Samstag, 4. Mi 1895. Jahrgang 114. Macher Mum. '""^n!n»'. '"'dj'Hl/° lj." e r l enduna : «anzjührig si, ,5.. halbjühli« fi. ? üo. Im ',I^-''', .ssOl bugmeister: N^onsslH^-Li^^^ ^n,andiesp?^^^lNlnandanten des 10. Corp« H^' '—anten der .8. In-,)d^ ^rtreter ^si>^^^ v°n Hoffen- '^. "«Nten der 18. Infanterie-Truppen- ^l»s "i Kleins3"Wterie-Truppendivision; . N>l. ^"!^"'dt lldlen von Wil. It.^stav Hy"lt dem N. Corpscommando; ^' ^mmand^^ Geldern. Egmond zu "z; """anten der 25. Infanterie-Truppen-!ltieI°'s Grase« N ^ ^fion^^ der Eaval- ^ 33^^^^^ Commandanten ^ «"^"le" Tr.m." Kerczek. Commandanten ^z^ >n lg.sU^endlvision; ^' ch'.^""nandan. ° ^ ° " Esäford - Iobba -"^; ndanten des M. kvn. ungar. Landwehren«. d?5^ und Capitän ^H"f ssH"^°^iler.E«^^^^ General- n weiter: die Generalmajore: Georg RohonczyvonFelsöpulya, Stadt-Commandanten in Budapest; Karl Horsetzky Edlen von Hornthal, Commandanten der 36. Infanterie'Truppendivision; Karl DrathschmidtvonVruckheim, Com» Mandanten der 19. Infauterie-Truppendivision; Franz Schi) na ich, Commandanten der 8. In-fanterie-Truppendivision; Heinrich Ritter von Pit reich, Commandanten der 24. Infanterie-Truppendivision; Eugen Lazich, Landwehr-Dioisionär in Przemysl — sämmtliche Vorgenannte auf ihren Dienstposten; ferner: zu verleihen: den Feldmarschall . Lieutenants - Charakter »6 llanos mit Nachsicht der Taxe: dem Generalmajor Karl Freiherrn de Vaux, zugetheilt zur Dienstleistung bei Sr. l. und l. Hoheit dem Herrn Erzherzog Leopold. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 19. April o. I. dem Oberpostverwalter Theodor Hoffmann in Klagenfurt den Titel und Charakter eines Postamts-Directors allergnädigst zu verleihen geruht. Wurmbranb m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Oberstlieutenant und Vetriebs-Inspector in der Artillerie-Zeugsfabril Johann Kwelitz den Adelstand mit dem Ehrenworte «Edler» und dem Prädicate »Greifen-Horst» allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Major des Infanterieregiments Hoch« und Deutschmeister Nr. 4 Vincenz Liebl den Adelstand mit dem Ehrenworte «Edler» und dem Prädicate «Gayahorst» allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20. April d. I. den Mimsterial-Collcipisten im Ministerium für Cultus und Unterricht. Privatdocenten Dr. Max Ritter Hussarek von Heinlein zum außerordentlichen Professor des Kirchenrechtes an der Universität in Wien allergnädigst zu ernennen geruht. Madeysli m. p. Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 19. April d. I. den mit der Militär-Seelsorge betrauten Dechanten Johann Matouöel in Hohenmauth und Josef Svoboda in Turnau das goldene Verdienftkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 22. April d. I. in Anerkennung des bei Rettung von Menschenleben aus Seegefahr bethätigten opferwilligen und muthvollen Verhaltens dem Hafen« und Seesanitäts-Assistenten Friedrich Ehirincich das goldene Verdienstlreuz und dem Führer der kleinen Küstenfahrt Lorenz Rosso das silberne Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Der Handelsminister hat den Poftsecretär Anton Thomas in Graz zum Postamtsdirector daselbst ernannt. Nichtamtlicher Weil. Die Maifeier. Der erste Mai ist, so weit die Vorgänge nach den bisher eingelaufen Berichten sich überblicken lassen, gleichwie in den Vorjahren auch diesmal ohne wesentliche Ruhestörung vorübergezogen. In Wien war die socialistische Partei bemüht, eine ganz besondere Massen»Manifestation in Scene zu sehen. Die» kann jedoch über die Thatfache nicht hinwegtäuschen, dass speciell in den Provinzen ein großer Theil der Arbeiterschaft den gestrigen Tag der gewohnten Thätigkeit gewidmet hat. — Auch in Ungarn vergieng derselbe, ohne dass es zu ernsteren Ausschreitungen kam. Die vorliegenden Telegramme besagen, dass nur in Neupest und Mislolcz kleine Rencontres zwischen Wachorganen und Arbeitern sich abspielten; sonst habe die Feier überall einen ruhigen Verlaus genommen. Feuilleton. ^ Erde b>l.. 6" bebt! l>Cr^ Dage,en"^l?" hr °««s, was die Erde Muth noch Glaube, 7"deVlen kann' """" ^ "«es aufgezehrt hat, X3??e H/ >5aen Agende Glut und er- Schuh erhoffen ll^ W."" ewiq'' '«<""« dle Sonne ihre Gesetze bi ' ^ ^ Nur w < °b" 'ch erfrierend ver° ^h' <> HM^" ?ie Erde weicht wankt da« ?^ wenn die Füße. c^l>. Der" ^en sinden, auf dem sie «" ;us^„ "°"enlosen Unruhe, die Körper ^td> dez H, ^em Schisse erfasst, ist die unter dem !>ch '.>r Vera ^ . " breit nachgibt. Aber wie > ^ ie Z"> er ' ""nach die Gedanken haschen «ch^stellunVAn ?" bellen kämpft, lebt in 'd W Vn°ch°V "" verhältnismäßig Festem ^iist ^ ballen itt ^" "°" Wen dem, der auf zitternder ^ ?^ ^ ez trim"«! Zu sagen, das« ein Erd- ^' EA blewniz W' n«ht °ls locales und vor- ^"""n d' "^.""' sondern sie mit den ""Nlchtung durchführt - etwa wie wir bei einem plötzlichen starken Schwindel nicht an eine Congestion oder an unverdaute Trüffel denken, sondern einfach zu vergehen meinen. Aber der Schreck aebt vorüber und wir leben noch. obwohl wir zittern. Die Gfahr ist nicht vorbei. Im Gegentheil. Wir er. messen ihre Größe noch klarer als zuvor. Denn wir sehen die schreckensbleichen Gesichter, wir hören den Jammer der Flüchtigen und entsetzen uns über die ge-borstenen Mauern, die schiefen Thürme, die verschobenen Fundamente. Das Schallervolle des ersten Anpralles wird durch die Wiederholungen, und wären sie noch so schwach, zur ständigen, fast unerträglichen Pein. Wir empfinden die Unbill der Elemente, vor denen uns die wankenden Häuser nicht mehr Schuh gewähren, und noch mehr die Last des Schadens an Hab und Gut. der sich halb ermessen, halb nur ahnen lässt. Wir fühlen neben dem Schmerz auch die Entwürdigung des Elends — eine Art von Vagabundenthum. Denn ein Mann der hungert oder der schlecht gekleidet ist, fühlt sich noch nicht so gedrückt wie einer, der kein Obdach bat Die Stätte, wo er sein Haupt hinlegen kann, ist das lebte da« der Mensch verlieren k«nn. und die Leute welche im Weichbilde ihrer eigenen Stadt, an-aesich!