Tmbilchrr WuchrMtt Drgan der Verfasiungspartei in Kram. Str. 182 Dbonnementi-Bedingnille: Sinzjährtg: FUr Laibach st. 1.— Mit Post st. S.— piilbj-brt,: . . . 2.— . . . 2.50 vikrteljiilirti: . . . 1.— . . . 1.2L Filr Zustellung in'S HauS: Bierteljlihrig 10 kr. Samstag, den 2. Febrnar. Jnlertions-Preile: Sinlpaltige Petit-Zeile 4 kr., bei Wiederholung«» » 3 kr. — Anzeige» bis L Zeilen 20 kr. »ted« ction, Administration u.Expedition; Herrengalse Ar. IL. 1884. Rückblicke l»if das Jahr 1883?) Zu den bedeutsamsten Thatsachen im politischen ^eben der Gegenwart und zu denjenigen, die vielleicht bestimmt sind, auf die künftige Entwicklung Unserer staatlichen Verhältnisse entscheidenden Einfluß öU nehmen, muß die innerhalb der deutsch-österreichischen Bevölkerung immer lebhafter und allgemeiner hervortretende nationale Bewegung gezählt werden. Diese Erscheinung hat allerdings nicht im Zergangenen Jahre allein ihren Ursprung, aber sie h.at innerhalb desselben an Verbreitung und Mächtigkeit gewaltig zugenommen. Man mag diese wichtige Thatsache von welcher ^eite immer beurtheilen; man mag bedauern, daß ursprüngliche Programm der Versassungspartei, welches unter Wahrung der ethnischen Eigenart ^Üer Volksstämme in letzter Linie aus die Schaffung einer politischen Nationalität der Ocsterreicher gerichtet tvc,r — ein Ziel, das unstreitig einen höheren Gesichtspunkt repräsentirte als ein aus Sprachen-Rassenunterschieden entsprungenes Nationalgefühl zum Mindesten momentan in den Hintergrund getreten ist — oder man mag sich freuen, daß nun Arch die Dcutsch-Ocsterrcichcr, wie dieß alle anderen ^olksstämme des Reiches seit jeher gehalten, nicht Mehr ausschließlich in den gesammtstaatlichen In- *) AuS der Eröffnungsrede des Vereins - Obmannes Schaffer in der Iabresversaminlnntz des konstitutionellen Zeines tragen wir die Stellen, worin die Lage derDentschen Oesterreich nnd die Verhältnisse in Krau, berührt lvneden, ausführlicher noch. Feuilleton. Die Knnftznftände Krams in den vorigen Jahrhunderten.*) IV. Ganz denselben Vorgang, wie die Jesuiten, ^ "uch Bischof Chrön ein. Aus seinen in dem Useal-Archive ausbewahrten Kalender-Vormerkungen ^t hervor, in welchem Umfange dieser unermüdliche ^ rchensiirst die Kunst durch Aufträge an die im lebenden und wirkenden Künstler nach allen Achtungen zu unt-rstützen bemüht war. y. Wir erfahren daraus, daß im Jahre 1600 j el Degen, „Steinsiegelschneider und Goldschmied Laibach", das bischöflich-kirchliche Siegel um 0 Gulden „meysterlich" geschnitten habe. Max Höbtner (Eppner) malte im Jahre 161 1 Kapelle St. Martin und Mariä Verkündigung unserer Gruft" in Oberburg um 190 Gulden der Bildschnitzer Joh. Bapt. Costa schnitzte im ^ en Jahre über den Auftrag Chrön's für die r^^rkirche den heiligen Kreuzaltar „cum äuobus latro-um 44 Gulden. ^ Siehe „Laibacher Wochenblatt" Nr. 178,179,180. terefsen ausgehen, sondern daneben auch den nationalen Gedanken hervorgekehrt haben: jedenfalls steht so viel fest, daß cs die Politik der gegenwärtigen Regierung war, welche diese Bewegung hervorgebracht hat und Hervorbringen mußte. Angesichts der seit Jnaugurirung dieser Politik immer zahlreicher und ungeberdiger hervortretenden deutschfeindlichen Bestrebungen und angesichts der wachsenden Gefährdung der historisch begründeten und berechtigten Stellung der Deutschen in Oesterreich und des hergebrachten und im eigensten Interesse des Staates nothwendigen Geltungsbereiches der deutschen Sprache war cs sür die Deutschen in Oesterreich in Gebot der Selbstvertheidigung und der Selbsterhaltung, endlich auch ihrerseits das nationale Moment im gebührenden Maße in Betracht zu nehmen. Wie die Verhältnisse vermöge des herrschenden Systems nun einmal geworden sind, werden auch Diejenigen, denen einst und an sich die alten Ziele dcr Versassungspartei näher standen, rückhaltslos zugeben müssen, daß die nationale Bewegung unter den Deutsch-Oesterreichern derzeit ihre volle Berechtigung hat und daß sie bis zu einem gewissen Grade im unmittelbaren Vorlheile des Staates selbst liegt. Man möge doch nie übersehen, daß. ivcnn die Deutschen in Oesterreich sür die Wahrung ihres Volksthums und für die berechtigte Geltung des deutschen Elementes überhaupt cintrctcn, sie damit zugleich eintrelen für die allgemeinste Bildungsgrundlage und sür die großen Culturgüler im Staate. Darum kann cs nichts Unbilligeres gcbcn, als den Deutschen die Betonung des nationalen Das Jahr 1613 führt uns den „Meister Peter Hoffer, Bildschnitzer in Laibach", dann den Bildschnitzer Khern vor, welch' Letzterer einen großen Altar zu schnitzen beauftragt war. Im selben Jahre verfertigte Georg Blaschik aus Stein das Gitter auf dem Chore in der Domkirche zu Laibach um lOO Gulden, und malte der Krainer Matthäus Plauc die zwölf Schwibbögen und Fenster mit den 12 Aposteln in Oberburg innerhalb zehn Wochen gegen Kost und sechs Gulden „per Stück", sowie ein großes, figurenreiches Bild: die Kreuzerhöhung für das Kapuzinerkloster in Cilli um 100 fl. Wir finden weiters einen Glockengießer Elias Somrak, der im Jahre 1616 eine Glocke für die Kirche St. Jakob beistellte. Im Jahre 1626 malte „Elias Wolf, Bürger und Maler zu Laibach", den Altar 8tas. ülaiias in der Domkirche „meysterlich". Im folgenden Jahre 1627 erhält der „Meister Gerhard Krön, Maler zu Laibach", für drei Stück „Quadern" (quackro—Bild) für den großen Altar der Jakobskirche „über das, was er zuvor erhalten, noch dreißig Gulden", und schnitzte Georg Skarnos, „Bildschnitzer und Bürger zu Laibach", den Altar St. Michael in der Peterskirche. Ein „Laibacher Künstler", Elias Baeck, hat Standpunktes verübeln zu wollen, den die übrigen Stämme längst schon und mit weniger Berechtigung nahezu ausschließlich eingenommen haben und kraft dessen es ihnen gelang, zum Nachtheilc der Gesammtheit und dcr kulturellen Fortschritte den weitgehendsten Sonderbestrebungen zur Durchführung zu verhelfen. Und auch in anderer Beziehung kann man wohl der deutsch-nationalen Bewegung — die sich ja im Wesentlichen als ein Mittel zur Abwehr entwickelt hat — ohne jede Befürchtung gegenüber-stehen! Der Volkscharakter der Deutschen, ihr in-ossensives Wesen, ihr Bildungsgrad bürgen dafür, daß diese Bewegung bei ihnen niemals jenen Fanatismus, jene Ausschreitungen im Gefolge haben werde, wie wir sie als Ausfluß eines extremen und überreizten Nativnalgesühles sonst leider schon oft genug erlebt haben. Anrufung des Nativnalgesühles war beklagenswerther Weise bei uns in Oesterreich mehr als einmal schon gleichbedeutend mit Anrufung des Nationalhasses: davor werden hoffentlich die Deutschen auch bei begeisterter Hingabe an ihr Volksthum allezeit bewahrt bleiben! * * * Blicken wir im Besonderen auf die Verhältnisse in Krain während des vergangenen Jahres, so steht unter allen Ereignissen obenan der beglückende Besuch Sr. Majestät des Kaisers anläßlich der Feier des 600jährigen Jubiläums der Vereinigung des Landes mit Oesterreich, dessen im Vorjahre bei der gleichen Gelegenheit als eines bevorstehenden gedacht wurde und dcr sich innerhalb dieser Zeit in erhebend- das Porträt des damals berühmten Arztes Max Werbetz (Gerbetz), geboren zu St. Veit bei Wip-pach anno 1658, in Kupfer gestochen, und lebte um das Jahr 1660 der Augustinerbarfüßler-Mönch kratkr Oon8trmti»u8 rr. 8. Oruee, „UM nlmmmL, prol'essiont! ciüeogratus". Bischof Chrön starb im Jahre 1630. Elf Jahre später, am 28. Mai 1641, war Johann Weikhard Freiherr von Valvasor geboren. Sein unsterbliches Geschichts- und Kupferstichiverk: „Die Ehre des Herzogthnms Krain" ist zu bekannt, um es nöthig zu haben, hier des Näheren beschrieben zu iverden. Nur auf den Umstand möchten wir vom Standpunkte der Kunstgeschichte aufmerksam machen, daß Andreas Trost, welcher außer der Ansicht der Stadt Laibach 126 topographische Ansichten für dieses Werk in Kupfer gestochen hat, nicht — wie dieß bisher gewöhnlich angenommen wird — ein Ausländer, sondern weit wahrscheinlicher ein Krainer gewesen war. Sein Geburtsort konnte zwar bisher nicht sichergestellt werden. Füßli und nach ihm Nagler bezeichnen „Wagensberg" als solchen, was jedoch offenbar nur eine Verwechslung mit dem Valvasor'schen Schlosse ist, wo Trost gearbeitet hat. Es ist jedoch nachweisbar, daß Trost, der 3. Juni 1708 zu Graz verstarb, ein Zöglino , UW ster Weise und unter Eindrücken vollzogen hat, die der liberalen Partei wahrhaft zur hohen Befriedigung gereichen konnten. Sehen wir aber von diesem einen leuchtenden Momente ab, so brachte das verflossene Jahr für die Deutschen in Krain, wie für die Deutschen in Oesterreich überhaupt, nur eine wcilere Steigerung der Bedrängtheit ihrer Lage. Es ist heule nicht am Platze, auf genugsam erörterte Details nochmals einzugehen. Ein Vorkommniß aber muß doch wohl namentlich hervorgehoben werden, in dem die gegen die liberale Partei in Krain gerichtete Aetivn der Regierung, welche feit Beginn der herrschenden Aera eine bald mehr, bald minder ausgiebige, allein kaum je ganz unterbrochene und