Nr. 198. Dienstag, 31. August 1909. 128. Jahrgang. Mlmcher Mmg ^« "wlki^ ^"^'c>^'l Postversend,, na: aaxzjHlma 30«. halbjätmn ib «, Im „oiüoi: nanziähnn ' ^'°>a^'l, N ll, ss,ll die ZustrNlmn <„« Ha»« nnnzjähri,, 2 X. - Instrtlonögcbühl: ^ür llcinr Injerais l>>« z>> 4 Zeiln, 5« k, größere per Zeile 12 l,; bei öfteren Wseberholünarn per Zeile « r>. Dir »Lnibacker Zritmia» erscheiüt täglich, mil «üexatime der Tonn- und sseierlaqe. Die «bminiftrat!on befinde» sich Millo«iös»rane Nr, 8«: die »ilvnliion Miilo»,c!>raf,r Nr, Lv, Lprechslunden der Nedaltio,, vl», k bie in Ubr vormiltllsss, Unfrnnlierte Briese werde» nick,» angenommen, Wanullripte nick» zurüll«ellellt. Telephon-Nr. der Uedaltion 52. Amtlicher Geil. ,, Tl'iiu' l. und l. Apostolische Majestät haben mil - lcr.jochstcr Elttschließuilg von, 19. August d. ^. m ^andesschulinspektor Franz Levec in Laibach "Mc, del, Orden der Eisernen Nrone dritter blasse «'lmnmdiqst zu verleihen geruht. ,,, Tl'ine l. und l. Apostolische Majestät haben mit '.' "lwch!ll'r Entschließung vom 1l). August d. I. ^ ^N'!s"r an der Staatsrealschulc in Laibach " ' ^"!tt V inde r tarfrei den Titel eines Schul-"U's allergnädigst zu verleihen geruht. „,, Seine l. und t. Apostolische Majestät haben mit Entschließung voln 21. August d. I. 'u Pfarrer von Neumarktl Franz ^ P e n da l zuin ^ioiyerrn des 5toIIegiat-KaPitels i" Nndolfsioeri '^'Nnadigst iu ernen'neu geruht. Ttürgth m. ,». blii ^^ ^' ^' ^linoe5präsioent in< Herzogtuliie .^raiu " oen, Mitgliede der freiwilligen Feuenvehr in (5tt !"'l' "l'opold W ei st, die mit der Allerhöchsten (5ln. '?"" ?,"" ^^ ^'oveinber 1905. gestiftete "mmedaille für 25>jährigc verdienstliche Tätigkeit >n,,.,"" Gebiete des Feuerwehr- und Nettunqs-^iuls zuerkannt. bruct^? ^« ?','?"^ ^"^ "lnde in der l. l. Hos. und StlllltK. Ansaat ! ^'' Stück des Neichsgcschblattcs in deutscher «"ve ausgegeben und versendet. druckse? ^' 3','P'^ ^' wurde in der l.,. Hof. und Staats-der rutb.« ^ " Si"cl drr polnischen und das I.VI. Stück ^nges i8) wurde die Weiterveibrei- Nr 1» ^"Erzeugnisse verboten: Nr 8^7 ^lovonglci Mroll» vom 19. August IW9. Nr' 1^ '^«»8'«no» bdto. Nom 19. August 1909. Nr' 5,,«'^ lu^pomlouto. vom ll). August 1909. 6"st 1i,()9 I 6u/2ottin(>. («I/^llriHtioo») vom !^0. Au« — r- 84 «I.'Lm^neipl>.zliouo» vom 2l. August 1909. Nr. 186 .I^'älto ^äizo. vom 18.—19. August 1909. Nr. 20 «Mrocl 8odü» vom 21. August 1909. Nr. 10 «linpi-iv?, vom 2. September 1909. Nr. 21 «Der freie Arbeiter, vom 22. Mai 1909 und Nr. 22 derselben Zeitschrift vom 20. Mai 190!>, Nr. k« «»vodod»« vom 18. August I909. Nr. 232 «rrävo I.iöu. vom 23. August 1909. Nr. 34 «8ttvl1o««»i^ /lvuontuik» vom 21. August 1909. Nr. 33 .?.-Ui!l» vom 20. August 1909. Nr. ll« .^lwlodnInMvLks I.i»t)'» vom 25. August 1909. Nr. W .Mährischer Mrenzbotc» vom 22. August 1909. Nr. 15 «Grobian» vom 25. August 1909. Die in Italien hergestellte Ansichtskarte mit der Inschrift: «IIu nkluw 6»,», Serie 7553/3. Nr. 97 «ssriedländer Zeitung» vom 23, August IWl», Nr. 8 «Deutsche Warte, vom 21. August 1809. Nr. 34 «Novä Ni.I5 IIunk. vom 20. August 1909. Nr. 34 «klonitoi-. vom 22. August 1909. Mchtamtlicher Geil. Czcchcn und Polen. ^ian schreibt der „Pol. >torr." aus Peiers-durg: Der Besuch der Czechcn in Czcnstochau ulld Warschan hat in den panslavistischcii Kreisen Rußlands verschiedenartig berührt. Tie sogenannten Neoslavisten Rußlands heben hervor, daß die Warschauer Tage deshalb so günstig verliefen, weil man sich von vornherein darüber geeinigt habe, die Poli-til gänzlich au5 dein Tpiele zu lassen. 3o gestaltete sich der Besuch zu einem sehr befriedigenden Ereig-nis im Gegensatze zu den zahlreichen Kongressen, die in der letzten Zeit auf russischen! Voden abgehallen wurden und die infolge der unnützen Politischen Debatten ein unerfreuliches Tchauspiel darboten und besonders bei den daran teilnehmenden Tlammesgenossen aus Österreich leinen angenehmen Eindruck hinterließen. Daher wurde in Warschau auch viel mehr erreicht, als jemals zuvor. Vei den russischen Neoslavisten herrscht darüber Freude, die allerdings durch die eingestandene Tatsache, daß die Nüssen die Bewegung nicht in Fluß bringen tonn ten, etwas getrübt wird. Die Panslavisten aller Färbung dagegen sind beunruhigt über die Herzlichkeit, mit der die Czechcn von den Polen aufgenommen wurden, und über den Widerhall, welchen die Allsnahme bei den Gästen gefunden hat! auch die Er folge, wie die in Aussicht genommene Gründung einer polnisch-czcchischen Bank und Veranstaltung einer Ausstellung in nächster Zulunfl flößen ihnen Bedenten ein. Man befürchtet, die Warschauer Tage könnten unter Umständen zur ^'achwirtung haben, daß Nußland die Führung in der pnnslavislischen Bewegung verliert und der Austroslavismus wieder zur Gelnmg tominl. Dabei ist mail über die Verblendung der Ezechen verwundeil, welche, mit einem großen Teil der Polen unter einem Szepter vereinigt, wisfen müßten, wie lau und geradezu feindlich die Polen der allslavischen Bewegung gegenübersteheil. Albanien. Nach einer Meldung aus Talonichi ist in Veri-sovil'- die Ruhe wieder hergestellt worden. Die durch den Vali von ilsliib, Husni Pascha, getroffenen Maßregeln haben ihre Wirkung nichl verfehlt, und da die Albanier, die offenbar aufgehetzt waren, einsahen, daß ein weiterer Widerstand nutzlos gewesen wäre. zogeil sie wieder ab. l'lber den Verlauf des Zwischenfalle5 sind verschiedene Berichte eingetroffen. Nach einer dieser Darstellungen habe mail anfangs nicht geglaubt, daß die in Verisovi? veranstaltete Voltskundgebung so ernste Folgen nach sich ziehen könne' da5 Voll haue bloß seinem Umnme darüber Ausdruck verliehen, daß es zur Schulsteuer herangezogen werden und daß eine Erhöhung der Abgaben stattfinden soll. Die Behörden fcheinen zu schwach gewesen zu sein, uin beruhigend auftretet, zu sönnen, und die in das Voll hineingetragene Erregung nahm infolgedessen einen bedenklichen Umsang ail. Der Abgeordnete von Prischtina, Fuad Bey, begab sich nach Veri'suvi?, um die Menge aufzuklären, eventuell mit ihr zu verhandeln- seine Intervention wurde aber von den Albaniern abge-wiesen, uild da eine Mili'ärabteiluna,, welche die Nuhe Herstelleu sollte, inzwischen mit den Waffen angegriffen und beinahe aufgerieben worden war, so konnte den weiteren militärischen Maßregeln kein Einhalt geboten werden. Die nach Verisovi'' entsendeten TruPPeil, die nunmehr dort überflüssig geworden sind, erhielten Befehl, zu den Truppen Dschavid Paschas zu stoßen, der im Sandschak Ipek Feuilleton. Ein schwerer Fall. Humoristisch« Novelle von Msc- „.-,! Mlchol'tz. (Fortsetzung.) die Eintretenden mit vor-^eh„ft^"" Stöhnen uud erhob sich von einem H"ßlirl)tei!"^ """ mlßergewöhnlicher Größe und 5l)nen, Friedcrike?" fragte Annl) ^''5 lei .'^>.l""l"e das Mädchen, wohl als Bc-.ln ' ^"seitigteit. ..Ne ., ?' „Das ist ein bißchen viel." ^'ülde ^ .. ^" wüßten, Fräulein, wie mich ist, "'we^^"'.'""l)l das Lachen vergehen!" wim-^"Ntz u,.?5. '">'l f'nst^en Blicken und gab eine besten, """""ue Beschreibuug ihrer beiden zum w"llte trösten. „Es ist gewiß weiter . '"it der ^. . Erkaltung", meinte sie, nachdem > "ber F7i. ^"?"5 Wohnzimmer zimickgekehrt ^gei,,,' '»s.'!/"" '">; sich dieses so liebevoll groß-V"n iliid ff.,,?'^ "''A so ohne weiteres' ent-Ä^ >'lusf,m le'denschaftlich gegen eine oplimi-^ucherlisch ?''" der "ranthcit. Tie trat an den "' und beä,.'' ' "''^ Ul'inenge Bücher auftürm-"lwlu eisrig darin zu blätlern. „Du weißt, Kind, ich besitze einige medizinische Bücher, bei denen ich mir stets Nat hole. Und nun höre mal, Ann»», hier stt-ht unter ,Nervenfieber': „Nürzere oder längere ^cit klagt der von dieser Krankheit Befallene über Müdigkeit, Eingenommenheit des Kopfes, Schwindel, Frostgefühi, Gcmüts-verstimmung' — ja, Annl), da haben wir es ja!" Sie blickte halb ängstlich, halb triumphierend auf die dichte. „Verstimmt ist Friederike, das wirst du mir doch zugeben." Statt aller Antwort lachte das junge Mädchen. „Wenn es nicht vielleicht rheumatisches Fieber ist," fuhr Frau Nat fort, „oder gar der Anfang von Schwindsncht. Höre mal, hier steht nämlich -" Aber jetzt entzog Annl, der Tante ungerührt das Buch. „Tantchen, wenn deine Friederile durchaus kraut sein soll, so laß sie zu Bett gehen." „Sie will ja nicht!" entgegnete Frau Nat kläglich. „Dann schicke sie ins Krankenhaus." „Das lvill sie auch nicht." „So lasse sie zum Arzt gehen." „Das tut sie nicht." „O, diese Friederike!" seufzte Anny. „Tage ihr, daß sie sich zusammennehmen soll, ich glaube, sie will nur ein bißchen seiern." Frau Nat faltete die Hände uild sah die junge Nichte, die so vermessene Worte sprach, flehend an. „Um Himmelswillen, Anny, sage das nicht. Das Mädchen hat ein so ausgebildetes Ehrgefühl; eil, derartiger Verdacht würde sie furchtbar kränken." Ann!» überlegte. Sie konnte heute uur wenige Stunden bei der Tante bleiben. Diese aber, das sagle sich die Nichte, befand sich in dem gemütlichen Zustande, voll ihren Angstell verzehrt zu werden, wenn nichl etwas Eingreifendes geschah. Sie hob, wie in Plötzlicher Eingebung, den >topf. „Tantchen, in deiner Stelle würde ich mir zur Beruhigung einen Arzl rufen." Frau Nat erschrak zuerst, da sie in dein Vorschlag eiue ernstliche Besorgnis der Nichte witterte. Dann kamen ihr abermals Bedenken, bis sie schließlich durch Annys bestimmtes: „Also du willst einen Arzt," zu einer direkten Bejahung verführt wurde. „Meinetwegen bestelle ihn. Dn weißt ja. wo Doktor Schulze wohnt. Er -^" Aber schon war das junge Mädchen hinaus-geeill und die Stufen hinuntergelaufen und lrcn auf einen Dienstmann zu. ^„,, „Gehen Sie sogleich zum Dolior Muller, ^,l-helmstraße drei, und sagen Sie, cr mochte jogmcy zu Frau Nat Eichler kommen." - Mil Psiffigl'm lächeln ging der Mann davon. Annl) ging entschieden langsamer, als sie gekommen war, dic Treppe hinauf, ^hr Gesicht war ^von dem kleinen Gange merklich erhitzt. ! „Wen er nur den Doktor zu Hause angetroffen jhat. er ist ein so begehrter Arzt?" ängstigte sich Frau Nat inzwischen zum Zeitvertreib. ^ Aber er mußte wohl zuhause gewesen sein. denn schon nach kurzer ^eit klingelte es. Ami!) stürzte sofort hinaus, den Ankommenden in Empfang zu nehmen. lFortsehuna. folgl.) Laibacher Fettung Nr. 198. 