H^n. Samstag, 21. September 1895. Jahrgang 114. Macher Zeitung. ''Il^ n, u ^."s»-M,, Pust verse »dung: ganzjährig si, 15, halbjährig st. ? 50, Im Comptoir: "'" ^üjflüio s' l^"« si 5 5.0, Fi!r die ZuMnug ins Hau« aanzjährig st, i, — InsertlonSgebür: Mr "'« i» 4 Zeilen 25 ll,, größere per Zeile L lr,; bei üstern» Wiederholuiige» per Zeile 3 tr. Die «Laib. Zelt,» erscheint täglich, mit Ausnahme der Von»' und Feiertage, Die Nbmlnlftratlon befindet stch Cougressplah Nr, 2, die Mebactlon Äahnhofgasse Nr. 15. Sprechstunden der Redaction von « b<« 11 Uhr vormittag«. Unsranlierte «riefe werden nicht angenommen, Manuscrlpte nicht zurückgestellt. ^ Amtlicher Theil. ^MsU"t) l. Apostolische Majestät haben mit vom 13. September d.I. dem des Kreisgerichtes in Brüx Adal- 5 blei^ ^ anlässlich der erbetenen Versetzung in Halter ." Ruhestand taxfrei den Titel 'und ill verleis, ""^ Oberlandesgerichtsrathes allergnädigst ^n geruht. Krall m.,).' ^iene/^!lnister des Innern hat im Stande der ^"t>z wi/!iel-Direction die Polizei - Obercommissäre ^^olil^.^' Karl Cserner und Josef Blaha rathen ernannt. Mäie"^'"ister des Innern hat die Bezirks Compel ,. ^'"uch Edlen von Cron und Josef iu Legierung«-Secretären in Krain ernannt. ^""richt ^?" des Ministeriums für Cultus und ? ^laaenl' . "^" Director der Lchrer-Bildungsanstalt ^H" Rudolf Elhart zum Director der "°ungsanstalt in Krems ernannt. Äpecti!n«"er des Ackerbauministeriums hat die Forst-^'ter ^"mmissäre Josef Remolt, Johann ^°tstco^.7. W °' ^ ^h und Heinrich Friedl zu ""un'ssaren ernannt. ^tttio^'«? bes Ackerbauministeriums hat die Forst- Uner l l"""e" Eugen Mahr und Eduard °u Forst-Insvections-Commissären ernannt. ^3^ das ^N"^ ^^' wurde in der k. l. Hof. und Staats-^?^eil. ^^j. S^ ^,^ lroatischeu, das I.XVII. Stück der ^lle^ l.X,x>..,. ^ll>. Stück der polnischen nnd lroatischen ^ "ligeu.^,. "" ^r böhmische» Ausgabe des Reichsa/setz. ^^^»^«ril und versendet. Mchtamtttcher Hheil. di, Ueber ^ ^'^ armenilche Frage. '^rksse.." ^"^ ^ armenischen Frage schreibt ,p^tn,el,zc^ die letzten Nachrichten über den Stand H.Md la» "l°se "^ ünmer einigermaßen wider-llkt, ^digli"'"'' s° lcheint es doch so weit zu einer 3'""en a?» der Türkei mit den Mächten des so-^ ^e Cn., Elchen Dreibundes zu kommen, dass d'd. bald a"s?.!ung aussprechen kann: diese Frage !^tisch ulyoren. Gegenstand des internationalen Und das ist namentlich vom Standpunkte Oesterreich.Ungarns die Hauptsache. Außer dem humanitären Interesse: es möge das Los der Armenier verbessert und gegen die Gewaltthaten ^' der Kurden sichergestellt werden — könnten wir noch, höchstens den Wunsch hegen, dass die Wirkungen der-armenischen Angelegenheiten localisiert werden, damit' sich nicht das revolutionäre Contagium auf andere Gebiete der Türkei übertrage und nicht unvorhergesehene^ Weiterungen der Orientfrage in ihrer Gesammtheit ein-, treten. Durch die Nachgiebigkeit der Pforte, nämlich, durch das principielle Betreten der administrativen Reformaction, wird vorläufig die armenische Frage auf ^ detaillierte Pourparlers zwischen der Pforte und den^ drei Botschaftern beschränkt. Die Botschafter Englands, Russlands und Frankreichs werden wohl ihr Kreuz ^ mit der ausweichenden Kismetpolitik der ottomanischen Staatsmänner haben; die Diplomaten werden ihnen^ gewissermaßen mit glühenden Zangen eine Concession nach der anderen entreißen müssen, bis der größte Theil des Mai-Memorandums wenigstens in den Prin- ^ cipien durchgesetzt sein wird. Dann kommt freilich erst die praktische Durchführung des in Constantinopel Vereinbarten — und man sieht, dass die Armenier und ihre Beschützer sich noch mit ausgiebiger Geduld zu ^ wappnen haben. l Die Zugeständnisse der Pforte beziehen sich zuerst ^ auf die sogenannte Controlscommission, das heißt, es wurde schließlich vereinbart, dass dieselbe aus drei Mahomedanern und drei Christen zu bestehen hätte.' Ein Irade' des Sultans ist diesbezüglich bereits erfolgt und man kann daher diesen wichtigen Punkt als er-^ ledigt ansehen. Was die Einrichtung der Administration ^ in Armenien selbst betrifft, so hat die Pforte wohl zu- ^ gestanden, dass Mahomeduner und Christen nach der Relation der beiden Confessionen zu den unteren Be-! amtenstellen berufen werden dürfen. Dagegen will sie die Stellen der Generalgouverneure (Valis) und Vice-,^ gouverneure (Mutesarifs) nur mit Mahomedanern be-, setzen lassen, wogegen das Botschafter-Memorandums vom 11. Mai d. I. fordert, dass jedenfalls einer der^ beiden Gouverneure Christ sein müsse. Die Zulassung, von Christen bei der Localgendarmerie hat die Pforte^ gleichfalls zugestanden und ebenfo hat sie ihren Wider- > stand gegen den directen Verkehr der Mitglieder der^ Urberwachlings-Commission in Constantinopel mit den! dortigen Botschaftern der Mächte aufgegeben. Von einschneidender praktischer Wichtigkeit sind auch die Zugeständnisse, betreffend die Wahl der Gemeindevorstände (Mudire) und die Einrichtung der ländlichen Polizei. Es können nämlich auch Christen Mudire und Polizei-Organe werden, d. h. im ersteren Falle gelangen sie zu einer ihnen bisher unbekannten administrativen Macht und im zweiten Falle wird das alte Gebot, dass nur Mahomedaner Waffen tragen dürfen, durchbrochen. Im Vilajet von Monastir, also in Macedonien, hat einer der letzteren Gouverneure mit einer solchen Organisation der ländlichen Polizei Versuche gemacht, die sich vortrefflich bewährt haben. Es hat dabei nicht nur die Autorität des ottomanischen Staatcs nicht gelitten, es ist vielmehr dadurch das Räuberunwesen einige Zeit hindurch bedeutend eingeschränkt worden. Freilich, in dem Augenblicke, da Rifat Pafcha Monastir verließ, gieng bei seinen Nachfolgern