mit Recht so sehr ersehnten Maßregel befinden. Nunmehr jedoch, da der gegenwärtige ungarische Finanzminister in ebenso energischer als warmer Weise für die Inangriffnahme jener Maß« reget fich ausgesprochen hat. darf die Einsetzung der erwähnten Commission als beiderseits ernstlich beabsichtigt angesehen werden, und ist auch alle Aussicht vorhanden, dass den Worten baldigst die That folgen wird. Wenn es nun, wie gesagt, gefehlt wäre. den schr weiten Weg, der zurückzulegen ist. zu verkennen, so unterliegt es keinem Zweifel, dass der Ernst, mit dem beide Regierungen endlich an die Lösung der Valutafrage herantreten, in der That geeignet ist. das Ver. traueu in die Erstarkung nnd Gesundung der Finanzen der Monarchie zu befestigen. Diese wichtige Basis wurde offenbar — falls nicht andere verpönte Motive mitgespielt haben — zu willkürlichen und fast hallu-cinatorischsn Combinationen über die Aussicht des noch völlig iln Dunkel des Amtsgeheimnisses gehüllten öster« reichischen Slaatsvoranschlaa.es pro 1890 missbraucht. Es ist keine neue Erscheinung, dass vordem jeweiligen Zustandekommen des nächstjährigen Präliminares von ganz unberufener Seite jedesmal Hoffnungen rege ge-! macht werden, in der vollsten Ueberzeugung, dass die-, selben nicht in Erfüllung gehen können. Der Zweck solcher journalistischer Kunststücke ist allzn durchsichtig. Entweder liegen denselbln Börse« manöver zu Grunde oder es soll der Effect eines wirk» lich qünstig werden kann. ob die betreffenden Mineralöle unter jene der ersten oder zweiten Classe im Sinne dieser Ver« ordnung gehören. Lässt sich dieser Umstand aus der Bescheinung nicht entnehmen, ober obwaltet der Verdacht einer nachträglichen Veränderung des Inhaltes der Sendung, oder wird eine Bescheinigung überhaupt nicht beigebracht, so kann eine Untersuchung der Mineralöle plahgreifen. Auf Mineralölsendungen von nicht mehr als 50 Kilogramm im Grenzverlehre finden die vorstehenden Bestimmungen leine Anwendung. Ergibt sich aus der Bescheinigung oder aus der im Falle des ersten Absatzes vorgenommenen Untersuchung, dass ein Mineralöl unter die Mineralöle der ersten Classe gehört, so ist dasselbe nach den für letztere vorgeschriebenen Bestimmungen zu behandeln. Den Orenz-Zoll-ämtern wird durch das Finanzministerium bekannt-gegeben werden, welche ausländischen öffentlichen Behörden berufen sind. die im ersten Absähe erwähnten Bescheinigungen auszustellen. ß 8. Das in inländischen Raffinerien hergestellte raffinierte oder halbraffinierte steuerpflichtige Petroleum Heuilleton. ^ 'Hont« ^ Stelldichein. ^" er°wuw ^ Uhr abends.. Kein Wort weiter ^ob?' lauste ,K^ 6"Ml!- Ihm flimmerte es vor den Vn" h" zu ^°! de" Ohren - Zorn und Wnth 5»sz.U um 7 ,'?'cken. Sie hatte ein Stelldichein -^ "'H mit ^ abends — sie. seine Frau! Er "then. nut wem, «nd sie würde es ihm auch nicht "ber sie, das hatte er sich ^da "e das Ntlgem Grolle gesagt. Er bezwang ^llü,!°. ° er ek "cH"l wieder zu ammen und verbarg ^ l' Aner le? ben ^ in dem großen Malart. ^ i.i^ " ha."". Gaste würde rs hier suchen und st Gatt'"erführen. ^ w,' ^5 Ueb^^ ber Sohn eines reichen Man- von Kindheit auf. ^ 3' 5"nd?^" Hn, versagt geblieben. Er hatte >K"cht. 5"Mnes Mädchen geheiratet. Sie ^^>lchaft's^pWe sich für ihre Familie, aber dingen e. ^ darüber hinweg. Es würde ' lyre Gegenliebe zu erringe»; sie würde mindestens nicht wagen, ihm untreu zu werden, obgleich er 25 Jahre älter war als sie. Bisher hatte sie es nicht gewagt — in den zwei Jahren einer kalten und glücklösen Ehe hatte ste chm niemals den geringsten Anlass zum Misstrauen gegeben, war kein Schatten auf ihren Ruf gefallen. Aber ste liebte ihn auch nicht — sie hatte eine eigenthümliche Art. ihn kalt und fremd anzublicken — und sie schen m einer Writ zu leben, die ihm nicht zugänglich war — i„ einer ihm fremden, unbegreiflichen Tranmwelt! .... Die Gäste hatten sich entfernt — die glänzende Gesellschaft war zerstoben. In dem blendend erleuchte-ten Salon, mitten unter dem stilvollen Kronleuchter stand Eugenie; sie trug eine prächtige Toilette von Gerson und kostbare Juwelen; der Fächer von echten Straußfedern allein, den sie leise bewegte, hatte den Bedarf einer armen Familie auf em Jahr gedeckt. Eugenie war ein wenig blas« und sah starr vor jcllull« l)tt. ^9. 2130 29. Octowlvo^ (Leuchtpetroleum) ist in den Reservoirs seitens der Finanzorgane stichprobenweise auf seine Entflammbarkeit zu untersuchen und ist, falls die Untersuchung er« qeben sollte, dass es unter die Mineralöle der ersten Classe falle, nach den für letztere vorgeschriebenen Bestimmungen zu behandeln. § 9. Die Mineralöle der ersten Classe sind als solche in der in den folgenden Paragraphen bestimmten Weise erkennbar zu machen. § 10. Die im inländischen Verkehre vorkommenden Mineralöle sind seitens der Gemeinden sowie der von der Regierung hiefür bestellten Organe der Unter-suchung auf ihre Entflammbarkeit zu unterziehen. Von dcr Untersuchung ausgenommen sind Mineralöle der ersten Classe, welche als solche erkennbar gemacht sind, dann die zur Raffinierung und Destillation bestimmten Mineralöle, Schmieröle sowie die zur Beleuchtung nicht verwendbaren Steinkohlentheeröle. § 11. Die Gewinnung der Mineralöle aus Theer sowie die Destillation der rohen Theer- und Erdöle darf innerhalb geschlossener Ortschaften nicht gestattet werden, und die Fabriksanstalten müssen von Wohnhäusern