^m^^ Ficitag, ?. August 1898.______________IahMNg 115. Laibacher lssng sl, l, d2l5^"l_P°stvei,rndun<,: «anzjährig fi, 15, blllbMrlg ft. 7 5°. Im Comptoir: "'nc I,,^,^/°>bjahl g ft, 5 bn. ssUr b!e Zustcllun« ln« Hau« ganzjähri«, fl. ,, - Ins«r«°n»gtbür: Für ^^ " zu 4 gtil!>!, 2b ll., grvherr pel Zctte 6 ll.: bci «stereil Wiederholungen per Zeile 3 lr. Die »Laib Mt,» erlchelnt täglich, mit Ausnahme der Vonn» und Feiertane. Die Nb«l»iftr»No» befindet stch «onaressplah Nr.L, die Medaniou Vahnbofgnsse Mr, Ib. Sprechstunden der Redaction von 8 bl« 11 Uhr volmiltan« Unfrankierte lUriese werben nicht angenommen, Manuscrlpte nicht zurückgestellt Amtlicher Theil. AeM^s/' ?b k- Apostolische Majestät haben mii HM". Entschließung vom 28. Juli d. I. dem dchMp 3 V^^^^chstihres Oberststallmeisteramtes ^M<^ Heinrich Slatin das Ritterkreuz des ^lihen a b ^" ^^^^ ber Taxe allergnädigst zu Rer^s/' und k. Apostolische Majestät haben mit vom 23. Juli d. I. die liglei, w °?erordentlichen Gesandten und bevollmäch-^tenp?'c Nüdiger Freiherrn von Biegeleben wdiasi , "'^ung in den zeitlichen Ruhestand aller-^sel^ .^nehmigen und anzuordnen geruht, dass iüt sein " ?^W blasse die Allerhöchste?lnerkennung hche. "Anglichen und treuen Dienste bekanntgegeben ^lth^tt' und k. Apostolische Majestät haben mit «2".5"schließung vom 28. Juli d. I. dem ^itel ^"Här Abundius Contin in Görz den 'llttgi.3°.Charakter "nes Polizei-Obercommifsärs ^d'gst zu verleihen geruht. __________Badeni m. p. shacks/' ""b k. Apostolische Majestät haben mit b'lchU" Entschließung vom 27. Juli d. I. dem '" Bens?» V °"^iorialrathe. Bezirksvicär und Pfarrer ^der^"on Hüttel das goldene Verdienstkreuz "-^^rone allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. <. Der italienische Senat. ftr^^llauf der letzten Berathungen des nun' M. DMen Senates bot ein interessantes Schauer lk^'^ Oppositions - Velleität, welche sich in Mz, ^"schüft gegen die letzten, von der Kammer »I, bangenden Gesetze, die Vorkehrungen für ?>. n""d das Universitäts-Gesetz sür Neapel und gemacht hatte, wich nämlich sehr Me ^"^nlenden Dispositionen und alle diese "ft. Men auch im Senate mit großer Majorität Mte k,. '"n Erfolge hat in erster Reihe die ?'n,i l>^7"g des Ministerpräsidenten Marchese di »>^en w?^"' der in einer lichtvollen und impo-!>ed legte.. ! <, ^^ Einwendungen der Opposition ^> >. ""^ die Annahme der erwähnten Gesetze in ^^.«llmmer beschlossenen Fassung nachdrücklich ------ verlangte. Angesichts des vielfach heftigen Widerspruches, auf welchen die Gesetze, betreffend die Schwefelausfuhr aus Sicilien und besonders das Universitäts-Gesetz, im Senate stießen, wäre die Regierung wohl zu einem Compromiss bereit gewesen und hätte eingewilligt, die Discussion dieser Gesetze bis zur Wiedereinberufung der Kammer zu vertagen. Allein diese aggressive und verbissene Haltung der Opposition und die der Regierung feindliche Tagesordnung des Ausschusses, die ein verhülltes Tadelsvotum bedeutete, machte eine solche Nachgiebigkeit unmöglich. Nachdem der Ministerpräsident in seiner, mit stürmischem Beifalle aufgenommenen Rede die Anklagen der Opposition widerlegt hatte, erklärte er, die Tagesordnung der Commission nicht annehmen zu können und auf der unbedingten Annahme der erwähnten Gesetze in der von der Kammer beschlossenen Fassung bestehen zu müssen. Dieser Forderung wurde vom Senate mit einer so großen Majorität Rechnung getragen, wie sie von der Regierung selbst nicht erwartet worden war. Es braucht nicht erst gesagt werden, dass die Stellung Rudinis durch diesen, zum großen Theile seinem Auftreten zu verdankenden Erfolg noch mehr befestigt worden ist. Es ist gewiss eine bemerkenswerte Erscheinung, dass ein der Minorität entsprossenes Ministerium sich nach einer so kurzen Amtsthätigkeit nicht nur in der Kammer eine sichere Majorität zu erwerben verstand, sondern auch der im Senate sich manifestierenden Opposition so rasch Herr zu werden wusste. Diese Thatsachen haben auch an allerhöchster Stelle großen Eindruck hervorgerufen. Man erzählt sich, dass der König den Marchese di Rudini, als dieser ihm den im Senate errungenen Sieg verkündete und ihm die von letzterem votierten Gesetze zur Unterschrift und Sanction vorlegte, freudig umarmt und seiner besonderen Gnade versichert habe. Jedenfalls hat sich der Ministerpräsident eine Position erworben, in der er mit Beruhigung der Durchführung seines Regierungs-programms entgegensehen darf. Ans Norwegen. Man schreibt aus Christiania unterm 2. August: Das vom Storthing mit kleiner Majorität angenommene Wahlgesetz, welches das communale all« gemeine Stimmrecht mit Proportwnalwahl einführt, hätte fast zu einer Ministerkrise geführt. Es entspann sich nämlich um die Erwirkung der Sanction dieses Gesetzes durch den König ein ziemlich heftiger Kampf im Schoße des Ministerrathes. Wie bestimmt verlautet, giengen die Meinungen der Mitglieder des Cabinets bis zum letzten Augenblicke scharf auseinander. Die vier zur radicalen Partei gehörigen Minister erklärten es für unbedingt nothwendig, das Gefetz zu sanc-tionieren, während die vier conservativen Cabinets» Mitglieder entschieden gegen die Sanction waren. Das moderate Mitglied der Regierung war Principiell gegen die Sanction, gab aber gleichzeitig die Erklärung ab, dass es die Verantwortung für die Folgen einer Sanctions - Verweigerung nicht auf sich nehmen könne. Den Radicalen, fowohl innerhalb wie außerhalb des Storthing, war diese Spaltung erwünscht und sie ver» suchten, da« Coalitionsministerium zu Fall zu bringen, indem sie ihren ganzen Einfluss aufwendeten, um die radicalen Cabinetsmitglieder für den Fall der Sanctions-Verweigerung zur Einreichung ihrer Demission zu veranlassen. Die Situation war also, wie ersichtlich, ziemlich verwickelt und es ist bloß dem Könige zu verdanken, dass die drohende Ministerlrise vermieden wurde. Der König sanctionierte nämlich das Wahl» gesetz und forderte gleichzeitig die vier confervativen Minister, a/gen deren Wunsch die Sanction erfolgte, auf, trotzdem im Cabinet zu verbleiben. Diesem Wunsche fügten sich die bezeichneten Cabinetsmitglieder und so bleibt denn das Koalitionsministerium auch weiterhin am Ruder, während gleichzeitig den Radicalen durch die Sanction des Gesetzes ein geeignetes Mittel für neuerliche Agitationen gegen die Regierung im Lande entzogen wurde. Das schwedisch'Norwegische Unionscomite', welches den schwierigen Auftrag erhalten hat, Vorschläge aus^ zuarbeiten, die geeignet wären, die zwischen den beiden Unionsstaaten schwebenden