Nr, 5 7 Freitag 10, März 1916. 13.'). Jahrgang, Mbacher Zeitung » K. !'jil>ir!n ll K, Für die ZuftrUu»« ii'j Hoiio ganülühn«, Ä 1^. — K«se»tt«»»g»bii^r: stln lleine ^üsrral, sich Mllloixstroftt Nr. ,»; dit P,»«»l««n !^ »tl. «, V,»chstuubs« », n « «» l« Nb, Geiephon Mr. der Redaktion 32. Amtlicher Geil. Den 8, März I9N» wurde in der Hof. und Staatsorucle-rei das Ol.XXII. Stück der rumänischen «««gave de« Reichs' gesetzblattes des Jahrganges 19lb sowie das IV. Stück der ru. ihenischen. das VI. Stiick der rumänischen, das XIX. Stück der böhmischen und das XX. und XXI. Stück der ruthemschen Nusgllbe des ReichögesehblatteS des Jahrganges 191ö aüsge' geben und versendet. Aus dem englischen Unterhause. Dor Erste Lord der Admiralität. Valfour. wies ain 7. d. nn englischen Unterhause l»ei Einbringung der Viaril^vorlage auf die gros;.irlige Alltage des Betriebes und die unsägliche Verantwortung dcr Flotte hin lind er-llärw, daß die Admiralität der Politik ihrer Vorgänger in großen Zügen folge. Die Behauptung, daß i,n Schiff» ban ein Stillstand eingetreren sei. sci unlvahr. Die Flotte wurde stelvallis, vergrößert. Seit NuSbruch deS Krieges wurde das Personal mehr «Is verdoppelt. Der Tonneninhalt nahm, »venn man die Hilfskreuzer einschlicht, um eine Million z». Der Üuftdienst der Flotte wurde verzehnfacht. England lönne mit der Art. wie es seine riesige Aufgabe dnrchgefuhrt habe. zufrieden sein. Valfour zollt« der Disziplin der Seeleute, der Furchtlosigkeit dcr Ve-sahunssl-n der Unterseeboote, der Minensucher und Trans« portdampser und der Bemannung dcr Handelsmarine wanne Anerlennung. Er sagte, die Flotte sei in besserem Zustande als je. Tie Beziehungen zwischen den höheren Befehlshabern und der Admiralität seien die engsten und herzlichsten. Das glatte Arbeiten sei von unschätzbaren Wert gewesen. Valfour erwähnte schließlich, dnß die „Möwe", als Frachtdampfer verkleidet, den englischen Pntrouilleschiffen entging nnd daß etz ihr glückte, auf dem Wege um das nördliche Island zurückzukehren. Er äußerte sich dann ironisch über die Vcflaggung Berlins für die Nücklchcseier und meinte, dies zeige, bah der deutsche Maßstab für eine Heldentat nicht hoch sei. Valfour l^-tonte auch die unablässige Vermehrung der Marine und sagte, wer der Zukunft nicht mit Gelassenheit ins Äuge sehen lönne, müsse ein kleinmütiger Mensch sein. Oberst Churchill rief dadurch einige Bestürzung hervor, dah er erklärte, daß das Flottenbnuprogramm. lvelchcs er selbst und Lord Fisher aufgestellt haben, nicht ganz rnM'halicn »vcrde. Er versicherte, dc^ß es ein« ernste Taisaäie sei. die man gnt bcachten müsse, daß England nichl wisse, was Deutschland indessen fertigstellte, während man doch mit Sicherheit annehmen könne, bah dort alle Kräfte aufspannt würden. England müssc sein Äußerstes tun, um die Schiffe so rasch als möglich abzuliefern. Redner wies sodann mit Nachdruck auf die (^fahr hin, daß man mit der Durchführung des Floltenbauprogrannns im Rückstand bleibe, nnd verlangte die Rückkehr Kord Fishers. Äel lairs sllnionist) erklärte, daß das Haus. lvenn Valfonr ihm versichere, das; auf dem ttkiiictc des Schifft baues alles Mögliche getan werde, sich mit dieser Versicherung zufrieden geben müssc. Es seien Beweise vor° Handen, txrß England viel schneller baue als Deutschland. Admiral Sir Hedworth M e u r,. das neu gewählte Mitglied von Portsmouth, unterzog die Medc Churchills^ einer scharfen Kritik. Er erinnerte an die Uneinigkeit zwischen Churchill und Fisher, solange Churchill noch Er» stt-r L-ord dcr Admiralität war, und licrief sich auf die Erklärung Churchills im Jahre 19,5, daß er (Churchill) von Fisher nicht gut braten worden sei. (Heiterkeit.) Churchill I>abe eine ganze i'lnzachl von Stellen bekleidet, aber er würde besser tun. wenn er sich auf eine einzige beschränkte. Das Hauß wünsch? ih>n Erfolg in Frankreich und hoffe, daß er dort bleiben werde. iHeiterlcit und Bei° Die Rede Churchills wurde äußerst lühl aufgenommen. Grey und der Vertrag der Entente mit Italien. Im Fcbruarhefle der Zeitschrift ..The English Review" macht der bekannte englische Geheimagent Seton-Watsoi, - der sich übrigens erst vor kurzem offen zum Programm der „Vernichtung" Österreich-Ungarns bekannt hat — in einem ..Das Fiasko Sir Edward l«rrhs" betitelten Artikel! sehr interessante Enthüllungen. Dieser Minister so schreibt Sclon^Natson - der keine Politik hatte, hielt scii, ausdrückliches Versprechen, ohne das Parla,:rent keine Abmachung zu treffen, nicht ein. Den Vertrag der Entente mit Italien vom 27. April 191b hat er ohne das Pnrla^ Inent nicht nur abgemacht, sondern sogxir unterschrieben. Dieser Vertrag, del». Scton-Watfon für ein besonderes Un. sslück betrachtet, loics Italien außer Eüdtirol. Görz und Trieft die Linie der Inlischen Alpcn bis nahe an Fiume. ganz Iftrien mit den Inseln, das dalnlatinische Festland und die Inseln bis zu cincm Puntte zwischen Tr doxen beeinflußt waren, die an Rußlands schlechtem Vcr. halten gegen die ga'liziscbcn Unicrtcn während der Oklu. pationszeil schuld sind. In der ^llanpolilil habe sich Greh wie ein Kind bcuommeu. das beim Zusammen!«^ spiel nach den falschen Steinen greifi. Niemals hat er die vitale Bedeutung des Balkans für dir englische Politik und für einen europäischen Xrieg verstanden. Ma» ilber-lieh den Va'llan Rllßland, was bci dessen fatalistischen, Hng und unaussprechlich e,lgem (^esichtstr^isc sogar in slavischen Nngelegent)eiten geradezu verhängnisvoll war. Lokal- und Pminzilll-Nllchiichtcn. — (5triegsauszeichnungeV.) Seine Majestät d« Kaiser hat dem Oberleutn^ntproviantc,^ criy Pintar ves IR 17 dns Goldmc ^rr' mit dcr Krone am Kandc dcr T ' '> >> Feldwebel Josef Qtvcs dco ____ ..,. ___ bienstfreliz mit der Krmc am Bande der Tc^ medaMe verliehen. — Verliehen »vü'^ ^'^ Taftferlsitsnl,edlrlllc zweiter Klasse deni Mosctisi unb dem Infanteristen Josef ^.ng, .>l>>,^,, ^^> IR 17. — (zkriegsauszeichmmzen.) Seine Majestät der Kaiser hnt ocrliehcn: das Mlitärverdicnstlreuz dritter Klnsfc mit drr ilriegödelorntimi den Obcrleutiinnten im Verhältnis der Evidenz Dr. Phil, Anton Prazmarer imd dcni ^anbsllirmobcrlruwant Karl Mlelu^, beiden bciln Lundstllnnbataillon Nr. 152- weiter« anbefohlen, daß dcm Oberleutnant im St Offiziere in UohU-anstcllungcn Johann ^ialn ..^K '/7 beim Lanb° sturminfantcriercgiment Nr, 5, und dem Leutnant in der Reserve ^ranz Nona' beim Landsturmbataillon Nr. 15i2 die Allerhöchste belobende 'llierlelimmn brlanntl Ursula. Roman von EonrtS-Vlahler. (44. Forljel.MNtt.) .'Nachdrull v!7bl«el,,) Das herrlichste Wetter begünstigte Ursulas Fest. Si.e hatte alles weislich abordnet und war nun selbst cin wenig in erwartungsvoller Unruhe. Hans Herrenfeldc unb seine Frau kamen schon am Vormittag nach Arnstettcn hinaus. Herr von Erlcnhorst, oer nun auch mit im Komulolt w.ir, sprach dcr aufgcrea,-ten Frm, Lotti lächelnd Mut zu. Liesa hat versprochen, früher zu lommen, und an Herr und Frau von Herren-fcloe war die Einladung für eine Stunde später auöge-schricbm worden als fur die übrigen Gäste. Wenn Frau von Herrenfeldc erschien, mußto ihre Schwiegertochter schon festen Fuß in dcr Gesellschaft gefaßt haben. Uno es entwickelte sich alles vrogrammgemäß. Zuerst karn Liesa mit ihrem Manne, und nach eincr Nelnen Ruhrszenc schloffen die Schwägerinnen Fmmdschaft. Hans strahlte und küßte scinc Schwester so herzlich, wie bag sonst nie geschehen war. Dann trafen die Gäste ein. Einem nach dcm anderen