Lllitmchel Leitung. Vlk. 35^^b «. ,l. halbj.fi. ^.s.n. ylir bit.i„ ^ltllöl^ll. 1 iDllNNfl »n. "v^.. »m.,,.! !onN PI. Z«.I? ,«. «tl.. ,».««,.. l^/2 Amtlichcr Theil. 3e. l. und l. Apostolische Majestät haben mit «ller ^chstem Handschreitien vom 18. September d. I. dem k> l Gcneial der Cavalerie Leopold Glasen 3 lern« berg die geheime Rathsirürde mit Nachsicht dcr Taren ullergntldigst zu verleihen geruht. Se. l. und l. Apostolische Majestät hadcn mit «ller« hlchsler Enlschlilßung vom l7. September l. ^. aU.r «lnadi^l zu gestalten geruht, daß der Ministe, dc«> lai. stllichcn Hausc« und des «eußern IulluS Graf An» prissy den kaiserlich russischen AndreaS' und den lö ">gl>ch plcußischen Schwartn Ädlel'Orden. sowie das Großtreu; der löiliglich sächsischen Nauiexlrone ainlehmeii und tragen dürfe, Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Aller höchster Entschließung vom 17. September l. I, aller-Nnüdigst zu gestalten geruht, daß der f. u"t> l. Sections» ^^f. geheimer Rath Freiherr v. Hof mann dcn kaiserlich russischen St.'Annrli Orden erster Klasse und de» königlich preußischen Kroncn»Olden e»stcr Klasse mit dem Emailbande deS Rothm At»ler«OrdsnS. dann das Gloßlreu; des tün'glich sächsischen Albrecht-Ordens; der ^- und t. Hof« und Mlnisterilllrnch ^rclherr «lfonS be Point den laiserlich russischen St. > Stanislaui»' Orden erfler Klasse, das Großlreuz deö läniglich sach», fischen Albrecht OrdenS und dcn lölliglich preußischen Nöthen Adler.Oiden zweiter Klapse m,t dem Sterne; der l. und t. ScclionSralh Gat,r>cl o. Va or it den leserlich russischen 3l.« Stanislaus«, den lüni^lict, preu' h'schen K.onen Oldcn zweiter und den ttwiaNch säch. suchen Albrccht.Orden dritter Klasse, endlich der l, und l Hof. und Mmisterlalconcivist Emerich v. P6chy den kaiserlich russischen St,. Annen . Orden dritter und den küniglich preuizischen Kronen.Orden vierter Klasse anneh. Men und tragen dürfen. Se. l. und l. Tlpostollscke Majestät haben mit Aller-höchster Entschließung vom 5). Sptcmber d. I. allcr- ^ Nniioiqst zu gestatten qcruht, daß der Kassier des l. l. Hof Hahlamles ssranz Fuchs dcn ihm verliehenen lai< lerlich russischen St.»Annen Orden dritter Klasse »nneh» Men und tragen dürfe. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Nllcr. HNchsler Entschließung vom 22, September d. I. den blsherigcn Oncrtxrcclor des SlllalSqeiiülcS in Radauy Wenzel Hecke unter taxfreier Vcilelhung des T'tcls l'Nes l. l. RegierungsralheS zum ordentlichen Professor lür die ^ehre vom landwirlhschafllichen Betriebe, von dcr Domä"en< Organisation und der landwirthschaftlichen Taxation; ferner den früher an der haderen lcmdwirlh« scdafllichen SlaalS-^chianslalt in Ungarisch» Nllenbnrg bcdici'stelen und seither al» weiter der Seidenbau Persuchestal,on in Gllrz angestellten Professor striedr,ch Ha» berlandt zum oldcsitliltcn Prosessor sür die Thorie des allgelneinen Pft^n^enbaueo; endlich de„ b'eh'riljtn N^julnlen an der l l. landwlrldsckaUlichcll chcm,scheu Vcssllch«,s,atioii in Wien ssranz Schwackhüjer zum auhlso'denlllchen Pros«ssor für chc,u>schc Änalytil m,d ^aboraloriume.Utbungtli — sämmtlich an der l. l. Hoch» sule für Godencullur in Wien llUcra'>ll>!q!l zu erncn» nen geruht. Ehlnmccky m. i». Nichtamtlicher Theil. Zum Arirg5l,udglt 1873. Einige Ansäge de« gemeinsamen üs.erreie^m.n.,stl,« Fltlhcrrn r>on ttuhn. B'lnchml» wir das c»lit!,>e Ornan: .Va« >oli Kühn muß«e bei Uebernahme dcs Polltfeuilles das Neloiistruclionsmerl d s Heeres von vo«ne beginnen. 3cin: Thütiulcit ist stlther eine so umfasftllde, eine so »ufrciliciide und fieberhafte, daß »,ur dctjeluge sich da» oon cilie richligc Vorstellung zu machln vcrmag, der selber mitten in dusem Wirbel let><. Es gibt heule leinen Hweig dcs Hccrwlslns, der „ichl von dieser re-formalorischen Tyäliglcil berilhil wordc« wäre. Es wllldcn zuxüchsl unlcr großen W hcn das Wehr^ a/sey und mit diesem dic beiden Vandtmhren ins ^cben ^cruse» ; maii mußte Compionossc „nch oben. nach un-len und nach all?n Stilen eingehen; durch die Neufor» »nation dcr RcservccommandlN wurden aus 80 für den Kriegsfall 100 ^nfantcrieregimtulcr gcdildcl; eine dieser entsprechende Eihöhuna erhielten auch alle cmdcren Was-fcnlillttui'gen, ohi'c MehrbelastiMss dcr Finanzen. und ;mar nur daburck, daß Ä2,on Kühn ml der vlllilrzlen Präsenz.lienst^tit auch eh.lich und rückhaltslo« die Um wanblunil der Wlhrmacht aus einem stehenden Oerufs-in ein Cadre Hccr a^cplicrl- mil Einschluß der beiden Landwehren stclll Ocslerrcich Ungarn — Dant diesem Syslemc — im Falle cincS KlilgeS die imposante Macht van einer M lllvn zwcimaldunderllausrnd Strcitcrn mit l4:'i0 FcldgcsHühen auf; Monturen. Rüstungen. Süttel. ZuMschirrc. Muniliol,. Wissen. Tralnsuhrwcrle für diese gesllinmle, in brn Urmeel» m,) dreizehn Usmec» co»ps gegliederte kolossale Macht ''lchm wohlmagazinrrl und wohlvelwallel stündlich zur Veriügung. und was ;ur Er^än^ung der Vorsttthe noch fehlt, wird im dies» jährigen Vudgct angesprochen; die Militär.Vildung«' anstallen erfuhren injoferlt eii,e s hr vortlieilhaste Umge, slallunq, als j^uc Institute veimehit wurden, au« wel» chen uümutclliar die EiiUheilung zur Truppe cisolzt. während behufs Vcnnmdcrung dcr Kosten die nur zur Vorbereitu!,« im militärischen Unterrichte bestimmten! Anstalten allm^lig ausgelassen wurden; die zur Heran» hildung deS Osfi^icrsnachwuchseS errichleten Eadeten-schulen versprechen Musteranstallen zu werden; es wurde lein Mittel verabsäumt und in der Vefürdeluna.soor' schrifl sogar über das Maß dcs Angezeigten hmausqc' gangen, um nur dcn wisscüschastlicheil Wetteifer im Of< fi^ierscorps zu Wicken und zu heben; ;ur Gewinnung geeigneter Slaabsoisiciere ließ sich Kühn. trotz des W derspruches so mancher gedienter Osfi^iere, von der Ellldllerung des E.ntral'Infanttlie' und Eavaleriesurfes nicht abhalten; d'.c maleriellcii Bcdiiu'n'sse der öoldliten. die Sorge für die sanitären Verhältnisse, die Rcguli,-rung dcr Gebühren dcr O'fi^icre und Geamlcn wurden auch nicht ailßcr Acht aclassen; die osonomisch^admini-strülivc T^ti;,fl!t im Hürrwcscn wurde aus ihrcr Em-pxie