MibacherGMung. 3>N 9^/V ^rnnumlratl°n«plt<«: Im «tomptoil «an,j. >»^. .. »^ ^^- . ^. , Inserlionsgetsll: Für Nein« I»!«al« bi» ^, 1Q)^l? ^"« ^>"^I. k>. ". ba,bj. fl. 5'5.<>. ssilr d!c Zi.stcNunq in« Hau« H)M6l(l^ 7 ^l^M^MN^ * ^,«" " ^ ' »l«h«e pl. Znle « fi.; bei öfter«, > ^ / »H ^^ ^^ dalbj. 5,)l>. „iildcrPostnaxz,. f!. ,5. lmlb^, ft, ?5.<>. ^i^illV»«^, » . ^^'l^ »Nl>^! . Wicdelholungen pl. Ztill » tl. K^ » V «^? h. Feiertages wetten erscheint die «llWe Nummer am Tonuerstaa.. Aintlicher Theil. ^rordnunst des Ministers für Cultus und Unter-^^ richt vom 19. Huli 1jj?5, I. 2^«^, Ell>»lü^^ Bestimmungen über die Einrichtung der Au?, ^" öffenllichcu Volksschulen und über die '"lMitspstege in diejen Schulen für Kraln erlassen werden. (Fortsetzung.) 8 l0. "lnsltr und künstliche Beleuchtung. »vllche ^chlllzimillcr miisfen ihr Vicht durch Fenster, Und nn^ ^'^^ ^" Van'M welken. ^ts O^ ^ejllmmtsiäche der lichten Fensteröffnungen stlbtn > ^'mmrs l°^ b" vollkommen freier ^age dcS' 3lM "'^cste»s '/.- und. wenn die Helligkeit durch der k3^"be und dergleichen beschränkt ist, bis zu '/< "Fbodl»^«: betragen. >nit ^ ^lllstungilhöhe der Fenster muß gleich scin lilhst ^ Me der Schulbänke. Die Fcnstcrhöhe soll mög. ^»sler ^" ^ Zinttnerdccke reichen; auch sollen die lllig f.,- ^dcr gekuppelt noch abgerundet, sondern vier- ^le^ ^nstcrpfciler düucu nicht breiter als 1.3Mc< 3^ ' ?ei bedeutender Maucrdicke ist die Leibung der feiler nach innen entsprechend einzuschlagen, ^tl» ^/^N' Flügel von minlestens zwei Fenstern in blrc,, ^^z>M!licr jollen, sofern sie nicht in einer an-^bt un^'^^^' ^^^ iu Vcntilalionszwcckcn llusgc< ^9e!et, ^"^richtet werden, um holizonlale — enl^.e-^^he>? s -^ ^^>"' drehbar und mit einer Vorriäüung ^lltlb^ ^'"' daß das beliebige Ocffne,, und Schlichen Die H b°l, unten au« uorgcnounncn werden kann. sic je^> ^,^ miissm außerdem so construicrt sein, daß ^tte ? deicht und vollständig geöffnet und durch gc. liln»^ ^lststlllungeoorrichluugen offengehalten werden ster j^ ^ Durchsehen durch die unterste Partie der Fen-^cisl ^ wo es erforderlich, in einer siccinicte» '^'ß';»!,' burch Anstrich der Fcnstcrlafcln mit Zint< ^ ^llder». !^e»^^ Schutze gegen dircctcs oder von gegenübcr- ^ vcm ^"^" "siectiertes ^ichl sind in geeigneter l'cal bewegliche Vorhänge anzubringen. Die Vorhänge müssen das Fenster vollkommen decken und sind aus halbgebleichler Leinwand herzustellen. Zur künstliche!, Bcleuchwini ist — wo es zu be» schaffen ist — Leuchtgas zu verwenden, im Gegcnfalle Ocl oder Petroleum in Hänge- oder Wandlampen, und zwar letzteres unter Beobachtung der nölhigen Vorsichten. In beiden Fällen haben Glascylinder und geeignete, die oberm Theile des Ammers nicht zu sehr verdun. lcludc Schirme in Anwendung zu sonnnen, und ist für eine angemessene Unzahl und Verthellung der Flammen Sorge zu tragen. s 11. Heizung. Dic Beheizung der Schulzimmcr ist — wo cinc Ccntralhcizung nicht angelegt wird — durch zweckmäßige Mantclöfcn obcr durch analog wirkende Thoniifcn zu bett» irkn. Die Ocfcn sind am bcstcn an der dcr Haufttfcnster-wand gcgrnübcrlicgcndcn Wand anzubringen. Drr Fcurnaum eiserner Ocfcn muß mit Ziegeln ausgefüttert scin. Sollte dcr Mantel cinrs Mantclofens anstatt aus Maucrwcrl oder gebranntem Thon auö Eisenblech hcr^ gestellt wcrdcn, so musi cv dopprltc, wenigstens 3 (5cnli-mctcr von einander abstchrndc Wände erhalten. Die Hcizvorrichinngcn müsscn hinreichend großc, mit Rücksicht auf dic Abkühlung dc« Raumes und dic erforderliche Erwärmung dcr bri drm ^ilftwcchsrl rin-strömenden frischen Luft bemessene Hcizsiächen erhalten. Ofcnrohrklapprn odcr Schornftciuspcrrci^ dürfcu in lci-ucui Fallc angebracht werden. 8 12. Ventilation. Außer dcr Lustcrncucrung (Durchlüftung), welche mittelst Ocsfncns dcr Thüren und Fenster nach dem Unterrichte zu bewerkstelligen ist, ums; für einen bestän-digcu Luftwechsel in jedem Schulzimmer gesorgt wcrdcn. Dic diesen Viislwcchscl vermittelnden Einrichtungen müssen so beschaffen sein, dl»s- stelig frische, d. h. rcinc und in» Winter angemessen erwärnne Lnft in ausreichen der Menge von außen in die Räume so eingeführt werde, daß dic Anwesenden von diesem Luftwechsel in keiner Weise uuangcnchm bcrührl oder gar gefährdet werden. Zur Herbeiführung des Luftwechsels während dcr Jahreszeit, in welcher uichl geheizt wird, dienen zunächst die Fenster und dic Thüren. Da jedoch daß Ocffnen beider innerhalb der Schulzeit nur mit wesentlichen Einschränkungen zulässig ist, so sind den Fenstern gegenüber' hiuveichende Gegcuösfmmgcn unmittelbar über den Fuß bodcu und — wenn es mit Rücksicht aus die über dir Einrichtung der oberen Fensterflügel im § N) enthalte uen Bestimmung nothwendig sein sollte — untcr der Decke anzubringen. Zur Erzielung des Luftwechsels während der Heiz« icriode muß dcr Mantclraum des Mantclofeus an sei» ncm unterm Ende durch einen hinreichend großen Kanal mit der Außenluft iu Verbindung gebracht werden können, uud muß ein verticalcr vom Fußboden bis über daS Dach cmporgeführler Kanal (Dachlanal) von cnt» sprechendem Querschnitt an geeigneter Stelle — am besten in dcr Nähe dcs Mantelofcns — angebracht und mit einer entsprechend großen Oeffnima. sowol über dem Fußboden als unter der Decke versehen scin. Alle Vcntilalion6iifsinma.cn müssen durch Schicber oder Napftcn verschließbar, beziehungsweise regulierbar scin. 8 13. S ch u l b ä n lc. Hinsichtlich der Schulbänke ist zu beachten: 1. Dieselben müssen der Größe der Schüler ent« sprechend, und jede Schule muß mit Blinken von mindestens dreierlei Größen versehen sein. 2. Jede Baul muß so eingerichtet sein, daß be» qucmes Schreiben bei sanfter Biegung dcs Körpers nach vorne, sowie das Stehen in derselben möglich ist. Für jedes Kind soll eine zweckmäßige Rücklchnc vorhanden scin. Dk Tischflächc muß sich in der richtigen Sehweite vom Auge befinden. Zweisitzige Bänke sind mehrsitzigen vorzuziehen. 