kr. 289. Montag, 18, Dezember 1905. 124. Jahrgang. Aibacher <^ ^lratlonöpreiS: Mit P ost ve rs e i,d u n g : ^nnzjährig 3U l^, halbjährig 15 li. Im ttmttur: ganz. ^^> halbjährig ,l «, ssür dir Zustellung i„e Hau« ganzjährig ü li. — InsertionSacbühr: ssür lleiiie ^s»!«iate bw zu 4 Zeile,, 50 k. ^nosisre vor ^>ilr iu l,! bei öfteren Wiederbolungen per »eile 6 b. Die «^ailiache» Heilung» erschein« lüglich, mil Ausnahme der Eoun^ und Feiertage. Die Nbminiftratlon befintxl sich Kllügrehplal^ Nr, ll, die Medallion Dalmalingasse Nr. 10, Sprechstunden der Redlltliou von « bis iu Uhr vormittag«, Unfranlierte Briefe werde» nicht angenommen, Mcmmlriple nich! zuvliclgeslellt. Nichtamtlicher Teil. England und Deutschland. ^ Lord Avebury, dessen Kundgebung zugunsten ,'^ ^nnähernng zwischen England und Deutsch-^ ^'oße Aufmerksamkeit hervorrief, hat in einer H )^dung mit dem Londoner Berichterstatter der h^- Korr." versichert, der deutsche Kanzler, Fürst ^i^' ^ in seiner Neichstagsredc erklärte, daß hlWand in England mit einer tiefen Abnci-1^ ZU rechnen habe, befinde sich mit dieser Auf-Mn "^schieden im Irrtum. Dieser Äußerung ^ ^veburys sei um so mehr Bedeutung bcizu-ltz ' üc, >.'r nicht nur der gegenwärtige Vorsitzende in/Mlo-d^utschen FreundschaftZkonn'tees, sondern h/,^'äsident der Vereinigung der britischen Han-!^, ^'Umern, sowie Präsident der Vereinigung eng-^^ Bankiers ist, infolge welcher Stellungen ihm '^cnmigfachsten Gelegenheiten geboten sind, die ^"Iten der Vertreter der kommerziellen Kreise, .^ auch die Überzeugung englischer Politiker ken-^n^ ^^'uen. Das anglo-dcutsche Frcnndschafts-^ '5 ^>at sich zudem der Mühe unterzogen, die i^-Utg einer großen Zahl von Personen zu er-^'N. welcke in Politik, Handel, Wissenschaft und i^tur wichtige Stellungen einnehmen. Das Er-:',^U) lassc sich in die Worte zusammenfassen, „daß 5 allgemeine Empfinden in England gegenüber z^tjchland das der Hochachtung ist, verbunden mit ^'n ernsten Verlangen, nicht nur friedliche, sow !k/ lwch freundschaftliche, ja herzliche Veziehun- ^uit jenem großen Lande zu unterhalten". ^ serner lenkt der Berichterstatter der „Pol. ^ -" die Aufmerksamkeit auf einen Artikel des H?nn neuen Kabinett in Fühlung stehenden ^'^ Chronicle", in lvelchem es heißt: „Die Be-! '^ Mn zwischen Deutschland und Großbritan-! l^.^sson viel zu wünschen übrig und in diesem: ^^war die auswärtige Politik der Negierung, > obschon in einigen anderen Punkten erfolgreich, weit davon entfernt, eine glückliche zu sein. Sie hatte einen der größten Fehler, den eine Politik haben kann, sie war eine spasmodische. Es gab ein progcrmanisches Spasma, und dann kam ein ^ antideutsches Spasma mit einer heftigen Reaktion, i Sir Edward Grey würde seinen Ruf durchaus! Lügen strafen, wenn er nicht einen gleichmäßigeren Kurs verfolgen sollte. Wenn er die anglo-deutschen Beziehungen verbessern kann, so wird er tun, was beiden Ländern und Europa zum Vorteil sein würde. Eines Punktes können wir versichert sein, denn er hat sick selbst über ihn ausgesprochen: er! wird nicht neue Freundschaften dnrch Aufopferung! alter zu erkaufen suchen". Ohne die Auslassung als i eine offiziöse anzusehen, dürfe man sie unserem! Berichte zufolge doch als eine sehr beachtenswerte Auseinandersetzung bezeichnen, die den An-schauungen der neuen Leiter der englischen Politik i entspricht. Sie stehen auch in vollem Einklang mit den jüngst veröffentlichten Äußerungen des hervorragenden liberalen Parlamentsmitgliedes Perks. Politische Ueberficht. Laib ach, 16. Dezember. Der Polcnklub läßt durch eine Korrespondenz erklären, er wolle vor allein, daß der Wirkungskreis der Landtage erweitert! werde. Die Polen werden die Regierung fragen, ^ was sie zur Erweiterung der Länderautonomie vorzukehren gedenkt, und wie sie sich die Ausgestal-! tung des Herrenhauses vorstellt. Weiters werden! wir die Regierung fragen, was sie für ein Gesetz ^ zur Verhinderung des Terrorismus bei den Wahlen ^ einbringen wird. Ob direkte oder indirekte Wahlen^ sei für dm Polenklnb keine brennende Frage. ! Das „Frcmdenblatt" erörtert in einer Betrachtung über die L a g e i n U n g a rn die Frage, warum eigentlich, wenn in den Lagern der ungarischen Opposition wirkliche Friedensstimmnng herrsche, erst noch ein Waffenstillstand nnd nicht sogleich der Friede geschlossen werden solle. Was die Mög-, lichkcit einer Entwirrung in Ungarn heute noch in die Ferne rückt, deren äußerstes Ende — der 1. März 1900 — allerdings mit freiem Auge sichtbar ist: das ist die Scheu der Koalition, in den wirtschaftlichen Angelegenheiten selbst zu tun, was sie nicht unterlassen wissen will. Es wird noch viel andere Schwierigkeiten zu überwinden geben. Wenn man von der Ausschaltung der militärischen Fragen als der entscheidenden Friedensbedingnng spricht, 10 darf nicht vergessen werden, daß nur die eine militärische Frage, welche die Koalition aufgeworfen hat, ausgeschaltet werden kann, die der Kommandosprache; daß es aber weit wichtigere militärische Fragen gibt — die Fragen, die mit der Erneuerung der Wehrgcsetzgebung verknüpft sind — die nicht ausgeschaltet werden können, sondern völlig bereinigt sein müssen, wenn der gegenwärtigen Mehv. heit des gegenwärtigen ungarischen Abgeordnetenhauses die Bildung einer Regierung anvertraut werden soll. Wo so viele Schwierigkeiten zu über« winden sind, kann kein Optimismus aufkommen. Aber es wäre fchon viel, wenn bis zum 19. Dezember der Pessimismus entkräftet würde, den der Verlauf der Dinge in Ungarn bis in die jüngste Zeit erweckt hatte. Das nächste p ä p stl i che Kon sisto ri um soll im Jänner oder Februar 1906 abgehalten ^ werden. In demselben wird der Papst, wie es heißt, den neuen Kardinälen Samassa und Spinola den Kardinalshut aufsetzen und die Besetzung der siebzehn Bistümer vornehmen, die gegenwärtig in Frankreich erledigt sind. Wie „Daily Telegraph" aus Tokio gemeldet hatte, habe Bülow dein chinesischen Gesandten in Berlin versichert, Kai ser W i l h el m würde, wenn andere Mächte chinesisches Gebiet besetzen soll-ten, China sofort zu Hilfe kommen. Das chine- Feuilleton. Ein neues physikalisches Wunder. l^ ^lc „Karlsruher Zeitung", das amtliche Or« ^isck^ badischen Regierung, berichtet: „Im physi-^s/" Institut der Technischen Hochschule in d^uhe ist vor kurzem eine höchst bemerkens-'^^eobachtung geinacht worden. Daß aus heiß ,^I: ^ .^ Lösung, zum Beispiel eines Salzes, das <^lln Abkühlen auskristallisiert, ist jedermann ^'". Ner Goethes „Fanst" zweiter Teil kennt, ^,Mch, daß Fausts Famulus versucht hat, ein tzy^s Nescn, den Homunculus, durch Kristalli-^ ^ "us einer Lösung zu erhalten — natürlich ^ °" Phantasie des Dichters. In Wirklichkeit ^ '"an uic "" Gebilde, welches auch nur an-^lt« . einem Lebewesen gleicht, nicht einmal ein ^n,-""' sondern ausschließlich Kristalle oder, st ,. 'lA ein fester, sondern ein flüssiger Stoss ge-^df.? ^ war, kugelrunde, mikroskopisch kleine Dei! 's"' ^ eine Emulsion bildend, in der Flüs-li^ Ichweben. Schon früher haben die Untcr-^s^en im hiesigen Physikalischen Institut zu ! hüiÄebnis geführt, daß es Stoffe (zum Beispiel > 9e ^e) gibt, die in außerordentlich weichen, > ll,,i zu flüssigen Kristallen auftreten können, !