in eincr hinreichenden Entfernung liegen, welche die Gewerbs-hehörde über die nach dem dritten hauptstücke, der Gewerbe-Ordnung gepflogenen Verhandlungen von Fall zu Fall zu bestimmen hat. Das Destillierlocal muss so ein« gerichtet, beziehungsweise qegen das Raffinerielocale so gelegen sein, dass die Uebertragung des Feuers von dem einem Local zu dem andern lhunlichst ausgeschlossen sei. Die Vorrathsräume für das rohe Oel sowohl als für die Drstillationsproducte müssen so ein. gerichtet sein, dass dieselben selbst im Falle eines Brandes der Fabrik vor der Verbrennung geschützt bleiben. In dieser Beziehung gemachte Erfahrungen empfehlen vorzüglich die cisterncnartige Lagerung. § 12. Die Versendung der Mineralöle jeder Art darf nur in folchen Gebinden oder Gefäßen geschehen, welche das Verdunsten, Ausschwitzen oder Durchsickern des Inhaltes möglichst verhindern und beim Verladen nicht leicht beschädigt werden können. Gebinde und Gesäße, welche Mineralöle der ersten Classe enthalten, haben in deutlichen Buchstaben die nicht oerwischbare Inschrift «feuergefährlich» zu tragen. Sendungen von Mineralölen müssen mit besonderen Frachtbriefen, welche den Inhalt der Sendung und insbesondere den Umstand, ob die Sendung Mineralöle der ersten oder zweiten Classe enthält, deutlich erkennen lassen, aufgegeben werden. § 13. Für den Transport und die Lagerung von Mineralölen auf Eisenbahnen sind die Bestimmungen des Betriebsreglements für die Eisenbahnen der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder maß» gebend. Politische Uebersicht. (Im böhmischen Landtage) beantwortete am vergangenen Samstag der Statthalter in böhmischer Sprache die Interpellationen des Abgeordneten Grafen Kaunitz und des Abgeordneten Krumbholz. Bezüglich des ersteren erklärte der Statthalter, er habe es bei der Beantwortung der Interpellationen über die Auflösung des czechischen akademischen Lesevereines für seine Pflicht erachtet, an alle mit der Studentenschaft in Contact stehenden Factoren. welche berufen sind, die Studentenschaft von Gesetzwidrigkeiten abzuhalten, zu appellieren, und habe lediglich die Thatsache hervorgehoben, dass ein Professor, dessen Pflicht es ist, die Disciplin unter den Studierenden aufrechtzuhalten, die Interpellation mitgefertigt habe. Der Statthalter glaubt nicht, hicdurch der Unverletzlichkeit des Abgeordneten nahegetreten zu sein oder einen Eingriff in das dem Oberst-Landmarschall zustehende Recht der Hausdisciplin verübt zu haben. Bezüglich der zweiten Interpellation versicherte der Statthalter, er werde der Verpflichtung, für die stricte Durchführung der Gleichberechtigung beider Landessprachen zu sorgen, stets eingedenk sein; er sehe aber dafür, dafs er die oben erwähnte Inter pellation in deutscher Sprache beantwortet habe, die Geschäftsordnung des Landtages als maßgebend an, wonach jeder der beiden Landessprachen in den Verhandlungen das gebürende gleiche Recht zu wahren sei. Er habe in der ersten Sihuug des Hauses den festen Willen manifestiert, dieser Bestimmung volle Rechmlug zu tragen, er beanspruche aber gleich allen Abgeordneten das Recht der freien Wahl beider Landessprachen für sich als Regierungsvertreler. (Ohornfe a„f Seite der Iungczechen. Beifall auf Seite der Altczechen und Großgrundbesitzer.) (Ein Gewerbe - Inspector für das Schiffergewerbe.) Das jüngst ausgegebene Reichs-gesehblatt enthält eine Verordnung des Handelsmini» steriums vom 14. October 1889, womit die Ministerial' Verordnung vom 5. Juni 1886, betreffend die Eintheilung der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder in fünfzehn Aufsichtsbezirke für die Amtshand« lungen der Gewerbe-Inspectoren, abgeändert wird. § 3 der Ministerialoerordnung vom 5. Juni 188li hat nämlich zu lauten wie folgt: «Außerdem fungiert im Sinne des § 4 des Gesetzes vom 17. Iuili 188A. R. G. Bl. Nr. 117. ein Gewerbe.Inspeclor für das Schiffergewerbe auf Binnengewässern im qanzen Gel« tunqsgebiete dieses Gesetzes mit dem Amtssitze in Wien,» Diese Verordnung tritt am 1. November 1889 in Wirksamkeit. (Im istrianischen Landtage) brachte Abg. Dr. Laginja eme Resolution in Angelegenheit der Ornndentlastuna. ein. Abg. Dr. Volaric richtete an die Regierung eine Interpellation inbetreff dcr Wahlen im Bezirke Lussin. Dcr Landeshauptmann wies die Interpellation zurück, weil dieselbe nur in kroatischer Sprache, ohne italienische Ueberschung, abgefasst ist. Die Abgeordnete« Volaric und Lagiuja verlangen, dass der Landeshauptmann »Stellvertreter den Inhalt der In» terpellation verdolmetsche, und protestieren gegen das Vorgehen des Landeshauptmannes Campitelli, Aus dem gleichen Grunde wurde eine Interpellation des Abg. Mandic in Angelegenheit des Gymnasiums in Mitter-burg nicht angenommen. (UngarischerReichstag.) Der in der Tams-tag-Sitzung des ungarischen Abgeordnetenhauses von Iranyi eingebrachte Antrag, den Minister Fejerrary in den Anklagestand zu versetzen, hat keinem besonders tiefen Eindruck hervorgerufeu. Während der Verlesung waren von der äußersten Linken nur vereinzelte Zustimmungsrufe vernehmbar. Fejervary, der mit Aufmerksamkeit der Verlesung folgte, konnte sich eines heiteren Lächelns nicht enthalten, was den Abgeordneten Emerich Szalay veranlasste, im zuzurufen: »?luch La> tour hat gelacht?» Als der Präsident zum Schlüsse der Sitzung ankündigte, dass er mit Rücksicht anf die Feiertage die nächste