Streitfragen zu beseitigen, wird am 20. August wieder zusammentreten, diesmal in der norwegischen Hauptstadt, um eine Reihe von Sitzungen abzuhalten, welche sich muthmaßlich bis zum 20. September erstrecken dürften. Dann dürfte das Counts' in Stockholm im November die Verhandlungen wieder aufnehmen. Es ist indessen keine Aussicht vorhanden, dass die Verhandlungen noch heuer zu einem Ergebnisse führen werden; man neigt vielmehr der Ansicht zu, dass das endgiltige Resultat der Verhandlungen erst im Herbste 1897 vorliegen dürfte, nachdem die Mitglieder des Comites sich zu einer Schlusssitzung hier versammelt haben merden. Es besteht die Absicht, die Verhandlungen des Unionscomit^s gleichzeitig mit dem von ihm aufzusetzenden Schlussprotokolle zu veröffentlichen. Politische Uebersicht. Laibach, 6. August. Den Besuch Sr. Excellenz des Herrn Ministerpräsidenten Graf Badeni in Laibach besprechend, schreibt das «Fremdenblatt»: Ministerpräsident Graf Feuilleton. b kiel . ^" """ Orgel. >'?l<°dt ki"^ ^^ unserer freundlichen Landes« h>e'n^ H^^sukirche nämlich, erhielt dieser« «baut von der Orgel- und 'I. 't5abnl der Gebrüder Rieger in Jägern-hi 4)iese 5> V^ollkm,'^' welche den Naumverhältnissen der Q tt< ""n? '"laicht, ist nach dem Kegelladen-!<>l "und besteht das Hauptwerk aus ?, das ^ °us 15 „.""d das Pedal aus 3, daher zu> ">l i l" und °- senden Stimmen, nebst 6 Collectiven ?. Elimm!n^. Crescendo- Tritte (Roller). Dic ^; Makt°. ft-, '"" ""n einer bisher unerreichten !,<"' Die m.-""b i" allen Lagen gleichmäßig ^° "etc>llis^'"^"stimme zeichnet sich durch » schö^7"'»en, gefäßreichen Ton aus^ ^"ten " ""d Mi iutomert sind die eng , tz? "Nd 7""' G°n,l.° 8', Iartflöte 8 ^he '"e überrag ^^'« 8'. h>«? >n ü^ hat Fugara 4', ^>> s.'wer VlX Glundstlmmen gezogen, den ^ tti^t eN .^"^mt und diese m kleineren Ane Spccialerfindung " ^ HohlMe 8'. Wir konnten nicht glauben, dass dieses Register aus Zinn verfertigt ist. als bis wir uns davon augenscheinlich überzeugt haben. Die Klangfarbe dieses Registers ist nämlich genau dieselbe einer aus Holz verfertigten weit mensurierten Hohlflöte. Das Pedale bildet zu den einzelnen Registern sowie auch zum ganzen Werke eme sehr wirksame Basis. Besorders vortrefflich ist Vwlon 10 wegen des bisher unerreicht schönen streichenden Tones. Subbass 16' klingt bis zum tiefsten Tone deutlich und bestimmt Die Wirkung der einzelnen SNmmen ist eine prächtige; obwohl das Werk nur 15 «mgende Stimmen zählt, so ist durch eine geschickte Verbindung der Register dennoch eine große Anzahl überraschender Klangfarben und contrastierender Klangeffecte erz.elbar. Das Bestreben dieser Firma, aue Stimmen nach Möglichkeit aus Metall herzustellen, zeigt zugleich die reelle Absicht, ihre Werke so dauerhaft als möglich zu machen. Wahrlich, ein nachahmungswertes Beispiel dies! Da sieht man lein zweierlei Me all: etwa in der Front schön polierte weiße Zmnftfeifen dagegen M Materiale ber^ftellt, und zwar aus reinem Zmn nnt eine bessere Klangfähigkeit bedingen. Selbst an den des eigenthümlichen Klangcharalters halber aus Zink verfertig-ten Pfeifen im Pedalviolon 16' wurde der Oxydation durch einen chemischen Patentanstrich vorgebeugt. Das Gebläse, eine ausgezeichnete Erfindung der Gebrüder Rieger, liefert vollkommen gleichmäßigen und ausreichenden Wind. Bei diesem «Universalgebläse» sind Rollen, Schienen und Scheren vermieden; die Regulierung wird durch eine eigenthümliche Vorrichtung im Innern des Gebläses bewerkstelligt, und bietet dieses eigenartige Gebläse gegenüber den Faltengebläsen aller Art auch noch den Vorzug, dass es bei gleichen Dimensionen einen größeren cubischen Inhalt hat, also ein größeres Quantum Luft fafst und außerdem durch die größere Belastung zur Erlangung des stärkeren Luftdruckes nicht leidet. Betreffs der mechanischen Einrichtung dlefer Orgel muss auch hervorgehoben werden, dass sammtllchc Winkelhebel in Metall laufen, und um auch hler die Dauerhaftigkeit noch zu erhöhen: Mess.nghulfe n Stahlstiften Dies haben wir bisher noch an lemer Orgel anderen Erzeugnisses gefunden Und eben d.ese vorMliche mechanische Einrichtung hat noch zur Folge die überraschend leichte und weiche Spielart, die wu selbst an sehr großen Orgeln dieser Firma als einzig ihrer Art gefunden haben, wie z.B. an der neuen großen Orgel mit 50 klingenden Stimmen in der Domtirche zn Olmütz und an der zweiten Orgel im L°i°°cher Mun» Nr, 180, lb4S 7^u«u^^ Badeni ist von der Bevölkerung der schwergeprüften Stadt Laibach mit besonderer Herzlichkeit aufgenommen worden. Tief war der Eindruck seiner Worte, welche die beiden Volksstämme des Landes, geeint durch Geschichte und culturelle Entwicklung, durch gleiches Schicksal und gleiches Leid, zur steten Eintracht aufforderte. In dieser Eintracht liegt in der That d,e gedeihliche Zukunft des Landes, in welchem Jahrhunderte lang Deutsche und Slovenen ohne den leisesten Vlisston in Frieden und Freundschaft gelebt haben. Die «Presse» berichtet: «Besondere Beachtung wird die Mahnung finden, die der Minister-Präfident in der von uns mitgetheilten Antwort auf die Ansprache des Bürgermeisters Hribar an den Gemeinderath von Laibach richtete, sich von der Politik fernzuhalten und auf wirtschaftlichem Gebiete das Wohl der Bevölkerung zu fördern, womit sich die Pflege der nationalen Gefühle wohl vereinigen lafse. Diese Mahnung isi eine naturgemäße Conclusion aus dem Hinweise des Minister.Präsidenten, dass das Interesse des Landes das Prosperieren der Städte erheischt.» Das Handels-Ministerium hat in den letzten Wochen einen Gesetzentwurf über dieHerlunfts « bezeichnungenimWarenverlehre fertiggestellt und ihn nunmehr den Handelskammern, Industriellen» vereinen und Landwirtschafts-Corporationen zur Be» gutachtung zugesendet. Laufen die Gutachten mit der gewünschten Raschheit ein, so dürfte es möglich werden, den Gesetzentwurf noch im Herbste dem Reichsrathe vorzulegen, so dass die stattliche Reihe der theils schon beschlossenen, theils noch in parlamentarischer Berathung stehenden Gesetze, welche dem unlauteren Wettbewerb entgegentreten, dann schon in naher Zeit um den vorliegenden Gesetzentwurf vermehrt werden würde. Die Gesetzesvorlage will den falschen Herkunftsbezeichnungen im Warenverkehr entgegentreten. Nicht das Fehlen, sondern die Unrichtigkeit der Herkunftsmarke wird als strafbar erklärt, denn im allgemeinen erklärt der Gesehentwurf die Bezeichnung einer Ware mit der Provenienzangabe nur für facultativ. Allerdings foll der Handelsminister ermächtigt werden, für bestimmte Warengattungen