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Dinstag am «z December
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P,< „L^bachfl Zeitung" srschrinl. ,»>i '.'l»^»al»»< ocr Zo,>n- uni> ^iert^;, la^-ch ,md fo!i.t ,^n,„t oe,. Äeil^e» ,'„, Comptoir ga>. jährig 1l ft., halbjährig 5 ss Zft s. mit ,ssrcuzl'...d .... ^mr.oir ,a nz, ^ r. , '^-' ^ ^ " '"'' ^ "'/' ^ ' bj üh ri g Z« s? mehr zu mttichtcn. i»t i t d° r /, st , o r '
.,.a.i,.' ^i.!,^l.m>^ X f... si» z'''"^'!',^ s... '"r r"m^^ « ,^ ^ ^.^ra» t»< , Z,i!... fosse.. 1 sl. si.r 3 2«.'!, 50 s.-. sm 2 Via! und 40 fr. s»r l Mal ei z> sch„ . -j» diese» G.l',.!)..» iN »ach dem ..l'..'vi,m>,ch." ^."ft. vo». <.. .'i^'s.,,,'n >«.-,() ,„» ^ltt.m,S,1a»,vcl" „och ,0 lr. ,..r ,.,,< jedsS.»,l,gc (zi,.sch.iltu»g hinzu zu rech.,,».
Nmt^^her Tbeii.
Hi.'ute wird ausgegebeu uud versendet: das Lau-d'<-Negieruugsblatt für daS Herzogthum Kraiu. Erster Theil. Xl.V. Stück. V- Jahrgang 18:)3. Dasselbe enthalt uutcr
Nr. 24.'). Erlaß des k. k. Finanz. MüiisteriumS im Einverständnisse mil dem k. k. Instizmlnisteriuln vom 24. Oclober 1863, uber die Anwendung der Tarlfpost 1l)3 der Gebührengeseye v. 9. Februar und 2. August 18li0.
Nr. 246. Erlas; des k- k. Finanzministerinms lu> Einverstäudnlsse mit dem k. k. Justiz - Ministerinm vom 24. October 18>'i3, betreffend die Gebühren-psslcht der Elkenntnlsse über Incidenzstreite rhne Uncerschied der Foim der lichtelllchen Entscheidung.
Nr. 247. Ellcis; des k. k. Flnanzmiuisterinms v. 2.^. October 18I»3, womil die Allerhöchst genehmigten Grundsaye über die kunflige Einrichtung der Sceuer: auuer und die Feststellung ihres Personal- und BesolcungostandtS kundgclnacht werden.
Nr. 248. Kundniachu«g der k. k- Ministerien dei Finanzen n'.'d deo Handels vom 27. October 18.^3, i,ber die Aufhebung der Nebenzolkimter N. Elassl' Kaniow und Iezrr.
)ir. 249. Veroldinüiss des k. k. Fiuanz-Miuisteliumo vom 2!). October 18^3, über die ^lufl)cbll»g de,,' W.ne».(5o!Uroll'Ämteo zl> ^a»dck in ^nol.
)sr. 2/>0. .UaiiVlllchc ^elordülixa vom 27. Octol'^r 18l)3, lll'cr d.»s Bcrfaliren der Militär^cmmail-dalitell il, Mien ro>, Ehrexbeleldiglnigeii, »relche von Persolieü. die der CloillIuri^diccion unterstehen, an Soldaten vom Feldwebel oder Wachtmeister abwärts oeri'lbt ivetden.
Nr. 2i;i. Erlas; de5 k. k. Finanz-Ministerinmö vom 3. November 4^.')3 , belreffexd die Vestinmnmg hinsichtlich dcr im Filiaüz^Mlnisterial-Ellasse vom 9. März 18^2 (Reichö-Gesey'Blalt Nr. U2) erwähnten Vermögens: Uebertragnngen von Todes-
wegen.
Nr. 2.'i2. Küiidlna^üüss d.'l k. k. Miüistellen de, ^iliaoze» >>»5 dc«> Handels v. >^. November 18^3, womit die Wirksamkcit der Vestiimlunigen übi'i einige Asaßregeln znr Veldindernng de0 Schleich' Handels an der ^eekilste bis znm l. December I, I. anfgeschoben wird.
U.
Nr. 2!>3 —2^4. I»dall!>anzeiqe dcv unter den Nummern 229 und 231 des ReichS-Geseft-Vlatteö vom Jahre 18Ü3 enih^llenen Erlasse.
Laibach, am U. Dec.,ubcr 18.'!3. Vom k. k. RedactioM'un>au des ^audes-RegicruugS-blattes sür Kraiu.
Äm 2. December 18.'l3 wird in der k. k. 5^of-
und Slaacsdrnclerci iu Wien das I.XX.V. u. I^.XX.Xi.
Stück des Neichsgeftl)blaites ansgegebeu u»d versendet. Das I..XXX. Stück enthalt unter
Nr. "43. Die ka»se>liche Verordnung vom ll. ^)lo-vember l8^l3, womit das uiedelosterreichische Masi nnd Gewicht in dem (5iv,k'erwaltnugsgebiete der Königreiche broalien und Slavonien als gesel'li-ches Masi nnd Gewicht erklärt wird.
Nr. 244. Die kaiserliche Veroroinmg ^,om <7. November 18!i3, iu Bccrcss der Gerichtsbarkeit iu der ' Nlilitargränze.
Nr. 24>'l. De» E>last des Handclömlnisterinms vom 18. Norember <8^i3, gllcig sür alle Kronlauder. mit Äuöuadme deö lombaldisch'oenetianischen Königreiches und der Militargrauze, wodurch vorgeschrieben wird. daß vom t. Mai 18"4 überall da. wo das Wiener-Elle'.imas; nicht ohnehin alv dae> gese^liche e,klart ist, die Anwendung des^lben jedem gewerbsmäsiigen V,rkäus'er vou Sch»icc»vareu zur Pflicht gemacht wird, in so ferne es der Kau-, fer verlangt.
Nr. 24li. Die Verordnung der Ministerien der Justiz und der Finanzen vom 2!. November 18l»3, betreffend die näheren Bestimmnugen über
d«e Vollzichnug der Ltrafbest mmungen für Ueber« tretnngen der ZoUgesepe der Staaten deö demsche» Zollvereins.
'Nr. 247. Den Erlaß des Handelsmimssetinms vom 23. November 18^3, betreffend die allerhöchst a»» geoiduefc Auflösung der bisher bestanden»'» Gene^ lol^Direciion für ^ommulilcationen.
Nr. 248. Den Ellaß des FiüaüzmuüsterinmS vom 27. 9iovember i8!!3, g,ll,g flir das lomb. veuei. Königreich, wodurch in Folge alle,höchster Eut--schlleßnüg vo>n 22. November l8ll3, die ^lufhe-blliig kes Ei»sl,hlz»lleo fur den in das lomb. ve-net. .Ndnigreich eingehenden Weizen, Mals und Hafer bis Ende März 18ü4 ausgedehnt wird. Das 1.XXXI. Stück enthalt unter
Nl. 249. Die Verordnnng der Monster des Innern, der Justiz und der Finanzen rom 28. November 18l!3, betreffend die policische und gerichiliche Or. ganisirung des Erzherzogtums O.sterrelch uuter der Enns.
Mic diesen beiden Stücken wird auch das I u-
hal tS-Register der im Monate November
18>>3 erschienenen Scücle deö Relchegejeyblattee auS'
gegeben uud versendet.
Wieu, 1. December 1833.
Vom k. f. Redactions-Vureal, deö ReichSgeseyblatteS.
Vercinderungeu in der k. k. Armee.
U e b e r s e ft u n g.
Der Major Iguaz Fritfch von der Flottille auf dem Gardasee zu jeuer auf dem Po uud in deu Lagunen.
P e n s i o l, i r u n g e ,». Der Major Wenzel iil, dwig v. Lö w enhelm des Dragonel-RegmiculS Fürst 2Zind>schgraft Nr. 7, nnd der Premier-Rittmeister Wenzel Gabert des Militar-Flihrwtseliecorpl', ^ls Nlajor.
Nichtamtlicher Theil.
Qricutalisclir ^zuftclcgeuhcite».
'Wien, 4. December. Vcm K'ieg^schanplape wild bestätigt, das; die Nuke,, am 18. r. M. da^ Schloß Turuu am »ralachislhen Douauuser nächst Nicopoli noch be>'el)l gehalten habe». Die tü,kl>che Posil'ou liegt an der Mil,
ng der Alnta i» ci, Donau, uud ,st im Vergleiche zn jener vr>n Kalafai die bedeutend schirachere. Die in Turnn stehenden Truppen sind die Avantgarden des in u»d um Nico-pcli concenlrirlen Truppeucorps. Äm l^- Novcm ber hat zausche» Türken und Kosakeu ein nicht bedeutendes Vorpostengefecht daselbst statlgefnnden. Ob diese Posilion seit dem 18. November von den Tinken geräumt wurde, muß soacereu Beiichceu entnommen werden; doch scheint dieß nicht der Fall zu sein.
Nach Pril'atnachrichteu befindet sich das Hauptquartier 5?m«r Pascha's seit lii. Nov. iu Rasgrad (ober Schumla). AnS Varna stno Truppenvelstär-knngen im Hanplqllatticr eiligenoffen, uild wurden ohue Anfeulhalt nach Widdin abgesendet- In Varna selbst komme» beinahe lvcchenllich frische Trup^eu, darunter sehr viele Fremde (Engländer, Franzosen, Italiener, Polen) an. Iu Drista und Tabender wer-deu Filialmagazine angelegt.
Der „Siebenb. Bote" meldet: ^>l,'r>na»nssadt, 28. November: „Nach eingelangten verläßliche» Nach> richten halten uud verstärke» sich die Türken immer »och vor Giurgewo, dagegen haben die Russe» die Blücke zur nächsten Insel in der Richtung üach Ruo-. tlchnk ferlig gemacln, und Fiirst Go>cschakoff ist deu 2ü. ?l'ov. dabin abgereist."
An5 Belgrad schrobt mail l>om '-^. Ncr, daß die serbische Regierung, indem sie die militärische Rüstnng forlselU,. gleichz,itlg ein besonderes A>,-genmerk auf ihie Veanucu richlet, und »nr solche Individuen im attioen Dienste behalt, die das Vertrauen d«K Fürst«», im vollsten Maße geuiesitn. Auch
spricht man vou einer bevorstehenden Reform >m fürstlich serbischen Senate.
Die Beamten des kaiserlich russischen General-consuls, Hrn. Muchin, habeu die Stadt noch «licht verlasse».
Der Zusammenstoß zwischen Türken und Serben au der bosnischen Gränze war deoenceuder, als mau anfänglich glaubte. Die bosnischen Türken ware» in einer den Serben sehr überlegenen Zahl und zwar an mehreren Punkten bei Kleschiza au die Gränze gekommen., wurden aber doch von den Serben herz» daft angegriffen, und nachdem sich diese durch das htrbeigeellie Aufgebot verstaikt harten, geschlagen u»t> eine Strecke weil über die Gränze verfolgt. DaK Gefecht dauerte zwei Stunden. Die Tlükeu sollen «lli Todte veiloren haben. Seitdem wird die Gränze von de» Serben mit Schäife bewacht, und haben die Türke» eine» zweiten Slrelszng nicht wieder gervagc.
Ueber die Scimmu:ig in Serbien gibt folgender Brief einige Fingerzeige.
Belgrad, 28. November. Hier sind die Vor-bereitunge» für alle Wechselfälle getroffen. Das Volk ist berraffnet; mit dem Kanouengieße» fährt man fort, und zwar mit einem überraschend gnre» Erfolge; Alles, lvas lhunlich war. ist geschehe», und nnn, so gelüstet, harren wir der Ergebnisse. Die Regierung beobachtet in Allem, was unsere Beziehungen zu den zwei kriegführenden Mächten betrifft, die strengste Neutralität, weil sie sich diese» zwei streice»>de» Par« teien gegenüber uicht stark genug sühls. und weil dic Nation dem Kriege abhold ist, c>usge»lmmeii de>l einzig!» Fall eiuer Invasion von Seiten irgend emer fremde» Macht. Ob eft aber der Regieruug möglich sei» wi>0, diese ihre uentrale Stellung a»f die ^,'änge zu behanpte», dieß ist eine Frage, die sich schwer beantworten läßt- Die Lage des Landes und der Ne» g^ernng ist daher höchst schwierig; ein unüberlegter Schritt ko»»ce un5 in de» Abgrund des größten Verderbens stürzen, an dessen Rande wir uns befinden ; wobei es sich aber ulcht lauguen laßt, daß die bisherige Halcuug unserer Regierung durchans klug uud umsichüg ge»rese» ist. Es ist leichs. den Sprni'ss zu machen; der Besonnene fr«ragc aber zuvor, ob d«e Kluft, welche daS Mögliche vo» dem Wilklicheil trennt, wirklich zu ülierspringeu ist, oder nicht. So« mic habe» wir mit Hinblick anf die ron der Ne^ie« rung consequent bcfolgie Politik uud nach dem al« lenthalben sich kundgebende» Wunsche der Ncmo», welche gleichsam von einen» wunderbaren Instinct ge» lallet, bnrch nnd durch conservailv gesinnt ist, nichr min« der nach der Stimmung Rußlands uud der Tiükei Serbien gegenüber mehr Aussichten für de» Fr«,den, als für den Krieg; jedoch, ich wiedeihole eS, ein Bl'ck >n die Znkuuft ist uns gegenwärtig weniger als je gestattet, nnd während »vir anf Friede» hoff-n, kö,»u-teu wir uns plölUich nncie» i» das Kriegofener »er« seftt finden. ' (Wanderer.)
AuS (Zattaro schreibt man vom 2tt. ?iovem<-ber, daß eS a» der monleiiegrinisch-tüikischen Gränze auch schon zn kl.ine» Differenzen zwischen Montenegriner» und Tüike» gekommen sei, und daß Ränbe» ><>!.,» und Schlägereien zwischen den Gränzbewohneru fortdauern. Die Türken haben einzelne Moncenegri» „er, welche nach LaudeSsitle bewaffnet die Gräüze ülnrschreiteu wollten, entwaffnet. Dle Montenegriner wollen uu» reinen Türken mehr m daS Land ziehe» lassen, wenn er bewaffnet ist. Welter alo zu diesen kleinen Neckereien ist übrigens dic Differenz »och nicht gekommen.
Die heute gerüchtweise von mehreren Seiten dleher a/langte Nachricht, die Pforte habe den neuen
verworfen, sin»
det wohl allgemein Glauben, hat aber bis jeftt keine verläßliche Bestätigung erhallen.
I Ei» in Finauzsachen gewöhnlich a»c unter« richleter Pariser (5orresponoe»t d,r „Allgemeinen Zeicnng" m.ldet. daß die t/o»s".'nze» , welche Na« mik Pascha mit dem i^hef des Pa>iser Hauses Roid-schilo gehalten, deu Abschluß tes tllrk<,chen AnlehenS
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bisher nicht gefördert haben. Herr v. Rothschild glaul't, daß die englischen Geldmänner sich be, dieser Anleihe nnr schwach becheiligen werden, und verlangt daher oie Garantie Englands und Frankreichs. Der Correspondent meinl. daß Naniik Pascha uuversichle-ter Sache nach Consta.'.linopcl wird znrückkehreu niüssen.
j „Chronicle" bringt eine Correspondenz ans C onst a n t in o p el vom 14. November, in der es heißt: Gesten, Morgen wurden drei britische Kriegs-dampfer: der „Niger" (14 K.). 0er „Samson" (28 K.) und die „WaSp" (10 K.) plöylich nach Odessa beordert- Einige der Officiere des „Niger" befanden sich Sonnabend NachcS in Pera im Theater, als sie die Ordre erhielten, augenblicklich an Bord zurückzukehren, und am nächsten Morgen Früh lichNten sie die Anker. Drei franzosische Dampfer sind nach derselben Richtung abgefahren, und eo heißt, einige britische und französische Linienschiffe sollen folgen. ^Einer »eueren Correspondenz der „Times" vom Ili. Nov. z» Folge, sollten die drei Dampfer erst am Nachmittag dieses TageS abgehen, und zwar anf „eine'Entdeckungsfahrt" , wie man es nenne,, dürfe, da sie an sehr genaue Weisungen gebunden seien.^ Der nene gruchlsche Patriarch AntYmoS war beim R«>is Essend! (Reoschid Pascha) und bat, derselbe möge ihm die Gnade erwirken und den Sulcan bewegen, wenn er sich im Frühjahr zur Him» begibt, den griechischen Patriarchen und die griechische Sy» node mitzunehmen. Das Decrel, welches die Bitte gewahit, wild DaS „PaiS" meldet das wirklich erfolgte Einlanfen vier englischer Dampfer, nämlich deS „Sampson," „Tiger," „Niger" und der „Retribution," in das schwarze Vieer, wovon die drei ersten am 1'i., dia leluere am 16. Itovemder in die See gestochen waren. Das „Pays" erklart sich dieses Ereigniß ans einer dem britischen Gesandten zugekommenen Nachricht, daß die russischen Behörden an der Sulina-mündnng, sei es durch besondere Anstalten oder durch bloße Nachlässigkeit, die Durchfahrt unmöglich gemacht und dadurch englische Kanffahrteischisse in der Donau znrückgehalten hatten. Lord Nedclisse soll in wohlbegründeter Besorgnis; deßwegen sogleich mit dem Admiral Dundas Rücksprache genommen und die Ab-sendnng der erwähnten Kriegsschisse veranlaßt haben, um nöthigenfalls dem englischen Handel Schnl) zn gewähren, oder anch die Schiffe bloß aus der Su-li»amü»tuiig hinanüzuschleppen. DaS „Pays" sieht übrigens in diesem Vorfalle um so weniger einen Anfang bewaffneter Iiitelventivn zu Gunsten der Türkei, als sonst die französische Flotte ihrerseits ebenfalls nicht vor Anker geblieben ware.
Oesterreich.
Wien, 1. December. Bei dem Umstände, als die für Siebenbürgen vorlanfig festgeseyte Zahl von 120 Advocate» noch nicht vollständig beseht werden konnte, hat das hohe Instlzminlsterium bewilligt, daß für die nnbeseßt gebliebenen Stellen in allen denisch. «östei r. Kronländern ein Coi'curS zur Vewer» bnng um dlese Advocaten-Scellen ansgeschrieben, und iu so fern der Bewerber die in der Ilistizminisse-rinms «Verordnung vom 14. Mai 18ö2 vorgeschrie» benen Elfordernisse nicht nachweisen kann, anch eine Nachsicht derselben in Antrag gebracht werde.
— Der Herr Hofrath und Generalinspector der Nordbahu, Ritter v. Francesco»!, ist hente Frnh «ach Linz abgereist, um wegen der von Sr. k. H. Hrn. Erzherzog Mar>mil>an von Este beabsichtigten Anlage tlner Eisenbahn die nöcl)ige» Vorerhebungen zn pfle-gen. Die p'.ojeclilte Eisenbahn würde von Gmunden allSgehen und eine Richtung nehmen, welche in der Folge einen Anschluß an den Stockerautr-ElseubahN' siügel ermöglicht.
— DaS Verbot wegen Ausfuhr oon Waffen und Munition aus Oesterreich, welches bereltS gegenüber von Serbien besteht, ist nunmehr anch anf Bosnien und die übrigen türkischen Provinzen ausgedehnt worden.
-- Bei der heute stattgefnndeuen Verlosung der Wiudis^gray.Anlehenslose sind folgende Haupttreffer a/'zrgen n'olden: Nr. 9460 qewinnl 20,000 ss., ^.Vr. 24.02!! 20U0 ss., Nr. 92,703 1000 st., endlich Nr. 22.tlli2 und Nr. 4N.313 jedeS .'!00 si.
Die Direction der ungarischen Commerzial-bank macnc vekam.t, daß die statutenmäßige Dioi-dende fur den erste» Semester 1«.'i4 mit 12 st. 30 kr. sür jede Ac<>e vom ,. December dieses Jahres an bei den Va»kcas»en behöbe» werden kann
— Nach Meldnng dea „F. hi Verona" hat der dort lebende perr I^»az Weil Weis, znr Ver-theilung an die Armen 30.000 Pf„„d Maismehl gespendet.
^. >^m 2l. l). M. brach im Dorfe Plielcovizza. im politischen Bezirk Eesana, durch Unvo.sichn^i'l eineö «jährigen KindeS, welches ,n der Nähe emeo Elrolchanfens mit Zündhölzchen gespielt hatte. Fenn ans, das bei dem ziemlich heftigen Voraw.nde sich schnell verbreitete nnd angenl'lickl.cl) mehrere m.t Stroh gedeckte StaNungen und W,rchschaftSgebände
ergriff, von denen 18 sammt dem darin befindlichen Hell, Stroh und Geräthe cin Ranl) der Flammen wurden. Von Wohnhäusern ist ein einziges ganz, ein zweites zum Theil niedergebrannt. Das Feuer wurde durch die thätige Mmvirlmig der Geistlichen der benachbarten Ortschaften, des k. k. Gensd'armeriepo-stens und des OrtSbürgermeistero ^loscht. Menschenleben sind dabei nicht zn Ginndc gegangen.
— Sr. k. Hoheit dem Herrn Herzog Marimi-lian in Baiern n»d Höchstdesselben dnrchlanchtigster Familie kommen in jüngerer Zeit Znsendnllgen von Werken der Literatur, Knnst und Indnstlie vom In< nnd Auslande, namentlich aus den k. k. öster» leichischen Staaten , und zwar ans diesen selbst ohne die daselbst für Slaalsdieuer hiezn erforderliche Erlaubniß der vorgeseyten Behörden, in so überaus großer Anzahl zn, daß unnmgänglich hierin Beschränkungen eintreten müssen.
Das geheime Secretariat Sr. k. Hoheit ist daher beauftragt, wiederholt in Sr. köxigl. Hoheit Namem öffentlich zn erklären, daß dergleichen ohne vorgängige Anfrage n»d erhaltene Genehmigung gemachte Znsendnngen von keinem Mic^Iiede d«r her» zoglichen Familie angenommen, sondern unfraukirt an die Adressanten zurückgeschickt werden.
— Von der Polizeidlreclion in Tricst wild ein flüchtiger Handlnngocommis, Leopold Harriot ans Frankreich, steckbrieflich verfolgt, der das Bankhans Charand Decngis <^ Comp. m Marseille durch Fal-Ichnng u»o iiiachahmung von Urkuuden und Unterschriften um dic nichc unbedentenoe Snmme von Il00,000 Flanken becrogen hat.
-. Wie del „Mess. ^ Mod.na" schreibt, hat Kavaliere Ferrucc« iu Florenz durch Znfall den verloren geglanb:en Anfang des C>cero»ia»lschen Buches l>,- l'ülo i» eiuem allen Buche, in welches die schäy-baren Fragn,ente zufällig dem Titelblaice gegenüber eingcbllnde» waren, anfgefnnden.
^ ZNien, 2. December. Eine kaiserliche Verordnung von, 11. November d. I. ist erstossen, womit das niederösterreichische Maß und Gewicht «n dem Civiloerwaltnngsgebiste der Königreiche Croalien, Slaoonien, als gcseyliches Maß ui,d Gewicht ei klart wird. Die dießfälligen Bestimmnngen sind folgende.
Vom 1. September 18K4 angefangen habe» in dem (ölviloerwaltnngsgebiete der Königreiche Croatien uno Slavonien, der nlederösterreichische Eimer und der niede» österreichische Mel;en, die Wiener Klafter »l,d die Wiener Elle, dann oaS Wiener Pfnnd mit ihre» Ulucl'adll'olnugen. alö die allein geftnlichen Maße und Viewlaue zu gelten. DaS Verhältniß der genannten nledelöfterreichischen Maße z» de» bisher in Croatien und Slavonien bestandene» Masseu wird in folgender Weise festgestellt. Der niedelösterreichische Mepen ist gleich 0 9841 Preßbnrger Meyen; der niederösterreichische Eimer ist gleich 104^29 ungarischen Eimern; ein Preßbillger Mepen ist glcich I.OlliNi liiedeiösterreichische Mepcn; ein ungaiischer Eimer ist gleich 0 9li(il)7 niederösterreichischen Einiein; die Oka ist gleich 2 '/, oder 2 2li Wiener Pfnnden. Im öffenlllchen Kanfe nnd Verkaufe ist der Gcbianch anderer als der bezeichneten »ied. öste>r. Maße und Gewichte, vom obbenaünle» Tclluiiie ä», bei St>ase der Confiscation deS Maßes oder Gewichtes, nod im Wiederholungsfälle bei einer Geldstrafe von 1 bis 26 Gulden, verboten. Jeder Känfcr ist übügenö berechtigt, die Anwendliug deS geftnlichen V^ißeS zn fordern, nnd seiner Fordernng ist, bei Vcrmeidnng der angedrohten Geldstraf», gehörige Fl.'lge z» geben, In den Fällen der Uebernetnng dieser Anordnnngc» sind die Elkenntnisse von den znr Handhabung der Gelverbsvorschriften in erster Instanz berufenen pol«' tischen Behörden zn fällen, gegcn welche der Recnrs an die policische Oberbehölde, nach den bestehende» allgemeinen Vorschriften, frei bleibt.
" Ein Erlaß des HaiidelsimnisterinmS vom Itt. November 1tt.'>3, giltig für alle Kronländer, mit AnSnahme des lombardlsch-venetiainschen Königreiches nnd der Milicargränze, verfügt, daß vom 1. Mai 18!i4 überall da, wo das Wiener ENe',maß nicht ohnehin als das geseyliche e»klärt ist, dce Anwendnng desselben jedem gewerbsmäßigen Vol känfer von Schnitt» waren zur Pflicht gemacht wird, in soferne es der Känfer verlangt.
Trieft, 2. December. Seit einigen Tage wüthet die Bora mit Macht, ohne jedvch bisher, einige nnbedeneende Havarien abgerechnet, irgend einen Schaden an den im Hafen ackernden Schiffen zn vernrsachen. Gestern riß daS Tan, welches die gr^e« chische Goelette „Ira" an die Boje befestigt hatte. Die Mannschaft, von einem panischen Schrecken ergriffen, überließ daS Schiff seinem Schicksale und suchte in einem Boote die hohe See zu gewinnen 3as Boot wnlde aufgefunden, aber die Mannschaft >va,d vermißt. Heule vernimmt man, daß sie sich »ach Mnggia gerettet, von wo sie zu Lande znrück-erwartet wird. DaS Commando Sr. Ma). Corvette „Carolina" soll dem 'Vernehmen nach sogleich für die Goelette Sorge gecra^» habe». Hente frich gab e»»e im Angesicht der Sanität aükcrude russische Goclecce Nolhzeichcn. Das k. k- Hafenamt seudec«
ihr sogleich Mannschaft zur Hilfe, und es gelang mit deren Beistand sie bnrch Tane an die Bojen zn befestigen und vor Unglück zn wahren. (Tr. Z.)
Trieft, 3. December. Wie wir vernehmen, sind sehr große Quantitäten ungarischen WeineS, die mei' ssen5 über Sissek befördert werden, nach Triest anf dem Wege, von wo derselbe l>a»ptsächllch »ach dem lombardisch-venelianischen Königreiche versendet wirt». Iu Folge dieser Transportoermehruog ist auch die ^andfracht gestiegen.
Einer Mittheilnng des „Osservatore Triestino" zn Folge, hat das k. k. Ministerium der Finanzen gcstatcet, daß die anf Einladung Ihrer Erc. der Frau Gräfin Wimpffen znm Vortheile des Tanb« stummeninstitutS in Görz von den ed»In Franen in Triest, lm Görzer und Istrianer Kreise gespendeten weiblichen Handarbeiten die Gewinne einer Lotterie bilden dürfen, deren Zirhnng ain t>. April k. I. im Vörsensaale stattfinden wird.
Klassenfurt, 29. Norember. Am 2l>. fand die feierliche Eiudüllnlig des Bildnisses Sr. k. k. aposto» tischen Majestät in den mit der k. k- Statthalterei in Verbindung stehenden, für den jeweiligen Anfent« halt Sr.Maj. bestimmten i.'ocalitüten der stand. Burg m feierlicher Weise Statt.
Es ist bekannt, daß Se. k. k, apostolische Majestät die nothwendigen Sch»!)banten an fünf Wllo-bachen Obclka,nte»s, bei Steinseld. Radlach. Grva»de von Gnlden 9l!4.tt8l zur Veseitignng der volhandene» Hinder« »isse sür Dampfschiffe vo» 80 Pferdekraft u»d einer ^,änge von 120 c»al. Echnd, Höhe 14 engl. Schuh, Breite 30 engl. Sch»d n,it 2'/.^ — .'? Tiefgang, ohne Gefahr von Marburg bis Villach schiffbar gemacht werden. Sollie sich zn diesen, Zwecke, wenn der Staat jel?t etwa nicht in der Lage wäre, das Un< term'hmcn selber anoznführe», »icht eine Attiengesell» schafc Viloe» lassen?
Beul s l<) l n n d.
Stettin, 30. Itovcmb.r. Dcm Redacteur der „Ostsee-Zlg." ist Seitens der k. Direction hlerselbst folgendes Schreiben zugegangen:
Der Ew. Wohlgeboren jüngst gewordenen Wei« snng entgegen, ist in der äK8. Nnmmer der unter Ihrer Redaction erscheinenden „Ostsee-Zeitung" die Pclennk gegen Rußland dnrch Anfnahme deS Berich» teo über daS anli-rnsslsche Meeting in Glasgow fort-gesei)t worden. Die unterzeichnete Direction eröffnet Ihnen mit Bezug auf jene mündliche Verwarnnng, daß fortan jegliche Nnmmer der „Ostseezelcung", w«l-che, sei cs auch uur dnrch Ansnadme derartiger Ar« llkel und Referace anS andere» Blättern, seine N»ß» land feindliche Hallnng an den Tag legt, polizeilich mit Beschlag belegr u»d mit dieser Maßnahme so la>!ge, br Vertreibung der Iesnilen ans Baden vom Ministerium deS Innern Folgendes erwiedert worden:
Der Grund, ans welchem wir uns veranlaßt ge« sehe» haben, de» i» Freiblirg weilenden Mitgliedern der Gesellschaft Jesu den längere» Aufenthalt daselbst zu versagen, besteht znnächst dcnin, weil wir aus ei« »er Eiklärnng, welche vor Knrzem eines jener Mit» glieder dem Stadtdircccor V»rger abgegeben hat, entnehme» nn'ßcc» , daß jener geistliche Orden ei»e bleibende ^iiederlassnng in Fceib'Ng zu gründen bc» zwecke, ohne vorgängig d,e »ach de» ^'andesgesepett erforderliche Ge»chmig»»g eingeholt zn haben. Wen" wir aber schon im Allgemeinen Bedenken tragen müs» sen. Fremden, die iu solcher Welse die Staatsgesene umgehen, eine Niederlassnng zu gestatten, so konnten wir »ns hierz», »"sbesoüdere niuer den jetzigen Verhältnissen/ in keiner Weise verstehen. Die einzige Bürgschaft, welche wir für daS Verhallen fremder Geistlichen habe», besteht nämlich in dem Vertranen anf die von Ew. Ercellenz über dieselben geführt« Aufsicht, Dieses Verlranen ist j.dock leider i» neuester Zeit dnrch das feindselige Verfahren gegen die Regierung in «iner Weise gestört worden, daß wlr ^
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uns nicht veranlaßt sehcn können, für die Znknnfl eine solche N'^rlassnug zu gestalten. Carlsrnhe, 2-l. November <8.^:t.
(gez.) W e ch m a r.
In Vezng auf diese Anlwort bemerkt die „D. V. H." : „Vor drei Jahren kamen einzelne Mitglic-. der der Gesellschaft Iesn znr Aushilf« in der Seel-sorge in das ^and. Es ist hinlänglich bekannt, wie viel sie znr Vernhignug der Gemüther nnd znr H^ bnng der Religion, der Basis alles staatlichen Seins, beiget'age» hab^n. Dieß erkannte vor Allem der hochgefeierte Oberlxrt u»d nahm sie dahier gastlich ans. ES ist jedem hiesigen Einwohner bekaonl, daß weder dieselbe« Personen einen standigen Wvhnsil) l'ier halten, noch daß die hochw. V<1cer Iesniieu eine Niedeilassnng als E^rporanon dahier geg'üüdet ha-den. Mit Bewilligung der Polizei velwe'lteu nnd verweilen einige Iesniten vorübil gehend dahier zu de» angedeuteten seslsorgerlichen?weck,n. D" Erlaft b e,vt die Begllindling s,1nlli),g. das; die Ie,u«en al» 0or-poracion „ein,: bleibende Niederlassnng m ^reiburg zu gründen bezweckten." Da dieß dmchaus nlcht der Fall ist. becürsen sie auch nicht der ^taatSgenehm,-g"',st Schon ans dem ».Imstande, daj: die hiesige Pol.m b,5l)er nichts gegen de» Anfeuhalt der Iesnl-le» eiüzmveüde» hane, gcht berooi, taß sie, was wirklich der FaU >st, gebölig legitimirt waren, und vor'Allem, das? >l)l bioheilger Anfeulhalt teiu nnge-seylicher wa>.
Der hochw. H>. Eizbischof hat folgendes Rund» schreiben erlassen:
E, zb > sch ö fliche e Ordi na r iat:
Freibnrg, den 2». Nov. l8.'i2. Die Verkündigung des Hirtenbriefes vom N. Nov. betreffend.
Beschlnß. — '-'!» alle erz bischöfliche Decaüai, ist znr sofortigen Eiöffnnng an den Eierns zu rllas' sen: Wir düisen von Unserem Elerus gewiß den pünkilichen Vollzug Unserer pftichlgemäße» Anoid-uung in Betreff des Veilcsens del- Hllienbriefe^ von allen Kanzeln nnd des lienen beschworenen Ailschlus'-seS an seinen Oberhirten übechanpl erwarten nnd über-zeugt sein, daß sich ^»iemaud siude, gegen den Wir seines Ungehorsams wegen nach Unserer Psiichl die Suspension axospiechlN müßten. Wir leg,» em Eremplar des beregicn Hirtenbriefes bil lind machen es llnseren Tecane» znr Pstlcht. solchen — nölhigeu« falls durch Abschost — all,» Psarllimler» mltzn> theilen. Wir sehen binnen 4 Woche» dem Beiichce über de» VcUzng vo» allen Pfaüamtern «»lgegen. (gez.) Herman», Erzbischos vo» ^reivaig.
^nachstehend dir schon erwähnte Ministerial»
Erlas;:
Karlsruhe, den 27. Nov. Mi3. Die Ausübung des StaaleoberaufsichlSrechtS über die
katholische Kirche betreffend. An sammlliche großherzogliche Aemter. Der Hirtenbrief, welchen del Heir Erzbischof unterm 1l. d. Vi. ei lassen bat, wnrde dein landesherrlichen Special-commissar nicht znr Einsichtnalxne vorgelegt- Die» jenigen, welche denselben verkünden oder verbleiten, silid deßhalb nach Ma^ü^be der laüdeoherrlich,» Ver. vldinlng vom 7. ^iolxinber strafbar. Ano ^linctü^c fllr die katholischen Geistliche» deallfciagc «nan jedoch die großherzogliche» Aemter gegen dieselben, wenn sie sich nicht, im Hinblick anf lhre staatsbürgerlichen Pflichten, durch den Inhalt leo Hittenbttefo von des' sen Ve>kü>,itlgung abhalceu lassen soUcen, «n der Regel mit Geldstrafen einzuschreiten, deren Größe sich nach der Persönlichkeit des betreffenden Geistlichen, sowie der Beschaffenheit des einzelnen Falles richlec, jedoch nicht untvr 19 si. z« erkennen ist. Sofern gegen einzelne Geistliche bereitS Gef^ngnißstrafen erkannt worden sein sollten, können diese >» Geldstrafen umgewandelt werden. Gegen den in dem Hirtenbrief angeordneten besonderen Gottesdienst ist — wie sich von selbst versteht — nichlS zu erinnern.
W e ch m a r.
Vei oe>n Herrn Erzblschof kommen täglich Da»sschleiben. Adressen l,. vlnerbietlingen, vorzüglich vom Anola.w, ai,. Der Kirchenfülst hat dem erz. blschostlchen Deca» vo», Engen sein Mandat abgenommen llnd lhn, so wie den Stadtpfarrer Pellssier von Mannheim auf de„ :w. vorladen lassen, nm sich wegcn deS Uogeholsams zu verantworten.
j 'Ano l> arlSr n h e schrechc man eer „K. Z" : „Co sehr der Streit m>c dem Erzbiscliofe auf die Spme getrieben ist, so zweifelt man veiiüoch nicht tman, das, eine Bermittlnng ermöglicht werde. Von geistlicher Seite treten in dieser Beziehung mehrere hochstehende Prälaten, und namentllch der Bischof von Straßbmg, Dr. A. .k'as:, der sowohl daö iilüige Vertrauen des greise» Eljbischofö, als auch dlc hohe Achtung unserer Regiernxg genoßt, sehr versöhnend auf, und eS ist nicht nnwahrscheiullch, daß dem Lederen dieses Weik der ^iebe gelinge, zumal tan», wenn es sich bestätigt, das; derselbe mtt anSgedehnten Vollmachten roin hell. Stuhle versehen werde."
j In Dassel wnrde am 27. v. M- in del ^Uholischen Kirche nach der Pfarrmesse und vor Be-
ginn der Predigt eine Ansprache des Bischofs von Hl>l0a in Betreff des baden'schen KirchenconfiictS von ?er Kanzel herab verlesel. und darin, unter Darle-gnng des Streltpunclee, die Gemeuwc aufgefordert, snr ihren Erzbischof nnd um Abwendnng der Kir-chenversolgulig zu beten, welches auch nach A»lei. inng der vischöstichen Anoidnung sogleich lauc geschah. , Man liest ,n der „N. Münch. Ztg.": Daö Sigmaringer Capitel, dem die übrigen d«r Hohen» ;ollern'schen Fürstemhümer folgen, hat unterm ^. November eine Adresse an den Herrn Erzbischof ge» nchtec, woiin dasselbe >m ')tamei> aUer Geistlichen oes Capitels dem Herrn Erzblschofe AUes andltlec, über was sie zu verfügen haben, ihre Hauser, ,hre Wohnungen, wo er seine Einkehr nehmen, und we» el mitbringen woUe, chre zeitlichen Mittel, die sie haben und anfbringen, und auch was sie in der (>avlcelscasse znsammeu besiyen. Auch vom Domcapi» cel zu F»lda war eine vom 10. November dacirt« Dankes: Zllst'.mmnngSadresse dem Herrn Erzbischvf zng komlnen. Am 20. war zu H,elbnrg bcr Hand-schnhlnacher Psiüger l»'S Gefängniß gebracht worden, well er d>e erzblschösiiche Denkschrift (den Hirtin-blief ^) herumgetragen. — Mehrere Stadrdirector«» sollen sich weigtl», gegen di« dem Erzbischofe gehör« samen Geistlichen anf die vom Ministrrlnm gewünschte Weise einzlischroten.
Berlin. ^. November. Im Magist,al ist jüngst ein sehr wlchüges Thema zur Sprache gekom» men, nämlich das Bedürfniß einer besonderen E»,» lichinng zur Aufnahme und, Psiege siciltch vertrahr» loster Kinder. In Paris u»d Vondon bestehen solche Eilirichtnugen schon llinger, und man wlrd sich auch hier denselben immer weniger entzieht» könneu, j, mehr der zunehmende großstädtische Charakter Ber^ lins dazu beitragt, leider auch die Schattenseiten der Kultur zu befördeu. Es ist eine traurige Wahrnehmung, wie sehr sich d« Zahl der jngelidlichen Ver. bcecher aUjahrlich vergrößert, und wen» ma,: bloß rlm zartesten Alcer dazu dienen müssen, znr Abend, unc Nachtzeit anf den Straßen l,uo u> öffeullicheu ^'oca, len einen Hansirhandel zu becreiben, so hac man einen ergiebigen Nachwnchs für spateres Berderbniß. Zwar ist diePolizci^hrrde mir dantenSwerlher Strenge gegen diesen b,smld,lS seit 18^8 eingerissene» Unfug eingeschritten; allein es l,egc selbstredend eben so wenig in der Möglichkeit, demselben ganz zu steuern, als den üblen Einwllknngcu zu begegnen, welche na> mentllch in den Fabriken nur zu oft anf die jüngere Generaclc» grüdl »v. Nor»ember. Die von flanzösischen Blättern in Umlanf g">i"e Nachricht, als sei der oießseilige Gesandte in Eonstantinopel auS seiner Stel. lu»g abberufen worden, enibehrt, wie d>« „Pr. Corr." versichert, jeder Begründung.
W,r lese» i>, der „Pr. (5orr." wie folgt: „Ve» grcistlcher Weis, hat ter l,n Großherzogthum Bad,» auogebrochene (^onsiict zwischeu der Regierung und dem Haupte der katholische,, Landeskirche auch iu der preußischen Presse lrbhaften Wiederhol! he,vorgerufen und eS wird keinlM anfmelksameu Beobachter ent» gangen sein, daß in derselben beide Parteien ihre Widersacher wie ihre Vertheidiger gefunden haben. Schon diese unbestreitbare Thatsache sollce genügen, um es aUer Welt einleuchtend zu machen, daß die picnßische Regierung sich von jeder Einmischung fern halt. und den Meinungokampf f"i gewahren laßt, soweit er sich innerhalb der durch die H):eßgeseyge> bnng vora/schriebeneu Gräuzen halt. Um so überra» schender fi»den wir es daher, daß sich das Gerücht Bahn gebrochen bat. als seieu die dießseitigen Be» ho»oeu mit Droh- und Zwangsmaßregeln gegen die< jenigeu inländischen Blatter eingeschrltlell, welche die Sache der katholischen Kirche des Großherzogthumo Baden unterstüyen. Wir bezweifeln, daß sich zur Beglündnng einer solch.'« Vehanptuilg ngend welche Thacsache anführen laßc. Wenn ma» sich jedoch anf die Veitvarnnng beziehe» sollee, w,lche einen, rheini' schen Blatte geworden ist. so dülftt es wohl jedem Unbefangenen ersichtlich sei», daß die preußische Be. Horde, von dem Gegenstande des Streites absehend, hier keme andere Absicht hatte, als einer Polemik z» steuern, deren Leidenschasilichktit die Vorschrift teo PießgesepeS und die eiuer befreuudeteu deuischen R<» gierung schuldige Rücksicht unbeachtet ließ"
München. Se. Maj. der König von Baiern hat einen nenen Orden zur Anerkennung ausgezeichneter Veldienstc m Wissexschaft und Knxst gestiflei. oer die Bezeichnung „M^rimllianS - Orden für Wissenschaft nnd Kunst" erhielt. Im Gebiete der Wissenschaft haben ihn folgexdt Oesterreich,r erhalten: Andreas Riller v. Bal,m.;a,lner, Ios. Baron o. Hammer - Pnrgstall. Fei dinaild Wolf. — Im Ge. biele der Kunst -. Anton Alexander Graf v. Auero»
perg, Franz Grillparzer, Joseph Christian Freiherr v. Zedlil).
— In Schneidemnhl haben die Geschwornen vor wenigen Tagen das Todeenrtdeil über eine auS vier Köpfen bestehende Verbrecher»Familie der ver-worfeusten Gattung ausgesprochen. Ein li^jähriger Sandmann hatte im Verein mit seiner 62jahrigen Frau. seiner Tochter nnd seinem Schwiegersohn, sei» neu eigenen Sohn nebst dessen hochschwangerer jungen Frau aus Habsncht auf die schl.uderhafceste Weise erschlagen. Die Untersnchu»g hat es nberdiest wahr» schelnlich gemacht, daß derselbe vor dreißig Jahren seinen eigenen V«r«r, nnd vor zehn Jahren einen Viehhändler ermordet hat. Alle oier werden wohl nächstens enthauptet werden.
Italien.
Der Gemeinderall) von Genua hat am 38. v. M. mit 45 gegen !l Stimmen den Beschluß ge« faßt, sich au dem Bau der ^nkmanier-Eisenbahn ,uit einem Actiencapital von t, Millionen i!ire zu becheiligen.
Frankreich.
Paris, 23. ^tovember. Die Kosten, welche dieses Jahr dahier für öffentliche und Prioalbautln verausgabt wurden, schapt mau anf ^ll» MiUionen Franken.
Die hiesige Münze ist nicht im Stande, die >br zugesandten Goldbarren innerhalb der verlangten Frist zn prägen; sie hat daher angezeigt, daß sie formn für die Prägung ein« Frist von 20 bis tw Tagen beanspruchen muß.
Aus telegraphischem Wege wird der vom Ge-richcehofe zu Poitiers gefaUce Urthellsspruch hinsichtlich des Unfalles anf der Bahn von Orleau« be« kannc; verurteilt sind oe Sass.-uay zu zweijährigem Gefängniß, und einer Geldbuße rc>„ itlOl) Hr., ein anderer Angeklagter zn einjährigem Gefängniß und 1000 Fr. . fi» dlilter zu eiüjahligem Gefailgniß und 300 Fr. u»d ein vierter zu sechsmonatlichem Gefang» »iß und :l00 Fr. Der D«r,clor ward für lm slpllweg« belaugbar erklärt.
Oroßl'ritlmnicll und Irland
Die >,,ue R,solm Bill war, wir es scheint, neben der tüillsch.'» Frage das Haupllhema der Be. ralhu'ia, in den o.ioen lehl.n (z^binetSconseils. Na-menliich lidtl den einei, Punkt soUei, die Minister getheilt gewesen s.in, od das W'hlrecht in den Städten auf Hüilf liivle.Miether ansgidehnt werde,, solle oder nicht, li^o John stimmte — wie ee w.i» lcr heißt, für diese (5,Weiterung l,»d tvnte füglich »icht lixoeis, da s,ine im vergangeoei» Jahre vorge. schlaqeoe Reforin-BlU befani,lllch riessn Maßstal) augl-ülünilie,, halle Er dra„q aber liicht duich. l,'m0 Adesoeei, ,l!,d dießnial auch llord Palmel^on t'lsämp len stinen Vorschlag und wollten den alten (öensus nicht abgeändert wissen. Ihnen haken sich rie anderen <öad,ntlsM!tgliedsr angeschlossen, so daß in dieser Sphäre voi, einer AnZdlhnuna. der Wahl. berecht'gung sür diesen Augenblick nicht mehr die Rede ist.
Neueste Post
' Äftien, 4. Defembe». Nach der „Independ. belge" ,vüre, wie telegraphisch gemeldet wirb. das von Namik Pascha belli,benc Aoleheu uicht bewertsteUiget worden, iudem die Banquiers die Garantie der West» machte begehren.
('s. l>.) Nom, 28. Novemb. Große Thätigkeit herrsche am Baue der Eisenbahn in der Richtung ge» gen Neapel.
Vcrtlichcs und Provinncllcs.
öaiback, «'». December.
— Es ist eine schöne Idee, die Gedachtmßlage großer Männer durch Vorführung ihrer Schöpfungen zu feiern. Die hiesige philharmonische Gesellschaft, unter ihrem so sehr clMige» Director Hrn. Or. H. (iosta, feierte am vergangenen Freitage den Steib» tag des unsterblich,» Mozart durch «in gvo» ß^K „Mozart'Concert". Nur der aufopfernden Mnhc und Geduld, und der begeisterten ^'iede für die Kunst konnte eS aeliogen, eln solches sehr defri,° digendeS Concert zu Stande zu bringen. Scdon die Ansschmücknng des Saales, mit der geklönten, nnd von Genien umgebenen Büste Mozart'S, kündete der Versammlung die Festlichkeit an. und die aus» schließliche Wahl von Schöpfungen jenes großen Ton« dichtere, sowie die mitunter ausgezeichnete Production der einzelnen '. H. Oosta fortwährend biete». — Nach dies" allgemei» »en Besprechung halten wir ei„ Eil>a/l"u in die ein. zelnen Piece» sür überfiüssig; del reiche Beifall sprach /aut genug die vollste Zuf>l,denl)eit aus. Li-. K.
Dulct und Verlag von I. v. 2-U2 7.
detto I8i>2 ., ^"/» 9l»',.-9i
detto - .. 3°/o 5?'/.-57'/,
detto , ,. 2 7.7^7-47 7,
dctto ' ., 17° l»7^1«'/.
Grn!idlntlastung>,'-Ol'li^ati>,'>nn lu 2 7« l)l) 7,—9l Lotterie Anlchm vmn Jahre <^3^ 2:t< 7, 232
d.'tto detto 1«3!» l-,5 7.—l!t«
Ban>,>'.'Ol'liaationcn zu 2 7, "/„ ü« 7, - ü« 7. Obligat, des L. V. '.'Oil. v. I. lt<50 zu 57« Ul>'/.-l 0» »/iu
detto ......., 4,/2 .. « «27/«
betw......„4 „ „ 733/4
Dar,f»en mll Verlosnli.i v. I. l«34,lur l0N fi. . . 232
dctto detto' 183«,., ltt0 „ . . lZ.) 3/4
Obligationen deS loinbard. venet. Anlehens
vom I. 1850 zu 5 7„ ........ 99
GniubentlastungS-Obligationen zu 5^, ... 92 l/s
Va«t->.'lc«!.». pr. Htm: l353 ^. l« l§ M. Actien der Kaiser Htrdiiiauds-lilordl'ah»
zu ltt<»0 sl. li. M........2305 ,I,!ui5. M,
?Ittirn der Vndweis-Linz-Gmundncr Vahn
zu 250 ft. (5. M........2«4 fl.in («. M.
Actieu dc^ österr. Lloyd in TrieN .
zu 500 ff. (l. M. ..... 585 >/2,1,l!'l5. M.
Conio - Rcntenscheine zu 42 Lire » . . 14 3/8 st. in (5. M.
Wechsel-(Zours vom 5. December «853
Nngsblirg. für l00 Gnlden Cur., Gulb. ll« 3/8 1!so. Fra»f,u>, ^>,M , (i»r l!i« ,l. >>!b!', ^ilx )
eiuS W.iyr, i»> !il !/!i sl. stus«. («xld.) l 15 1/2 3 Mmat.
Ham!'!lli>. ,!»o, für 300 To^auisch, vire. ^»u!d. 114 3/8 Bf. 2 M »al.
i!'«^oii, sür l Psniid Sl,rli»g. Gillde» >1-iz> 3Mmi.,t.
M'»!a»d. sin :«>0 O.slerss!ch. ^ire, G,llb. 1 N l/8 2 MlM.t.
M,l!,!i!., sül :l<»<»ft>a>!s,!!, . «»'»Id, ^36 zl M,>!,.ii.
Paris, snr 300 Franken . , Guld 136 !/t 2Vi.!uU.
Lz. K. Lottoiiehungeu.
In Wi^n am 3. December 1853 : 2« 87. 34. U2. 5.
Die nächste Zi.hung wird am l7. December 1853 ln Wien gehalten werden.
Getreid - Durchschnitts - Preise
in Laibach am 3. December »853.
Marltvllise Magazins. Ein Wiener Msprl,,e. ^..^
Weizen ... 6 l? 7 __
Klikurutz ... — — 4 20
Halbfrucht . . — — 5 »2
Korn .... — — 4 24
Gerste .... — — — -_
Hirse .... ^ — > — -^
Heiden ... 3 39^ ^ — —
Hafer .... 2 8°.<« ! 2 24
Fremden-Att.nige
der hier Ilngekommenr» i>»d Algereiflcn
De», 2. December l853. Hr. Johann Ma>schall, l)i-. del' Medici", von
Klagenflirt »ach iin'iistadtl, — Hr. Caspar V^ayer, r. t. ^aiidesgcrichcS-Asscsso! , y^« l)»eustadtl nach Idiia.
— Hr. Ludwig v. Kwasay, pe«s. Hauptlna<,n, voi» Tiiest nach Wien. — Hr. Alexander Spmsio, Pii-vatiei, von Trieft nach. Gray. — H,-. Josef 0. Lliko-oich, ^loyd. Capita« ; — Hr. Iacod Prercoer, Buchhändler; — Hr. Georg Feretich; — H>. Josef E^i?.-l)ofer — u»d Hr. Johann Ccntlliiin, alle 3 Privatiers; — Hr. All'ci'l Blmdmer — und Hr. Hanibal Accurti, beide H.indelsleule, und aUe 7 00» Wicu nach Tricst. — Hr. Josef I,sa, Pnoacin-, von Wie» nach Verona.
liebst 68 audeli, Passagiere!,.
Den 3. Hr. !i.'a!o>, R,,st — uud Fr. Catharina Donglas, beide Prioatc; — Hr. Johann Daoira; — Hr. Johann Baroiga — u„d Hi'. Doiüinik Storella, alle 3 Handelsleute und alle 5 oon Wien „ach T'iest.
— Hr. Franz Fncsch; — H^. Heini ich Brezio — u»d Hr. Gottdelf ^i»g>, alle 3 Haüdelsleuce, roo Triest nach Wie». -^ Hr. Jac.'b Pohlcr, Handelö-ulann, von Orostraiuscha. — Frl. Elisabeth Biedermann, Beatenittochle!', uon Tiiest »ach Aa/am.
9»ebst 66 andenl Passagieren.
De» 4. .'^r. Feldinand Graf Dein, — und Hr. Franz M^reiö, de>Oe Pvir^atieis; — i)r. Loui^ Oels ner, t. rnis. Collegi^nach; — Hr. Heini ich v. Nirsch-oitsch, Nitteigul^'esitzer; __ H>>. ?l„c.'u Welche^
— m,d Hr. Felir F'ücher, beide Ha»del5iVut<>, alle 6 vc>n Wien nach Tü»'st. — Hr. Valenii» Pleiweisi, Ha»delöiliann, von Wie».— H,-. Frlir Tarasiü, H^i^ dell^mann, oon Wie» nach Triest. — Hr, Baron Waro, parmasanischer Minister, >?o» Wien „ach Parma. — Hr. Ignaz Z>völf, t". k.'Sectionörath, von Triess. — Hr. Franz de Stefanelli, Piioacicr, von Trieft »ach Gratz. — H:-. Roderich de Lara, Privat,er, von Trieft nach Wie» — Hr. Ignaz Hackenseller, P>i vatier, ro» Oliuül)
Nebst 63 ander» Passagiere».
Z. 1861. (l)
Casino-Nachricht.
Dcn gcehrteu Mitgliedern dcb (Zasino- Ve^'incs wird zur Kenntniß gedacht, daß am »l., 2l und ^l8. Dcccmdcl l. I. die üblichen Gesellschafts Ui'ttlHaltungen Statt fil'dcn und j-v!> Hru. Gustav Heimann, empfiehlt de» gechrteu
p. "l. Kunden sein nrn afs^stirtes Lager von Buche dinber- und Galanterie - Gegenständen, als-, ein-bedeutende Auswahl r>on Gebet- und Andachtsbüchern in G)astriw, lieber-, Moireo und Sammeteinbanden, Stahlstichen, französischen Spitze», Bildern ?l., für Weibnachtsgeschcnte; Stamm- und Bilderbüchern, Uhrstandcrn, Papktcrien ?c., so wie eine große Aus' Wahl von dcn feinsten Pottcmonais und Zigarren-laschen aus den rencmmittesten Fabriken; eiue große Auswahl von Luruo- und Gratulations - Briefen, Billetcn, (Zonuerts, Etahiferer» unl? Fedeshaltern?c. zc.
^üv Oitscbäfts uud .Handelsleute
befindet sich bci mir cine ^iirderlag^- von rastiirlen e!bbü,ber», wrlche geblinden und ungebunden zu haben sind.
Auch alle Artc» Aüchercinbande und Galan» lkrie-Arbcitcn werden auf das Schnellste besorgt, und bittet um einen geneigten Zuspruch.
Z. 1863. (l)
Dle zweite 9lusstellung der Kos-m o r^md ist in dcr Nationale Hciupt-wachc taglich oon ^ bis 7 Uhr Abends zu selben.
EllUritt filr Erwachsene 10 kr. für Kinder 6 kr.
Z. l«N2. (I)
Für koannci^den Gcorqi wird auf mehrere I^dre eine Wohnung ron mtndcstens t) Zimmern, oder auch ein Hauö in dcr Stadt zu miethen gesucht.
Die Herren Vcrmicther wollen gc-falllgst daö Nähere iin Zeitungs-Comptolr der Herren Ign. v. Klem-mciyr und F. Bamberg einholen.
Z. «853. (2)
In llnterschischka, im Hause Nr. 79, lst ein großcr gewölbter Keller nnt 7 dls tt()0 Elmcr Wcingeschirr, ln Gcblnden von 100, «0, 70, 50 und ^0 Elmcrn Inhalt, auf mehrere Jahre zu vcrnnethen.
sluch sind dort verschiedene, mit Eisen beschlagene Wemfässer zu verkaufen.
Nähere Auskunft beim Eigenthümer im Hause.
'""'' Glinzlichcr Ausverkauf
von Tuch-, schnitt- und Current-Waren«
Gefertigter macht einem verehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß er seln Geschäft ernstlich auflösen und seine Waren viel unter den Fadrlks - Preisen verkaufen wird, weßhald er auf einen recht zahlreichen ^usvrucl) regnet.
Joses Paiier*
Bci FFsF«. ti. F^FeiF«/F«' rcgieleode!» Halipt»'r einiger anderer Thronen Eiliopa's. F/roei: Die d:ei Hallvts'este der chiistlichex Kirche — ihre Extst.'hlüui u,id Bedeutung. — Da»n Eki^eu auS Kr^n, vo>, Dr. V. F. K l u». — Schlicsllich eiue llcbe>slchi dcr )luklmfc und d,S Abganges der Brief.- u»d Fahlvoste», dam, die Stilfeiileir^r ^»r Beniessung der steigenden Stäinpeleblthr«» ! von Nechtömkuüdeo. l!illil). gebunden »2 tr.
S a ck k a l e n d e r
für oas Jahr '^54.
32er. geb, ? kr., dto. in Brieftascheiiforni 8 kr., i.stc>f m Schaber geb. l0 kr.
Wand- und G e sch a fts kalender
für oas Jahr ltt54.
Aufgezoge», auf 2 Tafeln, 10 kr.