Nr. 3 Mittwoch, 5. Jänner 1916. 135. Jahrgang. Mtmcher Zeitung ^ «., ßalb,<,hri„ ,i K. ssür die ZustrNuog >„« Hau« ganzjährig ü II - Kns«r«««»Kebü»,r: ssür lleiiif ^nserals b>« zu vier .«eilen 8N k. arilkeic tier Ncile l« l,: drl ö!«ercn Wiebsllwluiiae» vrr 'isile « l, Tie »Laibach.'r Drilling» erlchli»! ««glich mi! AilKnlll»mr d« Eon,,- ,iüd ^ei^lns,!', Ti^ HdmlnlftraN«« l-Nülvct sich MilloölGraftf Nr. X.; die Hlldnktlon Millo«iös Eplfchftu!,br» der Reballiou vo» 8 !ii» ! 1916. 1., kt. 36.638 6X 1915. ^ poäljtkvj milii»ti-8ky8» nk»2» x äns 20. äsoomdr» 1915. 1., äri. 2»5. zt. 379, 86 r^8^82., oniroina xuulr»xuj« t^o: , 0I)ltni3Ic. toi-6j W6i ul^ p6lcllr»Icll in ßoMuMa poä^tj». 8 3-ly^oiu iu 8itt8öiil5lrjym i6 pi-6pov6ä»na pl6?26iuttti 8t6 »li6^^ti oc^em^Ioelu w «6 86 ^Ut6vu. illi nai-oöi. ?08tkvljati 8Nl^Ic6, 8 t6wi i.ä6llc n» mi/6 in 9nunz»tl ^in v »lirknickn im »vodoäno iMro j6 pi>6i)0V66an0. § 5. »., ^?^ ^ ^"'^ l^ä6iov»ti in 8pi-av!jati v prom6t 8^mo ix Kru8n6 moks ^ », »truean 8 t6io 980 ßr^mov ali ^90 ^amnv. ".lUN 86 8M6 oääl»,jt>.ti pou/linilcoin 8N,M0 POPuIllOINH 0nIu.z6U. § 6. NK 5«^ ^ ^"!"^'^ § ü. j2li6l2N6ßH Ilrui.» 8 t6io 980 ssl-»M0V »6 äoloö» « VM^6V. IN onyß^ ^ ^z^ ^t)^ ^.»inav u» 28 vin»i-j6v. m^z, t6il 70 8laM0V 22 <.«no 4 vin^6V. 20 ^ v" ^ ^^ ^"^ p" änloöiliu § 11 u»ini«tr«Iil,ß» nlcax» 2 än6 . avesiublk 1915.1., äii. 22lc. öt. ' " ^' ^ 27' i° äobi moö (?. Ill», äsivlni prv<1»«llnilc- Z. 3«.638 s'> 1N15., Kundmachung des k. t. Lnndospriisideuten für Krai« vom 2. Jänner 1916, Z. 36.638 6X 1915 betreffend die Erzeugung und den Vertrieb von Vrot und Gebäck. Auf Grund der Ministerialverordmmg vom 20. Dezember 1915, G.-G -Bl. Nr. 379, wird kundgemacht, bezw. verordnet, wie folgt: Die gewerbsmäßige Erzeugung und der Verlauf von Kleingebäck jeder Art ist verboten. Dic gewerbsmäßige Erzcuglmg von ungezuckertem Zwieback (Wafferzwieback) ist nur mit Bewilligung der politischen Landesbehöroe gestattet. § 2. Zur gewerbsmäßigen Erzeugung von Zuckerbäckerwaren aller Art darf Weizen» und Noggemuchl nicht verwendet werden. Zur gewerbsmäßigen Erzeugung vun Kates darf Weizen» und Roggen« mchl nur in einer Menge verwendet werden, welche 30 Prozent des Gesamt« gcwichtes der Teigmenge nicht übersteigt. Die gewerbsmäßige Erzeugung von Zuckerbäckerwaren aus Butter- Mütter») und Grrmtcig ist verboten. Als gewerbsmäßig gilt jede Erzeugung zu Zwecken der entgeltlichen Ver-abfolgung an Dritte. Die vorstehenden Bestimmungen beziehen sich demnach auch auf Bäckereien und Gastgewerbcbetriebe. Bäckern und Zuckerbäckern ist verboten, von Dritten zubereiteten Teig zum Ausbacken zu übernehmen. § 4. Bäcker- und Zuckerbäckcrwaren diirfen bei Erzeugern und Händlern sowie in Gast- und Schanlgewerbebetrieben aller Art den Kunden nur übrr Verlangen oder Bestellung verabreicht werden. Das Aufstellen von Behältern mit diefen Erzeugnissen auf den Tischen sowie das Herumreichen in Behältern zur freien Auswahl ist verboten. 8 5. Brot darf nur aus Vrotmehl in Laiben oder Struhen im Gewichte von 980 Gramm oder von 490 Gramm erzeugt und in Verlehr gesetzt werden. Brot darf nur in vollkommen ausgekühltem Zustande den Konfumenten verabreicht werden. 8 6. Der Preis des nach den Bestimmungen des § 5 erzeugten Brotes von 980 Gramm Gewicht wird mit 56 Heller, jener des Brotes von 490 Gramm Gewicht mit 28 Heller festgesetzt. Bäcker uud Brothändlcr sind verpflichtet, über Verlangen Brot im Mindestgewichte von 70 Gramm zum Preife von 4 Hellern abzugeben. 8?. , Diese Verordnung ist nach Maßgabe der Bestimmungen des § ll der Ministerialverordnung vom 20. Dezember I9l5, R. G. Al. Nr. 379, in den Verlaufs- und Betriebsräumen anzuschlagen. 8 v. Übertretungen dieser Verordnung werden nach den Bestimmungen der Ministcrialverordnung vom 20. Dezember 1915, R. G. Bl. Nr. 379, geahndet. § 9. Diese Kundmachung tritt an Stelle der h. 0. Verordnungen vom !^?. März 1915. L. G. Bl. Nr. 7, und vom 31. August 1915, L. G. Bl. Nr. 27, am Taqe der Verlautbarung in Wirksamkeit. Der l. l. Lllndespräsident: Freiherr von Schwarz m. p Laibacher Zeitung Nr. 3________________________________18______________________________________5 Jänner 1916 Der k. k. Landespräsidcnt im Herzogtume Krain dcrt dem Karl Tekav^iö, Prokuristen der Finna I. C. Mayer in Laibach, die mit dem Allerhöchsten Handschreiben vom 18. August 1898 gestiftete Ehren-mcdaille für 40jährige treue Dienste zuerkannt. Zu Gunsten des Roten Halbmondes. Äm 2. d. M. fand im österreichischen Finanzministerium ein musikalischer Rout zu Gunsten des Roten Halbmondes statt. Demselben wohnten mehrere Mitglieder des Kaiserhauses. Hof-, und Twatswüroenträgcr und cin vornehmes Publitum bei. Ministerpräsident (Ä^af Stürglh bielt folgende Ansprache: Es lvar mir ein Herzensbedürfnis, die heutige glänzende Versammlung nicht vorübergehen zu lassen, ohne sie in ihrem bedeutsamen Anlasse und Zwecke auck von meinem Standpunkte aus wärmsten^ zu begrüben, ^u diesem charitativcn Zwecke spiegelt sich eines der gewaltigste» Ereignisse der zeitgenössischen Entwicklung: der Anschluß dcs osmanischen Reiches an die verbündeten Kmscrmächte. Die türkische Nation lvar die erste, die in diesen, titanischen Kampfe ihren Teil an der Seite der Wahrheit gefordert hattc, an der Seite der gerechten E«che. für die wir kämpfen. Diese edle Nation mochte eben nicht tatenlos die Hutunft dcs Orientes aus den Händen eines damals noch zweifelhaften Siegers empfangen. Sie wollte selbst entscheidend eingreifen, in der ehernen Werkstatt der Geschichte mit wuchtigen Hammerschläaen das Zünftige Schicksal des Morgenlandes schmieden helfen. Diese Onliung zeugte von der Seelenstärte und Entschlossenheit des türkischen Volkes, ebenso wie von dem weiten Blick -lind der unbeirrbaren Folgerichtigkeit im Denken seiner erleuchteten Staalsmänner. Für uns und das Deutsche Reich ist es eine der schönsten Errungenschaften dieses Krieges, eine Mitwirkung von durchschlagender Bedeutung und ein kostbares Unterpfand des glücklichen Enderfolges. Wir alle sind dankbare Zeugen, wie überwältigend sich die Kraft dcs osmanischen Reiches in den schwersten kämpfen bewährt hat. in den Schluchten des Kaukasus, vor den sagenumwobenen Toren dcr alte» Kalifenstadt Bagdad, vor allem aber an der Fclsenpforte Europas, deren ehrwürdiger Wächter es seit Jahrhunderten ist und von dessen Eckicksalsschwelle es das Verzweifeitc Ungcstnni dcr Feinde so sieghaft zurückzuweisen verstand. Es hätte aber nicht erst jenes hochherzigen Entschlusses, nicht erst jener Ruhmestaten bedurft, die neben den besten unserer, der deutschen und bulgarischen Heere im hellsten (Aanze erstrahlen, um unsere warme Freundschaft dem türfischen Volle zuzuwenden; unsere Sympathie gehört ihm, und ich betone dies mit aroher Genugtuung, schon seit langem. Wir sind zu sehr gewohnt, die innige Anhänglichkeit an das überlieferte, das Hochhalten von Treu und Glauben im Verkehr, die schlichte Gediegenheit des Sinnes, den Flcih der Arbeit, die Achtung vor dem Rechte des'anderen, die friedfertige Gesinnung und zugleich, Wenn's gilt das Heiligste zu schützen, die elementare Wucht in Hieb und Parade — wir sind, sage ich, zu sehr gewohnt, darin die Ideale unseres eigenen Vollstums zu suchen, um uns nicht durch die Verkörperung dieser Züge im osmanischen Wesen zu ihm hingezogen zu fühlen. Wir möchten bei der Übereinstimmung der Interessen, bei dcr glorreichen Waffenbrüderschaft nicht stehen bleiben, wir möchten sie fortbilden und vertiefen, wir - ______! öchten uns den Weg zum Herzen der ottoinanischen Nation dauernd freilegen, so wie er ihr zu unseren