1768 31. August 1«l.>9. gegen die uubormäßigell Albanier vorgeht und Ver^ stärlungell benötigte. Ein anderer Bericht aus Vcri-sovi«'' besagt, daß dic Albanier nicht nur gegen die Steuern demonstrierten, sondern auch gegen verschiedene politische Vorgänge, darunter gegen die 'Art und Weise, in der die Kretafragc geregelt werden soll. Außerdem wurde gegen die Verwendung Fremder in der türtischen Armee und im türkischenStaats-dienste Einsprache erhoben. Die aufrührerische Bewegung im Sanoschak Ipck wird offiziell als einer der Sieuerlumulte der Albanicr dargestellt. Die in den letzten Tagen von allen Teilen dahin abgehenden Truppentransporte deutelt aber darauf hin, daß es sich um wichtigere Vorgänge handelt. Nachrichten aus Ipet zufolge ist die dortige Lage sogar eitle recht prekäre, da die Stadt durch die Arnauteu von Ru-gova bedroht wird. Der Mutessarif sah sich genötigt, schleunigst um militärische Hilfe zu bitten. Man lann den Charakter der Bewegung nicht als direkt reaktionär bezeichnen, da sie sich nicht gegen das neue Regime alv solches wendet, sondern lediglich die Aufrechterhaltung der Privilegierten Stellung der Kos-sowo-Arnauten anstrebt, an welchem einige übereifrige sungtürkische Funktionäre ohne zwingende Not gerüttelt haben. Auch die Einstellung der manchen arnautischen Notablen bisher aus der Negie-rungslasse zugeflossenen Subventionen scheint zur herrschenden Unzufriedenheit viel beigetragen zu daben. Politische Ueberficht. Laib ach, 30. August. Die Tiroler Jahrhundertfeier kündigen die Blätter mit folgenden Betrachtungen an: Das „Fremdenblatt" betont, das; der Besuch des.Misers dem Tiroler Iahrhundeitfeste erst den hellsten Glanz verleihe. Aus den Herzen der Tausenden, die ihn zu begrüßen kommen, werde wie eine mächtige Hymne das. Gelöbnis emporsteigen, es denen glcich-zutun. die vor hundert Jahren Blutzeugen ihrer Treue wurden. Mit dem Herrscher aber, der kommt, dac- Andenken jener todesmutigen Helden zu ehren, nehmen im Geiste alle Völker des weiten Reiches an den Tiroler Iubeltagen teil. — Das „III. Wr. Ertrablatt" sagt: Tirol ist gut österreichisch geblieben und kaisertreu im Wandel der Zeiten. Es ist gewachsen und geworden in diesen zehn Jahrzehnten. Deutsches Land ist es. das das Fest seiner Ehre und seines Trotze? begeht, und deutsches Volk. Vergessen wir es nicht! Vergessen wir nur die Schmach, die den Bruder hieß. den Bruder zu würgen. — Die „Reichspost" erinnert daran, daß der Tiroler Heldenkampf national im besten Sinne dc5 Wortes war. Er habe dem deutschen Volke wieder die deutschen Tugenden gelehrt, ohne die alles Deutschtum leerer Schall und unfähig ist. vor den Völkern sich auszuzeichnen. Unsterblich ist der Nnhm der Freiheitskämpfer: ewig aber wird auch für die ganze Kulturwelt der Berg Isel bleiben ein erhabenes Symbol der Treue und Freiheitsliebe, ein gigantischer Zeuge felsenfesten Gottvenraucns und bäuerlichen Hclden-tnm5. — Das „Vaterland" bcmrekt: Das gesamte offizielle Österreich wird an der Jahrhundertfeier Tirols teilnehmen und damit dokumentieren, daß ganz Österreich im Geiste die Tiroler Festlichkeiten mitbegeht. Denn die Heldentaten, die in Tirol geehrt werden, sind allen österreichischen Patrioten ein Vorbild hoher Tugenden, die das lebende Geschlecht mit Ehrfurcht und Begeisterung erfüllt. — Die „Österr. Voltszeitung" führt aus. der Besuch des Baisers schließe sich in wundervoller Harmonie alt die so einzig gearteten geschichtlichen Ereignisse des Tiroler Befreiungskampfes vom Jahre 1809 an. Nichts anderes, als die unverbrüchliche Treue für >iaiser und Reich, als ein tiefwurzelndcs Vaterlands« gefühl ist es gewesen, was vor hundert Jahren die Heldeil Tirols zu den ruhmvollsten dämpfen gegen überlegene Feinde entflammte. — Das „Neue Wr. Journal" schreibt: Vorbei sind die Zeiten, wo der korsische Eroberer Teutsche gegell Deutsche hetzen konnte, vorbei auch die Unglückstage, in denen Deutsche auf den böhmischen Schlachtfeldern einander gegenüberstanden. Diesen großen historischen Wandel bringt die Tatsache zum Ausdruck, daß Kaiser Franz Josef nach den Innsbrucker Festtagen all den Bodensee fährt, wo ihm die Fürsten Bayerns, Badens und Württembergs ihren Gruß entbieten und den Dank des Monarchen für die vorjährige Huldigungsfahrt nach Wien entgegennehmen werden. Diese Reise an den Vodensec verbindet wie eine Brücke die Tage von 1809 mit unserer Zeit. Wie aus Athen geschrieben wird, richtete der dortige Telegraphendirektor an den Vorstand des Telegraphenamtes in Patras auf Befehl des Ministers des Innern die Weisung, alle Meldungen über eine beabsichtigte Abdankung des Königs als gänzlich falsch zu erklären. Bemerkenswert ist die Ausführung der Panhellenischen „Patris", daß sie derartige Ausstreuungen lman sprach nicht bloß von der Abdankung des Bönigs, sondern davon, daß er mit der ganzen Königsfamilie das Land verlassen wolle) überhaupt nicht ernst genommen habe. Für die große Mehrheit des griechischen Volkes sei es unmöglich zu glauben, daß der König in den gegenwärtigen ernsten und schwierigen Zeiten auch nur daran gedacht habe, einen derartigen Entschluß zu fassen. Der ökumenische Patriarch, Msgr. Joachim, hat bei einer Unterredung mit dem französischen Botschafter Herrn Bompart Anlaß genommen, die gegenwärtige Lage der Griechen ill Mazedonien als eine äußerst ungünstige darzustellen und sich über das Verhalten der Behörden und der muselmanischen Bevölkerung gegen die Griechen zu beschweren. Der französische Botschafter hat, wie man aus Konstan-tinopcl schreibt, dem Patriarchen den Ratschlag erteilt, in dieser Angelegenheit eilte vorsichtige und gemäßigte Haltung zu beobachten und sich in Geduld zu fassen, bis die neue politische Lage in der Türkei sich geklärt haben wird. Der Patriarch hat über diese Unterredung der Synode Bericht erstattet. Tagesnemgleiten. — lDer Talisman Napoleon Ill.j Während'Na-poleon lil. als „elviger Gefangener" in der Festung Ha», bewacht wnrde, erschienen häufig Besuche, die den Neffen des großen Napoleon sehen wollten, und beson-ders zahlreich kamen Damen. Ancl) die Schauspielerin Dejazet wollte Louis Napoleon beiuchen, »vnrde jedoch nicht vorgelassen, denn sie hatte es versäumt, sich d>e amtliche lHrlaubnis erteilen zu lassen. So blieb >l)l' nichts übrig, als dein Gefangenen von weitem ,',n^ilw>N' len, was Lere, Napoleons Wächter, gütigst erlanble; als Napoleon von weilein sich durch Winken bedanltt', sandte sie ihm als Erinnerungszeichen eine goldene Medaille zu, die sie bisher als Talisman getragen halle. Diese goldeile Medaille, so erzählt Fia» Matticll) in d" „Naziune", scheint wirklich ihrem Träger zunächst Gl»" gebracht zn haben, denn einige Wochen später, am 27s>l' und zwar von keinem Geringeren als unserem grosi"' Schlachleulenler Multke. Er' schreibt am 14. Oktobe! 1885) in seinem Tagebuch der Reise nach Konstanlinope^ „Wien ist schon deshalb schöner als Berlin, weil s," klinnme Straßen hat. Krumme Straßen sind stets s»)"' ner als gerade. In jenen sieht mau doch immer ein>lV Hänser in Front, ill diesen alle in der ungünstig!^ VerMrzung. Die längste gerade Strafte der Welt w vielleicht die Friedrichsstraße ill Verliu, aber »vie Ulel schöner ist der Blick auf die Zeil in ssrankfnrl, auf dtt Slrada Nalbi und die Novissima in Genua, der V«ltc Weg in Magdeburg, die Herrengasse in Wien. SoM von rechtwinkligen Straßen dnrchschnittene Städte snu von dem Willen eines Mächtigen hervorgerufen, naa) Aus Gifersucht. Roman von Max Hoffmann. (53. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Als es zu dälmuern begann und das elektrische Licht aufflammte, bemerkte Pritzclwitz: „Es ist auch am Abend sehr hübsch hier, aber ich weiß doch Gegenden, wo es noch bedeutend schöner ist." „Hum Beispiel?" fragte die Taille. „Nun — äh — irgend ein angenehmes, molliges Weinrestaurant." „Bravo! Ganz mein Fall!" rief Müller begeistert. Pritzelwitz zog seine Uhr. „Um sechs Uhr ist meine Dinerzeit. Darf ich die Herrschaften einladen, mit mir zusammen zu speisen?" „Ja, nach der kräftigen Bewegung wird nils eine Stärkung sehr bekömmlich sein", stellte Müller fest. Die Herren blickten die Dame fragend an, und diese nickte. „Ich wäre nicht abgeneigt, Herr von Pritzelwitz", sagte sie herablassend. „Besten Dank, gnädiges Fräulein! Dann schlage ich vor, wir fetzen uns in das nächste Auto, das wir finden, und fahren erst zu Zakuska nach einer hübscheil Bar." „Angenommen!" rief Müller, und zehn Minuten später fuhren alle drei die Linden entlang. Sie hatten es nicht bemerkt, daß schon seit geraumer Zeir ein großer, kräftiger Herr auf der einen Brücke, von der man die unten hindurchsausenden Paare bewundern kann, gestanden und die Augen nicht von der gelbblonden Dame verwandt hatte, ^etzt fuhr dieser Herr in einem Automobil hinter thnen her und betrat gleich nach ihnen die Bar. wo sie beretts Platz genommen hatten Die Dame hatte das enganschließende Pelz-jackett und die kleidsame Pelzmütze abgelegt, und als sie nun in bloßem Kopf und dunkelblauer Bluse dasaß, erkannte sie der nachgefolgie Herr jedenfalls noch besser als vorher. Er nickte befriedigt vor sich hin und trat dann zu dem Wirt, dem er einige Worte zuflüsterte. Der Wirt zog die Augenbrauen hoch. „Hier in meinem Lokal? Ist mir sehr unangenehm, Herr Kommissär." „Seien Sie unbesorgt! Ich werde die Sache so unauffällig wie möglich machen." Prihelwil) hatte während der ^cit den Oberkellner herbeigewinkt und eine große Platte bestellt. „Bringen Sie lauter hübsche Kosthäppchen, Kaviar, Hunnner und solche Schosen, Sie wissen ja!" Der Mann im Frack verneigte sich und Pritzel-Witz rief ihm noch nach: „Natürlich auch eine Flasche Roederer, aber etwas plötzlich!" Da trat der fremde Herr an die drei fröhlicheil Menschen heran und sagte zu der Dame gewandt: „Helene Brandt, Sie sind verhaftet, kommen Sie mit mir!" Assessor Müller blktie erschrocken auf und Pritzclwitz reckte sich entrüstet gerade: „Herr. sind Sie des Dcubcls? Was fällt Ihnen denn ein? Die Dame heißt Hedwig von Below." „Regen Sie sich, bitte nicht unnütz auf, mein Herr!" versetzte der andere. „Mein Name ist Weide, Kriminalkommissär. Diese Dame hat Ihnen einen falschen Namen angegeben und wird mir sofort folgen. Sie weiß, weshalb." Die Dame stieß einen schrillen Schrei aus und fiel in Ohnmacht. Pritzelwitz wollte weiter den Kavalier spielen. „Aber Sie sehen doch —" fing er an. „Sie verstellt sich", erklärte Weide mit uncl-schütterlicher Ruhe. Er bespritzte sie mit Ei5was!^ aus dem bereits herbeigebrachten Sektkühler, n>" sie schlug auch bald die Augen auf. „Wo bin ich?" fragte sie erschöpft. . Weide lächelte. „Weder im BcatricenheiiN' m" in der Villa Marleben, mein Fräulein, sondern >," einem Lokal, von dem Sie mir nach dem Pv>l^ Präsidium folgeil werden." ,^ „Dann nur schnell", sagte sie entschlossen. "^' ist zweifellos ein Irrtum, der sich sofort aufklan" wird. Leben Sie wohl, meine Herren!" ... Sie ergriff Jackett und PclziuMe und M" so eilig hinaus, daß Weide Mühe hatte, an '"" Seite zu bleiben. Er hatte seinen Wagen draui^ halten lassen und als Pritzelwitz und Müller M >.'" ihrer Überraschung erholt hatten, suhr Weide n der Verhafteten bereits in rasendem Temp" dM'- „Was war das?" fragte Pritzclwitz ^n. „Können Sie mir das erklären, lieber Müller. Der Assessor kratzte sich hinterm Ohr. ^"' scheußliche Geschichte! Da sind wir schon re" fallen. Sie kenneil doch aus deu Erzählungen Mallmitz die Sache von der Villa Marleben "» der falschen Diakonissin?" „Sollte sie das etwa gewesen sein?" ^ .^„ „Freilich! Scheint eine ganz raffinierte P^ , zu fein. Seien Sie froh, daß Sie noch so ""t c>n ^ blauen Auge davongekommen sind! Ich ^""/"' ,i-hätte Sie gehörig hoch genommen!" Und l>en ^, dcrnd setzte er hinzu: „Wie famos sie doch !">i^' noch ihren Abgang gedeichselt hat!" «>^ Den Rittergutsbesitzer und Leutnant del ' serve überrieselte es kalt bei dem Gedanken "»' ' Mord. Wetter noch enimal! Das hätte eine ei'. Affäre werden können. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 1W. 1768 ZI. August 1909. lemer ^aiiiil' nuiformierl. In den Städten, »velche eine Mchichtliche Vorzeit habe,,, zeichnete das Bedürfnis den ^niudriß. Tl'r Hafen, der Streun, der Berg. aus wel-cye»,, eine ^efte lag, die Heerstraße gaben das Gesetz. Sie mögen eng, finster, nn bequem sein, aber sie reden zum ^euinl. A», unerfreulichste!, sind die Kopien in, kleinen w!> Berlin, wie Nen.Ruppm, Mannheim oder ga? ><'Nlsruhe, wo alle Hänser schiefe Winkel bilden mußten, omnit man^vom Schlüsse durch die öden lassen sehen '?"^ ?.^,' Straße» Berlins mögen begne»,, gesund und M'Mli.-.f;,^ ,>i,^ ^^^, ^^, ^' ^. ,,^,^^ ,^.^ ^^^^^" ..cmtke >oar ein Kind seiner romantischen Zeit. Iiumer-M lag ihn, das Gebiet des Städtebaues fern, nnd es 'It ei» Neweis seines feinen ästthetifchen Sinnes, daß ll eine Erkenntnis besaß, die vielen bernfenen Sach. "ständigen jener Tage fehlte oder die sie doch nicht '» "e ^at umzusetzen das Verständnis und die Kraft ^ ^eiiieldel: freuen Sie sich, die Beivegnng sieben die ^'"'lNiiqeu Hntnadelu der Damen, die von Ihrem "lMle minier, »vnrde, hat ans ihren, Uaufe durch das r>v!< >l> ^""-'p" '"!u auch das Zeutrum, Paris, er-d, N- P^üzeipräfell Herr ^eviue sah sich veranlaßt, >e ^erordnuuq zu erlasse,,, daß das Tragen spitzer d^ "w^" ^ gestaltet ist bis zu eiuer ge»vi'ssen ^änge so 3^' '"^ ^lendnngsinstrnmenles. Das ist stets Wll">' ^"'^' !^"» höflich nud entgegenkommend, die ^ >u'verzullern^ et»vas verbieten nnd doch erlauben.Znm ""Ip't'l das Verbot der Milchpantscherei, »vobei z»ge° ^n' '^' ^ ^^' ""fauste Milch ein gewisses Qnanluin "«!!"' enthalten dars. Ein bißchen Stehlen ist erlaubt, " »ich! zu ^^>i. S^ hj^. H„<„adeln, die fortan nur mm! v' ^'snhrlich herausstehen dürfen. Eigentlich hätte . ' "" Daiilcn j„ ^',i^> l^.,i und nur den ^abrilai,» "" Entnadeln Vorschriften inacheu sollen. in,.' — " ^'^ "ls Glückszahl.» Unter den Schülern der ^'>z,o,,!che„ Kriegsschule zu Saint Eyr gilt die Zahl ^'s,! l' ^"' '"/'isle» beuten als eine „„glückbringende Noi < - "inen ist, eigentümlicherioeise als GliictSzahl. ""lie, her Abfchlnßprüsnng der Schule als Dreizehn-l,,.., ,'N'">, dem soll eine glänzende militärische ^nnf- l')» bevorstehen. So hat der Marschall Mae Mahon, „ '"' /"l,re l82l^ in Taint E»,r eintrat, »vie der Ge-s»cb -""^"li, der nenn Vihre später die Schule be-Aucl, >^'"" Abschlußprüsung als Dreizehnler bestanden, srm ^aveaneonpel, der sich im deutsch. ,^, //''!"'", kriege bei der Verteidigung von Metz aus-"ls Dreizehnler die Schule. Unter den ^ ""'" sranzb'sijchen Generälen befinden sich gleichsalls ^, !!N»ze Anzahl in hervorragender Stellung, die aus ^ > "genlnmlichl' Art i» Berührnng mit der !3 lamen. l^,„, '"',">r der General Baillond genannt, der Oberst-siilnü! ""'^' ^"^ 5"'M'» '" Algier, der einer der ' Ü /^ puplllärslen französischen Offiziere ist. Blatt s < hüslichc» Amcrilaner.j Ein londoner l'"n nl! ^ '""^^ behauptet, die Amerikaner hätten Ti/','",^'l,l"n der Erde die schlechtesten Manieren, die ^.'"''""ischen Zeitungen protestieren dagegen nnd Arlif"<'i?^'^ Times" weist in einem hnmoristischen nierli^ '^"'^ ^'"/ ^">^ Amerika nicht mebr so numa-dli^ H>! >" U"e friiher. Die Eisenbahngesell,chaflen, sagt "!k,uii? "'»ahnen jetzt ihre Angestellten in eine, bl'leid a ' ^'tanntmachnng, nicht n,ehr Passagiere zn wl'Nvoll '/'!" "^"l"< »oüvendig ist, >veil dadnrch viel Inf,>„ ') >>"t vergeudet wird. Die New»)orser Polizisten n»f ^j. ^/„ ".l"sch>veren Kniippel nicht lnehr so wuchlig ^'>Ne », . ^^' harmloser fremder niedersausen, ^lans-^M!^>"f '!! I^l zlvei, ja drei Selnnden, ehe sie die fetze,, ^'/'N'"- bunden ein zweites Mal in Bewegung i» eine» Ä < ^ ^'»'brecher liislen den Hut, wenn sie darfsf«,, ^^'Ulug eine Dame anlressen, und ,,» Äe-lnauch "'"chen sie luir von rauchlosem Pulver Ge- ""psänlK^'"^"^ ^'ch'l"sscn."j Ein ^healerdirektor Echroil, -?'^'" Tchauspieler. Da das Telephon auf dem ''ch das s^""^' ,^„^.^ ,,„<^^ichl der Direktor Plot;, freund' . .'!^'U>i und sagt! „Pardon, mein lieber ""s qre.s! > "^'""' Sie einen Augenblick!" -- Dar. ^lir',,»^ "- ""^1 den, kombinierten >>ör- nnd Sprech-s'»d ^,? ^'!^..H>or Direktor .^ ...! Wer da? Ah, Sie Tlirchi^ 7," ^'?^' "1'n-ut, Dnrchlanchl... Aber gewiß "^ni>n,,>,>, ''' l"1'' s!l'rn, sehr gern mache ich mir das Tchl'iß'""^ verehrte Durchlaucht. Ergebenster Diener, fallen l> 5^"^', "^^ "-'"^^ "'^^ ^"" lll'ringste vor. üild si^ "gt der Direktor den Apparat »vieder beiseite, ^ ^'>nsse ^ ^" srinem Schanspieler wendend, sagt slehl',, .,./,', ''">!", mon cher, wo waren wir denn gleich M!i„^j "/U'ben?" ^ Der Zufall will, daß der Mime »>c>l," .'^" ^ag e,nen guten Bekannten begegnet. ..Hör' 3'^'twr i ^ '^'^ "^-' '^ ^^''l" eigentlich »,it enrem M'eibi^..," >^h klingelte ihn gestern mittags eines ^hlauM')"'""' "n uild er tituliert mich in einen, fort ^t»I- und HlouinziaMachlichtcn. Saurcssurkcnzcit. >,, , . (Fortsc^unss.) ^ ^aure"^"'!"'"'^^^ !'"b »nr sanre Gurte» und ! '"'ü'n eris!, . "'^'^" bekannt, alc, N'enn keine fußen ^'^nden', i '). ".