Nr 179 Mittwoch. 7. August 1918 137. Jahrgang Mbacher Zeitung Prnnun,era««n«pr«»«: Mit Pos!l'eris>,b,>na: günziüiiria ^« ^. lialbjä^rin '«X. Im Nun'or: ganz- vlermui ye^pallrne ÄiiNiniclr^nIe ? li, Uir bil drcim«! ßeiral^ens 3,'Mc.MsMe i« I,, !,ir »Iiifnn^msii >m redaltio- , iicNr» Trile !l<) l> <ür drn Ra»m rmer MiNiuiclcrzelle. Tie Ülliwchrr L^<>»'N" erlchrm! «ösil'ch mil Vlütnalime der <3oim- und Feieiwsst. DN»« bsfmbrl sich Millriirslrow Ni, 16, rl.cnlrdin: die ped««»«» «1l,lIo«nPlllhe Itr. «. I Etock LvlsMuiidl'!! der NedaNion von 5 l,ii i« Mr vormiünn«, U„!,ll»licris V"e gegnet groszen Schwierigkeiten, weil manche Lager in Sibirien sehr entlegen sind nnd eine Verbindung mit ihnen sehr schwer herzustellen ist. Die Einberufung der kurzen Steuertagnnq des Meichsrates ist, wie die „Parlamentarische Konferenz" erfährt, sür Mittwoch den I«. September in Aussicht genommen. Dr. Steinwender is< der Anschauung, das; ein bis zwei Sitzungen des Abgeordnetenhauses genii» qen würden, nm die Steuervorlagen zu erledigen. In einer Betrachtung über die militärische l?nt> Wicklung der ali.qelaufenen vier Inhre des Welitricqcs schreibt Oberst E.qli in den „Baseler ^Nachrichten": Überblicken loir den bisherigen Vevlans des Veltkrie» ges, fo erkennen wir, daß der Hochstand dei Kriegslage für die Entente vor zwei Jahren im Sommer W>6 war. Damals hatten der deutsche Angriff gegen Ver-dun und der österreichisch-iingavijche Ausfall aus Sud» tirol aufgegeben »verden müssen, Rumänien rüstete sich znm Ü! rsall, in Mazedonien M'.d in Mesopotamien bereitete > sich neue Offensiven der Alliierten vor, nach» dem die Türken bereits Armenien verloren hatten. Bald nachdem Hindenbnrg nnd Lndendorsf die Leitung über-nommen halten, trat schon eine Ändernng der ganzen Lage ein uud dann folgte langsam, aber sicker eine Verschiebung zu dunsten'der Mittelmächte, .Hiudenburg und Ludendorss hatten von Beginn des Krieges an die Ansicht vertreten, das; Nußla'id der .Gegner sei, der zuerst erledigt werden müsse. Trotz der Hindernisse, die ihnen bis zur Übernahme der obersten Heeresleitung in den Weg gelegt wurden, verfolgten sie unentwegt dieses^ Iiel und, wie die Erfahrung! gezeigt hat, mit Recht.! Heute ist allerdings der ^slen wieder voller Wirren^ und niemand weiß, wie sich dort die Dinge noch ge> stalten werden. Eines aber ist sicher, das; ^ich alle diese ^ Vorgänge so weit entfernt von den Grenzen Teutsch" land's und Öslerreich'IIngarns abspielen, daß eine ernste militärische (Gefährdung des Gebietes der Mittelmächte als aufgeschlossen anzusehen ist. Noch eiue anderc Gefahr wurde in den letzten z'vei Jahren deschlvoren. Es gab einmal Leute, die die Alliierten schon von Serbien her die Tonau überschreiten und gegen Budapest mar» schieren sahen, nm dann den Italienern bei Wien die ,Hand zu reichen. Auch diese Träum.' sind schon lange zu Ende. In Italieu kam es allerdings vor kurzem zu einem Nüchchlag der öslerreichisch-uugari scheu Osfeu-sive, aber noch ist das italienische Millionenlieer von dc>/ im Spälherbste erlittenen Niederlagen so mitgo nommen, das; es weder imstande war, den Angriff der österreichisch-ungarischeu Truppen über die Piave ab» zuwehreu, lroNdem Zeit uud 5^r< des Überganges be>! lannt loar^n, noch den Rüclzng über den Fluß zu einer verlustreichen Niederlage zu gestallen. Was nachfolgte, waren uur kleine Angriffe örtlichen Charakters, die den Italienern den Besitz einiger Höhen und des rech» ten Ufers des Piavel'anals wieder brachten. Zu einer, großen Offensive konnte sich das italienische Heer nichts ausraffen. Das ist eine Tatsache, die für die" Beurtei-lung .der Gesamtlage schwerer wiegt als der österrei» ^ chisch-ungarische Rückzug über die Piave. Italien ist! beute uicht mehr eine Verlängerung der Vestfronl,! sondern nur eiu Nebenlriegsschanplatz, auf dem stch die! gegenüberstehenden Kräfte ungefähr die Wage halten.. Mit Necht vereinigt sich die ganze Aufmerksamkeit auf di> Vorgänge aus dem westlicheu Kriegsschauplat'.e. Dort > suchen die Alliierte» seit .Herbst 1 der großen Nriegslage zu Nngunsien der Mittelmächte ! ist durch die ^urnckuahme der deutschen Front von der l Marne nicht eingetreten. Niemand weiß aber, 5vas die ! deutsche Oberste Heeresleitung beabsichtigt. Dabei halte , ich es für ganz neb^llächlich, "l, die Deutschen in ihren jetzigen Stellungen weiterkämpfen oder an die Vesle ! oder noch weiter zurückgehen. Das ist uur ein Zwischen« alt in der großen Offensive, die das deutsche Heer sicher