^64. Freitag, 17. November 1905. 124. Jahrgang. Macher Mum. ^^lt'"N«is: Wit P°stvtrlenbung: ganzjährig »n «, halbDing 15 li. Im Kontor: ganz. ^ >!!t^,"V°hrig li «. ssür die «ustellung i„« Haus ganzjährig 2k.- InsertionSgebühr: ssür Neim ! <^^^"° »l« zu 4 Zeile» 5« l>, «Mers per yeNr 12 d: l>ei Zf^rm Wiederholungen pcr Zeile 6K. ^ ^ Nie »Laibacher Zeitung» erjchemt täglich, nn: Äusnahmr der >^o»i< und Feiertage. Die Nbminiftratlon befinde: s sich Koilgreßvlah Nr. L, die Medallion Dalmatingasse Nr. 10. Sprechstunden der Nedaltion von 8 bis lo Ub< f vormittags, Unfranlirrte Briefe werben nicht angenomn«», Vianuilrivte nicht zurüclgcstellt. Amtlicher Teil. GsÄ^ t'. und k. Apostolische Majestät geruhten 'Vl,> lM das nachstehende Allerhöchste Befohlen zu erlassen: ^i^ "nenne Seine Majestät A lfons XIII., ^sam^" Spanien, zuin Oberst-Inhaber des ^lerogiinents Nr. 38. ^'on, a,n l2. November 1905. Franz Joseph in. p. ^etri^^' November 1905 wurde in der t. l. Hos. und Ztaals. ^!„!.Xv -. ^l, und 1.IX. Stück der polnischen und das bbllli^' "«b I.XVI. Stück der kroatischen Ausübe des Neichtz-" ausgegeben und versendet. ^l I9^",^"tsbllltie zur «Wien« Zeitung» vom Ib. No "tzeu^,.""r. 262) wurde die Weitelverbreitung folgender ^, 4« >. ^"boten: l» ^l Ii.'^ll^ llomukr»ci«» uom 11. November 1905. "hübe) ^ 'I'rävn I.iäu. vom 10. November 1905 (Extra- Hl, 22 '^m». vom 10. November 1905. Nt,4ß '«^i^n» vom 15. November 1905. 'Aowokei >Ilu«truw»n«» vom 11. November 1905. ^8eben'?"?e das XII. Stück des Landesgesehblattes für Krain '^di«1. ""hält unter ^h 7 ^"blnachunss der k. l. Landesregierung für Krain t»tt Qt,"°"ember 1905, Z 20,835, betreffend Ausscheidung t>en, Q gemeinden Afriach. Oßlih, Pülland uud Trata aus ^ einen "^sllilte Vischoflack uud Vereinigung derselben ^itie Vi ""'"' eigenen Sanitätsdistrilte Trata. ^ "lwldminl, lritt mit 1. Jänner 1906 in Wirlsamleit. l Nedaltion des Landesgesehblattes für Krain. ^ aibacham 17. November 1905, ^'beirn. XVII. Verzeichnis ^antz^ l. l- iiandespräsidium in Laibach zn Gunfte» der >!, ^k^^r> '" Horjul eingelangten Spenden, und zwar: il>ch>?^ura .><1 ^ammlungsergebnis des l. k. Liazas >iöprülii, Ischtib lind Ko <'ana ablvechselild heimsucht nnd seine Helfershel-ser alis der Hese der dortigen mohammedanischen Bevölkerung rekrutiert. (5s hieß zwar kürzlich, der Generalinspektor Hilmi Pascha habe während seiner jüngsten Anwesenheit in Üsküb, den (Gendarmerie-Commandanten (^alib Vey beauftragt, (^emidschi Hussein tot oder lebendig einzubringen, an dem Erfolge dieser Maßregel werde jedoch allgemein gezweifelt. Tatsächlich ist (^alib Bey bei Beginn des Namazans nnverrichteter Dinge nach Üsküb zurückgekehrt und die vielen Hirtcnmorde, die seither vorkamen, beweisen, daß (Hemidschi Hnssein sein blutiges Treiben fortsetzt. Von der Tätigkeit der Banden war in den letzten Wochen weniger die Nede. Trotzdem kann dieselbe keineswegs als erloschen betrachtet werden, da sowohl im Norden wie im Süden des Üsküber Vilajets einzelne Gewaltakte des Komitees, bezw. der Banden zn verzeichnen sind. 3o wurde am '20. v. M. eine türkische Neiterpatronille in der Kaza ^umanova aus einer Häuscrgruppe bei Celovek angeschossen, worauf sich ein Militärdetachement mit einigen Gendarmen an Ort nnd stelle begab. Eine achtzehn Mann starke bnlgarische Bande unter Führung eines gewissen >iristo aus Konjici hatte sich in dem serbischen Viertel der Ortschaft einquartiert nnd trachtete die dortigen Iusassen durch Drohungen zum Übertritt zum Exarchat zu veranlassen. Bei Anknnft der Trnpven entspann sich ein lebhaftes Gewehr- fener, bei dem sich der berittene Gendarm Nanns Numon dadurch auszeichnete, daß er einige dein s>-ener ausgesetzte Weiber und linder mit eigener Lebensgefahr rettete. Gegen Sonnenuntergang brach die Bande ans den Häusern heraus und bahnte sich unter Anwendung von Tynamitbombcn den Weg zum Rückzug. Im Tüden der Kaza Kö-prülü uud den angrenzenden Teilen des Vilajets Monastir (Kii-evo-Pontsch) danert der Kampf zwischen den beiden slavischen Nationalitäten fort. To fand vor nngefähr vierzehn Tagen bei Nezilevo ein Gefecht zwischen serbischen und bulgarischen >lomitatschi statt. Am 2K. v. Hl. ilberfiel eine bulgarische Vande das von beidell Nationalitäten bewohnte Dorf Orahovdol der Landschaft Bogu^ nn'le. Die ungefähr achtzig Mann zählende ^eta ze^nierte den Ort, woranf sich die Führer in die Wohnung des bnlgarischen Popen Ttevan begaben, lvo ein förmliches Gericht abgehalten nnd der Pri> ster ui^d einer der Notabeln der serb. Gemeinde znm Tode verurteilt lvurden. Die Unglücklichen wurden sofort vorgeführt und durch Bajonettstiche in unmenschlicher Weise getötet. Die Bande zog sich hierauf znrück. Die türkische Behörde beabsichtigt, die serbische Minorität in jener Gegend durch kleine Militärdetachements schützen zu lassen. Griechenland und Rumänien. Wie man aus Athen schreibt, soll sich Blätter meldnngen znfolge die uussische Negiernng, einem Ansuchen Griechenlands entsprechend, nunmehr zur Übernahme des Schutzes der griechischen Interessen in Rumänien bereit erklärt haben. Der „Neon Afty" bringt eine Version, wonach russischerseits als Vorbedingung hiefür die >5usicherung der griechischen Regierung aufgestellt worden sei, daß sie den Eintritt griechischer Banden nach Mazedonien strengstens verhindern werde. Ministerpräsident Nhall' soll erwidert haben, die griechischen Banden in Mazedonien beständen auo einheimischeu maze donischen Griechen nnd würden in Mazedonien angeworben und ausgerüstet. Er werde übrigens entsprechende Weisungen an die griechischen Grenz, behördeu richten. Tatsächlich seien telegraphische Befehle an die Kommandanten der Grenzstationen gerichtet worden, keinem Bewaffneten den Über- Feuilleton. 6>,ll^ "'^k Reue empfinden. . . "sUagögeschichte. Von Acite r»o» Awz. ^ ^ (Schluß.) °l ^ ^'narie tastet sich empor nnd steht stolz ^,^ris^^ "üb feierlich klang ihre Stimme durch W «Uch suchte Stube. „Ich will zu ihm halten, '" saat?""" ""N - - - s" wahr mir Gott ^,^vt Maß Neurieter die Hand schweiMia brs'e W '"^r den Eindruck, als wenn er Anne- '^n li ^ '""llte. Aber er muß sich doch wohl ^ "Henn ^- ^l streckt sie nach der Tür aus. iet> '^f nn l" ^ ^scmnen bist, dann pack' dich i>i? ?' ^ck f "^ ^'^ nich mehr vor ineinen Augen '"' ^lnd' ^unn' nämlich nich für. dat auf, Wat "den , ^ sremden Renten anf meinem Irund ^ To k ^/'N'ißen/' — lch» n s. daß der Bauer wieder ganz einsam ^>». '^cch d)>, , » ^ ^° ^ ^v^/^U"cter tat allemal das Gegenteil von !d.^n^ "were Leute für richtig erachteteu. Als t>>e l ,"?n ^"lte im Souutagsstaat zur Kirche ech '^n'>?.^us;tag ^^ feiern, spannte er sich ll,?^l nn7""^'u eiu, um zu Nüssen, wie sie das '"'lrr "'^"u Geschirr gingeil. Der Groß-^ ^ ganze >^eit neben ihm. „Nich mal Sonntags hat man seine Ruhe, uu die hohen Festtag' erst recht uich. 