im Verordnungswege auch den Pro« venienzzwang vorzuschreiben. Die Wahlen für den fteiermär tischen Landtag werden am 21. September d. I. in de Landgemeinden, am 23. September in den Städten, Vlärlten und Handelskammern, und am 26. September im Großgrundbesitze vorgenommen werden. — Bezug« lich der Neuwahlen für den schlesischen Landtag wurde der Wahltermin für die Curie der Landgemeinden auf den 9., jener der Städte sowie der Handels- und Gewerbelammer auf den 11. und des großen Grundbesitzes auf den 14. September d. I. festgesetzt. Hinsichtlich der voraussichtlichen Mehrforderungen für den deutfchen Marineetat wird berichtet, dass im Laufe der letzten Jahre die Marineverwaltung eine Wiederholung dieser Forderung für Ersatzbauten ledig. lich aus dem Grunde unterließ, um vorerst der brennenden Frage der Kreuzer.Neubauten näherzutreten, Nach dem Verluste des «Iltis» muss es jetzt als zweifellos feststehend betrachtet werden, dass bereits de, nächste Etat weitere Forderungen für kleinere Stations schiffe enthalten wird. Aus Mangel an solchen habei seit Jahr und Tag auch die amerikanischen Statione, nicht besetzt gehalten werden können. Die infolge desse, nothwendig gewordene Entsendung größerer Kreuze nach den überseeischen Stationen hat aber nebe militärischen und orgamsatonMn Unzutragllchletten > auch unverhältnismäßige dauernde Mehrlosten hervorgerufen, die beim Vorhandensein geeigneter kleinerer Schiffe sich fehr wohl hätten vermeiden lassen. Wie der «Nord» bestätigt, sei die Reise des Kaisers von Russland nach Frankreich beschlossen, jedoch der Zeitpunkt derselben noch nicht end» giltig festgesetzt. Wie man der «Pol. Corr.» aus Belgrad meldet, dürfte die Skupschtina im herbste d. I. zu ihrer letzten Session einberufen werden. Die jetzige Volksvertretung, deren Legislaturperiode mit 31. December abläuft, wird noch die Vorlage, betreffend die Verfassungs-Revision, zu berathen haben. Im nächsten Jahre soll dann die große Skupschtina einberufen wer« den, um die neue Verfassung zu votieren. Der serbische Gesandte in Berlin, Herr Bogicevic, der in gleicher Eigenschaft auch am italienischen Hofe beglaubigt wurde, wird sich demnächst nach Italien begeben,, um dem König seine Creditwe zu überreichen. Der Han» delsmimster, Herr Stojanovic', ist zu einer mehrwöchentlichen Cur nach Reichenhall abgereist und wird während seiner Abwesenheit durch den Finanzminister, Herrn Popovic, vertreten. Wie man aus Petersburg meldet, verfügt ein kaiserlicher Ukas die Umbildung der admi« nistrativen und der gerichtlichen Organisation im Gebiete des Schwarzen Meeres. Das Gebiet wird in eine > neue Provinz mit dem Namen «Provinz des Schwarzen Meeres» umgewandelt. Diese neue Provinz soll nicht mehr von der Verwaltung des kubanischen Territoriums abhängen, sondern wird einen Theil Trans-kaukasiens bilden und eine Verwaltung so wie einen Gouverneur wie die übrigen Provinzen Translaukastens erhalten. Nach einer aus Constantinopel zugehenden Meldung hat der Generalgouverneur von Kreta, Georgi Pascha Verowitsch, berichtet, der griechische General-consul in Kanea, Herr Gennadis, habe ihm gegenüber! in einem Gespräche über die jüngsten Landungen von Freiwilligen, Waffen und Munition auf Kreta die Bemerkung gemacht, dass diese Unterstützungen nur zu defensiven Zwecken bestimmt seien. Georgi Pascha er. widerte hierauf, er müsse constatieren. dass der Ge« mralconsul mit Bezug auf die Aufständischen nicht mehr eine neutrale Haltung einnehme. Tagesnemgleiten. — (Der Besuch des russischen Kaisers in Wien.) Der Wiener Stadtrath hat zur Decorlerung jener Straßen, welche Kaiser Nikolaus II. von Russland bei seiner Ankunft in Wien passieren wird, einen Credit von 25.000 st. eröffnet. — (Die Explosion in Fünfkirchen.) Von den Opfern, welche die schreckliche Explosion in Fünflirchen forderte, ist gestern da« fünfte erlegen: Frau Michael Lesnyil ist infolge der erlittenen schweren Ver-lehungen gestorben. Bisher haben filns Verletzte und die Hinterbliebenen der infolge der Explosion Verstorbenen ihre Schadenersah'Ansprüche gegen den Spezereihändler Kühl geltend gemacht. Im Geschäfte des Johann Kohl. wo belanntlich die Explosion erfolgte, wurden noch achl Kilogramm Schießvulver an eine» verborgenen Orte auf. gefunden. Das Pulver war indes beim Löfchen des Feueri total durchnässt worden. — (AdalbertStifter-DenlmalinLinz In Linz, der Hauptstadt Oberüsterreich«, in der Ndalbel Stifter mchr als zwanzig Jahre lebte, «" f^° wirlte, hat sich unter dem Ehrenvorsihe beS "" «^ , Meisters ein Ausschuss gebildet, um dem ^'^l «Hochwaldes, an den Ufern der rauschenden «ono Angesicht? der Verge und Wälder, der «uslauler 1 heimatlichen Böhmerwaldes, ein würdiges ^"^" errichten. Der Nusschus« wendet sich an alle «"" von Adalbert Stifter« Muse mit der Bitte, cm ^ > ^ beizutragen, um dicfen gwrck zu fördern. Adalbert V Werle sind heute noch wahre Perlen deutscher MM ^ , lunst und gewähren heule noch taufenden LefelN ^ hohen Genus« und hohe Freude. Möge jeder, />en ^ , Dichter erquickt und begeistert, e« auch als ""^ ^ „„ ansehen, dazu beizutragen, dass ein würdige« 2""" h, der Stätte, wo der Dichter lebte, wirlle und 1" von der Dankbarkeit seines Volles Kunde geben lan - - (Hohes Alter.) Am 10. d. M. "^ joer in Koloszynsce im Tarnopoler Kreise wohnt)»!" ^ malige Gerber Marlo Fiital sein 109. LebensM-^ ^ Greis, der nie in seinem Leben lrant war, eA ^, der staunenswertesten geistigen und körperlichen ^' " und macht täglich seine seit Decennien gewohnten ^ °^ gange. Von seinen zchn Kindern befinden >'A^ acht am Leben. Sein jüngster Sohn ist neununo," Jahre alt. . ,. zD — (Ein Sprung in den Rheinfalls ^ Vern wird uns berichtet: In einem plötzliche" « ^ von Geistesstörung stürzte sich ein junger Man'' ^ sogenannten .Känzeli» de« Schlosses Laufen ' ^ gegenwärtig mächtig hohen Schaffhausener ^hem»" ' ^ , Wogen rissen ihn fort. Er begann dann zu '"^ ^.!, und wurde von einem Schiffer mittelst Kahne« 9 ^. — (Pariser Weltausstellung.) i""^ nehmigung de« französischen Handelsministers ^"^^^ der General-Commissär der Weltausstellung 190" ^ die Architekten bestimmt, denen der Vau der beiden »» Paläste in den Champs-ElrMs übertragen w"°' ^ ' Chefarchitekten wurde Charles Girault bestellt, °er ^ ! bisherigen Preisbewerbungen die meisten AM"«? ^ erhalten hatte: den ersten Preis für den Gelaw ^ und den Plan des lleineren Palastes und de" ^. Preis für den Plan des großen Palastes in de" ^F Elv/ees. Den Vau des kleinen Palastes wird ^ allein leiten, den des großen in Gemeinschaft »> ^t, anderen prämiierten Architekten Louvet, Deg"" ^" Thomas. Diese vier Architekten werden geme»"»" hec neuen Plan für den großm Kunstpalast ausarve' ^ mit dem des llcinen harmonieren muss. 3" ^^!