^U 274. ckreitag aul H. Iauenlbel- l862 Die „kaibachcr Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und losict sammt dm Beilagen im Comptoir ganzjährig n si., lsaib-jührtg 5 st. 50 kr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 si., haillj. 0 fl. Für die Zustellmlg in'« Haus sind halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., unter Htreuzband und gc-dnlcktcr Ndresse 15 fl., halbj. 7 fl. 50 kr. Vnsertionsgebüyr f,1r ?me Garmond - Spalteuzeile oder den Raum derselben, ist filr Imalissc Einschal: tung s lr., sl!r 2malissc3 l:-., für .'lmali^c 10 tr. n, s. w. Zu diesen Gebühren ist noch dcr Insertions-Stempel per 3N lr. filr eine jedesmalige Einschaltung hmzn zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 si. 90 kr. filr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. fllr 2 Mal und 90 lr. fiir 1 Mal (mit Inbegriff de« Inscrtionllstcmpels). Amtlicher Theil. vreis' gcrichtsrathc dcs bestandenen Kreisgerichtes z» Broos in Siebenbürgcu. Joseph Sticbcr. cinc bei dem Krclsgerichlc zll Ncu-Sanocc erledigte Krcisgerichts< Nachstelle verliehen. Nichtamtlicher Theil. öaibach, 27. November. Wir bringen heute dcu Schluß des Si^ungs-Vcrichtes des Abgcordnctenhauses vom 2.'!, d. M. vollständig, ivcil rr reich an ivichtigen Erörterungen und Kundgebungen von Scitc des Münsters des Acußcrn in, Was Graf Rcchbcrg gesprochen, wird eincu Wiederhall in ganz Enropa bilden, und alle Jene, lvelche tneiue». dic österreichische Politik w.iudlc veraltete Vahneil mid wie^c sich lroy c>cr Gef.il'rei, m Sicherheit, werden sich sagen müssen, daß Graf Ncchberg ein praktischerer Politiker ist. als sic geglaubt haben. Wir babcn immer einmal zu hören gewünscht, wie sich Frankreich gegenüber der Opposition dcr Zoll< Vereins Regierungen bezüglich des Handelsvertrages verhalte. Wir erfahren nml ans dcr Berliner „V, U- H. .^ ", ^iß die französische Regierung demnächst z»l den nnter den drntschcn Zollvereinsstaaten schwc< senden Streitigkeiten eine bestimmte Stellung nebmcn weide. In Berlin habe die französische Regierung ""gefragt, in welcher Lage stch r>ie Verbnndlnngen befeinden, welelie die 'Aiiüalime dcö von Pre!i9en mit ^ranfreich geschlissenen Handelcloertragc^ seitenö der lll'rigcn Zolwereiil^ »Regierungen zuni Gegenstände hal'en. Äoöerdem soll Frankreich i>> Wien Schrille qethci„ hal'en, u>n niit Ocsterreich baudel^pcilitische Vc;iel)nngen ein^ngeben, welche daralif berechne! wer< den sollen, den Anschlnß Oesterreichs au den Zoll» verein zu erleichtern oder doch vorzubereiten, u»d dic» ser Elüignng Preußen und dic linderen einer näheren Verbindung P,ö Zollvereins mit Oesterreich ivioerstre-blnden Vereinsstaatrn zu gewinnen. ^O^< scheint," fugt das Perlinlv Blatt hii.zu. .da6 diese Schrille noch Mcht durch ossiziellc Akte beglaubigt sind ^ si, müssen aber die Absichten der frm,,;ösiscl>en Regierung bereits unzweideutig gemig erkeniisn lassen, da, wie vernon». mcn wird, Oesterreich darüber vertrauliche Andeutun. «eu den Kabineten der seiner Zollp^Iitie znn'igenden Vercinöregieruilgen bat zugehen lassen." — Die Mit« lhcilunq der ,.V. ll. H. Z," hat Manches für sich, aber dic Bestätigung derselben wird vorerst abzuwarten sein. Kein Minister — mit Ausnahme des Herrn v. ViSmark vielleicht — befindet sich so in der Klemme, wie Herr Ratazzi in Turin. Dic Kammer seht ilm gewaltig zu. und er — so wie Herr Pismavk — soll ernstlich an die Auflösung des Parlaments den. ken. In einer der let/ten Sitzungen las Minister Pepoli zur Vertheidigung der Negierung noch unge» druckte Dokumente vor. welche merkwürdige Aufschlüsse über das enthielten, was die Regierung bezweckte, A,n Endc stellt sich noch heraus, dap dic Legierung Mit H.iriblilpi'ä Rl'Merzugc ciuvcrstandcu war. G"' libaldi l>i< daö immer behauptet. Sowohl aus Iassy und Galah. als auch auö Ankarrst kommen Vricsc. in denen die moldo-wala« fischen Zustände als sehr bedenklich geschildert, und ^ der Fortbestand der Union beider Fürstcnthümcr sehr in Frage gestellt wird, Besonders machen sich in der ganzen Moldau umfassende anti'linionistischc Agila. tioncn geltend, denen nach zu schließen seitens jenes Bandes wohl kannl Deputirle zur Vukarester ^>^li>u-!)!<>« l!^ri,^lllliv« abgeheu werden. Die Partei des Fürsten Couza, der selbstverständlich durch dieselbe mir für seine Erhaltung auf veni Throne wirlen läßl. ist zwar sehr tbätig. aber es muii bezweifelt >vcr?cn. ob dic demokratische Partei, dic er bereits einige Male. mit den Vojarcu kokettirend. verlassen und aufgegc-bcn. i'bin erneuert Vertrauen schenken wird. Mit den Vojarcu hat er es so ziemlich verdorben. Sitzung >es Hmlscs der Abgeordneten vom 24. November. (Schlns;.) Zu der Position «Ministerium des Krieges" hat Dr. Wieser dem Präsideuten folgenden Antrag überreicht: ,,Es werde daö Erfordcrniß für das Ministerium des Krieges mit Einschluß der aus dcn Kamcral> Kassen zu leistenden Zahlnngen für das Verwaltuugs-i»U)r ltt!>;l st.ut uiit Der cnl^ss>)l^cheiic!i Sllinmc '.'l'ii l 12.8l)l),0l)<) ft. mir in vcnl Gl!»niiilitl»lN^gc z.,l'!l l<»:l,^0t),00<) fi, uii^ bc^i^lich deö Durch die cigciieu Einkünfte pr. >').777.000 fi. von der Militärverioal-tung bedeckten Theiles der Zuschuß aus dcn Finau;cn von N7,02ii.