stets offen steht. Ich glaube, meine hochgeehrten Damen und Herren, der sicherste Weg zum Herzen einer Mutter führt über ihre Kinder, vor allem über die leidenden und hilfsbedürftigen. Lassen Sie uns vor allem auch ein wenig beisteuern, um das Los dn verwundeten Helden von Galli-poli und Ktcsiphon zu erleichtern. Die ungeheuren Dimensionen dcs Kriegsthcatcrs haben die Knmpfaebiete am Euphrat und an den Meerengen mit unseren eigenen Kriegsschauplätzen in unmittelbarste Beziehung gebracht. Wir wissen daher, daft jene Wackeren auch für uns geblutet haben. Aber wenn wir unser Schcrflcin für den Noten Halbmond beitragen, soll dies nicht nur der Zoll geschuldeter Daukbarteit sein; es entspringt einem Herzensbedürfnisse, dem türkischen Volke damit zugleich ein Zeichen unserer Wertschätzung und unseres Wunsches nach Befestigung seiner uns hoch ehrenden Freundschaft zu geben. Ich weih, daß ich in Ihrer aller Sinn spreche, wenn ich der Versicherung Ausdruck verleihe, daß wir den grüßten Wert darauf legen, neben den schlvercn Aufgaben der eigenen Kricgöfürsorge auch an denen des befreundeten osnmni-schen Reiches Anteil zu haben, lind wenn ich dcu in unserer Mitte erschienenen hohen Abgesandten jener Macht bitte, dcr Dolmetsch unserer Gefühle bei seincu Landsleuten zu sein. Lokal- und Pillvinzial-Nllchiichtcn. — lKrlegsauszeichnungen.) Seine Majestät der Kaiser hat dem Oberleutnant Wilhelm Gragzer des IR 17, beim HR 6, das Militärverdienstlrcuz dritter Klasse mit der Kriegsdckoration verliehen, weiters anbefohlen, dah dem Oberleutnant in der Reserve Dr. jur. Karl Klou5el und dem Leutnant in der Reserve Walter Ned wed, beiden deo DR 5), dic Allerhöchste belobende Anerkennung bekanntgegeben werde. — iXXII. Verzeichnis der beim t. k. Landespräsi? dium eittsselanssten Spenden.) 6) Zu Gunsten der Witwen und Waisen, bezw. Familien der gefallenen Krieger aus Krain: Anton Simons in Laibach (AeZirlsgerichl Egg, Ausgleich A. K. kontra F. R.) 30 K; Oberst von Polainer 20 K; Hans Krisfter 100 K, Summe 150 K, hiezu die Summe der früheren Verzeichnisse 550 K, zusammen 5)00 K. — <-) Zu Gunsten des Witwen- und Waiscnhilfsfonds dcr gesamten bewaffneten Macht: Deutsche Privatknabenvolksschule, Spende der Schüler und des Lehrkörpers an Stelle eine Kranzes für den vcr^ storbencn Obmann des Schulausschusses Leo Suftvcm^ lschitsch, 20 K; Bezirksh K; Kranzablösungcn für Leo Suft-pantschitsch, u. zw.: Frau Milla Suppantschitsch 10 K, Univ.-Prof. Dr. R. C. Kukula in Graz W K, Dr. Rudolf Kutula in Vudweis 20 K, Oberforstrat M. Riebt in Salzburg 20 K,- Statthalterei-VizevMdcnt i. N. Ritter von Netoliczta in Grnz 20 K, zusammen 90 5t; Frau Suftftantschitsch zum Andenken ..n ihren r.istorbc- ,ncn Gatten Leo Suppantschitsch :?00 5t; Frau Dora Herz 100 K; Administration des „Slcwencc", Sammlung, 36 K; Vezirkshauptmcmnschnft Krainburg, S^>i^^ .. ,).^,.,ni,) Jetzt kam rasches Leben auch in die übrigen. Während der eine Gendarm den Gefangenen, der hysterisch zuglcich lacy o und weinte, beim Arm packte, daß er nicht auch zu ssichen versuchte, rannte der Wachtmeister in den Park hinaus, während Bassow hinter ihm her schrie: „Sein Pferd stand gesattelt auf dem Hofe, als ich kam; auf ihm wird er fliehen wollen." Hinauscilend sah er, daß der Wachtmeister seiner Weisung folgte und sich nach links ill das Haus wandte, um über den Flur auf den Hof zu gelangen. Laufend nahm Bassow denselben Weg; ein wenig langsamer, doch gleichfalls ungewohnt beweglich folgte der Staatsanwalt ihm nach. In die Tür vom Schlosse zum Hof hinaustretend, sahen sie noch eben, wie der Gendarmcriewachtmclster, dessen Pferd gleichfalls gesattelt geblieben war, zum gegenüberliegenden Hoftor hinaussprengte. Ein Paar Sekunden lang hörten sie noch den eiligen Hufschlag auf der Landstraße, dann kam eine plötzliche Stille, in die nur die Schläge der Dreschmaschine gleichmäßig und friedlich hineintöntm. Sie standen, schwiegen und horchten. Und nun kam durch die ruhige Luft ein Ton, der sie zusammenfahren ll^ — der Klang von zwei rasch aufeinander folgenden Schlissen. Dann war es wieder still, bis der Laut eiliger Hufe neu erwachte, näher kam und sich verstärkte. . . Und jcht erschien auch die Gestatt des Gendarmen wieder im Hoftor, der auf sie zu galoppierte, und dein sie nun entgegeneilten. „Was hat es gegeben? Was ist passiert?" „Ich habe ihn vom Gaul heruntergeschossen, - es ruar Notwehr, Herr Staalsanwalt. Wie er bemerkt hat, daß ich mit meinem guten Pferd ihm nähergekommen bin, da hat er sich umgewandt und hat auf mich geschossen. Die Kugel ist ganz nahe an meinem Kopfe vorübcr-geflogen. Aber da habe ich auch meinen Revolver herausgerissen und habe ihn mir heruntergeholt." „Und jchl - wo ist er?" «Auf der Landstraße liegt er in seinem Vlute. Wir müssen eine Bahre haben, um ihn hereinzubringen." „Ist er tot? ..Nein, — aber —" „Aber was?" „Ich glaube, er hat genug." Ein Augenblick schwiegen sie allez Dann sagte Vas-sow sehr ernst: „Wir wollen es ihm wünschen. Dieser Tod wäre besser als ein anderer." Vierzehntes Kapitel. Man hatte den Verwundeten, Bewußtlosen auf einer Bahre in sein Schlafzimmer getragen, an dessen Tür der eine der Gendarmen Wache hielt, obwohl jede Möglichkeit einer Flucht ausgeschlossen erschien. Der Kammer-diener Breitenbachs und eine auf Lünzin alt gewordene Beschließerin waren um ihn bemüht, nachdem der Staats-anwalt und Vassow die nächsten Maßregeln persönlich angeordnet hatten. Jetzt saßen sie einander gegenüber in dem Zimmer, wo vor kurzem das dann so plötzlich unterbrochene Verhör stattgefunden hatte, und warteten auf das Erscheinen des Krcisphysikus, an den sogleich telephoniert worden war. Vassow berichtete ausführlich über das Erwachen seines ersten Verdachtes gegen Vreitenbach, über den geheimnisvollen Ton, der bei den, Unfall des Knaben von dcr Mordstelle am toten See nach Garchim hinuber-gcdrungcn war und so den Weg zur Ermittlung der Wahrheit gewiesen halte, über die sjxitere Nachforschung in Verl.in und Rostock. Der Staatsanwalt hörte aufnicrk« sam, aber ein wenig ärgerlich zu, weil die NberfUhnmz des Verbrechers ihm selbst nicht gelungen war, und sagte schließlich: „Einen Vorwurf kann ich Ihnen doch nicht ersparen, Herr Baron; Sie hätten dem Gerichte schon weit eher von Ihren Wahrnehmungen Mitteilung machen müssen," „Mag sein, Herr Staatsanwalt. Aber es yab da besondere Umstände, über die ich mich nicht näher außen, möchte, die mir's erwünscht machten, persönlich den Verbrecher zu ermitteln." „Ja, dieser Nreitenbachi Ich muß Ihnen sagen, tm-ftonieren tut er mir nachträglich doch in gewisser Weise. Wenn ich bedenke, mit welcher lächelnden Ruhe dieser Mann hier die Aufschlüsse über seine Vergangenheit anhörte, die ja! nun auch wohl als richtig angesehen werden müssen, wie er es mit anschaute, daß die Schlinge um ihn fester und fester angezogen wurde, da muh ich doch sagen: alle Achtung!" (Fortsetzung folgt.) Laibachcr Zeitung Nr. 3 19 ___________ 5 Iämicr 19 Ui — (Ein 5tricgsnnterstiihuna.sfonds des Landwehr infaxtelieregimenis ?ir. 27.) Der Kommandant des heimischen Landwehrinfa!nt,cricrcgimcnts Laibach Nr. 27 hat an Herrn Landeshauptmann Dr. Küsters nachfolgendes Schreibcn gerichtet: „Feldpost Nr. 53, 28. Dezember 1915. Euer Hochwohlgeborcn! Hochverehrtester Herr Landeshauptmann! Seit vier Monaten steht nun das heimatliche Landwchrrca.imcnt auf der Grenzwacht. Mit Stolz und Freude lann ich berichten, daß wir um keinen Fußbreit Bodens gewichen sind. Für Teile des Negnncuts hat sich die Gelegenheit ergeben, dcn allen Heldenmut auch dem welschen Feinde gegenüber zu