3. Das Sitzbrett ist nach vorne abzurunden und nach rückwärts leicht auszuschweifen. Dasselbe hat rinc Breite von 23 bis 28 Centimeter zu erhalten, und ist in einer solchen Höhe anzubringen, daß, während die Fußsohle vollstäuoig ans dem Fußboden aufsteht, Oberschenkel und Unterschenkel des Kindes nahezu cincn rech» tcn Winkcl bildet, was ungefähr einer Höhe von 31 bis 41 Ecntimetcr entspricht. 4. Dir Breite der Tischplatte muß 38 bis 45 Ecntimrtrr betragen und hat eine Neigung von 4 bis 5> Eentimctrr zu erhallen. Au dcr höhrreu Kante ist dieselbe mit einer schmalen Vertiefung zum Hineinlegen dcr Griffel, Frdcrn u. dgl. zu versehen. Das untcr dcr Tischplatte anzubringende Bücherbrett darf nur so breit sein, daß es wcoer beim N irder-setzen, noch beim Sitzen mit den Knieen in Nl' kommt, weshalb cs hmlc:' den vorderen Rand d^ platte cutsvrcchend zurücktreten muß. 5. Me Kanten an jeder Schulbank sind abzurunden. <;. Die Tintengläscr sind in dic Bank einzulassen und mit einem Verschluß zu versehen. 7. Jedem Schüler sind von der Vanllänge b() bis 60 Ecntimetcr zuzuweisen. 8. Die Schulbänke sind so aufzustellen, daß alle Schüler gut auf den Lehrer und dic Tafcl schauen tön-ncn, dcr Lehrer aber die Disciplin gut erhalten und leicht zu den einzelnen Schülern gelangen kann. 9. Nach dicsrr Bestimmung sind auch schon vorhandene unzweckmäßige Schulbänke abzuändern. (Fortsetzung folgt.) Feuilleton. Der falsche Erbe/ Ionian voll Edllalo Wagner. XXI. ^ Gelungene List. f!^ h^ter^ Ncbankc Ferdinand Aranws, als cr ^"- Abe??"" ^" sah und erkannte, war zu ^^vn.fx, E«^«z. den chre UccMnuny hkr zu I 'hü, /,', ^ '" b" Stunde seines höchsten Trium-f,s ">' er i," , ' l'ch'c.-, alle seine Glieder gelähmi zu u„t) s^ ^kll sich an dcr offenen Thür dcs Parks - Die !,,/^ "'t Entsetzen aus die «„kommende. II ^" z^.,?^'" En?'''''"^'' "ef sie mit vor Frc»dc HM. h" T'e sam ' "^ai habe dich endlich wicdc.gefun. 5°?' 'ch l?. " '"'^ bu seist lodl! llnd nun lebst du! ' "ein ...^ ^"i,s Trauclllcider um dich, Ferdi-^.^ra.^""' lieber Mann!" ^in ^'" sland. '!'^ ^^ "'Hl "'"cr sasic"; cr war ^ ' er s.« '^ ""S den Arluen seiner Frau zu . 'nrrle sic ,iur M drohenden Blicken an. Endlich milderte sich das Ungestüme ihrer Freude und löste sich in cin leises Schluchzen und Weinen auf. Sie umschlang seinen Nacken und legtt ihrm itopf an seine Brust. Da sprang Ferdinand plötzlich zurück. Er sah die einzige Möglichkeit seiner Rcltuug vor dem drohenden Verderben nur nach darin, seine Frau zu täuschen, wie cr Sir Harry und Ella getäuscht hatte. „Sie jchcincn sich zu irren, Madame," stammelte cr, indcm er versuchte, cin möglichst vcrwunbcrlcS Oe ficht zu zeigen. .,^ch habe nicht die Ehre, Siezn kennen, und habe Sie nie zuvor gesehen. Mein Name ist Guido Harrmy'on." ÄlMrzt /l-a/ i>/e arme 3"" "'/,/ge Schritte zul-ülf und betrachtete ihren Mann mit ängstlichen, furchtsamen Blickrn. „O, stcrdwand'." r«5 ^e. «O, mein Ucbcr Mann, kennst du mich — kennst du deine Fanny, dein Weib nicht mehr?" Brandcr lehnte sich fcslcr an die Parkthür. „DaS ist cin cmflichcr ^rru bich auch nichi mehr lmsstts KindeS?" unterbrach ihn die junge Frau mit sanfter Stimme. „O Ferdinand, erinnerst du dich nicht unsere« Ncincn diauäuyicM, birmdhaarigcn Knadcn? Er lann nun „Papa" sagen mit so süßer, schmeiß ^ ">e; cr ist dein vollständiges Ebenbild, il, be- sinne doch, erinnere dich unseres kleinen, lieben .Umdes!" Brandcrs Gesicht veränderte sich; die Mueleln um seinen Mund zuckten krampfhaft. Sein armes verleugnetes Weib hat,c die zarteste Seile scmrr verkommenen Seele berührt; und Fanny, diese Vrsänderung bemerkend, glaubte, daß sein schlumm' ^ächtnis erwachte und die Erinnerung in ihn zu> „Versuche dich zu erinnern, mcm Vleblmg," fuhr sie saust fort. „Ich bin ackommcn, um dich von hier fortzunehmen. Unser Kind und ich wünschen dich bei unS zu haben. O Gott, wir glaubten, du wärst todt und 1536 Nichtamtlicher Theil. Iournalstimmen vom Tage. Der Vote fü> T'rol belampfl die Äusführun-gen des steiermä'liichcn Abgeordneten Herman über die auf Grund der czecbischcn Fundamental» arlilel projectierte Vesche Staatengebilde Hermans die Fundament,lanilel una die gesammte föderal,slischc Politik aä adguräum geführt und zerstört worden seien, Polro? fil'det sich veranlaßt, dm Verfassung«» treuen deutschen Organen zu erklären, daß dieselben veraebenS eine Capitulation der staatsrechtlichen Apposition erwarten, indem auch dcr lchle durch die Wahlnform gegen die Echt treten, unbeschadet der Treue, die das Land lem Reiche schuldet, Mlt dcssen Geschicke j^tzl die seinigen verbunden sind. Die Gazeta Narodowa dementiert die Nachricht des Dziennit pols.li bezüglich einer angeb-lichen Aenderung der R e gieru ng spolit il den polnischen Emigranten gegenüber. Bon einer Ver» folgung oder Ausweisung der letzteren sei kcine Rede, — Ein Emigrant wuide zwar ausgewiesen, aber nur Weil er sich eines Verbrechens schuldig gemacht halle Der frühere Statthalter liebte es. durch Verfolgung der Emigranten sich in den höheren wiener Krei'en das Nlnommöe zu verschoffer, daß er, obschon Pole — das vollste Vertrauen verdiene. Bis jetzt sei abcr noch lein neuer Statthalter ernannt und habe sich teinc ähnliche Tendenz bemerkbar gemacht. Das Neue Fremdenblatt führt in einem längeren Artikel die Nachtheile aus, welche sich aus einer in letzlerer Zeit hanfig ventilierten weiteren Treu« nung Ungarns von Oesterreich für l^ide Länder ergeben würden. So gefühilich eine solche Trennung im politischen Sinne sei, so schädlich müßte sie in finün» zieller und handelspolitischer Richtung