><^ ,^ Umständen, wie gewöhnliche Kristalle in ^ von Würfeln, Prismen nsw. sich ausbilden, ^ nudele,, Umständen dagegen (zum Veisplel ^ ,„^'°lge fortgesetzter Abkühlung die Kohä->'?. damit die Oberflächenspannung zu-"er Schnelligkeit, indem sie an der ganzen Oberfläche Substanz aufnimmt, aber dennoch nicht dicker wird, sandern sich nur in die Länge streckt, — eiire Art des Wachstums, wie sie nicht bei Htristallen, sondern nur bei Organismen beobachtet wird. Schlangen können auch ganz von selbst entstehen, auch bilden sich häufig nur kurze bakterienähnliche Stäbchen, die vorwärts und rückwärts kriechen können, ja es zeigen sich Gebilde ganz wie Samenfäden ste» staltet mit sehr dünnem, sich verjüngendem Schwanz, der in schlangelnder Bewegung bleibt, während das ganze Gebilde langsam fortkriecht. Drei Stäbchen können sich zu einem symmetrischen dreistrahligen Stern vereinigen. Eine Schlange kann sich Plötzlich ill eine Perlenschnur gleich großer Tropfen umwandeln. Ein einzelner Tropfen kann sich von selbst in die Länge ziehen und in ein Stäbchen umwandeln, ein solches kann eine Anschwellung in der Mitte erhaltn: (oder deren mehrere) und sich in einen Tropfen zurückverwandeln usw. Der Umstand, daß alle diese Prozesse sich m rascher Folge bei schembar konstanter Temperatur vollziehen (in Wirklichkeit sind sie bedingt durch die äußerst geringen Temperaturschwaukungen infolge der unvermeidlichen Luftströmungen) erweckt den Eindruck, als ob es sich nm Lebewesen handle. Tatsächlich handelt es sich um bisher noch nicht erforschte physikalische Kraftwirkungen, deren Ec-kenntnis übrigens zum Verständnis der in Organismen stattfindenden Vorgänge beitragen mag. Eine nähere Beschreibung wird demnächst in den Annalen der Physik erfolgen." Laibacher Zeitung Nr. 289._____________________________________2626___________________ 18 Dezember 1905. fische Ministerium des Auswärtigen habe seinen Gesandten in Berlin beauftragt, dem Kaiser für diese Zusicherung den Dank auszusprechen. Zu dieser Vieldung bemerkt nun die Berliner „Post": „Wie wir erfahren, hat sich allerdings die deutsche Regierung nicht einmal, sondern verschiedcnemale geäußert, daß Deutschland lediglich wirtschaftliche Interessen in China habe. Ebenso ist dein chinesischen Gesandten gesagt worden, daß wir der Reformbewegung innerhalb des chinesischen Reiches einen ungestörten Fortgang wünschen. Äußerungen, wie sie „Daily Telegraph" dem Fürsten Vülow in den Mund legt, wonach Deutschland die Rolle eines Protektors Chinas übernehmen oder gar die Integrität Chinas unter allen Umständen garantie» ren wolle, sind weder von: Reichskanzler, noch vom Staatssekretär Richthofen gemacht worden." Der „Frankfurter Zeitung" wird aus Tientsin gemeldet, daß auf der in Tokio zusammengetretenen japanisch-chinesischen Konferenz in den Hauptpunkten eine Einigung erzielt worden ist. Japan erhält die früheren russischen Zugeständnisse auf der Liaotung-Halbinsel und einige Eisenbahnkonzessionen in der Mandschurei. Das „Bureau Reuter" meldet aus Tokio, daß in einer von 3200 ch in esi sch en S t u d e n t en besuchten Versammlung der Beschluß gefaßt wurde, Tokio zu verlassen und nach China zurückzukehren. 2000 Studenten sind diesem Beschlusse gemäß bereits nach Hause zurückgekehrt. Wie die „Times" aus Tokio melden, ist der Ausstand der chinesischen Studenten darauf zurückzuführen, daß die japanischen Behörden mit Rücksicht auf das lockere Leben vieler Studenten gegen diese ein gewisses Reglement zur Anwendung bringen wollten. Obwohl die Behörden betonen, daß auch die japanischen Studenten dem gleichen Reglement unterworfen seien, weigern sich die chinesischen Studenten, sich diesem Reglement zu fügen und haben beschlossen, Tokio zu verlassen und in Tientsin eine Hochschule zu gründen, von der japanische, englische und amerikanische Professoren ausgeschlossen sein sollen; nur chine-, fische, deutsche und französische sollen zugelassen werden. Tagesneuigleiten. — (Eine Fl öten spiel er in.) Wie aus London berichtet wird, erringt dort gegenwärtig eine junge amerikanische Virtuosin, Miß Margherira de Forest Anderson, in den Konzerten der Queens Hall den größten Beifall, indem sie sich als eine hervor» ragende Flötenspielerin bewährt. Da die Flöte im allgemeinen nicht zu den Lieblingsinstrumcnten der Frauen gehört, so erzählt man, um die Vorliebe der Miß für dieses Instrument zu erklären, eine rüh» rend? Geschichte. Miß Anderson war danach schwind» süchtig und ihr Arzt, der fast an ihrer Rettung ver< zweifelte, hatte den Einfall, ihr als letztes Mittel an- zuraten, sie möchte ihre Lungen durch Flötenspielen kräftigen. Sie tat 2s und sie wurde nicht nur geheilt, sondern sie bewies auch ein hervorragendes Talent für dieses Instrument, so daß sie nunmehr als Vir» tuosin der Flöte öffentlich auftreten kenn. Ihre, Tüa> tigkcit im Verein mit dieser Geschichte, die man ge-schickt als Reklame ausgenützt hat, ziehen nun das Publikum in Scharen zur Queens Hall. ! — (Eine Ölleitung über den Isth» mus von Panam a.) Die Union Ölgesellschaft von Kalifornien hat infolge großer Kontrakte mit euro-päischen Ländern, wie dem „Daily Chronicle" aus San Francisco gemeldet wird, beschlossen, eine Rohrleitung über den Isthmus von Panama zu legen, die 200.000 Pfund Sterling kosten wird. Das Öl wird an eine Pumpstation auf der pazifischen Seite der Landenge gebracht und von dort nach der atlantischen Seite gepumpt, wo es zur Verschiffung gelangt. Die Gesellschaft glaubt, daß dieses Verfahren auf die Dauer bedeutend billiger sein wird, als der Transport nach der atlantischen Küste oder der Umweg zu Schiff. ^ — (Ein verhängnisvoller Traum.) Aus einem Eisenbahnzuge gesprungen ist dieser-tage auf der Strecke zwischen Ruhbank und Wittgen. dorf in Schlesien ein Reisender, wobei er schwere Verletzungen davontrug. Im Krankenhause, wohin man ihn alsbald brachte, machte der Schwerverletzte, über die Ursachen des tollkühnen Sprunges be« fragt, folgende Angaben: Er habe vor Antritt der Eisenbahnfahrt mit mehreren Freunden eine Vierrnse unternommen und sei dann während der Fahrt im Abteil eingeschlafen. Da habe ihm geträumt, daß zwei Schnellzüge aufeinandergefahren seien; schnell ent-schlössen, habe er sich erhoben, uno sei, sein Gepäck zu« rücklassend, bei voller Fahrgeschwindigkeit vom Zuge abgesprungen. Nach Ausspruch der Arzte wird der sonderbare Träumer wieder hergestellt werden. — (Eine Zeitungsdichterin.) Unsere Dichter, besonders die lyrischen, klagen allgemein, daß das Dichten nichts einbringt. In Amerika sind die Verhältnisse nicht ganz so schlecht und schon «ein oberflächliches Studium der amerikanischen Presse lehrt, daß jenseits des Ozeans sehr viel Verse in Geld umgesetzt werden. Das beste Geschäft als Zeitungsdichterin macht Frau Ella Wheeler Wilcor, die sich durch ihre Zeitungsbeiträge ein großes Vermögen erworben hat. In den Vereinigten Staaten nennt man sie „die Dichterin der Leidenschaft" und „die be> liebteste Dichterin, dieAmerika hervorgebracht". Woche für Woche werden ihre Gedichte von Millionen ge» lesen. Eine große Zeitung veröffentlicht täglich einen Veitrag aus ihrer Feder, in der Sonntagsnummer bringt sie auch regelmäßig das Bild der Dichterin. Frau Wilcox schreibt jetzt schon seit zwanzig Jahren Verse und während dieser Zeit hat sie ihre gesammel» ten Gedichte in zwölf dicken Vänden herausgegeben, die massenhaft gekauft werden. Amerikanische Frauen! kaufen Frau Wilcox' Gedichte so gern wie neue Hüte, denn Frauen sind ihre Hauptbewunderer. Die V^ welche Frau Wilcox schreibt, sind so ziemlich «^e" gleichem Stil und von