die ländliche Polizei voll-kommen ein — und man weiß, wie es dermalen in Macedonien aussieht. Wir gedenken aller dieser Details nur aus dem Grunde, um den Nachweis zu liefern, dass die Einführung administrativer Reformen in der europäischen wie in der asiatischen Türkei möglich sei, ohne dass deshalb die Autorität oder Existenz des osmanischen Staatsw.'sens gefährdet würde. Im Gegentheil; die bisherigen Einrichtungen haben sich ja als durchaus unhaltbar erwiesen und sie haben der tülkischen Herrschaft — ganz abgesehen von allen Aufständen — unendlich gefchadet. Und deshalb muss eine neue Ordnung der Dinge versucht werden, so wenig das den unverbesserlichen Alttürken in Stambul behagen mag. Auch in den anderen europäischen Staatswesen sind ja im Laufe dieses Jahrhunderts radicale Reformen eingeführt worden, und diese Staaten befinden sich heute weit besser als vor hundert Jahren. Sie blühen und gedeihen in cultureller wie in wirtschaftlicher Hinsicht — nur die Türkei hat es versucht, so lange als möglich jedem Fortschritt, namentlich aber der gedeihlichen Entwicklung der christlichen Völker, mit halsstarriger Negation entgegenzutreten. Und was nun in Armenien nach und nach werden soll, das könnte viel leichter und mit ungleich wohlthätigerer Wirkung in den europäischen Provinzen der Türkei versucht werden. Mr Berliner Vertrag hat das orga< nische Statut von Kreta (1868) und jenes von l)st-rumelien als Vorbilder hingestellt, und es bedürfte nur eines herzhaften Entschlusses, den Anfang mit Einrichtungen zu macheu, die gar nicht neu sind und die sich selbst in ihrer stückweisen Anwendung bereits bewährt haben. Man sagt ja dem heutigen Großvezier nach, dass er aus Erkenntnis und persönlicher Erfahrung ein Freund der Reformen sei, und wenn schon die Bemühungen des armenischen Dreibundes im Mdiz-Kiosk nicht sehr beliebt sind, so sollte man dort wenigstens den guten und interesselosen Rathschlägen der Botschafter Oesterreich-Ungarns und Deutschlands einiges Jemlleton. schwarze Kater. l-p'sodc aus dem dentsch - französischen Kriege 3t« ^ir sah VonH. P.«. deiUes Ul^nim Garten des Landhaufes meines h ?r vo,. Z",egskameraden, des Doctors M, in ^ter Genw^ ' ^' ^ ^ ^°" ^""^ ""^ <3Ü^ern)llrl/"" ausgegangen und wurde erst ^U' begann" c>""ter ^m Zeichen des 1870er ^n Naltend. A"" M., eine ebenso liebenswürdige ^Ich, -"ei« A^ """e; man hört und liest jetzt nur blich, ». "'^ nur blutige Scenen: er ?^ c>.« Ueu ^"'"en Episoden, die den Krieger mit ^.."llgt. h^s etwas versöhnen; und er ist so ^ "n zu sein, trotz seims blutigen Be- «O, bitte, erzählen Sie mir eine heitere Geschichte, Herr L. — oder vielmehr, da wir in der Kriegserinnerung leben — Herr Lieutenant der Reserve.» «Zu Befehl, gnädige Frau,» erwiderte ich, militärisch salutierend. «Die denkwürdige Schlacht von Sedan war geschlagen, Frankreichs Wehrkraft, auf lange Zeit wenigstens, gebrochen. Leichtere Verwundete und Kranke, die zur Zeit nicht wohl felddienstfähig waren, wurden besonders zum Transport der vielen Tausende von Gefangenen nach Deutschland verwandt. Darunter befand auch ich mich und kam mit einem solchen Commando bis nach Ostpreußen. Der Streifschuss am Arm machte mir nicht sonderliche Beschweiden. Nach Ueberlieferung der Gefangenen zum Ersatzbataillon zurückgekehrt, war die Wunde geheilt und mein größter Wunsch war, recht bald wieder bei meiner Compagnie zu sein. Von demselben Wunsche waren die meisten Reconvalescenten beseelt, und schon nach wmigen Tagen ward uns die freudige Nachricht, dass ein Transport solcher wiederhergestellter Krieger nach Frankreich zurückkehren sollte. Der Morgen des Ausmarsches bot ein buntes Bild; Preußen, Baiern, Hessen, Sachsen, Mecklenburger, kurzum Soldaten aller deutschen Gauen, alle begierig, noch einmal gegen den Erbfeind zu ziehen — ein erhebender Moment für ein wahrhaft deutsch schlagendes Öer^ ^ «Wir fuhren mit der Bahn bis Mitry; hier löste sich das Commando in vcrschiedme Gruppen auf, um ihre Regimenter aufzusuchen, die theils um Paris lagen, theils hin und her marschierten, um die Cer-nierung von Paris im Kampfe gegen die zahlreichen Franctireurs zu erleichtern. Wir waren etwa achtzig Mann vom Xten Regiment, unter Führung eines braven Officiers, der noch an den Folgen feiner schweren Verwundung in der Schlacht von Gravelotte zu leiden hatte. So gelangten wir am Abend nach einem langen Marsche in ein großes Dorf, das recht behaglich aussah. Mit noch zwei Kameraden, Stark und Lehr, bezog ich Quartier in einem einstöckigen Hause. Die Einwohner waren zwar mürrisch, befriedigten aber unsere bescheidenen Wünsche nach Feuer und Wasser bereitwilligst; wir kochten nämlich selbst, denn man konnte den fanatischen Franzosen nicht trauen. «Bei Zeiten bestiegen wir die Bel-Etage, d. h. den Bodenraum, um zu schlafen, und, da unser Haus etwas vereinzelt lag, schliefen wir mit dem geladenen Gewehr im Arm. Stark und Lehr waren bereits entschlummert, ich aber lag noch wach und dachte an die Lieben daheim, dachte an die baldige Rückkehr, die leider noch lange, lange nicht erfolgen sollte — dachte auch darau, dass ich vielleicht nie wieder zurückkehren könnte — und Wehmuth schlich mir ins Herz hinein. Da fallen meine Augen Plötzlich auf ein kreuzartiges Luftloch in der Wand — ich starre hin — zwei wie feurige Kohlen glimmende Punkte stieren auf mich, es ist kein Zweifel: das sind die Augen eines wilden Turkos (wie sie die an der Spitze der Civilisation marschierende Laibacher Zeitung Nr. 217. . 