(1W fi. genehmigt und bewilligt." Unterschrieben ist dcr Antrag von Dr. Wieser. Ilinz, Cerue. Turrkki, Dr. Thomaun, Veyer, Dr, Rechbauer, Dr. Fleclh, Pummcrcr, Dr. Mörtl. Wie-ninger, Heyss. Dr. Demcl, Dr. Haffner, Grcbnnr. Deschmannn, Dabon, Dr. Haan. Dr. Riehl. Dr. Gross, Hutter, Dr. Nieser begründet in einer längeren Rede seinen Antrag, lind sagt ll A.: ßr glaube, daß dic Verhältnisse sich so gestaltet haben, daß die Herab-mi„derui!g der Ziffer angezeigt srin dürfte. Denn dic Valutaverhältnissc haben sich derart gebessert, daß sich das thatsächlich in allen Preisen geoffenbart hat. Es ist weiter gewiß, daß dic auswärtigen u»o ins-besondere die europäischen Verhältnisse sich wesentlich gebessert baben und mehr beFün^ete» Frieden^hoss 'mmgcn Aussichlln gewähren, die sic früher nicht ge< stattet t'abeu. Es wurde uon Seite des Herrn Mi nisters deö Allsn'ärtigen die erfreuliche Zlisichcrung gemacht, das Oesterreich aus seiner Is^Iirung gcirelen ist. uuo daß sich <„ 0,eser Beziehung die Vcrbiil-oui'gen und die Stellung Oesterreichs in Europa wesentlich zum Besseren geändert haben. Es ist dieses auch bei der allgemeinen Vetrachlnug drr Dinge wohl zu erkennen, und eS ist ga»z gewiß, daß die Ver» bältinssc. insoweit sic Oesterreich unc, Italien betreffen, durchaus in emc Phase getreten si,w. r^cksichtlich welcher mit Bestinimtbeil zu erwarten ist. t>^ß. mag kommen, was da wolle — Oesterreich nicht mehr allein zn handeln gezwungen sein wird. und eben diese Wand» lung der Dinge, dic mehr eine allgemeine ist, ist auch eine solche, die mehr den Frieden sichert. Aus diescu Gründen wird es sich daher rechtfertigen, daß die Militärkraft Oesterreichs in cimm etwas über^ wiegenderen Maße Rücksicht auf dic finanziellen Verhältnisse nehme. Er (Redner) glaube allen Anwesenden aus der Seele zu sprechen, wenn er sagc. vaß diese finanziellen Verbältnisse jedenfalls ein mrhreres Gewicht baben sollen, als es bisher lind vorzüglich hsj dev P?strei< tnng des Militäraufwandss war. Angesichts aller obwalleudeii Verhältnisse sehe er sich aufgefordert, driugexd das Haus darau zu erinnern, daß die Stärke der Zukunft wesentlich in den Ersparnissen besteht. ,und daß daö Haus hierin, uicht »ur das, Vestc lcs Staates vor Augen haben. mW das Begründetste für das Wohl des Reiches thun. sondern daß es auch dcn Hoffnungen und dcu Wünschen der Bevölkerung auf oaö Nachdrücklichste nachkommen wcrdc. Das, was mau von der Sleucrerhöhung erwartet, müsse doch sein Maß uud Ziel habe», so daß, wenn dic Stcnererhöhuug heucr vielleicht aufgebürdet wird, dieselbe der Sache ciu Ende machen wird, und man nicht sogleich im nächsten abermals zu einer Slener» Erhöhung greifen kann; vielmehr muß sowohl dic Regierung, als auch dieses Haus wesentlich in's Augo fa>ien, mit allem Ernste an dic Abmindcrung der Ausgaben zu gehen. Abg. Dr. Rcchbaucr unterstützt den Antrag Wiesers. Er thue dieß um so mehr, als er nach seiner Anschauung geglaubt halle, daß ciu noch weiter« gehender Antrag sich rechtfertigen ließe. Er gebe vor 'Allem von der Ansicht aus, daß es dic wichtigste Aufgabe sci, Ordnung im Staatshaushaltc licrzu-stellcu uud dic Valuta zu ordnen. Zu diesem Zweckc sei es selbstverständlich, daß daö Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben hergestellt wcrdc. Daö kann nur dnreh Minderung der Ausgaben oder durch Meh.ung dcr Einnahmen geschehen. Da uun die Mehrnng der Eiunahmen mit Opfern dcr Bürger lierbuiiden ist. so muß zuuächst an die Ausgaben ge« dacht werden. Wenn er (Ncdner). von dem Grundsatz weiser Sparsamkeit l>iS au die auLerste Grenze auögchcud, den Slaatsvoranschlag zur Ha»? nehme, könnc er sich dic Ueberzeugung uicht verhehlen, daß in demselben diese Grcnzc dcr Sparsamkeit noch bci Weitem nicht erreicht ist, An der Staatsschuld läßt sich nichts ersparen. Vci der Zivil «Administration ließcu sich allerdings bedeutende Ersparuugen machen. Allein da müßte früher cinc ganz neue Administration eingeführt werden. Es bleibt daher zunächst nur dcr Militär. Etat. Redner schließt mit dcn Worten, daß, wcr Ocstcrrcichs Wohlfahrt wollc. fül cinc Hcral> mindlrnng dcs Armeeanfwandes stimmen wcrdc. (Bravo. Bravo) Sc. Erzellcnz Minister dcs Aeußern Graf Ncch. bcrg: Dcr Herr Al'g, Dr, Wicscr hat ans meiner Rede. dic ich ga»> vertraulich i>n Finanzausschüsse gehalten habe — lch sagc ganz vertraulich, renn ich glaube wenigstens, wenn mich mei» Gedächtniß nicht täuscht, daß ich diese Rede in ganz vertraulicher Form gehalten habe — einzcluc Lap? hcrauogerisscu und bat ans diesen Sähen Folgerungen gezogen. l>ie durch ans nicht beabsichtigt waren und die auch aus dcr Rede, wic ich sie im ganzen Zusammenhange geilten habc, durchaus uichl gezogen werden löiiue». Ich hin bicdurch in die Nothwendigkeit verletzt, der hohcu Versammlung, so weit mein Gedächtniß es mir erlaubt, in kurzen Worten wiederzugeben, was ich dem Ausschüsse seinerzeit mitzutheilen die Ehrc hatte. Ich habc dic Ncdc damals nichl aufgeschrieben, joudcru nur aus dem Stegreife qchaltcu. kann dabcr auch jcht nur mchr für den Idccngang. uicht aber für dcn genauen Wortlaut dessen einstehen, was ich damals schon vor mehreren Tagen gesagt habe. Ich habc damals, wenn ich mich nicht sehr l'rrc, gesagt, wic allerdings der Hcrr Abg, Dr. Wirser bc^ rcits erwähnt hat. daß dic 5!aa,c Oesterreichs sich gebessert habc. daß Oesterreich ans seiner Zsolirung herausgetreten sei. Ich habe aber hinzugefügt. !