M AAV. Montag am HZ. Mai RHIV. D>! , ,^nh>il<,er ZeM!,!>," crschci»!, mil Änsnalimc t,er Ho»!,- uno 6 cn'N^^ä^'^^'fifths" 0 „ zjäl) rI ü"7l'"fi"""^77l,, a!, r i « .-> n ,«. s . '" Kc c ,, ^ b a n d im Eo,»Pt°ir g a »z, ä hri g 12 fl., h a I b , a h r, g N sl. Fur die Iustell»»,, i»'« H.,.^ ss,.° l, all. jä krig 3!» fr, »i ! r >„ entrichten Mi k N !, , . '-'"" ».nzjäl, rig unter Kreuzend »^gedruckter Adresse l^ fi h. l l'j ä h r i g 7 st. 3« kr. ^ Insertionsgebi.hr ft.r eine Spottn eile «M,chaltm,g 1^ kr., ,»r zwe„»a!,ge 4, tr., ,u> dren».il,ge i, kr. ^. M, u. ,. «, Z« diesen Gebnbren ist >wch der Insertionsstämpcl pr !0 kr fl,r ei» /de^.ml «e ,'fi ^' . """ ^'^ ^ . .w.^.n>. I,mr.w bis 1H Zeilm f°^ , Mal (mit Inbegriff de« I»sertio,'sffän!pel«). " 6"„chc,lt„>,g hn.^u G Fznllicher Theil. «l^c. f. f. Apostolische Majestät haben an den Velins Grafen Icllacic nachstehende zwei Allerhöchste Handschreiben allerguädigst zu erlassen geruht.: , Lieber Banns'Graf Iellacic! Ich habc Mich stimmt gefunden, jene ältere» Vorschüsse, welche in ^"Men Königreichen Kroatien und Slavonien den "omitn>^ Distrikten und Gemeinden zur Untcrstüz> ^,'li für Nothlcidcnde, odcr zur Erleichterung der ^"'ütärprästationcn vou älterer Zeit bis einschlicßig ^^» Jahre 1840 aus den Staatskassen gegeben wor- ^l> sind und daselbjt uoch aushafien, denselben gegen '^^hebnng allfälliger auf diese Prästationen Bczng »cdnilnder Gegenforderungen in Gnaden nachzusehen, Ofen, am 13, Mai 1837. Frilnz Joseph «n. z». Lieber Vauus Graf Icllacit! Aus besonderer Gnade finde Ich Mich bewogen, vou den bis E»dc Oktober 1849 i» Meine,, Königreichen Kroatien und Slavonien verbliebene» Rückständen an der bis dahin bestandenen Kricgssteuer die Abschreibung jener Be> lräge zu verordnen, welche uach Abschlag der hieranf seither geleisteten Nbstattungen oder Einrcchnnngen mit dem Zcitpiiükte des Abschlusses der Militärkom-pnt-Abrcchnnngen noch als Rückstand, beziehungsweise Forderung des Acrars an der genannten Steuer sich herausstelle», zn deren Einzahlung somi! die betreffen« bm Leistungsverpstichtetcn nicht mehr «erhalten wer» ben sollln, wogegen das Acrar anch keinen Nnckersatz i» leisten haben wird, wenn die seither auf die Kriegs» sin,er - Schuldigkeit abgestaueten Summe» nicht ans btu hierauf eingctiobencn Betrage», sondern ans andern Mittel» vorschußweise bcstritten worden wären. Ofen,, am 13. Mai 18«?. Franz Joseph i«. p. Der Iustiznünistcr hat den Landcsgcrichtö'Ädjnuk< A^in Venedig, N'iklas Edlen u, Duo do, zum ^lätor in Tregnago ernannt. Der Instizminister hat die bei dem Krcisgerichtc Uduarhcly erledigte Nalhsekretärsstcllc dem dortigen ^erie!)is.U^i,„f^„ Franz Soutschck verliehen. ^> Die f. k. Steuer'Direktio» für Kraiu hat die ^"»eramts - Assistenten I. Klasse, Alois Naunikar ,i', ^""z Z irr er zu definitiven Stcucramts-Offi' ^^'" lll. Klasse, den provisorischeu Stcneramts- !>>ici,tcn Andreas Antoucic, dann dic Slcucr-^'us'Praktikanten Franz Ieuuikcr und Naimnnd ^ loh», ayer zn definitiven und den Steueramts° Q,""'^"teu Franz Wahrheit zum provisorischen lN'N'aiut«. Assistenten III. Klasse ernannt. Präsidium der k. k. Steuer > Direktion fnr Krai» " Laibach am l9. Mai 1837. Dir f^ ^' ^' ^eicrm. illyr. kustcnl. Finanz ° Landes« Mit ^'°", ^"^ ^'^ erledigte Kontrollorsstelle bei der c>»i,! Samnilungs' mw Finanz > Vezirkskasse l,cr. l,^ ^" Zoll > Legstätte in Marburg dem Konlrollor 3i»s> <3^U'Lcgstätte, zugleich Sammlungs > und vc^'i ° Vezirkskasse in Vruck, Nndolf W i t t m a n n. ^"z am 14. Mai 1887. »>,h ^>, 20. Mai^887 Vmrd i» der k, k. Hof-^eich^ ?"'^'"^"> '" Wien das XXI. Stück dcs ^2gesctz-V!attes ausgegeben »nd versendet. 3?r. 9i ^l'c enthält unter Sr p s ^ Hnudclsvertrag zwischen der Negierung »is' ^ s, "l"llol. Majestät und dem Veu von Tn- den'17 ^,!""' '' ^" Residenz Aardo bei Tnniö 3lr, <)y ' >>"n»er 18!>«. Vellic»^^ Staatsuerlrng zwischen Oesterreich. Meekly,',,, "^'"U""ch. Groübritannieu, Hannover, '""den ^'Schwerin, Oldenburg, den Nieder-H""scW.l' «„" < ^"l'Iand, Schweren, dann den "ncten Lübeck, Bremen nnd Hamburg und Dänemark, wegen Aufhebung des Sundzolles.! Geschlossen zu Kopenhagen am 14, März 18.'i7; in den österreichische» und dänischen Natifizirungc» daselbst aiisgcwechselt am 14. April 18ii7. Nr, 93. Die Verordnung der Ministerien des Iuuern und des Ministeriums des HanoelZ, Gcwerbc und öffentliche Panien uom 7. Mai 1837 — wirksam für die Kronländcr Ungarn, Siebenbürgen, Kroatien nud Slavonicu, die serbische Wojwodschast nnd das Tcme/er Nanat — ivomit eine Erläuterung der fnr diese Kronländer im XVI. Stück Nr, «3 des Ncichsgesehblattes vom Jahre 1833 knudgc> machten Verordnung, betreffend die Herstellung nnd Erhaltung der die Ortschaften durchziehenden Strecken der Acralialstraßen erlassen wird. Nr. N4. Den ErlaL des Finaiizministcriums vom 7. Mai 1837 — giliig für Dalmatien — über die Vefugnissc der Aemter »nd Vehördcn znr Anwen» dnng der im dalmatinischen Zolltarife zugcslande< neu Zollbefreiungen. Nr. 93, Die Verordnung der Ministerien der Iu> stiz und der Finanzen vom 8. Mai 1837 — gillig für alle Kronländcr, mit Ausnahme der Mi!ilär> grenze — womit die Allerh, bewilligte Ausdehnung der Allerb, Entschließung vom 3. Fcbrnai 18!!