rutsche Macht CriArtai |f»*n Ticariflas ,n» £«>ntag mergm» und faHrt fllt VUli mit Z»?ell»«g >»'« H»»« »>»»atlt. I—. Mit ®oflt>rrfca»»a* PirrtrilUrifl ». 1.«*. U!bf«c1g (L ».*>, |«mia»t1g II. C.40. Die rl»jc'»' *an. »,« »»«litte« »». »et.-tiieil I» »»d «da>ini«i-I>a» atlS,>i«»«et. — «»-ad»,« Z»s«»»»»g«» mchl deillSsichUgel. Nr. 2: Cilli, Mittwoch den 6. Jänner 1892. XVII Jahrgang. Das Aeutschthum in Hlntersteier-mark. ES ist ein nicht genug freudig zu begrüßen-des Zeichen der alldeutschen Solidarität, welche als unzerreißbare« Band de« BluteS und geistiger Zusammengehörigkeit über die Grenzpfähle hin« auS, welch« oielmarkig deutschen Boden theilen, sich zieht, daß in der Noth und Gefahr deS Kampfes uns auch die Sympathien unserer Vrüder außerhalb der fchwarzgelben Grenzen begleiten. Wir finden in dem Organe des „Allge-meinen deutschen Schulverein' in Berlin ein von einem Herrn I. M a l b u r g gezeichneten Artikel, welcher mit außergewöhnlicher Kenntnis der Dinge ein Bild der nationalen Zustande in der Untersteiermark und in Cilli, das den Schlüsselpunkt und die Hochburg des deutschen Unterlandes bildet, entwirft. Wir wollen dem Verfasser desselben selbst das Wort ertheilen und nur darauf hinweisen, daß auch er in der nationalen Selbsthilfe, die eine aggressive Organisation erfuhren müßte, die Bahnbrecher einer besseren Zukunft sieht. Kür uns Deutsche im Unterlande ist das Bewußtsein, daß das Ange des gesammten deutschen Volkes und sein Herz bei un» im Kampfe zugegen ist, ein kostbares, e« ist eine belebende Wegzehrung, die wir mit in die Reihen des Kampfe» nehmen, die durch solchen Zuspruch geschlossen, niemals wanken werden. Wenn die Oriflamme der deutschen Volksliebe lodert und leuchtet oon den Bernsteingestaden, an welchen sich die Welle des deutschen MeereS bricht, bis zu dem Gletscherroth der südlichsten Alpen und Berge, wird kein Spatenstich deutscher GottcS-erde verloren gehen. Der Artikel, welcher — wie schon erwähnt — in dem Organe „für daS Deutschihum im Auslande', erschienen ist. ein Blatt, welche« bekanntlich von dtm unermüd-lichen Vorkämpfer für daS bedrohte und ver» gift ats Sorkild. ' In Pettau ist eine Brochure erschienen, welche sich mit der Entwickelung der Stadt Pettau befaßt. Die Brochure entstammt d«r berufenen Feder des Herrn Karl Groß, welcher den Cilliern nicht unbekannt ist. In seinen sehr bemerkenSwerthen AuS-führungen über Pettau, wie eS in der Zukunft erstehen soll, kommt Herr Groß auf den Auf-schwung von Cilli zu sprechen, welches er als ein Musterbild hinstellt. Die Schrift, welche wir bestens empfehlen, stellt sich als ein ehrendes Zeugnis für den hiesigen Verfchönerungsverein und Jenen opferwilligen und verständnisvollen )ürgersinn dar, dessen Bethätigung Cilli seine glänzende Entwickelung verdankt. Die Cilli betreffende Stelle lautet: Cilli 1884. Die Stadt stund — stand, wie Pettau heute. Ein Theater von Grund aus neu, wurde eben gebaut. Der Stadtpark, 600 Schritte lang, im Mittel 60—80 Schritte breit, war vor vielen Jahren angelegt worden und dann nichts weiter. Der Sannbäder wegen kamen Fremde, zuerst wenige und dann — ■Mm kümmerte Deutschthum der ganzen Welt. Karl P r ö l l, einem geborenen Steirer, redigiert wird, lautet: Böhmen und Krain ausgenommen, hat die politische Mißwirtschaft des abgelaufenen Jahr« zehntes nirgends in Oesterreich so unheilvolle Früchte zutage gefördert, als in dem südlichsten Theile Steiermarks, in dem Wahlkreis Cilli. Wo vor 10, vor 15 Jahren zwischen den beiden Voltsstämmen der Landschaft von den Windi-schen Büheln abwärts noch die beste Eintracht herrschte, da wird heute von den Kanzeln herab und in den Organen der slavischen VolkSsührer die Lehre gepredigt: „Untersteiermark den Slaven!• Wo sich ehedem die Wenden, die eine unfertige, nur wenig bildungsfähige und deshalb für das Amt. sowie für den höheren Unterricht fast unbrauchbare Sprache besitzen, gerne an die deutsche Cultur anschmiegten, da schwärmt man heute für die Verbrüderung mit den Kroaten. Und wo vormals der Staats-gedanke ebenso hoch gehalten wurde, wie die Religion, und einen festen Schutzwall des Frie-denS bildete, da durchwühlt heute der Pansla-vismuS die VolkSmafseu und macht sie irre an allem, was ihnen bisher heilig war. Man sollte eS nicht glauben, aber es ist eine unleugbare Thatsache, daß die Wühler bei der Regierung die wärmste Unterstützung fanden, und daß die am StaatSruder stehenden Männer dem ruffischen Rubel die Mission, die er ja auch in Oesterreich hat, wesentlich erleichtern. Der vergangene Justizminister. Baron Prazak. hat vor allen daS Aeußerste aufgeboten, die untere Steiermark dem Slavismus iu die Arme zu führen. Er hat nicht allein die Grund-bücher slovenisiert, sondern auch der Geschwornen-dank in Cilli ein von dem früheren sehr ver-schiedeneS Gepräge gegeben. Er hat nicht nur der untersteirischen Notariatskummer eine slove-nische Majorität gegeben, sondern auch die Beamtenschaft mit Aposteln der Ultra- „Den Fremden muß etwaS geboten werden, sollen sie überhaupt und in größerer Zahl herkommen, die Stadt verschafft sich eine neue Einnahmsquelle, die Fremden imdep die Stadt aufbauen helfen." „Die Wiefen und Felder neben dem Stadtparke, bis zum Fuße des Ge-birgeS, müssen in den Stadtpark einbezogen werden, wodurch derselbe mehr als doppelt so groß wird; der Stadtpark ist dann umzuändern und einheitlich herzustellen!- Aber der Grund gehört doch nicht unS I" „So soll ihn die Stadt kaufen!" Wir haben kein Geld, der Theater-bau nimmt un« stark her." „Gilt nicht, Geld muß gefunden «erden !" Zum Glückt für Cilli faßte ein Bürger dieser Stadt •) diese Idee richtig auf. A n° fang« st and er allein; er propa-gierte, fand Anhänger, wenn auch wenige; seiner Beredsamkeit gelang e«, diese zu vermehren. In seinem Feuereifer, in seinem LocalpatriotiSmu« für seine Vaterstadt und in der Besorgnis, die Sache könnte der leidlichen Geldfrage wegen auf die lange Bank geschoben werden, errichtete er An-lagen für die Stadt aus eigenen Mitteln, slavischen Idee durchsetzt, welche den alt-österreichischen Justizbeamten und der deutschen Bevölkerung schroff gegenüberstehen. Als von den zwei Notarstellen in Cilli eine erledigt wurde, glaubten die Deutschen auf die Verleihung der-selben an einen in nationalen Dingen wenigsten« neutralen Candidaten umfomehr zählen zu dürfen, als der andere Notar ohnehin zu den eifrigsten Vorkämpfern des ElaventhumS gehörte. Sie unterließen eS nicht, ihre Erwartungen unzwei» deutig zum Ausdruck zu bring«». Aber kaum war die» geschehen, erfolgte auch schon die Er-nennung. und zwar genau so, wie e« die slavi-schen Führer