>aö diese Besserung bloß einc relative sei. daß sie ^bloß und vorzugsweise. Ocstcrreich betreffe, daß die Stellung Emova's im Allgemciucu und dic Stellung der verschiedenen Höfe zu einander »och immer e.ue ,o chc sei daß lein Slaat5>"a»>, '" Enropa mlt voller Sicherheit auch nur für eine kurze Spannc Ze.t für die A.'frechthalluna des Fr.edens ein.teheu konnte. ^ch habc, wenn ich mich nicht irrc, hinzugcfügt ^dcr vielmehr an den Ausschuß das Ersnchen gestellt, dic ganz veränderte Sachlage im Vcrglcichc zu dcn. lft«>4 Zuständen, wie sie vor dem Jahre 1648 sich gestaltet lialtcn, ili Betracht ziehen z» wollen. Damals konnte Ocstencich entwaffnen, es konnte es mit voller Rnbe thnn lind konnte seine Armee auf den vollstcu Frie> dcnsstand reduziren. Damals waren alle übrigen Großinächte ebenfalls entwaffnet; hätten sich (ireig-nissc ergeben, die bedroblich gewesen wären für die Aufrcchthaltnng des Friedens. so war Oesterreich in ganz glcichcr Lagc mit allen übrigen Großmächten. Oesterreich hatte ebenso wie die anderen entwaffnet und alle brauchten ungefähr dieselbe Zeit. um il>rc Armee am den Kriegsfuß zu seyen. Oesterreich war daber damals vollkommen vor jeder Uebcrrumpelung qesichcrt. es war vollkommen dagegen sichergestellt, daß cs, durch eilicn unerwartelc» Angriff überrascht, nicht in der Lagc sein könne, sich zur Wehr zn sepen. Heule ist die Lagc eine scl'r verschiedene. Wir l'ranchcn n»r Rlindschau zn halten unter den vcr-schicdcncn Großniächlln; betrachten wir Frankreich. Frankreich l'al scinc Vtaßregcln so getroffen, daß es in ciner gegebenen schr knrzen Frist große Hccrcs-massen in vollkommener Kriegsbereitschaft auf eine jede ll'n, beliebige Grenze werfen kann. — Sardinien, das schon im vorigen Ialne znr Genüge gerüstet war. hat vor kurzer Zeit noch Verfügungen erlassen, welche bekunden, daß cs beabsichtigt, sein Heer bis zum nächsten Früdjalir auf 400 000 Mann zn crböhcu. Es sind Bcfchle ergangen, um die Aushebungen nach Maßstab dcr Vermehrung dcs Heeres nlif 400.000 Man» vorzunehmen, Diefe Aushebnngeu werden mit großer Strenge durchgeführt und in allen Zweigen der Kriegsvcrwaltiing herrscht die angestrengteste Tliä» ligkeit unl der Aufgabe zu genügen, das Heer in dcr gegebenen Simlc bis zum Frühjahre in schlagfertigen Stand zn sehe». Blicken wir auf England. England l)at seine Rüstungen nnr nicht eingestellt, sondern es liält sie aufrccl't, es vermehrt sie. Es ist wabr, daß anch im englischen Parlamente, so wie wir hente es liier gcl'ört baben, alis Rücksichten der Sparsamkeit eine scbr beredte Rede gehalten worden ist, welche die Einstellung diescr außerordentlichen Rüstungen vcrlanglc. Es kann aber auch Niemandem in dieser hohen Versammlung unbekannt sein, daß das englische Par« lament mit einer, beinahe an Einstimmigkeit grenzenden Majorität sich dem Ministerinm angeschlossen l'at, daß das englische Parlament ric Ansicht festgehalten hat. England müsse gcrüsttt scin für allc Eventualitäten, um. wenn dlc Ereignisse rinlrclcn. sein entscheidendes Wort in die Wagschalc zu legen. Eine Maßregel, wic die Neouklioli des Heeres auf den vollen Fricdcnsfuß, kann von Seile einer Großmacht nicht einseiiig vorgenommen werden, sie muß Gegenstand der Vereinbarung unter den Groß. machten bleiben. Diejenige Großmacht, welche ein-' seilig il'r Herr rcduzircu wollte, müßle sich, ehe sie diese Maßregel ergreift, vollkommen bewußt scin dcsscn, was sie Nmt; sie müßte sich sagen: Ich bin im Vor« auS entschlossen mir jede Schmach, jede Beleidigung cmtbnn zn lassen (Bcwcgnng und Oho links), weil ich niä't ill dcr Lage scin werde den übrigen Mächten gegenüber, welche gerüstet sind. rechizeitig mein Heer entgegenzustellen und rechtzeitig aufzutreten, um die Schmach, die mir angethan wurde, zn tilgen. Abg, Skcnc erklärt, lonstatiren zn müssel,. daß man i» diesem Iabrc die Scheidung, welche be« scklosscn war. in ein Ordinarium und Eltraegcu Reserven, und ivc,m ll^cnd cin ol'stun-r Häuptling Raub- und Herrscha/Me kundgibt, so ermangle man uie. ihm cin Armeekorps cntgcqcnzusttllcn. Da lllMl uns aber seit dicscv Zeil nirgends augriff, nicht weil «^ll gerüstet waren, st,»^ dcrn lveil lluscrc Gegner sich !>lM zcrficischten und nie an uns dachten.'so glaube er nicht jll weit zn gehe», wenn er behaupte, daß die Politik des M'M'en Rechberg in dieser kurzen Zeit dem Lande zwcckloc au 00 Millioueu Stelier uud cbcusoviel an nutcr. truckler Produktion kostete, (Bravo links.) Er glanl'5, cs sei nicht allein hohe Zeit, sondern auch gelegene! Zeit, daß man zn cuiem System zurückkehre, wclches i dem Wolilc des Bandes lncbr entspricht Das Haus werde vielleicht der Ansicht sein, daß man seit langer Zeit nicht so rosige Verhältnisse gehabt habe, dein Auslande gegenüber, wic eben jclu, und daß einem so freundlichen Hinlergrunde entgegen der Armcestaud von 410.000 Manu, nach Abzug der Pcnsiomsteu. Invaliden und Zöglinge. zu hoch gegriffen erscheine. Wenn man die Kosten der Armee berechnet, so muß! man nicht, wic dcr Berichterstatter that, 200 fi. per Kopf berechnen, sondern man müsse auch das volls-wirthschafllichc Moment erfassen, und wenn man dieß llntt. verdopple sich die Snmme. indem die Produl-livilät eines erwachsenen Mannes, dlc ja dein Lande durch die Abstellung znr Armee entzogen wird, zn zwcidrillel Gulden täglich uud das Jahr zu 300 Arbeitstagen berechnet, der Summe von 200 ft. c»t-spricht. Jede Abslrci'chuug vom Präscnzstandc dcr Armee erhöhe daher die Produktionsfähigkcit des Bandes um dieselbe Summe, welche mau dem Staats» schapc erspart. Man habe bisher immer dic Schulden durch neue Schulden gezahlt; jeßt soll der Produktion dic Aufgabe werde», diese Schulden durch Arbeit abzu-tragen. Er halte es daher für eine ernste Pflicht der Regierung, dic Arbeitskraft nicht ohne dringende