ziemlich alle Gebiete des öffentlichen Lebens umfassende war, gewissermaßen ihren Höhepunkt erreichte. Es war dieß die im letzten Sommer vollzogene Landtagsauflösung, die vermöge des Zeitpunktes, in dem, und der Um- stände, unter denen sie erfolgte, als eine die Bestrebungen unserer Gegner in ausgiebigster Weise fördernde und die berechtigen Gefühle der Deutschen im Lande verletzende Maßregel der Regierung angesehen werden mußte und auch allgemein als eine solche aufgefaht wurde. Es ist nicht die Aufgabe der heutige» flüchtigen Skizze, die Landtagssesfion des verwichenen Herbstes in ihrem Verlaufe ausführlich zu besprechen. Sie war im Allgemeinen eine der sterilsten seit langer Zeit, erreichte aber eine charakteristische Spitze in der unerwarteten und wahrhaft nicht glücklichen Verbindung, in welche die Reform der Landtagswahlordnung und die Agnoseirung der Wahl aus dem Großgrundbesitz gebracht wurden. Was cs mit der Wahlreform für eine Bewandtniß hat, das wird die Zeit lehren; nach der Meinung nicht Weniger war der ganze Vorgang für die liberale Partei und ihre künftige Stellung im Lande kein günstiger und die damalige Situation darnach angethan, sic in ganz anderer Richtung und Art gegen die Regierung und gegen unsere Gegner auszunützen. Ueber das VcrsöhnungSintermezzo, das bald nach Schluß des Landtages offieiös in Scene gesetzt wurde, ist cs wohl nicht nöthig, in einem politischen Vereine erst noch eine weitere Kritik zu geben; ernst ist dasselbe ohnehin eigentlich von keiner Seite genommen worden, so wenig als gewisse inspirirte Beschwichtigungen und Abwehren, die man neuesten extremen nationalen Aeußeinngen in einem und anderem Falle Schule von Maria Nast in Steiermark gewesen ist, woselbst er für die früher erschienene Vischer'fche Topographie von Steiermark 159 Platten und seit 1699 bis zu seinem Tode noch zahlreiche artistische Blätter, Karten und Pläne gestochen hat, daher cs nicht gut begreiflich ist, daß und wann dieser Künstler in Augsburg gewesen und erst von dort nach Krain berufen worden wäre. Wir reclamiren daher diesen sehr fruchtbaren Künstler um so sicherer für das Land Krain, als der Familienname „Trost", obwohl deutschen Lautes, auch in Krain, namentlich im Bezirke Wippach, kein seltener ist. Die letzte Deeade des 17. Jahrhunderts weist bereits eine organisirte Gemeinschaft von adeligen und gra-duirten Persönlichkeiten auf, welche unter dem Namen ^esäemioi uniti I^»liL06N868 sich als eine dein heil. Dismas geweihte Bruderschaft constituirte. Jedes Mitglied hatte die Verpflichtung, nach erfolgter Ausnahme sein Wappen oder ein sonstiges Symbol in das gemeinschaftliche Denkbuch einzeichnen zu lassen. Diese auf Pergament gemalten Miniaturen, von denen insbesondere die der Zeit nach späteren wahre Kunststücke der Miniaturmalerei genannt werden dürfen, rühren in der Mehrheit von dem in Neumarktl geborenen Simon Wolfgang Grahover und seiner Tochter, der Clarisseriu Maria Nikolaja Aloisia Grahover, her, während andere von Franz Anton Höger und Josef gegenüber zu stellen für gut fand; das sind vollkommen belanglose Zwischenfälle, die an der gewordenen Situation nichts ändern und alsbald spurlos vorübergehen. Allerdings nimmt es sich etwas wunderlich aus, wenn man die längste Zeit nationale Velleitä-ten jeder Art unterstützt hat und dann plötzlich unangenehm überrascht thut, wenn das flavische Meer in den slovcnifchcn See geleitet werden will; wer Wind fäetc, hat aber noch immcr Sturm geerntet, und nationaler Wind wurde bei uns in Krain von officiöfer Seite während der letzten ^ahre wahrlich mehr als genug gefäet; und nicht minder wunderlich ist es, wenn ein Schoßkind — die slovenischc Sprache — nachdem cs seither auf's Aergste verwöhnt und verhätschelt wurde und ihm allerlei Extravaganzen gestattet waren, plötzlich für einen zwar hübschen, aber noch unerzogenen und schwer behandelbaren kleinen Racker erklärt wird. Doch, wie gesagt, das sind belanglose Eintagsvorkommnisse, die einerseits das intime Einvernehmen unserer verschiedenen Gegner nicht stören, andererseits aus das durch die sonstige Lage vorgeschricbene Verhalten der liberalen Partei nicht den geringsten Einfluß nehmen können. Im Nebrigen wissen wir ja ziemlich genau, ivclchc Gestaltung unserer Verhältnisse den leitenden Kreisen im Lande gegenwärtig als Ideal vorschwebt: Die Deutschen und die liberalen Elemente sollen aus allen Vertretungskörpern und sonstigen wichtigen Stellen — wo nach offieiöser Theorie den Slo-vcncn „unter jedem Gesichtspunkte" die Mehrheit gebührt — als ein entscheidender Factor verdrängt bleiben, dagegen überall als eine dem herrschenden nationalen Regiment preisgegebene Minorität vertreten sein, dic zugleich der Regierung als eine überaus erwünschte und verwerthbare Staffage zu dienen hätte; und wenn cs dann unter dem Hochdrücke der Letzteren ein oder das andere Mal gelänge, eine schreiende Ungerechtigkeit seitens der dominirendcn Majorität hintanzuhalten, dann hätte die Minorität dieß am Ende noch als einen Beweis besonderen Wohlwollens und als ein Zeichen der Annehmlichkeit ihrer Stellung mit Dankbarkeit zu guiltiren. Die Deutschen in Krain müssen jedoch diese ihnen zugedachte Rolle ebenso höflich als ent schieden ablehnen und sie hoffen, den Tag noch zu sehen, an dcm cs sich zeigen wird, daß ihnen und dem liberalen Elemente ein anderer Platz im Lande Leopold Wieser, Beide geschätzte Laibacher Miniaturmaler, verfertigt wurden. Wir stehen am Beginne des 18. Jahrhunderts. Immer kräftiger pulsirt das Kunstleben in Krain. Berthold von Höffern gründet 1702 den philharmonischen Verein in Laibach. Unter seiner Leitung führten die Mitglieder schon im Jahre 1706 aus Anlaß der Einweihung der Domlirche verschiedene Musik- und Gesangstücke aus. Franz Anton von Steinberg, Zeichner, Maler und Geometer, hat 1716 eine bereits sehr selten gewordene Landkarte von Krain gestochen. Ihr folgte 1744 die große, von Johann Dismas Florianöiö von Grünfeld, Pfarrer zu St. Veit, bearbeitete, auf Kosten der Stände Krains von Abraham Kaltschmied zu Laibach in Kupfer gestochene Landkarte nach. Diese hat eine Höhe von 5 Schuh 4 Zoll und eine Breite von 6 Schuh und ist mit dem Landeswappen, dann sieben anderen Wappen und symbolischen Figuren geziert. Monumentale Bauten erstehen. Der Landes-comthur Guidobald Graf Stahremberg läßt im Jahre 1714 die jetzige Deutsche Ritter-Ordenskirche durch den venetianischen Baumeister Domenico Rossi in der Form eines nach oben in eine Kuppel auslaufenden Kreuzes erbauen. Vom Jahre 1701 bis 1706 bauen nach dem gebührt, als den man ihnen derzeit von amts-wegeu und wohl am liebsten für immerwährend« Zeiten zuwcifen möchte. Die Debatte über die Staatssprache ist am letzten Dienstag im Abgeordnetenhause beendet worden; dieselbe schloß damit, daß nicht nur, wie erwartet, der liberale Minoritätsantcag, beziehungsweise der Antrag Wurmbrand auf Erlassung eines Ausführungsgesetzes zum Artikel XIX der Staatsgrundgesetze und Erklärung der deutschen Staatssprache, dann der Majoritätsantrag auf einfachen Uebergang zur Tagesordnung und der Ver-mittlungsantrag des Grafen Coronini abgelehnt wurden, sondern es fiel überraschender Weise mit wenigen Stimmen auch der von Grocholski namens der Rechten eingebrachte Antrag auf motivirte Tagesordnung, der erfunden worden war, um es verschiedenen deutschen Abgeordneten der clerikalen -Gruppe, welche gewisse Bedenken über dic Stimmung ihrer Wähler erfaßt hatten, möglich zu machen, gegen den Wurmbrand'fchen Antrag zu stimmen. Der Raum unseres Blattes gestattet uns leider nicht, die mährend dieser großen und denkwürdigen Debatte gehaltenen Reden auch nur in einem irgend vollständigen Auszuge wiederzugeben. Wollen wir den Kern der Debatte in wenige Worte zusammenfassen, so können mir es nicht besser als mit den Worten thun, mit denen schon Dr. Suppan in sei-; ner neulich mitgetheilten Rede die Frage präeisirte, um die es sich beim Antrag Wurmbrand handelt: „Es war ein Kampf für die Staatseinheil gegen den Föderalismus", und wie so oft schon, hat die Erstere auch dießmal ihre unerschrockenen und glänzenden Vertheidiger in den Rednern der Vereinigten Linken gefunden. Von Seite der Rechten sprachen gegen den Wnrmbrand'schen Antrag Grocholski, Hohenwart, Rieger, El am, Gregr, Czarto-ryski, Hausner und als Majoritäts-Berichterstatter Madejski; von den Genannten erzielte nur der Jungezeche Dr. Gregr eine namhafte Wirkung, und insbesondere die Rede des Grafen Hohenwart, der schwächer sprach als bei irgend einer früheren Gelegenheit, vermochte keinen Eindruck zu erzielen. Unter den Rednern für den Antrag Wurmbrand errang zunächst Abgeordneter Lienbacher einen bedeutenden Erfolg; von der !_______^____________________________________________ !