wuroc Frau Lotti vorgestellt, und da man Liesa in inniger Gemeinschaft mit ihr sah, glaubte man an eine Aussöhnung mit dcr Familie. Die junge Frau gefiel in ihrer bescheidenen Anmut und Liebenöwroigleit sehr. Und daß die stolze Ursula so inttm ,lnt ihr war, wirkte auch auf mißliebige Elemente ausschlaggebend. Frau Lotti hatte schon aus der ganzen Linie gesiegt, > als ihrc Schwiegereltern eintrafen. Als Frau von Herrenfclde dcn großen Gartcnsaal betrat, wo Ursula ihrcn Gästen eine Erfrischung ser-uicrcn ließ, flüchtete sich Frau 2otti ängstlich und verzagt hinter die Herrin von Ärnstcrten. „Licbc gnädige Frau — ach, bitte, verlassen Sic mich nicht, ich habe so große Angst" Ursula drückte ihr die Hand und lächelte. „Nuhe nur Ruhe. Es wird allcs gut gehen, verlassen Sie sich auf mich. VMc, halten Sie sich nihig an der Seitc Ihres Gatten, bis ich mit Ihrer gestrengen Schwicgermama zu Ihnen komme." Sie nickte ihr noch elnmal aufmunternd zu, und während sich Frau Lotti eiligst auf die andere Seitc des Saales begab, wo Hans mit Liesa und Lmdenhof stand, trat sie auf dic alten Herrenfcldes zu, um sie zu begrüßen. Programmgemäß hatte sich Herr von Erlcnhorst le-reits au die Seite des alten Herrn von Herrcnfelde ge-Pürscht. Er faßte ihn oann ohne Umstände unter den Arm und führte ihn fort. «Du, alter Freund, jetzt bewahre mal ein bißchen Haltung. Es wird sich nämlich gleich etwas ereignen." Mas denn?" fragte dieser verwundert. «Also oein Hans und scine junge Frau sind hier. Meine Ursula hat sich in den Kopf gescht, Frau Lotti zu ihrem Mcchtc unb Hans zu eincr, wenigsten», offiziellen Aussöhnung mit deiner Gattin zu verhelfen." Herrenfeldc machte ein bestürztes Gesicht. „Um Hiimnels willen! Dadurch wird oer Ellat noch größer." „Keine Sorge. Bitte, gib dich ganz unbefangen und begrüße deine Kinder, wie dir's ums Heiz ist. Mei» andere überlaß uns. Wir sind nämlich l>!i,s wohlorqani-sierte Bande." Ehe Herrenfclde etwas erwi^-in tonnte, stand cr zwischen Lotti, Hans, Liesa und Linoenhof. Lotti faßte bittend seinen Arm. «Vatcr, lieber Valer - ach, bitte, sei so gut uno stehe uns bei." Dcr alte Hcrr ,m, in ihre ängstlichen ÄlauaussNl. Das machte ihn stark und mutig. Er richtete sich lampfeb-lustig auf und begrüßte seine Schwiegertochter mit einem herzhaften Kuh. „Sei ruhig, Lotti - ich lasse dir nichts geschehen," sagte er fest. Dann begrüßte eir ruhig seine Kinoer. Er war schr freudig überrascht, Liesa ^uf Seiten Lottis zu finden, und sprach ihr diese Freude aus. Während diese Familiengruppe scheinbar harmlos miteinander plauderte, sahen all die Augen erwartungsvoll nach Frau von Herrenfelde hinüber, die, von Ursula aufgehalten, noch mit dieser sprach. Ursula hatte nach einigen begrüßenden Worten leise gesagt: „Gnädige Fiau - ich muh Ihnen eine Eröffnung machen. Ihr Sohn Hans ist mit seiner Frau unter meinen Gästen." (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 57 ____________________418__________________________10. ^^z 19l6 gegeben werbe. Auch hüt Seme Majestät in Anerkennung aufopferungsvoller Dienstleistung bei RettMgsarbeiten anläßlich einer Lawinenkatastrophe den Korporalen Ludwig Kamniler und Franz Oblak sowie dem Infanteristen Alois Klanäar, dem Landsturminfanteristen Fcanz Sonnleitn er .md dem Reserveblessierten-träger- Franz Podboj, allen fünf des LIR 27. das Silberne Verdienstkreuz am Bande der Tapferlcitsme-daille verliehen. — (Führung des kaiserlichen Adlere im Tiegel.) Seine Majestät der Kaiser hat mit Allerhöchster Entschließung vom 19. April v. I. genehmigt, daß dio In-ßenieurkammern bei den in ihrem Wirkungskreise gelegenen Ausfertigungen den kaiserlichen Adler im Siegel führen dürfen. — (XXIV. Verzeichnis der beim k. k. Lanoeöpläsidium «»gelangten Spenden.) K) Zu Gunsten der Familien der zu Kriegsdiensten Einberufenen: Postsparkassezinsen 771,59 K: vom Wiener Bankverein laut Kontoauszuges 2500 K; Sammlung der Vezirkshauptmannschaft Loitsch 171,05 K; detto 91,74 K; Summe 3534,38 K, hiezu die Summe der früheren Verzeichnisse 44.027,64 K, zusammen 47.562,02 K. — o) Zu Gunsten des Kriegsfürsorge-fonds: Sparkassezinsen bis 1. Jänner 1916 263,87 K; Frau Mclanie Luckmann 50 K; Ing. O. I. Pukl, Direktor der „Kolinsla tovarna". 20 K; Nezirkshauptmann-schaft Adelsberg, 1A, Gehaltsrücklässe der Vealntcn 21 K 62 H; detto Stein 14,28 K; detto Laibach 47 K; detto Krainburg 19,68 K: detto Gottschce 23,26 K: Landes-regicrung Laibach 232,16 K,- Sammlung der Aezirks-hauftwiannsckaft Loitsch 300,64 K; detto 91,73 K: 1 ^ Gehaltsrücklaß der Beamten der k. k. Polizeidirektion in Laibach 36 K; detto der Bezirkshauptinannschaft Tscher-nembl 20,03 K; detto Littai 26,96 K; Buchhandlung Jg. von Kleinmayr H: Fed. Bambcrg Einnahme des am 9. Februar im Kasino stattgefundcncn Klavierabends Illl Varga 127,10 K; Bezirkshauptmannschaft Loitsch, 1 ^ Gehalts nickläffe der Beamten 14,10 K; Josef Zidar in Laibach. Überlassung des Mietzinses der Kricgsgetreide-vcl-fchrsanstnlt 93,75 K; Vezirkshauptininnschn't Ru-dolfswcrt 1 '<- Gehaltsrücklässc der Beamten und Lehrpersonen 74,31 K, Summe 1476,49 K, hiezu die Summe der früheren Verzeichnisse 104,416,38 K, zusammen 105.892,87 K. - 6) Zu Gunsten der Witwen und Waisen, bezw. Familien der gefallenen Krieger in Krain: Karl Dra^ek, Gastwirt in Laibach, Sammlung einer Tischgesellschaft 16 K; Ivan Knez in Laibach 500 K; durch die Administration des „Slovcnec" (Polonica Za-bret in St. Veit bei Laibach 50 K, Gemeindeamt Oler-laibach 25 K. Kmctska knjUnica in Ratschich 80 K, Geineindeamt- Unterloitsch 25 K) 180 K; Ttcueramt Egg, Sammlung des Herrn Al. Ttermole 100 K. Sumnie 796 K, hiezll die Summe der früherm Verzeichnisse 680 Kronen, zusammen 1476 K. — c') Zu Gunsten des Witwen- und Waisenhilfsfonds der ges. bewaffneten Macht: Sparkassezinsen bis 1. Jänner 1916 24,75 K; Frau An-tonie Kastner statt cines Kranzes für den verstorbenen^ LandcsrcssicnmMat Gottfried Friedrich 20 K; Nczirks-hauptmannschaft Gottschee, Spende des Alois Haberle aus Leoben 10 K; k. k. 2andstunn^isenbahnsicherungs-kompanie in Franzdorf 58 K; Leutnant Bcnedikt Nci" singer 20 K; k. lind k. Platzkomm indo in Laibach, llbcr-lassung dcs Quartiergeldes durch Frl. Anna Laßnik 20,65 K; Schüler dcs Gymnasiums mit deutscher Unterrichtssprache in Laibach, Ergebnis dcs Wchrschildes 47,26 K; Landsturm-Eisenbahnsicherungstompanic in Franzdorf (Offiziere und Mannschaft) zur Ehrung dcs im Dienste tödlich verunglückten Oberleutnants Franz Golli 100 K, Summe 300,66 K, hiezu die Summe der früheren Verzeichnisse 2950,69 K, zusammen 3251,35 K. — f) Zu Gunsten der Fürsorge für heimkehrende Krieger: Spnrkassezinsen bis 1. Jänner ^,916 110,25 K; Theologicprofessor Dr. IaneM 5 K; k. k. Landsturm-Eisenbahnsichenlngskompanie in Franzdorf 53 K; Arbci-terunfallvcrsicheningsanstalt in Trieft 400 K; Administration des „Moucncc". Spcnde des Alois Rojv, Land-swrmmann, Feldpost 602, 20 K, Summe 593,25 K, hiczu die Sunune der früheren Verzeichnisse 24.138,28 K, zusammen 24.731,53 K. — j<) Zu Gunsten der Fürsorge für erblindete Krieger: Stadtmaffistrat Laibach. Spar-kasscduch de^ städtischen Sparkasse Nr. 100.964 per 100 K, Ungenannt 50 K und Frau Maria Nlciwcis Edle von Trsteni.