Nö< lhigung ihrem Vcrufc zu entziehen. Wenn er in dieser Richtnng einen Antrag stelle, so bemerke er ausdrücklich, raß er sich nicht an Sc. Exzellenz den Herrn Kriegsminister wende, welcher durch rastlose Pflichttreue seine ganze Anerkennung erworben habe. der in seinem Ressort alleö Mögliche gelhau hat, um dcr Nothlage des Landes gerecht zu werden, sondern er werde sich mit seinem Antrage an Se. Erzellcnz den Herrn Grafen Rechberg, dessen Sinn, wic er meine, sich mehr nach Anßcn wendet, als es unsere Verhältnisse vertragen (Heiterkeit), und dem er zuru» sen möchte, daß durch Mißbrauch der Wehrstaud zum Zchrstand werde. Man babe ganze Sitzungen vcr-Ilreichen lassen, um über Posten von 20—liu.000 ft, jährlich zu debaltircn (beim Gcbührcngcsch nämlich); im Finanzausschussc sei man aber übcr Millionen liu ! Augenblick einig a/wordcn. Er wollc kciuen Antrag stellen, welcher wic der ocs Dr. Wieser ihm zu weit» gehend erscheine, und er schlage vor. zu den vom Ausschüsse bereits zum Abstrich b-anlraglcn ti Mill, iwch 2 Mill, zuzuschlagen, wl^urch sich dcr ganzc Abstrich ans 8 Mill, eryöyc. uiio dtr Anfwano füv das Militär ll0 Mill, zu betragen Hätte. Im Jahre l84^. welches bekanntlich ein schr unruhiges, unglückliche»; Jahr war. l'ttrug ocr Armee» Aufwand 84 Mill, ö. N. Die Abmindcrnng von 2 Mill, entspricht ciner Abrüstung von l0 000 Manu uud er glaube, diese werde dcr Verwaltung nicht schwer fallen. Da aber diese Summe mit dem ur-> sprünglichcu Antr.igc des Herrn Berichterstatters zu« sammcufallc. dcr so wol)! informirt ist. so werde die» ser sicher in der Lage seiu. seiuen Antrag gründlicher zu vertreten als er eS könnte. Ueber dic Vrmerkun» gen des Herrn Grafen Rechberg hr zweideutige Antwort. Wol'l füblend, daß das Ministerium dcS Acuberu in einer solchen Zeit anch obnc sein Hinzutlmn in einer bcsscrcu Slcllung als frübcr sich befinden müsse, er« klärc Se. Erzcllenz, ^daß wir alis unserer Isolirl-heit hcrausgelrctcn sind", fürchtend jedoch, daß diese Erklärung über den besseren Znstand der Dinge anf die Abstimmnug in Vczng auf das Kriegsbudget ci« ucn liachil'filigen Eiilftüß habcn könnte, crflärlc dcr Herr Minister in demselben Athemzuge, es sci nichtsdestoweniger Gefalir in« Vcrzngc, man waffne in Sardinien, man stelle ein uugebeurcS Heer dort anf, uud es sei daber uotbwendig, daß n'ir in einem ähn« lichen Zustande dcr Bcio.iffnung verharren, als wir vor zwei Ialnc waren Dicß beiveist. daß es uothwen« dig ist, daß wir in Zukunft über unsere Stellung zum Auslaude wenigstens js»e Notatc mitgetheilt er> halten, die auch in anderen parlamentarischen Staaten, obne daß dcr Gang der Unterhandlungen dadurch Schaden erleidet. der Rcichsvcrtrctung vorgelegt werden, (Beifall) Die Verthcidigungokraft ei« nes Sl«ales bestcl't nicht bloß i» der Kraft eines schlagfertigen .yeeres. sie bcstebt noch in einem zwei-lcn Faktor, ill zuverlässigen guten Allianzen, welche anf Grundlage gemeinsamer Interessen beruhen. Scit Jahren, mcinc Herren, baben wir bloß den einen Faklor gepftegt, was den zweiten Faktor betrifft, ft konnte Se. Erzellenz selbst hente keine andere Aus« lunft lins geben, als die allgemeine und sebr cla« ttischc Fr.^e, daß wir »icht mchr so ganz isolirl sind. (Hcilcvlcit,) Redner führt nun weitrr ans, daß die Aufgabe der alisn.Mllgcii Politik sci, dic italienische i^ragc dadurch zum Abschluß zu bringen, daß man sich in dieser Beziehung mit Frankreich verständigt, und schließt mit den Worten: Ein «Hinvcrständniß zwischen Oester» »eich nnd Frankreich in dcr italienischen Frage würde nils von England gar nicht entfernen. Im Gegen» theil, wenn wir in cincit nicht eln Haarbreit von nnserem Rechte nn5 linscren Pftichten ab-wcichcn. wenn wir in lcr oricntalisliien Frage zeigen, daß England auf lins rechnen kann. dann werden >rir ein einftnßrcichcs nnd vermittelndes Zwischenglied in der französisch>englischcn Allianz bilden. Oesterreich wiro endlich die ihm gebührende Wcltstcllung wieder erlangen und schließlich in dcr Lage sein, sein K,iegs< Bndget ljcrabznnundcrn. Im künftigen Jahre, das ist meine feste Ueberzeugung, wird dann unscr Vnda/t. weiter hinauo rednzirl werden lönlltn, n'^ scll'st oil-'Unträge des Herrn Dr. Wiescr und Hcrrn Dr. Rt'ch' l)auer gel'cn. (Bravo ) Se. Erzcllenz Minister des Aenßcrn Graf Rech-bcrg: Der Herr Vorredner ist in seiner ganzen langen Rede lwlt d<-r Voraussekung ausgegangen, daß das kais. Kabiuet uach Warschau, uach allen vier Wind^'scn dcr Wclt. wic »ach eillem verlorene» Lamm chen nach Allianzen lause, vou dcr Vorausscl)uil>i. oaß es nach rückwärts blicke llnd nicht nach vorwärts, uud uicht nach dcr Gegenwart. Ich glaube, wenn diese Vorausscpnngen begründet wären, wäre der Hr. Abg. Skcnc nicht in dcr Lagc gewesc". n»ir das Kom» Plimcut zn machen. wclchcs er mir vorhin gemacht bat. Es lst die Basis, mis welcher die ganze Rede oes Herrn Vorrcdncrs bcgründct ist. einc in der Stu< dirstu'bc erdachte, aber nicht mit ocr Wirklichkeit über« cinslimlucndc und ül'crcintresscndc. Man legt dcm Kabinctc die Absicht unter, daß cs nach Allianzcn -nlifc und nach Allianzen snchc. Hicrübcr weite ich mir crlaubcu, kurz meinc cigcnc Ansicht noch mitzu-lhcilcn. Vor Allcm nillß ich bcmcrkc». daß dcr schr gc-chrtc Hcrr Porrconcr weder cinc Intcrpcllatiou eingebracht, noch cincn Antrag gestellt hat. daß cr sich oarauf beschränkt hat, in freier Rede, in Form ciner Konversation seine persönliche Ansicht übcr dic höhcre Politik dcm hohcn Hanse' ansciuaudcrzusci)cn. In