---q Plane der Jesuiten Andreas Puteis (Pozzo), der Venetianer Franz Bombasins, der Mailänder Steinmetz Petrus Jani, die Krainer Maurermeister P. Jugoviö und Johann Maöek an der neuen Domkirche in Laibach. Giulio Quaglia aus Luino am Comersee, aus der Schule Tintoretto's, schmückt den Plafond des Langschiffes mit herrlichen Fresken aus der Geschichte der Christenverfolgung unter Nero, mit. Darstellungen der 12 Apostel, der Wunder des heil. Nikolaus und mit Scencn aus dem Leben der Kaiser Maximilian und Friedrich IV. Auch daS schöne Altarbild des heil. Dismas rührt von seiner Hand her. Der Venetianer Francesco Robba (Robbia) meißelt mit großer Kunstfertigkeit aus cararifchen> Marmor die prachtvollen Engel, wofür ihm dir Summe von 3250 Gulden in Silber bezahlt wurde, und das Tabernakel auf dem Hochaltare und andere Statuen. Im Jahre 1708 ersteht das Priesterfeminar, dessen Säle ebenfalls mit schönen Freskobilder» vo» Quaglia's Hand geschmückt sind. Das großartig« Portal aus Stein mit den beiden riesigen Männel' gestalten, welche dasselbe tragen, wurde im Jahr< 1714 vom Bildhauer Lucas Mislej um 300 s^ verfertigt. Linken sprachen für den Antrag in ausgezeichneter Äeise Tomaszczuk, Beer, Magg, Wurm-brand, Rechbauer und Sturm als Berichterstatter der Minorität, vor Allem aber war es der Abgeordnete Plener, der in einer fulminanten, groß angelegten Rede den Standpunkt der Linken in unübertrefflicher Weise vertrat, die von gegnerischer Seite, insbesondere von Hausner und Gregr, vorgebrachten Argumente glänzend widerlegte und den verschiedenen Fraktionen der Rechten, den Polen, Czechen und Clerikalen nicht minder als der Regierung, ihr Vorgehen in einer die Interessen der Staatseinheit so mächtig berührenden Frage in zündenden Worten vorhielt. Allgemeines Aufsehen hatte eS erregt, daß die Negierung, deren dein Abgeordnetenhause angehörige Mitglieder gegen den Antrag Wurmbrand stimmten, in einer so wichtigen und bedeutsamen Angelegenheit vollständig geschwiegen hatte. Der Abgeordnete Plener gedachte am Schlüsse seiner ausgezeichneten Rede dieser überraschenden Haltung der Regierung mit folgenden Worten: „Es gibt aber noch Jemanden, der demonstrirt, das ist diese Regierung, eine Regierung, welche nach einer der wichtigsten und einschneidendsten Debatten es nicht der Mühe werth gefunden hat, in der ganzen Angelegenheit auch nur Einmal das Wort zu ergreifen, und von welcher eigentlich nichts Anderes vorliegt als die Erklärungen im Ausschüsse. Und was sind diese Erklärungen? Nichts als das dumpfe Eingeständniß der Hilflosigkeit und der politischen Erfolglosigkeit des eigenen Programms. Diese Regierung wird heute wieder den Triumph haben, mit ihren wenigen Stimmen den Ausschlag zu geben, den Antrag der Minorität zu Falle zu bringen. Gut! das ist auch eine Demonstration. Sie demonstrirt gegen jede Tradition einer österreichischen Regierung, sie demonstrirt gegen die Interessen des Staates. Gut, es sei, und es wird ihr Sieg nicht zum erstenmale eine Niederlage des österreichischen Staates bedeuten!" Politische Wochenübersicht. Die im Abgeordnetenhaufe stattgefundene Staats sprachen-Debatte gibt dem „Journal des Döbats", das sich sonst im Allgemeinen einer eher wohlwollenden Kritik der gegenwärtigen Re-gierungspolitik befleißigt, Anlaß zu nachstehenden Betrachtungen: „Uns scheint die einzige offieielle Sprache-gcmz natürlich -, eine Staatssprache ist fast in cUlen Staaten; man habe in Frankreich Mühe, den Sprnchenkampf zu begreifen, da die Bretagne oder die baskifchen Provinzen niemals prätendirten, ihre Sprache zu einem politischen Instrument zu erheben U„d eine halb unabhängige Nationalität zu bilden. Die jüngsten Ereignisse und die Politik des gegenwärtigen Ministeriums haben eine tiefe Veränderung System oder mindestens in der Praktieirung des Dualismus hervorgerufen; nicht bloß Cis-^ithanien. auch Transleithanien zeigt eine Neigung Ü'lr den Föderalismus; cs ist schwer, die Gefahr, die darin liegt, zu leugnen; in Cisleithanien bedrohen die Czechen die Deutschen, jenseits die Croaten die Ungarn. Nun ist Tisza sehr fähig, diese niederzu-dni^cn; ivaS aber wird in Cisleithanien geschehen?" Huf Riegers Anrufung Bismarek's anspielend, sagt das „Journal des Döbats": „Herr Rieger glaubt, den Fürsten Bismarck nachzuahmen, vielleicht irrt kr sich. Gras Taaffe werde zweifellos wieder siegen; l>l>er es hieße die Augen schließen, wollte man nicht ^kennen, daß sein System, welches anfangs zufrieden-gellende Resultate erzielte, Prätensionen erwecke, die ^ nicht mehr befriedigen kann, und gefährliche '^eactiouen hervorrufe. Die Umstände beginnen der Minorität günstig zu werden, das Nationalitäten-^rineip scheint Alles, was eS Gutes barg, erschöpft äU haben. Man fühlt manchmal das Bedürfniß nach einer größeren Regierungs Hegemonie, und in Cisleithanien kann dasselbe sich nur zu Gunsten der Deutschen vollziehen." Das ungarische Journal „Egyetertes" erfährt, der Fürst-Prim as und der Tavernicus seien zum Kaiser beschieden worden, damit sie der Monarch bewege, dem Minister - Präsidenten weder jetzt noch bei den Wahlen Opposition zu machen und in dieser Richtung auch auf den ihnen folgenden Clerus und die Aristokratie eine Jngerenz auszuüben. Nach einer Meldung der „Budapester Corre-fpondenz" wird der Gesetzentwurf betreffs Reform des ungarischen Oberhauses noch in dieser Session dem Reichstage vorgelegt werden. Die neuesten Nachrichten aus Lemberg lassen keinen Zweifel darüber, daß die Frage der Deren-tralifation der Eisenbahnen nunmehr sich in dem entscheidenden Stadium befindet. Es scheint, daß der Notenwechsel der obersten Centralstellen zu einer Verständigung über die Organisation des Staatsbahnwesens in Oesterreich nicht geführt hat, daß das Kriegsministerium seine Zustimmung zu der vom österreichischen Handelsministerium geplanten Betriebsverwaltung der im Besitze des Staates befindlichen Linien nicht zu ertheilen vermochte und daß nunmehr diese schwerwiegende Angelegenheit zur Entscheidung der höchsten Stelle unterbreitet wurde Das Wiener OberlandeSgericht hat der Beschwerde deS Dr. Max Menger gegen die von der Staatsanwaltschaft in Wien verfügte Beschlag-nähme des mit der Ueberschrist: „Bericht des Reichsraths - Abgeordneten Dr. Menger an seine Wühler pro 1882/83" versehenen Berichtes dieses Abgeordneten Folge gegeben und die verfügte Beschlagnahme aufgehoben mit der Motivirung, daß es keinem Abgeordneten verwehrt werden könne, Nachrichten über Reichsrathsangelegenheiten kundzugeben, und auch sonst keiu Grund für die Beschlagnahme vorliegt. Der Strafgesetz-AuSschuß des Abgeordnetenhauses beschloß über Antrag des Abgeordneten Dr. Kopp nachfolgende Aenderung der Textirung des tz 28, Abs. 4 des Preßgesetzes: „Wahrheitsgetreue, wenn auch auszugsweise gemachte Mittheilungen öffentlicher Verhandlungen des Reichs-rathes, der Landtage und der Delegation oder einzelner daselbst gehaltener Reden begründen niemals eine strafbare Handlung." Ueber die Action der „Rechten" in der Sprachendebatte macht die „Deutsche Ztg." in einem längeren Artikel unter Anderem nachstehende Bemerkungen: „Und das ist also jene Partei, welche cs wagt, den deutschen Charakter Oesterreichs anzutasten? Diese unklaren, uneinigen Elemente wollen sich vermessen, die Schöpfung dreier Jahrhunderte, das festgefügte Werk Maria Theresiens und Kaiser Josef s aus den Angeln zu heben? Diese ideenlosen, verworrenen Schaaren können durch einige Jahre Zerrüttung und Verwirrung in das Staats-gebäude tragen, sie können zerstören und nieder-reißen, aber sie vermögen nichts auszubauen, nicht einmal ein slavisches, nicht einmal ein föderalistisches Oesterreich. Was ihr nicht wollt, ihr Herren, habt ihr bereits zu wiederholten Malen gezeigt, aber sagt doch endlich, was ihr wollt! Man kann einen großen Staat nicht regieren mit der absoluten Ideenlosigkeit und Nichtigkeit. Man muß in der größten Frage des neunzehnten Jahrhunderts, in der Frage des Verhältnisses zwischen Staat und Nationalität, eine Meinung haben, und wenn man eine solche Ueberzeugung nicht besitzt, wenn diese föderalistische Partei gar nichts zu sagen weiß, nicht einmal ein einfaches Nein!, dann hat sic damit über sich selbst den Stab gebrochen und hat der Welt eine unsäg-lich klägliche Enthüllung gemacht, die Enthüllung der eigenen politischen Impotenz". Der ungarische Ministerpräsident Herr v. Tisza machte in parlamentarischen Kreisen Mitteilung, er habe der Krone vorgestellt, daß unter den gegenwärtigen schwierigen Verhältnissen er nur dann regieren könne, wenn er das Vertrauen der Krone in demselben Maße besitze wie dasjenige der Volksvertretung. Er habe darauf von der Krone die eclatantesten Beweise vollen Vertrauens erhalten und sei autorisirt, dich auch zur Kenntniß der Partei und der Oeffentlichkeit zu bringen. Ausland. In politischen Kreisen Berlins gilt es als gewiß, daß König Humbert von Italien im März den Besuch des deutschen Kronprinzen in Rom am Berliner Hose erwidern wird. Der Landtag in Baiern hat den Antrag auf Aufhebung desNotariatsmit80 gegen 59 Stimmen, welch' Letztere von der Linken abgegeben wurden, angenommen. Der Justizminister hatte sich gegen den Antrag erklärt. Der Petersburger „Regierungs-Anzeiger" brachte den Wortlaut der Adresse des Moskauer Adels an den Caren, welcher unter der Versicherung unbegrenzter Ergebenheit dem Kaiser für die am Krönungsfeste an den Adel und die Bauernschaft gerichteten weisen und gnädigen Worte dankt und in welcher sich der Moskauer Adel bereit erklärt, lvie immer treu und wahr dem Car als Selbstherrscher zu dienen, seine Gesetze zu befolgen und seine Oberhauptsrechte, welche der Adel als historisches Vermächtniß, als Unterpfand für die Wohlfahrt deS Vaterlandes und als Eckstein der vaterländischen Macht und Einigkeit ehrt, zu bewahren. Die Adresse besagt ferner, der Adel freue sich, daß in den Regierungsideen des Kaisers sich zwei Stände nähern, welche miteinander durch die Bande gemeinsamer Interessen verknüpft sind und deren gutes Einvernehmen das wahrste Unterpfand für den inneren Frieden sei. Die Consolidirung der Wechselbeziehungen beider Stände im Sinne der am 21. Mai (bei dem Empfange der Adelsmarschälle und Vorsteher der Landgemeinden) vom Kaiser gesprochenen Worte werde ein Bollwerk schaffen, welches dem Kaiser ein Stützpunkt in allen Unternehmungen und eine unerschütterliche Veste g^gen die Ränke der Feinde sein wird. Der russische Reichsrath wird sich demnächst mit der Berathung der Gesetzentwürfe über die Ersetzung der Kopfsteuer durch eine erhöhte S t a a ts - G ru n d st e u er und über die Einführung einer Personalstcuer beschäftigen. Die franzöfifchc Kammer beräth über die Mittel zur Linderung der A r b e i t e rn o t H. Spaniens Minister des Aeußeren erklärte dem französischen Botschafter, Baron Des Michels, die spanische Regierung wünsche herzliche Beziehungen mir Frankreich zu unterhalten. Wochen-Lhroilik. Se. Majestät Kaiser Franz Josef war zu Beginn dieser Woche einige Tage in München zum Besuche der Prinzessin Gisela und der Mitglieder des königlichen Hauses. Der Erzbischof von Sarajevo ist in Rom angekommen und im Deutschen Colleg abge-stiegen. Sein Besuch bezweckt, dem Vatican über die Stellung der katholischen Kirche in Bosnien und über die dort gegründeten Staatsschule» zu berichten. In Floridsdorf nächst Wien wurde der Detectiv Blöch von einem Anhänger der soeiali-stischen Partei meuchlings ermordet. Der Mörder befindet sich bereits in Hast. Die in neuester Zeit in und nächst Wien stattgefundenen Raubmordfälle veranlaßten angeblich die Regierung, die Ergreifung von Au sn ahm s - Ma ß r e ge l n in Betracht z» ziehen, die das Vereins- und Versammlungsrecht, un!er Einem auch die Preßvorschristr« wesentlich einenden sollen. Der elfjährige Heinrich Eiser 1, Sohn des verstorbenen Wechselstuben-Jnhabcrs Eifert, ist eben auch seinen Wunden erlegen. Dreihundert Bürger in Marburg beglück-wünschten den Club der Bereinigten Linken zu der energischen Vertretung des Staatsgedankens anläßlich der Sprachendebattc und geben sich der Erwartung hin, der Club werde eventuell den Austritt aus dem Parlament in ernste Erwägung ziehen. In der Nacht zum 27. v. M. wurden an den Hausthoren des Ncustists in Brünn Placate asfichirt, welche Schmähungen und Drohungen gegen Gerichls- und Polizeibehörden enthalten. Dieselben sind der Staatspolizei übergeben worden. Der vor einigen Jahren zum Protestantismus übergetretene römische Priester Camp eilo theilt mit, daß die Jesuiten mit Genehmigung dcs Papstes alle von Clemens XIV. herstammenden handschriftliche» Bullen, Breviere und Briefe, welche auf die von diesem Papste decretirte Auslösung des Jesuitenordens Bezug haben, aus den päpstlichen Archiven hervorgesucht und vernichtet haben sollen. Heftige Stürme wütheten in den Tagen vom 24. bis 27. v. M. in Frankreich, England und Irland ; Häuser und Schiffe wurden beschädigt, Bäume culwurzelt, Menschen theils schwer, theils leicht verwundet. Im Kohlenwerke zu Crested (Nordamerika) eniludcn sich in voriger Woche schlagende Wetter; 57 Bergleute kamen um'S Leben.—Am 19. v.M. brach in Lueby'S Singspielhalle und Varietäten-Theater in London eine Fcucrsbrunst aus, die trotz der i» kürzester Zeit auf dem Brandplatze erschienenen vierzehn Dampfspritzen das Gebäude gänzlich einäschcrte. Die benachbarte Charrington'sche Brauerei wurde gleichfalls von den Flammen erfaßt, konnte aber gerettet werden. Der angerichtete Schaden wird aus 40.000 Pfd. Steil, geschätzt. In der am 29 v. M. in Prag stattgefundenen Vollversammlung deS Deutschen Vereines wurde eine Resolution angenommen, in welcher die Zustimmung zur letzten Abgeordnetcnconferenz bezüglich der Zweiiheilung Böhmens ausgesprochen wurde Die Versammlung votirte den Rednern der Linken des ReichsratheS für ihre Haltung zur StaatSfprachcnsrage einstimmig den Dank. Das Denkmal für Tegetthoff. aus dem Atelier des Professors Kundmann stammend, wird nach Bericht der Wiener Blätter im Lause dieses Sommers auf dem Praterstern in Wien ausgestellt werden. Ergiebiger als die Quellen der Wiener Wasserleitung erweisen sich jene des P e t e rs p sen n i g S. Frau Stapleton Brctherton in Rainhill bei Lw'.lpool vermochte dem Papste die ansehnliche Summe von 400.000 Pfund Sterling! Der Astronom Friedrich Wilhelm Klinker-fueS, bekannt durch die Entdeckungen zahlreicher Kometen und durch die Berechnung der Bahnen mehrerer Asteroiden, hat sich am 28. v M. in Göttingen auf der Sternwarte, auf welcher er seit 1851 wirkte, erschossen. Er stand erst im 57. Lebensjahre. Das geographische National-Jnstitut in Belgien entsendet unter Leitung deS Dr. Joses Chavannc aus Wien eine E n td e cku n g S - E xp e d i ti o n nach Central - Asrika, welche mit der Aufgabe betraut ist, eine Karte des Congogebietes anzufertigen und das Gebiet des Libafee's zu durchforschen. Die archäologische Gesellschaft in Athen faßte den Beschluß, aus dem Meeresgründe des Golfes von Salamis, in welch' Letzterem im fünften Jahrhunderte vor Christus die Seeschlacht zwischen Griechen und Persern geschlagen wurde. Nachforschungen vornehmen zu lassen. Nachdem die dortigen Gewässer keine besondere Tiefe aufweisen und der heutige Stand der technischen Wissenschaften zu diesem Zwecke ganz vorzügliche Hilfsmittel bietet, übrigens die Gesellschaft auch die erforderlichen Geldmittel besitzt, um das Unternehmen in s Werk zu setzen, ist das Gelingen desselben wahrscheinlich. In der nächsten Zeit wird eine fachmännische Expertise nach Fiume zu dem Zwecke einberufen werden, um über den Hafenbau von Fiume zu be-rathen, welcher so rasch als möglich in Angriff genommen werden soll. Der Markt Feldbach in Steiermark wurde zur Stadt erhoben. Dem bekannten Asrika-Reisenden Dr. Holub, dem die zur Fortsetzung seiner Expedition erforderlichen finanziellen Mittel fehlen, wird von Seite des Staates eine ausgiebige Unterstützung votirt werden. Die Londoner Polizei verhaftete einen Pächter, Namens Don ne, der einen Drohbrief an den Prinzen von Wales sandte und offen erklärte, ihn nächstens erschießen zu wollen. Am 30. v. M. wurde die Nichte des ermordeten Banquiers Eifert auf dem Ottakringer Marktplatze in Wien von einem bisher unbekannten Thäter überfallen und durch die Kugel eines auf sie abgeschossenen Revolvers leicht verwundet. Provinz- und Local-Aachrichten. -— (kommunale Schulpolitik.) Der Gemeinderath der Landeshauptstadt Laibach, welcher sich mit ebenso großem Eifer principieller Beschlußfassungen und Resolutionen auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens als der Lässigkeit in der Durchführung seiner nächsten praktischen Aufgaben befleißt, hat unter Anderem einen Beschluß über die Noth-wendigkeit der Aenderung der von der liberalen Landtagsmajorität im Jahre 1879 beschlossenen Volksschulgesetznovelle gefaßt, wobei er die Richtung, in welcher diese Reformatio in pe,iu8 bestehen soll, dahin skizzirte, daß die durch die bösen Liberalen geschmälerte Gemeindeautonomie wieder zu Ehren gebracht werde. Was die weisen Herren des Ge-meinderathes darunter verstehen, ist unschwer zu ercathen, wenn man sich das Wesen der Schulgesetznovelle vom Jahre 1879 vor Augen hält. Bekanntlich bestand die wesentliche Aenderung des Landesschulgesetzes vom Jahre 1873 durch dieselbe darin, daß den Gemeinden, welche früher durch die verstärkten Ortsschulräthe das Lehrerpräsentationsrecht — mit bindender Kraft für die Landesschulbehörde — ausübten, dieses Recht entzogen und der Letzteren freie Hand gelassen wurde, auf Grund der Vorschläge des Orts- und Bezirksschulrathes die Lehrer zu ernennen — sowie daß gesetzliche Mittel statuirt wurden, Ortsschulräthen, die ihre Pflicht vernachlässigen, das Handwerk zu legen. Der Landtag war zu dieser Aenderung der früheren die Plenipotenz der bäuerliche» Matadore des Ortsfchulrathes und ihres Pfarrers begünstigenden Gesetzgebung durch die Erfahrungen gedrängt worden, indem bei den Lehrer-ernennungen mannigfache Unzukömmlichkeiten und Mißbräuche vorkamen, so daß oft den fähigeren Lehrern andere, die sich der Protection der Ortsschulräthe erfreuten oder gute Orgelspieler und ergebene Knechte des Psarrhoses waren, vorgezogen wurden. Im Interesse der Hebung