gleicher Güte. Sie find l^ nicht sehr tief und geheimnisvoll, aber von gefäüA Form und ansprechenden Inhalts, was für GeschO zwecke die Hauptsache ist. — (Eine Hochzeitsreise nach demNol-Pol) wollen, wie aus Cincinnati berichtet wil'd. ^ Max Fleischmann und Miß Sherlock machen. <^ nach der Hochzeit, die am 20. Dezember ftattf'^ will das Paar in dem norwegischen Schiffe „Lai^. das Mr. Fleischmann gechartert hat, nach W> ^ schen Gegenden aufbrechen. Er wollte schon wm'^ Nordpolländer besuchen, hatte aber schon den ^ kcn fast aufgegeben, als seine Braut ihn mit ^ Vorschlage, sie wollten die Reise z-usammeu "ic^ überraschte. Lolal- und Provinzial-Nachrichten. Ausstellung österreichischer Hausindustrie und ^ kunst in Wien. Im Nachhange zu dem unlängst beröffentli^' Artikel über die Hausindustrie und Volksku"^ Kram von Direktor Johann Kubic geben wir tk noch das Verzeichnis der Ausstellungsobjekte k^ Nischen Ursprunges. Es ist nämlich nicht ohne< terefse zu erfahren, mit welchen Gegenständen u^ welcher Anzahl Krain auf der Wiener Exposition ^. treten ist, anderseits aber ist es nicht unintcl^ zu wissen, in wessen Besitze sich derzeit die a"^ stellten Erzeugnisse der krainischen Industrie ^ Volkskunst befinden. ^. Im Ausstellungskataloge werden folgende^ genstände angeführt: Öllampe aus Eisenblech, lackiert, Obtt^ (Kunstindustr. Samml. d. Allerh. Kaiserh,, ^, Vergmannsiampe aus Eisen. Idria. (5wnsti^ Samml. d. Allerh. Kaiserh.) ^ 8 Vauchranzen aus Leder, mit PfaukielstH und Zinnicten, reich verziert. XVIII. bis ^ j, Jahrhundert. Tirol und Krain. (K. k. öst. iD, der Sonne, Auf der Weste wand sich vou der rechten bis zur linken Tasche eine schwere silberne Kctt^ ^> Gesicht glänzte mit Fett gesalbt; er sah frohl^. prahlerisch drein, der kleine Schnurrbart lval mutig nach aufwärts gezwirbelt. ^ 5 „Wem gehört denn das Pärchen da?" ^s vom Wagen. „Bist du nicht Mesners TöcrM^, Die Pferde gingen im Schritte und sck"^ ?» „Willkommen, Anton! Wieso komwst ^' „Sieh' da, der Matthias, wie er gcwaAV fF Ich hätte dich beinahe nicht gekannt! . . > ^ , ' nur, zu sohen, ob ihr noch alle lebt dort u"^ ,> Verdammt, Hanna, du bist hübsch. Zeword^^,!' Nun, wir sehen uns ja noch — vorwärts, 2^!«. ^ Nachlässig berührte er den Hut, Martin t'^ Peitsche über die Pferde fallen und der Waget' auf der anderen Seite ins Tal hinab. ^M Matthias versank in Nachdenken, wie eine ^, kcit überkam's ihn, er wußte selbst nicht, ^r^ „Jetzt muß auch ich zurück, Hanna . - ' , ^ blickt die Sonne hinter den: Vergo hervor > ist Zeit!" ^ Auch Hannas Herz war nicht freudig ^F dem Wagen nachblickte, der polternd über de" ^ hinabflog, an den Windungen zum VorM und verschwand. ,« hF „Wie reich und froh er zurückgekehrt w' ^M Matthias. „So, wie ich'Z einmal geträumt, Ml -und Ehre!" Sie reichten sich die Hände. , >/Z ^ „Wo immer du bist, Matthias, zeig w wie's dir geht, damit ich nicht sorge uw oln ^e Und Plötzlich kam ihr ein Gedanke, so '" kindisch, daß sie selbst lächelte. , ^ ^ , „Schröbe mir auf solches Papier, ba- " ^,," gerändert ist und schön duftet ... So weroe denken, daß du mich lieb hast . . ." (Fortsetzung folgt.) Lllibichcr Zeitung Nr. 289. ?l)27 18. Dezember 1905. sichrer Hausierer. Holz. geschnitzt und bemalt, ^achach. (Mus. f. öst. Volksk.) "lquiendose, Holz, mit Perlmuttcreinlage verziert, "ut Knochenstückchen von Heiligen. (Mus. f. öst. ^lztästchen, reich mit Kcrbschnitt verziert. (Mus. j. ^. Vollst.) ^ Schafkäse mit eingepreßten Mustern verziert, feiner Mpen. (Mus. f. öst. Volksk.) ? Holzformen zum Verzieren des Schafkäses. Steiner Alpen. (Mus. f. öst. Volksk.) ^ Holzlöffel mit durchbrochen geschnitzten Stielen, feiner Alpen. (Mus. f. öst. Vollst.) ? Holzlöffel mit verzierten Stielen (einer mit ^achZ^nlaze). (Mus. f. öst. Volksk.) ^bestecke, 18«) bis 1840. Steiner Arbeit. (Josef «,?adnikar.) "rtclinesser mit verzierter Messing schale. Steiner y"rbrit 1880. (Josef Sadnikar.) lttinesser mit gravierter 5klinge und Hirschhorn- M. bezeichnet 1803. Buchendorf, Obertrain. ^ ^osef Sadnilar.) Spinnrocken für Vrautspinnräder aus Holz, ae< schnitzt und bemalt. Veldes. (Mus. f. öst. Volksk.) ?lnwinde (zum Aufspulen) für die Spitzenklöpple r- 'Nnen in Idria. (Mus. f. öst. Volksk.) kUz mit Maria und Magdalena, Holz, geschnitzt. z.^ifnitz. (Mus. f. öst. Volksk.) ^dersessel. Holz, bemalt. Bezeichnet 1834. Aus Wur-hwi, (Mus. f. öst. Volksk.) ^ndwebestuhl mit angefangmer Borte. LeeZ. (Mus. ^.'- öst. Volksk.) Nreidemuld^ Holz, geschnitzt. Reifnitz. (Mus. f. ^°st. Volksk.) ^ Stirnbrettl für Vauernbienenstöcke. (Dr. Walter ^mid.) "pazierstöcke mit figural geschnitzten Griffen. Um» ^eblmg Stein und Zirklach. (Josef Sadnikar.) Mvannnfiguren, ausgeschnitten, als Unterlage für Stickereien der Haubenbefätze. Oberkrain. (Mus. tzNudolfinum.) Zahmen mit angefangenem Goldhaubenbesatz "nd Goldfadenklöppel. Oberkrain. (Muf. Rudolfi- . Num.) baubenbesätze. Goldstickerei. 1770 bis 1840. Ober-z.krain. (Mus. f. öst. Volksk.) "tautkrone aus Goldflitterwerk und Seidenblumm. Dberkrain. (Mus. f. öst. Volksk.) Halsbänder mit Glasperlenstickerei und Kittperlen, bie mit Granatenfplittern verziert sind. (K. t. Naturhist. Hof-Mus.) ^"stlinZ. aus Wolle gestrickt und mit bunter Wolle ?nd Zeugstreifen durchwirkt, alte Kramer Haus-Industrie. (Mus. f. öst. Volksk.) ^m aus Mefsing. durchbrochen gearbeitet. Stein. tzlVlus. s. öst. Volksk.) ^s Hochzeitsketten aus Metall, verziert. Krain. ^- k. naturhist. Hof-Mus., K. k. techn. Gew.-Mus., ^.^cus. f. öst. Vollsk., K. Ritter v. Strahl, Altlack.) '" Stück Hemdnadeln, Messingdraht mit Glasper-^' bottling. (K. k. naturhist. Hof-Mus.) ^Paar Ohrringe aus Messing und Zinn. Würzen. 51^!' s' °lt. Volksk.) v^Vclpolster. Idria. (Mus. f. öst. Volksk.) ' ^' Kopftücher, Hanfgelvebe mit Bordüre. (K. l. ^"urhist. Hof-Mus.) ! ^lbeutel, ^eder, bemalt. (Mus. Rudolfinum.) udalboutel, Leder, farbig gestickt. (Mus. Rudolfi- .^er. Griffe aus Holz mit Zinneinlage. (Karl Rit-^" v. Strahl.) ^ngurtel, mit farbigein Leder und Seide gestickt, ^ottnik. Um 1780. (Josef Sadnikar.) Uengürtcl, Leder, mit Zinnieten und Packfong-z'^Urho. (5t. f. naturh. Hof-Mus.) ^>n.nirtel. (Mus. f. öst, Volksk.) l lrndrehrad ans Messing und gedrechseltem Holz. y?lchoflack. (Mus. f. öst. Volksk.) /^bakpf<.>if<,'n, Holz, mit Perlmutter eingelegt, ly^us. Nudolfinum.) t>k^"bakpfeifcn aus Holz, geschnitzt, mit Metall-I ^u. Un^gebung von Stein. (Mus. Rudolfinum.) L^zeitsketten (Frauengürtel) aus Metall, zum ^df^ '"'l Glasstein?n verziert. (Mus. f. öst. Volksk.) hstuch, Leinen, mit schtvarzer Wolle gestickt und ^^ Klupp^lspitze h^älit St. Margareten. X VIII. ltHrhunoert. (Mus. Nudolfinum.) s^uch, Leinen, in Seide gestickt, mit Klöppelspitzc. ^^7'l- Nudolfinum.) ^luch. Na^st^ „,^ buntem Garn und Goldstickerei, W, ^'net ^<^7. (Mus. Nudolfinum.) f ". Leinen, schwarze Wollstickerei. (Mus. Rudol-^Mun.) ^ö^""nlnc aus Horn. (Mus. Rudolfinum.) AUich, Lemc,^ weiß gestickt. Durchbrucharbeit mit 5tllk numspitze. Mus. Nudolfinum.) lr^' ^''^ farbiger Holzintarsia verziert und mü ^"beschlag versehm. (Mus. f. öst. Volksk.) Wiege auH Holz, schwarz beinalt, mit eingetragn Trut>önsüßen (gegen das Veriausä)en des Kindes mit einem Wechselbalg). (Hottjä>ee. (Mus. f. öst. Vollst'.) Ölbild mit Darstellung des Fegefeuers und sloveni» scher Aufschrift. 