's ist ein Jam--merleben!" „Warum snchst dil dir denn nich 'nen ander'n Dienst, dn Laps?" fragte der Bauer kurz. „Von meiner Seit' steht nichts entgegen!" Da dachte der Großknccht an seine sechs Vögelchen im Ehcnest nnd daran, daß der Bauer es nicht auf einen Taler Lohn ansah. Er schwieg und machte Miene, sich neben sciuen Herrn zu setzen. Aber der winkte, daß er bleiben sollte. „Ich branch' dich nicht! Halt' nur Festtag!" Er schwang sich anf den Wagen und band die Leinen ein paarmal um seine Handgelenke. Dann jagte er vom Hof. Wenn die Annemarie noch da-geweseu wäre, so hätte er diese ^ahrt wohl nicht gemacht. In toller Barriere flog der Wagen in den harten Weggleifen hin und her. Der Ostwind pfiff und die Äste bogen sich knarrend zu ihm herunter, als wollteu sie ihn warnen. Heller Zorn brannte in dem Banern und machte ihn warm. Wie sich das jnnge, wilde Blnt doch so uugebärdig anstellte. Uud er ließ die Peitsche mit voller Kraft ihre Schuldigkeit tun. Aber wie es manchmal bei den Menschen geht, die zu hart angefaßt werden, so ging es auch hier. Die Pferde zerrissen die Leinen, und der Baller verlor die Herrschaft über sie. Sie kamen vom Wege ab und stürmten im Galopp über die Brache . . . dorthin, wo der Abgrund gähnte, den sie im Volks mund „den Gierschlunk" hießen. Neurieler wußte, was ihm in wenigen Minuten bevorstand . . . das Ende, nach dem es keinen Anfang wieder gab. Eine heiße Lebenssehnsucht durchzuckte ihn. Aber Rettung gab es wohl nicht mehr für ihn. Sprang er hinunter, kam er sicherlich mit gebrochenen Gliedern anf der Erde an. Es änderte sich also nichts, wenn er hier oben blieb. Vor dem „Gierschlunk" stand eine Eiche im gelben Mantel nnd darnnter eine Bank, auf der im Sommer zu Aestzeiteu die Jugend beieinander saß. Just auf diese jagten die Pferde zu. Kaum hundert Schritte war das Ufer des AbgrnndeZ entfernt. Klaß Nenrieter besprach sich mit seinem Gott, indem er knrz sagte: „Wenn ich gefehlt habe mit Härte und Zorn, so büß ich's jetzt!" Daun schloß er die Augeu und nahm die Mütze vom Haupt... Plötzlich M-augen zwei Menschen von der Bank empor, denen der eisige Wind wohl nichts hatte anhaben können. Die Gänle stichten. Eine Teknnde nnd noch eine. Vier Hände rissen in den Zügeln . . . vier Schultern stemmten sich der jungen Wildheit entgegen. Die Zügel krachten, und die fohlen schä'nmten im Gebiß. Aber schließlich standen sie doch mit zitternden Flanken und senkten die Köpfe zn der Brache hinab. . Als der Baner recht zur Befmmmg kam, ,tlej; er einen lauten Schrei aus. Die Annemarle und sein Sohn waren neben dem Wagen lind gaben sich Mühe, die Räder hernmzuwendcn. Niemand sprach ein Wort Di^> Glocken des Bußtags klangen von der Dorfkirche herüber. Annemarie schluchzte iu ihre Schürze. Aber sie bat nicht nm Erbarmen und Laibacher Zeitung Nr. 264. 2359 17. Novemberl90^ tritt auf türkisches Gebiet zu gestatten und in dieser Hinsicht die größte Wachsamkeit walten zu lassen. Wie man aus Konstantinopel schreibt, hat die Direktion des rumänischen Schisfahrtsdienstes beschlossen, die Linie Konstantinopel-Piräus wegen der Differeuzial-Hafenstcueru, welche Griechenland gegen die rumänische Schiffahrt angeordnet hat, - einzustellen. Griechenland hat damit schon jetzt Re-pressivmcchregeln ergriffen, ohne den 1. Juli 1906 abzuwarten, das ist den Zeitpunkt des Ablaufs der rumänisch-griechischen Handelskonvention, die von Numänien gekündigt, worden ist. Die rumänische Regierung kann der Parlamentsferien wegen derzeit keine Netorsion5mas;regeln ergreifen. Erst nach > der Wiedereröffnung der rumänischen Kammern, in ! Mei bis drei Wochen, wird es daran gehen können, seinerseits ähnliche Verfügungen gegen Griechen- ^ land zu treffen.____________________________^ Politische Ueberficht. ! Laibach, 16. November, i Au5 Prag wird gemeldet: Im Iungczechen-! klub sprach Abg. Dr. K r a m a r über die politische ^ Lage und widmete namentlich der Wahl - ^ reform^rage einen gros;en Teil seiner Aus-z fnhrungen. Er sagte u. a.: 3lus den Erklärungen! des Ministerpräsidenten gegenüber der Deputation ^ der czechischen Industriellen ist zu ersehen, das; die! Regierung es mit der Reform des Wahlrechtes ^ ernst ineint, und es wäre nicht klug, wenn Freiherr von Gautsch die Situation nur für die Arbeits fähigkeit des Varlainenis benutzen wollte. Die letzte Session des sterbenden Parlaments wird sick mit der Wahlreform befassen müssen. Die Lösung dieser Frage wird einen weitgehenden Einfluß auf unsere politischen Verhältnisse ausüben. Ich sehe aus dem jetzigen Verhalten oas Morgenrot einer besseren Zukunft für unsere Nation, da es sich um einen Sieg des Rechtes und der Gerechtigkeit handelt. ^ Tie Negierung darf jedoch nicht glauben, daß sie ^ die alten Probleme in einen neuen Mantel hüllen ^ kann. Die jungczechische Partei wird jeder halben Reform ihre Zustimmung versagen. Das alte Programm der Partei schreibt vor, daß das jehige Wahlsystem beseitigt werden muß. Die Zahl der Abgeordneten muß nach der Bedeutung der einzelnen Länder für den Staat aufgeteilt werden. Darum soll die Regierung nicht zu der Wahlmathematik Zuflucht nehmen. Die Situation, welche nach der Wahlrcform im Reichsratc entstehen wird, ^ wird für die Regierung eine bedeutende Besserung bedeuten. Wird die Regierung dem Volke geben, was ihm gebührt, dann wird die czechische Delegation sehen, daß sie eK nicht mit einer feindlichen Regierung zu tun hat. Pflicht der Nation wird ^ es sein, darauf zu achten, in der Staatsverwaltung vertreten zu sein, wie es unserem Volke gebührt. Wir müssen von jeder Regierung fordern, daß sie bei Besetzung der hohen Posten die Pflicht gegen- ^ über unserem Volke tue. ! Nach einer Pariser Meldung soll die Ankunft > des .stonigs v o n P o rtugaI in Pari s am 22. d., nachmittags, die Abt eise am 2l. oder 25., abends, erfolgen. Präsident Lonbet und Ministerpräsident Rouvier werden den Gast auf dem Vahn-Hof begrüßen. , Dem Reuterschen Bureau wirb von zuständi» ! ger Seite mitgeteilt: Sowohl auf feiten der eng-tischen wie der russischen Regierung besteht der aufrichtige Wuusch, zu einer Politische n Entente zu gelangen. Es haben Erörterungen freundschaftlicher Art stattgefnnden, um Hindernisse zu beseitigen, die sich später zu pflegenden ! Verhandlungen entgegenstellen könnten; doch sind ! endgültige Politische Schritte, so lange die verwirrte , Lage in Rußland fortdauert, nicht angemesseil. Man ^ glaubt, daß der erste Schritt zu einer Entente in ^ der Revision des Handelsvertrages, für die bereits ! Vorschläge geinacht worden sind. gefunden werden kann. Ein Telegramm aus Havana meldet, dortselbst bestehe die Vermutung, daß die kubani -scheRegier u n g einen Staatsstreich von feiten des revolutionären Teiles der Vedölternng befürchte. Diese Vermutung gründet sich anscheinend auf die Tatsache, daß die Polizeiwachen im Negie-rungspalaste verdreifacht worden sind und auch während der Nacht im Bereiche des Palastes verbleiben. Tagesnemgleiten. — sD i e schweizerischen Verge sind kleiner a. eword ? n,) wie ein schweizerischer Ge- ^ lehrte jüngst entdeckt hat, und zwar um 3 Meter 26 Zentimeter. Die Tatsache erklärt sich ganz ein> , fach: Aus dem Genfersee ragt ein Fels hervor, der ! unter dem Namen „Pierre :> Niton" bekannt ist. Im Jahre 1820 wurde dieser Fels mit genancn Mes-snngen mit einer Metalltafel versehen, auf der an« gegeben war, daß seine Höhe über dem Meeresspiegel .''