fortsetzen wird, weil es das Vertrauen aus deu Sieg nicht, verloren hat. Nber die Ln.qe an der Westfront liegen folgende ^Nachrichten vor: Ter französisch,,' ^riegoberichterslaller meldet, daß die deutsche Artillerie aus ihrem Mckzuge alle ihre alteu ^inieu eingenommen und sämtliche Brük» ken über die Aisne in die ^ust gesprengt habe. Allem Anscheine nach wollen die Teutschen sich in lhren alten Slellnngen halten nnd sind zn neuen Gegenstößen vor» bereitet. — Aus Gens wird berichtet: Eine Havasnote muß zugestehen, daß die deutschen Bewegungen an der Westfront vollkommen geglückt sind. Das gesamte Ma« terial sei weggeschafft, alle Wälder und die Ernte seien vernichtet worden. Die Note gibt ferner zu, daß es den Franzosen nicht einmal gelungen sei, Gefangene zu machen. — Ans Paris wird vom. 5. d. gemeldet:/Die Beschießung des Pariser Beziri'es durch die weittra. gende Kanone hat heute früh wieder begonnen. - Ge» . ! neral Ilieseu, der frühere rumänische Generalstabs» ches, sührt eiu rumänisches ,v>ilsssorps in Frankreich. Die finanziellen Verpslichilln.qe,, Franlreich^ gegen» über England und Amcrila betragen 11 Milliarden Franken. Nach einer Meldung des „Maiin" sind am 3. d. im Kreise Toulon mehrere Waldbränoc ausgebrochen. Tie Brände droheu sich auf das ganze Waldgebiet nörd» Üch von Tonlon auszudehnen. In einem Briefe an seine Wähler antwortet l5hu7-chill ausführlich auf deu Brief Lansdownes am 31. Juli. Er sagt: Der Krieg muß gewonnen werden. Er ist aber noch nicht gewonnen. Diese beiden'harten Tat» fachen beherrschen alle Beweisführungen, die uicht von Das Drama von Glossow. Ol^mnlromcm von H. Coni ths»Mahler. Anna von Nehling sah befriedigt, das; dieser ,hr Plan aus keine großeu Schwierigü'ilen traf. Der Pro-fessor halte schou bald deu Ansjpvuch gemu, daß Gre-gor eiues Tages seiue Sainmlnug erben würde, weil »r ein so gluhcudes Interel'e d.nür zeigte, Gregor heuchelte aber dies Interesse nur, weil er wußte, daß das Herz d^'s Onkels an di.'j.r ^nnu'l^.ia hiug Als " n>il seiner M.itter nach 5,es^ü Aussprucl' des 5 u. lels ollci» >^ar. l«ate er: „Sobald ich dic Sammlung geerbl habe, mache ich . < '^>" '?/"' ^'"- Das sollte mir einfallen, fo ein totes Kap,ta, brach liegcn zn lassen. Schade nur, daß nur kem Men,ch s,vi,i ,«si>r ahlen wird, als der Alte dafür dummerweise ausgegeben hat " Er sprach wenn er mit der Mntter allein war, immer m dieser verächtlichen Weis,' von dem Onkel. Wenn dieser geahnt hätte,.was Gregor von wner heißgeliebten Sammlung vorhatte, ,^ hä'^ er sil' ihm vermacht, denn sie war ihm Lebensinhalt geworden. Überhaupt, wenn Michael von Sachau iu die Her» zen von Mutter und Sohn hätte blicken können, welch anderes Bild hätte er von ihnen bekommen. Trotz seiner Schrnllen war er ein ehrlicher Mensch, der stets das Gute und Rechte wollte und Lüge und .Heuchelei l)aßte. Vier ^ahre weilte Anna von Nehling mit ihrem Sohn,' . :,Hau!e des ProN'ssoic. ^- Ii. Nachriä.: l.o„ der furchtbaren Katastrophe in Glossow eintraf. Frau von Glossow war die einzige, fünfzehn Jahre iünaere Schwester des Professors. Alan hatte nun an den einzigen näheren Ver-wandten der kleinen Tusaune depeschiert und ihn nach Mossow gerufen. Der stille Gelehrte stand wie vor deu Kops geschla-geu'als die schlimme Kunde eintraf. Schweren Her» zens machte er sich cmi die Reise. Er hatte m wemg lebhaftem Verkehre mit Schwester und Schwager go standen uud »rußte kaum etwas von Susannes Daseiu. AIs er nach Glossow kam. fand er alles in Ausruhr über da^ furchtbare Drama. Natürlich war er nicht der Mann ordnend uud bestimmend einzugreifen. Er stand deu'Verhältnissen hilflos gegenüber und war froh, iu dem Verwalter öeersurt einen Halt zu finden. ,. . ^ Ans dem Munde des schwerverwuudeteu Herrn von Vrockhofs hörte er, nachdem diefer nach einiger Zeit das Bewus'tseiu wieder erlaugl halte, daß Justus von Glosww ihn und Bettina von Glossow niedergeschossen hatte als er die Gattin in den Armen des Freuudes fand'uud daß er sich dauu^selbsi ^schosseii hatte. Da-nach mußte Michael von sachau se.ne Schwester als, leichtfertige Perfol, verurteilen, trotzdem er ste stets' ! hochgehalten hatte. Niemand kounle sich überhaupt er» l llären, wie Beltina von Glossow auf solche Adlvege ! gerateu war. Ihre Ehe war scheinbar die glücklichste ! gewesen nnd niemand hätte ihr einen fehltritt zu» ' getraut. Tie Mamsell von Glossow behaupte soc^n jetzt noch, dem belastenden Beweismalerial gegenüber, ihre i Herriu sei llnschnldig gestorben und uur Herr von ! Brockhoff sei an dem ganze« Unglück schuld. Wenn auch Herr vou Glossow in seinem Jähzorn blind daraus losgeschossen habe, so habe er sicher uichl gewußt, was er tue. . Diese Ansicht vertrat auch der Verwalter Herrfurt, ! der mit der Mamsell verlobt war. ! Aber was hals die Überzeugung dieser zwei Men. ! scheu. Es lag ja alles so klar auf der Hand und an dem Drama war nichts mehr zu ändern. Michael von Sachau blieb nichts übrig, als die kleine Sufanna mit fich nach H . . . . zu uehmen. Er wurde zu ihrem Vormund ernannt nnd nun hatte ihm das Schicksal eine Pflicht aufgeladen, d^ er nicht gr» wachsen war. l So gut er es verstand, ordnete er die Verhältnisse ^ unter der tatkräftigen Hilfe Heerfnrls und überließ diesem die Verwaltung von Glossuw, womit er einen sehr guten Griff tat. Der Verwalter verheiratete sich bald darauf mit der Mamsell uud diese beideu treuen Meuschen verwalteten nach besten Kräften den großen Besitz der elternlosen kleinen Susanna. Laiwchcr Zcitunq Nr. 179 1326 ?. Auaust :91^ Verzweifluilg oder verräterischer Gesillnung eingegc» ben find. Das deutsche Poll verblutet und leidet unter schlechter Ernährung. Teslregen müssen die Teutschen zusammenbrechen und wir standhaft bleiben. Drei fnrchlbare Ereignisse hoben Deutschland in diesem Jahre getroffen: Seine Angriffe auf die englisch^französischcn Heere »wurden abgeschlagen, der U-Bootkrieg wurde röüig bemeislert uud die anlerilanischen Arnieen landen in so großer Zahl, dos; die Macht der Alliierten über. wältigend zu lverden verspricht. Jetzt Frieden zu schlie^ ßen, wo Tenlschlaud scheinbar triumphiert, aber tat» sachlich erschüttert ist, würde unsere Nasse auf Gene-rationen hinano mit dem Merkmal einer angeblichen Niederlage brandmarken.'Und doch tst es gerade das, was Lanodowne uns eigenwillig zu tun, auffordert. Demgegenüber erklärt, Churchill: Tic ^eindseligleilen können Uttter keinen Umständen früher eingestellt wer» den, als bis die deutschen Armeen entscheidend geschla-gen sind und zweitens das deutsche Volk freiwillig und endgültig mit dem System bricht, das es zu so viele:, und fur6)tbaren Verbrechen verleitet hat. Sonst kann es den Teutschen nicht erlaubt werden, in den Volker» bund einzutreten. Das ./St. Gallener Tageblatl" meldet aus Hclsing" fors: Tie finnische Negierung gestattete die Tchle,snng der von den Russen in Finnland wahrend des Krieges ausgeführten Nefestigungsurbeitc«, ausgenommen die Küslenbefestigungeu. Nber die Vorgänge in Rußland wird aemeldet: Der russische M^ilarbeiter der „Züricher Post" meldet, in einer Note gibt Nußland zu, daß der Kriegszustand zwischen England und Nußland jetzt tatsächlich bestehe. Die letzte Ausgabe der „Pravda" spricht offen aus, daß die Negierung genötigt sein werde, im Bunde mit Teutschland den Krieg gegen die früheren Bundes» genossen zu führen. Ein nenerlicher Befehl Trockijs nennt die Franzosen und Engländer zusammen mil denz Czecho^Slovaken die Feinde Nuftlands. — )n Kopcn-^ Hagen sind Telegramme eingetroffen, wonach sich die> Czecho-Slovaken in den Nesil', von Orenburg gesept' haben. — Nach einer Meldung ans Moslan sind zahl.! reiche Ententeagenten, auch Offiziere, m Vologda ver-^ haftet loorden. Vei dem Aufstand in Yaroslavl sand man nämlich Beweise gegen französische Offiziere, wo-^ nach sie sich im Lager der Sozialrevolutionäre gegen die jetzige Regierung betätigten. Daranshin wurden zehn von ihnen verhaftet. Tie Militärmissionen in Moskan sollen angeblich nicht mehr bestehen, doch hält sich General Lavergne, der Chef oer französischen Mi» litärmission, noch immer, und zwar angeblich als Mi» litärattach«' der französischen Votschaft, mit dem Per» sl)nal in Moskau auf. Man fragt sich, was ein Militär-attache bei einer durch einen Kanzleidiencr daraestell» ten Notschaft zu tun hat. Tie Kijever Presse meldet, daß ein Sonderausschuß des Vervfleg5ministeriums nach Österreich abreist, um Fabriken fiir den landwirtschaftlichen Maschinenball zu besichtigen, landwirtschaftliche Maschinen anzulau»! sen nnd die Anlaufsbedinguugen fiir die Zukunft klar-zustellen. . Das Neuter«B»reau meldet i In einem lanadischen Hafen ist die Mannschaft eines kanadischen Schoners, der Freitag in der Bucht von Tundec von cinem U» Voot versenkt wnrde, eingetroffen. Nach Berichten der Mannschaft sagte der Kommandant des U-Bootes, daß dieses die Minen gelegt habe, durch die kürzlich der! Kreuzer „San Diego" versenk! worden ist. ! Lokal- und ProviilMl-Nachnchten. — < Infolge eingetretenen Papiermangelsj