« ihrer väterlichen Häuser in Zelten, Viehwagen oder im Freien campieren müssen, spielen ungefähr die Rolle armer Teufel, die von ihrem Hausherrn über KM und Kopf hinausgeworfen worden sind. Aber in-mitte all' dieles Jammers lebt und wirkt unbewusst in den Betroffenen ein Element der Beruhigung, des Trostes und der Hoffnung. Die Erde steht. Es ist ni?l^ «rstört worden und noch mehr kann zerstört Xn- aber die Erde bleibt: der Grund kann nicht Grunde g hen Von wie weit auch die Nachrichten däs Mitbebcn der Mitlebenden melden - irgendwo hat das Schwanken eiu Ende gehabt und m »rgend einer Zeit hat es sich gelegt, ohne Wiederholung zu finden. «Local und vorübergehend», mit diesen Worten ist die grässlichfte Erscheinung in da« Gebiet des Fassbaren getreten. Sie geht in den menschlichen Verstand hinein. Es ist aber die Natur des menschlichen Geistes, dass ihn nicht« überwältigt, waS er zu fassen vermag. So weit sein Auge reicht, so weit reicht seine Herrschast. Und was er anzuschauen vermag, dessen wird er Herr. Die Erde ist nicht unerschütterlich, wohl aber ist es die Natur des Menschen, sobald die übrige Natur ihren alten Lauf geht und die Entgleisung des Train«, auf dem wir nach unerforschlicher Endstation verfahren, zur Noth wieder gutgemacht ist. Es lebt in uns ein unbegreifliches Sicheiheitsgefühl, das man Leichtsinn nennen könnte, wenn es nicht so tief nothwendig, wenn es nicht die Kette wäre, welche das Ganze der mensch» lichen Existenz an einen festen, unentweichlichen Grund geankert hält. Gewaltig und furchtbar ist allerdings der Gedank«'. dass ein leises Zittern unsichtbarer Re< gionen ein Gebiet, das drei Reiche durchschneidet, in Todesschrecken versehen konnte. Aber diesem Gedanken steht der andere gegenüber, das« auch dieses Gebiet nur einen ganz geringen Theil d^r bewohnten und be« wohnbaren Erde ausmacht. Dieser ganze Erbball aber kann sich nicht vernichten. Mit dem Bewusstsein, dass Erde übrig bleibt und Menschen überhaupt auf ihr lrben können, verschwindet bei allen Schrecknissen solcher Katastrophen der Hauptfchreck, die bodenlofe Angst vor dem Nicht«. Die Hauptsache ist und bleibt jedoch unerschütterliches Gottvertrauen, Vertrauen in das Walten der göttlichen Vorsehung, die gütig und allerbarmend über die geä'ngstigten Menschentinder wacht. (Nach dem «Neuen Pester Journal».) Laibacher öeitunq Nr. 103. 862 4 MiM^. Im Auslande verlief der erste Mai fast ereignislos. Die Arbeiterschaft Deutschlands und Frankreichs betheiligte sich nur in geringem Maße an der Feier. Das große Socialisten-Meeting im Hydepark zu London brachte nicht dm von den Veranstaltern erhofften Effect. Die Mitwirkung seitens der Arbeitcr-Syndicate war von vornherein eine geringe gewesen, und zudem vereitelte noch da« Regenwetter die Vollführung des geplanten Programmes. Im belgischen Borinage wurde zum Theile gewerkt, in einigen Industriestädten des Königreiches, wie beispielsweise in Lüttich, musste die Polizei einschreiten. In einigen italienischen Städten schlössen sich die Bediensteten der Tramway- und Omnibus-Gesellschaften der Maifeier an, so dass der Verkehr stockte; aus Spanien wird kein Zwischenfall gemeldet. Politische Uebersicht. i« aibach, 3. Mai DaS Reichsgesetzblatt publiciert die Gesetze betreffend die Rückzahlung des vom Herzogthum Kärnten auf Grund des § 2 des Gesetzes vom 27. April 1884 zur Regulierung des Drauflusses aus Staatsmitteln er» haltenen unverzinslichen Vorschusses im Betrage von 222.222 fl. und betreffend die Ausdehnung der Sonntagsruhe auf den Hausierhandel. Das ungarischeAbgeordnetenhaus nahm den Gesetzentwurf über die Herabsetzung des gesetzlichen Zinsfußes an, nachdem der Minister des Innern die im Laufe der Debatte vom Grafen Ferdinand Zichy gegen die Regierung vorgebrachten Angriffe in entschiedenster Weise zurückgewiesen hatte. Im ungarischen Abgeordnetenhause wurde der Gesetzentwurf über die Modifications einiger Vestim« mungen über die Bequartierung des gemeinsamen Heeres und der Landwehr angenommen. Der Referent des Verifications'Ausschusses Abg. Dokus erstattet den Bericht über das Mandat des in Neutra gewählten Dr. Ianits. Das Mandat wird mit Vorbehalt der üblichen dreißigtägigen Frist verificiert. Nächste Sitzung heute. Der deutsche Reichstag hat in seiner gestrigen Sitzung das Communalsteuergesetz einer Commission überwiesen. Der Reichstag nahm definitiv die Zolltarifnovelle an. Hiezu gelangten mehrere Anträge, nämlich jene der Abg. Hammacher und Salisch (RetorsionsMe auf zollfreie Waren in der Höhe bis 20 Francs des Wertes zuzulassen), ferner der Antrag des Abg. Werner, den Zoll auf alkoholhaltige Parfumerien von 200 auf A00 Mark zu erhöhen, sowie eine Resolution auf Einführung des Schutzzolles auf Quebracho-Holz für Färberei zur Annahme. Bezüglich der Zolltarifnovelle wird festgesetzt, dass sie am 1. Juli in Kraft trete. Staatssecretär Graf Posadowsky erklärte, das Inlraft« treten könne erst einige Tage später erfolgen, da die Zolltarifbestimmungen acht Wochen vor dem Inkrafttreten publiciert werden müssen. Die «Italie» schreibt über den Besuch Ihrer Majestät der Kaiserin in Venedig: «Wir wollen hier die außergewöhnliche Bedeutung der Begegnung Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth mit unserem Königspaar betonen. Das ist ein Entgegenkommen einer edlen Frau. welche die Vergangenheit vollständig ausgelöscht hat und, einem Impulse ihres Edelsinns und ihres Herzens folgend, die Hand drückt in eben dem Venedig dem Sohne Victor Emanuels und der Königin von Italien. Das ist so schön und so würdevoll, dass es das italienische Volk mit seinem feinen Iartstnn wohl begreifen wird.» Der rumänischje Senat genehmigte das zwischen Frankreich und Rumänien abgeschlossene Uebereinkommen zur Hintanhaltung falscher Angaben über den Ursprung von Waren. Aus Nisch wird gemeldet, dass die Majorität des aus zwanzig Mitgliedern bestehenden Finanzausschusses für die Annahme des Unificierungs-Anlehens günstig gestimmt sein soll. Die Verhandlung im Plenum der Skupschtina dürfte Samstag den 4. d. M. stattfinden. Auch in den Reihen der liberalen Deputierten werde die Votierung dieser Vorlage für nothwendig gehalten. König Milan begibt sich am 8. d. M. ins Ausland. Er dürfte erst im Laufe des August nach Belgrad zurückkehren. Der Aufsehen erregende Rücktritt Tri tu pis' vom politischen Leben wird von der Presse in einer für die Perfon Trikupis' eher sympathischen Weise beulthrilt. Die «Akropolis» sagt, Triluftis sei das Sühnopfer für das System, welches er nicht niederschlagen wollte. Die delijannistischen Blätter enthalten sich jeder Neuße-rung. — Hinsichtlich der erwarteten Demission dcs Cabinets wird vor der Rückkehr des Königs, welcher das St.