.7s> Meter 85 Zentimeter betrage. Nach diesem Zei-chen wnrden dann alle Höhen der Schweizer Verge berechnet. Nun hat man aber, nach den ,.M. N. N.", bei jüngst vorgenommenen Messungen herausgesunden, daß die Höhe übe'.' dem Meeresspiegel des be rühmten Felsa,esteins falsch berechnet worden ist. Man hatte sich im Jahre 1820 nm li'A; Meter geirrt. Eine amtliche Mitteilung setzte davon sofort die schweizerischen Behörden in Kenntnis, damit auf allen Katasterkarten die notwendig gewordenen Verichtignngen vorgenommen würden. Die Jungfrau, der Mönch, Eiaer, das Weißhorn nsw. sind jetzt alle um ü'2^ Meter niedriger geworden, haben also all ihrer ..alpi-nen Majestät" eine kleine Einbnße erfahren. (Künstliche N e st c r.) Aus Genf wird berichtet: Vor anderthalb Jahren hat die Gemeinde Orbe im Kmiton Waadt im ganzen Vezirke künstliche Nester in den Vämnen anbringen lassen, um insektenfressende Vögel zu schlitzen und zn erhalten. Tie, Zweige der Bäume wurden mit scharfen Nägeln boschlogen, damit die Feinde der Vögel nicht zu den Nestern gelangen konnten. Amscln und Drosseln be-dienten sich zuerst der künstlichen Nester- aber anch andere Vögel folgten bald ihrem Beispiel. Die Nester sind genau del, natürlichen nachgeahmt, und ein Schweizer Natnrforscher leitet diese neue Industrie, die ganz in den Händen der Frauen lie^t. — sEin Possenspiel iiu Leben.) Man berichtet ans Paris: Vine Geschichte, die alle Ele^ mente einer französischen Posse enthält, kam dieser' tage zur Kenntnis des Pariser Polizeikommissärs M. Pechard, der allerdings in der Sache 1^ ^ tun kann. Vor einigen Monaten lernte "" ' ,^ sischer Fabrikant aus der Provinz auf bel ^, Weltausstellung eine französische Van<^,« M Mlle. Mirian, kennen, in die er sich sterblich v^ ^, Sie begleitete ihn nach Paris und er kehrte l ^ Krollen ärmer in seine Heimat zurück, die cl ^ nicht zwei Wochen verausgabt hatte. Ta " ^, wichtige Geschäftsreisen nach Paris ""cht^ ,^i. seine Frau argwöhnisch, snchte nach und '"^^B nem Pult ein Paket Liebesbriefe von 'h^» j,„ aber entdeckte sie, daß ihr Mann Mlle, ^u .^ ganzen 2-1.000 Kronen geopfert hatte. Sie iai ^. fort an ihren in Pari-) studierenden 2^jährllic> / ^ „Dein Vater ruiniert nns mit dieser ^"" ^. sie bat ihn, er möge sie anfsnchen und stc ^ ihrer Bekanntschaft mit dem Fabrikanten "'^ zn machen. Voll tugendhafter Vorsätze eilte ^ ^^l> ling zu Mlle. Mirian. Diese aber verliebte!w'^^ in den hübschen jungen Mann und er k""!"e. ^ nicht widerstehen. Sie lioß sich von dem Wt" ^ Geld schicken, das sie dann ill Gesellschaft d^ " ^5 verbrachte. AIs die Mntter endlich Zur Ml ^ der Sitnation kam, eilte sie mit ihrem M" issäl Paris und stellte die Sache den, PoliM^,^ vor; dieser aber meint, man könne nur eine M Einwirkung ans das Pärchen versuchen - - ^, — (Eine Schreckens nacht.) U^> Unglück auf den, Snnplon wird aus dem ,^, berichtet: Die Einheimischen pflegen "V. ^ schreitnng des Simplonpasses (2lM Metersc>'^„, Straße durch teilweise Venütznna, des altn' "^? Weges Zu kürzen. So machten es auch "^l ,,d d^ leute ans Tomodossola, die Brüder Mellai'0 ^ 1 Uhr das zweite SchlltzhanZ, von wo !"'^ z" Expedition abging, um die Leiche des Soy ^ holeli. Alleil, die Leich? konnte nicht aesu'" den. -nll^ - (Von Wildschweinen übersa ^ Dörfer.) Einen seltei,en Massenbesuch l?" ^i"' sei-tage die Dörfer Krewelin und.Kappe bei Ä ^ anfzuweisen. Es erschienen dort plötzlich ew" ' hF" Wildschweine, die sofort von den Dowe» ^ verfolgt wurden. Hiebci überrallnte eiu^^<-<^ Pergebung für den Sohn, der seines Vaters Leben iy der Hand gehalten und bewahrt hatte. Das mußten die Mockcu uud der Herrgott selbst besorgen. Sje waren sich vor wenigen Minuten anf der Bank. die ihre Areuschwüre kannte, einig geworden, daß sie zum Ehristfest Mann und Weib sein wollten. Das konnte ihnen der Haß des Bauern nicht rauben. Und die Glocken sangen weiter. Klaß Neurieter hatte die Hand über die Augen gelegt nnd härte ihnen zu. Tie schlugeu au sein Herz und rissen sein schlafendes Vatcrgefühl aus den, Schlaf empor. „Die . . . welche Reue empfinden, sollen Vcr-gebuug empfangen!" Wie ein Krampf schüttelte es sein starres Herz. Ein anderer an seiner Stelle hätte den beiden jun gen Menschcu für das gedankt, was sie ihm ge schenkt haften. Aber der alte Bauer war aus einer Art, die das Danken nicht verstand. Er hob die Augen nnd sagte leise: „Nimm die Decken und wisch ihnen den, Schaum ab, dat sie sich nich verkühlen, Hann. Un dann steigt auf den Wagn, und kommt mit. Dat andre find't sich wohl?' Und der Mund der Glocken sang die alte tröstliche Verheißung weiter in irrende, zerschlagene Menschenherzen: „Die . . . welche Reue empfinden . . ." Klaß Neurieter aber verstaud jetzt plötzlich, warum der Bußtag inmitten der stillen Wochen eingesetzt war! — Das Kreuz auf dem Berge. Eine Liebesgeschichte. Aus dem Slovemschen des Ivan Canlar ^ übersetzt von F. Koch. i (3. Fortsetzung,) ! li ^ Der Abend war lang- unbeweglich stand die ^ Röte am Himmel und die Schatten tauchten in ihr ' unter. Hanna wartete und schon nagte die Angst > in ihrem Herzen. ' Sie trat in die Stube: der Vater saß am Fenster ; auf einem moderen Stiihlchen und nähte; zerrissene - und geflickte Schuhe lagen herum. Er stützte die Hand > aufs Knie und schaute gc^en die Türe. „Wo warst 5u?" „Ich begleitete Matthias auf den Berg." „Ein schönes Paar. Wohn, ging denn der Lump?" ! „In den Pfarrhos zum Pfarrer." ! „Hanna, hüte dich!" ^ Wie der Vater so gebückt anf den, Stuhle da sah, war er ganz krumm uud alt. Sein Gesicht war glatt ! rasiert und grau, nm den Mund waren zwei lange, schlaff herabhängende Falten eingeschnitten, wie solche ^ nur Mesner haben. „Warnm hast du »lit ihm gesprochen?" Hanna wußte keine Antwort. Es kam ihr sonderbar und unverständlich vor, weshalb sie nicht mit ihm reden sollte. Als hätte ihr der Vater befohlen: Schließe deine Angen nnd öffne sie nicht mehr: lege dich nieder nnd stehe nicht mehr ans! „Der Matthias ist ein Lump- Du s'^'„F' zerrissen und bettlerhaft er ist! Er hat no"^„r gezahlt für die Schuhe, die ich ihm flickte. ^ ^iB lich sind sie nicht mehr zu brauchen, deslM ^ er sie nicht. Nachlaufen werde ich ihm nickst - '^„ t>' aus dem Burschen wird me was! Er ^. ^e" ,! Schule, aber er taufte zn nichts: uud si? 1" ßl'' fort, jetzt ist er für keine Arbeit zu brauch. ^ kein Herr, kein Vauer. gar nichts! Lab '"" . .! 5" ick sag' oir's im guten, dab sich Gott ervm bin nicht immer gut, Hanna!" Ma^ Er blickte sie iibor die Achsel an uud "" ^a"^ erschien sein Gesicht noch fahler und älter 1 " ^ iv hingen in die Augen hinein und die Strrn runzelt. niil^'c!.! „Er soll zu mir die Stiefel holen "»' ^M gebe sie ihm: auch ein Lnnip ist ein alN" Dich aber habe ich nicht für ihn bestimmt, ^F Hanna stand vor der Tür, die H""dc»'" sic> ^ gefaltet. AIs der Vater verstummte, '^"^1'"" an den Tisch, um zu nähen. Die Hand war und nnzelenk und auch ihr Kopf war sch^ .ß ist ^, „Was hat er ihnen allen getan? So g^, ZlF, und arm und wo immer er geht, es blickt ch' .^, ,> freundlich an. Mit finsterem Vlicke ^"V'feiilc"' „> die Achsel an, ihn del, Übeltäter, der doc!? l . l> leides Wort gesagt und der seinen Nock au-° ^ seine» Nächsten zu kleiden . . . denke w '. Matthias, tne so, als sähest dn niemand „Wad will er denn im Pfarrhofe?' -»jacher Zeitung Nr. 264. 2359 17. November 1905. ^clb?3'^" Krcwelin nnd zerriß ihn, den Anzug, ^ ^alw ^ ^'^ später eill äliud an und biß es in ^ , ,' ^ine Frau, dir zur Hilfe herbeieilte, ^lcs^ ^^ zerrissenen .«.ileidnngsstilckei, das ^"g vo -' ^"^' "" Maln, wurde bei der Verfol-^llz^ '^kuu',!! Keiler gebissen. Die Tiere waren ^ y fürstlich Eulenburgschei, Forste in Lieben- z ^chj^'brochen, hatte» bei Kreweliu den Kanal! ^l. !v/"""^ ""^ Tiaren dann bis ^appe gewan ^ ^ci» ^^ !llilief;lich vertrieben wurden, nachdeiu! ^> locit" ^"^"' ^" ber Dorfstraße erlebt hatte. Auch '^!, sj.^ Tiere muhten ihre Flucht mit dem Tode ^b>e s/!""^en von beherzten Männern erschlagen, '^!> "^"der an die Oberförsterei Zehdenik ablie-M^ . aleich.