des Volksschulwesens war es also gelegen, daß die Befugnisse der Ortsschulräthe, welche in der Regel Jasager des Pfarrers waren, eingeschränkt und der Landesschulbehörde eine freiere Bewegung bezüglich der Lehrerernennungen eingeräumt wurde. Ebenso kam es oft vor, daß die Ortsschulräthe in administrativen Angelegenheiten ihre Functionen ganz einstellten, daß sie sich weigerten, Präliminarien zu verfassen, über eingehobene Gelder Rechnung zu legen u. dgl. Es stellte sich also auch die Notwendigkeit heraus, den Schulbehörden das Recht zu Zwangsmaßregeln den Ortsschulräthen gegenüber einzuräumen, ohne welche die Ordnung im Schulwesen unerreichbar schien. Dießsällige Bestimmungen enthält denn auch -ie Schulgesetznovelle» indem sie der Landesschulbehörde das Recht cin-räumt, widerspenstige Ortsschulräthe aufzulösen und Schuladministratoren zu bestellen. Der zweiten Auflage der nationalen Aera, welche wir jetzt erleben und erleiden, blieb es Vorbehalten, daß sich wieder Krainer zu Gunsten der früheren Unordnung im Schulwesen erhoben, und dem Laibacher Gemeinderathe gebührt die zweifelhafte Ehre, den Beschluß auf Einbringung einer dießfälligen Petition an den Landtag gefaßt zu haben. Daß dieser Gemeinderath, welcher sich jüngst in Bezug auf die Kenntniß der Schulgesetze eine so glänzende Blöße gab, hiezu am wenigsten berufen ist, zumal eben die Schulgesetznovelle einem Vertreter der Stadt Laibach Sitz und Stimme im Landesschulrathe verschaffte, sei nur nebenbei bemerkt, hervorgehoben muß jedoch werden, daß sich hinter der angeblichen Fürsorge für die Gemeindeautonomie, die im Schulwesen zur Geltung kommen soll, lediglich nur das Streben der Pervaken verbirgt, ihren Freunden, den Geistlichen, am Lande den früheren entscheidenden Einfluß auf das Schulwesen wieder zu verschaffen und das Lehrerpräsentationsrecht zum Zwecke politischer Parteiumtriebe in die Hand zu bekommen. Auch die Väter der Stadt Laibach hätten dann Gelegenheit, ihre nationalen Schützlinge auf Lehrerposten unterzubringen. Dieß ist des Pudels Kern. Wir wollen hoffen, daß dieser Ansturm angesichts der Thatsache, daß die Schulgesetznovelle in der Praxis sich bestens bewährt, resultatlos verlaufen wird. — (Ein officiöfes Blatt weniger.) Die „Tribüne", eine der absonderlichsten Blüthen der Versöhnungsära, hat das Zeitliche gesegnet, sie, die noch vor kurzer Zeit in pomphaften Placaten zum Abonnement einlud, hörte jüngst zu erscheinen auf. Bekanntlich diente dieses aus dem Reptilien-sonde subventionirtc Organ ofsiciosen Kreisen zum Zwecke der Beweihrauchung der Segnungen des gegenwärtigen Regimes und zur Förderung des Versöhnungsgedankens auf dem Wege lügenhafter Berichte und niedrigster Ausfälle wider Anhänger der Verfassungspartei. Auch in Krain, speciell in Laibach, zählt die „Tribüne" ihre Verehrer, sie war das Leiborgan der zahlreichen Slovenen, denen es noch immer bequemer ist, die rohesten Ausfälle gegen die liberale Partei in deutscher Sprache zu lesen, und sie war auch in gewissen ofsiciosen Kreisen gerne gelitten. Namentlich bei hier bevorstehenden Wahlen wurde die „Tribüne" von dunklen Ehrenmännern von Laibach aus mit zeitgemäßen Correspondenzen und Denunciationen aller Art versehen, durch welche man die Wähler, denen das Blatt massenhaft unentgeltlich zugesendet wurde, zu beeinflussen hoffte. Unerreicht von allen Organen der Publicistik, selbst die slovenischen Parteiblätter nicht ausgenommen, stand es an Verlogenheit und Frechheit da, wofür es freilich öfter die Hand der Gerechtigkeit zu fühlen bekam. Wir erinnern an die erbärnv lichen Lügen über Dr. Vesteneck, welche dem Blatt! auS einer bekannt schmutzigen Littaier Quelle zukame» und die ihm eine empfindliche Strafe zuzogen. Bekannt sind auch die Angriffe dieses Blattes gegen Deutsche del Untersteiermark, für welche es sich zu feierlichen M bitten entschließen mußte. Ob die bekannte Bank, welche die „Tribüne" für Rechnung der Regierung subventionirtc, die Lust hiezu verloren, ob Graf Taafst vermeinte, auf diesen journalistischen Anwalt weitet verzichten zu können, oder welche andere Gründ> das Eingehen dieses Ablegers der Publicistik Folge hatten, darüber wollen wir uns nicht de> Kops zerbrechen; wir möchten jedoch glauben, das die Regierung angesichts der notorischen Beziehungen welchen sie zu diesem Journale stand, und ange-stchts dessen nachgerade anrüchig gewordenen Leu-^uudes es für gerathen gehalten haben mockte, sich desselben zu entledigen. Es iväre nur zu wünschen, auch die Provinzjournale ähnlichen Kalibers, *vie die „Südsteirische Post", „Triester Tagblatt" s. w. von einem ähnlichen Schicksale erreicht würden, wie cs die „Tribüne" traf. Den Ver-^hnungstendenzen würde dadurch der wirksamste -Nachschub geleistet werden, und schließlich besorgen la die Geschäfte solcher Blätter die diversen Amts-Zeitungen ebenso gut und noch dazu umsonst. — (Zur Abstimmung über den An-^ rag Wurinbrand.) Unter Denjenigen, die jüngst in, Abgeordnetenhause für den Antrag Wurmbrand, beziehungsweise für den der liberalen Minorität des ^treffenden Ausschusses stimmten, befand sich auch ^er Abgeordnete des krainischen Großgrundbesitzes ^aron Tau fferer, der, wie immer, so auch in diesem Falle fein correctes Vorgehen und sein treues Festhalten an die liberale Partei bekundete. Die Haltung Baron Taufferer's verdient besonders im Erliegenden Falle rühmend hervorgehoben zu werden, es sich um eine für Krain überaus wichtige ^rage handelte; denn wenn irgend ein Land, so Krain ein lebhaftes und großes Interesse an ^er ungeschmälerten Erhaltung der deutschen Staats-^ ^rqche. (Officielle Berichtigung.) Die im "^aibacher Wochenblatt" vom 19. v. M. im Nekro-! ^°ge des am 13- Jänner verstorbenen penf. Bezirks-! ^Uptmannes Josef Derbits enthaltene Notiz über ! Hessen rücksichtslose Behandlung bei der Versetzung ! ^ den Ruhestand wurde von der „Laibacher Zeitung" eine Unwahrheit bezeichnet. Wir halten den von gebrachten, im Kreise seiner Freunde wohl-bekannten Borgang, wodurch sich der Verewigte nach deinen eigenen Aeußerungen tief verletzt fühlte, trotz ^eses Dementi's vollständig aufrecht und bemerken ^Ur hiezu, das; wir die'e Behandlung eines verdienstvollen Staatsbeamten als Beitrag zur Signa-der jetzigen Aera erivähnen zu müssen glaubten, ^at ja doch die sogenannte Bolksstimme in Krain, ^ie sie sich in dem der Regierung noch vor kurzer ! Ait sehr nahe gestandenen „Narod" aussprach, durch aNgere Zeit Herrn Dsrbits als Zielscheibe ihrer ! ^^Jriffe sich ausersehen und so wie andere öffentliche ! ^Uyctionärc, die das Unglück hatten, bei den Natio-! ^len nicht in Gunst zu stehen, größtentheils von ! Posten entfernt worden sind, konnte es uns - ^r nicht Wunder nehmen, daß der gewiß ! Wunsch des Herrn Derbits, nur noch einige ! Zonale auf seinem Posten zu verbleiben, an maßgebender Stelle keine Berücksichtigung gefunden hat. — (j- Fürstbischof Pogatschar.) Wie scho,, neulich kurz mitgetheilt, ist Herr Dr. Johann Pogatschar, Fürstbischof von Laibach, am 25. ^a,,„er d. I. nach langen Leiden verschieden. Der-war am 22. Jänner 1811 zu Rodein im 1 ^admannsdorser Bezirke geboren, absolvirte in 1 ^ibach das Gi)>nnasium, die damaligen philosophischen, ' die theologischen Studien und wurde im Jahre 1 ^4 zum Priester geweiht; im selben Jahre wurde 1 ^ in das höhere Bilvungsinstitut für Weltpricster ^ Wien entsendet, wo er den theologischen Doctor-' ^'ad erwarb. Im Jahre 1837 trat Pogatschar als 1 ^vperator an der Pfarrkirche St. Peter in die 1 ^^sarge und inl darauf folgenden wurde er zum ^ ^vfessor der Doginatik an der theologischen Lehr-i! ^stalt ernannt. Dr. Pogatschar war nun durch lange 1 Ahre mit größtem Eifer und nach verschiedenen 1 Dichtungen inr Lehramt« thätig und bekleidete all-1 v^kig eine ganze Reihe geistlicher und weltlicher - e^ter. Würden und Functionen; unter Anderem wurde 1 1846 auch zum Direktor des Aloysianums bestellt, E ^5i ihm ein Canonieat an der hiesigen Kathedrale ^^liehen; von 1858 bis 1861 sungirte er als Mitglied des Landesausschusses, 1864 wurde er zum Dechante des Laibacher Domeapitels, 1867 zum Direktor der theologischen Studien, 1868 zum Präses des fürstbischöflichen Consistoriums, 1870 zum Mit-gliede des krainischen LandeSschulratheS und zum Propste des Laibacher Domeapitels und am 30, Mai 1875 endlich zum Fürstbischöfe in Laibach ernannt. Dr. Pogatschar war auch auf literarischem Felde thätig, insbesondere in früheren Jahren als Redacteur theologischer Zeitschriften; er war auch Mitarbeiter der n^goän^ vruiicL« und gründete daS „Laibacher Diöeesanblatt". — Die Bestattung des verstorbenen Fürstbischofs in einer Gruft der Domkirche fand am 28. v. M- in feierlichster Weise und unter Entfaltung großen Gepränges statt. An dem Leichenbegängnisse beteiligten sich die Verwandten des Verblichenen, die Civil- und Militärbehörden, alle Vertretungen und Corporationen, die Schulen, die Waisew kinder, viele Vereine uad selbstverständlich der Säcular-und Regular-Clerus in großer