PrnnnmmUitms - prnsc: Fitr Laibach: Aanzjahrig . . . 6 fl. — tt. HalbjLhrig . . . 3 „ — „ Bictteljahrig. . . 1 „ 50 „ Monatlich . . . — „ 50 „ Mit der Post: Banzjahtig . . . 9 fl. — It. Halbjahrig . . . 4 „ 60 „ Bietteljahtig. . . 2 „ 25 „ Silt Zustellung in8 Han« viettel-jahtig 25 It., monallich 9 !r. Laibacher Einzelne Nummern 5 It. Tagblatt. Anonyme Mittheilungen werden nicht berltcksichtigt; Manuskripte nicht zuritckgesendet. Bciaklion: Bahnhofgasse Nr. 132. Srpkdilion und 3nftralcn-Surra«; Kongrehplatz to.81 (Blichhandlung eon 3. to. Llcinmayr & g.Bamberz). Jnftrliongprrift: lilr die ciiispaltigc Petitzcile 3 It be i zwcimaliger Einschaltung 1 5 ft. bteimal a 7 It. 3nsettion«stempel jedeSmal 30 It. Bei grofi even Onfcrattn nnb ofterer Einschaltung entsPtechcndet Rabat Nr. 9. Vrittwoch, 13. Janner. — Morgen: Felix. 1869. Die bisherigen Ortsgemeinden in Krain. DaS LandeSgefetz com 2. Janncr 1869 vcr-orbnct, batz in Zukunft in Krain nur Hauptgemein-bcn bestchen sollen, von bcncn jebc wcnigstcns 3000 Seelen zu umfafsen hat. Hiemit soli einem wcsent-lichen Ucbclstanbe, an bem sehr viele nicht lebcns-fahige fleinere (Scmcinben franften, abgeholfcn roerbcn. Diese gesctzlichc Bestimmnng bictet znglcich einen Anknupfungspnnkt an bie zur Zeit ber fran-jbfifchcii Herrschaft bestanbene Eintheilung bes Lan« bcs in Hauptgemeinben, wclchc sich als sehr zweck-mahig erwiesen hat. Nach bcrfetbcn zkihlte: Der KrciS Laibach 47 Hanplgemeinbcn, 898 Untergcmeinben, im ganjen 138.637 Seelen, unb zwar: bie Landcshauptstabt 1 Hauptgemeinbe, 12 Untergcmeinben, im ganzen 13.369 Seelen, unb bie Sanbgemeinben 46 Hauptgemeinben, 886 Unter-gemcinben, im ganzen 125.268 Seelen (burch-schnittliche Anzahl ber Seelen in tincr Hauptgemeinbe : 2723); Neustabtl 57 Unter-, 379 Ober-gemeinben, im ganzen 64.273 Seelen (Durch-schnitt 1127 Seelen); Abclsbcrg 20 Hanpt-, 387 Unterfltmcinbcn, im ganzen 74.893 Seelen (Durch-schnitt 3744 Seelen). Summc 124 Haupt-, 1664 Untergcmeinben, im ganzen 277.803 Seelen (Durch-schnitt ber Seelen in einer Hauptgemeinbe 2240), unb bas Lanb mit AuSnahme ber Hauptstabt 123 Hanpt-, 1652 Untergcmeinben, im Ganzen 264.434 Seelen (Dntchschnitt 2149 Seelen). Der Unterfchieb ber Seelenzahl in ben einzel-nen Hauptgemeinben war tin sehr verschiebener. Ab-gcsehen von ber Lanbcshauptstabt, bairn von anbern grotzercn Stabten, als: Krainburg mit 7648, Jbria mit 7061 Seelen, wechscltc beren Zahl von 5389 in Dolina, 5202 in Prcm, 4879 in Abclsbcrg, 4409 in Lippa unb manchcn anberen, meift in Jnner- 37 36 33 31 10 9 3 train starker bevSlkerten Hauptgemeinben — bis htrab auf 2000 Seelen in St. Kanzian, 1269 in Zarz, 1209 in Schelimle. Ebcn so verfdjicbcn to aren bie Zahlcn ber zu je eincr Hauptgemeinbe vereintcn Untergemeinbcn. — Es zahltcn im: a. Laibachcr Kreise: zumeist: St. Martin . . Pollanb . . . Stein .... Krainburg . . . zuminbest : Kronan, Atzling je Eisnem . . . Neumarktl . . . b. N eust abtler Kreise: zumeist: Weichselbcrg . . 14 Grotzgabcr ... 10 P regain ... 10 zuminbest: Malgern ... 3 Nessclthal ... 3 viele anbere je 4 unb 5 c. Abelsberger Krrisc zumeist: Sairach . . . Billichgratz . . Dolina .... zuminbest: Oberlaibach . . Dorncgg . . . Jbria .... Wenn man bicse Ziffern als 50 Jahrcn zugewachsenen ins Huge saht (478299 Seelen im Jahre 1854), so roirb man bie Miniinalzisfer einer fiinstigen Hauptgemeinbe mit 3000 Seelen nicht zu hoch gegrisscn unb urn so unbebenflicher finben, ba ja bas Lanbcs-gesctz fleinere Hauptgemeinben aiiSnahmStoeise mit Ritcksicht auf besonbere Vcrhaltnissc gcstattet. Nach ber Rcokkupirung bcs Lanbes kam berPar-tikularismus im Gemcinbewcsen roieber zur unbe- 39 . 29 . 25 . 12 . 12 . 9 unb ben scit mchr BevSlkerungSstanb schrankten Geltung, baher im Jahre 1854 500 OrtS-gemeinben beftanbtn, welche 478299 Seelen zahlen, wclchc Bcvolkcrung in ber ungleichmiitzigsten Weise Dcrthcilt toarbei einigen OrtSgemeinbcn: Gurk-selb 4949, Dobruine 4393, Ober-Jbria 4277, St. Bartlma 3588, Zirklach 3492, — bei anberen: Altenborf 105, Rotozevoberbo 112, Rabo-vitsch 135, Posenbors 156, Sinabole unb Stermza je 185, Dragomel 195 Seelen, u. s. s. Auf Grunb ber ®cmeinbeoerorbnung uom 17ten Februar 1866 neu fonftituirten ©emeinben bestchen 347, bcren Seclenzahlen spczicll nicht angegeben werben konneu. Doch gibt folgenbe Tabelle einen Einblick ber ungleichmafeigcn Eintheilung nach cinjetnen Bezir-feii unb bcren Bevolkerung. Es bestchen im: Bccirke Orts- Seelenzahl gemein-bctt Durch- fchnitt 1. Abclsbcrg . . . . 11397 5 2279 2. Egg .... . 18127 20 906 3. Feistriz . . . . 11195 11 1018 4. Gottschcc . . . . 24078 22 1090 ‘ 5. Grotzlaschitz . . 9842 8 1230 6. Gurksclb . . . . 15832 4 3958 7. Jbria .... . 14470 10 1447 8. Krainburg . . . 24425 12 2035 9. Kronau . . . 6927 6 1154 10. Laas .... 9821 3 3273 11 Lack .... . 25085 9 2788 12. Laibach Umgcbung . 33562 25 1345 13. Lanbstrah . . . . 10456 4 2614 14. Littai .... 17423 15 1161 15. Mbttting . . . . 12018 11 1092 16. Naffenfujj . . . 14523 8 1815 17. Neumarktl . . 5943 5 1188 18. Oberlaibach . . . 16691 8 2086 19. Planina . . . . 