Sitzung auf den 6. Novcmder an- sehe. erhob sich Fejeroary von seinem Sitze "tw ,^ «Bis dahin befinde ich mich also auf freiem M ' Dicse Wirte riefen große Heiterkeit hervor. ^ (Auswandernde Montenegriner.) ' man aus Cetinje meldet, ist die erste P"we oe ^ Serbien auswandernden Montenegriner, etwa ^^ viduen. nach ihrem neuen Vaterlande avM>^ Dieselbe ist in sehr knapper Weise "it 2eWM ^ für 15 Tage versehen worden. Der Fürst von ^" negro ließ durch einen Serdar unter den ^»w« den kleine Geldbeträge vertheilen Cine M"^ te« risch stärkere Abtheilung dürfte sich Ende des -""' ^ in Bewegung setzen. Laut amtlicher Mlttyein''^ serbischen Ministers des Auswärtigen, General» ^ werden die zur Verfügung der ^^urwlg > l^ Ländereien im Poplitzer Kreise den Eui,v« überlassen werden, deren Marschroute aus > Grulide zunächst über Alt-Serbien bestimmt w" ^ (Das französische lchtmchieneue Beiheft des Berliner 'M,'»"«" blatte«, bringt einen längeren Artikel über °" ^ Mische Wehrgeseh vom 15. Juli 1»^, w ^ „ ,^ Entwicklung sowie die wesentlichen BestlmMM'8 ^ Wirkungen dieses Gesetzes darlegt und »« ' » ch. Weise schließt: «So stellt sich die a"^ "' ^lü ahmenswerter Opferwilligkeit geleistete ArtM " ,,^,tt vier Jahre als wohldurchdachte, planmaM " ^^ außerordentliche Stärkung der Armee dar. wi ,^,z Annahme des Rekrutierungsgesetzes ist m>r "> ' ^„ des Parlaments ertheilte Sanctioniernng or . Opfer, welche der französischen Nation durcu„d steigerten Rüstungen auferlegt wird. Wenn ^ ^zllis Söhne vun Witwen und blinden Vätern a''^/^'»» zu einjähriger Dienstzeit herangezogen ^.,/La»^ in einem auf seine Intelligenz besonders l^ ^,Z< auch die gebildeten Classen mit ganz gw"" ^rW,; nahmen zu dreijähriger Dienstzeit einge^" . ^ ,F wenn die Landesmittel derartig anaespam't "» ^hi dies neuerdings in Frankreich geschehen, p l^ ^, befugt, von Rüstungen zu sprechen, weW hel Rahmen einer ruhigen Entwicklung unv ^.^»gM Volkökraft. die lediglich auf die Landesverui gerichtet ist. hinausgehen.. , > hat d" (Der deutsche Anndesraty) " ^ Socialistengesetz in einer Sitzung feMM' .^ ^ mau erwartet die Einbringung der Vorlasse ^M. schen Reichstag. Die gemeldete Skizze " ^ W eutwurfes lässt besorgen, dass sich "« c'' ^ ^ stimmungen lebhafter Streit erheben "'"/^g d" der dauernden Ueberwcisung der H.""^,le ^ Gesetzes durch die schränkung der allgemeinen freiheitlichen.5" verbunden wäre. ««^ zur s^",», (In Italien) Z'it wie in Frankreich dem Veglnn der ^ ^ 3 sitzungen entgegen. König Humbert w.rd ^ ^ vember in Rom zurück erwartet U'N U ^e, '^ Vurtrag halten zu lasseu über die ^Ant'"" welcher am 20. November das Parlament den soll. , . ,. bea"t< (Im dänischen Folketh"H ^,,e ^ Graf Holstein-Ledreborg. das P"^"N >" .«. nehmigung d.s Reichstags schusse zu überweisen. Berg b antrabe ew^ ^ ^ uotum gegen das Ministerium. waches 11 Stimmen abaelchnt w lrde. ^^M^^^,< Schlafzimmer, welches nur durch eine Milchglasampel schwach erleuchtet war. Auf den ersten Blick erschien ihm auch dieses leer. Wo war sie hingekommen, die Treulose, die Pflichtvergessene? Da lag sie auf dem Teppich, leise röchelnd — ein schwacher Geruch nach bitteren Mandeln füllte das Gemach. Das schöne Gesicht der jungen Frau war bläulich, verzerrt. Mund und Augen angstvoll geöffnet — sie rang mit dem Tode. Der Gatte seiner Eifersucht vergessend, riss an der Glocke. «Schnell, schnell den Arzt, der über uns wohnt!» — «Der lief eben nach dem Nachbarhause, dort hat sich soeben der junge Musiker erschossen, Herr Com< mercienrath, derselbe, der gestern hier Geige spielte. Aber der Arzt kann wohl abkommen, denn da ist nichts zu machen — der Schädel ist zertrümmert; gewiss hat die gnädige Frau davon erfahren und ist darum in Ohnmacht gefallen — ich renne hinüber nach dem Arzt.» Und das Mädchen lief fort. Der junge Musiker, der gestern hier Geige gespielt hatte. Ein stiller, bescheidener Mensch — er war unangenehm aufgefallen, weil er gegen das Programm den Trauermarsch von Chopin spielte. Welche närrische Idee! Und dieser Trauermarsch war vielleicht die Antwort auf das Billet Eugeniens. Sie lieben sich — wer weih, wie lange. Aber Eugenie halte auf den Namen ihres Gatten auch nicht den leisesten Schatten werfen wolle», und so hatten sie sich ein Stelldichein gegeben — in der Ew'gkcit! Denn der Arzt kam auch zu ihr zu spät.. . _________Hellmuth Wille. Nachdruck verbot«». Verschlungene Zläöen. Roman aus dem Englischen von Hermine Krankenstein. (65. Fortsetzung.) Sie fühlte sich wie zerschmettert bei diesem Ge» danken und bemühte sich nach Kräften, sich desselben zu entschlagen. Aber wie sehr sie auch dagegen ankämpfte, sie vermochte das Misstrauen nicht mehr aus ihrer Seele zu bannen. Ganz nahe von Lynwood-Hall begegneten ihr Otto und Lionel Egerton. und es fiel ihr auf, dass der erstere, sobald er sie erblickte, leichenblass wurde uud scheu zur Erde blickte. Lionel bemerkte das nicht, denn seine Blicke waren auf Lady Lynwood gerichtet, die sich von ihrem Schreck noch nicht völlig erholt hatte und todten-bleich war. «Fühlen Sie sich unwohl, Lady Lynwood?» fragte er. «Sie sehen ungewöhnlich blas« aus. «Ich bin so sehr erschrocken.» entgegnete sie ernst und erzählte, was sie soeben erlebt hatte. «Sie sind wirklich mit knapper Mühe einem schrecklichen Tode entronnen. Die Brücke ist seit zehn Jahren außer Oebrmich. und es gibt niemanden, der das nicht wusste, in