-Georgs»Fest außerhalb der Hauptstadt zubringen wird, keine Entschließung gefasst werden. Nach einer Petersburger Meldung der «Pol. Corr.» kehrt Zankow in den nächsten Tagen nach Sophia zurück. Er soll während seiner mehrwöchentlichen Anwesenheit in der russischen Hauptstadt mit keiner der teilenden Persönlichleiten in Berührung gekommen sein. Eine Meldung des Reuter schen Bureaus bestätigt, dass die Regierung von Nicaragua der englischen Regierung gewisse Vorschläge unterbreitet habe. Die englische Regierung prüft gegenwärtig diese Vorschläge, ohne jedoch ihre Haltung gegenüber Nicaragua zu ändern. England will nur, dass seinen Ansprüchen Genüge geschehe. Sollte Nicaragua ausreichende Garantien hiefür bieten, so dürfte es ohne weitere Demüthigung Nicaragua's zu einer Vereinbarung kommen. Die chilenische Regierung geht mit der Absicht um, die Polizei militärisch zu organisieren und das Institut der National-Garde wieder einzuführen. Nach einein Telegramm der «Central News of Germany» aus Kobe wird als zweifellos betrachtet, dass der japanisch-russische Conflict sich zu eiuer Krife zuspitzt. Das Ministerium beschloss, den russischen Forderungen gegenüber nicht nachzugeben. Japan leugnet, dass die Petersburger Regierung ein Recht zur Einmischung habe, und es beabsichtigt, Russland Trotz zu bieten. — Die «Times» melden aus Peking, dass bezüglich der Ratification des Vertrages von Simonoseti noch leine Entscheidung erfolgt sei. Li-Hung-Tfchang wurde vom Kaiser in Audienz empfangen. Tagesuemgleiten. ^ - (Bestätigtes Todesurtheil,) .^ lannt, wurde der in der Strafanstalt Garsten m ^ Sträfling Josef hödl, der wegen des V"vtt" . Diebstahls zu einer längeren Kerlerftrase veru"^ ^ den war, mit dem Urtheile vom 27. Februar ^ ^ des Verbrechens des Meuchelmordes, begangen " ^ Milsträfling, zum Tobe uerurtheilt. Se. <""' ^. Kaiser hat nunmehr das Todesurlheil bestat,a> ^ liche Anordnungen zur Hinrichtung sind bereu» u worden. Nis°»<"^ - (Der Dank des Fürsten «'« ,^ Die «Hamburger Nachrichten» veröffentlichen em ^ ^ Bismalcks aus Frledrichsruh, in welchem der!" ^,, ihm aus allen Theilen Deutschlands und v°« ° hec schen im Ausland?, namentlich von den «" u ^, V°renigten Siaaten von Nordamerika, ania! .^^, Geburtstages zugekommenen Glückwünsche, "'"., ^ helf jedem Einzelnen zu danken, auf diesem Wege ,c lichsten Dank ausdrückt. , «M ^ - (Gustav Frey lag.) Der «A ^ fahl dem Intendanten des Hoslheaters. Kamm^" ^ Hülsen, ihn bei der Leichcnfeierlichleit für w"'" M"' zu vertreten und einen Kranz an dessen Sarge n'r ^ - (Der nächste Schriftttellert ^B meldet aus Hamburg vom 1. d. M.: ^" M"' von Baden hat das Protectorat über den ^ und Schriftstellertaa in Heidelberg «belnoMM«. , v>e - (Der Dammbruch bei ^"^ , schreckliche Katastrophe des Dammbruches ve' ^ "" wie ein Pariser Correspondent Folge des strengen Winters. Der WasserM"^,^ hl sich 273 Meter hoch im Gebirge, wo led'en „la"» 27 Grad Kälte beobachtet wurden. Der >>"" ^st i"? Damm, welcher da« Thal absperrt, ist am ^ ^B 20 Meter breit (bei 20 Meter Höhe), ober er ^e" gebaut, und hatte sich deshalb vor einigen ^' Mi, Meter weit ausgebaucht. Die dadurch "'N "° u"d " den Spalten waren mit Holzkellen Me'W^ i" ° « Beton bedeckt wvlden. Natürlich ist das " " ^n"/'" verlehttn Stellen eingedrungen. Der Fro,l ^W"° , Uebriges gethan, um den Damm zu loclnn. ^^ v» zutreiben. Die sieben Millionen Vollmeler ^ >' beten natürlich einen furchtbaren Druck. "" ^l«b'^ mit solcher Gewalt ausgebrochen, dass " « ^M des Dammes bis 500 Meter weit fo"sl ^ V" Man spricht von 80 bis 120 Todten. ^ ^sel ' wurden von der Sturmflut betroffen, i ^ >«M Vouzcu und Dom?vre, größtenlheils i"' ^e ^ Felder und Gärten, Wiesen und Wälder 'N^' meter weit verwüstet, eine Menge Vtth ^ gD.M Doch ist die Schätzung des Schadens aus ^ jedenfalls übertrieben. n <, n t i" "I«,ll< -(Oroher Vrand ln Eonsta^ ^l' Im armenischen Viertel kam «" „/M ^ tag« eine Feuersdrunst zum Ausbruch?, "HM"' Holz erbaute Häuser zum Opfer fielen. ^^ ^„d. ^ leine zu beklagen; wohl aber sind du^ ^ P^, «f, nach mehreren Stunden gelöscht wurde, ^ü,^ " d'chlos geworden. Der Schade beträgt an Nische Lire. .^^?^"' Mippen. Roman aus der Gesellschaft von T. Tschürnau. («1. Fortsetzung.) Er bereute jetzt, dass er Fred nicht festgehalten und eine genaue Auskunft erzwungen halte; er eilte ihm nach in die Garderobe, erhielt aber dort den Be« scheid, dass der Herr Graf schon fort fei. Es kam ihm vor, als hätte der Diener, welcher ihm den Bescheid gab, ihn dabei verwundert angesehen. War dem Manne seine Erregung aufgefallen? Das durfte nicht sein. Er musste sich beherrschen, um Aufsehen zu vermeiden. Die Gesellschaft hat scharfe Augen; sie sieht alles, besonders das, was man ihr am meisten zu verbergen wünscht. Er fuhr sich mit dem Taschentuch über das Gesicht, um die Schweißtropfen zu trocknen, die ihm auf der Stirne standen. Im Vorübergehen musterte er sich scharf in einem der Spiegel. Tr durfte beruhigt sein; nichts in seinen Zügen verrieth den Sturm, der in ihm tobte. Drüben im Vallsaale wiegten sich die Paare im Walzertakte. Der weite Raum war jetzt fast gefüllt von Tanzenden. Man spottete jeglicher Ordnung und beeilte sich, vor dem nahen Schlüsse des Festes das köstliche Velgnügen noch bis zur letzten Neige auszukosten. Zähringen war am Eingänge stehen geblieben. Mit scharfen, unruhig spähenden Blicken durchforschte er das Gewühl. «Wen suchen Sie, Baron?» fragte Lori Rabenau, die zu ihm herangeglilten war, ohne dass er es bemerkt hatte. «Tessa vielleicht? Sie ist nicht hier. Vor eungen Minuten sah ich sie am Arme des Prinzen Str^a hmausgchen. Die Hitze mag ihr zu groß ge« wew wn. <5« .ft auch wirklich ganz unerträglich heiß hier, ich verstehe nicht, wie man bei einer solchen Temperatur noch tanzen kann?» Zähringen dankte für die Auskunft; er gewann es sogar über sich zu lächeln, aber es war ihm, als müsse das Lächeln auf seinem Gesichte zur Grimasse geworden sein. «Also auch diese scandalsüchtige Person weiß es schon!» dachte er, während er nach dem Zimmer hinübergieng, das ihm die Gräfin Rabenau bezeichnet hatte. Aus den scheinbar harmlosen Worten halte er jetzt, da er auf einmal auf dem «cjui vive» war, die böse Absicht sehr wohl herausgehört. Es war ihm nicht ent' gangen, dass diese Schlange sich ein Vergnügen daraus machte, seinem Misstrauen die rechte Spur zu weisen. Wie es schien, war die Sache bereits öffentliches Ge» heimnis. Ralph Zähringen kam nur langfam vorwärts; er musste hier ein verbindliches Wort sagen, dort einen Händedruck austauschen, Komplimente entgegennehmen über das gelungene Fest, Scherze anhören und erwidern. Dabei brannte ihm der Boden unter den Füßen und er brauchte seine ganze Selbstbeherrschung, um nicht seine fiebernde Ungeduld zu verrathen. Endlich war er an der betreffenden Verbindungs-thine augelangt. Sein erster Blick siel auf Tessa. Sie faß unweit der Thür auf einer Causeuse, und Strusa stand neben ihr, beide Hände auf die Lehne eines Stuhles gestützt. So plauderten sie miteinander. Eine unverfänglichere Situation ließ sich wirklich kaum denken, aber für Zähringen war das leine Beruhigung; seine Eifer» sucht sog aus allem Nahrung; er sah schwarz, weil er schwarz sehen wollle. ' Tessa musste es wissen, hat"'«> schaft für sie noch immer nicht überMM.