MARBURGERZEITUNG AMTLICHES ORGAN DES Verlag und Schnttleltung Marburg • d. Drau, Badgasia Nr. t. Pamniii N.. U-67, 2S-68, 25-119. Ab 18 Uhr (tigltcb auBcr Samitag) Ift dl« Schrlftlaltung auf auf Pernruf Nr 34-67 analchbar Unverlangt« Zuicbrlfteo werden Sicht rflckgeiandt B«l tamtllchM Anfragen tat dsa RQckporto belzulsgan. Poiticbeckkonto Wien Ni. S4S0B. GMcbannten Einsätze« ameut her-Yorraqend bew&hrt bat, hftt auf dl« In-tensivieruiiq de« feindlichen Luftterrort mit einer Erhöhunq der AbechOase an-glo-am«rikani«cher Pluqzeuqe qeantwor-tet. Mit der Vemichtuna von 1839 Feind-«laschinetn im Mai durch Luftwaffe und Krier dem Boiuben-abwurf in Btand qpr.iUn und kurz darauf in der Luit explodiert. Deutsch-rumänische Waffenbrüder Ein Angrilf cieiiKcher und rumänischer Einheiten gegen die holschcwistihchcn Slellniiqeii wird eint|cloitet. l.)eulsche und rumänische Generale legen aiit dem GeJechlästand cmer deutschen Division gcmeinsain die Einzelheiten des Angriffs fest SaKen gegen Spaziergänger Schlächtermcthoden alliierter Flieger Die Schlacht in Südifalien Kein operativer Gewinn auf der GejJenseite aber starker Verschleiß rd, Berlin, 1 Juni Die wohlklingenden Namen der süditalienischen Ortschaften, die der Wehrmachtbericht In den letzten Tagen nannte, alnd nicht mehr als die Bezeichnungen von kleineren Ansiedlungen 'in einigermaßen fremdartigem und abwechslungsreichem Gelände. Die ganze Gegend nördlich der pontinischen Sümpfe, die zur Zeit das Kampfgebiet ausmacht, hat wegen ihres gebirgigen Charakters und der nur zum kleinenteil üppigen Fruchtbarkeit immer nur als Durchgangsland gedient, um entweder in die schöneren südlichen Ebenen zu gelangen oder in da« noch schönere Norditallen, aus dem die Bewohner der Appeninhalblnsel ihre schönsten Früchte und ihre industrielle Kraft bezogen. Diesen letzteren Weg benutzen zur Zeit die Anglo-Amerlkaner, indem sie sich mühsam durch das südliche Geblrgs-massiv hindurchwühlen oder mit Ihren Schwimmpanzern vergeblich die Sumpf-gebiete zu überschreiten trachten. Sie haben allmählich eingesehen, daß ihre bisherige Zermürbungsmethode unter dem gewaltigen Einsatz von Artillerle-und Flugzeugeinhelten, dem deutschen Soldaten gegenüber unwirksam bleibt. Infolgedessen haben sie sich zur Massenangriffstaktik entschließen müssen, wobei sie anfänglich den Versuch gemacht haben, durch das Vorschicken von Hilfsvölkern das eigene Blut zu sparen. Als sich herausstellte, daß der Kampfwert der Satelliten selbst in der Masse viel zu gering gegenüber deutschen Soldaten ist, mußten die Anglo-Amerikaner nun endlich selbst antreten, was ein bemerkenswertes Ereignis 'Im gesamten Italien- Feldzug darstellt. Die bereitgestellten Kräfte der Engländer, Kanadier und USA-Amerikaner wurden, nachdem der grundsätzliche Entschluß gefaßt war, nun aber auch mit äußerster Brutalität eingesetzt. Ihre Verl'isfe waren fiirrhter-Kch und die Panzerabschußzahlen in den Kämpfen überstiegen bei weitem alle Vermutungen der militärischen Fachleute. Truppenkontingente, die man ursprünglich für ganz andere Aufgaben reserviert hatte, mußten übereilt in die Schlacht geworfen werden. Heute steht die Schlacht um Südllalien noch immer im Zeichen erfolgreicher deutscher Abwehrkample und noch immer ist dem Feinde der operativ auswertbare Durchbruch durch Sumpt oder Gebirge nicht gelungen. Die deutschen Truppen haben überall dem Feinde Gelände überlassen, aber die wechselnden Ortsbezeichnungen in den amtlichen Srhlachlverlautiiarungen sind bisher das einzige Positive der gesamten Feind- Diiß sie Züge beschossen, Brücken, Viddukle und Slellwerke angriften, daß sie im Tielilr.g, blind aus allen Ruhren feuernd, über Bahnhöfe hinweg rasten, liafi sie einzeln fahrende LKW's und kleine Lieferwagen auf den Landstraßen aufs Kuru nahmen, — diese Methoden der feindlichen Jagdwaffe haben wir in den letzten Wochen zur Genüge kennengelernt. Es wurde von deutscher Seite wiederholt auch bereits zum Ausdruck gebracht zugleich mit der Warnung an die Bevölkerung, sich auch bei der Annäherung von Jägern luftschutz-mäßig zu verhalten — daß es sich hier lediglich um eina neue Form von Terrorangriffen reinsten Wassers handelt, um eine Variation Jenes wahnwitzigen Versuchs, durch ein fortwährendes „Un-terdrucksetzen" der Zivilbevölkerung zu erzwingen, was im Kampf mit dem deutschen Solilaten nicht zu erreichen ist. Auf die brutale Sprache der Tatsachen ebenso wie auf die genaue Kenntnis der moralischen Verfassung unserer Gegner gestülzl, hat sich diese Peslstellung immer wieder stabilisieren lassen, trotz aller fadensclieinigen, heuchlerischen nntstelluiujen der (Gegenseite, die sich hinter die Behauptung verschanzte, daß es sich bei diesen .Angriffen um das großangelegte „Experiment" handle, das deutsche Verkehrswesen aus der Luft lahmzulegen, und daß man es mit höchst offerisive. Dafür jedoch müssen die j ,,bedauerlichen Opfern" am Rande des Anglo-Amerikaner jetzt bereits neue Divisionen nach Süditalien werfen, diese entweder aus Nordafrika oder von S.ir-dinien oder Korsika herüberholen, mit der Wahrschpinllchkeit, dieses Verfahren in absehbarer Zeit wiederholen zu müssen. Wir Deutschen haben Italien nicht zum Kriegsschauplatz machen wollen. Die Feinde bezeichneten dieses Land als den »weichen Unterleib Europas«. Inzwischen ist hier der härteste Einsatz der feindlichen Kräfte erfordert worden. Riesige Materialmassen verschlingt das Experiment, ein 1500 km langes Gebirge In seiner ganzen Ausdehnung von Süden nach Norden erobern zu wollen. Krieges zu tun habe, wenn dabei auch zivile Menschenleben betroffen wurden. Nach den Angriffen dürfte jedoch selbst in London und Washington diese Lesart nicht mehr muglich sein. Dejm was geschah, ist zu eindeutig, als daß an ihm noch zu deuteln wäre. Die anglo-amerikanischen Jagdverbände machen auch gar nicht erst den Versuch, ihre Terrorabsichten zu tarnen. Ohne jedes Interesse für militärische oder militärisch auch nur ausdeutbare Ziele stürzten sie sich in einer nur noch kannibalisch zu nennenden Primitivität kurzerhand auf alles Lebende, dessen sie aus der Luft habhaft werden können. Sie überfallen friedliche Landstädte und Der deutsche JVehrmachibericht Weitere Grosskämpfe in Italien Westlich Velletri alle Angriffe zurückgeschlagen — Fortsetzung des deutschen Angriffes nördlich Jassy — 131 700 brt im Mai durch Luftwaffe und Kriegsmarine versenkt dnb Führerhauptguarlier, 1. Juni gen zähen feindlichen Widerstand und Da« Oberkommando der Wehrmacht heftige Gegenanqriffe fort. In harten gibt bek>annt: Kämpfen wurden im Zusammenwirken Der Feind führte auch qestern seine Großanqrlffe vor allem gegen unsere Stellungen am Südhanq der Albaner Berge und im Abschnitt von Frosinone fort. Westlich Velletri schlugen unsere Truppen in erbitterten Kämpfen alle mit starker Panzerunterstützunq geführten Angriffe zurück. 23 feindliche Panzer wurden dabei abgeschossen, östlich Velletri sind schwere Kämpfe mit in unsere Stellungen eingebrochenen feindlichen Kräften im Gange. Ein Falischlrm-sturmreqiment unter Führung von Major Titim hat sich dort besonders ausgezeichnet. Bei und westlich Frosinone scheiterten während des ganzen Taqes starke feindliche Angriffe. Nachtschlachlfliigzeuge grillen das Stadtgebiet von Aprilia sowie feindliche Batterien und Kolonnen im gleichen Raum mit guter Wirkunq an. Im Osten setzten unsere Truppen ihren Angriff ira Raum noidlich, Jassy qe- mit Kampf- und Schlachtfluqzeuqverbän-den 37 feindliche Panzer vernichtet. Jäger, Schlachtfluqzeuqe und Nahaufklärer schössen über diesem Raum 87 feindliche Flugzeuqe ab. Auch im Karpatenvorland und im Raum südöstlich Brody verliefen örtliche Angriffsunternehmen deutscher und unqarischer Verbände trotz starker feindlicher Gegenwehr erfolqreich. Die Luftwaffe griff bei Taq und Nacht den sowjetischen Eisenbahnverkehr mit beobachteter Wirkunq an. Zahlreiche Bahnanlagen wurden zerstört und zwei Betrieljsstoffzüge vernichtet. Bei einem Stoßtruppunteinehmen über den Pleskauer See hinweg wurden am Nordostufer mehrere sowjetische Widerstandsnester zerstört. Nordamcrikanische Bomberverbände warfen In West- und Südwestdeiitsch-land Bomben auf mehrere Oite. Bction-ders in Osnabrück unti Hamm entsian-den Gebäudeschäden und Peisonenver- luste. Über dem Reichsqebiet und über den besetzten WestqebieteD wurden 13 feindliche Flugzeuge zum Absturz gebracht. Ein nach Rumänien einflipqender nordamerikanischer Bomberverband verursachte im Raum Ploesti Schäden und Verluste unter der Bevölkerunq. Deutsche und rumänische Luftverteldigunqs-kräfte vernichteten 28 feindliche Flug-[ zeuqe, 1 Schnelle deutsche Kamptflugzeuqe qrif-; fen in der letzten Nacht Einzelziele in i Südostcnqiand an. I Aus der britisch-nordamerikanischen i Nachschubflotte wurden nn Monat Mai I durch Luitwaffe und Krieqsmarine 24 ! Handels- und Transport^chilfe mit zusammen 131 700 brt versenkt und 23 weitere Schiffe mit 1()9 000 brt beschädigt. Außerdem würden siebzehn Zerstörer und Geleittahrzpuqe, zwei Unterseeboote, acht Schnellboote und dre' Sicherunqs-fahrzeuqe versenkt, ein Torpedoboot, zahli eiche Schnellbonte und soastige Fahrzeuge bcschaduK, überschütten sie mit einem Hagel von Cieschossen. Sie richten ihie Bordkanonen aul Sclirebergärtenbesitzer, die ihr kleines Stuckchen Erde bearbeiten. Sie lenken ihre MG-Garben auf einsame Gehöfte. Sie fallen BDM-Mädchen an, die singend durch den Frühling ziehen, sie greifen Mütter an, die ihre Kinderwagen durch die sonnenüberstrahlten Parks der Städte führen. Sie überfallen Sportplätze, Ausflugslokale, gemächlich da-hinrollende Bauernwagen. Kurz: sie machen Jagd auf Menscheni in einer hemmungslosen, konsequenten Eindeutigkeit Jagd auf Menschen, — wie es eine Zeitlang zu den beliebtesten Modesports a-merikanischer Snobs gehörte. Tiere der Wildnis, Steppentiere, Wüstentiere, vom Flugzeug aus mit dem MG abzuschießen. Es fehlen der deutschen Sprache die Vokabeln, deA Eckel und den Abscheu vor einer derartigen Verwilderung des Krieges in Worte zu fassen. Selbst mit juristischen und kriminellen Begriffen vermag man hier nicht weiterzukommen: denn diese Menschenjagd ist ja kein Mord und kein Totschlag mehr, — hier tobt sich vielmehr eine Bestialität