der ganzen Gegend. Sie wurde nur aus dem Grunde nicht demoliert, weil sie so ma> lerisch aussieht und weil gauz unweit davon unterhalb der Felsen, an denen auch der eigentliche Weg nach den Dene-Wäldern rwrüberführt, eine feste Steinbrücke erbaut ist.» «Ich wusste das nicht.» sagte Adrienne. Otto fest anschauend. «M,r wurde gesagt, dass A^ilcke "'Hz gehen sollte, und da von einer Mlt" . „A o erwähnt wurde, ahnte ich selbstverstano^ ^ eine solche vorhanden sei.» Ae de" / «Meine liebe Lady Lynwood. wenn ^le« gegangen wären, den ich Ihnen "klarte. ^ ,H nicht in die Nähe der verfallenen ^"" ^ M,^ fiel ihr Otto ins Wort. sich mühsa"H''hMk H,,. er noch immer sehr verstört aussah. "" ^as '" ^l' für fchön von Ihnen, dafs Sie mH^ "ite g"" was doch nur ein Irrthum von ^y« ^, fein kann.» .. ., «e g^'!^ ^ «Ich tadle Sie nicht.» "widerte ' ^itel. verneigte sich leicht gegen Lionel unv g ,cc Hause zu. ^ >.:-beide", .^ Nachdem sie fort war, blieben Z >U ,.'l auf dem Platze stehen, wo Mriem'e s' .^^ckH ^ Otto klopfte unmuthig mit semcrn ^M ^sch!> ^ dem Boden herum, während Egerton " .^r '" obachtete. Endlich schaute dcr l""ge ^chl ruhigem Lächeln auf. ^ ..._, niei«^ c»'^ «Nun. sind Sie mit dem Studl lM^ he ^ endlich fertig?» fragte er in """ ^g« Heiterkeit verrathen sollte, die er l ^ «Was denken Sie davon?» , j„es d" N ü. .Ich denke, dass es die testen Herzen ist. die je m """" ^ schlagen haben,» versetzte Lionel langi ^ betonend ^ x^" ln Lolldon) hat der Parnell°Ausschuss. wel-^enm v^! ^^. 'T'lnes» gegen die Parnelliten er» bulch ^.i ^^"^'NlUlgen zu untersuchen hat. seine illich. ' .^"ichtiferien unterbrochenen Verhandlungen ^Ausgenommen. Tagesneuigleiten. »alo^ ^'^ d^'rKaiser haben, wie der «Oss.'r-cheil.U^^Mno. mittheilt, der Verwaltung des Mäd-,, "«!enha„srs vom hl. Josef in Trieft' zur Errich. ce»z.^" e,g.nen KapeNe 200 fl. und dem St. Viu« ^ew^''^/" Gölz zur Errichtung einer Kinder» ^ranstalt 300 fl.zu spenden geruht. hol. ^1 ^.^ l'lbbah n.) Die Verwaltung der Sübbahn kng „s, ,^ bereits in dem der letzten Generalversamm-^clion k " ^"^^ angekündigt war. die Recon-^niln^ ^^^" "'^ sämmtlichen Linien in Angriff ^lgcn u?'°^lbe soll im Laufe der nächsten 5 Jahre !li> g^ '? ^^ bie letzte Generalversammlung für die« lionen^ bem ^eservefond den Betrag von 12 Mil» ^A i>ie .^Ü^"brt. damit dieser Fond. aus wcl' !chen nick»"?^e" Reconstructionen bestritten werden Wh'^3. schwächt werde. Für die im Jahre 1890 durch» ^M!e c,,. ""^ructioneu sind bereits die Pläne und >en ,ch 'z "Mstelll. und dilrfte die Regelung der Arbei. ^bsichliat ^°^" 6"l erfolgen. Die General'Direction ^lhc» dak l!" Ver»altung«rathe den Vorschlag zu lichen N.?'/, °'kse Reconstructions von dem gesellschaft» ^«lzw«rle in Graz besorgt werden, "''helium! 6 Ausstellung) Das Handels-Nante U.«s. i." ^" ^, Holub für die von ihm ge-?' aber ? ^'^ ^'e Benützung der Rotunde zugesagt, l land. V^""" ^ da» Jahr 1890 zu Zwecken ^b ^s ""d forstwirtschaftlichen Ausstellung dient, so ""°"sl°l'ten ^"" Ausstellung erst im Jahre 1891 ield,)^.^n Befehl beS Varons Schön' ^ Corv« ^" 'Fremdenblatt, entnehmen, hat der ^nselk ""'bant ^°" Wien, FZM. Freiherr von ^ ' ^fficieren '""" Eorpscommandobefehl erlassen, der I ^NO " lene vassagehemmenden Gruppierungen aus Mittun„ . ""ersagt, mit denen die interessanteste . b elne s?'^ ^^^ verbunden war. Die Ringstraße ^silier,« VWognomie zeigen, es gibt keine Sonn- -- ^ ^hr! ^^rt i^! älteste katholische Priester ^''Ner «3 ^ ^l der Notiz über Herrn Josef ?' ^aterla,. " ^" österreichischen Elerus wird °?e" 18«3 . °"^ dem Schematismus der Diöcese ?er N^ ""theilt, dass Dominicu« Falkner. kn^"len. am oü^ lub'lierter l. l. Gymnasial.Prosessor !e?^°nate . 3^"" ^^ i" Pruh geboren -^ Pri . "^Seliger - bereits vor fast 3 Jahren ., ^(Ei'^hr vollendet hat. h?^chen ,'gulden.Ialsificate.) Seit einiger I? «lnzahl !; °" '"ftlichen Vororten Wiens in grö. ^ ^'"selben l'^"' b" neu emittierten Einser-Noten bi»t 'lle enlbal» ^"^'^ p^""'p nachgemacht, der in oi>'bei einia" !," ^xt ^ verschwommen und unles« ti l°lche zu ,,, "lmerfsamkeit sind die Falsificate leicht <3älscher^"?""' Die Wiener Polizei glaubt es mit X^Ha^H^'" mit einer raschen Veweg.ma. ^Wog "«-Magen wurde, so das« er eine Strecke ^^^'?°,.^'' "ef Otto mit vor Wuth sun-Z^ache?. ' '"der wns meinen Sie mit solch ^H 1?^ Mein- « l°^/"'aer; «,,? ü°" ^s, was ich sage. nicht mehr. ^ s'> ^uill ^3!" Sie mich fragen, warum ich ^al;/^ Ne^'^ ^'^n darailf antworten, dass es ^.dazu 'H'llnng ist. dass Sie zweimal alles be^ "'l'grr Z^°" haben, "m den Tod von Ihres «Zttode ln " ^rbei^uführen. und dass Sie im Kr in 'd «nt em Mörder siud. als ob Sie ihr >a.^chdruck ,^ lede« Wort langsam Ul.d n.lt l" K'^tt» ^'."s hätte er die Bedeutung wohl '^ch?.>". «... 7^ unwillkürlich seine Augen mit ^ i" können ^"went laug zu verwirrt, um ''' k>' 3 ^lbstbcherlschnnq verließ ihn selten > ?. Au^nl..bkzwang sich umso rascher, weil er ht deicht ,. ^ b-c gebieterische Nothwendigkeit 7<^iann Errathen. Er wnsste. dass Eqerlon K' ">.! ?"'" ssall'"" .^"' lcherzcn zn lassen, ve-^7drohcn^"le w,e der gegenwärtige, uud ^ 'Vei ^'^ "" Rächet schaute er ihn ^'"'e !