gewünscht hatten: rücksichtslos setzte der Justizminister einen zweiten slovenischen Notar in das deutsche Cilli. Doch auch die Vorstände anderer Verwal-tüngSzweige haben in der Zeit, da die sloveni-schen Abgeordneten als „slovenische Delegation" noch einen Bestandtheil de«, Gott sei Dank, zer» fallen«! «fernen Ringe» bildeten und den Ministern manchnial gefällig sein konnten, in Untersteiermark Sünden begehen lassen, die, wir wollen nicht einmal sagen vom deutschen, son-dern geradezu ^on, österreichischen Standpunkte au« gar nicht genug zu beklagen sind. Al« nach« einander der Bischof von Lavant und der Abt von Cilli aus dem Leben schieden, welche beide als gute Oesterreich« Freunde der Deutschen gewesen waren und den großslavischen Schrullen der Wendenführer gelinden Widerstand entgegen« gesetzt hatten, da ließ eS der Cultus- und Unter-richtSminister geschehen, daß zur Nachfolgeschaft just Diejenigen berufen wurden, welche die sla» vischen Führer dazu auSersehen hatten. Zu« Abt von Cilli wurde der frühere Vorstand de« Marburger Priesterhauses berufen, der sich durch die Erziehung zahlreicher wendischer Hetzkapläne sehr beträchtliche Verdienste um die grobslavische Sache erworben hatte. Und für den Marburger Bischofsitz schlug er einen Hoskaplan vor, der — roa« leicht vorauszusehen war — sobald er — sie fanden Beifall und verdienten Aner-kennung'? man kam auf den Geschmack und nun giengS lo«. iHoch im ersten Jahre wurde mit dem längst beschlossenen Baue des Eparcasse-gebäude« und der städtischen Kaserne begonnen; die Felder neben dem Stadtparke wurden ange-kauft und durch kostspielige Anlagen in den Stadtpark einbezogen, ebenso durch Ankauf einer angrenzenden Realität der Gebirg«park angelegt, in dem die in Serpentinen angelegten Wege und ein in einer Schlucht mit viel zu über-windenden Hindernissen genial angelegter Weg besonder« erwähnenSwerth sind. Straßenüber-gänge und erhöhte Trottoir« wurden ge-legt, wellenförmige Trottoir« (wie hier am Hauptplatze) wurden in eine wagrechte Lage und da« Straßenpflaster mehr denn je in einen guten Zustand gebracht. DaS Sparkastegebäude drückte durch seinen palastartigen Bau auf seine Umgebung, reizte, spornte zu Häuserbauten; in dessen Nähe wurden zweistockhohe Häuser aufge« führt, wie sie in jeder Stadt wohlgefällig auf« fallen würden. Theater, städtische Kaserne und Sparcassegebäude waren Anlaß zur Eröffnung neuer und Erweiterung bestandener Gassen, ja eine Hauptgasse wurde zur Eröffnung einer Gasse durchbrochen und in allen diesen Gassen V 2 da« Ziel seiner Wünsche erreicht hatte, auch schön sein in der Hosluft der Wiener Burg zum Schweigen verurtheilt gewesene« slavische« Herz entdeckte. In UnterrichtSsragen aber stand Baron Gautsch bi« zu seiner Rede vom 13. November schon ganz aus Seite der slovenischen Wühler die in ihrem Streben, den Unterricht der deutschen Sprache an den Vvlk«schulen der wendischen Landstriche vollständig abzuschaffen, vom Minister mit Wohlwollen unterstützt wurden, trotzdem er sich bei einer etwaigen Ablehnung ihre« ungestümen Slavisierung«begehren« nur an die Argu-mente de« steiermärkischen Lande«-Sch»lrathe« und de« Lande«auSschuffk« zu halten brauchte, welche jenen Begehren gegenüber einwendeten, daß die Kenntni« der deutschen Sprache für die steirischen Slovenen die Bedeutung einer Erwerb«-quelle habe, und daß e« auch dem Staate nicht entsprechen könne, wenn diese Kenntni« mehr und mehr eingeschränkt werde. Der Minister de« Innern, Gras Taaffe, selbst stand hinsichtlich der Berhäischelung der Slovenen seinen College» nicht nach. Al« die wendischen Abgeordneten dem VersöhnungSgraie» zu verstehen gegeben hatten, wie schön es doch wäre, wenn die BezirkSoertretung Cilli« eine slovenische Mehrheit erhielte, wurde da« Gesetz über die Wahl dieses VertretungSkörperS allso--gleich in einer Weise auSgeleg«, die von der seit ungefähr 25 Jahren üblichen vollkommen ab-wich. ES wurden infolgedessen über 70 deutsche Wähler au« der Classe der Höchstbesteuerten gestrichen. Den Recur« der deutschen Partei gegen diese Vergewaltigung, hat der Verwal-tungsgerichtShvf unter dem Vorsitze de« Grafen Belcredi verworfen. Man ordnete möglichst rasch die Neuwahlen der Bezirksvertretung an, und nachdem noch von mehreren Seiten i» diese Neu-wählen in der Weise eingegriffen worden war, daß man wahlberechtigten Beamten die Theil-nähme an denselben einfach untersagt«, wurde endlich mit Mühe und Noth eine in ihrer Mehrheit slovenische BezirkSoertretung zustande gebracht. Dieselbe Bereitwilligkeit bekundete Graf Taaffe, al« die slovenische» Abgeordneten plötzlich da« Bedürfnis fühlten, ein »eueS Geldinstitut, ein« „slovenische" Sparkasse in» Ltben zu rufen. Trotzdem man in Oesterreich mit slavische» Geldinstituten schon Erfahrungen gemacht hat. die nicht angenedm waren, trotzdem man recht gut weiß, daß diese Institute häufig Nebenzwecke verfolgen, welche nicht immer gut zu heißen sind, und trotzdem da« Bedürfnis nach einer neuen Geldleihanstalt angesicht« der tiefen Ver-schuldung der wendischen Landbevölkerung Unter-steiermark« doch wahrhaftig nicht vorhanden war. wurde dem Verlangen der Wendenführer, ungeachtet de« Einsprüche« de« LandesauS schufst«, eiligst willfahren. Das neue Institut wurde durchgehend« im eleganten, modernen Baustyle. Wa« immer gedacht, geplant und doch nicht au«gesührt werden tonnte, z. B. ein allge-meine« Krankenhaus, da« wurde jetzt gebaut und mit einem schönen Ziergarten und mit schattigen Partien umgeben, für Gesunde und Kranke «ine Lust und Freude. Dieser Bau war wieder Anlaß, sowohl zur Regulierung dieser Gaffe, al« auch zu Häuser-bauten in derselben! Eine« ergab immer da« andere, an wa« früher nicht gedacht oder wa« al« nicht nothwendig erkannt wurde, wurde zwingende Nothwendigkeit und — durchgeführt. Und merkwürdig, in Cilli, wo noch vor wenigen Jahren zur Legung von hundert Quadratmeter Flächenmaß Katzenkopfpflaster kein Geld vor-Handen war, wenn andere, noch wichtigere, drängendere Arbeiten nicht zurückbleiben sollten, jetzt war, trotz der vermehrten städtischen AuS-lagen, für die Stadtregulierung genug Geld vorhanden, um die Stadt mit Maulhausner Granitwürfeln zu pflastern. Heute durchzieht ein solche« Pflaster mit erhöhten Seitentrottoir« die zwei Hauptgaffen der Stadt von Norden nach Süden und von Osten nach Westen ein» schließlich . de« Hauptplatze«. wobei bemerkt wird, daß die derartige Pflasterung, die bereit« bei 4000 Quadratmeter Flächenmaß betragen „P-«tfch- Wacht- gerade nach Cilli verlegt, damit der dort bestehen-den, tadellos verwalteten Sparcaffe der deutschen Gemeinde möglichst Abbruch