° i Beobachtungen widerstand eine «iper 3?" "H Lh^ 'länger als ein Jahr dem Hunger, ein anve ^M ! da« er in eincm Aquarium hielt, in dem ''A /. Jahr, ohne Nahrung aelebt. " hH t würdigfte dabei ist, wie menia die Thiere wa^^ «vtesansdome zu Men, welche die größere von Waller erbaute Orgel, was Solidität und Stimmhältigleit betrifft, in den Hintergrund stellt (was jetzt auch die damals nur für ausländische Erzeugnisse schwärmenden Factoren llein beigeben). Der Spieltisch ist sehr elegant und geschmackvoll ausgestattet. Das Regierwerl ist äußerst zweckmäßig eingerichtet und leicht übersichtlich, nachdem sich dasselbe wie bei einem Harmonium ober der Claviatur des Oberwerles befindet. Die Benützung der Collectivregister bietet dem Organisten sowohl zur Begleitung als auch beim Präludieren große Vortheile und Erleichterungen. Auch hier tritt die Firma Gebrüder Rieger mit einer neuen genialen Erfindung in den Vordergrund. Bisher kannte man an den neuesten Orgeln nur Colleclivtritte, welche das ungezwungene Pedalspiel hinderlich beeinflussten. An dieser Orgel jedoch befinden sich knapp unter dem Hauptmanuale mehrere Druckknöpfe, welche mittelst des Daumens der rechten oder der linken Hand während des Spielens abwechselnd gebraucht und auch ausgelöst werden können. Dabei brauchen diese Knöpfe bloß berührt zu werden, welcher unschätzbarer Vortheil durch eine präcis functionierende pneumatische Einrichtung ermöglicht wurde. Das Gehäuse dieser Orgel, welches der Ersparnis halber hier vechrügt wurde und die heimische Kunst-md^chne^usbezüaM im vortheilhasten Lichte zeigt,* «w«m'Hns,?nd«"3«N!iH "^M"' wurde das Gehäusc vm, v«d,ent. """ ^"« d«n Namen eu«2 Natur-Aeniei st in seiner Architektur dem gothischen Stile der Kirche ingepasst, wie überhaupt das ganze Wer! als ein Juwel unter den hiesigen Orgeln angesehen werde» lann, welches seinem erhabenen Zwecke, der Erhebung des Gemüthes und Stimmung zu inniger Andacht voll' kommen entspricht. Die Totalwirtung des vollen Werkes , ist eine so überraschend kräftige, wie man sie von einem in solch bescheidenen Dimensionen sich vorstellen- ! den Instrumente nicht erwarten möchte. Vom leisesten Pianissimo der Aeoline, die einem Windhauche gleich man aus höheren Sphären zu vernehmen meint, steigert sich die Tonentfaltung mittels ,des geschickt angebrachten Rollers bis zu den kräftigsten Accorden, welche nicht nur den Kunstverständigen entzücken, sondern auch die versammelten Gläubigen zu weihevoller Andacht stimmen. Denjenigen aber, welche sich von dem über dieses Kunstwerk Gesagten überzeugen wollen, sei inkürze wärmstens empfohlen: Man gehe hin, sehe. höre und staune! Da auch der Preis des Werkes in Anbetracht alles Angeführten ein sehr mäßiger ist, gereicht dasselde seinen Erbauern, die in der Orgelbautunst in der öfter-reichisch-ungarischen Monarchie unstreitig den erstu» Platz einnehmen, zur Ehre und weiteren Anempfehlung I in allen Gauen unseres Reiches. ^ I. A. Sololl. Zuvch ein Wort. Novelle von Friedrich Voß. (8 Fortsetzung.) . ^le ^ «Kann ich dir etwas nützen, Ruperts gefällig- _<,der2^, «Ja, eben wollte ich dich fragen, "" „ltete ^ die Schlüssel zum Pult verwahrte,. "" , h„i' «Soviel ich weiß, hat er für mich einen -" ^ legt, der mich über alles, was ich wlssen n" , ^ richten würde, wie er immer sagte.» . ^z« ^M Die Frau athmete tief auf. Wie eM " ^l"" ihr von der Seele, dass sie den V"es n'^ ,. halte. Weiter dachte sie nicht. ^Hliisstl, ''> -Ja, ich glaube, ich weiß, wo d.e SchNN^^ sagte sie, und mit Absicht suchte ste a« „. V"^ Stellm danach, um sie dann zutage z"^ ^i". i^ Iprach sie unaufhörlich auf den NeM" Z sie ,. hundertsten kam sie ins tausendste un°.. M.^, alles erzählte, mochte ihn jawohl M^M > gthen, aber im Moment war es ihm docy ^ gH ^ dass sie ihm das alles sagte, und " "^ ^ st^ stch endlich die Thür hinter ihr schloß '" ml^F" in ihrer Gegenwart nicht hatte thun niour, ^ das Rollpult aufschließen konnte, UM N"^ ^ Nrief seines Vaters zu suchen. .„, l'^'' ! Im Gegensatz zu Barbaras W» oh"e.S<,' Nebenfächer alle unbeachtet und sH"'^ """ n^' das große Mittelfach auf. um dann. ^ gM »minutenlang zu zöaern. ehe er d,e V" ^HrZeitung Nr. 180. 1547 7. August 1896. ^en sie L^ °" ^"^t einbüßten: gu Veginn Cie ha <,»«„. °"M' gegen Schluss 23 50 Gramm. 15 Monaten nur 2-50 Gramm ver-Wulet ..«>. ??"" l»ch die Thiere inzwischen noch ^'20 Grämn, ^" "bgelvorsene Haut wog auch noch -- .?l.^ ""ls Succi doch bersten vor Neid! ""en of. «,«V°"""burg.) Die in den letzten Mo-^t mit Nm^" ° ^'"t Johannesburg ind Süd-Asrila ^bon sin?^"?^ "ine Vevöllerung von 102.714 Seelen. W'lchll>i°e w ^ ^"^ 44.396 Kaffern und 7093 ""t> 18 4K4 °" b°" Weißen sind 32.741 männlichen ^^°4 we.blichen Geschlechtes. "" el«. und Eewerliekammer in Laibach. XII n ^ ^°n der', , ^""""ersecretär berichtet weiters, dass gliche »,', ^^"kshauptmannschaft Krainburg zwei °'"er Sck?'A wurden, deren eines die Bildung ^tnarlt,."'^Genossenschaft sür den Gerichtsbezirl !hch. ^ ,""° °as zweite die Bildung einer Genossen-^ichiz^'i/° m H""bel- und Gewerbetreibende des . zgei?, "'""ltl umfassen würde, anstrebt. ^ 5 zw«? "°" der k. k. Nezirlshauptmannschaft auf ^lchtnX/zZ^^"^" Verhandlung waren nur die 't< c^r, Weißgerber, Sattler und Uhrmacher ver. ""t> Eäm>? 7'uchtsbezirke Neumarktl sind 21 Müller !^Eck.„ schmiede, 29 Schuhmacher. 4 Wagner, ^e, 2 Ä'<." ""^ Tischler, 7 Schneider. 4 Zimmer-^°densNe7°^..^ 6""er. 1 Holznägelerzenger. ?^nviebs/^ ' '^ Vacker, 1 Hutmacher, 7 Fleischer, "'? Sel^' 2 Frismre, 6 severer. 5"Wrbr y^^^lu^kr. 1 Rauchfangkehrer, >?cher i ^°""/' ^ Seiler. 4 Ziegelbrenner, M 4o ^' / Sodawassererzeuger. 71 handeltreibende ^bll»i,«s ""d Schankgewerbe, daher zusammen ^uoel- und Gewerbetreibende. ^Delp^. ^"dlung war die Kammer durch ""her M?? " vertreten. Die erschienenen Schuh' ^ dai7 M^'b" und Sattler sprachen sich dafür Sl3>'^" "'" Genossenschaft für den Gerichts- ^nur??"tl bilden möchten, weil nach ihrer An- ?' errei^'^ ^/" ^^, den das Gesetz vor Augen "'»en nU" ^""te. Von der Vereinigung mit den ^Wen?"m des Bezirkes in eine Genossenschaft !'^ßliH°H genannten Gewerbetreibenden nichts 1 ^rtreti,. ^^ ^ übrigen ganz andere Interessen ^ch s^". haben. Ein Gewerbetreibender sprach ?krbetrpis, ^^reinigung sämmtlicher Handel, und Mlnn,..