hlr^ilsqeüsscn, auf eine wissenschaftliche Grund« läge citstelll und durch das «lechiiischt und administra» tivc M'litzrcomilü." eine der glänzendsten Schöpfungen Kohl«, alle Hilfmillsl der Technik und Statistik derselben lributär gemacht. Kurz. wohin wir bl'cken, enl' faltet sich überall ein Bild reformalorischer Aldeit in großen, gewaltigen Zü^en. Und wa« hiebei dem Fr:i-wrrn von Kühn vor aUcm als Verdienst, als eine volle Thal anzurechnen >st, das ist die Ereierung eines Wirt« lichen Krleysmmisteriums. di: Sammlung aller mililü» riscten Macht in seinen Händen, wodurch er allein be» fähigt wird, auch die Veraiilworlunq für den Zl'sland !dcr ilrmcc und die Vorgänge in derselben vor der Volks» Vertretung zu übcrnchmcn und alleS einheitlich u»d har» monisch zu leiten und zu ordnen. Wer da weiß. tvelchc Ex'fllisse und Factoren seil jeher neben u»d über den l MlNlstern sich in Gezug auf die Dinge im Hccre gel-! tend gemacht haben, wird die WlllenSslä'lc Klih^s, der l sich diese Stellung so einzuricht'N wußte, a^wlß schützen müssen. Wenn wir die milllürlsche Or.!llnisall0!,e. geschichle Oesterrcich Ungarns duichblsttlern, fil'dcn wir unter aUcn Hollr,cgeralhe Präsidcuten und KrilgSmiinsleni nur zwei. welche mit drr alcichcn Oninipolen^ ausge-llistet waren: dcn grohcn Plinzcn Eugen und dcn Erz. hcrzoa Ka,l, Es wurde nun in der letzten Heil wiederholt das Otrücht verbreitet, die Stellung des Ministcr« scl erschüt- tert. Nach unserem Dafürhalten lvnnen diese Aerüchte nur in zwei Fallen Anspruch auf irgend eine Glaubwür-»igseil erheben; ei'lweder bereiten dlt Delegationen dem Kriegsminister bei der Volierxng einzelner Posten des Budgets solche Schwicriglelten, die bei'seltien zum siück-lrille zwingen, oder aber es hat die Krone der bishtligen Leitung und Verwaltung des Kriegsd parlemenlS ihr Vertrauen entzogen. Em drittel» gibt es mcht. Was nun den ersten Fall belr sft. so haben ja die Berathungen lloer oas Budget in den HeereSaueschüssen bis jetzt noch lange nicht jene Differenzen ergeben, welche so ernste Folgen bedingen wiiroen. In dem Verhallen der Delegationen liegt also, wenigstens vorderhand keineswegs der Grund ;u dem Gerüchte von der erschütterten Stellung des Ministers. Dieser Grund müßte also in der zweiten Voiauesfhung zu suchen sem — wie man unS aber versichert, ware diese Guche vergeblich. Allerhöchsten O't« weiß man die Energie uno c>,e außerordentlichen Leistungen deS Flh. o. Kühn als Or^ani» salor und Verwalter gar wohl zu würdigen. D^rauS ergibt sich nun auch, was von all' diesen Gerüchten, d>e vssmbcu auf willkürlichen Elfindungen beruhen, zu hallen sei. Wir müssen gestehen, wofern eS nur dem Feldmar-schallieulclianl Kühn gelinden sollte, mit den Delr weil davon entfernt find. die hohen Ver» dienste KuhnS um die Hebung oeS onlerlälibis^ien Hecr-w.se>,s zu o ilennen, haben wir ja »m Vorstehenden sattsam angedeulet. In wissenschllfllicher. talliscder und lech «scher Beziehung hat die Armee Forlschritle gemacht, welche wir nicht unlerschclyen dürfen. Daß die forlschlltl' lichen und neistia regsameren Elemtlile im Hcerc ui'ler lluhliS 3ic«ime Obeiwasslr bclommen, wissen wir recht qut, was jeoocd nach ihm folaen würde, wissen wir aber ni4t. Die militärischen Glügen sind >n dcr ^ifte unse» rcr G.nerale nicht zu dicht gcsücl; h,t sich daher unter ihnen ein Talent willlich als solches bewährt, bann hüte man sich wolü. die Kraft desselben llUzurusch abzu» nützen. Einiger Haushalt erscheint daher sehr e,sp>ehllch. Und darum saa/n wir nochllial«, wenn llian vom militärischen Standpunkte aus die Dinge betrachtet, so stellt sich die Fortdauer der bisherigen srmcelcitung als dringend wünschenswerlh dar. WaS dem Heere vor allem noch thut, ist ja t>e endliche Eonsolidieru„g der Zustande. Die VcrordliunuSbläller unl den organischen Bestimmungen und den m^mgsalliacn neuen I"flrucllonen füllen schon beinahe eine B'bl'oihel auS. Es wurde in dem letzien Iahs^ehenb so viel befohlen, widerrufen, aufgebaut. nitderqlilss'N. organisiert und wieder reorganisiert, daß ,sich begreiflicher Welse aller Glmü'hcr e>ne den D'tnft sehr schiir>iaende Uiisicheih.it bemächtigen mußte. N'chlS weire darum gcfahivoller, als durch neuerliche Experimente und durch einen abermaligen Wecdsll in oer höchsten Alnnel'ilung den ohnehin nicht z>« stoilin Glauben an daS Blstchende noch mehr zu erschüllern. Die Action drr Nsichsralhs-Dslsgalion. Der Budgetausschuß der Neichsraths, Delegation erled«c,»e in der Morge»sih,!nq am 27. o. M. b« T„cl III, XVI1I, XIX uud XX l>s« O'dinal'limS dcS K,iege>!iudgllS. E» wurde zumelptr", wurde mit 2!j.45,'j lj(X) fl. v.wiU'al. «>.h()0<) fl. Bci T'lel XIX: ..MllünschaflS-lost", beant.agl der Referent !>.tt()0XXX) fl.. angenommen wcrben W. 1^.040 fi. T'lel XX: ..Monlulslüts^". wird mit ?.^06.4!»7 fl. eingestllll. Rechbauer reslritll hiebei über eine Petition dcr Schuhmacher von Slolil in Böhmen um «ufhsbung der Slene'schen ^»eferun.iS. Vertrages und beantragt die Kündigung buses Vesl.^ze«. Kühn erklärt, die Armee sei mit den Vieferunaen Stene'« 1596 zufrieden, und er werde, bis etwa« bessert vorgeschlagen sci, an dem Betrage festhalten. Die Beschlußfassung hierüber wurde vertagt. Der Budget.Uusschuß erledigte in der Mendsttzung vom 27. v. M. da« Ordinarium des Mar ine-Bud' gets. Die von der Regierung präliminterten Summen wurden im grüßen nnd ganzen genehmigt ; die bean, tragte Gageerhähung der Marinegeistlichkeit wurde jedoch abgelehnt. In der Vormittagssttzung des Budge t-Nu«. schusses vom 28. o. M wurde Dr. Giskra ^um Gcncral« Veclchterstaller üo r das Kcieq«-Bll"gtt gewäh't. Sodann wurden T tel IV (Fahrwesen Ca p;) mil 291.008 fl, T>le! XII (OiNle» u''d M,ll 2.497 000 ft.. T'tel XIII (mililär aeoqraphijches In» sM'lt) mll ^58 25?fl und T'tel XlV (Lillilär.Zani. tülswesen) Mlt3 098l02fl. angenommen. Außerdem wurden bei Titel XII zwei Resolutionen angenommen, womit eine Vereinfachung d.r Administration bei den Milllür'Gaudiriclionün angestrebt wird. Die bisherigen Abstriche d tragen: Gei Titel I: 108 863 si.. bei Titel II: I92.7l2fi. bei T'ttl III: 874 773 ft.. b-.l T'tcl IV: 50.000 fl, bei T'tel V: 100 090 fi. bei T'tel XII: 396 65l fl.. bei T'til XIII : 36 648 ss . bei Tüel XIV: 91 760 fl,. bei Tttel XVIII: 770.137 fl. bei T'tel XIX: 1.180.428 si. uno bei T.lel XX: 1.169 339 fl Rechbaucr referierte über T'lcl IV: „Fuhrwcsen". Er findet eine große Unordnung in der Glbahrung und eine ungerechtfettigte Elhöhlwg dlr Ausgaben. Er spricht für die Streichung des Postens eines General.Fuhrwe« scN'Insplclor?. herbst isl gegen die Erhöhung des Stan» des der ThierärUe und beantiagt. 