für beide Länder werden, deren wahre Interessen auf mercanlil geeintes Vorgehen und nationalen Schutz der gesammlösterleichi« fchen »lveit hinweisen. Posel z Prahy beschäftigt sich mit der ungari» schen Thronrede und findet, daß das Ministerium schr viel verspreche. Gelinge es auch nur, ein Vicrlthcil dessen auszuführen, was versprochen wurde, fo werde dies ein verdienstliches Werk fein und jedenfalls de/ Misere zugute kommen, welche im ungarischen Staate hcrlscht und selbst dem Ministerium den AuSruf ab« nöthigt: „Jede verlorene Stunde ist gefahrvoll für das Vaterland." unter den schauerlichen Wellen begraben. Mr. Harrington schrieb mir das; vergaß jedoch mir mitzutheilen, wo das Unglück sich ereignete, und ich wollte ihn fragen über dich und deine letzten Tage und ihm danken für seine Güligleit gegen mich — er hatte mir eine Hunde» t Psundnotc geschicki. So kam ich in dem Nagen von Gloucester nach Harrington Hall und jah Sir Harry. Er war 10 freundlich und edel gegen mich! Ich «zählte ihm meine traurige Geschichte und zeigte ihm den Brief, den sein Sohn mir von Marseille geschickt hatte — den falschen grausamen Brief —" Brander stieß einen Fluch aus. Hatte Fanny in ihrem Kummer und ihrer Per« zweiflung dem arglosen Baronet einen Wink gegeben? El» Schaudern durchlief seinen Körper und kalter Schweiß trat auf seine Stirn. „Was sagte Sir Harry, als Sie ihm den Brief zeigten?" „Er sagte, daß sein Sohn mir wahrscheinlich die Viel schlimmere Wahrheit, daß du irrsinnig seist, halte verbergen wollen; aber du bist es nicht und —" „Nein, noch bin ich es nicht," unterbrach Vrander die Frau, „aber vielleicht werde ich es, wenn ich Ihre Reden noch länger anhören muß, Madame. Zum leyten male sage ich Ihnen, daß ich nicht Ferdinand Brander bin, daß ich Sie nicht kenne! „Armer Ferdinand!" versetzte die junge Frau traurig, indem sie seine Hand erfaßte und sanft streichelte. (Fonletzung folgt.) Die Grazer Taaespost klagt über den Credlt-schwindel in Ungarn und meint, je mehr durch unvrantwortlichen Schwindel dcr solide Erwerb in Ungarn becintlächtigt werde, desto größer werden die Schwierigkeiten, die sich einer Eifüllung oer Ausgleichs« bediligimgen entgegenstellen und sür wclche als lrtzles M'ttel d«e Peisonalunion zu Gebote stehe. D^s Fremdenblatt wendet sich mit geschieht« lichen Argumenten aeaen die von dem „Internatio. nalen Rechts insti tut" und ähnl'chen Vcrbindun. gen verfolgten Tendenzen internationaler Frledensstif« tung, indem cs deren Inoppottunität und Uofruchtliar-teit nachweist. Das heutige Europa verabscheue gewiß den Krieg und sehne sich nach Frieden und festm Zu« ständen; aber die cmopäischen Völker seien noch lange nicht auf dem Standpunkte angelangt, dlc Entscheidung ihrer wichtigsten Interessen von juristischen Wortllau» bereien abhängig zu machen. Das Neue Wiener Tagblatl meint, daß dcr serbische Zwischenfall von Iarova sehr wol einen friedlichen Ausgleich zul >ssen würde, daß aber dcr Tür. lci, die schon s>lt längerer Zeit Truppen an dcr serbi-»chm Grenze zusammengezogen, vielleicht mehr darum zu thun sei, eine endgiltige AuScinandsrs.tzung mit Serbien, die Waffen in dcr Hand, herbeizuführen. Die Trieft er Zeitung hält eS angesichts dcr geänderten Sachlage in der Türkei nicht für wahrscheinlich, daß tmS neue serbische Ministerium, trotz des Eintrittes Rlst-k' als Minister des Aeußcrcn, die tci« mcndcn Fliedcnsncrhu'dlungen gefährden wcrde. Il Citladino meint, wenn Serbien sich von der Diplomatie imponieren lassc, dann würdc dcr Auf. stand unterdrückt werden, und die Herzegowina wie Bosnien müßten sich dann mit dn illusorischen Zugeständnissen begnügen, welche die hohe Pforte ihnen auf Fürbitte dcr fechs Großmächte gewähren wülde. D>e Furcht vor neucn orientalischen Ve> Wicklungen würde tmnn die Großmächte zwingen, Jahr für Jahr ihr Kriegsbudget zu erhöhen, und dieß sei der Friede, den für Europa gerettet zu habcn die Diplomatie sich dam, rühmen werde. Die Deutsche Zeitung hält angesichts der angeblichen Gr enzver le tzu n g durch die Türken beim Gebirge Stolaz ihre Zuversicht aufrecht, daß weder Serbien noch Montenegro die Kriegserklärung wagen wird. Jedenfalls könne Serbien nicht mit Erfolg gegen den ausgesprochenen Willen der drei Großmächte ankämpfen. Am wenigsten aber dürfte Oesterreich der Omla-dina eine führende Rolle zugestehen. Den Verbündeten Milelil' geqenübcr wird unser auswärtiges Amt doppelte Wachsamkeit und Energie zeigen und nöthigenfalls wird eine Occupation die Friedensstörer belehren, daß Oesterreich dil H rde der Beunruhigung an feinen Gren< zen zu beseitigen sucht, — in den türkischen Provinzen durch Befürwortung agrarischer Reformen, in Serbien durch Niederhaltung der Rauflust. Das weiß man in den leitenden Kl eisen Serbiens, und darnach wird man sich richten. Freilich sei cs möglich, daß die glühenden serbischen Leidenschaften, wenn sie sich nicht über die Türlei ergießen können, einen andern Ausweg suchen und den Thron hinwegschwcmmen. Aber selbst, um dem jungen Fürsten dcn Thron zu erhalten, werde Oester-reich sicherlich keine Handlung dulden, welche den österreichischen Interessen zuwider wäre. Istok sagt gelegentlich einer Besprechung des südslaoischen AufstandeS, die Türlei hätte von Siegen ganz zu sprechen aufgehört und ihre bekannten Freunde, die „Kulturträger nach dem Oslcn" trachten die Siegesbotschaften von den ztriegsschauplätzcn dadurch zu verringern, daß sie die „slavischen Quellen" zu verdächtigen suchen. Indessen müssen doch alle dem Auf stände jene Bedeutung beimessen, die demselben offenbar zukommt und zugleich, wenn auch widerwillig, consla« lieren, daß die Türken unfähig sind, die Erhebung zu bemeistern. Wir selbst, die wir sozusagen an dcn Quellen