1880 21. Sevlember 1^ Zutrauen schenken, nämlich aus der Initiative des Sultans und der Pforte im ganzen Reiche die Reform-Action beginnen, bevor man durch die Ereignisse und das Drängen einzelner Großmächte dazu gezwungen wird. Politische Ueberficht. « aibach, 20. September. Nach einer Meldung ausBozen wurde für das durch den Rücktritt des Freiherrn v. Widmann erledigte Reichsrathsmandat des tirolischen Städtewahl' bezirles Bozen-Meran-Glurns und der Handelskammer von Bozen vom deutsch»forlschrittlichen Wahlcomite' der Präsident der Handelskammer in Vozen Herr Paul Welponer als Candidat aufgestellt. In der vorgestrigen Sitzung derReichenberger Handelskammer, in welcher die Abgeordneten Schwab und Bohaty ihren Rechenschaftsbericht erstatteten, nahm auch Herrenhausmitglied Freiherr von Leitenberger das Wort. Er sprach die Ueberzeugung aus, dass die Linke, wenn auch nicht zu großer Machtstellung gelangen werde, doch der Zukunft mit ziemlicher Ruhe entgegensehen könne. «Mein Empfinden», sagte Freiherr v. Leitenberger, «lässt es mir wahrscheinlich erscheinen, dass die Männer der neuen Regierung, besonders der Mann. welcher an der Spitze derselben stehen soll, obgleich er nicht zu unserer Nationalität gehurt, von echt österreichischem Geiste beseelt ist, und ich hege die Erwartung, dass dieser Wann von liberalen und freiheitlichen Ansichten durchdrungen ist.» Der «Pester Lloyd» berichtet: «Die Schlussrechnungen der Eisernen-Th or-Regulieruug für das Jahr 1894 wurden durch den Staatsrechnungshof überprüft und werden sammt der hierauf bezüglichen Motivierung des Handelsministers gleichzeitig mit den Staatsschlussrechnungen pro 1894 dem Reichstage unterbreitet werden.» «Figaro» hebt die politische Bedeutung der Anwesenheit des Fürsten Lob a now bei der großen Truppenschau in Mire court hervor. Das Blatt sagt, der russische Minister sei ofsiciell hiezu eingeladen worden und habe auch osficiell die Einladung angenommen. Es sei von nun an unmöglich, das Bestehen einer Entente, eines Einvernehmens oder einer Allianz zwischen Frankreich und Russlaud zu läugnen. Wie immer man auch dieses Verhältnis benennen mag, hat dasselbe friedliche Interessen zu allgemeinen Gunsten zum Ziele und verfolgt nicht die Interessen eines von einzelnen zum Vortheile ihrer Politik beanspruchten Friedens. Die weiße Mütze des Generals Dragomirow an der Seite des Federhutes des Generals Saussier werde selbst den Verstocktesten belehren, dass eine politische Verschiebung in Europa vor sich gegangen sei, und der schwarze Rock des Fürsten Lobauow auf der officirllen Tribüne werde den Ungläubigsten überzeugen, dass diese Aenderung geschichtlich verzeichnet sei. Der Herzog von Devonshire hielt vorgestern zu Derby vor der Conferenz der Armenpfleger eine Rede, worin er nach einem Hinweise auf die mit Chamberlains Altersversicherungs - Plane verknüpften großen Schwierigleiten betonte, das gegenwärtige Armenpflegesystem werde noch für lange Zeit beibehalten werden müssen. Die Regierung werde sich iudes bemühen, einen praktischen Altersversicherungs-plan ausfindig zu machen. Inzwischen bedürfe die gegenwärtige Armenpflege einer durchgreifenden Reform. Wie man der «Pol. Corr.» aus Belgrad meldet, werde in liberalen Kreisen versichert, dass die im radicalen Lager ventilierte Combination, betreffend bte Fusion dleser Parte, nut der liberalen keme Aussicht habe, in absehbarer Zeit realisiert zu werden. Die gegenwärtige Leitung der liberalen Partei sei entschieden abgeneigt, dieser Combination näher zu treten. Dcs weiteren wird ebendorther gemeldet, dass in uuter-richteten Kreisen über einen, von einigen Blättern signalisierten Besuch des Großfürsten Wladimir am königlich serbischen Hofe nichts bekannt sei. Wie man aus Sofia meldet, wurde das zehnjährige Fest der Vereinigung der beiden Bulgarien dort nicht gefeiert. Viele Reserve Ofsiciere und frühere Soldaten beschwerten sich bei General Nitolajew und bei Stransky darüber, dass die Regierung nicht gestattet habe, den zehnjährigen Gedenktag zu feiern. Nllo-lajew und Stransky erhlelten außergewöhnlich vill°? „ gend. Drei Arbeiter fielen mit hinunter, einer vo" ^ blieb sofort todt, er befand sich unter der M^' ^ wurden so schwer verletzt, dass ihr Leben in GcM ^, Vier andere Urwiter wurden ebenfalls verletzt, tM niger gefährlich. ,» <,„ — (Ulfred Marchandf) In P"'s '' ^. 18. d. M. der Schriftsteller Alfred Marchand '" °,^ bensjahre gestorben. Sein Hauptwerk über die y ,,. Dichter Oesterreichs war von der Pariser AladeM'e ^ ,. gekrönt worden. Marchand hat sich um die « ^ machung fremder Literaturen in Frankreich s"p dienste erworben. ^ .^ze» - (Moderne Robinsone.) Aus M""^ wird der «Frankfurter Zeitung» geschrieben: " .^ Nordlüste Hollands liegt eine lleine Insel Namen« ^, Holm, die nur zwei Einwohner zählt. Mit Aus>M", ^ Wildstande« und der Vögel findet man näml'ch ° / ^ Insel leine anderen lebenden Wesen als bie i" ^ wohner, die als Ehepaar fern vom Getümmel der u Welt ihr einsames Leben hier führen. <>,hle - (Die olympischen Spiele »" ^ ,iil 1896.) Man schreibt aus Athen: Die Vorarv " ^ die vom 5. bis zum 15. April 1396 in der g^".