12508 6 2084 Miitterliche Lehren vor bem Balle. Mcinc tiebe ^Tochtcr; Jch halte cs fur meine Pflicht, bir, bcvor bu bicSmal ben Ball-faat betrittst, etnige roohlgcmeinte Lchrcn zu gebcn, wclchc auS bem rcichen Schatze miitterlicher Erfah-rung gcfchBpft sinb. Du bist bereits — boch ich schweige von beinem Gcburtsjahre — aber Du zahlst schon sechs grohe Kasinoballc, von ber Masse Tombolas, Kranzchen auf ber Schietzstatte unb anberen Ballen gar nicht zu reben; nun ist ber Ball' saal fiir Dich nicht mchr ber Ort gebanfenlofer FrShlichkeit, sonbern et soil Dir die Vorhalle fein, burch bie Du zum Tempel Hymens schrcitest. Mein Kind, lasse bie Jllusionen sahrcn, mit bcncn Fcuillctonisten unb Romanschriststeller bie geste Tcrpsichorcns, tote sie bie Balle zu nennen belieben, umgebcn: zweckbewuht gehe hin unb benke, batz nicht bios das Bergnilgen, sonbern bie Pflicht Dich rust, wenn Du bem Schalle ber Tanzmusik Folgc leiftest. Du bist viclleicht noch nicht alt ge« nug, um nicht ubcr einiges zu lachcln, bas ich im wiirbigsten Tone bir vor bie Seele siihren will; allein, kommcn roirb ber Tag, an bem bu bie Weisheit bciner Mutter bcwunbern wirst. Noch ist eS Zcit! Vor allem, gclicbtcs Kinb! bin ich burchaus nicht stir bas so viclsach unb boch mit Unrecht bclicbt geworbene Spatkommcn unb gehe licber et-waS zu frith als zu spiit zum Balle, benn nur so lange ber Tanzsaal noch nicht iiberfnllt ist, roirb es bir mSglich fein, jenen Ucbcrblick zu gcroinnen, ber zur Errcichung bcs Zwcckcs unbebingt nvth-wenbig ist. Mangelhaste Kcnntnih bcs Terrains ist cin unvcrzeihlicher Fehler jedes Feldherrn unb auch bu, gib bid) teinen Tiiuschungen hin, hast eine Schlacht zu gcroinnen. Allerdings mu§ ich es dir klar ma-chen, dah diese nicht im Tanzsaale allein ansgesoch-ten roirb; bit Zeit ist feme, too tin Ball bie Ent-fcheibung gab. Die Manner von heute lessen fid) nicht so rafch erobern, aber bet erfte Caufgraben liitzt sich auf bem Tanzbobcn ziehen, unb banti nur etnige Energie unb Ansdauer — vor allem AuS-bauer meine befte! — unb ber Sieg ist unser. Priise also im Tanzsaale genau bas Terrain unb toahle bir bcine 8eute. Meine miitterliche Er-fflhritng, meine gereifte Kcnntnih ber Person roirb hilsreich zur ©cite fein, unb durum bitte ich bich, meittem Micnenspiele unb meinen Fiicherberoegun-gett die nothige Ausmcrksamkcit zu schenken; benn bein Hcrz schlagt leiber noch Diet zu lebhaft unb bebarf zur rhithmifchen Bcrocgung bcs gleichmcitzi-gcn Regulators ber Bernunft. Lasse bich mein Kind nicht von blohcr Tanz-luft, nicht von narrischer Neiguug fttr cin fchSneS Mannergeficht zum Tanze verleiten! Ueberlaffe es ben Backfifchen, bie zum erften male im ausge-fchnitcnen Gazekleibe sich so roonniglich unb felig fiihlen, ben Tanz eben bcs Tanzes roegen zu kul- tivircn Wir haben ein bestimmtes Zicl feft vor Augen. Die Wahl cities Tanzers ist ebettfo fchroierig als roichtig, bas Benehmen ihm gegeniiber ebettfo verroickelt als cntscheidend. O kSnnte ich dich einen Blick in mein Hcrz thun lassen damit bu siihest, was Ersahrnng darin verzeichnct und damit bu jene Fehler vermiedest, welche, ich gestehe es, auch detne Mutter zum Theilr begangen. Bezirke Odd- Seelenzahl gemeiu-den Durch- schnitt 20. Rabmanusborf . . 19712 14 1408 21. Ratschach . . . 9027 4 2256 22. Rcisniz . . . . 12712 11 1156 23. Rubolfdrocrth . 24331 10 2433 24. ©eifenberg . . . 10062 5 2012 25. Scnofctfch . . 8108 8 1013 26. Sittich . . . . 12912 25 516 27. Stein . . . . 23017 38 605 28. Treffcn . . . . 10910 5 2182 29. Tfchernembl . . . 20825 21 991 30. Wippach . . . . 12286 14 877 Schon dicse Durchfchnittszahlen find lautredcnd fur die 1)6ufig zu Heine Bevolkemngszahl der jetzi-gen OrtSgemeiiiden; die Zisiern roerbcn a der in Wirklichkcit haufig noch viel klciner fein. Ueber die Grohe der fiinftigcn Hauptgemcin-den und iiber die hierbei niahgebcnbeu Momente laht fid) begreiflich einc allgcmein giltige Ziffer nicht fcstfetzen. Die Seelenzahl ift der hervorspringendste Faktor; raumliche Ausdehnnng der Gebicte, die bcftehenbe Eintheilnng in Pfarrsprengel und Katastralgcmcin-den find es zwar ebenfatld; dock eben nur in den konkreten Fallen zu verwcrthen. Borziiglich find es auch die durch bisherige Berhiiltniffe cingclcbtcu Berkchrsbezichungen, die ausschlaggebend fein merben. dajj fid) bci unS im Gebirge Pic Ansicht vcibrcitet hat, uicmanb biirfc bcim Konsistorium sich fetjen laffen, bet nicht mahtifd) zu sprechen versteht. Dah tjicriibcr die Unjufncbenbeit taglich lvachSl, ift roohl begreiflid), und Weiin biefer fremben Slgitation nicht bald 0011 kompeicnter ©cite ein Ziel gefctzt toirb, fo rorrben bie nblen Folgen das Gewiffeu aller fchwcr belaftcn, bie da cinzutretcn bercchtigct und vcrpflichltt find." Die Dinge muff en wcil gedichen fein, roam die Klerikalen gcgeii cinander folche Ai>» klagen zu erheben bcginncn. Dec ..Volkssreuud" gegen ben Natio-nalitatsschwindel. Die „Dcb." Hal |d)on vor langercr Zeit aiif die im klerikalen Lager fid) oorbcrcitendc Spallung Qufmerffam gemacht. Sic hat ihtcit Grund in bet Don eiiiem grohcn Theile dcs KleruS bcliebten unb von bcrn anberen Theile perhoneszuten Berqnickung der NationalitatSbestrebnugcn mit ben Zielpunkten der Ultrnmontanen. Diefer Wibeiftteit bet Anfchau-ungcn tritt mchr unb raehr in ben von dcin KletuS fuboentionirten publizifiifchen Organcn heroor unb fiirbert redjt erbauliche Dinge zn Tage. So briiigt das Scibblatt bed Karbiuals Raufcher, dn „BvlkS-freunb in ciner Polemik gegen bie glcidjfalls kle-rikale, babei abcr flaoifch thiimelnde „M°r. Orlice" unb zugleich zur Ehrenretlung des WeihbifchofS Kutfchkcr, eine