Laibacher Zeitung. .».! R»« Mittwoch am 5 Mai l^K« D!e ^Laibacher Zeitunq" erscheint, mit Ausnahme der Son,,- und Feiertaqe. täglich, und fostet sammt den Beilagen im lio>„>uers,. sür 2 Mal »nd ^U lr. f»r 1 Mal einzuschalten. Zu disse» stil'bsil)»!'!! ist »ach dem „pi'ovism ischen Gesetze vo>» <». Novciubcr l. I. für Ins.rtiDNsstäinpel" noch 10 lr. für eine jlde?m,,lia,e Einschaltung hinzu z„ rechnen. A,ntlicl»er Theil. ^Ve. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 2:l. April d. I., dem Feld' kriegscommissär, Ferdinand Tschebul v. Guten an bei seiner Versetzung in den Ruhestand, den Charakter eineo Oberkriegscommissars allergnädigst zn verleihen geruht. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 24. April d. I., die Stelle deS Finanzdirectors bei der f. k. böhmischen Finanz-Laudee-direction, mit dem damit verbundenen Titel nnd Charakter eines Ministerialrathes dem bisherigen prov. Leiter der Finanzbehörden im Königreiche Eroatien nnd Slavonien, Ministerialralhe Viucenz v. Kappel, allergnädigst zn verleihen geruht. Aufruf zn Veitrassen für die Griindnna. einer Marine» Stiftung. Wie ehrend die Aufgabe sen, für Kaiser und Vaterland i,n öffentlichen Dienste gegen äußere uud "were Feinde mit gänzlicher Ausopferung aller Kräfte, "nd selbst des eigenen Bebens, allen Mühseligkeiten und Gefahren zu troneu, hat unsere tapfere Laud-Armee mit errungenen, uuwelkbaren Lorbern gelöst, was die dankbaren Völker Oesterreichs dnrch ein Znsammen-strömen reicher Qnellen in ergiebige StiftungSfonde znr Linderung der beiden nud Unterstüpnng der um das Vaterland so Hochverdienten würdig anerkannt. (deichen GeisteS durchdruugcn hebt sich die Brust jedes Einzelnen unserer juugen Seemacht, welche dnrch die in neuester Zeit ihr gewordene besondere allerhöchste Aufmerksamkeit uuseres allergnädigsteu Kaisers und Herrn beglückt, einer gleich ehrenvollen Entwickelung tntgegenstrebt und schon in der ersten Organisations: Phase mit den sprechendsten Beweisen allerhöchster Gnade uud Vegünstiguug augeeifert, mit Begeisterung dem schöuen Vorbilde ihrer tapfern Waffenbrüder der Land-Armee nacheilet- Ist doch der Beruf des Seemauues, selbst m der Zeit des Vollgenusses der Seguuugcu des FriedeuS, ein solcher, der ihn täglich uud stündlich den größten Beschwerden und befahren, nämlich im Kampfe mit den Elementen, entgegen führet. So ein traurig mahueudcs Ereignist ist der in den Annalen unserer jnngen Marine stets eiuen trüben Rückblick hinterlassende Untergang nuseres Kriegsopfers „Maria Auua" iu deu bewässern des adria- wir den^?^ "'" ^' ^^'^ '"^ Venedig, womit ^.^ . ""'"st von tN Menschenleben beklagen, nnd zur Aufgabe ge«„ ' ^«' "«'">f° "' d>« Mm,n< «rü,.dn«q eim. Mari." S^s. " " '!? "^ ' »°n Morim-Inbimduen .^ "'^' '«' U...erN.ch,,.,g "m .«.„,5e wro5«!. .^^^.^,^ sey es m, Kr.ege, vor dem Fe.nde oder „„ Friedeu durch em größeres Seeunglück oder sonst „„ ,„^ durch den Dienst an ihrer Person, ihren Familien oder ihrer Habe zn Schaden kommen können, -^ „nd fur welche gewiß jeden Menschenfreundes Mitgefühl '"achtlg angeregt wird, obschon anch der Staat bei le «r Gelegenheit schnell und ergiebig zu Hilfe eilet. Die allgemeine günstige Aufnahme, welche jener. Aufruf zu freiwilligen Beiträgen in der Manne ftlbst erfuhr, und die mit allerhöchster Genehmigung sich erbetene uud so eben allergnädigst erlangte Gewährung Ihrer Majestät der Kaiserin Maria Anna, dieser Marine-Stiftung den Namen „Maria - Anna - Htiftunft" beizulegen — haben die befriedigende Ueberzeugnng von der Frnchtbarkeit dieser Idee geboten, und die auch in der Bevölkerung bereits rege gewordenen warmen Sympathien für die jüngst Vernnglückten nnd ihre Hinterbliebenen, haben sich in dem Wunsche formnlirt, daß anch ein allgemeü«r Anfruf iu den weitesten Kreisen der Monarchie zur Gründung eines solchen FondeS an die erprobten menschenfreundlichen Wohlthäter aller Classen ergehen möge. Dieser Stimmnng folgend nnd bei der schon knnd gewordeneu sichern Anwartschaft auf reiche Spenden, erscheint dem