(i, in Betreff der Behandlung der Witwen und Wai> scu von, in der Verwendung gegen die Cholera« Epidemie gestorbenen Aerzten, Wundärzten nnd Krankenwärtern anch auf derlei Fällc der Typhns» Epidtiüie bekannt gemacht wird Nr. 96. Den Erlaß des FinawHininisterinms vom 12. Mai 183? — giiüg für oie Kronländer U»> gärn, Kroatien n»r> Slawonicn, die serbische Woj> ivodschaft mit dem Temeser Vanate nnd Siebenbürgen — betreffend die Vefreiimg des Einfo»,-mcns von der Einkommensteuer in der III. Klasse, wenn das gcsammtc Jahreseinkommen 300 fi. nicht überschreitet. Wien den 8. Mai 1837. Vom k. k. Nedaktions-Vureau des Neichsgesetzblattes. O e st e e r c i ch. W>r entnehmen der «Pesth.Ofner Ztg." Folgen» ocs über die Anwesenheit Sr, Majestät des Kaisers in Waihen: Wir verzeichnen heute abermals einen schönen Tag in die Annalen der Kaiscrrcise, und was er an Hcrzerhcbmdem bot, muß doppelt schäßc»swcrth cr> scheinen, da die ganze Feier so zu sagen eine impro> visirtc war. Erst vorgestern wurden die Beholden der Stadt Waihcn verständigt, daß ihnen fiir den heutigen Vormittag der beglückende Besuch Sr. Ma> jestät des Kaisers bevorstehe, und innerhalb der lur» zen Frist von 36 Stunden erhielt die Stadt durch allseitig patriotische» Eifer ein wahrhaft festliches Ansehe». Gestern 11 Uhr brauste der Scparatzug unter dem Donner der Pöllcr heran und Se. Majestät traten in Begleitung Sr. k, Hoheit des durchl. Herrn Erzberzogs Albrecht un" einer glänzenden Suite un> ter die freudig erregte Menge.' Bürgermeister von N«tby begrüßte Se. Majestät mit einer kurze» »n>ia> rischen Anrede, woranf Se. Majestät gleichfalls in ungarischer Sprache die Huldigung mit herzlicher Äe> friedigung anzunehmen »nd die Stadt Waihen der kaiserlichen Gnade zn versichern gernhte». Pei dem Austritte Sr. Majestät aus dem Bahnhöfe wiederholte sich ein allgemeiner stürmischer Jubel. Zu beiden Seilen des Weges standen die Ve> wohner der Stadt und der Umgegend ^ letztere i» Gruppe», über deren jeder ei»c Tafel mit dem Namen der betreffenden Ortschaft emporragte —- dann die Vertreter der Iudcngemciudc, welche z»r Erinnerung an diesen Tag den Betrag von 20!) fi. für das zn erbauende städtische Krankenhaus gespendet halte — Alle i» festlichen Kleidern mit Wume» oder Fahnen l i» der Hand. zchita,, di<2j M Den herrlichsten Anblick gewährte das Bauern. Vanderinm m der malerische» Nationaltracht unter Führung des Hartyancr Notars, der i» seidenem, reich mit Gold betreßten Hemd und Gatya und iu seiner gleichfalls reich unt Gold verschnürten Jacke, au der Spihe dieser schönen Rcitcrschaar stand, welche den Vortrab des ganzen Zuges bildete. Unmittelbar vor demselben litten zwölf Gardisten in silbcrvcrschnür< ten blauen Atlila's mit gleichen Ueberwnrfen, auf bcrrlichcn Pferden mit stlberbordirtcn rothen Schabracke». Um die Truppen nicht mehrere Stunden laug in der Hiße stehen lassen zu müsse», geruhten Se. Majestät, die Musterung derselben sogleich vorzunehmen, und die dichtgedrängte Znsehauermengc sah mit lebhafter Theilnahme dem Schauspiele zu. Von t>a begäbe» Sich Sc, Majestät »ach der Kathcdralkirche, an deren Eingänge Wcrhöchstdieselbe» von dem hochw. Herrn Bischof und dem gcsammten Klcrus i» sumlili-clllid»« erwartet wurden. Durch die von einer unabsehbare» Me»ge erfüllten Räume der Kirche stieg nun em Dankgebet für die beglückende Ankunft Sr Ma> jcstät zum Himmel empor und die uoch weit zahl' reichere, cmßeu stehende Menge lauschte iu stummer Andacht deu Orgclkläugeu, welche durch die ruhige Luft zu ihr herüberschwebteu. Von unnnterbrochcnc» Eljnis begleitet, begaben Sich Se. Majestät nun uach dem Taubstumme»,In. stitute, welches buchstäblich i» einen duftende» Garten verwandelt worden war, und wurden daselbst beim Eintritt in den Prnfungösaal durch den Zögling Ios. Llpoczy mit einer kurzen Anrede begrüßt. Mit sichtlicher Nübrung hörte Se. Majestät die Ansprache des arme» Kuabeu au, der im Namen so uielcr Unglücklichen seinen Dank stammelte sür die Erhaltung eines Institus. in welchem Fleiß u»d Bc> harrlichkeit der Lehrer der Natur das abzuringen be> müht ist, was sie einzelne» Unglücklichen stiefmütterlich versagt bai. Se. Majestät geruhten der Prüfung einiger Zöglinge beizuwohue», die weibliche» Ha»d' arbeiten, Schlaf» und Speisesäle zu besichtige» nub Sich um alle ans diese armen Kinder bezüglichen Einzelheiten mit einer so herzlichen Theilnahme zu erkundigen, daß die zahlreichen Anwesenden mit freu. digcr Rührung jedem Worte des erhabenen Monarchen lauschten. Se. Majestät änßerlen z» wiederholtem Male die Allerh. Zufriedenheit nnd ließen den Direklor der Anstalt — um den Zöglingen einige Vergnügungen zn bereiten — augenblicklich den Vctrag von 209 fi. aushändigen. Mit noch erhöhter Eindringlichkeit unterzogen hierauf Se. Majestät den Geschäftsgang beim St,chl< richtcramtc, sowohl oic politischen als jurioischen Zweige betreffend, — einer genaue» Untersuchung und würdigtlu dann auch die nächst dem Stuhl,ichtcramte gelegeuen Gefängnisse der Allerhöchsten Vesichtignng. Nun kam das i» seiner Art wahrbaft großartige Strnfhaus au die Ncihe. Se. Majestät gingen von Zimmer zu Zimmer, und wir glauben kanm, daß es Irgend eine bedeutendere Lokalität in der ganze» An. stalt gibt, welche dem kaiserlichen Scharfblicke entgan» gen wäre. Die Arbcitssälc, wo die Sträflinge beim Eintritte Sr, Majestät die Volkshynmc absangen, die Schlaf- und Krankenzimmer, die Kirche, welche es jede», Sträftmgc möglich macht, den zelebrirenden Priester fortwährend im Auge zu behalten, die Wasch, kammcru, die Küchen uud Backstuben, wo Se, Majc> stät von den Speise» und dem Brote verkosteten, alles Dieß erfreute sich der eingehendsten Vetrack' tuuss von Seite des menschensreundüche» und selbst für das Wohl der Sträflinge väterlich besorgten Monarchen. Was innerbalb der Mauern aller dieser I»sti' tute vorgefallen, war mit Blitzesschnelle auch anf der Straße bekannt geworden, uüd so oft Se. Majestät heraustraten, machte sich die herzinnige Freude der Bevölkerung i» lautem I»l>e!rufe Luft, Se. Majestät, von der allseitig getroffenen Ord> muig sichtlich erfreut, geruhten zn wiederholte» Malen 4V« die Allerhöchste Zufriedenheit mit dem Zustande der besichtigten Anstalten ansznsprechen. Gegen halb 2 Uhr verließen Se. f. k. Majestät unlcr lang andaucrnden Eljens miltelst Separatzng die Stadt wicdcr, in dc» Herzen der Bewohner oic dcglückeudste Erinnerung an den hohen Besnch und nur noch den eine» Wnnsch zurücklassend, deu gelieb» ten Monarchen reä>t halo in Begleitung Ihrer Maj, der .Kaiserin wiederkehren zn sehen, Ofen, 20, Mai. In dem Befinden der durchlauchtigsten Erzherzogin Sophie ist während der ah> gelaufenen Nacht — in wclckcr der Schlaf Ihrer k, Hoheit weniger unlerbrochen war als i» deu voraus» gegangenen Nächte» — eine augenscheinliche Wen« dnug