^i 10 K. zusammen 160 K; Lehrkörper der k. k. Staawgewerbeschule in Laibach 34,80 K; Nczirtshauftt-mannschaft Loitsch, Spende des Vfarrers M. Sn^nik in Gereut 10 K, Sammlung der Frauen Antonic ^agar und Maria Skrbec aus Laas 217,02 K, zusammen 227,02 K; Bezirtshauprmannschaft Tschernembl, Sannnlung 178 K N H; Pfarramt Weißenfels 356,40 K; Schülcr und Schülerinnen aus Pudob der Volksschule m Iga vas, Ertrag einer Theatervorstellung 14 K; Magistrat Laibach, Tpcnde des Josef Podkov, Fleischhauers in Laibach, anstatt eines Kranzes für Oberleutnant Golli 20 K, Summe 990,39 K, hiezu die Summe der früheren Verzeichnisse 7175,68 K. zusammen 8166,07 K. -- li) Zu Gunsten des Frauenlronenfonds: Frl. Iatobine Naglas, Schulleiterin in Laibach, 10 K; städtische deutsche Mädchenschule in Laibach 5 K; Bezirkshauptmannschaft Tscherncmbl, Sammlung, 86,08 K; Bezirtshauptmann-schaft Stein, Sammlung bei Anlieferung von Vieh, Heu und Stroh 95,86 K, Summe 196,34 K, hiezu die Summe der früheren Verzeichnisse 2819,79 K, zusammen 3016 K 73 H. - i) Sammelbüchsenerträgnisse: Bezirlshaupt-Mannschaft Laibach 65,56 K; Finlinzl2ndeskai.se Laibach 118 K; Steueramt Gurtfcld 8,94 K: !>etto Laibach Umgebung 31,14 K; dctto Idria 11,80 K; detto Laas 71 K 31 K; detto Littai 49,55 K; dctto Mötüing 30,40 K, detto Tschernenibl 30,86 K, 20,18 K, 40,43 K, zusammen 121,92 K; Sammlung der Bezirtshauptmannschast Loitsch 855,32 K; detto 315,72 K; Sieneramt Laibach Umgebung 27,87 K; detto WcirFburg 57,20 «; detto Neu-marttl 100 K: Finanzlandeskasse Laibach 114 K; Steueramt Vischoflack 63,27 K; detto Mottling 56,13 K; detto Krainburg 104,50 K; Bezittshaufttinannschaft Lai-bach 5'5,89 K; Sleueramt Landstraß 60,i.2 U; dello Reisnitz 46,56 K; detto Ioria 18,49 K; detto Neumarltl 150 K: Finanzlandeslasse Laibach 85 K; Steueramt Nudolsswert 184,98 K; detto Laibach Umgebung 33 K 56 H, Summe 2806,83 K, hiezu die Summe der früheren Verzeichnisse 4658,16 K, zusanunen 7464,99 K. — i) Liebesgaben für Kriegsgefangene in Rußland: Bczirks-hauptmannschaft Laibach, Samluclcrgebnis dcs Pfarramtes in Bevte 24 K; Bezirtshaufttmannschaft Krain-burg 287 K, Neumarltl l42,40 K, zusannnen 429,40 K; Nezirtshauptmannschast Loitsch, Sanunlungen der Gemeinden 449 K, Summe 902,40 K, hiezu die Summe der früheren Verzeichnisse 215 K, zusammen 1117,40 K. — (Notes Kreuz.) Ausweis über die im Februar 1916 eingelangten Gegenstände im Zmlcalmagazi'.l in Laibach: Frau Elsbeth von Mallasz 2 Prolliescnbindcn; Frau Rosa von VIeiwcis 6 Protheicnbindeni Frau Paula Samassa Bücher; Frau Hofrat von NM6 sieben Stöcke, 3 Hüte, 1 Paar Bergschuhe, 1 Paar Stuten, 2 Wolleibchen, 12 Paar Socken, 7 Hemden, 2 s,anze Anzüge; Kriegsfürsorgeamt Budapest ungarische Bücher; die Schulleitung in Gurtseld 1 Sack Dörrobst, die Schulleitung in öalna 1 Kistc Eier; Herr und Frau Raimund Schischkar 6 Hosen, 6 Hemden, 12 Paar Soctcn, 20 K sür das Nelonualcszentmasyl; das Lundc^eüdzrmerie-!ommando Adclsbcrg 4 Patcte Scharpie; Apothcter Pic-coli 50 Flaschen Eisenwem; die B^zictHliuuptnlannschaft Krainburg 27 Säcke Dörrobst; Anton ^raj in Meluljc-3lova vas 24 Stöcke; Fräulein Fridrlch geniü)t >2 Biust^ wärmer, 12 Leibbindcil, 2 Paar Pulswärmer; Frau Grele Steinmetz 5 Paar Socken; Frau Oberst Pra^niler 10 Paar Handschuhe; Frau Betty von Laichan 2 Flaschen Himbeersaft, 6 Paar Socken; Apotheker Piccoli 100 Flaschen Eiscmuein; Fräulein Friorich gestrickt vier Paar Socken; Anica MihclÄü in Lokouice-Möttling eine Kiste Dörrobst; das Pfarramt St. Georgen untcv dcm Kumbcrg 1 Kiste Dörrobst; Frau Ncbcnführ^r 3 Paar Socken; das Forstamt Gottschee 150 Stöcke; Frau von Schonla 4 Paar Schuhe, 8 Paar Socken, 3 Hosrn, fünf Hemden, 6 Taschentücher, 1 Bluse. — (Spende.) Herr Lukas Christ of, Kantineur der Artillcrielascrne in Laibach, hat der Landeslommis-sion für heimtehrende Kricgcr den Betrag von 44 K 40 H für erblindete Soldaten übergeben, den die Unteroffiziere der Artilleriekaserne bei einer geselligen Zusam^ mentunft gesammelt haben. — (Verwendung der KrieMefangenen-Doppelpost« larten) zu Anfragen an das Gemeinsame Zentralnach-^ wcisbureau in Wien. Die vom Koten Kreuze herausgegebenen Kriegsgefankenen-Doftpelpostkaiten werden vom Publikum häufig zu Änfragm an das Gemeinsame Zcntralnachweisbureau, Auskunftsstelle sür Kriegsgefangene in Wien, 1., Iasomirgottstr.iße 6, verwendet. Gegen diese Verwendung obwaltet zwar im allgemeinen kein Anstand, jedoch muß der erste Teil der Uartc ldie zur Anfrage bestimmte Karte) frankiert werden — (Handstipendien aus der StaaMottene-Mllttä^ stiftunn.) Beim k. und k. Kriegs Ministerium hal-cn fich 39 Handstipendien jährlicher 300 K aus der Staats-lotterie-Militärstiftung erledigt. Anspruch h.crauf haben in, schulpflichtigen Alter stehende und bildungsfähige weibliche Waisen von verdienten und bedürftigen Offizieren (Militärbeanüen), die entweder vor dem Feinde gefallen oder infolge Kriegsstrqpazcn gestorben smd, oder Töchter von bedürftigen Offizieren Militzärbeantten), welche sich vor dem Feinde ausgezeichnet haben. Das Handstipcndium dauert bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres der Stipendistin. Die gestempelten Gesuche sind bis Mitte April 1916 an die Evtdenzbehörde (vorgesetztes Kommando) einzusenden. Den Gesuchen find beizuschlicßen: der Taufschein, die letzte Schulnachricht der Aspirantin, der Vermögensauöwois, eventuell der Totenschein des Vaters. — (Förderung der Erzeugung von Knochcm«chl und animalischcm Suverphoöphat.) Übcr (^rlak des k. k. Ackerbauministeriums vom 17. Februar 1?»16, Z. 53607 "x 1915, wurde den k. k. politischen Vezirksbehörden behufs Förderung der Grzeulnmg von für die Landwirt» schaft dringend nötigem Knochenmehl und animalischem Supcrphosphat eröffnet, daß bei Veschaffuna von Knochen zu diesem Zwecke auch auf die bestehenden Ncr-scharrungsplähe Bedacht zu nehmm sein wird. Hiebei wurden die politischen BczirksbeiMden ermächtigt, die in der TXlrchführungsverorbnung zum 6 14 dcs allgemeinen Tierseuchengesctzes, Absatz 6, vorgesehene Bewilligung zur Eröffnung der Aasgruben behufs Entnahme von Knochen auch vor Ablauf der in diesem Absätze vorgeschriebenen Frist von 25 Jahren dann zu! erteilen, wenn nach amtstierärztlichim Gutachten anstek-kungsverdächtlge Seuchenkeime ini der Grube nlcht mehr vorhanden sind, was besonders in Gebieten, in welchen Milzbrand nicht vorkommt, angenommen werden kann. Nach Eröffnung der Gruben wird die Entfernung der Knochen zu bewilligen scin, wenn die vollständige Verwesung der Weichteilc erfolgt und die unmittelbare Beförderung dcr Knochen in entsprechende Anlagen zu deren Verarbeitung gesichert ist. Die vorzeitige Öffnung solcher Gruben sowie die Beförderung der Knochen nach den betreffenden Verarbeitungsanlaa.cn muß selbstverständlich unter Anwendung aller erforderlichen Vorsichtsmaßregeln und unter polizeilicher Überwachung crfolaen. l^—. — (Kartoffelabgabe bci der städtischen Avprovisio» merung.) Heute kommen an die Reihe! 'i?rnütwgs die Nummern von 821 bis 940, nachmittags von 1405 bis 1434 und von 4370 bis 4404; morgen vormittags die von 941 bis 1060, nachmittags von Mil bis 1140. Jede Partei erhält nur cincn Sack Kartoffeln. Das Publikum wird speziell darauf aufmerksam gemacht, daß die Kartoffelabgabc aus dem Magazine im Mühlciscnfchen Hause, Wicner Straße 36, erfolgt. K<>—. — (Vorgang beim Brotlnrtenschncidcn und Mehl» verlaufe.) Um dic Parteien sowie die Verkäufer über den Umgang mit den neuen Brotkarten aufzuklären und um die Mehlkonsumentcn darüber zn belehren, wo das Mehl noch vorrätig ist, hat der Stadtmagistrat folgende Anleitungen erlassen: 1.) Wie schneidet in a n bic Brotkarten? Da die Brotkarten nur dann ihre Gül-tigkeit behalten, wenn aus ihnen ersichtlich ist, für welchen Nayon und für wclchc Zcit sic mlsqcgcben wurden und weil dies bci dcn ncueilMsührlcn Brotkarten »m« aus dcm mittleren Teile derselben feststellbar ist, so müssen dic Mehl- und Vrolverkäufer der Partei den ganzen mittleren Brotkartenteil so lange belassen, bis die Partei den letzten mit 50 oder 70 Gramm bedruckten Teil verausgabt. Erst nach dcm lctzlcn Brottartenabschnitle, dcr das Gewicht ausweist, ist dcr Verkäufer berechtigt, auch den mittleren Brolkartentcil von der Partei in Empfang zu nehmen. Dic Partei, öie Brot odcr Mehl kaufen will, muß stcts mich den mittleren Brotkarten teil mitbringen. 