geschehe. Aber nicht genug an alledem l Unter dem Schutze des Versöhnungsministerium« wurde in Untersteiermark ein deutschgeschriebene« Wochen-blatt gegründet, welche« seine Aufgabe, die Interessen der Slovenen wahrzunehmen, in der Weise erfüllt, daß e« kaiserliche Beamte, welche sich sträuben, in da« großslaoifche Horn zu blasen, vor allem Volke verhöhnt und dem Ministerium denunciert, daß e« ferner die Deutschen de« Unterland«« in rohekter Weise beschimpft und mit Koth bkwirft. Diese« Blatt, eines der häßlichsten Preß>rjeugniffe. welche je in deutscher Schrift angefertigt wurden, wird aus dem Dispositionsfonds, der dem Grafen Taaffe von der deutschen Linken so anstandslos bewilligt wurde, heute noch» und zwar sehr au«-giebig unterstützt. Hält man sich all da«, wa« den Deutschen de« Unterlandes im letzten Jahrzehnt entweder mittelbar oder unmittelbar zugefügt worden, vor Augen, so erinnert man sich ganz unwill-kürlich der russische» Ostfeeprovinzrn. In neuester Zeit ist e« in Untersteiermark zwar etwa«-besser geworden. Abgesehen von dem Umschwünge, der sich im ReichSrathe vollzieht, scheint man in RegierungStreisen endlich zu der Einsicht zu gelangen, daß e« denn doch nicht im Interesse des Staate« liege, die Deutschen fort und fort zu verletzen und die Slovenen immer üb«r-müthiger zu machen. Aber der Schade», welchen die Zeit des Versöhnung«taumel« den Deutschen gebracht hat, wird sich, wenn überhaupt, nur schwer wieder gutmachen lassen, jedenfalls aber nur unter der Voraussetzung, daß die Deutschen zur planvollen Selbsthilfe greifen. . Im Unterlande, besonder« im Wahlkreis Cilli, liegen die Dinge ganz eigenthümlich. Da« Bürgerthum der Städte und Märkte ist zum größten Theile deutsch; der Handel und die Industrie sind ebenfalls zumeist in deutschen Händen. In der Stadt Rann und in den Märkte» Tüffer, Hochenegg. Rohitsch, Gonobitz, Weitensteiii und Schönste!» sind die Deutschen entschieden in der Majorität und in der Stadt Cilli befinden sich noch neun Zehnth«il« allen Be >tzeS bei den Deutschen. In den Märkten Lichtenwald, Sachsenfeld. Franz, Wöllan, Oberburg und Lausen dagegen haben die Slovenen da« Uebergewicht, und auf dem flachen Lande herrschen allenthalben die letzteren vor. Doch selbst in Orten, >v«lch«, wie Sachsenkeld. Franz u. s. w. al« .ultraslavisch gelten, sind derartige Verhältnisse, daß wenige intelligente deutsch« Besitzer genüge» würden, hierin eine Wendung herbeizulühren, Im Allgemeinen — und bei der bi« in die tieferen Schichten des Volk?« wahr« nehmbaren Vermischung de« slavischen mit dem deutschen Blute kann da« auch gar nicht wunder- dürfte, noch nicht beendet ist und in den anderen Güssen der Reihe nach fortgesetzt wird. Wien hat kein schönere«, bessere« Pflaster. Da« und noch viele« andere von der Stadt-gemeinde Durchzuführende hat, ungeachtet der seit Jahren fortgesetzten Stadlregulierung«- und Verschönerungsarbeiten. noch lange kein Ende, es wird noch Jahre hindurch fortgesetzt werden müssen und hiesür immer Geld vorhanden sein, trotz Theaterbau, Kasernbau. Sparcassebau, Spitalsbau. Quaibau. Stadtpflasterung. Reali-tätenankauf u. f. w. Woher nur da« heidenmäßig vi«l« Geld gekommen fein mag, um alle diese kostspieligen Bauten und sonstigen nicht unbedeutenden Mehr-arbeiten gegenüber den in früheren Jahren üblichen in so kurzer Zeit ausführen zu können? Vom ersten Baume, der zur Verschönerung der Stadt gesetzt; vom ersten Stein, der zur Stadt-regulierung gelegt; vom ersten Kreuzer, der sür die Vergrößerung und Umgestaltung d«« Stadt-parkes verausgabt würd«. — von dah«r ist da« viele Geld gekommen, und dann durch die Macht der Umstände, al«' zwingende« Gebot. Diese« zwingende Gebot war aber nicht« andere«, als ein richtige« Erkennen der Con-sequenzen für da« Ausblühen der Stadt, die Einreihung derselben in die modernen Städte, 1892 nehmen — ist ja im slovenischen Volke von . einem Deutschenhosse nicht viel zu v«rspür«n. Al« für die Deutschen »achtheilige Umstände müssen dagegen die Maßlosigkeit der von den slovenischen Führern, namentlich von einem Theile der Geistlichkeit, betrieben«» Deutschenhetze und die Thatsache bezeichn«! werden, daß die begab-teren Slovenen naturgemäß nach den Verkehr«-centren drängen. Soll dem Rückschritte de« Deutschthum« in Untersteiermark ein End« gemacht werden, fo wird sich dasselbe nicht mehr auf da« Wohl-wollen der Regierung verlassen, sich nicht mehr auf die Abwehr beschränken dürien. sondern selbst eingreifen und zum Angriffe übergehen müssen, der zielbewußt zu führen wäre, wobei der Mit-hilke der Deutschen d«S geschlossenen Sprachgebiete« allerdings nicht entratben «erven könnte. In welcher Weise der Uebergang zur Offensive bewerkstelligt werden müßte, da« zu besprechen behalten wir un« vor. Wir deuten für diesmal nur an. daß e« sich sowohl um di« Heranziehung eine« deutschen Nachwachse« für d«n Gewerbe« stand, al« auch um die Besiedelung eine« Land-striche«, der seiner großen Fruchtbarkeit, seiner billigen Arbeitskraft wegen eine gute Bodenrente abwirft, selbstverständlich um eine Besiedelung mit deutschen Landwirte» handeln würde." Wir richten am Schlüsse obiger AuSfüh-rungen des deutschen Blatt«« nur noch an Se. Excellenz, den Minister Graf Kuenburg/ di« Bitte, sich von der Wahrheit des dar-gestellten Sachverhaltes zu überzeugen, damit er in der Lage ist, die weitere Verkümmerung und Bedrohung de« zurückgedrängten Deutschthum«« in der Untersteiermark, daS in dem a u f g «-zwungenen Kampfe um di« letzten Rest« seines Bestandes ringt, in der Zukunft abzu-wehren. politische Rundschau. Nunmehr verlangt auch der Hohenwartclub feinen»Minister. Bezeichnend genug für unsere Verhältnisse gilt der Graf Kuenburg nicht etwa als Vertrauensmann de« deutfchöster» reichische» Volke« in feiner Gesammtheit, sondern er wird al« Partei- und Clubminister reclamiert. Sind der Clubzwang und die darau« resultierenden Clubverhälinisse schon «in« sehr wenig erfreulich« Errung«nschaft, so ist der Club-minister eine Specialiiät, welche nur einer solchen Verworrenheit der politischen Situation wie sie dermal«« bei un« herrscht, sein Entstehen dankt. E« zeigt aber von einer besonderen Be-scheidenheit. wenn der Hohenwart-Club, der schon in den Grasen Falken hayn und Schönborn zwei Vertreter aus der Mmisteibank hat. wahr-scheinlich, weil alle gut«n Dinge drei sind, »och einen dritten Minister verlangt. Da« „Ober-steirerblatt" meldet, daß sich der ReiSrath«- infolge dessen da« Zuströmen von Fremden zum zeitweiligen und bleibenden Aufenthalte, die Ver-mehrung der Einwohnerzahl und mit allem diesen die unausbleiblich zunehmende Wohl-habenheit