Cotrrfpondenz a 116 bem mahrisch. schlesifchen Gebirge, in wclcher eS uuter anderem heihi, bah, als ber genannte bie Olmutzer Diozcfe Icitete, „der bebaurrnSroeilhe Nationalilatsfchwmdel dafelbst ganz unbeiannt roar unb nut in der aller-ncueftcn Zeil sich ein ganz ftembet Einfluh aus die Seining der Diozcfe geltenb macht, ber auf feiiie Fahne bad NatwnalilatSprinzip gefchr>eben hat, unb offcn aus Berbtangung alleS Deulfchen ausgeht, fo Eine russische Broschiire. Der „N. Fr. Pr." roirb aus Krakau folgen« bed gcfchiicbeii : Id) Habe eben in ben Hanben einc ruffifchc Broschiire, roclchc in unzahligen Exemplaren in Ruffifd)-Polen unb uberhaupt in Ruhlanb oerbrei-tct ift. Die ganzc Broschiire ift cine roiber Oester-reich 1111b die Deutfchen im allgemeinen gerichtcte Brandfchrift. Anlah zu ihr gab bie bcfaimte Rede dcs Reichs-Kriegsministers v. ftuhn, roeldjc bie Bro-fchiire als cine Ruhlanb feinblichc darftellt. Ebeu jetzt finb eS zroanzig Jahrc, fagt dcr Verfaffer, als Ruhlanb dem Lsterreichifchen Kaiser zu Hilfc ciltc. Ihr Soldalen — benn an bie Solbalen ift bie ganzc Anrcbc gcrichtct — ihr erinnert ciich noch ber glanzenbcn Siege ber glorreichen Armce bee Czars in Ungain! Dank biefcn Siegen lag oor zroanzig Jahten ein groher Theil OestcrreichS zu ben Fiitzen deS unvergehlichen Czars Nikolaus, und biefer, grohmuthig unb cbcl roie er war, fcheiifte es bem Kaiser Don Oestcrrcich. (!) Das heutige feinb-fclige Anstreten OestcrreichS ift der Dank fur unfer vor zroanzig Jahten uergoffeiied itilut, daS ift der Dank fiir das grohmiithigc Gefchenk des CzarS. Nun droht die Broschiire mit der ganzcn Mi-(itiirmacht RuhlanbS, roelche der Czar gegen Oestcr-rcid) ins Felb [djicfen faun, unb ocrfudjt zu be-roeisen, datz Oestcrrcich im Falle cities KriegeS mit Ruhland ohnmadjtig sei, da es auger ben auheren Feinden Feinbe im Lanbe unter ben eigenen Unter-thancu habc. Wenn roir hingegen noch Oefterrcid) tommcn, fagt bie Broschiire, so finben roir bort Frcnnbc, Stainmesgenossen, roeldjc nns fehufiichtig erroarten. (!!) Die Brofchure, roeldjc von Hah gegen Oesterreich strotzt, fucht auch ben Solbaten auf ihrc Weife klar zu machcn, roo bie aiigcblidje Feindfeligkeit OestcrreichS gegen Richland ihrc Quelle habc. Unfer Czar, fagt die Broschiire, will ben von ben Turkcn unterbriicften Slavcu, unfeten Briidcrn, zu Hilfc cileu. Der Sultan rocubetc sich nun an ben Kaiser von Oestcrrcich und versprach bicfctn, a tie orthoboxen christlichen Uuterthaueu ber Tiirkei zur Annahiilc dcs Katholizismus zu zroittgen, roenn ihm ber Kaiser von Oestcrrcich gegen Ruhlanb Hilfc leistcn roerbe. Dicse Hilfc hat, ber Broschiire nach, Oestcrrcich bent Sultan versprod)en, unb dieses Ber-haltnih soll die llrsad)c des feinbfeligen Austrctens dcr oftcrreichifchcn Rcgicruug gegen Ruhland fciit. Diesc ganzc, ctroa zroei Bogcn starke Broschiire ift in moglichst popnlarer Weife vcrfatzt, roirb iibcrall unter bie Solbaten verthcilt unb, roic man mir verfid)crt, flcihig von ihncii gclesen. Politische Rundschau. Lnibach, 13. Jaimcr. Das Gcriidjt, ber Minister bed 3intern Ritter Dr. Giskra Habe sein Verbleiben im Kabinete davon abhftngig gemndjt, bah mit ber Bor-lage dcr obligatorifchen Zivilchc nicht gefaumt roerbe, roirb als unbegriiubet crfldrt. In juribifchcn Kreisen ber Refidenz will man Kennlnih a on eincr Note bes J n st i z m ini-sterS an ben Prasibenten bed obcrften Gcrichtsh oses habcn. In biefern <5d)riftftiic£ soll Dr. Hetbst Herrn von Sdjmcrling baran erinnern, bah bem obcrften ©crichtdhof feit Ian-gcrer Zeit bie Frage, ob bie JmmunitSt ber Bi-schofc, betrcffenb ben Paragraf 14 bed Konforbatcd, nod) jetzt zu Redit bcstcht obcr nicht, zur Entschei-bung vorliege. Die Form ber Note soll, so roirb bem „W. T." berichtet, ganz bcstiinint bem Wunschc Audbruck gebcn, bah bad oberste Tribunal seine Enlscheibung iiber biese roichtige Angelegenheit moglichst befchleunigeu itioge. Ciner anberen Bersion zufolgc habc Dr. Herbst fogar cinen Termin fest-gesetzt, bid zu roelchem cr bie Sache erlebigt habcn inochle. Graf Beust ift ber preiihifchen Regierung unbequem unb unangcnehm. Mit beharrlicher Kon-fequenz folgen sich in ben Berliner offiziofen Or-gancn bie Slngriffe auf ben ofterreichifchen Reichs-kanzler. Sic sinb bereits auf bem Puiikt angclaugt, mit bem Abbnid) beS biplomatifchen Berkehrs mit Oestcrrcich zu brohen, fo (ange am Ballplatz in Wien Graf Beust ald Minister OestcrreichS bie Lertreter frember Machte einpfangt. Eine folchc Drohung ift thatfachlich in ber jiingsten Nummcr bet „Norbbeutfd)en Allg. Ztg." audgebriidt, roelche in ber Offiziofitat bcilaufig bcnfclben Rang ein-nimmt, roie hier bie ..Wiener Abenbpoft." Aus Anlah bed bevorftchenbcn Wiederzusammen-tritted bes Rcid)srathcs habcn bic p oln ifch e n Abgcorbneten im Laitfc ber lctztcn Wochc in Lemberg einc Rcihe »on Bcrathuugcn gehalten, urn sich nod) vor ber Abrcifc nach Wien in Bezng auf bie Refollltionsfrage zu oerftiinbigcit. Beschllisfe Die Stnbcnten sinb ein recht luftiged, redjt artiges Biilkchen, ivahlc fie bir aber nid)t zu Tanzcrn. Die Stubenten habcn cine Zukunft, and ihnen tocrbcu Vlerztc, Abvokateu, Beanitc, allcin sic habi’.n keiue Gegeiiroart unb, Kinb! — bu brcmchst bie Gegenwart. Laffc bich nicht von eincr geistreichcn Konvcr-fation bestechett, nicht burch angenehmed Wefcn blcnbcn. Die geistreichcn Manner