^M sogar anderen aufgefallen war, das lon ^ möglich entgangen sein. «^iiaer? A, die Warum war sie also nicht vo«B^ forderte sie durch eine längere Unterhab v ^. Verleumdung heraus? .„, W ^,lal z» Wie ein düstererRaufch umnebele^ ,a^ fucht die Sinne; er war "'cht ",ey '^ „z^ denken und zu urtheilen. Selbst "„ ^ schien ihm verzerrt. .5,^ hil'g^ Sein halbes Leben hätte er daftu ^ wissen, was beide miteinander spray" - ^ gn, Es sah sich freilich unverdächtig u ^, dem Schein war nicht zu trauen^ ^0^ s^ Was verbirgt sich nicht °lles unt ^^^ f. »^ , lichen Gesellschaft'sluaste? Für ^ ^Me" ^ der bcqueme Deckmantel; ""/"je ei" ?? ^ Lächeln verabredet man Ralph Zähringen schämte ^^,0^'",^ soweit es Tessa betraf, aber " " ^ »v mehr zu wehren; der Dämon M ")' ^ gegen seinen Willen. , der Atdlm« ? ^ch und bie Mitangeklagten wegen "^ über Nns<>3°""°listen Vandi. Lucchesi erllärt, z« hchy. '"'^n des Anarchisten Romiti ermordet ?"tt c^sw/^' Notizen.) Die Mode-Bericht- ^lirnilsta«/« !" "°ch den Ergebnissen des letzten °" lein H"' das« die heurige Modefarbe lornblumen- ^i,."' "^ Provinzial-Nachrichten. M°i2 5""" "' "' ^ Apostolischen i,,ui des Knisers in Oailmch. in den Ta^""'^' lo die Bewohner Laibachs ^ Herzens ^^ Ungliickes tief und im Innern ^e h Ww uild pflegten, der allgeliebte Herr, j,^ ^ unser allergniidigster Kaiser und ^e ii, n ^ "^ ^" ^ Trostes gesprochen, ^Me Laib^/^^"^"' väterlicher Huld und dicken s '"^ seinen. Allerhöchsten Besuche ^°lkerlinn « .^""esmheit werde der getrellkll ^'lKchl e.M,r b°G neuen Muth, neue Z,l-^' l W, „ht in Erfnllnng! ^" "lleran^. ^ Apostolische Majestät ge- ^M"a den 7. d. M. nach "^ittaas ^ Eeparat-Hosznqcs u,n :t Uhr "'lhlllt," " "ibach einen dreistündigen Auf- >.. ^ erst 77 - "" ^' ^^"" zu besichtigen. blch ''"" in den Wochen bangen Zagens >Ng hI"^ pocht das Herz der Beides M-.^er Veweaung! In den /" Taa,,, s" ^ und der Noth, in guten und "" ^ r^^ die Trene nnd Liebe Krains >",M^" 'Wrscherhause, zu seinen. >i,?^'Monarchen unwandelbar!^^^ f^ kommt !"' ^^"' ber Noth uud des Un-^^M,. " ^"lte ja immer zuerst von '"ch kein <5 " ^'^r, den das Volk liebt, Ee ^n und '^"'" l^li'bt ward! w "' ""d z. ?, '?"l begleiten seine Schritte, ^'lg L^s . ^"" st'in Konnneu der Ve-^'^^^ uud Krams: Er sei darob ^ ' ^n ^" Situation. ^»^en^r^^ensah z« dem Keimen. Knospen >^"cle,de 3ü^?^u Natur bildet das trostlose, »in>en! Nie "' ^" «"uliche Himmkl m" seinem l7"erl°»>k. tvie emm .^:" """e" die zwei herrlichen 7^ V" Währ l"""higend die unfreundlichen, trüben ܰ"" 3' lirdsMe °1.'"'. senden Frühling«sonnen° ^> "^""imm "" """ »bissen gleichmiilhigen ? «Nb3 ^" «2 ,5^" ''be« leise gittern des c" zl^?»liche G Ml'chen Stunden de« Regenwetters ^°« ' j' nich^b" "wreiz.en Nerven, denn ^ >. 2»ensH^. "«wiederholten Schrecknisse ^«<^!verden 7" vorübergehen! Zarte Frauen ^c»,s "unden »u i«^ ^"«e unter den Folgen der b°°en! Noch gefährlicher für tz>> ^inzu ^n"^"l^ch. sich unbegründeten «' s^""^u d' benn es gereicht uns zur be->,>über n'f.^ unsere Voraussagungen, di>' ^i«l7>te d^.^W bewahrheitet haben. Wir schlimm ^.'^ Zuversicht au«, dass die Zu- "'"« mehr bringen wi.d! "id ^'e lehl^ y * * . d^'di"^«. Leid^"s"«^""esen vollkommen ruhig ^'°n^ der n "^W das anhaltende Regen-^ di «^ Die I„ " .^"hunlerlünften bequartierten > «ll?°^ung ^chrMe im Vau der Baracken lassen ^e N«!' ^ltbew'b. °^ " binnen kurzem gelingen '°'<> Fnmilii".! Obdach gewährende, gestern fertig geworden. Dieselbe ist folib gebaut, mit Dachpappe eingedeckt, mit Abtheilungen versehen und zum Kochen eingerichtet. Der Herr Lanbesprästdent hat noch gestern dem Magistrale diese Baracke mit dem Austrage übergeben, womöglich die geltbewohner darin unterzubringen. In der Tirnau sind zwei Baracken fertig und com-plet belegt, eine im Bau begriffen, eine angefangen. Jede derfelben hat einen Fassungsraum für 22 Personen. In der Polana sind zwei Baracken fertig, eine in Vollendung begriffen und eine in Angriff genommen worden. An der Maierhofgasse find zwei Baracken fertig, eine wird gegen« wärtig eingeschalt Um Petersdamme wirb mit dem Bau elner Baracke begonnen. Alle haben den gleichen Belag« räum wie jene in der Tirnau. Am Ballhausplahe wurde mit dem Bau einer Baracke von großen Dimensionen begonnen. Die von den zwei Pionnier-Eompagnien in Angriff genommenen Baracken größeren Stil« in der Tirnau und Polana wrrben bis zur Mitte der nächsten Woche fertig. Eine grohü Baracke auf dem Kaiser-Ioses-Plahe ist fertig-grbaut, die zweite im Vau begriffen. Eine Baracke Nesfelthaler Systems in der Frlbgasse ist fertiggestellt und auch bezogen. Man ersieht, wie für die Unterkunft der Obdach, losen eifrig gesorgt wird. Es ist selbstredend, dass der Vau der Baracken geraume Frist in Anspruch nimmt, da er, für längere geit berechnet, solid ausgeführt, allen Bedürfnissen Rechnung tragen muss. Seine Excellenz der Vundespräsident der Gesellschaft vom «rrthen Kreuze», Graf Franz Fallenhayn, besichtigte gestern in Begleitung des Vundessecretärs Baron Liechtenstein und des Vice.Präsidenten des Lanbeehilfö» Vereines vom «rothen Kreuze», lais. Rathes, Murnil da« Magazin de« «rothen Kreuzes» am Laibacher Felde, bann die bisher vom «rothen Kreuze» aufglstellten neun Va» racken beim Nolhspitale und im Garten des Lanbesspilales, Seine Excellenz Gras Faltenhayn theilte sodann mit, dass in der gestrigen Sitzung die Vundesleitung vom «rothen Kreuze» beschloss, noch IN Baracken zu Spitals-zwecken an den hiesigen Landeshilfsverein vom «rothen Kreuze» zu senden. Infolge dessen werben in den 25 Baracken fämmlliche Abtheilungen des Landes-spitales Platz finden, und auch sttr die Untetlunst der barmhlrzigen Schwestern und ll^nbidatinnen lann gesorgt werden. Die Wünsche des Landesausschusses, der Direction des Landesspitales, sämmtlicher Primarien, der Verwal» tung sowie der barmherzigen Schwestern werden durch die hochherzige Hilfe der Bundesleitung dadurch erfüllt und die wärmsten Segenswünfche, die wilrmsten Danles-gefühle der armen Kranlen werben die unermüdliche, aus» opfernde Action der Vundesleilung und ihres hochgeborenrn Präsidenten, der den Armen und Leidenden in Laibach Hilfe in Noth und Bedrängnis brachte, lohnen. Zu jenen Kirchen, welche durch die Erdbeben-Kata-strophe am meisten gelitten haben, gehört die St. Ialobs-Kirche. Wie wir bereits lurz berichteten, wurde die Ab« tragung des südlichen Thurmes bereits in Angriff