^r"'^^ sollen mir für diese Worte ^l>'^- 'K^n genannte Katechetengeseh. welches vom Landlage schon »m vorigen Jahre beschlossen aber nicht sanctiomert worden war weil im § 5 die Entscheidung der Lanbesschul-behörde inbetrcff der Sustemisierung und Remuner.crung neuer Katechetenstellen an die Zustimmung der confessto. „ellen Oberbehürde uud des Landcsausschusses geknüpft wurde. Der Finanzausschuss hielt principiell auch heuer m, dem Grundsätze fest, dass zur Systemisterung neuer Stellen dk Zustimmung und mcht bloß d,e E"'verneh. mnng der erwähnten Behörden ersoroerllch sel. doch de. antragte er die unverändtlte Annahme des § 5 «ach der Regierungsvorlage, damit da« Zustandekommen des Ge-setzes nicht wieder vereitelt werde. Dagegen beharrte der Ausschuss darauf, dass im § 7 der zweite Absah, wel-chcr dem Minister das Entscheidung«'echt emraumt, wenn sich der Landesschulrath und der Landesausschuss über die Höhe der Remuneration und Wegentschädlgungen mcht einigen können, gestrichen werde. . ««. . In der Specialdebatte wurde ,m ß 1 das M»m- mum der wöchentlichen Slundenanzahl für ben Religions« unterricht von 22 aus 20 herabgesetzt und demzufolge i« § 2 die Anzahl der Stunden, zu welchen der Katechet verpflichtet ist. von 25 auf 24 herabgesetzt. Bei ij ? stellte der Referent den Antrag. E« solle der zweite Absah, welcher dem Minister das Entscheidungsrecht einräumt, wenn sich der Landesschulrath u»b der Lande«au«schus» über die Höhe der Remuneration und Wegentschübigung nicht einigen können, gestrichen werben. Lanbesprilfident Baron Win kl er empfiehlt die Annahme auch be» zweiten Absatzes, da ja auch dafür vorgesorgt sein müsse, dass in Fällen, wo zwischen Lanbesschulrath und Lande«-ausschuss eine Einigung nicht erzielt werben könnte, eine entscheidende Instanz vorhanden sei. Abg. Baron Schwegel wies nach, das« sonst eine vollkommen unzulässige Lücke im Gesetze bleibe; außerdem sei es eine logische Forderung, nachdem der Landtag heuer in der viel wichtigeren Frage der Systemifierung der Stellen nachgegeben und die Eomvetenz der Staat«» behörden anerkannt habe, diese auch hier zuzulassen. Der Antrag auf Beibehaltung jener Bestimmung wurde sodann angenommen, ebenfo die restlichen Paragraphe de« Entwurfes, welcher schließlich auch in dritter Lesung genehmigt wurde. Der Gesetzentwurf hat nun folgenden Wortlaut: Gesetz vom .... wirksam für da« Herzog» thum Krain. mit welchem auf Grund des Gesetze« vom 17. Juni 1688, R. G. Vl. Nr. 99, Bestimmungen über die Besorgung und Entlohnung des Religionsunterrichte« an den öffentlichen Volksschulen getroffen werden. Mit Zustimmung des Landtages Meines Herzogthume« Krain finde ich anzuordnen wie folgt: 8 1. Eigene Religionelehrer »n den öffentlichen Volksschulen werden entweder mit Remunerationen oder mit festen Bezügen angestellt. Mit festen Bezügen kann ein eigener Religionslehrer nur dann angestellt werben, wenn der von ihm zu ertheilende Religionsunterricht mindestens zwanzig wöchentliche Stunden in Anspruch nimmt. ß 2. Der mit feften Bezügen angestellte eigene Re-ligionslehrer ist bi« zu 24 Unterrichtsstunden wöchentlich verpflichtet. ExHorten werden in diese ^owie in die im tf 1 angeführte Stundenzahl mit je zwei Stunden eingerechnet. H 3 Der eigene Religion»lehrer mit seften Vezügen wird an einer bestimmten Schule angestellt; derselbe kann jedoch verpflichtet werben, die Ertheilung de« Religionsunterrichte« auch an anderen öffenllichen Volksschulen bi« zu der im ß 2 bezeichneten Zahl wöchentlicher Unterrichtsstunden unentgeltlich zu übernehmen. ß 4. Die Lehrerverpflichtung und Dienststellung der mit Remunerationen angestellten eigenen Religion«leh«r werden von Fall zu Fall durch Vestellungsoecret bestimmt. ß 5. Ueber die Systemifierung der Stelle eine« eigenen Religionslehrers sowie darüber, ob der eigene Religionslehrer mit einer Remuneration oder mit feften Vezügen anzustellen ist, an welchen Schulen und mit welcher Zahl wöchentlicher Stunden an jeder der Schulen derselbe den Religionsunterricht zu ertheilen hat, entscheidet mit Festhaltung der voranstehenben Bestimmungen die Lande«schulbehörbe nach Anhörung der Bezirlsschul-beHürde und Einvernehmung der betreffenden consessio-nellen Oberbehörbe sowie des Lanbe«au«schusses. ß 6. Die festen Bezüge der eigenen Religion«lehrer werben durch die Vorschriften geregelt, welche für da« Diensteinlommen der weltlichen Lehrer der betreffenden Schule und für die Versehung dieser Lehrer in den Ruhestand, sowie die Versorgung ihrer Hinterbliebenen bestehen. In Bezug auf die Pension wird den definitiv angestellten eigenen Religionslehrern auch die in provisorischer Anstellung zurückgelegte Dienstzeit angerechnet, wenn sie sich ohne Unterbrechung an die in definitiver Anstellung zugebrachte Dienstzeit anreiht. 8 7. Die Remunerationen für die eigenen Re« ligionslehrer. bann für die Erthellung be« Religionsunterrichtes durch Seelsorger und durch die weltlichen Lehrer, fowie die anläfslich der Ertheilung des Religionsunterrichtes außerhalb des Wohnorte« de« Religion«-lehrers zu gewährenden Wegentschädigungen, werben von der Lanbesschulbehörde von Fall zu Fall nach Anhörung der Vezirlsschulbehörde nach einem mit dem Lande«-ausschusse vereinbarten Maßstabe bemessen. Wirb ein« Einigung zwischen der Lanbesschulbehörde und dem Landesausschusse nicht erzielt, bestimmt den Maßstab der Unlerrichtsminister. H 8. Die nach den obigen Bestimmungen gewährten Remunerationen und Wegentschädigungen sind, wenn nicht eigene Fonde, Stiftungen oder Verpflichtungen einzelner Personen oder Korporationen bestehen, aus den» jenigen Mitteln zu bestreitett, auf welche die Dienftbezüge des welllichen Lehrpersonales gewiesen find. § 9. Dieses Gesetz tritt mit Beginn de« auf die Kundmachung nächstfolgenden Solarjahre« in Wirksamkeit. Mit diesem Zeitpunkte treten zugleich die mit diesem Gesetze nicht im Einklänge stehenden Bestimmungen der bisherigen einschlägigen Vorschriften außer Kraft. tz 10. Mit der Durchführung desselben ist Mein Minister für Cultus und Unterricht beauftrag». (Schluss solgt.) ,«..l...