^ Hauptstadt stattfindenden olympischen Spiele "hn" ^l" günstigen Verlauf. Zu denselben werden aus allen ^ ^ Europa's Theilnehmer erwartet, welche in ei"" ^ lampf in den verschiedenen Sportsgaltungen "! -M" eintreten werden. Dank der Bereitwilligkeit der rum ^ Classen Griechenlands ist auch die finanzielle Ve ^ Unternehmens bereits gesichert. Von allen Selte" ^t große und lleine Gaben ein; der in Alcxandrlen ^ Herr Aoeroff stellte dem Unternehmen eine S""" ^ U00.000 Drachmen zur Verfügung, die für de" ^, aufbau des Panalhenäischen Stadion verwendet ,^ Die Regierung versprach ebenfalls ihre morally ^ stützung und ward durch die Ausgabe einer ^^^ Erinnerungsbriefmlltlen in den Stand gesetzt, ^ ^l z" nehmen auch materiell zu helfen, ol)!le das ^ ^^ belasten. So beläuft sich die bisher gesammelte ^ auf mehr als eine Million Drachmen. Den ^ ^i^ der Feste werden die athletischen Kämpfe «w ^i bilden. Das Stadion wird auf Grund des """ ^f von Herodes Alticus restauriert, es erhält ^ ^l, ^ Marmorbelleidung aus pentelischem weißen M" ^^,, Arbeiten schreiten rüstig vorwärts; bei densclve" ^ >„ interessante Reste des antiken Baues zutage S^^Kg natürlich intact gelassen werden. Die mit der Vea""^ ^ der Arbeiten beauftragte Specialcommisslon w ^ gl/ heimischen und fremden Archäologen und Arn)' ^ P" bildet; unter anderen befinden sich in derselve" ^e". rectoren aller fremden archäologischen Schulen (oe^ ^< französischen, englischen, amerikanischen) in ">Y . u< Prinz Constantin hat sich an die Spitze des ga^ ^,M« nehmens gestellt und die Prinzen Georg un ^ nehmen als Vorsitzende zweier SpccialcomM" M regsten Antheil an der Veranstaltung. ,^ mor^ mehrere auswärtige Regierungen derselben '^«^g ?H Unterstützung. Man glaubt daher sich ber s°'',^vc^" geben zu dürfen, dass dieser erste Wicderbclr» ^c'" der altderühmten olympifchen Spiele von 6r, ^ sein werde. . ai.wuoll "",. -(Ein schneller Zug) ^ ^>< gemeldet: Ein E.senbahnzug legte °"f°e^ge Eentraleifcnbahn die 436 '/, englifche MM^ ^,^M Strecke von Ncwyorl nach «Lrrranäo n.^iun» uns aufgetischt hatte) — hier ist Verrath im Spiel; zum Uebersluss höre ich uuten auf dem Flur noch ein Gestufter von mehreren Stimmen. Aha! eine Verschwörung gegen unser Leben! Ganz leise wecke ich meine Kameraden und mache sie mit der Situation vertraut. Wir kleiden uns geräuschlos an, nehmen unsere Gewehre zur Hand, Lehr besetzt die Treppe, Stark bewacht die noch immer glühenden Augen, während ich, der französischen Sprache mächtig, zu den Verschwörern herabstieg. Mit der Waffe in der Hand trete ich unter sie — es waren ihrer fünf — nach der Ursache ihrer Zusammenrottung fragend. Da hörte ich zu meiner größten Ueberraschung, dass sie beriethen, wie sie sich einem Ueberfall in der Nacht unserseits gegenüber zu verhalten hätten! Tableau! «Die Leute hatten erst seit zwei Tagen deutsche Soldaten gesehen und hielten uns natürlich für Barbaren, wie ihnen das wohl von Jugend auf eingetrichtert sein mag. Ich war etwas beschämt über meine, wenn auch immerhin gerechtfertigte Besorgnis, denn der Soldat soll nicht nur tapfer, er soll auch klug und weife fein. Fälle von Verrath in ähnlicher Situation waren eben im Feldzug schon vorgekommen. Ich erklärte mich lächelnd beruhigt. Aber — die «glühenden Augeu» l Glücklicherweise 1 ragte ich die Leute danach nicht, sonst hätte ich nnch chnen gegenüber schrecklich blamiert. Auf der Treppe U «,!? """'Uch 5chon das schallende Gelächter Lehrs. der mir entgegenlam und sich hämisch nach dem Um fange der Verschwörung unten erkundigte. Ich war etwas ärgerlich darüber, musste aber doch herzlich mitlachen, als Stark seinerseits mir nun berichtete, dass die feurigen Turlosaugen einem mächtigen schwarzen — Kater angehörten, der bei dem mittlerweile entstandenen Geräusch soeben aus dem Loche entschwunden ei, grässlich miauend, als wollte er seinen Unwillen über das unerwartete Eindringen in seinen nächtlichen Wirkungskreis ausdrücken. Er hat wohl recht, wenn er unguädig war, denn wir hatten ihn gewiss um mehrere sette Mäusebraten gebracht. «An Schlaf dachten wir bei unserer überaus heiteren Stimmuug nicht, und da wir anderen Tages erst um 1l) Uhr ausrücken sollten, so beschlossen wir, zu den vermeintlichen Verschwörern hinabzugehen, um sie unserer friedlichen Gesinnungen zu versichern. Die Leute waren fcheinbar arm, daher luden wir sie zu einigen ttoutsillk» 6s vin, welche wir commandierten, ein und waren noch lange Zeit recht vergnügt zusammen. Ich wette, die Franzosen haben einen ganz anderen Begriff von den mauäit» ^ru««i6n« gekriegt. Sie staunten uns an wie Wunderthiere und waren recht dankbar für unsere Gastfreundschaft in ihrem Haufe. «Oben in unferem «Schlafsaal» vergieng auch noch eine halbe Stunde, ehe wir in Morpheus' Arme sielen. Was haben wir da gelacht! Wir gaben uns da» Wort, die drollige Geschichte für uns zu beHallen, aus Besorgnis, sie könnte unseren Kam" ^M l lassung geben, uns zu Häuseln, wie es ve gerne geschieht. s.inMa<" a^ «Nun aber 25 Jahre darüber hlNW ^ch a" ist es wohl kein Unrecht, wenn »H >' . ^l geplaudert habe.» _ n c "^^s ^^ Gebäude niedergebrannt; der Röchln« ^ bedeutend; mehr als 40 Familien sind Vm- und Provinzial-Nachrichten. . Die kommende Theatersaison. '«lnpei ,?" Pflegestätte der Kunst, im schönen Musen-^tttion«? ^ ^ '" °^" ^" und Enden. In den ^bellet V^" beider Unternehmungen ward emsig Gnllich. "" "" umfangreiches Saison-Programm ver-^ enll« .^ches. wenn es ganz ausgeführt wird, siir ^blicum !^ personale anstrengende Arbeit, für das Elchen W^en ernste Anregung, vornehmen künst-^cht ft i?^ "'^ Weiterung in schwerer Menge in ^" z°hlre'^"^" !^""' ^" Classilern. wird unter all l»tz zefa«t?" Novitäten der gebürende Rang eingeräumt, i« lvltden Repertoire verspricht ungemein abwechselnd "^lgen ,j,' "an wird heute «ein rosenroth Panier», N ? Banner tieffchwarzer Seide» schwingen. He'le d -^" an dieser Stelle in so ausführlicher ">>l denen ?^" Theaterverhältnisse, die Schwierigkeiten, herholt ^ Unternehmungen zu kämpfen haben, '^en «. "^lterl, dass wir füglich darauf verzichten "°!h thu» ^'^ ^"^ dieses Thema zurückzukommen. Was ?"n k°n ^ Publicum verlangt, was die Kritil Mnen,.." und muss, wissen heute die Leiter beider >" dahin ^"""' '^ Hauptstreben wirb auch künftigst Effect ^'^et lein müssen, zu erreichen, dass nicht Charn,^ einzelnen schauspielerischen Leistung, sondern ^MsH ""msUsche des ganzen Werkes zu reinem, un- ^ >n 3l/if. ^^ulle gelange und dazu gehört vor allem n^lnten w ""^ Glied marschieren, die Disciplin des ?Merz ^rfonales, das Unterordnen jedes einzelnen ^blln«' b°s Zurückdrängen eigsnniltziger Sander- HanH ^? ^°^e des Ganzen. ^! we N^ ?""llige Vorbedingungen lassen die Hoffnung ^is^?, jungen und ein gutes Ensemble zu. Die ,'"zl und ? , " .