aus, die ohne Vorgang und Beispiel ist und allerhöchstens in den Schlächtermethoden des alliierten, bolschewistischen NKWD ihr Gegenstück findet Hier triumphieren Urinstinkte, die man nicht mehr menschlich, ja, nicht einmal mehr tierisch nennen kannr hier wird getötet um des Tötens willen, ohne Sinn und Verstand, ohne jeden näheren oder weiteren Zweck, es sei denn, daß man in diesen überfallen bereits die ersten Vorbereitungen zu einer methodischen Ausrottung deutschen Lebens erblickt. Hier tobt sich ein organisierter Amok-Iduf der Luft aus, hinter dem kein anderer Beweggrund steht als der, alle Wut über die Vergeblichkeit militärischer Bemühungen da auszulassen, wo das deutsche Volk nicht gepanzert ist, und so eine Ohnmacht zu verschleiern, die trotz ihres gewaltigen materiellen Apparates unsere Feinde schon heute den Tag fürchten läßt, wo sie sich dem deutschen Soldaten zur letzten Runde «teilen müssen. über die nur kriminell zu beurteilende Strafwürdigkeit dieser Verbrechen brauchen keine weiteren Worte verloren zu werden: wo Verbrechen noch als Verbrechen, Verworfenheit noch als Verworfenheit, Mord noch als Mord gilt, gibt es für derlei Untaten kein beschönigendes oder erklärendes Wort Die Häufung der Fälle zeigt, daß es sich nicht um Ausschreitungen einzelner Soldaten handelt, sondern um bewußt geplante und durchgeführte Aktionen, -"ie einer bestimmten Geisteshaltuna entspringen, zumal sie ja nicht nur ein^ Begleiterscheinung dieses, sondern aller anglo-amerikanischen Kriege sind. Dafür zeugt schon die Stimme des amerikanischen Publizisten Philip Francis, der noch vor Abschluß des Ver-sailler Vertrages leidenschaftlich Anklage erhob gegen das „Gift in Amerikas Bechern" und die britischen Kriegsmethoden mit folgenden Worten charakterisierte: ,,Die ■ Briten führen immer Krieg gegen Frauen und Kinder, gegen die alten und schwachen Männer des Feindes. Die Waffe, deren sie sich bedienen, ist die Aushungerung, die grausamste Qual, die übet ein menschliches Wesen verhängt werden kann Inilem sie so die Frauen und Kinder des Feindes quälen und sie zu einem langsamen, grausamen und qualvollen Tode verurteilen, streben die Briten darnach, den Mut und die Entschlußkralt der feindli-Uieu Solddtcu zu brechen." Die von der ilculscht'ii, ihr verbundeleo — und jum Teil «uch B«utrnlen — UflrntiicliLeit gemachtin Erfahrungen ■timroen nicht überein mit dMl Bild, da« dl« gegneriiche Agitation &b«r den iportllchtn Geilt und di« Ritterlichkeit df'r Briten und Amerikaner T«rbr«ltet hat. Wif die wahre Einstel-lunq lit, lehrt Wort d"? amerikanischen Puhii/isten, dor unter ilom Pseudonym Mr. Dooli'V hekdnnt ist; „Es ist ein Ch.irdkter,'ui| von uns Anqplsach-sen, den Feind .ih oinr Sriiiensctieibr 7u betrachten Wer sie trillt, krieqt drei gute Zigarren " Wir lidben e« hier mit einer plun-maRig ne/üclitelcn üdltunq 711 tun, die nitht 7ule*/t dcis r.r(|elinis einer hcin-tnimrisloscti jiiilisclirn Agilaliun isl. In den Dienst Idnalischer lldßerzeu-nunq hdbrn sich niclit mir Pressemdnner und Propiiganilistrn gestellt. Politiker und Slfldtsnirinner haben von offiziellen Buhnen herab Forderiuuten erhoben, die har jede» sitllichen Gcfiilils sind und sich an Bhitrünstigkeit niclit übertreffen lassen. So ist es im Unterhaus riurcli den Labour-Abgeordtieten Wedgewood geschehen, daß die Forderiinq erhoben wurde, man «olle dctitsche Flieger, die *tch in Seenot befanden, einfach ertrinken lassen und keinesfalls retten. Die meisten Plane 7ur Versklavung und physischen Vernithluiig des dcutsrhen Volkes stammen von Vansillart, der jahrelang als Stddtssekielär oder diplomati- Hervorragende Leistungen scher BtTater die Seele der britischen Außenpolitik war. | Bei diesen Beispielen dürfen wir um ' nicht wundern, wenn •ngio-amerik«ni- j Rcichsminiiter Spttr überreicht Ritterkreuze des Krietfsverdienit' niiAi-iA» rtAa f • Am.m I ■ ^ t kreuzet mit Schwertern •che Flieger angesichts das von ihnen \ angerichteten Elends nuf höhnen und spotten, wie sie es taten, als rumjinlsche Soldaten sie durch die zerstörten Viertel Bukarests führten, dafl sie in Frei-burg ebenso wie in Tokirj schon zu Beginn der Kriogshandlunqen auf Kinderspielplätze mit fviiisclüiicntiewehron geschossen haben, daß sie iiiter Italien explosive GehrdULiisgegtiiislände abwfir-Icn, die den Bennlzcrn die Finger wcg-rißen und den Kcimpl zum reinen f^lord wandelten. I')as alles sind Ergebnisse, die der perversen jüdischen Hetze entspringen und für die die anqio-.imerikd-nische Fuhrung die VtMdiilwortiing tiagl. Worte und Talen stimmen in diesem einen Punkte bei ihnen einmal üborein, und diese Talsache tiihrt uns in Verhin-iliing mit den Erlaliruncicin iles Weltkrie-fies und des Versailler Diktates eindringlich vor Angen, was aus uns und dnh Barlln, 1. Juni Der Führer verlieh auf Vorsc4ilaq daa Reicheminister« für Rüstung und Krlei-s( hrn Krir^fisschaunidlz stationierte ja-panisihe Kräite die leindii« hon Flug-piäl.'f: licn(|vang und Liangslirin schwur an Dabei winden iibei 2(, (iroßt- um! mehr als 4'2 kleine Fhufzeuge bnschadMit oder in Brand geworfen. Nach beiden Angr-ffcii kehrten alle iauniischen Flug-reune zu ihren Stüt/punkten zurück USA-Transporter gestrandet dnb Stockholm, 1. Jnni Wie Rputer aus Washington meldet, liel nach einem Bericht des Marine- Strand. Hundert Personen seien mit ihren Rettungswesten über Dord iie-fiprungen. Zerstörer seien mit Bergungsarbeiten besthäftigt. Man rilaiibe, daß Nebel und Regen Ursachen der Slran-dung gewesen seien. Die Farallon-liisein liegen etwa 50 Kilometer westlich des »Goklencii Tors« von San Francisco, De Valera wieder gewählt dnb Stockholm, 1. Juni Au« Dublin meldet Reuter die Wiederwahl de« irischen Ministerpräsidenten de Valera bei den allgemeinen Wahlen zum Parlament. Nach den bis Mittwoch 2.1 Uhr vorliegenden Wahlergebnissen erhielt die Parle, de Valeras, Fianna Fail, bisher 42 Sitze, die Fine Claol-Partei eil Sitze und die übrigen vier Parteien gleichfalls elf Sitze. letzten Monaten sind auch auf dem Gebiet rler Munitionsfertigung trotz der feindlichen Luftangriffe laufend immer höhere Produklionaleistunqen vollbracht worden. Im Auftrage des Führer« überreichte Rf chsmin'sler Speer am Schluß des Appells Direktor Edmund Geilenberg das Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern, Geilenberg hat niit außerordentlicher Tatkraft über den Rahmen seines Werkes hinaufi als Leiter des Hauptaueschn«-«es Munition beim Relchaminlstar für Rüstung und Kriegsproduktion in zweijähriger Aufbauarbeit die Munitionserzeugung auf die heutige Rekordhöhe gebracht. Als Betriebsführer «eines Werkes ist er der Gefolgschaft durch den bedingungslosen Einsatz «einer Person ein jederzeit bewährte« Vorbild. Am gleichen Tage sprach Reichsmini-sler Speer in einer ebenfalls von einem Bombenangriff betroffenen Waffenfabrik zu seinen Rüstungsarbeitern. Er hob auch hier den unermüdlichen und selbstlosen Einscilz des deutschen Rüstungsarbeiters hervor, durch den die deutsche Waffen-Industrie in den letzten beiden Jahren unter schwierigsten Bedingungen eine erhebliche Steigerung ihrer Produktion sowohl an Zahl als auch an Güte der Waffen erreichen konnte. Vor der Belegschaft des Werkes überreichte Reichsministor Speer dann im Auftrag des Führers auch Direktor Arthur Tix das Ritterkreuz des Kriegsver-dionslkreuzes mit Schwertern. Tix ist Leiter des Hauptausschiisie« Waffen beim Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion, In großzügiger Gandhi enttäuscht die Briten Keine Einigungsmöglichkeiten mit dem britischen Imperialismua dnb Schönau, 1. Jimt Die Veröffontlichung eine« Briefes Mahatma Gaiidhib ist ein schworer Schlag in düh tjesichl der l)ntit»Lhrn Agilütionsnuiclier in Indien, erklärte M. Sivardam, dei Sprecher dor vonäuligen Rotfieiuiig Azadhind, bei Konimontierung des erneutnn Bekennluisses des Mrihalnui zu dem den Briten vor annähernil zwei Jahren gestellten Ullinitituni »Verldßt Indien!«. Er erinnert an die nathha|tir am ersten Weltkrieg teil. Anschließend widmete er sich dem Maschinenbaustudium an der Technischen Hochschule seiner Vaterstadt, wo er auch «eine Diplomprüfung ablegte. Mit 25 Jahren trat Tix als Betriehslnge-nieur bei dor Guß-Stahl-Fabrik des Bochumer Vereins ein. Hier arbeitete er sich zum leitenden Direktor empor und übernahm 19^12 die Leitung eines großen deutschen Werkes der Sfahlverarbei-tung. Auf Grund «ein*»« ausgezeichneten fachlichen Könnens und «einer besont'e-ren organisatorischen Fähigkeiten übertrug ihm Reichsminister Speer die Führung des Hauptausschusses Waffen im Reichflministerium für Rfislung und Kriegsproduktion. Für seine hervorragenden Leistungen als Leiter dieses Hauplausschusse« wurde er auf Vorschlag von Reichsminister Speer mit dem Ritterkreuz des Kriegs-verdienstkieuzes mit Schweilern ausgezeichnet. Der Dank Norwegens EIngazogene I.andgUter für Frontkämpfer tc Oslo, 1. Juni Norwegen» Ministerpräsident Quisling hat einen Erlaß über Verwaltung und Vei Pachtung eingezoti^ner Landgüter zugunsten von norwegischen Frontkämpfern herdusqefloben. Danach wird angeordnet, daß die Verwaltung von eingezogenen Landgütern mit dem dazu gehörigen Vieh und der Einrichtung in vom Nfinisterpräsidenten zu bestimmendem Ausmaß von der Liquidationsvor-waltung eingezogener Verniöf(en ab 1. Juli ID'14 auf d'e Norges-Hypotheken-bank übertragen wird. Die übergeführten Grunf'stücke werdf^n ouf die Dauer von zwei Jahren an Frontkämpfer verpach-le'1. Männern, die nicht fachlich vorgeschult sind, wird auf Kosten des Staates Gelegenheit zum Besuch einr>g Kurse« In der Landwirtschaft gegeben. — Nach Ablauf der Pachtzeit hat der Pächter das Vorkaufsrecht aiif das Gnmd-«tück, falls er es zufriedenstellend bewirtschaftet hat. Kroaten und Partisanen Von Profaisor Diraktor de« Organs der kroatischen üsta Kroaliacherseils iat nicht allein die Siniirichtuag, sondern auch die nationale Zusümnieiisetzung des Purtisdnenlunis und seiner Fuhterschicht unzähiigenidlG gekennzeichnet woiden. Ndch all' den Tdlen, dds heißt L'iildlen, die dio Pdr-tisdiien auf krodlisthem Slaatsgeliiel verübt hdben, nachdem sie mit Kaub, Mord, Folter, Zeiistöiung und einem qeradczi lösenden Vernichiungsdrdng guqen alles Kroatische gewütet haben, war