2.) Mehlvcrkanf. Da es in jedem Nayon mehrere Mchlhändler gibt und einige ihr Mchl früher als andere verkaufen, so muß ein jedcr Mehlhändler an einer von dcr Straße gut sichtbaren Stelle cine Tafel mit der Aufschrift: „Prodaja mokc" (Mchlv^rkauf) nssebracht ha-bcn. Sobald das Mchl ansvcrlanft ist, hat cr die Tafel so zu wenden, daß sic gcgcn die Straße dlc Aufschrift zeis,-t: „Moka razprodana" (Das Mehl ist ausverkauft). Von nun an darf aus dem betreffenden Ncrkansslolale lcin Mchl mehr getragen werden. ko—. K. k. Österreichische Klasscnlotterie. Die Ziehung der vierten Klasse der V. Lotterie findet schon am 14. und 16. März l. I. statt. Preis für cin ganzeS Los 10U K, halbes Los «N K, Vicrtclloö K, K, Achtclloö A» K. Lose siir diese Klasse empfiehlt die Geschäftsstelle der K. k. Klasscnlottcric Laibncher Kreditbank in Laibach und dcren Filialen in Cilli, Klagenfurt, Tricst und Spalalo. Wenn Ihnen Ihre (Gesundheit lieb ift, dann lesen Sie das heutige Lysoform-Inserat und verlangen Sie das interessante Buch „Was ist Hygiene?" gratis und franko vom Chemiker C. Hubmann, Wien, XX., P5. t rasch gasse 4. ^STROMl^PRocSe^ ^bei Brustkrankheiten,Keuchhu9ten,Asthina, Influenza« Wer aoll Sirotin nahmen 9 1.J«d»rmjmn,4er«n linger ondAMerndem Heeren leide* \ Denn eslsr b«ss«r Krankheiten verhüte«,»!» »o»ch« heilen. 2. Personen mit chronischen 8sonchial-K«t»rrh«n,«i« ^,^ mirtels Siroltn geheut werden. [ 3. A«thmaf»K«r.».^ >»««/ ih^ Telegramme de« k. k. Telegraphen Korrespondenz-Knresns. Österreich-Ungarn. Vo« den Krießsschaupliitzen. Wien, 9. März. Amllicl, wird '^rl^utliarl: !). März. Rllsjischcr l»ld südöstlicher ttricgsschanplun: Lichts !)!eued. ^ Italienischer Kriegsschauplatz: An der Süd« Westfront ist die l^cfcchtstätiglcit noch innncr durch die Witterung sehr cintteschräult. ^'ur im Abschnitte dco Col l>i Lnna »lnd äm 3nn Michclc tam e<^ ssesicrn zn lebhafteren Artillcrielämpfcn. Der Stcllucrtlctcr des ^hefs des ^eneralstabcs: von Höfer, FML. Fortbestand der Begünstigungen fiir Familicncrhaltcr. Wien, '^. Ältärz. Der Termin zur Einbringung des Nachweises des Fortbestandes der Begünstigungen nach 8 ^ nnd Z2 des Wchrgesetzes (als Familien» erhalter) begründenden Verhältnisse wurde bis auf weiteres seitens des Ministeriums snr Landesverteidigung aufgeschoben. Die erteilten Begünstigungen werden einstweilen als fortbestehend angesehen. Teutsches Reich. Hu» den Kriegsschauplätzen. Berlin, 0. März. Das WolfsVmvüu meldet: (Ärohes Hauptquartier, !>. März. Westlicher zniegsschauplatz.' Vielfach steigerte sich die l'cidersriiiste Arlillerietätigleit zu größerer Lelchafügteii. Die Frunzoseu yaueu den wcsi» lichcil ^cil de,s (^rabeuo bei,» ^ehüslc Maisl»«^ dc lihnm pngnc in dem sscftcrn mit Haudgrannlen getiimpft wurde, wieder newonnen. Westlich der Mnas sind unscre Truppen beschäftigt, die in, »ialien Walde uuch dcsindlicheu frn»° züsiscl>cn bester auszurämnen. Östlich des Flujsco »uurde zur Mlinzmi,! der Bcrbiuduuq unserer Ht.lttiu,, südlich dco Douauml,,lt „lit den Linien in oer Wourc nach «rundlicher Artillerievurbereituna das Dorf nnd die Panzer feste Aauf. nebst zahlreichen nn» schließenden V c fc st i nun>q c n dc») Gegners unter ;fül,runq des Kommandeurs der neunten Reserve-divifton, b»en. der Ins. uon ^urel,tl,-K>irnit<, dnrch die Posenschen Nescrueregimcnler ')ir. 0 und Nr. l9 in gläw» Mdem nächtlichen Annriffe genommen. )n einer «rohen Zahl von iiufttämpjcn in der Oiea.cnd von Herdun sind unsere Flieqer Sieger geblieben. Mil 3ichrrz,«.it sind drei feindliche Flugzeuge nllsteschosscn. Alle unsere Fluß-zcusse sind z»»rültgetehrt, mehrere ihrer tapferen Achrer umuundct. Feindliche Truppen in den Orlsllinflen weft-lich und südlich von Berdun wurden auolNebili ».»it Vo»n< t»rn belegt. Turch den Anssrijf cinco sran.',iisischc» Flnss ^eugge schwadere im Feftungotiercichc von Metz wurden zwei Zivilperson««» getötet und »nehrere Priuathäuser l>e« schädigt. In, Lnfttnmpfe wurde da«? Flugzeug des (^»e schwadrrsührcro abfieschusscu; er ist gefangen ftcnoulmcn, je,',, Tonleiter >ft tot. — Östlicher >tricgsschn»plaj.;: ^or> stoße gegen unsere Blirpostcnstclluna.en hatten nirgends i^folss. Wie nachtliisilich gemeldet wird, wurden die Vahnnnlaa.cn auf der Strectc nach Minst jowic feindliche Trnppcn in Minst in der flacht z»nn K. März vun einem unserer Luftschiffe nnfftssriffeu. - Ballantriegöschallplau: Die i/aqe ist unveränder». Oberste Heeresleitung. Mbruch dc> ^c,;icl»unne» zwischen ^cutschlnud und Pultunnl. Äerlin, 9. März. Das Wolsf-Vureau »,cloe<: Ter laiserliche Gesandte in Lissabon ist annewirsen wurden, <>cn>!» der portussicsischeu Ncqieruuss unter Ul'crrri» chnnss einer nnssnhrlichcn Erllär,lNss die Pässe zu vei laugen. Den, hiesigen portnnicsischlN l^esondlc» wurden heute die Pnssc zna.cstcllt. Bcrl.il>, '.1. Mälz. Dir ..Norddculsäx' '.'lllncmcinc Zc-i-Ui»g" schrc'il^^ Am 2^l. sscl'rlxir bc schlag nah inic die pmlu-«iesischo Negicrul^ di< in den portugiesischen Häfen Iic«ci,-den deutschen Schifft. Ilinniticllmr lioch Betnnnillxrdcn dieses VoraaiM's erhicll de Gesandk' in ^issa'' don. 2?r. Ülose». den ^llifi^n, ncftcn dk'se MosMihmc ,;n prot<'sticr<,'n nnd ilne Anfl^lmnss zn dcrllin^en. Tic' detrcf-frndc Note wnrde ^'?. ^'l'ruar dcr p^lluax'siscl^'n ^!c' ^i<'rn»^ nl'crgcbcn. lliMnchk't dieser Tatsa^ derdrcik'l^ dn' p!>rtll^i<'siscl)e N^nicrunl-, in Lissabon in ihrcr offiziösen Prejsc dic Nach' richr, dl' Prolestnok' üdevl^upl nicht er> Mrc. In dcr portlissicsischen .^«»»lnersitjnnn leust»<7t< dcr Iuftizmiluster softclr offizicll das Vorhandensein cinrr Nl>te ab. Die von dcm tmserlichcn (^csai'dlcn vevlnn^te NichtiasK'llulH der Prvßnoiiz unterblieb. l^rst mn ^. März crschicn dcr ln'csinr portnaicsischc (^ sandte, iin Auftrag scincr !)ieali'rnnf, Nn i'ied<'r,^'acl>enc (i-rtlärlin^ zuzustellen. Die ltt>ergabc dl'r Erklärung soll l>cnle in Lissabon erfolgen. Eine Mschrift derscloen lonid^ drin Inesi-qcn portn^it'sischen (^'sandten nl^rniittcli. „Scit ^lricasl^siinn tnil die pol'tns,u'sischt,> Meaicrilng dlirch neutralilätsividrigc .Handlungen di<' ^cinde des Deutschen Reiches untcrstüht. Ten cnalischen Truppen lourde, in uier ssällen der T»rch>nars<^onich Mogaml'iqiX' ,iestallrt. Die Versor^nnn dcutschcr Schiffe mit Kohlen wurde lxrdotl'n. Ein ncntralilätöwioria m>saedl'l,nter -'luf-entHall englischer.5»riegc'schim in portuniejisch^n ,^äfen wurdc znnclafscn und Enstland die Venüi^un^ Madeiras als sslolll,'nst>"chp!ii!!i ssc>v>e-schüfe und >»r!