291.008 fl. zu bew'l-ligen. Der Untraa wi d angcnommen. Gielra referiert über den Titel XII: «Genie« und Vau'O'rectionen". und bcan:ragt. stall der gefordeilen 2.866.651 ft. nur zwe> Millions: 470 000 ft. zu bewilligen, sonach einen «t,. strich von 397,000 ss. Referent beantragt die Resolution: Es seien aU« Gebäude, wtlche für militärische Zwecke nicht unumgänglich nothwendig sind, der E>vil«Berwaltung zu übergeben und der Administrations» ßlpparat sei durch Verminderung der G^gisten zu ver» einfachen. Grocholsli beantragt die Bewilligung von 3.582 057 fi.. W'ckenburg 2,501 000 fl. Beide llnträgc werden abgelehnt und der Antrag des Referenten, sonne die Resolution angenommen. Bei Tllel XIII: »Geogra» ph'sches Inslltut". wird der Antrag des Referenten auf einen Abslrich von 36.608 ft. anqenommen. Titel XVI: „Scmitälswesen". wird mit 3.098.102 ft. eingestellt. Der Budgetaueschuß hielt am 28. u. M. abends eine Sitzung ab. Auf der Tagesordnung stand das Marincbudget. Sonntass den 29. d. wurde die Ge> rathung über da« Kriegsbudget forlgesetzt. Die Summe der v'«b/ri<,«n Abstriche bei d:n T'tcln I, II, III, V, XVIII, XIX uud XX beträgt 4.l06 340 fl. In dei Abendsitzung rom 28. o. M. wurde das Eftraordina-rium des Marinebudgets erledigt, und zwar wurde Tllel I: „Gagen für die beim l. l. Heere auf Rechnung des Kriegsmarine eingere'hlen Offiuere." ins Ertraordina» rium deS Kriegsbudgets übertragen ; Titel II: Zähnungen und Bel,e'dungS.MassageIder." mit 30 000 fi. ; T'tel III: „dienst auf dem Vande." m,t 36 400 si.; Titel V: .Anstalten." mit 23 100 fi ; Titel VI: ..Instand« hallunq. Ersatz und Betrieb des Flottcnmaterials." mit 1.816.240 fi.; Tit^l VII: ..Marlne.Arlillerie." mil 262.570 fl.; T'tel VIII: Land« und Wasserbauten." M't 322.750 fl.; T'tel IX: ..Besondere Marineaus« lagen," mit 18.000 fl. angenommen. Ebenso wuide die Erstreckung der B.rechnungs- und Verwendungsler« mine der Kriegsmarine bewilligt. Der Tkene'sche Vertrag würd« einem Specialreferentcu, Dr. Schaup, über« wiesen. Zur ungarijchen A>rcjse. „Naplo" bezeichnet den Aoreßenlwurf der Dealpartei als ein taltnoll und staatSmännisch verfaßtes Acten» stück. Die Adreßcommission sei einer Thronrede gegen» gegenüber gestanden, die erstens eine ganze Reihe unserer wicktlgstin inneren Fragen aufgenommen, zweitens noch außcr diesen von einer R'ihe anderer Agenden sprach und drittens die logische Reihenfolge der Fragen nich» berührt hat. SoUle nun dcr Adreßentwurf alle diese Frag n erschöpfend behandeln, auf den Geist der Reform-aldellen eingehen und die blicken dcr Thronrede ausiül-len. so halle die Ädreßcommisfion über das ganze Wesen der inneren Fragen entscheiden müssen, was aber nicht erwartet werden lann. Der Adreßentwillf fei r»ach all dem leine glänzende, aber jedenfalls eine der ^age enl> sprechende Arbeit. ..Reform" dagegen lft von dem Adreßentwurf nicht befriedigt. Er sei voll Wiederholungen und Berufungen, auf die Thronrede und cr fei lein Actmsliick, welches würdig als die Manifestation erscheinen tonne, auf der«, Schullern das Werl der Regeneration Ungarns liegt. »Macchar Pol'lika" hält leinen der emgebrachlti' sldrehcnlwinfe sür bedeutend, den N>rtß nlwurf der Vin« ken aber für absolut überflüssig; es würde vollkommen ceüügl haben, den Standpunkt der Partei llar zu ma« chen, wenn einige Redner während der Debalte ihre Mei« nungen auseinandergesetzt hüllen. Die Thatsache, daß dem Abgeordnclenhause so viele sldreßentwürfe vorliegen werden, nennt ,.Ho>" einen trau» riqen Zustand. Der Ndreßenlwurf der l>e«lpartei, meint das oppositionelle Blatt, gewähre der Regierung zu freie Hand; wenn man dilsen Ädrehcutwurf durchlicst, so muß »nan entweder zu dem Glauben gelangen, das La"d habe qar leine Reformfragu». odcr rah die Majoiitäl des Ncichslllgcs alles von der Regierung erwartet, deren Hände sie durch leinen einzigen leitenden Gedanken bindet. Da« Oberhaus hat da die Rechte übeiflügelt. fährt «Hon" fort. indem es der Regierung Neformideen vor das Auge stellte. In dem Adreßcntwurfe der Opposition hingegen sind llare und ensch.edene Principien ausge» sprochen. Ein Vergleich dieser Adresse mit der dealisli» schen müssi immer zum Vortheile der oppositionellen ausfallen- Daicrns Mllificrpräsldent. Die ^Spener'sche Zeitung" brinqt eine biographische Slizze über den neuen Ministerpräsidenten, Herrn von Pfretzschner, nachstehenden Inhaltes: ..Herr von Pfretzschner stammt aus einer fränkischen Familie und wurde zu Würzburg als Sohn eineS verdienten baieri» sch'n O'fi^iers geboren. Nicht elwa hohe und höchste Gönnerschaft, sondern der Umsland, daß er in seinem Jahrgang das beste StaatS'Examen im ganzen Vande gemacht hatte, ver« schaffte ihm flühzelliq d,e Stelle eines Rcgierung?