1879. Krainburg. (Mus. f. öst. Vollst.) Behang mit Leinenstickerei, gewebter Borte und ge» t'nüpfter Franse, mit Seidenbändern besetzt. Erste Hälfte des XIX. Jahrhunderts. (Mus. Nuool- finum.) Polsteriiberzug, Leinen, bunt mit Wolle gestickt. Ende des XVIII. Jahrhunderts. (K. Ritt. v. Strahl.) Kelchtuch (Versehgangtuch) mit Leinen» und Woll» stickerei, geklöppelte Spitze. Erste Hälfte des XIX. Jahrhunderts. (Mus. Nudolfinum.) Versehgangtuch, Leinen, mit Wolle gestickt und Durch» zugsspitzc. Erste Hälfte des XIX. Jahrhunderts. (Mus. Nudolfinum.) Tischtuch, mit Wolle gestickt und mit Klöppelspitz3. XVIII. Jahrhundert. (Mus. Nudolfinum.) Kissenüberzug mit gewebten Borten, mit Klöppel» einsatz. XVIII. Jahrhundert. (Mus. Rudol. finum.) Leintuch mit gewebter Borte, Üeinenstickerei und Klöppelspitze, bezeichnet 1677. Aus Godoviö. (Mus. Nudolfinum.) Leintuch mit gewebter Borte, Leinenstickerei, Klöppelspitze, bezeichnet 1078. Aus Godoviü. (Mus. Nudolfinum.) Tischdecke, bunt gelvcbt. XVIII. Jahrhundert. Aus St. Vtargareten bei Zwischenwässern. XVIII. Jahr. huirdert. (Mus. Nudolfinum.) Leichentuch, bunt gewebt, mitKlöppeleinsatz und genetz» ter Spitze. XVIII. —XIX. Jahrhundert. (Mus. Rudolfinum.) Tauftuch mit Leimnstickerei und Klöppelspitze. Erste Hälfte des XIX. Jahrhunderts. (Mus. Rudol- finum.) 6 Trachtenbilder aus Krain. kolorierte Kupferstiche von F. R. v. Goldenstein. (Mus. f. öst. Vollst.) Taufdeckä>en, Leinenstickerei. Erste Hälfte des XIX. Jahrhunderts. (Muf. Rudolfinum.) Tischtuch mit Üeinenstickerei und Klöppelspitze. XVIII. Jahrhundert. (Mus. Rudolfinum.) Hemdoberteil mit durchbrochener WeiMckerei, Klöp» peleinsatz und .befatz. XVI. — XVII. Jahrhundert. Untertrain. (Mus. Rudolfinum.) Taufdeckchen, Leinen, mit bunter Seidenstickerei. XVII. —XVIII. Jahrhundert. (Mus. Rudol» finum.) Kopftuch, weiß tanümriert. mit Klöppelspitze. Erste Hälfte des XIX. Jahrhunderts. Umgebung von Stein. (Mus. Nudolfinum.) Deckchen, Leinenstickerei. Ältere Krainer Arbeit. (Mus. > Nudolfinum.) ! Handtuch, Leinenstickerei. Ältere Arbeit aus Suhidol bei Ober'Laibach. (Mus. Rudolfinum.) Handtuch, LeinenstickerÄ mit Klöppelspitze. Ältjeye itrainer Arbeit. (Mus. Rudolfinum.) Polsterüberzug mit gewebter Borte und Leinenstik- lerei. Alte Krainer Arbeit. (Mus. Rudolfinum.) Borte, farbig gewebt. Krain. (?) (Mus. f. öst. Vollst.) Handtuch, bunt gewebt, mit Klöppelspitze. Ältere Krainer Arbeit. (Mus. Nudolfinum.) l Haubenbesatz, Gold. unö Perlenstickerei. 1775. Lai- bach. (Josef Sadnikar.) Haubenbesatz, Gold- und Perlenstickerei. Um 1780. Aus Bischoflack. (Josef Sadnikar.) Haubenbesatz, Gold- und Perlenstickerei, aus Rad« mannsdorf. Uni 1800. (Josef Sadnilar.) (Schluß folgt.) — (D! 3 Weißkrainer BaHn.) Im Palendes Grafen Johann Harrach in Wien fand am 15. d. die konstituierende Sitzung des Konsortiums zur Er-richtung der Weißlrainer Bahn statt. Zum Präsidenten wurde Graf Harrach uno zum Stellvertreter Ncichsratsabgcordnet^'r Dr. ß u st e r 8 i i: gewählt, ^.'ach Erledigung der auf die Erbauung dieser Bahn bezüglichen Fragen wurde jener Teil der Nede des Ministrpräsidenten in Erörterung gezogen, in wel» cher sich der Kabinettschef für die Schaffung einer direkten Eisenbahnverbindung zwisä>en Dalmaticn und den Ländern der Monarchie ausgesprochen hatte. Alle Redner gaben der Genugtuung übor die Absicht der Regierung Ausdruck. Die Weißkrainer Bahn habe den Zweck, einerseits die Staatödahnlinie von Laibach über Nudolfswert mit Knrlstadt und Sissek zu vci> blnden, anderseits über Ossulin an die berühmten Seen von Plitvica nach Bihcn' in Bosnien und durch das Unatal nach Knin in Dalmatien zu führen. - (Personal Nachrichten.) Der hiesige Stationschef der Südbahn, Herr Eugen Guttma n, wurde in Anfehung seiner vorzüglichen Leistungen außertourlich zum Oberinspektor ernannt. — Da) Präsidium der lrainischen Finanzdirektion hat die Herren Steueramtsprattikanten Franz Predaliö, Friedrich Pavlin, Franz Ienko, Rudolf Pr^ m e c, Franz Prezelj, Viktor Dolenc, Ludwig lKoöar, Wilhelm Kobal und Johann Ku 5 ar zu provisorisä>en Steueranltsadjuntten u,6 per»ouu,iii clnannt. ^- (Freigebung des Güterverkehres nach Trieft.) Die Lagcrhausoerwaltung hat die mit 13. d. erfolgte Einstellung der Güt?raufnahme nach dem Freigebiet Trieft wieder aufgehoben, sa daß iX'r Ei>l.'nbal)l!uerl('hr nach Tlieft Fix'igeuiet wie« der für allo Waren ohne Unterschied freigegeben ist. — (Bctöilung armer Schulkinder.) ! Das Komitee wohltätiger Damen, das seit 39 Jahren zu Weihnachten die armen Schulkinder mit Kleidungs» stiuten zu beteilen pflegt, betätigte auch gestern vor« mittags um 11 Uhr feinen eminenten Wohltatiakeits» sinn durch die im Turnsaale der I. städtischen Kna» , l>enVolksschule erfolgte Veteilung von 200 Schulkin- i dern. Zur Feier hatten sich Herr üandespräsident ^Schwarz mit Frau Gemahlin, Herr Landesregie,- ! rungsrat Ritter von Kaltencgger, Frau Nür» ! germeister Hribar, die Komitcedamen mit Frau Tr. Tavöar an der Spitze, zahlreiche Lehrerinnen l.nd Lchrer sowie die Eltern der bcteUten Schuljugend Angefunden. Herr Oberlehrer Gabrtzek würdigte en Sparkasse, die zu dem edlen Zwecke 500 15 gespendet, und aller sonstigen Jugendfreunde, die die reiche Bescherung ermöglicht hatten. Humane ! tares Wirlcn we insbesondere in Laibach not, wo ^ zahlreiche Eltern ihre Kinder nicht einmal mit dem Unentbehrlichsten versehen können. Herr Oberlehrer Gabröek brachte im Namen der Lehrerfä>aft und der ! l>eteilten Jugend allen Wohltätern den besten Dank > zum Ausdrucke, lvandte sich dann an die Hlinder fowie ," an deren Eltern, erstere zu fleiszigem Lernen und ^ musterhaftem Betragen, letztere zu eifriger Förderung des Schulbesuches und zur Erfüllung der Pflichten ' gegen die Religion und die Schule auffordernd. Nur ! durch das Zusammenwirten von Schule und Haus werde es möglich sein, die Kinder zu ^uten und ehren» haften Staatsbürgern zu erziehen. Zum Schlüsse dankte Redner den erschienenen Festgästen, so dem ^ Herrn Landespräsidenten Schwarz uird dessen Frau Gemahlin, Frau Bürgermeister Hridar, Herrn j Lairdesregierungsrate Nitter von Kalten eg gär, Frau Landesgerichtspräsident Lcdiönik u. a. für , ihr Erscheinen, worauf noch ein Schulmädchen eine i Dankcsrede sprach und die Verteilung der Geschenke erfolgte. Diese wurde vom Herrn Landeschcf und desfen Frau Gemahlin fowie von den Komitecdamen in der liebenswürdigsten Weise vorgenommen. Die Kinder erhielten warme Kleider, Hüte, Schuhwerk, Vrotwaren ?c. in reichlichem Maße, lvas aü?s nur durch die werktätigste Mühewaltung des Hauptkomi« toes sowie der ausübenden Damen ermöglicht worden war. Ersterem gehören nebst dem Herrn kais. Nate Murnik und Frau Dr. Tavöar Frau Johanna Premk und die Fräulein Michaela Iavornik, Ela Lozar und Julie Premk an, während di? Geschenke von nachstehnden Damen teils im Schew» kungswege, teils durch eigene Arbeit aufgebracht worden waren: von den Frauen Anna Aleüovec, Marie Fleischmann, Cäcilie Kavönik, Julie Moos, Marie Pavlin, Justine Poiar. Mane Ziegel, Berta Dr. Triller, Marie TrilIer und Ivana Zupanöiö, von den Fräulein Ioscfine Kajzclj, Anna K r e m i a r, Alexandrine Logar und Helene VoduSet. Überdies gehört dem Ko« mitee Herr Dr. Josef Stare an. — Die Bäcker« und Lebzelterfirmen, die fich in den Dienst der cuiten Saä>c gestellt hatten, sind folgende: Bonöar, Dolcnec, Föderl, Godec, Janöar, Ienko, Okorn, Paur, Plehan, Potoönik, Sinerke, Zuj, Zunn, Tröek, Zalar, 2agar, s!eleznik und ^uiek. * (Aus der Laibacher