^^den zu einer Genossenschaft. Bei der " iür ^- ^" l« och alle Anwesenden bis auf k Die K^ ."lldung der Schuhmachergenosstnschaft. ^ die KÜ !°" hat die Ueberzeugung gewonnen, ? Vild,^"h"acher thatsächlich ein Interesse an ^W^""3 der Genossenschaft haben und eine Vl. 2 Genossenschaft bilden könnten. Sie hält "le, ^"'2 man dem Wunsche derselben willfahren "5 Getwtt d'e übrigen Gewerbetreibenden die Bildung F "' ?Ä^°lt angestrebt hätten, so hätten sie sich ?W^l»erathung betheiligt, da sie jedoch dies «en 3" "'Hl gethan, so kann man mit Necht T°sskt!sH. ? '^. ^^ "it den Schuhmachern zu einer i?^orU 'l n^cht vereinigen wollen. Die Section ^hubm.I"'"^ die Bildung einer Genossenschaft ^H?°cher^Sattler und Weißgerber für den Gerichtsbezirk Neumarltl und beantragt: Die Kammer wolle in diesem Sinne an die k. k. Aezirlshauptmannschaft in Krainburg berichten. Der Antrag wird angenommen. XIII. Der Vicepräsident Anton Klein berichtet über die Zuschrift des krainischen Landesausschusses, betreffend die Wahl eines Mitgliedes in den Landes-eisenbahnrath. Nach 8 11 des Gesetzes vom 17. Jänner 1896, L. G. Bl. Nr. 7, wird zur Prüfung der auf Grund diefes Gesetzes zu fördernden Bahnprojecte und zur Eiörteruug der auf ihre finanzielle Unterstützung aus Landesmitteln bezughabeudeu Fragen ein Landes-eisenbahnrath errichtet, dessen Zusammensetzung, Organisation und Wirkungskreis vom Landtage über Antrag des Landesausschusses festgestellt wird. Nach diesem Statut wählt die Handels- und Gewerbekammer ein Mitglied in den Landeseisenbahnrath, welcher aus zehn Mitgliedern besteht. Der Berichterstatter beantragt namens der Section: Die Kammer wolle in den Landeseisenbahnrath den Kammerpräsidenten Johann Perdan wählen. Der Antrag wird angenommen. — (Verschiebung der Waffen Übung von Reserve-Officieren.) Aus Einschreiten cines Truppenlörpers um Weisungen bezüglich jener Fälle, wo von den Militär - Territorial. Commanden den Reseivc-Officieren und -Cabetten statt der angesuchten Enthebung von der Waffenübung bloß Verlegungen derselben auch außerhalb der grundsätzlich festgesetzten Perioden bewilligt werden, hat das l. u. l. Reichs-Kriegsministerium eröffnet, baf« es sich aus nachfolgenden Gründen nicht veranlasst steht, eine Einschränkung hinsichtlich einzelner Waffen anzuordnen: Der § 43, Punkt 7 der Wchrvorschrlsten II. Theil und in Ergänzung desselben die Circular-Ner-ordnung vom 13. Februar 1894 enthält über die Ver-theilung der normalen drei Waffenllbungen auf die verschiedenen Perioden hinsichtlich aller Waffen ganz bestimmte Grundsatz?, ohne dass durch diese Vorschriften in Vezug auf die gulässigleit der Verlegung dieser Uebung>Perloden auch nur sllr eine der Waffen Ausnahmen vorgeschrieben sind. Die große Mehrzahl der Einberufenen wird über-Haupt weder um die Enthebung von der Waffenübung, «och um die Verlegung derselben bitten, sondern zum festgesetzten Termine einrücken. Es werben somit die Verlegungen der Uebungsperioden nur in seltenen Fällen eintreten. Sollten nun diese wenigen Reserve-Officiere und «Cadetten bei der Waffenübung nicht entsprechen und deren weitere Fortbildung sich als nothwendig erweisen, so wird der Truftftencommandant im Sinne der Wehr-vorschriften. II. Theil ö 43, Punkt 1 letzter Absatz, die erneuerte Veiziehung der Vetreffenden zu der nächstjährigen Waffenübung und speciell zu jener Ausbildung«. Periode beim Reichs - Krlegsministerium zu beantragen haben, bei welcher sie nicht entsprochen haben. Dem Truppencommandanten sind durch die wehrgesehlichen Bestimmungen somit die Mittel geboten, seine Reserve-Officlere und -Cadetten unter allen Verhältnissen lriegS-tüchtig heranzubilden. — (Beleuchtung derBahnhoffterrons.) Se. Excellenz der Herr Eisenbahnminister FML. Ritter von Guttenberg hat folgenden vom 14. d. M. datierten Erlass an sämmtliche österreichischen Eisenbahn-Verwaltungen, ausgenommen die t. l. General-Direction der österreichischen Staatsbahnen, die Localbahn Innsbruck« Hall, Wiener Localbahnen, dann Damps-Tramway-Unter« nehmungen und Zahnradbahnen gerichtet: «In der am 20. Mai d. I. abgehaltenen Sitzung des Staatseisen« bahmalhes wurde der von einem Mitgliede gestellte Antrag angenommen, durch hieramlliche Vermittlung darauf hinwirken zu lassen, dass die Bahnhofperrons bei Dunkel« heit auf die ganze Länge der Personenzüge beleuchtet werben. Das Eisenbahnminifterium nimmt hievon Anlass, die geehrten Eisenbahn-Verwaltungen einzuladen, diesem Gegenstande, welcher für die Sicherheit der Passagiere und für die Verlehrsabwicklung in den Stationen von Wichtigkeit ist, die gebürende Aufmerksamkeit zuzuwenden und die Perronbeleuchlung, wo sie nicht vollkommen klaglos sein sollte, entsprechend zu verbessern.» — (Wärtercurs.) Für den Gerichtsbezirl Tschernembl wurde der diesjährige Eurs zur Ausbildung von Krankenwärtern am 2. b. M. vom Herrn l. l. Saniläts-concipiften Dr. Nikolaus Mitrovic in Tschernembl abgehalten. Zu diesem Curse haben die Gemeinden des genannten Bezirkes zusammen 43 Männer abgeordnet, welche mit großem Interesse den Vortrag versolgten und sich an den praktischen Demonstrationen auch activ be» thelligten. Den Gegenstand des Vortrages bildete die Erörterung deS Wesens und der Nrt und Weise der Vc-lämpfung der ansteckenden Krankheiten. Hieraus wurde der Vorgang beim Desinfectionsversahren praktisch demonstriert, zu diesem Zwecke auch der Damps-Desinfectionsapparat vorgeführt und zum Schlüsse eine instructive Besprechung über die Kranlenwartung gepflogen. Gleichwie in Mottling verließen auch hier die Theilnehmer den Curs mit dem Ausdrucke des Wunsches nach baldiger Wieberholung derartig belehrender Vorträge. —o. — (K. l. gewerbliche Fachschulen.) Das abgelaufene Schuljahr — da« achte seit dem Bestehen der Anstalten — begann am 17. September 1895 und wurde sowohl sür die theoretisch?« Gegsnftände als auch für die Lchrwerlstätten und Melier« am 31. Juli 1890 geschloss?