Marine-Ober-Commando der Augenblick gekommen, wo ein Comit'' für die Bil-duug und Verwaltuug des „Maria-Anna-Stiftungs-fondes," ähnlich jenen der großen Armee-Stiftnngen, zu constitniren sey, welches alle be< dem Marine-Ober-(5ommando in 3 riest eingehenden Zufiüsse zusammen, — unter dreifacher Sperre zu verwahren uud uach zu entwerfenden Statnten unter unmittelbarer Leitnng des Marine-Ober-Commando die Stif-ttlugsfoudS-Gebarung zu besorgen haben wird. Indem unter einem dieses Connt«' bestellt, nud mit 2. Ma, seine Functloueu damit beginnen wild, die auS dem eigenen Verbände der k. k. Kriegsmarine den, Marine-Ober-Commando nach den eingelangten Erklärungen zufließenden Beiträge in Empfang zu nehmen, gibt sich das Mariue-Ober-Eom-maudo der schmeichelhafteu Hoffnung hin, daß von dcm nie ermüdenden edlen WohlthätigkeitSfiun der Völker Oesterreichs, und besonders von den Küstenbewohnern der venetianischen, illynschen, istrianischen nud dalmatinischen Provinzen ein ergiebiger Zufluß zur Grüuduug uud Erhaltuug dieses Mariuc-Unterstü l) u u g o- nnd Vers 0 rguugsfondes zn erwarten stehe. — Gewiß wird jede Gabe, welche auf deu Altar der Humauitäc gelegt, des Unglücks harte Schläge mildernd, tausend Thränen trocknend, nnd die vereinten Kräfte von Oesterreichs Land- uud Seemacht zum Wohl des Vaterlandes stellend — dargebracht wird, anch wieder reichen (Vegen bringen. Triest, am 2. Mai 1862. Vom k. k. Marine-Ober-ßommando Wimpffen, Feldmarschall-Lieuteuaut. Das Ministerium des Handels hat eiuverständlich mit dem Ministerium des Auswärtigen und mit allerhöchster Genehmignng den erledigte» Posten des erste» Dragomans bei dem k. k. Generalconsulate in Ale-raudrien dem Professor der vnlgan-arabischen Sprache an dein k. k- polytechnischen Institute, Alfred von Krem er, nnter Vorbehalt seines dermaligeu Dienst-ranges verliehen. Das Finanzministerium hat d„» Rechnuugsfüh'er der Salz-Ageutie in Venedig, «PeM Solvent, zum Director der Manipnlationsämter bei der Fincmz-präfectur für die veuetianischen Provinzen ernannt. Nichtamtlicher Theil. Lalbaeb, 4. Mai. Gestern Abends um » Uhr 45 Minuten sind Ihre kaiserlichen Hoheiten der Herr Großfürst <5 o n-stantin lmd die Frau Großfürstin Alexandra auf Höchstihrer Rnckreise von Venedig hier angekommen und haben das Nachtlager im Gasthofe „,ur Stadt Wien" genommen, wo Hochstdieselben rom k. k. Herrn Hof- nnd Statthaltereirathe Grafen Hohenwart und dem Herrn Militär-Commandanten General-Major Handel erfurchtsvollst empfangen wurden. Heute um 11 Uhr Vormittags haben Ihre kaiserlichen Hoheiten die Reise nach Wien mittelst Separattrain auf der Eisenbahn fortgeseftt. Correspondence«. Florenz, 2!1. April. ^ Heute früh langten die russischen Großfürsten Nicolaus und Konstantin, aus Bologna kommend, hier an, nachdem sie iu Bologna den berühmten Frledhof, das Gymnasinm, die Stadtlnbliothek, die Domkirche, die päpstliche Pinakotek und die Academic der schönen Künste besichtigt und sich auf die angenehme Villa von 5zm !U> m lx»^» begeben hatten. Sie wurden überall von Sr. Elc. dem Feld-,nmschall-Lieutenant Grafen Nobili, und vom Ritter Giacomelli begleitet, .»dem der Prolegat von Bo-logua unpäßlich ist. Der rassische Bevollmächtigte beim toscanischen und römischen Hofe, Graf von Bu-teniess, war den hohen Reisenden hier vorangeeilt. Unter dcm zahlreichen Gefolge sah man den General-Adjutautcu Philosophoff, deu Geueral Korff. den Obersten Krasnakutski, den Lieutenant Fürsten Gagarm, den Grafen Schnwaloff, den Fürsten 3rn-behkoi und einen österreichischen Hauptmann. Ihre kk. HH. sind im Hotel d'Italie abgestiegen. Turin, 29. April ..