sinb in ber Che oft recht langroeilig, fparen ihrcn Esprit fiir Ge-sellfchasten, unb bie Fran hat gar nichtd voin Geiste ihres Manned. Auch vor jungcn Offiziercn rathe ich bir, bich ja in Acht zu nehmen, unb ihren feurigctt Morten nicht zu trauen; bebenke, bah ciner folchcn Berbin-bung, roetm sich auch sonst nicht manches einroenben liche, bic Kaution, bie bu leiber nicht befitzest, aid uniiberftciglichcd Hinbernih im Wegc steht. Gegen bie Doktoren will ich im Allgemeinen nicht fo ftreuge fein, wicroohl, mein Kinb, ich bir bicfelben gcrabe nicht allzufehr einpfehlen invchte; benn cs sinb mcift juuge Doktoren, roclchc bie BSllc bcsuchen, unb bu roirft mir zugebcn, bah ein junger Arzt, oiellcicht zehn unb mehr Jahrc roarten rnujj, bid cr cd mir zu einer halbroegs anftanbigcii Praxis bringt. Gegen bie Konzipicntcn ware ich allenfalls jetzt noch nachfichtiger, benn bic Freigebnng ber Abvokatur erbffnetbem tiichtigen Juriften ein lohncn-bes Felb. Was bie Beamten betrifft, fo ift allcrbings ihr GehaU fein bcbeutenbei', allcin ich gebe viel auf bic Rcprafentation unb auf ben fixen Gehatt. Schr gefchlt mcitt Kind, rod re ed, bad Grod ber jungen Kaufleute zu veniachlaffigcn. Ich kann beiner Viebcnsroiirbigfcit bicfelben nicht genug an-cmpfchlen. Caffe, roenn bir auch mancher ntinber amiifant crfcheinf, vor beinem geiftigen Augc bie Loge im Theater, bie Equipage, bie raufchenben Scibenkleibcr, bie bir hier roinken, auftauchen, unb ein fanfted Lachcln ber Befriebigung roirb bein Gahiicn unterbriidken unb bad Geficht bcs lang-roeiligen VcrchrcrS roirb bir bas entjiitfeiibc Bild beiner Zukunft im strahlenben Glanzc zuriidroecfen. Hast bu mein licbes Kind, nach biefcn A11-beutuiigen beiner Tanzer geroahlt, bann verfchroenbe bic kurze Zeit, roclchc bir zur Koiivcifativn ge« gonnt ift, nicht vergebens. Mit bebeutungdvoller Betvnung erzdhle ihm, roie ich, beiue Mutter, so oft seiner zu Hanse gebenfe, von seiner angciiehuien Stellung burchbrungen bin, seine pcrfbnlidjcn Bvr-ziigc hertiorhebe. Mein Kind, bicfe Manner von heute roollen flattirt fein, unb ba geben roir Miittcr unS gernc bazu her, ben Tiichtern bied unange-tiehmc Gcfdjaft zn erleichtcrn. Aber roeit iiber ben Tanzfaal hinans mujj sich die Aktion crftrcdcn. Bon ungeffihr kaiinst bu die An-beutung fallen laffen, bah bu uni bic Mittags-ftunbe in ber Sternallee promenireft, unb dah bu Sonntags in die Domkirche zur Mcffe gchft. Die haufigc Begegnung oermag, besonders roenn bein lachcln ihm oerrath, bah cr erroartet toorben, ben glimmeuben Liebesfunkeu anzufadjen. Das Stcigen ber Fcuerdgefahr, mein Kind, laffe mich bann be-urtheilcn; mich hot bie Erfahrung bclchrt, ben Zeitpunkt zu bemcffen, roenn cs nothroenbig ift, iofchcnb cinzugrcifen. Ach rodreu roir nur schon fo roeit. Das iibrige beforge ich baun mit miitter« licher ©orgfalt unb Borficht. — Unb nun mein tiebed Kind, noch biefc Rose etroad hbher gcsteckt unb jetzt konncn roir gehen. Ich roiinfie bir einc gute, aber auch einc erfolg* reiche Unterhaltung. Pt. wurden zwar nicht gefatzt, da nicht die ganze pol-nische Delegation zusammcnkam, die Stimmung der Versaimnelteir war jedoch cine tut hoheii Grade vppositionelle and eS wurde der Austritt ans bent Reichsrathc lcbhaft ervrtert. Der steierische LanbeSansschuh Herr Dr. von St re mayr hat seinen Eintritt in das Ministe-rium bes Jnnern von gcwisscn Bedingungen ab-hangig gemacht, welchc sich ans die Moglichkeit cines erfolgreichen, organisalorischen Wirkens in der neuen Sfare beziehen. Die Entscheidung der Re-gierung, ob sie hieranf eingcht, dllrfte schon in den nachsten Tagen erfolgen. Die Wahlbcwegung in Ungarn ist im vollcn Zuge. Alle Blatter find angcsullt mit Wahl-manifcsten, spaltcnlangcn Wahlreden und daranf bcznglichcn Mittheilungen. Die Linke macht ge-waltigc Slnstrenhungen, nm die Oberhand zn ge-winnen und ihre Kandidaten find unermiidlich. Jctzt foil tin besouderes „Landes-Zcntralwahlkomitee der Liuken" gebildet werden, tun die ganzen Wahlge-schafte dieser Partei in die Hand zu nchmcn. Jokai hat das Programm der Linfcit letzthin in kiner Pester Wahlkonfcrcnz kurz formulirt. Die wich-tigsle Anfgabe der Liuken sei, erkliirte Herr Jokai, die Aufhebuich des Gesetzcs fiber die gemeimsamen Angclegenheiten! Die Wahlen gewinncn iibrigenS diesmal cine eigenthiimliche garbung dadurch, dah zum ersten Male in der Geschichte Ungarns die Juden zur Theilnahme an denselden berufen find. Ju Baiern hat sich still und gerctuschlos eiitc Reorganisation des MilitSrwesens vollzogcn, die von nicht zu unterschatzender Bedeutung ist. Als Abschlnh derselben ist die in dicsen Tagen ersolgte Einthcilung der gesammten Armee in zwei General-kommando's anzusehen. Diese Umgestaltung und iieue Eintheilung hat den ausgesprochenen Znkck, die baierische Armee den taktischen Berhaltnissen dcs uorddeutschen Heeres naher zu bringcn, im gegebenen Falle tin Zusammenwirken mit demselben zu ermSg-lichcn, der Mobilisirung alle denkbare Erleichteruug zu gewcihren und das Uebergehen vom Friedensfuh aus ben Kriegssutz ohne irgend cine Schwierigkeit sofort anordiien zu kbnucn. Dadurch, dah die baierische Armee vollstandig und vom Grund aus itcu organisirt wurde, dah Abmachungen mit Wiirttem-berg erzielt wurden, welchc nun wohl noch geheim gehalten werden, jedoch alle den chten Zweck haben, mit miiglichst groher Kriegsmacht in