wich eincr freien Konversation ist der Minister, ^der dic Rcdc beantworten soll, in cincr vcrhältnißmaßlg R095 sehr naä'thciligen Stellung. Dcr Herr Abgeordnete, der dic Rede hält, bat frcic Hand. sich den Gcgcn< stand scincr Nedc zu wählen, rr bat volle Zeit sich in dcr Stlldirstube ruhig und gelassen seine Nedc ans< zudenken und dieselbe vorzubereiten. Er ist durch kcinc andere Rücksicht gebunden, als durch die Rücksicht des Anstandcs und der Achtung, dic er dicscm h. Hause schulet. Diese Rücksicht — ich will es mit Freude gcslcben — hat auch der Herr Vorredner iu vollein Maße bewabrt. In einer sehr traurigen Lagc besindet sich aber der Minister, der cinc solche Rede beantworten soll. Ihm ist cö nicht gc» gönnt, frei seinen Gegenstand zu wählen, cr ist zu cinem Rückbalte dcr Sprache, an eine Vorsicht in der Wahl seiner 'Aufdrücke gebundeu durch die Ruck-sichl des Dienstes. dic ihm das Eiilgehen in die Ant' wort unendlich erschwert. Hierzu komnu noch. daß cr einer solcheu wobl überdachten, mit großer, nicht gewöhnlicher Beredsamkeit vorgetragenen Rede gegenüber aus dem Stegreife antworte» soll. (Heiterkeit) Dieses soll mich doch nicht hindern. imiuc per^ sönlich.' Ansicht übcr das System dcr Allianzen, wie cs so eben der geehrte Herr Vorredner entwickelt hat. ansrinanderznseyen. Es gab Zcitcn, wo allerdings die Kabincte sehr hoben Werth darauf legten, für alle Eventualitäten sich im Vora»s durch Allianzen sicherzustellen. Es war das die alte, nunmehr ver» "ltkte diplomatische Schule, welche dieser ^chrc au. hing. und ich will ihr durchaus kcincu Vorwnrf dar> aus machen, sie war durch die damaligen Zcitver-bältnisse einc Nothwendigkeit, In Zcitcn. wo die Postverbiudungen sehr mangelhaft waren, wo weder Eisenbahnen noch Dampfschiffe bestanden, wo dic Entsendung eines Couriers von hier nach London z. P. oft so viel Zeit iu Anspruch uahm, als eS jcpt iu Anspruch nehmen würde, eine vorbereitete Allianz zu negoziiren und abzuschließen, war es allerdings eine Vorsicht, die durch die Verhältnisse geboten war. für die einzelnen Regierungen Allianzen im Voraus für Eventualitäten zu schließen und sicherzustellen, In< dessen hat es doch anch seine grossen Schattenseiten bei diesrn Allianzen, Die Gcschichtc lebrt uns. wie oft dir E^entmililälen. auf welche solche Allianzen bel-schust wareu. uicht ciiigclretsn sind. wic oft statt diescr Wl-udung gerade die entgegeugeseytcstc Wen« dung in dcr Wirklichkeit staltgefnndeu hat und wie sebr sich dann die Kabinett duvch die früber geschlos senen Allianzen gebunden fühlten in ihrer freien Be-wegung, wie sehr es ihnen dann unmöglich gemach! wurde, gerade den geeigneten Augenblick zu der Be» schüßuug des eignen Interesses bcS LandcS zu l'c» nüpen. Os hat aber noch eincu zweite», schr w5>cntll< che» Nachlbeil. und anch hierüber liefert uns dic Gc> schichte traurige Beispiele. Es ist gar nicht möglich. Allianzen so zu schlickn, den Worllant so zil fassen, daß sie nicht eine Hinterthür offen lassen. Treten mm veränderte Verhältnisse ein. s» dienen diese Hin« lcrtbüren dazu, sich den Verpflichtungen, welche in pichen Allianzen übernommen worden sind, zu e»t< zollen, und diejenige Macht, dic sich durch diese AI< ^lliüzcn gesichert glaubte, befindet sich plötzlich isolirt Und verlassen Unsere eigene Geschichte liefert uns llanrige Beispiele hicvon. Alle Allianzen, die gc« schlosst worden waren. um ihrer Zeit die Erbfolge äu sicbern, erwiesen sich als null nnd nichtig. als es Wirklich dazu kam. und waren nicht im Staude, die gefnl)lvol!stfn mi» ernsteste!! Krisen uou Oesterreich fcvn zu hallrn. Die ueucrc Schule der Diplomatie ist daber, wenngleich sie die Allianzen nicht verwirft, del!, !^ ^"^^' ^'b man ta n,!t großer Vorsicht, mit großen Rückhalten ^rgchei, solle. Sie verwirft nicht, wic ich eben gesagt habe, die Allianzen, sie hielt es abcr von'viel größerem Wtt'lbs. slch «ut den an« dcrcn Staaten auf einen Fnö des Vertrauens, auf einen Fnß der Freundschaft zu scheu. Ist einmal Das erreicht, dann kommen dle Al» lianzei, von selbst. Uebrigcuö gibt es zwei Arten von Allianzen, ist weiß nicht, von Wucher ?cr Hcrr Vorredner bier gesprochen hat. Es gibt Altlanzen, die nicht geschrieben sind, die sich aber von sclbst mc^ hm durch das Verfolgen terselbrn Zwecke, durch die Gemeinschaft der Interesse», Dlcse sind die verlad ^chen Allianzen. Die geschriebenen bieten vlrbältniß-Wäßig nur geringen Werlh und weniger Sicherheit, lbeilerkeit.) Ich glaube, daß vcr sehr geehrte Herr Vorredner nach dem, was ich gesagt babe, wohl schwerlich sich meiner Ansicht über dic Allianzen anschlichen wird- ich glaube abcr. daß er sich vollr'om« ^cn bcrubigen wird über die ^age Oesterreichs, wenn lch sagc. daß ich im Stande bin zu erklären, daß die Veziebnngcn Ocsteircichs nicht nur zu Frankreich, sonc-ern auch zu England und zu den übrigen Groß» '»ächten sich auf das Freuudschaftlichste, auf das In« tlmstc nnd auf dem Fuße des Vertrauens gestalten. (Vravo. Bravo.) Abg, Dr, Wieser: Dcr Herr Minister hat ""gldeutst, daß ich eine konfidcnticllc Mittheilung zum ^usgmigc meiner Acgründnng genommen habe. Se. Erzclleuz dürfte in dieser Beziehung im Irrthume sein. daß die Mittheilung an den Anschuß in einer solchen Weise erfolgte, daß sie als eine wahrhaft konfiocn« tiellc anznschen wai'. Dcr InHall derselben lst ein solcher, daß sie nnr angcnshm und crwüuscht für die Interessen Oesterreichs scln könnte. Es war also auch gar lein Grund vorhanden, irgcnd ein