^" lhre Kiinstlerschar entsprechend er- ^'e erst? ^ ^ geraumer Zeit Proben, wird daher ^ Treffs ^^l mit einem wohlvorbereiteten Spielplan M"e. der ^^"' Aehnliches gilt von der deutschen L>°be?s Gesellschaft gegenwärtig in Abbazia die ?^le °e,leht und ebenfalls mit einem eingespielten l"witd bereitet ^'^ ^'^" '" ^"^^ ^' ' ^"e» ^."egiebegabung werden die Berufenen beider d ^'^lia °em abwechslungsreichen Splelplan glänzend d,? ^°en ^." und möglichst abgerundeten Enfemble-"^ ^°n K ^" heuer jene Wanderfahrten, die in der oll ^hr im'^" ^°" s° unheilvollem Einflüsse waren, »I..^reinen ?^e. Es wird sich daher voraussichtlich zu '° ^ailnn ^"u!"er. Publicum und das schöne Haus, kalten ö" einer an künstlerischen Genüssen reichen sl°« ^'b°r n . ""^ allerdings nicht verhehlen, dass die »>l5 " Iabs "^"""aen im Vergleiche zu den ver-^" lie «s. ^ "gleich schwieriger sich gestalten dürfte. ^?^phe ,? ""er den Nachwehen der großen der ""He , " ^llten. d. h. wenn die herrschenden ^ ^lsteliu'"" ungünstigen Einfluss auf den Besuch °l>i.^ dez 3" ausüben würden. An dem regen !«>n '" ^r low ^" Stammpublicums ist allerdings «Xle^° °st bew?!"" ^°ison nicht zu zweifeln, es wird "Kl ."che ^.? "Kunstsinn, seine Opfersreudigleit der M, ^'sen ^ ungeachtet aller Widerwärtigkeiten auch ^> zu zn^,^ befolge Getreuer wird aber von Vor-M' ""gcn - g "achsen. wenn sorgfältig gewählte Ut ^ünsu "" schnell wechselndes Repertoire und ^„s^lnein ^ ,°le "^hige Anziehungskraft ausüben. 'Rillen ^"'"esse wird sich das Publicum seineren hil,,'^ fein ?seben und umso dankbarer dem Kunst-^!ez ' °hne 9? °^"^ Rücksicht auf ungünstige Verend «j^! "^slcht auf pccuniären Erfolg wirklich ^> C?e ^"es bietet. ^gli^'"^ ^vfesn ^"^" 'st '"I»"« gewiss; gelingt es ^ ^ ^rovin" °" Theater auf die Höhe einer vor-ki ^^'"'len 9?" zu heben, so wird die Zukunft ix , °°^ fein f^?." bringen. Sache des Publicums wird k hz^blih,,', "nmerlsche Bestrebungen mit allen Kräften . Q°"' s°ndp/« "lorderlichen Falles nicht nur Opfer !°H ^°n die c>" °^. Op!« zu bringen. ^ lls. ^»veis s,°^"licitation am kommmden Montage ^lchp ^lasch ^Mr erbringen. Vielleicht erleben wir ^b^Zukunl/^ °^" Pessimisten zum Trotze, !^y,s, ^en t,'- ^s Laibacher Theaters in den düstersten !>u? Intern c licht «ud das Mifstrauen dem ^li^ "" die 5 , ^ ^" Kunst weicht, und die Er-^'ssr ^ Inter: " angenehmen Abende, die man im ^hle> ""en u^ schmucken Kunsttempels genossen, ^ey ' 'A G""° Schrullen verscheucht, die, künstlich ""°e genommen gar leine Berechtigung Die Vorstellungen sollen am 29. d. M. beginnen. Welches Unternehmen den Anfang macht, ist heute noch nicht bestimmt. Bei dieser Gelegenheit sei neuerlich auf die wiederholt angeregte Schaffung eines Durchganges in der Mitte des Parquets hingewiesen. Das Theater, die Besucher und die Unternehmungen würden unendlich dadurch gewinnen, denn zahlreiche Besucher wollen auf leinen Fall einen Mittelsih einnehmen, auf dem sie während der ganzen Vorstellung eingepfercht verharren müssen. Wenn nur halbwegs möglich, sollte ein Mittelgang, insbesondere bei den dermaligen Verhältnissen, hergestellt werben. Große Kosten kämen ja dabei nicht in Frage, und wenn eine Reihe Sitze entfiele, wäre der Schade keineswegs so empfindlich, wie das Leerbleiben der mittleren Sitze. ^. — (K. l. Gendarmerie.) In Betreff des Anspruches der l. l. Gcndarmeric-Organe auf Zehrungskoften bei auswärtigen Dienstesverrichtungen, bei denen bisher die Zeitdauer von über 24 Stunden vorgezeichnet ist, wurde bestimmt, dass von nun an für Dienftes-verrichtungen, bei denen nach den bestehmden Grundsätzen (abgesehen von der Zeitdauer) der Anfpruch auf Zehrungs-losten zugestanden ist, Iehrungskosten den genannten Organen auch dann gebüren, wenn die auswärtige Dienstleistung über zwölf Stunden gedauert hat. Bei derlei Dienstesvcrrichlungen, welche mehr als einen Tag in Anspruch nehmen, gebüren die normalen Zehrungslosten für den Tag des Abglhens aus dem Standorte und sür den Tag des Wiedereinrückrns in dem Falle, wenn das Abgehen vor 12 Uhr mittags, das Wiedereinrücken nach 12 Uhr mittags stattgefunden hat. —(Aenderung im Fahrbegünstigungs-Normale vom Jahre 1891.) Zufolge des mit Giltigleit vom 1. September 1895 auf den Linien der 1. l. österr. Staalsbahnen zur Einführung gelangten neuen Perfonen-Tarifes traten in dem Ausmasse der nach den Bestimmungen des Fahrbegünstigungs-Normales vom December 1891 den activen l. l., vezw. l. u. k. Staats- und Hofbediensteten zugesicherten Fahrbegünstigungen nachstehende Aenderungen ein: ^. auf den im Geltungsgebiete des Zonentarifes stehenden Linien der l. l. öfterr. Staalsbahnen und vom Staate betriebenen Privatbahnen, mit Ausnahme der weiter unten genannten Localbahnen, wird den Inhabern von amtlichen Legitimationen die Fahrt: in der 1. Classe Schnellzug gegen Lösung einer ganzen Clvilsahrkarle 2. Classe Schnellzug; in der 1. Classe Personenzug gegen Lösung einer ganzen Civilfahrlarte 2. Classe Personenzug; in der 2. Classe Schnellzug gegen Lösung einer ganzen Civilfahrkarte 3. Classe Schnellzug; in der 2. Classe Personenzug gegen Lösung einer ganzen Eivilfahrlarte 3. Classe Personenzug; in der 3. Classe Schnellzug gegen Lösung von zwei Militärfahrlarten 3. Classe und in der 3. Classe Personenzug gegen Lösung von einer und einer halben