kiirzcstcr Zcit an den Rhein vorzudringen, wurde die siiddcutschc und dadurch die gesammte. deutsche Wehrkrast bedeu-teud gehoben. Die Bersionen iiber daS Verfahren der in Paris tagenden Konserenz find zur Stunde noch unklar. Die Tiirkei und Griechenland sollen sich vcrpflichlet habcn, den slu I us quo aufrccht zu cr-hciltcn. Pariser Telcgrammc inelden, dah die Psorte den vicrtcn und siinsten Theil ihreS Ultimatums wedcr zuriickgczogcn, noch dah man an sie eine solche Zumuthung gerichtet Habe. Wohl ist die MSglichkeit nicht ansgcschlossen, meint die „Dtb.." dah zur Aiistragung der turtifch-griechischen Diffe-renzen an die Psorte dieses Verlangen Hcrantretcn tverde. Bei der Gruppirung der Parteien in der Konserenz ist dieses sognr nicht unwahrscheinlich. Nach iibereiiiftimmeiibcn Nachrichtcn, foU tine An-nciherung zwischen den Kabinetten vou Paris und Petersburg ersolgt (tin und in der Konftnnz solltn diese Machtt mit Jtalien und Prtuhtn zusammen« gchcn. Jndessen ist tin bcsriedigender Ausgang fiir den Augeublick noch immerhin zu erwarten, da bit tonangtbtndtn Machtt das hochstt Jnttrtsst habcn, gtflcuwartig einen Kompromih zu erzielen. und diesem Umstande roird es wohl bcizumessen fein, dah die Konserenz die in ihrem Schoht auftauchenden Schwierigkeiten uberwinden toerbc, und dah das Fricbcnsflickwerk fiir einigc Zcit wirb hcrhaltcu miissen. In Gricchcnlanb wcrbeit die Rustuitgen trotz der Konserenz eifrig sortgesctzt. Binncn cittern SDionat soll die regulate Armee, 30.000 Mam, stark, oti der Grcnzc ansgcstcllt scin. Ein k. Dekret befiehlt die Nermchrung jedcs Jnsaiiteriebataillons urn 2 Kom-pagnicn und die Errichtimg von 8 neueu Batail-loncn lcichter Jnsanteric. Auch die Artillerie und die Kavallcrie werden in cntsprcchendem Vcrhaltnissc vermehrt. Die Obcrstcn Scalza und BozariS wnr-dcii zn Kommandanten der JSgerkorps ernanitt. An der Bildung der 20.000 Aiann starkcu Reserve wird eifrig gcarbcitct. Uebcrdics soll eiit Korps von 10.000 Mann lcichter Jnsanteric aiifgcstellt werden, welches bestimmt ist, dcu Jnsurgcnten in Epirus und Thcssalicn Untcrstiitzung zu lcihen und die Bc-wcgimgcn der tiirkischen Armee zu store«. Ucbcr das fiinftige Berhalten des neuen PrS> fidenten der 53ercinigtcn ©tauten, General Grants find niaucherlci Geriichtc verbrcitet. Anspruch auf Beachtung hat indeh nach amcrikanischcn Blattern nur die solgende aus Negierungskreisen staintnende Mittheilung: Menu man auch iiberzeugt ist, General Grant wcrdc persiinlich eine tnehr oder wcni-ger konservativc Politik einschlagen, jo wiirbc der-sclbe dennoch daS Kabinet aus Mannern zusammen-sctzcn, dercn Politik fcharf befinirt ist. Er tverde seine offizicflcn Rnthgebcr aus den Reiheit derjent-geti wahlen, die solgende zwei Prinzipien festgehalten habcn: ErstcnS, dah die Nordstaaten das Rccht hat-ten, die Staaten, welchc sich von der Union lossagtcn, zu bekricgen unb zweitens, bah die Nordstaaten alS kricg-fiihrcndcMacht unb nach dent Rechtc des SiegerS die Autoritat hatten, baS zu thun, was sic bis zu biesctn Augcnblickc gcthan haben. Grant wirb cine Admi-nistration zusammcnsctzcn, bic bem lohalen Volkc bes Nordens geniigende Sickierheit dasiir bictct, dah bic Gesetze gctrculich uub riickhnltslos zur Aussiih-rung gebracht rocrben." Man bctvachtet biesc Mittheilung als cine Mahnung an ben Siidcn, sich feincn ilbcrfchtoeiiglichcn Hoffnuiigen tsinzugeben. - Zur Tagesgeschichte. — Sc. Majcstat der Kaiser hat bem Beschlusse bes nicder-ostcrrcichischen Landtages, nach welchent die Kommunc Wien ermachtigt werden soll, jilt: die A u f -nahme in ihrcn Gtmeindevcrband eine Taxe bis zum Belragc von 200 si. fiir ostcrrcichischc Unterthaiteit unb bis zum Bciragc von 400 si. stir 9tichttifterreicher einzuheben, bic a. h. Sanktion ertheilt. — Das Rcichskricgsministerinm hat den Pra-klusivttrmin fiir die Ansnahme ber e in j a h V i g e n Frtiwilligeu in die heurigc Prascnzbienstperiobe bis 1. Marz 18L9 verlangert, mit bem Bcisiigcn, bah bis zu diesem Zeilpunkte bie schon srilher ans-geitommenen einjahrigen Freiwilligen beurlaubt werden konncn. — Das Kriegsmiiiistcrinm hat bem Pioimier* regimente betannt gegebcit, bah in Folge kaiserl. Ent-schliehung ben Subaltcrnosfizieren freigeftetlt wirb, auf eiit ober auf zwei Jahre bie Zeichnenschule bes Wiener politechnischen Institutes zu besuchen, urn baselbst Strahen-, Briicken-, Eiscnbahnbau, Tracirungskunst rc. zu Horen unb sich in biefen Facheru hohere Ausbil-bung zn ermerbeit. Diese Offiziere erhalten auher ihrcr Gage cine monatliche Zulage unb Ouartiergclb, haben keincn aiibereu Dieust zu thun, unb stehen uitter bem ©tubienreftorat. Auf Grund ihrer Frequcntations-zcuguifsc fbitnen fie bie StaatSpriisung ablegeit. — In Boskowitz in Mahren wurde am 7ten Jauncr eine sJi o t h z i u i (e h e vorgenommen. Der Aft felbft mufbc im Bciseiu ber k. k. Beamten unb einer Mengc Znschauer vom Bezirkshanptmann in liberaus scierlicher Weisc geschlossen. Der Bezirks-hauptmann hielt an baS Brautpaar cine bem Zwecke angcmcssene ergreiseitbc Ansprache, so bah alle zu Thraueu geriihrt wurbcn. Der ganze Vorzaug hat einen guteit Einbruck auf bie Bevolkenmg gemacht. — Der Noth stand i it Ostprenhen tritt auch in biesem Jahre iinnier bcutlicher zn Tage unb bie einlaufcnben Berichte lauten mit jedem Tage trau= rtger. Vorziiglich im 9tcgierungsbezirfe Danzig