ihrer B«wohner. Und da durfte, um die« vorgesteckte Zi«l zu erreichen, von Seite der Stadt mit Tausenden von Gulden nicht gespart werden; mit kluger Berechnung und scharfem Blicke in die Zukunft war man sich klar bewußt, daß jeder sür die Stadt verau«-gabte Gulden in anderer Art und auf anderen Wegen im Krei«laufe ihr hundertfach zurück« fließen und sie in den Stand setzen wird, die außergewöhnlichen größeren Ausgaben succefive zu decken und wenn nicht zu decken — wa« nicht« auf sich hat. denn bei solchen folgenreichen Zukunft«unternehmungen müssen Opfer gebracht w«rd«n — so doch «in« vermehrte Einnahme zu erzielen, um den ferneren Ausbau der Stadt leichter fortsetzen zu können. Da« hat Art. — Unterdessen wurde an der Vervollkomm-nung und Verschönerung de« Stadtparke« un-ausgesetzt weiter gearbeitet und richng befindet sich in den,selben seit vorigem Jahre eine eben-so geräumige al« schöne Restauration, die sich ob de« darin Gebotenen eine« zahlreichen Zu* spruche« erfreut und einen weit verbreiteten 1892 abgeordnete. Graf Stürgkh, um das durch den Rücktritt des Freih. von Berg erledigte LandtagSmandat bewirbt. Sollte also doch Graf Stürgkh der kommende Landesausschuß sein ? ! Die russischen Truppenanhäufungen an der deutsch-österreichischen Grenze machen bekanntlich dem deutschen Reichskanzler weniger Sorgen, als man annehmen sollte. In seiner letzten Redt vom 27. Nov. erklärte er. man möge sich mittelst eineS Zirkels und einer Garnisonskarte überzeugen, daß aus einen Raum von 300 Kilometern zu beiden Seiten der Grenze diesseits mehr Truppen liegen, als auf russischer Seite. Die „Köln. Ztg.- hat diese», Vorschlage entsprochen und ist zu »ach-stehendem Resultat gelangt: Aus Deutschland kommen daS 1., 5.. 6.. 17. Armeekorps ganz und das 2., 3.. 12. Armetkorps theilweist. Deren Stärk« beträgt 190 Bataillone Fußtruppen, 136 Schwadronen, 154 Batterien. In die Fuß» truppen sind Eisenbahn» und Pionier-Bataiflone eingerechnet. Auf ö sterreichisch-un garischer Seite liegen in jenem Grenzgebiet ungefähr: 136 Bataillone, 96 Schwadronen. 68 Batterien. Die deutschen und di« österreichisch-ungarischen Grenztruppen betragen daher zusammen: 326 Bataillone, 232 Schwadron««, 252 Batterien. Dagegen zählt Rußland aus dem entsprechenden Raume: 471 Bataillo n«, 300 Schwadronen. 175 Batterien. ES hat somit 145 Bataillone und 98 Schwa--dronen mehr, 77 Batterien weniger. Diese geringer« Stärkt der Artillerie ist jedoch nur scheinbar, denn die Minderzahl der Batterien gleicht sich durch die größere Geschützstärke der russischen Batterien (8 Geschütze bei den sabrenden Batterien) auS. ES befinde sich somit selbst in dem sür Rußland so günstig abgemessenen Grenzgebiet von 300 Kilometer Halbmesser eine ganz bedeutende russische Utbermacht. Wäre der Grenzstr:ifen schmäler gezogen, so würde dieselbe noch vielmehr zutage treten. Auch in Dänemark hält die RüftungS-wuth. die moderne, europäische Influenza, große Bevölkerungskreise in Athem, vielleicht wäre da« Kneipp'sche Recept, demzufolge die mysteriöse Influenza durch einen Kübel kalten WasserS über dem Kopse sich curieren läßt, auch für die militärische Großmannssucht der dänischen Kriegs-panei probat. In Dänemark handelt eS sich nämlich wieder einmal um die Befestigung K o p e n -hagenS. Infolge des hartnäckigen Widerstandes de» FolkethingS in der BtfestigungS-Frage wurde 1885 an daS dänische Volk ein Aufruf zur „frei-willigen Selbstbesteuerung" erlassen und eifrig agitiert. Dieser Bewegung, nach welchem Muster sich in Norwegen und Schweden eine entsprechende Agitation bildete, verdankt Dänemark unter Andern« ein ganzes stark befestigtes Fort, das „Garderhöh«n"-Fort, daS, aus diesen Mitteln errichtet, im nächsten Jahre in compl«t«m Zustande guten Ruf besitzt. Im Sommer und Winter werden darin Festlichkeiten abgehalten. Nicht genug, in unmittelbarer Nähe derselben wird der Bau eincS Fremden-Hotel bereits geplant. Der Eillier Stadtpark ist, was seine An-lagen, die reizvollen Partien, die einnehmende bestehende Schönheit im allgemeinen und seine Instandhaltung im besonderen anbelangt, heute in einem Zustande, der Fremden, die auch schon etwas in der Welt gesehen haben, ob seiner prachtvollen Schönbeil und Lieblichkeit Staunen und Verwunderung abringt; der Eillier Stadt« park hält auch mit Parks größerer Städte einen vortheilhaften Vergleich aus, während Städte die an Umfang und Einwohnerzahl weit größer sind, sich eines so schönen und großen Parks nicht rühmen können. Bei genauer Kenntnis von anderen Parks, kann kühnlich behauptet werden, daß der Eillier Stadtpark unter den Parks von Mittelstädten der größte und schönste in unserer Monarchie ist. Er ist aber auch den Eilliern ans Herz «ewachsen, er ist ihr Kleinod, ihr verhätscheltes ind; ein Jeder ist bemüht, zum „Wohle" desselben in irgend etwas beizuttagen, sei eS in größeren Geldbeträgen, sei es in Bäumen, W-cht- dem KriegSministerium übergeben werden soll. Es ist eines der stärksten FonS in der Kopen» hagener Befestigung von der Landseite her; eS ist sturmfrei mit bombenfesten Kasematten und Kasernen, die 600 bis 800 Mann einen sicheren Zufluchtsort gewähren. Bestückt wird daS Fort mit neun Panzerlafetten. einem transportablen Panzerthurme, Mitrailleusen und anderen Ge-schützen. Des Weiteren erwarb die „Selbsthe-steuerung" den Grund und Boden für daS »Gammelmofegaard"rFort und hat diesen jetzt, nachdem sie dort bedeutende Erdarbeiten auS-geführt und drei Panzerlafetten angebracht hatte der RriegSleitung übergeben. Wie weil die Verhetzung der Völker übrigens gehen kann, ist aus dem Umstände erhellig. daß rassische Zeitungen in der schrecklichen Nothlage, m welcher sich Rußland befindet, deutsche Hilse in der frechsten Weise ablehnen. ES ist eine Todsünde, wie daS noth-leidende Volk überall von den Wortführern und Macher» der öffentlichen Meinung betrogen wird. Wie wird da daS Gericht ausfallen, welches daS erwachte russische Volk einst halten wird! „Oesterreich, du halt es öelser"' Im deutschen Reichstage hatte der social« demokratische Abgeordnete Bebel behauptet, die Steuerzahler in Deutschland seien bereits über-lastet. Die .Köln. Zeitung" weist demgegenüber auf die ungleich höheren Steuerlasten in Oesterreich-Ungarn hin. DaS Blatt schreibt: »Die Grundsteuer beträgt in Oesterreich 22 7 Percent des Reinertrages, der, w>e vielfach belegt werden kann, außerordentlich hoch catastriert ist. Die Gebäudesteper von vermutheten Häusern, beziehungsweise Wohnräumen in kleineren Städten 20, in den größeren 26»/, Percent des von ihr betroffenen Einkommen«. Die Erwerbsteuer ist zwei- bis dreimal so hoch, wie