Zahl. Von auswärtigen Kirchenfürsten waren: aus Görz Erzbischof Dr. Zorn, aus Marburg Fürstbischof Dr. Stepischnigg und aus Triest Bischof Dr. Glavina erschienen; der Erstgenannte eelebrirte das feierliche Tcdtenamt, Dr. Stepischnigg hielt die Predigt. — Der verstorbene Fürstbischof Dr. Pogatschar war ein Mann von großer philosophischer und theologischer Bildung, und unter der jüngeren Generation des Elerus in Krain, die leider mit ganz anderen Anschauungen und Bestrebungen in ihr Amt tritt, als es noch in Pogat-schar's Jugendzeit der Fall war, dürften sich wohl nur außerordentlich Wenige an Tiefe der Gelehrsamkeit und Reichthum des Wissens mit ihm messen können. In früheren Jahren war Bischof Pogatschar mit einer Reihe von ausgezeichneten Theologen, Gelehrten und Staatsmännern in lebhaften Beziehungen, mit manchen durch Freundschaft verbunden. Dieser rege geistige Verkehr war neben seinem von echt kirchlichem Geiste und wahrer Humanität durchdrungenen Wesen wohl mit eines der Momente, daß er zwar von rückhaltloser Hingabe an seinen hohen Beruf, von aufrichtiger Liebe zu seiner Heimat und seiner Nation durchdrungen war, daß er aber von jenem finsteren Zelotismus, der die Thätigkeit mehr als Eines österreichischen Kirchcnfürsten beherrscht, ebenso entfernt blieb wie vom nationalen Fanatismus, dem ein Theil unseres einheimischen Elerus längst verfallen ist. Als Dr. Pogatschar im Jahre 1875 nach ziemlich langer Sedisvaeanz den Laibacher Bischofssitz einnahm, war es sein ernster Vorsatz, die Kirchendisciplin in seiner Diöeese strenge aufrecht zu erhalten und den ihm unterstellten Elerus von dem seinein Berufe wenig förderlichen Eingreifen in das politische und nationale Parteigetriebe thunlichst ferne zu halten. Manches ausgezeichnete Wort kam damals von seinem Munde, und daß seine Absichten die vortrefflichsten waren, unterliegt keinem Zweifel. Als besonders rühmenswerth verdient cs auch her-vorgchoben zu werden, daß Dr. Pogatschar im wohl-thuenden Gegensätze zu einer Reihe seiner Amts-brüder der neuen Organisation des Schulwesens niemals feindlich gegenüberstand. Leider gelang es ihm nicht, seine guten Absichten mit irgend namhaftem Erfolge in's Werk zu setzen. Sei es, daß die Entfaltung einer so großen Energie, als sie hier nothwendig gewesen wäre, überhaupt nicht in seinem Wesen lag, sei es, daß sein Alter und seine körperlichen Leiden, mit denen er seit Jahren zu kämpfen hatte, seine Kräfte lähmten, aber nach einigen Anläufen, die ihm wenig erfreuliche Erfahrungen eintrugen, gab er cs auf, irgendwie einschneidende Maßnahmen durchzusetzen. Als gar auch die politischen Verhältnisse sich vollständig änderten und eine Gestalt annahmen, die am wenigsten geeignet war, Pläne zu fördern, wie sie Pogatschar bei Ucber-nahme seines Bischofamtes gehegt hatte, da gab er jede außer dem Rahmen seiner regelmäßigen Berufs- geschäfte gelegene Action vollständig auf, zumal seine Krankheit allmälig einen schweren und gefährlichen Charakter angenommen hatte. Im Ganzen darf man sagen, daß Fürstbischof Pogatschar vermöge seines trefflichen Charakters, seiner reichen Erfahrungen und seines großen Wissens alle die Eigenschaften besaß, die ihn zur Versetzung seines hohen und in Krain besonders schwierigen Amtes befähigten, daß daher feine Berufung auf dasselbe seinerzeit eine vollberechtigte und viel verheißende war, daß aber ein Zusammentreffen von Hindernissen und Umständen mancherlei Art cs ihm unmöglich machte, seine besten Intentionen auch thatsächlich auszuführen. — (Der Marburger Bischof Dr. Stepischnigg) wurde vom „Slov. Narod" wegen seiner in der Domkirche am 28. v. M. beim Begräbnisse des verstorbenen Bischofs von Laibach gehaltenen deutschen Leichenrede mit Insulten überschüttet, obschon derselbe beim Eingänge seiner Predigt bemerkt hatte, er sei erst am Abend zuvor ersucht worden, die Leichenrede zu halten, welcher Einladung er aus Freundschaft und Pietät für den Verstorbenen nachgekommen sei, daher man es ihm nicht übel deuten möge, daß er als Angehöriger eines fremden Kirchenfprengels und mit den Verhältnissen der hiesigen Diöccse weniger bekannt wie ein Einheimischer von der Kanzel spreche. Nun war es stadtbekannt, daß gleich nach dem Tide Dr. Pogatschar's ein hiesiger Geistlicher vom Domcapitel mit der bezüglichen deutschen Predigt betraut worden war. Allein bereits Tags darauf erhob „Slov. Narod" sein Veto gegen eine deutsche Leichenrede mit dem Bemerken, man werde an maßgebender Stelle in Würdigung dessen, daß das Laibacher Bisthum ein slovenisches sei und daß Laibach das Eentrumder slovenischen Landestheilebilde, dasGeeignete zu verfügen wissen. Die Laibacher Domcapitularen, die fast durchgehends zu den festesten Stützen deS nationalen Programmcs gehören, durften diesen Mahnruf des „Narod" nicht überhören, auch wäre es für einheimische deutschen Prediger gefährlich gewesen, sich die Ungnade des „Narod", der viele geistliche Mitarbeiter zählt, zuzuziehen, denn für einen krainischen Geistlichen, der. sich seine Laufbahn nicht ganz verderben will, gibt es keine gefährlichere Verdächtigung als die, daß er auch der deutschen Sprache eine Berechtigung in Krain zuerkennt. Bei dieser schwierigen Lage des Domcapitcls erschien mit dem erst später zur Trauerfeierlichkeit eingeladenen Marburger Bischof ein Netter in der Noth, man griff zu dem ungewöhnlichen Auswege, ihn wenige Stunden vor dem Leichenzuge um die Trauerrede zu ersuchen, was auch der humane Kirchenobere bereitwilligst zusagte. Schon das sogar von ganz uncultivirten Völkern respectirte Gastrecht hätte den Bischof eines benachbarten Kirchenfprengels vor rohen Beleidigungen der slovenischen Presse schützen sollen. Aber „Narod" hat mit seinen Jnvec-tivcn gegen Stepischnigg auch der nationalen Geistlichkeit in Krain einen schlechten Dienst erwiesen. Er behauptet nämlich, daß es höchst peinlich war, bei der deutschen Predigt des Bischofs Stepischnigg vas Micncnspiel der hochwürdigen Capitulare, Dechante und der gesammten anwesenden Geistlichkeit zu beobachten, indem sich auf ihrem Antlitze das Gefühl tiefer Beforgniß und der Erbitterung aussprach, daß so etwas über das jetzige Geschlecht kommen muhte, daß nämlich eine deutsche Predigt gehalten wurde. Verhält sich die Sache wirklich so, wie „Narod" angibt, so müßte der bekannte nationale Fanatismus des krainischen Elerus schon außergewöhnliche Dimensionen angenommen haben, und es wäre diese Wahrnehmung des „Narod" eine ernste Mahnung an die Regierung, die Leitung der krainischen Diöcese wieder einmal in eine Hand zu legen, die den Clerus seinem eigentlichen Berufe der Verkündigung des Evangeliums der Nächstenliebe zurückführe. Wir müssen selbstverständlich die Verantwortlichkeit für die Richtigkeit jener psychologischen Be- vbachtung dem „Narod" überlassen und können unserseits kaum glauben, daß nicht auch die hochwürdige Geistlichkeit die Gefühle der Rührung der anwesenden Gläubigen bei der Leichenrede des Bischofs Stepischnigg getheilt hätte. Bezeichnend jedoch für die jetzige Aera in Krain ist eben dieser Vorgang, daß in der Kathedralkirche des Landes, deren Patron der Kaiser ist, daß dem dahingeschiedenen hohen Dignitär eines Bischofssitzes, der von einem deutschen Kaiser gegründet wurde und von den Fürsten aus dem Hause Habsburg sich stets besonderer Fürsorge zu erfreuen hatte, nicht mehr von einem heimischen Diöcefan-Geistlichen eine deutsche Grabrede in Anwesenheit der Spitzen der Behörden gehalten werden konnte, ja ein fremder Bischof für seine deutsche Predigt rohe Beschimpfungen in der slovenischen Presse erfährt. Es ist dieß ein neuester Beweis, wie Noth es in Oesterreich ist, die deutsche Sprache in ihren wohlerworbenen Rechten vor un-qualificirbaren Angriffen der nationalen Exaltados zu schützen. Das hiesige Negierungsorgan thäte wahrlich besser, solchen betrübenden Ausschreitungen des nationalen Fanatismus eine ernste Beachtung zu widmen, als in seinen Spalten die Bestrebungen der verfassungstreuen Neichsrathsabgeordneten, welche für die Rechte der deutschen Reichssprache einstehen, rnil höhnischen Bemerkungen zu bekriteln. — (Zum Generalvicar) wurde vom hiesigen Domcapitel der Herr Domprobst Suppan gewählt. — (Griechischer Sprachunterricht an den krainischen Mittelschulen mittelst der slovenischen Unter^richtssprache.