genommen, um denselben eine Einsriebung aufgestellt, die nicht belrelen werden darf. Nachstehend veröffentlichen wir das Ergebnis des lechniscb/commissionellen Befundes: Südlicher Thurm: Der südliche Thurm ist an der Westseite vom Hauptgefimse des Kirchenschiffes hinauf diagonal zerrisstn, von der Südseite in der Mitte vertical ebenfalls in derselben Ausdehnung gespalten, die Nordseile über dem Schallfenster diagonal zerrissen. Die Ostseite zeigt gerade so wie die Westseite einen diagonalen Sprung. Der Thurm muss daher mindestens bis zur Höhe des Hauptgesimses des Haufttlirchenschiffcs abgetragen werden. Bis dahin muss im Innern das Kirchen» schiff in der halben Länge abgetheilt werden und kann nur die Hälfte des Kirchenschiffes gegen den Hochaltar zu benutzt werben. Selbstverständlich dürfen die Glocken nicht benutzt werden. Von den westlichen Giebeln (Front, feit) ist der Sleinaussah mit dem Namen «Jesu. herab« gefallen. ^,, . . Per nördliche Thurm: Dieser Thurm weist auch Sprünge, jedoch in geringerem Maße wie der siid» liche auf Von der Ostseite ist er vertical von der Höhe ds« Kirchenschiffglsimses aufwärt« zerrissen. Im Innern dieses Thurmes wurde wahrgenommen, das« in der Höhe des Glockenftuhles alle vier Schallsenster im Scheitel ge« sprunam sind und das« das Mauerwerl unter diesen Fenstern auch Spriinge ausweist. An der Südseite M im Innern auch ein Sprung, u. zw. unter dem Glocken« hause bis zum Kirchengewölbe reichend, wahrzunehmen. Mit Verankerung dürfte diefer Thurm zu halten sein. Das Grläulc mit der großm Glocke mufSte eingefüllt <5m Innern weist die Kirche folgende Schäden auf- Das Gewölbe in der «pfi« nächst dem Triumph-"en h°t einen Sprung. D" Chor: Westseite: Die Außenmauer hat sich vom K«rchengewölbe um etl.che Centimeter getrennt. Nordseite: Die Hauptmauer des niedlich?!, lihorgünges hat sich losgetrennt. Der letzte Vogen vor oem ^liumpyoogen mujS avgeftrelft werden. Südseite: Dieser Theil des Ehorganges wurde wegen des bedenk lichen Zustande« des Zuganges nicht betreten, und es mussten sosorl eingehende Sicherungsarbeiten vorgenommen werden, Der Vogen über der Verbindungsthür muss ad» gestreift werden. Im Dachbodenraume über der Apsis find die Gurten der verblendeten Fensteröffnungen der Npfis zerrissen. Zugang zum südlichen Chor» gange: Im Corridor daselbst neben der Apfi« ist da« Gewölbe stellenweise zerrissen. Das Gewölbe daselbst und über dem Stiegenpodefta, dann die Oftwand der Stiege wird gänzlich abgetragen werden müssen. Nachdem bei der weiteren Besichtigung die Gewölbe über den Stiegen-armen und über den Ruheplätzen ebenfalls stark geborsten vorgefunden wurden, fo müssen auch diese ganz abgetragen und die steinernen Stiegenftufen, die ganz auf dem Stiegengewölbe ruhen, durch in die Mauern ein« greifende Pfoftenstufen ersetzt werden. Bis dahin musste der ganze Stiegenaufgang sogleich abgesperrt werden. Bis zur Durchführung aller SicherungSarbeiten muss die Kirche gesperrt bleiben. Aus Schischla wirb uns geschrieben: Die Erdbeben «-Katastrophe hat auch hier ihre verheerenden Spuren hinterlassen. Fast durchgehend« zeigte sich die Stoßftärle im 3. Intensitätgrade, nämlich im Herabstürzen von Kaminen, Rissen in den Mauern von Gebäuden u. f. w. Man lann behaupten, dass auch hier lein Haus unbeschädigt blieb. Es ist jedoch constatiert, bass die Häuserreihe unter dem Berge gelegen bedeutend weniger gelitten hat, als jene auf der rechten Seile der Reichsstraß'. Viele Häuser sind im baugefährlichen Zustande. Viele Parteien find belogiert und wohnen in Gälten, Hofräumen, Baracken, i« Glassalon beim Kosler und die meisten Bediensteten der Staatsbahn in den Eisenbahnwaggons. Die Errichtung einiger Zinshäuser von Seite der Staatsbahn für deren Vdienstete ist infolge dieser Katastrophe höchst dringend und nothwendig geworden. Die hiesige Filial-lirche hat weniger gelitten. Die Mauer hinter dem Hochaltäre ist in der Mitte gesprungen. Sonst ist der innere Raum ziemlich intact geblieben. Die Kirche bleibt offen, und es werden in derselben täglich heilige Messen gelesen. Das neuerlichtete Gemeindehaus weist weniger Schilden aus und wirb in demselben welter amtiert. Das Schulhaus zeigt im ersten Stock bedeutende Risse. Nachdem dasselbe behördlich untersucht und als gut er» halten befunden wurde, lonnte man schon am 28. April wieder mit dem Unterrichte beginnen. Wie ftarl jedoch der Schrecken der Schuljugend in den Gliedern steckt, bemerlt man beim Vorbeirasseln eines Wagens, der die Kinder sofort in große Furcht und Aufregung verseht. Fast alle größeren Gebäude sind schwer beschädigt. Vielen Hausbesitzern ist es leider infolge ihrer misslichen finanziellen Lage nicht möglich, die nothwendigen Reparaturen vorzunehmen. — (Mai-Avancement in der Garnifon Laibach) Von den in Laibach garnlfonierenden Officieren des Heeres und der Landwehr geruhten Se. l. und l. Apostolische Majestät allergnäbigft zu ernennen: Zum Generalmajor den Oberst und Commandanten der 56ften Infanterie-Brigade Anton Sterzi. — Im Infanterie-Regiment Nr. 27: Zum Major den Hauptmann Ioo Ierbit. Zum Haumptmann erster Classe den Haupt-mann zweiter Classe Franz Fedrigoni von Etsche thal. Zu Hauptleuten die Oberlieutenanls Otto Baron I orb is und Franz Heißig. Zu Lieutenants die Ellbetten Friedrich Ritter von Schilden seld, Guido Stedry, Labislaus Elmer und Eduard Edler von Nowy. — Im Infanterie-Regiment Nr. 17: Zum Lieutenant den Eabetten Stefan Knejevic. — Im Divifions-Artillerie-Regiment Nr. 7: Zum Major den Hauplmann erster Classe Hermann Feller. Zu Oberlieutenants die Lieutenants Lucian Ianitti und Franz Peitler. — In der Landwehr: Zum Oberstlieutenant den Major Rudolf von Zerg ollern. Zum Hauptmann den Oberlieutenant Roth. Zum Lieutenant den Eabetten Friebl. — Im militär-ärzllichen Officierscorps: Zum Oberstabsarzt erster Classe den Oberstabsarzt zweiter Classe Dr. Leopold Fick er. Zum Oberstabsarzt zweiter Classe den Stabsarzt Dr. Franz Stanel. Hnc Oberstabsarzt erster Classe Dr. Leopold Ficker wurde zum Commandanten des Garnisons-Lpitales Nr. 15 in Krakau ernannt. — (Personalnachricht.) Das l. k. Ministerium für Cultus und Unterricht hat den Professor de« Staats-Gymnasium« in Pola Herrn Anton Lernivec zum Hauptlehrer an der hiesigen Lehrer-Vildungsanstalt ernannt. —" — (Für die Mitglieder des Beamten« Vereines.) Der I. allgemeine Veamtenverein der österr.» ungar. Monarchie hat für die durch die Etdbeben'Kata-strophe befchädigten Vereinsmitglieder in Laibach eine Unterstützung von 1000 fl. bewilliget, welche vom hiesigen Localausschusse zur Vertheilung gelangt. Gesuche, versehen