die noch zu Recht bestehende in Preußen. Das Salzmonopol ver-theuert den SalzpreiS im Verhältnisse zu den ProducüonSkosten um 600 Percent. DaS Zahlen-lotto besteuen die Spielenden mit fast der Hälfte de« Betrages der Einsätze. Die Biersteuer ist die höchste in Europa. Auf Wein. Most, Schlacht» und Stechvieh. Fl.isch u. s. w. besteht eine hohe Verzehrung«steuer, die den Preis billigen Land-meines oft mit 20—30 Percent trifft. In den größere» Städten erhebt der Staat von 200 Gegenständen des täglichen Verbrauches Thorabgaben, oft bis zu 26 Percent des Werthes. Gebüren und Stempel belasten fast ausnahmslos jede» Rechtsgeschäft. Die Erbschaftssteuer geht bei Nichtverwandten bis zu 10 Percent des Erb« theiles. Die Uebettragung von unbeweglichen Gütern durch Kauf ist ohne Rücksicht auf etwaige Schulden einer BermögenSübertragungSgebür von 4s/g Percent des Werthe« unterworfen. Dazu gutem Rath und in guten Vorschlägen; er ist ihr Stolz und sie wissen, daß er ihnen Leben und Wohlhabenheit bringt und gibt. Bei Wassercatastrophen, von welcher der Park leider oft heimgesucht und mitunter arg devastiert wird, durchzieht ein allgemeines Weh die Stadt. DaS sür daS Wohl der Bewohner besorgte Oberhaupt ochen. Demselben hat sich heute früh die überwiegende Majorität der Arbeiter angeschlossen und wird bis zur Nachmittags-schicht der AuSbruch eines allgemeinen S t r i k e S erwartet. Gestern wurden zur Ver-stärkung der Gendarmerie 24 Mann Gendarmerie Hieher entsendet. Die Ruh« würd« bis jetzt nicht gestört; auch blieben diejenigen, welche noch heute früh, die Arbeit aufgenommen hatten, unbehelligt. AuS Brunn wird hieher gemeldet, daß der Strike auch im ganzen Kohlen-werkSgebiete von Wies ausgebrochen und dort schon deute früh ein allgemeiner gewesen ist. Trisail, 2. Jänner. Die Bergarbeiter inTrifail, Oistro, Hrastnigg habrn seit gestern abendS die Arbeit eingestellt; sie verlangen die Erfüllung der am Grazer Con-gresse beschlossenen Forderungen. Die Ruhe wurde bisher nicht gestört. Eine Gendarmerie-Verstärkung ist angekommn«. In Hudajama ist ebenfalls «in allge-meiner Strike ausgebrochen, Buchberg ist bisher rudig. BezirkShauptmann Dr. Paul Wagner ist üach Trisail. BezirkScommissär Tax nach Hrastnigg, BezirkScommissär Leutnant! nach Hudajama abgegangen. ES wird allgemein achtstündige Arbeitszeit verlangt. Köflach. 2. Jänner. Sämmtliche Berg-arbeiter des hissigen Revieres, mit Ausnahme der Zangthaler und Mitscher Bergarbeiter, haben heute die Arbeit eingestellt. Köflach 2. Jänner. Der hiesige Gen-darmerieposte» wurde um zwölf Mann verstärkt. Die für gestern angesagt gewesenen Versamm-lungen wurden behördlich untersagt. DeutschlandSberg. 2. Jänner, Mittag. In den Kohlenwerken Brunn-Schönegg find heute 500 Arbeiter nicht angefahren; dieselben verlangen Lohnerhöhung. Die Leute verhalten sich vollkommen ruhig. Auch in anderen Kohlen-w«rken deS Revieres, insbesondere in S t«i«r-egg. ist der Strike zu gewärtigen. Ans Sagor wird unterm 4. Jänner der „Deutschen Wacht" gemeldet; Am 2. Jänner kamen etwas über 500 Bergknappen aus Trisail über das Gebirge und den Ort Sagor, passierten in Doppelreihen die Gewerkschaft mit lauten Zurufen, um bei dem Bergwerke Kisoutz ^lus-stellung zu nehmen, allwo die Trifailer Strei-kenden den noch an der Arbeit gewesenen Sagorer Knappen den Befehl ertheilten. sosoN die Arbeit einzustellen.— was um 10 Uhr vormittags geschah. Die Sagorer Knappen niußten — obwohl die beabsichtigte Arbeiter - Versammlung am 1. Jänner infolge behördlichen Verbotes nicht stattfand — von der Absicht der Trifailer Arbeiter durch Agitatoren verständiget worden sein, da «S sonst nicht anzunehmen ist. daß die Knappen auf den einfachen Zuruf in die ein-zelnen Schächte und Stollen die Arbeit einzu-stellen, auch sofort Bergeisen und vezehe zur Seite geworfen und den Arbeitsort unter der Erde zu so ungewohnter Zeit verlassen hätten. Die nun seit mehreren Monaten im Bergbau-betriebe eingeführte achtstündige Schicht wäre erst um 2 Uhr nachmittags beendet gewesen. Nach Einstellung der Bergwerksarbeit begab sich der Trupp Trifailer Knappen am Rückweg in die Gewerkschaft, allwo die Rädelsführer Be-fehle zur Einstellung der Arbeit auf der Kohlen-Wäscheanstalt, in der Zinkschmelze und in der 1£92 Glasfabrik ertheilten. — Die Kohlenwäfche-arbeiter verließen sogleich die Wäscherei, während die Zinkschmelzer, trotz wiederholter Aufforderung der Streikenden die Arbeit ruhig fortsetzten und erst am nächsten Morgen zum große»' Theil nicht zur Schmelze erschienen. Nachmittags — nach Vollendung dieser TageSarbeit — begaben sich die Trifailer Streikenden nach Hause. Mittag» mit dem Eilzug« langten Herr BezirkShauptmann Grill und Herr Ob«rberg-Eommiffär Toldt in Sagor an. — Nachmittags kam Infanterie aus Laibach an, welche zur Ge-werkschaft Sagor und zum Bergwerke Kisoutz dirigiert würd«. Der Gendarmerieposten in de» deutender Anzahl verstärkt versieht den Patrouillen-dienst. Der gestrige Tag Sonntag verlief voll-kommen ruhig. In der Glasfabrik was da« bereit« geschmolzen« Material« zum Aufarbeiten und verrichteten die Glasmacher während der verflossenen und während de« heutig«n Tage« ihren Dienst unter Schutz der Gendarmerie und de« Militär«. Gestern früh fanden die Glasarbeiter vor deren Thüren — zum Theil in den Woynungen selbst — Arbeiterblätter, die während der Nacht oon unbekannter Hand dort-hin gelegt worden sind. Im Zangthal, stellten die Arbeiter an ihre aus Wien herbeigeeilt« Gewerke L. A. Z a n g folgende Forderungen : .Ersten« : Die Gedinge müssen so geregelt werden laut deS Bergmann - Eongreßbeschluffe«, daß der Häuer nicht unter fl. 1.50 und der Förderer nicht unter fl. l.20 bei GedingSarbeit verdienen kann. Der Herrenschichtlohn bleibt wie bisher uno-r-ändert. Es möge erlaubt sein, daß wenn der > Arbeiter nicht gerade am 15. des MonateS die Kohle ansagen kann, er auch berrchtigt ist, di«-selb« an einem anderen Tage anzusagen. Die Wohnung der Familienparteien, welche am 15. gedankt werden, sollen erst am nächsten 15. z» räumen sein. DaS Geding soll am 4.. längstens am 5. gegeben werden. Ein jeder beim Bergbau be» schäf'.igt« Arb«it«r und jede Arbeiterin sollen die 8 Stundenschichten erhallen. Es soll auch aus der Rutsche mehr auf die Blech' achtgegeben werden, damit der Arbeiter nicht muthwilliger-weise die Hunde verliert und zuletzt noch um die Hunde streiten muß." Diese Resolution wurde von der Frau Ge-werke Ludovica August Zank angenom-men, in zwei Exemplaren ausgefertigt und unterzeichnet. Daß Frau Z a n g die For-derungen der Knappen bewilligte, ist ein ehrende«, unvergängliches Zeichen ihrer