^'itig von dem Ausbrechen des ><^^lnz^i^' erstatteten. ^llll- und Provinzial-Nachrichten. ^kjchlchtserinnerung zum 19. Nouembcr. Vo» P, v, Radic s. Die Kaiserin selbst tiiwte den ^edante». >, Hhi Naiue ist des Hauses schünste Zier. 3nt^^^' erhabenen Kaisei's nnd Herrn Sr. Ma ^M /!"ä Josef 1. lm'cdcrholt allsgesprochener ^ier. Angehörigen seines Reiches mögen bei ^>!?ii t» -' ^l.'denttngen und Ereignissen des Allee-''llle» - ^serhaiis^ humanitäre Alte in erste Linie ^'dor?s '" '^"' Landeshauptstadt Üaibach eben '^- . ^ Jahren am 1l>. November 18l>5 -- T^"'^'u Weise seine Erfiillung. Mych^ '^'ch einen ansehnlichen Orel's edler Frauen ^ ^. ^riil,dete L a i b ach e r K i n d erspital, «^ ^unst der Übernahme des Allerhöchsten ^" ^^ ^ ^'^^" I^"' Majestät der unveigetz. l«!,t> ^?" "'^ Königin Elisabeth zuteil gcwor-^l ^t,. ^^ humanitäre Institut fortan den Na-b'tal?' ^estat ^ltz Elisabeth-Kinder« ^ l> Uihl^ ^^ ^ ^^^, ^^. ^,^^ Protekto- ^ ^an ^'^lauchtigsten Enkelin Ihrer Majestät, '^ ^ "Ulstin EIisabeth Marie zu Win - lvi,^ l?rh. Erzherzogin von Österreich, stehend ^ li»d ,^!"'^ich a,n Namenstage der seligen Kaise- ^sfiiet '^gin am 19. November 1865 feierlich ^ 5^' 'n der Kulturgeschichte Krains ilnd speziell ^Nc^ ^''bauptstadt Laibach unvergänglich einge-^>!V ""uim bietet - bei der 40. Wiederkehr des !^l N s s" ^"^"ß, die Geschichte der Gründung ,>>n?lla'tigfcits-Anstalt, insoweit es uns der ^gen ^'t' hi^- h^Z näheren in Erinnerung zu Rückblick auf die 40jährige ^ibackr^ VestandcZ des Elisabeth-Kinderspitals ? ill s3 "^ bekanntlich bereits dessen Verwaltungs-^-^iN< ^"'"' erschienenen 23. Jahresberichte t ^llnn '^" ^^icfert: er gelangte denn auch in der ^ Un^ '^ H^"'" Karl Leskowitz zum Vor« 3 t>aru ^'^ ^ "ber heilte, wie schon angedeutet, l'labeth s'.' ^^ Geschichte der Gründung unseres l>i. Tch^'"derspitals näher ins Auge zu fassen, s ^ lu» ' ^i^'s^r Zeilen, der bei der Gründung >^lich) "'Staren Institutes die Stelle als dessen ^>^"Uer Sekretär bekleidete, erinnert sich noch des allgemeinen Wetteifers, mit dem alle Kreise der Bewohnerschaft zunächst der Hauptstadt, aber auch vom Lande her, eifrigst bestrebt waren, die Grün» du»g dieser, für das allgemeine Wohl so wichtigen Anstalt mit allen Kräften fördern zu helfen. Die Idee zur Gründung eines Kinderspitals in üaibach ging von dein als Kinderarzt sich großer Be« liebtheit erfreuenden praktischen Arzte Dr. Wilhelm Kovatsch — dem nachherigen ersten Direktor der Anstalt aus, der sowohl durch seine zahlreichen Beziehungen zu den Familien der Stadt als nicht minder auf dem Wege der Presse für die Realisierung dieser seiner Lieblingsidee tätig war und in dieser Tätigkeit seitens des damaligen Bürgermeisters der Stadt Laibach, Dr. Ethbin Heinrich Costa, auf das wirtsamste unterstützt wurde. Es erfolgte die Konstituierung eines Damen« komitecs znr Übernahme von milden Spenden für die Errichtung des Institutes, In diesem Gründungs komitee befanden sich die Damen: Fran Anna Dol-schein, Fran Anialie Hanffen, Fräulein Marie 5tim-l'N', Frau Justine Lercher, Frau Jeanette Mayer, Frau Anna Pessiak geb, v. Schmerling, Frau Emilie StedN) und Frau Iatobim.' Supnn, zu denen später noch Frau Nosa Eder lind Fräulein vo» Mali Rnbenan hinzntraten. Die Damen uuterzogen sich mit der größten Bereitwilligkeit der schwierigen Aufgabe, von Hans zn Haus, den in deutscher und slovemscher Sprach? abgefaßten Anfrnf des Dr. Kovatsch in Hän^ den, nm Beiträge zu bitten-, der Erfolg aber rasch war die ansehnliche Summe von -llAX> Gulden zusammengebracht - krönte gk'ich im Beginne ihre Mühewaltung. Als erste Gründer des neuen Hospitales verzeichnet die Chronik den damaligen Fürstbischof von Laibach, Dr. Bartlwlomänv Widmer CiM Gnlden), Fiviherrn Anton Zois, Katharina Freiin von Zois und Sophia Freiin de Traur, geb. Freiin von Zois (200 Gnlden) sowie die Familie Kosler (500 Gulden). Seine f. und f. Hoheit der durchlanchtiMe Herr Erzherzog Ernst geruhte die Snmme vo» 50 Gulden zn spenden. Fast alle Spitzen der Behörden haben sich teils als Gründer, teils sonst mit namhaften Beträgen bei dieser ersten Sammlnng beteiligt: die Krainische Spartasse, diese mnnifizente Förderin alles Humanitären, gleichwie von sinnst lind Wissen ill der Heimat, die dann im Laufe der Zeit sich stets hervorragend als Spenderill für unser Institut erwies...... wiederholt mit Spenden hoher Summen, so von ^».000 Gulden uud 10,l>00 Gulden trat gleich bei Beginn scholl, mit der Spende von 1000 Gnlden in die Reihe der Gründer. Auch von ärztlicher S?ite fand das Inslebcn treten dieser Spezial-5lrankenanstalt in unserer Stadt nach dem Vorbilde großer Städte warme Unterstützung, und zwar dnrch die Herren: Negimentsarzt Dr, Bock, Professor Dr. Johann Bleiweis, Professor Dr. Valcnta, Dr. Eisl, Dr. Schiffer und Dr. Stedl, die selbst und durch ihre Gemahlinnen sich eifrigst an der Sammlung von Beiträgen beteiligten: drei davon, die Herren Dottoren Bock, Eisl nnd Skedl, sagten ihre persönliche ärztliche Hilfe für das neu zu schaffende Spital sogleich zu, und es versah namentlich gleich nach der Errichtung Dr. Skedl die Stelle eines Sekuudararztes iu uneigennütziger Weise. Die erste Versammlung der Gründer und Wohl täter wurde am 26. Juni 1865 im großcu Saale des Rathauses abgehalten nnd wenige Wochen später wurde bereits der Ankauf eines eigenen Hauses an der Polanastraße das heutige „Iosefinum" - um den Betrag von 11.000 Gulden beschlossen, bei welchem Ankaufe sich besonders der dem Komitee neu« beigetretene Herr Handelsmann Röhmanu viele Ver-oienste erwarb. „Den vereinten Kräften" der hochherzigen Grün-der uud Wohltäter uuseres neuen Hospitals.hattq man es zu danken, daß es bereits im NöveinM- deZ-selbcn Jahres ft'iner Bestimmung übergeben werden konnte. Inzwischen hatten die Statuten der Anstalt die Genehmigung der Landesregierung erlangt ddo Lai bach 12. August 1805, Nr. 1594, p. Doch der Tag der Eröffnung dco Kinderspitals selbst sollte ein Weihetag ganz besonderer Art werden! Das Komitee hatte an die Huld unserer unvergeßlichen Kaiserin die Bitte um Annahme des Protektorates und Gestattung der Namensführung gestellt, welche Bitte dem mm Elisabeth. >i indc r spital benannten Institute allergnädigst gewährt wurde unter Anschluß einer Spende von IM fl., welche kaiserliche Gabe auch weiterhin gewidmet wurde. Zur Eröffnung der Anstalt war das Namens fest der obersten Tchuhfrau, der Festtag der heiligen Elisabeth, der 1!). November 1^65, auserschcu worden: sie fand denn auch am genannten Tage in der feierlichsten Weise statt. Die Feier begann mit einer hl. Messe im Sankt Nikolausdom, die von dem Herrn Kanonikus Pro fessor Poklntar, der als Vertreter der Gemeinde ln den Verwaltnngsrat entsendet war, gelesen wurde und der dann auch im Anschlüsse die Einweihung der Anstalt unter der Assistenz dec- Herrn Domkaplans K Heidrich vornahm. Die der Einweihung gefolgte Besichtigung des Gebäudes nnd der Adaptierung desselben ,;nm .Ninderspitnle fand seitens der erschienenen Gründer, Wohltäter und fönst geladenen Gäste alle Anertennnng, Am Abende des Festtages fand in dem landschaftlichen Nedoutensaale ein von dem Verwaltungsrate - an der Spitze Frau Anna Pessiak-Schmerling - - veranstaltetes Konzert statt, das mit einem vom heimatlichen Dichter Heinrich Penn verfaßten patriotifchen Gedichte: „Das Dreigestiru Elisabeth" (die hl. Elisabeth, Elisabeth, Königin von Ungarn — die Stifterin des Laibacher Vürgerspitals und Kaiserin-Königin Elisabeth) eröffnet wurde und im ganzen einen brillanten Erfolg hatte. Das Elisabeth-Kinderfpital, gleich nach der Er-öffnung von Hilfefuchenden in Anfprnch genommen, sah bald den Andrang immer stärker und stärker werden nnd so machte das stets wachsende Bedürfe nis der Aufnahmet, immer mehr uud .»lehr die Notwendigkeit eines den modernen Anforderungeu entsprechenden neueu Heimes klar. Die namhaften Spenden, die im Laufe der nächsten Dezennien der Anstalt zuflössen, voi, Sr. t. und k. Apostolischen Majestät dem K aise r anläßlich des Allerhöchsten Besnches w den Taget, der l>00jäh,rigen Landessnbel^ feier 1888 der ansehnliche Betrag von 2000 K, dann l, "6r l /^ zusammen nnd blickte hinüber. ^ ^ de> "" Vi'ld geinalt, einen Heiligen, und ""'tl^.,' Pfarrer getragen. Der Matthias ist ein '^N°ch^ lächelte, so daß sich die Falten um den tz.! /'sick,' ^"' und länger zogen. "Mrr!" "' d"' Matthias ein Künstler, ein l,,^c>n^^ "^'ln erweiterte sich nnd wurde zu einen, l»! ^ckcli ^^" ""ö zufriedenen Lachen: sein ch^n! ?