sitzen, sind über die großen Fortschritte, welche dcr Aufstand in den letzten zehn 2>gen gemacht hat, über-rascht. Die Einnahme der Festung Zoransto hat nicht nur für die Herzegowina, sondern auch für Montenegro den höchsten Werth. Auch bei Dadra errang Pclo Pan» louit einen großen Sieg, dessen Wcrlh durch Eroberung von Waffen und Munition erhöht wird. In den I)> Kulas zwischen Pioa und Iatzlo erbeutete Lazar So-tschitza eine große Menge Munition. Bei Trebwje wird beständig gelämpft. Wäre nicht der Verrälher Marino-oits erschienen, wären alle Türken, welche den Ausfall von Trebinje unternahmen, gefangen genommen wordeu. Marinooits erhielt türkische« Geld und rettete sein Leben nach der Walachei. — Trebinje ist bis jetzt nur deshalb nicht erstürmt worden, weil die Unfrigen die Hälfte ihrer Kräfte den Türken, die von Klel kamen, enlgcgcn-sendcn mußten. Unter Trebinje liegt jetzt eine ansehn' liche Truppenmacht, die übel viele Intelligenzen — darunter gewesene österreichische Offiziere (»icl) und Garibaldianer — verfügt. Sie haben eine regelmäßige Post mit Celinje eingerichtet und erhalten Blätter :c. — Kurz der Aufstand in der Herzegowina ist gut eingerichtet u„d organisiert. Die Serben werden ihre Aufgabe zu lösen wissen. — In Bosnien fehlen Waffen, aber für diese wird bald gesorgt scin, denn bis jctzt ist von Oesterreich-Ungarn die Waffenausfuhr nicht ver« boten. Zur Sachlage in Serbien bringt die „Politische Eorrcspondenz" folgende neulstt Nachrichten: „Die Mittheilungen, die unS auS Belgrad zugehet!, strotzen v bisch-bosnischen ^A, uuf. Zallo hat seine ursprünglich nur 500 M""! U lmde Bande auf 1200 Mann gebracht. N^ch ^ Scharmützeln mit unkedeutendeu NedifS.Dctach^e"^ welch n eiue Handvoll Gewehre und etwelche ^, gecälhschaftcn abgenommen wuldui, besetzte cr alle ^ frr jenseits des LlM-Flüßchcns zwischen Nooa-A^e und Molia.Gota u»d hält Nova Varosch, wcllt" F llcinc türkische Besatzung hat. cingcfchlosfcn. ^ ..^ jcht die Vcreimgung aller kleineren I''surgenlcn"^ lungln. die zwischen d.r serbischen Grenze u"d ^. V^nosch herumschwärmen, unter seinem Commc»^^ Nach Heranziehung dieser Velstärlungcn, wel^ > ^ Abtheilung auf beiläufig 2000 Mann z.l bringe"^ spricht, deadsichli^t er leincew^s mehr, nach dtt V^ gowilia, sondern nach Älbanicn auf der Stra^ ,^ P ^h > besuchen. Der ihm polizeilicherseits erlye» 1537 s 3 Ä'u aufzufassen, daß es das Bestreben der! " schen Behörden sein müsse, einen türkischen ssunc. A" ' .°" «llfälligen Ausschreitungen der in diesem M?.„ 5. ^"rlen keineswegs freundlich gesinnte!, ?w s^/? ^"^"' '^'l dieser Erklärung ist der ganze «chcnfall als erledigt zu betrachten." Politische Uebersicht. Unibnch, tt. September. A„«s?" '^' ^^" '"eldet: „Es ist eine begründete ""bM vorhanden, daß die Delegationen, nach-s<"/^ ungarische Reichstag die nö lasten Agenden ehe I^ "ledlgt haben wird, zu dem anfangs festgestellten lönn .< "" ^^' ^lp^uuer, werden zusammentreten wie ^ ^^" ungarischen Ministcrrathe wurde — ''..Pc,lt Naplo^ erfährt — beschlossen, die Quaran. M^ "" ^" kroatisch-slavonischen Grenze an litw "' ^"^^ ^'^" 6"b der Uinstand, daß die Flücht, aus m"^ ^" türkischen Provinzen zahlreiches verseuchtes «"! ^leh lroalischee Gcbiel mit sich brachten, ist i/ O "''" bcrliiicr Depesche der „Perscocranza" wtnn ?"^ des Kaisers Wilhelm nach Italien, ttet? c ^ ^"i außerordentliche Verhältnisse dazwischen s"" Men, festgestellt. Fürst Bismarck wird den Kai> Ee^ bcgkiten. - Die „Post" hört, daß dem Mitte Vor - zusammentretenden Bundesrathc eine betrett ^-^ ^^'^on deS Strafgesetzbuches, vornehmlich svreck ? ^'^ Eiiifllhrung einer dem Falle DucheSnc cnt. senden Äestiminung, zugchen werde Echr/^ französischen Journale veröffentlichen ein ^'"^Klapka's, worin derselbe erklärt, daß ir cö Ulch nach Bosnien zu begeben und das Eom-tt ^°tt ^^ Insurgenten zu übernehmen; er sagt, wollte nicht die Türken, die einzigen Beschützer der tzttb >m Jahre !8^1, bekämpfen, zum Vortheile der 3', ^t feinde der Ungarn gewesensind. ltlit is^ ""Uiche „Gaceta" meldet, daß Dorre garay ^ ^""0 Mann und 1(X) Pferden Aragonien in Lsf. Anend von Eonfranc passiert habe. Andere hier ver. Hi»« V ^kpeschen sagen, daß derselbe mit 2500 H^.^avarra über das Gebirge zu crreichcn suche. ^M ^""l sind von Iaca in Aragonien und von ie>,. ^ ^gegangen, um sich Dorrcgaray entgegcnzustcl-tint^ ?er Commandant der Festung Fli^ zersprengte Uftt °/s ^°" ^' Carlisten. die auf dem rcchlm Ebro-bllr^ "'^taucht war. — Die Fregatte „Vitloria" bom «.l Ondarroa an der cantabrischen Küste, ^„^"^ence Havas-Reutcr" meldet: Die auf dc, Nculsj^' ° l t c und bci den, Volschaftcn cingelanglen hoff,, "lnch,ichl,n auS Serbien geben Glnnd zur dtr h ^' bnß von ditscr S.ilc lcincrlei Verwicklung Ntr M^^'nn'Frllqc zu befürchten sei. — N»ch ei. beschlos " ^" ..DalMllta" sollen die Insurgenten abAci, ^"^"' ^^ Fliedcneoclmitlluügcn del Mächte gesoi,,,'"'.',"nb nur dann ,ur Nicderlcqnng dcr Wissen "lhlNcn !""' ^"'" b>e Mächte tue Bürgschlift über. ^eldtn ^ die Beschlüsse der Ecufclcnz allSgcfah'.t ^Utrc>l>^ ^'"" Serbien und Monlcnegro auf ihrer ^esHw! ^^"ren. — Die „TimcS" sagen bezüglich llaits ^,'^en Eonslictes: Täglich wild unfcre Pst'cht ^alllle^ "' ^""^" Einfluß aufzuwenden, um ein ^f«hr ^ hclbclzufül,>cn, welches Europa von der befreit """ ^ uicltcr oelbrciteno^n FliedcnestölUl.g Za^esucuisskeiten. Vtarimilian-Monument. ^cht: '^"^ssc" empsa»p.t ans Tl >csl folac,',dcn Be-Nl°"l!tn'^ ^°'"'l" für Ellichllnig des Mofimilian. !^«tlicht ^^"l focbcn feinen Rechnungsabschluß vcr« ^'Illii',«?^ Thäliulcit des Connl6'S daucrlc vom Heit dem l? ^ ^'^' ^"^'fl ^ ^' wühlend welcher ^>llllnel, u ^'^ '^'^ '!'0s;crc »"d kleinere Geldbeträge ^chnkle ,, >. "°" demselben l535 piolololl^lsch vcr« ^ ttled' , """"lhr im Archiv niedergelegte Acte». ^c>Nt,lcn I l ^"loM' Im ganzen wurden während scr Mlictz ,,,,^!l dem E°m!l<; übergeben in Trieft 3i>7<) °468 Fr.° 2'^" si. 92 kr., vo" Wien iwcrschicl> !,^Wd' c> "^"U. und ^,0Nfl. W kr. Hicz>, t °^' der zn /"^^" ^^ »l^wifchen vcrzinSlcn tt^pi-^" ^tal». ^ ""llf ^2,i Erinnerungsmedaillen :c. gibt ^"n Ein." ^"''"l)0 Francs und 22,404 fl. 7 kr., ^.Mußrcch ' '"ymsbetragc gemäß der vorliegenden "°etst^. "9 t»,e aleichlautcnde «uSgabSsumme gegen ^nnte Date?" ^^"°" c'Ul'chmen wir folgende inter- gMllde^ '«. '5ur acht Concurrenzpläne ^<^>0 Fr., 3> fl. ?0lr . ^"Pl)'"l der ausgestellten Modelle !n be« für'Ä, ' ^3'ldhauer Professor Schilling in 4,"l°s N'U^^'^u"!? und Errichtung des Munu- Ar ' die' l/, ^ "^' Erinncrungsmcoaillen 545>7 fl. ftd 'lotion ^^'"^fller '^^ si- '" lr., besondere . N^^r l , °"" Professor Johann Schilling :X)()<> ^ ^r. als 9, Gießerei l)0W Fr., Uebcrgabe von ^ ^"'Stift». ""^""« des Kapitals für die Ma- ^' letzt r" "^ von 1000 Fr. zu dcmfclben ^ gesven^^'' i«ltter B. Eampona v. Serano in 'Pendel. Am 27. Februar d. ^ fand die Nie- ' deslegung dcr Cri,' rkunde und am 3 Npril, dem Tage nuch der <> , , ^ie Ucbergabe des Moim^ meules l.i oe», Acsitz u»w die Auffichl der Commune statt." Eisenbahnwesen. Ein Erlaß des l. t. Handelömimsiermmo vom 30. August 1675 an die Verwaltungen sämmtlicher österreichischer Eisenbahnen bmcffend die Geschüflszu» Weisung aus Anlaß dcr Reorganisierung der General-inspection der österreichischen Eisenbahnen lautet folgendermaßen : „Anläßlich dcr auf Grund der Allerhöchsten Ent« schlicßnng vom Ili. August l. I. erlassenen, durch das Ncichsgcsctzblatt kundgemachten Verordnung über die Or» ganislllion der l. k. Generalinspeclion der österreichischen Eisenbahnen finde ich der geehrten Verwaltung bekannt zu geben, daß biö auf wmcres eine Amdermig deS Ge» schäflsumfangcs dieser Behörde inbezug auf die ihr in einzelnen Dienstzweigen vonseite dcS Handeleministeriums übcrwicscnen Angelegenheiten nicht eintritt. Demgemäß werden die bisher an das Handelsministerium gerichlelcn Eingaben und sonstigen amtlichen Schriftstücke vonscite der Bahrwerwallungen auch ferner bei dem genannten Ministerium einzureichen und die bisher an die beiden Abtheilungen der l. l. Gencralinfpeclion der österreichischen Eisenbahnen erstatteten Schriftstücke timflighin an die nach ihrer Reorganisierung eine einheitliche Be» Horde bildende Oencralinspcction zu richten sein. Hieoon setze ich die geehrte Versammlung behufs der entsprechen» den Bedachtnahmc in Kenntnis. Gezeichnet: Für den l. l. Handelsminisler der Generaldirektor dcS östcrrei-reichischcn Eisenbahnwesens: Mrdling m. p." — (Zu den Truppen ll bun geu in Deutschland ) Se. l. Hohrit jM. Erzherzog Albrecht brglbt sich demuächN z>l dcn illialniüorrn nach Plcußilch'Schlssicn. Während scine« Nujenthalte« in ^rrSlau wird er im lömglichln Schlosse wohne». In scincin Oesolgr lvrrde» sich bcfiudeii^ FM^'. Frci» Herr u, Pirct de V,hl>i», ßM^,'. Freiherr v. Vlaftl«' Oberstlieulc-lillut Grollrr v. Milbeusee, Oencralstabeofsizicr; FUrst Rudolf Loblowih, Oberstliml. im 7. Ärlillrric-Rl-g.; die Flugellldjulllnlcl, a. d. dem Säcular» und RegularclcruS der laibacher Dlöcese an, daß Er mit Allerhöchster Entschließung vom :',0. Mai l. I. von Sr. k. und l. Apostolischen Majestät zum Fürstbischöfe von ^aibach ernannt, mittels apostolischen Breves vom 10. Nngusl von Sr. päpstlichen Heiligkeit in dieser Würde confir micrt unt> am 5). September l. I. als Kirchenfürst con» fccrirrt und inthronisiert wnrdc. Wir theilen aus diesem Mrhirllichcn Schreiben nach folgend jene Stellen mit, dic auch für ^.aicn von Vcoeu. tung sind: „Die reichsten Früchte, die nachhaltigsten Erfolge wird Ihre erleuchtete Wirkfamleil bci der heranwachsen, den Jugend erzielen. Daher wende ich mich mit be« sondercr Dringlichkeit des bekümmerten Herzens an Sie, ehrwürdige Lehrer der theologischen Wissenschaft, an Sie, ehrwürdige Vorsteher dcr geistlichen Bildungsanstalten, an Sie, ehrwürdige RcligionSlchrer dcr Mittelschule. Ein herrliches VoS ist ^hnen zugefallen. Streben Sie in jeglicher Weise dahin, um liebende Treue und lino liche Ehrfurcht gegen den Urheber und Vollender unfcrcs Glaubens in die jugendlichen Herzen zu pflanzen, den Glauben an den Gesalbten mit dem Geiste iu der inner sten Wurzel zu verknüpfe,,, den beweglichen Willen an den Gehorsam gegen Gott und die Kirche zu binden. Glücklich, wenn Sie jene Reife erzeugen, daß die aus den VorbcrcilungSschulen auslrclcndcn Jünglinge übcr sich selbst, übcr ihr Verhältnis zn Gott und Welt im klaren seien. Ich werde Sie abcrauh glücklich schätzen, wenn Sie, im ungünstigen Falle, bci einzelnen doch das erreichen, daß Sie, nach einem verhängnisvollen Schiff» bruch späterer Jahre, die durch den Verlust beS G!au< bcns entstandene Oede als unerträglich fühlen und wie» dcr nach dcm verlorenen Gut des seligen Friedens in Christo sich zu sehnen beginnen. Die erste Grundlage zur sittlich.religiösen Nildung muß die Volksschule legen, und es drängt mich, daß Sie, ehrwürdige Mitarbeiter im Weinberge des Herrn, Ihr Verhältnis zu derselben in der ganzen Veoeutsam» lcit erfassen. Die Volksschule ist nichts weniger als getrennt von dcr Kirche; der ReligionSunterr cht bildet einen integrierenden Bestandtheil im Organismus der Volksschule und dieser Unterricht füllt vermöge ihrer göttlichen Sendung der Kirche allein zu. Dem Religions-lchrer als Repräsentanten der Kirche gehört auch die Leitung dcr geistlichen Uebungen; beide, Katechet und Lehrer, arbeiten in christlicher Eintracht an dem heiligen Werke der religiös.siltl'chen Erziehung. Diesen Einfluß auf die Volksschule zu üben, hat du Kirche nicht blos ein Recht, sondern auch die heiligste Pflicht. Sie kann eS nicht untcrlaffen, die Kleinen zu Christus, dem göttlichen Kindcrflcundc, hinzuführen uno die ^icbe zu ihm in deren zarte weiche Herzen zu pflanzen. Die Kirche ist aber nach dem SchulaufsichtSgesetze unseres Kronlandes noch anderweitig vielfach mit der Volks« fchule verknüpft und verschlungen. Sie ist im Landes-schulrathc durch zwci Mitglieder des Klerus vertreten, welche vom Kaiser über Vorschlag des OrbinariumS ernannt werden; sie hat ihren vom Bischöfe ernannten Repräsentanten in jed»m Bezirksschulrathc; endlich ist jeder selbständige Seelsorger ein geborenes Mitglied des Orts» schulrathcs; in sehr vielen, vielleicht in dcr Mehrzahl der Landschulen, fungiert er auch als Ortsschulinspcctor. Die Stellung der Geistlichkeit ist also so geartet, daß sie sowol in administrativer als auch in didactisch.pab!',« gogischcr Hinsicht den größten und wohlthätigsten Einfluß auf das Gedeihen der Volksschule nehmen kann. Urtheilen Sie selbst, ob die Zurückweisung ober Unterlassung eines solchen Einflusses irgend berichtiget würe. . Es ist bekannt, daß sich einige österreichische Vi-schöfe an den heiligen Vater mit der Frage gewendet haben, wie sie sich den neuen Schulgesetzen gegenüber zu verhalten haben, insbesondere ob sie ihren Geistlichen gestatten dürfen, sich an den auf Grund der neuen Schulgesetze zu organislcreudcn Orts-, Bezirks» nnb Landes-schulräthen zu bclheiligcn. Auf die so gestellte Anfrage wurde im Namen dc« heiligen Vaters durch den apostolischen Nuntius in Wien unterm 24. Februar 1K09 Nr. 1940/1 an den Metropoliten von Gör; Bescheid ertheilt und allcn Sliffragancn zur Darnachachtung mit-gcthcilt. Aus dcm Bescheide geht heroor, daß die Vi-schöfc nach dcr Willcnsmeinung des heiligen Vaters den Einfluß auf die Schulen und deren Unterricht möglichst zu wahrcn beflissen sein sollen. Von der Wahrung eines solchen Einflusses lünnle aber leine Rede sein, wenn die Geistlichen von den Schulen sich zurückzögen, und elw» die ihnen angebotenen OrlSschul.InspeclorSstellen zurückwiesen. Die Volksschule war von jeher eine kostbare Domäne der Kirche. Auch durch die gegenwärtige Provlnzial-gcsctzgcbung ist uns in dieser Richtung nach dem obcn Dargelegten ein weites und dankbares Feld geöffnet; nur hän^t das Maß des wohlthätigen Einflusses, ehrwürdige Brüder, nicht blos von Ihrer geistlichen Würde, sondern von Ihrem pcrsönlichen Werthe, da« heißt von Ihrer geistigen Befähigung, von der Ucbcrleaenheii Ihrer Einsicht und Bildung, von der genauen Kenntnis dcr Schulgesctzgcbung und Unlerrichlsordnung. von dem Maße dcr Liebe zur Jugend ob, jener Liebe, welche der Herr kennzeichnet, da er spricht: Lasset die Kleinen zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich! Die Iugcndbilbung i.l es in dcr That werth, daß Sie, ehrwürdige Seelsorger, dieselbe mit aller Innigkeit eines liebenden Herzens umfassen. Wahrlich, wer sich der Herzen dcr Jugend bemächtigt, dem gehört die Zukunft, ^abcn Sie dcn Samen christlicher Bildung tief in die Herzcn dcr Kleinen gelegt, haben Sie denselben während seines Keimens und AufslrcbenS zum Lichte wahrhafter Aufklärung, während seiner Entwicklung zu christlicher Zucht und Sitte sorgsam gepflegt, so haben Sie dadurch ctnc Eroberung vorbereitet, mit der an nachhaltigen, beseligenden Folgen leine mit materiellen Waffen erfolgende vergleichbar ist. Sinc> Sie, ehrwürdige Brüder, selbständige Vetl» sorgcr eines Pfarrsprcngels, fo werden Vie als Mitglieder des Orls schul rathes, mit der himmlischen Charitas im Busen, die bewegende Seele desselben sein; Sie werden nicht blos Ihre geistliche Autorität zur Erziclung cincs fleißigen Schulbesuches geltend machen können, sondern vielfältige Mittel in der Hand haben, um ocn Gang des Unterrichtes naturgemäß zu lenken und dessen gedeihlichen Erfolg zu sichern. Sind Sie Katecheten dcr Schulc, fo können Sic die reich dc« Scgcns ausstreuen. Als solche werden zunächst dic Aufgabe haben, den Blick der Kleinen zu Hl em Schöpfer und Erlöser zu lenken und deren Herzen die Weihe jenes liebenden Gehorsams zu vermitteln, der auch dann noch anhält, wenn Fleisch und Blut ihn schwer empfinden. Sie werden als Katecheten in guter Harmonie mit dem weltlichen Lehrer zu wirken trachten und darum auch mit den ihm zufallenden ^ehrgeaenständtn sich vertraut zu machen beflissen sein. Es wird sich öfter die Nothwendigkeit eracbcn, daß Sie seine Stelle ersehen, in Erledigungsfällen nach Thunlichlcit den ganzen Unter-richt übernehmen, oder an Ortcn, wo lcine sistemisicrle Schule besteht, eine Nolhschulc halten. Von jeher waren 1538 die Seelsorner die vorzüglichsten Bildner des Volles. Ich he«e die Z verficht zu Ihnen, daß eben die Liebe zum theueren Volle der Heimat Sie drängen wird, dieser Mission auch in Zukunft treu zu bleiben. «H,ne ist unsere Ge,uf>l„', eineS soll auch unser. Streben sein. In brüderlicher Liebe vereint, sollen »ir dem hohen Ziele entge^enmandeln; ein herrliche? Schauspiel wird eS vor Himmel und Erde s?m, wcun wir in unseren socialen Gezichunaen Eintracht und Frieden, in unscren geistlichen Verrichtungen Ein« förmi^leit. in der Lehre Eil'stimm'gteit bewahren. Es besteht eme zweifache, die kirchliche und d»e st aatli che Ordnung, lvelchc unsere Lebensoerhältnisse regelt; die eine gipfelt in dem von Ehllsto qesetzten Felsen, dem Nachfolger des heiligen Petrus in Rom, die andere in de i Kaiser von Gottes Gnaden, dem öiben erlauchter ^»hncn. Auf dem G'unde dieser zweifachen Ordnung wollen wir die Einig teil bewahren, indem wir Gott geben, was Ootles, und dem Kaiser, was des Kaisers ist, und in Veweism der Ehrfurcht und Liebe gegen die von Gott gefitzten «utorilälcn wetleifern." — (Vewilligtt Veldsammluna.) Das l. l. Lan. d««prllsidium hat den Herren Dr. I. Vosnjal, Dr. Valentin Zarnil, Iosip Ilirilö. Vaso Petriiiö, I. N. Horak, Fraujo Drasler. Panel Stale und Iosip Regali die Vewilligunff ertheilt, für die au« Vo«n«en und der Herzegowina nach Oesterreich ge» flüchteten hilfsbedürftigen Familien eine Sammlung milder Vei-träge in Kram unter der Vedingung veranstalten zu dürfen, daß die Spenden an eines der in Trlest, Zara oder Ragllsa mit behördlicher Bewilligung zu dem gedachten Zwecke bereits bestehenden Comites abgeführt werden. — (Spenden für Clisabeth'Hinderspital.) Infolge Osternaufrufs durch die Schutzüame Frau Magdalena Gllnzler: Vom Herrn Ferdinand Schmidt 5 fi.; von Frau Jeanette Luckmann 5 si., von Frau Jeanette Recher geb. del Colt 10 fl., von Herrn Max Günzler 2 fl., von Frau Edcr 5 Pfund Reis, 2 Pfund Zwetschken, 12 Pfund Eichelkaffee, von Frau Magdalena Günzler 10 Pfund Zwetschken. — Durch die Schuh-dame Frl. Ioscfine o. Raab: Bon Frau Marie Pohl 5 fl, von Frau Karolilie Schouta 2 ft., von einer ungenannten Wohl» thäterin 2 fl., von Frau Picturine Freiin Mac-Mven-o-Kelly 5 fl., von Frau Anna Suppan 5 fl., von Nincrl N. 1 fl., von N.N. 40 kr. An die Spitalsdircction wurden unmittelbar übersendet: Von Frau Varonin Maria v. Wurzbach-Tanuenberg 5 st,, von Frau Auguste Vehel geb. v. Langer.Paogoro 3 fl, von Frau Emilie Schmltdel 1 Silbergulden. — (Cine Gemein derathssitzung) findet heute nachmittags um 5 Uhr im hiesigen Rathhaussaale statt. Tagesordnung: I. Vericht der ss, n a n z s e c t i o n : l. Ueber die Stadtlafst., bie'Vepositen- und die Nrmensonds'Rechnungen von 1969 bis einschließig 1873; 2. über die Lrsätze deS gewesenen Kassiers Herrn Max Gaio,?; 3. über die Kosten einiger Schlosserarbeiten im Rcalschulgebaudc; 4. ilber eine Uliterstl!l)l,ng«gesuch d«« Asylverein« für Studenten in Wien; 5». über die im ersten Semester !875 der Stadlwachmannschaft bezahlten Täglich; 6. über die beabsichtigte Einfriedung de« Material^epotpiahes in der Gra> dischastraße. II, Verichte der B a u s e c t i o n: I. Ueber den Re. cur« de« Herrn Vnesda wider die magistratliche Verweigerung der Vaubewilligung zu einem Kuffeehausvordache; 2, über die Vorstellung de« Herin Ianesch wider die magiftratliche Verweigerung eines Schups.'nbaues in seiner Lederfabrik; 3. über das Gesuch de« Herrn Hesnovar um Modification der Gemcinderaths« Entscheidung über seinen Schupscubau; 4. über das kicitalions-ergebni« in Absicht auf die Schotterlieferung pro 1876; 5. über das Licitalionsergebnis betreffs der Reconstruction der Kleingraben-Vrücke; 6. llber da« Licitationsergebnis betrlfts der Reconstruction der Gtefansdorferbrücke. III. Bericht der P o l > z e i s e c t i o n über ein Gesuch um Strafnachsicht wegen Unleilassung von Senk» grubenreconstructionen. IV. Vericht der Schnlsection über Vesuch und Erfolge an den städtischen Volksschulen im abgelaufenen Schuljahre. — (Oemeindevorstandswahlen.) Vei der am b. August l. I. stattgehabten Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsqemeinde in Kölschen im politischen Vezirle Gatlschee wurden Georg Mchitsch von Kölschen Nr. 27 zum Gemeindevorsteher, Mathias Stnrm von ebendort Nr. 21 zum ersten und Johann Mihilsch von Handlern Nr. 5 zum zweiten Gemeiudc-rath gewählt. — lPferbeprllmiierun g) In Nassenfuß wurden am 6. September 1875 vorgeführt 20 Multerftuten mit ssohlcn, Preise erhielten, u. z. Vmc. Ant. Smola aus Ttaudeu 8, Olorn Ios. aus Muste 6, Dr. Sledl aus St. Rupvrecht 4, Anton Perjall au« Zoisl 4, Franz Vertaiii auS Priflavca 4, Ierni Bulovc aus Grohlacl 4 Ducaten; Medaillen erhielten: Anton Wolf auS Svur, Barll Vide c>uS Svabsco. Auch junge gcdlclle Stuten wurden vier vorgeflihu, hiefür erhielt Malh. Emcole auS Zabrese 6 und Josef Globcnnil au« Starava« 4 Ducaten. — (Aus den Sommerfrischen.) DauilerStag, den 2. d.M. fand in Vischoflacl ein gemüthlicher Abend im „Steme» Hof" (llitalnica) statt. — (Aus den heimatlichen Vlldern.) Vom 15len bis 31. August sind im Kurorte Töpliz bei Rudolfswerth 92 Kurgäste zugewachsen. Vom 1. Mai bis Ende N.igllst haben zu« sammen 650 Kurgäste unser heimatliches, vortrefflich wirkendes Bad besucht. In der Zeit vom l5. bis 31. August sind hier angekommen die Herren: Maurit, Kaplan, aus Stopie; Riglcr aus Rcifniz; Purler mit Tochter aus Obcrlrain; Engel« lhaler, Gutsbesitzer, aus Silberau; Ioanut, Verwalter, auS Kaltenbrunu; ?. «vustcrsit aus Laibach ; l. Rafael, l. t. Gymnasial. Professor, aus Rudolfswcrlh; Leustct, Lehrer, aus Treffen; Noz-mann, Kaplan, aus Semit; Witllue au« Gollschcc; Omachcn, l. l. Notar, aus Keisenlierg; Hrovalh, l. l. Marine-Kaplan, aus Pola; Kuzel, l. l. Postmeister, aus Munkrndorf; Treitz, l. l. Ve-zirlsarzt, aus Gottfchee; Vadusek, l. l. Professor, aus Gürz. Die Frauen: Kuralt, l. l. fährt, eines gesteigerten Besuches zu elfceuen haben, was seinen Olimo, außer der sehr gesun« den, angenehmen Lage der Stadt, wol auch in der erleichterten Gelegenheil hat, sich im Gebrauche der deutschen Sprache, welche zu Gottschce die allgemeine Umgangssprache ist, gut und gründlich auszubilden. Ebenso ist anderseit« für Deutsche die Gelegenheit gegeben, die s l o u e ni sch e Sprache als einen freien Uilttirichtsa/genstand zu erlernen, welche Gelegenheit bisher die Mehrzahl der Gymnasialschüler fleißig benutzte. Zubcm find gute Kostorte zu mäßigen Pcriscn leicht zu haben, während an» dcreiseits unbemittelten braven Schülern ohne Unterschied der Nationalität durch Unterstützungen mit Büchern und anderen Schultlfurdernissen, mit Vc,trägen zur Beköstigung und Klei. dunq u. s. w. der Anfang erleichtert wird. Zu letzterem Zwecke haben neulich Gönner und Freunde der Iugendbildung eine Unterzeichnung von freiwilligen Beiträgen für das