Diözese.) Der Pfarrkooperator in Niederdorf, Herr Johann Zu-panöii', wurde auf sein eigenes Ansuchen krankheitshalber in den zeitlichen Nuhestand versetzt. —r. — (Der Wohltätigkcitsverein der A uch drucker KrainZ) veranstaltete, aestern nach^ mittags 4 Uhr in der Arena des „Narodni Dom" -ine Christbaumfeier zugunsten der Waisen vcrstor-l'sncr Buchdrucker. Es war dies ein Familienfest, da-; sich durch zwanglose Gemütlichkeit auszeichnete und, was noch besonders hervorgehoben zu werden ver» dient, einen so großen Besuch wie bereits seit Jahren nichl aufzuweisen hatte. Zur Hebung der Stimmung trug die Laibacher Vereinskapelle mit ihren flotteil Weisen wesentlich bei. Den Hauvtteil der Veranstal-lnn, bildete eine reich ausgestattete Lotterie, die dm li'ücklichen Gewinnern nette Gewinste, zumeist Ge> brauchsaegenstände, eintrug: zum Schlüsse wurde ein mächtiger Christbaum angezündet, unter dem die Nft» teilung der Kleinen mit Weihnachtsgeschenken er-folgte. Lalbllcher Zeitung Nr. 289. ___________ 2628 lg Dezember 1905. — (Das slovenische Volkslied und! die slovenische Volksmusik.) Wie bekannt, z geht das Ministerium für Kultus und Unterricht dar» an, das Material für ein Riesenwerk unter dem Titel „Österreichisches Volkslied" zu sammeln und in ent-sprechender wissenschaftlicher Form herauszugeben, ein Werk, das in einzelnen, national abgegrenzten Bänden die gesainte Volksmusik und namentlich das Volkslied der einzelnen in Österreich lebenden Völ» ker und Stämme umfassen soll. Zur Bewältigung der Arbeiten bei diesen: gewaltigen Werke wurde nach dm verschiedenen Nationen eine Arbeitsteilung in der Form durchgeführt, daß für national abgegrenzte Arbeitsgebiete spezielle Arbeitsausschüsse bestellt wurden. — Ein solcher wurde auch für das slovenische Volkslied beim Ministerium in Vorschlag gebracht und von demselben, wie seinerzeit gemeldet, lallt Er» lasses vom 23. Oktober l. I., Z. 36.157, bestätigt. B«. sagter Arbeitsausschuß hielt nun gestern, einberufen vom Universitätsprofessor Dr. Karl ßtrekelj aus Graz, der die spezielle Organisation des Ausschusses unternommen hatte, im Saale öer „Glasbcna Ma-tica" seine erste Sitzung ab. Daran nahmen außer dem Einberufer teil die Mitglieder: Dr. Matthias Murko, Universitätsprofessor in Graz, ferner als nominierter Vertreter der Landesregierung der k. k. Landesschulinspektor Franz Levec, dann der Kon° zertdirektor Matthäus Huba d, der Stadtpfarrer in Görg, Johann Kokoöar, der Übungsschullehrer in Marburg, Gabriel Majcen, der Landesgerichtssekretär in Lnibach Franz Milöinski. der Skrip-tor an der Studienbibliothek in Laibach, Lukas Pin» tar, der Gymnasialprofessor in Klagenfurt Johann Scheinigg und die Gymnasialprofessoren in Laibach Anton Atritof und Dr. Josef Tominßek. — In nahezu neunstündiger Sitzung wurde ein überreiches, von Dr. ßtrekelj gesammeltes und gesichtetes Material durchberaten und der Beschlußfassung zuge> führt, so daß es nunmehr dem Ministerium zur Begutachtung vorgelegt werden kann. Dieses Materials umfaßt oie äußere und innere Organisation der ge» samten Tätigkeit des Arbeitsausschusses und das Programm für die Heranziehung der weitesten Kreise zur Beihilfe an diesem Werke. Die Gesamtarbeit konnte mit wissenschaftlicher Gründlichkeit angefaßt werden, weil stets rühmend hervorgehoben tverden muß, daß die Regierung selbst es ist, durch deren Initiative und unter deren Auspizien die Arbeit ihren Verlauf nehmen soll. — Ein näherer Bericht folgt. —W-" — (Stempel Pflicht der Vereins» Anzeige nüberdie Abhalt un gvon Theater vo rst ei lun gen.) Nach den bestehenden Vorschriften sind bekanntlich die im Vereinsgesetz? angeordneten Anzeigen über die Veranstaltung von Thea-tffrtwrstellunaen seitens der statutengemäß hiczu be» rechtigten Vereine unter der Voraussetzung, daß der Zutritt zur beabsichtigten Produktion auf die Vereinsmitglieder beschränkt bleibt, als stcmpelfrei zu behandeln, dagegen hat das Finanzministerium bisher in jenen Fällen, in denen es sich um die Aufführung einer allgemein, gegen Entgelt zugänglick>en Theatervorstellung handelte, an den: Standpunkte festgehalten, daß derartige Anzeigen — nebst der eventuell für dzilß Ausstellung der behördlichen Lizenz entfallenden! Gebühr — dem Eingabenstempel von 1 k per Bogen! unterliegen. — Wie wir nun erfahren, hat sich der ^ Verwaltungsgerichtshof in einem vor kurznn gefällten Erkenntnisse dieser Rechtsanschauung angeschlossen ^ und erkannt, oaß in solchen Fällen von einer stem-, pelfreien Vereinsanzeige im Sinne der 88 15 und 16, des Nereinsgesetzes nicht die Rede sein könne. ^ (E i n La n dw eh r s o l d a t ü b c rf a l le n.) Als dk'sertage ein Landwehrsoldat mit. einem Reisenden in ein Gasthaus an der Römerstraße einkehrte, Ischen darin drei Knechte, die ihn angeblich ohne j?ac Ü^ranlassung anrempelten. Es entstand ein Wort» Wechsel, der damit endet.', daß die Knechte den Sol^ 5aten zu Boden warfen und mißhandelten. Er zog ^as Bajonett, das ihm jedoch entrissen wurde. Ein bi^beigekommener Wachmann befreite endlich den Soldaten von seinen Angreifern. * (W e m z e h ö r c n d i e K l e i d e r?) In der vergangenen Woche übergab eine unbekannte FrauenZ» Person in einem V^rkanfsladcn ein Bündel mit Mä>'-nerßlcidern und einer Joppe in Aufbewahrung holte es aber bis heute nicht ab. Die Kleidungsstücke wur. den bei der Polizei deponiert, wo sie vom Eigentum« abgeholt werden können. " (Vortrage der Grazer Univer si-i ö t.) Vorgestern hielt Herr Professor Dr. Vinzenz < Hüberim großenSaale der Tonhalle einen Vortrag über das Tierlcben in der Erdgeschichte. Der Vor-! trabende skizzierte unter Vorführung von leider nicht besonders deutlichen Lichtbildern in knappen Um^ lisicn das, Wesentlichste des architektonischen Teiles der Geologie, die Reihenfolge der geologischen Formationen und ging dann in eino allgemeine Besprechung dcr Paläontologie, hauptsächlich in die Schil- dl r^ng der Organismen aus der paläozoischen, moso° zoischen und känozoischen Periode ein, die er durch lveitereLichtbilder der vorgefundenen organischenReste veranschaulichte. Das Publikum folgte dem leichtfaß-lichen Vortrage mit Aufmerksamkeit und drückte seme Amrkennung durch Beifall aus. * (Zur Kranlenbewegung.) Im abg:> laufenen Monate wurden in das hiesige Landesspital 459 männliche und 294 weibliche, zusammen 75^ Kranke aufgenommen, und darin mit den von früher vcrbl.ebencn Kranken 1125 Personen behandelt. Von diesen wurden 430 in geheiltem, 189 in gebesserten! und 1^ in ui,geheiltem Zustande entlassen; 48 wurden transferiert, 26, darunter 17 männliche und 9 weibliche Perlonen, starben. Demnach verblieben zu Beginn dieses Monates noch 419 Kranke (241 mann-lichc und 175 weibliche) in der BehandlnnZ. —r. — (Erdbeben.) Gestern um 3 Uhr 47 Min. früh wurde in Rudolfswert ein heftiges Erdbeben ver. spürt, das drei Sekunden dauerte. Richtung Nord«. west gegen Südost. Unmittelbar vor dem Beben war ^ ein unterirdifck)es Krachen gehört worden, als ob eine! schwere Tür mit Gewalt zugeschlagen woroen wäre.! Einen Schaden säMnt das Beben nicht verursacht zu haben. * (Ein gefährlicher Sohn) ist der Taglöhner Anton Pengov aus PeZata. Er kam Samstag vormittags zn seiner in der Schießstättgasse w^nhaften Mutter, provozierte ohne jede Veranlassung einen Streit und mißhandelte die Frau mit Fanstschlägen. Wähvend dieses Auftrittes kam der Stiefvater nach Hause, worauf sich Pengov sofort anf ihn stürzte, ihn mit Fanstschlägen traktierte und mit einem herbeigeholten Wagendrittel zu erschlagen drahte. Es wurde die Polizei geholt, die den rabiaten B'.ischen verhaftete. — (Vesitzwechses.) Herr Anton Stock hat vom Herrn Karl Kauschegg die vormals Wenzelsche Besitzung in DomZale käuflich erworben; es soll daselbst das dortige k. k. Postamt untergebracht werden. 