Militärfahrlarte 3. Classe gewährt. Auf den nicht im Bereiche des Zonentarife« stehenden Localbahnen, und zwar: Arnoldftein«Hermagor, Bukowinaer Localbahnrn, Eisenerz-Voroernberg, Gleisdorf-Weiz, Göpfritz-Groß-Sieghorts-, Kolomeaer Localbahnen, Lemberg - Beiz«, Mährische Westbahn, NaM - Nelolitz-Netolih - Stadt. Plan-Tachau, Postelberg-Laun, Schwar-zenau - Waidhofen a. d. Thaya, Stralonitz - Winterberg, Unterlrainer Bahnen, Vöcklabruck-Kammer, Wels-Haidings-Aschach, Wels-Unterrohr, Wodnian-Prahatitz und Wotiz-Selmn wird auf Grund derselben Legitimation die Fahrt in allen Wagenclassen gegen Lösung von der zu benutzenden Wagenclasse entsprechenden halben Civilfahrlartcn, dagegen auf der Localbahn Monfalcone - Cervignano bei Fahrten in der I. oder II. Classe der Civilfahrpreis für die nächst niedrige Wagenclasse, bei Fahrten in der III. Classe der Militärfahrpreis IU. Classe (unter Berechnung des Fahrpreises nach Myriametern) gewährt. — (Das Präsidium der Staatsbahnen.) Das «Fremdenblatt' schreibt: Seitdem es als zweifellos gelten kann, dass der derzeitige Präsident der General« direction der Staatsbahnen Dr. v. Ailinsli den Posten des Finanzminifters im Cabinet Badeni einnehmen werde, find die mannigfachsten Versionen über die Person des zukünftigen Präsidenten der Staatsbahnen im Umlaufe. Man wollte unter anderem wissen, dafs ein hoher activer Militär der designierte Präsident sei, dann wurde der Generaldirector einer Privatbahn als derjenige bezeichnet, der berufen sei, an die Spitze der Staatsbahnen zu treten. Nach unseren Informationen entbehren alle diese Gerüchte der thatsächlichen Grundlage. Es ist, wie wir vernehmen, eine gänzliche Reorganisation der Verwaltung der Staals-bahnen geplant, weshalb zunächst eine definitive Besetzung des Postens des Präsidenten der Staatsbahnen nicht in Aussicht genommen erscheint. Vielmehr soll nach den uns zugekommenen authentischen Mittheilungen ein Provisorium geschaffen und für diefe Znt S?ctionschef Dr. v. Koerber mit der Leitung der Generaldirection betraut werden. Dem Sectionschef Dr. v. Koerber soll die Ausgabe zufallen, diefe Reorganisation der Staatsbahnen durchzuführen, und man dürfte mit der Annahme nicht fehlgehen, dass sodann die Schaffung eines Communicationsministeriums erfolgen dürfte. Die bewährte Arbeitskraft des Sectionschcfs von Koerber, seine in vielen Fällen bereits erprobte große administrative und organisatorische Begabung lassen ihn als die geeigneteste Persönlichkeit für diese schwierige und verantwortungsvolle Mission erscheinen. Es lassen sich heute selbstverständlich die Grundzllge des Reorganisations» planes noch nicht fixleren, doch scheint es, dass mehrere große Directionen errichtet werden sollen, die bann direct dem zu lreirenden Communicationsministerium unterstellt werden sollen. Man glaubt, dass bis Neujahr 1696 die neue Organisation bereits festgestellt sein wirb. — (Winter-Fahrordnungen.) Die Winter-Fahrordnungen treten sowohl auf den l. l. Staatsbahnen wie auch auf der Südbahn am 1. October in Kraft. Die Fahrordnung der in Laibach ankommenden und abgehenden Südbahn-Züge wird keinerlei Veränderung erfahren. — (Curs für Spitzenllöppelei in Laibach,) In Bezug auf unsere gestrige Notiz über die Neuorganisierung der hiesigen l. l. Fachschule für Kunststickerei und Spitzenarbeiten geht uns die Mittheilung zu, dass der Unterricht in der Spitzenllöp« pelei mit 1. October eröffnet wirb. Die Abtheilung lann sowohl von ordentlichen Schülerinnen als auch von Hospi-tantinnen, die nur einige Unterrichtsstunden nehmen, besucht werden. Der Besuch ist, wie an sämmtlichen Abtheilungen der Anstalt, unentgeltlich. Der Unterricht wird von der Fachlehrerin Frau Marie Hlavla ertheilt werben. — (Neue Einrichtung.) In der Lattermanns« allee beim Südbahnübergange, in der Sternallee neben der Kaffeehausbaracke und auf zwei weiteren Plätzen werden gegenwärtig Clofets errichtet. — (Todesfall.) In Vischoflack starb vorgestern nach langer, schwerer Krankheit der gewesene langjährige Leiter des Waldherr'schen Institutes Professor Jakob Hasner im 51. Lebensjahre. 15. i. ^. — (Waldbrand.) Laut einer uns zugehenden Mittheilung ist kürzlich in der dem Gutsbesitzer Herrn Johann Kersnik in Egg gehörigen Waldung, Planjave genannt, F.uer zum Ausbruche gekommen, welches von mehreren aus Glogowih herbeigeeilten Leuten nach vierstündiger Arbeit gelöscht wurde. Dieser Brand, welcher einen Schaden von circa 50 st. verursacht hat, bürste entweder aus Unvorsichtigkeit entstanden oder gelegt worden sein, da an der Stelle, wo es zu brennen ansieng, ein Paar grobe Schnürschuhe und Abfälle von Essartikeln vorgefunden wurden. —o. — (Aus Gotisch ee.) Für die Leiterinnenftelle an der vierclassigen Mädchenschule in Gottschee wurde vom Landesschulrathe ein neuerlicher Concurs mil dem Competenztermine bis zum 13. October l. I. ausgeschrieben. Reflectantinnen seien aufmerksam gemacht, dass sich für eine musikalisch gebildete Lehrerin daselbst Gelegenheit zu namhaftem Nebenverdienst bietet. — (Ruhr.) Ueber den Stand dieser in neun Ortschaften des politischen Bezirkes Littai herrschenden Krankheit geht uns die Mittheilung zu, dass dieselbe in letzterer Zeit an Ausdehnung gewonnen hat und ihr Verlauf ein bösartiger ist. Von den bisher erkrankten 45 Perfonen — 23 Erwachsene und 22 Kinder — sind bis zum 18. d. M. 12 genesen, 8, darunter 0 Kinder, aber gestorben. —o. — (Demonstrationen in Trieft.) Nn-lässlich der gewöhnlichen Donnerstag-Platzmusil der Civil-kapelle auf dem großen Platze in Trieft applaudierte eine Anzahl junger Leute den vorgetragenen unverfänglichen Piecen, so einem Duette aus der Oper Helm, Vaurath, f. Frau, Wien. - Hübner, .Nfm,. Einsiedet. — Parma, t. l. Bez.