klopft ber fatale Gaft Hunger wieder an bie Thurcn der Armen. — Man schreibt einent sranzosischcn Blattc aus Poitiers: „Man spricht in unserer Stadt nur von bem Vrrschwinben e i n e s A 6 b 6, bes Sekretiirs uub Schatzmeisters des Bischofs. Dieser Abbe ist nicht alleiit verschrcunben, er hat sich bic ihm anver-traute Kasse unb eine gewisse Dame, bie in bet schoncn Welt von Poitiers schr bekannt war, solgcn lasseit." Aus bem griincn Erin. Das tteite Jahr briitgt aus Jrland wicber atlerlei viachrichten von Attentate« auf bie tiinbtichen Gruub-befitzer. In der Grafschaft Tipperary, wo die sogc-namiten „wilbeti Jrlanber" hausen, ist wicber eiiimal ein Gmsbesitzer erfchoffeit und ihm zur grohercn Si-cherheit ttachtrtiglich auch noch ber Schabel eiitgcschlagen worbeit. Aus einen Gmsbesitzer wnrden auf offentlicher Landstrahe zwei Schiisse abgefeuert, die ihit jedoch nur mterheblich verwundeten. Als Grunb biefes Attentats wirb bie Einhanbiguug vou Exntifsionsbefehlen an zwei ber Piichter bes Besitzes angegebeit. Endlich ftattcten zu Kappa White bei Limerick brei Manner mit gefchmtirzten Gesichterit eiitem Landlord einen Besuch ab und bebrohteit ihn mit bem Tode, falls er eiitige von ihm angeftrengte Exniissionsprozesse wetter betreU belt roiirde. Wenn Falle mic dieser geiianiite vorkom-itteit, find die Lente beiitahe imrner ganzlich unmissend; das heiht, jeder einzelnc weih ctroas, aber alle zusam-men wtssen nichtS. Die Jrliiitder haitgeit line die Kletten aiieittanber, wenn es gegen England ober bic mit bem englischen Jnteresse irgenbwieLerbundenen geht. Die agrarischen Geheintbiiitbe, welche diese Behmc nun schon sett longer Zcit betreibeii, smd nicht mit bent Fcnicrthum als solchcin zn vcrwcchscln. In man-chen Bczirkcn, wo ber fcnifche Bnnd grohe Bcrzwei--gitngen hat, find bie Angriffe auf das Leben von Gntsbesitzcrn unb ihrcn Vertrctern ehev felteit unb nmgekehrt. Hie unb ba reicheit sich wohl auch bie beiben Organifationen vermittelst einzelner Personen bie Hand. Jut ganzen ist das eigentlich politische Element ber Agrar-Behme ehev fremd. Die „2Bei§-bnbeit," so genannt, weil sie mit iiberzogenen Heinben, aber geschwarzten Gesichterit auf ben Rachezug aus-gingen; die „Morgc»dantmernngs-Gesetten," bie „Rc-beccaitcit" it. s. w. hatten mit ber Politik nichts zn thun. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. — (Der Rii cktrit unsercs hochtoitrbigen F itrstb i scho fes) von seinem Beschofssitze wird in einer Korrespondenz in ber „Neuen Presse" schon fiir ben kontmenbeit Monat als bevorstehenb gemclbet, iitbent bie Genehmigmtg fiir biefen Schritt nach langcrm Zogern aus Ront eiiigetroffeit fein soll. Uuscr Fiirst-dischos — heiht es in jeitem Schreibeu — ein Hu ittanbeufcnber unb staatsklugcr Mann, Hatte fchon feit gcrautner Zcit, titube ber natioiialeit Hetzcrcicn, bie Absicht zu erkennen gegeben, auf feincn Bischossstuhl zu reftgntreu, unb biefen seinen Entschlnh auch bent pcipst-Uchen Stuhlc in Rout bekannt zu geben. Wtr konncn uur hinznfllgen, bah obiges Gerucht in Laibach von Tag zu Tag utehr Bestaub gcroinnt unb bah ber Entschlnh zur Resignation sogar von ben eingcmeihten Krcisen diesmal als ein miabdnderlicher bezeichnct wird. — (Erne nit it ngen.) Die „ Wiener Zeitung" enthalt die Bcrleihuug einer am htesigen Gintnasinm erlebigten Lchrcrstclle an ben Gintnasiallehrer in Krainburg Michael Burner. Der Gyninasiallehrcr in Krainburg Blasius Hrovat tourbe zum Lehrer am ®htuiia|iutit in Cilli uub der hiefige Gymnastal-lehrer Alphons Ritter v. Rylski znm Lehrer.extra statute ant Giinnastunt in Czernovitz entannt. — (Libera lism us bes ^Slovenski na rob.") Dieser enthalt in seiner NeujahrSiutin titer cine geharnischte Erklantng gegen ben Griiitber des hiesigeit katholischen Bcreines, Graf Wurmbranb, ber ihm als eiit Bertretcr der unverbeffcrlichcn Aristokratie gilt, bei der a lies nur Heuchelti sei, auch dami, wenn sie sich auf ben katholischen Stanbpnnkt sielle, wahrend die slovenische Sache als eine durch und durch „de-mokratische" bezeichnct wird. Aus biesem Grunbe er- klart sich ber LaibachctKortespondcnt gegen die Fusion j der Mond an der (infen oder list lichen Seite dcr mit jener Partei, er Habe daher anfgehLrt, seit ihrem Zustandekommen eiit Freund Dr. Costa's zu fein, Wurmbrand's Freund war er nie und konne es nie werden. Die klerikale „Danica" nimmt nun ihrem nationalen Kollegen diese Vorwiirfe sehr iibet, fie meint, das katholische Bewntztsein miisse dem nationalen . vorangehen, die katholische Kirche werde beftehen, menn auch das fleiite Naiionchen der Slovencu in zwei Lager zersiele, in eiit nationales und eiit katholisches. Uns fchciut derzeit die Besorgnitz dcr „Danica," das; ..Slovenski narod" cin „Liberalnch" geworden set, ganz imgerechtfertigt, da eben dieser die Bildung der katholisch-politischen Vereine unter den Bauern der iintern Steiermark ntit Vergniigen registrirt, ait deren Zustandckommcn cin Graf Blume in Graz eiiteit ebenso hervorragenden Antheil nimmt, als Graf Wurrnbrand an dent katholischen Verein in Krain. Die Polemik des „Slovenski narod" gilt mchr der Person des Grafeu Wurinbrand, als der ©ache, die er vertritt, und roir schreiben die lible Semite jenes Blattes mchr dem Umftande zu, bafj Graf Wurrnbrand eiiteit deutschen Namen stihrt und von deutscher Abstammung sei; wiirde er allensalls Cervensky