6. — (Jag dun fall.) Am 10. d. M. begab sich ^ der Besitzer Anton Strus aus der Ortschaft Zagorica, Gerichtsbezirk Weichselburg, in Gesellschaft mehrerer Jagdgenossen auf die Entenjagd. Als er eben einen Schuß abfeuerte, explodierte das Gewehr und zerriß ^ ihm den Daumen der linken Hand. Strus, dem vor Jahren in Amerika eine Maschine vier Finger der rech« ten Hand weggerissen hatte, wurde ins Spital nach Kandia überführt. —ilc. — (Leichen fund.) Aus Gurkfeld wird uns geschrieben: Am 13. d. M. wurde im Walde „roa dklini kamen am" unter dem nach Dobovec führen» den Fußsteige die Leiche eines 1 -03 Meter großen, 30 ^ bis 40 Jahre alten, offenbar dein Arbeiterstandc ange-! hörigen Mannes mit schwarzen Haaren, schwarz, braunen Schnurr» und Vollbart aufgefunden. Der Tot«? war nur mit einer grauen Hose und einem solchen Rocke bekleidet. Der rechte Fuß, der mit einem Verbände versehen war, trug die Merkmale eines Ausflusses. Die Leiä> dürfte nach der fortgeschrittenen Verwesung zu urteilen, über zwei Monate dort gelegen sein. —H— — (Für Gartenbesitzer.) Infolge des l,eu?r frühzeitig eingetretenen rauhen Wetters haben die Bäume ihr Laub verloren und stehen ganz kahl da. Dem besorgten Gärtner ist nun die erwünschte Gelegenheit geboten, bei dem jetzt andauernd schö-ncn und trockenen Wetter die Bäume genau zu besich. tigen und die daran befindlichen Brutanlagen des ge. fürchteten und hier stark verbreiteten Wollspinners zu sammeln und zu vertilgen. Dieser Gartenschädling — anch Großkopf genannt — ist in d en Gärten und Baumanlagen Laibachs hin und wieder stark verbr^ tet und fehlt fast nirgends, wo c s grünt. Leider wird dessen Vorkommen von den Gärtnern zu wenig beachtet, weshalb er immer zahlreicher wird, statt ganz ausgerottet zu werden. Er kommt an den All?ebäume.l der Resselstraße und in den angrenzenden Gärten, in der Allee neben dem landschaftlichen Theater, im Parle neben der Nleiweisstraße, an d?n Bäumen vor der Herz Icsnkirche, an den Lindenbänmen längs deZ Laibachflusses und anderweitig hänfia vor. Weil derzeit die Gartenarbeit zmn großen Teile ruht, hat der Gärtner hinlänglich Zeit, diesem Gartenschädlinge nachzuspähen, um ihn zu vertilgen, damit er nicht bemüssigt sein wird, im Frühjahre seine vielen drin« genden Arbeiten zu unterbrechen, mn dem immer zahlreicher auftretenden Ungeziefer nachzugehen. — Auch ist es jetzt an der Zeit, die an, den Bäumen in erstaunlich großer Menge vorhandenen Raupen-a,cjpinstc zu sammeln und zu verbrennen, weil sonst die gefräßig?n Raupen im nächsten Jahre so zahl» reich auftreten dürften, daß ein Gartenertrag nicht zu erhoffen wäre. 6. — (Brandwunden erlitten.) Diesertaqc zechte der Hmmacheraehilfe W. Porenta in St. Mar-tin bei Littai Mt mehreren Burschen in einem dor- tigen Gasthause. Als infolge eines Wortwechsels e«>' Rauferei auszubrcchen drohte, ergriff Porenta ei»' Stuhl und hob ihn in die Höhe, wobei er zuW die Zimmerlampe herabschlug. Durch das brennen Petroleum erlitt er schwere Brandwunden am Kop! Seine Genesung ist in absehbarer Zeit kaum zu getval' tigen. ^lle * (Verloren) wurde ein schwarzes O^' täschchen niit 160 X Inhalt. Theater, Kunst und Literatur. ** (DcutscheBüh n e.) Die Operettennovi"' „Die lustige,: Nibelungen" von Riöeamus, Mu'il »^ Oslar Strauß, der dem „Überbrettl" schon m" ! sen, die es vermieden hat, aufdringlich WaMl!^ ! M.lsik zu traversiercn, sich vielmehr mit Anlehnung ' an einige Motive ans dein „Rheingold" von der ,,^,< terdännnerung" begnügt und diese nicht ohne GE , in das musikalische Gewebe Anflicht. So ist das 3« tiv des Gesanges der Nheintöchter ganz hübscb ^, cinlln Walzer verwendet worden und dergl. >n. "^ lind weit davon entfernt, uns für solche Anlehnnns. zu begeistern, finden sie im Gegenteil recht bed^ ! lich, aber gegen die Parodie des „Tannhäuscr" ! scheint die Musil zu den „Nibelungen" doch sehr"' lret und weit entfernt, die Pietät gegen den gl0?^ Meister zu verletzen. Sie ist pikant und charaktoril'/ instrumentiert, enthält viele ansprechende, gefa"^ Nummern eigener Mache und verfehlt daher ' Me Wnklmg nicht. Es sei damit nicht behaup'! daß der Operette ein längeres Leben beschicdon!^ sie verdient es jedoch nicht, kurzwea beiseite g^,, ben zu werden. Um die Inszenierung hatte sich ^ Regisseur Mahr. um die wirksame Ausarbeit"^ Herr Kapellmeister V. Heller verdient geiH Durch übermütige Laune und drollige BeweaM ^ wirkten die Herren Siege, Fischer und K". sowie die Damen Sch locker und Urban zw^ fellcrichüttcrnd; hübsche gesangliche Leistungen bo Frl. Muck und Herr Bertini, denen freilich ^ Hm.lor für derlei Ulk fehlt. — Gestern wurde " Operette vor sehr gut besuchtem Hause mit dew 9 chcn Heiterkeitserfolge der Erstaufführung w^ liolt. ^ — (Frommes Kalender.) Um oie 3^ wo wir uns auf die Überwinterung einzurichten ^. fangen, Pflegt sich eine eigene Gattung von O^ freunden anzumelden, deren Ausgabe darin be!^. als treue vielbewanderte Ratgeber uns oas g^ v Jahr hindurch an die Hano zu gehen. Aber nicht" im Hause, auch im Geschäfte wie im AmtsbureaU,^ bei unzähligen Verrichtungen des täglichen ^^< erweisen sie sich unentbehrlich — nämlich oie K^l ^ der. Eine Sammlung solcher veröffentlicht alljcilN ^ der älteste und bedeutendste Kalenderverlcig ^ Fromme in Wien. Wir können aus der mehrere ^ ,^ dert Nummern umfassenden Kollektion hier "^^, wichtigsten Erscheinungen herausgreifen. — ^".^el stergültiges Nachschlagebuch ist Frommes O'^ Auskunfts-Kalender, dessen Inhalt hier kurz sk'A' sei: An das Kalendarium reiht sich Hof-, KirA' Staats-, Militär-, Post-, Telegraphen-, GeschO Wiener Adreß», Verkehrs«, Vergnügungs-. Haus' Landwirtschafts-Kalcnocr. Der Preis dieses ^"^e ders mit dem neuesten Plan von Wien im 2^)" ,ch 1124.000 ist 2 X. — Immer mchr bürgert si" "^ der tägliche Einschreib-Kalender zmn Preise von . 70 k ein, der mit seinen allgemein nützlichen ^". ^ len vor allen Dingen durch eine höchst zw^cknuw,^. Linirung als Haushaltung- und VonnerkM'n' .^ das ganze Jahr geeignet ist. — Frommes Sai ^ tisch-Unterlage-Kalender zeichnet sich durch "^"j? zweckmäßige Einrichtung aus. — Von den ^^/^>^N den Stand und Beruf speziell geschaffenen Kalen„„ erwähnen wir Frommes Klerus-, Feuerwehr-, i^ ^. Garten-, Juristen», Landmann-, Landwehr-, ^ Wirtschafts-, Medizinal-, Montan-, Pharnwze" und Tierärztekalender. Für die Jugend ist sp^'" ^. Weihnachtsgeschenken sehr geeignet: Frommes " ^ reichischer Studentenkalender für Mittelschulen, ^ ^ und Bürgerschulen. Für Geschenkszwecke "N"" „, ferner Frommes „Elegante Welt" in geschmaao ^ Laibacher Zeiwng Nr. 289. 