-Commissär, und Dr. Treu, Aduocat. Adelsberg. — Bros, Privatier, Clapton (England). — Stnlit, Kfm., Vud. weis. — Stampctta, Vaunnteruehmer, Udine. - Stage, Maler, Villach. — Oberhamer, Ksm„ Iuusbrucl. Hotel Myd. Am 20. Septenlbcr. RoHi?, Abiturient; Kralj und Gabriel, Lehrerinnen; Dr. Makarovie, Lnttenberg. — Rant, Lieutenant; Maut, Kfm.. Äillichgraz. — Afotta, Veamte, Sarajevo. — Wulcher, Schulleiter, Steindorf. —Gabrunc, Schulleiter, W,°Vlei-brrg. — Pavfcr, Kfm., Niederdorf. — Kemr, Priester, Istrien. — Areal. Vrwate. Graz. — Nevonmesln. Monteur. Wien. Hotel Vaierischcr Hof. . A4". Am.ili. September. Zorn, l. t. Finauzwach-v^ AF. St. Margarethen. — Fink, Handelsmann, GottM "^^ k, t. Postexpeditorin, Oberdorf. - Eppich, GrnndbeM, ^„ — Pcrsche, Haudelsmaun, Mügliug. — Perz, P""^'W^ Goltschee. — Kramer, Reichcnan. — Samide, P"N" Selc. _______^.--^ Verstorbene. ^« Am 20. September. Iofef H'"i, SH<,^ 13 Tage, Karlstädterstraße 11, Magen« und DarM"» D. Katharina Baöelj, Anffeherstochter, 6 I,, Poland laryngitis. Im Siechenhaufe. s>nel,623" Am 19. September. Stefan Slof, Inwoyl" Lnngenödem. ^o^ Aieteorologifche « ^> L ^—---------------A " ' ^b, 740 2 16 1 W. mäßig ^^AMg.I 742"3^ Ül 2 > 35mäßig "" « B Das Tagesmitlel der gestrigen Temperatur '^ 2-4" über dem Normale. ____^<^/ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianui"? Ritter von Wissehrad. bestes Tiseh- ^Erfriscliungsgetrai' erprsbt btl Husten, Haiskrankheiten, Mal' ___________und Blasenkatarrh. ^_^^-- Heifinch Mattooi, Karlsbad Mil *"* ^ ! ssmerich Filipan, k. k. Finanzplo" ,^.,, > Äeamter gibt fchmerzerfüllten H"z"w " ,^,n!g> > wandten, Freunden und Bekannten c>n ^„s,- > '.».'mliricht von dem Hinscheiden seiner the»" , V geblichen Gattin, der Frail Antoinette Filipa" s°b. Müller ^ ^„ I welche heute um 2 Uhr 2 Minuten s"'l)'^,,psa!'g > gem, schmerzvollem Leiden und wiedecho "' ^jayu > der heil, Sterbesaeramente in ihren, >"- > selig int Herrn entschlafen ist. < .„.Miet"'""' s Die irdische Hülle der thcuren Tah'"ss , .,^.a^ > wird Sonntag den 22. d. M. um 4 M ' ^,^M"'^ > im Trauerhanfe Mieuerstraße ^tr. " . ^rf"^ > sodann anf den Friedhof zn St. ^"We"-, .,c,' > nnd dort znr ewigen Nuhe be,ge,el)t '"^ ^^tt > Die heiligen Seelenmesfcn werden > Kirchen gelesen. fron'""'"" > Die theure Verblichene wird dem ! > denken nnd Gebete empfohlen. l > Laibach am 21. September Mb. ______________ ! Vom tiefsten Tch.ncrze zcbeH ^,^.d, sH' > Vcr>uandten und Belauntcn die tlcluell ^^^gr, > richt von dem Hinscheiden meiner ti^>> ' I lichen Gattin, der Frau , Paula Hagcr»"- H^.,..,, > welche heute nachmittags halb 4 W ^„^faiu; ^.„, > schmerzvollem Leiden und 'nehrfache" ^„ m > heil. Sterbesacramentc sanft und a"ll " ^^, > Herrn entschlafen ist. ylerblicl'"'"! ,i.ich' > Die Beerdigung der theuren b "'^ ^h: "^^ > am Sonntag den 22. September "'^.^iia^ l > mittags vom Hause Nr. 10 in der /f ^.i,le>l ! auf dm. Friedhofe zn St. Chr'stf' „ ,^.n ^d' > Die Verstorbene wird dem sro» , » und Gebete empfohlen. ^^ ! > L a ib ach am 20. September 1"- ' ^.^ge^' > I (Statt jeder besondere» jacher Zeitung Nr. 217 1883 21 September 1895. lazn -m soro('n''COmi prijateljem in znancem vSeuanJarn podpisani v svojem in v imenu sin s?rodnikov tužno vest, da je naš ljubljeni ' 02lroma brat, svak in stric, gospod prof. Jakob Hafner Lj j ,ni \odja gosp. Waldherrovega zavoda v "jani, elan innOgih narodnih društev itd. BoijoL °') *^# UTl v 52. letu svoje starosti, z b ^1 spravljen, izdahnil blago svojo dušo. iz }lj«ruP ° Predrazega rajncega preneslo se bode liSCe t a^osti v Škofjiloki na mestno pokopa- 5. Uri . nedelJo 22. septembra t. 1. popoludne ob ' K veènemu poèitku. i cerkvJ.Se 2a<*ušnice darovale se bodo v raznih °kojnika priporoèam v blag spomin. V Skofjiloki, dne 20. septembra 1895. | Janez Hafner ™^^^^^ oèe. «,>, A Wunder der Ueuzeit "Hte,n 3..'"'^?^ riusseführlen Etraußfedern, welche bei d«! Aeich.I ">-' Krause nlcht verlieren. ^ lnnlm li^ ^ "^°"be mir den ?. ?. Damen mitzutheilen, "'yr Neuheiten bereits lagernd sind. Hochachtungsvoll (4163) 3—3 Heinrich Kenda ^ nnö größter Modesalon für Damenhüte. Reparaturen elegant und billig. ^Ml> Heinrich Kenda, Laibach grösstes Lager und Sortiment aller Cravatten-Specialitäten. (438) 34 Fortwährend Cravatten - Neuheiten. Die Buchhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg Laibach Congressplatz Nr. 2 empfiehlt ihr (3920) 13—8 vollständiges Lager sämmtlicher in den hiesigen und auswärtigen Lehranstalten, insbesondere im k. k, Ober- und k. k. Untergymnasium, der k. k. Oberrealschule und den k. k. Lehrer- und Lehrerinnen-Bildungs-anstalten dahier, den Privat- wie den Volks- und Bürgerschulen eingeführten Schulbücher in neuesten Auflagen, geheftet und in dauerhaften Schulbänden, zu den billigsten Preisen. Die Verzeichnisse der eingeführten Lehrbücher werden gratis abgegeben. Da der Lehrplan des verflossenen Schuljahres infolge der Erdbeben-Katastrophe nicht völlig abgeschlossen werden konnte und somit im neuen Schuljahre beendigt werden muss, haben die Directionen der hiesigen Lehranstalten angeordnet, dass die Bücher des abgelaufenen Schuljahres vorläufig noch au behalten sind, da dieselben heuer noch aur Verwendung kommen. Heute Abend im Schweizerhause I. Stock Zither-Vorträge der rühmlichst bekannten Zithervirtuosen Omuletz und Sohn. Zu recht regem Besuche lädt höflichst ein (4217) Hans Eder. J. Hafners Bierhalle ! Petersstrasse 47 in L-albacli, Eingaiig < auch von der Feldgasse ans. ] Grosse elegante Winterlocalitäten. < Im Sommer der größte und schönste Restaurationsgarten Laibachs, freie Gebirgsluft, Kegelbahn zur Verfügung. Zu jeder Tageszeit garantiert { frisohe» Gösser Märzenbier, \'a Liter nur { 1 10 kr.; anerkannt gute Restauration. Daselbst auch < 1 Depot von Flaschenbier in Original plombier- l i ten Flaschen und Kisten zu 25 Flaschen sowie ( i auch von Fassbier zu l/t und '/» Hektoliter; bei ( , Bestellung wird das Bier spesenfrei in jeder Richtung i (2414) der Stadt zugestellt. 