-Hss,s« sors in Anebach. Dott that cr sich im Finanzfach so heioor, daß er bald ins Fmanzmumlerium berufen wuide, wo er vc>m Asfcssor rasch ^»m Raih avanclerle. Im Jahre 1864 wurne er zueist Handelsminister, dann war er lange Finanzministr un» jrtzl. in der Mitt: der Fünfziger Jahre stehcnt», vertraut man ihm die wichtige Rolle des Ministers des Auswäitgen an. Seine in Baiern ungewöhnlich rasche Earni^e rührt zumeist von seiner großen Gewandtheit im Verkehr und seiner in Valern seltenen Redefähigleit her. durch die er sich als Ministe« rialralh im balerlschen Landtag unentbehrlich gemacht und bei vielen Gelegenheiten, zum Beispiel der Münchener Industrieausstellung, den Eisenbahnverlrügen mit anderen Staaten lc., Heroorgelhan halte. Herr von Pfrehschner ist ein aufgeklärter Mann und ein durchaus ehrenwerther Eharaller, der die politischen Nolhwendigleilen llar erkennt und der an geschlossenen Verträgen nie ein Iota abmarkten wirb. Seine Ehrenhaftigkeit ist überall im ^ande anerkannt, sie zeigt sich im kleinen in einer fast pcdanlischen Ehrfurcht vor dem Amtsgeheimnis, im gro» ßs» in filier Integrität, die auch vor dem Scheine der Benützung der amtlichen Slellnng im pt'sönlichen Interesse zuruckichrcctl — Beweis, daß der flühere Mini» Nerialralh nie im Vermallungsrath der Ojlbahn als Reglerunge-Eommissär saß. Diese mehr negativen Tugenden sind begleitet von seltener Schärfe des Verstatt« dco; sein entwickelter Smn für das formelle Recht und sein objsllio leidenschaftslosrs Uitheil werden ihn das „8UUM cuiljuo" jederzeit beobachten lassen, so daß er oem Rtichc glbl, was des Reiches «st. und — ken Ultramontane», gegenüber, zu denen er gar leine Hinneigung besitzt — dem Staate, n as des Staates ist. Seine Beraangcl'h it, die ihn in engsten vaierischen Kieisen stlls ieschiell, laßt vermuthen, daß ein Dlanq, sich in große Kampfe zu stürzen. b. Die „N. Allq. Ztg." velüsfentlicht ein Schreiben des preußischen EullusministcrS an den Bischof von Er-meland vom 25. d. M., wclches den InHall der zwischen der Regierung und dem Bischöfe gewechselten Schüftslücke recapltuliert. fodunn betont, daß die Regierung, obwohl sie das Entgegenkommen in den Erklärungen des Bischofs anerkenne, außer Stande sei, da,in die Bürgschaften zu finden, welche sie im Interesse dcs Staates und dessen Angehörige« zu fordern verpflichtet ist. Der Gegensatz zwischen den staalSrechllichtli Anschauungen des Bischofs und den Olundprinc>pien des preuß'ichen wie jede« anderen Staatswesens deslche trotz dcr gebotenen AusilelchS-angelegenheiten ohne gehoffle Lösung fort. Die Staats« regierung vermöge nicht weiter die Verantwortung dafür zu übernehmen, daß au« den Mitteln des Staate«, dessen Gesetzen der Bischof sich nicht unbedingt unterworfen hat. für die Unterhalt des Bischofs Zahlungen geleistet werden; diese Zahlungen seien vom Landtage in del > Voraussehung oewilligt. daß diese Gesetze und die Ver-! fassung Pstußens, auf deren Grund tue Bewilligungen ' erfolgl'-n, von den Empfängern der betreffenden Slaals-gelder auch immer als für sie giltig und verbindlich anerkannt werden. Sobald diese Voraussetzung aufgehobttt ^ ist, wie es durch die amtlichm Eillärungen des Bischofs der Fall war. wird die Berechtigung der Regierung zur Zah'ung zweifelhaft; die Reaicrmig werde daher die betreffende Zahlung bis auf weiteres einstellen. 'st'llissslMl. In eiserner Faust. Gin Roman au« der neuesten Zeit von I. Steinmann. »X. Kapitel. Getrennt. — Getraut. (Fortsetzung.) Ehe die Klammer jedoch ging, befand sich in der Hand des Beimlen Korn ein Zwanzigl.daicrschein, den dieser, unbrmcitt von dem Brainlen Schnnot, m die Tasche prallicierle. „Die Klammer ist diesmal ungerechter Weise denunciert." sagte der Beamte Schmidt. .Es gibt immer schlechte Menschen." erwiderte der Beamte Korn, „die sich ein Vergnügen daraus machen, andere Leute zu verdächtigen und die Polizei zu hetzen. Aber laßt mich den Halunken nur erwischen, er soll glauben, daß Ostern und Pfingsten diesmal auf einen Tag fallen. Ich lann mir schon denlen. wer der Klam» wer hat schaden wollen." Unter derartia/n lieblichen Gesprächen über die Ver» derbtheit der Menschen veilicßen die Beamten den Badn. Hof. Sie hatten ihre Mission erfüllt und gönnten sich nun «in Frühstück, um Leib und Seele nach solchen Strapazen zu stalten. — Die Zeit begann zu fliegen. Je milder die Lüfte »«htm, j« lilnger die Tage wurden, um so rascher schien ein Tag dem andern zu folgen. M,t bunten Blumen lockt der Frühling den Menschen in den Sommer, und wie ein Kind auf blumiger Wiese vcrg ßl, daß sich die Tonne schon neigt, vergißt der Mensch im Frühling das E'len der Ta^e. da« Fliegen der Zeit. bis crsl der öde Winter uns an den schönen Traum zurück-denlen läßt. Geoi^ hatte schon oft an Anlonie geschrieben. Seine Griefe athmeten O>ück und ^even, frohe Haffi'ung und festes Ver.rauen. Scin Talent war willllch ein bedeu» lendes. seine Ausdauer und Last für das nenerwühlte Fach waren sichere Gewährsleute sür daS Gelingen seines PlaneS, In seinem letz'en Briefe theilte er Äntonien die Absicht mit. gan; in Düsseldorf wohnen zu bleiben und sie mit ihrer Mutter dorthin kommen zu lassen. „Ich würde den Ta, seqnen, an dem wir diese Stadt verlassen." jagte Madame Ehrmfried. Sie halle Recht, diesen Wunsch zu äußern. Sie hoffte, die Vergangenheit lo« zu werden, die wie ein Alp auf ihr lag, sie hoffte aus den Händen des Beamten zu kommen. Vor einigen Tagen war ihr Pciniger wieder bei ihr gewesen. S:in diesmaliger Besuch galt der Zukunft des Knaben. ..Er lann Schiffjunge werden", sagte er. „Was soll er lange die Schule besuchen, dazu ist lein Gclb vorhanden." „Ich habe gerade seinethalben so manches entbehrt, um ihm den Besuch guter Schulen zu ermöglichen", wandte die Witwe schüchtern ein. „Warum sind Sie so thöricht gewesen?" lautete die grobe «nlwort. .Der Knabe lann nächste Ostern coüfi'Mlcrl werden und dann zur See gehe»." „«der Ernst hat gar leine Neigung zum Seemann", entgegnete uie Wilioe. „Er möchte gerne viel lernen —" ..Larifari", unteivrach si« der Beamte. „So ein Bursche wird nicht lange nach seinem Gc'chmack gefragt, und wcnn er nicht will, werden wir ihn schon zwingen." ..Erxst hat aber gute Anlagen, er hat große Talente für die alten Sprachen und die Geschichte. Sein Lehrer sagte mir, er würde einst bedeutendes ltlste" lülmen." Der Beamte lachte roh auf. ..Talel'te — pah — Unsinn, Alle Menschen haben Talente, warum soll ihr Knabe nicht auch em paar davon haben!" „Meiner Meinung „ach ist es jedoch Pflicht, die Talente eines jeden Menschen auszubilden." „Da hülle man viel zu thun. Im Vertrauen gt-sagt. ich halle Sie für klüger gehalten. Madame. Die Talente find ganz schön, wenn man Geld hat — f^l die Armen ist lo etwas ttuxus. Wenn ich etwa« ;u sagen hätte, müßten die Armen dumm bleiben. Dann fühlen sie sis zu den nächsten Ostern — dann konnte sich vieles lindern. lHortsetzunz lolgt.) 