^"' '''!"' "'nll' wird aber in einigen ' Die G, ,f 'l^' ""speist und soll sehr gut schmek- ' ^»cker ck< sie „beinahe" wie ,'^^hc Gm^" ^"lhsen „lld in Milteldenlschland,vird '^'"' "",,,,. '^^ ^'" "ber »,it Zucker, je nach Be- machi, tandierl, nach französischer Arl. In Italien Hal man die ..Mulardat,", kleine Gnrlen in einen» snßlichei, Senf, auch mit anderen Früchten nnd Zwiebeln ge-mifchl. freilich ist kann» zn besorgen, daß die siiße Gurke die saure Gurke und die Salzgurke jemals verdrängen wird. Heutzutage haben Gurlenznchl und Gnrkenhandel einen geradezu riesigen Ausschwung genommen. Eo gab Zeiten^ in welchen oie Gurke gleich dem Kürbis als Schweinefuller verwendet wnrde. Damit ist es jetzt vor-bei. Die Gurke wird teurer bezahlt als die Kartoffel, und der Export z. V. aus Znaim nnd Böhmen wird, wenn ein gnles Gurkeujahr ist, imn,er lvichliger. In einen, guten Jahre lrägl ein Hektar bis 1ül>.<> Gur-ken- rechnet nian die Gnrke nur zu vier Heller, so hat man ei» schönes Ergebnis. In Wien kann man aus den Speijezetlelu großer ^ieftanralionei, den Preis einer Salzgnrke mit tt<» Hellern nnd mehr angesetzt finden. Die frische 7^'ucht im Winter gebung der Stadt Zunim, wo durch lin günstiges Zu-samuili,treffen von Umständen, »vie Boden» uno ilimati» sche Verhältnisse, die Gnrkenknltnr einen hohen Aus-schwung genommen hat. Eo hat sich daselbst >'ine selb» ständige Gurteilvarietäl herausgebildet, welche als die „Zuaimer Gurke" überall bekannt ist. Die Zuaimer Gurke ist eine Varietät der ^reilandqurle. Sie wurde vor ungefähr einen, Jahrhundert von dem fürstlichen Kammerdiener Andreas ^utz aus dem Orient nach Essellee , Kiste» verpackt, zn je süns ^iler znm Versand lonunen. l^urtsehung folgt.) .nsormalionskurs für Negimenlsärzle" allergnä-digst^n genehmige» geruht. Die Ne»auslage tritt sofort ii/ Wirksamlei!. Die bisherigen „Bestimmungen für die Vornahme der Prüfnng zum Stabsarzt" vom Jahre !9<»6 treten gleichzeitig außer Wirksamkeit. Mchstehend bringen »vir die wichtigste" Daten der nenen Bestim. inungen über den IiisorlnationSknrs: ^iegimenlSärzle, welche die Besördernng in höhere Ehargen anstreben, haben einen ^isormalionskurs durchzumachen. Zweck derselbe» ist, deu ^regnentanten jene besonderen kennl-»isse ;n vermitteln, die sie ans höheren leitenden mil,. lärär^Iichen Dienslposten benötigen. Gleichzeitig dient der Knrs ^»r einheitliche» Venrteilnng der ^rec,ne»»il Nr. 5 llinksj, der InfettionSpnvillon mit Nr. 6 lbvcl« Wie »vir erfahren, ha! Seine Exzellenz der Herr Ackerbanininister zn den mit 87.l«»l> Kronen veranschlaglen Kosten der Herstellung einer Wasserversorgnngsanlnge i» der Gemeinde Iexiea, Ne. zirk ^aibach Umgebung, nach dein vorgelegten zutreffend erscheinenden Projekte einen Slaalsbeilrag bis znm Höchstansmaße von 34.8<»<> l< be»villigl. —>-. - l^aibachcr Gcmcinbcrat.) Hente um ti Uhr nach. mittags findet eine außerordentliche Sitzung mit so>. gender Tagesordnung statt: l.j Mitteilungen des Präsi» diums. 2.) Berichte der ^inanzseklion »iber das Offert des Herrn V. Knbella, betreffend die Ablösung einer Banparzelle ans dem Banplatze des alten Verpflegs» magazins den Verlaus eines Stückes städtischen Grundes au, Hause N^r. 38 an der Martinsstraße lM'serent M i ! oh n o j a). 3,j Bericht der Schnlseltion über die Wahl eines dritten Gemeinde» Vertreters im Schnlansschnsse sür die gewerblichen ^ort-bildnngsschnlen lNeferent D i m n i l). - jÄuo dem Vollsschuldienstc.l Der l. k. Bezirks-scl,nlra! in Rudolsswert hat den bisherige» provisorische» Lehrer in Slopi^, Herrn Karl P e r l o, in gleicher Ei» genschasl an die Knabenvolksschnle in Ct. Michael bei Nndolsswerl verseht. - Der l. l. i/andesschulrnl für Krain hat über Ansuchen des Ortsfchnlrates in Semi^ in Gemäßheit des tz 6«> der definitiven Schul, und Mi-leirichtsordnnng gestattet, daß der mit dem Erla,se r>om 3. April ,9<»9.Z. 1944, in der dritten Klasse der die,-klassigen Vollsschnle in Semi.' für die Ze" vmn t. .,p bis znm Tchlnsse des Schuljahres l'e»o'll,g Bierbrauerei in Maunsbnrg un, d'e Äewlll,. gung zur Aufstellung e.ues »eue» Dampslessels Er-richlnug einer Schtossere, beim Hau,e Nr. 4< in Gruß. Mann"burg und Kollandierung eines neuerbaulen !^a. gerkellers in der ^Vranerei in Mannsburg, finden am i.'. Seplember l. I. »in 9 Uhr vormittags, beziehuugs-»oeise nm 2 Uhr nachmittags die lommissionellen ^ulal. Verhandlungen nnler Intervention eines Ttaatsbautech. nikers der k. l. Landesregierung an 51 rl und Stelle stall. —l. Laibacher Zeitung Nr. 198. 1770 31. August 1909 " Ernennungen an Mittelschulen.) Verliehen wurde: dem Professor ai, der Staatsoberrealschule in Laibach Dr. L. G a u b y cine Lehrstelle an der Staats-realschule in Marburg, dem Professor ani Staatsgymna-siutn in Gottschee «uuo Ho^evar eine solche am ersten StaatsgMinasium in Laibach- zu wirtlichen Leh. rern »vurden eruannt die Herren Dr. E. A x „i a n , Dr. I. Loka r und Dr. V. ^ a rabon, alle drei fiir das Ttaalsgynlnasiuni in )1ilidolfs!vert. — m Iahreserlralie per 58 Iv 80 >, ist zn vergeben. Anspruch auf diese Stiftuug haben wohlgesittete Mädchen aus der Verwandtschaft des Stifters vom erreichten 12. Lebens, jähre auf die Tauer bis zum erreichten 24. Lebensjahre-Mädchen vom Lande haben bei gleichem Verwauot-schaftsgrade Vorzug vor Städterinnen. Gesuche um Ver-leihung dieser Stiftung sind, belegt mit dem Tausscheine, dem pfarrämllichen Sittenzeugnisse und dem Nachweise der Verwandtschaft mit dem Stifter bis zum 15. Ok» tober l. I. bei der k. k. Landesregierung für Kram in Laibach einzubringen. —>'. — lDcr Fremdenverkehr und der feuerwächtcr» türm auf dem Laibachcr Tchloßberge.j Laibach hat — so sagt mail — den fremden nicht viel Interessantes zu bieten. Aber einen Schloßberg, dazn mit einem Ka> stell und einem Aussichtsturm, hat — welche Stadt auher Laibach?Alle fremden besteigen den Tnrm und alle sind entzückt von der Aussicht. Querst betrachten sie mit dem Fernrohr die Stadt, dann die Umgebung und schließlich unsere Alpenriesen. Schade, daß der fassungs-räum der „Turmgalerie" zu klein, um größere Par» tieu vou Besuchern auf einmal ausuehmen zu können. X. — 24'70 pro Mille) geboren, darunter eiue Totgeburt, dagegen starben 23 Personen <29'90 pro Mille), und zwar au Tuberkulose 5 »darunter 3 Ortsfremde), iufolge Schlag. Nusses :, c», sonstigen Krankheilen 17 Personeil. Unter °"' ^"^vbenen ^'mnden sich 8 Ortsfremde M'78 ^<) und lä Perwnen aus Anstalten ,56 52 ^). Insertions-erkranlnngen u'uvdeu gemeldet: Wochenb^ttfieber 1, Ma.ern l ^char ach 5 u Ortsfremder, Typhus lfünf Orts remde und I ^oldat). Nnhr 1 ,! Solda'l, 5iph. theritis 2, agt)Ptl,che Augenkranthell !, ^ lSommerauoflug des «österreichischen Ton» iudustrievcreinec'".j Der' „österreichische Toninduslrie' verein", eine angesehene Vereinianng der Tonindn-slriellen sämtlicher Nationalitäteit Österreichs, berührte ans seinem diesjährigen Sommerausfluge auch unsere Stadt, um hier zwei musterhaft eingerichtete Ziegelfabri. ken zu besichtigen. Die Ausflügler, 76 an der Zahl, dar-nnler 15 Damen, langten Sonntag abends mit dein Eil» zuge iu Laibach eiu und wurden vom hiesigen Emp. fangskomitee 'am Bahnhofe begrüßt »no ill das Hotel „Union" geleitet, wo um 8 Uhr abends im großen Saale ein gemeinschaftliches Vegrüßungsessen stattfand, zu dem sich anßer den hiesigen Vereinslnitgliedern auch Handelskammerpräsidenl Lena r <"- i 5 nnd Kammer, setrelär Dr. M urnik, MagistratSrat Dr. Zarnik als Vertreter der Stadtgenieinde, Oberbaurat K l i it a r, Banrat Duff,'! uud sonstige Honoratioren eillfailde». Die Tafelmnsik besorgte die Kapelle der Sluvenischen Philharmonie.Gestern um 8 Uhr früh fuhren die Aus. fingier sowie eine Anzahl geladener Gäste in einer lan» gen Wagenreihe zunächst zur neuen Ziegelfabril K n e z iil Nroo bei Nailsch, >vo fie nnler fiihrnng des fabriks' bcsitzers lind des fabriksdirektors diese im Vorjahre neu errichteten lind mit den modernsten Maschinen und Ap. paraten ans der Brünner Maschinenfabrik allSgestatte-ten fabriksanlagen eingehend besichtigten. Die Fabrik erzengt solvohl Tlraugfalz. als anch Mauerziegel in bester Qualität. Die jährliche Produttion beziffert sich auf nahezn vier Millionen Ziegel. Von Brdo fuhren die Teilnehmer nach Waitsch zlir Besichtigung der neuen Ziegelfabrik der firma f. P. V i d i e trieb lind verfolgten insbesondere mit großem Interesse die Tätigkeit der neuen.patentierten Slrangfalzziegel-maschine mit Doppelschnecte und Rückführnng der Ab-schilitte. Diese Maschiile ist nach den Patenten f. P. Vidie H Komp. und I. Marzola iu Laibach konstruier! und von der Maschinenbau.Aktiengesellschaft Breitfeld. Danek H Komp. iu Schlaii fachgemäß ausgeführt. Die Maschine zeichnet sich durch eine Reihe neuartiger De-tails aus, die sie als einen wesentlichen fortschritt anf dem Gebiete der Slrangfalzziegelfabritalion erscheinen lasse». Eine Spezialität dieser Fabrik bildet der Strang, faizziegel System Marzola, der namentlich überall dort, wo mit atmosphärischen Unbilden gerechnet werden mnß, volle Beachtung verdient. Gegenwärtig sind in der fa-brik vier Strangfalzziegel, uud zwei Manerziegelmaschi-nen nebst Anfzügen, Transporteuren und sonstigen Hilfsmaschineu im Betriebe, die von einer l2<» tll^-Dampfmaschine versorgt werden. Es werden alljährlich