bewähren. Gottlob wurden die Verluste seit diesen vier Monaten nur minimale. Mit Begeisterung harren die braven Soldaten auf dm ersehnten Ruf nach vorwärts und tragen willig die unvermeidbaren Leiden des Hoch-gebiigswinters. Die zu mildern, geschieht alles Mögliche, ^ch beehre mich. Euer Hochwohlgcboren hiemit mitzuteilen, daß das Regiment einen Kriegsuntcrstützungs-ftnb« gegründet hat. Das Nähere besagt die zuliegendc Verlautbarung. Ich erlaube mir die ergebenste Vitte, Euer hochwohlgcboren möchten die Güte haben, die bal- dige Veröffentlichung dieser Verlautbarung in dm lrai-nischcn Zeitungen, in der „Laibachcr Zeitung", im «Tlo-vcncc" und im „Slovcnsli Narod" veranlassen zu rrollen. Die Summe ist Nein im Verhältnis zu dcn vielen Bedürftigen, immerhin ist es uns ein erhebendes Gefühl, einiger Not abhelfen zu können. Zu meiner Beruhigung bitte ich um eine gütige kurze Bestätigung über dcn Empfang dieses Briefes. Mit dem Ausdrucke meiner Vereh-mng. zeichne ich als Euer Hochwohlgeborcn ergebenster "»c'mrich Kutschern, m. p., Oberst, Kommandant drs Landwcl»rinfmitcr!crcgime»ts Nr. 27." Verlautbarung. Kricgsuntcrstützungsfonds des k. k. Landwchrinfanterie-rcgimenis Laibach Nr. 27. Das Landwehrinfanttiicregiment Laibach Nn 27 hat durch Sammlung in dcn Reihen des Fcldregiments und der Erfatzba,taillons, durch ein von letzteren verunstaltetes und vom hochwürdigen Bencdittincrstift in Ad-mont begünstigtes WoMtigkcMtonzert ewen Kriegs- nntcrstützungsfondv des l. l. Landwchrinfant?iicrea.i-ments Nr. 27 aufgebracht. Vom k. k. Ministerium ftr Landesverteidigung, dann durch eine spontane munisi-zente Spende der Landeshauptstadt Laibnch von 1000 K »vurdc dieser ^onds auf über 21.000 K erhöht. Dieser Belrag ist bi« zu seiner Erschöpfung zur Un-ierftüvlmq invalider Ninnnschafwpersonen des Negi-mento, dnnn s'lchcr Witwen, Waisen, Väter und Vlütter gcfllllrnrr Mnnnschaft dce Regimenlo bcstinnnt, die einer matericllr» Hilfr besonders bedürftig sind oder leinen geschlichen Vrlsorgnnsssnnsprnch haben. Ei> ist die einmalige Erfolgung von Unterstützungen im Betrage ron 50 bis zu .'j00 K ins Auge gefaßt. Personen, die gemäß Absah 2 dieser Verlautbarung den Anspruch auf cine Unterstützung erheben zu können glauben, haben ihre vom Gemeindevorsteher und vom Seelsorgeanit beglaubigten Gcsuchc bis spätestens l5>. Februar 1910 an das t, l. Kommando des LandwchrersahbatMons Nr. 27 in Ad-mont, Stcicrmarf, einzusenden. Kommando des l. l. Landwehrinfanteriereßimeuts Laibach 9ir. 27. Der Krieg. Telegramme des k. k. Telearaphen-Korresvonden; Bureau«. Österreich-Ungarn. Von den Kriegsschauplätzen. »ien, 4. Jänner. AmUich wird Verlautbart: 4ten Jänner. Russischer Kriegsschauplatz: Die Schlacht in »ftg«lizi^ dauert an. Der Feind setzte gestern seine Durchbrnchsversuche bei Topormch an der bchnrabischen st^renzc mit großnn Kräftenufgehot fort. Der Älis,erfuln war der gleiche wie an den vorhergehenden Tane,,. Die russischen Angriffe wurden überall nbffeschlancn, zum Teil in langandauerndcm, blutigem Handgemenge. Ve» sonders erbittert waren die Kämpfe Mann gegen Mann im dem zerschossenen Gräben beim Hegerhaus östlich von Narancze, wo sich insbesondere das Vnrn5dincr Infanterieregiment Nr. IC» neuerlich mit Ruhm bedeckte. Ebenso wie an der beßarabischen Front scheiterten die Angriffe, die der Feind nordöstlich von Otna und gegen die Vrüllenschanzc von Ucziczlo führte, und alle mit großer Zilhigtcit erneuerten Versuche der Russen, im Namne nordöstlich von Vuczncz in unsere Gräben einzudringen». Die feindl. Verluste sind nach wie vor übemus grojz. In einem zehn Kilometer breiten Abschnitte zählten wir 2M!U russische Leichen vor unserer Front. Einzelne russische N»t«i»one, die mit !NW Mann ins Gefecht gingen, sind laut threr eigenen Meldung mit 130 Mann zurüllgetchrt. Die Zahl der nordöstlich von Vuczacz in den letzten Ta« «e» eingebrachten Gefangenen übersteigt 800. Än der obere» Itwa schössen dic Truppe,» der Heeresgruppe Böhm-Ermolli rin russisches Flugzeug ab. Die Bemannung, aus zwei Offizieren bestehend, wurde gefangen. -- Italienischer Kriegsschauplatz: In Südtirol und an der Dolomitenfront fanden wieder Artillerietnmvfe statt. Unsere Flieger belegten ein Magazin des Feindes mit Nomben. Der Ort Malborgcth wurde abermals aus Ichwere» Gcschichen beschossen. Auch im Flitschcr Becken «nd im Krn-Gcbicte riihrte sich die italienische Artillerie. Nördlich Dolje nahmen unsere Truppen gestern früh nn«n feindlichen Graben, um dcn seither hartnäckig ge> lampft wird. Drei italienische Gegenangriffe wurden ab« gewiese». Auf der Hochsiächc von Doberdo lounnt es tagUch an einzelnen Frontteilen zu Handgranaten, ,'nd A'""""s"lämpfcn. ^, Südöstlicher Kriegsschauplatz: NlchtS Neues. Der Stellvertreter des Chefs des General-stabes: v. Höfer, FM2. «ericht be» italienischen Generalftabe». Wien, 3. Jänner. Aus dem Kricgsprcsscquarticr wird Nemeldet: Fcindlicher Generalstabsbericht Italiens. 2. Jänner. In der Nacht auf den 1. Jänner unternahm der Gcg. ncr lleme Angriffe, dic leicht vereitelt wurden, bei Mori <«al LayaTina) auf dem (5ol di Lana und auf dcn Hän ^" dcß «h^mbon lsslitsch). Im ^arstnbschnitk' führte dic eini """'"' ^"^"" Abteilungen znr (^cfangcnnahmc KnW 3°.^^"' ^l"ch Waffen und Munition luurdcn cr-! ,^«l ^ "^'^' "l"opla»c lics;cn Vombcn auf Marco ^ ^arnia» so.oic auf Strigno und Vora.o im Val ^uyana falle,, ohne Schaden anzurichten. Russische Falschmcldunaen. o^^!!"^' ^"'«"' ^"s l>"n ^icysprcsscqnarlier wird yemeldet: Ter russische Tatbericht vom 1. Jänner UN« Achtet wörtlich wie folgt: Nördlich des Vahnhofcö von ^ly^. 60 Kilmneter östlich ^n Lucl. dranacn wir »uci-l^r vor und befestigten das eroberte Alande. Diese Mel° dung bezieht sich auf nachstehende Tatsache: Am 29. De« zcmber um 2 Uhr 3N Min. nachmittags ssing eine russische Adwilung zwischen Strafe und Mihn .^loluan, Eisenbahnstation Olyla, acycn unsere Stellung vor und wurde al>-newicscn. Sonst haben in diescin Raume nicht einmal Pa-trouillcngcfechtc stattgefunden. Man sieht, mit wclchcr Wahrheitsliebe und Genauigkeit die russischen Berichte versalzt werden. Dic Poft a»s N«ftln»d. Wien, ^. IänncL. Me Icnfnrleituna txs ncm^insnmcn Icntralunchweisbnrcaus von, Moten Kreuze ersucht uns mitzuteilen, dah die seit einem Monat zurückgehaltene Post aus Nußland nunmehr wieder einzulaufen beginnt. Vishi. Jänner. Aus dem .hricnsprcsscqmirlicr loird gclncldel: Ausländisä)c Vlättcr brachten lürzlich cinc an^ sscblich aus London stammend«.' Nachricht, welcher zufolge ein italicnisclfcK Torpedoboot am 2«. Dezember 1915 ein mit Waffen bcladcncs österrcichischcö Schiff vcrsenlt habcn soll, während zwei italienische Torpedoboote ein österroj» chisa>ungarische3 Unterseeboot „genommen" hätten. Beide 3lachrichtcn stellen sich alL volllonnncn freie Erfindungen heraus, dtmen jedwede latsächlichc Miunolagc fehli. Versen«. London, .