es nicht üben schwer, die Partisanen und ihre Fuhiung als das zu erkennen, was «le wirklich sind, ebensowenig schwer, die Tatsache leslzusieilen, daß in dieser Fuhrerschdil ciilweclor uberh.iupl keina Kiodten vertrelon sind oder daß zum.11-dest die wenigen in diese Kreise geratenen gebuitiyen Kroaten dort nicht« zu sagen hdljen — niciu einmal dann, wenn Leben und Gut ihier e:r(eneii Volksgenossen aiil de..» S|)iele stehen, Für einen anständigen Menschen und schon gar fiir einen auch nur einigermaßen in unsere Zeilptohlemalik ringe* we'hlen anständigen Poliliker war es unmuglifh, daran zu glauben, daß kroatische Kommunisten auf dem Boden ihres eigfiie« Volksslaals ausschließlich (muslimanische oder katholische) Kroaten nichtkommunistischer oder antikom-munislischer Einstellung umzubringen ausschließlich kroatische Dörfer und Städte in Staub und Asche zu legen im-«fände sein sollten, während sie jene in KioaUen labeudan Piavoalawen, die lich Marko Covit schenbewegung, de» »Hrvatskl Narod« als Serben ansehen, angeblich in Ruhe lassen Sülilen, gleichviel, ob nun die sämtlichen in Kroatien lebenden Serben Kommunisten, Nie htkommunislon oder Anlikommunislen sind Wenn schon wirklich bei all' diesen Kamplen, all dieser ZetslOrugnslätigkei' die Frage, wei Kr)miminisl ist und wer e6 nicht isl, das einz.qe Kriterium darstellen wiiule — was in Wiiklichkeit nicht der Fall isl —, ddnn schionon die Tdten der Pdrlisaiien den Schluß nahezulegen, daß die sämtlichen Seiben in Kroatien ganz vorlruflliche Kommunisten sind — worauft sich dann nenerdings zwangsläufig die Folcjeiuiu) oigabe, daß dab Partisaiienweseii in Kroatien eine groüserbisc he Bewegung isl, dessen llauiJt/iel die Veiniclilung clor Kroaten darsteill. Tifitzdem sind alier Versuche gemacht woiclen, d'e P4irlisanenl)ewegun() auf unserem Staalsqebicl die von jenseits der Driiia aus qeleitei wird iiiul ersi spater zu uns herübnrpiaklizieiI worden ist, öla eiiu' spezilisch kioalische, jd, als eine ausgesprochene antisei bischp An-(jelegenbeil hinzustellen tinrieacbtet aller kroaliscberseits f(ebuiclileu Blutopler und den Giäberii ali d(>r krt)iilischeii Kampfer zum Aflronf lialien sich iiir diese blutigsle llohnliicie unserer Taf|e nicht nur Verkündiger und lleiolde gefunden, sondern auch Leute, die diese serbischen Spil/Iindigkeiien gutciläuhig hinzunehmen uud wiedeizukduen beiell Wdieu. Die lügnerischen Behauptungen sind unter dem Druck der wirklichen Ereignisse allesamt zusammengebrochen. Die Taleachen selber hatten zu reden begonnen, und ihre Sprache verslanden doch endlich selbst die Naivsten. Immer noch zwar versuchen die Meister des Betrugt sich selbst, den Ihren und der übrigen Weif das unhaltbare Märchfn vom krodtischen Charakter des Partisanentunis vorzukaukeln. In letzter Zeil haben indes der partisanische Rundfunksender »Freies Jugoslawien« und die Äußerungen »Marschall Titos» selbst in völlig aulorilaliver Weise feslgestelil, wer eigentlich die Partisanen sind und woher sich ihre Fiihrerschichl rekrutiert. Es konnte Irüher ja wohl vorkommen, daß der eine der andere Uniform-mierte und Naive den unübertrolfenen Meistern des Trugs von jenseits der Diina auf den Leim ging und ihre Behauptungen als gleichberechtigt den unseren an die Seile slelllB, beide für über-tieibungen ansehend. Jetzt aber, wo in dieser Sache der offizielle partisansche R.idiosendor und Tito selber — der erklärt, daß die Pdrll«anen ihrer überwiegenden Mehrzahl nach Serben seien — gesprochen haben und wo diese Äußerung des Parlisanenhduplling« auch In der Auslandpresse notifiziert worden ist, werden sich wohl letzten Endes doch dlle, die darüber im klaren zu «ein eigentlich schon die Pflicht hätten, darüber klar sciin, was die Partisanen in Wirklichkeit sind und wer «ie tatsächlich anführt. Wir Kroaten wissen recht wohl, daß von jenseits der Drina noch unzahMge-mala Schwindelmanöver inizeuierl war. den. Au« Erfahrung wissen wir auch, daß »ich immer wieder sowohl naive Gemüter als bezahlte Subjekte finden werden, die es sich weismachen lassen und auch weiteiverkünden werden, daß zweimal zwei nicht vier, sondern fünf ist. Wer aber wirklich in konkreten Fällen In dieser Richtung noch irgendeinen Zweifel laut werden, läßt oder sich irgendwie schwankend bezeigt, gehört in einop Kindergarten, ein Narrenhaus oder — ein Zuchlhiuis. Die Partisanen haben ihre Karten selbst aufgedeckt. Mit ihren Verbrechen schon halten «ie gezeigt, wer und was sie sind. Und jetzt gebeu sie sich auch in den Reden und .Äußerungen ihrer Rädelsführer zu erkennen. Die liihrenden Männer der Partisanen sind durch die Schule Moskaus gegangen, das ihnen Verschiedene« beigebracht hat, sie aber freilich nicht dariiber aufzuklären In der Lage war, daß es auch solche Völker gibt, die die Schauplätze ihrer beispiel-ios oplermutigen Heldentaten mehr lieben als den Bolschewismus! Auf alle von den Partisanen unternommenen Versuche haben wir die Arl Antwort erteill, wie sie Zumutungen solchen Gepräges und die Leute, die sie an uns stellen, verdienen. Unsere und unserer Verbündeten Walfen machen nun, diese unsere Antwort noch bekräfligend, den Resten dor Überreste der großserbischen Purlisanonbande endgültig den Garaus. Das Problem »Wir imd die Par-lisanen« wird mit den Wallen bereinigt. Sollte diese unsere Beanlworlung je-nur Fragestellung etwa nicht klar und nachdrücklich genug gawaten laia? Albion im Schlepptau •Gaaaral Biianliower hat England' •bernommaa« dnb Stockholm, 1, Juni Gattaral Blaanhowar hat England über-nomman, haifit a« In alnem neutralen Baricht über da« augenblicklichen Zustand Oroßbritannieni. Die engbache Zivilverwallung sei heute praktisch nur em Teil der unter amerikan it her Li-i-tung «lebenden Militärverwaltung. Dci« gelte vor allem für die südlichen und mittleren Teile des Lande». London stehe, wenn auch nicht formell, so do( h tatsächlich, unter amerikanischen Militärgesetzen, Alles was man Im Haupt-qudrtier Eisenhower« für notwendig hall, müsse von den britischen Zivilbehörden durchgeführt werden. Dabei komme es sehr häufig zu tielcn Einbrüchen in die »Freiheiten» des einzelnen Eiujländeis, E« ist beispielsweise kein Geheimnis, daß cFe radikale E nschränkunq des enf(-lischen Eisenbahnverkehrs unmiltetb spricht von anglo-amerikanischen Terroristen. Eine Schule wurde von Phosphorbomben getrolfen und in Brand gesetzt. Sämtliche Schulkinder mit ihien Lehrern befanden sich im Keller des Gebäudes. Bis Mittwoch abend war es einer Ber-gungsmannschdft nicht gelungen, an da» Gebäude hereinzukommen, woil die umliegenden Gebäude ebenfalls in Flammen «lehen. Man belürchlet das Schlimmste. Die allen Patrizierhäuser am Markt, auf dem die heilige Johanna hingerichtet wurde, sind sehr schwer beschädigt worden. Neue Ritterkreuzträger dnb Führerhauptguditier, l. Juni Der Führer verlieh das Rillerkreuz det Eisernen Kreuzes an Major d. R. Paulus Stahl, Führer eines rheinisch-westfälischen Panzergrenadierregiinents, Hauptmann Wilhelm Ahrens, Batdillonskom-mandeur in einem Bi aunschweiger Gre-nadierrcgimenl, Leutnant d. R. .losef Selbel, Kompanielührer in einem rhei-nisch-moselländisthen Grenadierrecii-ment, und Feldwebel Richard John, Sturmtrupplührer in einem fränkischsächsischen Grenadierregiment. Vertrauensvotum für die Klrklscha Regierung. Das türkische Parlament beendete die llaiishdllsaussptai he mit einem Vertrauensvotum lür die Regierung Saracoglu. Nur eine einzicn Stimme war nicht lür die Regierung Druck <) VHil«g MHfbiirqci VptUq». u OnicliflTBl« Cei m. b H - Vprl»g»i« gülUg. Freitag, 2. Juni 1<)44 « Nr, 154 * Seite 3 HeimoUidie itukduka'* Der En renrocii General von Schöbingers leUtcs Bekenntnis In Cilli itaib dm 16. Mai im Alter vun 63 Jahren General Franz Schöbinger, Edler von Schollrnberq. Wir berichtPlen über seine grul3en Veidietiste iji Fvie-deuszeifen und vor dilem im ersten Wcltitrieg. Zahlreiche höchste Ehieii-zeichen und die Erhebung in der» Adsls-itänd legen Zeugnis db von den grollen Verdiensten des Verewigten. Seit Jahieii •clion Mitglied der NSDAP, hat der tapfer« Soldat seine Gesinnung Immer •hrlich bekannt und «r hat >i« bis zum l«t/.ten auch durch di« Tat bewiesen. Nur ein schlichte«, aber um so rührenderes Zeugnis dafür, das uns aus seinem Freundeskreise mitgeteilt wird, möge clds zeigen. General von Schöbinger hdtte in sni-nem Testcimente verfügt, daß er in der Uniform, die er in ffrullcn Ehren gclriigeti und die ihra ans Merz gewachsen war, beigesetzt zu weiden wünsche. Dci ktiin der Aulruf zur bpinnstoffsammUing. Ihr stplItR er fipinen gesamten Unifornibesitz 7iir Voiliigiin([, auch jenen Ehrcnrock, der sein Tütenkleid sein sollte. Braucht man dieser rührenden Tat des alten Generals noch etwas hin/uzuUirjen? Wenn etwas, dann doch die stille Flage, ob sie nicht manchen beschümen mug, der meint, sich von Erinnerungen nicht trennen zu können, die für ihn weniger bedeuten als dem alten General sein Ehrenrock bedeutet hat. pede Opamkrgft« verabschieden ilch. In der heutigen Aufführung der Oper iCar-men«, nehmen vier bewährte Kräfte der Mnrtourger Oper Abschied von Ihren lihlreichen Freunden, Hanna Kappee, die Trägerin der Titelrolle, folgt mit Ihrem Gatten, dem Kapellmeieter Max Kappes, der die musikalieche Leitung de« Abends innehat, für die kommende Spielzeit einem Ruf an die Präger Oper. Der Bariton Fritz Schmidt-Franken, der dem Ensemble des Mdrburger Stadllhca-ters drei Jahre hinduch angehört hat und den wir als Escamülo sehen werden, verläßt uns, um an die Oper In Thorn zu gehen. Jutta Gilbert endlich, die für die nächste Spielzeit an das deutsche Theater in Oslo verpflichtet wurde, singt als ihre letzte Marburger Rolle die Partie der Michaela. Verunglückt. Die 46 Jahre alte Maus-besorqerin Agnes Taumer aus Werhole, Gemeinde Preihau, fiel so unglücklich, daß sie «ich einen Bruch des linken Unterschenkels zuzog. !m Marhurger Gau-krankenhause wurde ihr erste Hilfe geleistet. Todesfälle. Tn Marburg ist die Schutz-polizlstensqattin Lu«kpjenko Motja aus der Ukraine gestorben. — In der Ka-■erngaeee 19 in Marburg verschied das SnchbearbeiterstAchterchen Friederike Copattl. - lu der Narvlkstrafle 3 starb im hohen Alter von 88 Jahren die Private Theodora Szmerk, geb. Mntotek. Ferner