heihen, so ware die demokratische EntrUstnng bes „Slov. nar." besanstiget, doch das faun ja einsach damit geschehen, das; der Prases des katholischen Bereines tit eiiter Bersaiiuu-lung den klassisch gewordenen slovenischen Antrag: predlagam konec debate ertonen laht. Weun iibri-gens „Slov. nar." die jetzige Bewegnng der Slo-venen cine „demokratische nennt, so scheiitt uns diese Bezeichnung zu bent masscnhasteit Eintreiben der un-tersteirischen i!anbbevolkening in die katholisch-politischen Vereine dnrch ihre Geistlichkeit schlecht zn passen, wir miirbcit fie richtiger als eine „theokratische" bezeichnen. — (Ball chr o nik.) Der Tnrnerball wirb nicht am 23., sondern erst am 30. I. M., uitb zwar in bent von der Direction mit liebenswilrdiger Be-reitwilligkeit iiberlaffetten Casinosaale stattsinben. Der HanblnngSball ist siir ben 6. Februar in Aussicht ge-nommen. Die Faschingsliebertasel bes Mannerchors der silharmonischen Gescllschast soll am Fasching-Dienstag anf der Schiehstatte stattsinben. — (Die Eisnoth,) welche bereils wie ein briicfeitbcr Alp anf den Bierbranent, Fleischhanern, Znckerbackern it. a. m. lastete, kann bet ber eingetrcte-iteit strengen Winterkalte als glucklich beseitigt angc-sehen werben. Die Anwohner ber Save offeriren ein sehr schones Eis, das sich in den seichteren Save-armen dieser Tage gebildet hat, zu billigen Preisen, nnb in Kiirze wirb der Eistransport auch vom „Kern" in der Tiruau beginnen. Die Eroffnnng des Eis-schuhsahrenS daselbst steht ebensalls in nSchster Aussicht. — (Hitntn elser scheinnngen.) An den heiteren Abenbeit bieses Monates kann man mittelst cities halbwegs guten Fcrnrohrs interessante Beobach-tnngen ant Planeten Jupiter, ber als ber leuchtcubste, im ruhigeu Lichte strahlende Stern am siidlichen Him-mel erschcint mtb ait ben ihn.nmkreisenden vicr Monben anstellen. Jnsbesonders attziehenb stub bic von Tag zu Tag wechselnben Stellungen ber Jupiterrnoube, be* reit bcutlich wahrnehmbare Bewegungen innerhalb ge-riitger Beobachtnngsintervalle, vor allent abcr ihre Bor-iibergangc vor ober hiitter ber Jupitcrschcibc und ihre Berfinsteningcn. So tritt morgen, den 14. Jan-ner, der zweite Jupitermond urn (> Uhr 4 Minuten Abends hinter ber Scheibe bes Planeten mtb zwar an ber rechtcn Seite hervor. Doch schon 7 Minuten sparer, b. i. urn 6 Uhr 11 Minuten verltscht ber ročih* renb dieser Zeit nm ein geringes itach rcchts, d. i. West vorgeriicktc Trabant, iitbent er in ben Jnpitcr-schatten eintritt, ans bent er mtt 2 Stunden 22 Minuten spater, d. i. nm 8 Uhr 31 Minuten wieder hcr-vorkomrnt, in eiiter Entsernung vom Jupiterrande, die etwas mchr betrčigt als ber Jupiterdurchinesser. Man hat dcmnach Gelegcnhcit, die Mondesfinstcrnitz cincs Jupitcrnwnbes in ihrem Beginne mtb (Slide zu beobachten. Die obige Bezeichnung der Beweguug des Monbes itach rechts, b. t. West, gilt mtr filr ein astro-nomisches Fernrohr, welches bic Gcgenstanbc verkehrt zeigt. Dutch ein terrestrisches Fernrohr besehcit tritt Jupiterscheibe herans mtb beroegt sich auch gegeit Ost Alls bent Gerichtssaale. Aburtheilungen bcim k. k. Kreisgerichte Rubolsswerth am 7. nnb 9. Jauucr 1869 Wegen Bcrbrechcn bes Diebstahls ronrbeu 4 Pcrsoueit wegen Bcrbrechcn ber schweren korperlichen Beschabi guitg 2 Pcrsoncn nicht schuldig gcsprochcn. 2 Per-soiteit wnrdcn wegen des Berbrechen des versnchten Diebstahls, 2 wegen Verbrechens ber schweren korper lichen nnb 1 wegen Berbrechen gegen bic ©icherhcit bcs Lebens vcrurtheilt. Witternng. Laibach, 13. Janner. Die ciiifSrbig biiftcrc BewLlkung gesteru mtb hcutc an haltend. Kiilte empfindlich imZuuehmen. Temperatur: Morgens 6 Uhr — 3.9“, Nachm. 2 116r — 3.4° (1868 — 2-4°, 1867 -(- 0.2 ). Barometer: 330.39."' Das gestrige Tagesmittel dcr Warme — 3.0", um 0.9" mttcr dem Normale. Die uormale Winterkalte Hal sich cingestellt. Angekommene Fremde. Am 12. Jiinner. Stadt Wien. Rosenberg, Tob. — Polak, Handelsm., Sienrnarkll. — Pischek, Tschernembl. — Hutter, (Sottfchec. — Wurzbach, Lichtenegg. — Neumiiller, Triest. — tiieiit, ftaufrn., Wien. — v. Lobinger, k. k. Marine - Offizier. Pola. — RLthel und Barwlme, Kaufleute, Gollschee. -Frau Jugovitz, StraZiKe. Elefunl. Kobler, Biirgermeister, Littai. — Pečat. Prt vat, Hrastnig. — Paulin. Arzt, Treffen. - Oblak, Pfar ter. — Frau Schniderschitz, Feistriz. Marktbericht. Laibach, 13. Janncr. '21 uf dcm beutigen Marttc find erschienen: 4 Wagcn mit Gelrcide, 2 Wagen mit Heu und Slroh (Heu 11 Ztr., Stroh 10 Ztr. 50 Pfd.), 30 Wagen und 5 Schiffe (41 Slafter) mit Holz. vnrchschnitts-preisc. Mkt.- Digz.- "Mit.. Mgz.- P. tr. P* ft. P. kr. P.|lr. Weizen pr. Mtz. 4 40 5 20 Butter, Psimd 45 i Korn „ 3 20 3U Eier pr. Sttlck — 2 — Gerste „ 2 50 Milch pr. Mah — 10 — Hafer 1 80 i Rindsleiscb, Psd. — 21 — ! Halbfrucht „ -- — 8 75 Kalbfleisch 20 Heidcn 2 50 3 Schweinefleisch „ — 20 Hirse 2 60 2 80 SchUpseiifleisch „ — 15 — Kukurutz „ — — 3 14 Hcihudel pr. St. 35 Erdapfel 1 40 — — Tauben „ — 15 Linsen „ 3 20 — — Heu pr. Zeutner 85 Erbsen „ 3 20 — — Stroh 70 Fisolen 4 50 — — Holz, har., Klstr. — — 8 Rindschmalz,Pfd. 48 — — — weich „ — b Schweincschm. „ 14 — — Weiu, rother, pr. Speck, frisch „ JO — — Eimer — 9 — gerailch. „ to — — — weitzcr, „ — 10 RuvolfSwerth, 11. Janner. Die Durchschnitts- Preise auf dem heuttgeu Mark! ftellteu sich, wie solgk : ft. kr. si- kr. Weizen pr. Metzen 5 — Buttcr pr. Psund . -1 50 Korn „ 4 •— Eier pr. Stilck lj Gerste „ — Milch pr. Matz 10 Hafer 1 70 Rindfleisch pr. Psd. 20 Halbfrucht „ 4 30 Kalbfleisch ,, 26 Heiden „ 3 20 Schweinefleisch 22 Hirse „ — Schbpscnsteisch - — Kukurntz „ 2 90 Hfihndel pr. Slitck . 