erleuchteten Men-schenliebe und aufrichtigen Arbeiterfreundlichkeit. Hoffen wir. daß auch die anderen Arbeitgeber diesem Beispiele folgen werden. Denn, wenn Frau Zang sich mit einem kleineren Unternehmers«-winn bescheidet, so wird eS wohl auch beispielS-weise der „Trifailer KohlenwerkSgesellfchaft" nicht unmöglich sein. AuS Köflach, 3. Jänner wird gemeldN: Die Sinkenden verhalten sich vollkommen ruhig. Die Forderungen, welche dieselben, und zwar direct an die Generaldirectionen gestellt haben, bestehen in einem Minimallohn für Häuer von 1 fl. 50 kr., sür Förderer von 1 fl. 20 tr. per achtstündiger Schicht. Abschaffung des Gedinge«, freies Oel und Wohnung. — Die Bergverwal. tung Köflach hat heute nachstehende Kund« machung an die B«rgarbeiter vom FranziSci» Schacht. Pendl-Bau und der Hödl-Grube er-lassen: „Die Generaldirection drr österreichischen Alpinen Montangesellschast hat die aus dem Grazer Eongresse der Bergarbeiter vom 25. und 26. v. M. ausgestellten und derselben von Euch vorgelegten Forderungen mit Rücksicht aus die in der Kundmachung vom 23. Dezember 1891 bereit« erhaltenen Konzessionen als unerfüllbar abgelehnt, worauf oon Euch die Ardtit einge-stellt worden ist. Nachdem Ihr durch diese un-gesetzliche Handlung gegen die Dienstordnung deS hiesigen Revier«« verstoßen habt, werdet Ihr ausgesordert. die unterbrochene Arbeit bi« Donnerstag, 7. Jänner d. I., wieder aufzu» nehmen, widrigenfalls Jeder, der sich an diesem Tage zur Arbeit nicht einfind«» würde, gemäß § 28 der Dienstordnung unnachfichtlich entlassen und abgerechnet werden wird. Bergverwaltung Köflach, am 4. Jänner 1892 • 1892 Trifail, 4. Jänner. In der N^cht vom SamStag aui Sonntag ist au« Laibach ein Bataillon de« Infanterieregimentes FZM. Freiherr v. Kahn hier eingetroffen, da man ernstliche Unruhen befürchtete. Vorgestern früh kam e» zu Ausschreitungen. Arbeiter, welche wie gewöhnlich die Schicht beginnen wollten, wurden von den sinkenden Arbeitern mit Gewalt von der Arbeit abgehalten. Heute früh wiederholten sich ähnliche Vorfälle, doch gelang e«, die Strikenden durch gütliche« Zureden davon abzuhalten, ihre Genossen in der Arbeit zu stören. Ein Theil der Arbeiter fuhr in di» Schächte ein. Auch nach Sagor zog ein Tr»pp hiesiger Arbeiter, um ihre Genoffen oon der Arbeit abzuhalten. Aus Stadt und Land. Ernennungen. Das k. k. Ober-LanbeS-gericht sür Steiermark, Kärnten und Krain hat den RechtSpraktikanten Josef Poffek zum Aus» «Kanten sür Steiermark, und ven Gerichtshof« Lanzlisten Paul Grahooac in Eilli zum Kanzlei - Adjuucten beim k. k. KreiSgerichte in Cilli ernannt. Volksbewegung. In Cilli wurden im Jahre 1891 geboren 289 Personen. Die Sterb-lichkeitsziffer beträgt 202 Personen, insofern die 143 Personen, welche im Spitale gestorben sind, nicht inbetracht kommen. Getraut wurden 76 Personen. Neujahrsentschuldigungskarlen haben ferner gelöst: Die Herren Weiner Julius 2 fl. und Sklona W«f 2 fl. — Mosarlfeier. E« ist einem Versehen zuzuschreiben, daß wir in unserem Berichte über die Aufführung der Mozartseier die Verdienste des Herrn Oberlehrer«, I. Vratsch ko. um da« Zustandekommen des Ganzen nicht erwähnten, wa« wir hiemit mit Vergnügen nachholen. Zu-gleich machen wir daraus aufmerksam, daß die VereinSleiiung deS Musikvereines auf vielfache« Verlangen am Sonntag, den 10. d., neben der Wiederholung de« .Schaufpieldirector" dank der Zusage der Herren Dilettanten da« Lustspiel .Das Recept gegen die Schwiegermütter" zu ermäßigten Preisen aufzuführen gedenkt. MuslKverein. Der hiesige Musikverein wird am 14. d. M. im Hotel „Erzherzog Johann" seine Jahresversammlung abhalten. Virhpässt. Ein Erlaß der k. k. Statthalterei fordert all; marklberechtigten Gemeinden auf. oon nun an Sorge zu tragen, daß auf allen Biehmärkten die ordnungsgemäße Umschreibung der Viehpässe in der Weis« vorgenommen werde, daß auf der Rückseite de« Viehpasse« einfach die Bemerkung zugesetzt werde: „Räch . . . (Bestimmungsort"), und daß dieser Bemerkung , das Siegel der Gemeinde, Datum und Unter-schrist deS Gemeindevorsteher« oder de« hiezu bestimmten Stellvertreter« beigefügt werde. Diese Umschreibung des Bestimmungsorte« auf Biehpäffen muß hauptsächlich sür solches Vieh vorgenommen werden, welches von Händlern gekauft wird und zum Auftriebe auf andere Liehmärkte bestimmt ist. postroute Cilli Wöllan. Infolge der Eröffnung der Eisenbahn Cilli-Wöllan wurde mit 28. d. M. mit der Postbefö rderung durch die Züge dieser Bahn begonnen. Hienach erhalten die Postämter Sachsenfeld. St. Peter im Sannthale, Heilenstein, Fratzlau, Rietzdorf, Schönstein und Wöllan die Verbindung mit den betreffenden Bahnhöfen und werden demzufolge die bisher bestandenen Ettaßenpostcurse. und zwar die täglich »weimaligen Postbotenfahrten »wischen Sili und Wöllan, die täglich »weimaligen Postbotenfahrte» zwischen Echönstein und Wöllan aufgelassen, die täglich »weimaligen Postbotenfahrten »wischen Eilli und Fran» aus die Strecke St. Peter im Sannthale-Franj, di« tägliche Postbotenfahrt »wischen Cilli und Oberburg auf die Strecke Rietzdorf-Oberburg beschränkt, die k. k. Poststalion in Cilli ausgelassen, »wischen Rietzdorf und Oberburg «ine tägliche »weite Postboten-fahrt neu «ingerichtet, im Zusammenhange damit die täglich »weimaligen Postbotenfahrten »wische» Laufen und der Postauswechslungsstelle TnuttmannSdorf auf täglich dreimalige Postboten- „De«tfch- Pß«cht* fahrten vermehrt und die wöchentlich dreimalige Fußbotenpost zwischen Leutsch und Laufen in eine tägliche Fußboteapost umgewandelt. Die Ordnung, nach welcher die täglich »weimaligen Post-botenfabrten »wischen St. Peter im Sannthale und Fran», dann »wischen Rietzdorf und Oberburg »u verkehren haben, ist folgende: 1. Zwischen St. Peter im Sannthale und Fran». Erste Fahrt: ab St. Peter um £ Uhr 30 Minuten v»rmittags, an Fran» um 11 Uhr vormittag« ; ab Fran» um 4 Uhr Früh, an St. Peter um 6 Uhr 25 Minuten Früh; — im Anschlüsse an die Züge Till i-Wöllan Nr. INI 1 und 1912. Zweite Fahrt: ab St. Peter um & Uhr 15 Minuten nachmittags, an Fran» um 8 Uhr 5 Minuten abends; ab Fran» um t2 Uhr 30 Min. mittags, an St. Peter um 3 Uhr 20 Minuten nachmittags; — im Anschlüsse an die Züge Cilli-Wöllan Nr. 1913 und 1914. 