über fünf Millionen Ziegel hergestellt lind sowohl in den Alpenländern als auch im Süden abgesetzt. Um 11 Uhr vormittags versammelten, sich die Teilnehmer sowie deren Damen, welche mittlerweile mner führnng des Magislralsrates Tr. Zarnik und der Damen der erwähnten fabriksbcsitzer einen Ausflug anf den Schloß-berg unternommen halten, zu einem opuleuten frühstück, welches von den Besitzern der besichtigten fabrike» ge-geben wurde. Vereinspräsident E z e r n y sprach in einer beifällig aufgenommenen Rede für die freuudliche Auf. nähme der Ausflügler den Dank aus, versicherte, daß die Teilnehmer aus diesem auch industriell aufstrebenden Lande die bestell Eindrücke mituehmeu und zollte ius-besondere volle Anerkennung der technisch musterhaften Einrichtung der besichtigten fabritsetablis>ements. Ober» banrat K l i n a r begrüßte die Ansflügler nainens der lrainischen Technilerschafl nild gab seiner Befriedigung über die erfreulichen Erfolge der heimatlichen kerami. scheu Industrie Ausdruck, fabriksbesi^er D e 5 m a lt daiikle für die auszeichnende Anerkennuug n>id schloß mit eiuem lebhaft akklamierten Profit nnd Na zdar anf den „Österreichische» Tonindustrieverein". Nachdem die Teil» nehmer vou einem Herrn der Gesellschaft noch phologra» phisch aufgenommen worden, wurde nach herzlicher Ver-abschieduug die fahrt zum Nahiihofe augetreleu. Mit dem Postznge begaben sich die Ansflügler nach Adels-berg zum Besuche der dortigen Grotte und setzte» abends die Reise nach Trieft und Italieu fort. — ^Theatervorstellung.! Gesteru abends faud in der Arena des „Narodui Don," die angekündigte öffentliche Produttion der Zöglinge einer dramatischen Schule statt, oie, der zielbewußten Initiative der Direktion des slo> venischen Theaters entspringend, unter der technischen Leitung des Regissenrs Herrn H. N n <'i 5 seit 1. Au. gust eiue Auzahl vou juugen Damen und Herren der slovenische» Vüh»e als schallspielerischen Nachlvnchs z». sühren sollte. Die Schul- u,id Übnngszeit luar knapp und die Resultate eiuer einzigeil Probevorstelluiig sind lrü-gerisch- denn es ist zu bedenken, daß gerade starke Ta-lentc zu ihrer Entiuickluug Zeit und Raum benötigen und in ihren ersten Außcrn'ngen kalim blenden- die stärk-sten schlagen freilich rasch siegreich dnrch. Wenn wir also über die gestern anfgetretenen Anwärter auf die dra-matische Kunst eill Urteil fällell, so soll. dieses weder ein Zukuuflsakkord noch ein Schreckmittel sein. Die drei De-klcimationen sbesorgt voll den Herren K ova <^ i 5, 3 e -lezuik, Pe6ek uild fräuleiu R a k a r) berechtigen ,;u keinen Schlüssen: ein gilter Deklamator kau» ei» Ichlcchter Schauspieler sein und nmgekehrt- doch war daS Auftreten ein sicheres. Aus der Allsführung der nun fol-gcnden zwei Possen, die sehr sorgfältig inszeniert waren, kann man soviel entnehmen, das; fiir das leichte Genre einige gute Anwärter gewonnen sein dürften' wo aber ernstere Töne angeschlagen werden sollen, da bekam man eine sprudelnde Deklamation zu hören l<> i <"), nnr dürften bei den erstell zweien die Sliiulnitlel stärkereu Anforderungen ,licht genügen. Unter deu männlichen Anwärtern scheint nns Herr P e > t-e k viel zu versprechen, soweit sich aus seinem kurzen Anftrete» ein Schlnß ziehen läßt^ in Herrll 7. eleznil meldete sich der liinftige jngendliche Liebhaber^ auch in den Herren !> trnk e l j und Kova «' steckt etwas' was, läßt sich vorläufig nicht sagen. Herr K o v a <"-i <"- legte zuviel Eifer an den Tag und Herren T r e » o u e e Ios. sahe» und hörten ivir zn lnrze Zeit. Inl große»' ganzen können ivir feststelle», daß ein Nachwnchs für die stove-nische Schanspielkunst gesunden ist. — Die Arena war vom Pnblilnm dicht besetzt, das besonders die sehr ab» gernndel aufgeführte Posse „Der Cousin" svon 6tolba) mit Lach- und Veifallssalven begleitete. Auch Kranz-und Nlumenspenden gab es. - i>i— — sDer Kongreß der Slovcnischen Katholischen Studentenschaftj wurde gestern unter masseuhafler Ve> leilignng aller Kreise voil »iah und fern begonnen und wird in feinen zahlreichen Programmpunkten heule nnd morgen fortgesetzt. Eilt näherer Bericht folgt. — Tu erste Schwlirgerichtsverhandlnng betraf die 45jährige Theresia Kopcu', verwitwete und bereits vorbestrafte In-wohnerin in Sl. Miklavx, angeklagt wegen Verbrechens des versuchten nnd vollbrachten Galtenmordes. Dem Gerichtshose präsidierte Herr f. k. Oberlandesgerichlsrat I. Polee, die ösfeiltliche Anklage vertrat Herr l. l. SlaatsauU'allsstellverlreter Dr. K r e m 5 a r lind a!s Verteidiger fungierte Herr Dr. « v i g e l j. Aus der A». klageschrist >st folgendes zu entnehmen: Der Ehegatte der Angeklagte», Johann 5lopa<^, war Mesner bei der filialkirche St. Miklavö bei Golape(" im Gerichtsbezirle Egg. Vor mehr als 15 Jahren heiratete er die Theresia 5,lopa<', geboreile Kavka. Die Eheleute lebten mehrere Jahre ill frieden nnd waren sehr arbeitsam. Neide Ehegatten waren jedoch verschiedenen Leidenschafteil er» geben' beide waren jähzorniger Natnr, sehr streitsüchtig nnd neigte» znr Eifersucht- »ameutlich aber ergäbe» sie sich >uit der Zeit dem Branntiveinlrinken, die frau noch mehr als der Man». Es war daher kein Wnnder, daß es bald zu Streitigkeiten kam, weu» beide betrunken waren. Sie warfeil sich gegenseitig die Untreue vor und gewöhnlich kam es dann zn Tätlichkeiten. Am 17. Juni l. I. mißhandelte nnu bei eiuer Prügelei franz Kl'pa5 seine Ehegattin derart, daß dieselbe am ganzen Körper schwere Verletzungen davontrng. Der Maim warf der Angeklagten vor, daß sie mit anderen Männern eine» unsittlichen Verkehr pflege, da sie vor einigen Tagen spät in der Nachl mit eiuem beschmutzten Kittel nach Hanse kam. Am nächsten Morgen trafen beide bei ihrem Nachbar Johann Kokalj wieder zusammen, um neuer» dings iii Streit zu geraten. Theresia Kopa^ klagte ihrem Nachbar, wie sie von ihren, Gatten mißhandelt werde, der Gatte aber lachte sie ans und fügte hinzu, er werde sie künftighin noch mehr prügeln. Betrunken waren, wie znlneist, beide. Der Wirt machte dem Streite dadurch eiu Eiide, daß er die Eheleute aus dein Hanse »vies. Johann Kopa<"i legte sich bei einem Bildstöcke nieder, um feine» Rausch auszuschlafen. Diese Gelegenheit benutzte die Gattin, »m sich ihres Mannes aus gräßliche Weise z» entledigen. Wie sie ihn beim Bildstöcke in tiefstem Schlafe daliegen sah, beschloß sie ihn zu töleu. Sie giug eiligen Schrittes »ach Hause, goß i» ein fläschche» Pe-trolenm, nahn, ein Zündhölzchen ',nd kehrte zu ihrem Manne, der »och immer, aus der rechten Seile liegend, fest schlief, zurück. Dem Schlafenden begoß sie mit' Pe-troleum den linken Schenkel und die Schürze »nd züu-dele die mit Petroleum getränkten Kleider an, um sich iu die uächstgelegeue Walduug zu flüchten. Zu spät er-wachte der Mann; er war ganz iij flammen nnd wäre an Ort uud Stelle verbrannt, we»» »icht die Nachbarn herbeigeeilt wären und das feuer gelöscht hätten. Der Verhetzte würde sofort in das Landesspilal überfuhr», wo er Tags darauf den erlittenen Brandwunden erlag. Während er noch bei Bewußtsein war, beteuerte er immer, seine frau habe ihn angezündet. Bei der Ob» duktion der Leiche konstatierte» die Gerichtsärzte, daß 5lopaü tatsächlich a» erlittene» Brandwunde», die ab-sulilt tödlich waren, gestorben ist. Die Angeklagte gefleht offen, die Absicht gehabt zu haben, ihren Mann zn lölen und lengnel anch nicht die begangene Tal. Beim Ge-stäudnisse fügt sie noch hinzn, oaß sie ein solches Attentat ans ihre» Ma»n schon einmal versncht habe. Wie er einmal hinter der Kirche schlief, habe sie.ihn ebenfalls angezündet; Kopa^ erwachte aber rechtzeitig und erstickte die flammen. Sie behauptet jedoch, daß sie damals keine Tölungsabsicht hatte, sondern ihm uur für seine Miß-Handlungen einen Denkzettel geben wollte. Nachdem die Geschworeneu die, Schuldfrage auf begangenen Mord einhellig bejaht, die zweite auf versuchten Mord eiuhellig verneint lind die Zusatzfrage, ob sich die Beschuldigte während der Tat im Znstande der Zurechnnngsfähigleit befnnden, mit sechs Stimmen verneint hatten,' sällte der Schwnrgerichtshos über die Angeklagte ein freisprechen, des Urleil. ' ' —.l»<> ^v. ('irila in ^lVNxIü /.l< l^'xli':»xi<'«» ill <)Iv,»1!c»> lli'u/>I'c ^v. Cii-ili, il> Hl<'!<»s!:> v I^'i,I»l.in!,i niit deiii Sitze i» Coderschitz auf Grund der vorgelegte» Statnten im Si»»e des Verei»sgesetzes vom 15. Noveiuber 1867, N. G. Vl. ^ir. 134, zur Ke»»l»is ge»omme». —c — lDic Eichelliähersäuqerj habeil ihre Vorsaison eröffne:. Am verslosseneil Sonnlast sind nämlich mehrere Laibacl,^r kapaziläleii ans diesem Gebiete mil »vohl-gesülllen Proviaiillasche» gege» Laverea, St. Marei», Großlupp uslv. nusgezogeu, um sich ihrem Sporte hin» zugebe». Tns Wetter >var wie ge>chaffe» und die Ne-sultale der Jagd zufriede»stelle»d. Tie Hauptsache bleibt aber wohl der Aufenthalt im schönen Walde. >«'-. — lVerspntete Blüten.j In Ober.!