mit der pfarramtlichen oder magistratlichen Bestätigung über die erlittenen Schäden und den Familienstand sind längstens bis 15. Mai 1895 beim s/nannlen Local» nnHchuss? einzu-cichln. aa>« 4 Mai l^- Laibacher Zeitung Nr. 102. «b4 ^I^-^^ *(Zur Lage in der Stadt.) Die kühle, zweifelhafte Witterung hielt in der Nacht an, der heutige Tag verspricht besseres Wetter. Um 4 Uhr 20 Minuten morgens ersolgte ein schwacher Erdstoß unter Begleitung des nun zur Genüge bekannten unterirdischrn Geräusches und vorangegangenem Erbeben des Bodens. — (Das Laibacher Hilfscomite') begann in verschiedenen Sectionen sosort eine lebhaste Thätigkeit, »elche sich von Tag zu Tag vermehrt. Es lausen verschiedene Zuschriften und Spenden sogar au« dem Auslande ein i aus Deutschland langte eine Markencollecte von Damtnhänden ein, welche offenbar eine praktische Kleinarbeit documentiert, die nachahmenswert wäre. Mehrere hiesige Firmen erklärten sich bereit, den Ausruf des Comiti« mit Empfehlungsschreiben an ihre Geschäftsfreunde einzusenden, und war diese speciell aufgelegte Drucksorte in 2000 Abdrücken fchon den ersten Tag vergriffen, so dass sofort eine neue Auslage veranlasst wurde. Für die Ver« sendung der übrigen Ausrufe ist ein eigener Plan aus' gearbeitet. Das hiesige Bankhaus L. C. Luckmann hat durch zuvorkommende Uebernahme der Cassegebarung und Buchhaltung dem Comite' eine schwere Arbeit abgenommen. Besondere Anerkennung verdienen einige Herren Alumnen des sürstbischöstichen Priesterfeminars, welche sich zur Besorgung von Eorrefpondenzgeschiiften dem Comite' zur Verfügung gestellt haben. — (Fürdie armenTöpliher Abbrändler.) Wie wir wiederholt betonten, ist leider unter dem Eindrucke der großen Erdbeben-Katastrophe die nicht minder große Noth der armen Töpliher Abbrändler in den Hintergrund getreten. Die eigene Noth macht das Herz empfänglicher für fremde« Elcnd, daher gedenke man der erbarmungswürdigen Unglücklichen in Töplih, die nichts als das nackte Leben gerettet haben! Insbesondere wären die Spenden von alten Kleidern erwünscht, die dankbar angenommen und beste Verwendung fänden. Auch die geringste Gabe ist willkommen und dient zur Linderung des namenlosen Elendes! Milde Gaben werden durch die Landesregierung oder die Bezirlshauptmannschaft Rudolfs» wert ihrem Zwecke zugeführt. — (Für die üaibacher.) In Graz hat sich unter dem Ehrenpräsidium des Herrn k. l. Hofrathes Rudolf Graf Chorinsly ein Comits aus den Herren l. l. Oberlandesgerichtsrath i. R. Jakob Hren (Obmann), Dr. Zizel und k. u. k. Major Smola (Stellvertreter), Franz Hrasovec, k. k. Vezitlsrichter i. R.(Cassier) gebildet, welches befchlofsen hat, unter Mitwirkung der dortigen akademischen Vereine «Bulgaria», «Hrvatsla», «Ognlslo», «Srbadija» und «Triglav», serner unter gefälliger Mit« Hilfe der Damen Frau Marie Kuschar und der Oftern-sängerin Fräulein Mitzi Freudenreich sowie der Herren Joses Tertnil, lönigl. Hofopernsä'nger in Dresden, Äogdan von Vulakovic, Opernsänger in Pressburg, und Vela Sluhec, Dr. Md., bann unter Mitwirkung der ob des edlen Zweckes unentgeltlich bewilligten Militärkapelle des k. u. k. 7. Infanterieregiments am 13. Mai l. I. abends um halb 8 Uhr im Stefaniesaale ein Concert zum Besten der Stadt Laibach und deren Umgebung zu veranstalten. Das Comite lädt in einem Aufrufe an alle Stammes-genossen fowie die gefammte Bevölkerung Graz', die stets zu helsen bereit ist, wo Hilfe nolhthut, zur zahlreichen Netheiligung ein. — (Für Laibach und Umgebung.) Die vom Landespräsibenten in Schlesien eingeleitete Hilfsaction für Kram findet im ganzen Lande lebhafte Betheiligung. Bei der Landesregierung sind bisher 1800 st. eingelaufen. Das in Troppau vorgestern veranstaltete Wohlthätigleits-Concert war zahlreich besucht und lieferte ein bedeutendes Erträgnis. Cardinal Dr. Kopp spendete 500 st. Der Gemeinderath beschloss in seiner vorgestrigen Sitzung, für die durch das Erdbeben in Laibach betroffenen Einwohner den Betrag von 500 fl. zu spenden. — Die Wiener Vörsenlammer votierte am 3. d. M. für Laibach tausend Gulden. — (Die sanitärenZuftänbe in Laibach.) Die Gesundheitszustände find in Laibach andauernd befriedigend, die Mortalität ist geringer, als in der gleichen Zeilperiode des Vorjahres, denn in der Zeit vom Isten Jänner bis I.Mai starben im Jahre 1894 4 40 Per« sonen. während im gleichen Zeitabschnitte im heurigen Jahre 370 Personen starben. — (Weizen-Nackmehl-Anlauf.)Dasl.u.l. Militär.Nerar lauft 474 Metercentner Weizen.Backmehl, welche loco MilitiwVerpflegs Magazin in Trieft in folgenden Terminen abzustellen sein werden, und zwar: 200 Metercentner Ende Mai 1895 und den Rest Ende Juni 1895. Schriftliche Offerten sind bis zum 10. Mai l. I. bei der t. u. l. Intendanz des 3. Corps in Graz einzubringen. Alles Nähere betreffend den Kauf erfährt man auch beim l. u. l. Militär-Verpstegs-Magazine in Laibach. — (Für Baumeister.) Da allgemein über Mangel an Bauarbeitern gellagt wird, seien Bauunternehmer daraus aufmerksam gemacht, dass Maurer in Marburg, Graz und Pribislav in Böhmen zu haben sind. Mhere Auskünfte können diesbezüglich erlheilen: Polier «nlon Hoste in Marburg. Triesterstraße 39; ,^«anz Sampele m Graz. Schiehflätlaasse 5 und Böhmen. Gewandte Ofenseher stehen gleichfalls zur Pis» Position; Anfragen sind zu richten an Emil Lösche in Turn-Teplih. Kaiserstrahe 180. — (Falbs Prognose für den April) ist in einer der letzten Nummern des «N. W. T.» unter Gegenüberstellung der der Prognofe auf das unbarmherzigste widersprechenden Thatsachen saft von Tag zu Tag als durchwegs unzutreffend nachgewiesen worden. Wenn Falb warm prophezeiht hatte, war es kalt und umgelehrt, statt Regen, Schnee und Gewitter gab es hellen Sonnenschein, und die «kritischen» Tage gestalteten sich nur «kritisch» sür den Propheten, nach dessen Voraussagen säst regelmäßig da« — Gegentheil eintrat. — (Für Obdachlose.) Der Fabrikant Herr Isidor Mautner in Wien hat für Obdachlose in Lai» bach zwei gelte, von denen jedes einen Fassungsraum für 15 bis 20 Betten hat, unentgeltlich zur Verfügung gestellt, franco nach Laibach gesendet und dieselben in der Refselstraße neben dem Hause des Herrn Korn ausstellen lassen. — (Sanitäres.) Die Typhus-Epidemie in den Ortschaften Zavrh, Krivcevo des Bezirkes Stein ist nun» mehr gänzlich erloschen. Von den erkrankten els Personen sind zwei gestorben. Die Genickstarre in der Gemeinde Neudorf, Bezirk Loitfch, ist ebenfalls im Erlöschen be» griffen, indem dortselbst nur noch ein Mann an derselben darniederliegt. —o. — (Eemeindevorstands - WaHl.) Bei der am 10. April d. I. stattgehabten Ersatzwahl in der Orts-gemeinde Iurjowitz wurde für den von seiner Stelle zu« rückgetretenen bisherigen Gemeindevorsteher Johann Rus Anton Lesar von Iurjowitz zum Gemeindevorsteher gewählt. — (Stand der üsterr.