2. Zwischen Rietzdorf und Oberburg. Erste Fahrt: ab Rietzdorf um 9 Uhr 15 Minuten vormittag«, an Oberburg um I Uhr ' 40 Minuten nachmittag»; ab Oberburg um 3 Uhr nachmittag«, an Praßberg um 6 Uhr 15 Minuten abends; ab Praßberg um 5 Uhr l 5 Minuten Flüh, an Rietzdorf um 6 Uhr 15 Minuten Früh: — im Anschlüsse an die Lüg« Cilli-Wöllan Nr. 1911 und >912. Zweite Fahrt: ab Rietzdorf um 6 Uhr abends; an Praßberg um 7 Uhr abends; ab Praßberg um 5 Uhr Früh, an Oherburg um 8 Uhr 10 Minuten vormittags; ab Oberburg um 10 Uhr 35 Minuten vormittag«, »n Rietzdorf um 3 Uhr nachmittags; — im Anschlüsse an die Züge Eilli-Wöllan Nr. 1913 und 1914. Ein slkiermärkischer Schuhmachertag wird nächstens in Graz stattfinden. Da« Einberufung«-Eomitö besteht au« folgenden Herren: G. Jurcic. Vorstand der Grazer Schuhmacher-Ge-noffenschast, Obmann; S. Petutschnig, Vor-ständ der Schuhmacher-Gensffenschast, Umge-bung Graz. Odmann-Stellvertreter; Vincenz Schönemann, Vorstand-Stellvertreter der Grazer Schudmacher-Ge'nossenschaf«, Schriftführer; Jakob Zitterer, Ausschuß-Mitglied ; Johann Pungracic, Obmann de« Grazer Rechtsschutz-Vereines; Jodann jUhl. Vorstand-Stellvertreter der Ge-noffenschast Umgebung Graz; Johann Schnee-berger. Ausschuß-Milylied der Ger.offenschaft Umgebung Graz; Franz Krasser. Vorstand der Leibnitzer Schuhmacher-Genossenschaft. DaS Programm des Schühmachertage« lautet: „1. Die wirtschaftliche und politische Lag« der Schuh-macher Steiermarks. 2. Organisation. Schaffung von Genoffenschasts'Verbänden. 3. Abschaffung de« SitzwesenS. sowie strenge Handhabung der gesetzlichen Bestimmungen über Gewerbesteuer durch Strafbau«- und Militär-Personen. 4. Ab-schaffulig des Hausierwefen« und der Wander-Warenlagerunö Regelung der Jahrmärkte. 5. Abgrenzung der Hausindustrie beim Schuh-machergewerbe. 6. Aenderung der HZ 15, 37 und 38 der Gewerbegesetz-Novelle vom Jahre 1883. Schuhwarenhändler und Eonfectionäre sollen nicht berechtigt sein, Bestellungen nach Maß entgegenzunehmen und Reparaturen zu versertigen. 7. Trennung der Handel«- und Ge-werbekammer. 8. Erweiterung der Genoffen-schastSrechte. Strafgelder sollen in die Genossen-schaftScasse fließen. 9. Uebernahme von Lieser-unaen ärarischer Arbeite» durch die Genossen-schaften. Eonobih, 4. Jänner. (Die Sylvester-feier) der freiwilligen Feuerwehr und Bür-gerschaft oon Gonobitz, welche am 31. d. M. im „Hotel Hirschen' stattfand, zeigte infolge deS zahlreichen Besuches daS schönste Bild der be-kannten Gonobitzer Gemüthlichkeit und Un-gezwungenheit. Bis in die späteste Morgenstunde wurde dem Tanze gehuldigt und heute noch wird der animierte schöne Verlaus deS Feste« besprochen. — Dem Vereine aber giengen durch die Großmuth der Gönner fl. 158.60 ein. Auch muß der ausgezeichneten Sauerbrunner Kurkapelle gedacht werden, welche unter ihrem tüchtigen Kapellmeister Schmid lustige Stücke spielte. W. B. St. Qonhard, 1. Jänner. (Die hiesige freiwillige Feuerwehr) veranstaltete am Sylvesterabende einen Glück«-Hafen, resp. Tombola mit Tanzkränzchen, wobei ein Reinertrag »vn 26 fl. zugunsten der Ver-einscaffe erzielt wurde. Herrn Dr. H. B e n t s ch sei für die Veranstaltung der Sammlung von b Bestgeldern, den Spendern für die gewidmeten Gelder und Beste, dem FeuerwehrauSschusse für die Durchführung und den Theilnehmern für ihr Erscheinen der öffentliche Dank ausgedrückt. W. Marburg. 3. Jänner. (AuS der G e-meindestube.) Am 2. d. stattgehabten Gemeinde« rathSsitzung wurde Herr N a g q Alexander, Ingenieur, einstimmig wieder zum Bürgermeister der Stadt Marburg gewählt: in der gleichen Weise wurde Herr Dr. Han« S ch m i d e r e r. zum Bürgermeister-Stellvertreter, und zu den Stadt-räthen Dr. G r ö g l Raimund. Dr. L o r b e r Heinrich. G r u b i t s ch, Johann Kaufmann (neu) und S w a t y Franz (neu) gewählt. Pellall, 1. Jänner. (D e r hiesige landwirtschaftliche Verein) ve» sendet folgendes Eirculare: Der Absatz 5 111 de« Schlußprotokolle« zum isterreichisch-ungarisch-italienischen Handelsvertrag« beschwört eine große Gefahr sür die österreichischen Weinproducenten heraus. Nach dieser Bestimmung soll der Ein-fuhr«zoll für italienische Weine von dem Be-lieben Italiens abhängig gemacht werden. Wa« dieser Umstand bei der großen Wein-überproduction und Exportsähigkeit Italien« sür gefährliche Folgen für unsere Weinproducenten zufolge haben muß. bedarf wohl keiner weiteren Erörterung. Die Au«fuhr Italien« an Wein bezifferte sich bi«her auf mehrere Millionen Hectoliter, wovon aber ein großer Theil seinen Weg nach Frankreich nahm. — Seitdem sich aber in diesem Lande die Weinernte bedeutend gehoben hat, infolge dessen eS nicht mehr im früheren Maße auf fremden Wein angewiesen ist, hat e« seine Zollschranken gegen Italien wieder geschloffen. E« kann daher keinem Zweifel unterliegen, daß Italien von dem ihm ringe-räumten, aber bisher nicht ausgeübten Rechte, feinen Weinzoll zu 5.77 Franc« oder noch nied-riger herabzusetzen. Gebrauch machen wird, um seine überschüssigen Weine oon mehreren Mil-lionen Hektolitern in da» österreichische Eonsum-gebiet zu versenden. Schon jetzt sind die Wein-gartsbesitzer durch die Reblau« und Blattkrank-heit arg geschädtget und viele Existenzen bedroht. Welche Zuiunft steht aber den Weingartsbesitzern erst bevor, wenn die Absatzgebiete durch die bei-spiellos billigen Weine überschwemmt würden? In Südtirol. Niederösterreich und in Ungarn sind die berufenen Körperschaften' bereit« zusammenge-treten, um geeignete Schritte zur Abwendung der geschilderten drohenden Gefahr zu veran-lassen. Auch un«, namentlich in Untersteiermark, liegt e« im Interesse der Existenz lausender von Weinproducenten ob, in gleicher Weise vorzugehen. Der Landwirtschaftliche Verein in Pettau hat bereits zu dieser Frage Stellung genommen, und beschlossen, eine Abordnung an da« Ministerium zu senden, außerdem aber an beide Häuser de« ReichSrathe» Petitionen durch die betreffenden Abgeordneten übergeben zu lassen, damit der Absatz 5111 de« Schlußprotokolle« de« italienischen Handelsvertrages nicht zur Annahme gelange, beziehungsweise für die Weinproducenten Oester-reich« in günstigerer Weise abgeändert werde. ES wäre aber zur Förderung der Angelegenheit sehr ersprießlich und hochwichtig, wenn von Seite aller berufenen Körperschaften Untersteier-mark« ein einheitliches Vorgehen eingeschlagen, wenn die zu veranlassenden Schritte in einer gemeinsamen Versammlung besprochen und fest-gesetzt würden. Zu diesem Ende erlauben wir un« den Vorschlag zu machen, in Marburg an einem noch näher zu bestimmenden Tage und Orte zusammenzutreten, und bitten wir, uns bei der Dringlichkeit der Angelegenheit uni-gehend mittheilen zu wopen, ob Sie unsere An-regung theilen und die Versammlung beschicken wollen. Mittheikunge» der Schriftkeitnug. Anonymus in Pettau. Glauben Sie wirklich das Ihr Heldenmuth auf einer anonymen Corre-spondenzkarte uns imponiert? Hermaueo, hier. Herzlichen Dank für di« Blumen, die pünktlich nachgebracht werde«. Germanischen Gruß! —»el. Auseren Hestunungsgeuosse« fagen wir für die vielen Zustimmungen herzlichsten Dank. .Deutsche Macht' 1892 Herrn A. K. Wir bedauern herzlich, Ihr «irklich gelungenes Feuilleton vorläufig nicht benützen zu können, werden eS aber in einem neuerlich gegebenen Falle, »enn wir auf diese Angelegenheit nochmal« zurückkommen müßten .auSgraben." Herichtsiaat. sEchwurgerichtsrepertoir sür I ä n n e r.] Vorläufig sind nachstehende Ver-Handlungen für die Session festgestellt: Am 18. Lorenz B r s j a k. r Ehre und Au«-zeichnung für die Beneficianlin, Frl. B S h m, wurde, die trotz der denkbar ungünstigsten Zeit von einem beinahe ausverkauften Haufe mit Beifallsstürmen und Zurufen überschüttet wurde. Die Stimmung de« Publikum«, welche« Frl. B ö h m durch ein prächtige« Bouquet auszeichne!