^v.. Gestern schrieb ich Ihnen, daß ein Gastwirt!) strenge gestraft wurde, weil er emigen Obdachlosen die Herberge verweigerte, welche im Na-meu deS Stadtrathes dahiu geschickt worden waren. Heute erfahre ich, daß ihm die Strafe nachgelassen wurde, nachdem er >M) Lire zu Gunsten der Beschädigten angeboten hatte. — Obschou man hier behaupten wollte, daß der Vr.ind im Pulvermagazin zufällig ansgcbrochen sey, so scheinen die Gerüchte die ich Ihueu gestern über eiue geflissentliche Brandlegung mittheilte, nicht ohne Grund zu seyn. Die „Voce del Deserto" erzählt bente folgende zwli Fälle: Der Verwalter des Grafen Montaleughe trachtete am <«. d. M. weinend seinen Herrn zu bereden, sich ,« nicht vom Lande nach Tnrm zu begeben, iudem er sagte, die Stadt werde nach dem 20. ga„z „ntelge. he»; demungeachtet reiste der Graf nach 3ur,n ab - Dmstag (am 27.) kam der Verwalter e.ligst nach 5um, nnd sagte, daß er auf dem Lande von einer Elplosion geHort habe, .n Folge dessen ,r fürchte^ d,e DeputNteukammer sey ,„ d,< ^.„ft g^engt wrr. den. — E«u Advocat von Turl», w«««e l0 oder !2 Tage vor der Erplosiou von einem Weibe aus-merksam gemacht, daß Turm am 2«. April uutel-gehen werde. Äm 27. erschie» das nämliche Weib beim Advocate» nnd sagte ,hm: „Habe lch »icht Recht gehabt, daß am 26. Turm in Gefahr war, in eine Ruine verwandelt zu werden?" Das Gericht unter- 434 sucht jetzt mit Strenge diese Angelegenheiten, um auf den Grund dieser Vorhersagungen zu kommen. — Die Deputirtenkammer hat gestern Abends unter Anderm beschlossen, die Gelder, welche zur Beleuchtung des Kammerpalastes am Tage des Constitutions-festes bestimmt waren, ganz zu Guusten der Beschädigten zu verwenden. Das clericale Journal „Cam-pana" widerlegt das Gerücht, daß sich das Domcapitel versammelt hätte, um sich zu berathen, ob man dem verstorbenen Kammerpräsidenten Pinelli die Sterbesakramente ertheilen solle. Oesterreich Gttrz. Die hiesige Handelskammer hat aus ver» schiedenen Gründen, darunter auch wegen der auf einige Tausend Gulden sich belaufenden Kosten, bei der Statt-halterei des Küstenlandes ihre Auflösung begehrt und eine Vereinigung mit der Triester Handelskammer (Börsendeputation) beantragt. Letztere hat sich jedoch gegen eine solche Vereinigung erklärt. * Wien, 3. Mai. Der Filial - Severinus-(Katholiken)-Verein für Iosephstadt, Strozzengnmd, Alt- und Neulerchenfeld, hat -- nach dem Beispiele jenes der Leopoldstadt — die Gründung einer Arbeitsschule und Beschäftigungsanstalt für arme Knaben zu deren Vorbereitung für Gewerbe in Angriff genommen. Die Geldmittel sind größtentheils aufgebracht. Es handelt sich nur noch um ein passendes Locale mit einem als Garten zu bestellenden Plätzchen im Mittelpuncte der genannten Vorstädte. — Unter den Telegraphenlinien, welche nächstens in Angriff genommen werden, befinden sich jene von Treviso über Udine, Palma, Sagrada, Görz nnd Monfalcoue. — Professor Orioli in Nom hat neulich in der Akademie für Alterthumskunde einen Vortrag gehalten, worin er nachweist, dasi Rom lange vor Ro-mulus erbaut wurde; zugleich gab er die Erklärung der bezüglich der Erbauung von den römischen Schriftstellern vorgebrachten Mythen, mit denen man bis zur Stunde die Jugend anstatt mit Geschichte füttert, und bewies, daß zur Zeit des Sabinerkricges die Sabiner die Oberhoheit über Nom übten. — In Sicilian hört man unuitterbrochen von Erderschütterungen. , !' Venedig. Ihre kais. Hoheiten die Großfürsten von Nußland, Michael und Nicola ns, haben vor ihrer Abreise von hier, Sr. Ercell. dem Statthalter der venetianischen Provinzen einen Betrag von >!00 Francs zur Vertheilung unter die Hilfsbedürftigen überreicht. (6. lli V.) I r a u k r e i ch. l'. <'. Paris, AN. April. Der Präsident hat gestern das Museum vou „Eluny" besucht, uud sich mit dem Director, Hrn. Dusommerad, über die römischen Antiquitäten längere Zeit unterhalteu; hierbei hat er den Wunsch geäußert, das antike Gebäude bald von seiner häßlichen Umgebnng, die aus schmuz-zigeu und engen Gäßchen besteht, befreit zn sehen. Bei seiner Abfahrt wurde er von der ihn erwartenden Menschenmenge mit dem vielfach wiederholten Nufe: „Es lebe Napoleon!" begrüßt. Die halbofficielen Journale werden heute Abend die Zusammenstellung aller seit 20 Jahren negocirten Anleihen bringen nnd daraus den Beweis führen, daß die Bedingungen der letzten Finanzoperation, welche zur Durchseyung der großen Convertirungsmaßregel nothwendig war, bei weitem die günstigsten sind. Die „Patrie" wird nebenbei die von der „Presse" dagegen vorgebrachte« Einwendungen widerlegen, und deren falsche Berechnungen berichtigen. Sie bemerkt in ihrem Artlkel. daß die Bankhäuser allerdings die :!