-ungar. Bank vom 3 0. April.) Banlnoten-Umlaus 503,120.000 Gulden (_s_ 17.010.000). Metallschatz 329,453.000 Gulden (-1-84 000), Portefeuille 149.520.000 (-s- 14.651.000), Lombard 30,957.000 Gulden (-s- 1.868.000 Gulden), steuerfreie Banknoten - Reserve 34,685.000 Gulden (— 17.611.000 fl.) Verzeichnis der Spenden für die durch das Erdbeben heimgesuchte Bevölkerung Krams. Baron Karl Walterskirchen in Graz 100 st.; 7. Inf.-Reg. in Klagensurt 10 fl. 77 kr.; Naben, Frauen- , Hilfsverein (Zweigverein) vom «rothen Kreuze» 200 st.; Erb Ferdinand Freiherr v. Rudtorf, l. l. Scclionschef im ^ Ministerium des Innern in Wien, 100 fl.; Fabrils« Firma Franz Liebig in Wien 500 fl.; Großhandlung«» Firma Max Springer in Wien 1000 fl.; Firma Alex. v. Berndt in Wien 500 fl.; Firma Gebrüder Adler in ' Wien 200 st.; Großhandlungs-Firma M, L. Biedermann . 200 st.; Elife von Melzer in Krems 3 Kisten Kleider ^ und 1 Sack Wäsche; Stefan Schneider in Krainburg 53 Kilo Käse; D. Ralusch, Handelsmann in Cilli. zehn gusseiserne Sparherde; die Direction der Dampsmühle in Szegedin 10 Säcke Mehl; Friedrich Kafka in Pribram ^ 1 Fässchen Cognac; Anton Krisper, Handelsmann in Laibach, 5 Säcke Mehl; Paul Heller. Fabrikant in Brunn, 2 Kisten Nägel; Josef Gruber, Bäckermeister in Abbazia. ^ 2 Säcke Brot; Culot in Rann 3 Kisten Esswaren; die > Firma Gricar k Mejac in Laibach 4 feine Nettdecken. II. Verzeichnis der beim hiesigen Hilfscomitö eingelaufeneu Spenden. ^ Ioh. Heiderer, k. l. PostVerwalter in Zwettl, 10 fl.; ; Gräfin Lucietta Palffy in Szomolany 20 fl.; Brüder ^ Val in Wien 10 fl.; Deutscher Verein sür städtische An» , gelegenheiten in Prag 100 fl.; Albert Samafsa in Lai» , bach 500 fl.; Maria Walluschnig in Feldlirchen 20 fl.; Egon Baron Zois in Laibach 50 fl.; Liby Walther in , llilli 10 fi.; Josef Natter in Innsbruck 20 fl,; Vanla j «Slavija» in Laibach 500 fl,; Anna Trawniczel in Mähr.- , Trübau 50 fl,; ein ungenannt fein wollender Freund in « Mannheim (50 Ml.) 29 st. 88 kr.; Eduard Prifter in , Agram 300 fl.; Pia Pefendorfer in Graz 20 fi.; The , Neuchatel.Nsphalte-Company in Wien 100 st.; Karl Kammel Edler von Hardegger 200 fl; Oberst Pai. Aeuhcrn nicht decken. Dies gilt sowohl von .„B Vierung wie von den Conclusionen der m ^ Erklärung, und ist es hier auch nicht?"«« ^5 Varon Nanffy berechtigt war, ausdrü« i" ^F dass der Minister des Aeußern den darg"g .^ ze. punlt der lön. ungar. Regierung zu dem ^W macht hat. hierüber waren die Acten "«1' ^B ebensowenig wie über die eventuelle A"^nB^ und in welcher Form in Rom vertrauM^ ^ ^ über das Auftreten dcs Msgr. Ngliardl g^^ sollen. Dies musste von drn wm MmM l^^ noch nicht vorliegenden Daten abhängen. ^ M Einmischung des apostolischen MntiB "' ^MB gelegenheiten nachzuweisen vermögen. ^" MM ^' Vanffy im ungarischen Parlamente d,e " ^ P gab, dass diefe Demarche bereits er^ dies nur seiner UnVertrautheit mit d'Plom > H l schuften zugeschrieben werden, wel^e ^^z^t' Schuld daran trägt, dass der Ml nMP ^ ^ eigene Verantwortung und ohne imlM^ ^B e freundschaftlichen Beziehungen zum he'M' ^M< wie ein Schlachtruf tönende Erklärung'wH M abgab, was für die Sache selbst "" l^^tio''«^ haben kann. Es dürfte alfo dlese 3" ^^B "> antwortung des Baron Banffy noch i" llärungen und Confequenzen führen. «^1^ Wien, 4. Mai (Orig.-Tel.) meint, die Mittheilung der die Interpellationsbeantwortung AaM)" h^M. Reife des päpstlichen Nuntius in ""9"" ^r e'"^ manche Punkte seien noch unaufgeklärt, ^e jectives Bild der Sache nicht gew''"'^ ßM steht Folgendes fest: Im Ministes war die Vereitwilligkeit zu einer event« .^ .^ der römischen Curie vorhanden, dle >" ^ M>« traulich gedacht. Die Interpellat.on "» ^hie^ Banffy's im Abgeordnetenhause brach«" M ^ in laute Oeffentlichkeit und sch""^.««^. ^ ist päpstlichen Stuhle eine schwierigere ^" legeB' Handlung der unzweifelhaft wichtigen ^^tt^i wesentlich erschwert, ja theilwclfe '0Mpr I^ ,. sicherlich eine bedauerliche Thatsache ^t können weitere eingehende Auftlan gen^ „W bleiben, die nur im ungarischen P"l ^ können, da dem Minister des Aeußern v , petente Forum fehlt. ^,. «limst"^' Budapest, 4. Mai. (Orig.'Tel.) -" ^ Vanffy ist abends nach Wien abgere^^^M Wien, 3.Mai. (Orig.-Tel.) ^^icdrH^ des durchlauchtigsten ErzherzogsP^ l. u. k. Hoheit Erzherzogin Al.ce M "'^^ ^ ^ erkrankt. Die Krankheit nimmt e«""' " ^eldll"» Rom, 3. Mai. (Orig.°Tel.) Aa s^tt. .F folge finden die Wahlen am 26. ^a" Bc'«M Nisch, 3.Mai. (O"g.-Te- I>K stieß im Ausschusse der SkupMna A'/DeB'' stand. Finanzminister Petrovtt hat 1«-Neb"'.______ ,5^"'^ Der Krieg zwischen China u" ^ ^ die Lösung der ostasiatischen Frage- ^ g^ Z" russischen Gesandten in Tokio aus nl>l /" Am 2. Mai, Alois Mda, Zahl^ tarlstädtl'rstraslc l>, ^saxmu«.^"" , 25, ^M audidatt>ns.Sol)l,. w Mo,,., ""l"W!^ ,d„ctcur" Am 3. M a i. Stanlo Klopcamr, ^ ^.. .ichels.rc.be 27, Fraisen. A ... 8. M a i. Johanna Oresn.l, ^^-^ 'i»<:usi«im:>,. Das Tagesmittel der Tempera«» ^^-^, cm Normale. ^^^_^—^^h>3"" Verantwortlicher Rebacteur^IH^s^H. i!!5!5üj8eitun8 Kr. 102. 865 _________________________ 4 3Hai 1895. ]t* «*. frtUilingscär! I Is 2eit, in ", ,uhling«wochen sind gewöhnlich die ^ die Lebono nach einem Gorrectiv für die durch «'¦ Störungen • 'Ü? lm Winter häusig hervorgerufenen qi m .d,en körperlichen Functionen gesucht jftL Wlrd- Für diesen Zweck ist jj| ' selbständigen Hauscur als namentlich Is VorCUr ... a«ch zur ŠÈ Pranzen«hn i die Bäder: Karlsbad, Marienbad * (VI) 18Da A tcr?'"^^s nach qualvollen Leiden im W ein besseres Jen- > ?" 5°Ul"^3^°"NN's findet an, 4. Mai 1695 > ^l)«fcsam?''"ans von der Todtenlapellc des W ^'^tmH/"!' "^ "ird dic irdische Hülle des W ^aiba<5 °" "^"enFaimlienssruft bcisscscht. W > Dt. Ott "" ^ ^' ^^. > ^^^V^leutschag, Magda Vallcntschag. > C A Rsi'S sanitätsbehördlich geprüftes ^"»1 '*"* (Attoit Wlon, 3. Juli 1Ö87) ,,e MILLIONEN ,.e erprobt und bewährt, zahnärztlich empfohlen, (5167) zugleich billigstes 40—22 Zahnreinigungs- und Erhaltungsmittel. -•¦• Ueberall zu haben. •-*¦ Man verlange stets ausdrücklich« Als Bürgschaft für die Echtheit s) I*4fc*/*O und Güte achte man besonders auf \r* den Namenszug des Erfinders^/ In blauer Schrift. Dient zur augenblicklichen Herstellung von Fleisch-brühe und zur Verbesserung Ton Suppen, Gcinflscn, Saucen und Fleischspeisen jeder Art. Vortreffliches Stärkungsmittel für Kranke und Genesende. (272) 2(5-8 Wohnungs-, Dienst- und Stellen vermittlungs - Bureau Ck Flux, Rain 6 hat große Auswahl von Plätzen für Stellensuohende Jeder Branohe, insbesondere für verreohn ende* und einsaohe Kellnerinnen, sehr guter Verdienst; elnfaohe und bessere Köohinnen für Lalbaoh und auswärts, auch zu zwei Lenten, 10 bis 12 ü. Lohn; Btubenmädohen nach Görz, Pola; Klndermädohen nacli Qottsohee, Stein, Zara etc. etc. Plaoierungen finden täglioh statt. (1853) Curanstalt Sauerbrunn Radein VayManon »ao maoein oer lHuooaynllNle Vplelseio^uttenberg. Täglich 3 Züge. Cur mittel: Radeiner Sauerbrunn, berühmter Natron-LithwN'Säuerling gegen Harnleiden, Gicht, Gries und Sand, Verdauungslranlheiten nnb katarrhalische Leiden. ichaeutendeS1ChJn Töfdz belrof-!S öl Von de l„ Braadsohadens SSer?»»U In TH **!