<'a.5material der verschiedensten ^!rt nnd England iil'erdics ein Torpedodootc'^erstör<'r verlauft. Deutsche ,^abel tvurdcn unterbrochen - drl>aftet ertlärt und als sic fich d<>r Fcstnahine z» entzichen versuch. ! niedcrssssckosscn. Die überlebenden unirden init e>>e»,>on Deutschland Tchu(,truppc in der durch das portnaie-sische VoiMlseu lx'rvorncrufenen ^!nuahin<', das', Porlun>er i<'h!cr<'n ^orsi.? Slicks verlxiltetz zu verschaffen, überhaupt nicht. Während oer kiriensdauer ersinn fich unier der mehr oder weniner offcntundiac» Besiünjtiliung tmrch die portugiesische Nenierung, Presse und Parlamem in qröblicl^n B»ammer° sihnu^ voni ^,i. ^l)vei!il>ei' l!»1 l sprach der ^'iihlcr der Partei oer Revolnlionijt^n in (^enenwarl sreinder Dip!» n^alen sowie der portugiesischen M'iüifter schlrx'«' ^lei» oi^unaen ae^cn Deutschland aus. ohne dai; ein Einspruch seitens d<,'s .Kammerpräsidenten oder eines Ministes erfolgt loäre. Dcr laiserliche (Gesandte erhielt auf seine Vor^ stellnnn nur dic Antwort, dnsz der betrcffeiids Passus i>n offiziellen Sihnngtzberichl nicht enll»ilt<>n sei. Wir l),U>en ge^'u dies<' ^c»r^alle protestiert sowic verschiedentlich die ernstesten Por stelln»s,<>n erhoben und die pori»gi<>fische Negi<>ruli^ für alle folgen verantwortlich g<'»iachl. Einc ^ilemeour ei> folgte jedoch nicht. Die taiserlichc Negicrnug hatte glcich-ivohl in lanamüliger Wiildi wurden militärisch lx'scht und dic Mannschaften wurden von Bord nesclnclt, Dic faiserlichc Negicrnn-^^ d<'ö deutsch zwlU'Nicf'scbc" .handele und Tchiffahrtsvcrtrages. sondern ebenso wie anderes im Zn-Iant>e befindliches Eigentum dcr »nl'cschräuiien Gebietshoheit uud damit dem unbeMäntten Zugriffe Portugals »nterlicgen. Weiterhin nbcr '»eint sie sich innerhalb dcr Grenzen oiefcs Ärtilels gel>'!at. sich mit den deutschen ^lMdercicn unmittelbar oder durch Vermittlung der deutschen Regic-ruug zu verständigen. Das ganze Vorgehen 0er portugiesischen , stellt sich soinit cils schwerer Rechts- und Ve» >, dar. Dic portugiesische Regierung ha-t durch dieses Vorgetan offen zu ersenncn gegelien, das; sie sich als Vasalle Englands betrachtet, der die englischen Interessen und Wünschen allen anderen Rücksichten nnlerordnct. Sie l>at <,, ' ' die Beschlagnahme t>er Schiffe iinler ^llrmen voll,,, in dencn eine beabsichtigte Herausforderung Deutschliindl' erblickt nxrden mutz. Die deutscl)c ?vlaggc wurde anf dcn deutschen Schiffen niedergeholt und die portugiesische sslaggc mit dem Kriegswimpel aesehl. ?<,s ^ldiniialschiff schoh Salut. Die kaiserliche Regierung sieht sich gezloungen, aus dein Verhalten der portugiesischen Regierung die notwendigen Folgerungen zu ziehen und sie Int rächtet sich von jetzt ab als mit der portugiesischen Regierung im 5lrirH5 zustande befindlich." Berlin, 0, März. Tie Blällcr bezeichn» den :'lbliuch dcr diplomatischen Beziehungen zu Portugal ole die tln zig mögliche Antwort auf die widerrechtliche Vlj6,ll,ü nähme deutscher Schiffe durch Portugal, dessen Welue rung dcm Drucke Englands gewichen isl. ^s isl llar, jagt das „TsigcblaU", dnß oie deutsche .liegicrung die f,linze öffentlicl)« Meinung auf ihrer Seile l>at, »renn sl< dc>s Ministerium Costa darüber belehrt, ixch die Wnrde Deutschlcmds auch oon den Vas.ill.n seiner Genner nichl nngcstiasi verletzt wirb. Italien Beratunffen in Nom. Lu«a«o, 9. März. Dn .^onig von Italien eml^'" Nejtcrn fnih den Minister des Äu^em in einstü,, Audienz. Sminmo hatte hiermif eine Ver.ltnna i'lil y'n! 5lriehsminister nnd dem Marineminifter >oe>rauf sich nllc drei znm Ministerfträsioentcn Snllnidl >,, bei dem sich allch die Minister Cauasola, O: ^.> Mail in i einfnnben. Der angeblich nleichsallc i^iuu^<.i,e Mitiislcr Äarzilai nahm an b 1i > dcn vollbracht. Indessen sei nach der heutigen S!v»nu>„ während welcher niemand ein Beifall5z°> Äild >nehr als jc richtig. t>uß die Kammer das Ministeriuili so unterslMe, wie b<-> Strick oen Gehängten, ja, um das Ministerium ,> halten, sei dnrch die Giolittimler eine z»vei!e Sl<, gelegt worden, beider beginne dieser Strict cinch on> Mai für die Intervention waren, zu umschlinncn. Laibacher Zeitung Nr. 57_____^^^^ 420 10. März 1916 Die Kammer. Zürich, 9. März. In der gestrigen italienischen Kammersitzung wurde in die Erörterung des Voranschlages des Bautenministeriums eingegangen. Von 4!) angemeldeten Rednern legten sechs örtliche Wünsche dar. Hierauf teilte der Präsident den Eingang dreier Anträge mit. Ministerpräsident Salandra erllürte, diese drei Anträge und alle inhaltsverwandten Anfragen am nächsten Montag und in den folgenden Sitzungen »erhandeln zu wollen, womit sich die Antragsteller zufrieden erklärten. Schließ' lich erteilte Bautenminister (5iufelli den Anfragern die Auskunft, daß die häufigen Gisenbahnunsälle tatsächlich auf Nachlässigkeit und Mißachtung der Vorschriften zurückzuführen sind und daß er zahlreiche Verhaftungen der Schuldigen sowie eine strengere Überwachung, namentlich der Militärzüge, angeordnet habe. Immerhin schließe er es aus, daß der Verdacht eines gemeinsamen Verschuldens des Vahnpersonals begründet sei. Her See- und der Lustkrieg. Der Blockadebruch durch die „Möwe". London, 8. März. „Manchester Guardi'm" schreibt: Die „Möwe" ist das erste deutusche Kriegsschiff, das die sehr effektive englische Blockade zweimal, »uf der Ausreise und der Heimfahrt, durchbrach. Die „Möwe" vernichtete 50.000 bis 60.000 Tonnen britischen Schiffsraumes. Wenn man in Betracht zieht, welche Warenmengen die vernichteten Schiffe während eines Jahres nach England hätten einführen können, ist die britische Einfuhr um ein volles Prozent verringert worden. Der Schiffsraummangel ist eine sehr ernste Sache und es ist sehr töricht, Kreuzfahrten, wie die der „Möwe", nicht ernst zu nehmen. Das Blatt verlangt besondere Maßregeln gegen ein Wiedervortommen solcher Blockadeörüche. — Der Marinemitarbeiter der „TilMs" schreibt: Es wäre sehr unangenehm und beunruhigend, wenn viele andere ein solches Glück hätten, wie der Kapitän der „Möwe". Die Vermummung der „Möwe" ist anscheinend besonders gut gewesen. Der Kapitän führte ein verzwei-fettes Abenteuer mit Geschick und Mnt uns und wird dafür iil Teutschland jedenfalls allen Nuhm ernten, den er verdient. Eine neue deutsche Tcntschrift über die U°Boutfrage. Washington, 8. März. (Reuter.) Botschafter Graf Bernstorff überreichte dem Staatssekretär Lansing eine ueuc, umfangreiche Denkschrift über die Unterseeboot" frage, in der darüber Beschwerde geführt n>!rd, daß Eng land sich die Hallung Amerikas zunutze .nachc, um seine bewaffneten Handelsschiffe anzuweisen, gegen Unterseeboote angriffsweise vorzugehen. Die Tcnlschrift gibt zu, daß das Völkerrecht für die Anwendung von Unterseebooten keine Vorschriften enthält, und macht das Anerbieten, Unterseeboote nach den vor dem Kriege herrschenden Grundsätzen des Völkerrechtes zu gebrauchen, falls unch England diese achten werde. Berlin, 9. März. Das Wolffbureau erfährt uon zuständiger Seite: Die vom Neuterburcau verbreitete Meldung über dic vom Grafen Bernstorff dem Staats« selretä'r Lansing überreichte Denkschrift, betreffend den Unterseebootkrieg, dürfte wie gewöhnlich nicht in allen Puniten zutreffend fein. Graf Vernstorff überreichte allerdings in diesen Tagen der amerikanischen Negierung eine ausführliche Denkschrift, die einen historischen Rückblick auf die ganze Entwicklung der Frage des Unterseebootkrieges nnd der mit der amerikanischen Regierung gepflogeneu Verhandlungen enthält, worin jedoch neue Vorschläge nicht gemacht werden. Der portugiesische Schiffsraub. Bremen, 9. März. Nach einer Nachricht aus Vigo trafeu die Äesatzuugcn der deutschen Dampfer „Bülow" und „Prinz Heinrich" wohlbehalten dort ein. Sie wurden an Bord des deutschen