H^^ Mittwoch, 24. April 1889. 108. Jahrgang. kaibacher Zeitung. ^. "'"!"°tl tl« .?. 7 ^.°'"° »Ul ble ^usttllnn« in« You« «<,n,!äbll, »I. I. - Inftellvnsllibkrl ffü» '« ^ «eüüil ,» li,. Flößer« V» ^i>>!« " N.; kei üstli«»e!»t tigl!» mlt «nsnnbm« ber yonu. unb sselrrtaqe Dlt «>«i»«str»t«o» befindet sich Congrcsspllltz «. ble «tbottio» Bahnhosgnsse 2<, Sprechstunden bcr «ebactlon täglich von 10 bi« l« Uhr volmitlasse— Nnslan?i«ll««s,«f, »«brn mchl angenommen un»' Vtanufclivle n«ch<,llrt!», ^'enst' a^s?/ ^r Schluss ihrer Studien den ^i?'deihe7Ä^ jenes Maß von Aerücksichli > !>>l ss^nuna..^'"Elches mit den allgemeinen ^t'lz H i7?"bar ist. hat der Herr Minister ^: und Unterricht folgende Bestimmungen ^!? V^^'^''"i«ige.^ welche ihren Prä-«>Mlati,7^b" Studien ableisten, behält die ^tV°"'keil. T>,, ^1 ganze erste Präsenzjahr K '"lbierten 3i j.^^^^" immalriculierten, aber >ll7^beschadet i^'^"^""^ Ehrend dieser °^7.,?kchte 'l°. lh"^ militärischen Verhältnisses M», ^ Wichten akademischer Bürger In. °'^w ?t beding s'^"lcription für einzelne Gegen. ^' '^ied?>d. In die vorgeschriebene Stu-'^U'N a?H l <^""ffende Jahr nicht einzu- welche ihren Präsenzdienst als Einjahrig-Freiwillige unmittelbar nach mit Erfolg abgelegter Maturitätsprüfung ableisten, während dieses Präsenzjahres der Rechte und Pflichten akademischer Bürger theilhastig werden zu lassen, wird denselben gestattet, die Immatriculation an einer Uni versität ohne gleichzeitige Inscription für einzelne Gegenstände zu erwirken. Eine derartige Immatriculation behält während der Dauer des ersten Präsenzjahrcz ihre Wirkung. Auf die Studierenden der technischen Hochschulen und der Hochschule für Bodencultur habeu die im Vorstehenden für Uuiversiläts'Studiereude getrof-fenen Bestimmungen siuugemähe Anwendung zu finden. Solche Studierende haben für das betreffende Jahr kein Unterrichtsgeld zu entrichten. Bezüglich der Stipendien verbleiben an Hoch« fchulen immatriculierte Einjährig-Fleiwillige während ihres ersten Präsenzjahres im Genusse derselben. Die Ausfolgung der fälligen Stipendienquoten geschieht gegen Quittungen, welche zunächst von der dem Stipendisten vorgesetzten Militärbehörde und sohin in der bisher vorgeschriebenen Weise von der akademischen Behörde vidiert werden. Die Ableistung des einjährigen Präsenzdieustes steht bei immatriculierten ordentlichen Studierenden der Hochschulen der Verleihung von Stipendien nicht entgegen. Jenen Einjährig-Freiwilligen, welche ein zweites Jahr präsent zu dienen haben, steht es frei. in den ersten vier Wochen des zweiten Präsenzjahres mittelst von ihrer vorgesetzten Militärbehörde vidierten Gesuches um die Sistieruug der Wei« lerverleihung des von ihnen genossenen Stipendiums bei der akademische!' Behörde anzusuchen, welche diese Eingabe mit ihrem Gutachten an die Landesstelle als Stiftungsbehörbe zur Entscheidung zu leiten haben wird. Sehen sie nach Ableistung des zweiten Präsenzjahres die Studien unmittelbar fort, so wird, sofern dem Sistiermlgsansuchen Folge gegeben worden ist. vom Beginne des Studienjahres das Stipendinm wieder angewiesen. Jenen Stipendisten, welche den Präsenz« dienst als Einjährig.Freiwillige erst nach Beendigung der Studien ableisten, bleibt das Recht auf den Bezug eines Iahresbctrages ihres Stipendiums für den Fall der Ablequng der strengen Prüfungen, beziehungsweise der Prüfnug für das Lehramt an Gymnasien und Realschulen unter den bisher vorgeschriebenen Moda» litäten gewahrt. Die diesfalls festgesetzten Fristen sind von der Zeit der Beendigung ihrer Präsenzdienstleistung zu rechnen. Im übrigen bleiben die für die Verleihung, den Fortbezug uud die Entziehung der Stipendien gelten- den Vorschriften anch rücksichtlich der Einjährig-Freiwilligen mit dcr Maßgabe in Krafl, dafs hinsichtlich jener Studiennachweise, welche den thatsächlichen Slu^ dicnbetrieb voraussetzen (Prüfungs» und Colloq»ien-zeugnisf' ?c), nicht die Zeit, während welcher der Stipendist oder der Stipendiumswerber den Präsenzdieust ableistete, sondern die der Militärbienstzeit unmittelbar vorangehende Periode in Betracht zu ziehen ist. Für die Befreiung vom Collegien», refpective Unterrichtsgelde und deu Prüfungstaxen haben rücksichtlich der erforderlichen Studiennachweise ebenfalls die oben angeführten Bestimmungen Anwendung zu finden. Bezüglich dlc theoretischen Staatsprüfungen an den rechts- und staatswifsenschaftlichen Facultäten ist die Anordnung getroffen worden, dafs Candidaten der rcchtshistorischen Staatsprüfung, die im October ihren Dienst antreten und deuselben außerhalb der betreffm-den Universitätsstadt abzuleisten haben, über ihr Ansuchen die Prüfung zwischen dem 20. und 28. September ablege» können. Bei jenen Candidate«, welche die rechtshistorischr Staatsprüfung während ihres Dienst' jahres abzulegen wünschen, ist innerhalb der ordcnt-lichen Prüfungstermine auf deren militärisches Dienst. Verhältnis thunlichst Rücksicht zu nehmen. Auf einr solche Berücksichtigung haben jedoch nur jene Candidaten Anspruch, welche ihre Eigenschaft als Einjährig-Freiwillige, beziehungsweise ihren bevurstrhendrn Dienst-antritt bereits in dem Meldungsgesuche gehörig be^ scheinigt haben. Studierende, welche den Präsenzdienst als Einjährig-Freiwillige abgeleistet haben oder denselben mit dem auf die Vollendung ihrer Studien nächstfolgenden October antreten, sind schon im I^li des betreffenden Jahres zur judiciellen Staatsprüfung zuznlassen. Studierende, welche den Präsenzdienst als Einjährig-Freiwillige mit dem auf die Vollendung ihrer Studien nächstfolgende October antreten, sind, wenn sie die judiciclle Staatsprüfung mit Erfolg abgelegt habe», zwischen dem 2l). uud 2tt. September zur staatswissenschaftlichen Staatsprüfung zuzulassen. Studierende der Medicin, welche den vorg?schrie» benen halbjährigen Präsenzdienst im Soldatenstaude abgeleistet haben, sind, wenn sie das erste medicinische Rigorosum mit Erfolg abgelegt haben und deu Nachweis liefern, dass sie durch vier Semester die medici« nische Klinik besucht und daselbst prakticiert haben, schon im Laufe des zehuten Semesters ihrer Studien zur Anlegung des zweiten medicinischen Rigorosums zuzulassen. Lehramtscandidaten, welche den Präsenz-dienst als Einjährig-Freiwillige geleistet haben, können ZeMeton. '«?' di. m5" St. Ge°W.«,. >"> «N, l"l"»° 's« di°!«i T», nach d« >«,, b« Uru>'« «mer giMermim, welche sich W L>d M,> '3 " WM« »°ch wich>>8 °>s ^H,.I H»M,.". zu den bekannten »iei Nomen«. >,, neni Llchlmeft, «eorgi, Iacobi »nl> pl<'. ein U,""ag hatte er nur ein sehr profanes °>f H," H der?« ""'"'" Unabhängiges ist ihm Nt?'zer bri,/?2 ^ Fttlhlmgs-Herolds. H-rr '^^"de« entnehmen' "'" '""^"° ^"°"' '/>?> H,!^°" >s Frühlings, die grämest V der"., ^llgen Winterricsen durch seinen > Kb H°ss r ^" ü"d schlich alle« jubelt, was ^?H> den '^ld und Wald sich regt und ? ^A"den Ro<,^'?e"den Sonnenstrahl, Donar F> ^ick>n, .^"spendet, wenn vom -Eise be-ti ^ ^' lvenn ,,.3^^' durch des Frühlings hol-"nem °"en Tirolei-Liede die ^ Ll>^ »vi d^ntel der Harmonien hinab ins Q« die i^".^' ^uin. wenn hoch in der »3^ K ^rch ^"Ue Schwalbe zwitschert, die l«' die Eni.'^"' wägend im Walde die der «"^ schnatternd zum Bache strebt ^nnomann in der Ackerkrume mit dem Pfluge seine Furchen zieht, wenn alles rmgsum von Lenzenswonne schwärmt, sang der Germane den Donnerer lobpreisend: Hoch sci Donar uns gepriesen, Dcr hrhrc .Wuig dcr Natur: Sein Blch verjagt dic schwülen Nissm, Sein Regen tränlct Feld unb Flur! Heuligen Tages noch findet die Arfehdung des Winterrieseu in dem in den Alpen noch hie nnd da gebräuchlichen «Wettstreit des Sommers mit dem Wm-ter», einen lebhaften Nachklang. Als der Frühlmgs-ritter unter den Heiligen, der da« grimmige Drachen-ungelhüm «Winter, bezwang, gilt in den Flach- und Alprnländeru, unter den Deutschen und Slovenen gleich hochverehrt, der heilige Georg. Namentlich letztrre treiben mit demselben einen weitgreifenden Cultus. Nach Lippert Christenthum. Volksglanbe und Volksbrauch war bei den West Slaven, bevor ste eigene läudsmännische Landesheiligc erzeugt hätten, St. Georg genau das. was Herzog Michael den Dmtschen war: der Drachentödter, der Ueberwindcr dcr Schauder auf den alten Geisterstätten, der Erlöser von den Sorgen uud Aeugswt des alten Cultus, der eigeutllche SchuH-heilige und Vertreter des Christcnthllins gegen da? Heidenthum. Die Georgs Kirchlein, welche meistenthslls von luftigen Berglein ius Thal uiederschauen, stehen zumeist auf alten Malstätten. Ans jenen Höhen, auf denen wohl Jahrhunderte lang die Slaven mit ihren Göttern verfehlten, haust nun der Drachenlödter, und seine Kirche schützte fortan vor den Schauern des Ortes, vor der Rache der vernachlässigte» Geister. Auch die östlicher wohnenden Slaven haben den gleichen St. Georgscult. Dass deu Ruthenen gerade St. Georg ein Hauptfest ist, beweist, dass sie es, wie wir nur die höchsten Iahresfeste, mit einem «heiligen Abende» feiern. Wenngleich auch die alten Cultrudimente verloren gegangen sind. so ist doch vornehmlich bei den Slaven der hl. Gcorgstag als der Beginn der Sommerszeit im Gedächtnisse geblieben. Heiliger Georg fixiert seit lange den — Sommer (abt>r auch Ausziehtermin). Ehe es der Kirche gelang, auch die westslavischen Landgerichte mit den März-Quatembern zu verbinden, mögen sie wohl in derjenigen Zeit gelegen sein, welche heute der Georgi'Termin im Kalender bezeichnet. In Böhmen heißt die Schwalbe, der erste Bote des Frühlings, das Georgsvöglein. Hl. Georg ist auch der Herdenbeschüher und König oder Hirt der Wölfe, er weist diesen Raub-thiercu die Beute zu und beruft sie zu diesem Zwcckl' zu bestimmte» Zeiten unter eine große Eiche. Am Mor« gen seines Festtages, erzählt man, fällt von drr Sonne ein Wunderspiegel herab, wer ihn findet, sieht darin, was weit und breit geschicht. In den an Kroatien grenzenden Gebieten zieht zu der Zeit «der grüne Georg» (x6ioni .lui-i) herum. Ein Bursche, in frisches Laub' gehüllt, zieht von Haus zu Haus, tanzt nach der Musik einer Hirtenflöte und einer Trommel und singt ein passendes Lied, während ein anderer Gaben einsammelt. An diesem Tage wird auch das Vieh bekränzt und unter mancherlei Ceremonien auf Weide getrieben. Laibachcr Zeitung Nr. 93. 780 24. Aprils schon im Beginne des siebenten Semesters um Zustellung der Aufgaben zur häuslichen Bearbeitung an suchen. Zur Clausur und mündlichen Prüfung sind jedoch auch solche Lehramtskandidaten erst nach Vollen« dung der vorgeschriebenen Studien zuzulassen. Immatriculierte ordentliche Studierende der technischen Hochschulen und der Hochschule für Boden» cultur, welche unmittelbar nach Ableistung des Präsenz« dienstes als Einjährig-Freiwillige ihre Studien ordnungsmäßig fortsetzen, werden hinsichtlich der Zulassung zu nachträglichen Fortgangsprüfungen und zu den Staatsprüfungen so behandelt, als ob eine Unterbrechung ihrer Studien nicht stattgefunden hätte. Diejenigen Studierenden, welche unmittelbar nach abgeleisteter Präsenzdienstzeit die erste Staatsprüfung ablegen wollen, sind zu derselben im October-, die Stu» dierenden der technischen Hochschulen auch im darauf folgenden Februar'Termine durch deu Vorsitzenden der ersten Staatsprüfungscommission zuzulassen, sofern sie sich hiezu in der Zeit vom 1. bis 8. October gemeldet haben. Wenn Einjährig-Freiwillige, welche den Präsenz» dienst abgeleistet haben, um Znlassuug zur zweiten Staatsprüfung ansuchen und die Bewilligung des Ge« suches die Ertheilung einer Dispens von dem vorgeschriebenen Studiemntervalle zwischen der ersten und zweiten Staatsprüfung zur Voraussehung hat, so sind diese Gesuche in jedem Falle vom Präses der Commission mit dem geeigneten Antrage dem Ministerium zur Entscheidung vorzulegen. Diese hinsichtlich der Prüfungstermine gewährten Begünstigungen haben aber auf jene Einjährig-Freiwilligen, welche mit dem Beginne der Wirksamkeit derselben bereits im Präsenzdienste stehen oder gestanden sind, dann keine Anwendung zu finden, wenn denselben die während des Präsenzdienstes an einer Hochschule zugebrachte Studienzeit ohnedies in die behufs Zulassung zu den Prüfungen geforderte Studiendauer einzurechnen ist. Die den Studierenden der Akademie der bildenden Künste in Wien, welche den Präsenzdienst als Einjahrig-Freiwillige ableisten, zu gewährenden Be» giinstigungen bleiben einer besonderen Regelung vorbehalten. Politische Uebersicht. (Ministerrath.) Ende April oder anfangs Mai finden in Wien gemeinsame Ministerberathungen wegen Feststellung des gemeinsamen Voranschlages statt. Der letztere ist bereits entworfen. Die Delegationen treten vor Pfingsten zusammen. (Zur Lage in Böhmen.) Nach den Aus-gleichspunctationen, welche die czechischen Wortführer den deutschen vorgeschlagen haben, soll es im böhmischen Landtage keine selbständige Städte »Curie und Landgemeinden »Curie geben, sondern die deutschen Landgemeinden und Städte sollen eine eigene Curie für sich haben und ebenso die czechischen Landgemeinden und Städte eine Curie bilden, während der conservative Großgrundbesitz mit dem liberalen Großgrundbesitz eine dritte gemeinsame Curie bilden und jede Curie für sich ihre Vertreter in den Landes-Ausschuss und in die Commissionen wählen soll. Es bestehen Aussichten, dass die Deutschen auf diesen Ausgleichsmodus eingehen werden. (Oesterreichischer Katholikentag.) Dem amtlichen «Boten für Tirol und Vorarlberg» wird aus Wien inbetreff des Katholikentages geschrieben, dass alle jene Mittheilungen, die irgend welche politische Manifestationen von bedenklichem Charakter nach außen signalisieren, entweder als irrig anzusehen seien oder von Kreisen ausgehen, welche der Veranstaltung eines österreichischen Katholikentages als Gegner, wenn nicht gar als Feinde gegenüberstehen. (Zur Valuta-Frage.) Nach einer Vudapester Meldung der «Pol. Corr.» hat bisher zwischen den beiderseitigen Finanzministerien ein Gedankenaustausch über die Valuta-Frage noch nicht stattgefunden. (Die Landtagswahlen in Galizien.) Zwischen deu Alt- und Iungruthenen ist eine Einigung zustande gekommen; beide Fractionen werden vereint in den Wahlkampf eintreten und haben auch schon ein gemeinsames Central«Wahlcomite gebildet, dem u. a. sämmtliche ruthenische Landtagsabgcordnete angehören. (Ein Gerücht über Tisza's Demission.) Das Journal «Budapest: Hirlap» bringt die überraschende Meldung, dass Tisza beabsichtige, im November das Vuda/t für 18W vorzulegen, welches deficitlos sein soll. Mit diesem Act werde er seine Mission für beendigt ansehen und von der Regierung zurücktreten. Als sein Nachfolger dürfte ein über den Parteien stehender Staatsmann, angeblich der hochbetagte Baron Nikolaus Vay, der Krone empfohlen werden. Die Verantwortung für die Richtigkeit dieser Information muss dem «Budapest!. Hirlap» überlassen bleiben. In Budapest wird dieselbe stark bezweifelt. (Aus dem Vatican.) Der «Osservatore Romano» veröffentlicht officiell die Ernennnnq des päpstlichen Nuntius am belgischen Hofe, Monsignore Ferrata, zum Secretä'r der Congregation für außerordentliche geistliche Angelegenheiten und die Ernennung der Erzbischöfe von Paris. Lyon, Bordeaux, Prag und Mecheln sowie der Monsignori de Rug« giero und Nppolloni zu Cardinälen. (Serbien.) Ministerpräsident Gruic richtete im Namen der Regierung an die Regentschaft eine Denk» schrift, in welcher er daran erinnerte, dass am 15. Juni d. I. fünfhundert Jahre verstrichen sein werden, seitdem die serbische Carenlrone auf dem Amselfelde verloren gieng. Da gerade diese Erinnerung den nationalen Geist durch Jahrhunderte inmitten furchtbarer Kämpfe wachhielt, könne heute der junge Serbenstaat nicht umhin, diesen nationalen Gedenktag in würdiger Weise zu begehen. Daher mögen erstens am 15. Juni im ganzen Lande Gedenkfeierlichkeiten für den Car Lazar und die auf dem Amselfelde für Glauben und Vaterland gefallenen Helden abgehalten werden. Zweitens möge der Grundstein zu einem Denkmale für die gefallenen Helden in Krusevac gelegt werden. Drittens möge auf Staatskosten die Vollsausgabe einer Gedenkschrift veranstaltet werden, welche sämmtliche auf die Kosovoer Schlacht bezüglichen Volkslieder mit passenden Illustrationen ent-halten soll. Viertens möge ein Lazar-Orden in Einer Classe gegründet werden, den nur der serbische Herrscher und der Thronfolger tragen dürfen. Fünftens möge König Alexander am 20. Juni a. St. im Kloster Zica gesalbt werden. Da die Regenten diese Anträge angenommen haben, wird eine eigene Commission die nöthigen Verfügungen treffen. (Im Kampfe um den BoulangiSmus) hat die französische Regierung einen neuen Erfolg zu verzeichnen. Auf Antrag des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten, Fürsten Chimay. beschloss der belgische -------------------------------IlliMl^ Ministerrath, dem General Boulanger "e '" z,, Lage der belgischen Regierung darzulegen uno ^. zutheilen, dass gegen ihn ein AusweMW! ^ lassen werden müsste, falls er nicht fwwM ,^ ^i verließe. Diesen Beschluss theilte der V ' ^ Iustizministers persönlich dem General °^Wd erklärte, dass er Dienstag oder Mittwoch na^^l abreise. Eine englische Gesellschaft lässt ewe!' ^ für die Ueberfahrt in Ostende oder AntM? Boulanger bereit liegen. ,. ..,,) M>^ (Die bulgarischen Vehord^ ^ fünfzehn beschäftigungslose Serben, be, weM ^ Geldsumme» vorgefunden wurden, aus. .. ^D» strenge polizeiliche Maßnahmen gegen dtt " » erlassen. , ^Ged^ (Aus Rumänien.) Berichte aus ^^ Quellen stellen fest, dass die Bewegung W" ^. rumänische Ministerium im Wachsen '>'' e„ M gliederzahl der von Carp gegrün^ten n ^^ nimmt täglich zu. Nach den Mitthe.l'lM',^ ^> Bukarests Blätter bestehen im Cabm? v" renzen persönlicher und allgemeiner Natur. ^ .^, ^ (Die deutsche Regierung " '"^M Wassenfabrik Steyr 250000 verbesserte ^ ^^lel Gewchre und verhandelt wegen derVesteuu'u 650.000 Gewehre. Tagesneuigleiten.- ^ ^, Se. Majestät der K a i f e r haw'^,, ^ meinde Steinbach im politischen Vezwe" .^ vl der Thaya in Niederösterreich zur f^ fl ' " gernht.----------------- ; -(Stiftung.) Ein Sohn des^M hat seine Heimat mit einer großen wH°^M" bedacht. Der als Sohn eines gräflich ^°^ssencl> 3" n zu Gradisch in den letzten Jahren des v^'^spM" Hunderts geborene Franz Strutzmann, Aei," . Apotheker in Krems lebte und sodann "°"^era ff siedelte, wo er im Jahre 1854 °n t." ^ V halte in seinem Testamente die Anordnung u^^s ^ im Falle des kinderlosen Ablebens seme» ^^e Vincenz Strutzmann dem Lande Körnten" ^s 171110 fl. 52 kr. derart zufallen sou«, ^ziM pital nie angegriffen, dessen Zinsen ""- ^, zl^. von einem dem Capital zuzuschlagenden i- z„r bung der reproduction Mrntens, """^„„g des v^. sumpfung moosiger Flächen, zur Urb""«^ ^l ,^. landes u. dgl. verwendet werden "">'/"' «^b i^U ^ cenz Strutzmann war zweimal vermahlt, ' ^ p ^ derlos am 25. März d. I. in Wien, un° ^ „ey z Erbschaft, ihrem heutigen Courswerte na^ ^i^ 200.000 st. berechnet, den Bestimmungen ^^guM ^ gemäß, dem Kärntnerlande zu. suersan"^ über das Capital gebürt der General» . Kärntner Landwirtschafts-Gesellschaft- Lhiere^ O — (Das Gedächtnis der ^ M»^ Capitel des Gedächtnisses der Th"« der be^ill Blätter folgenden interessanten Beitrag. ^;„ s^^ jüngst verstorbene Thierbändiger ^v^^^^s^e In Kärnten wird, wie der slovenische Ethnologe Mathias Majar in der «Slovenska Acela» mittheilt, der hl. Georg folgendermaßen begangen: Die Hirtentnaben des Dorfes versammeln sich gegen Abend außer« halb des Dorfes auf der Gemeindewiese. Einer von ihnen wird in Stroh eingewickelt, er bedeutet den Früh» ling, man nennt ihn den Ksnt ^liri, die übrigen haben Kuhglocken, Hörner :c. bei sich; sie fangen an zu läuten, auf den Hörnern zu blasen und gehen so ins Dorf von Haus zu Haus und singen: Der heil. Georg klopft an die Thür, Ein Hosentheil ist grün, der andere roth; Ist erst gekommen ins Land, Empfängt man ihn mit frühlicher Hand; Der Kuckuck im Buchenwald. Die Vüglein im Waldesstrauch, Die gelben Blumen fröhlich blüh'n, Sich freuend auf hl. Georg grün. Die Bäuerin gibt den Jüngern hierauf ein Geschenk, bestehend aus Eiern, Schmalz. Weizenbrot. Verhacket, Würste :c. Dafür bedanken sich die Getheilten wieder mit einem Verslein, dann beginnt das Pfeifen und Läuten von neuem und sie ziehen zum nächsten Haus. Es wäre von dem Hausherrn oder der Bäuerin abscheulich, wenn man die Georgssänger unbescheukt von hinnen ziehen ließe, ein Unglück wäre zu befürch» ten. Gibt man den Jüngern keine Gabe, so singen sie folgenden bösen Fluch: Umsteh« soll all euer Vieh, Hure Kühe, eure Ochsen, Eure Pferde, eure Schweine, Eure Hilhner, cure Kälber, Aber auch eure Mägdlein. Mäuse und Grillen sollen alles abfressen, Das Feuer soll euch alles verbrennen. Der Schauer erschlagen, das Wasser überschwemmen. Am anderen Tage versammeln sich die Georgs» sänger in irgend einem Hause und kochen und schmoren von den Geschenken, namentlich «vi-l^, das ist Eier in Schmalz und treiben allerlei Kurzweil. Diese Sitte besteht in der Pfarre Rosegg. in Lind ob Velden, St. Egydi an der Dräu, Petschniza, Latschach. Fürnih, Turnje bei Nrnoldstein. In St. Georgen im Gail-thal wird am Kirchtag unter der Linde gesungen: «St. Georg, du bist der beste von allen Heiligen» u. s. w. Interessant ist die Thatsache, dass die Slovenen Kärntens am linken Drau-Ufer den heiligen Georg um einen Tag früher als jene am rechten Ufer feiern. Diesseits wird ^6n», .wri am 2A., jenseits am 24sten April gefeiert. Ebenso wird St. Margareth jenseits der Dräu um acht Tage früher, als dieseits gefeiert. Ueber diesen Gegenstand belehrt uns folgende hübsche Legende: Die heilige Margareth kam. als sie in der Welt herum« wanderte, auch in unsere Gegenden. Als sie zur Brücke G, der Dräu kam. wollte sie der hartherzige Mautner nicht ohne Brückenmautgeld hinttberlassen. Deshalb musste sie betteln gehen, um das Mautgeld bezahlen zu können. Acht Tage brauchte sie dazu. Der heilige Georg aber. der diesseits der Dräu kam, konnte auch nicht das Mantgeld zahlen. Auch er gieng betteln, brachte es aber schon an einem Tage zusammen. So arm sind die Leute jenseits der Dräu. ____________________________ .^g M > htl Unter den Deutschen hat der sleorgl^ ^ W^ Bedeutung. In Oberösterreich g"t " M«" ^ Zaubermächte, zumeist der Hexen- " ^' f ö"' gehen die Hexen am Morgen Tha"F sie "^ Krug in der Hand, ganz nackt. stA dM" 'tz/ dcrn und Wiesen den Thau ms ^es^^fellch ^r!^ sie mit der äußeren Fläche der noH ^ tM ^" den Kühen über den Rücken, wovon " ^se" sehr viel Milch geben, oder sie mMN „n> unter die Hexensalbe. „nbekce"^ ."lpFi Wer vor Sonnenaufgang "p Oort zll'tzpF gewaschen mit einem Schuh, «hue ^." ,, schell. ^ aufs Feld geht. kann die Hexen ha^ ^H O. man sie an, so bricht auch ihr H" „scht^ F Niederösterreich und auch " Karnten / I„ de> ^e orgi.Tag noch das «Iörg'n SchnAN^ ^ gelangt der im Landvolt noch ""' ^ Hexenglaube so recht zum Ausdruck, ^«d «F Die ledigen Bursche schnalzen ^,se,n 3HK Tagen vor und nach Georgl und "" ^ ^ M' abends mit langen Peitschen. So w« ^ra'" knall dringt, kann keine Hexe """ gzF schreiten. ^ ..„», Sla' eMfiel, blieb die alte ....verstand "e ^^^ noch als ein Körnchen Sauerteig,» und Märchenbildung. ^^_^- _______________________ 787 __________ 24. Aprils. lassie ^ "." Jahren ins Privatleben zurückgezogen hatte, 2l°5e w»« . ^aes den Entschluss, seine ehemalige ^ci w?""' ^ie " I" fimf Jahren nicht mehr «isle »on s' ^" besuchen. Sie war in Brüssel, und er 4 Uhr ,„r " ihrem N " ^ ^."sten an. Plötzlich hielten alle Thiere b'lbe« ll^"""^ inne, horchten auf, stießen dann ein »iltern da" 3^eul aus und rissen an ihren Eisen-^Hei'en y b'ele "'Bliche Zuschauer aus der Menagerie """Mich!^ ^"pageien, die Känguruhs, Pelikane und ^"' die k!^ ^" sengen an zu schreien und zu krei« l'N Hollen^ /'"' ""b die Wölfe heulten, kurz, es war ^ einer f.aÜ ^ trat Martin vor, gebot zuerst ^"Me Q^ °"^5ung, dann aber mit seiner mächtigen Wang s??/'^"' "nd plötzlich war alles still. Er " Thieren . ^'e ^"iere, welche die Zuschauer von NH in t,-' 3""^ und streckte seine Hände der Reihe Mige Till- "'" ^'^ ^^'^" ä" lieblosen. Eine l "^e. M ?"c>"^^ allen bezeugte eiue wahnsinnige Z'Mten k s "'"ger Martins über ihr herrliches Fell' >" stieß /in l^ "'^ "n nervöses Zucken ihre Glieder;! ?'l ihrer"'^^es zärtliches Krächzen aus und leckte -Gesicht?" 6""a/ durch die Eisenstäbe hindurch ^ch. lente s f.^"'"'gen Gebieters. Als er sich ent. Mren t>ip ''^ "'^er, ohne die Nahrung weiter zu '^aerin ve?«?l 'früher gereicht hatte. Als Martin ^""'. N^ !"" ^"e, näherte er sich dem Löwen ^n. .>". " l"eiem war er einst in die Hüfte gebissen ^eben. Per n» """^ ^°l)er ihm dafür derbe Streiche "wichen «> ?"^ ^^ oaher seit jener Zeit einen un« > andere ln^"'^" Thierbändiger. 'Nero» hatte Partie no^ ^^""3 bei Martins Ankunft in der ?, ""d aus?^' als dass er den Kopf in die Höhe ^ z»vei K ' " ^ugen richtete, die im hellen Grün ' °us s5?. "gben in der Sonne erglänzten. Er ?°"' als i^'^ ^"m Hintergründe des Käfigs ^ zu ihm ?"" '^ nährte. Der Thierbändiger 3» betracht' ?" rief ihn. «Nero» antwortete nicht ^"'" entfe/n'"" anscheinend gleichgiltig. Als sich aber ik>iichti en^^^'' da warf sich der Löwe mit '« seine T°k- ^ ^'^ unvermuthet gegen das Gitter, N, 'ls niit ? ^'lchen den Eisenstäben hindurch und t°?", tuelck' blauen einen Theil von Martins ^ ^elvegun " "°^ erreichte. Nur Dank einer itn "" (Nal^^"^^ er einer neuen Verwundung. v^ ist am 2i""^cW'l aus Windischgraz geschrie-3eu° bes ^... " t>. M. in dem in Cerne gelegenen tin^ °usgebroH?n". Grundbesitzers Anton Vernosek ""d^ "ngen N«^ ^""" ^"" ^^""ben ungefähr ^ ^bäumen "bes. ^^bend zumeist aus Buchen-«^igteit 5 "Abrannte. Der Brand ist auö hill^ ^dinä,, "lühr'gen Grnndbesitzersohnes Bernds . l>as im «n?°"den, "elcher mit einem Zünden, ^ Nind. . / vorhandene Laub anzündete und "^ «nde angefachte Feuer nicht mehr auslöschen '"^ D'e Wie!/ ber Wiener Tramway.Kut. ^^oriten 3^ m^'i" «ahm vorgestern vormittags ^erhaftunn?.. vor, Bri den Stcin- würfen wnrden außer den Wachleuten auch Soldaten getroffen und leicht verwundet. Der Feldwebel Christ! vom 50. Infanterieregimente erlitt durch einen Stein-Wurf eine lebensgefährliche Verletzung am Kopse. Nachmittags blieb es im Bezirke Favoriten ruhig, dagegen kamen anderwärts Ausschreitungen vor. In Währina wurde ein Wagen mit Steinen beworfen, und wurden alle Fenster zertrümmert. Trotzdem auch die Kutscher der Remise Penzing aus Furcht vor einem Steinbombardement die Fahrten einstellten, wurde vorgestern der Tramwayverkehr, wenn auch beschränkt, aufrechterhalten. Die Direction der Tramway-Gesellschast erklärt, sie werde nicht nachgeben und binnen fünf Tagen genügend neues Personal besitzen, um den Verkehr wie früher fortzu« fetzen. — (Wieder ein fürstlicher D octor.) Prinz Maximilian von Baden, ein Sohn des Prinzen Wilhelm, geboren 10. Juli 1867 wurde vorgestern nach abgelegter schriftlicher und mündlicher Prüfung in der juridischen Facultät Heidelberg zum Doctor beider Rechte promoviert. — (Der Eiffelthurm als Normaluhr.) Es besteht in Paris die Absicht, den Eiffelthurm zur Feststellung der Normalzeit zu verwenden und das Mit» tagszeichen von ihm aus mittelst eines Kanonenschusses zu geben, den man in ganz Paris soll hören können, Zwei kleine Kanonen sind bereits auf dem Eiffelthurm postiert. — (Die Wiener Touristen) sind vorgestern früh in Spalalo eingetroffen und wurden in herzlichster Weise empfangen. Die Touristen besichtigten die Sehens- ' Würdigkeiten der Stadt, worauf sie am Abend die Fahrt nach Lesina fortsetzten, wo sie gleichsalls die herzlichste Ausnahme fanden. Nach zweistündigem Aufenthalte, der zur Besichtigung der Sehenswürdigkeiten benützt wurde, reisten die Touristen nach Busi bei Lissa, von wo dieselben die Rückreise nach Pola antreten. — (Oesterreichisches Votschaftshotel in Berlin.) Wie aus Berlin gemeldet wird, ist das Palais des Herzogs von Ratibor endgiltig für die österreichisch-ungarische Botschaft um eine Million Mark angekauft worden. — (Thomas Koschat) hat ein vieractiges Volksstück mit Gesang: «Die Nosenthaler Nachtigall.» vollendet. Das Stück, das reich mit Musiknnmmcrn ausgestattet ist, erscheint im Verlage der Theateragentur Gabor Steiner. — (Katecheten-Besprechung) Wie uns mitgetheilt wird, findet während des Zweiten allgemeinen österreichischen Katholikentages Donnerstag 2. Mai zwischen 10 und 12 Uhr vormittags eine Katecheten-Besprechung statt. — (Zu guter Letzt.) Bei manchen Menschen ist das ganze Leben eine Liebeserklärung gegen sich selbst. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Gemeinderathswahlen.) Bei den ge. stern vorgenommenen Gemeinderath - Ergänzungswahlen wurden im dritten Wahllörper die Herren Anton Klein mit 103 und Dr. Vincenz Grcgoric mit 87 von 111 abgegebenen Stimmen in den Gemeinberath entsendet. Im vorigen Jahre hatten sich 122 Wähler am Wahlacte bctheiligt, _____ — (Stand der Saaten.) Nach dem Saaten, standsberichte des k. t. Ackerbauministeriums nach dem Stande Mitte April stimmen alle Nachrichten bezüglich des verflossenen Winters darin überein, dass das eigentliche Winterwetter ungewöhnlich lange, und zwar mit Ausnahme der wärmeren Lagen der südlichen und einigen der mittleren Zone, noch den ganzen Monat März dauerte. Trotzdem gehörte der Winter 1888 851 nicht zu den strengen, da besonders große Kältegrade nur ausnahmsweise eintraten. Das Winterwetter hatte sich schcm sehr zeitlich eingestellt und theils keine, theils nur wenige und unwesentliche Unterbrechungen durch Thauwetler aufzuweisen. Zu Ansang April trat zwar allgemein Thau-welter ein, doch wurde dasselbe meist durch starke Nachtfröste unterbrochen; auch blieb die Temperatur bis Mitte des Monates vorwiegend kühl. Die Wintersaalen waren zwar infolge des durch die ungünstige Herbstwitlcrung ungcmein verspäteten Anbaues großenlheils schwach in den Winter gekommen, zeigten sich aber dessenungeachtet zum weitaus gröhlen Theile beim Schmelzen der Schneedecke recht wohl erhalten und haben sich seither, begünstigt durch den reichlichen Negenfall, bedeutend gekräftigt, so dass im allgemeinen ein sehr erfreulicher Stand derselben constatiert werden kann. Raps hat im allgemeinen auch gut überwintert. Beinahe einstimmig wird der Stand des Klees sehr gelobt; die Klagen über Schaden durch Feldmäuse am Klee sind seltener als gewöhnlich. Die Wiesen waren in den meisten Gegenden der nördlichen und auch in vielen der mittleren Zone noch nicht grün; wo dies aber bereits geschehen, versprechen dieselben reichlichen Graswuchs. Der Anbau der Sommersaaten konnte bis Mitte April in Galizien, in der Bukowina und in Schlesien nur hie und da ausnahmsweise vorgenommen werden; in der südlichen Zone ist er, obwohl ebenfalls fchr verspätet, theilweise schon der Beendigung nahe. Die reichlich vorhandene Bodenfeuchtigkeit verspricht für das Gedeihen der untergebrachten Sommersaaten das Beste. Hopfen zeigt sich beim Schnitte, der in Böhmen erst theilweise in Angriff genommen, in Sleier-mark schon der Beendigung nahe ist, gesund und kräftig. Der Weinstock hat gut überwintert und zeigte beim Schnitte gesundes, gut ausgereiftes Holz. In Süd-Tirol und im Küstenlande schwellen meist erst die Knospen an, und nur hie und da hat dort der Weinstock auch bereits angetrieben. Die Obstbäume haben in manchen Gegenden Schneedruck gelitten; dieselben zeigen meist reichlich Blutenknospen, welche jedoch in der nördlichen Zone noch schlafen. In der südlichen Zone blühen jetzt erst die Kirschen. — (Tonhalle der philharmonischen Gesellschaft.) Die Direction hat jedenfalls einen glücklichen Wurf gethan, indem sie die eingelaufenen Pläne zur allgemeinen Besichtigung und Beurtheilung ausstellte, und da gleichzeitig auch das ursprüngliche Bauprogramm vorliegt, aus dessen Grundlage die Pläne verfasst wurden, so kann der Beschauer durch Vergleichung beider ersehen, inwieweit es den Verfassern gelungen ist, ihre Projecte mit den Anforderungen des Vauprogrammes in Uebereinstimmung zu bringen. Es ist einleuchtend, dass sich das Interesse in erster Linie dem mit dem ersten Preise ausgezeichneten Projette «Harmonie» zuwendet, umsomehr, als uns in dem Verfasser desselben ein alter Bekannter, nämlich Herr Pro« fessor Wagner aus Graz, entgegentritt. In der That Prä» ^ >Olu '^ Werd s- ^' ö°"Wma.) "llse^ch du k beruhigen. Es handelt sich nur welche ich ihr über "^ "IHwlnden geben werde, nicht wider- hi» '^8ut. <5^. '^" s°uvieren^^ber auch, dass du dem Plane. 'A?hlli^."n. W heute entsagst.. die Hand unruhig macht ^er" WafenV"an thu„ würdest, die Nacht über „ ^ ti^' wenn dir daran gelegen ist, deinen ^tte V H Mir r «. . «alh 'r sehr ^ daran qelegen, aber ich ^tsaw" denn."?!"'" P^ramm nichts.. '"»vill^NLiich^, enwegnete MonM'rcs mit einem > iH^ "H w^° du entschlossen zu sein scheinst, dich dringen. Urbrigen« . >e . beth il^ lch dlch morgen früh tresfcn kann, '<^"«e mich jedenfalls nicht an dem h 'Ick . Rendezvous mit Chantal einhal< ^'^Unkt n^V ä" "ur bemühen, sondern «la." den g»Uhr b" dir ab; wir brauchen > N in f.?, Wagen zu steigen und auf den d,^ UnVU. Doch' lehren' wir jcht in die Het," nulss k"''en wlr, da es nun schon ein-ih, HiH "den nächsten Acte über uns ^ b'"der^wVs fl'lr Listrac hatte Moulicres wollen, den Abend mit dcr Baronin zu verbringen, sondern vielmehr einzig und allein, weil es ihm unangenehm war, sehen z" müssen, dass die Beziehungen zwischen ihr und dem Grafen von neuem angeknüpft werden follten. Als die beiden Herren wieder in die Loge traten, war die Baronin ganz ruhig; sie schien nicht an die Möglichkeit zu denken, dass 'Listrac sich am folgenden Morgen in Wirklichkeit schlagen würde, und es ward diesem nicht schwer, eine Geschichte zu erfinden, die seine Abwesenheit durchaus glaubwürdig erscheinen ließ. Das Spiel begann nebenbei eben aufs neue. Aller Aufmerksamkeit war auf die Scene gerichtet. Bianca Monti sang das berühmte Duo nnt Romeo; ihre Stimme zitterte nicht und sie richtete den Blick kein einzigesmal nach der Stelle, an welcher fte ihren treulosen Gatten wusste. ^, .^ .,. . . Ermuthigt durch die scheinbare OlelchgtlUgkelt seines Opfers, wurde dieser immer freier m seinem Auftreten. Er sah so, dass er vom Lichte grell beleuchtet ward und beugte sich häufig nieder, um der Varonin einige Worte zuzuflüstern. Jcht kam der Augenblick, m wrlchcm Bianca Monti vom Bruder Lorrnz dir Phiole entqcgenzunehmen hat; als sie dieselbe an die Lippen setzte, als der Mönch sie fragte, weshalb ste zögere, da warf sie Listrac einen einzigen Blick zu, emen Blick, welchen zu ertragen jener nicht die Kraft besaß------ Und sie trank. «Man sollte meinen, sie tränke auf Ihr Wohl.'» höhnte die Baronin Bmserrade. welche den Blick der Sängerin anfgefangen hatte. , . ., Mouliöres runzelte die Stirn; er fand ihre Witzelei äußerst mipasscnd. und auch Llstrac entgeaMe nichts. Gleich darauf wechfelte die Scene und Julia Capuletti erfchien. von dem Hochzeitszuge gefolgt; sie hatte nicht nur ihre Toilette, sondern auch den Ausdruck ihrer Züge verändert, und alle bemerkten ihre fahle Blässe. Selbst Listrac entgieng es nicht, dass sie aussah, als habe sie den Todesstoß empfangen. Die Scene, welche der Ohnmacht vorausgeht, ist kurz, und Bianca sank mit solcher Naturtreue in die Arme eines Herrn aus dem Gefolge, dass unwillkürlich athemlose Spannung im Auditorium herrschte und erst, als der Vorhang neidergieng, donnernder Applaus die Diva hervorrief. «Sie ist noch mehr Schauspielerin als Sängerin,» sprach die Baronin, von neidischer Bewunderung hingerissen. «Welche vollendete Komödiantin.'» «Sie wollen sagen, welche Tragöoin!» verbesserte Moulieres sie. «Sie stirbt wirklich tadellos! Es ist dies der Höhegrad der Kunst, denn man könnte darauf schwörm, dass cs Wahrheit und nicht Spiel sei!. v»rschle Juliette und zu Georges geneigt, flüsterte sie: «Wenn es wahr wäre, dann könntest du mich heiraten!» Moulicres vernahm diese Worte und bis» sich auf die Lippen. «Wir werden gleich fehen, dass die Diva lebendig ist.» stieß er zwischen den Zähnen hervor «Das Pulili' cum ruft sie so laut, dass sie sich wohl a/zwüngen sehen wird, wieder zu erscheinen.» Trotzdem gieng der Vorhang nicht in die Höhe. der Applaus indes dauerte an, ja, er steigerte sich förmlich durch die Verzögerung des Momentes, in welchem man die Diva sehen konnte. Endlich, endlich jedoch hob sich der Vorhang, aber anstatt Julia, die, Laibacher Zeitung Nr. 93. 788 24. April lM sentiert sich die dem Congressplatze zugekehrte Hauptfa^ade, wenn von der auffallend dürftig behandelten Parterrepartie abgesehen wird, in sehr günstiger und wirkungsvoller Weise, ohne dabei überladen zu sein; das Erdgeschoß ist in dieser Weise allerdings nicht ausführbar, denn außer der Haupteingangsthür unterbricht kein Fenster, leine Thür, kein architektonischer Schmuck die monotone Quadrierung und würde dieser Mangel bei der wirklichen Ausführung noch weit greller zutage treten, als auf der Planstizze, auf welcher der kräftig gehaltene Schlagschatten die Monotonie theilweise unterbricht. Was die räumlichen Dispositionen anbelangt, so fällt im Parterre vor allem der 12 Meter lange, nur durch die Hauptthür beleuchtete Eingang auf, welcher in das sehr glücklich angelegte, jedoch nur secundär beleuchtete Vestibule führt; einigermaßen befremdend wirkt die Verlegung von Restaurationsküche, Anrichtezimmer und Pienerwohnung in die Hauptfront, umsomehr, als in dem Programm diese Partie eventuell für vermietbare Vcrkaufslocale vorbehalten war. Vielleicht haben die Juroren erkannt, dass die Verlegung der genannten Localitä'ten in das Souterrain, wo ohnehin genug Raum vorhanden, mit geringen Abänderungen durchzuführen sein wird, und in diesem Falle wollen wir uns damit gerne zufriedengeben. Die vom Vestibule in den ersten Stock, wo sich der große Saal befindet, führende Hauptstiege ist fehr gut gedacht und glücklich ausgeführt, ebenfo der große und der kleine Saal mit ihren Nebenräumen, und gerne wollen wir die auftauchende Befürchtung, ob ersterer ge» nügende Beleuchtung hat, durch den Gedanken beschwichtigen, dass er eigentlich nur für Concert- und Ballzwecke bestimmt und daher auf die Tagesbeleuchtung nicht angewiesen ist. Was den Fassungsraum des Saales sammt Gallerien anbelangt, so haben wir in der den Plänen beiliegenden Beschreibung des Verfassers keine Andeutung darüber gefunden, in welcher Weise er die im Programm erwähnte Anzahl von circa 800 Personen unterbringen will; wir finden nur im Grundrisse 274 Sitzplätze angegeben. Ein weiteres Bedenken betrifft den Umstand, dass die Garderoben nicht unmittelbar neben dem Saale, sondern im Parterre angebracht sind, denn infolge dessen müssten sowohl Vestibül als Stiegenhaus heizbar hergestellt werden, soll nicht das Publicum vor und nach den Concerten der augenscheinlichen Gefahr einer Verkühlung ausgesetzt werden. Die Anlage der vier Schulzimmer wasserseits kann als eine sehr gelungene bezeichnet werden; zwei davon haben zwar statt des im Programme vorgeschriebeneu Flächenausmaßes von mindestens 40 Quadratmeter per Zimmer nur je 31'/« und 29'/>2 Quadratmeter, doch scheinen die Juroren, indem sie das Wagner'sche Project als das beste und zweckmäßigste bezeichneten, sich die Ueberzeugung verschafft zu haben, dass die zwei Schulzimmer auch in dem reducierten Größenverhältnisse dem Bedürfnisse genügen werden. Alles in allem genommen, hat dieses Project viele schätzenswerte Details und glückliche Gedanken, und wenn die Beseitigung allfälliger Mängel möglich fein sollte, dann darf die philharmonische Gesellschaft getrost an die Ausführung schreiten, selbstredend unter der Voraussetzung, dass diese innerhalb der ins Auge gefassten Bausumme möglich sein wird, worüber vorderhand allerdings keine Berechnungen vorliegen, oder dass es der Direction ge» lingt, die Geldmittel für die nicht ganz unwahrscheinlichen Mehrlosten aufzubringen. — (Vom Erfinder des Schrauben» dampfers.) Albert Nessel, Ingenieur bei der Direc- von Romeo geführt, sich verneigen sollte, trat ein Herr in schwarzem Frack vor. «Ah. irgmd eine Anzeige!» flüsterte die Baronin. «Bianca Monti wird uns wohl anzeigen lassen, dass sie zu ermüdet sei. um sich dem Publicum zu zeigen. Sie nimmt wahrlich nicht zu viel Rücksicht, die schöne Diva, und hält cs unter ihrer Würde, die Lorbeeren einzuheimsen, welche man ihr zuwirft.» «Schweige?» zischte Listrac ungeduldig, denn der Regisseur fieng eben an, mit unsicherer Stimme zu sprechen: «Meine Herren und Damen!» «Bianca Monti!» unterbrach man ihn ungestüm. «Meine Herren und Damen,» wiederholte er, «es wird mir die schmerzliche Aufgabe. Ihnen mit« zutheilen —» «Die schmerzliche Aufgabe?» flüsterte die Baronin. «Weshalb diese einem Todtenzettel ähnliche An» zeige?» «— Ihnen mitzutheilen, dass die große Künstlerin, der sie alle soeben ihr enthusiastisches Lob gespendet —» Der brave Mann hielt inne; er war sichtlich bewegt; er hatte sagen wollen: «aufgehört hat, zu sein» — doch der Theaterdirector hatte ihm streng verboten, die volle Wahrheit zu bekennen, und so schloss er denn nach kurzem Zögern, dass Bianca Monti von rinem ernsten Unfall betroffen worden sei, von einem Unfall, dessen Folgen zweifelsohne srhr bedenklich wären; sie fühle sich außerstande, wieder auf der Scene zu erscheinen, und die Direction sei somit in die peinliche Lage verseht, die Vorstellung zu unterbrechen. (Forts, folgt.) tion der italienischen adriatischen Eisenbahn-Gesellschaft, ein Sohn des Erfinders der Propelkrschraube Josef Nessel, hat sich soeben in einem Majestätsg/suche an den Kaiser gewendet, in welchem er um eine entsprechende Entschädigung für die Angehörigen Nessels seitens der Regierung bittet. Der Sohn verweist darauf, dafs dem Vater nie der geringste Lohn für seine Erfindungen zu-theil wurde. Bekanntlich liegt Josef Nessel auf dem hiesigen Friedhofe begraben. — (Wohl thätigkeits-Vorstellung.) Wie schon erwähnt, ist die über Anregung der Frau Marie Murnik vorgestern im Saale der Laibacher Üitalnica stattgefundene Vorstellung zu Gunsten slovenischcr Hochschüler in Wien als höchst gelungen zu bezeichnen. Fräulein Ielica Kremzar sprach den von Herrn Funtek verfassten Prolog mit warmer Empfindung und wurde vom Publicum mit rauschendem Beifall ausgezeichnet, desgleichen die Darsteller des Lustspiels " ^ Henrielte von Belgien und ihre Tochter. ^ ,^h Clementine, im strengsten Incognito lM ^s machten hellte mit der Familie des ^O ," MlW auf dem Regierungsdampfer «Clotilde» """' ^ nach Volosca. Abbazia und Ika. Abends elsuu Rückfahrt nach Miramar. .., ^^^ flilh Berlin, 2-j. April. Das Kaiserpaar lst y" nach Dresden abgereist. ^... ^ ,st l" Wiesbaden, 23. April. Kaiserin Mav H h,^ Begleitung der Erzherzogin Valerie heute , eingetroffen. . ^«g Har< Ncwyorl, 23. April. Gemäß der Kundgeo" ".^. risons wurde gestern das Oklahomaland "" ^ de^ gebiete den Ansiedlern eröffnet. Ungefähr ^ ^l» selben waren an den Grenzen versammelt, ^ge sich die Wachen zurückgezogen hatten. sA.. Atztet mit allerlei Fahrzeugen auf das neue Geow- ^„, dürfte 10.000 Ansiedlern brauchbalen v^loM" da diese gegenüber den leer ausgehewen ^e" ihren Besitz vertheidigen müssen, wird ein -v" befürchtet. —-^^ Verstorbene. <, .,^5^' Den 21. April. Elisabeth Paulinc, MW ' Klchthal 1 l, Krebslache^ie. .. ««wohn", j? 5, Den 2 2. April. Jakob Zabmlar, I^Hel, 6"' Römcrstraße 5, Tuberculose. - Paul Kr,z, 3"""" «, Kuhlhal 11, Tllbcrculosc. .,. «tels"","°" D e n 2:j. A ftri l. Varthelmä Bostjanc", -" Domplatz 1l), Marasmus. Im Spitalc: ^lers'^"'"' Den 21. April. Maria Vezlaj, 2?rey 55 I., (^rciuumn, uteri. Meteorologische VeobachtuMN^n^^ - l O ft «<«, ^ ^7U. Mg. 737-1 9>5 SW. schwach U^ M<" 23.2. N. 736 3 16'« SW. mäßig ^nM ^tfl 9 » Ab. 736-3 11-4 W. schwach ^ Tage^' Bewölkt, nachmittags einigemale Regen- ^^ale-^^^ der Temperatur 12 b«, um 2 6' übtt^n^^^ ^, Verantwortlicher Redacteur^^^^^ Man «Me sich, betrogen )«'^ich°/"» Schwaz in Tirol. Im vorigen Winter w^^^^.t.^ schweren Magenleiden, verbunden nnt «pp" „„d ">".,'M schmerz,',, und trägen. Stuhlgang, he'M^H^d V""° B erst durch die Anwendung der Apotheker ^^ l" ^,pfey' Ml' filhle mich jcht so gesund wie nie zuvor, r'^ns! U F die Schweizerpillen allen äünlich Leidenden ° ' ^6° ^ 0 zeuge mau sich bei». Einlauft derselben, da^' ^„ >"" ^ Richard Vranbt'schen erhält, da das Fabl'iai '^ ^^ ganz gewissenlose Art und Weise nachae"^ ^bw-^^7 Prisla Fanlhauscr. Arbeiterin in der l. l- ^ ^,ch ° M schrift beglaubigt.) - Man sei stets vorsM«'^ le'^Ä Apotheker Richard Brandt'schen Schmelzers" ahmung zu empfangen. __________^H«SlW8 jBJ Soeben erschien und ist m |g] handlung stets vorräthig: M A. Janežièeva | § Slovenska SI.VJ?» jgl Za srednje Sole pnredii n>^v IÜ c. kr. profesor. j fl.20Krf El Sechste veränderte Auflage, PrelS g] Postporto 10 Kr. iig] | HiiiiiiaF&W^«11^^ Depot der k. k. Generalstabsf J..-^ ViaWab 1:?5lX1U. PrelS per «^ , ^ lc. /^st"' auf Finwcmd nespa"" " ^^M 3z,. n. kleinmanr H M. Haines 93._____________________________________789________________________________24. April 158!,. Course an der Wiener Börse vom 23. April 1889. M« ^m 0^^ Co«^^ zc^>^,w^..n «..0«... "'.Veit .^ ' - «ü» 75 15.4 25 ^'"' «?3r"^' A'"/"! . 1, >,«,„.,.. eld war, Grundentl.-Oblinatluncn (slir 100 si, CM,). 5"/<> »alizlsche..... 1"4 7^ l".^2<» .'."/„mährische...... ,<>s» 75 lU> ??. ü"/„ «rain ullb »Uslcnland . , «>» —------- f>"/„ nieoerösterreichilche . . , 1 «>!»«, 110 «5. ü"/» st^irüche...... ,<»4 7l, -'- ü"/„ siuaiische »üd llalwülschf , lO.i — — — 5"/„ sirbcnbilissilchr , , , , >».'»- l<15!,<> .',"/,. 1,'meser Banal . . , . "/„ »n„niijchc...... «05 los,!»» Andere öffentl. Nnlchcn. Dona» «e«.-Lose .V/» 100 si, , <23 7s»!Ä4L5. d,n, «i,lell»e l«7« , , 107.- »o« - «üli'hf» der ölad» W«>', , , «»«>'— —— ^»I^rl! d, S«ldintmrl»d!'Wir« »öl»— !0« - PläM, Äü!, d, Lll'ftlss!'»', Wie!! 14« 2Ü 14«'.'><> ÄörieübauÄnlehs» uerlu«, ü"/„ 05 50 »l> Pfandbriefe (für 100 st,), «odencr, all«, bsl, 4"/» V- . 12O5.O12I- blu, . 4'/,"/», - - K'0 70!<)1»<» dto. » 4"/„ , . M !>» 1« dto, Prsm. Hchulbrerlchr, .V/., l<>» 75, l!U 2l. 0>il, u»,i, Va»l 0sll, jzl»l, ' 4"/, , , !<»!> !i« !>«»'«<> Plioritilts-^blissatioucn (filr lo<» st,), ^ibixaüd« Nurdba!,» . l««N »U2'25 wli 7l> Galizijche «arl > Knl»vi st, T. 4>/,"/o . ll'l <<0 IU2 4U Vrld ! warf Oestrll, Noidwchbllhn . . . lO7 «<»!!<>«'— Siaaisbnhn . , . , , !!»«'s.!> l!>9 - Siwbahn k !l"/„ . !»« — 14« l>« > 5 ?>"/,,..... ,^, -- ,22 Uü N...... 1»l /^ ,»«75, lllaruLulr 40 ss......ßg7„ «< «.', 4",„ Du»»!! T>nmp!sch, «m, ss, , ____,4« - Umbachsi Plüm, Aiillh. l« fi, z« 5n 27 - vfriil-r Lose 4» fl.....g» 5,,, ^ .. Pnlsf» l^lisl' 40 sl......s,.^, i,„ <-,A 2b !»l'!l,!>i! Nicuz. öst, Wss, v,< l<» st, l!, 5»<> 2 < - Rlldulpl, Lu!c ,0 st.....z,,„ us- SnlM'Uoje 40 fl......st^^ «5,5,» 2t, Gs„oi« i.'oje 40 fi, , , . gz _ A;-,, Waldsl!,« Lo!o 2« fl.....45 ,, 4U'^ Wiüdijch Oräh Uosr !«» fi, . . h« 7ü «V -Gnu, Ech,d,.'«"/„Pr«,n, Tchxlb' drrich, l>. Äutx'ücll'diwuftal» , l? - ,» — (per 2!üit), Annlu.'Oesl. Vaül!»<><) fl, ,«>"^ »3»,«^ ÄanN'ell'i», Wieiur loost," , 'di!>)a,il, «liss, »„n, ^<»<> ss, , »<>'" <» fl, , 54!l — Ü4» - Gil« i,, «lasje»».. iUieiier 200st, ,«'.' — 2"! - H>!potl)steul>,, bst. Ä!»0 st. 25»/ li, L» ?» UÄ ?" »<>lb Wa„ LällbtlbllNl, «st, 201, fl, G, . . L4il0 242 «>, Ocslerr, !l»n<>l. Va»l l»'— Nlilild-Fiilml,!,, Unl»! 2<«>st, 2. ,19» za 2<» . Westbal)!, 2(»U st,. . . »2» - »2» . Vuschtichradl'r o« fl, IM, 97l- 97» - dli). flit, !^,) ^'w sl. . 3.'», - »H3 -Donau DamvIIchi'Isalnt. <^>>,, Oesle«, 5«<) N, CM, , . . s'.»«'- 39»'- Dräu lki!. sÄ, Tb,-Z) ü Oal, Car! Uüdw, «i, ^<» sl. CM, 237 75 »<'» .'.« Lench,' ilzrrnow.» Iasil»' ltik'n- da!,n Gclellsch. 2!»„ .Triettl.l»!,N,CM. 4«u - 4 Prä,, Duxcr <» fl. 2ilb. b'^ — üi'- ^ Nuo^'Ipli ^nd» 200 fi. Iilbrr .----------------- Slaa!»si!»',!l»lch» ^00 fi. Silber 24N 2'» ^«5« Eiidbal,» 20N st, Silber. , . !l>? 5» lou — Liid Nurdb,Äl-rb,'Ä, 2<»»ft.l!M. ,<->«, 75, >L7 5«> Ilamway Gej.,Wr,,I70st,ü,W, H»9 ^>,2Iii» 7!» . !>e»e Wr,. Priurilül»' «ctVr°z'2!X.fl,2 ,»^0 l»? - Industrie Acticil (per Vlück), Vaulirs,, Nllg, Ors«, 100 st. , »9 . . »«. ltglibier Giien- und Slahl.Ind sl't"^7" '"«!!.'..... 75 «X, ??.f.u L'!e»bal,,!w.-Leihi,., erste, «u st, »4 bO »^b» .lt!b>'n»chl., Papiers, u. «j..O, .^7 50 5,.^ tiiesinasr «rauere! ,uo fl, , ,',45,» l«5 — I'luiilciii Oriell, islrrr.'alpine 747«, ^.,„ Praaer lti!!-» ^iid.Vel, 200 fl, g«5 üo^s.0 !»«, «alao Tl»j, 2lei!lll>h,en «0 fl, z»?4 - «7«- ^ »3äi!öglm,'i!!l», Pnpierf, 2W fi, «,5 _ !i,? - '3!»»lrrm!il,I.,Pav!ers,!l,V.^», ,<«« zc> 53<» ü, Tiisllill'l »olil^iw'lHei, 70 st. , ,,<> _ «>«-- !Ha,Iri>!. G.Oesl.inWienluofl. 452- 4,«>-Wagauli-Leihllnst,, »lla, c...... 5» gy 55.75, Uo'lbun........ 11« «z >!»o »u V°N»......... 47 z.^ »?H7^ Aalutcn. Ducaten........ z . (1786) 2-1 Y~~~-—^|»«t, Parterre rechts. Johnung %\lr Ulller ,w a"""(;r elc- - Gef- M^^r 7^llnil"g» an die Admini-' (loÖü^^i^g. _ji775j A SL 83457 ^ Neasnan yklic. i?5'ei Atioi° *Ne llivajoèi tabiilarrii •4790. °k < dno 3. marca lö89? &?0, d«% oknyno so-^^aJamjhM, (i_ )ri|:i 18Ö9 (1785) Nr 94V, Freiwillige FahlnisstHllstcigclttng. Vom k. l. städt.'dt>l»g. Ärzirlsgruchtc Laibach wird bllanut gemacht: Es sei die sl>iwilliq.' össcutlichk Vrr» striqrrilng d»r in dlN N^chlajs des l. k. Majms Iuhann Tschcl schllig g. iVoi-cl -Amerika. \ iiUa(;|) Jf;i) toIPEG in Manitoba und nach andoren Plätzen in Canada Q^ebeo lioheu Staaten siihrl. dftr liiifv.oMto und t>il]if>-Mt<- ' c??beo umi Tvr Fahrpreise von Hamburg ' St La&o ^oatreal . . M. «JH - nach Winnipeg.........M. 148-30 ,;I?*U1, Mi" • •......» 14G20 » Regina. N. W. T......» 17560 ^Vwj^one^ "niiesola ..... i«i-_. » San Franoisoo......> 3u7-fi0 f^bn' sich »y, Cll° zu reisen beab- iclitigcn, wenlen in ihrem eigenen Interesse Sch« I'ostdampsHchissH-O-e*ell»cli»t"t %. 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