Gchcimuiß daraus zu machen. Dr. Hcrbst beantragt Schluß dcr Sitzung, die Majorität spricht sich dafür anö uno ivird die Sitznng um 2 Uhr 3l) Minuteu geschlossen. ?cächstc Sitzung: morgen um ll) Uhr. Gegenstand der Tags^ronung: Fortsetzung der heutigen Debatte. Korrespondenz. Wien, 26. November. - ordnctenhausc ans Anlaß der Budgct'Vorlagc, Rubrik: Mililär'Eiat, Statt halle, wird nicht verfehlen, im 'Auslande einc ganz außerordentliche Scusaliou her-vorzurufen. Sie dürfte aber zugleich dort einc wc< scnilich andere Beurtheilung erfahren als hier. Man wird sich dort lanm damit begnügen, ric AcußcrnN' gen des Hcrrn Grafen Rechberg bezüglich der poli» tifchcu ^'agc Olstcrreichc? als cinc sehr zweideutige zu bezeichnen; man wird sich dort kaum diesen Aeuße» rungcu gegenüber mit der Vemerkuug begnügen: cs möge uiienlschicoen bleiben, ob diese Aeußerungen Graf Rechbergs beruhigend oder alarmireud seien; man wiro sich dort kaum mit dcr mehr witzigen als wahren Behauptung begnügen: dic Aeußerungen dcs Herrn Grafcu Rcchbcrg hätten an einer und dcrsel' ben Börse eine Hausse und zugleich cinc Vaissc hcr^ vorzurufen vermocht. Ich glaube im Gegentheile, daß man im Auslande die Aeußerungcu tcs Hcrrn Grafen Rcchberg so ciudcutig als möglich finden, daß mau sie cbcn fo loyal als logisch nenncn wiro, und uno daß man, wenn in Bezichung anf dieselben ir» gend eiu Mißvcrständniß vorfiel, oiescs nicht auf Rechnung dcs Ministers sencn wird. Als neulich riuigc Journale Nachrichten über Vorgänge iu Italien brachten, welche allerdings dar^ nach angethan lvarcn. dic übergroße Gemüthsruhc dcr letzten Zeit eiu wenig zu trüben, da tauchten ge» gcnlhciligc Sliiuincn auf. welche dicse Hiitlhciluugcn als eine Pression auf das Haus verdächtigten, geübt, um von demselben eine gcwissc Abstimmung bezüglich dcs Militär Budgets zu crzirlcn. So unsinnig und kindisch diese Verdächtigung auch war, wic in ditscn Vlältcrn derllte» srincr .jclt ü.ich^eivicscli lvllrdc, so liwchte sic von rinrm Iourii^lc ^s^rn ein Zmn'imi vorgebracht noch hingehen. Ucberrascheno muß mau cs aber nennen, daß dieselbe Allsicht in einer Rede von Seile ciucs Dcpntirtcnsitzes gegen die Minister bank ihr Echo findcu konnte. Die Mittheilungen, vou Seite dts Herrn Mini« slcrs dcö Aeußcrn bezüglich Italiens respektive Sardiniens, lassen dic Meldungen dcr obcn angezogenen, Journale keineswegs so gauz ohne positiven Hinter» gründ erscheinen, als man vou der entgegengesetzten Seite gerne gl.nlbcn machcu wollte, bringt man dieselben abcr in Verbindung mit dcr Skizze, welche der Herr Minister von dcr Situation dcr übrigen Bänder entwarf, so erschcint selbst der Gedanke, als dürfte ein au sich vielleicht unscheinbarer im Osten znm An> stoß für großc Ereignisse im Wcstcu werden, uicht mehr ganz s^ abcnleucrlich. Ein ganzes Programm enthielt aber das, was Graf Rcchocrg über die Allianzen vorbrachte. Der Unterschied zwischen der altcu uno uenru Theoric. so wic dic Kritik über bcioc. darf wohl als ein klciiü'ö Meisterstück betrachtet werden. E) ,^-ht auch zu Hof« fen, oaß uns iueje Erklärungeu vou jeneil wohlfeilen und üichlosagendci, Diatriben über zu sucheudc ui,o zu effckluircnde Mianzcn, in denen sich d>letir,s^r.e Diplomaten und Publizisten bishcr s» sehr gefielen, für dic Zukunft bcsscieg lvevdc». Pir yicr ftudlrcnocu Serben und Vulgarcu mach' ten dem auf dcr Durchreise begriffenen Woiwooen Mirko ihre Aufwart!!,^ EH ist dieß binnen acht ^agcn dif z>^elll polinschc Kuildgcbung ans olcscn Krtiscn. Oesterreich. Wien. Vom k.k. Üandcsgcricht hat dic ^Presse" folgende Zuschrift n'balten^___________________ «Wegen der in dem Leitartikel «Wien, 16. November" des Morgenblattes Nr. AU! vom 17. d.M., und zwar in dem Abfatze: „Uebsrmorgen wird in Turin" bis „auch etwas gelernt hat", gegen die österreichische Regiernng ansgcsprochcncn Verdächtigung dcr Erdichtung beunruhigender telegraphischer Nachrichten ans Anlaß dcr Berathung dcs Kriegs-Budgets für 1863 im Finanzausschüsse des Abgeord» nctcnhanses wurde cin strafgerichtliches Verfahren einleitet. Ueber Antrag der k. k. Staatsanwaltschaft werden Sie beauftragt, diese Verordnung nach §. 2l der Prcßordnnng vom 27. Mai 18i>2 in daS nächstfolgende Morgcnblatt nach dem Leitartikel anf-zunehmen. und dasselbe hiehcr vorzulegen, Wien, 24. November lttl>2. Der k, k. LandcSgcrichtsraty H eyß. Untcrslichllngsrichter." Tagesl'rricht. Wien, 27. November. Se. Majcstäi der Kaiser wird sich naän'te Woche nach Holilsch in Ungarn begeben, um an cincr Hof-j.igd. die dort stattfindet Theil zu nehmen. — Mehrere der amnestirtcn Ungarn sind gestern ans Raab, Pest und anderen Orten hier angekommen, um bei Sr. Maj. dem Kaiser Andnnz zu nehmen und für die gewährte Amnestie den Dank auszusprecbeu. — Am Allerl». Hofe wcrdcu im kommenden Fasching wieder Hofbälle abgebaltcn, welche in den letzten zwei Jahren wegen Erkrankung der Kaiserin unterblieben waren, AcMc Nachrichten n;H TckMlMM. Vrrlin, 2!;. Novbr. (Nachts.) In diploma, tllchen Kreisen wird versichert. Preußcn erinncrc in der hcntc in Kassc! üb.rgebeucu Depcschc den Kur-fürsten au die im verflossenen Monat Juni eingcgan-genen Engagements nnd stelle, falls dic Budgetvorlage nicht crwlge, weitere Schrille in Aussicht. Verlitt, 26. Nov. Die „Sternzcitung« demcn« tirt die Nachricht, daß dcr nach Kassel c,!tscudctc Fclojägcr dort bi,ineu 24 Stunden dic Autwort zu erwarten habe. Kassel, 26. Novbr. FML. Ritter v. Schmer, liug ist gestern Abend mit dem Frankfurter Schnell-zn^c hier eingetroffen und battc sich alsbalo vom Kurfürsten eine Andienz erbeten. Dic heutige «Hessische Modenzeitung" wurde konsiszirt, St. ^».'tersburss, 26, ?