>i^sa, gegenüber dem Herrschai'lsgnle des Herrn Galle, steht in einem an der Straße liebenden Obstgarten ein iu> schönsteil Bl iileu schmucke praxgeiider Äpfel bäum. Die garten Blü-—. — lTie Tave und die Zeierj iveiseu iufolge der lctzlen ))^egengüsse bei Zwischenwässern eiuen Stand vo» 0 55 Meter, beziehuugsweise <> 3<» Meter über dem Nurmale auf. x. leinen originellen Tchmuckj, der gleiclizeilig eiue eigeuartige ^tellame bildet, hat der Bahnhof der Südbahustation Adelsberg in strain erhalten. Auf dem geräumigen Platze vor dem ^teslaliralionsgebände, den täglich die zahlreichen Züge Wie».Trieft Passiere», er» heben sich aus gemauerten Postamenten zlvei prächtige große Tropfsteine aus deu nicl>l erschlosseneu Teilen der Adeloberger Grolle. So werden die vielen Passanten des Nahicho'es aus Adelsbergs Grotteuwuilder aufmertsam gemachl uud zu»i Verlveileu veraiilaßt. Tie beideu Tropfsteine, zlvei solossale Stalagmiten, wurden nach Überwälliguug großer Schwierigleiten von 3l Mann aus der Grotte herausgeholl. " i>igssle»era»sseher deil Knecht uochmals au. Jetzt lies der Meile Knecht Martin Draller aus dem Bierdepot heraus uud stürzte fich auf den Verzehruugs-steueraufseher, worauf ihn beide vom Wageu wegzerr» tcu. Der Nierdepusiteur, der diesem Gewaltakte zusah, ergriff die Partei seiner Kuechle. Die rohen knechte wurden wegeu öffentlicher Gelvaltlätigteit der Staats» anwaltschafl angezeigt. — lGemeindevorstandowahlen.j Vl'i ^^ luu 25. Juli d. I. nattgesundenen ^ienwahl des Gemeiudevorstandes der Gemeiilde O berlai b a ch »vurde» Dr. Janlo Maroll aus Oberlaibach zum Gemeiudevorstehev, und ^ranz Tll-^ar juu., Karl Mayer, Josef Verbiß Karl Mulley, Hrauz ^urlau, Johann Oblat, Matthias Peö. kaj, Michael Jerina, Noberl Ziegler, ^ranz Vrade^lo, Michael 8emerl und ^rauz Rode zu Gemeindel'älen ge> wähll. — Nei der am lli. August d. I. stattgefuudeuen Neuwahl des Gemeindevorslandes der Gemeinde Göt. teuitz »vurdeu Jalob Naler zum Gemeindevorsteher und Franz Michilsch, Johann Weber uud Johanu Mi-chitsch zu Gemeindetäleu gelvählt. — Nei der am Ivlen Augnfl o. I. stattgefundenen NeMvahl des Gemeinde. Vorstandes der Gemeinde N iederd o r f wurdeu Iguaz Merhar aus Vüchelsdorf zum Gemeindevorsteher und Paul (chares, Matthias Jallitsch, Michael >l!uu, Au-tou Dejal, ^rauz ^troiuar und Anton 5>llun zu Ge> meiuderätcu gewählt. — sDcr erste Turbinenlrenzrr unserer Klriegö. marinc.j Am 3". Ollober I. I. »vird im -'»enlralsriegs. Hasen Poln der erste Turbinenlreuzer „Admiral Tpauu" von Stapel gehen. „Admiral Spann" wuroe im Oslober des Jahres 1907 auf Stapel gelegt. W ist nicht zu leuguen, daß der Zmvachs, den unsere Marine durch deu Napidlreuzer „Admiral Spaun" erhält, uur eiu beschei-dener zu nennen ist, deuu er hat nur ein Deplacement von 354l> Tonnen aufzuweiseu. Die Rapiolreuzer ent. spriugeu der Notwenoigleil, zu AufllaruugszU'ecken und zum Meldedieusle rasch fahrende Schiffe mil Verhältnis-mäßig großem Altiousradius zu besitzen, was nalur. gemäß eine Einschränkung in der Bestückung nnd eine Vermiilderuug der Pauzerslärle iuvolviert. Durch meh. rere Jahre glauble mau, daß diese Aufgabe auch von deu Torpedobooleu gelöst werden lönne; aus Grnnd der Manövercrsahruugeu wurde mau aber dieses Irrtum? 'lMiahr, und England begann znersl mit deui Ban der typischen Ausllärungsschiffe. „Admiral Spalin" ist ein verslärlter „Ze>iTyp, deui im Verein mit drei bis vier noch zn erbaueudeu Schivesterschifseu der Vorposten, und Vedelteudiensl beim ^loltengros zufallen wird. Die Bauloflen eines solchen Schisfes betragen 8 7 Millionen Kronen, ^ur Eharalteristit des „Adiuiral Spauil" sei kuiz angeführt, daß er !25 Meter ^äuge, l2 8 Meier Breite und 4 6 Meter Tiefgang erhält,' eiuen Wafser-liniengürtel von 6<» Millilueler Stärke, eiueu Quer-schoileupauzer vou 5!» Meter uuo ein horizontliles, ge> luölbles Panzerdeck von 2<» Millimeter eingebaut erhält. Zwei Turbiueumaschiuen uach Parsons, die ersten Ei», richtnngcn dieses Betriebssystems iu der l. u. s. Kriegs, marine, vou zusammeu 2«>«).<>'' Uhr an, - sWocheuviehmartt in ^!aibach.j Auf deu Wochcu-viehmarll in ^iaibach am 25. August wnrden 9l Ochsen, 18 Kühe, 6 Kälber uud 34 Nichschweine aufgelrieben. Auf dem Nindermarlle notierte» die Preife bei den Mastochsen 68 bis 76 X, bei den Halbsellen Ochsen 62 bis 68 K lind bei den Einslellochsen 58 bis 64 1< für oen Meterzentner ^ebendgewichl. s^m städtischen Tchlachihansc! wurdeu iu der Zeit vom 15. bis 22. d. M. !15 Ochsen, 4 Kiihe, 2 Stiere, Weilers 117 Schweine, 215 Kälber, 57 Hammel und Böcke geschlachtet. Überdies wurdeu in geschlachtetem Zu. stände l Schwein nnd 9 Kälber nebst 539 Kilogramm fleisch eingeführt. " sPcrlorcnj wurde! Ein Geldtäschchen mit 1<» >< nnd Kleingeld, ei» schwarzer, grün uud rot gestreifter Regenschirm nnd ein goldener Ehering. Theater, Kunst und Literatur. — l„I> <> 1» l< 6 <' l, !< I! .i i > <- (',".> Iiihall der achten Nummer: 7h. P l e m i c', Warn», das Kind lügt' T^r. M i I ^ i n s k i, 1.) Der Truulenbold vor dem Gerichte, 2.) Die verwahrloste Jugend in Krain; A. Li lozar, Tie Knabenerziehungsanslalt der Talesialter iii Laibach; Dr. D. V l eiwe i s . T rs< eu i ^ k i, Die allsteckeuden Kinderlranlheiteu. Kleiiie Notizeii. Geschäfts^eitung. — jGeschiiftoberhnlinissc in Bosnien.Hcrceqovina.j ^laeh eiilem vo» Mille Augnsl lalifeiideil Jahres datier» leu Berichte der Erpositur des österreichischen Handels, museums in Sarajevo ist die Erute an Körnerfrüchte» i» Busiiie» uiid der Hereegoviua im großeii und gaiizen als eine gute Mittelerute zu bezeichueu. Auch der Tabal fleht, nameullich iu der Hereegoviua hoffnungsvoll, ebenso die Nüben in Äosuieu' dagegen fleht es leider mit der Psaumenernle sehr traurig, da während der Blütezeit ^roslwetter eiligetrete» ist uud alle Hofsuun-ge» verilichlete. Der Aussall der Pfo» eine Neihe von Jahre» mil uugünsligeu Ernten z» rech»e>i hatte». Tie Mobilisieruug, >vie die lüilitäri» sche» Vorbereituügeii im Wiuler »ud Frühjahr allge-mein genanllt »vnrden, hat, trotzdem sie des offiziellen Eharallers enlbehrle, Geld in das Land gebracht. Na-meullich der allerdings nnr lurze Aufeuthall der mobili» sierlen :)teserv!sten. Das beste Geschäft machte der Staat, sowohl durch die gesteigerten Einnahmen auf deu bos» »isch.hereegovi»ische» Ctaalsbah»e» als auey durch oeu vollsläudiqe» Ausverlaus der Tabal. und Zigaretten. Vorräte. Die heimlehreude» Soldaten wareu im ganzen Lande gute Ko»s»>»e»le» uiid gute Käufer. Auch hat die Bevölleruug durch die Transporte viel Geld verdient. Trotzdem ift die Kauflrasl uicht gesliege», n»d die Be-völlernng, bezieh»»gs>veise die Gr»»dbesi!'.er, sind in den ktzlen Jahren nicht in der Lage gewesen, die Annuitäten und Zinsen ihrer Hypothefarschnlden z» bezahle». A»ch soilsl mnßlen viele Darlehen znrückgezahll »verden, so daß der Geschäftsgang leider noch immer sehr beschräult ist. Es werden gegenivärtil-, a» 23 Orten in Bosnien und der Hereegovina militärische Negunrlieruugsubi> lalio>i^»!l gebaiil, welch«' am 1. November l. I. von den Truppen bezogen werden solle». Diese Bauläligleil dürfte auch dazu beitragen, Geld in die Bevölkerung zu bringen. T^-ür das nächste Jahr sind große militärische Nauteu in Alissicht genommen, sowohl Kasernenbauten als ^orlifilationeu. A»s jede» T^all ist in, Lause der uächsteu Jahre aus einen erhöhten Truppenswnd z» rechneu, nnd iilsolgedesseu wird der Konsum für eiue Neihe von Arlilelu steigen. Die Eiseiiindlistrie in Zeniec, uild Vare^ liegt für diefes Jahr liich besonders günstig. Große Vorräte, lleinere Auflräge, eiu verminderter Erporl und anch teilweise eingeschränller Betrieb cha-rallerisieren die Kouiuuklur dieser Judlislrie. Die Holz» iudustrie zeigt auch einen schwerfälligen Geschäftsgang. Der Export ist noch immer sehr bedeutend, aber doch gegen die Vorjahre zurückgeblieben. Erst iu letzter Zeit zeigleu sich Käufer aus Italien, refpeltive aus Mefsiua uud Eatauia, welche Schnittwaren zu laufeu suchte». Der Kohleuverlauf im Laude ist iusolge der miuder guleii Lage der Industrie» gesuuleu, ebexso der Export beeiulrächligl durch die zahlreichen Koulurreuzeu in Un-galn, Kroalieil, Slavonien, als anch südlich durch istria» nische nnd dciliiialinische Werle, soioie dnrcl, die billige englische kohle. Telegramme des l. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Das Iahrhundcrtfcst iu Tirol. Breqenz, 3>. Augnsl. Tie A»k»nst des Kaisern erfolgte s)ier »m 12 Uhr mittags. Tie Volfsmenge be. reitete dem Monarcheii ei»e» stürmischeu Empfaug. Auf die Begrüßuugsausprache des Landeshauplmanues R ho ml» erg erwiderte der Kaiser, er tomme mit großer Freude wieder iu sein Land Vorarlberg und danle für den herrlichen Empfang. Die Angelegenheiten des Laiides und die Maßnahmen für das Gedeihe» fei»es lreueu Volles werdeu stets feiuer Förderung sicher sei». Da»» hielt Bürgermeister Ki » l ei»e Ansprache an den Kaiser, ans die der Monarch ebenso huldvoll erwiderte. Der Kaiser fuhr »u» mil Gefolge durch ein dichtgedrängtes Menschenspalier, das dem Monarchen unnusgeset'.t Ovalionen darbrachte, zum Gebäude der Bezirsshaupti»a»»fchasl. Dort halte» sieh zur ehrfurchts. vollste» Negrüßuug des Moiiarche» versammelt die Of» fiziere und die Staatsbeamten. Der K aise r schritt die Neihen der Offiziere uud Staatsbeamten ab lind zeich, nele zahlreiche Personen mit Aiisprache» aus. Ter K a >. ser beguli sich dauu, geleitel vom Slatthaltereiral Grn-fe» Me ran, in seine Apparlemeiits. Bald »ach seiner A»l»»fl e»ipfi»g der M o » ar ch die Hof. uud Staalswürdenträger und die Laudtags» abgeordiiete» vo» Vorarlberg. Auf die Anfprache des Landeshauplmauues von ^>i h o m b e i g erwiderte der Monarch! „Meine lieben Porarlberger! Mit Dank und ^reu-deil nehme Ich Eure Huldigung entgegen. Sie ist Mir Bürge, daß die Liebe zuni Vaterland, die Treue zu Meinem Haufe, die vor huuderl Jahren Eure Voreiter» z» heldeilhaflem Kampfe mit einem übermächtigen feinde begeistert hat, auch heute noch in Euch ungeschwächl forl» lebt. Ter Eiuuerung an jene ruhmvolle und opferschwere Zeit, au jene wackere» Männer, die ihr Leben und ihr Gut für Mich und Mein Haus in die Schanze schlugen, gilt heule vor allem Meine Aliwesenheil. Um so mehr erfüllt es Mich mit Genugtuuug, bei diesem Anlasse das Gedeihen des Laudes zu sehen und Mich vou Eurem gleiße nnd Eurer Nührigleit zu überzeugen, durch die Ihr Eure Heimat den großen Industriegebieten des Neiches ebeubürlig an die Seite stellt. Tie Förderung diefes Strebeus wird stets Meine aligelegentliche ^ür. forge sein. Bewahret Euch die Tugeudeu Eurer Väter, lehret Euren Kindern Gottesfurcht, Liebe zur Arbeit, Anhänglichfeit zum Vaterlande, so wird Vorarlbergs Zulnnsl gesegnet sein. Ihr aber, die Ihr hier steht, und all die »euer siud im Lailde, seid Meiues dauerudeu Wohlwolleus versichert und empsaugct Mciuen herzliche» Ta»l für de» g!ä»ze»de» Empscmg, de» Ihr Mir be» reilel habt. Gott mit Euch!" Pfarrer 75 ink brachte hierauf uamens der Ab. ordnuug der Landesverteidiger vou 1859 dem Kaiser den Tank dar für die Tliftnng der Gedenkmünze. Der K a ifer erwiderte, er gedeule bewegte» Her-ze»s, wie sich damals die Vorarlberger Seiner Majestäl nnd dem Valerlande gleichzeitig zur Verfügung gestellt haben. Die Tenkmunze für Tirol und Vorarlberg fei Euch ei» sichtbares Zeichen Meiner Erteimtllchleil. I» Erinnerung au die oft bewiesene patriotische Treue, auf die Ich ftets vertraue, haltet Euch Meines fernere» Wohlwollens versichert. Unter den begeisterten Hochrufen der Anwesende» zog sich der Kaiser da»» i» sei»e Appartements znriick. Aregenz, 3<>. August. A» die Defilieru»g der Schul-zeiilompanien vor dem K aifer schloß sich der h i st o r i s ch e 75 e st z » g , der zwölf Gruppeu umfaßle. Die einzelueii t'örnppen slellle» die Geschichte des Landes von der Römerzeit bis zur Doppelschlacht von Hohenems »nd Laulerach im Jahre 18<»9 dar. Daran schloß sich eine Grnppe der Landestrachten. Den Schluß des imposa». len, durch sei« Arrangemenl »»d die Treue der Kostüme gleich fesselnden Thestzuges bildete die allegorische ^est» gruppe, die zu spontanen jiibeliiden Ovationen für den Kai fer Anlaß gab. Nach der Besichtigung des Zuges verließ der Monarch den Pavillon und begab fich wieder i» sei» Absleigquartier, wo um 6 Uhr im Tsrstsaale ein Diner slaltfand. Bregens 30. August. An der Hoflafel nahmen leil^ Miuifterpräydeut Freiherr v. Bienerth, die General-adi»la»le» Graf Paar und v. Bolfras, Klatthalter Tfrei» heir v. Spiegelfeld usw. uild mehrere mit der Tapfer-leilsmedaille ausgezeichuete Schütze» uud Veteranen. Nach der Tafel hielt der Kaifer durch N-: Stunden Eercle, zog die Gelade»e» ins Gespräch und bcqal' !,icii da»» i» deu Salou, u», vom Balkon aus d,e voin ^o,-arlberger Säiigerbnude dcirgebrachll' Serenade a»z». höre». Zeppelins Mckfahlt. ^riedrichshafcn, 3«. Augusl. i7 Uhr früh.» Dac-Luflschiss „Zl'Ppl'I'» ^l" ging bei Bulzig nächst Wille», berg in Sachsen wegen Teselles nieder. Oberingeuieur Türr verlangle telegraphisch die Adscuduug einiger Man» mit Material nach Nülzig. Die Neparalur wird cooci zwei Tage i» Allspruch uehmeu. Zahna, 3<» August. Tie nähere Uulersuchuug des Luslschmes ergab, da,; eiue Gaszelle durchschlc,geu uud die .^ulle des Ballons an jeucu Slrlleu zerrissen ist, wo der avgebrocheue Propeller eingedrungen und wieder ausgetreten isl. Laidacher Zeitung Nr. 198. 1772 31. August 1909. Serbien. Vclgrad, 30. August. Tcr altradilalc Parleiaus-schuh hat in seiner gestrigen Abendsitzuug beschlossen, die Koalition mit allen Mitteln zu erhalten. Tcr Ausschuh bevollmächtigte den Minister Pasi^, mit den Nationali-slen in Verhandlungen zu treten, um alles zu beseitigen, was ihrerseits den Weiterbestand des .ttoalitimismini. stcriums bedroht. Zahlreiche SkuMinaabgeordnetc sind hier eingetroffen. Belgrad, 3<1. August. lAus aintlicher serbischer Quelle.j Tie Meldung eines Vlaltes, der Widersland der ^orlschriltler und der Nationalisten gegen deu Weiter» bestand der ^oaliliousgruppe hänge mit der dynastischen ^rage uno mit der Bewegung für eine Rehabilitierung des früheren Kronprinzen Georg zusammen, ist ebenso wie eine Berliner Meldnng, wonach einflußreiche Belgrader Kreise an der Beseitigung der Tunastie kiara» gjorgjevi^ arbeiten, vollkommen aus der Lust gegriffen. Griechenland. Athcu, 3". August. Nachdem das Tekret, das die Offiziere und Soldaten, welche sich vorgestern nachts im Lager von Gudi versammelt hatten, amnestiert, veröffentlicht worden war, kehrten die ?rupfteu in vollster Nuhe in ihre Kasernen zurück. Tie Offiziere uud Trup» pen jubelten bei ihrer Rückkehr d e m 5t önig z n. Oberst Borlar, der Führer der Bewegung, forderte fie auf, wieder zur Gesetzmäßigkeit nnd Tasziplin zurück» zukehren. Verantwortlicher Redakteur sin Vertretung): Dr. Joses Tominöek. Gutachten des Herrn Dr. Rudolf Neumann, Kinderarzt, Wien. Herrn I. Serraoallo Trieft. Ich schätze Ihren „Serravallos China-Wein mit Eisen" als brillantes Stomachicum und verläßliches Tonicmn. Speziell in der Kiuderpraxis hat man fast täglich Gelegenheit sich bei allen möglichen Schwäche-zustanden von seiner eminenten Wirksamkeit zn überzeugen. Dazu der herrliche Geschmack! Wieu, 11. Oktober 1907. (387) Dr. Rudolf Neumauu. Rohitscher m$ ^\i nna „ , „„ leichte Uerdauuna id „Tempelquelle regelt äei Stoffwechsel. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. An, 2 7. Augu st. Wretschmer, Professor, s. Familie; Schweiger, Anstaltsleiter, s. Familie; Rosenberg. Nettelheim, Noval, Barr, Flandral, Groß, s. Familie, Primus, Iacoblovitz; Kflte.; Vlau. Villardmontcur; Raab, l. u. t. Oberleutnant, Wien. — Flöget, Vcamtcr f. Fra». Eperjes. — Ritter v. Ga» riboldi, t. u. t. Obcrleiutnant; Effenberger, l. n. l. Kadett, Gürz. — Tibiletti, Kfm., Villach. — Egel-, Fabrilsbesiher, s. Frau, Eisnern. — Loy, Priv., Gottschee. — Schlauchs, Priu,, s, Frau, Fiume. — Koestner, Priv., Leipzig. Dr. Schönbaum, Arzt, Pola. — Nemec, Prof., Trutevo. - Baron Gutmausthal, Gutsbesitzer, Weixelstein. — Vouta, Besitzer, s. Frau, Tüchern. — Koftp, Assistent, Klagenfurt. — Lebitsch, Priv., Domschale. — Austerlitz, Generaldirektor, s. Frau, Kosterlitz. Am 28. August. Sedlatet, k. l. Maschinenlommissär, s. Familie, Königl. Weinberge. — Ragazzini, Domdechant; Ragazzmi, l. t. Postamtsdireltor, Iara. Dr. Neuberger, Arzt, Laas. — Filipouic, Lehrer, Iadvorje. — Liebiss, Iungnilel, Priv., Dresden. — Balovnil, l. k. Notar, Mottling. — Schmidt. Privatbeamter, Görtschach, — Hermaun, Bureauchcf, Zwischenwäsfern. - Arch juu,, Priv., Aßling. — Hieke, Bau» techniler, Laueu. Dr. Iauezic, Gerichtsrat, Marburg. Iuughuns, Fabritsbesihcr. Lusttal. — Felseye, Fabrilsbesitzer; Reibl, Kfnl., Trieft. — Tartagliani, Kfm., Mhnsdorf. - Kraus, Kfm., Agram. — Thurner, Kfm., Bozen. — Ledcrer, Kfin., Prag. — Bauer, Priv,, Graz. — Iamnitz, f. Frau, Wein» berger, Hirsch, Nhlirz, Groß, Eiseuberg, Kflte., Wien. Am 29. August. Dr. Karba, Priu,, s. Frau, Steiu. — Rosenzwcig, Pno., s. Frau; Vühm, Insp., Trieft. — Frau» lovic, Vodratill, Priv., Vulovar. Strunt, Fabrilsbesitzer; Kohanel, Priv., Vieh. — Heue, Fabritsdireltor, Mienburg — Koplowitz, Ing,, Beuthcu. - Schub, Kfm,, Daulitz. — Pcreles, Nfm., Graz. — Lasmtz, Kfm,, f. Familie, Mosein. — Box. Priu,, s. Frau, Fiume. ^ Klir, Baumeister; Oberlau, Priv,, Kimovec. — Pritryl. Priv, Privoz. — Leslovitz, t, u. l, Ober' leutnant. Loco. - Havlice!, Baumeister, Przemysl. -- Löbl, Kfm., Taaz. — Arnbricht, Koller, Priv,, Mnhr.»Ostrau. — Edler v. Nilotic, Priv., s. Familie, Agram. — Lcder, Jug.. Prag. -- Perseison, ^iegeleibesitzer, s. Frau, Schleusen. — Tel> rauti, Mezzaua, Priv., Rom. — Pollal, Kfm,, Käingl, Wein berge. — Glas, Prager. Nauoi, Prodsky. Kflte,, Wieu. Verstorbene. Am 2 8. August. Autouia Planiuc, Oberrevidentens» gattiu, 61 I, Illyrische Gasse 2l, ^rtorinscIernZi«. — Varthlma Vidmar, Keuschlcisfohn, 1 Mon., Schwarzdorf 86, Fraisen. A m 2 9. A u g u st. Frz, Schittuit, Steuerverwalter d, R., 82 I,, Rathausplatz li, Marasmus. — Josef Goreuz, Heizers« söhn, 6 Mon,, Seitenweg 19, ^liwrl-il. ^«trn int«8t. — Maria Puh, Paitettenlegerstochter, ^l'/, 3-, Gradascagassc 20, Diph-theritiel. Am 8 0. August. Anua Tomsic, barmh. Schwester, 82 I., Radetzlystrahe II, Tuberlulose. Im Zivilspitale: Am 2 6, August. Johanna Zidanic, Bedienerin, 29 I.. l'ul)«reul. pulm. — Maria Hrast, Obcrlehrerstochter, 8 I,, Pueumouie. A m 2 7. A u g u st. Maria Hagar, Arbeitersgattin, 55 I,, Hmpd^yom», pulm. N m 2 8. A u g u st. Frauzisla Purlart. Förstersgattiu, 66 I., Marasmus somilig. — Ioh. Puölar, Aufseher, All I., I'^plm» »,b(iom. A m 2 9. A u g u st. Johanna Primc. Taglöhncrm. 