1597 Die Vorlagen iu Spanien. Im Congresse wurden Gesetzentwürfe einacblachl betreff« Äufheliun<, der Eorfcription, Einführung des ovligalorischen Mililärdlenstc«. Auflassung der Festungen Penon und Gomera an der Küste von «frila. Reform des Hypolhttaracfshes, der Strasprvj-ß Ordi'ilia mil Einführung derIuiy, dc« Gelsllichengesetze« durch lUber lassung der Bezahlung der Priester an die Gemeinden, Aufhtbung der Mar,ne »Inscription und Reform dee Avancements in der Marine. — Dcr ssinanzminisler legte folgenden ssinanzplan vo : Durch 5, Jahre sind die Isilcresjen d:r Staatsschuld zu zwei Orilleln in barem und zu einem Ditilel in T'teln der consolidierten Staatsschuld zu befahlen. Dic Regierung garantieit die Inlcressenzahlung nnllslst der Nalionalnüter, deren Werih durch leicht um<»s^cnde u»d bci dcr Hypolhelar-banl deponierte Werlhp.ipiere reprüsentierl wird. T'ic ^e^ierung respccliert die Amorllsierung der Acl«e Mchllinnah'n« von 15 Percent des gesammi,» Budgets. Die zu errichtende Hyvoth lardaxl isl berufen, die Eoupon^ahlulig ^u sichcin. welche dcr Ilttn richt: „Seil die Entscheidung des gcnfcr SchicdSgclichles ohne Angabe der von den einzelnen Mitgliedern als maßgebend erachteten Gründe veröffentlicht wurdl, isl die Alabama.slngclcgci,hc>t in London nochmals nacl, allen Richtungen hui gründlich eiörtelt worden. Das Ergebnis der zahlreichen Betrachtungen über die Sache war im großen und ganzen die Elwä^uni. daß die Enlschabi^mgpsumme zwar eine bittere P lle für den britischen Steuerzahler sei. daß man sich inocsscn immcr. hin Glück wünschen dürfc, dcn allel, Streit in solcher Weise gcschlichllt zu schen. Besonderer Nachdruck wurde aus dcn Umstand gelegt, daß unter dcn bisherigen Satz» ungen des PöllcrrcchteS England nun und nimmer hätte verulthlill werdcn lönnen und daß die Aonahme dcr neuen Regeln d s Washingtoner Vcrtra^es, mit anderen Worten die Nachgiebigleit der britischen Negierung in der Principiensrage dcr Grund sei, aus welchem da? Urtheil zu ungunslen Englands ruhe. i Ohne übrigens den Schiedsrichtern in irgendeiner Weise zu nahe treten oder ihre Befähigung als Juristen und ihren hohen Rcchtlicdlcilssinn als Menschen «m ge» lingsten beznefcln zu »ollen, huldigt man in England doch der Ansicht, daß eine gründliche pratlischc Bekannt» schaft mit den stragen dcr Möglichteil und BiUiqlell im allgemeinen, wie sie ein Richter in der Ausübung seines Amtes erlangt, so wie eine genaue Kenntnis der Schwierigkeiten, mit welchen line Seemllcht bei Aufrecht» z trh^llnng «hrer Neutralität zu kämpfen h,t, die einzelnen Mitglieder des Tribunals zu tlner milderen Beur, theilunq der Halluna Englands geleitet haben würde. Die Hoffnung, daß Sir Al»xander Coclburn in Motivierung seiner Ansicht, welche belanntlich in «rehreren Puntlen von derjenigen der übrigen Schiedsrichter ab' wich. zunächst Englands StcUung in der uanzcn F'aae, dann abcr auch die von dcr R'chterbmt aus gercchlfcr, l'gte mildeie Anschauung über dit Pflichten der br,ti. schrn Regierung gründlich darlegn weide, war der Grund, warum die V^röff nlllchung der AusslcUungcn der SchiedOlich.tr zur Begründung ihres Votums mit vesondcr.r Spann..,« ^wartel wurde. »^ ^/^'I'"""'"""t ^ der amtlichen „Gazette." das volle .^>0 Seucn sta.l .,,. liegen diele Schr.s'slücke Oberr.chter der fur seine Pcl.on alle.n 250 Se.ten in Anspruch n.mml den von se..„„ ^„^leulen gcheg. ten Erwaitungen volllländig enliprochen hat Der amcr>. lanische Schiedsrichter Hcrr Adams hat seine Idecn auf tinrm Raume von 40 Seilen dargclc,l und t>5e Zusein, andcrseyiinqm de« V'comle Ilajuda, de« H,lsn Stampft, und dc« Glasen Sclopis füllen zusammen weilere to Seilen." Politische Uebersicht «aibach. .W. September. Das ungarische Amtsblatt publiciert dit inlernalio. ""lt-T.leg,aphen.Convention vom 14. Jänner 1872 "nd das am 2. September l, I. vom UnterrichlSnnm. ller Pauler erlassene Regulativ für die Bildung von Cor. sorauontn dulch Eommunal.. Voll«, und Gürgerschui. "^«r und deren Wirlsamllit. — In dcr am 23. d. M. slattgesundenen Sitzung des ungarischen Unterhauses empfahl Puls^fy in lurzer Rede den Lommis-sionsenlwurf. lisza spricht für den eigenen Entwurf, be» tont die Nothwendigkeit, daß in der Adresse der slants« sfchllicke Ausglclch erwähnt werde, erllält, auf dem alten Programme zu beharren, und wiederholt die Verdacht!« gunqsn, die in letzter Zm in dcr Pr.ssc gegen den Gra. stn ^onyay laut gewvldin sind. 5iach^em Tisza geendet, tvcist Olaf ^ony,'y b^se Verdachligun^en nn» lcr dem stürmischen Bei^l.'r l.i Rechten zurück. — Nachdem die Seclionen des Uolerhauses die Beralhur" qcn des Gesetzentwurfes Ü5er die llausenburger Unioer» siial am 27. d. abgeschlossen, hat der Eenlralausschuh dcn Gciehcnlwulf mit geringen stylislischen «bünberuN' qei« nach dem Gutachten der Schulcommlssion angenoi,» men. Bezüglich des von der vil-rlen Settwn beantragten mllilälischcn ^hrcursl« wurde beschlossen, denselben n,cdl eigcn« «n das Gesrlj aufzunchmen, sondern nnl der Em> führung dicses Curses das Mlnlslermm ;u beauftragen. Zum Berichlcrualler des Cel.tlalausjcbusses wurde «lla» car Molnar uewahll. Emcm Eilah dc« Unlerrlchlsmmi« steriums zufolge wird die tlausenburger Unioersilül am l. November d. I. eibsfnet. D«t Provinzial'^andlage von Hannover und Schleßwig'Holstein und die Eommunal»! ^andla^e dcr Ne^ierungsbezille Kassel und Wies-baden traten am 29. d. M. zusammen. Den ^and» lagcn von Hannovcr, Schleswlg'holslein und Kassel weiden als w'chli^sler Oegenslanb dlt En-twürse von Gcsl^cn über das Grundduchwcsen in die,'» P,ovin^en vorgelegt werdcn. ?>m hannoverischen Prooinz>a>>^and' la^ werden ferner Bollll^cn über das bäuerliche Recht, iidcr die Olsitzqcbung und die Olganisatlon der Blhör. sen im Illdc-Gcbiel, über die Umgestaltung der ^ano» str^ßcn.Bcrwallunll jugthen, Dc? schlcswig-holsleimsche Landtag wild daS ;u e>lassende Statut s^' die Vcrwal» tun, dc» I'l!Mobi!ar.