^tthias mit diesen Höschen, mit diesem l''! , . ^'",n. du bist wirklich ein törichtes Mäd 'hu ^ich?? uiöchte nur wisseu, was er beim Pfar-^ü! ^l^» '^""'' s"6' ich dir, Hanna: Er wird '^' >W> x/ "^''' ^'" V"'N> W daß ihn, seine langen ^r- .'^ Lenden fliegen werden. Ich kenne den l'ii - ' Tw '^"'^ "^ viel Federlesens mit solchen '^t- „„^"' wird er znschlagen nnd lebe wohl, ^>",'^f''liger!" "rsicw "' "sckneckt in sein zufrieden lächeln- "^ ^^,/'!>! "' ll)»' angetan?" dachte sie. d'e?^'n ^,.l es könnte, würde er selbst mit seinen ^chlv^ "^n die Tür zuschlagen uud ihn über l ^>'"Nt '«gen. Und doch hat er ihn, kein leides Itus' ch al'.'>>>' -" "»f^ ^st n ^ ^"l"' Wl-ach, sank ihr Mut und eine ^r> " Tis^ ^ sich auf sie. Ihre Hände sanken "e, '"' und ihre Gedanken schweiften iu oie Jetzt war er wohl schon bis zum Garten, zum weißen Pfarrhofe jenseits des Berges gelangt. Er steht vielleicht beim Garten, wagt sich nicht weiter. Doch schon dämmert es, bald wird's läuten und der Pfarrer geht dann in die Kirche. Es ist an der Zeit. Doch sieh' nur, du armer Matthias, deine Schuhe sind ganz schmutzig, deine Hose an den Knöcheln zerfranst und bis zu den Knien hinauf beschmutzt. Soll er so vor den Pfarrer treten? Mit den Händen am Rücken wird der Pfarrer dastehen nnd strenge anf dei, demütig vor ihm zitternden Vagabunden herabsehe» . , , Nun, in Gottes Namen, der Weg war lang und schmutzig, weshalb follte er so anf das Änßcre sehen? So trete ich vor ihn hin: Gott gebe es, daß ich nicht erschrecke nnd nicht stottere . . . Gebückt und scheu bleibt Matthias auf der Schwelle stehen. In, Hausflur kommt ihn, ein ältlichem gar stiges Weib entgegen. „Was willst du denn?" Wahrhaftig, die Schnhe sind sehr kotig nnd die Hose stark Zerfranst, sonst würde sie ihn nicht duze»,. „Mit dem Pfarrer möchte ich reden." Mißtrauisch betrachtet das Weib feine Kleidung, sein Gesicht. „Der Herr ist obeu, du würdest ihn störeu: er will gerade in die Kirche." „Wozn verhandle ich denn mit diesen, Weibe?" denkt sich Matthias und geht geradeaus über die Stufen hinanf. Er klopft a>? nnd »veil teilte Antwort erfolgt, macht er die Tür langsam und mit Bangen auf. Er tritt in ein großes, weißgetünchtes Zinnner: in der Mitte des Zimmer; steht ein länglicher Tisch, bedeckt mit Bü° cheru uud Papiere. In t^mselben Augci^blick,' tritt der Pfarrer aus dem Nebenzimmer, bleibt aus der Schwelle stehen und legt sein Gesicht in strenge, fiu« ftere Falten. „Was gibt'5?" „Jetzt alfo entscheidet sich's für immer!" denkt sich Matthias und die Füße zittern ilnn. kein Wor? bringt er über die Lippen. „Was hast du da gebracht?" Auch der Pfarrer duzt ihu, denn er hatte ganz gnt die kotigen Schuhe, die zerfranste Hose und das allzu enge Röcklein bemerkt. „Ein Bild habe ich gebracht, ich habe es selbst gemalt." - „So, so!" Und noch mißtrauischer sieht der Pfarrer den fchlechtgekleideten Bnrschen an, den Vagabunden, der, weiß Gott woher, gekommen uud da eine langö Geschichte vorbringt, um zuletzt mit einer demütigen, lästigen Bitte daherzukommen. „Nist du uicht der Matthias, der Matthias aus Grnnddorf?" - „Ich bin's." — „Hm!" Und das Mißtrane» verwa» delt sich beinahe in Unfreundlichkeit. ..Nun, so zeig' hrr!" Matthias verzweifelt, er fieht schou, daß alles verloren sei. Die Hände zittern ihm, als er das Paket aufschnürt, und Knoten entstehen an der Schnur. „Mach' schnell, ich muß in die >tirche!" - Schon denkt Matthias daran, wieder zuzuschnüren und ohne Abschied fortzugehen. Doch die Hülle fällt nnd das Bild erscheint. Matthiao nimmt das Bild und träat ec, zur Wand, um es in der richtigen Beleuchtung zu zeigen. „Laß nur. ich seh's so auch . . . Nun, gut, gut, du talinst etwas! . . . Von wo hast dn's denn kopiert"" „Daß er. nur Fragen stellt!" denkt Matthias und Hosfnnng regt sich in seinein Herzen. „Es ist ganz mein Bild!" (Fortsetzung folgt.» Laibacher Zeitung Nr. 264. 2360 17. November^^. die schon erwähnten Spenden der Krainischen Sparkasse, Zuwendungen von del- Ttaats-Wohltätigkeits-lotterie u. a. n,.. ermöglicht?» denn die Aufführung eines 'Neubaues, des heutigen Elisabcth-Kinderspitals (in der Elisabeth, und Tchießstättgasse), dessen feierliche Einweihung wieder am Allerhöchsten Namens-feste Ihrer Majestät am 19. November 1889 erfolgm tonnte. Tie Obmannstelle des Verwaltungsrates versahen nach Dr. E. M. Costa die Herren Dr. Josef Supan, Anton La schau Ritter von Moorland. Dr. Emil Bock neu., Albert Samassa und seit 1«>> bekleidet sie der Präsident der Krainischen Sparkasse. Bankier Herr Josef L uckmann: Ob-mann^Stellvertreter ist k. f. Sanitätsrat und Pri-inarins Herr Dr. Emil Bock, während Herr k. k. Sanitätsrat Dr. Julius 2 ch u st c r die Stelle eines Direktors und Primarins des Spitals selbst schon durch zwanzig Jahre versieht. Stellvertreter sind die Herren Dr. Alfred Mahr nnd Dr, Stan, Ster-gar. Im Sekretariate folgte (nach dem Schreiber dieser Zeilen) der gegenwärtige Herr k. k. Hofrat Dr. Na5i5; heute bekleidet diese Stelle Herr t. k, Finanzrat Dr. Viktor Pessiak, und die Stelle des Kassiers versieht, wie schou oben erwähnt, der seit der Gründung im Interesse des Vereines unermüdlich tätige Herr Karl Leskowitz. — (Die Einberufung des Reichs-rates.) Die heutige „Wiener Zeitung" veröffentlicht ein kaiserliches Handschreiben, das den Reichsrat für den 28. November einberuft. — (Ernen n u n g.) Wie uns aus Wien gemeldet wird. hat Seine Exzellenz der Her,- Leiter des Handelsministerinms Herrn Oberpostverwalter, Franz Leba n in Abbazia zum Postamtsdirektor in Lai' bach ernannt. — (Vom B e r g ba n d i en ste.) Seine Er-zelten,', der Herr Ackerbanministcr hat den absolvierten Hörer der Rechte nnd des Bergwesens Herrn Miloslav N l) b ü k zum Bergbaueleven im Stande der Bergbehörden ernannt nnd ihn zur praktischen Ansbildung ini Bergbaubetriebe der k. k. Bergdirektion in Idria zugeteilt. lTraunng. Gestern mittag fand in der Schloßkapelle zu Thurn a, d. Laibach die Trauung der Freiin Marie P ilar v. C o d e l l i - F a H n e n-feld. Tochter des Herrn Hugo Freiherrn v. C o» de l li - F a h n e n f eId, k. und k. Kämmerers, und der Freifrau Agnes v. C o d e ll i - F a h ne n fe l d, geb. von B e n da Nnd o w, mit Herrn Igo Edlen von R u b e r, k. k, Lal,desregierung3konzipiste>,, Sohn Seiner Erzcllenz des Herrn Dr. Ignaz Edlen von Rub er, Sr. k. und k. Apostolischen Majestät Wirt'I. GeheimenRates, zweiten Präsidenten desOber-sten Gerichte- und Kassationshofes, Herrenhausnnt-gliedes, Iustizn,inistcrs a. D. :c. ?c.. und Ihrer Exzellenz der Flau Marie Edlen von Ruber geb. Leidenfrost