-Nach den in der „Laibacher Zeitung" erschienenen Auszügen über die Verhandlungen des krainischen Landesschulrathes hat diese Körperschaft am 24. De-cember 1883 über Zuschrift des krainischen Landesausschusses, betreffend die Einführung der slovenischen Sprache als Unterrichtssprache für das Griechische in den bezüglichen Unterklassen der Gymnasien in Laibach, Rudolfswerth und Krainburg, die Berichterstattung an das Unterrichtsministerium beschlossen. Nach zuverlässigen Erkundigungen ist ein Beschluß auf Einführung des Slovenischen als Unterrichtssprache für das Griechische weder im letzten Landtage, noch im Landesausfchusse jemals gefaßt worden. Auch die nationalen Blätter, welche über die Beschlüsse des Landesausschusses in nationalen und sprachlichen Angelegenheiten wohl informirt sind, haben dießfalls nie eine Mittheilung gebracht. Daher wäre für die vielen Fachmänner, welche an dieser in das Mittelschulwesen tief eingreifenden Frage ein Interesse nehmen, sowie auch allen Jenen, welche angchörige Schüler an Mittelschulen haben, denen sie den Unterricht im Griechischen erleichtert und nicht erschwert wissen möchten, sehr erwünscht, über das unerklärliche Einschreiten des Landesausschusses, sowie auch darüber aufgeklärt zu werden, ob diese beantragte Unterrichtsreform, die übrigens gar nicht im Wirkungskreise des Landesausschusses gelegen ist. hohen Orts befürwortend vorgelegt oder bloß einfach an das Unterrichtsministerium geleitet worden ist. — (Landschaftliches Theater.) Das Repertoire der letzten Tage bewegte sich wieder meist in ausgefahrenen Geleisen, wie dieß Heuer schon mehr als einmal der Fall war. Wir wollen heute auf die Uebelstände, die dieß veranlassen, nicht näher eingehen, behalten uns aber vor, bei Gelegenheit der laufenden Theatersaison eine ausführliche Besprechung in der angedeuteten Richtung zu widmen- In einer befriedigenden und wirkungsvollen Aufführung der „Angot" waren vor Allen die Fräulein M. Palme (Clairette) und Ja hl (Lange) recht brav. — Auch Hesele's Lustspiel „Durch die Intendanz" kam in gelungener Weise zur Darstellung; insbesondere Fräulein Stengel (Hedwig) war in ihrer naiven Nolle trefflich und erntete vielen Beifall. Auch die Fräulein von Beck (Marie) und E. Palme (Frau von Kulm), dann die Herren Pauly (Freiherr von Kulm), Brand eis (Baron Rottek) und Horak (Waldau) spielten lobenswerth. — (Die evangelische Gemeinde in Laibach) hielt am 28. v. M. ihre Jahresversammlung ab. Das Revisions-Comite erstattete Bericht, daß Casse und Bücher sich in musterhafter Ordnung befinden. In das Presbyterium wurden die Herren A. Drelse und G. Fischer wieder und Herr Oberstabsarzt Dr. E. Bock neugewählt. Der bisherige Gemeinde-Curator Herr C. Rüting wurde, obgleich er seinen Austritt aus der Gemeindevorstehung angemeldet hatte, in dieselbe wieder berufen. — (Frühlingsregungen.) Den 23. Jänner wurde in der Tirnau ein vollkommen ausgebildeter Maikäfer im Freien auf dem Schnee kriechend angetroffen. —Zu Beginn dieser Woche haben zahlreiche Schwärme der auf den Stadtthürmen nistenden Dohle ihre alten Brutplätze mit großem Lärm wieder bezogen. — An der schneefreien Sonn-seite der Kalkberge ist die schwarze Nießwurz (Hells-borus lliAöi') und das rothe Heidekraut (Lriea eru-nea) bereits in der Blüthe. Verstorbene in Laibach. Am 23. Jänner. Josef Bezlaj, ArbeiterS-Sohn, 2 I., Polanastraße Nr. 18, Auszehrung. Am 24. Immer. Mona Gal, BahnwächterS-Witwe, 67 I,, starb unterwegs in'S Spital. An, 25. Jänner. Dr. Johann Thriisost. Pogai'ar, Fürstbischof. 74 I.. Domplah Nr. 5, Ug,rs,8imis senilis. — Antonia Vanpetiö, HauSbesitzerS-Tochter, 8 I., Lriesterstraße Nr. 9, Bafilar-MeningitiS, Am 26. Jänner. Johann Ovjaö, gewesener Knecht, nun Sträfling, 88 I , Castellgasse Nr. 12, acute Lungentuberkulose. — Maria Selan, Hausbesitzers-Tochter, 2^4 I., Hanplnianza Nr. 7. DiphtheritiS, Am 27. Jänner. Alois Skul, GetreidehändlerS-Soh», !9 M., PeterSstraße Nr. 13, Lungenödem. — Angnst Snpan-ciö, Schneiders-Sohn, 5 M , PeterSstraße 62, Eklampsie. Am 28. Jänner. Valentin Kozina, Inwohner, 78 I., PeterSstraße Nr. 5, Altersschwäche.___________________ Witterungsbulletin aus Laibach. pLmtdrurü ^ inMiili»! x! Metern Thermometer nach „uf 0 H Celf.ui ^ reduc,rt ^ Nieder->schlag i» Milli- Tagei- Mari- Mmi- WitternngS-Charakter 2o 737 1 >> 1 t > -i ü - 5 0 0 0 .>! ^ > ^_________________________________ !' >' > !! 2«> 738 0 4 9! g-M-IO-O 00 27 728'5 l— 0 2 -i- 3-0!- 8-»! II Ü l 28 728-1 >-i- 01 -t- 3-0 ^ >-28 738 4 j— 3 3 Morgennebel. tagsüber heiter. Heiterer Tag. Morgennebel, dann bewölkt, Regen und Schnee. ! Morgens u. Abends Nebel, 2 4 0 0 ! Mittag« heiter, j__________Abendroth. l ! Nebel, Höhrnreif. -i- 2ö!— 80 O'O > Nachmittags sonnig, !_____,_________" Abendroth, 3«! 742-9 k-i- 0-r-i- Z-0>— 7-0! 0-0 >!_ , ! ____________________________________________ 3i! 742-0 -i- s z -I- 7-0 — 1-öi 0-0 Herrlicher Morgen, heiter. Abendroth. j Schöner Morgen, sonnig, Aufthannng, Abends bewölkt. Wochenmarkt-Durchschnittspreise. Laibach, 30. Jänner. Weizen perHektolit.' 7!S6! Korn Gerste (neu) Hafer Halbfrncht Heiden Hille Kukuruz Erdäpfel 100 Erbsen „ Fisole» Rindschmalz Äi Schweinfchiiialz Speck, frisch „ geräuchert Mkl.- fl.!kr. fl.!kr. 7>06! 8ü7 i ö 58i 6 10 > ^ 7l! 5, 43 9 3 16 — — 6 .'><> 5 6 o s.» 6 IU 5 60 5 2 86, — — 9 — — 0 — 10 —! — 96 — — 88 .— — 6V — — 74 ! Mn- ,!kr. Butter per Kilo Eier per Stück! Milch per Liter Rindfleisch pr, Kilo Kalbfleisch „ Schweinfleisch „ Schöpsenfleisch „ Hendel per Stuck Tauben Heu 100 Kilo Stroh 100 „ Holz, hartes, per 4 l^-Meter Hol»,weich. „ Wein.roth.lOOLiter weißer „ Mg,.-fl. kr. I>«»I «1^1«^» I,»L» I»» Hai niit seinem vorjährige» Prämieubilde „Ä deutsche Dame" »ach A. Ebert i» Wie» de» allgeincmen K fall i». In- »nd AuSlande i» so großem Maße erworben. er sich veranlaßt gesehen hat, für das Ia»fe»de VereittSjahr > demselbeu Künstler ein Pendant dazu anfertigenz» lassen, welch! iu Farbendruck niit höchster technischer Vollendung reproduck nnler dem Titel „Deutsche Patrizier!»" bereits z»r AuSgabek laugt. Beide Bilder sind reizende Franenköpfe »ud so vorzü^ anSgesührt, daß sie als Oelgemäwe adjnstirt, eine Zierde >>!> SalonS bilde». Die Originalgemälde sind Eigenthum des sitik märkischen K»»stverei»eS u»d verkäuflich, Als zweites Prämil blatt wird der große K»pserstich: „Andreas Hofer's lehter Gw nach Defregger nnSgegebe». Außer diese» Prättiie» steht » Theiltiehmern noch die AuS»>ahl imter 22 ältere» ChromolÄ graphie» und Kupferstichen frei, welche in dein Programm >! zeichnet sind. Jedes dieser Präinienhlätter ist für eine» AnW schei» L3fl. sogleich z» beziehen : außeidei» »iittnit jeder gezaV Antheilschei» a» der am 20. I»ni stattfi»de»de» Gewiiiiistverlosl thei!, bei ivelcher auf je 50 Scheine ei» Gewinn berechnet > bestellend in OelgemäWen, Aguarellen, werthvolleu elugerah»! Kupferstiche» »»d AlbmnS, Die Gewinnste si»d bereits e« schafft. De» Haupttreffer bildet das große Oelgeuiälde: ..Ri> aus de» letzte» Tage« von Poinpeji" von Ed. KaSparidei W e», welches n>it de»i großen, von weil. Sr. königl. Hoheit dt dnrchl. Prinzen August vo» Sachseii-Cvb»rg-Gotha gesliftkt Preis prämiirt wurde. Der zweite Treffer ist daS Oelqemä>ii „Maria, die trauernde Mutter" von Theophil Melcher ui W welches mit dem vom hoch«, Herrn Fürsterzbischof Dr. Coeles Josef Gangelbaur in Wien gestifteten Preise prämiirt wnll Außer diese» »och Oelgeuiälde von Kräh, Elminger, Gaißl Bre!i»g, Rcittherz, Verasch, Bühlmeier, Zoff »ud Andere», l) Viri Nn die Kreisapotheke in Korneuburg. Das non Ihnen vor Kurzem bezogene IL.HvIsiiIa'sl wurde mir Anfangs d. I, von einem läuder iu Dre-deu als gegen wann empfohlen. Ich habe dasselbe > Ll-tÄlU» au mir erprobt uiid gleich^ zwei Patienten hierorts, welche ebenfalls schon seit längst Zeit an ertrankt waren, damit sch« auf die Beine gebracht. Ich fühle mich deshalb verpflichtet. Ihne» den :väri»!>' Dank hiednrch anSznfprecheu, und ertheile, sofer» Sie «Äebrli« davon machen wollen, gerne dieErlaubuiß, dieses meiu Schreib z»»> Wohle der leidenden Menschheit zu veröffentlichen, A»bei erbitte aber»>als »»> Zusendung von Kwizda'S E fluid per Poslnachnahme. Dahue (Prov, Brandenburg), 10. Mai lS32. «chtuugSvoll O. It, »» «- t t' « l, Lehrer der Musik. Betreffs der Vezuasquellen verweisen wir auf i 4liine>nee in heutigl Numiner. ^ bare Pflanze — der Epheu — jede Ripe bennkt, »>u seines iu den de» Stüruien der Zeit getrspl babende» Thurm ei« treiben, de» stolze» Bau dadurch nicht selteu erschütterud, untergraben sich tanscnde and aberlausende von Menschen d» übelinaßige Nenüssr, AnSschivei'»»ge» »ud so»stige geht> Sünden nach n»d »ach ihre Gesundheit, nicht berücksichtigt daß selbst der gesundeste Körper, den mau für »uüberwind! halt, durch regelmäßig wiedei kehmide Ereesse hinsiechen u> In diesem Stadi»n, ungelangt, lassen sich anch noch llnzäh! d»rch salsche Schani davo» abhalte», sachkundige Hilfe i» spruch z» iiehnie», n»d nicht selteu >vi d daiin ans denk dieses oder jenes »»vernünftige» hi» i» sinulosester N darauf Io§ niedizinirt, ohne zu bedenken, daß dadurch das mal vorhandene llebel so sehr verschlimmert »erde» kann, dann Hilfe nicht mehr möglich ist nnd die Auslösung über" oder lang erfolgen »i»ß. Vcach Borgesagtem lau» es »ur als Gebot der Nächstenliebe betrachtet werden, wen» wir hiermit! die kürzlich schon in 12. Auflage erschienene Broschüre ' berühmten Chefhospitalarztes Dr, Liebaat iei»eS Klinik/ dessen 40jährige reiche Erfahr»,ige» er i» einer der größte»O städte gesa»»»elt!, betitelt: „Die Dr.Liebant'sche Regeiierati^ aufmerksam mache«, iu ivelcher alleDiejeuige», welche au ei» der vorher flüchtig