Dampfers „Goeben" untergebracht. Die Opfer des jüngsten Luftangriffes anf (5„stland. London, 8. März. Fünf weitere Opfer des Luftangriffes sind ihren Verletzungen erlegen. Die Zahl der bis jetzt festgestellten Verletzungen beträgt 52. England Churchill wieder im Unterhause. Londun, 8. März. (Neuter.) Vei Wiederaufnahme der Debatte über den Flotlcnuoranfchlag erwiderte Bal-four auf die gestrige Rede Churchills, er verurteile sie kräftig und wies darauf hin, daß er gestern dem Vorwurf, den Churchill uachhcr erhoben hatte, bereits entgegengetreten sei. Valfour erinnerte an die früheren Angriffe Churchills auf Lord Wisher und sagte, er betrachte Churchills Vorschlag, ihn wieder m, sein früheres Amt einzusetzen, nachgerade als eine Fisher angetane Beleidigung. Churchill verteidigte in einer kurzen Antwort sein Vorgehen, wozu er sich durch Zweifel übcr die herrschenden Verhältnisse und durch den Glauben veranlaßt gefühlt habe, daß dur Fortsetzung der Politik Fishers dessen frühere Kraft nötig sei. Rotterdam, 8. März. Der „Notterdamsche Conrant" meldet aus London: Der Mitarbeiter des „Daily Chr» niclc" berichtet, daß Churchill mit großer Chrerbiclnng von der deutschen Flotte sprach. Er sagte: „Glaubt vielleicht jemand, daß Deutschland seine große Flutle taten^ los im Kieler Kanal liegen lassen werde?" Dieser Aus-sftruch veranlaßte ein konservatives Mitglied des Unterhauses zu fragen: „Wer sagte denn, daß man sie ars-graben soll?" Churchill rett.'te die Situation, iüdem er crtlärlc, er bedauere, diese VemorkunH jemals gemacht zu haben. Dieses Eingeständnis wuvde mit warm«,'!,! Beifall begrüßt. ' Frankreich. Rücktritt dco KricaMNniftels? Bern, 8. März. Hier laufen aus Frankreich stammende Gerüchte um, wonach Kriegsminister Gallieni sei' nen Abschied verlangt habe. „Petit Journal" weist eine auf Zensur zurückzuführende Lücke auf, die mit der Angelegenheit in Verbindung stehen dürfte. Man glaubt, daß als Vorwand für den Rücktritt G<.'s!!>,dh>.'il<'» !>leftr«scnt!intenl)aus. Berlin, u. März. Dec Vcrlrcicr !>cö Wolff-Burcauö in i'c'cwlM't meldet: Ein Telegramm dcr ,.(5'vcningpc>s<" aus Wa'shington f lichcrwcisc eincn Versuch. 1lna.elcacnheiten und Tvcibercien ans dein Ncg zu schaffen, dic ans dcutschfrcundlichcn und Wilson feindlich» .w'ciscn stanuncn. Tie Mstiminun^ taun i<» Vluslandc tatsächlich als cin Vertrauensvotum für die Politik des Präsidenten aufacfakt werden, aber sic spielt keinesfalls die lvahren Ansichten des Hauses wider, das noch immer, wie dcr Svrccl>'r Clartc ursprünglich cttlärlc. mit einer Mehrheit voll ^' : > «<.'">'" leisen von amcrita-»ischcn Burner» an Vord von Schiffen dcr tricgfnhrcndcn Mächte ist. Auch ivcnn übcr dic Sache selbst abgestimmt »vorden wäre. ist es sehr zlveifelhast. ob dic Warnllnqs-rcsolutiou dliräMdrunacn wäre; abcr dic tnaftpe M^hr-l>cit. inil dcr dic »lcaicruna gesiegt hätte, »uürdc Mcifcl-los auf dic fremden Negiernngcn fas» do» Eindruck gc macht haben, wie eine Ablehnung dcr ciugebrachtc» ^icsulu^ tionen. Tic Avstimmung ist tl)pisch für die Art und Wcisc. >ric dcr Monarch häilfia scinc '.»llifssaben erledige. Eincrscits tverdcn in dcn Waudcl gangen dic wirtliche» Ansichten au^esprocl)cn. andcrseils stimmt man Mcifcllos in dcr Äugst, das; infolge dcr patriotiscl^n Bcwcgliug »»lcr cini-stcil Nählern die Stimlmma, der Wähler dcs gan^cn Vc-zirtcs umfchlaacn töinllc. Ol'woht Wilsoll in crstcr ^inic auf cincr tlareil Abstinnnung übcr die Tachc scll»st bc-staild — cine Lagc, die ftelms; viclc Abs,cordnclc solvohl sciner eigenen, >m'c dcr rcpllbtitanischen Partei in Vcr-lcgenheit gebracht hätte — tann er sich wegen der Abstim-munss. dic cr erlangte, glücklich schätzen, wie lonfns dicsc auch wcgcn dcr, parlumcntarischcn (Gebrauch«,' lind Mitlcl crschcincn mazi. Ter Hriea in den Kolonien. Tic sümpfe in Ostafriln. London, ?. Mär,;. Tas ^iclltcr^Äureal! incldet al><> nmllicher Qucllc, das; in Ostafrila kom >7. bis !i1. Iänller mclircrc dclttschc Angriffc bci T»ocntlllxi. Murclc, Mbyuiil und Senenali zuriiclsscschlagell wurdcn. Bci dic scu in Britisch-Ostafrifa licncnden Ortcll fandeli schon mclirfach,<,lämpfc sw-tt. McrlN'ürdi^ bcriihrl nur dcr nn^c »'öhnlich tarac Inhalt der ainttichcn cn^lischcil Meldung »ud dcr Nmsland, dcif; »lan cs für nötig hall. dics nc,ll> »och dcr am 1^. ,>cbrllar l>ci Salita a>» Wcstrandc dcr ^cm'^ali crliücncn 3ä!>appc l'cl<» Ouadratmcilcn. Xlaincrun W0.<». Togo :«.?<»<>. Tanloa , llpolo !^l», »aiser.Wilhclini' Lmid und puseln iul Ttillcil ^,;can ?<>Ms) Bioularlt-Archi^ pcl 22.^0, ,^arolincn, Palan-, Mariancn- uild Marscl>all-^nsclu WO« lind >liautsäMi Ä)0 Ouadralmcilcu. Cine Mctallwarcu- uud Lampcufabrit abgebrannt. Budapest, l). März. (llngarbureau.) In der uu« garischen Metallwareu- und ^auiftcllfnbnt A. G. ent-staud heule machmittags cm Fencr, welches die drei Stockwert hohen Magazine mit fertiger Ware vollständig einäscherte. Der Schadcu uettägt über eine Million Krumn. Das Feuer entstand infolge schadhafter Kamiuvorrichtungm. Drei Feuerwehrleute wurden verletzt uud mußten ins Spital gebracht werden. Uach Schluß des Klatte« eingelangt. Wien, l0. März. Das „Frenlb^nblalt" »«eldet: Wie wir erfahren, isl eiuc Beschlagnahme üstecreichisch'-unga-rischcr Schisse durch Portugal msher nicht erfolgt, Lon>don, !). März. Der Voranschlag für die Armee sieht einen Personalstand von uier Millionen Mann vor. .Kopenhagen, l). März. Anläßlich der sümoinamschen Ministerlonserenz jand eine Tafel slall. Uöilig (ihristinll lnachtc ans dcn klönin voll ^lorwegeil und den i>l'onin von Schioeden, luelü) letzterer den Anstoß, zur Konferenz ge-neben Hut, sowie mich auf das schwedische und norwea.»'-schc Volt ein Hoch aus. Gleichzeitig drückte er die besten wünsche für den verlauf der Vcrhandlun^cn und die Fördculng eine« guie» ^inuernehm^ls mit ihren ^än dem aus. London, 9. März. Der „Temps" meldet aus Washington vom 8. d. M.: Der Sieg, des Präsidenten im Kongresse werde nuch Ansicht der Presse die Regierung in ocn Stand setze,», mit ihrer Politik fortzufahren, ohne dabei ans Schwienglciten zu stoßen. (5s bestehe lein Anlaß anzunehmen, daß die luswärtige Politil der Vereinigten Staaten eine andere Richtung einschlagen werde als dic im letzten Jahre eingelMtcne. Diese Annahme slühc sich auf die Theorie, daß das ameritanische Voll den Frieden wünfehc lind sich gegen gefährliche Verwicl lungen wahren würde; sollte aber Deutschland ein un bcwliffnetes Handelsschiff torpedieren oder eine andere hiiilmclschrciende Tat begehen, würde der 5triey sehr nahe sein. Hiewyurl, !). März. „Associated Preß" meldcl aus Columbus (Neu Mexiko): ,'>0<) Vanoilen Villas haben die Stadt angegriffen und.eine Anzahl Zivilperson«, getätet. Die Aandilcn verblieben anderthalb Stunden im Besitze der Stadt. Von amerikanischen .'Kavalleristen vertrieben, Zogen sich dio Bcindilcn zurück und ließen einen Teil dcr Stadt in Flammen aufgehen. Eine große Zahl McMnier und mehrere amerikanische Kavalleristen wurden gelötet. ^ (Aus dem städtischen Tchlachtl,aui>.) Wie wir einem Berichte dcr SchlachthnnsverwalUmg in ,^aibach entnehmen, wurden im ^uhre l'.N5 1408 Etui? Rindvieh mehr geschlachtet als im Jahre '914. Für Nechniiüg dcr Heeresverwaltung wurden 2649 Stück Ninduich' gc^ schlachtet, auf die Zivilbevölt-rung aber entfielen 1,'>l Stück Rindvieh »ucnigcr als im vor inq,gangeren Iah^. Der Genuß von Rindfleisch ist sonnt im a!.gclaufn Iah« l'.)