^cucr.Bc,s,chcruna.i'a:,stallln der Provinz und da» Reqlcmcnt für d,c Elasslfical,on rcr vrsicheltcn Gcbäüdc zu berathen so wie die Wahl eine« VandcsoireclorS zn vollziehen habcn. Dem hessischen Cominunal'Vandlag wild noch cin Gesetzentwuif über die B wellhu'ig der Forstt'uhungen au« den Staats. Waldungen vorgclegt wcldcn. Dem «ahauischen Eom» muna'>^andtag wird cs obliegen, die li.huss Nnsiührullg dcs Do'alionsgcsctzcs vom !!. März d. I aufgeslclllen Re^lcmcins über die M>lw>rl^:ng der Eommunalslünde bii den Ehaussce- u>d Ocm inrewege'Vaulen so wie für die provinziellen Anstalten und für die niu zu elllch. Icndc P,oc>inzial'H'lssi u. s. w. zu bcialb/n, die zur Organisation der /ommunalständischen Berwaltun» erforderlichen weiteren Beschlüsse zu fassen und die Wahl eines ^llndcsdirectorS zu vollziehen. lFxdlich werdcn die ocrschicdcncn Randlage eine Hahl von Ocsaäften der laufenden ständischen VcrrvaUung zu erledigen und die ständischen Hauehaüe-Elal« seslzustlllen haben. Die „Agrnce Hauas" meldet: Thiers empfing am 2l'>. d. M. dcn denlsch,n Botschasler Grafen Nrrnm. Zwischen tcm P>asidenten und Armm fand ein ?lus« tausch dcr freundschaftlichsten Peisichcrungcn statt. ^ Die „Darmslädlcl Z,lung" bezeichnet als oercch' ligtc Forderung der großcn Mehrheit des hessischen Volles an scinc Rsglerung: nach auhen eine aufrich» lige rc'chsfreundlickc Haltung, nach innen ein besonnenes und festes Poranschsllten auf der Bahn der Reform zur Hcbuna. der geistigen und materiellen Kräfte des Vandcs. Soweit die Resultate der Wahlen für den ssolle» thing in Dänemark zu übersehen sind, nehvren von 100 befannlen Gewählten etwa 00 dcr Lmlen. 40 dei geqrnül'erstchenden Partei an. Untcr dcn Gewühlten sind N dishcr nnb.lclnnl. etwa !> ob/'e auegsprüglc Partei» farbei. l0 bis I! gehsren der weser,ll!chcn ^mlen an. Die Wahlen von den Faröer» I»seln sind noch undc» lannt. Dem „Daily T?« Kriea's in Abyss inien aus Attrandrien tc!eq,apb,lsl, dah Künia. Iolianie« von Adyssinicn ^ürst K.'ssa) de» Otirlslcn Külham nach E»gland gesandt habe mil einem Briefe an die Kvn'gm, worin die Intervention Groß b'ilanniens gegen Euyplcn nacbacsuchl wird. Achol'che Gesuche hat er auch an die Regierungen ssranlrelchs. Ruhlands und Deutschlands gerictlll. Inzwischen ,sl eir, wcitercs Bc>ta>llc,n eqypllschcr Truppen m»l ^wli 'He^ schützen in Massoivach angefommen, und der Rebell Al< Bu-ru, von Vlam nc dr W^llos G'llas, hat die abyssmlscie Aimec auf« Haupt glschlaa/n. Aagesnmil^keiten. — Se. Maiestäl der Kaiser Ferdinand sind am 26- d. mitlas von AllerhöHstseinrm Sommcrausenl halle »n Ploschlowitz wieder nach Prag zulllck.,elehsl, — Ihre Majesläl d»e Kaiserin Maria Nn na sind am 2< Francs'Ltückes (Nllpoleond'or) bei den l. l, Telegraphen» Slativnelafsen (S«aal«» oder Vanl.) Noten mit 8 fl. 72 lr. ii. W. seftaesetzt. — (^' 0 wen hur q' s e Convict) soll c»nfqsb"l>en und die Umwandlung der aus der Stifluna ^ , Reoenuen in Handftipendien verfügt werden , der jetzt noch im Convicte befindlichen Zöglinge foll mit l)em Piarislenorden, unler dessen Leitung da« Convict be< lanntlich steht, die Vereinbarung getroffen welden, daß jene Sllflllnqe, deren Velassung im Convicte bi« Ende des Schuljahre« 1872/73 von ihren Vertretern a/wui'scht wird, daselbst verbleiben lönnen, während die üdriqeu Sllfl-linge, welche von diefem Abtommen leinen Gebrauch machen wollen, vom Schuljahre 1872/73 an mit handstipendien zu becheilen sein werden. — (Begnadigung.) Mit a. h Vntschliehnnci, vom 22. d. M. wurde, wie die ,tr. Zlg." meld«, 24 Sträflingen in Capodlstria und 9 Stiaftmgen in Giadisca der Rest ihrer Strafzeit erlassen. — ( Kirchen ein brucb.) In der Nacht vom I4ten zum 15. v. M. wurde in die Fllialllrche am Kirchberg in Kiirnlen eingebrochen, und enrwenoelen die Thäler Kelche, Monstranzen und andere Kirchengeriilhe im Nerlhe von mehr als 300 fi. — (Ein großer Vrand) brach in der N^cht zum 24. v. M. in dem Haufe de« Krämer« Franz «hin» (>s!«' ssebünde, fowie die Kirche und Echule ei» N'ub ocr HI^m. men wurden. Der Schade wird auf lOO.OOO fl, ^schätzt. — l Zu m Eo n clave. I In Par«« verlaute», daß der Erzbischof von Rouen. Kardinal Vonnechof, der nach No« gehl und in den lehien Taa.cn mehrmal« von Th'er« empfangen wurde, Nuflräge der viegierung sUr den Nancan mitnehme, und zwar fvllen dieselben aus das llinflig? l^» clave B-ladelinie zwischen dem Dräu», Save« nnd Isonzogebiete !ein, sondern auch in erster ^inie einer Offensive dienstbar ge, macht werben lönnen. Ls wird hler die Offensive besonders betont, w?il, wenn man jetzl sich qezwunqen sieht, das Tcdwerl emschelden zu lasten, die strategische Offensive eine der Haup.beblnaM-gen des Erfolge« au«macht und selbst ungunftlge Klüfte-velhälinlsse ausgleichen lann. H,ezu ist nun em durch ein richtig angelegte« Com-municaiic»n«neh beschleunigter, bezUnstigler lafcher Aufmarsch elsordeilich. Von diesem Glundsatze auügebenb, muß man erlennen, daß die belmallge Verbindung au« dem 3aoe>hale, respsl« live aus der Hegend von ?a«l>ach nach Vörz burchau« un» zureichend ist. Wenn w,l gezwungen würben, an der <«"-westlichen Grenze bei Monarchie eine Nlmee aufzustellen, wurde wahrscheinlich e«n großer lheil der öfterlelchiictien Slieulläfle sseyen den unleren Isonzv diligier« werben. Da mehlele iivlps in dem Raume bei Görz mit Hilse der einen Über den Ka,st führenden Bah« n,cht rasch genug concenrrierl, übrigen« dorl auck n,ckl belassen ^melden lönnlen, ^ weil die Be^ ^ Über den Kalst, namenlllch we», , 'k gesperrt wären, sehr schwierig ist; 2. weil txe ««mee l.ei lrockener Jahreszeit vielleicht auch nicht einmal da« nöthige Tllnlwassel fände, weil e« .'l. endllch au« sanllälen wrun. den nicht ratsam w l^, wr Beginn der Feindseli^uen in dem verhällnii'mc'h'g engen ^a/rraum am unle,,, >l. „zo (lnnelhalb der Äielchsgrenze) zu t' ; darum erscheine e« >n dem et"-< , . , , i,c) nölhig, eine zweile l'inie au« dem Saoelhale zum Isonzo zu haben, einelse«»« um die Zusuhl zu erleichlern. anderer. fe„« aber um eine zu enge Eoncentlielung be, Ap^ bc,, durch zu vermindern, daß man einen namhastt !-r Armee bei Vaibach sammelt und sich doch die ^,^,,.?e,l wahrt, selben be»m Uebergang in die Vclion mi« H'l!