52 I. — Frauz Nagode, Schuhniacher, 48 I,, ^'„borculn«« pulm. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ^ 2 U. N. i780 3 23 7! windstill ! teilw. bew. ^' 9 U. Ab. ! 729 8 i« 0! , halb bew. 31.l 7 U. F. 729 8 15 l! NO. schwach bcwültt 00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 1 ? 5°^ Normale 17 1«. Wettervoraussage für dcu 31. August für Steier. marl, ikärnten uud K rain: Wechsclud bcwöllt, mäßige Winde, warm. Neigung zur Gewitterbildung. uubcstäiidiges Wetter; für Trieft: schönes Wetter, mäßige Wiudc, warm, unbestimmt. Zahvala. : Za vse izkazauo srèno soèustvo povodom I bolezui in smrti naöega preljubega soproga, ozir. oèeta, starega oèeta, tasta in brata, gospoda ]osipa Dekleva posestnika itd. v Postojni, kakor tudi za spremstvo dragcga rajnkcga k vecncmu poèitku, izrekamo tcm potom vsem sorodnikoni, prijatcljom in znancem prav iskreuo zahvalo. I Posobej pa se prcsrèno zalivaljujemo slavnim I postojnakim drž. in obè. uradom, Èitalnici. Sokolu. požarni branibi za castno spremstvo, postojnskim pevcem posebno za preganljivo petje tor vsem darovalccm prelepili voncev. Sploli vsem in vsa-kemu prcsrèna livala! V Postojni, dne 2H. avgusta .1!JO:>. (2!(7i) Žalujoèi ostali. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 30. August l909. Die notierten Kurje verstehen sich in Kroneilwähiung, Die Notierung sämtlicher Altie» und der ,.Diversen Kose" versteh! sich per Ntücl, Geld Ware Nllgememe Staats» schuld. «inheitliche Nente: t°, lonver. steuerfrei. Kronen (Mai-Nov.) per Kuise . , 95 9u »6 1? ecito (Iä'm.-Iuli) per «asse 9b 80 SS-»2«/, ö. W. Noten (Febr, «ug. per Kassc......»« «> «9 ^o ,»«„«, W. Nllber (April Okt. per «asse , . . . . . s9 üc 99 4« l8SUer Etaatslofe 5U0 fl. 4°/„ ^62 bl> lSl! ku l8S0er ,. l«0 fl. 4«/ll2»l^ 237>- l8«4er „ 100 fi. . . 2«s - .W2 - l864« .. ü« fl. , . z9S - 30i?'5b Ofterr. Mute in Kronenw, stfr., per Kaste.....4"/i »K?l, S!i 95 detto per Ultimo . . . 4°/<, 9b 75 9b-9t> i^st, Investition«-Rente, stfr.. Kr. per Kasse . . ,>/,»/<. Sb'ik 8t. 3l> »istnl!l»»t»schul». «tlschllibnngtn. «lisabelh «ahn i. «.. steuerfr.. zu io.UW st.....4°/„---------------- Franz Ioseph-Äahn in Silber (div. Et,) , . . . 5>//>/o 1l»4b"9-4b «aliz. Karl Ludwi«-Vahn (dw, Stücke) Kronen . . . 4"/<, 9b 2l> 9s ^5 ^udols-Bahn in Kronenwöhr. steuerfr. (div. Et.) . . 4"/» 95 10 9« l0 «orarlberger «ahn, stfr.. 4 Kronen . . 4"/, 9b Ub 96 05 1« zlll»t»schuld»lisch«°/„. . . .426—430 -betlo TalMrg-Iirol 200 sl, °. W. H, 5«/^ . . . 420—424-l»re««t»i.Nahn »00 u. »00« Kr. ^ <" - - -......191 — 192 - ! Geld Ware D«« ztaall zu, Zcihlunz 2l>«. no»««»« l!slNb»hn»ß!ii»rilLt»- GbligllNonln. Vöhm. Wcstbahn, Em, 189b, 400, 2000 u. lO.OVU Kr. 4°/„ 9S'1<> 97'tN Elisabeth Vahn 8«a u. 3000 M. 4 ab 10°/„......11«05<17'üü «ilisabeth «ahn 400 u. 8000 M, 4"/„........11b 5« 11k du Ferdinands-Nordbahn Ung.-galiz. «ahn 20N sl, E. 5"/„ <«3 l« <04 l» d<-N Kl.3'/i°/n «? 4b «8 4b Vorarlberger «ahn Cm. 1884 (div. Et,) Silb. 4°,„ . , 96 25, 9? 2b Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/„ »na. Goldrentc per Kasse . 113'40N3 ^'/„ betto per Kasse 82-25 «^45 Ungar, Vrämicn.Nnl. k 1 fl. ill)2 l>«206 50 detto il 50 fl !i02 i!t> üvs ^5 Thcih-i»ieg.-Lo!c 4"> .... 145 25 l4!> L5 4"/« unaar. Erilnbeiitl.'Oblia. 92 5« 93 b« 4"/<,koat. u. »au, Grd«ntl,.llbl, 94- 9b> Andere öffentliche Nnlehen. «o«n, Lanbes-Nnl, (div.) 4"/« 93 20 94 20 Vostt.-Herceg, Eisenb. -Landes- Anlehen (b»v,^ 4>/,"/n . . »9 7»>««?5 5"/„ Tonau Ren. Anleihe 18?« <«2'70'«3 ?c> Wiener Verlehri-An!. . , 4"/„ 96 lib 9? 2b dctto 190!) 4"/» 9« 20 97 2D «nlchen der Stadt Wien . . 101-75 l«2 ?b detto (E. oder G.) »874 120 — llll — dctto (1894).....93 2b 94 lib detto (Vas) v. I. 1898 . »b-30 9 97 ß<> «örsrbau-Anlchen vcrlosb. 4"/„ z« ?i> 97 75 Russische Staatsanl. v. I, 19«« s. 1lX> Kr. p, K. . . 5"/n io« iv inn e« detto per Ultimo . . 5«/^ 1 lX» — 100 bc> Vulg. Staats-Hypothelar Änl. ,892......«°/° >23 50 ,2t- Veld ware Nulg. Staats - Voldanlelhe 1W? s. 100 Kr.. . 4>/,'/n 98'— 94' - Pfandbriefe usw. Nodelllr.,allg.üs<.i, 50I.vl.4°/n 95-- 9«-- Nöhm, Hypolheleub. vcrl. 4 98-— Ze,itral-«od.-Kred,-Vl., österr., 45I. verl.....4>/,"/„ 101'bn 1<<2 5/, I. ruclz. 4"/, 94 b« 9b'b< Mähr, Hupothelenb. vcrl, 4«/,, 9b bl» 9« b»^ N.-österi, Landei-Hhp.-Unst.^/« 97'- 98>— dctto inll. 2"/„ Pr. vcrl. »>/,"/„ 87^0 8«'b° detlo K.-Cchuldsch. verl. 8>/,"/° «?'bc 88-b« dctt« verl......4°/° 96 7b 97-75 Osterr. „naar. «anl 5« Jahre verl. 4"/„ ö. W..... 97-«5 98-«5 dctto 4«/„ Kr...... 98'3l> 99 »c Eparl.. «rste öst.,60I.«erl.4°/, 99-2b I"« 2l, Eisenbahn-Prioritäts-Obligationen. Östcrr. Norbwcslb. 20«fl. S, . I03- iO4-io Etaatsbahn b<»0 Fr..... »!»2 - 39«-- Eüdbahn ^ 3»/n Jänner-Juli 500 ssr. (per Et.) ... --— —'— Eüdbahn ^ :."/„ 2O0 fl. S. °. 118 7« 11ö'70 Diverse Lose. ytrzln,liche s«se. »"/„ Äodenlrcdit-Lose lim. 1««<> 2?«'25 ^«2 25> dettu 271-75 Ecrb. Prüm. «lnl.p. 100Fl.2«/» 94'7b 100 75 Pn»tl»!n,llche l«se. «ubap.-Äasilila (Tombau) 5 sl, 22 25 24-25 kreditlose 10« fl...... 493-- b«»'— Clary-Losc 4<» fl. KM. . . . 1?5--^ 185'- Oscner Lose 4» fl...... --'-^ —'-^ Palfsp-Lole 40 fl. NM. . . . 2»3'- 243' Rotcn Kreuz, öst. Gcs, v. 10 sl. 53'b0 b?'50 «°trn Kreuz, un», »es. v. 5 fl, »2-b« If>'5U «ud°lf.L,se 10 sl...... «?'- ?»'- Salm liose 40fl, KM . . . 2Sb- 27b-Türl. E..«..Nnl, Prsm.-Obliz, 400 Fr. per Kosse . . . 188-50 I8»'5u detto per Medio . . 187'bv 188 b" Geld Ware Wiener Komm.-kose v. I. I874 blS— blie-Vew,-Sch. d. 37-_ Aktien. flan»porl'zlnllrnl!>«nug«n. AussigTepliyer Eiscub. 500 fl. 230b'— L3ib'- «ühmische Äturdbahn I5U fl, , —— ,. .__ «uschtichrader Eilb, 50« fl. KM, 274b - 2?bb>- detto (lit, ll) 20« fl. per Ult, 9k>ö-— «W — Don»u - Tampfschiffahrt« - Ges., I.. l. l. priv., 50« fl, KM, 1NI4-- ,02s'- Dnz «udenbachcr E,-«. 4«u Kr. b8«>— 59^- sserdinands-Nordb. l«««fl,ttM. 533O>- b»?'»--Kaschau - Oberbrrner Eisenbahn 20N fl. S....... 3S2 2b 36N25 Lcmb,-Czeri!,.Iassh-Eljeubahn- Gesellschaft. 20« sl.S, , . 5««-.. ^,,... ^loyd. öst., Trieft, 500 sl., KM. «,4--- «)?'- Ostcrr, Nordwestbahn 20« fl. S — - — —-— dctto (lit. N) A0«fl, S.p. Ult. —-— ^--. PranDuxeiEisenb, inosl.abssst, üL3'— »24 b<^ Staatseisenb. uOO sl.S, pci Ult, 757 25 7b« »5 Tübbahn 200 sl, Silber per Ull, ,14-40 Hb b>> Südnorddeulschc Verbindunasb 2«0sl,KM...... _.-_ _... Transpurt-Ges., intern., N.-V. 200 Kr........ 95^ 1,..^ Un«ar. Westbahn (Raab-Vraz) 200 fl. S......°, 4,0 - 4,«.- Wr. Lolalb,-UltienGes. 2»o fl. 21«— 22«-- Vanlen. Anglo-Österr. «anl, 120 fl. . 301 b« 32li-5o «anlverein. Wiener per Kasse - -— —-— drtto per Ultimo b40 Lb b4l 2b «obentr.-Anst. «st,, 30« kr. . 1,49-- Hbb-- Zel!tr..«od.-Krebbl. öst,. LOO sl. b79'— b81'-Krebilanstall sür Handel und Gewerbe, 320 Kr., per Nasse —'— —-— detto per Ultimo «54'- «l>b- Krcbilbanl, ung. allg., 20« sl. ?b-j ba 76« b« Depositenbanl, alla., 20« fl. . 4b?>- 458'- 'b« 298' — ^ändervanl, Vsterr., 200 sl., per Kasse....... 4«9?b 47>»?b betto per Ultimo 47l>b0 47i-h0 „Mertur", Wechselstub. «lltie». Gesellschaft. 2<»<» sl. . . . «22 — S26-- Osterr.-ungar. Vanl 14«« «zr. ,77»'— 1783-— Vc'd Ware Umonbaul 200 sl...... b«?'5« b«8bO Uilionbanl, böhmische lü« fl. . 247- - 248--. «erlehribanl, all«. 140 sl,. . ««-s,« 34? bO znd»ftllt.Dn«lln»!,»un,eu. «auaesellsch., all„, bst., 10« sl. i«2'-- 18"!-— «rüxerKuhlcnberab.Ges. loofl. 7b3'— ?54>. Eiseiibahlivcrlchr«. Anstalt, öst., lOOsl........ 423-- 427^, Oiscnbahniv, Ucihg.,e, ste. loosl, 2<»2>- 203 — „ElbenülhI". Papiers, u. V.-G. K'O fl........ ,9«-- 1»,-^ Eleltr.-Ges,. allg. österr., Ä»0 sl. 88,- - »8»-— Vleltr.-Gejellsch., intern. 2«o fl. —-- —<^ Eleltr.-Gescllsch., Wr. in Liqu. «37— 238 bft Hirtenber^er Patr.-, Zündh. u. Met,-ssabril 4«»« Kr. . , 1076'— 1082 - Licsiüsser Ärauerc! ,0» sl, . . 215-— 21»__ Mo»!a».Oes., öst. alpine 10« fl. «9b ^b evs'25 ,,PuId>.Hl!t!e", Ticgelankstahl- ss.-A.«. 20« fl..... 475.- 485 _. PraaerEisen-Inbustrie-Gesellsch. 2U«Il........ 2770- «?«0 — Nimll- Muranl, - Ealgo-Iarjaner Eisenw, 100 sl..... S04 bO 60b'50> LalaoTarj. Lteinlohlen 100 fl. b9U — b«a/»0 ..Echlüglmühl". Papiers..200sl. 80,'— 322 — „Schodnica", A.-«, s. Petrol.- Industrie, 5U0 Kr. . . . 515" 530 — ,,S»e»ircrmühl^,Pap?«- . Wienerberae Zieaelf-Alt-Ves. 75« /59 -. Devisen. znlze zichten unt Icheck». Amsterdam....... 198'«?''I 98 27» D«»tsche «anlplähe . . . 11? 27, ,,7-47?, Italienische Vanlplätze . . , ,4>><7' gzobv ^°Nd°N........ zz,,gh ,1,9 ,7! 9°ll . -....... 9b »« 9^85 A- ^»ersburn...... 3b4 - 2b4 7l> Zurich nnd «asel..... 9^ 2b 9b4l» Valuten. Dulatcn........ 1135 11-40 20ssianle»-3lücke . . . . ' 19 o?» 19-11^ 20Marl Stücke...... «,.4« zz.^^ Deutschf Reichsbanlnoteil , . Ii7^b 1,7 40 Italienische Vanlnoten . . . «5 .. 95^ »«"bcl-N°te!,....... ^ 25^» Cln- und Verkauf Ale*?«« inUjn> Ptan««brlcfen, Prioritäten, Aktien. Lo.en etc.,^V|»en und Valuten. ^_________ J. O. Mayer , Bank- und Wechslergeschäft "^ Laibnch, gStrit«.rgr«.ist-»«-.___________ Privat-Dcpots (SafTSeposlts^1*111 unter eigenem Verichlua der Partei. VerzlniiRl mi Birelilim |« luti Iirrut ntf us lln Ititi