statt. Die Trauung wurde durch den hochwürdigcn Herrn Kanonikus ^li<>ol. <>< I'liil. l>, Johann Koren vollzogen! als Trauzeugen fnngierten hiebei für die Braut Herr Heinrich Graf Dubsky, k. und k. Kämmerer, für den Bräutigam Herr Bezirkshauptmann Wilhelm Haas, Präsidial vorstand der krainischen Landesregierung. - (Schlo ß Mira m a r.) Vom nächsten Mon-tag an ist das Schloß Miramar dem Publikum wieder zur Besichtigung zugäuglich. Die Besuchszeit ist vormittags von 10 bis 12, nachmittags von 2 bis 1 Uhr. (A bschreibung der Haustlassen -stcncr von den, olicrten Gebäuden.) Das Finanzministerium hat die Finanzsandesbehörden ermächtigt, die Hausklassensteuer von Gebäuden, deren Demolierung nicht rechtzeitig zur Anzeige gebracht worden ist, für das dem Abbrüche folgende Jahr zur Abschreibung zu bewilligen, wenn berücksichtigungs würdige Gründe vorliegen und uicht mehr als 10.000 Kronen in Frage stehen. Unter einigen Voraussetzungen wurden die Finanzlandesbchörden auch ermächtigt, von der nach den bestehenden Klassenstcuervor-schrifteu in Frage kommenden Nachtragsbesteuerung solcher Objekte für die Zeit nach der Demolierung abzuseheu. - (Besetzung von Lehrstellen an Sta a tsm i ttclschuIe n in K rain.) An nach-benannten Staats-Mittelschulen in Krain kommen mit Beginn des II. Semesters des Schnljahres 1905/l^X, folgende Lehrstellen zur Besetzung: 1.) Am II. Staatsgymnasium in Laibach eine Lehrstelle für Deutsch und Clovenisch als Hauptfächer, eventuell für Deutfch als Haupt-, klassische Philologie als Nebenfach: 2.) am Kaiser Franz Josef-Ttaatsgymna-sinm in Krainbnrg eine Lehrstelle für Tentsch als Haupt, klassische Philologie als Nebeufach. — Die diesbezüglichen Gesuche sind bis 20. Dezember beim t. k, Laudesschulrate, für Kraiu in Laibach einzu- bringen. Näheres sagt die im Amtsblatte verlautbartc Konkursausschreibung des k. k. Landesschulrates für Krain. —r. (Landwirtschaftliche Fortbil» dui, gskursc für Volksfchullehrer an der landwirtschaftlichen Schule in Stauden.) Wie man uns mitteilt, hat das k. k. Ministerium für Kultus und Unterricht genehmigt, das; in, Jahre 1900 an der landwirtschaftlichen Schule in Standen zwei je zehntägige landwirtschaft» liche FortbildniiHskurse für Volksschullehrer, uud zwar der eine Knrs in« Monate April für Obst- und Weinbau, der andere Kurs im Monate Oktober über Obstvcrwertung und Kellerwirtschaft, abgehalten werden. —r. — (L andc s m usen m.) Herr ,^i. ,^t arin -ger in Laibach widmete den Sammlungen des Lan desmuscums ein schönes Ölbild des Fürsten Milo« Obrenovn-, gemalt vom Wiener Maler Engerth, Das Porträt erhielt der Vater des Herrn Karinger vom erwähnten Fürsten, als sich dieser im Jahre ll^ in Laibach anfhielt. als Tank für den zuvortommen-denEmpfang, den die Laibachcr über Vemühuug des Herrn , wirkte Rettung der Theresia Mustar aus .Euttenberg vom Tode des Ertrinkens die gesetzliche Lebensret-tungstaglia i,n Betrage von 52 X 50 n zuerkannt. (Der slove nische kaufmännische V crei n M e r t ll r) wird am 20. d. M,, vormittags halb 11 Uhr. anläßlich seines fünfzigjährigen Bestandes eine Festversamlnlung mit folgender Tages-ordnnng abhalten: l.) Ansprache des I. Vizepräsidenten, Herrn A, L i l le g. 2.) Festrede, gehalten von Herrn Dr. F. Windischer. 8.) Vortrag über die Notwendigkeit einer höheren slovenisäM, Handelsschule in Laibach, gehalten von Herrn Karl M egli 5. 4.) Ernennuug eines Ehrennntgliedes. (Zur W a h l r e f o r m bew e g u n g.) Die Lotalorganisation der südslavischen Sozialdemokratie veranstaltet Sonntag um 9 Uhr vormittags in der Arena des „Narodni, Dom" eine Volksversammlung mit der Tagesordnung: Allgemeines nnd gleiches Wahlrecht - Massenstreik. — (Erdbeben und Schneefall.) Man schreibt uns aus WcißenfclZ: Mittwoch um :i Uhr W Minuten nachmittags wurde hier von den meisten Bewohnern ein Erdbeben wahrgenommen. Der Boden wurde in eine 2 bis !i Sekunden andauernde zitternde Bewegnng versetzt, die von einem donnerähnlichen Ge ränsche begleitet war. Der Abend 5rachte einen Witterungsumschlag. Es begann zu blitzen und zu schneien; am Donnerstag erreichte der Schnee bereits eine Höhe von 80 Zentimeter. Es schneit weiter. * (Diebstähl e.) Ein unbekannter Dieb hat dem Postmeister Novöek in Gleinitz ans der Holzlege einen schönen Truthahn gestohlen. -- Der Frau Elsa König wurde diesertage ans ihrer Wohnnng ein Oprngucker nebst einem Paar Herrenschuhe entwendet. - Vorgestern nachmittags kam zu den, Besitzer Franz Vrhovec in Log ein angeblicher Fleischergesellc, kaufte ein Kalb um 55 I< und zahlte -1 Iv als Dran-gabe. Gestern früh fand der Besitzer das Tier nicht mehr in, Stalle vor. — (Naufhaudc l.) Die Fabritsarbeiter Peter Lustrek und Vartholomäus Tolinar auZ Nakovnik, Gemeinde Zwischenwässern, haben am 12. d. M. abends auf der Straße dort gesnngen nnd gelärmt. Dies mißfiel dem Tischlergehilfen Franz Tobnitar. Er tat zu den beiden die Äußerung: „Kinder, ihr seid noch zu jung; was schreit ihr, gehet lieber schlafen!" Hiebei, trat er mit einen, Knüttel zu Lustret hiu, und versetzte ihm einen Schlag über den O . ^, Nnn zog Lustrek sein Taschenmesser und '"u> ^ mal anf Dobnikar los, fo daß dieser sclMr",^ ins Landeospital überführt wurde. ^ ^ - (Selbstmord.) Am^.d. M>"^,^ 44 Jahre alte Kohlenbrenner Angelo Ga-^Mg, Bologna in Italien in einer im Waldc V^M Gemeinde Nesseltal, Bezirk Gottschoc. ^,,^ ^ohlendrcnnerhütte erhängt ailfgefundcn^ ^v^ stände lassen auf Selbstmord schließen, ^"/^,,teM Selbstmordes ist unbekannt. Der Genannte n ^, die Gattin mit sieb?n unversorgten KiiwM ^ ^^ - (Auffindung eines rö"^M Grabsteines.) Vor einigen Tagen ""^F' Bürgerineister von Saifnitz, Herr Fobann ,^ anläßlich des Aushebens einer Kalk3"wc u ^, Hofe einen fehr gnt erl^altenei, rönüfcben der folgende Inschrift trägt: 1) N ^VILI^L ^X:XXXV NV5II.IV8 l'o li'lVIf^IVZ V1' ^VII.IV8 ttl^^iVs ^LVNXI Auf der linken Seite des Steines befindet s'^ ^^ den Stein gehauene niännliche Figur, in ^sB Hand eine Rolle haltend, rechts ist eine Fwm.^i«, beide in römischer Kleidung. Unterhalb ^.' "^o^ auf welchen, der Grabstein stand, liegt cm ^ 1'/^ Meter lange nnd breite Steinplatte .^^ Eisenklammern befestigt, die einen erst z» er ^l. Hohlranm überdeckt. Von Aqnileja zog "nc^ ^' straße nordwärts durch daö Isonzotal ""0 ' ^ „„i Predil gegen Tarvis, in welcher Gegc'i'd »«c ^ ^ einer zweiten vereinte, die wahrscheinüm «^„nM Tagliamentotal nach Pontafel, dann im ' ,^s-über Malborghet und Saifnitz ebenfalls ^^„M vio führte. Saifnitz steht auf den Nmne" ^^i Gebäude und hieß in der Römerzeit ^^"'^iü '^ liefe», dann beide Heerstraßen über Arn""' Villach aus. -Hl>^ - (K ongreß siidslavi, ch ^' ^ ,^.. ^ stell e r.) Aus Belgrad wird telegraph" . ,P sten Sonntag findet in Belgrad ein "omi' ^5 slavischer Schriftsteller nnd Pnblizistc" '"^tc"" kroatische, slovenische und bulgarische D"^, ^^ wohnen werden. Der Kongreß ist auf anberaumt. Theater, Kunst und Literatur. (Die Philharmonische ^ d«" schaft in Lai bach) veranstaltet Sonw"^ 19. d. M. um halb 5) Uhr nachmittags '^ ^ Mitgliedcrtonzert unter Leitung des H"'".,,,^ direktors Josef Z ö h r c r uud unter MiW'^ ^^^i Herren Julius M u h r, Konzcrtsänger. "' ^g^' Ernst, Pianist, beide aus Wien. ^ ^ ^»nil'^ nnng: 1.) C. Saint-Saiws: 1^ «nlwt 6 <"^ ^ I'oöul ^vini>Il<>ni<,,i<'. (Erste Ausfühl'"^ ^cht ^ bach.) 2.) Gustav Mahler: -,) „Blicke ""l ^, l' die Lieder", t>) „Ich atmet' einen linden " ^^ ,.Un, Mitternacht" (erste Aufführung"' "' ^„ü'. Lieder mit Orchesterbegleitung. Herr Iu'- . ,A Pause von 10 Minuten. 