«. Dem vom Herrn Director Johann Aubic erstatteten Jahresberichte entnehmen wir Folgendes: Der FachschulenausschusS unter dem Vorsitze des Bürgermeisters Ivan Hribar zählte 9 Mitglieder. Der Lehr-lörper bestand, nebst dem Director, in der Fachschule filr Holzbearbeitung aus 9 Lehrern und 3 Werkmeistern, in der Fachschule für Kunststickerei und Splhenarbeiten aus 3 Lehrern, 3 Lehrerinnen und 1 Supplenlin. Die Ge« sammtsumme der von localen Faclorm flüssig gemachten Stipendien belief sich auf 3530 st. Die Zahl der mit Stipendien bedachten Frequentanten beider Anstalten betrug 71. Durchschnittlich bezog jeder Stipendist 54 fl. 80 kr. und jede Stiftendistin 40 fl. 71 lr. Sämmtliche Stipendien wurden für die ganze Studiendauer verliehen. In der Fachfchule für Holzbearbeitung erfreute sich der offene Ieichensaal eines derartig starken Besuche«, das« er mit 1. Jänner 1896 in zwei Abtheilungen getheilt werden musste. Ueber Ansuchen der Direction veranstaltete das l. l. österreichische Handelsmuseum im Monate Februar in den Schulräumen eine Ausstellung ausländischer Möbel, fast durchwegs englischer Provenienz. Die Ausstellung erfreute sich eines ungemein regen Besuches und fanden namentlich die praktischen und schönen Sitz-möbel allgemeine Anerkennung. Von Seite hiesiger Firmen wurden zahlreiche Objecte skizziert und detailliert. Das Clasfificationsergebnis kann als ein recht günstiges bezeichnet werden, indem nur 7 8 Procent der Schüler das Lehrziel nicht erreichten, 93 Procent ungeprüfl blieben und 82 9 Procenl als reif befunden wurden. Die Abtheilung für Korbflechterei hat den Zweck, den Frequenlanlen die zur Flechterei und zur rationellen senden Briefe zu greifen, «An meinen Sohn Nupert. . ^ ? "chsam ins Auge stach. dü^Tes^"? bannte seinen Blick das darunter .Mög e, ?"t "nd auch diefes zur Hand nehmend. ^ °s wieder^l ^ von Anfang bis zu Ende. !«>! ^ Vr^s w- 5" s"nen Platz zurücklegte und hierauf ti? ^ zu - eb" aufnahm, den er fest verschlossen ö"l H« "nem Befremden, da der Vater ihm doch k>I «r U h°"e, er habe den Brief offen liegen, '^l. Kerzen hinzufügen könne, was ihm eben ^'N? To? ^ V°uer konnte doch selbst seinen so ^ Gay, ei"'chl vorausgesehen haben! ^ ^"dert 5""t'U berührt, machte er sich daran, ^"efboaen "."^" und, nachdem er hierauf auch ^ °" zu les-i, """"der gefaltet hatte, den Inhalt ^ <^ hm w'^ " mit dem Ausdruck, dass das >>^f einmal °^'kannte Thatsachen seien, that, bis ^ ? gemein viele Obstbäume vernichtete, überhaupt die Culturen aufs ärgste schädigte. Im Umkreise von Flödnig und im Zeierthale gieng ein Gewitterregen mlt starkem Hagel nieder. — Aus Flödnig wird uns heute geschrieben: Am 6. d. M. um 5 Uhr früh wurden Flödnig und Umgebung von einem Orkan heimgesucht, der in den Cata-stralgemeinden St. Walburga, Flödnig und Hraie einen kolossalen Schaden angerichtet hat. Die eine reiche Herbst-ernte verheißenden Feldsrüchte würben vom Sturm, Regen und Hagel zum größten Theile vernichtet, zahlreiche mit Der Sommerernte vollgefüllte Harfen umgestürzt, die stinlsten Obstbäume entwurzelt. Auch der schöne Schlossparl wurde arg beschädigt. Der Oclan, der lebhaft an jenen erinnerte, von dem Laibach am 25. August 1690 helmgesucht wurde, hatte die Richtung Nordwest gegen Südost und dauerte 20 Minuten. Zum Glücke ist seine Zerstörungsfläche eine schmale, denn die in der Umgebung von Flödnig gelegenen Catastralgemeinden Mose am linken und Zbile am rechten Save-User wurden vom Orkane fast gar nicht berührt. Dagegen soll ber Orkan in den entfernteren Ortschaften Seebach, Vodice, Repnje und Bukovica dem Vernehmen nach großm Schaden angerichtet haben. * (Vom Blitze getödtet.) Am 1. d. M. gegen 4 Uhr früh schlug während eines Gewitters der Blitz in das einzeln stehende Haus des Grundbesitzers Franz Kermelj in Vrinje, Gemeinde St. Ruprecht, und löbtete ! dessen im Bette schlafende, 66 Jahre alte Gattin. Das ^ Stroh des Hausbuches fieng ebenfalls Feuer; es wurde jedoch durch die Hausleute bald gelöscht, so dass das Gebäude leinen Schaden erlitt. —r. * (Brand infolge Vlitzfchlages.) Am 1. August d. I. schlug der Blitz in eine nächst St. Varlhelmä befindliche, dem Anton Majzelj gehörige Harfe und setzte dieselbe in Flammen. Die Harfe sammt den darin befindlichen Futtervorräthen brannte total nieder. Der hledurch entstandene Schade beträgt gegen 1000 fl. -^r. — (Aus dem statistischen Jahrbuch des Ackerbauminifteriums.) Die gesammte Anbau« fläche betrug im Jahre 1895 10.621.570 Hektar, wovon auf Weizen 1,063.777, auf Roggen 1.810.201, aus Gerste 1,193.624, auf Hafer 1,949.627, auf Kartoffeln' 1.128.542 und auf Zuckerrüben 206.485 — in Böhmen allein 132.603 — Hektar entfielen. Die Ecnte in den vier Haupt «Gelreidearten erscheint mit 363,319.000 fl. (gegen 400,354.000 fl. im Jahre 1894) bewertet. Die Weinbaufläche der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder hat sich von 251.560 Hektar im Jahre 1894 auf 252.629 Hektar im Jahre 1695 gehoben, doch erscheinen davon 69 468 Hektar durch die Reblaus, verseucht. Die Weinlese im Jahre 1895 ergab 3.562.772 Hektoliter und stand unter dem fünfjährigen Durchschnitte der Jahre 1690 bis 1895, welcher 3.678.285 Helto. liter betrug. Die Gesammt-Weinlese der österreichisch, ungarischen Monarchie bezifferte sich im Jahre 1895 aus 5,382.596 Hektoliter, um 162.699 Hektoliter weniger als im Jahre 1894. I — (Aus Gottschee) geht uns die Nachricht zu, dass im benachbarten Dorfe Lienfeld die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr im Zuge ist._______—o. Nemste^Nächrichten^ Die Vorgänge in der Türkei. (Original-Telegramm.) Sofia, 6. August. Die Agence Valcanique meldet: Zufolge im Kriegsministerium eingelaufenen Depeschen versuchte Sonntag eine aus 50 Reitern und N Fußsoldaten bestehende türkische Truppe » ^ Mricte bei Hasköj zn ttwschreiten und M ^ sie nachdem der bulgarische Posten fünf Saw" M. abgefeuert hatte. Es ist unbekannt, ob d'e ^« ^ ^ ivundrte hatten. Es wurde Infanterie emselM, ^ lautete, die Türken beabsichtigen m der «-> ll ^ 200 Mann wiederzukehren. Ein ähnlich«" ^ eignete sich auch Dienstag im Depar em ^ Bazmdschik. Ein türkisches Befehle eines Officiers zog sich Posten Feuer zu geben androhte. Fle ^e ^,^,,, erhielten Vefehl. jeden Angriff energisch 3""«^. Die «Agence Balcanique» hebt hervor, die <"'" ^i! kreise seien durch diese Zwischenfälle, wela) ", ^ sind, die öffentliche Meinung gegen d,e ^" zureizen, unliebsam berührt. Die Lage auf Kreta. (Original ° Telegramm,) g <>»! Paris, S.August. Wie die Agence N P>< Athen meldet, ist die Lage in Herakleon nm,^, Muselmanen bemächtigten sich mit Gewalt o l ,^ Häuser der Fremden. Die BeHürden st"d "" stände, den Unruhen zu steuern. _ freche" London. 6. August. Die Dmes ° ^„ die kritische Situation auf Kreta und ew ^ England feindselige Haltung Deutschlands «"^hB Anlasse. Die Times führen weiter aus, da,»^ ^M keineswegs eine Haltung eingenominen have,^^! unvereinbar wäre mit feiner ganzen M/"^chle z" in irgend einer Action, über welche die u, ^ ^ entscheiden habm und welche er selbst bllllgt M jetzt verlange, sei die vollständige Ins"'"". ,O das, was thatsächlich geplant wird. E"^" ,^.,s wenn Kreta blockiert würde, vorziehen, oa» ^^ vorgeschlagenen gemeinsamen Action kennen ü , hie und zu erfahren, ob die Blockade ebenso U« Türkei wie gegen Griechenland wirksam sew I Wien, 6. August. (Orig -Tel.) Herr ^ ^ Präsident Graf Vadmi begab sich "vends ' ^ v> Courierzuge nach Galizien, von wo ^ " c M' Hieher zurückkehrt. Minister des Aeußern ^ e>i'' chowski ist abends an das Hoflager nach I'^. 