«/„ Nente zu 68, und nicht, wie die „Presse" behauptet, zu 66.60 erhalten haben, und daß sie jetzt 71 an der Börse gilt. Zur Zeit des Decretes aber stand die Nente jedoch 69'/,. ^s nur eine Differenz von 1', Franken bildet, die in Anbetracht der bei Anschaffung der Capitalien gehabten Kosten und deS Risico's für den möglichen Fall eines Sinkeus der Course nicht zu groß sey." Wenn die Nente gestiegen lst, desto besser für die Banquiers und für alle Inhaber von Renten. Was hatte aber die „Presse" gesagt, wenn sie gefallen wäre!,' Der Staatsrath hat seine Berathungen über das Budget für 18N8 beendet, nnd darin bedeutende Ersparnisse, namentlich im Budget des Kriegs- und Unterrichtsministeriums, vorgeschlagen. Die bedeutendste davon ist die Streichung des Budgets für die Armee von Rom, was gewiß zu bcdeuteuden Debatten in der gesetzgebenden Versammlung Veranlassung geben wird. — In dem von der Regierung beim Staatsrath erhobenen Conflicte wegen des im Orleans'schen Prozesse abgegebenen Urtheiles wird Herr Fabvre als Vertheidiger der Orleans'schen Interessen fungiren. Beim Abgänge eines Transportes Verurtheilter von Toulon haben Unordnnngen Statt gefunden, welche ohne die Energie der einschreitenden Behörden leicht zu bedauernswerthen Ereignissen hätten führen können. Der Transport bestand aus 100 Gefange-nen, die nach Cayenne, und aus 280, die nach Africa deportirt werden sollten. Eine große Anzahl Weiber erwartete sie an dem Thore des Gefängnisses, die mit lautem Geschrei verlangten, ihre Männer begleiten zu dürfen, ^ie Gefangenen, durch die Scene sichtbar aufgeregt, riefeu: „Es lebe die democratische und sociale Republik." Ein herbeigeeiltes Militär-detachement machte jedoch der kleinen Emente ein schnelles Ende. Alle, die sich bis jeyt bei der Regierung um Erlauguug vou Landstrecken in Algier zur Bebauung bewarben, mußten sich durch Notariatszeuguisse über die Zulänglichkeit ihrer Geldmittel znr nutzbringenden Ausbeutung des ihnen überwiesenen Bodens aus-weisen. Ein Decret im heutigen „Moniteur" orduet au, daß küuftig derartige Zeugnisse sowohl in Algier als in Frankreich von den Friedensrichtern, und in den Gegenden der Algierischen Colonie, wo keine iu-stallirt sind, von den Civil-Commissarien oder Sta-tionscommandanten ausgestellt werden. Die beiden Letzteren stellen sie gratis aus. Die Gebühren der Friedensrichter sind- auf 2 Frs. nud die Stämpel-tave auf 1 Fr. festgestellt. — Ein anderes Decret ordne die Bildung von Gesundheitsräthen in Algier an, wie sie seit dem 18. December 1«48 in Frankreich eingerichtet sind. In dem Hauptorte eiues jeden Departements von Algier wird unter der 'Präsidentschaft des Präfecten ein solcher Rath eingesetzt, der m den kleineren Orten von ihm abhängende Gesundheitscommissionen einrichtet, die ihm znr summarischen Zusammenstellung aller auf die Gesundheit der Einwohner Bezug habenden Verhältnisse regelmäßig das nöthige Material liefern nnd sich mtt der Beant> wortung der ihnen gestellten Fragen beschäftigen sollen. Die speciellen Anordnungeu des umfangreichen TzcretS bestimmen, daß außer deu Militärcommandanten, höheren Verwaltungsbeamten und den Spital- nnd Di-strictsärzten, auch angesehene Einwohner in den Rath mit aufgeuommen werden sollen, der sich mindestens alle A Monate, uud auf jedesmalige Aufforderung versammeln, und jährlich einen Generalbericht über die Gesundheitsverhältnisse des Districtes zur Beförderung an daS betreffende Ministerium einreichen soll. Die Aerzte dürfen nicht mehr als die Hälfte sämmtlicher Mitglieder bilden. Die etwaigen Kosten werden vom Localbudget bestritten. Osmanisches Ncich. Eonftantinopel, 24. April. Die Augen von Europa siud in neuerer Zeit uach der türkischen Hauptstadt hingelenkt worden, um Aufklärung über die Vorgänge in Bosnien zu erhalten. Die türkische Regierung und der Mann, welcher jetzt die Politik der Pforte leitet, läßt durch die halbofficielleu Blätter ausrufen, die Türkei habe auf ihre Banner „Fort> schritt" geschrieben, während von Bosnien und der Herzegowina her täglich das Klagegeschrei dec Christen ertönt, die über unerhörten Druck jammern. Das Organ der Pfortenregiernng bat uns in der letzten Zeit eine Beleuchtung dieser Angelegenheit verheißen. Mit Spannung hat man sie erwartet. Die Fabel vom kreisenden Berge, der ein Mäuslein gebiert, ist alt; wir hörten wohl vom Kreisen, sahen auch das Mäuschen, uur der Berg fehlt. Das „Echo de l'Oriem" setzt sich zu Pferde, legt die Lanze ein und stimmt an den Schlachtgesang, nm - Mücken zn fangen. Mlt großem Pomp wird der Xernszug gegen die österreichische Tagespresse eröffnet, dabei ist man in Istamblll so im Zwielicht, daß man die Reihen der Gegner kaum erkennt; denn wie es scheint, hält man auch den „Wanderer" für ein Regicrungs-organ. Zum Ringelstechen wird der „Corriere italiano" ausersehen, an dem jedoch der Türkeuritter stets vor-überrennt, ohne seinen Gegner zu fassen. Der „Cor> riere italiauo" hat nur wiederholt, was in diesen Blättern, so wie in andern Organen der österreichischen Tagespresse gesagt wurde. Merkwürdiger Weise widerspricht das „I. de Constantinople" nicht. Es wird uns gesagt, daß die Regierungsorgane in Bosnien recht gehandelt hätten, im Falle eine panslavi-stische Verschwörung im Werke gewesen wäre, aber, und da liegt des Pudels Kern, es wird uns nicht gesagt, ob sie wirklich da gewesen sey. Noch vor wenigen Wochen ward uns in demselben Blatte versichert, es herrsche in Bosnien keine Unruhe. Nun wird uns plötzlich bckaunt gemacht, die Anarchisten seyen gekommen, man wisse nicht woher. hätten ihre Manöver wieder bei der christlichen Bevölkerung begonnen, und hofften auf Erfolg. Als Gewährsmann wird die „Leipziger Zeitung" angeführt. Die türkische Regierung beruft sich üb^r die Vorgänge in ihrem Lande auf das Zeugniß der „leipziger Zeituug"' Dieses Vorgehen hat jedenfalls den Vorzug, nen zn seyn. Daß man den Christen nicht den Islam aufzwingen wolle, dafür wird nns die Fortschrittstendenz der türkischen Regierung alö Garantie aufgeführt. Wir wollen daran glauben, dasi aber General Omer „die ihm vom Sultan anvertraute Fahne des gleichen Rechtes hoch nnd ehrenvoll trage", das ist es eben, was zn beweisen war, nnd wofür man nns die Beweise schuldig bleibt. Daß Omer im vorigen Jahre über geheime mW offene Feinde mit Muth nnd Geschick gesiegt hat, ist weltbekannt; ob aber der Charakter dieses Siegers so lauter, so ehrenhaft sey, wie sein officiöser Vertheidiger meint, >»!> ,<„ jl> <>,< Uns wird es wohl Niemand übel nehmen, wenn wir der bosnischen Bevölkernng so viel glauben, wie dem Renegaten Omer, wie dem z>»n Türken umgewandelten Slaven LataS. Nur über eine Thatsache wird uns eine vott-stand2tt Individuen, denen theils wirklich Verbrechen nachgewiesen wurden, oder dle ausweislos vagabundirten, sind eingezogen worden. Man hat die türkischen von den fremden Unterthanen gesondert. Von Jenen wurden diejenigen, die sich einer strafbaren Handlung schuldig gemacht hatten, der verdienten Strafe nnterzo-gen; die Ausweisloseu werden in ihre Heimat geschickt, und dürfen ohne vorhergegangene Erlanbniß, "ltter Androhnng von dreijähriger Kettenstrafe, nicht l" der Hauptstadt erscheiueu. Ueber die fremde» Unterthauen ist noch nichts entschieden, da hiezn die Beistimmung der diplomatische» Agenten nöthlg ist. Neues und Neuestes. Wien, li. Mai. Dem Vernehmen nach wird im ^au^"' ^" '^"' herzog Ferdinand Mar. dampfers ,Vo!t^' ^ "" ^ ^ Kr.egs- Lissabon und Mad'ei """'' ^'^' "'" ""se "^ «"eira antreten. Pascha. «i.7am «, M«"„ 3>« Sekkier. Qmcr - Turin, 3tt. April. Die Abgeordnetenkammer )"t den Gesepeoentwurf über die Personal- „nd Mob,- lartaren in Berathung gezogen. Aviernoz gehe bei oeffen Bekämpfung bis 1848 zurück, dentet ans die Vermehrung der Staatsschuld und bezeichnet als die Qnclle der Unzufriedenheit die neuen Steuern nnd Taren, welche namentlich in Savoyen und Sardinien den Se-paratismuS erzeugt hätten. Graf favour widerlegt den Redner. — «ondon, 1. Mai. In der heutigeu Un-terhanssitznng fügte der Minister d'Israeli seinem Erpos" über die britischen Fmanzen die Erklärnng bei: er könne in dcr von dem Parlamente während der letzten Jahre befolgten Politik keine Veranlassung znr Wiederherstellung von Eingangszöllen finden. Sein Vorschlag zielt auf Erneuerung der Einkommen- uud Eigenthumssteucr für die Dauer eines Jahres. Die Parlamentsmitglieder Wood, Hmne, Baring, Gladstone, Bright und Labouchere sprechen für, Sibthorp gegen den Regierungsantrag, welcher zuletzt angenommen wird. Athen, 2!>. April. Nach der „Tr. Ztg." wnrde der Adjutant des Königs Thamis Karatassos wegen Einverständnisses mit den Verbreitern von Komplott-gerüchten plötzlich entlassen. — VurssaS, 1!). April. Eine Räuberbande drang am Ostersonntage unter die betende Indenver-sammlung der Stadt Carnabat. und beraubte die Anwesenden ilnvS Schmuckes im Werthe von W bis 7l> Tausend Piastern. Daranf ist sie in die Wal-dnngen geflüchtet, um dort neue Gräuelthaten zn verüben. Locales. Lniback. !!. Mai. Wir haben nnlängst über die Verlegung des Pferdemarktes gesprochen, nnd glauben nun die gemachten Wahrnehmnngen bei Beginn des Mai-Marktes veröffentlichen zn sollen. Es waren an <'<>« Pferde anf den Markt gebracht, welche längs dcr zwei Barrieren rechts und links so bequem aufgestellt waren, daß die Käufer sie allseitig beschauen konnten, ohne auch in der Gefahr zu schwebeu, beschädiget zn werden, was im Knhthalc nicht der Fall war, wo es überall an Raum fehlte. Auch dem fürchterlichen Kothsteigen wnrde ansgewichcn, was noch mehr der Fall gewesen ware, wenn nicht einige Tage vorher eben ein Stück Wiese anfgeackt'rt word^i wäre. Wenn, wie man hört, in Zukunft die Barrieren >> gestellt werden, daß in der Mitte zwischen ihnen der Weg nnr für das kauflustige Publikum offen bleibt, die Pferde aber mit den Köpfen emander gegenüber jenseits der Barrieren gestellt werden, wodurch man sie in diesem Wege bequemer von vorn, dann aber auch vou rückwärts besichtige», kaun, so läßt der neue Play uichtS zn wünschen übrig. — Die Kuhthaler-Wirthe raisoniren freilich dagegen, allein sie bleiben doch die n ächstc n Wirthe, uud dann ist ja der Pferdemarkt nicht wegen den Wirtheu. Wir würden nur den eiuen Wuusch noch beifügen, daß anch der Rindvieh-Markt von dem unbequemen Platte bei der Zuckerraffinerie in die Nähe des gegenwärtigen PfcrdemarkteS verlegt würde. Nr. l<. Feuilleton. Tont u n st. *) —. x -. Wle sich der AckerSmann die Elemente zusammenwünscht, anf welche hin er reichliche Ernte hoffen könnte, so stelle ich mir die Mittel vor An-gen, die dem philharmonischen Vereine in Laibach zn Gebote stehen sollten, um für Stadt und Land gnte Früchte zu tragen. Diese Mittel wären: Er-fahrnng ans der Vorzeit, Bedürfniß dcr Gegenwart, personelle Kräfte, gute Oberleitung, Empfänglichkeit der Bevölkerung und Unterstützung. *) Wir nehmen dm vorsehenden Aufsah um so li-ber i» unserem Blatte auf. als er von cinem theoretisch und vnictisch durchgebildeten Freunde der Tonkunst herkommt, der in andern Städten in diesem Gereiche viel Schönes iiüd Gutcs gehört, und auf das («leihen ähnlicher Vereine werlthätia. und erfolgreich eingewirlt hat. wesi halb seine Stimnu in j.der Begehung competent ,i»d und beachtenswert!) ist. Tic .Redaction, Der Verein hat eine rühmliche Bergan-genheit, mit welcher sich vielleicht allmalig Gebrechen in die Anstalt eingeschlichen haben mögen; in jedem Falle wird er an der Richtung der geistigen Entwickelung, wie vieles andere Nützliche und Gute, Schaden genommen haben, sonst hätte nicht in den nächst verfangenen Jahren von seiner dürftigen Existenz, ja sogar von zu befürchtendem Zerfalle gesprochen werden können. Die künftige Verwahrung vor solch' feindlichen Elementen beruht zunächst auf deren Prüfling und Beherziguug. Der Verein ist zum Bedürfnisse geworden, denn Krain entbehrt sonst jeder anderen Bildungsanstalt für Musik, und selbst seine Hauptstadt Laibach steht — ihrer Bevölkerung nnd bürgerlichen Wohlfahrt nach aufgefaßt — in Bezng auf diesen Kuustzweig, oder besser gesagt, in Bezug auf Cultur und Förderung desselben, ziemlich weit hinter anderen Städten. Es fehlt jedoch nicht an personellen Kräften; denn wie Beethoven's Werke in der vorletzten — so haben uns I. Haydn's Frühlingsklänge in der letzten Academie schöne Stimmen, zarte Blüthen, heimathliche Schöpfungen und Kunstfertigkeiten erkennen lassen. Bereitwilligkeit und Eifer in der Mitwirkung auf Seite der Männer und Damen jeder Schichte läßt kaum etwas zn wünschen übrig. Nicht minder war lebhafte Anerkennung von Seite der Zuhörer dem Beobachter eine gleich erfreuliche Erscheinung; und die Aufnahme des Violincon-certeS beweist, wie statt der ehemaligen Uebersättigung mit Violin-Fertigkeiten, jetzt wieder Klänge dieses Instrumentes freundlich begrüßt werden. Es fehlt uns also auch nicht an Empfänglichkeit für die Sache. Unter umsichtiger und energischer Leitung gedeiht in der Regel jede Anstalt; Schlaffheit in der Leitung ist die nächste Ursache von Verkrüppelnng nnd Einschrumpfung. Man sehe nun auf das Streben und die Sorgfalt der gegenwärtigen VereiuS-Leitnng. und jeder Unbefangene wird zugebeu. daß es jetzt nur noch der Unterstützung bedürfe, um den philharmonischen Verein sich wieder in seine volle Blüthe, nnd damit zu einer Zierde Laibach's erheben zu sehen. Mit der nöthigen Unterstützung hätten wir nämlich alle die Eingangs angedeuteten Elemente ^beisammen. (5s könnten leicht Iahrzehente vergehen, bis wieder eine so glückliche Verciuigung derselben möglich wäre. Darum wvlle die Gunst des Augenblickes nicht übersehen werden! — Technisches (Unterscheidung de» Baumwollen und Lcinenfäden) Da bei dem Einkaufe von Leinengegenständen so vielfältige Zweifel erhoben werden, ob derlei Stoffe nicht mit Baumwollfäden untermischt sind, so glauben wir unsern Lesern mit folgender technischer Notiz gcwiß willkommen zu seyn. Frankcnheim empftchlt dazu die Prüfung mit Baumöl. Lemcnfaser bekommt nämlich durch Befeuchten damit eiu durchscheiueudes Ansehen, wie geöltes Papier, während Baumwollenfaser weiß und opak bleibt; m gemengten Stoffen hat man dann weiße und durchscheinende Streift». Gefärbte Stoffe müssen natürlich erst mit Chlorkalk gebleicht werden. W, ttsteiu' s Unle» suchungsmethode beruht auf dem Umstände, daß geistige Tincture» aller rochen Falbestoffe die Eigenschaften besitzen, die Leinen-saser gleichmäßig dunkler zu färben, als die Banm-wollensafts. An, besten eignen sich dazu Cochenille oder Krapp; < Theil des eiueu oder des andern di-gcrirl man mit 20 Theilen Alcohol vou l>.«47 spez. Gew. 24 Stunden lang in der Wärme, worauf man filtrirt. In der Cochenilletinctur nimmt Baumwolle eine hellrothe, Leiuwand eine violetrolhe Farbe an. In der Krapptinctur wird Baumwolle hellgelb, Lein-waud gelblichroth oder schmutzig orangefarbig. Diese Färbungen treten binnen wenigen Minuten ein. In gemengten Stoffen bemerkt man dann hellere und dunklere Streifen, und am angelischemllchsten ist das Phänomen, wenn die Baumwolle vorherrscht. ^Repert. d. Pharm.) Verleger. Ign. v. Klcinmayr und Zedur Bamberg. Verantwortlicher Herausgeber: I^n. v. Kleinmayr. AiHanq zur Iai!mHerSeitnuh Telegraphischer Eours, Vericht der Staatbpapiere vom 4. Mai 1852. Staatsschuldverschreibungen zu 5 M. (in EM.) N5 1/2 bttto „ ^ 1/z „ , «5 7/16 detto ., 4 ., „ 75 7/8 StaatSschuldvcrsch. v. Jahre 1850 mit Rilchahlmlg .,4 ., . iX) 3/4 Darlehen mit Verlosung v. I. 1839, für 250 il. 305 5/16 NcucS Anlehc» Littera ^.........»5 1/2 dctto I^iNera ü....... 10!, 7/l< Va„f-?lctit>,, vr. Stuck 1270 fl. ln <5. M. Aktien der Kaiser Ferdinands-Nordbahn zu 1000 fl. C. M....... 1N62 1/2 ff.''n C. M. Acticu der Wicn-Gloqgnitzcr-Eisenbahn zu 500 ff. C. M.....700 ff. in C.M. Actieu der üsterr. Donau-Dampfschifffahrt zu 500 fl. C. M...... 6W ff. in E. M. Wechsel-(sours vom 4. Mai 1852. Amsterdam, für 100 Thaler Eurla»t,3ithl. 172 G. Monat, «»gsburg, für 100 Gulden Cur., Guld. 12i Uso. Hrauffurta.M., (für 120 ff. südb. Ver- .i»s-Wahr. i»>24 !