« zweier gegen den Isonzo convergierenden Vahnlinien lasch bei der Hand zu haben. '598 Diesem militärischen Bedürfnisse lietze sich theilweife dadurch abhelfen, wenn man von Adelsberg au« durch das Wippachlhal eine Bahn nach Görz bauen wllrde ; die Abhilfe bliebe jetoch eine lholwelse. weil man von Laibach bis Ndelsberg nur eine Linie halle. Tine sowohl den militärischen als mercantile« Interessen vollkommen Rechnung tragende Abhilfe könnte nur dann erzielt werden, wenn eine durchaus selbständige Linie au« dem Saoelhale gegen Görz und Trieft gebaut wurde, es wäre dies die schon mehrfach ventilierte und auch den VerlehrSinleressen vollkommen entsprechende Trace von t>er Save über Vischoflack nach Muggia.Triest. (schlutz folgt.) — (Der Herr l. l. Land es pr3sident Ale« fander Graf Äuersperg) hat gestern eine Inspec» tionsreise angetreten. — (De» Hilfslehrerin Fräulein Elise Glofic) wurde eine Lehrstelle an der mit der hiesigen l. l. Lehrerinnen.Blloungsanstall verbundenen Uebungsschule verliehen. — (Fur die Lotterie der philharmonl« schen Gesellschaft) haben die pholographlsche Kunst» anstalt Bructmann in MUnchen eine Serie großer prachtvoller Photographien und die Hofmusisalienhandlung Both« und Vock ln Berlin mehrere Bände sehr werlhooller Musilalien gespendet; auch von einheimischen Kunstfreunde'« langen noch täglich Spenden ein. Tie Aufstellung der Gewinstslucke »ird anfangs der lllnsllgen Woche beginnen; das Lotterte« com»>6 gewärtig« diesemnach dle gefällige Ablieferung der Von Lonnlöllmgliedern gesammelten Gewlnststucke noch im Verlaufe dieser Woche. — (Aus dem Bereinsleben. j Vorgestern fand eine außerordentliche Generalversammlnnz des hiesigen Arbeüer'Blldungevereincs statt. Der Rechnungsfuhrer berichtet, daß seil dem Monate Juni 24 Mitglieder dem Vereine deigelreten sind. — Der Kassestand weist 74 sl. 55 tr. Einnahmen und 18 fl. Nusgaben au». Zu Schrift» fUhrern wurden Tischler Melchior Prebir und Schneider Slurm gewählt, — Der Vorsitzende »heilt mit, daß der Ausschuß die Absicht habe, die Verbindungen mit den üb« rigen Arbeiter-Krantenvereinen aufzulösen und sich der bis» - her,gen Vormundschaft zu emschlagen. Kunz ermahnt zur vorläufigen genauen PrUfunz dieses Voischlages, plai> dlert illr dle Einberufung elner allgemeinen illerfammlung zu Zwecken de» Krantenverene», ist der beantragten Los» lüsung entgegen und belont fUr die Wahl eines Vorstande» des Kranlenvereine« einen Vertrauensmann. — Der Vorsitzende beamragl die Gillndung eines halbmonatlich zu erscheinenden Blattes in slowenischer Sprache; Kunz unter« ftuyt diesen Antrag; Tomiy beantragt die Bildung «ine» Fondes zur Schaffung des erwähnten Organc« im Wege freiwilliger Nettläge und Sammlungen; Kunz opponiert diesem Antrage, fordert vorerst die Belehrung der Arbeiter« Versammlungen, und wenn der Wunsch nach einem solchen Vlalle allgemein laut geworden, möge an dieses Project Hand gelegt werden; der Redner hofft auf die baldlge Lösung der socialen Frage durch die gesehgebenden Körper. Hiernach wurde die Versammlung geschlossen — (Fleischlarif pro Öttober.) Da« Pfund Rindfleisch bester Qualität von Mastocksen lostet 26 lr., mittlere Sorte 24 tr., geringste Sorte 20 tr.; von Kühen und Zugochsen losten die drei Sorten Fleisch 25, 21 und resp. 17 lr. — (Local bericht.) In dem Zeitraume vom 6. bis 28. v. M. wurden wegen Exceß 4. Trunlenheit 12, Vetteln 2, arbeitslosen Herumvagleren 21, Dlebstahl 7, Veruntreuung 1 , Reveision 1 und Nachedeleldigug 1 Individuum von der städtischen S'cherhettswache beanstän. del. Im Eepiember l. I. wurden bei der hierstädllschen Echubstauon mehr als 100 Individuen durch und nach Laibach verschoben. — (Aus dem Amtsblatte.) Kundmachungen i» Betreff 1. der Elnfenduna von lilerarischen und Kunst» Eingaben an Se. Majestät; 2. der Eröffnung der neuen l, l. Mädchenschule in Laibach; 3. der Äblegung der Prll. fung aus der Staalsrechnung«.Wissenschaft; 4. der Preis» erhöhung von einigen Iigarrensurlen. — (Von der Süd bahn.) Die l. l. priv. Sud« bahn.Gesellschaft beabsichtigt, wie die »wrz. Ztg." melcet, Abonnemenlslarlen flir Aibeiter einzuführen und gegen drei Gulden monatlich jeden Tag eine mehrmalige Fahrt auf einer Strecke von zwei bis drei Meilen zu gestatten. Die Gefellfchafl will es den Arbeitern dadurch ermöglichen, um billigeren Preis ihren Wohnsitz in Ortschaften zu nehmen, die von größeren Städten entfernt sind. — (Viehhändlern, Fleischhauern und Landwirlhen) zeigen wir an, daß die l. l. Bezirls« hauplmannschaft Feldbach in Sleiermarl sämmtliche im Monate Ollober d. I. in den verschiedene« Ortschaften dieses Bezirks bevorstehenden Viehmärlle wegen ausge« brochener Maul« und Klauenseuche im Grunde de« § 27 der h. l. t. Ministerial - Verordnung vom ll. Dezember 1859. Nr. 32592. strengstens untersagt hat. — (Landschaftliches Theater.) Gestern hör» ten wir die uns wohlbekannte liebliche Oper „Martha" von Flotow. Die ersten zwei Abtheilungen wurden mit großem Beifall aufgenommen; die Sänger wurden mit Hervorrufen ausgezeichnet. In der dritten und vierten Ab« theilung fant das Baromeier des Applauses lief umer Null, fo tief, daß viele Plätze vor der Zeit verlassen wurden. »Martha" ist uns zu betannl, als daß wir noch weitere Worte über die Conception des Wertes felbst anzuführen brauchten. Sprechen wir von den ausübenden Kräften: Fra« Kropp (Vady Durham), deren Rosenzeil wohl vorüber, lst eine Sänge« in hervorragenden Range«, glänz»« seinerzeit auf großen Bühnen, besitzt eine vortreffliche Schule, ange» nehme Stimme, correcle Coloralur, Zartheit im Vorlrag, Leben im Spiel, lurz, sie verdient den Namen „Opern« fängerin" noch immer im vollsten Maße. Fräulein Rofen (Nancy) ist eine angenehme Bühneuerfcheinnng, erfreut sich N'cht nur äußerer Vorzüge, fondern verfügt auch über sel» tene All'Slimmlttel in Kraft und Tiefe, emwickcll Ledcn und Humor im Spiel. Herrn Duzensi (Lycncll) möchten wir unmaßgeblich rächen, der Oper Lebewohl zu sagen, denn es fehlen ihm drei Caidinaleifordernisse zum Sänger: listens Stimme, zweitens Kraft und drittens Action. Herr Stick (Pluntell) sang seinen Part.leider ohne Salz und Schmalz ab, würde aber, wenn er einige Wärme in seinen Gesang legt. immerhin