^. Jänner. Der britische Dampfer «St. Oswald" ist vcrscnlt worden. London, .'l. Jänner. (Reuter.) Der versenkte Dampfer „Glengyle", der von England nach Vladivostok fuhr, hatte 9000 Bruttotonnen Gehalt. Das Schiff, das 120 Personen Passagiere und Besatzung an Bord hatte, ist zwischen Port Said und Malta gesunken. Alle Personen bis auf drei Europäer und sieben Chinesen sind gelandet worden. London, 4. Jänner. Lloyds Agentur meldet, daß der Dampfer „Geslong", der nach einer Meldung des Reuter-Bureaus versenkt worden sein soll, nach einem Zusammenstoß mit dem britischen Dampfer „Bonvilslon" im Miltclmeer gesunken ist. Die Versenkung der „Persia". London, A. Jänner. (Reuter.) Ein Fahrgast der „Persia" telegraphiert folgenden Bericht über dcn Untergang des Schiffes: Der Dampfer wurde 40 Seemeilen südlich Kreta von einem Torpedo getroffen. Das Unterseeboot versuchte Hilfe zu lcistcu, aber dies war unmöglich. Die Stcucrbordbootc konnten wegen Überholens des Schiffes nicht ins Wasser gebracht werden. Im ganzen kamen fünf vis sechs Boote zu Wasser. Die Haltung der ssnhrgästc und der Besatzung war vorzüglich. Es entstand leine Verwirrung »nd teine^ Panik. Die Rettungsboote wurden, nachdem sie i0 Stunden hemmaclrieben hatten, von einein Kriegsschiff mifgenommcn. Nach den anderen Booten wirb in der Umgebung der Stelle, wo der Dampfer gesunken ist, gesucht. London, ?,. Jänner. Die „Times" erfährt c.us Kairo vom 2. d. M.: Die Mcrlcbenden der ..Persia" erzählen: Der Dampfer wurdc um ^/?2 Uhr nachmittags getroffen und neigte sich sofort zur Seite. Viele wurden in die Sce geschlendert. Es war an Bord nicht möglich, die Boote niederzulassen. Die „Persia" sank binnen fünf Minuten. Zwei Boote voll Menschen wurden von ihr mitgerissen, da leine Zeit war, die Seile gu läppen. Vier Boote vermochten wegzukommen und wurden nach !'0 Stunden von einem Dampfer nusgcnoinmcn. Verschiedene Schiffe fuhren vorbei, wagten aber nicht, Hilfe zu brinaen, da sie einen Hinterhalt fürchtelen. Die Nberlcbcnd.n, die ae-stcrn abends in Alcrandricn angekommen sind, waren der erste Steuermann, der zweite Steuermann, sieben Ma schimsten, 27 Matrosen, 63 Laslarm und 5>9 Passayine. Unter dcn Passagieren befinden sich Oberst Picchnn und der Amerikaner Grand, der Vertreter der Vacuum Oil Company in Kalkutta; der amerikanische Konsul in Aden Max Nccly ist ertrunken. Ein anderer -'lmerilaner namens Rose wurde in Gibraltar ans ^ianb gebracht. Hois Springe (Virginia), 3. Jänner. (Reuter) Präsident Wilson wird seine Hochzeitsreise abbrechen und heute nach Washmnwn zurückkehren, um sich mit der neuen Lanc, die infolge der Versenkung der „Persia" ent» standen ist, zu befassen. London, 3. Jänner. «Mute?.) Die Pennmsular und Oriental-Lime teilt mit, bah weitere elf (Gerettete vom Dampfcr „Persia" in Malta nelandet wurden. Wnshinsston, 3. Jänner. sNcuter.) Der amerikanische Konsul in Alcxandrien berichtet, datz die „Persia'" cine <1,7zöllia.c Kanonc führte. Dic amtlichen Kreise ertlären. datz diese Tatsache an der eigentlichen Sachlage nichts än> dcrn würde. Die Bcrsenlnna der „Vasnla Maru". Washington, ,-!. Jänner. iRcutcr.) Sta.'n,l Lausins, l>at sich entschlossen, wegen der Vcrscnlunn der ..Da-sala Maru" keine Schritte zu tun, da cS nicht sicher sei, dah sick i,'lniciilcn,<,'r an Vord dcs Tchiffes befanden. Dic deutschen Unterseeboote im finnischen Vleerc. Balonichi, 1. Jänner. („Agencc Havas".) Dic cng lischcn Behörden erließen cine Kundmachung, wonach jc» dem, der Angaben über dic Anwcscnhcit deutscher Unterseeboote im Ägäischcn Mecrc machen lann, 5(1.00(1 Frantcn versprochen werdcn. England Die «erluftliste. London, 3. Jänner. Die heutige Verlustliste fül,rt 959 Mann und 69 Offiziere, darunter 25 vom "^"> „Natal", an. Die Dienstpflicht. London, ^l. Jänncr. Die Einpcitschcr der Parlcicn for. dcrn die Äbaeordneten in drinncndster ssorm auf, zur Sitzung dcö Unterhauses am Milttvocl) vünltlich zu crschel-nen. Premicrininistcr AKqnith wird die Mililärdienstvor-läge cinbringen. cine wichtige Erörtenmn. wcrdc folgen und eine Abstimmung sci möglich. Tcr ftarlain<'n1arlsa>' Mitarlx>it/r dcr „T^ily Chronicle" schreibt: Dic Angriff«' auf dic Vorlagc werben crsiens von den Anhänncrn lx« Grundsatzes der Freiwilligkeit erfolaen. zweiten« von denen, dic fürchten, bah dic Verinchruna dcr Armce England wirtsäx,fllich z»l sehr schwächen würde. Dcr Arbeiterführer Laibachcr Zeitung Nr. 3 __________________________ 20 5. Jänner 191« Hodae schrcibt in seinem Nochcildlatt, cr wünscht) die Wehr^ pflicht. Die Wehrpflicht luürde ?ccnl^hlcn crzwillgen, lucnn AKquith dic gegenwärtige Haltung aufgebe. Hodgc ineint, wcnn die Neuttxvhlen über die Wehrpflichtfragc ausgefoch-ten werden, würden allc Gegner der Wehrpflicht nntcr-liegen. Ter Londoner ^richterstatter des „Manchester (Guardian" erfährt, daß Asquith nicht beabsichtigt, alle Un-verhcimtcdeil überhaupt zliln Militärdienst heranzuziehen, Ix.'vor dic Verheirateten in Vetracht kämen, sondern daß er nur innerhalb der einzelnen Grnppcn, die Lord Derby geschaffen habe, so vorgehen werde. London, 4. Jänner. Das Neutcr-Bureau meldet: Heute tritt das Parlament wieder zusammen. Der Ve-richt Lord Tcrbtis über die Ergebnisse seiner Kampagne wird heute veröffentlicht werden, also gerade gelegen für die morgige Erklärung Asauiths, worin dieser die Pläne der Regierung auseinandersetzen wird. Wahrscheinlich werden die Verhandlungen über das Dicnstftslichtgesctz eine Woche dauern. Man erwartet allgemein, daß man Abänderungsallträge annehmen wird, die, insoweit es möglich ist, den Wünschen aller Fraktionen entgegenkommen werden. Es ist so gut wie sicher, daß die beschränkte Dienstpflicht, wenn nicht einstimmig, so doch nut überwältigender Mehrheit angenommen wird. Ebenso ist fast sicher, daß Irland nicht unter das neue Gesetz kommen wird. In der Arbeitcrkonfercnz am Donnerstag, an der 2000 Vertreter aller Arbeiterorganisationen des Landcs teilnehmen werden, wird dann über Asquiths Erklärung beraten werden. Die Haltung der Arbeiter wird ganz von dem Beschlusse dieser Versamnüung abhängen. Man glaubt aber, daß die Gemäßigten, die für eine beschränkte Dienstpflicht für die Dauer des Krieges find, die Oberhand über die Dienstpflichtgegner, die befürchten, daß ein provisorisches Dienstftflichtgesetz später in ein dauerndes umgewandelt worden könnte, haben werden. Harcourt und Samuel werden als Nachfolger des Staatssekretärs des Innern Simon genannt. Rußland. (5inr Ansprache des Hären an die Ritter des St. Georas« Ordens. Petersburg, 4. Jänner. Während dcr Parade am 2ten Jänner richtete der Zar eine Ansprache an die Ritter des St. Gcorgs-Ordcns, worin er sayte: Seid darüber beruhigt, daß ich, wie ich.zu Beginn des Krieges ausgesprochen habc. nicht Frieden schließen werde, solange wir nicht dcn Ichtcn Feind von unscrem Gebiete vertrieben haben, und datz ich den Fvioden nur in voller Übereinstimmung init nnseren Alliierten schließen werde, mit welchen wir nicht onrch papierene Verträge, sondern dnrch wahre Freundschaft u üd Blut Verb linden sind. Verschärfung der Teuerung in Petersburg. Kopenhagen, 3. Jänner. „Rje^" meldet: In Petersbug verschärft sich die Teuerung immer mehr. Es fehlt an Fleisch und Weizenmehl. Die Vutterftreise sind in der letzten Zeit ungewöhnlich gestiegen. Die Vieheinfuhr hat sich bedeutend vermindert. An Stelle des Bedarfes von 1000 Stück täglich beträgt die Tinfuhr nur 400. Der Ministerrat hat beschlossen, zur Unterstützung der Familien der Einberufenen weitere 185 Millionen zu bewilligen. Insgesamt sind nun 834 Millionen Rubel bewilligt worden. Vulgarien. Vertagung des Sobranje. Sofia, 4. Jänner. (Meldung der Assence tol. bulg.) Das Sobranje hielt heute seine letzte Sitzung vor den Weihnachtsferien ab. Auf der Tagesordnung stand das türkisch-bulgarische Abkommen. Elnc Debatte fand nicht statt. Das Sobranje nahm das Abkommen einstimmig per Akklamation an. Vei dieser Gelegenheit drückte Ministerpräsident Radossavov seine feste Zuversicht in die türkisch-bulgarische Freundschaft aus. Das Abkommen, das ein Ergebnis der Neutralität Bulgarien? sein, die seinem Eingreifen vorherging, werde von. beiden vertragschließenden Parteien, die nichts daran zu ändern beabsichtigen, sorgfältig beobachtet. Das Scbranje vertagte sich sodann bis zum 11. i-24.) Jänner. Montenegro. Demission des Kabinettes. Cetinje, 2. Jänner. Das Kabinett hat seine Ent-lassunß eingereicht. Der bisherige Finanzminister Mus-toviä wurde mit der Neubildung des Ministeriums beauftragt. Der Vierverband und die Valkan» ftaaten. Die Verhaftung der Konsuln in Salmnchi. Paris, 3. Jänner. Die „Agence Havas" meldet amtlich: Die in Salonichi verhafteten feindlichen Konsuln, die nach Marseille gebracht werden, werden gleich nach ihrer Ankunft zur schweizerischen Grenze hebracht. Konftantinopel, 3. Jänner. Die Herhaftung des türkischen, des deutschen, des .