«, war einer Steige-rung nicht mehr fähig und wird wohl selten mit solcher Wär»e wiederkehren. Die beiden neuenga-gierten Mitglieder, Frau P o h l - M e i s e r und Herr S » o b o d a, wurden sympathisch aufgenommen, so daß sie ihr erste« Auftreten al« einen Erfolg betrachten können, der eine gewisse Dauer gewährt. Frau P o h l - M e i f e r wird al« LocalfLngerin ihre Aufgabe gewij erfüllen, ebenso wie Herr S w o-b o d a kein minderwerthiger Ersatz seine« «,r-gänger« ist. Ist die Acquifition de« neuengagierten Operettensänger«, Herrn Ma; Maxwell von Stettin, ebenfalls eine glückliche, so wird die Direction, welche hiemit alle möglichen Anstrengungen gemacht hat, da» Publikum gewiß befriedigen können; der Thespiskarren wird ftott weiterrollen und wenigsten« in Eilli wird e« für. ihn keinen todten Punkt geben. Freitag dürfte bereits Herr Maxwell in „GaSparone" in Eilli austreten; sollte sich jedoch ein Hindern!« ergeben, so wird Freitag der neue Schwank „Die spanisch« Wand" von Fz. Kopp«l-Ellfeld zur Aufführung grlangen. Da« letztere Stück trägt d«r Lachlust dir ausgiebigste Fürsorge, enthält zahllose prächtige Einfälle und drollige Situationen, ohne an den üblichen Rührscenen und gewöhnlichsten Kalauern zu laborieren. Die „spanische Wand" ist eine dritte Person, die Anderen bei ihren dummen Streichen den Rücken deckt und deswegen fort in Action bleibt. Wir empfehlen den herzhaften Schwank der Gunst des Publikum«. —zcl. O * * .Der Stein der Weisen" tritt mit einem sehr schön ausgestatteten, inhaltreichen Hefte seinen vierten Jahrgang «n. Alle« Gute, da« wir im Laufe der Zeit über diese« verdienstliche Unter-nehmen unseren Lesern mittheilen konnten, tritt in dem un« vorliegrnden, ungemein wirkungsvoll illustrierten Hefte in erhöhtem Maße zutage. Wir lernen an der Hand schöner Abbildungen die neu erschlossene Höhle von Padirac kennen, machen unter kundiger Führung eine technische Excursion «uf da« Gebiet der Stemmen und werden über einige interessante Neuerung«« im amerikanisch«» Eis«nbahnwef«n unterrichtet. Diese Aufsatz« ztigen sich in gelungenem Bilderschmucke. desgleichen die nächst-folgenden: .Photographierende Schußwaffen," „Die Wissenschaft auf der Bühne " „Tragbare Sonnen-uhren," „Walfischrücken - Stahlschiffe" und „Die höchste Wetterwarte in Europa." Eine sehr schöne, ungemein lehrreich« B«ilag« führt unS zahlreich« „Broncefunde" vor Augen. Ein« Plauderei über das .Träumen." fowi« ein wirkungsvolles, dramatisch tewtgte« Vollbild: „Frl. Letlie'S Expedition durch Alaska" vervollständigen den Inhalt de« Hefte«. „Der Stein der Weifen" (A. Hartleben'« Verlag. Wien) bleibt als» feinem Programme treu, da« un» ermeßliche Gebiet menschlicher Thätigkeit in Wort und Bild weiten Kreisen zu »ermitteln. Er hat sein Ziel erreicht und schreitet an der Spitze der »ornehmsttn und einssußr«ichst«n Zeitschriften einher — ein echter .Zeitspiegel," der seinem großen Leserkreise nicht« vorenthält, wa« dessen Interesse erwecken könnte.' Ein Unternehmen, da« solche Erfolge errungen, bedarf einer besonderen Anempfehlung nicht. suitilkkiriM giprtftai Zu habrn bei den Apothekern nnd P»r-snnieutH etc. I Stück 35 kr 88« Hotel Elefant, Mittwoch den 6. Jänner 1892 Concert der Cillier Musikvereins-Kapelle. Ansaiis:'/,« Ihr Untre«» «5 kr. Daselbst kommt von heut« an die so beliebte Specialität steirisches Product: w I e Kämmt Urfir hier o Pult-, *un8- ant rt«ottn Blich n «w» »I b«,ltd«ll II» »et i'rilt Kxcl RütiftqKn «iichn finti > Wnftfalim - £>onbin 113 in eiat. zum Ausschank. Cm zahlreichen Zuspruch bittet 2Ö3— Hochaelitnnpsvoll M. Kailander. Unsere nächste Nummer erscheint, wie gewöbnlicb Samstag abends. Hingesendet. Hadeiner 1141 Sauerbrunnen besonders empfohlen gegen Das beste Mittel 1 > es C 3 3 'S u a> > Der Verdanungs-Wein (Vinqra dijf stivnm Brcvmeuer) aus der ftlrstb. Hofapotheke zu Brüxen von Mr. Ph. C. Breymesser ist «I»» beste und sicherste Mittel, jede Art v»i! 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AuS Anlaß deS Eintrittes der kalten Jahreszeit werde« die Be» stirnntungen der HZ 40 und 43 der Straßenpolizei-Ordnu^g für die Stadt Cilli zur genauesten Darnachachtung in Erinnerung gebracht. Dieselben (uuterf: § 40. Bei eintretendem Schneesalle oder Glatteise müssen »die Trottoire und Fußweg,, und wo sich keine solchen befinden, die Straße in einer Breite von 15 Meter vor dem Hause täglich, und wenn nöthig, auch mehrmals des TageS bis aus eine möglichst dünne Schichte vom Schnee und Eis gereinigt und mit Sand. Asche, Sagespänen oder anderem ge-eigneten Material? bestreut werden. Das Bestreuen muß jedesmal bei Beginn de« Verkehres, d. i. bis 8 Uhr morgens vollständig durchgeführt sein. Aus den Hofräumen darf kein Schnee auf die Gasse geworfen werden, iondern die HauSeigenthümer haben selben aus eigene Kosten wegschaffen zu lassen. Ebenso sind die HauSeigenthümer verpflichtet, bei starkem Schnee-falle, auf geschehene behördliche Ansage den Schnee von den Dächern zu räumen, für die Fortschaffung und dafür zu sorgen, daß die Vorüber-gehenden durch ein sichtbares Zeichen vor Beschädigung gewarnt werden. 8 43. DaS Abladen von Schnee, Eis und Erde. Schutt und anderen Ab-fällen ist nur an denjenigen Orten gestattet, welche durch öffentlichen An-schlag oder Bekanntmachung biezu bestimmt sind. Die Nichtbefolgung dieser Vorschriften unterliegt einer Geldstrafe von I fl. bis 50 fl. Stadtamt Cilli, am 23. December 1891. 1140—2 Der kaiserl. Rath und Bürgermeister: Dr. Akeckermann. Wegen Meöerstedetung billig zu verkaufen eine schöne Gar-nilur, Salonspiegtl>, Pendeluhren, Oe'lgemälde, Federeinsätze. Roßhaar-Matratzen, großes Kinderbett und Verschiedene». Anfrage an die Ex-pedition. ,3—2 Gi*ela*trag»e Nr. 13 iit im eriten Stock > eine freundliche und «ehr geimnde "^OHUTTJl^G- mit zwei Zimmer, Küch« and übrigen Zugehur mit 1. 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