einen Rang als Opernsänger einnehmen lönnen. Herr Midaner (Lord Tlistan) scheint ein Faciolum der Gesellschaft zu sein; er trat gestern be« lllls zum drillen male, und zwar als Sänger in Scene, obgleich seine Stimme nicht einen Lolh wiegen dürft«. Herr Nusim (txr Richter) «nlwicktll« gule Stimme und constanerle snnen Beruf für da« lonnfche Fach. Der Chor wird wohl eine wesentliche Verstärkung erfahren müssen, bls er anständig in die Schranken zu lrelen vermag. Hur Bewachung des weiblichen Chorpersonale« wird eine besondere Garde wohl unnöihig fein. Herr Kapellmeister Del in dirigierte mil vollem Verständnis den musikalischen Theil; fchon die Ouvertüre wurde beifällig aufgenommen; die Be« gleilung der Gesangsparlien ging correct vor sich. nur wäre eine reinere Stimmung der Blaslnstrumenle, insbesondere der Oboen und Clarmellen und eine zartere Behandlung der Oboen an manchen Stellen am Platze. Unsere heurige Oper besitzt nach dieser kurzen Revue allerdings einige sehr schäyenswerlhe Kräfte; tritt ein geschulter stlmmbegab» ler erster Tenor und ein ausgiebiger ü-hor in Scene, fo würden wir uns immerhin einer anständigen Oper zu er« freuen haben. Die Theaierdliection «ird gerechten Anforderungen und Wünfchen de« Publlcums sicher zu entsprechen lrachlen; denn nur bei einer gut befehlen Oper werden sich die Räume des Musemempel« füllen. — (Schlußoerhandlungen beim l.l. Lande «gerichle in Laibach.) Am 2. Oltober Andreas r 8 74 Handel nnt> Volliswirtljschastliches. Wocl,e„a„Hwei« der Nationaldank. (Nach K 14 der Blaüitsil u»d ous Gxind der Ocsrl)e vom 5,. Ma» und 25tr„ August 18»!6.» Veraildsrlillgcn scit di>m Wochenau»n,e,se vom 18. Seplember 1872: O a n l n o t e n - U m l a u s 3l4.«4l.3^O fl. — Hilvo« ab: Am Schlüsse des Monates bar zu begleichende Forderuliss der Vnill aus der commissionsweiscn Vesor-gunsi di>« Hypolhslar - Äüweisungengeschäiles :' lOI fl. 55 lr., Slaal«»oten. wclchc dcr «anl gchcjrell. 1.N«.l't^ fl. Escomole I5".3"!< 474 fl. !^<',, !<-. Darlehs,, 29,'^«. ><»0 fl. Eiügelöslt Coilpl,»« oon Orundenllasllmg?' Oliligalioilsn ^».5)73 ft. -'/, lr,. U.^3 ?<)0 ft. — eiligslösl«' „nd biirsemäliig ana/laufle Pfai,obri,fe i ttU', Percent 4.l«9.'33 ft. 3^ lr. Zusammei, 333.537.705 fl. 28 lr. Angekommene Fremde. Am 20, September. «<»s»nt. Dereani, Ssisenlierg — Kljusfvsel. Vabenseld. -(Yajlanll, Vnolia. — Kingle,. — l'cstuixc. Ioria. — P^llois, 2'lli Nitier v. Ociriboldi, l. l. ^'aüdsssnslichleralh. Wippach -> Frlschlooiy. Tries». -- Stubitz. «tisni» — Irtllducll, Dlt«den. - linauer, «gram. — Mrudtil, Geomeler .-Nordiss. Gör;, — Dr VüHmOllrr. l,'eobei,. — Pssarit, LllU. H»«.,< »^»».,,. KlllVr, Pliual. Trifft. — v. Oilang/. t. l-Stalthallerelrath. Trient. — Uiltmr. Valleisecrelllr de« deut» schrn Niltleroidens, Wien. —^Vloch. K^ufm., Tnest. — Frau it»i,i. Klaiübllig. »>»»^> «,«^«»,»n. S, Vennedt, li. Nlaliti, «»l. Dittel, l. l. Major. Wien. - VentilN, St Damelle. l«l«»>>^«»„. («ollob. Kaufm., Ndelsberg. — Moser mit Tochter, Prioale. ^triilblllcl. ^le»»»»vn^t«». Weliar, llooperator, St. Nopreckt. ^leiearolo^sch.'. -ttsslillllchlu«»^^»» ill cmlicich. _____8__«-z "____________» «^« tt U. Mg. »35.»» ^. 4... windstill , Nebel , »0. 2 „ N 734..0 < l>» SO. mäßig halbheiter 0o> 10 ««d. ?3»i,« ^.w., NW milh.g halbheiter Marqeiinsbel, laguber ziemlich h,it,r. abends zunehmende Ve>vällll„g. D,« Tage«mlllel der Warme > ll l", um «/»' unter dem Normale. Vlra'N.vl'iliilbtr «l^ast^ur: ^qna, o. K l,, n m a v r. ^Nsl^Nsl^slslzs TUie», 28. Espiem^t'. Trr ^chranseliveltct,r ^eigie leine brsandsre Festissscit und war „ameinlich Rsiile off^risN. Man wild nicht weil fehlm. wenn nian diele Thatsacht K'UlllUUlllUft. mit Gclddeschafiilüge'.Ealamilätsn in Vnbindliug blmgt. da die Geldorlhilltiosse wieder rrlllt>„de wa,,» »nid die spscülniion durchaus !>>»? ku» bs^ngif. ,hls E»a.agt» mcus ,» >d!ll,. vielmehr m der Hoffnung auf güllstigen Verlauf der Ulllmo-Vlquldalion m Verlin deren neue und dies mit groher Inlensililt llberuahm. Die -peculaliouesiaplcle stleaen denn a«a) sehr beoeutend. < » K. «Ugemeln» «t«at«s«duld. »Ur 100 fl. «»eld »««, Einheitliche Staat«lchuld z« l> p W «oten verzinst Mai-Ät°vemd,l i;5 25 65 35, , ^ » tztbruar.Nulluft «5 75«!ldbr!efc ,u 180 ft. ö N. iu Silber . . 115— 115.50 !». O»»n»»entl<,st»lna4:vbi,gatio:,e.. Fllr 100 fl. «?"' «»«^ Vühmen .... zu5ponauregul»lung«lost ,u 5 p6 60 96 90 Ul g. 2>!euba!,n»ultl,en zu 120 fl. «. W. Silber 5', pr. V,uck 104.75 ic5.-Ung Prilmienllnlehn, zu 100 fl. H.». l?b st. «wz«hl.j yr. «tü< 10b.- 10b btt Wiener Vommunalanlehen, rück, Geld V<"»n zahlbar 5 p«t. sllr 100 fi. . . ?N 50 H3 75 «nglo-üsterr. Va»k . . 322 25, 322 50 Ollnlnercm.......—.— —.— sodtll-Crtd'tanfilllt .... —.— - . — treditan^alt f Handel n. Te» . 3.«2 40 332 60 t.,>iia„N»lt. »llgem. unzar. . . l4l.l»li 14^.^1 Deposllenbanl......N5.75 l lü.25 Hscompte-Heselllchast. n il. . 1030. 104«»-tzr<»nc°-z>llerr. Ban! . . , . 130 13" 25 Handelsbank.......25,4 - 25>4 Ü0 Älationalbank . . 875.-876- Unionbanl ...... 272 - 27« 25 Vereinsdanl . . . 16^75 170 — Verlehrsbanl.......214.— 214 50 H. Nctlen von trau4porlul,e»v,.«». «nutzen. Htld l?»ar» «lfäld-Fiumauer Vahn . . 178. - 179. - «öhm Wtstbllhu.....-.— — - tarl-l!ub»ig-Vahn.....235 — 235.50 Donau-Dampfschiffs. Ocsellsch. . 618. - 6l9 - Elllabllh-WtNbahn.....250 25 250.75 «lilabeth-Weftbllhn (i.'lu, - Vul>. weiser Strecke).....214.25 2l5.— Ferlinau>>«-«°rtb2hu . . . 2095—2100-ß»»fi«ch»,««restr«V«h« . -.— — — ssrcl,'.^«se»z«.^«!dn . . 223 50 223 75 llNibcrli-T^^.tIa^ycr.VOhn , 15x50 15.9 — e:°vl>. »st-rr....... 52« - 52^ - Oefterr. «ordwtstbllhn . . 213 75 214 25 «udolss-V^hn......176 25 176 75 jSitblnbUrger «»hu . . 178>>5 17X75 Staal«b»hn...... 326- 327 — ^Tilobahn........208 50 2<»8.75. !V0-. Ungarische ?iordl)Nbahn . , . 163— 163 f^) Ungarische Os.dahn . . 132 25 «32 50 tramway . . . Ü29.50 230. - M'. 5>f<'Ndbrits, (üir 100 fi ) 25 ib.?° l^«««»sel (8 Mou.) Gell. «S»»" «ugsbur« <" Hamburg, fiir 1l)0 Marl «an« ^'.^0 »"U ^22don. für 10 Pfund H»«lm« 109.10 l'wH Hari,, sttr 100 Fr«n?» . . . 4^60 .70 »til», vs »«««'