starb in Marburg, die 5?jährigo Haushosorgerin Amalie Blagowitsch, wohnhaft Domplatz. — In Pottau ist die Doktorsgattin Elli Rodoschegg, qeb. Schoeelq, gestorben. Bevölkerungsbewegung tn Marburg. In der zweiten Hälfte de« Monats Mai wurden dem Standesamte gemeldet: 48 Geburten (vorletzt f)8), hievon 24 Knaben {vorletzt 31) und 24 Mädchen (vorletzt 37); ferner: 44 Todesfälle (vorletzt 37), hievon 31 männliche (vorletzt 24) und 13 weibliche (vorletzt 19), — Beim Standesamt geschlossene Trauungen 34 (vorletzt 19). KWL-Gespräche Private Blitzgespräche fallen fort Krlegsbedingte Notwendigkeiten hatten dazu gezwungen, zur Lenkung des Ferndienstes Kennziflern lür die .iller-wichtigsten Ferngespräche oiiuuiiihren, um die bevorzugte Abwicklung dieser Gespräche zu sichern. Bei der Zulassung mußte der Kieie der Teilnehmer (laiu eng gezogen werden. Nur die Stellen, die FernqesprÄche in kriegs-, wehr- und lohcnswifhligon Annt'iegpnhpiten fuhren miisse^n, können aul Aiiliag die Berechtigung zur Fiihrunci solchci Gespräche erhalten. Die-se (ie^präf he werden voin 1. Juni 1944 ab eingeführt und als KWL-Gespräche bezeichnet. Antrage lUil Zulassung zur Führung von K WL-Gesprärhen sind an das Fernamt oder Fernsprechdint zu richten, da« für den Wohnort des Antragslellers in Betracht komml. D<(i Zeitpunkt oder die Rfihenlolge de« Eingangs solcher Antrage liat dul die Zulassung keinen Einfluß. Bei der Beurteilung der Notwendigkeit werden die Gauwirlschaftskam-mern, Rüstunqskommandos, Landes-bduernschaften und die sonstigen für etwaige Bescheinigungen in Betracht konunenden Stellen nbtigenfall« beteiligt werden. E* wird daher erwartet, daß nur wirklich berechtigte Anträge l)*>6lellt werden. Den Inhabern von Kenn- ziffern wird eine KWL-Numnier ohne i Antrag zugeteilt. Mit der Einjührung dieses neuen Verfahrens fallen die lnlands-Blit/,gesprdthe dllgemein weg. Daher können Kennziffergespräche und KWL-Gespräche nur noch als dringende Cjesprache gegen doppelte Gebühr geführt weiden. — Es wird nuch daraufhinqewie«en, daß die Gc«pr8ch«'?eif auih dieser Ciesprarhe be*if:hränkt werden muß. Der grosse Auftrag an die Erzieher von heute Kämpfer sein und Träger der Lehre des Führers — Eine Rede des Gauleiters gpa Graz, 1. Juni Vor der Grazer Lehrerschaft sprach Gauleiter Dr. Uiberreither über den verantwortungsvollen Auftrag de« Erziehers. Schon vor 6 Jahren, als pr die Führung des Giiiies übernahm, hat er al« eine seiner ersten Sorgen betrachtet, sich ein Erziehorkorps zu schalten, das zur Mitarbeit am groficn Ct^amterziehungswerk der Parti!i inncrlich bereit ist. Damit hatte er in dem so entscheidenden Bereich von der Jugenderziehung die truclifiiarp Ziisainineimrheit von Schuir und Ilitlnr-Jiiriond sicher/iistellen gewiifil Mit dem Belehl zum Wiederbeginn der Scliiiliinqsriihfil hatte er selbst die liiitiritivp zur weiteren Festigung eines so wichtigen politischen Faktors ergriffen. In seiner Ansprache hielt der Gauleiter den Hrziehern vor Augen, daß auch wenn die schwersten Kample unter Autbietung von größten Machtmitteln ausgetragen werden müssen, doch die allerletzte Entscheidung im Geistigen liegt. Daraus leitete er die Forderung Ab, alt verantwortlicher Leiter de« Gaue« ein Erzieherkorp« zu haben, dai zu unserer nationalsozialistischen Revolution aus ganzem Herzen Ja sagt. Voraussetzung dafür Ist das Durchringen zur letzten weltanschaulichen Entscheidung, das Durchstoßen zu den letzten Eikennt-nisscn, die allein befähigen, wirklich Erzieher zu werden und zu sein. Gerade weil der Einfluß des Er/iehers viel größer ist als der anderer Herufsträger, weil es sehr weitgehend von ihm abhängt, wie sifh nicht nur die Gegen-Wiirt. Sdurlern auch die Zukiinit gestaltet, muß der Erzieher unablässig an sich «elbfit arbeiten, um aus seinem eigenen Wissen und aus der Kraft seiner eigenen Überzeugung seine AuUiabe an der Jugend erfüllen zu können. Mit/.uhellen, daß unsere Weltanschauung rein und unverfälscht in die Herzen der Jugend gesenkt wird, ist der große Auftrag an den Erzieher von heute. Die ganze Erziehung muß in Hinblick auf die Sendung de« Reiches alt europäische Führungs-macht immer wieder in die großen Zu-tammenhänge hineingestellt werden. Der Gauleiter richtete an die Erzieher den Aufruf, »ich gerade jetzt der Schu-hingsarbeit mit ganzer Iling.ihR zu widmen, umso mehr, als heute die besten Kameraden an dt;r Front stehen und viele von ihnen gefallen sind, so ^1,'iß . schwerere und unilangreichere Aufgdben als in Friedenszeiten nvit ZcihlenmäRig , weniger Krallen zu lösen sind. Der G.iu- i leiter erinneite an dm besonderen (je- ■ schichllichen Auftiag des Cianes, Niirk i des Reiches im Siidufttm iru sein, und fordertp von den Erziehern, alle Bereil-schdft gerade auch dieser .^^lfc|^lbe zn dienen. Aus der 'Iradition des CJieii?-gaiies leitete er die Verplli« hfumi ab, daß der Erzieher immer Känipter bleiben und alles tun muß, um sich in immer tielerem Eindringen in die Lehre des Führers die Kraft zu schöpfen, die uns befähigt, diich Schicksalsschlage zu tragen. Deutsch ist das Land und wird es bleiben Der Bundesführer in Gurkfeld — Nachlese zum »Tag der Grenze« Vom »Tag der Grenze«, Ober dessen erhebenden Verlauf wir bereits am Dienstag mit der Wiedergabe der Rede des ßundesführers und einer Schilderung der Feier auf Schloß Mokritz und in Rttnii gaben, liegen noch weitere Berichte vor, wurde der Tag doch auch in den übrigen durch Falinenverleihung ausgezeichneten Ortsgnipepn festlich begangen, bei regster Anteilnahme der Bevölkerung. An der Eingangspforte des festlich geschmückten Städtchens Gurkfeld grüßte ein mächtiger Torbogen mit weithin sichtbaren Lettern die Festgäste zum Willkommen. Am Vormittag des Ptingst-sonntags sprach hier BndesfiUirer Pg. Steindl, Als er die Festwiese an der Sa-we betrat, intonierte der Musikzug der Wehrmannschaftsstandfii to Cüli-West das Dachsteinlied imd die Fahnen hielten ihren Einzug. Von Kumberg bi« Königsberg — so führte der Bundesführer aus — feiern die Ansiedlungsgebiefe des Kreises Rann und Trifaii clen »Tag der Grenze«. Er soll aber auch den hier ansÄeslgen Unterstel-rern und Ansiedlern beweisen, daß Deutschland treu hinter ihnen steht. Es müsse Klarheit darüber herrschen, daß niemals mehr fremde Ffihnen in der tJn-tersteiermark Maltern werden. In der Un-tcrsteierniiirk sollen nur Deutsche und solche, die es werden wollen, Platz haben. Der Bundesführer kam auch auf die seinerzeit notwendige Umsiedlung im Grenzstreifen 7U sprechen. Der Führer habe die Gottscheer, Bessarnhier, Dohrudscha-ner und Südtiroler Umsiedler als Wehr-liiiuern an die Grenze gerufen, die vollwert ir[c deutsche Bauern brauche, nun- desführer Steindl würdigte dabei di« Tapferkeit der Söhne des Grenzstreifens, die bei der Waffen ff und der Wehrmacht ihren Dienst für die Heimat tun. Dafür zeugen ihre vielen Kriegsauszeich-niiiujen. Ileute, wo an allen Frrtnten und in der Heimat der Kampf tobt, beweist auch die Heimat, daß sip stark ist. So kann uns niemand den S'eg nehmen. Für diese« Ziel, mitzuarbeiten und treu und fest zu Deutschland zu stehen, dazu forderte der Biindesführer auf. Am Samstag war bereits durch Ortsgruppen-führer Pg. Ziirl die Ausstellung eröffnet und das Kreismuseiim besichtigt worden. Einem festlichen Abend folgten in der Frühe Morgenfeier und wie in allen anderen Ortsgruppen — die Heldenehrung. Der Nachmittag war einem Volksfest vorbehalten. Tn Arch erfreuten Volkslieder und Tänze, von der Sing- und Tanzgruppe Windisclifeistrilz vorgeführt und eine Platzmusik die Einwohner. Bei der großen Kundgebung sprach Pg. Tutter von der Bundesführunq, Das Volksfest em Nachmittag beschloB auch di« Festlichkeiten. ' Tn A r n a u wurde Samstag eine •«-henswerte landwirtschaftliche Mascbi-nensrhau eröffnet. Bei der Kundgebung sprach Kreisfeiler Eisner aus Voitsberg Tn Brückel wurde der Samstag mit einer Platzmusik eingeleitet. Bei dem abendlichen Volksfest wurde aus Kloep-fers Werken vorgelesen. Der Sonntag begann mit einem Weckruf der Kapelle Brückel und des Fanfarenzuges der Deutschen Jugend aus Luttenberg. An die Morgenfeier schloß sich die Großkundgebung an, bei der Fiihrungsamls- leiter Treml sprach. Nach dem Vorbeimarsch gab es ein frohes Volksfest. In Königsberg war eine Handwerks- und Heirnnrbeitsausstelliing '/n sehen. Nachmittags wurden Volkslieder gesungen und ein Tlieaterstür k aiifge-iührt. Es gab Plat/miisik und abends Singen am Dorfplatz, Nach der Moioen-feier und der Heldenelirung am Sonntag sprach Kreisführer Strobl bei der Großkundgebung. In Mitterndorf begann der Festtag mit der Eröffnung der Ausstellung ,,Heimarbeiten und Trachten". Bei der Ciroßkundgehung am Sonntag snrach Kreisführer Dorfmeister aus Cilli. Ein lustiger Dorfnachmittag ließ den Tag ausklingen. In Sawestein wurde eine Ausstellung von Gotlsclieer Heimarbeiten und Bildern gezeigt. Nachmittag sah man Märthenspiele und hörte Volkslieder. Bei der Großlumdgebung auf dem Festplatz sprach Kreisführer Eberharth aus Trifaii. Ein bunter Dorfnachmittag im Schloß Guteustein, bei der die Musikkapelle Woschnagg aus Schönstein und der Fanfarenzug Trlfall mitwirkten, fand starken Anklang. In W 1 s e 11 erregte besonders die Weinhauansstellung großes Interesse. Am Abend wurden steirischp Volkslieder und Tänze von der Spielgruppe der Marburger Lehrerbildungsanstalt vorgetragen. Bei der Ciroßkundgebung auf der Festwiese am Sonntag war Dr. Car-stanjen der Redner. Ein Wunschkonzert der Reichensteiner Bergknappenkapelle, ein Märchenspiel und ein Volksfest am Nachmittag beendeten auch hier die stolzen Festtage der Clienze im Süden des Reichr«;. )» Vermisst" — an wen sich wenden Das Role Kreuz hilft, wie überall, auch hier über die großen Aulgaben de« Deutschen Roten Kreu/.os, für das wir am Sonntag bei der 4. Haussammlung gern und wirklich nach unseren besten Kräften spenden werden, besteht wohl nir-fjends nu'hi Unkenntni^i. Was wir dem Deutschon Roten Kreuz geben, (|eben wir für unsere Soldaten. Aber auch der Heimat, den Angehörirfen der Soldaten und den Bombengeschädigten, den Kranken und Veiwundeten dient das schöne. Fahrzeuge richtig verdunkeln Eine Zusammenstellung der jJültijjen Vorschriften Gegen die VeidiinkeluiHisvorst