^> lll32 mehr als im Vorjahre geschlachtet, somit ist die Erscheinung befremdend, dnß trotzdem ,ven!<;:r Speck al> in früheren Jahren ans dcn Martt gebracht wnrdc. ^ür Rechnung dcr Heeresverwaltung wurdcn im städtischen Schlachthanse 8132 Schweine gcschlichet. 5tälber wm den 28^ weniger, zlleinvich 2204 mehr als im Jahre 19l4 geschlachtet. Die Anzahl der geschlachteten Pferde beziffert sich alls 102. Tic Einnahmen dc8 städtischen Schlachthauses sind von 56.42(1 K 7« H im Jahre l9!4 ans «l.7^2 il 97 H im Jahre !915> gestiegen. öaibachcr Zeitung Nr. 57_______________________________4^l______________________________________10. März 191« Heule Henny Porten»Abend im Kino Central im Landestheater. Zum erstenmale m Laibach: „Ein Ehrenwort", Drama. In der Hauptrolle Henny Porten. -Zun, eche«mal in Laibach: „Des Lebens Würfelspiel". In der Hauptrolle Henny Porten. - Morgen Samstag: „Gilardi im Film". Heute Freitag den IN. d. M. findet im hiesigen ikino Zdeal ein außergewöhnlich großer Nordisl Abmd statt. Vorgeführt werden folgende extrafeine Vilber: 1.) „Ma» rinrvorschnle", Natnraufnahnlc. 2.) „Was zu viel ift, ist zu viel". Nordisllustsfticl. 3.) „Der Fluch der Diamanten", ein an Szenerien abwechslungsreiches Drama in drei AMen mit den Nordisltunsllern Olaf Fönh und Else Fröhlich in dcn Hauptrollen. 4.) „Eine fatale Vcrwcch slu»g". ein humorvolles amerikanisches Lustspiel, — Für Jugendliche nicht geeignet. — Kino Ideal. zkt»o Ideal. Programm für drei Tage, und zwar für morgen Samstag den 11., Sonntag den 12. und Montag den I.'l d. M.. 1.) Österreichisch-ungarische« Kriegowochcnlicricht, hochinteressante Kriegsallualiiäten. 2.) „Die Kinder von Finlenrode", ein reizendes und >och spmu^ndes Drama, dem der Erfolss beim P. T. Pudlium sicher ist, lim so mehr, da in dem Bilde dle Kinder Otto. Else, (^reic und Hanni Rcmwald eine ent-züclcnoe schauspielerische Leisi'Mg victcn. (Drei Alte.) Nordislfilm Dänemarl. i) „Musletier Kichmaiel". Lachstünnc im Kino!! (3i"c Militärhumorcsle in drei ANen, Ein Lustsvielschlager im wahrsten Sin»« dei< Wor» teo, der in seiner Art wohl bisher nur in dem glänzenden Heimy Porten Filmschwanl ,Nm nicht heiraten" seineö» gleichen gefunden hat, ist der Film „Musketier Katz^ märet". Frei! — Von Dienstag dcn l4. bis Donmrs tag den 16. d. M.: Dor größte Schlager der Saison „Der moderne Fau^, eine Grctchcirkrastl'die in vier Akten mit lUumnn Tolnä« in der Hauptrolle. Danebrog-Film Dänemarl. Tagcsucuissteiten. — (Die Liebespantoffeln.) Ein Patrolliucililihrer dec> Vierten Tiroler Kaiscrjägcrregimcnts erzählt, dem ..Prn-ger Lablatt" zufolge, in einem an seine Schtoester aeri. tcten Feldpostbrief folgende heitere (^schichte: Mein Nclxm-mann war der Jäger Pfahlkc, dem seine Minna ein Paar gestickte Ttraminpanloffcl mitgegeben l>attc. Darauf standen irot in grün) die Worte gestickt: „Aus Liebe". Auf dem Linken stand das Wort „Nu6". auf dem rechten das Wort ..Liebe". Pfahlle trug die Licbespantoffeln so oft und so treu. als er dazu Gelegenheit fand. Aber eines Tages klärte ein indiskreter Brief aus der Heimat meinen Kameraden darüber auf. duß seine Minna ihm zn Haiusc nicht so at. begibt sich jetzt, wie crus Newyorl berichtet wird, wieder nach seinem Uieblingssitz in den dichten Wäldern des Xcmgogedicws, um weiicr mit dcn Gorillas und Schim-;,ansen Zwiegespräche zu halten. Der Gelehrte hat sich einen Käfig bancn lassen, der auß Stahlstangen besteht und von einem Netz aus Stahldraht umschlossen ist. In diesem Käfig, der mit Zweigen und L<»ub bedeckt wird, und nch so der Vegetation des Urwaldes unauffällig einyl«' dcrn soll, wird Garner hausen, und er hofft, aus diesen, Versteck die Tiere am ungestörtesten beobachten zu können. Er führt Phonographen mit sich, bic alle Laute, die die Affen von fich geben, festhalten, und gedenkt auf dief? Weise sein Vokabularium der Affcnsprache sehr zu berei chern. Er wird seinen .Käfig in der Nähe einer «nanu«. Plantage aufstellen, die cnn Fernandez-See liegt, etwa zwei Grad südlich voin Aeqilator und vierhundert Kilomei« von der Küste cmfernt. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Eine am 16. Februar im Kasiao gebrauchte runde Holztasse mit Namensangabe auf der Rückseite wurde unrichtig abgeliefert Es wird ersucht dieselbe Dalmatin-gasse 10, 1. Stock, abzugeben. Unser liebes, armes Kind MARIA ist heute nachmittags nach schwerem Leiden verschieden. Das Begräbnis findet Samstag den 11. März vormittags um 10 Uhr von der Leichenhalle des Landesspitales auf den Friedhof zum HL Kreuz statt. Laibach, am 9, März 1916. Dr. Marcello Labor, dzt. k. u. k. Assistenzarzt, und Elsa Labor Eltern. "CITz^l stilles IBeileicL Txrird. g*e"betexi- Stadtiache BestattungBanstalt iu Laibacb. Amtsblatt. 7ie Z. 83s;o, Kundmachung I« Sinne des lj 52 des Gesetzes vom 5. Auguft ,WU. Ä.G.Vl,Nr.1?7, wild für die im Monate März i'lber l'rhördliche Anordnung getöteten öd« infolge einer behördlich anneord' neten Impfung verendeten Schlachtschwelne nach dem im Monate Februar l916 in Lmbach amtlich notierten durchschnittlichen Marltvreiie die Ei,tschäd,gnngsnru>ldlasse mit I( 4-3« pro Kilogramm für alle Qnalitätei, festgesrht. Dies wird hiemit vcrlautbart. K. l. Landesregierung für Krain. Uaibach. am 6. März !9l6. Štev. 8Ö60. Razglasn V «mislu § 52 zakona z dno 6 avguata 1909, bm. Dic Offcieuten haben die beanspruchten Vczüge du ich Namhaflmachung des Betrages der vom Trnfilantengewiun angebotenen Ge-luinnrückzahlung anzugeben. Das Vadium beträgt l2U li und ist in pupillarsichercii, uicht vellosbareu Wrrtpnpirren vor llberrcichun« des Offertes beim l. l. Steurr° amtc in Scnosetsch zu erlegen oder im Wege der Postspa, lasse mittels Erlagscheines oder TtcucreiuzahllmgKschcines in Barem einzuzahlen. Die Offerte sind auf der vorgeschriebenen amtlichen Druckfortc zu verfassen, ordmings» gemäh zu stempeln«, zu fertigen und bis längstens 8. April 191» vormittags 11 Uhr beim iieiter der yesertlssten Verschleisjbehörde in den amtlichen aufgelegten Kuvertcn verfchlosscn u. versiegelt zu überreichen. Me w'itcrcn Daten sind nils drr an der Amtslafcl der l. l, ssinanzdireltion in Uaibach und des Geineindcamtrs in Smofetich angeschla» grnen .ffonlliretuildumchllna. zu entnehmen. K. k. Finanz-Direktion. Laibach, am 29. Februar 1916. St. b ü 487/2 ox 1916. Ponudniki sc v lastn*) ko-rint Hvure, naj ne ponudij»» previsokib povrutnih do-bifckov, ker ni upati, da Kfi bo ponndeni povratni dobh'ek znižal. Razglas Zttdevajoc oddajo tobaèno ^lavnft Iraflke v Spnožeèah st. 162. Z lotokolekturo združpiia tobaèua glavna trafika v Scnožeèah st Ki2 se s toin razpißujo v oddajo potom javne^a nateèaja. Natancnejäe podatke o dosedaDJem do-noau trafiko in o stroSkili, katere je imel prejönji imcjitelj prodaje, je razvideti ia izkazov o dobodkih iu bremenih, ki »o raz-položeui pri c. kr. finauènem ravnateljstvu v Ljubljani ali pri priglednem okrajnorn vod-utvii iinanèue straže ¡ Postojui. Ponudniki uapovedo zabtevane picjemke tako, da imeuujujo iznos povratue^a dobièka, katcrega punudijo iz trafikaotokega dobièka. Jamšèina zna&a 120 K. Položiti »e mora, preden so pouudba izroèi, pri c. kr. darèuem uradu v Seuožoèal) t pupilarao varnib, oeizžreb-uib vrednostnib papirjih ali pa se mora plaèati v gotovom denarj» polom poštne hranilnicc ali s položnico ali pa z davèno plaèiluico. lJonudbo je napraviti na prcdpisaui uradni lißkovini, praviloo jib je kolkovati in podpiaati ter jib je najpozneje do 8. aprila 1916 dopoldne ob 11. uri v zaprtib iu zapecatenib uradnih zavitkib vroöiti Todji podpinane prodajne oblasti. Vei drugi podatki se razvidijo iz nate-èajnega razglasa, ki je nabit na uradui deBki pri c. kr. fioantuem ravoatcljetTa v Ljubljani in pri oböinskem uradu vSonožeèab. C. kr. finanèno ravnateljstvo. V Ivjubljaiii, dne 29. februarja 1916. 