^ ^i.n..n,,/r ^9 2132 29. October 18^ — (Schuleinweihung in Alten markt.) Man berichtet uns aus Tschernembl: Am vergangene» Miltwoch wurde die mit einem Kostenaufwande uon etwas über 5000 fl. zu einer zweiclassigen erweiterte Volksschule in Altenmarlt seierlich eingesegnet und eröffnet. Um 9 Uhr früh versammelte sich die Geistlichkeit, die Lehrer und Schuljugend mit der Fahne, die Gemeinde« Vertreter, der Veznkshaufttmann und der Bezirks-Schul« inspector sowie andere geladene Gäste in der Pfarrkirche, von wo nach Anrufung des heil. Geistes unter dem Ge« läute der Kirchenglocken der Weg zur Schule in feier« licher Procession angetreten wurde. Hier wurde das mit der österreichischen und nationalen Flagge gezierte Gebäude vom Pfarrer Peier Nezet in allen Theilen bene-diciert, worauf sich die Festgäste und die Schuljugend in dem einen Schulzimmer versammelten. Es hielt sonach zunächst der Pfarrer Rezel eine Ansprache an die Versammelten, in welcher er die Festgäste begrüßte, zumal den Vertretern der Regierung für ihr Erscheinen dankte und hervorhob, dass Se. Majestät die Gnade hatte, den Schulbau durch Gewährung einer Gnadengabe von 300 st. aus der Allerhöchsten Privatcafse auch materiell wesentlich zu fördern. Hiernach gedachte Bezirlshauplmann Marquis Gozani der Opferwilligkeit der Schulgemeinde und der anderen Wohlthäter der Schule, zumal des Landes, welche« 700 fl., und der krainischen Sparcasse, welche 400 st. zu dem Vaufonde beigesteuert haben. Nachdem sonach noch der k. l. Bezirls'Schulinsvector Anton Iersinoviö die Schuljugend ermahnt hatte, sich der Wohlthaten durch Fleiß, religiöse und patriotische Gesinnung stets würdig zu erweisen, wurde unter Leitung des Oberlehrers Chri« stian Engelmann die Vollihymne gesungen und ein dreifaches Hoch auf das Wohl seiner Majestät aus« gebracht. Sämmtliche Festth?ilnehmer begaben sich sonach wieder in die Kirche, in welcher Pfarrer Rezel unter Assistenz der Pfarrer von Unterlag und von Dragatus die Festmesse las. Nach derselben versammelten sich die Festgäste bei dem Pfarrer Rez>k zu einem Gastmahle, welches durch der Feier des Festes angepasste Trink-sprüche gewürzt wurde. T>as Zustandekommen des gelungenen Festes ist zunächst dem Herrn Pfarrer Peter Rezrl zu danken, welcher auch in feiner Eigenfchaft als Vor-sitzender des Ortsfchulrathcs durch seine Mühewaltung bei der Vauführung sich um die Schulgemeinde sehr ver-dient gemacht hat. — (Tour« und Retourlarten auf grö» here Entfernungen.) Das Publicum wird auf« mertsam gemacht, dass auf den Linien der k. k. priv. Südbahngesellschaft bis auf weiteres während des ganzen Jahres in allen Relationen, deren Entfernung mindestens 137 Kilometer beträgt, Tour- und Netourlarten ausgegeben werden, deren Preise im allgemeinen um 30 Pro« cent, in einigen Relationen in noch höherem Ausmaße ermäßigt sind. Die Giltigkeitsdauer dieser Tour« und Retourkarten beträgt ohne Unterschied der Relation 60 Tage, und gewähren dieselben Anspruch aus den Transport von 25 Kilogramm Gepäcks'Freigewicht und auf eine je fünfmalige Unterbrechung der Hin- und Rückfahrt. Ein Tarifheft, in welchem diese Begünstigungen zusammen« gefasst sind. ist bei den Personencassen in allen Stationen der k. k. priv. Südbahngesellschaft kostenfrei zu haben. — («Was ist denn das?») Unter der Ueber» schrist«Xl^ pa to?» (Was ist denn das?) bringt «Slo» vensti Narod» in seiner vorletzten Nummer folgende Mittheilung: «Unter den Gollfcheern in Nesselthal herrfchle in den letzten Tagrn große Aufregung; diefelben beschlossen, zum Altlatholicismus zu übertreten, falls der dortige Geistliche I. nicht entfernt werden würde. Sie begaben sich auch zum Fürstbischof Dr. Missia und gaben ihm ihren festen Entfchluss bekannt. Der Fürstbischof soll ihnen die Versicherung gegeben haben, er werbe alles thun, was möglich ist, und, falls die Versprechungen auch gehalten weiden, ist es nicht zu befürchten, dass die altkatholische Bewegung wieder in Fluss kommt. Die Angelegenheit ist damit abgethan, doch erinnert man sich hiebei unwillkürlich der Worte: >Es ist etwas faul im Staate Dänemark/ Per «Slovenec» und die «Laibacher Zeitung» aber haben wieder die dankbare Aufgabe, den Beweis zu erbringen, welches slovenische Blatt die altkalholische Bewegung in Nesselthal verschuldet hat.» Dem gegenüber constatiert drr «Slovenec», dass in dieser Angelegenheit bisher niemandbeim Herrn Fürstbischof vorgefprochen und auch' niemand weder mündlich noch schriftlich beim fürstbischöf«' lichcn Ordinariate diesbezüglich Beschwerde geführt hat.' Und nun fragen wir den verehrten College« in der «Narobna Tistarna»: «li^' pa w?» — (Chronik der Laibacher Diöcefe.) Herr Jakob Bajec, Expofitus in Suhorje, wurde als solcher nach Nadanjeselo versetzt. Herr Valentin Lavtar, Knplan in Slavina, geht als Expositus nach Dorn bei Slavina; an seine Stelle kommt Herr Johann Mo-Hina, bisher Kaplan in Hrenowih. Der quieScierte