2629 18. Dezember 1905. Modern ausgestatteten Einbänden. Die größte Bereicherung erfuhren die Portemonnaie» und Block-kcllenoer, von denen erstere in über hundert verschiedenen Einbänden, letztere mit ebenso vielen verschie» benen Rückwänden zu haben sind. Der beliebteste von allen ist neben dem Tagesblock (ohne die jetzt vielfach auftauchende gelbe Vlechkavsel) der Wochemwtizblock ^it seiner, für Vormerkungen geschaffenen Einrich-^ng. Wenn wir schließlich noch der verschiedenen "0tiz-, Wand» und Älatttalender gedenken, so ist da-^it die Sammlung noch keineswegs erschöpft, son» bern wir verweisen unsere Leser auf das Verzeichnis ^n Ironnnes sämtlichen iwlendern, das bei allen ^uchhändlern und Kalenderverschleißern gratis zu Wen ist. ^ (D e r K u n st war t.) Rundschau über Dich-lung, Theater, Musik und bildende K-ünstc. Herausgeber Ferdinand Abenarius. Verlag von Georg D. W. Calllvey in Münchci,. (Vierteljährlich Ml. 3 50, ^ einzelne Hcft 70 Pfennig.) ^ Inhalt des ersten ^ezeluberheftes: Regeln. Von K. O. Erdmann. — ^'dichte in der Volksschule. Von Alfred Vogel. — ^ Musik als dienende Kunst. Von H. Krehsch-Mar. - Der Deutsche und seine Kunst. Von Karl ^cheffler.Friedenau. — Lose Blätter: Der Pfahl aus "Leute eigener Art" von Timm Kröaer. ^ Rund-'chau: Umschau. Neue Bücher. „Dichtende Jünglings Eminenter". Berliner Theater. Münchner Theater. Ale Jugend-Erinnerungen von Thercse Devrient. Merlei Bunte Bühne. Eugen d'Alberts „I^klu^ ^lo". Josef Reiters „Totentanz". Cyriü Kistler) Aper „Baldurs Tod". Max Negers „8iuloniottll". ^ochmals „Der deutsche Mozart". Deutsche Kunstaus-^llung in Köln 1906. „Kunst auf o?m Lande". „Die ^vrfkirche ini Königreich Sachsen". Schildbürgernreiche. Ist der Unterschied wesentlich? „Alles muß ^^reklamieret sein". — Bilderbeilagen: Hans von ^oltmann, Landschaft; Alfred Oesteritz, Ostscedörf. !^n; Bildnis Eugen d'Albcrts. - Notenbeilagen: ^-ugen d'Albert, Meiulett, Zlviegefang, Der Schweine-'anon aus der Oper „^wutu u«Iu". Telegramme ^e« K. k. Telegraphen'Korrespondenz'SureauI. Rußland. Petersburg, 17. Dezember, über Eydtkuh. tlen. (Meldung der Petersburger Telcgraphen-Agen-lur.) Ein kaiserlicher Erlaß erteilt den Gencralgou-^rncuren, Gouverneuren und Stadthauptleuten für ^n IM der Einstellung oder Störung des Eisen-.ahn», Post« und Telegraphenverkehres, wenn dieHer» Mung der Ruhe und Ordnnng es erheischt, die V2 'UIinZ, aus eigener Machtvollkommenheit den kleinen ^ den großen Belagerungszustand zu verhängen, ^bei die Gouverneure und Stadthauptleute die lachte eines Obcrchefs erhalten. Ebenso wird in Gc ""den, wo oer militärische Vorgesetzte keinen nicd° '^ren Postal als den des Arigadekommandeur; be-^'bet, auf der Grundlage, welche das Gesetz vorsieht, ^ Kriegszusiand verhängt, wobei der militärische ^Uesetzte ^,^ ^G^ des Gcncralgouverneurs erhält. 7'^ Aufhebung des Ausnahmszustandes erfolgt durH ^Minister deo Innern. Für Petersburg bleiben 0'^ ,^^ngen herauf bezüglichen Bestimmungen in ^''c>ft. ^, Petersburg, 17. Dezember. Der „NeZie-^Nsbote" schreibt: Nach der Veröffentlichung des ^ "Nifest^I vcm 30. Oktober gründeten die Nedcib ^ >^ und die Verleger vieler Nesidcnzblätter un) ^Urnale einen Verband zuiu Schutze der Freihat ^ gedruckten Wortes und beschlossen, die Gesetze ^t zu beachten. Einige Prehorgane überschritten alle z/"zen und ließen die Drucklegung solcher Artit> ^, la>' im Krimmalstrafgesetze vorgesehen? schwer.' bh/Wen Anschließen. Demzufolge sind vom 5. No-y"ber bis 15. Dezember in den beiden Residenzen yen 9^ Vorgehen gegen das Krinnnalgesetz Klagen d^. Zeitungen anhängig gemacht worden. Auße» ^'^nd gegen alle periodisch erscheinenden Ansgabcn by/ wundläge ni'ucr zeitweiliger Preßregcln Klagen ^ Friedensrichter eingebracht worden. Petersburg, 17. Dezember. Über Eydtkuhncn. ^ °ung der Petersburger Telegraphen-Agentur.) llci»-^^a.cben?s Kommunique der Regierung er-tzis l' di^ Klagen, Beschwerden und Forderungen der ^rti , Mmlgestelltcn seien zuni großen Teile gerecht c>tl)'^' Das Vcrkehrsministerium habe daher die Aus-hy/7UN3 von Maßnahme,, zur Aufbesserung der hi/,, ^" Angestellten in Aussicht genommen. Da aw> ly>s" schr bedeutende Geldmittel erforderlich stnd, siih.^ nicht alle Maßnahmen gleichzeitig duraM-«it f werden; der VcrkchrZminister richtet daher de. -^'l!Nic Aufmerksamkeit ails die unaufschiebbarst.':: ^ jungen. Der Neichsrat hat bereits zugestimmt, üe!, "^ hiefür erforderliche Summe von 16 Millw-^^''bcl in das Staatsbudget pro 1906 eingestellt Angekommene Fremde. Grand Hotel Union. Am 13. Dezember. Muzelldy s. Schwier. Private, Mvdlwg. — Peisch, ttsm,, Hemdorf, — Maigultcr, Ingenieur, Klagenfurt. — Temsch, Ksm.. Warasdin. — Halolcr, Kfm, s. Frau, Feistiitz, - Achazhizh, Assistent, s. ssrau, Tarvis. — Hribar, St. Massdalena, — Eittel, Kfm., Trieft. -- Kalmger, St. Peter, — Vu»f, Nudolfswert. — Ieucic, Mannsburss. — Klausen, Kfm,, Graz. - Dolenz, Orehovec. — Nr. Venlovi^ Advokat, Rann. — Schulz, Fabrikant, Steyr. — Plesche, Privat, Prag. — Lavnc. itfm., Zirlnih, — Engelsberger, Kfm., Neumarttl. — Kuntz, Dobcrauer, Wesely. Noseu, Liiwy, Fodor, Frankflitter, Grlinseld, Reuter, Nediuger, Kflte.; Soltau, Ingenieur, Wien. vanvestheater in Laibach. 44. Vorstellung. Gerader Tag. Montag, den 18. Dezember. Der Schwur der Treue. Lustspiel in drei Auszügen von Oskar Vlumenthal. ! Anfang halb 8 Uhr. Ende '/< 10 Uhr, ^ Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehvhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736'0 mm. Z «^3> «« «HL k .^^2 ««" ^ ! W<_. «nstcht K3Z K 5Z ^ l^l """ de«H.mme.« ^^ <« ^ll7N. 738 6 31! windstill heiter " 9 . Nb. 738 6 ^)-8! N. schwach 7U.F. 7336 -48 windstill Nebel 17. 2 » N. 739 7 06 NO, schwach heiter 00 9 » Ab. , 742 8 13 O, mäßig bewvllt 18.s7 U. F. 743 9 j -34! SW. schwach > heiter > 0 0 Nas Tagesmittel der Temperatur vom Samstag -12, Nornmle -17°; vom Sonntag 10°. Normale -18«. Verantwortlicher Redakteur: Antun Funtel. (5156) . C- 178/5. 1. Oklic. Zoper gospoda Viktor ja Tolazzi, bivšega zi-darskega mojstra v Jesenicah, kojega bivališèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Kranjskigori po gospodu Lovretu Baloh, zastopan po gospodu dr. Vilfanu v Radovljici tožba zaradi 834 K. Na podstavi tožbe doloèa se uarok za ustno sporno razpravo na dan 19. decembra 1905, dopoldne ob V^ll. uri. V orrambo pravic gospoda Viktorja Tolazzi se postavlja za skrbnika gospod Ivan Robiè v Kranjskigori. Ta skrbnik bo zastopal gospoda Viktorja Tolazzi v oznamenjeni pravni stvari na njega nevarnost in stroške, dokler se ta ali ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija v Kranjskigori, odd. I, dne 10 decembra 1905. Dio prächtig funkelnden Juwelen und •, KrainisGhc Runstwebeanstalt •w* in Laibacn. &A EINLADUNG jk IV. Weikiiachts-\gl Ausstellung ijw für jedermann unentgeltlioh zugänglich fl}^ ab 1. d. M. in den Anstaltsräumen, {// i\ VirantsoheB HaU8, Sternwartgasse 1, ^Jß II- Stock, von 8 bis 12 Uhr vormittags | jSk\ un(l von 2 bis 5 Uhr nachmittags. iQj| **s Stark reduzierte Preise, es* ^^f^y Kein Kaufzwang. Tramway-Haltestelle. | ~~==::r' (t8sK) 7 . « Edikt. Die Fahrnissen - Feilbietung J. J. Kantz, Laibach, Römerstrasse 16, wird noch Dienstag den 19. Dezember 1905, vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 5 Uhr fortgesetzt, j^ ly.vok k. k. Notar als Gerichtskommissär (Statt jeder besonderell Nllzeige.) Tief betrübten Herzens geben wir allen Ver« wandten und Bekannten die schmerzliche Nachricht von den, plötzlichen Hinscheiden unserer lieben, un» vergeßlichen Mutter, Schwieg«-, Groß- und Urgroß» mutter, der Frau Julie Schönwetter Notarswltwe welche Samstag, b?n 16. d. M.. umlb. Uhr nach. mittags in Prägarten in Oberösterreich in ihrem 79. Lebensjahre selig im Herrn entschlafen ist. Die irdische Hülle wird Montag, den 18 b. M., im Prägartner Friebhofe zur ewigen Ruhe bestattet. Laibach, den 17. Dezember 1U0b. Thella Hubad, Landesschulinspektorsgattin? Ivan Schönwetter, l. u. l. Rittmeister i P.