hrillen Wird auch von Fahrzeugen aller Art liäiifig verstoßen. Im folgenden geben wir eine Zu«ainmenei*«tadt den Dichter der »Steirischen Lebenswande-rung», Franz Nribl. zu einem Letienbend. Die feinsinnigen und humorvollen, dem Leben abgelautichien Euählungen, di® Ndbl in vollendeter Vorlesckunst brachte, schuf»^n ein Erlebnis von dauernrlem Eindruck. Die musikalischen Darbietungen durch Frau Donhofer (Klav'erl und Frau Reitzer (Ccilo) fiiriten sich fitimmungsvoll in den Woblhlanq den Abends ein. Mureck, Der musische Weltbeweib wuide vom Bläserorchester und den Singscharen Radkersburg, Tieschen und Mettersdorf mit Mu(>ik iind Gesang ein-aeleitet. .Am Steirischen Nachmittag, den Baunfübrer Scliimier eröffnete, wurden steirischc Lieder, Jodler, Laienspiele und Volkstänze geboten. Die Blaseika-meradschaft Radkersburg unter Leitung des Kreiemusikschuldirektor« Oskar Seifert, zeichnete «ich besonders au« und erreichte den er«tw Platz. An zwedtsr Stell« traten die Spdelschar Radkersburg, Leitung Pg. Seifert, die Spielschar Mur-Rck, Leitung Lehrer Krißmann und das Bläserorchester St Pcler a. O. Leitiinn Lehrer Schmied. Die Sinnschar Tiesiben erzielte mit ihrem Lied »Zwölf silbeine Knöpf« den ersten, die Singschar Radkersburg den zweiten, und die Sing-echar Mettersdorf den dritteri Preie. Den besten l-rfolq hatte da« Laienspiel »Die Patschen', nesi>ie1t von BdM und HJ Mureck Von den Jodlergruppen staml Mitzerl Gruber mit Poldi Klohasser, Radkersburg, an erster und an zweiti^r Stelle Liire Uwhan mit Hilde Skrdban, Radkersburg, .Auch die Volkstanzgruppe R.idkersbiiig, Leitung Gruppenfuhrei in Mitzerl Grul»er, hatte sich verdient gemacht. Ein Märcht'iitipiel der Radkers-burger Jungmädel erregte bei Kindein und Erwachsenen große Bcgeifiterunq, Zum Abschluß dankte Bannfühier Schu-mer allen Milwiikenden für ihr Bomii-hen und der zahlreich erschienenen Be-\ölketuiig von Mureck und Umgehung lur ihre Teilnahoie. Mit dem Lied Hoch vom Dachstein an", gespielt von der Bläserkameradschaft Radkersburg und gesungen von allen Anwesendon, hatte der musische Wettbewerb seinen \b-«chluß qefunden. St. Peter a, O. hei Mureck. Der nnch längerer Krankheit im .Mter von 69 Jahren vcistorbene Gl.isermeistT und landwirt Josef Faßwald wurde am 27. M.ii unter zahlreicher Beteiliqung auf dem Ortsfriedhnf zur Icl/Irn Ruhe lie staltet. Die freiwillige Feuerwehr mit Wehrtührer Bogner und die Kriecieika-meradfechaft mit Kameradschaftsfuhrer Ulrich eröffneten den Trauerzug ihies verdienstvollen Kameraden, Faßwald, dem der aufstrebende Oil manches Fortschrittliche aus fiüherer Zeit verdankt, dients im Inf Reg. 47, In dessen Reihen er als Offizierfistpllvertreter auch am Weitkrien leilnahin und melrfach ausgezeichnet winde BUlardkampi ^egen Wien Im Karfec Sleirorhof in Mcirbmg fdiul iim 'J7. und liB. Mai ein Billardwettkainpf zwischen dem Wiener Billiird-Sporl-Klub „Favoriten" Wien und der Billardgemeinschaft de« Stelr. H, B. «tatt. Der Wl(?ner Verein sandte eine »tarke Vertretung. an der Spitze den Wiener Be-leichsmeister Relnold. Es wurden zwölf durchweg sehr anregende Partien ausgetragen. Obwohl die Wiener das bessere Icnichtiing der Fahrbahn nur unterhalb | ♦echnischo Können zeigten und auch das der Waac|rerhlcMi austretm kiiiin. Schluß- Resultat 11:1 eindeutig für Wien spricht. lichter sind in der Helligkeit herabzusetzen. Fuhrwerke und H a n d w a g e n; .^ußer den vorn belindlichen Lampen muß auch die an der Rückseite zwischen Fdhr/euc|initte und linker Außenkante befmdlirhc Belcnichtuncj in ihrer Hellig-keil herabgesetzt werclen. — (.Siehe Punkt 7.) FlIPl* llAnK heldenhaften Kämpfer in Italien und an ■Fiiiiii aiief, Fronten zcijjc sich bei der Haus- iThma Sammlung des Deutschen Uotcn Kreuzes um Sonntag durch Llll C 9|lCIIIIC! trachteten die Marhurger durch Energie und Spielfreudigkeit ihre technischen Mängel auszugleichen. Die Marburger Nachwuchsspieler zeigten seit dem Grazer Turnic!r eine gute Formverbeseiung und nuch der uiitersteirische Meister Hobacber scheint wieder in Form zu kommen, denn seine Partie gegen Relnold spielte er ganz vorbildlich, verlor sie aber in letzter Minute infolge eines groben Schnitzers knappi gegen den zweitbesten Wiener gewann Tlobacher überlegen mit 500:2:U Punkten. Lepey, der zweitbeste Vertreter Marburgs, trat krank an und konnte seine sonstige Form nicht erreichen. Mit dem Wiener Verein kam auch Prof. Franz, Wien, Be-reichsfachwart des D..'\,B. für die Donau und Alpengaue, um die S()icd!>lai ke der Marburger Spieler kennen zu lernen und die Mdrbiiiger Billardqcnioinschalt m die nereicbsnioistersc bellt des Donau-uncl .Mpengaues einzubezielien. 26000 kg schwarz geschlachtet Der Volksschädling wurde zum Tode verurteilt Leoben, l, Juni Der 34 Jahre alte Fleischhauermeister Karl Wieser und seine 24 Jahre alte Frau Sofie, beide aus Zeltweg. Kre'.s Judenburg, hatten «ich weqen umfangreicher SchwaiiiichiachlunqRn vor dem Sondergericht Leobeu zu vorantwortcn, Der angeklagte Wieser halte in den Jahren 1941 bis 1942 eint ciroße ,^n/llhi Rinder, Kälber und Schweine im C!e-samtgewicht von über 20 000 kg schwarzgeschlachtet und das Fleisch zum Teil an G(?schaltskunden und im Schleichhandel auch an andere Personen weitergegeben. Karl Wieser wurde vom Sondetgericht Leubeji wegen Verbrechen« gegen di« Kriecjswirlscbaltsverotdnung Vcrgelii-n« gegen die Verbrauc lusipgclung und qe-creii die Reichsfiliciiibeorclnuncr zum Tode verurteilt. ,\uDordi"m wuide geaen ihn eine Geldstrale von lOOtH» R\1 mirj eine Wertersalzstrafc vun übet 40 000 R\1 veihdngt, Das \'etlahren gegen Sofie Wieser inußlc wegen likr.inkunci der .Angeklagten vertagt weiden, S-e wird sich zu einem späteien Zeitpunkt noch zu verantworten haben. S'.ihs v.'eitcro Mitangeklagte die bei den Schwarz-schidchtungen zum Teil milbiMeilicil waten oder von Karl Wieser im Schleichhandel mit Fleisch beliefert wurden, erhielten ZuchthaiiKstr.iIen bis zn Imif Jdhraa. S?Ofin Wochenend ein umfangreiche« Wettitsinpf-pTograiom, dM «ine Reih« bedeutiamer Begegnungen der Handballer und Fußballer bringt. Am Samstaq um 1^.45 Uhr tritt fm Rp chsbrthnst.idiun der Karntnpr Fuft-ballmc>isfpr, Vilifichor Spoitvrrrin, rum Riickkdinpl qrcien R«M;h»bcihii Mjiburtj au. \m Ircton .luf dtiu Rripid- Sportpirit/ (Miiloiti lul um TM.') Dhr die lulili.iI|pt (Irr l")"iiK{hpii JiKidui Miir-1)111rj-Si,iill /um l^aniinirisl(r.-.cli'ttUkinii|'f (IfqtTi LR\ MfiiliiPfi tin. — Um Ihr lolf]! Pill r-rdiifii-i 1,111(11),ilUreflfii /\v Ilm Rii|> (I \| irburi| tiiul orlf|cju ein Eieiqiiis aus-lonpn, Das Pfingstsportfest in CÜli Erqihuondor Hericht. Dem Viiiboriclit über dfis Ptinqbtspurl-fcst in (ülli in dor Difjnsfcu|-Ausqabc im-b(Mts Blalics troqon wir oicjcin/uucl ndcli: Für die l.oichtathlolik Wettkumpfc li.itle sirli eine dußertjcwöhnlich qroße von Wettkiimpfern gemeldet. Trutz d(H frülien Morrjenslunde des Pfinqst-soiintdqs Wellen W)(l Zuschauer anwesend, die die Kcimpfe mit Spannnnq vor-lolqtpn. W ie qroli die Beteiligung der 1 eichtathletori war, ersieht man wolil -Aßling. In den Frauen-weltbowerhen siegten: im Horhsprunti PuUii Großmann von der Post SG Graz mit 1.38 m, im Kugelstoßen Neuqebauer .Mfirio von Bbhler- Kcipfonborg mit 10 m. Den 75 iii-Ldiif <|L'wann in der Zeil von 10.07 .Idscfiiie Pintor der Post SC! Grnz, win diicli den Weitsprung mit 4.67 Mu-Irr. Die N n c h m 111 B q 5 k ä m p f e 7n den WeltkäTn[>fon am Nachmittag begann der Zustrom der Zuschauer bereits um l'j Uhr und als um 14 Uhr das Fußballwettspiel Donawilz I gegen Westen II begann, umsäumten wohl mehr als 3000 Menschen die so prachtvoll angelegte Sportanlage. Die iweite Mannschaft der BSG-Watten konnte, wie berichtet, dietes flott geführt« Spiel mit 2:1 für sich entscheiden. Bin sehr schöner Erfolg, der vom sehr lebhaften Publikum mit viel Reifall bedacht wurde. Das anschließende Handballspiel der Frauen gt^wann mit 4:0 gegen die Frauen der BSG Westen die l'ost SG Graz. Boi den C.ilÜGrinncn war ein Mangel ein Training und zu wenig EnlstlUußkidll vor dum Tor festzustellen. Mit gröntcr Spcinmiiuj wurde das nun folgende Fußballweltspiel der BSG Westen gegen den Gaumeister Kapfeuberg erwartet, dem auch der Bundesführer und der Kreisführer beiwolinten. Die aufopfernd spielende BSG Westen muß-to sich von den in bester Form befind-ichen Kapfenberger mit 5:1 geschldgen geben. Trotz der bereits vorgerückten Abendstunde harrte die Menge aus, ura dem Handballspiel der BSG Westen gegen den WAG aus Wien beizuwohnen. Dieses temperamentvolle und schnell wechselnde Spiel konnten schließlich die gewandteren Cillier mit 7:6 gewinnen. Der schöne Erfolg wurde von den zahlreichen Anhängern der BSG Westen viel bejubelt. Plugballturnltr Ein« ganz besonder« Neuheit In den Sportveranstaltungen war das Flugball* Turnier, In den Vormittagsstunden des 29. Mal. Hiebet erzielten Rapld-Mar-burg und die BSG Westen I und II die gleiche Punkteanzahl, so daß in dieser Sportart zwischen diesen Mannschaften noch eine große Rivalität zu erwarten ist. Boponders erwähnt muß werilen, daß dip«(q für den Elnheilsherd. Für den Kohlenherd 4.180 (Einheitsherd) dürfen die Mitglieder des Verbandes Deutscher Herdfabrikanten E. V. nach einem Erlaß des Predskommiiears eJnen Bruttohöchstprei« von 94.