österreichischeungarischen und des bulgarischen Konsuls in Salonichi l»at in Kon stcuitiuopcl große Entrüstung hervorgerufen. In der heutigen Sitzung der Kammer brachten einige Deputierte Interpellationen an die Regierung ein, um zu erfahren, welche Maßnahmen als Ncft^ssalien ergriffen wurden. Minister des Innern Tal a at Bei erklärte in Beantwortung der Anfragen: Für den Fall, daß diese rechtswidrige Handlung nicht sofort gut gemacht werden wird, ist dic Regierung entschlossen, Repressalien anzuwenden, ohne, so leid es ihr tue, vor den Rücksichtnahmen auf das Völkerrecht Halt zu machen. Wir hoffen, daß diese Handlung gutgemacht werden wird. Die Rechte der hellenischen Regierung wurden durch dieses willkürliche Vorgehen in gleicher Weise verletzt. Die Regierung in Athen wurde dadurch in lebhafte Erregung versetzt. Die hellenische Presse geißelt einmütig diese Handlung. Der griechische Ministerpräsident Stuludis hat gegen dieses Vorgehen Tarrails Verwahrung eingelcgl. Die Repressalien, zu denen wir greifen weiden, werden keineswegs geringer sein als die der anderen verbündeten Mächte. Sie können, meine Herren, überzeugt sein, daß die! Regierung entschieden ihre Pflicht erfüllen wird. Nach den Mitteilungen des Ministers ergriffen einige Deputierte das Wort u»d erklärten, daß die Verhaftung der Konsuln ein Verbrechen und die Handlungsweise ron Vri-ganten sei und daß die Regierung unverzüglich mit Repressalien vorgehen müsse, damit diese Tat nicht ungestraft bleibe, selbst für den Fall, daß sie nachträglich gutgemacht würde. Konstantinopel, 4. Jänner. Bis gestern abends ist bei der hiesigen Votschaft der Vereinigten Staaten leine Antwort auf dcn Schritt der Pforte eingelangt. Die Blätter betonen zwar, daß die Türkei beschlossen habe, einige Tage zu warten und nicht sofort Vergelwngs-maßregeln zu ergreifen, erklären aber, daß die Regierung, wenn die Antwort nicht in, ein oder zwei Tagen einlange, sofort gegen die Untertanen der Verbandsmächte die bereits beschlossenen Maßnahmen durchführen werde. Verhaftung des norwegischen Generalkonsuls in Salonichi. Berlin, 3. Jänner. Tor Berichterstatter des Wolff-Vureaus in Athen meldet: General Sarrail ließ dcn norwegischen Generalkonsul in Salonichi verhaften. Athen, 3. Jänner. sNcuter-Vureau.) Es wird berichtet, öaf; die Verhaftung des norwegischen Konsuls, Tce-felder, in dcn Kreisen dcr griechischen Regierung verschieden beurteilt wird. An die Mächte des Vicrvcrbandco wurde ein neuer Protest gerichtet. Wie die Matter melden, hat die griechische Regierung cnich gegen die Verhaftung griechischer Untertanen durch die Mächte des Viervcrbai^ des, auf den Verdacht der Spionage hi», protestiert. Weitcrc Verhaftungen in Salonichi. Leliensunttel-mangel. Paris, 5 Jänner. Die „Agcnce Habas" meldet aus Athen: Der serbische Generalstab wird sich vermutlich nach Salonichi begeben, um sich mit den Alliierten über die beste Verwendung des serbischen Heeres zu verständigen. In Salonichi dauern die Verhaftungen vrn Angehörigen der feindlichen Nationen an. Alle Verdächtigen werden nach einem Verhör an Bord eines Schiffes dcr Alliierten gebracht. Die Alliierten sind entschlossen, die Stadt von allen Verdächtigen zu reinigen. — Die Kunftpheit dcr Lcbensmittel wird in Salonichi mit jeden, Tage fühlbarer. Die Kaufleute ersuchten deshalb die Regierung, den Lebensmittelbczug zu erleichtern, um für die Bedürfnisse dcr Bevölkerung forgcn zu können. Berlin, 3. Jänner. Der Berichterstatter des Wolff-Bureaus meldet aus Athen: Die Alliierten ließen gestern in Salonichi 1000 Untertanen der feindlichen Möchte-gruppcn verhaften. Das rücksichtslose Auftreten dcs Generals Sarrail und die Mißachtung der griechischen Rechte ruft in der ganzen Öffentlichkeit große Erbitterung hervor. Die Bedrückungen, die sich die verbündeten Mächte erlauben, werden immer unerträglicher. Amsterdam, 4. Jänner. Ein hiesiges Vlatt meldet aus London: Wie die „Times" aus Salonichi erfährt, wurden zahlreiche, der Spionage verdächtige Deutsche verhaftet, darunter auch der Vizedircttor und der Prokurist der Banane de Salonique. Verschiedene griechische und bulgarische Notabeln sowie mehrere Frauen wurden cknfalls verhaftet. Die Verhafteten wnrden sofort an Bord cincs Kriegsschiffes gebracht. Weitere Verhaftungen stehen bevor. König Peter in Halomchi. Paris, 4. Jänner. Die „Ag'Mcc Havas' meldet aus Salonichi vom 2. d.: König Peter, der im serbischen Konsulat abgestiegen ist, hütet wegen körperlicher Abspannung das Zimmer. Er soll nach Salonich' gekommen sein, um die Reorganisation der serbischen Arnce zu überwachen, die in Gruppen von 300 bis 400 Mann aus Albanien eintrifft. Der König wird an die Serben einen Aufruf zu Gunst m eines heiligen Bundes zur Ä5 frciung des vom F^i'idc besetzten Landes richten. Die Militärbehörden fahren in der Verhaftung verdächtiger oder bloßgestellter Versonrn fort. Die Alliierten beginnen mit der Anlage einer befestigen Zone an der Front und einer strategischen Linie. Athen, 3. Jänner. („Agence Hava3.") Nc>ch Blätter' berichten dürfte sich der Aufenthalt König Pttns in Salonichi einige Zeit hinziehen. Es sei der Auftrag gegeben worden, für )ic südlichen Beamten Wohnungen Zu nuclcn. Her Ac>uch ne» Köm.)) Vcle^ bei König Konstantin wird vom Gange dcr politischen und militärischen Ereignisse abhängen. Auch von dcr baldigen Ankunft des Königs von Momcncqro wird in Solonichi gesprochen, doch licze «.inc. amtliche Bestätigung der Nachricht nicht vor. Mum, 4. Jänner. „Giorncile d'Ilolia" meldet a»s Athen: Eine Begegnung zwischen König Veter ron Serbien und König Konstantin von Griechenland wird nicht stattfinden. Dcr scrbischc Gesandte in Athen reiste zu König Peter nach Salunichi. König Peter will unter den serbischen Soldaten im englisckfranzüslschcn Lager verbleiben, wo wr'tcco serbische Truppen, denen es in Albanien auch infolge Mangels au Lcbenömilteln wenig gut geht, und der serbische Generalstab erwartet werden. Griechenland. König Konstantin über die Haltung Griechenlands. London, 3. Jänner. (Reuter.) Der Sonderberichterstatter der „Daily Chronicle" hatte eine Unterredung mit dem König Konstantin, welcher sagte, er könne England noch immer nicht begreifen. Es sei ihm gleichgültig, ob cr angegriffen werde, aber cr ucrlangc, daß man ihm gegenüber ehrlich handle. Boshafte Kritiker hätten dar auf hingewiesen, daß cr ein Schwager des Deutschen Kaisers sei; sie hätten aber vergössen, daß cr auch cin Neffe des Königs von England ist. Er habe sein WoN gegeben, wohlwollende Neutralität zu beachten; so werde cs auch geschehen. Weder seine Ansicht, noch seine Vei> sprcchungcu würden irgendwie geändert werden. Seine Pslicht gegenüber dem Lande sei offenbar die, daß cr dafür sorgen müsse, daß Griechenland neutral bleibe. Er sei überzeugt, daß Griechenland am besten gedient sei, wenn es sich vom Kriege ferne halt. Das Verhältnis zwischen Bulgarien und Griechenland. Sofia, !l. Jänner. Dcr griechische Gesandte Nanm erklärte gegenüber dem Miinstcrprnsidciitcn MadoslaDob, Griechenland habe energisch gegen die Festnahme des bulgarischen Konsuls protestiert lind luerde leine Vcrlehung seiner Neutralität und Souveränität mehr dulden. Rado. slabov 'nahm die Erklärung mit Genugtuung entgegen und sprach die HoffnmH auö, das; Griechenland und Bulgarien Weilerhin ein frcundnachbarlichcs Verhältnis unieh»n^ der ^. Klasse der fünfte» t. l. österreichischen Mlissenlottcrie findet schon am 11. nnd 13. Jänner 1916 statt. Preis c,nes ganzen Loses 80 K, eines halben Loses 40 K, eines Vicrlclloses 20 K, eines Achlelloscs 10 K. *- Die P. T. Ncssckwnlen werden aufmerksam gcnmchl, sich die Lose so bald als möglich anzuschaffen, und verkauft tn> sclbcn die ^eschlistsstelle der k. l. österreichischen Klassen-lotterie ^ a i b n ch c r K rcd i i b a n l i n L a i b a ch und dcrcn Filialen in Cilli, Klancnsurt, Triest und Spalato. Neuigkeiten vom Büchermärkte. Dir Tiirtci. Bilder und 2li.MN 0on ^cil,d und ^^!l ko» ^rai!,; C. (5-udrec-. Mnjor im türtischvn (^eueval-ftad.;. T. ^^'nndc'i! ,'. Mirf. ^uhnlt^.erzeichins^ Er,'!^ ^»ch. ('>ci>llsch>ifl ,,»d -ill<>. ,. ^mchunNnopc!. -'. T^r ^hm'alter dc^ Türton. ,!. Die P^lsönlichfeil Muw„^.cl. ,nm> dvs Oriente. '>.weit^' Blich i ^'.ur nruercn o'.^ ich'chte der Türkei. !. Einleitung. ^. Ter Berliner ,^o». !N'c,'.. !^. Tic ^ci, „nch ^m Verlincr .«.»ongrej; bis ,zur M>. Netuug 0,'tru,ueln>u>? au Bulgarien. !. Dunere Wirre» ""d gr'cch.scher ,^ieg. ',. .,l,d»l Han.id. «,. ?,e ^eil dcr ^vol.ltwu. Drills Buch: Völl.sche V.'rhältnijse nn ».r n.chcn .!^,,. ,. ^i, ^,.^., 2. ^' Armenier. !. Dir "'""'' '' ^'" '^"l'cr. 5. Dor Ottoiuanisiernngoge^n!.. V.erw Buch: Voltswirtsch.stliche,. i. ,.l.gcmeiue.. 2. M. wlterungsdichte. ,!. Vand.oir.schastlichc,. ,. Türlischc ^i^ uauzN'Mn. :x .^»del und >;ölle. k. ^udu,,l,e. ^nns.e. -i"ch: ^uunc Worl. ül'cr türfisch, ,^nn,t u»d Literatur. ^. Eurlc.tnng. ^. Ärchitettur. )j. .w.ustg.w^'. !. Malerei. >'. ^'lcrntur. Presse u,,d' Theater. Don I,„n^ (lrlijsunn. Nmnon l>m, ^lriur brause ^M^^'" ' ^"" ''" ^^' '" 'l^'U.m ^inenband v.mttd.' ^' ' ^"" ^""'" ^'"'""N is. auf ^m 0olic N"ch.u>l.'n. (5r sp,,„„t d^s, ,, »^w.,u.^.7^id.rn ' lN'chcn ^,^chafiök.^>5 .l.ls.lv. >'m..cl).»c,> »vcist- as tunstlcrischc Lcl'^n und Wirk'» ^inc^ ^vo,>» Hof- llK'airrci iu <'i„cr dculs^'n ^cjidcnzjladt. inachi mil den füln'cudcu Pl'rsl.inlichtl,'itcn, dem alll'u ^crzo«. s^üic'm 2obn uud dcsscn liebreizcnix'r, nbcr stilllierschlosscncil (^l'lnahliu dctannt, Iaht die Hofwclt und die Künstlerwcli, darunter dir al'fcicrk', erste Tmaödin. die Ncbrcizcndc ciacnartiac Tclxinspn'Icrin ^iull) Marloll' !.>or lins Icvendi^ >uerdl,'n. 3cr Ha»plrrii; dccl Romans aber ist ciu iieferc'r: cr ent-lvickclt mil aluhendcr Xraft daij große Ton.Iuan-Problcm und führt ei« in drainaiisch treibender und spannender Handluua folacrichlig bis z»m l^nde durch. Tcr Wcrl tx6 )>!l.»na!,s ilud sein Nciz besteht abcr nicht nur darin, daß cr duo li^fqrüudiae Don-Inan-Problon iu neuer Veleua> lun« zeig!, sondern dah er unliewußt in sslänzcnden Gc-scllscl^fliibildern nild der actrellen Darsteltlin,^ des fleisli-!^'„ uud iünsllerischcu lN'd aeft'Ilschastlichcu ^ebcuc- in Tl»i!schllN>d ein «.^rtbolleo >n>llursicm aan.^e Wc»f lnlidurch. Taber auch dcr Titel „Ti)>l ^uan^ (5r lösliug". Vorrätia in der Vuch., Kunft. und Mnsilalienhand. lung Jg. v. Kleinmayr ^ Fed. Bamberg in Laibach. Kon. grehplah 2. Vielseitige «nwendnna- Es aibt wöbl'lein Hani^ inittcl l'iclftilisscrcr Vrrwendbailcit als «Mollc- Franz» brautttwein und Salz», drr rl>ensowohl als schnirrzstillend«' Ei.llcil'il!,« bei Glicderrris;cn, als fciuer mustel» «nd nerven stnrlciidnl Wirlimg wegrn als Zuscch zu Bädern ?c, mit Erfolg gebraucht wird. Eine Flasche 1< ^i 40. Täglicher Versand arf,«, Nachnahme durch Apolhclcr ^l.Moll, l. u. l. Hosltescrant, Wien 1,. Tnchlcmdcu !1. Iu den Depots der Provinz verlmigc mau auskriicllich Äiolls Präparat mit dessen Schlchmarle und Uutcrichrift. 521^ /. ^ rohi mi!. dsenb^)!lbalilc,l.iiitl ni Rudolfswelt i»l Nmucu dcv ,. f. ^ars als Eigentümer der Eisenbahn. ne Ml,dolfs.vn-t-Möttlinn.Landcsnreuze i>, ,V"^? ^s hier eiuaelaugten Eingabr. welche w Gencht einarsehen wcrdru lanu mn Eru.ttt "«''^ " ^liem.l.c,m zum Zwecke der ^""N" di«'scs Berichtes >' der Natastra geme.nde der Stadt Nudolfs' w t n cgemn A,e"'oahnstrecle und l»n lasM. !^eie Aufnahnie der bezüglichen Parzelle» ve- ^chungsweiie Parzcllc,?lr?.e !„ du'>N schl s, ^hulinie ^ff„./,^l^ t l 3ilÜ!N"!' "."^ l'e rei^d ^> "^"'"'l' '" ^"d«lföwert in stül ... l. 'i'7^.^<""? ber Eisenb.h»nr»ud. üsm W,?.,K'''^h""ulage uud der ciu^e-V a Ür^ >^ ^'' "5 "'lieum.lanen qeste tc bis liinnfteus !',. sscbnmr l!»,°°o voä^v« V Itua«!l«,em ^7^'^° «"(l- u pri t«i »Ulln,^! ^Uiio vpngivd», lil xnpro-ilo /,a nvoüb« ziui/vecU» v nvrno cioloödv ^o-oxuizllid ttLmlMö uu ^elo/ui»ll> iiro^j v po<1-n<'jn to 8ul1lli.jo v ll».w8t,'ll1m «deiui me«t,», i,nliolf(iv0 in /u, Iiremou öi»ti »projein äo-iönik pllreol, u pttrcolnili (toluv, v «llloziom c. lir. (loieluo nollnijo v I^judiMni clno lii. »elitvmbr«, 1912, 1i. Hl. I.. 3/12, 2» 0 xclo2uiß!ls» proßo otvurjeni ielsünißlci ^«jiiiovui vloxolc. V»i c»ui, lii »« v»lol1 l>rl!>Uu^l», «t^v^o-i. lli. /.«lezmiükoin jflulldonoin voi!->t.vu v liiKioltttvem ^lelio proua»» ie1o«!ui«!l!il lom^l»!^ V X!>IL/!1. iilljj/ui vlnioli in «<1I psi/.ivljnjn, llsi0vl,'lt« ßvaj« 2U,l>tovo Illl^lltt««^« l<» )ri ^sj ollro^l»! »oäni^i. ktvuriio pllivic«, !iutol« l>, ^riltnmlo nu :»!inljißln1i, ki 8<' imiljo «projliti v /oloünißlln-ji/ul vln/ok s>rnri zz»rojot>!> /<>mlji^<' v /olexni^ll»» knji^n nn l'l» »<> v lom ^luöüjll i» v tolilln, ko l»i »o l» /om^i^ill v xoloziulZIlN llnsi^« «« npr«jo1». (>a>i ltolnöoni roll »e «u «mv sio1j»li.ti; zxi8tn,vitl>v v pl^^n^i ftus>n8<<;». <'. kl, ullloöm» »fxliliju, nilil, l, <1nlo oomdru, 1915>. 3512 3-2 ^ 35/15/1N I^ovlli .Inrn^öiö, Iil)868t,nik na, lineu öt. l^, jv l^iw. 1. lnai-oil, I!)l5 nmrl. kn»1«(Iui':l, vol^u, 80 ni n»,ß!^. /npnutnilcov »in ^nton ^6lN6^öiö, 1'«gn liivn!i»ö6 «uäi3ön ni 2N»,nl), 06 lill,u«8 n»pro^ /ßl^ßi pri tsm »o- l^s:^ «a l)oc1<3 /ai>uöi?i»ll, / nntttümi äedwi in x ^o«pci^ttin ^vgu»ts»m Il<^I«'-tc>m i/ llü««, 1c! 8n i<> po8tl>vi! /n »krlinilv > lu!«f>t7wmn ^ntoini ^c^in^öiön. 0. Icr. olcllijnn. »oänij». v Oirknici, ocl6. ^., äny 27. (Ißs'smdi'lr 1915. 0k1ie vroünostlllb papiljov. Hu, 86 okliön vloin», linjiiiolll, «t,. 5270 I)08o^1nit:6 v di uomlju po 1691 X 82 k, Imotnilc w knMico 8« poxivija,, du. i»w wkom 6 IN68600V «6 cino s>i vs l^xß1ll8it.vl^ olclicll z)ulc^/o »ttäiööu; tucli ärn^l uäyißionoi il.i.j ußov^rjn^o !ic»r>6!' ^lkäls,^, «i«6!- 1)i »0 Icl^iiioü pl) 1)i'ttts>!cu tc^n roll», r^v^^irviln,, ('. ki'. o^lo/mi 8oän^u, v Kuclolil)-v<'m, u^l«6mbi'u 1915». .'i ?: 7 5 .'j/15/8 vr9.2dsQi oillio. l>n6 I 5). kylirnnr) K »916 ^lodsi. nl> ^)s>I. 11. ini !>c> nü ücu M68t.«, v Ul)1i. vi»tril:l !>. ät. 1/jl> (58 > 6i'slikk ulkäoöiii nopl«mi6nill: VI. Xt. 2<»0 Ic. n. Uc,1i. Nilitr^ ll.) pu8«»t,vs> wxftöy v ä. 0. Noll. Lißtiicu, od^w^öp i>< puro."174, 175>, I7l> ix 1423/57, im<^nl^ >/ I>lf<6 in lilov.^ 1,2 pn.r«. l^t,. 175 lil i/. ko/s>I«:< / ^l'Vlli-' i>,^ purl:. 8t. 1410. (^snilng, vr66ul>3t. »ä a.) 2204 X 70 I,, »ä d.) 1047 34 b. I^^mui^'si ponuäslc »ä a.) 1469 X 40 Ii. tt<1 b.) l!98 X 24 k; poä nuj. wi<,li^uil7^ z)0nu6Icom 86 nn prc>6»,^; 6. lcr. nkr.^nu 8uäi»ö6 v Kitlluvl^ici, oää. II., ans 29. (1«c?6mwl^ 1915. 1 ? VIII ::06/15/-l vstjs P0ä 8krd8tV0. 1.) ^lnri^li!!» 1^m>lil.^l-, Vl1uvijt»ilo 8oliöiiiN', pl»»68t.ul0(i 17. Drltßomei'n k^t. 10, l«,6, /I,plll.vljivu8ti; 2.) ^,N0 prsdil, ^nj i/ Xulolin-ft1c62tini^6 «wv. 15; ^ ) ^WlpH Nl«lklrs, plttmllckö», 17. I^uliijan^, i-»,6i d1il/liHlll! 8oj6l, ps)36«t' llilc Nli, I^o^u üt,yv.'1O; l^ä 2.) ß08^0lI I«>g.I)C ^06!!,!-, DO- 86«tllilc ll», Oodrovi ötsv. 42; :»6 3.) ßO8^()6 IVKN 8tl6l^-, 0 »». ällvöni i)ri8t!>v v ^. v ^ublj»ui; u,6 l.) j;o«l)u ^l«rl^ll, ^I»^.«»- v I^nkljmn', ^ol«/«i«1cn 06»t» »t>. 14li; !^ci 5.) ^O8po6 liuliolf tzkluil, lcu»-jttö v ^Ic^fv^'oi 8t. 8. c>66. XI., clily 5jl. 6y<'pwwk 1915. lO N 261/15/7 vr^dsni oklio. I> « 6 2 9. ^» ll u a r ^l<, 1 9 1 il ol) 10. uri «lopoidn« do pii l»<»<1l)l»^' N6m «oäiäsu «<»I»ll «t. 21, ^lkidl« /sm-I^i«l'u vl. «t. 411 Ic. s>. Voluv^«, ^»to- (Imülnll, vl«6nf)»t /ll»3l», 1910 Ii. llu^mknz«! pl),iu6oll l>u, 127.! X 33 l». Dlkilisni i)l)ß<>^i in ^ltimiönini ^o-tlobiis Ii8t>nft 80 pri poäpi^luu^ll kd-lii^m v «<»di «t. 21 ilü vl^ojzlyä. 0. icr. oicr^ilo 8061'^öo v I^itiji, uä6. III., 6»6 30. aoesmdr» I915. 14 (^ 114/15/5 pO86»t. na, Huilili-ßkym ßt. 17, 7.»,8t.opll,u po 0. kr. not,».rjn ^08ipu ^mc»6«ju v Ii.ibniei bo äns 4. ivdru^i-^l», 1 9 ! . uli s»ri ^p06»z 02Nll-M6l^6i>i «o6lli^, dluibll /«m1)i»ö vi. 8t,. 118, 94 in 114 lc. 0. Volilcivrll, Ici 868t,ujijl) i '! lcuäi. ^epiymiöninllm, ki ^jill j« proä^ti na (ll^ibi, ^s äoloöwlu vioänost n» 1500 X, jii-itiklillnin m», 13 X. ^n.jmln^3i zioiluävlc /liakli, 1008 L 0l! v; i>oä t,pm xi>«»ll(>m «« nv j»rl)ä»,js. Vkdij 7.il»8H 151 K 30 v. (^. kl. oki-^ü» »uäili^u v I^oüu, oäia° inst der hiesigen Philharmonischen Gesellschaft, Herr In!. Vara,a, beabsichtigt auch in diesem Jahre wie zuletzt am l!. März v. I., cinen Tonderabend zur Vorführung pmni-stischer Solovorträge zu veranstalten. Dieses Konzert wird inn 24. d. M. im grohen Kasinoscrale stattfinden und gewiß in allen mnsitlicbendcn kreisen allseitigem Interesse lx-gcs,ln'!>. ,^crr Varan wirkt nun bereits vier Jahre in Laibach als früherer ^össlin^ der Wiener Akademie und ihrer Meister ^cschetihly, i^onis Tham u. a. Die Zahl dcr Frelmde der Varnnschcn gereiften Vortragstechnil ist gewiy ilnmer mehr gewachsen und es bedarf wohl nur dieses Hinweises, nm dem bevorstehendelr zlonzer^e eine nllseiriae Teilnahme zn sichern. ' Nur noch heute den 5. und morgen den 6. Jänner Auftreten der sympathischesten und reizendsten Filmschauspielerin Deutschlands Aud Nissen in der dreiaktigen Tragödie: „nic^ W*Rms>Ttm.'t vor dem Tode^. „Messterwoche Nr. 52" II „Teddys Frühlingsfahrt" Kpiegsaktualitäten. II Lustspiel-Schlager Ixn 2 Akten. Som.€1«mp»!»€?>äm1 8 Freitag den 7. Jänner» Nonderabend s Mit dem dreiaktigen Gesellschafts - Drama: ^JLPC^Jt? SÜSiß totet^^« In der Hauptrolle A. Bliitecher. fV* IF'-ü.r Ti3.grendJj.clie niclit g'eeig'net. *^PI Ljubljanska kreditna banka. —»•••»-......- V mesecu decembru 1915 vložilo se je na knji-žice in na tekoèi raènn kron 2,724.985 41, dvignilo pa krön 1,741.128 98. & Stanje vlogkoncem decembraznaša K 18,48668779 24 Št. 20.584. Razglas. Z ozirom na ukaz c. kr. deželne vlade ¡ Ljubljani z due 20. decembra 1916, štev. 35.991, razglaša mestui magißtrat: Èe proda trgorec najmanj en Bodèek petroleja ter ga pošlje iz svojega skladišèa T namembno postajo kupca, sme racunati za dovoz petroleja s kolodvora v Ljabljani v STOJe ekladišèe ter za odroz iz njega na kolodror v Ljubljaui le I K za vsakih 100 kg èiate teže (126 kg bruto) prodauega blaga. Oe proda trgovee uajmauj on sodèek petroleja iz akladišèa brer nadaljnega poši-ljanja, sme raèunati za dovoz 8 kolodvora t skladišèe le K 0-50 za 100 kg | èiste teže (125 kg bruto) prodanega blaga. Doloèeni poviäek se ßme zaraèuLati le enkrat, tudi èe bi se prodal petrolej reèkrat. 2^Eest3^i no.ag'istrat tt Xj3-a."blöarLi, dne 1. jauuarja 1916. ZI. 20.584. Bekanntmachung. Mit Rücksicht auf den Erlaß der k. k. Landesregierung für Krain vom 20. Dezember 1915, ZI. 35.991, wird folgendes kundgemacht: Yon Leuchtpetroleum in Mengeu von mindestens einem Faß durch den Händler von seinem Lager aus in die Bahnstation des Empfängers verkauft, darf der Händler für die Kosten der Zufuhr der Ware von einer Bahnstation in Laibach in Bein Lager und der Abfuhr von seinem Lager zu einer Bahnstation in Laibach nur einen Zuschlag von I K für je 100 kg ReiDgewicht (126 kg brutto) der verkauften Ware berechnen. Erfolgt der Verkauf vom Lager des Händlers aus, ohne daß dieser die Versendung übernimmt, so darf er für die Kosten der Zufuhr der Ware von einer Bahnstation in Laibach in sein Lager nur einen Zuschlag von K 0-50 per 100 kg Reingewicht (125 kg brutto) der verkauften Ware berechnen. Die beiden oben bestimmten Zuschläge dürfen auch im Falle wiederholter Verkäufe nur einmal berechnet werden. Sta,d.t2aa.agristra/t X_.ai"bsicli, am 1. Jänner 1916. Št. 20.584. 25 Razglas. Z ozirom na ukaz c. kr. deželne vlade v Ljubljani z dne 20. decein-bra 1915, št. 35.991, doloèa raestni magistrat ljubljanski za nadrobno prodajo petroleja za razsvetljavo naslednje maksimalne cene: za 1 kg 60 vin. za 1 liter 50 vin. Po teh cenah je plaèevati petrolej v prodajalnah, ne da bi ga trgovec dostavil na dom. Prodajalci petroleja imajo nabiti te najvišje cene v prostorih pr<*ia-jalne, ki so dostopni kupeem, na dobro vidnem mestu. is^Cestni magistral lo"u/bljsLrLslLi, dne 1. januarja 1916. Z. 20.584. -• — Bekanntmachung. Mit Rücksicht auf den Erlaß der k. k. Landesregierung für Kraii; vom 20. Dezember 1915, Z. 35 991, werden vom Stadtmagistrate Laibacli für den Kleinverschleiß von Leuchtpetroleum folgende Maxi-malpreiae festgesetzt: für 1 kg 60 h, für 1 Liter 50 h. Diese Preise gelten für den Verkauf im Laden ohne Zustellung und sind in den den Kunden zugänglichen Verkaufslokalitäten an augenfälliger Stelle deutlich ersichtlich zu machen. Stadtmagistrat ZLarbaclx ara 1. Janner 1910. Dame \\wm distinguee donne lepons chez eile-Ecrire a la redaction du Journal ä I' adresse: „Langue Fran9ai8e". 23 Mehrere Uniformen u. Milirär-Winter- ausröstungm mmHn- Adresse in der Admin. dioßer Zeitung. 28 S-l ___Laibllcher Zeitung Nr, 3 2H 5. Inn»» 191« C^Èjfefc^-- Vollkommene ^^*^^ ^ Ausstattung in Kinderwäsche für jedes Alter lagernd empfiehlt das bekannte 2 (»97 13 Wäschegeschäft C. J. Hamann LAIBACH, Rathausplatz Nr. 8 Gegründet 1866 W* Wäsche eigener Erzeugung *m ~^~r-' Ic^-* r\_Jl^sI J f : ^^^^^a^ala^U^BWWBIllmür""" m rWi am ^fe^v " Daunen in grosser rfuswahl und zu sehr billigen Preisen empfiehlt die Firma so» 7 ^ *L aB zweckmäßigste Dcpiufektiousmitfcel der (legenwart ist laut Untersuchungen der Institute von Prof. Ijöffler, Liebreich, ProBk»uer, die Vestea, Vhb, Pfeiffer, Vertun, J'ertik etc. unstreitig das J . YSO FORM welches geruchlos, migiftig und billig iBt und durch jede Ap>otheke and Drogerie in OriginalfluBchon (grüneR GlaB) zum Preise von 90 Heller geliefert wird. Die Wi"......7 des Ljsoform ißt prompt und Bicher. weBbalb es von nämtlicbeu Ärzten rur D* am Krankenbett, r.ur WaBchuug von Wunden, Geschwüren, für antiseptische < • -«"¦¦<- und zur Irrigation empfohlen wird. ist eine feine, niihio Toilctteseife, welche Lysoform enthält und antißeptiRcb wirkt. Sie kann auf die empfindlichste Haut, sogar bei Kindern und Säuglingen verwendet worden. Sie macht die Haut weich und geschmeidig und verursacht einen uberans aromatischen Duft. Ein Versuch genügt und Sie werdeu für die Fol^e immer diese ausgezeichnete Seife verwenden, welche nur anscheiuöüd teuer, im Gebrauch jedoch sehr ökonomisch ist, da die Seife lange dauert. DaR Stück kostet 1 Krone 20 Heller. Pfefferminz - Lysoform ißt oin stark antisepti»choB Mundwasser, welches den Mundgeruch sofort und sicher beseitigt und die Zähne bleicht und konserviert. Es kann auch bei Halsk&tarrhen, Huste« und Schnupfen zum Gurgeln nach ärztlicher Verordnung verwendet werden. Einige Trtpfen genügen auf ein Glas Wa^er. Origlnal-Flatohe koBtet 1 Krone 80 Heller u»4 ist in jeder Apotheke und Drogerie zu haben. Ein interessantes Buch mit dem Titel „Gesundheit u. Desinfektion" liefert auf Wunsch gratis und franko Chemiker Hubmann. Referent der LyBoformwerke, Wien, XX., Potranch-gasse 4. ' 182& 19 Ausweis für den Monat Dezember 1915. Einlagen: eingelegt von 1083 Parteien........... K 1,380.406 86 b behoben > 784 >............ » 58*949 01 » Stand Ende d.M. in 20.286 Biicheln.......... » 47,665.164 45 » Hypothekar- und Gemeinde-Darlehen: zugezahlt......... . 38117 67 » rückbezahlf........ , 211.384 14 » Staud Ende d. M......... . . . , l'1 ,837.1*39 &6 » Weohsel- und Lombard-Konti: Staud p]ude d. M.................. » 409 \2f) ¦— » Kredltverelnt-Konto: Stand Ende d. M.................. > 856.5^7-72 > Allgemeiner Reservefonds............. > 5,444.582 W > Bpezlal-Beservefonds............... » 212 319 61 » Zinsfaß für Einlagen: 41/, °/0 ohne Abzug der Rentensteuer. * » Hypothekar- u. Korporations-Darlehen: 5'/4 •/•> ^ » Hypothekar Darlehen in Krain bis K 600- ; 41/» %» im Wechsel-Eskompte und Lombard: 5*/| %. Laibach, am 31. Dezember 1915. Die Direktion. Kraftfutter bestehend aus: 35° o groben Haisschrot 12% Kleie 3% kohlensaurer Kalk 50% Melasse ^*7 w-» hat einige Waggons abzugeben A. J. Herunter, MUrzxuschlag, Steiermark. 3000 Hektoliter BChtCIl 3421 3-3 5toinzer= =Obstmast (reine Ware) liefert Ottohör Pessl, Graz, M*m- Gesucht wird ein ruhiges, elegant möbliertes Zimmer für längere Zeit. Anträge unter „Oberleutnant" ao die Administration dieser Zeitung. 12 3 — 2 Mattn 1 is in allen h&UHlicben Arbeiten bewandert, perfekte Weiß- und Kleidernäherin s"u.cl^.t Stelle. Adresse in der Administration dieser Zeitung. 3510 3-3 Eminente Kapitalsanlage! Eck-Zinshaus In Laibaoh, in geminder, sonnseitiger Lage, M Biock hoch, neu, noch 13 Jahre Btouerfrei, modern uuU gut gebaut, iBt unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Die Verzinsung dos Kapitals stellt »ich auf 6*/o- Sparkassapofit kann Übernommen werden. AdreBBe in der Administration dieser Zeitung. 2981 17 ß[MAGEN;TINKTUR[^l^l^ ¦jApothekers PICCOLI|(fflB0Tj Ä\Äbr^ii«H»yw<4»\«JBÄ»At\ \V7 NACH* 1a^ VVAm*% wA Wüw^v^^/fl AHME 1 Fl&sohohen 20 H»U«r- <** w Laibacher Zeitung Nr. 3________________________________26______________________________________5. Jänner 1916 § Hllgeii UniformiernnDS flnstalt 9 WTW Wit? q Back & Fehl q © Laibach Stari trg 8 Laibach Q dp (entlang der Straßenbahn). ^p ^ Großes Lager fertiger Uniformen, ^) ^k Regenmäntel, Kappen sowie sämtlicher /r^v ^ Winter -Ausrüstungssorten. Erzeugung w ^p aller Uniformen und feiner Zivilkleider. \J |Lf|M ifeÄ!-|»tH»jWWWPBb Schachtel ) ¦BflH K|»lil ¦ 111 hTI l^/vfwV UB^ Jede3 ^u'vcr A. Molls ' ^^^iiLfti„mmüT ^TBsMlMsssMlMlliM^ Schutzmarke uud Unterschrift trägt. Moll's Seidlltz-Pnlver eißd für Magenleidende ein nnUbertreftiiclies Mittel, von einer den Magen kräftigenden und die VerdauungBtätigkeit Bteigermlen Wirkung und als milde auflösendes Mittel bei 8ttihlverstopfung allen drantischeii Purgativs, Pillen, Bitterwassern etc. Torzuziehen. — Prell der Orlglnal-•ohaohtel K 2*— MT" Falsifikate verden gerichtlich verfolgt. •*&:*. ^m^K^^^^^^^^OJItff *#lll UiWAk ,: A. Moll»* Schutzmarke trägt und •¦^™'^* - »«—¦...... ,~«J mit Bleiplombe verschlossen iat. Iff oils Franzbranntwein und Salz ist ein namentlich als schmerzstillende Einreibung bei Gliederreißen _ a j^^TmLm&to und den anderen Folgen von Erkältungen bestbekannteB ff ^Jp^^nEm Volksmittel von muskel- u. nervenkräftigender Wirkung l\ ^^FjJ^frk ' Preis der plomb. Orlglnal-Flasohe K 3.40 s\ Ljjßs& Hauptversand durch Apotheker A. Moll k. u. k. mkjri'miwfvc* Hoflieferant, Wien I., Tnchlanben 9 "^uS^floH S In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich 553o»*^^^^^^BP^- I 156-128 A. Moll's Präparate. 5212 ^W^"1" /jfTjST I Erhültlich in allor» Apotiiflkon und Drogerieu. ' ¦¦• * f 11 jl «^J %dcucbf Lakodalma« I Aldomäs I Billlkom I Vln nature Büß (demi si-c) I säuerlich (a«c) | trocken (Pixtradry) j ganz trocken General-Vertretung: und Lager: GROSZ BERNAT, Budapest, Y., Rndolfrakpart g. szäm. A.&E.Skaberne Mestni trg 10 LAIB ACH Mestni trg 10 Spezialgeschäft für Strickwaren, Trikotage und Wäsche ™**> empfehlen ihr großes Lager in ^nnrt- iltiH FpirivQW^rhp und zwar: Strümpfe. Socken, OpOri- Una reiWWUbUie, Wickelgamaschen, Stutzen, Jagdstrümpfe, Schneehauben, Handschuhe, Pulswärmer, Sweaters, Westen am Schafwolle, Kamelhaar und Baumwolle, weiters Trikothemden und Hosen, rintnpn- und HprrPtiviHnvrhp aus CMff°n> Batist, zepMr, LJUUieil UnU l IVII VllUUUSUie Barchent und Flanell. Knaben-, Mädchen- und Babywäsche. Kautschukmäntel in großer Auswahl, Rucksäcke usw. En gros und en ctetail. ""^t HT* ^n Lros unL^ en detail. Krainische Baugesellschaft In Laibach. Die zweiundvierzigste ordentliche Generaluersammlung der Rktionäre i l findet am 5. Februar 1916 um 11 Uhr vormittags in der Kanzlei der Krai- \ * nischen Baugesellschaft, Levstikgasse Nr. 19 (neu), in Laibach statt, wozu ) t die P. T. stimmfähigen Aktionäre mit dem Beifügen eingeladen werden, daß [ die Aktien bis längstens inklusive 20. Jänner 1916* bei der Kassa der \ \ Gesellschaft, bei der Filiale der K. K. priv. Oesterreichischen Credit-Anstalt ; für Handel und Gewerbe in Laibach oder bei der niederösterreichischen 1 Eskompte-Gesellschaft in Wien L, Freiung Nr. 8, zu deponieren sind. \ Laibach, im Dezember 1915. Oer Verwaltungsrat. \ \ , Tagesordnung: 5 1.) Vorlage des Geschäftsberichtes und der Bilanz. \ 1 2.) Bericht des ReTiaionsausschussea und Antrug auf Erteilung deB Absolutoriums. < 3.) Bcpchliiflfassung über die Verwendung des Reingewinnes. > 4.) Ersatzwahl der nach § 14 der Statuten ausscheidenden Verwaltungsratsmitglieder. i 6.) Neuwahl des Revisionsaussctiusaes. 5 ; 6.) Allfällige nach § 34 der Statuten einzubringende Anträge der Aktionare. 3514 3-3 \ ; § 29 der Statuten: Stimmberechtigt sind jene Aktionäre, welche wenigstens 14 Tage vor dem < ) Zusammentreten der Generalversammlung die ihr Stimmrecht begründenden Aktien nebst Coupons bei der S , Uesellscliart oder anderen vom Verwaltungsrate in der Kundmachung bezeichneten Orten hinterlegt haben. J § 30 der Statuten: Der Besitz von je zehn Aktion gewährt eine Stimme, jedoch kann kein Aktionär > mehr als zehn Stimmen haben ? < Beamten-Sparverein I GRAZ 3003 4 I Vorschüsse auf die neueröffiioto XVIII. Sektion an Beamte, Professoren, Lehrer? Pensionisten ukw. unter den günstlg- sten Bedingungen, nogleicli aiiszahlbar. Ilandvorschüsso bis zu 240 K. Keine Vorsposon. Spareinlagen von Jedermann mit Tagesversln- •ungr, K-nteiiHteurrfrci z# İ/o kiindiguiigsfrei, jederzeit abhebbar und L&'/«%> mit OOtägignr Kündigung. KinlageuHtiiMil 6,500.000 K. Ilaftuiiggsiiiiiiiic 15,800.000 K. Anzahl der Mitglieder 6300. Nähnres die Prospekte! OruckBorten u PoBterlagBcheino kostonlo«. Auskünfte erteilt unentgeltlich jeden Montag und Freitag zwischen 7,3 "<'d 7,4 Uhr iiachmituigH Josef Kosem In Lalbaoh, Krakauer Damm 22. PÄSliS beBtehend aus zwei Zimmern, Kllche un« Nebonbequemlichkoiten, wird für zwei alleinstehende Damen zum Febrnartermin gesucht Gefällige Antrüge erbeten Preieren» gasse 6, Hlavka. ß 2-8 ¦^Brösel " aus reinem nuller Weizenmehl, hygienisch reiner Fabrikation, immer in frischem Zustande, nett geBchmackvoU verpackt, in • kg-Postpake en franko por Naclmahmo 12 K. Brotfabrik Szentes, XII., Ungarn- Druck und «erlag von Jg. v. Kleinmayi ck Fed. Vamberg.