/^i st. Fusi, Guld.) 122 Vf. 2 Monat. Hamburg, für 1N0 Thaler Banco, Rthl. 1«2 O « Monat, «ivorno, für 300 Toscauische Lire. Guld. 120 3/< G. 2 Monat. London, für l Pfuud Sterlma, «»»lde» 12-19 3 Monat. Mailand, für 300 Oesterreich. Lire. Guld. 123 1/2 2 Monat. Marseille, für 300 Franken. . (Y,lld. 145 5/« 2 Monat, 'ttaris. für 3«0ssra!!lVn . . Gu!d. 145 3/t 2Mli!>c,l. Äusareft, für 1 Gulden.....223 1/2 31 T. Ticht. K'onstautinopel, für 1 Gulden . vara 376 31 T. Sicht. Gold- und Sill'er-(5o»rse vom 3. Mai 1852. Vrief. Geld. Kais. Münz-Ducate,, Agio .... — 301/4 detto Rand- dto „ . . . . — 29 3/4 Napolconsd'or's „ .... — N.53 Sonverainsd'or's ...... — 17.1 ^ Ruß. Imperial „ . . . . — 10.4 Friedrichsd'or'S „ . . . . — 10.6 ^ngl. Soueramgs ...... — 12.2 > Silberagiu ........ — 23 1/t betreib - Durchschnitts - Preist in Laibach am 28. April l852. Marktpreise. Ein Wiener Meyer» Weizen . . 4 fl. 26 kr. — — Kllturuy . . — „ — >> — — Haldsiucht . —. „ „ ^ — — Korn ...__» — ^ — __ Gerste ...-„__ ^ — H"se ... — .,— „ — Heiden ... — „— ^ Fremden--Anzeige der hier Augekommeuen ,,nd Abgereisten Den 25. Upnl «652. Hl-. Karger, Maiine. Capita»; — Hl. Deme-te>', — und Hr. 9ticoln,a, beide Handelsleute; — Hr. l.'avan, — und Hr. Gelioöky, beide Privatiers, alle ö von Wien nach TnV»?. —Hr. Dr. Bologna,— Hr. Betrein, — nud Hr. Palenza, beide Privatiers, alle ."> von Trieft nach Wien. Den 26. Hr. Baihetti, Professor, vo>, Roveredo nach Gratz. —Hr. Hasfort, rnss. G^rde-Capitan ; — ! Hr. v3raf Chotek, — ui,d Hr. Dancold, beide Ren^ tiers, alle 3 von Trieft nach Wien. — Hr. Graf ^ Aprann, russ. Officier, — nnd Hr. Schlittler, Fa» brikant, beide von Wien nach Trieft. — Hr. v. GaU, Privatier, von Agrain nach Trieft. Den 27. Hr.Timony, rnss. Gcsandtschafts-Attach«; __ Hr. Graf Andraßy, Rentier; — Hr. Dr. Mucha, __. und Hr. Dr. Ertl, alle 4 von Trieft nach Wien. — Hr. Bnchle, Handelsmann, von Trieft nach Salzburg. __ Hr. Wascher, Rentier, von Trieft nach Gratz. — Hr. Batanovich, Handelsmann, — und Hr. Forth, Rentier, beide von Wien nachTriest— Frl. von Halavanya, Private, von Graß nach Pal» manova. Den 28. Hr. Graf v. Hohenbruk, k. k. Marine-Officier; — Hr. Schütz, rnss. Capita«; — Hr. Czo^ bel, Gutsbesitzer, — und Hr. Tchiuarzlose, Privatier, alle 4 von Wien nach Trieft. — Hl.', o. Tran-d^sils, russ. Consul, von Fiume nach Wien. — Hr ^Hormon, __ und Hr. Snuch, beide Rentiers, — nnd Hr. Pl^ini Handelsmann, alle 3 von Trieft nach Wi»n. Den 29. Hi-. F,'^,st yo„ Collana mir Fr. Ge-mahl.n; - ^r. L.tlewood, ._ Hr. Richard, - u. -Vr- Dairele, aUe I Rentiers; — Hr. Demetrio, Handelsmann -. „^ ^^. Steinte, Maler, alle 6 von Tr.est nach W.en. ^. H., ^ei, - und Hr. Ka-steliy, be.de Handelsleute; ^ H,, Werner, Maler,-und Hr. Ber.v.s, Künstler, all«4 von Wien nach Trieft. Den 30. Hr. Buschek. Neuner, von Trieft nach C.U.. - ^r.Dr.karsan, - «>,d H,, Kufn.r, Han- delsmann, beide von Trieft nach Wie,,. __ H,- K^'. mg, Handelsmann, von Tx'eft. — Hr. Mi„^ bis 5>2 Ellen, aufmerksam zu machen, das Stück jetzt von 2.'l bis lw fl., so wie feine ^ breite Weisgarn - Leinen :', Stück von 11, 1^ und 15l fl.; feine '"/4 große Damast-Tischtücher von :l fl. an, in Zwillich von 2 fl. an, Dessert-Servietten, Handtücher und feine Taschentücher, feine Damast - Tischgedecke zu l», 1'^, Itt, ^4 Personen, von !> bis 40 fl. Das Verkaufs Gewölbe ist im Aßanaer schen Hause am Hauptplatze, Nr. »««. HZ« Vl«^«'!,' aus Wim. 3. 561. (3) Bad-Anzeige. Am 1. Mai 1853 wird das Marien Bad in Laibach eröffnet, zu dessen Besuch ergebenst einladet. Jolt. Carl Ko«c*lilcr? Bad - Inhaber. Z. 594. (2) Wohnungs - Veränderung. Forteplanomacher Wit tenz hat jetzt wieder in oer Capuziner-Vorstaot Nr. 5«, nächst oer Post, oie Wohnung bezogen, wo er neue uno alte Forteplano'o zu verkaufen und zu leihen anbietet. Z. 579. (3) Im Schlosse Nassenfuß, '" Untelkrain, ist Wein von meh-rclen Jahrgänge" ;>» verkaufe»-