5"! Zell am See, 6. August. (Orig.-Tel.) ^^M und die Königin von Rumänien trafen hellte "^lü 34 Minuten abends mit Suite mittels H,,^l zuges hier ein und stiegen im «Hotel ^"1" ^ "" Prinz Ferdinand von Hohenzollern »st ^ Innsbruck hier angekommen. a^iest^ , Lemberg, 6. August. (Orig.-Tel.) Se- U^ Kaiser hat für die Abgebrannten von U«^ ^ ,> 1000 st., von Nowosiolka und Zazlowlec" aus Allerhöchstseiner Privatschatulle gespend"' ^B" Münchm, 6. Nngust. (Orig.-Tel.) b^^^ Julius Hofmann, welcher an der Erbauung " ^ schlösser hervorragend betheiligt war, lst u Alter von 56 Jahren gestorben. . -Tel^^ lH der an einer leichten katarrhalischen HaMM^,, 2 ist zu seinem lebhaften Bedauern auf arz"'^ W gezwungen, die Reife nach Wefel, Ruh"« ^s«: p H aufzugeben. Die Kaiferin wird jedoch .0" ^F' grammäßig unternehmen und vom Punz , als Vertrauter des Kaisers begleitet sem. ^hr« Hammcrfcst, S.August. (Orig ^el.) A H.> die Füllung des Ballons am Donnerstag, o" .M ! beendet und wartet mit seinem Mst'eg, "'^ «F Windrichtung eingetreten sein wird. >5" ^s vierzehn Tagen war der Wind ungünjtlg. „ ^"H Paris, 6. August. (Orig.-Tel.) Der ^ ^ ? hob wegen eines Mangels des Verfahren- ^ des Schwurgerichtshofes auf, das Artm ^ Jahren Zwangsarbeit wegen Fälschung 5 ^ der Dynamitgesellschaft verurtheilte. Oi>ig""^ ^ . Paris, 6. August. (Orig.-Tel.) D«e ^.^„ ^ mdlrecton Steuern im Monate I"" ,^che,t ^ 4.770.000 Francs gegen diejenigen des U ' nates im Vorjahre zurück. ,, ^,r ^ . b>' Brest, tt. August. (Orig.-Tel.) ^<>^ Faure kam heute um 1 Uhr, von emer ^ „„o gleitet, hier an. Alle Schiffe gaben Salve» Präsident wurde lebhaft acclamiert. . ^ h^l Brüssel, 6. August. (Orig.-Tel.) »e he .' iVerhandlung im Processe Lothaire ^3^1^^ theidiger, der frühere Minister Graux, ' hefas^.^ worin er sich ausschließlich mit Sto " ^d^ y, er als Schurken schilderte, der mitPlttv ^ a' munition gehandelt und diese »"' ^ Araber vertauft habe. ^ < > c.. der ^^ Madrid, 6. August. (Orig.-Tel.) ^" OZ " Orense kam es zu einigen Ruhestörungen- s^- , sich jedoch nur um die Frage °er O<" ^A s'l ^ Madrid, 6. August (Orig.-Tel.) ^^ftB",,'' Havanna eingetroffenen PrivattelegraMw .„fH ^i'> der Chef des spanischen Generalstabes, ^e juom Kriegsminister erhaltenen M^ nach Spanien zurückzukehren. ^aibachn 5Wuua Nr iu^ 1549 7- August 189ft. Colonne mi. ' ^ August. (Orig.-Tel.) Eine englische breach Oberst Plumer schlug gestern eine große Kttschab nn,^ ^"°bele. Der Commandant von ikh' Van i ^. ? Sergeanten sind gefallen und fünf. X ?"^" verwundet. pesche des m' ^ ^"s"st (Orig.-Tel.) Nach einer De-ragua ri^^°^ Herald- aus Elrana und Nica-"°sse 2 ln ." °" 29- Juli eine mächtige Flut-'« dcm N ?^heerungen an. Nur 15 Häuser siud k'ne Missi" ^" geblieben. Der Schaden wird auf ^^UwnDollars ^schätzt. Aitevarisches. v°» Na"d.?g"""N"ße des historischen Schriftstellers Peter ^'chiss,.,.' Mitarbeiter des Merkes: «Die ü st e r. Vild,^,""garische Monarchie in Wort und "^s Nerl^. ^. "'^' "" Festbnch, das, wie scholl der Titel Hündin! .!.', Fürstinnen des Hauses Habsburg in Ungarn» !^"gcn m.s »>"^^"bc Erinnerungsfeier an den tausend« '>>dlichcn9°l /^ ungarischen Reiches ist. Der geschichts- ^ de? " s.^"'w"t Aufinerksamleit wird in dem Werte in die fischen 3i ^' ^rbindnng der erhabenen Dynastie mit dein ,"6inNul5i.«^' 6 '" ""sere Gegenwart gelenkt und weist auf lu°^ten ^,3 o Stellungnahme, welche die Fürstinnen des er- "°Uen zun,^. ^"bsburg mit ihren Tngenden und bedeutenden ^°»dle I^-l n"°" ^"^ ""d Voll Ungarns einnahmen. Der seder- ^ PortMä '^"» '^" "us in dem mit besten Illustrationen "b 3estlickf?!./"saew""en Werke zahlreiche große Ereignisse °^"ch a?" °Uer Art des Herrscherhauses vor Augen, die gellen »„,." !^°« seiner farbenreichen Schilderungen wegen, '°Mn nj?^ !""cm geschichtlichen Werte, bis zum Ende im . Njie f^ luteressant «nd lesenswert machen. ^lN' der?««^"s Jahr je zul'or ist das gegenwärtige ein ^ beutich,,, ^st^llu ugcu. In Nord und Süd, Ost uud West ^°"""n e m, "'"'^s und der Nachbarstaaten sncht in diesem '?>°cl»!n ,.^°"^ ^"^ sicher Veranstaltilngen die Besucher ^ ertein,, '^^' °^"' ben Einladungen folgen möchte, würde ^ er ,..'"^, °°ss er sich des Guten zu viel zugemutet hat. ' "lahnw, . !."' Tl)eil des Plaues durchgeführt hätte, würde k^ste el>? ^'^stehen „lüssen, dass zur vollen Erledigung i. bauvts "." klnzlgen nicht ausreichen, ganz zu schweigen von .lltt N,s>. s^/' leidigen Gelbfrage. Indessen kann man doch °"!n!ds.„ ß!'"'"tt ""d '»it geringen Kosten wenigstens die !"' wcm, . "'"istücke all jener Veranstaltungen kennen ler- VGutwl,'^ FH.°uf die «schwarze Kunst, verlässt, die «^ httNicl,sl V " 'l)rer modernen Vervollkommnung uns, ' "°t A, ° >. ^terkwürdigste, was es auf Erden zu sehen >^^""u"l L,^^ ^^ ,^^^ Grundsatze, die hervorra« genden Erscheinungen der Gegenwart so schnell, als es die Tech« nil nur immer gestattet, ihren Lesern vorzuführen, legte die Zeit-schrift «UeberLandnndMcer» in diesen, Sommer ein Haupt» gewicht auf die Ausstrlluugeu. Den Vorrang hierin nimmt, der nationalen Bedeutuug entsprechend, die reichhaltige Schau m Verlm ein, aber auch die Ausstellung zu Nürnberg, 5l'iel, Genf und Budapest sind nach Gebür berücksichtigt worden. Im neusten (21.) Hefte der beliebten Zeitschrift kommt hiezu noch die Aus' stelluug für Elektrotechnik und Kunstgewerbe iu Stuttgart, d,e zu de» sehenswertesten der gleichartigen Vcranstaltugeu gehört uud in einer Reihe reizvoller Abbildungen näher veranschaulicht wird. Aber auch auf Berlin wird nochmals zurückgegriffen, wie diese Schau iu ihrer Vielseitigkeit nicht so leicht zu erschöpfen ist. Diesmal wird in einein großen Doppelbilde das Elsmeer>Pa. uorama vorgefühlt, jener merlwürdige Aufbau, in welchem sich neben 12 Eisbären 25 Srcdhnnde uud eine Mengcarltischcr Vögel tummeln. Ueber dem ganzen ragen in täuschendster Nachahmung die zackigen Eisberge auf — ein erquickender Anblick in diesem heißen Sommer. Alles in dieser Rubrik Besprochene lann durch die hiesige Buchhandluug Jg. von Kleinmayr ü F c d. Vamberg bezogen werden. Angekommene Fremde. ! Hotel Elefant. Am 5. August. Graf Huyn, I. n. k. Rittmeister, s. Diener, Swoboda. l l. Oderthierarzt, Graz. — von