zur Bcsscrnug eingetreten, die einen baldigen - Krankdeitöverlauf anhoffe» läßt, — Das Geschenk, welches die Stadt Arad I, M, der Kaiserin Elisabeth in Großwardein überrci» chca wird, besteht in einem Triptvgeu aus Silhcr i» deutsch-gothischem Styl des 14, Jahrhunderts, Dieses Stück, das sowohl als Wcihwasserbchälter, als auch als Reliquie dienen kann, öffnet ooer schließt sich »ach Gefallen vermittelst dreier Enge!, welche an den Winkeln angebracht sind, und welche die Spring-federn maskircu. Geschlossen bildet dieses Sttick vier Seiten mit Vasrelief-Verziernugeu, in Silber zisclirt und im Einklänge mit den viel Evangelisten, welche am Fuße desselben sitzend erscheinen. Das ganze Stück ist mit Amcthistcn und Türkissen geziert nnd in den untern Theilen mit Rubinen, Perlen, rohen Topasen nnd Mnschelpcrlcn geziert. Zu dem Triptyge» gehöre» noch ein knustvoller Aufsatz, uon massivem Sül'cr gegossen und ziselirt, der Handgriff uon Gold nnd aus Mosaiquc, Marmor uno Lazuistcin, Der Fnß dieses Aufsatzes ist gebildet durch drei iverthvoüe Schnecken, beseht mit erhaben gearbeiteten Blumen-gruppcu. Zwischen diesen Schnecken ist das Wappen der Stadt Arad ans schwarzem Marmor, inkrustirt mit Lazursteiucn, mit einem goldenen Wappcnrand, im Mittelpunkte cmaillirt, umgeben uon einer zier-lichen Einfassung, von welcher Guirlanden hcrabhän-gen. Dieses Alles wird überragt von einer Krone. Auf den Schnecken rnhen drei Engel in Vrnststück, haltend einen Korb mit verschiedenen Früchten. Das Moos dieses Korbes wird nus 36 Lazurstcinen gebildet. Äus der Mitte stürze» sechs Springbrünuchcu hervor, wovon drei mit phantastischen Köpfchen besetzt sind. An diesen Springbrunnen hängen sechs Guirlanden, Die obere Vekränzung besteht aus ei-uem reich verzierten Gold- und Silberbandc, u»o im tiefsten Hintergründe eine Guirlande uon feinster Arbeit, Der obere Theil dieses Bandes springt hervor nnd stützt ein reich besetztes Lazur-Mosaique, auf schwarzen'Marmor gelegt, und bildet so das Plateau des Aufsatzes. W i c n, 23. Mai. Se. Eizellen; der nen er> nannte Instizminister Franz Graf von Nadasdy hat sich gestern miltelst Nordbahü nach Ofen bcgc-ben, um den Diensteid in die Hände Sr. Majestät des Kaisers zu legen, und wird unmittelbar nach sei-mr Rückkunft die Leitung des Ministeriums übcrnch-men, Graf Franz Scraphin Nadasdy, Erbherr zu Fogoras, Konnnandcnr des ungarischen St, Stephan-Ordens , Obcrstkämmcrcr des Königreichs Ungarn und Erbodergcspa» des Komorncr Komitates, geboren am 1. April 1801, ist der Eobn des ehemaligen kaiserl. Finanzministcrs Grafen Michael Nadasdy nnd der Gräfin Antonie, geborncn Gräfi» Zichy, Er wurde k, k, Kämmerer 1824, im I^yre 1841 Vizepräsident des kön, sicbeubnrgischcn Thesaurariats, 1842 wirkli^ cher geheimer Rath, 1843 bis 1846 provisorischer Präsident der cbcugcnaunten Stelle. 1846 Obergc» spann des Wicselburger. später des Arvacr Komita» teö bis 1848, 1831 Präsident des Distriktsobergc-richts zn Ocdcnburg. Seit 13. Dezember 1863 Prä-siocnt des obersten Urbarial» Gerichtshofes. — Ueber die Kärntner Eisenbahn - Angelegenheit gibt die „Klagenfmtcl Ztg." die nachfolgende Mittheilung : «Bezüglich der Trace zwischen Marburg und Klagenfurt wurden schon vor mehreren Monaten für 3 Hauplrichtungen detnillirte Nivcauerhebungeu und Kostcuübcrschläge dem hohen Ministerium für Handel unterbreitet, welche Arbeiten theils durch die Ingenieure der Uutcruchmimg, theils durch jene dcs Staates in den Vorjahren aufgenommen wurden. Diese Elaborate umfaßten nachstehende Haupt-richlungcn ^ 1. Von Marburg am unken Ufer längs der Dran bis Aomont, dann über Grafcnstein nach Kla-gcnfnrt, welche Linie die längste und kostspieligste war; obgleich hier die Steiguugcn sehr günstig wä-rcn, so hätte diese Linie wegen der vielfältigen Scr-pcnlincn der Dräu, viele scharfe Raoicn bedingt, welche ans Rücksichten für die Sicherheit dcs Verkehrs und für den betrieb als uuzugänglich erklärt werden müßten, 2, Das zweite Projekt war vermessen und bear-bcitet von Marbnrg bis Lauamüud am linken Ufer gleich der erste» Lime, von dort über Eis, Nn- den, Hamburg und oberhalb Völkcrmarkt nach Kla> genfurt. Diese Linie war die zweit längste und kostspielige n»d halte außerdem die stärkste» Steigungen nnd Gefalle. 3. Die dritte Linie ist: Von Marbnrg am richten Uicr der Dräu bis Unterdranbnrg, von doit dnrch das Mißbaelitba! über Gnttcnstein, dann Hombcrg, Bleiburg, Kühnsdorf nach Ncubrnckcn, wo die Dran überseht und die Bahn über Admont, Lino, Grafenstein nach Klagcnfurt geführt wird. Das dritte Projekt hat die günstigsten Krüm-muugsverhältnissc für sich; mit Ausnahme von lll)NN Klafter Länge, welche Steigungen von 1 zn 109 einhalten, sind nur günstige normale GcfäÜsvcrhält-nissc vorhanden; diese Linie ist um 1 V5 Meile kürzer als die erste, ^ Meilen kürzer als die zweilc nnd kommt ihre Herstellung endlich um 3 Mill, Gnlrc» beiläufig billiger als die beiden ersten. Zufolge Eulschcidung der h. Ministerien wurde im Einvernehmen mit dem h. Armee-Oberkommando dic Genehmigung zum Bane der Bahn nach diesem letzten Projekte ertheilt. Das Detail-Bauprojekt über diese Linie wurde für die erste Banstrecke uon Unter > Drauburg über Guttcnsteiu, Vleiburg :e. bis Klagcnfurt dem Holm, Ministeriuni Anfangs April vorgelegt und wird der Prüfung unterzogen. Mit 18. April wnrden 3 Ingeuicurabtheilungeu bereits znm Beginne der Feldarbeiten erponirt. Vor Ablauf d. M. wird die bohc Genehmigung erwartet behufs Einlcitnug der Amtshandlungen für die poli-lische Kommission nach der ansgcstecktcn Banlinie aus öffcnllichcn Rücksichten, für Begin» dcr Gruudciulö-sung und für Ansschreibnng dcr Offcrtuerhandlungcu behufs Hiutangabe des Baues an Unternchincr. Alle diese Verhandlungen dürfte» im Mo»a!e Inni beendigt werden, somit längstens im Juli auf der Strecke uo» 8 Meilen zwischen Guttenstcin, Vlciburg u»d Klagcnfurt znm Baue geschritten wcrdc» können. Sobald dcr gcsaüünte technische Körper dcr Gcsellschafts-nntcrnchmung kompletirt seiu wird, von welchem die Oberingcnienrc uud ein großer Theil der Ingenieure noch fehlen, werden sofort anch die weiteren technischen Vermessungen und Stndic» von Klagenfnrt »ach Villach, von Villach gegen deu Predil nnd von Villach gcgni das Pnstcrlhal in Tirol eingeleitet werden. — Aus Venedig erhält die „Wiener Ztg," die erschütternde telegraphische Meldung, daß ^c, Elzelleuz dcr Herr F. M, Graf Radctzky gestern — am 2!, d, — um die Mittagsstunde das Unglück hatte, im Zimmer zn fallen und sich den linke» Oberschenkel zu brechen, — Aus dem Szathmarer Komilate wird dem ,,B,-P, H." uon dcr Uebcrschwemmimg berichtet, die leider anch die dortige Gegend dnrch das Austre-teu dcZ Sznmosssnsses zu Anfang dieses Monates heimsuchte. Dnrch mehrere Tage nndancrnre, ununterbrochene Regengüsse, dann das schnelle Schmelzen der i,u Gebirge lagernden Schiiccmassen halten die S;amos so stark nnd so plötzlich anschwelle» gemacht, daß die Anwolmcr dieses Flusses schon am 4, Mai in Angst und Schrecke» versetzt wurde» ; am ander» Tage stiegen — ungeachtet der wilde Fluß am linken Ufer eincn Damm uon beinahe 160 Klafter Länge durchbrochen halte — die cnlfesscllcn Flnlhc» immer höher, und ergossen sich anch am rechlcn Ufer mit solcher Napidüät, daß schon am 6, d, M, dic Stadt Szalhmar nnr noä, von cincr einzigen Seite zu Lande zugänglich war. Dicse Ucbcrschwcmmung übersteigt in ihrer Ausdehnung alle ähnlichen Heimsuchungen, dcrcn sich oic ältesten Leute jener Gegend zn entsinnen vcrmögeu. Großbritannien. London, 16. Mai. In der Unterhanssitzung vom 15. d. M. konstituilte sich das Haus als Comitä über den Parlamentscio, und Lord Palmcrston, dcr die angezeigte Motion auf eine Eidabänderungsbül stellt, bittet seinen edlen Freund, das Mitglied für dic City uon London, um Entschuldigung, daß er sich mit cincr Frage befasse, die seit Jahren die Aufmerksamkeit seines cdlcn Freundes in so hohem Grade in Anspruch genommen hat nnd gewissermaßen dessen geistiges Eigenlhnm geworden ist. Er thue dieß nur auf dc» Ralh derjenigen, dcue» die Sache am meisten am H?rzc» liegt uno die dcr Bill größeren Erfolg versprechen, wen» sie als Regicrnngs - Maßregel vo» einem Milglicde dcs Kabiiicls eingebracht würde, (Hört! bort!) Nm, halte er den gegenwärtigen Zeitpunkt für dic Betrachtung der Frage für besonders geeignet; die chrenwenhen Mitglieder, frisch ans dcr allgemeineu Parlamcntsw»hl hervorgegangen. hätte» so eben selber ihre Eide abgelegt und dcr Eindruck, deu die vorgeschriebenen Formel» anf ihr Bcwnßisein gemacht, könne noch nicht ganz verwischt sein. (Hört! hört!) Icue Formeln enthielten so Vieles, was dem gesunden Menschenverstand widerstrebe, daß ihre Leere und Possenhafiigkeit jedes redliche Gemüth als eine cille Anrnfung des göttlichen Namens empören mM (Laute Cheers.) An dem zur Zeit der Kacholikcii' Emanzipaiion für die Anhänger der ciltcu Kirche ei»' geführten besonderen Eide wolle er nicht rütteln u»d „ar »ichls äudcr», dagegen die drei Ei?c dcr Unllr-lhancntrene, Oberhoheit nnd Abschwörnug zu einem einzige» Zusammcuzicl'e» n»d daraus al!' den Iargo» streichen, den gewiü nur wenige Mitglieder jc ob»e iiüicrcs Erröthcn hergesagt haben, z. B, die „Al" schwörung jener r»chlosen nnd ketzerischen Lehre, dnß crkommunizirte Fürsten ermordet oder abgesetzt werde» dürfen," Die Erklärnug dagegen, daß „kein ausländischer Fürst u, s. w. in diesem Reiche weltliche oder geistliche Gerichtsbarkeit habe", lasst er forlw stehen. Ferner streiche er die Prätendentcnstclle, worii! anch uom König Jakob >>. die Rede ist, so als nm-n cr vor drci Iahrc» gcstorbe» wäre Gegen solche Aenderungen, das wisse er wohl, weroe sich kaum eine Stimme erheben, aber i»dem cr auch die SchlußM'' mel, „bei»! wahren Glaube» ei»cs Christen" als über« flüssig beseitige, mnssc er sich aus den heftigen Wider» stand dcr Judengegner vorbereiten. Gerade derails n»d kurz gesagt, habe er »och nie eincn nur irgciid stichhaltigen Grnud gegeu die Ziilassnug jüdischer M>^ glieocr gehört. Er kö»ne nicht anders als hofft», daß die Maßregel eine große Majorität erlangen, M'd daß das Oberhaus, dem Impuls eines neuen Parl>i' ments nachgebend, endlich gestatten wcroe, nur z» lange uerzögcrtc Werke auszuführen. Sir F. Thcsigcr kündigt sich als unerschüttcrli' chen Gegner der Maßregel an, die cr bei dem A»' trag auf zwcilc Lesung nach allen Regel» dcr Kriegs klinst bckäinpfc» wird. Vorläufig bemerk! er nur, daß die Regierung damit, konsequcnlcr Weise, bis l6i!6 hätlc ivarten solle», denn sie bilde einen Bestandtheil oer Pa>la,ucntsrcforni, Indem er darnach die zahl' reichen Schiffbrüche der I»de»di!I als eben so viele Zeugnisse für das christliche Urlheil dcr Naüou a»' führt, bemitleidet er Lord I, Russell, de» ma» s^' grausamer Weise dcr einzigen Gelegenheit beraub habe, sich den Juden, dic ihm ins Parlament gehol' fen, erkenntlich zn zeigen. Die Iiidenfrage sei kei»e Rechts- oder Frciheits-, sonder» eine Machlfrage, Mr. Newdcgate nnd Mr, Henley zeigen au, di'ü sie immer bei dcr zwcitcn Lesung (die gleich »ach Pfingsten stattfinden soll) anf dcr Bresche stehen wc>'' den, um den Sturm auf die Christliehkeit des Hauses abzuschlagen, uud die Einbringung der Bill wird g^ nchmiat. Sir G. Grey's Transportaüonsbill geht durch das (5omit,'>; ei» gcge» die erste Klauscl gcrichleic^ Amendcmeut wird mit 173 gegen 83 Stimmen vll' worsen, Schluß um ä Uhr nach Mitternacht, Türkei. Von der montenegrinischen Grenze, 1!, 3W' wird der „Agramcr Zlg," geschrieben: Fürst Danilo ist am 4, d, in Caltaro cingel^l' fe»; bei 8W Montenegriner halten sich an l>cr Gre»^ cingcfundcn, um iha zu bcgrüßeu; dc» Vornebine^ü ward gestattet, in die Staet zn komme». Ohne !>^ dicr >»> geringste» aiifzuhaltcn. begab sich der F>'"'>t unter Pöllcrschüsse» auf die Grenze seines Laiwc^ Vo» da bis Njegüs durften keine Frcudenschnssc "l>< gefeuert wcrdcn, was zu verschiedene» Dcnlnngcn Ä>^ laß gab, I» Njegus wurde übernachtet, bei wclclM Gelegenheit dcr Fürst seinem Vetter Drago sänimtl'' che Gülcr der flüchtigen Onkel zum Geschenk mach^' Am 6, d, traf dcr Fürst in Ccltinje ei». In >"'" nächste» Tagen schon wnrdc Nadonic frcigelasse"' anßcr diesem der gleichfalls unschuldig cingckcrkclll Senator Spadier uud die 2 Söhne des verbannt. Scrdar Najza. Die bei Njcgns befindlichen Guter ^ clilirten Petrouic wurdcu öffenllich versteigert; "!. sich jedoch niemand freiwillig znm Ankaufe bclk fand, wurden die nächste» Nachbarn gezwnngen, " ,< selbe» zn erstehen. Das Hans des Georg P^'^ in Cctünje schenkte der Fürst dem Senate, — " , Geistlichkeit hat den Auftrag erhalten, bei kirchU"' Zeremonien statt dcr Synode uon Petersburg, ! ,^ von Koustantinopel zu nennen, — Hcutc finde! Cettinjc große Volksvcrsammlnug Stall. Rußland. Ans dem Kaukasus liege» Berichte nbcr l>^ gerischc Ereig»isse vo» großer Wichtigkeit vor, ,^ In dcr lchtc» Hälftc des Närz fand ,»cucl in dcr große» Tschctschüia wieder eine '"'^'^,,^ff Erpcdition Statt, z» der die Generale 3""^^,-,^ »nd Bars» Nikolai, der Erstcrc das Korps d« " ^ tsihnia, der Andere das Knmyk'schc Korps btt"?u3,,^. ihre Truppen ganz in derselben Wcisc >u>e l ^ kombinirtcn, um einen folgercichcu Streich 6^ ^i' Ttctschcnze» zu fiihrcn. Genera! Icwdokimoss " ,^ uigte scinc 12 cin halb Bataillonc und ^ ^ ,^,t Kavallcrie mit 20 Geschüyen zählendes Detaa) ^ i^i Bardykol, Varon Nikolai das seine, >"e 'V ^ Bataillone Infanterie. 13 Sowie» Kavallerie u ^, Geschütze zählle, in Knrinsk, Am l6, M"^ .^. c,»' beide Führer anf, Icwdokimoff schlng cm ^^ 4V V Flusse V>,ss lili dc,i Ruinen uon Schali, Nikolai am Emftuß der Glioisa in die Sundscha anf. Der Er° ullt ließ uon seiueu Truppen nach allen Nichlungen l)>n gcoüc Durchhaue Much die Waldcr schlage» uud zugleich ein brfcstigtes Lager für U Kompagnien auf» fnhrcu. Die Bergbewohner, welche einige Taufend Mam, stark warcn i,nd ü Geschütze hatten, thaten ihr Möglichstes, diese Arbeiten zn uerhindern, wurden nbcr durch die »ncrmüoliche Aufmerksamkeit der Nus> stü n„d deren überlegenes Gewehr' und Geschützfencr liels mit großem Verlust zurückgewiesen, da sie zumal !» Nesorgniß um ihre Geschütze, diese stets in großer Entfernung hielten. Am 1. April war das Lager l'^wigt >,no kouute eingeweiht und bezogen werden, 3ü einem der kleineren, aber lebhaften Gefechte Iie< ßeu die Bergbewohner 70 Todte zurück, unter dcuc» ^n Naib war, wahrend die Nüssen im Ganzen nur ^ Offizier und ? Gemeine an Todten »ud Vcrwnn' beten verloren. Am 4, April brach das Korps nach brr kleinen Tschclschnia auf und der Oberst Mischlsch-k°ff crhielt deu Auftrag, den Weg zwischen deu Forts Woswischenökaja und Marlon zu sauber», so b"ö jftzt zwischcu dicse,i n»d bis nach Schall hin ein lM; freier und sicherer Verkehr besteht. Das Korps ^s Generals Nikolai erweiterte vou seiucm Lager au btt Eundscha zuerst dcu vor wenigen Woche» gcniach-l"! Durchbau bei Gerimc und sehte deusclbeu dann ''^ Ttsmsau-Aul fort. Die Bergbewohner hatten zu-!^ kriue» Widerstand gewagt; abcr Schamy! sandte chntn ^ M„ihZ mit Artillerie schleunig zn Hilfe, die !>ch !,, ^„^, ^,^. Huw, Position verschanzten. Der luffischc General ließ diese Vcrschanznng jedoch uu-^'lzuglich mit Sturm nchmcu uud dieß geschah mit Elchen, Erfolge, daß die crschrccklcu Feinde bis »ach ^'»> Aul Malsai, bitzig uerfolgt, fioheu. Dieser Aul wurde vou eeu Russen gleichfalls genommen und zer-^'l>, »ooranf das Dctachement nach Knriesk zurück-Hlug, u»! sich dort eine» Tag zu erholen. Aber es !lnnd ihm noch eine schlvierige Aufgabe bcvor. Die Bergvölker halten eine feste Position hinter Iaryk< Su, nx'lchc de» Namen dcs Thores uon Hictomir fühlt, stark befestigt, gut bcsctzt und aus ihr ein förmliches Naubncst gemacht, daö allcufalls auf den Name» ciuer Fcstuug Anspruch machen konnte. Baron Nikolai marsehirte am 26, übcr Majortnp »nd Ies> sow>Iint rasch darauf los uud ließ es stürmen, Zwölf dicht unter den Augen des Feindes dcmaskirle Gc° schuhe flößten demselben solche Furcht ein, daß er die Festung verließ, die mit einem Verlust uon uoch nicht 10 Manu gestürmt wurde uud ciue Besatzung von 8 Kompagnien mit 2 Geschützen erhielt, während das Gros des Dctncheimnts den Feind bis Kimen, anch Äamaks imd Siti-Iurt verfolgte, seine Weiler nicder-bannte und ihm große Verlnste zufügte, Ani 3>, ^>ävz war diese Expedition beendet, die den Nufftn >»ir »icr Offiziere und 84 Mau» au Todte» und ^nwuudcteu gekostet hatte, Ihre Ergebnisse sind ^fic Positionen, ans denen es den Bergbewohnern ^lt unmöglich ist. die Nnsse» je wieder zu vertreiben, ""d so ist ri„ „euer Schritt zur gänzlichen Unter-^N'nng der Tschetschnici gcschcheu, dcnn mit jrdem ^»ß breit Landes, den Schamyl uon sc,i;icm kleinen Erbiet verliert, ucrlicrt er auch einen Theil seiner "lafte i,„h ei leichtert deu Nüssen ihre Aufgabe, ' (Wiener Ztg,) Asien. , Das „Journal de Constant," meldet ans T c> ^'la„ vom 4, April, daß am 2. April der von n^^ KlMi nud Lord Kowlcy in Paris unterzeichn /^ 8>iedeusvcr!rag »ach Tchcra» gelaugt sei, uui) n« der Schah iu Folge desje» öffcutlichc Frcudcnbc-°'Nl!>,^„ angeordnet ^habe; auch uou der Bevölkc-. "3 sei die Nachricht' vom Friedcusabschlusse, trotz- ^'" man ocm Kriege einen religiösen Charakter ge> ^ "''u, freudig begrüßt wordeu. Tagsnenigkeiten. ^ ' Der „Grazer Zeitung" wird aus Maria« g/ustift, ill, Mai geschrieben: Gegen 2 Ubr ^^"uttagö am 13. d. stieg ein Gewitter in der Ge-Üt>, m>^ Wnrmbcrgcs ans, und zog uor einem hcfli ^ ^ii'de ^egci, Neuslift über die Pettaucr Ebene, bcr N? ^^'^^ "''l llueni fürchterlichen Donuerschlng i^irei ' "' ^^'' Z"a"' ^^ ^lN' am Thurme unserer Äffen, ^^ """' ^"^" Tcheil dcs Mörtels um das "ttfnl, "^' ^'"a >» lothrechtcr Nichtung abwärts, ^ilch/ ^" ^''^ ^"'^ das Kirchcnfcnster in die ^'qclnf '-'^ '"1'chmclterte die Orgel. Die größten cher ^!s''"' '"»deu geschmolzen, uud der Draht, wel-'^lwf "'"'^'' verbraunt. Der Orsselkasttu ist, de» ^ zMplMert, in die Kirche geschlendert wo>> ^"> Ä,./, /'"' ^krwüstuugen fnbr rcr Vlitt uebeu '^'n> V. 0'" ? °"' ^" "b'rärts uud hi,ner den ^ We/ . '" ^' S'cinplatleu des Bodens,- ?^'"u r '" kr machte, ist durä, Abbröekelnug de ^u " b'U'g ^nehnet. Glücklicherweise befaud »>!^^^Zr^^ iu eer Kiiche, j Aus Temesuar meldet die cottige amtliche Zeitung: Der hochherzige Amnestie-Akt unsers aller» gnädigsten Kaisers hat auch hier Aniueudnug gehabt, und ergäbe» sich bei Kundmachimg desselben herzergreifende Szenen, Auf Frau u, B., deren Strafzeit noch 7 Jahre zu dauern gehabt Vätte, machte die unerwartete Nachricht, als ,hr ihre Freilassung durch dcu Plaß-major angekündigt wurde, ciucu solchen Eindruck, daß sie im ersten Augenblicke auf die Kuic fiel, und für den erhabenen Spender der Verzeihung betete. Uulcr Thränen äußerte sie dann ihre Frendcnbczeignngen gegen den Major, dcr eavon nicht mindcr gerührt war. — M. und W. hatte» jeeer noch 17 Jahre, der Oiue befand sich im Spital am Fieber, Als ihm scine Freilassung vcrküudet wnrdc, umarmte» und beglückwünschte» ihn r>ie i,i oenisllben Zi,umer befindli-chcn Grfangeuen, anf die wegen anderer Bcrgehen die Amucflic keine Anwendung yatte, mit Thränen im Auge. M. ging sogleich ans dem Spitalc nnd das Wechselsicber ist wie verschwunden. Frau v. B. hat ihrni frühere» Aufenthalt »och nicht verlassen, sie er-wanet in demftlbc» ihre» Bruder, der sich bc< der sicbenbürg,scheu Deputation mit dem Fürsten Schwar-zenberg in Großwardein bchudit. !,,» danu niit ihn, nach ihrer Heimat znrnckznlehrcn. Bei ci,!em Dritten, ven eie Ainncstic beglückte, ergibt sich der F>,I!, daß er für Arbeite,,, die er m dem Gefängnisse machte, jetzt über 200 ft. CM. erhält. > Ein jungcr Pariser'Küustlcr, welcher die Uebcr-fahrt uon Egyptcu »ach Marseille mit Frl. Nachel machte, erzählt, daß die berühmte Schauspielerin sich in cincm solchen Zustand der Schwäche befindet, daß man sie nuttrslüßcn mußte, wcun sie anf dem Verdeck ocö Schiffes anf' und abgehe» wollte. j In, Ural ist kürzlich ei» Herr Sotow gcstor-beu, welcher als der glücklichste alicr dortigeu Goldgräber bezeichnet wnrde. In manche,» Jahre fand er 200 Pud Gold, was einen Werth uou zwei Millionen Nudel gibt. Nach Alizug der Negiern»gs-Au> theile gewann cr daran noch immcr 3l)0.N0tt Nnbel. Telegraphische Depesche«. Verona, 22. Mai, Die heulige „Ga^ella uffiziale di Verona« cuthält ciu ärztliches Bulletiü^ welches mcldet, der Fslomarschall Graf Nadchk'., habe sich, bei ciuei» Falle in seinem Zimmcr am" 2!. d. M. Morgens, de» Hals dcs linken Hliftbciucs ge-brochl». Der kranke hatte nach Anlegung des Ver< baudcö keine besonderen Schmerzen, und bcsiudct sich den Umständen gemäß. Paris, 23. Mai. Prinz Napoleon ist gestern Abends in Paris angekommf». Varon Groß ist gestern abgereist. Der „Moniteur" bringt eine Korrc> spoudeuz ans Iassy, ,uor,n die Verniehrnng will> kürlicher Maßregrln eer doltigeu Vehöroen behanp. tet wird, London, 22, Mai, In der heutigen Nacht» sitzung des Unterhauses beantragte der Schatzkan^lcr als Aussteuer für die Prinzessin Noyal ^-0.000 Pfd. Sterling Kapital, nebst 8000 Pfo. jährlicher Nenle. Noeduck zog seinen Autrag, cinc runde Summe zu zahlen, zurück, nachdcm Nusscl!, D'Isracli und a». derc Parlamcntsmitgliedi-r dni Äegi>rnngsuorschllig gcbilliget hatten; derselbe wnrde schließlich angenommen. Im Oberhaus? ging die Testamentsbill mil unwichtige» Ameudcumits durch das Comity L e v a » t i n i sch e Post. K 0 nstantin 0 ftel, l ä. Mai. Zwei ncuc Bank-projekle znr Errichtung ciuer türkischen Bank sind gescheitert. Die Gründung dcr Nnstschuk > Euosbabn ivurdc ivcgcu Uneinigkeit der Unternehuicr uor der Hauo aufgegeben. Eine englische Gesellschaft ersuchte um die Bewilligung zur Enichlung ciuer Eisenbahn von Smyrna nach Brnssa über Magnesia. Die Gmizregnliruugs'Kummisswu zwischen N»ßlaud u»c> der Türkei wird in Kars ihre Arbeite» beginnen. Aus allen Prouinzcu dcs Reiches laufeu güustigc Erulc-berichte cin. I» Smyrna sand am 9. d, abermals eine leichte Erdcrschüitcrnng Statt, Telegraphisch liegen folgende Nachrichten vor: L , m bnrg a, o, L ahn, 29. Mai. Der hoch-würdige Bischof D. V!»m ist bci Gclegenheit seines 2,'jähligen Inbiläuuiö uou Sr. Hcil. dem Papste zum päpstliche» Assistenten uud Haus - Prälaten er-nannt und in dcu romischcn Grafenstand erboben wordeu. P a ris, 20, Mai. Dcr Kaiser und die Kaiserin sind nebst dem Könige Mar uon Vaicru heute nach Paris gekommen, um die Blumen- uud Pfiau-zeuausstellnug in Augenschein zn mDmeu. London, 2U. Mai. Im Obcihanse ging gc> stcru die Ehcscheidungsbill mit ciucr Mehrhcit vou 29 Stimnicu durch. Im Unterhause ucraulaßtc die Bill Faganö. welche die Abschaffung der in Irland au dic prolest.nuischcu Geistlichen zu entrichleueeu, unter dem Namen Niu^l!>!-« nu»,,"v bekannten Abgabe bezweckt, den ersten Partcikampf. Die Regierung unterstützte dcu Gesetzentwurf u„o nach eincr Debatte, wahrend welcher Lord Palmerston und Lord I. Rns- scl für, Sir F, Thesiger, Walpolc und Napier gcgcn pic Bil^ spräche», unterlag dic Opposition mit 174 gegen 313 Stimmen, Telegraphische Depesche vom k, k, General - Gouocrneineut in Ofen an Se. Ej'zcllcnz dc» Herrn Ministcr des Inner», Ofen, 21. Mai, 6 Uhr Nachm. Hcute Nacht zcigteu steh ss,stcigerle Kraukheils' crschcinungc» bei Ihrer k. Hoheit der durchl, Erzhe» zogin Sophie, die jedoch scit Mittag im Abuchmen begriffen erscheinen. Ofen, 22, Mai. Se. Majestät dcr Kaiser habe» hcute die Poll» zcidirektiou, das Nnthhaus, das weibliche Slcafhans, das Kaufmaiiuö' und Isracliteuspital iu Pesth zu besichtigen gcruht. Ihre kaiserliche Hohcit dic durchlauchügste Erz-Herzogin Sophie sind nach einer ruhigcrcu Nach! incrk-bar besser. Heute ist Hofdiner. Morgen Früh Allerhöchste Neisc nach Iasberi'iiy, Handels- und Geschäftsberichte. Groß'Vecskerek, I«"». Mai, Die angeneh-meu Witlerungsuerhältnissc haben iu diesen Umgegenden deu Gelrcidesaateustand dcrart gefördert, daß solcher jetzt den üppigsten Aublick gewährt und zu dcu besten Hoffnungen berechtigt. An der letzten Wiener Fiuchtbörsc laut uon dort uns zugekommenen Nachrichten, sind die frühere» Prcise bci ciueui Umsätze von circa 30—33,000 Mctzcn Wcizcn unverändertfest geblieben : »icht minder stellten sich diese Woche auch auf dcm hiesigen Platze trotz dem schleppenden Geschäftsgänge un!) vielversprechendem Saatenstandc die vor-wöchentliche,, Preisziffcru, wobei die Verhältnisse des Früchtengeschäfts keine wesentliche Veränderung crfah-rcn haben; die Znfuhr iuncrhalb dieses achttägige» Zeitraumes war von geringerem 'Belange nnd o:c zu< meist im kleinste» Detail bewirkten Verkäufe haben den Geschäftsverkehr, welcher schon längere Zeit dcr sonst in dieser Jahreszeit gewohnte» Regsamkeit eut' bclnt, nicht im miudcstcu bclcbt, indem die Neigung zu größeren Svcknlationskäufen noch immer eine gc> ringe ist; allein in Knknrutz, dessen Qualität ausgezeichnet schön ist uud der zu der gegenwärtigen Preis-ziffrr iu Detail »ud gegen Angelder u « fl. 30 kr. pr. Kübel zur Spekulation am geeignetsteu erscheint, j werde» ziemliche Käufe rcalisirt, uno Weizen, der nun etwas nachgiebige Teudeuz i» de» P«ise» zeigt, findet prima uud gute mittlere Qualität im Kleinhan, del auf Spekulation, geringe Sorte hingegen bloß für dcu uothweudigeu localeu Konsum Abnehmer; in deu übrigen Körnerfrüchtcu hält sich die Spekulation andauernd vou den, Geschäfte fcr», ist auch, mißer iu Hafcr, etwas zum Erport. keiu anderer Begebr als !f»r den Klonsumo-Bcdaif, Von dieser Woche uotireu ^w,r bestcreu Weizen 17 fl., mittlern 1« fi 30 kr schwachen 16 fl,; Halbfrncht 13—14 fi, 30 f>., Gerste 7 fi.,; Hafer 7 fi,; Hirse 7 fi,; Knkuruß 8 fi. 30 kr. und gegen Darangcldcr 8ttpfo. Weize» <7 fi. 30fl-.' Knkuruß und Hafer wie uorbezeiehnct pr. Kübel, I» den lctztcn acht Tage» sind von hier circa 2300 Mct> zcn Weizen, 18,.^00 Mctzen Kukurutz, 1000 Metzeu Hafer mit dcr Nestimmnug nach Sissek uerladeu w"or> dcu, — Am gestrigen Wocheumarlte bliebe» folgende Durchschnittspreise: Weizen von 8—8 fi. 30 kr., Halbfrncht U fl. 30 kr,—7 ft. 1i> kr., Gcrstc 3 fi. 30 kr, Hafer 3 ff. 30 kr., Hirse 3 fi. 3« kr., Knkur-'tz^fl 15 kr, W. W. pr. Mtz. (Tc,n. Ztg.^ Schifffahrt in Trie st. A n g c k 0 m m c u : Am 18. Mai. Vou Marseille: Eurichcita, öflcrr. Capt. Mittetich, in 20 T,, uiit Blai,holz an Ordre; v, Smyrna: Gniref, griech. Capt, Panajotera, iu 40 T., m,t Kuoppcrn an G. C. Haggi Costi; u. Gn,nioa (Haiti): Elisabeth Katheriua, holl. Capt. Larsen, iu 70 T., mit Kaffeh au Ordre. Am 19. Vou Rio Iauciro: Amazon, norw. Capt. Noutbur, in 10,0 T,, mit Kaffeh an die Mehl» fabrlk iu Fiuiue; v. Malaga: Cobdeis, österr. Eapt Miletich, i» 28 T., mit Oll uud Vlei a» V. Salcm -u. London: Dauipfer Jupiter, österr. Capt. Grubis» sich, i,i 12 T., mit verschied. Waren au dcu österr "oyd. (Tr, Ztg.) GetreZV - Durchschnitts - Prcise ,» i!>iil'ach am 23. Mai ^857, Gin Wiener Metze» M"ftp»ift ^^^ ! N. sv, ft. ! kr. kä'^ ^ ^ ^ ^ »^ l i'^ "'"......... -!- 2 37'/' >p"dc» . , . ^. ^ .^. 2 , 42'/ H'w'r ... !^ ''.','. < 58 2 l 7" Kulülulz........ 3 - !l 1'/. . Nruct uno Verlag von I.s.-^^. Meium^r H^F'.^ V«Mb«tt in Laibach.'—'VcräntwoTm^^ B ö r s c l> l> e r l ch t aus dem Adendblattc der östcrr. kais. Wiener Zeitung, Wien 22, Mai, Mittaqs 1 Uhr. Industric-Pnftirrc anfäüsslich i» nicht imgimssigcr T^iidttiz flm>ittctcü im Laufc dcr Vörft obnc sich am Schlüsse zu crh»!,',,, Krcdit-Nktiin schloss«, mit 2X2 7., Nordl'obn 2N5V, (ohne Dividmdc mit ^95V,) Ocstcrrcichischc Ttaatöciscübichn-Aitini 277. Staats-Pavicre fcst, Grundcntlastiings - Obligationen sehr gcsiicht. Dcviscu, schr siai>, mchr Vrief als Gcld, National - Anlchcn ,« 5 "/„ «4 '/, ^«^ V, Nnlelnn v. I. 185 l 8. L. zu 5 °, !,4 95 «oml', V>nct, ?lü!che!i zu 5'/» 96—N? Tta>itssch!i»vtrschreibii„g"'----- Ocdnibnrg.r d>tt° dctto „ 5°/« ^"----- Pcfthcr " tctto dclto „ i°/° «5----- Mailänder dctto detto „ 4 V. "^------ Oni!!d,,!tl,'ObIig, N, Otft, .. 5'/» »« ^/,^8!< V. detw u. Galizien, Ungar» ,c, zu 5"/» 79'/.—6< 7. dctto der ichrigen Krmil. zn 5 "/» K6 7, - 87 Äa»k° ' Obligatwm» N> 2 7, V» «4 ~«>i '-, Lotterie-Nülehe» ». I, >83i »ll^-335 dctio „ l83» !38 7.^^^V. detto „ 1854 ,,n 4'/« !1U'/. N0'/. ^omo Ncülschcine l« —l« 7. Galizischc Pfandbriefe zu 4 V, 8! —82 Nordl'ah» - Prior, - Oblig, zn 5 °/« t!<' °/. -87 Gk'ggüitztr dcttc, „5'/, 82 8!i Donau Da„!pfsch,Hl>lig. „ 5 °/„ 84-85 Lloyd dctto (in Silbcr) „ 5 V« «2-«3 A"/» Priorita!6 Ol'lig, dcr Slaa!^-«iscubahn' Gesellschaft zu 275 Franls pr, SUick l !» < l I Ntticn der Nationaldans 10U3-1U05 5°/« PsciM'bncfe der !)!ationalba»l >2mo»atlichc !»!! 7. -<><> 7, Nttie» der Oestrrr. Krcdit'ZInstall 233 7 -233 ' . „ „ ?!, Oest, Eslomptl-Gts. »26 —«23 7. „ „ V»dwei««Linz-G»,undntr- Gistnl'ahn 260—2Ü2 „ „ Nordbnhn 194 7,-194°/. ^ „ Staatseisenb.-Gesellschaft zu 5NU Frants 278 7,-2?« „ „ Kaiscnn» Ülisal>eth-Vah« z» 200 st, mit !!U pl5t. Einzahl»,,., IU07» ^lW 7, „ E>,d'Nordde„tschc Vell'i„d»!,g«l>, IN6 7, —>«!''« „ Theiß-Äahn ' >ua'/,->«<> 7, ., Loml','Venct, Visenl'ah,, 257 7,-258 „ Kaiser Franz Josef Orieutbah,! 108 7,—>"" „ Tricster Lvst 103-tU4 „ „ Donan - Da,»pfschifffal>rt«- Gesellschaft 557—358 „ „ detto <3. Enuffio» —------ „ dea Lloyd 420—423 „ der Peslhcr K.ttc„b,''Ges>lIschast 72-75 „ „ Wiener Dampfn,,-Ges.üschaft s>3-„. Eiscnd, !, On,ijs, 27—28 „ „ de!lo 2, E,niff, m. Priori! X7-38 Esierhäzy '»U fi, kose 77 7,-78 NindischgräV « 27'/» 27 '/, Woldsiein , '^U—2!» '/, Kcgl.vich , 14 14 7. Salm „ 4N 40 7. St, Geiwi« , 3!» 7, -Ü9 7. Valffv „ ^8 7,-38»/. Elary ., ^^^^.__ 38 7,-38'/. Telegrnphischcr Kurs «Bericht dcr Staatspapieic vom 23, Mai 1^67. GtaatsschuIdverfchreil'Uügen . zu 5pHt, fl, in llM, 82 13/K! drtlo auck der Vlational-Anleihe zu 5 ss. in CM. 84 7/1 !l dctto ......„4 1/2 „ „ 73 ,/8 Darlehen mit Verlosung v, I, !839, für N'O ft. >3i» „ „ 1854, „ !!>» fl. 1!!)!»'N! Gr!i,!dcntl^slnng>,'-Dbliliatio,!e!! «on GalizitN und Ungarn, sammt Appcrliiicüzien z» 5 V^ - - 8!» !/2 Baüf-Attitü »r. Stnck...... ^004 st. in CM, Escomptc-AstilN von Niedcr-Oesterrcich für 5Ul> st......... a,N!/4 fl,iu EW. A?!icn dcr österr, Kredit - ÄnNalt für Handel und Gewerbe zu 2N» fi, Pr, St. 235 ,1, in CM, Aktien dcr k f.priv, >'sicrr, Staatseisc^ahn« «tscllschast zu 2UU ft,, »oll eingezahlt — st. A V, mit Ratenzahlung.......276 st. A, V, Ntticn der Kaiser Ferdinand^Noldbah» getrcnnt ,u >"!!« fi. CM. . . . 2W« st, CM, Alülii dcr Vlisabcthl'ahu z» 2N>) ft, mit 3NV« «iüzahln,!^ pr. Stück . . , 20! ff. m CM. Aktien Jüd-Nord'Äahu-Verl'indiing zu 200 st, mit 30V„ Ginzahlnng pr. St, 2!3 3/4 fl, i n CVt, Wcchscl-iiurs vom 23. Mai «8«?. Augsburg, f,n um st, !,z„r>., Güld. . !05 !/z Ufo, Fransfurt a, M,, ji,r ,2«, ft. s„dd, Vcr. cmswäh,'. im 241/2 ,1, Fuß, Guld, . 1N4 >/8 Äf. 3 Monat, Hamburg, für 1U» Mark Baulo, G»!^, 7? 2 Rrnat, London, fur 1 Pfund Sterling, O>,ld !N,!2 Vf, 3 Mona». Mailand, für WU össc>,r, A„, Guld. '. 104, 8 Bf. 2 Monat. Paris, fur 3N0 Francs, Guld. . . . 12! 5/8 Äf. 2 Monat. Venedig, für 3U0 Oesterr.Lire, Guld. '. lU! 3/4 2 Älonat, Bukarcst, für ^ Guld, Para . . . . 265 3! T.Sicht. Coickantinorel, siir 1 Gulden P,ira . , 4,55 z, T. Sicht ! K, k. uollw. M'mz.'Dickatcn, Agio . . 73^ Gold- Ilüd Sitt'crHmsc uom 23. Mai 1837. Geld. Ware. Kais. Münz - Dukaten Agio.....7 3/4 8 dto. Rand- dto. „ .....? >/2 7 ^/4 ß!old l>I !!!«r«o ^ .....— — Napoleonsd'or „ .....8.lN 8.11 Som'crain.'d'or „ .....l^,5 ^.Z , Ngiu Gcld Ware., ! Friedrichsd'or „ .....8.40 8.4N ! ssngl, Sooercignes „ .....1N,!8 10,!9 ! Russische Imperiale „ .....8,2,'l 8,23 ! Sill'cr-Nssio .....5 3/4 8 i Thaler Prcußisch-Currant .....1,32 1/2 1.33 A lt z e i g e der hicr angckummcncn Fremden. De,! 23 Mai ,857, Hi-, Fendl, k. k. Majai^ von Göi'z, — Hr. Leichucr, k, k. Oi?esst!ieute»anr, vo» Trieft, — H,', Ne!i,l,„g, t, k, Haupt,na,in, -- Hr, Baro» Wieck,',', Pa,ttr'l!l,ei', und — Hr. Cadco, Scideiihändier , vo» Wic„. — Hr, Pusaoic, Decha,n lü>d Schulinspcktor, °o!» HMeüIant', — Hr. Niitl'r, Oui^besißer, von G>,'>',z, — Hr. H'Nis.^ schwel;, Mcdi^i» . Dottor, — Hr liste,i, schmelz, P»d, a,nerik, Ne>!t,er, vo„ Trieft. — Fr, 3)?>,ys,^ Gniöbc-sitzeiö.-Nattin, ro» Kraindiir^, Z. 2U3. 3 (2) Nr. l5>39. Edikt. Bei dcm k, k. Kreisgerichtc Ncustadll «lie-gen nachstchciidl', mulhmaßlich »on Diebstäyk» !)?irührende Gegeostände, »amlich: l Kosch. 1 Messer. 1 Bohrer. 2 TäckV. 2 rothe Wachäslöckc!". Die Eigenthümer werde» aufgesoldnt, ihre Ansprüche hierauf in Iahreäfxst, inttrr den Fol-gcn des § A58 2c, P. O, geltend zu mache», Neustadt! am l2, Mai l«57. 3. ?8>. (3) Dic Grotten-Verwaltung in Adelsbcrg bringt zur allgemeinen Kenntniß, daß am Pfingstmontage den K. Juni R^HH" die jährliche FEIER des G e O t t e Vt f e st e s ^ mit Delenchtung der Grotte in allen gangbarcn Räumen, und mit einer Tanzunterhaltung in dem sogenannten Tanzsaale stattfinden werde. Das Grottcufest beginnt um 3 ZZHr Nachmittags und endet um O Nhr Abends; drei Böllerschüsse werden den Anfang ft'g-nalisiren. Eintritskarten zu Gin Gulden für die Person, werden sowohl bei dem Tagskassier Herrn Josef Riavitz zu Adelsberg Haus - Nr, 70 als auch bei der Kassa am Grottenein-gange gelöst; die Bomestiquen der Gäste sind jedoch vom Eintrittsgeldc frei. Weitere Anforderungen an die Grottengäste >!nd den Grottendienern streng untersagt, zumal die glänzende Beleuchtung die Verwendung von Führern ganz entbehrlich macht, und letztere siir diescn Tag ganz eingestellt ist. Jedermann wird ersucht, sich des Al^ schlagens von Grollensteinen zu enthalten Da in der Grotte neue, die Bequemlichkeit des Grottenbesucheö sehr fördernde Bauherstel-lungen bewirkt, insbesondere die Wege in allen Räumen vollständig geebnet und mit trockenem Sande bestreut wurden, so wird um so mehr auf zahlreichen Besuch gerechnet, da die Franz Josef- und Elisabeth-Grotte mit ihren unvergleichlich schönen Tropfstein-Gebilden dem Besuche geöffnet sein wird. Adelsbcrss am 6. Mai i857. Von der Grsttc:wFNvlütmlZs-K,smnüffwn. Z, 829. (3) Nr, 1556, Edikt, Die dem ENal'uIationZacsuche des B.'rtholmä Volzkakcr von Ncuthal wider Agnes Volzhat'cl und Konsorten beigcleate Rubrik für die Apollonia V«I' zhaker wurle we^c» undekannlei, Aufenthaltes del' seü.'c,! dem Herni Bürgermeister von Nilühal 3)ar> tholmä Humar zugestellt, Ä. k. Bezirksamt Stein, als Gericht, am 2s. März ,857. 3, 848. (2) "^" ' NnkNndignng. Eine qlttch hinter dem Mauth-hausc an dcr Trieftcrstraße gegen Rosenbach zu, knapp an der Eisenbahn liegende zweimahdlae Wiese, worauf NZ—120 Ztr. Mes süßes Heu er^ fechst wird, ist aus freier Hand ;U verkaufen. Das Nähere ist bei der Eigenthümcrin am St. Iakobsplatze Nr. I^t) zu nfahren. '3, 845, (3) BriUMtten und Nemten, wic auch sämmtliche farbige Edelsteine, werden zu den bestell Preisen zu kaufen gesucht bei Juwelier, G?ld? imd Silbcrarbcitcr a>» Hauptplaß, UlH" Haus-Verkauf. °"M3'S Das den Phill p'schen Erben qe^ hörige Haus Nr. 223 nächst der Schusterbrücke ist aus frcier Hand zu verkaufen. Die Bedingnisse wel-den im 1. Stockwerke des nämliche^ Hauses gajfenseits von den Haub' eigenthümern bckannt gegeben. ^, L,i8. (2) Mapit^l Musznleihen. Eln Kapital von ZOO ft ist ^cgcn pupillarmäsiige Sicherst^ ^ lung auszuleiheu. ^ Das Nähere im Zeitung^ , Compwir. ^ ^ Z. 7l)8, (4) ' " I» Karl Bellman i.'ö Verlag m Prag >st ^°^ el)<„ erschienen iu>d i» alle,! soliden Blichhai'dlul'ß ;» dabn!, für R^ilil»««!» bei v. Mll»izl»»'»^'' Geographisch - statistische Tabelle" österrcichischeu Kaistrftaates «lach der neuesten Mlischen Einlhoilu'^ l'wrbiitct Vu» z,^,, 0en Herren: k, k. Hcniptmam, Zt. V, G^ve« inid k. k. Lieutenant Gunen Iovitsits/ im f, k, Vrzh. Lrncsl 48, L,-Z,>f,gr. l-< " che. 4. Bevölkerung nach Zahl, Religion und lHP ß. ^. Kl'ma nnd Protnkt«. «, Industrie. ?. H"" m^^' Straße», 9, Eisenbahnc», 1U, Telegraphen. ^'.^< 12, Ebene!,, 13, Tdäler. 14. Orographie. ^'^,^ke, a/apdie. 1>'- Slatihalterei. 1?. Kreise- ^ O^dt^ N). Gerichtsbarkeiten. 2N. VefeMgle Orte. gS-Bezirke, ^, Mit dem W a v p e n d e s K c o n la » Preis 24 kr, C, M- ^. ^lle« Subskriptious-Prei^ für sämmtliche />> ^" 7 st. H0 kr, C, M.^ ^^_-^^" 3- 507. (26) " ;. ,„,,,,, 1 Rgr. p.r Nr. wöchcntl. Per Qtmrtiil H SK^ "" ., g I ILLÜ8TRIRTE8 FAMILIEH^pUR^ LEIPZIG. ENsU- KUN?TAN?.V H.nu-n zu ^^i'--"'"' Durch alle I'ostHmtor uml I!ih;i..kui j<> .,