sieht sich unsere Driuterci gezwnngen, die „Laibachcr Zeitung", solange die Papierkalamität nicht behoben fein wird, einiaemale in der Woche nur im Umfange von einem Bogen erfchcinen zu lafsen. — feierliches Hochamt.j Samstag den l7. d. M. als am Geburtstage Seiner Majestät des Baisers Karl wird in der hiesigen Tomkirche nm M Uhr vormittags ein feierliches Hochamt abgehalten werden. -- Merhüchster Dani.j Namens der am 30. Juni l. I. in Lmbach zu einer Besprechung versammelt ge-wesenen deulschclt Großgrundbesitzer Krains hat der Obmann des Wahllomnees, Anton Oiras Barb o, dem damaligen Ministerpräsidenten Dr. von Seidler auf telegraphischem Wege die Bitte vorgebracht, die ehr-furchtsvolle Huldigung der deutschen Großgrundbesitzer Krains für die erhabene Person Seiner M'^'^t an die Stnsen des Allerhöchsten Thrones gelangn zu lassen. Hierüber ist dem Grasen Barbo unter dem 15. Juli l. I. das nachstehende Telegramm des dama-lagen Ministerpräsidenten zugekommen: „Seine t. u. k. Apostolische Majestät haben von dem Inhalte des von Euer Hochgeboren an mich gerichteten Tel"^imm<"' vom 1. Juli alleranädigst Kenntnis ;i: ^,u anzuorduen gernhl, daß Euer Hochgeboren und Ihren ! Mandanten der Allerhöchste Tank sür die treue Huldi-! gung und die Allerhöchste Befriedigung über die den ! Allerhöchsten Intentionen entsprechenden, auf die /sö'r-! derung der nationalen Eintracht gerichteten Bestre-bnngen dekauntgegebeil werde. 2 eidler »>. ,»." ^ ^Tic Entlassung der Neunundvicrzigjälirigen.j ' Nach offiziellen Mitteilungen weldeu bekanntlich die ! drei ällesleu nnter den sahnen stehenden Geburisiahr- gange einlassen, es sind dies die ?,I-, 50. und 49jähri. gen ^eute. Bezüglich der Tevmiue hat Seine Exzellenz der Landesverleidigungsmi nister ^-ML. Baron Czapp den Abgeordneten eröffnet, das; er das Erforderliche l veranlaßt Hal. Bezüglich der 49jährigen wurde nun , folgendes verfügt: Tie Ablösung d^r Mannschaft des Geburlsjahrganges 1869 begiunt mit 15. September l. I., und mnß der letzte Mann diejes Jahrganges am 31. Dezember I. I. bei seinem Ecsatztörpcr abgerüstet ! haben. AW Er^tz lou,u,eu in ersler Linie Hilfsdienst' i laugliche Mannschaften der Gebnrlsjahrgange 1l^70 bis . 19l)0, in zweiter Linie front- oder wachtdiensttaugliche ! Mannschaften der Geburtsjahrgänge 187l, bitz 1871, > es sind dies nunmehr die ältesten Jahrgänge, in Be-^ tracht. Tie Angehörigen der landwirlschaftlichen Be> i rufe werdeu bei deu Enllassungen d^v^'rzugt behandelt. ! — lAuüländische iilriegönuszeichnung.) Seine Ma-' jestät der Baiser Hal dem Pcmplmann Slavomir ! V e r h u n e des IR l 7 Auitahme nnd das Tragen der ! ihm von Seiner Majestät dem Tenlschen Kaiser ver-! liehenen königlich preußischen Rolen >Ireu','Medaille ! dritter Klasse bewilligt. ! — sDie Tcttiou „Offi,;ieröluitluen"> des unter dem ! Allerhöchsten Protektorate I^hrer Ma,eM der Kaiserin ! Z i ta stehende»^ Kuraloriums der BernfZoeratung für ! Kriegerwilweil und Invalidenfrauen ersncht die ilffi' ! zierswilwen lderen Mann seit l')I4 gefallen > der ge-^ storbell ist) sowie die grauen invalider Offiziere, die ^ im Herbff 1918, d. i. vom Sepiember !91) an, das > Tnrchzugsheim siir Offizierslvitwen ivährend der Tatler ! ihrer Studien in Wien ill Anspruch nehmen wollen, ! sich schoit jei.',t anznmelden, da bereits eine Anzahl Hor- merlungen vorliegt und die Leitung des Turchzugs» ^ heims nach Möglichkeit allen Anforderungen gerecht i werden inöchle. Nm Mifwe^siändnissl'N vorzubeugen, ! wird mitgeteilt, daß im Tnrchzuqshei'.n Wohnling, Be-! leuchtnng, Beheiznna, Bedienung /,t> änderst mäßigem i Preise gewährt werden und die Mahlzeiten ans einer ! nächstgelegenen Gemeinschaftsküche geholt oder in der. ! selben eingenommen werden können. — Anmeldungen ! an die Zentralkanzlci des Knratorinms in Wien, IV., ! Große Nengasse 8, schriftlich oder mündlich erbeten. ,' Sprechstuliden Montag und Donnerstag von. 4 bis 1 6 Uhr nachmiiwgZ. I — sVon der Handels» und Gewerlielaullller.) Seine ! Erzcllenz der Handelsminister hat der Wiederwahl des ^ Großhändlers Ivan K li e z zum Präsidenten lind der > Wahl des Maurermeisters ^.nan Ogrin zum Vize-! Präsidenten der Handels- und Gewerbekammer in Lai-z bach für das Jahr 1918 die Äestätignng erteilt. Theater^ Kunst und Ateratur. ! -^ sKonzcrt.) Tic .Herren Julius B e l e t t o, k. l. l Hofupernsängcr ans Wien, und Josef Prochaz ka, ! Professor >-m Konservatorium in Prag, werden mor- ^ gen abends »m halb 9 Uhr im großen Saale des Hotels „Union" ein Konzert veranstalten. .Herr Vetetto wird Kompositionen der heimischen Komponisten Emil Ada- mw, ^ranz Gerlm-, Anotn Lajovic und Joses Padüiic?, Weilers Lieder von Richard Strauß, Liszt uud Robert Iuchs sowie eine Arie ans 'Brandt Buys' Oper „Der Schneider von Tchönau" sdic Übersetzung leistet sich in der Wiedergabe des Titels den albernen „Witz': ^i-i^n i? ,>!«!!-« „Xro^ll<1 '2 ^iÄis>"!) znm Vortrage blinnen, während Herr Prochazka Konzertnummern von S'metana und Dvorak vorsiihrcn »vird. — Mmopcr „Martha".) Am:?3. v. M. wurde im kaiserlichen Schlosse Schwarzm, vor Ihrer königlichen Hoheit der Mutter unserer Kaiserin und deren hohen Gästen die in Freilicht gefilmte Oper „Martha" von ^lotow unter der musikalischen Leitung des Herrn Stropp nnd nnter Mitwirkung von Solo- nnd Chor-kräften der Wiener .Hosoper zur Aufführunq gebracht, nach welcher die ^rau Herzogin wiederholt den Kunst-lern gegenüber ihren Beifall kundgab. Wie erfahren nunmehr, daß diefe unter der Direktion der Herren > von Bndzinski, I. Hruschka . Österreich-Ungarn Bon den Kriensschltuplätzen. Wie». li,lder»vohlfahrls. lvcrles herrschen bezüglich der in Porlurose, Isola ulld Nolosta über den Sommer untergebrachten Kinder ladelluse Zustäude. Nur bei einem kleinen Bruchteil der in Abbazia und Lovrana untergebrachten Kinder kamen wohl Störungen hi,»sichtlich der Unierbringung und Verköstigung der Kinder vor, doch sind diese Übelstände bereits beseitigt, teils werden sie baldigst nnbcdingt behoben sein. Die Bevölkerung bekundet durchaus leine femdsellge Hallnng gegenüber den ungarischen Kindern. — Hiezu erfährt das k. k. Tel..Kc,rr.-Nur., daß stch Seine Majestät der Kaiser über die Zustände be-züglich des Tommeranfcntbalies der Kinder sor!lausend Bericht erstatten lasse. Es soli die Absich« bestelln, daß sich der Kaiser demnächst vom Wohlbefinden s"wohs der an der Adria weilenden Kinder als auch der in Nngarn untergebrachten österreichischen Kinder überzeugen wird. Deutsches Nezch. Von den Kriegsschauplätzen Berlin, 6. August. sAmtlich.) Großes oauplquar« tier, l>. August: Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe des Kronprinzen Rupprecht von Vauerni lebhafte Erlundunssstätiqtcit namentlich im Ancre» und Avre-Abschnitt und südlich von Montoidier. An, Abend vielfach auflebender ^euerkampf. Würtlemverger erstürmten heute frnh nördlich der Tomme die vorderen Linien der Engländer beiderseits der Strafte Nrny -Corbie und brachten etwa 1W Gesangene ein. Heeresgruppe des Deutschen Kronprinzen: Nach erfolglosen Teilvorstößcn ging der Heind ge> stern mit stärkeren Kräften zum Angriff z^egen den Aesle-Mschnitt beiderseits von Braiölie und nördlich von Ioucherl, vor. Aus kleinen Waldstücken auf dem Nordufer des Flusses, in denen er sich vorübergehend festsetzte, warfen wir ihn im Degenstoß wieder zurück. Einige Hundert befangene blieben hiebei in unserer Hand. Im übrigen brach der Angriff des Feindes schon vor Erreichen der Aesle in unlerem Artillerie- und Ma» schinengewehrfeuer zusammen. Leutnant Udet errang seinen 44., Leutnant «olle seinen 28. Luftsieg. Ver Hche vene«>lquart«rmeis. August. Englischcr Oceresbcrichl vom <>. August »ormittags! Wir schoben unscre Posten cho Minen versenkt. !>7 Mann find nmo Leben ge-! ll.'MNU'!,. j Amsterdam, 5.. August, Denier meldet ,',nr Versen-' l'mq der „Vnnilda": Das Schiff führte 600 Krankes und Verlvuudele; mehr als 55,0 wurden am Samstag! grlande!. Tie bmden als (Geleite dienenden englischen! Zerstörer hatten eine Anzahl Wasserbomben g^lvorfen. > Die Nachl war dnnlel, es ging eine steise Brise und' die See war bewegt. Ter Torpedo traf da? Schiff! neben dem Maschinenranm. Die deutschen N°Boute vor Amerila. Washington, 5). August. Heuler.) Ein deutsche U-> Vom versenkte 100 Meilen vo:i der ^nste Virginias! cinen ainerilanischen Tanldampser. 80 Überlebende wurden gelandet. l?in Lnftangriss auf England. Londun, ('. August. oeites wurde beschädigt. « Frankreich. Die Beschießung von Paris. Paris, 6. August. Neuler meldet: Die Beschießung aus dem weittragenden Geschütz wurde hcutc fortgesetzt.! Veschicszuna. von l5ha!ons jur Marne. ^ Nern, 6. August. Die Pariser Blätter uleldcn, daß! Chalons fur.Marne feit 15. Juli heftig beschossen »verde, »vodnrch großer Schade angerichtet wurde. Fis-»'es stehe in flammen. Der „Temps" über die militärische Lage. Bern, 6. August. Ter ..Temps" äußert sich zur lnilitärifchen Lage sehr zuversichtlich, macht aber den Siegestaumel der anderen Blätter nicht mit. Er fiihrt n. a. aus: Unfere Erfolge wären größer gewesen, wenn« wir am 18. Juli die deutsche Front südlich von Soissons! hätten durchbrechen können. Ä>ir dürfen nicht verges», sou, daß Mangin aus zux'i Armeen gestoßen ist und, nicht über genügende Kräfte verfügt hat, um sie zurück-! .^nwersen. England Der Völtcrlmnd. ^imdlM, !5"^ ^'" "'^ Inlerallii^rlcntcmferenz in, Haag auck? ,«„"'^l nur Vertreter der Mc«ieruna,cn, sondern künntcn^i m", tciliichmcl, sollten. Auf dicser .Uonfcrcn., bm sich,., f ""M"»naen ihre FriedenSziele revidieren. Ich L""d «ussck!^s "^' ^"^. das^ eine solche »onftrcnz lein ^en ÄNiicrt,', ,"t'"'^^' '"",» l's sich nicht im Kriege mit lung ttrrichtticl, .A- ^'" Gerichtshof lo'nnre znr Ncae-eine UulcrsuH.o^Ä^'^^r Sireitfraaen nebil^l und Grun^^I ^ "skm ,,.f^^ ^^/,^d^ dic die Standpunkt alls ,,n/'ü^^' Abrüstuna, voni praktischen die AnÄdchnu,,« t>»7 ^'"','^> <"'f die Uiinae der (Nronzen, Bevölkerung »utcrsuch^,. s',',!',"^' u»d dcu Wohlstand der > eine. Interallnertoulmnni m > ^."dlich tünnle man auch Grundlage dcr nationalen Nns/'<''^' "m auf dcr AnKgleichunaMwglichlcilcn ^ll ^,l.'s '^ ^ territormlen Hinnlatld Hcrschicdcnr Nachrichten. Helsinnsuro, -^. Aunllst. Aach „.>?ufolidstat«l'la0<,'l" ijt die monarchistischc Mchrhcil M fcsicr Vchaliplnnft ihres Etalidpuulleö enlschlosscn. Von 2^ M'ilglietx'rl! dcr jnna,-finnisclft,'!, Pariei sollen 20 zur Monarchic üdcracaanaen scin. — Tie jcHiaen (rntenlclicrlreler vc-!^ss^lUich<'n cincn Protest acnen dic Anschnldi,,unn, !>af; sie cmc Äqitatiun zu-ssnnstcn der ^leplll'Iik l'clriebcil. ^hrc Länder als Vorkämpfer dcö T^II'sll'estilnmunsisrechleö der Voller wünschen im ^l'nenk'il, Kch ssinnknid st'in beschick lonlors in Berlin. _________ Muftland Die Alliierten in Ärchanaelst. London, <,. Angnst. i?lmt>ich.> Militär- und Marine-strcitkräfte der Alliierten wnidcn »nler eifriger Mitwirkung der russisch^',, Vevölferuiig am 2. Äunust in Archangelsk gelandet, ^hre Äntunft u.nrde oon der Belwlterung mi! allstemciner Bl^isteruna lx^ncht. (5l»i«cscn für Vlndiuoftol. Vcrn, .',. Allgns«. '.'.'ach einer '.l'ieldnng txc> ..Prices dl,' Lyon" aus Peking Hai die chinesische Nessierung beschlossen, ein erstes >ll,'ntingent chinesischer Truppen n, '». August. Die Zcitung „Ter Sozialreuolu-twmir" in Ilfa dring! die Meldnng. das^ die Verl)andlungen zlmschen dem ,al>en. Demnächst soll eine allgemeine Sitzung der Mil>iliet>er der konstituierende!! Versammlung vmi Samar. August. Neutcr meldet aus Washington von, l'x d. M..- Tie Heeresvorlage, derzufolge die militärische Tienstpflichr vo,n 18. bis zum l5. Lebensjahre a«s-gedehnt loird, ist jet^t in beiden Häusern des Kongresses eingebracht und an die Kommission für militärische Angelegenheiten verwiescn worden. Tie (^esel.,esvorlage ermächtigt den Präsidenten, alle fnr den Tienst in Betracht kommenden Männer uach freiem Ermessen einznziehen. Tic führenden Mitglieder des Kongresses hoffen, das-, die Vur lagc schon vor dem l. September angenommen scin wird. ^cr Kriegsselrctär Wt berechnet, das', dnrch das neuc Gc-sch die Zahl der Dienstpflichtigen um ^9«.00U Personen vermehrt wird. ' ____________________ AftvrovtnotticrunBanqclc^cllliciwi. — lFIeilchllbgabe auf die grüne« Legitimationen N Nr. 1- 11tt«.j Parteien mit den grünen Legitimationen ^ Nr. 1—1400 erhalten heute nachmittags in der I» scsilirche Fleisch zu ermäßigten Preisen in folgender Ordnung' von halb 2 bis 2 Uhr Nr. 1-200, von 2 bis halb 3 Uhr Nr. 201-400, von halb 3 bis 3 Uhr Nr. 401 bis LW, von 3 bis halb 4 Uhr Nr. W1—800, von halb 4 bis 4 Uhr Nr. 801-1000, von 4 bis halb 5 Uhr Nr. 1001—1200, von halb 5 bi? 5 ^hr Ne. 1201—1400. — ^leischadgalic anj die grünen Legitimationen 6 Nr. 1401 l»is zum Ende.) Parteien mit dcn grünen Legitimationen Ii Nr. 1401 bis zum Ende erhalten morgen vormilii'.gs in der Iofefilirche fleisch zu cr-mäßigten Preisen" in folgender .'rtmnng: von halb s bis 8 Uhr Nr. l 401 —1600, von 8 bis halb 9 Uhr Nr. l601—1800, von halb 9 bis 3 Uhr Nr. l30l bis 200«, von 9 bis halb 10 Uhr Nr. 2001—2200, von halb W bis l0 Uhr Nr. 2201 bis zum Ende. - l^ctt auf die gelben Legitimationen O.j Parteien mit den gelben Legitimationen <' erhalten morgen, am Freitag und am Camstag bei Mühleisen ^ett in fol» gendei Ordnung: morgen vormittags von ^ bis halb 9 Uhr Nr. 1—70, von halb 0 bis 9 Uhr Nr. 71 bis 140, von 9 bis halb 10 Uhr Nr. 141—200, von halb ,0 bis 10 Uhr Nr. 211-280, von l0 bis halb 11 Uhr Nr. 281—350, von halb 11 bis 11 Uhr Nr. ^51-420, nachmittags von halb 2 bis 2 Uhr Nr. 421-190, von 2 bis halb Z Uhr Nr. 491—560, von halb 3 ois 3 Uhr Nr. 501—«30, von 3 bis halb 4 Uhr Nr. 63'-700, ron halb 4 bis 4 Uhr Nr. 701—7 70, von 4 bis halb 5 Uhr Nr. 771—840, von halb 5 bis 5 Uhr Nr. 841 bis 910, von 5 bis halb 6 Uhr Nr. 911—960' ^rei-tag den 9. Angnst vormittags von 8 bis halb 9 Uhr Nr. 981 — 1050, von halb 9 bis 9 Uhr Nr. l051 bis 1120, von 9 bis halb 10 Uhr Nr. 1121 —1'90, von halb 10 bis 10 Uhr Nr. 1191-1260, von 10 bis halb !l Uhr Nr. 1261-1330, von halb 11 bis 11 Uhr Nr. 1331 — 1400, nachmittags von halb 2 bis 2 Uhr Är. 1401—1470, von 2 bis halb 3 Uhr Nr. 147! bis 15. i5l>i__i8l)0 am 16. und Nr. 1801 bis zum Ende am 17. d. M. Auf jedes Kind entfällt ein Kilogramm um 1 K, — Warmes frühstück für die armen Schulkinder.) Das Amt für Volksernährung hat Mahnahmen gelrof. sen die es ermöglichen werden, im kommenden Schul» Der gewaltige Robert Heinert-Film Ahasver nur noch zwei Tage im hinoCen*' ^testhEatw Jn der Hauptrolle; MarJ ü Voflf. Laibachcr Zeitung Nr. 179 _____ 1228 ________________7. August 1918 jahrc dcn bedürftigen Schulkindern Österreichs täglich ein wnrmcs frühstück zu bieten. Auf Grund eingehen» der, Berichte der politischen Landesbchürden wnrde der Bedarf der einzelnen Kronländer an Krieastaffeemi. schnng und an Süßstoff für diese Aktion festgestellt und die ganz beträchtliche Menge Zucker und Kriegskasfee-Mischung bereitgestellt. — ^Versendung von Obst.j Tas Amt für Volks-ernährung hat eine Verordnung erlassen, wonach die Mindcstmenac, bei der für Sendungen von Äpfeln, Nir» ncn oder Zwetschken sPflaumen) der Trcinsporlschcin» ,'waliq Plan greift, von 5l1 auf W Kilogramm herab» gesetzt wird. Vom 1. Oktober an unterliegt jede Sen« dung dor angeführten Obstsorten, ohne Rücksicht aufl die (Newichtsnu'nge, der Transportscheinpflicht, l^lcich» zeitig wurde, um das in den Grenzgebieten wahrge»! noniuiene Abströuien von Veerenobst ins Ausland hint«! anzuhalten, für die Versendnng von Obst jeder Art, mit Wasserflugzeugen und Ttraßenfuhrwerken nach dem Auslande die l^cnehmigungspflicht vorgenommen. 2450 Anzeige! 3—1 Gebe hieinit bekannt, daß mein Dctailgcschiist, Wolf-gasse Nr. 4, wi;g«n Personalmangels bis auf weiteres geschlossen bleibt. Meiu zweites Dotnilgeschaft nowie die Glaserwerk-stätto, Franziskanorgasse 6 (nobeti dem Hot.1 Union), bleibt wie bisher goöffnct, daher wird das P. T. Publikum gebeten, sich im Fülle eiues Bedarfes dorthin zu bemühen. Jos. Bernards Wachs. JULIUS KLEIN, Laibach. Verantwortlicher Nedaktcur: Anton Funtek. ntntefcraft. Št. 21.738. 2429 3—1 Razglas. Oidati je pri Elisabeta Snppan-tsohltsoh-Lngsteinovl nitanovl za uboge slepe žene In dekleta ustunovuo raesto v zneskn letnib 34fi K 70 t. Prošnje iti podeliter ttga UHtanovnefa mesta je rloziii najkasueje do 31. aTgusta 191t potom politiènega okrtjnega oblastva stano-rališèa prositeljice pri O. kr. deželnl { vladl v LJublJanl. Prošnjam je priložiti rojstni (krHtni) list, nadalje v zakoniti obliki napravljeno abožno »prièevalo in tspriè«valo o slcpoti, ki mora biti napravljeno ali vsaj potrjeno od urad- ¦ nega (c. kr. okrajnega) zdravnika. €. kr. deželua vlada za Kranjsko. ; V Ljubljani, tin« 28. julija 1918. 8. 21.738. Kundmachung. Bei der Elisabeth «uppantschitsch«, L»gftcinschen Ttiftung für arme blinde Krauen und Vlädchcn ist ein Stiftplah im Petraqe jährlicher 346 k 7l) Ii zu vergeben. Mtfuche ,lM Verleihung dieses Ttiftplatzes sind uilicr Veischlus; des Geburts(Tauf)schcines, des legalen Armutszeugilisfes und emcs amts» ! ärztlichen oder amtsärztlich bestätigten Zeug» msics über die Vlindhcit bis längstens I 31. August 191» ! im Wege dcr pulitischen VezirkKt,ehörde des Wohnortes der Newcrberm bei der t. t. zlande»regiernng in Laibach einzubringen K. k. Landesregierung für Krain. Laib ach. c»n 28. Juli 191«. 2434 Pr. VII 88/18-1. Erkenntnis. Im Namen Seiner Majestät des Kaisers hat das l, l Uandes^ericht in Laibach als Preßgericht auf Antrag der l. l, Staatsanwaltschaft zu Recht crlannt: Tlrr Inhalt d,r in der Nummer 176 der in Lllibach clschcinenden periodischen Druckschrift «8Ioveu8lli ^>uru(l» auf d^r 4. Zeite abgedruckten Notiz, ^'egilineild uiit «1^,« t»,ll()I, und cudend mit ^äelvoik», begrüildlt den o^jeltioen Tatbestand dcr Vergehen nach HH 300 und 302 2t. G. Gs werde drmnach zufolge des H 489 St. P. O. die von der k. l. Staatsanwaltschaft versügtc Beichlagnahine der Nlimnier 176 des «8Ic)vrn8lii X»r<>(i. !'l'i,i 5. Ai:Mt191s bestätigt und gemäß dcr §8 36 und 37 des VreßgcsetzeS vom 17. Dezember 18tt2. Nr. 6 R. O. Vl. pro 1863. dl,.' Wciterverbrcituug d'rscll'di «erboten und auf Vernichtung dcr mit Veichlag belegten Exemplare derselben und auf Zerstörung des Satzes üer beanständeten Notiz erkannt. Laibach, nn b. August 1918. 2374 3-3 Firm. 62/18, Gen. II 20/4 Razglas. Vpisala se je v zadružni register I pri zadrugi: Ljudska hranilnica in posojilnica v Metliki, registrovana zadruga z neomejeno zavezo, razdružba zadruge potom likvidacije. Likvidatorjem je bil izvoljen Peter Natlaèeu, kaplan v Metliki, dosedanji naèelnik zadruge, kateri bode za za-dnigo, ki bodi pisana ali s peèatom odti8iijena, s pristavkom „v Jikvida-ciji" podpisoval. Upniki se pozivljajo, da se oglase pri zadrugi. C. kr. okrožna sodnija v Rudolfo-vem, odd. L, dne 30. julija 1918. Slovenisch sprechende Kanzleikratt wird für Versicherungsanstalt aufgenommen. Reflektiert wird nur auf jugendliche Arbeitskraft, auch ohne Praxis, bevorzugt Maturant oder Haudelsakademiker. Hedinguug ist bIo-veniHcbo Sprache in Wort und Schrift und schöne .Handschrift. Anbote iuit Zeugnis abschrift (Originale nicht einsenden) und (oreualisansprücbeu an den k. k. priv. Gisela-Venrin, Graz, Murplatz Nr. 9. 2425 2 2 Junges Mädchen wird für einige Stuudeu des Tages, ohne Koat, nur gegen Lohu, zur Heaufaichtigmig von 3 Kinder» (4 bis ',) Jahre »U) gesuoht. Anzufragen bei L. J. Fröhlioh, Luibaeli, Chröngasse 19. 2410 3-2 Schöne Sommer- u. "f™ Winter-Handschuhe - ';e" SEIFE billig zu verkaufen. Amknnft s -isehen 2 and 3 Uhr naohutittags Kongreßplatz 9. 2437 Waffenrock, ^ i J U L 1 art"ll!rlB" und Mantel Offizier !]^P** zu verkaufen. "V9 ;i:", Wiener Straße 31,11. Stoch, links. j WOHNUNG bestehend ans 4 bis 5 Zimmern mit allem Zubehör in J^ibaeh oder dessen nächster Hmgebung (Villenviertel bevorzugt) j wird sofort, von ruhiger Partei zu mieten gesucht. Geü. Offerte unter „Unmöbliert" an die Administration dieser Zeitung. 2414 2—2 hÜTäEi werden zu den besten Preisen gekauft: 2443 1 j Alter Markt Nr. 15, II. Stock. Ein ruhiges, n«tt möblUrtes Monatzimmer salt elektrisohem LUht, 1st an der Bleiweisstraße ab 15. August 1. J. an einen stabilen Herrn zu v«K»miet«Yi. Näheres in der Administration dieser 2**1 Zeltung. 3 1 Einstöckiges, solid gebautes Gasthans mit großer Wehnnnff im I. Stock, auf frequontem Platze in Laibach, auch z.u jedem anderen Zweck geeignet, int au verkaufen. Offerte erbeten unter „Gasthaus" an dio Administration dieser Zeitung. 2396 3 3 Erstklassiger dramatischer llntorrinhtfür Damen 80Wie UIIIOlMUll Talentprüfungen. Aufragen siud au di« Administration dieser Zeitung zu richten. 2350 a43ö Ein gebrauohter «-1 großer Reisekorb wird zu kaufen gesucht. Qefl. Antrag« unter „Reisekorb" an die Administration dieser Zeitung. Alleinstehender Marinebeamter 2445 sacht für ständig 21 liiertes in Anträge unter „Marinekommissär" an die Administration d. Zeitung. K^^ejjnjjc geeignetes 11I1IIII in Lalbaoh. Nohmo au U Oesohäfts- lokale und Magazin iu Pacht. AuträRO unter „Kaufmann1' an dio. Ad-2442 miniHtratiori dieser Zeitung. 7 1 Zitronen- und Himbeersaft Ia Qualität, künstlich, mit Saccharin versüßt, ergiebig und haltbar, konzentriert, fein in Aroma und Geschmack, versendet von 5 kg aufwärts filr K 10'60 per Kilogramm "*" Adolf Totek * • Prag - Kgl. "Weinberge Nr. 1274/16. Erbitte bemusterte Offert! in Rot-, Mb- und Süßweinen Mols Hartwig, Castrop in Westfalen, 2354 Wittenerstraße 2. 2—1 Ein Jagdhund mittlerer Größe, weiß, mit einigen braunen Flecken (deutscher Rasse), dor auf den Ruf „Waldo" hört, hat sioh verlaufen. Dor redliche Finder erhalt eine Belohnung. Abxugeben Franilskanergasse 6 (Glashandlung). 2438 1 Kaufe neue und alte Filzhüte »in Herren und Damen, welche, loch- Und mottenfreie Ware, In jeder Form, Jedes Quantum. Antonie Jirmus, Prag I., ^t&V B439 py." Fleißige Sammler gesnoht. ^B 6—1 Ich hause und bezahle: Kür neue Flaschenkorke......per Kilogramm K 110- n alte „ (bruchfrei). . , ,. „ 65' r» Champagner-Naturkorke, 1 ang«, nicht gobrocheri (keine Kunstkorke) . . „ Stück n j-jß und übernehme selbe per Nachnahme ohne vorherige Anfrage. - ""= Für Säcke bezahle ich biB K 12 — das Stück. == Anfragen werden sofort beantwortet, eventuell telegraphisch. Leopold Markus. Graz, WT* Joseffigasse 1 ^m *** *-* Firma Felix Urbane, St. Petersstraße Nr. 1, gibt ihren werten Kunden bekannt, dag das Geschäft vom 1. bis 31. August gesperrt bleibt. 23633-3 ^rlick i, „o Vciuc, oun Ja. o. »le'nmllUi. H Fed. Bambcrq,