Ciotta, Bürgermeister, Fiume. — Ghon, Privat, s. Gemahlin, Villach. — Dr. Cecouy; Dr. Ceconi, Padua — Premier, Weingroßhändler, f. Gemahlin, Warosbin. — Gell, Weihlih, Herz, Bolgeri, Me., Wien. — Podobnik, Gutsbesitzerin, s. Familie, Sittich, -^ Ehrenfest, Kfm., München — Lrvicli, Beamter, s. Familie, Sarajevo. — Haihel, Spitalsucrwalter, s. Nichte, Agram. — Vlaschtes, Kfm, Prag. — Scharfer, Kfm., Bremen. — Sonnenberg, Kfm, Csalathurn. — Rem!!nyi, Kfm., Kaposvar. Hotel Lloyd. Am l!. August, Zinwger, Theologe, Salzburg. — Kosar, Pfarrer, Nabomlje. — Uiehr, Lehrer, Gabel. — Krbec, Posftiöil, Lehrer, Böhmeu. — Slofie, Private; Pirz, f. Nichte; Mejer, Privalbeamter, Laibach. — 5tuschar, l, k. Reg,'Official, Kwgrnfnr«, — Dr. Bezel, Scisenberg. — Dedel, Stnd., Graz. — Pegam, Kfm., Wippach. — Gregor, Kfm., Wien. — Bugl, Private, Mottling. Verstorbene. Am 3. August. Franz Pogaiar, Asfecuranzbeamtens' sohu, ^ M,, Ralhhausplal) 23, Marasinus. A m 4. A n g u st. Victor Fajgelj, Schneide rssohn, 4 M., Kirchengasse 21, Ätagen« und Darmlatarrh. — Josef Leben, Dienstmannssohn, 4 M., Schießstattgasse 14, Dyspepsie. — Josef a Tavzelj, Vesitzerstochtcr, 10 I., Floriansgasse 33, Tuberculose. Am 5. August. Antonia Biasolli, Private, 56 I., Franz.Iosef.Straße 5, Wasfersucht. Lottoziehung vo« 5. August. Prag: 42 38 80 48 65. Meteorologische Beobachtungen iu Laibach. .- Z ^ ft zkk ^'2^ll7N^ 728 6"24^6 NNO. schwäch theilw. heiter " 9 » Ab. 728-3 19 7 S. schwach Regen 7. >?U.Mg. !?29 0j15-0 NO. mäßig < l'ewöllt <222 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 21-1", um 1-6« über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Obm«Ianuschow«lv Nitter von Wissehrad. Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beileidsbezeugungen, die uns von Seite der Freunde und Betanuten wäh< rend der Krankheit und anlässlich des Hinscheidens unserer innigstgeliebten, unvergeßlichen Schwester, beziehungsweise Schwägerin und Tante, der Frau Rntolüe MlljM geb. Jean ! Zollamts Osficials-Witwe in so wohlthuender Wei^e zugekommen, für die schönen Kranzspenden sowie für das ehrende Geleite zur letzten Ruhestätte der Verblichenen sprechen wir allen unseren herzlichsten Dank aus. Die trauernden Hinterbliebenen. Conrse an der Wiener Börse vom 6. Augnst 1896. N«« dem «Meue« Courm^ " ^lbbl. !,- z- b0 fl. 189 -,l,0-,^ ^ ^0 ft. . . 158.,. ,5g.^ ^^^^^"'" N.VM. «1875 21875 Vtld U»« «om Viaate »ur Zadlnn» ttbrrn«m«enc «isenb.'Prlor.» vbllgatlonen. «tKInbethbahn »N0 u. »noo V». lllr »o<» W. 4°/»..... ll? LN ll» «» lklisabethbahn. 40» u.üonn «i. 2 lUU l!l> VallzNche Karl.Ludwla» Bahn, «!„. 1«»l, »UN fl. i,4'/,°/n SchanllcgllI°Mbl,'Obl. l«>, d. Etabtgm, Wie» 164 t>0 1N5 25 Vvrleua» «»leheil, berlosl,. b",„ 101 50 - — 4°/„ »rainer Uande«°N„le1>«n . — - — — «tld «aie ßsanbbrieft (für ino fi.). «obcr.llll8.»st.«nüNI.!,l.4<»/„«. — — __-_. dto. ,, „ ln b« „ 4»/» 9S 45 100 45 dto. Prilm,«Lchlbv. »Vn, l.V«, ltü?ü^l<>?5 bto. bto. »«/„,11. ltm, ,l?7li ll»s>0 N.«0ficrr, «anbe«'Hyp..«l„ft,<"/» ,»<»-— loo nn vest.omg. Ällnl veil. 4»/„ . . looza iol — dto. dto, bojühr. ,, 4°/» . , 100-2« toi-— Eparcasse, l.öst,,»UI. 5'/,'/» vl, l<,i5« —'— Priorität», ybltgalion»« (für 100 st.). sserd!»ai!b«-Norbbllh» Vm, »88« 100 7l» 10170 Oesterr, Nordwcstbah» . . . 111-40 112 40 Ttaatsbabn....... 225— —-— TNdbahn i^ »°/»..... "!'" 1?2'45 dto. i. 5°/»..... ,286012960 Una.°aaliz. Bahn..... 10? 25 108 lb 4°/" Untellrain« «ahnen 99 50 100- Div»ls» l°s» (per VtNck). «'m,'H'<»7««, ^ ^ ^ 3^ «^° «l<„ «nm 0'»,« »^>° !' >''«» >»>» »«lb «»« — 800 — «iio»u. «lassend., Wiener, »002. 278 — »7» — Hypothelb.,0est.,»uofi.!»ö«/«». »5- 86 — Lanberbanl, vest., »00 fi. . . L4S 50 250 — Ocfterr.'UNllllr. Banl. 600 fi. . 977 — 981 — Ulllonbllnl »00 fi......286 50 287 50 «erlehr«banl, Mg., 140 fi. . i?6-— 178 — Alti»n VON Glan»port" Unl«ln»hmunz»n (per Ttück). «llbrecht°«llhn »00 fl. Eilber . —-— — -«lulstss-Iepl. «lsenb, »00 fi.. . 1680 1685 VÜIim, Nordbah» 150 fl. . . 279'— 28050 Bulchtiehiabec Eis. 500 fi. es., Oesterr., 500 st. EM. . . . 481'- 462 — Dur..«°denvllcher<5.-Ä.20Ufl.V. «4— 64-30 sferdi»a»d«.N°rdb. 1000 fi. Eüdbllhn »00 st. S.....102'— 10250 Eüdnorbd. «erb.°V, 200 ft. «Vi. 215 50 216 50 TlllMN»lli,°VeI.,Wl.,I?Ufi.e.W, 470 5« 472 — dto. «m. 1887. »00 ss. . . . —— — — »«ld Va« lr»m»»y-»el.. N«ue«i., VrU>» rlt«t».«ctten 100 fi. ... 104 — 104 25 Ung.°«al!j. «tisexb. »00 fi. bllblr »07 — »08--Ung.Westl>.(«allb'»rllj)2<>0st.3. »08 - »08 50 Wiener Uocall>al,„en.«lct..»tl. »050 «i 50 z«dufir<»»Actl»n (per Stück). »auges., «ll«. »ft., 100 st. . . S««) 8? ÜO »gybier «tile», und Vtahl.Ind. in Wlen lOU N..... 56 — 5» — «ilenbahnw.'Aeih»., Erst«, »0 fi. 120 — ,», — ,.<) Prager «kilen-Ind. «es. »00 fi. 678 — 676 — Slllno-Illrj. Etelnlohlen 60 st. 598-—«00-— ,,Nchl«glulühl", Papiers., 800 fi. »06-— »u?-— „Eteyrerm.", Papiers, u. V.lbtl...... I»««,'1 26.^» ^ tl.le As.« anchen betreibende , gut 7lWh^SefiC.uranz-«esellschaft suoht % . oiaen leistungsfähigen Vertreter G^. -l^lZeitung erbten. J *ird eine tüchtige^ ^ ^vernante ^Ä.ru^^-enischen vier- <*il%!hClavier"?w"^ W0™gHch X>« if, ^skuS , «ncht. (3408) (5-1 ß|T^ d^er Zeitung. XB, , ' NoveWber ,u ver- Herr Dr. H. Hager In Frankfurt a. 0. d-ieaer g-rosse C3-ele3xrte hat hi ie chitt Analyse festgestellt, dass der eisenhaltige Wein des Apothekers Piccoli in Laibach Der Eisenhaltige Wein des Apothekers Piccoli in La.bach , , u . , ff ,, , on nervösen oder durch Krankheiten geschwächten empfiehlt sich von selbst blutarmen, n dun djeses Prfi arales von dessen Personen und jedermann wird nacn « ^^^ r ^^ j^. ^ j -^ mtleuffbareg------^--------^^- rn überzeugt sein. *u ^u&) su f HalWiter-Flaschen fl. 4-50. Aufträge werden Preis einer Halbliter-Flasche fl. l1 -p ' Einsendung des Betrages effectuiert. Emballage prompt gegen Nachnahme oder vorneng • .Bestellern zur Last. und Portospesen laue» ucu (2841)3—3 St. 11.587. RazglaB. G. kr. za m. del. okrajno sodisèe v Ljubljani naznanja, da He je vsled fožbe 11. junija 1896, fit. 11.587, proti Matiji Javornik iz Verbaèe, oziroma njegovim nepoznanim naslednikom (po oskrbniku Franu Košaku v Grosup-ljein), zaradi pripoznanja zastarelosti terjatve pcto. 400 gld. c. s. c. in dovo-Jjenje izbrisa isf.e pod vlož. St. 104 kat. obè. Grosuplje, slednjim postavil gospod Jakob Strubelj, posestnik na Grosupljem, skrbnikom na öin in da se je za sumarno razpravo doloèil dan na 15. septembra 1896 ob 9. uri dopoldne, pri tem sodiäGi. G. kr. za m. del. okrajno sodisèe v Ljubljam dne 15. junija 1896.