30—16 Gut gebrannten Kalk liefert in jedem Quantum ans dem eigenen Stein-bruohe in Kamnagorloa bei Dravlje (2469) 18 jfffois Uodnik Steinnietzmeister, Laibach. Öffnung der deutschen Vorstellungen Sonntag den 29. September. I^S, Lastspiel in vier Auszügen von G. Davis. (4193) Abonnements für die ganze Saison sowie für 50 oder 25 Vorstellungen werden vom 21. d. M. ab in der ^^^^^ Theaterkanzlei entgegengenommen. *WQ ^JJ|Tn I f^^^T'itW^^^PITl^l Uhrr\*&* *.t & .t«S ut K Qrpmer emPWsc if)rcr PvaWtyn «ertoenbung unb Söiaigfett ivcQen ber berefirten \^JUi,JJjBiTjitswlUÄ MAlabl^ *u 8 unö &u ö ^reü^ ^unb^aft bestens %oif. %abian. (687) ^ t^j. Neue, starke und kräftige Construction von ganz besonderer Dauerhaftigkeit — unserer bekannten Klaps- und sog. Neuheiten 6~3 a . . _ lWm 4u ,,,. ^^^^rnnm^mm. &M in beSinet6 Nr. 63O'/2 stark «^^^K/BBBBß Nr-165l/2 stark, ^^E^^SmlSs ^* ^Cfl l^ I B iP^ÄMtf^B^ WJk *n K F' F u' M"SPitzen- ~ f^"* Ein VersucJl dringend empfohlen. <^P| Zu haben in allen bess. Schreibrequisiten-Handl. ^^^^^ ¦«^««^sl ¦ ¦ GegPÜndel 1843. ^i^LK.l Kahll & C^O«, IWieil. Gegründet 1843. Course an der Wiener Börse vom 2l). September 1895. "««^m oMeaen 5°«^°«« Vtld War« Vo« Staate zur Zahlung Übernommene Gisenb.-prlor.» vbllnationt«. Elisabetbbahn 60« u. 8000 M. sür 20« M. 4°/„..... ti? ?z> li»>7» ctlijabethbahn, 400 u. 2000 M. 200 M, 4°/„..... l22 2b ,23 25 ssxmz Iosrph-V., 8»1, 800 si, O, 4°/„ . 89 IU lN0 10 Norarlbrrger Nahn, Vm. 1884, . 4°/„ '— d!o bto. per Ultimo .... »21 9b 122 lt> dto, Rente KronenNum, 9!» 40 8!) «0 4"/„ bto. dlo. por Ultimo . . 99 40 99 s>0 dto.Et, E,«I,Volb10»fi,,4>/,°/„ 124-25 t2l.-25) dto, dt°. Silber IN» st., 4>/,°/» ,02 — 103 — dto. StllatK^>b!ig, (Ung. 0NH.) v, I, 1876, 5«/„..... 121 3N 128 30 dl».4>/,°/!>SchnnlregalAbl,-Obl. 101'— 101'90 dto. Präni.-Nnl. k 100 st. ö, W. Ib8 5l» 159b0 bto. dto. ll b<> st. ü. W. 158 - 159' - Ihclh.Nrg, Lose 4^ 100 st, . 148-- 149- Grundenll. - Obligationen m. Wien 172-- - 17ii — Vörsebau Anlehen, verlo«b. 5»/<> 101 50 102- - 4°/<> »rainer Lanl»e«-«»lehen . 99»b — — «elb Ware Pfandbriest (fill 100 st.). Nobcr, all«, öst. in 50 3.01.4°/««, »2I-5U — - dto. „ „ , II? - H8 - dto, dto. 3°/<«lI.Em, 118-50 119 25 N.-Üsterr. Lande« HYP.-Anst. 4"/o 100-— i00'80 c)est..»ng.Äanl verl. 4'/,°/« . > -— — — bto. bto, „ 4°/° . - lOO 40 101-20 bto. dto, bUjähr, ,, 4°/<> . , 100 4« 10, 20 Sp°rcasse,1.öst..80I.IiV,°/<,vl. 101-50 — — Priorität«. Gbligalionen (für INU st.). Ferdinands Norbbahn » sl...... l«U»— 203 75 Clan, Lose 40 si, CM. . . . —-— b!»'— 4"/„Di)!>a» Dampfsch.ioaflCM, 140 - - ,46'-. Ofriier Lose 4« st...... 6N-7b 6,-75 Palsfl, Luse 40 st, CM. . . . k,?-- 5« ~ N°ll,rn Krenz,0est.Ges. v., I0N, 1?2!> i?-?li NuihlN «rc»z, Unü-Ges, v., 5 st. 11 30 11 «n «üdolph Lose 10 st..... 23-50 24-50 Salm Lok 40 st, CM. , . . 70-5» 71'— St.'Genoiö Lose 40 st- CM, . 71-50 72't(, Walostein Lose 20 st. CM. . . 5»-- 55-- Windischssräh Lose 20 st. CM. . —-— —'— Gew. Nch.d, 3"/« Präm.-Schuld». d. Äudc!iclebitaiistalt,l,Em. . 19'— 20 — blo, dto. ll, EM, 1889. . . 27-50 30'— Laibacher Lose...... »2-50 «350 «eld Ware Fank-Aclten (per Stilck). llnglo-vest. «a„l 200 st. «0°/»«. 175-7!, 174 7K Nanlvereln, Wiener, 100 fl. . ,68-40 1N5-40 Bodrr.M!!st.,0est,,2N0st.S.40>>/n 561'— 532 — Crdt,°A«st. f, Hand. u. G. 160 fl. —- —-- dto. bto, per Ultimo Septbr. 408-30 403-90 Creditbanl, Mg. »na.,, 200 st, . 488 75 489 2b Di'posUenbllüI, Ällss,, 2NU fl. . 2bU — 2»3 — ELcompteVes., Ndrüst., 500 fl. 923 — 930- Virou. Casscnv., Wiener, 200 fl. 31950 320 — Hupothelb,, Oesl., 200 st, 25"/„ G. uy-- - lui- Landerbanl, Oest., 200 st. . . 284 üu 285-. Oesterr.-unssar. Vanl. «00 fl, . »0S5 1067 Unionbanl 200 st...... 36^ — 8ü«-- Nerlehrsbanl, Alla., 140 fl. . 184 t>0 <8b' Hstien von Transport« Unternehmungen (per Stüll). lllbrecht-Äahn 200 si, Eilber . —- —- Uussla Tepl, lkisenb. 300 fl. . , ,7b8 ,770 ÄÜI,M, N°rbbllI)N IbN st. . .291-50 293- dlo. Weftbahu 200 st, ... 416- 41?-— Vuschtichrader Eis. 500 st. CM, ,b«3 ,5,3 dto, bto, (lit. ll) 200 fl, .549-551-Donau - Vampfschifsahrt« ° , ,000 st,CM. »K45 3l>50 Lemb. Czernoiu.Iassu-Eijenb.« Oesellschnsl 2»0 fl, H. . . , 32250 324-- Lloyb, Oost., Iciest, üUO fl. CM. 5»4'— 5»8 — Ocsterr, Nordwestb. 200 st, S. , 272— 273 — dto. dto. (lit, U) 200 fl. S. 284- 28b - Prag Düxei Vise»«, ,b0 103 60 Siebeubiirger Eisenbahn, Erste —'— -'— Staatöciscnbahn 200 st. S. . . 401 2ll 4019U Sübbahn 200 fl. S..... 112— 113- Eüdnoidb. Acrb,°Ä. 20U fl. EM. 220-50 »21-50 lramway°Ges.,Wi.,170fl.t>.W. 554 — l»6ü — i>tn. !l«.1»«?.«nn«l . . , —' . —'— Veld Wan lramwad-Vel., NeueWr., Prto» ritllt«°«lctU 108 — Ung.^allz. Elsenb. 2M fl. Silber »U850 20»-5a U»g.W>,stb.(Uiallli Gra,)2»0st.E. 2»8-— i!08 »5 Wiener LocaIbahneN'«ct.>«es. 7» — 79 — Industri»«Acti«n (per Lrücl), Vaugef., «llg. «st.. 100 fi. . . 111-,t2 — Egydier lkisen» und Stahl°Inb. — Wr. Baugesellschaft 100 ft. . . ,37-— ,»»-l»0 Wienerberger giegel-Actie» «es. »62 — 5«3 50 Devisen. Amsterdam....... 99-30 99 4« Deutsche Plötze...... 5»'92. 5905 London........ 120-30 ,20-70 Pari«......... 4?'57» 47 67. Gt. Petersburg...... —-— —-.. Valuten. Ducate»........ 571 5.7g 20-Francz.Vtücke..... 9t>». 9b«. Deutsche Nelchsbanlnoten . . zg 9» 58 97» Itallcnlscht Vantnoten . . . 45 35 45 45 PapitlMubtl...... 1-29., 1-»»7>