— RM barech-nec. Daneben gelten die üblichen Rabatte und Lieferurtigsbedingungen. Der Verband darf seine Mitglieder auf die Einhaltung des Preise« verpflichten. Eine Nachprüfung der vom Verband Deutscher Herdfabrikanten vorgelegten Kal-kulalionsunlerlagen behält sich der Preiskommissar vor. Soweit Händler bei dem Verkauf der übrigen Erzeugnisee des Herdverbandes an Verbraucher die sonstigen Brutlohörhstpreise unterschreiten, müssen sie dies in entsprechender Weise auch beim Verkauf des Einheitsherdes tun. Einführung von Normen ffir Drahtselle. Im Reichsanzeiqer vom 27 Mal 1944 ist eine Anordnung des Reichswirtschafts-ministers veröffentlicht, durch welche die Nonnblatler DIN 655, DIN 656, DIN 657, DIN 11 .1T> und DIN 6890 für die Bestellung, Herstellung und Lieferung von Drahtseilen für verbindlich erklärt werden. Die Anordnung tritt am 1. Juni 1!M4 in Kraft. Aus aller Welt Wiedersehen nach 30 Jahren Ein seltsamer Schicksalsweq Dresden. Ein freudiges Wiedersehen begingen in Wilthen (Sachsen) Mutter und Sohn, die vor 30 Jahren, als der Sohn eret neun Monate alt war, voneinander getrennt wurden und seitdem nicht« mehr von sich gehört hatten. Die Frau, die jetzt ia Wilthen lebt, wurde beim RuMeneinfall 1914 in OatpreuOen nach Sibirien verschleppt,, ihren ne\m Monate alten Jungen mußte «le zurücklassen, Sie konnte nicht wieder nach Deutschland zurück und heiratete schließlich, als auch ihr Mann im ersten Weltkrieg gefallen war, einen Volksdeutschen in der Ukraine. Die lange Leidenszeit wahrend der Bolschewisten-hcrrschaft qinq fiir diese Frau und Mutler erst zu Ende, als in tliosein Krieg Kiew von den' deutschen Soldaten be-fiolzt wurde. Von dem Tag tin, als die Frau wieder in Deutschland weilte, nffhm sie sofort Nachforsrhiingen nach ihrem Sohne auf, die auch zum Erfolg führten. Der Sohn, jetzt Feldwebel in einem ost-preußifichen Gron.ulierrogiment, traf vor einiger Zeit in Wilthen ein und fand seine Muller wieder. So geht es nicht Das GerUst auf dem KuhrUcken Regensburg. In einom Dorf in der Nähe v6n Amberg (Ober|>falz) wollte ein Landwirt «einen Kuhstall weißen. Um das Gerüst zu sparen, Ie((te er einfach ein starkes Brett über die im Stall stehenden Kühe und begann lustig an der Decke zu pinseln. Bis es den Kühen zu langweilig wurde. Sie suchten die ungewohnte Last auf ihrem Rücken Iobzxi-werden und warfen den Landwirt samt Biett und Farbeimer in die SUillgasse, wo der Landwirt von seiner Frau mit einem • Schlüsselbcinbruch aufgefunden wurde. Ein ver]|ifteter Likör Lissabon. Sieben Personen sind In Neu York am Montag nach dem Genuß vergifteten Liköis gestorben. Sieben weitere die auch vergifteten Likör gfi-kauft halten, werden v(»n der Polizei gesucht. Der Likör sUiinml aus einem Geschäft, dessen Inhdistin und ein Bruder den eines Elektro-Maschinen-bauors. l"nl)psiegl vom Feinde fand durch liagisches Unglück unser einziger Sohn, Bruder, Onkel ujwl Vettetf Rudolf Godetz ^^Stonnmann In einem |f-Gebtrgs]lger-Reglment ini .Alter vor« 21 Jahren, am 2, Mai in'14, an der Süd-froiit den Heldentod. Er wird in seinem Kinde weiterteboul Marbiirq-Dr., Wien, Weiden (See), Reqethal, am .11. Mdi in.14. 4317 In tiefer Trauer: Familien: Gudetz, Bdrta, Manller und üresset. Ticfeischüllerl c[cbon wir die traurige Nach-licht, daß meine liebe treusorgende Frau, liebste Mutter und unsere herzensgute Tante Florio durch feige Luftpiraten am 24. Mal 1944 ihr arbeitsreiches Leben lassen mußte. Floriane itötliel geb. Schaffer geboren am 4. Mai 1888 in Gollschee Wer sie gekannt, wird unseren tiofun Schmerz verstehen! 4293 (Brücket, Marburg-Dr.) In tiefster Trduer: I ranz Rülhcl als Gattei Johann Rölliel als Ihr liebster Suhn, — Ihre dankbare LoiU und Franz Röthel als Neffeo, und Familie Schalter. Im bewaffneten Einsatz qegen landfremde kommuniwtleche Banden fiel am 23. Mai 1944 für Führer und Grofideutschlasd Franz Baumann Wetirmannschifts«rotteiiftUir«r, Angehöriger einer Alarmkompanle Solu Tod ist uns Verpflichtunql JOHANNA und VALENTIN BAUMANN, Ellern. Der Kreisführer des Kre'lses Luttenberg: Pg. BAUER. Der Führer der Standarte Luttenberg: SCIIERKMAIR, Oberslurmlührer. In suldalificher Pflichterfüllung, getreu seinem Eide, gab sein junges Leben unser lieber Sohn und Bruder, mein Bräutigam Hans Maruschko Uffz., Inhaber des E. K. II, des Krimschildes und der Rumänischen Kreuzzug-Medallle im Aller von 25 Jahren, am 14. Mai 1944, an der Ostfront. 4313 Er wurde auf einem Heldenfriedhof zur letzten Ruhe gebettet. Kranichsfeld, Wagondorf bei St. Veit, Abstal, Wien, am 31. Md 1944. In tiefster Trauer: Familie Maruschko, Lotte Katzbeck, Brauti Familie Katzbeck, und all« Verwandten. Unermeßlich hart und schwer traf uns die Nachricht, daß unser innigslgeliebler Sohn und Bruder Johann Toplak Ob«rgrenadl«r am 15, April 1944, im Alter von 19 Jahren, bei den schweren Kämpfen an der Ostfront In treuester Pflichterfüllung für Führer, Volk und Vaterland den Heldentod fand. Wer unseren Johann kannte, weiß, was wir verloren haben. Pettau, Krotlcndorf, am 26. Mai 1944. 2612 Johann und Marta Toplak, Eltern; Stanislaus, Friedrich, Brüder; Maria, Joseline, Agnes, Schwesternj Rosalle, Cousine, und alle übrigen Verwandten. Schwer und hart traf uns die Nachricht, daß uiiser herzensguter Gatte, Vater, Sohn, Biu-dcr, Schwiegersohn und Schwager Willi Supanz Gefreiter AusgezolchnGl mit dem EK II. im Aller von 26 Jahren am 14. Mal an der Oslftont gefallen ist. Wir "werden ihn nie v«T(tcssen. Pettau, Reichenburg, Im Felde, Kapfenborg, am 30. Mai 1944. 2629 In tiefster Trauer; Sylvia Siipdiiz, Gatlini Willi, Sohn, und alle übrigen Verwandten. im H lüiiFbef für das Deutsche Rote Kreuz' Anzeigen Snden durch die Harburger Z e i i u n g weiteste Verhreifun^l Syndet den Soldaler dit • Marhurger Zetlung* an di« Frnntt SammellAhtällel Altpapier, Ha-lern. Schneider ibsrhnitle, Tex-tllabfälle, Altelsen, Metalle, Glasscheiben. Fierhaare und Schalwollc kauft laufend jede Menge Alois Arbeiter. Marburg, Draug 5, Telefon 26-23 1Ü-3-M STADTTHEATER MARBUR-Drau Pr^ltafl, 2. Juni, 19.30 Uhrr CARMEN. Opar. PTfliM I. faMtUg. 3. Juni, 19 Ubr; KLEINES BBZntKS-GEKICHT. Komödi* Pre'e« II. — 19,30 Uhr: SAISON IN SALZBURG Operelle. Preise I. STADTTHBATER PETTAU Freitag, den 9. Juni um 19.30 Uhr Frau «»hne Kuss Lustspiel mit Musik von Walter Kolo. Kdrtenvorverkauf ah Montaq, den 5. Juni in der Geschäftsstelle der »M. Z.« (Pichler), Pettau. 2(k)3 UNTERSTEIRISCHE LICHTSPIELTHEATER MARBURG-DRAU BURG-LICHTSPIELE n«ut« H. 17 10, 19 <5 Uhr Pernrul 221'; Von FrelUfr, 2. bi* filnschlirlUiih MonUfl, 5. Juni RenUmlno Cilgll, Ruth llellbcig, Cimllia iiorn unil Emmii üriinMlicd in Tragödie einer Liebe Der hnrühmte 'lenoi in ili-r Rulle pine» sthwpr gaprüftin Vateri, der die Liubeslrdijüdie feiner Tuih-ter erleben miiB. Pir Jafaiillcbt Bichl in|«Uiitnt Vm DInilag, I. b(> «Inirbl. Donaenta«, 1. Juni: Lm lUiak, Hibi Sftbaker, Ida Wild, Sml Lnl Sonderveranslallung: Samstdri, 3. .luni um 14 HO Uhr u. äunnUg, 4. Juni um 9 Uhr vorm. der Mtirilieiiliim Die sieben Raben FOr Jugendllcba lugelaistsnl VoB Montag, I, bis einichl. Donneritag, I. Juni 'Königswalzer PIr Jugaadllcha lugelaiienl Burg-Licbtspiele Cilli :,rr Spielzeitpn! Wochentfl<|i um Ifl und 20.:i0 Uhr, Sonn-und l-'eipitati> um 15.31), m und '20,15 L'ht Bli Montag, S. Juni »Akrobat schö'ösösn . . .« mit Charlie Rlvel, Clara Tahody. Karl Srhönbftrk und Frllr Kamper^. — üin heileier Hilm vom Vanetö voller Küimk, Witz, Tanz, Münk und yrulobk verkleideter LübnnBWPiihoit FUr Jugandllrl-4 Stellengesuche Zahlkellnertn g«ht In Salaon-pottMi 10 dar Untarstaiarmark. Eintritt tofort. Brlafa arbatan untar »TQohtlg« m. dla >M. Z.c _ 4311-J untavarwaltar, 50 Jahra alt. varneifAtat, anarkanntar Lana-unn Viehwirt, vertraut mu Hucntialtung, Obst- und Weiji-tjau und walriwirtschaft, surrn solort Verwditerslelle, Bin mi-liitirirei. hrste /Zeugnisse vui-handen. Offerte unter »Vei-iiauensstellung« an die M 42.54-1 Verlautbarunii Anatatt eines Wledaraehena traf uns die.trauriga Nachricht, daß unser Heber, herzensguter Sohn, Bruder, Neffe, Onkel und Schw%ger Josef Ruppe Rottwachlmelsler der Gendarroerla am 23. Mal 1944, im 23. Lebensjahre, im Kampf gegen mörderisches Banditengeslndel gefallen ist. Er gab sein Leben für Führer und Deutachlands Zukunft. Die Beerdigung unseres Teuren fand am 26. Mal, um 15 Ulir, am Heldenfrledhole in Cilll statt, Ruhe sanft, lieber Josefs in unseren Herzen lebst Du weiterl S a 11 e 1 d 0 r f, im Mai 1944, In tiefer Trauert Josef und Julie, Ellorni Ernst, Albert, Walter, Hans und Herbert, Brüder; Hilda und Elfriede, Schwestern; Georg Ruppe, Zollb, i, R., Onkel; Maria Ruppe, Schwägerin; Albert und Reinhold, Neffen, und alle Verwandten. Danksagung Für die rlelen Beweise aufrichtiger Anteilnahme anläßlich de« unsersetzllchen Verlustes unseres lieben JOSEF sagen wir unseren innigsten Dank. Besonders danken wir dem Kommandeur des Gendarmeriekreises Cilli für die Abschiedsworte, seinen Kameraden aus Oppendorf lür die herrlichen Kranzspenden, dem Ehrenzug der Wehrmacht und dem Muaikzug der Wehrmann-Schaft für sein letztes Geleite. 2642 Dia trauarndaa Hintarbliebenan. Kaufe Sessel und verschiedene Möbelstücke aller Art, auth reparaturbedürftige, sowie.komplette Schlaf -und Kürlienein-richtungen. J. Pulschko, Mai-burg, Triesterstralle 57, 4314-4 Unbrauchbarer Rundfunkempfänger (Netzempfän(ier) zu kaufen gesucht. Anqeb. unt. »Einmalige Gelegenheit« an die »M. l*___'*270^ Markensammlungen kaufl Firma Karbeiitz, Marburg-Dr., Tel. 261fi. Edm,-Schmidt-Gasse R. Offene Stellen Die Einstellung von Arbeitskräften ist an die Zustimmung des zuständigen Arbeitsamtes _q e b unden._ Nc 24/43 Kaufe sofort eine qut erhnlt. Dreschmaschine mit oder ohne Strohzerstreuer oder komplett nabst Reinigunqskörper, Anqeb. sind an die Baumsrhule Holz, Jörqendorf bei Pettau, zu richten. 4307-4 Bedienerin für Vormittaq drin-r(end qcsiichl. Vorziistollen bei Frau Fckonja Amalie, Marburti (Driiu], KärntnertitraPe .^9-1._ Zwei ältere Frauen werden halbtägig für Küchenbeschäftigung für sofort gesucht. Anfr Viktrlngholgassa 30, bei Go- lo^b^_'_____ 4260-6 p'irhe Fräulein oder Frau übe' N^iiltag, eventuell auch nbend'" 1 als Milhilie zum Servieren 1 A'ir. in der M. Z. 42r>7-'' I LKW-Lenker, qewiswenh., nüchtern und verläßlich, möglichst ledig, für ein größarea Unter-nehman im Drautal par sofort geaucht. Zuschr. unlar »LKW« nn die »M. Z.«. 4273-6 Brave Wln/eriamilie mit dr«d Arbeitskräften wird gut aufga-nommen bei Robert Kunza — F^auhmn» _ 4289^ Als rwaitar TorhOtar wird IV tarar Man odar invaltda tuf-gaoonunut. Saifaofabnk Lattnar Ii SOhna, Marhurg/Dr,, SchlachV hofgassa 23. 