25 Erdapfel „ 1 60 Tauben „ 20 Linsen „ 6 40 Heu pr. Centner 1 40 Erbscn „ 6 40 Stroh „ 1 10 Fisvlcn ,, 5 — Holz, hartes, pr. Klst. 6 — Riudsschmalzpr. Pfd. 45 — Welches, , — Schweiueschmalz „ 45 Wcin, rother, pr. Speck, frisch, 30 Eimer . . . 4 Speck, gerciuchert, — — weiher . . • 3 — Jlovk, 4145 fl., 58®. Krainburg. — 3. Fcilb., Windisch-mann'sche Real, Klnc, BG. Tschernembl. — 1. Feilb., Kiis'sche Real., Grafenbrunn, 1272 ft., BG. Feistriz. — 3. Feilb, Mantzer'sche Real., Kornntzen, BG. Scisenberg. Korrespanden^. Herrn J. V. in 1‘rag : Die Skizze heule erhallen; wir fagen Jbneu fiir Ihre rege Theilnahme wiederholt unseren verbindlichsten Dank. Theater. Heutc: Das Madrl nns der Vorstadt. Posse mit Gesang in 3 Akten von I. Nestroy. Persoueu : Kantz, Hr. Moser. -- Fran von Erbseusteiu, Fr. Schmidts. — Herr von Gigl. Hr. Parih. — Schnoferl Hr. Milller. — Kniipfl, Hr. Stefan. — Madame ©torch' Frl. Maht. — Pepi, Knij'pfls Tochtet, Frl. Nagel. — Ro-salie, Frl. Jessika; Sabine, Frl. KoUradin, Nahierinnen. — Thekla, eiue Stickerin, Frl. Solnis. Telegramme. Paris, 12. Janner. In ber heutc Nachmit-tags ftattgefunbencn Conferenzsitzung sollen sich die Machtc entschlosscn Ijaben, iiber bic Anspriiche GriechcnlandS hinauSzugeheii, alls eS auf bcnfelben beharrt. Madrid, 12. Januer. Ein Zirkulare der Regicrung forbcrt alle Biirger zur Theilnahme an der Wahl und zur patriotischen Untcrstiitzung auf, erklart neuerdings encrgisch, die Regicrung wiinsche, dah die Bolksvertretuiig den Thron anfrichle, aus-gestattet mit Borrechtcn, welche die Rivalitciten un-miiglich^ die Ordnung moglich machen und eine dauer-haste Saule der Freiheit werden. Der Truppenverlust in Malaga betragt 60 Todte mtb 174 Verwunbete. Konstantinopel, 12. Janner. Alle Mit- glieber der Provisorischen Regicrung in Kanbia wurden gesangen, — vier gelodtet. Die Archive mit vielen kompromittirenden Korresponbenzcn rourbcn aufgefunben. Dr. Hubert v. Schrey hat feinc Advokatenkanzlei in Laibach Spitalgajft Nr. 266 ersten Stock erSffnct. (15—1) Wiener Biirse vom 12. Janner. Gedenktafel fiber bie am 15. Janner 1869 stattfindenden Lizitationen. 1. Feilb., Florjancic'schc Real., Zaier, 6253 ft., BG. Lack. — 2. Feilb., Licen'schc Real., Budaine, BG. Wippach. — 2. Feilb., Bojc'sche Real., Biichclsdorf, BG. Reifniz. — 2. Feilb., Schwigel'sche Real., Marlinsbach, BA. Planina. — 2. Feilb., Real. Rekt.-Nr. 28 im Grundbuche Rudolfs* werth, BG. Rubolsswerth. — 1. Fcilb., Zupaniic'schc Aleal.,! Staatsfonds. Gelb Ware 5perc. dsterr. Wiihr. . 57.80 58.- bto. V. 3. 1866 . . 62.80 62.40 bto. Natioiial-A»l.. 65.30 65.50 bto. Metallique« 64.— 55.50 Lose von 1864 . . . 85.60 86.— Lose von 1860, ganze Sofe von 1860, Silnft. 92.80 93.— 97.60 98.— Pramiensch. ». 1864 . 113.80 114.— Qrnndentl.-Obl. Steiermark zu 5 pCt. 88,— 89.— Karnten, Krain u. KiiPenlanb 5 „ 86.— 94.- Nngrrn. . zu5 „ 78.25 79.75 Stout, n. Slav, 5 „ 78.50 79.- ©ictcnbiitg. „ 5 „ 74.— 74.50 Actteu. Nationalbanl . . . 689.- 691.— Crebitanstalt . . . 2.68.80 254 — N. 6. EScomPte-Ges. 700.— 705.— Anglo-6Perr. Bank . Oest. Bobencreb.-A. . 216.50 217.— 220.- 225.— Deft. Hyvoth.-Bank . Steier. E»compt.-BI. 1 r 208.—• 221.— Kais. Fcrb.-Nordb. . 2018 2022 Siibbahn-Gefellfch. . 209.80 210.— Kaif. Elifabetb-Bahn. Carl-Lubwig-Bahn Siebenb. Elfenbahn. 174.25! 174.50 213.25 213.75 150.— 150.50 Kaif. Franz-3ofefsb.. Mnsk.-Barcser E.-B. AIf6lb-F!um. Bahn . 163.75 164.25 165.50 166.— 151.25 151.50 Pfandbriefe. Nation. 6.W. verloSb. 94.— 94.20 ling. Bob.-Crebitanp. Allg.ost.Bob.-Crebit. 92.75 93.— 107.— 107.50 bto. !n33J.riickz. . 90.— 90.50 Geld Ware Oest. Hypoth.-Bank . 97,—| Prloritiits-Oblig. J Sildb.-Grs. zusonFr. 106.26 106.76 bto. Bons 6 pCt. 2Z9.50 280,— Nordb. (100 si. CM.) 92.— 92.50 Sieb.-B.(2v0sI.o.W.)! 83.80 83.60 lRubolf66.(300|l.o.ro.) 84.90 86.30 Franz-Jos. (20vfl.S.)! 87.80 88.10 Lose. (5rebitl00fl-6.ro. Jl56.50 157,— Don.-Dampjsch.-Ges.! M lOOfl. CM. . .1 98.60 94.— Triester 100 p. CM. . us.— 120.— bto. 60 P. 6.28. . 56.— 56.— Ofenrt . 40 p. L.W. 33.— 83.50 Etzterhazh p. 40 CM. — ©aim „ 40 „ 43.26 43.75 Palssy . „ 40 „ 32.50 33.— Clary . „ 40 „ 38.— 89.— ' 40 „ 34.— 35.— 'Mndischgriitz 20 „ 20.— 21.— Walbstem . 20 „ 21.50 22.50 »eglevich . 10 „ 14.50 15.50 RubvlsSstist. 106.W. 14.75 15.— Weohsel (3 Mon.) AugSb. 100P.fiibb.SB. 100.20 100.40 100 p. ottbon 10 Ps. Sterl. 119.70 Paris loo Francs . 47.60 Mtinzen. Saif. Aiiinz-Ducaten. 5.68 20-FrancSstiick. . . 9.55 Bereinsthaler . . . 1.77 Silber..................117.50 100.80 100.50 119.80 47.65 6.69 9.56 1.77» 117.75 Telegraphischer WechselkourS vom 13. Janner. 5perc. Metalliqnes 60.85. — 5pctc. Metalliqnes mit Mai- mid November-Zinsen 60 85. — 5perc. National-Anlehen 65.15. — 1860cr Staatsanlchen 92.50. Bankakticn 687. — Nendegg, 1783 ft., BG. Treffen. — 3. Feilb., Anzin'sche Kreditaktien 252.80. - London 119.75. — Silber 117.65. Real, Zagorje, BG. Feistriz. — 1. Feilb., Berlic'sche Real., K. k. Dukaten 5.67s/,„. Berleger und filr die Redaktion verantwortlich: Ottomar Bamberg. Druck von Jgn. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach