^^________ ________Mittwsch, 30. April l«90._____________109. Iahrgan«. Milmcher Zeitung. ""«illkilill n ^^"' M« P°stdtr,enbuni, : lMzMriz fl, lb. hlllbjHhrlg sl, 750. Im llomftlolr: lleiiw <>,,i .' ?°lbiül,r>8 si, 5 5o. Für die HüfteN»»« '"« Hau« yanzjählili ft, l, - Inscitionsinebür: 3<>l ^^ '!"!"'«,? bis z» 4 Zeils» !ib lr,, „rühsre prr Zrils S lr,; bci östrren Wirdrrlioluiigc» pri )jsils » lr. Tir «liaibüchsr Zcitunn» erscheint lügttch mit «»«nahmr drr Li>nn° »nd Fcicrtaye, Die Nbminiftration befindet sick ,« b"s ?"oget bci dem Titel «Central-ptachV°^ Unterrichtsetats fort. Als erster Redner ^Eitr<>n,V' ^ ltbenhoch. welcher den Standpunkt h°ch eilliir. ^'"^" in der Schulfragc vertrat. Eben-3ufforder..« ?°'^ die katholischen Abgeordneten der ^Kiguna? des Ministers, sich auf den Sumpf der ^lle E« k U^"' nicht folgen werden. Die coufessio-^snw,... ^t durchaus nicht den Zweck, das All-'/Mich ^ ^"abzudrücken. Das echte Bildungsniveau, M'con^ .^ b" Seele, wird auch von der katho. ^wen'^"wen Partei gepflegt. Auch die Conser-^lle liich.^" ein Herz für ihre Kinder. Der Clerus colls7^."schen. sondern dem Volke dienen. Wollte '^rde j °"we Partei die Herrschaft anstreben, so "kllen EH,.s"ugerweise die Forderung der confessio-'Mischp^ ue saue,, lassen, da dieselbe bei der "ebt sei ° industriellen Bevölkerung so unbe- ?^ es^^^ confessionelle Shule selbst betreffe, so Mttiche<> Gattungen derselben: die formelle und !^°"en ap?"'"^ ist jene. wo die Kinder nach Con-5 ^Msi« '" ^"d. ohne dass der Lehrer im Sinne n"' Mater'« .""lt. "ie es in Deutschland der Fall ? ^ch ja 1, lkne. wo auch der Unterricht, so weit es ^ngt di ? ^"lte der Confession entspricht. Redner übergehend, bemerkte Redner, dass die Maiensonne vielleicht durch Pulverrauch verdunkelt werde, und wenn jetzt nicht, so werde die sociale Bewegung später noch die Welt überraschen und einen großen Brand erregen. Die Bewegung kann nur gehindert werden durch die Christianisierung der Erziehung, der Schule. Darum werden die katholischen Abgeordneten stets die confessio-nelle Schule verlangen, zur Ehre Gottes, zum Schuh der Kirche, zum Heil des Vaterlandes und zum Wohl des Volkes (Beifall rechts.) Abg. Lupul empfahl die Erweiterung der ru-manischen Parallelclassen am Obergymnasium in Su» czawa. die Neuerrichtung eines rumänischen Untcrgym« nasiums in Czernowitz und die Gründung einer medi-cinischen Facultät an der Universität Czernowih. Abg. Dr. Fuß polemisierte gegen den Abg. Dr. Ebenhoch. der trotz anscheinender Mäßigung die Absicht verfolge, Angst vor einer socialen Resolution zu verbreiten und die Bürger dadurch für die coufessionelle Schule zu gewinnen. Redner wendete sich auch gegen den Abg. Klun und betonte den Wunsch, dass nicht gegen ein« zelne Stände, z. B. gegen Lehrer, Denunciationen vorgebracht werden. Die durch die Staalsgrundgesehe gewährleistete Freiheit der Meinungsäußerung gelte auch für die Lehrer, und die Abgeordneten müssen darüber wachen, dass dieses Recht nicht verkümmert werde. Zum Schlüsse plaidierte der Redner für die Beibehaltung des Studiums der classischen Sprachen an den Gymnasien. Durch die Einschränkung derselben würde eine geistige Zollschranke gegen das westliche Europa geschaffen. Abg. Iah,, besprach die Schuloerhältnisse in Böhmen, insbesondere die sprachliche Zweitheilung der Universität und der technischen Hochschule in Prag, und befürwortete die baldige Errichtung einer theologischen Facultät an der Prager Hochschule mit böhmischer Vortragssftrache. Die Vernachläisignng der Wünsche der böhmischen Bevölkerung auf dem Gebiete der Schule wirke fortdauerud als ein Ferment der Beunruhigung. Redner wünscht auch eine bessere Dotierung der Kl,-niten an der böhmisch?» mcdicimschm Facultät, sonne die Errichtung eines Thierarznei-Institutes. Eine Ehren» Pflicht des böhmischen Voltes sei es auch. das Vertan-gen der Mährer nach einer selbständigen Universität zu unterstützen. Redner beschreibt den schlechten, beschränk-ten Zustand der böhmischen technischen Hochschule in Prag und bittet die Regierung um Abhilfe. Bezüglich der Mittelschulen wünscht Redner vorerst die Ueber, nähme der von den Gemeinden erhaltenen Mittelschulen durch den Staat. Bei Erörterung der Supplenlen-frage constatierte Redner, dass noch 16 Supplenten mit mehrjähriger Dienstzeit ohne definitive Anstellung sind, und empfiehlt der Regierung die Berücksichtigung der Wünsche derselben. Bezüglich der Staatsgewerbeschulen empfiehlt Redner die Ausgestaltung der Schulen in Prag, Pilsen und Brunn und die Errichtung einer Wcbereischule in Wildenschwert an Stelle der aufgelassenen Webereischule in Policta. Die bestehenden Lehrer»Bildungsanstalten entsprechen dem Bedürfnis nicht; in Böhmen und Mähren sei die gleiche Zahl von deutschen und böhmischen Anstalten gegründet worden; da aber die böhmische Bevölkerung die weitaus überwiegende sei, so fehle es an der genügenden Zahl von böhmischen Lehrern. In Schlesien gebe es gar keine slavische Lehrer-Bildungsanstalt, und fordert R?dner die Regierung auf. eine solche zu errichten. Redner schließt mit der Versicherung, dass das böhmische Volt im > Kampfe um die höchsten Güter nie ermatten werde; das Volk könne im Kampfe unterliegen, aber ergeben werde es sich nicht. (Beifall rechts.) Abg. Klun, zur thatsächlichen Berichtigung gegen Abg. Fuß, constatiert, dass in allen Pfarren in Kärnten der Gottesdienst so abgehalten werde, wie es das Ordinariat vorschreibe. Da Kärnten einen deutschen Bischof habe, so könne man doch nicht annehmen, dass die Deutschen benachtheiligt warden. Ferner weist Redner die Behauptung des Abg. Fuß, als ob er (Klun) einen Streik der slovenischen Eltern gegen die Beschickung der öffentlichen Schulen anempfohlen habe, als unbegründet zurück. — Nach dem Schlusswort des Referenten Ritter von Aobrzynski wurde Titel «Centralleitung» mit 130 gegen 16 Stimmen angenommen. Bei Titel «Schulaufsicht, wünscht Abg. Türk, dass die Schulinspcctoren bei den Visitationen der Schulen die Autorität der Lehrer gegenüber den Schülern nicht schädigen mögen. Redner klagte ferner darüber, dass an den Mittelschulen unverhältnismäßig viele jüdische Schüler studieren; der Volkszahl nach sollten es fünf Procent sein, in Wirklichkeit sind es aber 30 bis 40 Procent. Der § 48 der Schulnovelle vom Jahre 1883 habe die Wirkung gehabt, das« im zweiten Bezirke in Wien eine Schule nach der andern unter einen jüdischen Oberlehrer komme; ein evangelischer Lehrer Jenisseton. Das ^" ""lm Herrenmoden. glitte. "fraglichste Barometer der Herren ist die i^'grn 'nix beeinflusst den ganzen Habitus der je-5 ^ "!!^" bracht. Ihr Schnitt, ihre Form, il "llei^'d ihre Breite, ihre Favoritfarve sind das ^en To/., Mbende für die obere Hälfte der mann. k^t den ^ ^l den Antschnitt der Weste, die der öm>.ndo^ "!," U'"' s"r die Ausschmückung Mhu. 'Must. Ulles andere ist nur stilgemäße A^e/'!" also sarkastische Leute von uns armen Me volls.?'^"' dass unsere Herzen der Tyrannin d?Mq?e!, 3n""'"han, so dürfen wir uns mit lil^chW., ' ^°lle revanchieren, dass sie die Herren Fche UÄ ?" der Cravatte, hat ... Die be-sl°1"wldr K? . l Cravatte ist noch immer der zu >h3 ^rabhä n", "^ die jetzt neue Fa,.H "'' übcreinanderliegenden Cravattcn-Ncl> "U"rn ^ eine brillautrnbcsetzte kleine Broche — " Werde ""^' '""'^ Damen! — zusammen« ^entnod^ Z°" uns der Vorwurf, dass wir bei den «^Vewuwl- lktM '"«Hen — endlich haben wir ««"a , . bass die gestrengen Herren der Ht^licierm," >^"s um Ideen kommen und ohne jede M^" zu ?,^" bis jetzt rein weiblich gewesene Mode. R^ Vro>"' filr sich in Anspruch nehmen. Da V'küpf^n ^ Sport-Emblemen - natürlich: Nl3> od'Hufe,sen,Iockchkappen. Steigbügeln. Mono-"len k" auch solche mit schönen, in Email ge-"lauenköpfen. Bis jetzt ist die Form dieser Nadel noch klein und niedlich, weil die Mode eben noch neu ist — wir wollen sehen, welche Dimensionen man in kurzer Zeit erreicht haben wird. Ueber die Farben der Cravatten wäre vieles zu sagen; sie treten in so mannigfachen Nuancen und Dessin-Comvositionen auf, dass eigentlich jeder darauf angewiesen ist, seinen guten oder schlechten Geschmack als Führer aus dem Farbenchaos auszuersehen. Haupt-Nuancen sind nil-grün, grau-blau und grau mit weißen, rosafarbigen oder rothen Tupfen und Streifen und braun'bläu und schwarz-weiß. Pepita, deren Carreaux nicht allzu klein sind. Auch schottische, ganz bunte Cravatten machen schüchterne Versuche, sich zu behaupten, werden es aber wahrscheinlich dabei bewenden lassen müssen, außer, sie fänden bei einer Classe von Mode-menschen Anerkennung, die unter einem eigenen Namen jedermann bekannt sind. Die unter der Bezeichnung «Lord» stehende Era-vatte hat sich verlängert, ihren Spiegel verbreitert und lässt beiderseitig nur kleine Eckch^n von der Hemdbrust sichtbar werden, die sich für die diesjährige Saison mit Säumchen schmückt. Die hohen Stehkragen haben die einzige Variation erfahren, dass sich ihre Ecken an ihrem oberen Theile ein ganz klein wenig umbiegen, uur so viel. dass der Hals, oder besser gesagt, das Kinn. nicht Gefahr läuft, durch die Berührung mit den scharfen Kanten durchbohrt zu werden. Wie bereits bemerkt, verdanken die Westen und Röcke ihre noch immer tief ausgeschnittene Fa geordneter Kowalski brachte die Beschwerden der Ru-thenen vor und behauptete, dass denselben die ihnen staatsgrundgesehlich gewährleistete Gleichberechtigung verweigert werde. Nach dem Schlussworte des Referenten Abgeordneten Dr. Bobrzynsky wurde Titel «Schulaufsicht» angenommen. Die Titel «Akademie der Wissenschaften». «Museum für Kunst und Industrie», «Subvention des niederösterreichischen Gewerbevereines», «Statistische Cen-tralcommission» wurden ohne Debatte genehmigt. Bei Titel «Geologische Reicheanstalt» ergriff das Wort Abgeordneter Graf Hompesch; er stellte den Antrag auf Einstellung eines entsprechenden Betrages, um die Freimachung von Phosphaten zu ermöglichen. Titel 7 wurde sodann angenommen, ebenso Titel 8: «Meteoro» logische Reichsanstalt», ohne Debatte. — Nächste Sitzung morgen um 10 Uhr vormittags. ____ Politische Uebersicht. (Minister-Conferenzen.) Die Miuistrr-Berathungen über das gemeinsame Budget sind vorgestern nachmittags in einen» Ministerrathe unter Vor» sitz des Kaisers zum Abschlüsse gebracht worden. Als das Ergebnis derselben darf betrachtet werden, dass die Gesammtsumme der von den Delegationen zu beanspruchenden Credite mit Einschluss der Nachtrags« credite hinter der mit Einrechnung der Nachtragscre^ dite pro 1890 bewilligten Gesammtsumme zurückbleiben wird; dagegen wird das ordentliche und außerordent« liche Heeres-Erfordernis für 1891 jenes für das lau« fende Jahr um zwei bis drei Millionen übersteigen. Die Hauptposten dieses Mehr-Erfordernisses bestehen aus den Summen für die Beschaffung der noch noth-wendigen Acht-Millimeter-Mannlicher»Gewehre und für die Herstellung des rauchlosen Pulvers. Die Erzeugung des rauchlosen Pulvers wird mit den Kosten für den Bau der hiezu erforderlichen Pulverfabrik den Betrag von ungefähr zehn Millionen in Anspruch nehmen; für das Jahr 1891 hat die Kriegsverwaltung die erste Rate eingestellt. (Parlamentarisches) Gegenüber den verschiedenen Gerüchten, als ob das Abgeordnetenhaus am 1. Mai keine Sitzung abhalten soll, versichert man nun« mehr aus competenter Quelle, dass das Haus an die« sem Tage die Berathungen über den Staatsvoranschlag fortsehen und die Sitzung wie bisher um 10 Uhr vormittags beginnen wird. (Böhmen.) Das halbamtliche «Prager Abendblatt» erklärt, es seien umfassende Vorkehrungen ge« troffen worden gegen fremde, an die Arbeiter sich herandrängende Hetzelemente, gegen welche mit rücksichtsloser Strenge vorgegangen würde. (Handelsminister Marquis von Bac-quehem) hat in der vorgestrigen Sitzung des Abgeordnetenhauses eine Regierungsvorlage eingebracht, durch welche die Regierung ermächtigt werden soll. mit der Pforte und jenen Ländern, in welchen der öster-reichisch'türkische Handelsvertrag gegenwärtig in Kraft steht, eine provisorische Regelung der Handelsbeziehungen zu vereinbaren. (Wahl des Erzbischofs von Salzburg.) Nach einer Mittheilung des clericalen Salzhurger Organs findet am 20. Mai in der Salzburger Domkirche (Rupelti'Kapelle) durch das Domcapitel die Wahl eines neuen Erzbischofs von Salzburg an Stelle des dahingeschiedenen Dr. Eder statt. (Im ungarischen Abgeordn etenhause) wurde die gleiche Vorlage wie in Wien wegen der Regelung der Handelsbeziehungen zwischen Oesterreich« Ungarn und der Türkei rwm Handelsminister überreicht. — Die österreichisch-ungarische Zollconferenz in Angelegenheit der schwebenden Handelsverträge wurde beendet. (Inspicierungsreise des General-Infanterie-Inspectors.) Wie man der «Reichswehr» mittheilt, tritt FZM. Freiherr v. König eine Inspectionsreise durch das Occupationsgebiet an. welche bis 12. Mai dauern wird. Der General-Infanterie« Inspector, in dess.'u Begleitung sich Oberstlieutenant Mayer befindet, beginnt seine Rundfahrt bn den" dcr Hcrcegovina dislocierten und den zum ^? ^ dienst verwendeten Abtheilungen und beschließt ^ . der Besichtigung der in Bosnien dislocierten Infame" truppen. ,. z«, (Aus dem Vatican.) Am 3. Mi M ^ Vatican der feierliche Empfang eines deutschen ^ug. znges bevor. Nach einer römischen MeldM ^ sichtigt der Papst, bei diesem Anlasse sowohl M die Arbeiterfrage in Deutschland als üb« d e Myr politischen Vorgänge in Baiern wichtige Erklärung abzugeben. , >., (Der deutsche Bundesrath) g"iehM den vom Reichstage angenommenen Gesetzentwurf' treffend die Aufhebung des Gefetzes über >'"w^ Ausübung von Kirchenämtern, ferner den AlM^n. Reichskanzlers, betreffend die Abänderung des ^^ tarifes, und überwies die Vorlage, betreffend die fuhr lebender Schafe aus Oesterreich-Ungarn ^ Russland zu ZuchtM'cken, sowie einen Antrag Ermächtigung zur strafgerichtlichen Verfolgung >M Beleidigung'des Bundesrates d»n betreffende!'" (England und seine Flotte.) ?"^ vorgestrigen Iahresbankette der Civilbeamten "' «^ don erklärte General Wolseley, welcher den ".^ führte, der Gedanke, dass England im F.^el-Niederlage seiner Flotte gezwungen wäre, s'^Mte geben, sei lächerlich. Im Lande seien für "A -^ ^ stets hinreichende Lebensmittel vorhanden. ..^ ^ge» wäre es ohne fremde Hilfe unmöglich, die HM U Zufuhren zu blockieren. ^ (Unruhen in Bulgarien.) Von mey . Seiten wird gemeldet, dass bulgarische Em'gran ^ Banden bei Widdni und anderen Orten " Me« Donau g-gangen seien, aber von den blllg ^h Truppen zurückgeworfen wurden. Aus Velgra j„ gemeldet, dass die dortigen Russophilen Unr"^ ^ Bulgarien erwarten. Nur die Sofianer ^F^ ill canique» erklärt, die Nachricht von einem E'"' Bulgarien sei absolut unbegründet. .» B (Die italienische Regierung) '^ ^ Eifer daran, einen Ersparungsplan aufzust^ ^e chen sie. wie die Blätter melden, Ende dlejer ^ der Kammer vorzulegen in der Lage süin dull ^s, scheint, dass sich sowohl im Kriegsbudget als in ve ,^ Verwaltung nicht unwesentliche Entlastungen ^, lassen, ohne die Tüchtigkeit der Armee und den lichen Verwaltungsdienst irgendwie zu schabt '^B (Russ land.) Wie man aus PetrrsMs d^ wird die bisherige, alljährlich geübte VegilnM ^,M. Grenzübertrittes für die galizische Landliev" ^> welche Beschäftigung bei den Feldarbeiten '" Al-reiche Polen sucht, von der kürzlich angelündlg ^e schärfung der Passvorschriften an der rufM" unberührt bleiben. «.iaeN^5 (In Paris) wurden bei den vorge w^M nicipalraths-Wahlen acht Conservative, zw^chstah? kaner und ein Boulangist gewählt. 59 ^ ^ep^ sind erforderlich, wovon 42 zu Gunsten der kaner stehen. ^e<^ (Nach Berichten aus Samoa) 'i^ nete Malietoa den Samoavertrag m ^,^' ^l^" Consuln und zahlreicher Eingeborener. T»e ^ masese's zeigte die Unterwerfung Nachdruck verboten. Derstoßen und verlassen. Roman von Vmile slichebourg. (16. Fortsetzung.) Gabriele stockte der Athem. «Er hat aufs neue gespielt?» presste Sie hervor. Ein stummes aber zu beredtes Zeichen antwortete ihr. «Und er hat verloren?» stammelte sie. «Ja — er hat verloren!, lautete die dumpfe Antwort. «Wie viel?» «Für feine Lage viel, und was das Schlimmste ist, er hat einen Wechsel unterschrieben, der heute noch eingelöst werden muss — um jeden Preis. Ihr Gatte wciß, dass. wenn er die Summe nicht zahlt, man von gerichtswegen auf alles Beschlag legen wird, was Sie besitzen, und diese qualvolle Lage hat Ihren Mann bis zur Unzurechnungsfähigkeit getrieben. Als er Ihnen jene furchtbare Scene machte, infolge welcher er Sie verließ, da war er nicht bei klarer Vernunft, und deshalb müssen Sie ihm alles verzeihen!» «Ich verzeihe ihm. Herr Daraß. Wie hoch beläuft sich der Wechsel?» «Auf vierlausend Francs!» Gabriele stieß einen schweren Seufzer aus. «Viertausend Francs!» wiederholte sie. Es war dies beinahe das letzte, was ihr von den hunderttausend Francs übrig blieb, welche sie von der Muttrr erhalten hatte. «Snen Sie ruhig. Frau Ferand. ich weiß in wessen Händen sich dieser Wechsel beftuoet, und wenn ich Sie verlasse, werde ich ihn sofort einlösen; ich bin nicht umsonst der Freund Ihres Gatten und. wenn Sie es gestatten, auch der Ihre. Ich kann Ferand diese viertausend Francs vorstrecken, und er wird mir dieselben später wieder ersetzen, wenn er sich in besserer Lage befindet.» Die junge Frau warf Daraß einen dankbaren Blick zu und sprach, indem sie sich erhob: «Herr Daraß, ich kann Ihren großmüthigen Nn> trag nicht annehmen.» «Und weshalb nicht, Frau Ferand?» fragte er, anscheinend verletzt. «Weil ich noch das Geld besitze, um diese Schuld meines Gatten zu bezahlen.» Sie sprach diese Worte mit dem Stolze, der ihr angeboren war; was dabei in ihrem Innern vorgieng, keine Sprache konnte es verrathen. Sie erhob sich, trat an einen Schrank und entnahm demselben eine Brieftasche. In der nächsten Mi» nute überreichte sie dem mit erweiterten Augen ihr zuschauenden Daraß die viertausend Francs. Er wollte das Geld nicht annehmen, indem er behauptete, sie hindere ihn daran, einem Freunde einen Dienst zu erweisen, und bringe sich selbst in die größte Verlegenheit. Endlich aber, auf ihr wiederholtes Drängen, steckte er das Geld doch ein. Es war ihm nicht entgangen, dass die Brieftasche mit einem Wappen geziert war, das in Gold ausgeführt zu sein schien. Ferner hatte er wohl bemerkt, dass in dem Zimmer sich ein Porträt befand, dessen Rahmen mit dem gleichen Wappen geschmückt war. Für Daraß waren diese Einzelheiten durchaus nicht bedeutungslos. Mehr denn einmal war ihm schon der Gedanke durch den Kopf.9^^^ der gewöhnliche Name Ferand nickt lN ^Dcy derjenige des Ehepaares wäre, sondern da,» ^^ beide von vornehmer Herkunft seien. ^' tl "^ welche er fah. bestärkten diesen Verdacht" .^ ^ «Gnädige Frau., sprach er endllch. ^ wegung heuchelnd. «Ihr Gatte wird zn ^M ^ kehren und Sie kniefällig um Verzeihung ^K- ^ nichts darf in Zukunft mehr Ihren Frieden > ^ werde über Ihr Glück wachen!» » Jetzt?el «Nehmen Sie meinen Dank im vora«»' .^ sB vor allem sagen Sie meinem Gatten, dai , Rückkehr harre.» c votte"" «Ehe dieser Stundenzeiger seinen ^"i ^ wird er bei Ihnen sein.» c^eu^^ Noch einmal grüßte der faM^jM piscine Rolle geradezu meisterhaft g.ab, ^^lsp'" ' und entfernte sich dann, um sein ^^ ^ zusetzen. ^ ^. ^F Der Wechsel, von bestand wirtlich. Der Vicomte H°"I ^ lv»e ^»el Abend vorher unterzeichnet, um dadurcy ^eli F ihm einredete — sich mit einem SA"! szch ^ Schulden zu entledigen. Was aber 2)" ^ ^ ^ gehütet hatte, der jungen Frau zu sage '> ^M' ^ Umstand, dass er selbst dass er im Verein mit den M'ge" ^c ^ arglosen F/rand betrogen, und dass '^^n-antheil von allem zufiel, was jener ver (Fortsetzung folgt.) wbacher Zeitung Nr. 98. 797________________________i 30. April 1890. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das "Wüsche Amtsblatt meldet, für den Budapester Fe-Flomen-Verein ^00 st., für die römisch-katholische U" e ln Szögliget 100 fl. und für die römifch-l« yoUsche Schule und Kirche in Täpiö-Szele 200 fl. zu spenden geruht. c, 7" (Zur Arbeiterbewegung) erhallen wir «.'°"°e lelegrafthische Nachrichten : Budapest, 29sien sinl. Nre.higlausend Arbeiler in den Eisen- und Kohlen-D. ""s. ^°slungarns beschlossen, am 1. Mai eine große rie l 3^'°" in veranstalten. Militärhilfe wurde requi-heute .." weiter der Zuckerfabrik in Votfalva stellten 3)ie ^ "^ "" ""b gellten ungeheuere Forderungen. Ab. ^'°" ^"^ieß 120 Arbeiter. Die Ruhe wurde U^,, "'cht gestört. — Rom, 29. April. Neunzehn den «^?!" ^"s beschlossen, in die Bewegung für Ärl>p? ^" Arbeitstag einzutreten und sich dem derenp ^ ""zuschließen. Die Delegierten der Arbeiter-2l Kl' ^"lander Bezirkes genehmigten mit 26 gegen '"sola m " ""^ ^solution, die Arbeiter auffordernd, Hassen ^^^ °m 1- Mai beliebig einzrln oder in verscki >, ^' '"""' °ber abends den Berathungen in den t°n In Stadtvierteln über den achtstündigen Arbeits-den?!"?^' "- Paris, 29. April. Gestern wur-3i!hrer "" Anarchisten, darunter sieben bekanntere geheim/ > ?"s^"n gefunden. Es ist das Gerücht ver-Haftel'» ^ sämmtliche Anarchistenführer unverweilt ver-auch ein sollen. Unter den Verhafteten befindet sich l'palwM "tlsemM^ Kandidat bei den Pariser Muni-^beitsbtt?' ^"^'ls Mores, und der Secretär der yangenen ^' Helios!. Die Anarchisten vertheilten am ver-tzaint «3 "°""^s an Soldaten in Paris, Versailles und wermam einen aufrührerischen Aufruf. Fra^^eue Regimentsinhaber.) Erzherzog dberstint, s a n d ^" Oesterreich-Este wurde zum Karl ^"/'"Nl Infanterieregimente Nr. 19. Erzherzog ^lherzoa sc ^'" Infanterieregimente Nr. 8 und "nannt. "6en beim Infanterieregimente Nr. 41 ^Nibe^ ^^ ^^'^sse in Viala) Wie man aus eilf Vl"n3, ' sielen dcn Excessen in Viala im ganzen wichen '^"leben zum Opfer. Die acht agnoscierten ^urdtt, h,z sämmtlich die von Arbeitern. Drei Leichen ber <2ch>v _ «tag noch nicht agnosciert. Die Zahl ^kcesse ,. ^rwundrlcn, welche aus dem Schauplätze der Rastel n"r ^"^"' betragt sieben. Die Zahl der gerichtete Q^''^ ^her auf 33 angewachsen. Der an« l'ffert, an N ^" ""b auf einige tausend Gulden be-«Ulben c,P.« ^elt> und Effecten wurden beiläufig 1000 Iubil^.^ n, erling. Iubiläum.) Anlässlich des "Uwz fl,^ ^luerlings als Curator des Theresia» leichunn »in ^^^estern vormittags die feierliche Ueber-r'^ilche N ^oaille statt. Anwesend waren u. a der "ein alz m !""ter, Staatssecrelär Vartos, Graf Kuef-^f Etein??^" ^ auswärtigen AmteS und Sections' ^ "ach. Director Pidoll hielt eine Ansprache. ^E^n ^'n merkwürdiger Nonafall.) In !"°r Comitat ""ony.Magyar.Szent.Laßlo des Veszpri-M,ge ^ . ^ machte man den Äezirlsarzt auf das ein« . ' das ^'"^ wohlhabenden LandmanneS aufmerl' " Krämvs ^ ^" ^"aabe der Eltern vor 12 Tagen ""i> schliß - ^s"Uen worden, dann eingeschlafen war »? "°rnial "'^^ ""^^ ^' Dle Herzthätigkeit des Kindes ^ glaub/^-^^" lc einmal nach 6 Secunden. Der °>" Üeben l.,"'^^' bass das Kind, selbst wenn cs erwacht, "blechen werde. ^ stcidti^ " ^ ^ az) wurde durch eine Kundmachung M scim^l",^cherheitsbehörde verfügt, dass am Isten ' ^ unl, t>' Vrantweinschenkm um 12 Uhr mittags, !^ ^r in« ^sskkhänser in dcn Vorstudien um 11 Uhr, ^. Hz """en Stadt um 12 Uhr nachts zu schließen ^g Nicht 5 ""gerung der Sperrstunde wird fiir diesen ^lheitsn. ^ ^"'" allfälligen Aufforderung der l ^er jen,^'"^ ^ "°ch früherer Schließung haben die b dilrse« ..c°"^ s°s°rt Folge zu leisten. Vor 5 Uhr 3> -^ sm ^'klben nicht geöffnet werden. ^Ucht "°" der «Aurora».) Eine telegraphische b> ^lniensck « f "a "berbringt die Trauerbotschaft, dass ^"rnnn sahm'ch Hermann Ritter Lorenz von ? ^rgistu« °" ^"d S. M. Schiffes «Aurora» an I ben , 30 kr. Das Cafsavermögen betrug Ende März 1690 ch 524 st. 51 kr. Die Einnahmen betrugen: an Beiträgen ch 8169 fl. 31 kr., an Strafen pro 1869 5 fl,, pro 1890 10 fl., an rückgezahlten Spanassa-Einlagen nebst Zinsen h, 553 fl. 16 kr., zusammen 8737 fl. 47 kr.; die Aus-!r gaben hingegen: fiir das Inventar pro 1888 357 fl. , 9 kr., pro 1690 8 fl., für Schreibmaterial und an Vuchbinderkosten pro 1889 166 fl. 39 kr., Drucksorten ,s und Inserate pro 186l1 157 fl. 30 kr., pro 1890 n 16 fl. 20 lr., für Dienstmänner pro 1889 22 fl. 22 kr., lt PostPorto pro 1889 1 fl, 26 lr., pro 1890 99 lr.. Zeitungen und Bücher pro 1889 3 fl. 29 kr., sür den - Cassier, den Hilfsbeamten und den Diener pro 1689 477 fl., pro 1890 340 fl., für die Casseärzte pro 1869 807 fl., pro 1890 603 fl. 84 kr., an Fiakertaxen pro 1689 23 fl. 17 lr.. pro 1890 18 fl. 62 kr., für Me- dicamente pro 1889 129 fl. 78 lr., pro 1690 300 fl,, ic für die zur Delegierten»Versammlung nach Trieft Abge» m ordneten pro 1869 45 fl. 50 lr., an Mietzins 36 fl., te fiir Diversa pro 1669 14 fl 63 lr., pro 1690 9 fl. 3' 27 lr., für Beheizungsmaterial 32 fl. 73 lr., an Rücl-rr ersätzen für inäodito bezahlte Cassabeiträge und an Bs-»- gräbniskosten pro 1889 91 fl. 63 lr., pro 1890 52 fl. de 69 kr., sür Bäder pro 1889 6 fl. 60 lr., pro 1890 e, 24 fl. 95 kr., für therapeutische Hilfsmittel pro 1669 ll» 17 fl. 38 lr., pro 1690 14 fl. 75 lr., Einlage in die es krainische Sparcasse 550 fl., den Mitgliedern bezahlte en Krankengelder 4354 fl. 96 lr.. Cassarest 54 fl. 40 kr., m zusammen 6737 fl. 47 kr. u» Die Activforderungen aus der Periode vom 1. August llr 1689 bis einschließlich Ende März 1890 betrugen 1026 fl. ». 80 kr., die Bilanz wurde auf Grundlage der Revisionen in desCassa-Ueberwachungsausschusses zusammengestellt. Nach» g- dem von einem Delegierten Bemerkungen über die Höhe 'N der Druck-, beziehungsweise Buchbinderkosten gemacht und vom Mitgliebe des Cassa-Ueberwachungsausschlisses Herrn ie Franz Ban Aufklärungen ertheilt und sonstige Einwen-!n düngen nicht gemacht wurden, erscheint der Cassavorstand t« für die mehrerwähnte Periode entlastet. Obmann Herr i- Föderl ertheilte sodann dem Obmanne des Cassa-!N Ueberwachungsausschusses, Herrn Ferdinand Kersnik, » das Wort, welcher die komplicierte Cassamanipulation 9 beleuchtete, die Thätigkeit der Cassa lobend anerkannte ls und diese Gelegenheit wahrnahm, um hervorzuheben, wie !; segensreich diese neue Institution wirke, insbesondere mit 0 Hinblick auf die Höhe der ausbezahlten Krankengelder; ie Redner empfahl den Mitgliedern, der Casse reges Interesse t- entgegenzubringen. ei Die Ersatz- und Neuwahlen in den Cassevorstand, se beziehungsweise in den Ueberwachungsausschuss, ergaben l- folgende Resultate: Für den Rest der zweijährigen Ver-:- waltungsperiode wurde in den Cassevorstand von den !z Arbeitnehmern Herr Mejac gewählt; da zwei Casfe-n Mitglieder die auf sie gefallene Wahl ablehnte!,, wird die n staatliche Aufsichtsbehörde, von ihrem Rechte Gebrauch !i machend, den zweiten Ersatzmann von amtswegen er» !- nennen. In den Ueberwachungsausschuss wurden die !t Arbeitgeber August Weber und Vincenz Camernik n und die Arbeitnehmer Jakob R u s , Franz Bres kv a r, >e Urban Zupanc und August Kremjar; in das n Schiedsgericht die Arbeitnehmer Kordelic, Rebel d und Ban und endlich die Arbeitgeber Klein und 5. Korsika gewählt. Hiermit war die Tagesordnung er» !- schöpft, und wurde die Versammlung um halb 4 Uhr ge-t. schlössen. n Schließlich wird bemerkt, dass im Schoße des Ueber» ' Wachungsausschusses die unliebsame Beobachtung gemacht e wurde, dass die Mehrzahl der Arbeitgeber höchst saum-r sclig in der Bezahlung der Cassebeiträge ist. Es sind sogar n von den Arbeitnehmern Beschwerden eingelangt, dass n einige Arbeitgeber den Arbeitern die Cassebeträge all' r wöchentlich abziehen, solche aber nicht rechtzeitig an die > Vezirlskranlencasse abführen. Damit die Casse solvent er-l. halten werden kann, hat das Gesetz sowohl wie auch daß Statut die Bestimmung getroffen, dass die Cassebeiträge ,, jeden Monat anticipando und vorschriftsgemaß längstens h binnen drei Tagen an die Casse zur Wuhr gelangen. Laibacher Zeitung Nr. 98. 798 30. ApriliM^ Um nun Ordnung zu schaffen und ungerechtfertigten Ausreden zu begegnen, war der Vorstand der Bezirks-krankencasse unliebsam bemüssigt, saumselige Arbeitgeber der Aufsichtsbehörde namhaft zu machen, welche gegen dieselben unnachsichtig im Iwangswege vorgeht und auch in der Folge vorgehen wird. — (Unterkrainer Bahnen.) Gestern wurde im Abgeordnetenhause der vorgestern eingebrachte Gesetzentwurf, betreffend die Zugeständnisse und Bedingungen für den Bau der Unterkrainer Bahnen, vertheilt. In demselben wird die Regierung ermächtigt, bei Ertheilung der Concession für eine als Hauptbahn zweiten Ranges auszuführende Locomotiv - Eisenbahn von Laibach über Grohlupp und Treffen nach Rudolfswert, eventuell nach Straza, mit einer als Localbahn herzustellenden Abzweigung von Großlupp nach Gottschee die nach dem Gesetze vom 17. Juni 1687 bei der Concessionsertheilung für Local» bahnen zulässigen Begünstigungen zu ertheilen und ferner volleingezahlte Stammactien einer für den Bau der vorgenannten und eventuell noch anderer Eisenbahnen in Kram zu bildenden Actien»Gesellschaft im Maximalbetrage von 2.500.000 Gulden österr. Währ. in Noten zu übernehmen. Die Betheiligung des Staatsschatzes an der Capitalsbeschaffung für die genannten Eisenbahnen ist an die Bedingungen geknüpft, .dass 1.) die Beschaffung des restlichen, mit dem Effectivbetrage von fl. 7,500.000 ö. W. veranschlagten Baucapitals durch Ausgabe von Stamm« actien, von welchen mindestens ein Theilbetrag von 600.000 Gulden von den Interessenten zum Paricourse zu übernehmen ist, dann von mit 4 pCt. in österr. Währung verzinslichen, innerhalb der Concessionsdauer rückzahlbaren Priorities» Obligationen und von Prioritätsactien unter von der Regie» rung zu genehmigenden Modalitäten sichergestellt wird, dass 2.) die Dividende, welche den Prioritä'tsactien gebürt, bevor für die Stammactien der Anspruch auf einen Di-videndenbezug eintritt, nicht höher als mit 4 Procent be» messen werde, und dass 3.) den vom Staate zu über« nehmenden, von den Concessionären voll einzuzahlenden Stammactien, bezüglich welcher eine statutenmäßige Beschränkung des Stimmrechtes auf eine Maximal-Stim-menzahl oder gegenüber den Besitzern von Stammactien nicht stattfinden darf, gleiche Rechte wie den übrigen Stamm» actien eingeräumt werden. Zum Zwecke von Erweiterung«' bauten, Anschaffungen und sonstigen Investitionen, welche nicht in der ursprünglichen Anlage und Ausrüstung der Bahn inbegriffen sind, kann das Anlagecapital der genannten Eisen« bahnen durch Ausgabe von Prioritäts'Obligationen, Prio« ritüts» oder Stammactien mit Genehmigung der Re« gierung nach Erfordernis erhöht werden. Das gleiche gilt sinngemäß zum Zwecke der Herstellung weiterer Localbahnen in Krain hinsichtlich deS Actien - und Priorität« - Obligations»Capitals der Actien - Gesellschaft. Die Zahlung des Kaufpreises für die vom Staate zu übernehmenden Stammactien ist in fünf Jahresraten im Maximalbetrage von 500.000 st. zu leisten, und ist die erste Rate in keinem Falle vor Ablauf des IahreS 1892 und erst in jenem Zeitpunkte zu bezahlen, wenn nach dem Ermessen der Regierung und nach den von derselben zu prüfenden Nachweisungen die Einhaltung des concessionsmäßigen Vautermines und das Auslangen mit dem veranschlagten Baucapitale als gesichert anzusehen ist. Die in Rede stehenden Eisenbahnen find binnen zwei und einem halben Jahre, vom Tage der Concessionsertheilung an gerechnet, zu vollenden und dem öffentlichen Verkehre zu übergeben. — (Der 1. Mai.) Obwohl hierorts glücklicher, weise lein Grund zu ernsten Besorgnissen vorhanden ist, glauben wir doch der Bevölkerung die Vermeidung von Ansammlungen auf Gassen, Straßen und Plätzen der Stadt am morgigen Tage dringend empfehlen zu sollen. Vorsichtshalber erscheint es daher geboten, die Kinder, Dienstboten und gewerblichen Lehrlinge möglichst zu Haufe zu halten und insbesondere strenge darauf zu sehen, das« dieselben in den Abendstunden daheimbleiben. — (Kohlen werk Sagor.) Delegierte der Ar« beiter des Kohlenwerles Sagor haben die Werlsleitung in ruhiger Weise gebeten, den 1. Mai als Ferialtag freizugeben. Die Werlsleitung hat dieS zugestanden. Die Tag« fchicht wird wie am Sonntag ganz frei sein, von der Nachtschicht wird. sowie Sonntag nnchts, nur die nothwendigste Belegung einfahren. Die Delegierten gaben sich zufrieden, erklärten, ohne Militär Ruhe zu halten, und versprachen, am 2 Mai sogleich nach Belegung einzufahren. — (Personalnachrichten.) Die Fürstbischöfe von Graz und Marburg, die hochwürdigsten Herren Dr. Johannes Zwerger und Dr, Michael Napotnil, find gestern auf der Rücklehr aus Rom in La,bach eingetroffen und als Gäste Sr. Excellenz des Fürstbischofs Dr. Missia im fürstbischöflichen Palais abgestiegen. — (Hymen.) Herr Wilhelm Haas, k. k. Regie-rungs'Concipist in Stein und Lieutenant i. d. Reserve des 31. Feld. Jäger. Bataillons, hat sich mit Fräulein Marie Freiin Hennig er von Eberg in Graz vermählt. — (Aus Gottschee) wird uns gemeldet: Herr Bürgermeister L°y hat auf die Nachricht, dass im Ab< yeordnetenhause eine Gesetzvorlage über den Ausbau der Unterkrainer Bahnen eingebracht wurde, an den Herrn Handelsminister ein Telegramm gerichtet, worin diesem im Namen der Stadt Gottschee und sämmtlicher deutschen Gemeinden der Dank ausgesprochen wird. — (Im Collegium Aloysianum) wurde vorgestern von den Zöglingen der Anstalt ein musilalisch-declamatlirisches Concert veranstaltet, zu welchem sich trotz der Ungunst des Wetters ein zahlreiches distinguiertes Publicum eingefunden hatte. Auch Fürstbischof Dr. Miss ia und Landesfträsident Baron Win kl er wohntt'n dem Concerte bei. Der musikalische Theil des Programms wurde unter Leitung des Hauslehrers Herrn Foerst er absolviert, und fand das Gebotene lebhafte Anerkennung. Auch die Deklamationen wurden trefflich vorgetragen, wobei wir jedoch den Vortraa. des Gedichtes «Getsemane» als Glanzpunkt des abends ganz befon» ders hervorheben möchten. Die Leitung der Anstalt wie die Zöglinge felbst können mit Befriedigung auf den schönen Erfolg blicken. — (Militärisches.) Dem Haufttmann erster Classe Adalbert Pokorny des Corpsartillerie-Regimenls Nr. 3 wurde das Militär-Vcrdiensttreuz verliehen. Lieu« tenant Richard Walla nd wurde vom Infanterie-Regimente Freiherr von Kühn Nr. 17 zum Peterwardeiner Infanterie-Regiment Freiherr von Philippovich Nr. 70 transferiert. — (Streik in Trifail.) Wie dem «Slovensli Narod» aus Trifail gemeldet wird, haben die dortigen Bergarbeiter gestern früh die Arbeit ohne Kündigung eingestellt. Die Arbeiter verlangen achtstündigen Arbeitstag. Die Eisenbahnstation, die Brücken, Fabriken und andere Objecte wurden vom Militär beseht. — (Ernennung.) Herr Dr. Franz Swida, Realschul < Professor in Trieft, wurde zum Director des Staats-Gymnasiums in Pola ernannt. — (Philharmonische Gesellschaft.) Die vom Architekten Herrn Treo angefertigten Pläne, nach welchen die Ausführung der Tonhalle auf dem Congress» platze erfolgt, sind im Schaufenster der Buchhandlung Kleinmayr ^ — Verstmann. Tarvls. — Weihmaun, Kaufn,.. ^V ^. Kuss von Kohldorf. — Weiner. P.srk. — Kaiser, «'U°H> AWuillamue. Praa,, — Mayer. Dculsch.Veneschcm. ^^rz marschaN-Lieutenant von VraumilNer, Kaschau, — ^ 'und Nuscnthal. Kaufleute. Budapest. <>,M Gasthof Kaiser von Oesterreich. Damisch, Marqueur, ^ — Wlynsli, Priuatirr. Agram. . Ael' Hotel Allierischcr Hof. Podbeusel s. ssrau, Spitaüc. ,^ ^, man, Gottlchee. — Olierwalder, Domschale. — I^lo'«' ^ — Weiß. Kfm.. Stein. Verstorbene. ^„ Den 2 8. A ftril. Johann Nußbaumcr, Ti Hektoliter 7 30 Vutter pr. Kilo ' ' ^- ^ Korn . 4 «8 Eier pr. Stück > ' ^ ^ Gerste . 4 88 Milch pr. Liter - ' ' ^ A Hafer » 8 25 Rindfleisch pr. M" ' ^ 4" Halbsrucht . b 20 Kalbfleisch ' ^ ,« Heiden » 4 22 Schweinefleisch ' ' ^ ^ Hil,e . 4 88 Schöpsenfleisch , ' ' ^- sg Kukuruz . 5 4 Hähndcl pr. Stück > ' ^ ^ Erdäpfel ftr.Meter-Etr. 2 60 Tauben ' ^ ?l> Fisolen per Hektoliter 5 69 Heu pr. M.'Ctr. > ' 2 ^ Erbsen . b 69 Stroh »00 ' ^' ^ Linsen . 5 5U H"lz. hartcS, pr.EU" 8 Leinsamen » — — Meter. - - ^, ^. Mindsschmalz ftr, Kilo — 80 Holz, weiches, pr.«'"" ^^ Scliweincschmcilz » — 76 Meter. - ' ,', -- ^ Sftcck. frisch. . — - Wein, roth., pr-v"" ^ Speck, geräuchert, » — 72 jj Wein, weißer, ' ^ Die Weinftreise variierten zwischen 12 und^^-<^ Meteorologische ^ 7 u. M'a^ "w"^ ^ge" 29.2» N. 731-2 1b'6 SW. mäßig 0"°^ 9 » Ad. 735-1 96 W. schwach <^ stc^"' hfl Der Tag bewölkt, um 11'Uhr vormittags ziem '1 Mc'>.^ stoß; nachmittags um 3 Uhr Gewitter aus S^ '' He"'!" bis sssgeu Abend anhielt. — DaS TageSmittel u 11-9°, um 0 9 über dem Normale. ——^7^^^^--Verantwortlicher Redacteur: 3-^^--^ .,l Die i>. t. I>o»<^t><>"''..,ell vs der «Laibacher Zeitung», bei w" > ^ Abonnement mit diesem M""?^ Pl „ werden höflichst ersncht, die w"' ^ ^ numeration I>n.I<1iz5^ ?tt ""r ,,l^ die Zustellung ununterbrochen " ^. zu können. ____________ , _____———""?7^B5ur, (U) "^ gehend. Briefe losten 10 kr. Porto. Laidacher^Feitlmg Nr. 98. 799______________________________________30. April 18i)0. Eourse an der Wiener Oörse vom 29. Apri! 1^890. ^a« dem ^c^n «0»-^°!? Veld Ware dtaat«-Aulclien. °i!!,^'<'^' w""t '" ^°"n «» W »» 40 !'«>,,,„' 7 '...... l<94s, «U«5 >«ll or '', " ^'°"«l°se . 25!» fl. ,»i 25 ,»2 L!> lXNUcr " ' ^"'^ "'""' l3"^> '»«»'-' . " «w°i«l°!e . , l!»0 fl. l'/8 KU 17» 5«' '"«°M,-Psbdr, ^1»,, st, ,.9>- ,50 - Ätttr^l^."""""' sleutrj«! . ing »0 i..g »a "rlr,N°!s,,f,nll. stl>«!>rirs< . i»0 «" l<>1 - ^""'"te «ilcnbahn. "«uldvlrschrtlbunllt«. ""°Ni^5'° - - - ".«20 ,02 4., ^ d.n'""'^W ft. «. W. 13^75,8«.- ^^»-^ost 4",„ I«, ft, ^5,.. ,^.^, ! Veld Ware Grundcntl.-^lMtimien > Ml 100 fl, U«l.), 5°/^ «allzlsche...... ,U4'9!' 1UÜ «., ^/<, mährische...... l»l»ü„ — - l,"/„ Krai» unb KiMnland , . —>— — — 5"/,, »iebcrUslerreichische . . . la»-— -- — 5."/^ stclrlsche...... _..„._-__ 5"/, lroatlscht und slavonische . —-^, ..-.. 5"/„ stedenbürgische .... —-^ — ^ b"/n lemcser Äa„a> .... ..., —-— 5"/„ »ngurische...... 88 »0 »9'30 Andere öffeutl. Anlchen. DonauMeg, Lose 5"/„ 100 N, . 120-75 12l 2b dtl», «üleihc 1»7« . . WL- 107 — Nnlehtn bcr Ttadt Vsrz . . 1«, .--» Nnlehen d. Stadtg-meinde Wien ,05, 20 «<», PlHm.'«nl. b. Vtadtgem. Wien >4^ l>0 l45> 75 Vörsenbau-^ülrhe,! verlos, l»°/„ 9850 Ü» — Pslludbrlesc lflls »00 ft,,, Vudcncr. all«, öst, 4»/^«. . . «17 — 118 - - dlo, » 4'/,°/,. , . ,01— 10150 bto, . 4°/, . . . W'2' W'7b d!2. Pram, Vchillbverschl, »"^ »08 Li l«8 7» Otll. ^upothc'cxbaiil 10!. zov, lol »5 10s 2b ^est, mi«, »cjanl 0l'rl. 4'/,"/» . 100 90 l»i 40 detlo » 4'/„ . . 100-10 inn 70 delto üuiähr, » 4°/„ . . inaic» 100 7» PrioritiitS-OblWltiontll (jui U)0 II,), ,^rbi»and«'Älorl>I,ll>m U7'5« lU8 -3laat«bllhn . . , . <»l - l»2 — Liidbllhn b 5°/o , , , , >49bU l ül) 5» . k 5",, , , , l«U b0 III 5U Un<,,.«aK,. «adn.....ll<» — l»«'«l> .Diverse Lose ltrebitlllle 1M> fi...... <88 75 >»? ^" oi!ll»'DllMPfsch, 100 ft. , 1»N'5!, l83'— llalbachfr PrHm, «»led, »<' >l. zz^b z,2 25 Olciisl Loss 4« fl..... «4 ., 64 8U Paüll, Luis 40 fl...... 5750 57'SN Rothen «rcuz, üsl. Gs<, »,, «U st- m 80 »0 »0 «udolpli'Lole ,0 fl, . . , . zu _, i!i . Nalni'llolc 4« ft..... s,z.. yz??> Nl,^lilrnol«Lo!e 4l> jl. . , t,2'i!l ü» 50 Hsw, Lch, d,»"/„Prüm,.Lch>!ld' n«! d, Vobeiicredit^nttal« , ,?>— 1» — «ant. Actitn (per Ollill). Anglo-Orst, Va»l20U fl, 60' „ l44'75 «llnlucrei!!. Wiener il»a si,. . li» «ü li« 7.^ Ädi,cr..«»st. «s». W0 ft, K. 4U»/„ »11 — »»» — ll!il, «llg. ung. ^«, st. , 33U— »3<» 50 DepllNlcnbllnl, «ll«. 200 ft, . I»«'— «l»? ^ Ezcompt, Ve<.,«drG. 500 ft, . 575'-^ 577 — G« — 70^. Mndsrbllnl, öst, »0» fi, ». . . llll.-—«l5.'5u Oestsrr,^!n<,nr, Van! NO!) fl, . 94«.- »44 - UnionbllNl 200 fl...... »34 75 23'. 25 Verlehrsbnnl, «llg, l4U fl. . . ,6>< 5« 1«1 !isi Actlen von Transporl-UlltrrnchmulMll. (per Stück), «llblrcht'Vllhn 200 st. «Lllber . e< — s.l 5« Mölo-ssiumlln. Nal», 2>wff, T. zo2 !>« «'>»:<0 Vöhm, Norbbahn 1l>0 fl, . , , 20? 75 »N« 75 » Wsstbahn 200 fl, . . .3»2-3'3 — Nnlchtlehradei «tls, 50<)fl, CM. »07ll io?U dto. slit N ) 2Lb.-».)i!U0fl.V.-------— .. Dui'Vobcnb. Vil,'G. 200 fl. V, —-— —-- fferdlnand^Norbb, i0«0fl.0 ft, LM. lv2 ?5 192 75 llrmb, ^ C^rnow.»Iassy - Visen- bahn «rsrllsch. »00 fi. S, . . 232 50 233'— Ul°yd,0ft,-un«.,Tr1?N5fi.IW. «e» ->3«:5 - Orstlri.Nurdwestb. 200 fl. Vilb. 203 5^204 — dto. (lit. U.) 200 ss. V. , . 216 85 Liens' Prag.Hultr Vllenb, 150 ft. Oilb. e?'—, S»'— Sl. SUber . . . 1i?70!1l« L<, »Ud-Norbd.«j«b,'Ä, 200fl.gali,,lilllnb. »l»0si. Hllb« 19t»z i«i 75 Veld ware Ung, NordoNbllh,, '^0'! fl, S'lber I«3 50 ll>3 75 UngWfftb sNaab'«r<,z»2N«»fl,3 1«8 25 193 «» Industrie Acticn (per Stück), ! «llUsses,. Allg, 0es», 100 fl. . 8i» — »4 — lgydler E!!en» »i,d stahl'Ino. in Wien 100 ss...... 8','— 9l> — Visenliahiiw, Ueihg., «rste, »0 ff. 9l s.« «»!5!» «ltlbemuhl», Papiers, u, V.!». 4t — 45 - Uiesingrr Äraueret 100 ss, . . «3-— «4-.,. Mnnlan-Oescll,, öflcrr.«alpine 9^l:^! 92-?s, Präger Giscn In°,'«l>I, 20« ss, Ml', . ,«« 5,. salao.Iarj, Ltetülohlel! «0 fl, !45<> -1440 — »-chlüglmühl», 'Zapieri, 200 fl. 200 75^201 »5 «Ntet,«rmüh!..P»pislf,U,s.<<», l2«<»ü^l!»'7s. Irislliler «ohlr»w,'Gcs, 70s!. . I2'»'?,u 1'^7'ü» Was1cnI..V.,Ocft, — Wllllgon.UtihanN,. All« in Pest 80 ss......... 78 5V 79 50 Wr, «augflell!^!,!» >00 ft, . . 74 bll 75 l.« Wiritt-rberger Zlezf! Nl-tien <»«I, l?» >. 174 — Dcvisrn. Druttchf W«'^ 5»"2. 5» 12.. ilonbo» , ^l«-— »18'«» Pni^il , , 4!!'»7, 47 0s> Valuten. Ducal?».......^ «0 5 «2 20 Franc« Stücke..... 9 40 »'41, Deutsche Ne!ch«b»nln°!el> . . , 5U'02>! b»'1<> Pclpifl'Nüb!-?......! < 30,, 5 l 31,. Italienische «anlnoten llao U) , 4«30i 46 40 Feine Herrschaftsköchin und gescli icktes beide ®tubenmädohen ^sehen'1 ßuten> langjährigen Zeugnissen dem i! \ werden für eine Herrschaft auf J^ande gesucht. 2eitUne,esse in der Administration dieser ---J^______ (1786) .Haus ur '^k^ ^Ptplatze in Xrainburg, ^and bill« ücsclli'ift- geeignet, ist aus freier er Haul«-?* 2U verkaufen. Näheres bei -^^^ ei8ei»thümcrin dortselbst. 1^^^^^—--—________ (1784) 2—1 I Frtheil i ^°'n ii')Cre'nsl'llllnc"llcn ¦ ist llervorragender Fachmänner I J|. (1781) 30-1 I i.e Kärntner ¦ ^ömerquelle s"H{lhr?r0 e'n a"KKczeiclincter Gc- ßlÄs«m. en hei HftlH"» MftSen"» Katari, 1"1*' Nierenleiden, bei ^ondery !i He'«erkeit, Hunten, be- !%*»¦ \ er Kinder, wie auch ein von besy, ihfelnea Tafelwasser Voq allen rem Wohlßesclnn«ick, frei l)eschwP OrKan'sc.lien und den Magen Ba», en Nebonboslandtlioilen. M. E 5n tdePöt in Laibaoh bei ÄI-Ka5?)an» ferr^r ™ bähen bei b*** h?eL"nd J- Klauer, in Krain-T. TollajB-' DoIenz' in Loltsch bei AUllige p^i!".8 2 ^is H Zimmern sucht eine SIN Stel h& Austt8t- - Gesälliee Optioni rt- "Wohnung" an die Admi-\^^_jueser Zeitung. (1713) 3—3 !Dachshund i S 9^en nll6rten oder eln9etra- S S Selbs+ :ern stammend oder $J ßj Wird f|lrämiiert (eingetragen), S S fiennm eini9e Zeit in Pension ffi fc Pi-äm» *n> damit er ZW8i von ^ S ÖachlS etl Eltern stammende g § An^^'^nen deckt. § \JV'Tjil'bn,.i, l111 die Administration der J" )3-3 N'. 1941. ^nratorsbestelluuc,. ^sendf« Vrtannt wu in Amerita al,° Upectiv ^ »'^ ^"t"i>r vun Mottling. Ms^.°e sen unbekauillni Erben nxd "ongl ^. "Issern, wird Herr Leopold >M N Mölllinss zmn Curator lu, it. f'^Nr.9052 äo 188i^ zuss.stellt. ülz 18V' ^"^t ^^ltling. ani ^ten vosts«flliol, «iskencl bei W^^^^^^^WW Schwäche des Magcns, Vlnkung, «MMW MW>?2^ saurem Niifftosien, Kolil, Manc». ^^»M!»!«D^D ^larrh, Sodbrennen, Geldsucht, Elcl mib Lrbicchcn, Kopssil»»crz ssW^M ^MM>^> «all« er vom M>incn!'crr!chil,,Ma' >>WW MW>^^> genlramps, Vülstopfunn, Ucl'cllad<-i> ^H^ss^HMMM des Magen« mit Tftcisrn i,nd !"e. »^' ""l/m,n«c>. y^^>,ch»!»»»eis. 4N «7-.. D°p»>t,. ssasche 70 lv,'. — (lcnlral Vcrsmid durch Tlpothclcr l^i>! ll!«!«l>', lilcni^ioi' (Äiährcu), ^V»»-»»n«l! Dic echten Mariazellcr M^ssrntrl'vscn wride» vielfach nesälscht imb iinchneahml, — I»'» seichen der <5chtil mnsi jede Flasche in einer roll'en, mil obiger Tch«l!!»nr!e versehenen limliallasse ssewiclel! »nd bei der jedlr ,vlaschl- blili<<,c»bcn ebrn«chs«nwt!l«»!» ansirrrcm bcmcil! s/in, das, dieselbe in bcr vuchblucktltl dts ß.Vujtl In Kllmsirr ncbrxill !ft. 1^^ >„^ „ «^11 ^ ^le seit Jahren mit beslem Lr. Kl.^I12.2611Vr folsstbciStuhlverNop!»,,» » , /»^i, -,, u»d Hartleibiglcil a»!>e ^.lllUQlviiiLN, wendeten Pillen werden ,el)l ^^^^^l.^.^^^^. ^^ «ach aeahmt. M>1„ achle dlihcv auf ol'iqc Echnhmarlc und a»! die llnlllsclnijl dcl«Avoll!clcl?ady, ssrcmsicr. — Preis'1 Schachirl 2« lil-., Mollen ^ ü Schachteln ll. I.—, Vei vorl,eiiss« li>»° scndnnss de« Geldbeträge« lostet sammt vorlofreier Pilsen» dun» ! Molle N.l.20. 2 Mullen N.2.^0, ,'» Molle» lll .'l,^l>. " Die Mariazeller Viageü'Irrpse» »nd die H!,i,i,^<-llcr Vlbführpillcn sind leine Oeheimmiltcl. Dic Boislluis! isl bei jedem ssiläschchen unb Schachtel i» der wel'sOlich»» »Nwelsunn «„ffcnebcn. Die uN»li«zeller M»gln>Iropirn unb MarlnztNer N»» Mi»>lll«» ftnb echt »u haben in ^liiliach rci ^lp^lhllll Picci'li >md Ahoih, Swobi'da! in 'ildrlclbern l'ci Abolb, »>i. Vaccarcich-. in Vilchuflnil bei 'X^'N!, l^ail Fabiani; iü Mndn><>unili,d ?!pl>!h, Bcrqmann; in Stein bci AvDlh^ler ^, Moönil; in Tschtrnembl bei Apolheler I0H. Blaiel. s4lU0) <3—,'ii (1438) 3—3 Nr. 1486. Neassumiermlss zweiter exec. Feilbietung. Ueber Ansuchen der Maria Klcmrncic von Kirchdorf wird die mit dem Bescheide vom 20. März 1889, Z. 2302, auf den 6. Juli 1889 angeordnet gewesene, so> hin aber über das Gesnch >*J|k h^/ in ili'r |)osis vuii lini^cn 'J r0I'^unfaBuUH|rVHA KT im (iliisr Wasser vcrliindiTl "'"'{BfUjuIvS ^i. heilt diisilülilwi'nloirilcr/a^liiie.BIHfln^^nHjjnS ffikji wclclii'ii v.r wnisson Gliiizuml Kos- i^nSHMRMffK . |l| Lesern einen tliatfärhlirticn liien t imlcni wir sie ( Hl&us diosu iiltc unil praktische J'r.u'riaration auf-/ Vmnrksmn maciinn. welch« das best« Heilmittel nnd der K ¦ einzige Schutz liir und gegen Zalmlelden sind, / ¦jBaoscrf:r6ni]?HXri7Arn|||yisii'. V )(i«, riidsroiH«-S«Ku^ f/ p CeDer*l-A««nt : ÖCUUIN BORDEAUX ^ Zu hüben In allen ^utnn s'urfumericXetctiaurten, Apotheken und Urot;uonlinnrllunLcn. (1309) 3-2 Nr. 2667. Curatorsbeftellung. Vom l. k. Bezirksgerichte Gurkfeld wild der Anna Lekse von Nlt-Bucka. un. bekannten Aufenthaltes, ein Curator aä a"um in der Person des Josef Selat von Bucla bestellt, decretiert und dem« selben der diesgerichtliche Grundbuchs. Bescheid vom 13. Februar 1890. Zahl 1628, zugestellt. K f. Bezirksgericht Eurkfeld, am 16. März 189^____________________ (1448) 3—2 Nr. 1708. Depositen-Kundmachung. Es wird hiermit bekannt gemacht, dass im hiergerichtlichen Depositenamte V Nr. 13N fiir Paul K»ralt von Dörfern eine Barschaft per 23 fl. 92 kr. seit 16 März 1859 verwahrt wird, dass diejenigen, welche anf dieses Depositum Anspruch erheben wollen, dies binnen einem Jahre, sechs ^ Wochen nnd drei Tagen zu thun haben, widrigenfalls dieses Depositum für caduc erklärt werden würde. K. l. Bezirksgericht Lack, am 3. April 1890. (1343) 3—2 Nr. 2338. Curatorsbestellung. Dem unbekannt wo in Amerika ab< wesenden Georg Vuksinic von Kreuzdorf, respective dessen unbekannten Erben und Rechtsnachfolgern, wird Herr Leopold Gangl von Mottling zum Curator a6 aclum bestellt und demselben die Grund-buchs-Bescheide Nr. 8395, 8396 äe 1689 zugestellt. K. l. Bezirksgericht Mottling, am 4ten September 1889. (1558) 3—2 St. 1062. Oklic. Jarneju Frelihu iz Vitovöic, od-nosno njegovim nepoznatim pravnim naslednikom, se naznanja, da je vložil zoper nje Simon Frelih iz Vitovšiè tožbo dne 24. maroa 1890 pod šle-vilko 1062 za pripoznanje lasl.ninske pravice, da se je doloèil v obravnavo pravdne slvari v skrajšanem postopku narok na 1. julija 1890 ]. ob 9. uri dopoludne pri tem sodi&èi z opombo na § 18. skr. zak. in da se je imenoval toženim skrbnikom na èin Bostjan Može iz Dolenje Vasi. G. kr. okrajno sodiSèe Senožeèe dne 25. marca 1890.