4365-# Zu vermieten Einfcüh möbi. Zimmer in der Mitte d'-r M.idl wird vfimielet an ein solides rrciiilc-in oder I'.tm. Ansflu. m der Verwalt. der 'M. Z. 4315-7 Dia Katastralgemainda St, Anton am Bachem wurda In die Katastialgemeinden St Anton am Bachern und Alpen bei Saldenhofen geteilt, Daa Grundbuch über beide Katastralge-meinden wird auch weiterhin beim Gericht Windischgraz — Zweigstelle Mahrenberg geführt Die Art der Aufteilung ist aus den Anschlägen an der Gerichtslafol und der Amtstafel der Gemeinden Wuchern und Saldenhofen zu ercehen, 2(323 Gericht Windischgraz, Zweigstelle Mahrenberg am 25. Mal 1944. Zutiefst betni!)t geben wir die triuirige Nachricht VfJin tragischen Tode meines iiinirist-geiiebteii hcr/onsyuten Ciatlen, unseres Sohnes, Bruder, SthwiigcMs uiitl Onkels, Herrn llan s Podiawerschek Zugschaffner welcher im 32. Lebensjahre in Ausiihnng seines Dienste« am 29, Mai in BiiK-kei dem feindlichen LufHerror zum Opfer hol. Das Leichenbegängnis dos teuren Toten findet am Freitag, den 2. Juni, um Iti Uhr, am Franziskanerfriedhof in Drauweiier stall. Die Seelenmesse wird Sanislag, den 3, Juni, um 3 Uhr früh, in der Friin.riskanerkirche gelesen worden. Marburg/Drau, am 31. Mai 1!M4. In tiefer Trauer; Elsa Podlawerschek f|ei). Barh, Cl.illin; Franz und .^gnes Podiawersrhek, Eltern; Franz, Pepl, Peter, Trledl, Marie, Rosa und Paula, Geschwister: Franz und Anna Barh, Schwietioreltern, sowie lamllien Krl/manl6, Zabavnik, Sternal, BaIi|Gute Mieterin«,__^4299-8 Möbliertes Zlinmtr, eventuell ohne Bettwäsche, drinqend fü' Rpnniten gesucht. Unter »RuhiO "nri rein an die .M. Z. 4261 S Wohnungstausch Schöna, soniuqa Wohnung Ziinimar, Kücha, Kablnatt —' wird gelautchft mit Zamover v Küche im Gnmservlertel odex Kämtnerstraße Besuch von 18 ! Ijifi 20 L'hr. Adr jn der »M, Z.«. ____ 4)44-9 Sonn:(((> hiiche und Zimmer tauhflie f'Chones Spar- herci/iinnier .Nnzuscheii zwischen l't und '20 Ulir, Kapun, LembacheislraRe 12-11, 4336-9 jebe demjenigen gute Belohnung, der ni r einen Wohnungstausch einer srhonon, abge-ächio.ssenen Ln^;'nun er-Wohnung gegen eine D:ci/immer-Wohniiiii) mit Biid'/.immer ver-nilttcll. licvurzucil w:r(] Pjrk-nälie. Anliäge iinlcr l.iunbr(} 423.tii an d.e NUiiiiuiger Zei-tunfj«. 42.^:1-9 Zimmer, Küche, ;;iid Cuir- ' teil iii H; unndoil l,,,, ,' iip r|ii-I f|en gleiii hiuil' ^r inilciciiiintincn hat, ni.n'ie d e-4»eibo gegen Bt>lobnnnq alige-iien bei Prau Kei\le:, Bii.nn-doif M.11 bui(|-!)r.. ^';^'k ]tlsse 6 Rote (it'ulbörsf ni. iii RM und Schliifisela i:m M ';w.>ch vor dem Gesihcillc Brunn- dorl, vi'iloien. l";^ 1 n.ler sie gegen guto IJi ' 'hnung bei J. P,, Rudoil-\\'ii'.|iui-i.i.iNse l'i, abgelieii. 43:i.S-!3 Rosa k .leile fJ^'Ue, mit le-derrienu'ii (|i'bu;i.l.'n. am 1. .Juni am Rah bot veiloren. D -r ehrliche T 'ült i wir l qebcten, die l)i'( ke (iiTit n Helobiiunq in der Herre'UiasNü JH, l iiseu^cie-#■( hfitl. hoi--i tiq. abzufieben. Hrieflasfiie m:t qr;)ßerem Geld-betraq, w;K'dp auf der Stral's Leutfichai h-NKnburq q^liinden -Postamt .iahiir(|. 42'M-13 3 1 eqiflmalionen und Raiuhr -karlt' lautend aul frar..' Sknif, am Wege von der 1 rlberinsel bis K.irntnerstr iRe verlnien. Der ehrliche f incler w id ge-beten die Leg.timat;one:i 'n der \1. Z db/iigeiicn, 4348-13 Verschiedenes Vercjebo Kleider und W'^-ch» zum Flicken lur kleiner. Haushalt (3 Peisonen) im oder außer IKius \ergitiing nach Vereiiibaiunq .Anrutrati,; Mar-burg-Dr^^ t'nterrotweinerhtr, Tausche S'.luoibma'^'h'ne, s'a-tiil, ältere Tvpe iRein nqfon Mo l 7), qut erhalten, qeqen guten Feldstecher oder Markt-n-Taschenubr, Zusrhr, unter *F. M« an die >M Cilli. ____1 4 Ehering, 14 k., eleklr. Kocher, tadellos tausche qeqen lleiren-fahrrail im einten Zusliimli^ mit Wertausctle'« h Holel Möhr — Portienn, Marbniq Dr. 4 !'i-11 Tadellose Sommerte buhe \'r. ii werden qeqen Akten',qe-(ausiht AtizuIi.: Ilot«l Mohr, bei Purtierin, Mnbipq-nr. Tausche tadell 1 oloapuarat — M. .An i^t;f;mat 4 .'i, qedcn Rattcrirpinntaiuier in t .14 Roh-•■en odei qules Paliriad. \'' (lir. lohiinn Slat :r, Lembach l.'i'» bei Maibiiiri-Hr 4i.l7-14 Batlerieenmiänger, M iikn Mor-nv-\larqii n , ers'kbtssid und '^iinvand! I'V iunkfionie'., wiid qecien (|I( ichwi it (|en Vi't/iMun-anqer ein(|elaas»( hl. C<\V.-\ ei-soiqunqsiiiiq-Zenliale. M.ubuig (Diau), Ralilau^l)latz 2-1 4331-14 Seite 6 0 Nr, 154 * Freitag, 2, Juni 1944 MARBURGER ZEITUNG n MICHAEL GRUEBER // Karl Springenschmids Erslltngsdrama Im Rdhmen der Salzbuiqer Kuiturtdqe der Hitler-Jiiqend qinq am Ldndesthed-ter die Urduüuhrunq des drarndtischon Eratlinq« aus der Fedor des bekannten alpenländischen Erzählers Karl Sprin-gen«chmid in Szene, Seit langen Jahren schon be«chaftiqt die Zeit der Sakburqer Bduernkrieqe, besonders da« entscheidende Jahr I52b den Autor Ein weilräumiq epischer Roman über den Tiroler Bauernführer Michael Gciißmiir steht vor dem Abschluß. Inzwischen enthtoiid dieses Dramd um den Obriöten im Stifte Salzburg Michael Grueber, dd« als qioli «leschener und unmittelbar aufweckender Ruf in unsere Zeit gelten soll. Es in Rfihmen. Der Konflikt de« Titelhelden beruht darin, daß dieser an der von ihm erwählten Führcrpersönlichkeit — Martin Luther — unbeirrbar tcethfilt und dadurch In einen Widerstreit der Pflichten gerät, aus dem es sthliefllich nur den Ausweg todlicher Sühne gibt. Die sechs Bilder, in denen die qewal-tiqe Fülle des Stoff«, der Personen und Gedanken dramaturgisch ergiebig und zielstrebig geordnet ist, spielen sich verhältnismäßig leicht, da jede Linie ein-deutiq gezogen und jede Szene plastisch klar gestaltet ist. Eine leise Schwieriq-keit liegt einziq in tier Sprache, einein lakonisch altertiinielnden Deutsch, ri'iti dem Darsteller wie dem Hörer ungewohnte Konzentration auferleqt. F. Sacknrndt VI. Symphoniekonzert in Cilli Im Rahmen des Tages der Musik in Cilli findet Samstag, den 3. Juni, um 20 Uhr im Saal des Deutschen Hauses das Sechste Sympbnniekonzert statt. Das städtische Svmphonieorchester, verstärkt durrb auswärtige Musiker, bringt unter der bewahrten Leitung des Musikdirektors Gustav Müller ein vielversprechendes und abwerbshingsreiches Programm. An der Spit7e siebt Konrad Stekls Adagio und Fuge in einem Satz, ein \\'cik, das mit seiner starken Melodik, semem charakteristischen Rhythmus und der starken Steigerung am Schlüsse der Fuge seinen Eindruck nicht verfehlen wird. Darnach folgt Edward Griegs „Suite aus Hohlbergs Zeit In altem Stil". Obwohl Grieg sich hier der Stilformen alter Tiiiize bedient, trägt das Werk drifh die imverwecliselbdre persönliche Note \ind den nordischen Charakter, der nlle Werke Griegg kennzeichnet. Ludwig van Beethovens beschwingte Ouvertüre 711 dem Balett „Die Geschöpfe des Prometheus" schließt sich an, ein Jugendwerk, doch voll entzückender Schönheiten. Den Schluß des Konzerte» bildet «uf vielfachen Wunsch Schuberts VIII. Symphonie In h-moll „Die Unvollendete". Als besondere Überraschung sei erwähnt, daß der erste Baßbnriton der Grazer Oper, Rudolf Großmann, begleitet von Kapellmeister Ernst Märzendorfer, Im Rahmen des Konzertes mehrere Lieder und Arien zum Vortrag bringt. Dieses Symphoniekonzert wird am Sonntag, den 4. Juni, Im Schloßpark von Neu-Cilli für die Insassen des dortigen Reservelazarettes wiederholt. — Es «et noch kurz auf die anderen Veranstaltungen des Miisiktages in Cilli hinge-"VNieson: auf die Musizierstunde am Freitag, den 2. Juni mit flein Beginn um 15 T'lir un Orchf'stersnal der Kreismusik-schule, «uf das Werkpausenknnzert im Festsnal d^s Krf-isbauses am Samstag \\m 11.1.5 I'hr, auf die Konzertslunde in Schönstein am Sonntagnachmittag und auf das Konzert am 3. Juni um 20 Uhr in Sachsenfeld. Etn Baum — 654 Jdhre all. Als ein ■wahrer Ntethusalem unter den Bäumen kann der Stamm einer Kiefer bei Svärdfjö in Schweden angesehen werden. Anhand der Jcihresrinqe konnte man das phantastitiche Alter von Jahren nachweisen. Das lelzip Lebensjahr der Kiefer war ini2, bodaß der al-te-ste Jdhreerinq aus dem Jahre 1258 da-t.iert, Die bisher älteste Kiefer, von der sich ein Toil im Berlag-Museum zu Fa- ' him in Schweden befindet, ist um 7H ; Jahre liinger. . Detlev von Lilienkron - hundertjährig Werk und Leben eines Dichters und Soldaten Liliencroii läßt pinoii seiner Helden erzählen; »Wenn ich in meiner Kinderzeit aufJahrmärkten in Rundgemäldehallen gefiihrt wurde, in denen Gcfechfsan-sichteii, in Brand geschossene Stad e, brennende Brücken, ganze Schlachten abgebildet waren, koniilc ich vor springender Erregung nicht eintächldlen ... Ich wurde ndtürlich Sol'Knut der Herr«, »Die Merowinger«, »Die Rantzau und die Pogwisch-i, »Der Trifels \md Palermo". Diese Werke hatten aber ebensowenig Elfolg wie Liliencrons Romane. Sein umtcingreichbtcs, stark aulobiogra-pliisches Werk »Poggfredint Kflrl wie ein »Knecht Ruprerhlr. D>e soqeiiannto Judenmedaille oiis der eisten Hdlfto des 17. Jahrhunderl« wurde von eiinein jüdischen Juwelier in Prag hergestellt, Abroham oder Moses könnte hierbei Motlell gestanden haben Die hohe Zeit der Gotik sol'.iif Siegel der Stiftsdechajitei von Aachen und der Stadt Aachen, die dem Kaiser ungemein sympathische Züge verleihen. Dr. Albert Huyskens, der Archivar der Stadt Aachen, gab anläßlich dor Karls-i leier im Jahre 1014 eine »Festschrift« I heraus, in der ef ßich auch mit der äu-, ßeren Erscheinung Karls bs'Schalliqte. i Zuerst zitiert Dr, Huyekens den (.'ip-j schichlsschreiber Karls, Einhard^, der ! seinen Herrn als etinen Menschen von I »breitem und kräftigem Körperbau, her-! vorratiender Größe, die jedoch da« rich-[ tige Miiß nicht überßch'ilt^ schilderl, j Kopf: rund, Augen: groß und lebendig, ! Nase; M'ttehnaß, Hagare: weiß. Gesiebt: 1 heiler, freundlich — so ähnlich hätte 1 der Personalausweis lauten können, den ' Einhatdl noch er(|iii)/,t mit {ler lU'iiior-kung, daß Karls »Gestalt, mochte er Bitzen oder stehen, eine höchst wiird;go sfattliche Ersche-inung« war. Fefiter Gang, männliche Haltung, heile Stimme, gute Gesundheit, mit einem Fuße h n-kend — so plauderte Einhardt weiter über den Monarchen. Hyskens korrigiert das Bild etwn, Indem er darauf hinweist, daß Einh irdt nur den alten Kaiser kannte und schilderte, also muß der junge Kaiser noch viel stattlicher gewesen sein. Müssiij dürfte die Frage sein, ob Karl einJi ßut trug oder keinen. Wir halten dos Bjld von Mbrecht Dürers Meisterhand, das eine harmonische Paarung von Großmut und Stärke, Güte und Milde offen-Ijart, für das beste Im übritren haben die 184.3 und 1801 vorgenommenen Untersiichungen der Gebeine auch dir« übrenuiße tIer Körpergröße Kaiser Karls bestätiqt. Josef Knodt fAarhcn) I Kostbares Familienstaninbuch I Zu Erinnerung an die vor 437 Jahren ! erfolgte Aufnahme ihres Ahnherrn Peter Uespinger Ins Basler Bürgerrecht haben nun seine Nachkommen dem Historischen Museum in