slizzii-tc» llebel laborire», die wohlgen>k>> sten Rathschläae, durch welche allein uur eiue rationelle Heil« in kürzester Zeit eintrele» kaiiii, siiide» werdeii. Die Brojlt! ist i» Laibach bei I. Giontini z» lnibe» iiiid k« in»- !lO kr. <>Ä tBittner's bonifereii-Sprit.) Die „Wiener O cinische Presse" schreibt. Der vom Apotheker J»li B i I t » e r i» Reichenau, Niederösterreich, erzeugte Eonift Sprit ist ei» gclmigcuer Extract der Fichte, der i» den» mer» zerstäiibt, de» heilsame» Nadelwald - Geruch daß verbreitet. Er reiuiat durch sei»en Ozongehalt die Zi»»»^ uiid wird vermöge seiner balsamischen Bestandtheile niit^ theil bei Krankheiten der AthmungSorgane ,i,,d des Nrk'v systemeS angewkndet, sBezngSgnellen im heutigen InselA theilc.) tir-' Herrn Ick. in Sie werden hiemit aufgefordert, die Ihne« am 19. August 1879 baar geliehenen 1 nebst Zinsen Und Klagskosten bis 15. d. M. rück-Zuzahlen^ andernfalls ich Ihren vollen Hamen nennen werde. KI«K<» WLsi Iiv» . Laibach, 1. Februar 188^ <»ÜZ) r r r Durch »»ernindlicke Slndien >D«?II«I« II endlich geglückt, eiuc ist cs dein I»»-. v»»» MLr-VoWLÄV -»stelle» von der man mit vollem Necht behaupte» kan Ne erfüllt ilire.. wahre.. Zweck. In ganz k > r , ^'- ^it erzeugt diese Pomade cm volle» und kräftiges ^a?t- und Haupthaar und verhindert das Ausfallen der haare Der E-rfinder garantirt einen unbedingten Erfolg vi-eio per xlaron 2 fl. des 1»^«« A.ir allein echt zu beziehen, «egen vorherige Linsenduug Betrage-, beim Erfinder >». ^o.i «-i.^ii Ueber die Heilkraft HEL des echten JAtjl 1»^ !»«,»,» 8 L«skIiM-N»SvzWM gegen leicht blutcndeö Zahnfleisch, lockere Zähne und üblen Geruch aus dem Munde. Nachdem ich dar Anatheri»' Mundwasser von Dr.J. G. Popp' t. k. Hof-Zahnarzt in Wien, einige ^eit qebranchte und die wohtthätige Wirkuuq desselben auf mein krankhaftes, leicht blutender Zahnfleisch und lockere Zähn«, welche wieder ihre Festigkeit erhielten, empfunden habe »nd auch den übten Geruch im Munde beseitigt sehe, so fühle ich mich angenehm veranlaßt, diesem Mundwasser das wohlverdiente 2ob zu ertheilen und es Jedermann bestens anzuempfehlen. Wien. ?>o>>i »k>'> m. p., Beamter des k.k. Hauvt-ZollamteS. 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Znfendnng iraneo. ,13,>l, 5-4 L. U. ULLnert's Majestät dem Kaiser von Oesterreich und König von lI»E„'»iit einem an«scl>Ue,ü, PrivileglNM und von höchste» -^crkck-ailen »nd best »ugesebensteu i-ürgern mit Dank nnd An-'rkeninlnaoschreiveu ausgezeichnet, ist das e.uz.ge unfehlbare Ul^seivaiiv welche» ,ede« Kahlkopf. wo uo» eine Haarwurzel ist. binnen eineu, Jahre ,» ,einer sruhcre» üulle und U.«»iakeil verwächst . kcrncr verhindert dasselbe sofort das Ans->,,r «iaare »ud regenerirt eine» kra»ken, schwaeb oder fetter gewordene» Haarwuchs gänzlich in Z-4 Monate». kr., in die Provinz und das Ausland gegen Er». ^ senduug von I st, kr, verschtcki. m« M" E '«^Hmu'-Nctter-Haiipt-Depüt: Wien, Fünfhans, Turltergnssc 7. j,, >>ktt renomuiirtesten Apotheken und Friseurgechästeu ^epo's »> Bororte. (I3«l) 1«-l I.Rkif, K'permlijiWkll, lj,' 7, ii» ^ versendet discret: echte Pariser, pel Dutzend fl. 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Das Geheimniß, blendendweiße vollc Arme, Waden »nd Busen zu bekommen, ohne Arznei, mit nur einfacher Einreibung einmal des Tages, selbst die magersten Arme, Waden, Busen werden voll und üppig; vollste Garantie für Unschädlichkeit. Nr. 4. Das Geheimniß, lästige Haare im Gesichte zu entfernen, dafür fehlende Haare am Kopfe zu ersetzen, das Ausfallen der Haare zu verhindern, den ganze» Körper in ein wohlrichendcs Aroma, wie Veilchen, Rosen, Nelken, Maiglöckchen zu umhülle». Diese alle 5 Specialitäteu zusammen kosten insgesammt nur 5 fl. 4 2 kr., jede einzelne Sreeialität kostet 1 fl. 10 kr., bei Versendung 15 kr, mehr ; Alles mit vollster Garantie, Destillerie der Pariser Parfnmerie-waaren-Fabrik, «-« HGIv», »I, L«x MkU, Stadt, Zmgkr-straßeNr.15. >'8 Apotheke zum goldene« Reichsapfel. vormals Uni»ersal-Pille» geuaunt, rerdieue» ^zlukvelutgnngv ^?inen, letzteren Name» mit vollste». Rechte da es in der Tbat beinahe keine Krankheit gibt. >n welcher diese Pille» nicht schon ta«se»dfach ibr wuuder-thätige Wirkung bewiesen hätten. In den hartnäckigsten Fällen, wo viele andere Medicamente vergebens anqewendet wurden, in durch diese Pillen unzäbliqe D!ale und nach kurzer ^ett volle Genesung erfolqt. 1 ScbachteL mit 1 Pillen 2 1 kr. 1 Nolle mit 6 Schachteln 1 fl. 5 kr., bei nnfrank. Nachnahme,end. L fl. 10 kr. Weniger als eine Nolle wird nickt verendet. tvir.e Unzahl Schreiben sind eingelaufen. in denen sich die Eonsnmeiite» dieser Pille» für ihre «iedererlangte Genesung »ach den verschiedenartigsten »nd schweren Krankbeitcn bedanken. Jeder, der nur einmal eine» Versuch damit gemacht hat, enipstehit dieses Mittel weiter. Wi" geben hier einige der viele» Daiikschreihen wieder. Waidhosena.d.Dbb«,amr4.Nov.1880. Tuer Wohlgeboren! Ich war so glücklich .ue.WW«« -ahre > hahelch.aWLhÄden 7n7^ ge- glatte jahrelang^ ^ litten; ich ^icji mich auchärztlichbehandeln. ^j-ezeichnetenPillenüberlassennnd diese lUPil- .............ollkommenbergestellt, dasi e» Mit Dank hitte mir wieder , Li« uiiiilx i tiott«». der Eingeweide-empfan«, es nettte ,ii, ganziicoe> - Vj' Mär, 188l. z»<,re»-> ?»ri-. Appetitlosigkeit ein und sobald ich nur etwas! den i». ^,-arz 1»°,. Speise oder nur einen Trunk Waffer zu Mirj «urer Wohlgeboren! I» der Voraussetzung, nahm, konnte ich mich vor Blähungen,schwerem alle Ihre Arzneie» von gleicher Güte sein ^ Keuchen und Athmungsbeschwerden kau», aus recht erhalte», vir ich endlich von Ihren fast wunderwirkenden BlutreinigungS - Pillen Gebrauch machte, welche ihre Wirkung nicht verfehlten und mich von meinem fast unheilbare» Leiden gänzlich befreiten. Daher ich EuerWohlgeboren furJhreBlut-reinigunaS-Pille» u»d übrigen stärkenden Arz-, neien nicht oft genug meinen Dank und Anerkennung auSsprechen kann. Mit vorzüglicher Hochachtung zeichnet ^at>»»n Ve»i»xkl Bielitz , den 2. Zuni 1874. Hochgeehrter Herr Pserhofer! Schriftlich muß ich und so viele Andere, denen Ihre „Blut > reinigungS-Pillen" wieder zur Gesundheit ver> halfen habl dürften, wie Ihr derülimtei- Vro,«bal,»m. l der in meiner Familie mehreren veralteten Frostbeulen ein rasches Ende bereitete, habe ich mich trotz meine» Mißtrauen« gegen sogenannte Uni» versalmittel eiltschlossen, zu Ihren BlutreinigungS.Pillen zu gretfen, um, mit Hilfe dieser kleinenKugelnmeinlangjährigeSHämorrhoidal- i Leiden zu bombardiren. äch nehme nun durchaus keinen Anstand, Ihnen zu gestehen, daß mein > altes Leiden nach ^wöchentlichem Gebrauche ganz und gar behoben ist und ich im Kreiie meiner > Bekannten diese Pillen auf's Eifrigste auem-psehle. Ich habe auch nichts dagegen einzu- ' wenden, wenn Sie von diesen Zeilen öffentlich — jedoch ohne NamenSserligung — Gebrauch ^ inachen wollen. Hochachtungsvoll Wien, A. Februar 188l. «.v.r. Eseney. de» 17. Mai 1874. Euer Wohlgeboren! Nachdem Ihre „Blut- K. K. a. p. echter» gereinigter «.kSklilNKKU M VUIiolm MaLKvr in Vis». Von de» ersten niedicinischen Autoritäten geprüft und seiner leichte» Verdaulichkeit wegen auch für Kinder besonders empfohlen und verordnet al! das reinste, beste, natürlichste und anerkannt wirksamste Mittel gegen Brust- unt Llinqcnlciden, gege» Srropheln, Flechten, Geschwüre, H«uta»sschlägei Drüsen-Krankheiten, Schwächlichkeit u. s. w., ist — die Flasche zu l fl. -in derFabriks-Siiederlage Wien, >i» Bez., Heumarkt 3"), Ul I»^L»LK»L»E»L». bei den Herren 8HHO Apotheker, nnd IN. L«. Drognisten, sowie der österr.-migar. Monarchie echt zu bekomme». "> Daselbst befindet sich auch das General-Depot für die österr.-nng. Monarchie von der Internationalen Verbandstoff-Fabrik in Schaffliausen und von Dr. E. Mikolasch'i »ledicaincntöse» Weinen, als i bhina-, Chinaeisen-, Pepsin-, Pepton- nnd Rhabarber-Wein, sowie von Dr. C. Mikolasch's Cognac, Tokayer, Malaga und spanische»! Recon-nalescenten-Wcin. (1Z!t4) 10—s SL ^ reinigungS-Pillen" »,eine Gattin,died»rch la»g-' jähriges chronisches Magenleiden u. Glieder- , ' Rheumatismus geplagt war, nicht nur dem Leben . , haben, de» größten und wärmsten Dank auisprechen. Zn sehr vielen Krankheiten haben , Ihre Ptllen die wunderbarste Heilkraft be-wiesen, wo alle ändern Mittel vergebens waren. ^ . . ^ Bei Blutffuß der Sraueu, ^ unregelmäßiger w^derqkgrben.sondernihrsogar neue>ugc„dliche Menstruat>°»,Harnzwa„g, W>,r»,ern «--gen- ^ >,aben, so kann >ch de» Bitte» IchwächeundMagenkramps,-schwindel n. v>- -'> ^^„ra,.ähnlichen Krankheiten Leidenden nicht ändern liebeln haben sie gründlich geholten. Mit ersuche umabernialigeZusendung «°U'N'>.^"trauen ersuche ich nur, n»r wieder ^n2R°tte»dikser wn»derwirke»de,.Pillen gegen 12Rollen zu senden Nachnahme. Hochachtungsvoll B 1 a s in s S v i ß l ek. ^ Amerikanische Gichtsalbe, ^Ar" ^ wirkende», unstreitig bestes Mittel bei allen gichtischen und rheumatische» Nebel», als. 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