Herr Simon Az,nan wurde als Kaplan und Pollular'fcher Nencficiat in Görjach angestellt. — (Missbräuche mit Recepten.) Aus Anlass wahrgenommener Missb'äuche mit ärztlichen Recepten, in denen stark wirkende Arzneistoffe verordnet werden, und wegen drr infolge diese« Missbranchc« eingetretenen mitunter sehr ernsten Gesundheitsstörungen wurden die Vezirkshauptmannschaslen über Erlass des Ministeriums des Innern angewiesen, den in ihren Amtsbezirken woh-nenden Aerzten in eindringliche Erinnerung zu bringen, dass sie, wenn die missbräuchliche Verwendung einer Arznei mit Grund zu besorgen ist, nach der Bestimmung des § 3 der Verordnung des Ministeriums des Innern vom 28. November 1865 dem betreffenden Recepte die Clause! «nn ropowtur» beizufügen nicht unterlassen. — (Aus Cilli) wird der «Südsteierischen Post» berichtet: Der neue Bezirlsausschuss Cilli kam aus An-lass der Prüfung des Rechnungsabschlusses pro 1888 und des Voranschlages pro 1889 großen, noch unter der früheren Aera zum Schaden der Vezirlscasse begangenen Betrügereien auf die Spur. Die Erhebungen lieferten ein so gravierendes Materiale, dass die Angelegenheit sofort dem Strafgerichte abgetreten wurde. — Wie nun unterm Gestrigen aus Cilli telegraphisch berichtet wird, versuchte der gewesene Secretär des Bezirksausschusses, Herr Bräu, sich durch einen Revolverschuss zu entleiben. Der Fall erregt große Sensation. — (Ernennungen im Lehr stände.) Als provisorische Unterlehrer wurden von der hiesigen Lehrer» Bildungsanstalt in Steiermarl die absolvierten Candidate«: Alexander Falk in Hrastnik, Alois Hehel in Reichenburg, Josef Stritar in St. Gertraud und Emil Volc in Trifail-Vobe; ferner die absolvierten Canditatinnen: Maria Mlalar in Pletrovic, Paula Pet tauer in Zdole, Anna Petrovcit in Hiirberg, Isabella Sieberer in Maxau, Iosefine Susan in Dornau, Maria Strecker in Blanca und Albine Thienel in St. Peter im Sannthale ernannt. — (Epizootie-Nusweis für Krain.)In der Zeit vom 18. bis 27. October wurden in Krain folgende Thierseuchensälle constaliert: Milzbrand in Strahomer, Rohlrankhcit in Billichgraz, Rauschbrand in M«haber, Nolhlaus in Zaberdje, Pferderäude in Planina und Hunds« wüth in Mosel. Die Pferderotzlrankheit in Koflern ist erloschen. — (Graz als Curort.) Ein Consortium bewirbt sich um die Concession einer Hotel' und Tur-Pen-sions Acliengesellschaft in Graz. Das Actiencapilal soll 250.000 st. betragen und auf 500.000 st. erhöht wer« den können. Die Unternehmer haben als Bauplätze für Curpensionen die Gründe in der Nahe des Hilmteiches in Aussicht genommen. — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Zarz im politischen Bezirke Krainburg wurden gewählt, und zwar zum Gemeindevorsteher Matthäus Gaßer, Grundbesitzer in Oberzarz, zu Gemeinderäthen der Grundbesitzer Urban Weber von Salilog, Michael Eg art von Ravne, Franz Kejzar von Oberzarz und Lorenz Grohar von Unterzarz. — (Mord auS Rache.) Aus Vraz wird berichtet: Freitag nachts wurde in dem Herrn Peter Rei-ningshaus gehörigen Schlosse der Maier Franz Pe-telinec ermordet. Der That verdächtig ist der Donnerstag nachmittags aus dem Dienste entlassene Knecht Paul Ioszef, gegen den der Ermordete beim Verwalter die Anzeige wegen Milchdiebstahls erstattet hatte Ioszef wurde bereits dem Grazer Landesgerichte eingcliesert. — (Zur Wasserversorgungs-Fragf.) Dem Vernehmen nach werden die Hausbesitzer der Et. Peters« Vorstadt gegen die ihnen zu hoch erscheinenden Tarife des Wasserbezuges aus der neuen städtischen Wasserleitung eine Eingabe an den Gemeinberath einreichen. Allsällige Einwendungen gegen obige Wassergebüren nimmt der Stadtmagistrat bekanntlich noch bis 2. November b. I. ent« gegen. — (Der erste Schnee.) Wie man aus Kralau berichtet, wurden die dortigen Einwohner bereits am letzten Samstag vormittags durch einen ziemlich starken Schneesall nicht eben angenehm überrascht. Aunfl und Unterzeichnung der Adresse statt, welche heute w> genteu überreicht wird. «,«s-ibe b?l Sofia, 28. October. Der Abschluss der A "^ der Länderbanl und dem Wiener VanluerelN wln ^ mehr officiell bestätigt. Las Anlehen betragt ^ ^ nen. wird zu 85 emittiert, mit 6 Procent vew'» ^ ist in 33 Jahren rückzahlbar. Als Grantle vl^.c Eisenbahnlinien Caribrod-Sofia-Vakarel und ^' Alhcn, 28. October. Bei der Galatafel d^ ^ Nönig ein Hoch anf die Neuvermählten ans. ^" . toastete auf Griechenland und schloss nnt emen, ^ ruse in griechischer Sprache, was mit slürmljcy^ " aufgenommen wurde. .^,,„ aus San Francisco, 28. October. Nach"M> Apia bestätigen die Wahl Mataafa's zum «o» u ^ Samoa. Die Parteigänger Tamasese's lvelge die Wahl Mataafa's Mit I^touembtt ^ beginnt ein neues Abonnement auf Mibacher Zeitung. ^ Die Prä numeration s.Vedingungen unverändert und betragen: mit Postverscndun»: fUr Laibach: ^ ^ ganzjährig . . 15 fl. — lr. aanzjähng . - ^'5»,, halbjährig . . ? „ 50 „ Halbjahr.« . - » ,5 „ vierteljährig . 3 „ 75 „ vierteljähr'g - ^ " ^ „ monatlich . . 1 „ 25 „ monatlich - - ^7 ^e!'^ Für die Zustellung insHaus l«l Abonnenten per Jahr 1 Gulden. ^,„ por<"' «W- Die Pr«numeratlon».«etrHae »""" srei zugesendet werden. ^.nlierg' )g. v. Rleinmayr H Fed^^. M'kswirtschaftliches. ^ ?ail>llch, 2«, October, Äuf dem heutigen Marlte sind " 4 Wagen mit Getreide und 11 Wagen nut hoiz. n.',lr, fi.,',l, 27Z3^" Weizen pr. heflolit, 6 6« ? — Nutter pr-"no - ^ z^ ^ Korn . 4 lit! b 60^ Linsen pr. Heltolit. 