Basel ein kostbares Stammbuch übergeben. Es ist von Ratsherrn Leonhard Respinger d. Ae. in den Jdhren 1591—1627 geführt wonlen. Auf 122 Blätter feinsten Papiers enthält es Einträge der Freunde und Bekannten eines der damals angesehensten (jioßkolonial-warenhändler Basel«. IIb Blätter wurden offenbar von der gleichen Künstlerhand mil Wappen verziert, die samt ih-Tf-r V'rMgoldung wunderbar frisch erhal- ten s.ind. Die Studenten, din damals die Baseler Universität besuchten und die in dem Buch verev/iqt sind, entstammten vorwieriend dem deutschen, polnischen und schwedischen Adel. »Weinhauer unter dem Hülerstern«. laufet nunmehr der endgültige Titel des Kulturfilms der Wien-Film, den Claris-sa Patrix-Dreyer im Rahmen der Vertrags-Produktion Herbert Drptyer unter dem Arbeitstitel »Ein Tag in der Wachau« dichte. Der Film bringt eine Schilderung des Lebens der weinbauenden Bewohner der verträumten, in Re-benhäntje gebetteten Städtchen an der Donau. An der Kamera stand Wolfgang Mii+Ier-Sehn. w 'Dir " ERSCHETZER TAT Ein Roman von Bauern und Reitern Von Kar! von Möller N»(.Jidruckirfcbl G VE'estcrniann. Hrauiitchwoig Nun weiß man zwar, was für tolle Gerüchte in) Kriei; gebraut werden, atier woher kamen die Tuiken nochmals her-flngehagelt, WiCSo kfjnnlen sie den Sprung an die abgekehrte Tf^rn^svarer Straße Wd(|en? Was geschah im schlimmsten Fall zum Beispiel mit seiner Schdi? Angenommen, er beschlösse, sich mit ihr nach dem Norden durchzuschlagen, weil sie's verlangten, würden ihre Kräfte dafür überhaupt noch reichen? Erst heut moigen bpricbiete Miltciibeig wif>d(!riim über allgemeine Eischöplung. Und — Hdnd dulb Herz — er sdlier, 1 lennemann, stockt in seinen Adern nicht auch jenes vertrackte Blei, d.is alles niderzieht? Der Henneniann schüttelt die üblen Gedanken ab, Er wenigstens muß aufrecht bleiben. Wenn im Siebenjährigen Krieg alles gestimmt hätte, was ^in ihra Lagerfeuer herangetragen worden war, ddnn hält's schon 176U keinen österiei-ther und keinen Preußen nudii nuf der Erden ge([eben zur größlcn Gaudi von Franzmimn oder Türk, Justamf-nt bleiben wir in Weihchptz! Sollen nur angreifen, die Hundcl Am tind seh clien wir Viklorial Er taumelt zwisthen seine torkelnden Leute, gibt sich einen Ruck, packt zwi-i an den Armen und singt, mb lütteliiü. zufHht mit hei'serer, aber bald siegreicher, weithin hallender Stimme, was sie unlängbt von den KürdbSieten gehört haben: *General Laiulon, Laudon rückt an, mit neunrnalhundeittausend Mann rückt General London an,« Erst stutzen sie, starren den Führer an, dann vorstehen sie und greifen den heiseren Sang, lhr s>«!id durchgegangen? Sie nicken, konnpn kaum nu:hr aiil-recht stehen, zu toll war ihr Anmarsch auf Werschelz, nach ihrer Stadt. : Und was wollt ihr da? Sie hi'iiltüi PS beinahe: »Kampk'iil' Iis stellt siih heraus, daß ein Wiibrer Krndprkieuzzug iiiiler den gellüchli'tpu Werschetzern losgef(angeri war, doch habe man die meisten eiiig'-laiiqeu; ihnen diei lieilich gebuKi fS, die Pnsl iei iiiuj an dci Bcrzdwa zu duichsclileichen. »Gibt es noch eine Postierung an der Beizawa?« »Freilich.« »Und Teraesvar?« »Dem sind wir im weiten Bogen ausgewichen, Herr General,« »Ist's wahr, daß die Leut fliehen?« Dfivon wußten sie nichts, sie waren schon last eine Woche , unterwegs und! halb verhungert. Anfressen!« befahl der müd(», fast taumelnde iiennenumn ihnen, und 's Gret-chf! Lind tischt auf. Dann fragt llennpinnnn nach den Eltern der Kerle. Hatten sie die Strapazen ! der i'lucht gut überdauert? ; »Jan, piepst der Nciseweisesfe »Nur s( had, daß die Frau Hennemann ...« Der Apotheker Miltenberg war oinge-trelen, er gibt dem Schwätzer einen Stuß, daß er fast vom Stuhl fällt, 1 leniieinann, der Erschöpfte, sieht wie durch eii'On Schleii'r das Geschehene, er luigt, was tlenii der Junge von der Frau 1 Jeniicniann ...? > Hinaus mit euch, ihr Durchgänger!« rief Miltenberg dazwischen. »Sehen Sie denn nicht, Hennemann, daß der Kerl fiebert? Mach Betten, Gretche!« • Miuh die Bellen, Grelche, ja... aber cht, was hast du von der Frau llenne-rnann sarien wollen?« Der Junge ist eingeschüchtert. »Nix!« brummt er, und der Vorfall stheint erledigt. Aber in lleniipmann gart tlumpfe Un-luhe. Längst sdilielen die Buben, da konunt er schlüilpnd viun Kirchturm v,u-rii: k niid setzt sich schwer an da« Bett I des Schwätzers. Dieser erwacht, er- i schrickt, llennernfimi hat die Knribenhand lcr.t umspcinnt mit Beiner eisernen Rech- 1 ten, und der Junge gesteht. Mau habe erzählt, daß die Fron Hennemann gestorben sei, weil's Leben nicht mehr gelangt habe. Vor Hennemann stürzt ein hoher Turm ein, er donnert Jhra knapp vor die Füße, der Staub des Schuttes hüllt ihn ein, so daß er nichts mehr sieht. »Was hat r, Herr Hennemann?« fragt die ahnungslose Gretche ihn, er Ist bleicher noch als dor Sand, den 's Grelche zum Abreiben ihrer Töpfe benützt, dann wankt er. »Ihr seid krankI« schreit Margrcth auf und will ihn stützen. Er streicht ihr mil der zitternden Rechten übers Haar und deutet mil dem Kopl, es sei schon vorüber. Dann geht er, aufrechten Leibes und festen Schrittes, durch die Gasse der Kirche zu. Niemand begegnet ihm, langsam arbeitet er sich hinauf. Gelähmt starrt er vor sich ms Frelej es ist die Richtiinq nach Temcsvar. So hat alle Lieb' der Burgl nichts gefruchtet? Und jefzt? Ja, wo war er denn über-hriupt? Müßle er nicht wie ein Narr nach Temesvar rennen? Wenn's der Bursche recht wußte, war schon überm Grab das erste Gras gewachsen. Und die Kinder sind bei der Komtesse cpit aufgehoben Jedoch ... ist es denn üln-r-haupt wahr? Wenn er sich doch aiil d e Socken rnachlc? Was den Buben c|elun-cjen, würde ihm in umgekehrter Uii h-tung auch gelingen! Und ., . und Werschetz? Du unersällliche Stadt! Er s< baut liiii-uiiler .Iriiisend Dächer sind übc^r biiiscnd Wohnslätlen g«'slül[)t. Er ih.il's ()i'wac|l, sie am Leben zu erhallen, dicrc? ll.iiis.M, indes sein Weib... »Heiltest ihi auch nit hellen können. Jakob!; sagt eiiip Slimnie, es bclindel sich aber uiiüuaud Deufsche Volksschulen Ihre Lehrer, Schüler und Klassen Au dlloii Volkssciiulcn Deutschlands wird alljährlich eine Zählung vorge-luiinmcn. Das liryubnis dieser Zählung imt Ui-tn Sliclittiij vom 15. November 1942 hegt jetzt vor. Danach gab es im Reich ti2.159 Volksschulen, die von 9,215.090 Schillern und Schülerinnen bo-sucht wurden, und zwar 4,645.000 Jungen und 4,570.000 Mädchen. Von den iiis.geäaiul etwa 21J.U00 Schulklassen sind rund ;t7.i)00 Jungen, 37,000 Mäd-clit'iiklasstuj und ljy.500 gemischte Klas-beii. Die Statisiik gibt gleichzeitig Aus-kunll über die Loarer und Lehrerinnen, die an den Volksschulen tätig sind. Es wurden annähernd 205.000 beamtete Volkssthullehierkralte beschäftigt. Darunter boijuulen sich 9500 Fachlehrer für Zeichnen, Musik, Turnen, Hauswirt-scliufl und d^-rgleichen sowie 9400 Kräfte, die wieder in den Dienst eingestellt wurden, nachdem sie bereits als Ruhe-stäiuilpr als verheiratete Lehrerinnen oder aus sonstigen Gründen ausgeschieden waren. An Scliulhellern unci Schul-hi'irerinnon wurden über 3000 gezählt. Außerdem liiiirt die Erhebung noch rund HOÜO Lehrkräfte im Angesfelltenverhält-riis sowie 26.000 nach Einzelstunden besoldete Lehrkräfte auf. Diese beiden letzten Gruppen sind vorwiegend als kriegsbedingte Hilfsivrcifte' anzusehen. Von den Schulkindern belanden sich etwa 5,70n.0f)0 im ersten bis vierten Schuljabigang und rund 3,400.000 im fimflcii bis achten Schuljahrgang. Allein im Htubst 1942 wurden 1,548.000 Neulinge, und zwar 7H9.000 Buben und 759.000 Mädel, In die Volksschulen aufgenommen. Der Übergang von der Volksschule auf andere, meist weiterführende Schulen wird an folgenden Zahlen deutlich: Es gingen zur Haupt-schiile rund 145.000 Voiksschüler über. Die Statistik hebt hervor, daß davon nl-lein 4;").000 Kinder (21.000 Jungen luid 24.000 Mädclir»n) in den Alpen- und Dn-iiüiiroicliscjaueu sowie irn Sudetenland er laßt wurden. Von diesen 145.OOO I lai![i1scluilprn sind (iO.OOO Jungen und 7(i.0()i) Mädchen. Es ist beachtlich, daß die Zahl der Miidel die der Jungen beim Übergang in die Hauptschule In solchem Maße üliersleigt. Auf andere Schulen gingen weitere fast 1.59.000 Volkssclniler über, davon aber bezeichnenderweise 95000 Jungen und nur annähernd (14.000 Mädel. Nach Ableistung ihrer Vnlksschulpflicht wur-dcMi nO().7(IO Kinder aus der Schule ent-l.isspn (-lOl.OOO Jungen u, 502.000 Mädel), Eine besondcrn Frhebunq erfaßt Endo 10-12 die Volksschulen in Elsaß, I.othrin-gen, Luxemburg, Unfersteiermark, Un-terkärnten und Oberkrain, Hier wurden 2(i00 Volksschulen und 8000 sonstige Schnlstellen mit 3,18.000 Schülern qe-zählt. Um die Linzer-Torte Erfolgreiche Operetten-Urauflühning Eine Operette, die sich der Entstehung dor Linzel Toite annimmt und i«Jlwei6B in der Bipdermelerzeit de« junq entdockten Bado« Ischl spielt, wurde am I.andeslheater Linz erfolgreich au« der Taufe gehoben. Ludwig Schmidseder hat dem Werk eins gefällige, seriöse Musik gegeVien, und Intendant Iqnaz Brantner vom* Landes-Iheafer schuf in dpr Zusammenarbeit mit d"m beknnntpn Ruch- und Filmautor Hans Gnstl Kernmnyr ein Textbuch, das unter Verziclit auf das vielfach üblich« Operettenschmalz eine geschickte dramatische Linie einhält. Dem Ballett werden in dieser Operette, die in ihren fünf Rildprn auf ,^nsRtntlunq drängt, große Möglichkeiten eröffnet. Die I.inzer Urauffühning von der Hand Theodor Peyrls musikalisch betreut, war mit Irma Raunig als entzückende Zuk-kerhäckorln, Rudolf Reimer als Konditorgehilfe und dem Ruffopaar Peter Hey und Inge Stick glücklich besetrt. Herbert CanperM Die finnische Dichterin Katrl Vala, In ihior Heimat als eine der besten Lyrikerinnen der jüngeren Generation bekannt, ist Im Alter von 42 Jahren verBtor-ben. thra fünf Gedichtsammlungen, dft-ren letzte im Jahre 1042 erschien, wur-dnn auch ins Schwedische übertragen. im Glockenraum. Ist e« Mittag? Jawohl, es Ist Mittag. Hennerndun geht ruhig ru den Glockken, schwingt sein®, laut berichten il« dem Lande, daß Werschelz trutzig wie stets dasteht, Gott zur Ehr', dem Kalsar zur Wehr. Der Glöckner abar redet fanatisch im Takt dazu: »Ihr kriegt um nit, ihr knegt uns nit!« Arn N.ichmittag fällt leichter Re^Allc Mann seien gesch iVScht bis aufs lci/|p, s