*' Ai"loura" >t uLglance o»?Bt mit so weit" Sll5> kann Zlf^' dass ich S,vls at»sdrüoir 1 ulz des seitens der He ^,Jeder JS'011^ geäußerten Wun-^nt ^bl Älen ^nksagung ab- ??H»fiU¦ J- C iH&uptft8entiohaft Kr*11 *>*n± Kiyor) '"^nen tief- a* ofifentlloh kundzu- I . j (184O yjp--~üü_^alitätenbesitzerii.. Ne Sllerta* Zimn S° tuch sePar*1 cin ¦% W5"0"- 6r sür eine a"ein- r(lei>- 8en kon"en sogleich be- Wohnung bestehend aus zwei Zimmern, Küche, Speise sammt Zugehör, ist in Krainburg vom 1. Juni ab zu vermieten. Adresse in der Administration dieser Zeitung. (1840, 6-1 Staadae für meine Filiale eine bejahrte tüohtlge, ehrliche Verkäuferin solche mit Caution haben Vorzug. Adresse: «J.V.B.», Hl. Kreutz bei Landstrass. (1841) 3-1 Interims-Wohnung durch die Katastrophe verschont geblieben, zwei Zimmer sammt Küche und einem Vorzimmer, mit einigen Möbeln versehen, wegen dienstlicher Abreise sofort auf drei bis vier Monate abzuirren. Näheres beim Haus-meister Karlstädter - Vorstadt Nr. 15 (Wasserkascrnn). (J«'!¦'; rt—1 Danksagung. Die Gefertigte erlaubt sich, der Frau Victoria Grebenz, Hebamme, wohnhaft Römerstraße, für ihren in meiner schwersten Stunde mir geleisteten Beistand, und zwar in der kritischen Zeit der Erdbeben-Katastrophe, mit dem Bemerken den öffentlichen Dank auszusprechen, dass dieselbe, unbesorgt um ihre persönliche Sicherheit, mit wahrem Berusseifer und Pflichttreue auf das gewissenhafteste mir Hilfe spendete, weshalb sie den P. T. Damen auf das wärmste anempfohlen werden möge. (1843) 3—1 Laib ach am 2. Mai 1895. ________Josefine Bergant, Gastgeberin. I>a,& Beste in Herrenhemden glatt und Falten brüst, sowie Krägen und Manschetten Hosenträger und Immer Neuestes in Cravatten empfiehlt (1857) 1 Alois Persche Domplatz 22 neben dem Rathhause. Bezugnehmend auf die Annonce in Nr. 99 vom 1. Mai d. J. bringe ich zur Kenntnis, dass die dortige Warnung gegen den am 26. April d. J. entlassenen Diurnisten Harlsoh gerichtet war. (1862) P. Seemann. Monatzimmer möbliert, mit separatem Eingänge ist Juden-gasse Nr. 3, II. Btook, sofort zu vermieten. (1851) 8—1 Eine zerlegte in gutem Zustande, 10 Meter lang, 7 Meter breit, mit 5 Cabineten und Küche sowie Speise ist preiswürdig zu verkaufen. Näheres bei J. Buggenlg, Fassbinder, Gra-dlsoha Nr. 14. (1852) 3—1 In Marburg zu vermieten über die Sommermonate eine Wohnung (3 Zimmer, Gabinet u. Küche), vollständig möbliert, in schöner Lage nächst dem Stadtparke. (1850) 2—1 Adresse in der Administration dieser Zeitung. Course an der Wiener Mrse vom 3. Mai 1895. «»«d°» °M°°n> «o«,«»«.. MW >.».. V,lb war« Vom Vtnatt zur Zablnng Übernommene <«senb..Prior.' Obligationen. - ltlNabsthdahn, 400 u. 200« Vl. 20«, W 4"/...... lL4'- <2t'7k ssranz Josephs,, Em, l««4,4"/„ 100' - llXI «N fl, L. 4"/„ - W «0 100 «> Vorallbeiyri Nahn, «m. l»»4. . 4"/„ sbiv, St.) S,, f. lOO «» :»5 4"/„ Klo, dto. per UKim, , . 9« ,l> 99 »!> blo.Sl,lt.?l>,Gi>ldlO<,ll.,4V»"/n l2« li» l«?«» b///? lOi 1» lOb-10 b, I, l«7f>. k"/«..... 125 bO »28 25 dt°4'/,'V„Kchanlrc«nlNl>l..Obl. 101 l5 102 ,5 bt°. Prüm.-VInl. k K'O si, «, w. 1«2'?5 1N^ - d>i>. blo k b0 fi. ». W. 16!i 25 1N»'2K Theiß Reg.-Lole 4«/^ 100 fi. . 14V 25 150 25 Grundenll.. Gbligatisnen lfiir 100 st, CM), 5 - I»2 50 133-- d»°. .«„leihe 1»7» . . 10» 75 10» 75 «"lehen der Sladt Vvrz, . . -'"'ll'" «"lehen b, Ttadtgemcixde w!e» 10? 4» 10» 2<> «ülehe» d, Eladtgemeinde Wie» sEllber oder «old) , , . , l»1?5 1»»?!> Plämirn Vlnl, d, S, Wien 1?» 50 174 - «Olsebai! «nlehen. vello«b, 5"/„ 102 - 10» ^ 4"/n Kralnei Lande« »lnlehen . »» »o - Veld Ware Psandbrits, «ül 100 si.). V°dcr.allg,est.!nbOI.vl.4, lEm. 1l« k<> i,<»'2<> bto b!°, »"/,. IIEm, II«?.',^!'^ N'»'sieri,L»nde»0Vp^l"st ^"/° '00- wo«0 Oest -»na, «anl veil. 4>/,"/<> ^ 100^40 101 20 b!o d»°. ., ^« - - "w 40 1», 20 dt°' bto. KOjähl. ,, 4°/° . > 100-40 lOI-20 Tpalcasle.i,5st..30I.b'/,°/nvl, lOl z« -^ Pliüritäts.Vbliglllionen (sill ION fl.). Ferdinand» Nordbahn !»°.,.0est.«es«..iOfl. ,72b 1«'- ^°l!N i!°!e 40 si, e..... —'— «4 — Veld ware Kanb-ßrli»n t,Ml,ft. shandu,«. I»Ofi.---------------- dto. b!o. per Ul«mo Septbr. 400^0 401- Lltbilbanl, «llll, UN«,, 200 fi. , 46, — 4»'1 50 Depostleiibanl, «lln, 200 fl. . 24l» — 250 — 0fi. 8,5 - »l» — Hypothelb. Oest., 200 fi.25"/„E. 9150 »2 — Länberbanl. vest., 200 fi. . , «88 — »83 5,0 Oesterr.-lmgar. »a„l. 600 fl. . ,087 ,091 Umonbanl 200 si...... 32» 2!, 329 ?ü Verlchisbanl, «lllz,, 140 fl. . ,84-50 ,86 — Artien von Transport» Wnlernehmungen (per Etücl), Mbrecht »ahn 200 fiEilbtl . —'- — - «,79 — 082 — Dräu <>!» ss,«M. »»^0 3650 Lrml,, Ezcriiow, IaslU E!senb,. Oesellschaf» 200 fl, S. - - - 8»" —331 — Lluhb, 0es!,. Iriest,500fl. «M, b?« — 578 — Oesterr. Vlorbwcstli, 200 fl. S. . 2«7!,0 28» 50 bill. bto. (lit. U) 200 ss, V. 290 — 29, - PlaaDuxrrLisellb, 150fl.E. . ,18 50,1b — Licbri'büraer Vüenbahn, ltrste —'—j - — Ltaatseisrndahn 200 fi. V. . . 42?'2ül42?'?5 Sübbnhu 20» fl. E..... ,04 ?ü 10I.'2s, lLüdnordd. Ucrb.-Ä. L00 N. IM. 2ll4'ü(i!LA5'üU tramwlly'Ges.,Wr.,i7Nfl.0.W. «»—478.- bto. st.G. »,, — «» h« Wiener Zocalbahnen«»lct.»Ges. ?8b0 -... Industrl«»Artten (per Gtüll). Vauaes., «lllg. Sfl., ,00 fl. . . ,o« 50 10»'bO «gybier tiki" und Tlahl.Inb. ln Wien ,00 fl..... 74 b« ?« — !tlle,!bahnw.-lie!hll., Erste. »0 fl. »»6-25 ,«? «» . Hlbemühl", Papiers, u. V. V. 62 b0 «»50 Liesinger Vrauere! ,00 fl. . . l»4'50 l»l» — MontllN'Vesellsch., vest..alpine »<» — 8b 50 Nraaer Visen Inb.Ves. 200 fi. «54-50 «55 — Valgo.larj. Lleinlohlen «<» fi. 720 — ?»<> — „Ochlvglmühl", Papiers., »00 fi. »,9 — ,»,-- „Vteyrernl.", Papier», u. V.»». lS« 50 ,»»--. Trifaller Kohlenw. ° «es. 70 fi. l«» - l?, — Waffens.°«.,0est.in Wien, lOOfi. 575'- - »7«- -Waallon.Leibanst., «llg., 9'?1 Deutsche Relch»bllnln°lei! . . b»'»u b»'87^ Italienische Nanlnotr» , , «10 4b^<) Papi«Mu<«l...... > l »o,.' »-»i^