12-----------Heu pr- M.""- 2 ^ Erbsen . 13-----------Stroh ' ' ^. Fisolen . 10--------Ho'»' h""i°fttl ?Z> «inbsschmalz Kilo 1----------- .^.« . ^0?8^ Schweineschmalz. - 79-------— ""3 1 MM. - ^ qa ^ Speck, frisch, . -56-- Wem,r°th,iM,"'^^ — geräuchert . — 66-------— weltzer^^^^ Verstorbene. ^päct"^, Den 26. Oct 0 ber. Heinrich Feldst"^ ^°'s ^ Sohn. 11 I., Kuhthal 21. «ungenentzünduna- ^g"' Arbritcrs-Sohn. 5 Monate, Stadtwaldstrane ^^ Dcn'mlatarrh. ^, .,.,, Private/ Iil- Den 2 7. Oct ° ber. Clara S"bf. /I„et.'H,F Wienerstrahe 8. LuftrohrenlrebS. - H"I,^f ^ U, ^ wohnerin. 57 I,. Polanastraße 37. Drol'iina. Arw'il.'rm. 24 I.. Mstt"»e <. ^r 4, Ich'fa Lavrin. Anstreichers . Tochter, ^ /, ^j" culose. . ^I, Im Spital«: h„er, 6° Den 2 6. Ocl 0 l, er. Nilolai KaMft'c. ^ Marasmus. ___________________ -"^/7 ^aibll^ "71^^17^40» 7"8 NO. schwack ^llt 28-i.N. 740 0 9 6 W. schwa« ^»llt .F '» . Ab. 740 3 86 N. schw"« ^ 3^ Trübe, unfreundlich. Das TagcS.n.lte ^ 8 7", um 0 3° über dem Normale^___^_^^s ^^. Verantwortlicher Nedacteur: 3 ^^--^>^I Weiße Seidenstoffe von 60 kr. bH^ pr. Meter - glatt und gemustert (c.rca 1b" h, ^c verse >.det roben- «.stückweise p°rt°' 'ss Mr'H) ß-» ^ Depot tt. II«nn«I.«r« (K. u. K- b° '"f)' (b^"^ umgehend. Briefe losten 10 tr. P""'^^^^'''' ' --------—^l^^-^il''^,!,.'!' ^l«rlältnng.) °« durste manchem V^.,.^ durch diese Zeilen ans ein gutcS Hausn" tel ^.^^c ^^ ,, nirrtsam gemacht ,u werden. Es Z."Vpcll"'.',, S"'^ bela.u.t unter dem Namen «AnleH «'Aeits H. hF^ als zwanzig Jahren ist das M'ltel " ^ ,ch-^! was eden alls der bcste Beweis s>>r d'K.,M/^^H ist. Die meisten Leser dilrsten den A"ii°/ .«l°'e, »50 fi. ,3^7^.133^ ^ ' Wze 5N«« 1»9»S,39 75 z.» ."°>t - . I«, I. I?8_l7«l.<, «»/^ —^'»N fl. . . ,b»»5i53. V« .«50 ,»5 30 ill! ^«" «°I,!, ?..^5 - '"75 115 50 j!»ii,^ ,^"" Marl 7», ' - li»,,,,i3 50 ^N""!ez°/' ' - - 10160 10180 "° ^«,,,1 ,?> . . . 97 40 9?^, Geld Wait Grundentl.-Obligationen «ilr 10» fl, ««.), Ü'/» glll!z,l«h«...... »04 - lN5- 5°/» mührllche...... l»«50 Kialn und Küstenland . . — — — — b°/„ n!eder«sterre!chische . . . 109 «, llN 50 5«/« fte TsMtser Uanllt .... 104 70 l«H »<» ö"/n ungarische...... I0»?l»«<»b»« Andere öffentl. Nnlehen. Donllu°Ur«.'Losc 5°/, 100 fi. , «»!« 7b «»« b<> bto. «i.leche 1«7» . . »0? Lb 108 »z «»leben der Etadt rz . . ili)-. — — «nleyen d. Vtabtaemeinbe Wien »nz l.n «0« — Präm, «nl, b. Ktadtgem. Wien l<» «) ,44-- V5rlenbau-Nnlthtn verlo«. b«/« 8L k<» —' - Pfandbriefe (fur 100 st,). Vodenrr, all«, «st, 4°/„ K, , . ,18 5« ilS 5,0 dto. » 4>/,°/<> - - . i:><> 75 1«l 2K dto. » 4°/, . . . W 40 »8 9!» dto. Prilm «Echulbveischr.»«/, »08 »5 108 ?ü Oest. Hypothllenbaul l«j. bl»»^ 10l— 10»-— l)efi. betto » 4°/, . . l»9 »0 1»o«» betto «Ml. » 4»/, . . 9S 80 10<> 2.» Prloritats-Oliliaatlonen (sill IW fi!). sse»d!>«l»d« Norbbllhn ltm. 188» «00 — 100 50 »allzüche ttarl-Ludwig, «ahn (tm, >8«l »0« si, E, 4>/,°/« . loo— »NO 70 «Atlb «2« vesterr, »iorbweftbahn . . . 106 8« IN? »" Vtaatlbahn....... l»^b0 »So'— Südbahn k 3°/»..... 144 l»:» 145 »b » ^ 5°/y..... «IS «, 1«i bO Un«.<«aliz. Vahn..... 1«> zu —— Diverse Lose (per Stillt), «redttlose I0tt fi...... ,^ ,z «4 ?b «llary «ose 4« fi...... z« ,5 K0 - 4°/y Donau^Dampfsch, 100 fl. . IN — 'l>!« - Laibacher Präm, «nleh, »0 ft. ,4 — »5 -- ofener Losr 40 fl..... ^» ,z g, _. Palssy^ose 40 fl...... 57 g,. 5« . «udolpb^ose ,0 fl. . , , . ,975 '^ - LalM^oss 4<> fl...... gz 5U »zg 5<» Lole 4» fi, «z.__ «« - Walbsteiniiose »0 fi..... 4,.,5 4« «5 Windl Vd»cl.'«!,sl, bsl. »00 fl. S. 40"/_ «9? - - »V» — fi. . !»5<1 - »3« ^<» Depo!l»s»bll!ll, «ll«, «00 fl, »u« b0 l»7 b< lt»comvtf-«es.,Nbri>st. 5lx> fl, . z?« — <»78 — Vlro-«, Caslflw,, Wiener »00 st, zi« —«ll — Hypothetenb, «ft. z» fi...... «4« üo <4l «erlehrlbanl. «llg. 140 fl. , . lco— 1«i» «, Nctien von Transport« Unternehmungen. (per Br2«t). »lbrecht.Uahn «00 fi. SUb« . e« -- »3 . «Mb ssiuman, «ahn »00 fi. L, «0« b<» «<»l 5" Vihm. «oidbahn IbN fi.. . . «4 - «li » Westbah» «00 fi.. . . 38? - 33? bn Vu!chtiehr»del Eis, 50« fi, >zo 1055 blo. «tt. li) lloufl. . 8»» - «S« .. Donau «Dampfschiffsahr! « Ges., Oefteri. 500 fl. «M. . . . »70 - »74 - Prau^Vis. («.°Db.>g.) ««> fi. V. 197 - 1»? 5? Dul'Vodenb, Ws.-V, »00 fi. V.---------------- Ferdinand« Nordb, 1(» «zernow. ° Iassl, - Visen» bahn-Vesellsch. «00 fl. 2. . . »z5 - »55 50 2lllhd,0ft. «5 »0 Südbahn »00 fi, Lilber . . . l»e »» I»« »0 End «ordd,«erb. «,i!N0fi,ll«l. ,«z»-. ,», ,z Tramtoay «es.,Wl,,,7Ufl.«.». „4 »5 »«4 75 » neur Wr.. Vrlorltüt». »rtien 100 fi...... «,75 9V »5 lina.^alk. »i Un«. Nordostbahn »0ft fi. Gilb« »»» - l«> »i Ung.Weftb,(«aab'»r«z)!«»nfi,V. »>»1 ?z,«» — 3ndustrte-«cti» (per Stück), »auaes,. »ll«. vest. 100 fi. . 90'— ,» bo llgyblei Ellen- unb Gt«hl»Ind. in Wien 100 fl...... ««-. »«bb Eisenbadnw-Uelha, erfie, »Ofi. lX» — »> — »Elbemuhl», Paplni. u, V.»V. b» »5 «» »» Liestnaer «rauerei 100 fl. . . 103 — <<« 5« Montan««esell,, bsterr, >alpine 97 7l» »« »u Prager EisenInb-Vts. »«0 fi, 4«^ - to, — 3al««'I«rl. Vteinlohlen 80 fl lr,b — 3!»0'- «Vchlbollnühl», Papiers, »00 fi, »0» . >,i> .- «Dteyrrnnlchl»,Papiers u V»» 15« liu 1»9 — Irllalln »ohlen«,» Wr, «auzelellsHaft 1U0 fl. . . »» »u »« «, Wienerberzer Zle«el-«ttlenOl«l, »78 »z 179 »l Devlfe». Kutsche PlHtz«...... « « «.47^ London........ «1» l>» »l»X» Part»......... «? »l, «? 5« v»l«te«. Ducaten........ »«7 »«» »0^Franc»