- Olga Euchanel, Apothelersgattin! Julius «ch»n» Wetter, Buchdruckereibesitzer, als Mnder. — «ä«t« ttcheTchwieaersvh«e,Vchwiegertöchter, Vnlel uud Urenkel. Tiefbctilibten Herzens geben wir allen Ver« ! wandten, Freunden und Bekannten die traurige ! Nachricht von dem Hinscheiden unseres innigstgeliebten l Gatten, Vaters, Sohnes, Bruders und Schwagers, ! des Herrn l Friedrich Boffmann gew. Uhrmachers ! welcher nach langem schweren Leiden, versehen mit ! den hl. Sterbesakramenten, Sonntag den 17. Hezem« l ber 1905 in seinem 43. Lebensjahre selig im Herrn entschlafen ist. Das Leichenbegängnis findet DienStag den 19. Dezember um halb 4 Uhr nachmittags vom Siechenhaus aus statt. Laibach, den 18. Dezember 1905. Die trauernden Hinterbliebenen. (Statt jeder besonderen Anzeige.) ------------------------------------------------------------------- > Danksagung. > Wahrend der Krankheit sowie beim Ableben > unserer innigstgeliebten, unvergeßlichen Mutter, bezw. > Schwieger» und Großmutter, Schwester und Tante, > der Frau Mm Lückl B. XüM > RegierungsossizialsWitwe ! wurden uns so viele Kundgebungen des herz'ichsten > Mitgefühl es zuteil, daß wir uns verpflichtet fühlen, > hiefür sowie für das letzte ehrende Geleite den l Wärmsten und innigsten Dank auszusprechen. ! Laibach den 17. Dezember 190b. > Johann und Josef Lauter. Wer die Strömungen und Bestrebungen unseres %L fk Jft ä^ M& ^L M fl^ modernen Kunst- und geisteslebens in einem ¦ 11 i^ M+ Hl C | humoristisch-satirischen Zeitspiegel betrachten I H |j ^^ 111 ŠM und verfolgen willt der lese jeden Jttontag J 9% mä ^^ M ^^* die neueste summer der Münchner 10w^* VhbV wmmmmä €inzelverkauf und Abonnements bei lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibaoh, Kongressplatz J(r. 2 und Südbahnhof (Kiosk} sovie in Steinbrüok, Südbahnhof (Kiosk), wm Laibacher Zeitung Nr. 269. 2630 18. Dezember 1905. Kurse an der Wiener Börse vom 16. Dezember 1905. ««« dem oWea« «urM stoveml,«! P, K. 4 2«/n, . , 99'4> L9S5 lnOllb ^Hn.-Iull pr. «.4'2°/^ »9 3!,! 9»<»c „Not !>ebr.''»U 50 ,, ., «piU,'Oll.pr.lf,4-z°/, : 30 loo-bl» l— l8S0er „ 50» l. 4«/i> 155 »>'58 2b 1»«0«r „ 100 l. 4",„ 1«< —180- l8«4«r „ ioa fi. . . zg»' ,2,',- bt«. „ 5« fl. . . 288-832- Lom.'Pfandbr. b 1LU si. 5°/„ , 292^0 294 Ktaatsschuld der tm Kelch«' rat« «rtreltntn Königreich» und Länder. OeNerr. VolbreMe, stfr., 100 fi., p»r Kasse.....4°/„ ,,, ,5 <17'85 dlo. Rente lnKrunenwahr., stfr., per Kasse.....4°/, 9«« l>9 ?5 l>tl>. bto. dto. per UM«o . 4°/o 99 55 9» ?!, i3efterr.Inveftitton«»«tnt,,ftfr., txr Kasse .... 5'/,°/o 9225 »0 75 <«sn»»ah».«ta»t»sch»lb. »«jchreibnnge». tlOabethbahn in G., steuerfrei, zu 20.0U« Kronen . . 4»/<, 118 40 119 40 qi,anz Joses «ahn ln Lilb«r (div. Sl.) , . . . 5'/,°/« ,«7 — l28> ztubnlisbabn . . 4°/, ,i! «o 100 db V«iarlbergb«hn ln Kronenwähr. fteuerfr., 4iX> ltronen , 4°/« l»9 «5 l(X»'6n g« St«»t»schnl>»t?schre<»»»' g«n abactte»p.Mitnb.'«lltie»< tlisabethbllbn »W fl, K«l». b»/' /» von »NO st.......488— 49N'— bt». lzinz°«ubw. «voll.». W. b»/.°/„........4bV'b«> 4i,Y'bU d»°, Elllzb.-Tti.«»sl. «>. W. K, b°/,........ 44« 65 44L-N5 b. «arl.Lubw.-V. UM) fl, »M. !^"/n NllN »NO N. . . —' - —'— Geld A>»i, Vo» Ttaale ,^nr Zahlung übernommen« Eisend.»Prlur. Obligationen» Elisabethbahn «W u. 2M»0 M. 4°/, ab 1U"/«...... l,z-90 llS l»o Elllabethbahn, 4yo u. « dt«. bto. per Ultimo ... N»-80ll85> 4"/„ dtu, Rente ln Krunenwähr., sieu«rfrei, per »alse .95 l» 85 30 4"/„ dto. dto. dto, per Ultimo . 3ü l5 »b'3b Ung, Kl.-Lis.-Anl, Gold lcx) sl. — ,. ..,-- dto, dto. Nilber li»u fl. . , . - — — — dt«. Itaat«-^bll«, (Ung. vftb. o, I, l«7«...... — — —-- dto, Kchantregal'Ablöse vblia. — - —-. bto. Prüm. «, i» 100 ft. - lllX» K «>3 ün Lid- dtu. dlo. i^ 50sl,--look ^l 50 ^,,>l'n, Iheih-Meg.-Uost 4"/>, , . . , l!,5 «<» lb? »«' 4"/y ungar. Hrundeutl.-llblig. l»ü 6» !« «>» 4°/, lroat, und Ilavon. detto W — «7 - Hndeti »flenll. Anlehen. 5°/n Donau««e«.'»!urlye 1878 . 105'5>'iua-öl! slnleyen der Ktadl «örz , . —'- —- «Nnlehen der Stadt Wien . . . l<>ll-»5 ,"3 »f, dto. dto. (SUber ob. Gold) 1Ll-40 i^^ 4> dto, dto. (1894). . , . »9—i<»- dto. dto. (1898). . . . 99-25 iN0-!:b Vö,5«l>au-«nlthen. verlosb. 5°/„ H8 45 »W-45 4°/„ »ralner Uandes-Vlnletien —> — >— Psandbrie?» etc. «Mr, ally.«ft.ln»0I.verl.4"/° 9905 KX'-N» N.chsterr.«ande«.Hyp.-«!!s<,4"/„ 9!> 8» «>0 5 Ocsi.-ung. «anl 4«V»iahr, verl. 4"/„ ........99'^U 1«> Nl> dto. dto. botühr. Verl. 4°/„ lN(< 5^l ,01 l?o «V lol I>' Oeslerr, Nordweftbahn . , , !W'6" >n> «l ötaatibahn....... 4»o> «8 — Znooahn i^ 3°/n verz.Iünn.'Iuli 31 < i>u »i.>. 9! bto, k 5"/........ l»4 3u li!5 3<> UngMliz, «ahn.....-.— — - 4°>/„ Untertrainer «ahnen , — — - - - Kivlls« z«s» 5 4°/° Douau-Dampsich, 1U0 fl, , -.. -- 5",^, Donllu»N?nul.°Uosr , , , »«ß. ^ßv — Unverzinslich« Uose. Äudllp.'«asslica (Dombau) 5 fl. »4-b,> K6 bc Kreditlose lW fl...... 4?«-- 483 — Clary-Uose 40 fl. KM, , . . ,46 — Ibb - Ofrner Lose 4l) fl..... >«7> — i?5> Palffy°Lü!c 4»> fl, KM, . .173 — 183-Noten Kreuz, Oeft. Ves., v. 10 fl. bl— 53 — ,, ,, ung. „ „ 5fl. 31n!, 8»-ll5 !«udols Loir 1« fl.....8u> «4>- Lalm-Losr 40 fl...... »0K-— »<4' Nt,-Ge,!ol«.Loje 40 fl. . . . —-- —>- Wiener Eomm.-Lose v. I. 1874 22S-— »3l»-> ^cwinsllch. d, U°/u Pl,°Echuldo. d. Äobenlreditanst., — bto. dtu, bto, Ut. !s . ,-.. .. - Äühm. Älordbalil! 15« fl, . . ii«3 »«4 — Vmchtlehrader Uris. bUO sl, «M. 8050- 3»6« bto, dtu. M. U>«NU fI. liio- 11«!,' Donau-Dampfschiffahrt«» GelcN, !_Vsterr.. 500 fl, «8«, , , loo«- <>'N8 Dnx°Äobenbacher E.-«. 400 li b3 > K3» — ifrrd - Lloyb, Oes>.,lr- '/», Oesten. i>!ordwcs!« — dto. bto. (llt. U) 20" fl. Z. 4^o- ^4)i - Prag-Dur.rrVi!nlb. 100 N.abyst. z»5 — 2«? Ltaatseisenl'clhn «0« fl, N. . . nl'i b > «52 ül> Kübnni,» «W sl. s..... Hg —1,7^. 2ud«>irdd, Verb,-«. » sl. »Vl. 410 — 415 -trauiwau Ge!.. NeueWr.. Priorität« ^M, 100 fl. . . . »0 - 21'-Una.'zaliz, ltisl-nb. LUUfl, silbrr ... .-- Ung.WestliMaali Gra<>2<»<)fI,E. 404 — 4l»ü — Wiener Uolalbahnen-Alt.Ves, . 150— lk«- Sanken. «nglo-Oest, Äanl 120 fl, , , 31o-— 3lL — Äantvereln, Wiener, »0l> fl. . — —. .- . Bublr.°«nsl,,Oest., 200f!,T. . 1u7«' 10»» Krdt.-Anst, s. Hand. u. G. i«Ufl. —-- —-- dtu. dto. per Ultimo . . 6kß . «6?-— Nrebltbanl, Allg. un„..200fl. . 78«-?»': — Devositenbanl, Ull^., 2 sl. . 4>5 - <5? «tslompte-Ges., «brüst.. 4UU li 588 5ü9 5» Giro-u.Kllsienu., Wiener »uo fl. 45^- 488 fiunotkiefl,,, Oett., ÄOlNl.!!<>"/„ E ii«8 — 39ü 5U UHndrrbanl, Oeft., 200 sl. . — ' 7i°" <)e«crr,',mgal, Äank, ?oy f>. . l«i!9' l"°°.« llniunbanl 8U0 fl..... k>^b"jl>»»^ Vertchrabanl. Ally. 14« fl. . . Z56 - 36" zndullrie^nter. nehmungen. i «auye!,. ÄNg. öft,, 10« fl. . , ««' - l?"" Eghdicr Eisen- und Gtahl-Inb. in Wien 100 fl..... —' 7.^ E." "" Lalao-Tarj Vtrinlohle» 10« fl. »?»' "?^ ,.Schlöglmühl". Papiers. 200 fl. 317' ^,,. „Steyrerm.", Papiers u. V,-G. 4gl>- ^"^ Irifuiler «ohlenw.-Vesell. ?<> fl. s^ ^ A ^ Waffens.'G,,Orsl.i,!Wen,l0Usl. <>53 '"' Wagaon-Uelhanst,, «Ng. ln PcN, ...^. «X'«...... 575" »«?,- - galuten, Nulatcn........ 11 »4 l> , ÄUssianlen°<»tü«vlat»u und Valuten. slO) Loa-Verßloherung. B«.aa3c- ia.zxdL T77~oc3a.slax-<3-esc:h.ct.ft I.titbHOh, SpitalcttKiM». Privat-Depots (Safe - Deposits) VerilRiuno »or Bar-Elnlitun Ira Bonlo-Xorrint and «at fllri-llit^^,