8.) Hugo Wott^ "^ ^ Sänger", d) „Anakreon5 Grab". <'^ ", aia"'^ Paria", 6) „Storchenbotschaft". Lieder nw ^ begleitung. Herr Julius Muhr. 4.) ^r^ Nicodö: Zwei Stücke für Orchester: "/ ^i^ l>) Auf dem Lande terste Aufführungen l"^'>>" 5.) Karl Loewe: „Archibald Douglas", ^' jf, ^, Klavierbegleitung. Herr Julius Muhr. ^,^ von Weber: „Eurnanthe". Ouvertüre zM' a gcu Oper. ^ ^ ~ (^ l^ ti t ii ^ kiik :i ui- nin » l' ^t , Bezirlsschulinspektor Ludwig Stiasny ^F, Selbstverläge die vierte Sammlnng """ „ H"'. bildern erscheinen lassen, die anf Gruud p" .^ tationen in, Gurkfelder und im Littaicr ^ s<,, fannnengestellt wnrden. Es findet sich '", s,!,is>^ lein znnächst ein Verzeichnis von cnlpftN ^^ Iugcndschriften, hierauf folgt ein Konft'"'?,^ ü von Iauko Levstik über den AufsaMiur ^>> der Oberstufe mit Rücksicht auf die p"ltl'^^'!' ^ nisse des täglichen Lebens und hieran )^^^^,.i Beiträge von Auguste Lundcr, Marie ^ r i n, Franziska Lund e r, Ivana Doll" ^,,»' ^ Zajec, Ivan Magerl. Franz N"" .' ,o^,, .^l' oban, Karl G o r i 5 e k. Matko ^ z f, ) Franz Grajland nnd Ivo E r b c ^'^'s' Stnndenbilder enthalten schätzenswertes lc<> das insbesondere Anfängern gute Dicn! dürfte. Preis 1 K 50 1». J^ofyt ßettang Kr. 264. 2361 17. Member 1905. ^, (Aus drr deutschen Theatcrkanz-^'^ Hcutc findet di? Erstanffiihrunc; dl-r lustigen H melodiösen Operette „Das Wäschcrnindel" von .^Nliard Nuchdindor, Musik von Nildolf Raimann, chen "^'.Mrlk wnrdo über 10l) Mal in ununterbro-^ l ili^h^^^ -^ ^^^ aufgeführt und erweist t^ls Schlager und 5wssenstnck ersten Nantes. Sci-dläckt ^^cn Direktion wurde das Stück n?u und l>ur? !? ausgestattet und die neuen Kostmnc wurden ^ «' das östreichische Kostiunatelier „Vlaschke" in tl,,." "cu heraestellt. Infolge der nrohcn Ausstattau c-'^" ""d des hohen Aufführungs- und An-l>eidl> '^^^'" nillszten die Eintrittspreise für die ^Ul/ ^ ^uffiihrnnlien n>äs;i,i erhöht werden. ^ '?Ul w H"-ren Kapeil,neister Heller und Regis-öas nn /^ einstudiert und in Szene gesetzt, dürft? >^^"k auch h,cr vollen Erfolg erzielen. Telegramme k. k. Helegraphen-Korrespondenz-sureauL. Ein Unfall des Königs Eduard. l^ite ' " ^ ! or, 10. November. 5lönig Eduard wurde ^^..'"^nnttag während einer Jagd im Parke, von wunia ^" """" dichten Unfälle betroffen. Der Und f ^'^ ^it d^n rechten Fuß in einen Graben Ci .""' zu Fall, wobei er sich den Fuk verstauchte, ""dc im Wa^en uach de,n Schloß gebracht. Znr Königswahl in Norwegen. hat d„!^ Zinnia, 111. Novcinber. Die Regierung ch<^ ."' Swrthin.i nutgeteilt, das; sie sich entspre-«i, v ^' ^ir vom Storthing erteilten Ermächtigung T^^.,^^n,;en .«itiarl von Dänemark gewendet hat. ^nfc>,,^'^ hade darauf goantlvortet, daß er gegeoe-,^ i? bereit sei, die Wahl zum König von Nor-^^/U'zmwhmen. Christiania, 16. November, Der Regierungs^ entwurf, betreffend dio Apanage für das Königshalls, der heute im Storthing zur Beratung steht, verlangt VM.lXXi Kronen jährlich für die Regierung5zeit des Königs. Kopenhagen, 1s>. November. Wie die Zei-tnug „Vort Land" berichtet, teilte der Ministerprä' sident gestern in ge'heimer Sitzung des dänischen Reichstages mit, daß auch deutsche und englische Kriegsschiffe den Prinzen Karl auf der Fahrt nach Christiania begleiten werden. Ziehungen. Wien, 1l>. November. Üprozentige Voden°Kredit° lose 1. Emission vom Jahre 1«8<). Der Haupttreffer per M.M0 l< entfiel auf Serie 1315 Nr. 99, 4090 X gewann Sel-ie 2000 X gewannen Serie 2606 Nr. 45, und Serie 4837 Nr. 58, je 100t) X gewannen Serie 6137 Nr. 35 und Serie 7271 Nr. 62. Rußland. Petersburg, l6. November. Ministerpräsident Witte hat an die Arbeiter der Werkstätten und Fabriken folgendes Telegramm gerichtet: „Brüder! Arbeiter! Nehmt die Arbeit wieder auf! Unterlaßt die Ruhestörungen! Habt Mitleid mit Euren Weibern uud Kindern! Höret nicht auf schlechte Ratschläge! Der Kaiser hat angeordnet, der Frage der Arbeiter besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden, zu welchem Behufe ein Ministerinn! für Handel nnd Industrie geschaffen wurde, das gerechte Beziehungen zwischen Unternehmern nnd Arbeitern herstellen wird. Gebt uns Zeit, nm alles, nxis nur möglich ist, für Euch zu unternehmen! Hört auf den Rat eines Mannes, der Euch liebt und Euer Wohl will. Graf Witte." Petersburg, 16. November. „Rußkij Invalid" meldet, es fei eiu Befehl erlassen worden, die Reservisten der Jahrgänge bis 1896 zu entlassen. Die Entlassung der weiteren Jahrgänge soll nach der Rückkehr der aktiven Armee aus Ostasien erfolgen. Lieb au, 16. November. (Petersbnrger Tele grapheU'Agcntur.) Hier wurde ein Polizcibeanrter l namens Kluge, der nach durchzechter Nacht zu einer Indenhetzc aufforderte, von einer Volksmenge vor ein improvisiertes Gericht gestellt und erschossen. --------------------- 5 Wien, 16. November. Der „Neuen Freien Presse" zufolge soll auf Grund einer Vereinbarung der Mächte das Oberkommando über die internatio-nale Demonstrationsflotte einem österreichisch-ungarischen Admiral übertragen werden, al5 welcher der gegenwärtige Hafenadmiral in Pola, Vizeadmiral Ripper, ernannt wird. Prag, 16. November. Bei der heutigen In auguration des Rektors der deutschen Universität, Professors der Theologie Dr. Nieber, kain es zu einem Renkontre zwischen den nationalen Studenten und den Mitgliedern der katholischen Vereinigung, wobei letztere von den Nationalen, welche die „Wacht am Rhein" sangen, aus der Aula Hinan5gedrängt wurden, Budapest. l6, November. (Ungarisches Tele-graphclvKorrespondcnzbureau.) Bei der heute statt gehabten Wahl c-ineo Abgeordneten für den 2. Bezirk erhielt Unterrichtsminister Lukacs 562, Nemct lKossuthpcn-tei) 522 und L^nde (Neuc Partei) 400 Stimmen, Es ist daher eine Stichwahl zwischen Lu kacs und Nemet notwendig. ^ Madrid, 16. November. Der Telegraphenver kehr ist noch immer großen Verspätungen unterwor fen. In Bilbao wütete ein heftiger Stnrm. Aus Bar celona werden zahlreiche Unfälle gemeldet. In der Provinz Avila sind große Schneemassen gefallen. uBIQG M> u6IO6 *" oclOc mm 06IO6 wl6i(let¦en6UnJ) hobelt in allen «ßteiälagcu, Jotuie ftetä baö Weuefte in fcfyuarjer, tueifeet uub ft . , r . ,, _M ¦¦¦¦ ¦ « v^| 1M *ous. tKufter nm^cnb. (5294)3-2 ODIUGII I flUNFMi **O«1IÜWO1 IJj AltAA Al^lM« Angekommene Fremde. y, H Grand Hotel Union. UM m.^ü. November. Ielocnil, Beamter, Littai. — «^K), """e. Neumarltl. - Schumacher, Kfm.. Valbran M°n Ui.,s^ulovii, Pfarrer, Neuhaus bei Cilli. — Bester, ! 5 ! ^/«l ^ ^ Vreschar, Pfarrer. Michelstiitten. — Godina, N^ilie m V^ubeamter, Trieft, - Makowich, Privat, ^'chliflgs'^/ludolfswert. — Beck, Kfm., Budapest. - Machete, "". Kn>"' ^l^ling bei Wien. — Singer, Zeitler, Patena, ^^l»n i i> Hotel Stadt Wien. b?l't. Reil^ ^"oember. Iergitsch. Fabrikant^ Kühler, '^"t. « N^i Mannheimer. Mageufurt. - Beuque. Fa« Al°t' 5^"' Villach. - Homschel, Kfm., Eger. - Klauß, ^„^obil's^z- 3lirst, Weinhändlei; Ratsche!. Private. Kraz. ^?' ^chlesin ^'"V Nlsen. - Winter, «fm., Esseg. - Feld-h >l'N°d, ''Dei' weisende, Prag. - Klassen, Juwelier; Weiß. tt!?"ei 'n^schel, Nokel. Baar, Müller, Ritschl. Kossowitz, !.'^°'°uel, Steiner, Vinzl, Hammel, Rah, Fischer, «,«s°h>li^ '<«'",- -^ Günther, Freiherr u. Reden, Linien» yK'5. H Z"°. - Prottivinsty, Kfm,, Budapest, ^ Hainz. In?"^s N.,. "s^dt. - Schubert. Kfm., Wels. - Melliher, ^U'eui ^^°"^N ^ PUchler, Neifender, Trieft. - Hilscher. ^^<^°z- - Fleischer, Kfm., Dobrusla (Böhmen). ^ Verstorbene. "^tttst^ ^"vember. Josef Fortuna, Arbeiter, 79 I.. ^, 'lm 1-. «„^'" 3'vilspitale- >l,v,,,>tnll i_' «ovember. Anna Slabe, Vtadtarme, 74 I., ^ ^lil° ' ^ Marius Dalltu. Schüler, 10 I., 0«t«<>. t^^------------------------------------------------------------ ^Vestheater w Laibach. ""a- Ungerader Tag. ^»e... ^"ltag, den 17. November. "'tUheit' Zum erstenmal: Operettenneuheit! ^t, ,^ Tas Wäschermädel. ^ "l Alte» von Bernhard Buchbinder. — Musil z»° U halb « „?°n Rudolf Raimanu. ^tsiVll ^_______Ende 10 Uhr. ""N- Gerader Tag. ^°"ntng, den 19. Novetnber. ^ Zum zweitenmal: ^ n l> ^^^ Wäschermädel. "' Alten von Bernhard Buchbinder. — Musil von Rudolf Rllimaun. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehühe 306 2 ), welche sich während ihres siebenjährigen Bestehens unter dem Titel: «Illustrierte Sonn° tags Zeitung für unsere Frauen» die Sympathien ihrer Leser erworben hat uud das Lieblingsblatt der Familien geworden ist. Der spannend geschriebene Roman . Hz. >. AeinnW l N »MO »uWnMng in Aaibach. Nei dem gestrigen Oaladiner in der Hofburg, zu Ehreu des Wnigs von Spanien, wurdr Champagner MoVt 6 lthanoon serviert. (4677) Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens. £rif e =^= Kuns(slusftellung im Kasino haibach. \ Ölgemälde, aquarelle, Radierungen, Bronzen und andere Werke der **S3 »»äs Bildhauerkunst. s%« s«^> Geöffnet und allgemein zugänglich täglich Don 10 bis 4 Uhr. — Eintritt 60 ßeller. Volkstümliche Vorträge der Grazer Universität in Laibach. Der für Samstag, den 18. November angesagte Vortrag des Herrn Hofrates Dr. Zdenko Hans Skraup „Über das Radium" muss wegen andauernden Unwohlseins des Herrn Hofrates verschoben werden, und wird der Tag, an welohem dieser abgehalten wird, später bekannt-(4626) 4-3 gegeben werden. Laibacher Zeitung Nr. 264 23«2 17. November Mb^ Kurse an der Wiener Börse vom 16. November 1995. ^ d«« °ffiM.n ^1««. Die notierttn tlurse verstehen fich in Kronenwührung. Vie Notierung sämtlicher Aktien und der «Diversen Lose» versteht fich per Gtüll. HUgtwlwl !illlat«schuld. ! !l^" ' w«" ^!»hrlll Renlk i>> .'ioien 5ebi,-Nug.pl,K,4 »«/« inn?n lou »<> ,, ,. April,-Ol<.pr.tt,4'll°^ !0<> ?<> 100 d0 »«,«,? ktaattlose 250 fl. !l 2°/» —-- — - «Ui»tr „ 5dv ft. 4°/u 159 - lN, - l,«»<)er ,. 100 st, 4°/„ 190 <5 192 45 tM^r ,, 100 ft. . . 298 50Z»N:>U ,^l> ,. 50 fl. . . 887—!»<>».> tr^ ^'nndbr. k >2U st, b",» . »98 5u «95 t>0 Ktaatelchuld d»r im Keich,» ^ l«tk vertretenen KVnigretch« und ßänd». l cnen. lliolbrcute, stfr.. 100 fi., per Kasse.....4°/« ,l??ü I1?9i> dio. Reute inttroueuwähr,, stli., per »afje.....<«/« N9 90 100 10 blv.dw.dto. ver Ultimo . 4"/« 99 90,100 10 cefterr.Investltione.Rente,ftfr., j vcr Nlll!c , . , , 8V,°/o 9l 10! Ul 3,: l Eisenbahn» »laatsschnld» vtrschrcibungen. »lilabctbbah» ln O., steuerfrei, zu 20.000 «roi'M . 4°» 118 7k —'— glimz Inicf^Äahu in Silber ^div, Kt.) .... ä>/."/.> ,«8Nb ILV'liü Nudolssbahn in ltronenwHhr. steucrftüi (dw. Lt.). . 4»/» 9i>-?5 lttU-?5 Boiarlbccgbahn in ttrunenwähr, fleucrft.. 4«N Kronen . 4°/« 99 70 l«<»'?>> Z» 3l, NM, b'/' /» l VON 200 st.......49« — 493 5»! b<° Mnz°«ubni. »U0fl.». W.^5, 5'///..........»59 — 46l' - d>>. Zal.,'o,T0ll. 0. Ä>. S. 5' ,.........<4l »<: 448 50 i>,Narlüubw.-V,20l!,l.lkM. >',', l!ll!l 2N0 tt......—'— —'--- ^ o-lt, ! Ware No« St««»« znr Zal»lu»n i ül>tr»«««ene Elsenb.'Vrior. ! Obligallone». Vlilllbethbahn «00 », 8N00 «. 4°/« ub l<1"/<>...... 1l».->N7'— llllsabethbnhn, «X> u, L0s»0 M. ! 4"/u......... 118-40 lli,'4U Franz I°!el,-V., Em, l8»4 (dlu. j st.) Gilb., 4«/o..... 'lua-lu l<»1'i,< «allMe Karl Ludwig «al,. . . . 10U-—'ll)l — i Staatsschuld der Käud« der ungarischen A«an». 4"/, ung. Goldrentc per llasse . 11» «,!,,» 8N dto. bto. per Ultimo ... il3s0N88l> 4°/« dto. Rente in N-roueliwähr., steu«rfrei. per Kasse . . . S5 10 9!> 30 »V« dto. bto. dlo. per Ultimo . 95 IN s»5-3l> U:>g. St.-Ei<. Vüll, Gold ,<»u ll. - - j —-. dlo. dto. Silbcr i(X1 fl. . . . - - - — btv. Staats-Oblia. (Unn. Ostb. v.J. 18?«....... --- - .. dto. Schanlrcgal-Ablül.-Oblla. — - -. — dtu. Präm. Ä.il ioo'l. — LW ll --. —-- bto. dto. 0. 5«sl, —luall ---. j _.._ Tl>clh»leg.°o ?lnlel>en der Ltad! Gör; , . ^--'! - ' — «nlehen der Etat,» Wtcu . . . «0» 25 103 25 d»o. bto. (Ellber ob, Gold) ,21 ?l> ,2,, —-- -«o N. ufterr,La,!be«^H>,p,°?1nst.4"/l, 9V-U0 llia 9 vest.-ui'a. Vanl 40>/^ühr. verl. 4°/«......... ><>l1-2!> INI 20 bto. oto zujshr. verl. 4"/^ <'I,. verl.4«/^ 100 ?c 101 ?0 <ßis,nbahn«Prl«rit3t«» Pbllgalionen. Ierbu,lll!d3-Norbbal,!! «m. 1»M'> loO'ii, INI 25 Orsterl-, Äordwestbahl! , IN» «n W9'«l Htaalebahn....... 420 - ^422 — öiidbahn K3"/., verz,Iünli. Juli 314 ?ü 316 ?5 dto. u5"/n...... 124 »^!Iii5<0 Nna,'galiz, Äabn , /......— ! - - 4",', Unlel-lrainer !ttnl!«>'n -------! -. Divers» Los, sp«r EtNck). Vtiziusllche «se. »"/„ «odeullrdit-Lose «m. ilu»0 -.. — - »V« .- .. EM, 1889 399 - 5»>ö - 4«/., Donan.Dllnipfsch, ina fl. . --— — ^. 5"/c, Donau»Ncllul.-Lllle . , «84—2?«- Uuuerziusllchl «ose. «udap.'Uasilica (Donlbau) 5 fl. «'90 ^« 90 lircdlllole 100 fl...... 4?» — 4«1 50 Clary-Lole 40 N. iiM. . . .' l5i — i^l - Osener Lo>r 4» sl..... l«9 — l?8 - Palffy-llole 4» fl. KM. , . 17? 50 l^-eo Roten«Le»z, 0eN. Ges., v, l0jl. 53- - 54 du ,, „ »">«, „ „ bll. »4-.. 36- Rudolf «u'. 10 sl..... 6,»-- 6i'- Salw^Lole 40 fl...... 810'—^«9-- öl,>Ge,wiö Lose 4» fi. , , . —-I — .., Wiener Comm.Loie 0. I. l8?4 —>—! . — Gcwlustlch. d, »°/, Pr,'Gchuldv. ^ d. Vodeiilredilanst,. lim. 1889 97'— 1< 5 — Lalbacher llofe...... — — — — Veld !W«« «ltien. tzinnsportunter» nehmungen. Nusslg Tepl. Gileub. ü(X) 8g<5-Vau- u. Nelriebs-Vel. für stob». Etraßeub. in Wien lii. ^ , — - .^— dlo. bto. dto. lit. U , - — - -- V5t>n>. V.'orbbahil 150 fl. , . »6«-- 8?« — Vuschlielzrader Eis. 5«X,fl,»M. 8113 21»» bto, dtl>. (Ill, «) 20« sl. ,1«5- 1I»n-Donau Dampflch!ssat)rt2> Vefell, ».'illeir,, ü«0 fl, «M, , . , lNl,8- iM2 Duz Äodenbacher 00u fl. «M. !l>«,äU zß?0 liemb.Czernow,-Iassy-Gisenb,- Oelclllchaft ^'0<> fl. L. . . . b?9 50^i»l ün Lloyd, Oest., lriest, 50» fl. NM. 757 - !v«!> - Oestcrr. Nordwestdal,!! 200 fl. S, 4^7- - !iL8 - dto. dto. (lit. U) 200 sl. 2. 450 50<5l!»0 PiayDuxer Eilend. 100fl.abgsl. «l« 5» ?I8 E»all!<»s!Icnblll,n 200 !l, 3, . . s,«7 bn!(> Südbahn 200 !l, T. , . , !2l> 5', 1/l 5" Eüdnlllbd. «rrl>,°Ä. 200f>.«M. 4>2 415-Tramway.Oes., NeueWr,, Prio- rltäts-Mtien 100 fl, . , . z,) _ «,-- Uüg.-nallzEllenb. 200 fl, Silber . -, ~-. U>'li.Westb.(«allb.«raz)200fI.S. 4«? — 4«» 50 Wiener Lolalbahnen>3ltt.Ve!, . »io-> l«o - lanke«. ^nssloOest.Vanl IM fl. , , 318" 8»?'- Vaiitvcrcw, Wiener, «UN fl. ,-------—-- Vodlr,-«nst,,Oeft., 200sl.E, . i,«,9- 10?!,- ^dt.-slnst. f. Hand. u.G. 1<>0fl. ^-— .-- bto. dto. per Ultimo . . «68 /!, si»9 75 Nredltbanl, Alla. una., 200fl, . ???-?ü 7?« 7b Depositenbanl, Allh., 200 fl. . 4?? - ant. Olft., li00 !I, . I^ ,«i Oe«crr.-un«al. «anl, ««0 ü - ^g-K.l" Ui'ionbalil 200 fl. . , ,A -"'" «?!>i-lcbr«lianl. Ulla. l4« s>. - '" 3nbullri,-Vnl»r< u»hmung»n. ,«? ^ "°" «äuge!.. «Hg. üsl,, lO0 ,. »,°«- '^,^ ,°«" Lieslügrr Vraücrc, 100 fl. . - ^»,,5^'.' Vlontlln.Gesellsch., Oest.-alMt. >» ,. ,ßz0 Präger Eiscü.Ind.'Oe!, 200 < - "' j^" Zalao-Tarj, Stelnlohle" l"0 - z!l ^""" ..SchlüglmW". Pap!cr!,2U"^ ^. ^ 7 „Eteyrerm.", Papier . u.«.^- !z«<,.. 1^, Irlfailer llohlenw -Aelell. ?" ' - "^ ^ >««»" Waffenf.--l'!.:,»i »NFranlen:-tücte . , - N?^' °^»" T>eu»!che Ncichsbantno!«i> - g^, »o s'.. Italienisch? Zanlnoten ^ l , .^ ^'" Nubel'Noten , , - ^^^"-^