667 3—* T 2/16/5*" Uvedba postopanja, da se za mrtvega proglasi Anton Pavlovèiè, rojen 29.maja 1853 v Grèarevcu št. 13, okraj PoBtojna, sin posestnika Lnke PavlovÈiÈ it) Urše rojone Rupnik od tarn, ki je bil nazadnje kmetski de-lavec in je leta 18H0 poslovivsi se od svoje sestre Jere Bole v Zgorujem mlinu pri Postojrii, odsel neznano kam po svetu. Ker utegno potemtakem nastopiti zakonita dornneva smrti po zraislu § 24, štev. 1 obè. drž. zak., se uvaja po proKnji Jere Bole, v/ ' ¦' v Zalogu štev. 19 pri Pogtc. to- j)auje v namen proglasitve pogresauega za mrtvega. Vsakdo Be torej pozivlja, da spo-roèi sodiSèu ali skrbniku gospodu Antonu Kovèa, županu na Planini, kar bi vedel 0 imenovanem. Anton Pavlovèiè se pozivlja, da se zglasi ,pri podpisanem sodi&èu ali mu na drug naèin da na znanje, da Se živi. Po 15. marcu 1917 razsodilo bo sodi&èe po zopetuji proSnji o progla-sitvi za mrtvega. C. kr. deželno sodi&èe v Ljubljana. odd. III., dne 2. marca 1916. 666 3^3 T 4/16/5 Uvedba postopanja, da se za mrtvega proglasi Jakob Meden, rojeu H. julija 1843 v Kožljeku St. f> pri Cerknici, sin Loreuca in Marije Meden, rojeue Turšiè iz V " ' stev. "), je hodil po svetu kot nazadnje je bil rudokop v Ko6evju, najmauj 14 ]"+ r»° '"* ""!'"'ii"mi' neizvesten. Ker utegnc i>oi'.niint:rw numopji; zakonita domneva srarti po zmislu § 24, stov. ] obè. drž. zak., b« uvaja po proKiiji Janeza Medena, vžitkarja iz Kožljeka štev. (j poHtopauje v nameu proglasitve pogre&anega za mrtvega. Vsakdo se torej po/ivlja, da spo-roèi sodišèu ali »krbniku gonpodu Franu Stražišar, p(>8f?8tiiiku jia Kož-ljeku Štev. 13, kar bi vedel o ime-novanera. Jakob Meden Be pozivlja, da ^ zglasi pri podpisaner na drug iiaèin da na > Po 15. marca 1917 razsodilo bo sodišèe po zopetni prošnji o progla-sitvi za mrtvega. C. kr. deželno sodiSèe v Ljubljani, odd. III., due 2. marca 1910. ~708 Firm. 22/1(5, Gen TT i;jf;/3 KazglaB. V zadružuem registru Be je vgled konèanega poslovauja xbrisala zadruga Glavna posojilnica za Kostanje viški okraj v Kostanjevici regifitrovana zadruga z uoom. zavozo. C. kr. okrožna sodnija Radolforo, odd. I., dne 7. marca 1916. Laibacher Zeitung Nr. 57____________________________422__________________________________10. März 1916 K88 3 — 1 ä. 258/15/6 Einberufung eines Erben, dessen Aufenthalt unbekannt ist. Andreas Strihel, Gemeindearmer aus Steinwand Nr. 11, ist am 8. Mai 1915 gestorben. Eine lktztwillige Anordnung wurde nicht vorgefunden. Die Ehegattin Maria Stritzel geb. Grill und deren Kinder unbekannten Namens, deren Aufenthalt dem Gerichte unbekannt ist, wird aufgefordert, sich binnen einem Jahre von heute ab, bei diesem Gerichte zu melden. Nach Ablauf dieser Frist wird die Verlassenschaft mit den übrigen Erben und dem für die Abwesenden bestellten Kurator Herrn Johann Smolik in Rudolfswert abgehandelt werden. K. k. Bezirksgericht Rudolfswert, Abt. I., am 2. März 1i)16. 691 3—2 Nc. I 151/16-4 Amortizacija. Po prosnji gosp. Josipa Napreta, poslovodje sladkornega oddelka Ja-dranske banke, podružnice v Ljub-Ijani, uvaja se postopanje v naraen amortizacije nastopnih, po prosilcu baje izgubljenih vrednostnih papirjev, ter se tisti, ki jih ima, pozivlja, da uveljavi svoje pravice tekom 6 me- secev od dneva prvega oklica, nicer bi se po preteku tega roka izreklo, da vrednostni papirji niso veè veljaTni. Oznamenilo papirjev: „Verkaufsurkunde Nr. 12.301, ausgestellt von der Brünner Bank, Ges. mit b. H. ni Brunn für Herrn Josef Napret, Geschäftsführer in Laibach". C. \lt. okrajno sodiSöe v Ljubljani, odcj. I., dne 3. marca 1916. Heute Freitag 10. März um 4 Uhr nachmittags, %B, 7 nnd '/29 Uhr abends m~ im „KINO CENTRAL" im Landestheater -m HENNY I> O JF* T E »T-A IS 13 »T I>. 'Z'öocn. erstexnaasil in LsiiTDSLCli: Ein MLMm.w<&wmrvmwt Drama mit Henny Porten in der Hauptrolle. Zurei erstenirLal In IjLii"bLicli: Des Lebens Würfelspiel Drama mit Henny Porten in der Hauptrolle. Nur morgen Samstag: CSr4«*»ircl4 imtm JFi^Mm. Pilsner Restauration, firaiišce 2. Erlaube mir, dem P. T. Publikum sowie den Herren Stammgästen und Herren Offizieren bekanntzugeben, daß ein ganzer Waggon Pilsner bereits eingelangt ist, wodurch ich wieder in der Lage bin, jedermann auf das beste zu bewirten. Somit empfehle ich auch meinen besten Dalmatiner Opollo per fiter X V-1 unj) Qumpolöskirchner „ „ „ 2-f^r* Jier unö Wein über die Qasse. -^p| Für beste Wiener Küche ist vor wie nach dem Theater gesorgt. An Theatertagen, d. i. Donnerstags, Samstags und Sonntags bis 12 Uhr geöffnet. — Um zahlreichen Zuspruch bittet höflichst 645 (3 «J» SclllXlicLfc« ; lien Uniformierunos Rnstalt; i Back & Fehl ¦ ) Laibach Stari trg 8 Laibach | (entlang der Straßenbahn). ) Großes Lager fertiger Uniformen, I Regenmäntel, Kappen sowie sämtlicher ' Winter-Ausrüstungssorlen. Erzengang t aller Uniformen nnd feiner Zivilkleider. Auto sehr preiswürfi zu veHn. Anfrage in der Administration dieser Zeitung. 717 2—1 Bei Magen- nnd Darmkatarrfc Oicht, Zuckerkrankheit, (iberh&upt hri allon Erkrankungen bestens enipfohlo; die wichtige iiroechiiro „Die Krankes-kost" von Leitmaier. Preis 7Ü h. Vor rätig in der Buchhandlung lg. v. K)e>'.^ niayr & Fod. Bantborg in Lsiih&rh Inserate ii unserer Zeitung tabe» den orüfiten Erfolg! 709 ftt. a6f»3. Ustanova za gojence c. in kr. mornariške akademije. Za prihodnjo öolsko loto (16. soptembra 1916) ima obèinBki svet ljtibljanaki prvi-krat oddati Nadvojvode Franoa Ferdlnanda In Tojvodlnje SoflJ« Hohen-berike nstanovo meatne obèlne ljabljanske za gojonco c. in kr. raomarigke akadomije. Ustanova ima ono mesto, katero je enako plaèanemu mestu v akademiji, t, j. iz-naša 1600 K prehranitrenega pavšala za reako äolsko leto t«r 960 K opremnega pri-spevka, ki sc izplaèa tedaj, ko dojdo uživatelj po kon^anih akademijskih ätudijah nÄ izbranje. Ustanovo nživa, èe povoljno napreduje, eni ia isti gojeiiee od Brojega rstopa do konca izobražanja, t. j. 4, kredjerau ö let. Pravico do tega UBtanovnega mesta imajo: 1.) Sinovi ljubljanskih mestnih uradnikov, za njimi 2) sinovi Ijubljanakih me^ranov, za temi pa 3.) prosilci, ki so aplob v Ljiibljano priötojni. Predpogoj za pravico do uživanja to ustanofo jo okoliièina, da odgovurja prosilee popolnoma pogojem, ki so obanženi v sploinem natoèaju xa Bprejem t mornariiko »ka-demijo, izdanem po c. in kr. rojnera ministerstvu, mornariška sekcija. Ta natecftj j« na meatui hifti javno nabit Popolni tiskani nprejemni pogoji za akademijo ac dobe proti plaèilu 40 t (se placa lahko tudi v znamkah) pri pisarniSkem ravnateljatru Tojnoga ministrstTa — mornwiftka sekcija, pri pnataniäkem admiralatu v Pulju, pri pomorskem okrajnom poveljstvu t Trstu in pri poveljstvu mornariftke akadouiije. ProŠDJo xa ustanoTO ima podpiaati prosilèev oèe (varub) in ji priložiti vw, kar zahteva nateèaj in prièujoèi razpis [dokazilo ad 1.), ozir. 2.) ali 3.)]. Tako opremliono proänjo je potom najbližjega o. In kr. krajnega, oilr. o. in kr. nadomeai-nega okrajnega poveljitva oddati do konca maja meseca 1916 na o. in kr. TOjno mlnlttratvo, mornarlika sekoija, na Danajn. i^dCestxiI msigristxsit lj"CL"blöa,xislri^ dne 1. marca 1916. -----*+