^oobr. Das bcntigc «Iciirn.il oc Sl, Pctl-röl,," veröffentlicht dic Gruiw. lcigrii ocs dem Ncichsrathc uiitcrbrcileten Haüdels« ^lcuergcsltzes. Es sind darin dic gleichmäßige Zu« lassuug der In- und Ausläudcr zu den Kaufmanns' Gilden nnd die Beibehaltung der sozialen Privilegien des Kaufmannsstandcs auägcsprocheu, sowie dic Höbe der Gildcnsteucr fcstgcsrht. Bezüglich der^ auSIändi. schcn Juden wird die gcgenwämge Bestimmung aufrechterhalten. Neueste leumUiuische ^ust. Dieselbe dringt Nachrichten aus Calcutta, 24. Oktober, Bombay, l, November. Die Nachrich« ten aus Cabul bis Oktober meloeu aus Herat, cine friedliche Ans^Icichung sei wahrscheinlich. Vatavia, l.'i. Oktober. In Banjermajsiug tan« chen die I,lsnrgenteu neueroingö auf, Hollgkonss, l«. Oktober. General Wald fiel in der Affaire bei N,ngp>,' ge^en die Taipi»,,,', Iil Sbanghau. herrscht vollkommene Ruhe. Aus Iapail n'ird gsmeldct, daß drei Englälwer und einc Damc von U^kohama alls auf dcr Straße reiteiw. von dem Gefolge des Prinzen Satsuma angefaclei, wuroen. Ein Engländer wurde gltödtet. zivci vrrwunoct; der Dlnnc gelang cs zu emftichen. Theater. Morgen, zum, erstcu Malc: Sand in die Aussen, ^nstspicl in 2 Aufzügen, von ^abichc und Mar» tin, deutsch vou Dr, Hermann. — Zum Schl,uß: Das Mädchen von «3'lisouzv, Komische Opc^ rette in l Alt Ueberm, zum ersten Malc: Alle Neune, Ti« rolcr Volksmärchen mit G. in 3 Abtheilungen, vo» Vöck. Mtcowlsgischc Beobachtungen m Laib ach. Nil'dcrschlag 2't. Novmibev « Uhr Mrg. s!i3. 4ä ^. 2. 2 Gr. - bleckt 2 „ Nchm. 323.86 .l_ 4. 7 ,. 0. schwach ^'" 0. "> 10 „ Abb. 325.7!) 4- 3. U „ 50. dctto dctto Dnlck uvV Perlag von Ignaz v.'Kleinmayr st Fedor Vambe — Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleimuayr. Anhang zur Aaibacher Zeitung. N^lpNltpNl^l Wien, 26, Novm,!',r, (Miltaq^ 1'/. Uhr.) (Wr. Zt^, «bdbl) St>ui!sl'^'i>re unbedtiitend niattcr, 1839-Ll'se jedoch um 1°/, köhe»'. 1>^<).r-Ll,'se Uurerändert. Klcbit< ^ll»lj>lllulrlll/l. ^ftieii bth.iurtlt. Nordbahn°Aliieü u»» 1"/, nildri.,cr. I,i frcmde» V.llut^ii zu dm gcssvigcn Prcisni czrüiic^' Nms.i^-, Sill'.r wir g^stcr» , Gold »m einrn Vnichthlil billiacr, G,ld schr siüsstq. Orffelltliche Hchulo. ^. dc« Stnill« (sür 100 st.) Welt, W.n In ^llcrr. Wähliiüg , z» 5i'/, 65 50 65.6i b'/. Aniel». v. 1«
  • l'!,«I,!?l!illhcli mit Iäiiütr^soüpl.'»« . „ l)*/. 8270 828! National l'.'lnlchsn mil «Nil-^ouponS . . „ 5 ^ 81 50 8^i 6< Vict^Ii^us . . . . „ 5 „ 71.20 81 I< dclio mit^c'ni-Ceup. „5^ 71.20 716( dlllo......, 4z„ <;i.75 62,- mit ^^losiing v, Iahrc I83^> 1>i2 5) 14.'l -- ,. 185,4 UI, ?-> !>2 ., „ I860 zu 500 ss, . 8830 884« ., zulOOfl, 50 ,' Gccicrm«lf.....5„ 855^«) 86,- ^'iähltil u. TchltsisN .5.. 87 50 88- Ungarn......ü, 7215 7250 Tt>». Ban . Kro. u TIa». 5 . 70. - 70 25 , ^aliziln.....5 „ 71.-71 ^0 Sicbenl'. u, Vukow. . - 5., (A. - 69 75 ^ Vtnctiamscht« Anl. 1859 5 .. 95.- 95,50 1 Aktien (pr. Glück), 'Nationalbans......786—788,— Kr.dit^''l»sl«lt ,,-O.s. z. 500fl. ö, W, 629— 6A0,— .st. ss,rd '^ordb.j.1000 fl. CM. 190^j. - 1!<04 — > Ll^ts'lzis.-Gti. zu 200 ft. (.M. ^ od,r 5l8ar< G.i!i< Karl-vndw'Ä^s'n z, 200 st. (5'2'i. m. 180 fl, i90°,) tti»<. 2.'4 50 22^,75 Oc!'l. Dl'N.^D^,»l',,c1,'-Ocs. ^^ 410,— 412 — ^gif»clD.i»lP,!»,.-?lfl.-Ocs.^'H :>85,- il^, 6jäh. u. ^. 1857 z 5°/, 104. - - 104.5( daitt auf 10 „ dcllu 5 „ 100 — I00,5l C, M. ! usrlD^arc 5 ., 89 25 89 75 Natiuiialb. aufo. W vcvll'l^',5 „ 85^0 85 5( ^!os? (pcr Zlint) ssrtd.-AüNall für Handel u l^tN'. zu KX) fl. ü'l. W. . . , 1.'i2,70 1N2!>', Dl'n,,D«!>U'!,.-A. zn 100fl, (!21i 94 50 95 Startgcm. iDfen „ 40 „ ^. M. 36,^5 36 5(! (i^vhazy .. 40„ „ 99.- 99 5«! <3c>lm , 40 fl, l'ii W 36 75 3? 2.'> ^ ö^id N.nc Valffy zn40fl. (5M. . 35 75 36 25 > lil.ny „ 40..... 35,- 35 50 Lt, 0',!>ois „40., „ . 35,— 3550 Wiüdis.i'gräh „ 20 „ ^ . 22. - 22.50 W^ldi^in ^ 20 „ , . 20,?5 21.25» K,gllrich ^ 10 ,'.' " . 15 25 15 50 ' Tttechsel. 3 Monat,. Meld Vricft Au^liurg für 100 fl. südd. W. 103 40 103,50 , Fran'siirc a. M. d,lto 103 5)0 103.70 > Ha,i!d,l!g siir 100 Mark Vanko '»1 70 91.90 ^'üdl'» nil- 10 Ps, Sterling . 122 K. 122 25 , P.nl^ sin 100 ,>lanls . . . 48 45 48 50 (5ours der Gcldsortcn. (,^.!d War, .N. Münz' DuflUl!, 5 fl. 83 lr. 5 fl, ,^4 !1ttr ' ,'t'rnsn .... 16 „ 75 „ 16 „ 78 ^ NiN»,'!to»ad'c>r . . <» ^ '«^ ^ ») ^ c,/ > Nüss, Im.ctial, . 10 „ 2 .. 10 " 4 " > Bcrfi»>,'!l)altr . . 1 „ 82 „ 1 „ 82j" > öül'fr-'.'lqio . . 121 .. 35 ., 121 .. 65 I Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien Den 27. N^lmdtl 1«02. Effekten. Wechsel. 5°/«M.l.illiquc« 71.45 . Silber.....lüi 15 5".. Nnt -Änl. 82 65 ! koul«!» .... 122,— Val,f.ifl,ln ... 789 ,! K.k. Dukaten . 583 -llrcditalticn . . 222.— , X r emdett - Anzeiss e. Den 2«. Nov,mlier 1862. Hr. Nitlcr. v. Wraiiyc^my, G'ttsdeslher, von Karlstort. — Die Herren: Aichw.'lder. k. k. Hofratli i>, Ptiistt'll. »NW — H.ißmaun. Geschäftörfisll!d,l. uo» Wien. — Dir Heitc» : Maler. Pfarrer, nllv — Turk. Vürysrmcislcr. von Sagxrje. — Hr. ö.,czl> wi^l'. ^l'.liflini»!l. u^n Pest. — Hr. FörNtr. uo» V!'l'!„n. — Hr. Cllüizi. uc>» H^a^der^. --Hr. KcNlf« M.1Ü». P!l>>liml)cr 1l?jti'ii abwärtü wird der Zuschlag vo>, ^/, Ncukrl'uzcr bcim Verkaufe der gestempelten Brlefcouucrtt' nicht mehr ei»-gehoben und cs wcrdel» von diesem Zeitpunkte an diese (5l)uvcrte gcgcn Entlichllillg der elii» fachen bezüglichen Stempelgebühren überlassen werden. ^ Trieft am '^tt November l8ll^. Z."22'04. ^3)........ Nr. ä9U8. E b i t l. V^n dem k. k. Vszirl^linilt 5!a.iö, als Glicht, wird l'icmit l'ck.mnt ^snuiclN: Eö sei i'll'll Ansm'h,» reö Hrn. ^ranz Pelschf vl)" ^IIlc!,ii!>nft, gs,ilil M.nliiaS Vlasäii^ v<-'l' )llis»,i>«lki, wfqc» . c., i» dis llcllitwe öff^üllchl Vclstei^slii»^ dlr.rcm l.'syll'ln s^. böri^s». in, Olllüdl'l!ä)c d^r Pf^rrssüll ^lill!> Url'. Nl. 7ll vorkc'mn>tl!l>ll> Nsllütäl saniint A» > ll»s Z>>. a,rl)öv, im grrichilili» cldol'lnc» S^ay>lü^i>!vcitl)e r^» tidO fl. o>1, W . ^willigst lüir> ^>,r Vc»s»^l'!i>e oerstl l)tl> l?ie drci Fnll'llllln^tcigsapliü^lü »n>f ds» 7. Iä',> ,ill. auf r^üi 7, Fcdru.n' i>nc> cinf den 7. Mar; 18uil Vormilla^s »im 9 Ul)r in der Ainlöl.x'^s' mil t>sin 5üü!'a!,^e l'sstimml word,,,. d^>ß rie ftil;li> l'illküdr Ncalüäl lilir l',i der I,yts!» Felldietn»^ lilich unter psm Sl1)lip»l!^,verlhe an e,n MeiNbislcndei' liinl.i»qlgcl'lü wel0f. Das Schalinii^Srrotokoll. b,r Grllndl'nchsertralt und t>le ^i^tl'lllinödedin^lxsse l5»nen dli riessn» Ge> llchlr in s/tn gewöhnlichcn A«ulfr l862. Z- ^'">> (3) '^ Nr. 492,, Edikt. V^n dem k. l. BeznlHmule ^'t>as. als Gericht, wild l'icmit l'ck^nnt ycma^l-. Es sl'i ül'sr das A»s»chrl, rcs Viall'ias S'rilof von AüsülliiirN. glgsn V.iv,l,clmä ^ipoii^ Vl'n ^l> l8lil) Z. 48«:j. schiütn^u 3l fi. 28»/z lr. 5st, W. ^. 5.0.. i„ cie cll'küli'^e ö'ffcinliche VliNsiger,,,,^ dcr. dlm L.y' lern ^cl'miglli, iin Grliüdl'ilche sts G»tes Ntl,l,al>fnfsl5 «u!> Ult'. Nr. -i^ um'kmüli'eüdln Re.i!i,äl sammt )>„. lind >qll,ör. im ,^richll>ch ell'ol'sne» Lchähnu^öwerihs von '430 ft. ö. W.. gewilligt und znr Porimhme dn-scwcn d!c drei Fslll'ielnliss«ll,iisat)l»!^n anf ktn 20. Dc;sml'ls <8(l2. mf den 2«. Frl'lmir l.^«3. jsl'lSm.il Voriniliag^ um N Uhr i» dlr Amt^k.in,;lci mit dcm Anhange d,stimmt wolden. daß die fcllzilbilicnre Realiiat uur bei dcr Icßtln Fell. Iiielun^ auch nnlcr dcm EchaßliiigSwerlhe au den Mlist-^'ictendru hiutaugegelieu werde. « DaS Schäßnn^öprotololl, d,r Grnndlilichotxtrakt s und die Llzltatil)l!ül.'cdinguisse lönnen l»ei diesriu G<> richte in den gewöhnlichen Amlöslnnden eina/seyen wtlden. Fl. k. Vezilttamt l.'aas. als Celicht, am 7. Okllcher l«l)2. Z. 22U6. ^3) Nr. ^!02. Edikt. Mit Vezu», auf d.'S Edikt vom l3. März !8l>0, Z. NI2. wird diemit erinnerl. raü znr Vornaliml dci! clüstwcileu sistillil, 3 TeimüieS zur s^slntivlu Fsül'lc-tuug der. dem Tdomaö Panlm uoi> Ärüschzhe gthöri^n. 880 fi. CM. <'. ». «. a^ch"ßtcn Realität Url,. Nr. "^zz« " lilte Tags^piü'il anf den 13. Jänner 18U3 früh lim 9 Udr kiltamlö mil d'M an^e^rdnel luorden. das ?<<-Nsaliläl dabei üöil)igsl>faUe auch uxtrr dem Schäpnngs' werlhc ueräuörrl werden wird, K l. Veziilöaml ^,'aas. als Gericht, am l^. Oktcl.lr i662. Z. 22U7, ^l) N>. illill. Edikt. Vo» dem l. l. Bezirköamle ^'^u«. al>3 Geiicht. imid liieont l,'tleii von Schm^'lta. ^egen '^las Mramor l'o» Pl'c'^la, wc^eii ans dem lltthlile t>do. 6. Anglist 186l,Z 3.'i«l) fchüldi^lli 3.') fi. öst. W. c. ». <.'., in die erl-luliuc öfftnüiä'l- Vilstl!.rtlnnl, d,r. dcm ^sßlerel» gel'öli^n. im Oiiinddnche dcr Hl-rrsch.is! Kchül-el'sr^ ^uli Url', Nr. 137 oorkomnuiioen Ncaliläl samml ^l„ » und Zll-^t'ör. I»' gerichillch eihodencn Schäl)»n^Swertl,s Vl,'!, 492 ft, 80 kr. ö. W . a/willi,it nnc» ^ir Vc'r»al)mc der» f.Il'c» die lreknüvell Feill'illnnMa^s.iynn^n alls de» 10. Iannsl. anf re» l0. Fll'lliar nnd anf M, N), Mar;" 1863, jedesmal Vormiüaa.s um 9 Ul'r >» der 'A',»5lanz!ei mil rem A»l'an^e l»csl!»'mt worden, paß c>,c ,'lilz»l,istende Nealilät »ur l>ei der »syien Fcill'ie. illo^ auch lüüll dem Sd'äßnngswlrthc an tru Meisj-. l'ietcndsn l'üUan.ieall'sN N'lrt'e. Das Lcha^nng^protololl. rer Gln,'dl'uä,sexlraki nnd dit^izuatwusdeoiu^usst l^ü'cn l'si dirscm Gll'chli 11, de„ ^swöhnlichsu Aml^stnnden li.'^scde,, nicr^». N. k. Vczirl.'amt V.wS. als Gericht, am l7. OkiolKl 1862. Z.2296. (3) ".......^ Nr. 3Uttl, E d ' l t. Von dem k k Vczirksamte Tschernembl. als Gerichl, w.rd der nuwisieoo wo l.esindllchl Georg Hchllsler Dinier uon Alttnmarll l'lermtt ellnüert: Es habe Georg Hch»lw ^n. von 'Alt,»markt. >vi0lr deofelbe» die Klage anf ZaI'Inng fchuldigcr 4 ft. >ul, ln-»c«. 29. Angnft l. I.. Z 300 l. h,eramls ein. gedacht, woiuber^il summ^lifche,» Veidandlang die Tags.'yniig ai.f den 2. De^eml'lr >. I.. srnl) 9 Uhr mit dem ylndana/ des §- l3 dcs alicrh. Pallins ^om l8. Ollol'cr 1845 augcordn.t. und dem Gcklaglen wegen seines lü'l'ekannleN A'-fcnlhallss Iodann Mik^llt) von Menluaill. als (.'uil'lcl' ^l «c.lum anf seine Gcfayr lind Kosten l'tNcM wnlde. Tlsi,u wird dnscll'e z" dcm E»dc ^crslä". ^iqc!. dab cr allenfalls zu rechtcr Zm s.ü'sl zi, s», schcincn. over sich cii.eu au^'n Sachwallcr zu l'l< inllcn u"d anl'er namhaft z» ma^cn dal'e. widri. gcnö rilsc Ncchlssachc mit dlm anfgcslclllen Kurator oerhandcl! werdcil wird. K. l. Bezirksamt Tsmcineml'l als Glllchl. am ^28. A^uft^i^________^____ Kalender für R»O3. Vorrätyig bei /. l-. ^/<»,',««cy, W>A l m a- nach. mii großer Prämie in F a r li e n 0 r n ct. Wir». 84 kr. Krippeukalendev. TZir»."(1kr. Abbe, Kalcui'cr fnr o'st'lr. ^aiw- n»d ^orstwirll'e. Willcnlisrg. gel», l fi. 40 sr. öuach Lustiger. Wien «0 kr. Mephisto, l'unwlistisch'satyrischcr Kalender. Wien. !iti kr. Notizkalender fiir Inristeü. Vo» Raudnip und Ia.ua;. Wien. gel', I fi. ll0 kr. )toti;kaleuder fnr die clegaute Welt. feil» geb. 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