neue Schuljahr eingeleitet, woran sich in erfreulichster Weise Herren und Flauen, Beamte und Bürger, wie auch Misere geistlichen Herren betheilig^n, so daß voraussichllich ein ansehnlicher Betrag zu Unterstützungen erzielt wird. «uch gewähren mehrere Wohlthäter armeu SmdeN' tm Kosttage. Die von vielen Seiten erhoffte und allgemein gewünschte Errichtung einer eigenen vierklassigen Mädchenschule wird, sicher,m Vernehmen nach, erst im Jahre 1876 erfolgen, und es v'"» i"' dabei dem neuernannten B^zirlshauptmannc Herrn Dollhoi» dem ein ehrenvoller Ruf voi-ansgcht, sofort Gelegenheit, sich ^ zweckdienliche Förderung Eltern und Schulfreunde zum D°»l l verpflichte». ^ Ucncstc Post. (Original-Telegramm dcr ..Laib. Zeitung.") Velgrad, 6. September. Sämmtliche Minist" sind heule nach Kraaujevac abgereist, FNrst Milan geh Mittwoch dahin zur Eröffnung der Slupschtina. De Minister deS «leußern zeigte officiell den Vertretern dlr Großmächte an, daß die Regierung ein Verbot gegen dt" Uebel tritt bewaffneter Banden über die Grenze erließ. Die Nachncht vom angeblichen Einfalle der türM" Truppen in serbisches Gebiet ist erfunden. Belgrad. 0. September. «00 Freiwillia-, ^ bei Raöa lsechs Stunden von Habah entfernt) "^ Boönien übelgctrctcn sind, wurtnn Samstag von elltt Bataillon NizamS angegriffen und geschlagen Telegraphücher Weltiselluc? onm 6. September. ,a,W Papier. Rente 7O'l,b. ^ Silber - Nente 73 75 --, ".^ Zlllll!?.Äll!rhm 111 80. — Bänl-Hctlm '»24, «lrcblt-^ li<18 50 London Nl/«5. - Silber 101 «0, ». l iN""'^ caten 5 26. — Napoleonsd'or 8 92. — 100 Reichsmark lit»"' Wien, 6. September. 2',, Uhr nachmittag«. lMl»U^ «lreditactien 20» 70, 1«llt)er Lose NI «0, I«l^er Lc>le '^», österreichische Rente in Papier 70-15, Staalsbnhn 270 ^, "^, bahn 174 75), 20'Frankrnstnckc «'Kl'.,, uugarilche , 3^^ Hrastniss. — Vogel, Hteier. — Slodlar mit FaM'^ . — iiiessel, Ves,, Unleitrain. « «»" Hotel <5urol,a. Varon Wetzlar, Klassenfnrt. — 0ofA" B^ Maresch. 3vicn. — v. Voider, Mllch. ^ Frilscd, ^^i«'^ nehmer, Trifail. — Mliller, Giirz. - Stapar M'l l' Trieft. - ziozel, Cilli. M»' Väterlicher Hof. Vidih, Landesqerichtsiath, Eilli. ,^ M' Äahnliof.Chef, Wien. — Lontarii, seize. MilM"' hänoler, ssinme, - Cadon mit Familie, Trieft. , « ^st' Viohrcn. wiabnie. Lees. Snpooec und Varth, l'^ Kec' official, Trieft. — Drall), Ingenieur, Sagor. -^ 3'^'^^ lin. - Sauvan, Vend,-Führer, «gram. — Vcyer llN° Iglau. — Nlemenl, Litzen, ' Meteorologisch,- Beobachtun^eu in ^!^iÜ.Mt,. 740.» ^12.?' NW, schwach Mbsl jH 0 2, >i. 739,8« ^-I«.o NO. schwach b^wUM M» 10 „Ab 742^4.14,0 NO. schwach °t>vM >^!-Morgens Nebel, bis 7 Uhr anhaltend, dann "«bt' .^ etB' la«« „ach 2 Uhr ,,emlich ftarler Wind au« Noidwcst " z,^ R.'gen. nicht lnnge anhaltend, dalin wechselnde Bcwi5llu!'^, i4'^ roth, abends ganz bewölkt. Das Tagesmiiltl der Wilrnn um 0 9° unter dem Normale. «erllnlwnrlllches Nedacteur: Ottomar ^"^-^."fiic ^l^i'spN^Nli^ Wlen, 4. September. Der Conüast zwischen der Haltung d?r Specula'ion und der des ÄnIaaemallteS schärft sich Während ime in Marasmus versii'lt, z"s ^/V^I^llW^^^. Nnlagcwerthe mit Ausnahme der Pi,oiiläls» „ule Adsatzfähigleit. Heule war der «egchr sogar ein lebhafter zu neuneeu. ^^«^ ««Ib V»r« Mai- ) «... (.....?0- 7« 1« Februar.) ^»"< (.....70 7010 z^«1 «„.err.... < ,^ .' ,^ U^ ;:,7 8«fe, IV39........275 — 280 » 1854........104-50 105 - . 1Y60........III 80 11220 » I860 zu lOOfi. . , , 11^- 11^50 , 1864........13425 Ü»4l0 T>on,ilne,"Pf«lidl,rieft .... 1.^— 18050 PiänillNlllllthende, Stadt Wien 104.'0 1> 4 7k» Böhmen l «.„.„. l . . 1lX — Isl - Tol>au.Reßu!ie»li„8e«Losc . . !02'0 !<>>> — Un«. 1<<»7f, Ung. Plän„en-«n>...... 782^ ?k 50 Ultuer War« Lreditanfialt........2«« 70 2l«8^ Credilalistall, ungar.....2<>2 ^0 ^<>ii <>0 Tsposiierbonl.......134— 135 — 2«l0N!ptto,!siaIt......K9b— ?<<0 sslanco-'t'lliil.......3125 3lb<> Huübelolianl........52 50 f>3 — ^oliclialbalil.......925 — 927 — crslnr. it280 83 — Berlehlebanl .......7ftl»0 8050 Nctlen von Traneport-Unterneh-Nlungen. O«ld lll«lt Nl!iild-^abn........i2i I2l i><> zial!:L,,dn>>l, Nubn . . . . ^ 22<'— 22^25 3 lmou-L °n ^cl.,ff., Ofsellschalt 373 ?»74 - E!,<°l.ih.Qchrl,tii .... 17550 176— Ll!<°l eth.!i °hn (^inz.Budweistr Silks,).........__._ __._ sield» a»ir«>:3ic>l^dllhn . . . I7<7 —,?f2 — Z^rnnz ' Joseph . ^nhn ... 15,7 2K 157 75 1e„ b.°ll^l,,..^ufil,.»'«l»n . ^ 1.1?— 187-X5 > .d,". »"st . . bkii. ^4 schell. sll>ll>v.eflt»l!N .... »42 !0 1427b ««lt> V«« Mlibolfs-k'llhn....... I2O50 12 l Etaal«!bah,i........ iil,9 50 270 50 SOdbllhll......... 1lX>25 100 5l» Thrch-^ahn........ ,^>. ,tz«5l) Uxglllilche Nordosibahn . . . 114 50 l>5 — l>l,a,a»llchc Ostbahn.....47 25 47 75 Tramway-Oefclllch......96- 97'- Vaugefellschasten. Mg. «sterr. «augtsrlisckllsl . . n- l l 25 Wirner V alil,e!ellschaft . . . , Ift— ,<»25 Pfandbriefe. «Ug. osterr. Vodelicredit . . . 99 75 1s!<) .. d>°. „l d>i ^uhreu 89 4<' 89 K0 Natlonalbalil 8. W.....ft!,<,s) <»^ ^) Ung. L'odencredil...... h? .^ ^7^5 Prioritäten. Elisabeth.-V. 1. Em.....^. __ <,().,5 fteid.-Nordb.-0....... 103^5 104' ^ruli^Z°!cph-^........^25 94 50 O.il. Hta,l^udwig-V., I.E». — — __. s »n?ss. ^ios^wffl.N 92 7b 92 — S"benbi!r°er......- T^ l^ Slaaisbahn.......- 'H^ 1^ Südbahn ü 3'/......- ^«7b ".^ ^ " s'°/......' ^- «h.z5 Sudbahn, Von«.....- 55.^ bc» Ung. Ostbahn.....- - " , Privatlose. _ 1f^ «redil-L........- ' 'M ^ Rudolf«-L........ - g Wechsel. .^,20 N Nnqsburg......- ' ^'4b T^ft Frankfurt......- ' 54^'.^": Humburg...... ' ' ,n ^ '^ London ......' ' ^4^ Pnvi« ...... - ' Geldsorten. O«5.ll' Ducatm .... b st.27'/.^ ^ ' 9 " Napolensd'or . . 8^'/." , ,"„,', Pienß «afsenscheine I ,. ^ ,, " ,^1 „ ' ------» «o^obl'O" ^'^ Kiainisch, Wilmdclillaflnn^ ^e l'rruuu: Geld vb '