.1/ 4. Mittwoch am F. Jänner «85« l, ^. » ,, „ .. . , >, qs„,„,s,„.« n„- «.'»„' ü'w Fcierlal'le. tzqlich. uni» sollet ,'aülült den Aeilaqs'l im Comvtoir qan »jährig . dirsm 3",chrm ist nach d.m „Pr.vis.nschn, Gcschc vom N. N.vcml'.r l. I. s'.r I»,crt,.»ssta.»p.l" noch ,0 fr. s,.r .».. .odc-m.l.^ .z.n.chaltung hm,,, z» rechnn,. Amtlicher Theil. Nfeute wird das I. Stuck, IV. Jahrgang l8.';2, des Landesgeseft- und Regierungsblattes für das Herzogthum Krain ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 1. Umlaufs-Verordnuug der k. k. steiermärkisch-illyrischeu Fmanz-Landesdirection vo>n ^2. November INU. Verbot der Uebertraguug des Tabaks ' aus einem Gebietstheile der Monarchie, wo der Verschleißpreis ein niedrigerer ist, m einen anderen, wo für diesen Tabak ein höherer Verkaufspreis besteht ; und Tarif jeuer Tabaksorten, welche in Ungarn, Croatian, Slavonien, Siebenbürgen, der Wojwodschaft, dem Banate, und den Militärgränz-uud Küstengebieten niedriger verkauft werden, als in den übrigen Kronlandern. Nr. 2. Verzeichnis; der von dem k. k. Handelsministerium unter 7. December itt.'U bewilligten Verlängerungen ausschließender Privilegien. Laibach, am 7. Jänner !8.'i2. Vom k. k. Nedactionöbureau des Landesgeseyblattes für Krain. Nichtamtlicher Theil. Die a. h. Patente vom l. Jänner. i. " Die neuestens erschienenen allerhöchsten Verfügungen, wodurch die Grundlagen des politischen Organismus der Monarchie bestimmt werden, sind von tiefgreifender Bedeutung, und umfassen beinahe alle wichtigeren Objecte unseres staatlichen Lebens. Der Geist, der zunächst aus demselben hervorleuchtet, ist eiu entschieden practischer; es handelt ftch nicht um Theorien, nicht um allgemeine, vieldeutige Principien; vklmehr zeigt sich das ernste uud fest ausgesprochene Streben, den wohlverstandenen, thatsachlichen Bedürfnissen der Völker zu genügen, uud Oesterreich dergestalt aufzufassen und zu behandeln, wie es nach geschichtlichen und politischen Prämissen aufgefaßt und behaudelt werden will, nämlich als rein monarchischer Staat, der, wegen der Menge seiner verschiedenartigen Bestandtheile, eine andere Regieruugsform nicht verträgt, und eine sich uuwan-delbar gleichbleibende nnd nnr anf monarchischen Fundamenten gcdenkbare Einheit nnd Stätigkeit dec» Negiernngssystemeö bedingt. Vor den revolutionären Erschütterungen der leptdurchlebten Jahre war es gewissermaßen ein politischer Glaubeussat), den selbst der gelehrte Dahl-mann, in seinem „Lehrbuche der Politik" I. Band, weitläufig begründete, daß Oesterreich vermöge seiner eigenthümlichen ZusammenseNung eine Herrschaft der konstitutionellen Principien keinesfalls zu ertragen im Staude, scy. Allein diese Wahrheit ward benultt, um daraus Folgerungen abznleitcn, die in Nichts Geringerem bestanden, als das; Oesterreich dem unausweichlichen Anpralle der constitutiouellen D^ctrinen erliegen werde, uud müsse. Diese willkürliche Annahme ward durch den Lauf der Ereignisse gläuzeud widerlegt. Die Zeit hat mit der constitutlouelleu Partei unerbitterlich streng abgerechnet; es hat sich gezeigt, daß sie, unbeschadet der Lauterkeit der Tendenzen manche ihrer Koriphäeu, doch nur von der Kartei des Umsturzes als vorgeschobener Posten be- uuyt worden war, um Plane zur Reift zu bringeu, mit denen sie, streng genommen, nichts gemein hatte. Die Bedenklichkeit, ja die partielle Unausführbarkeit des parlamentarischen Verfassuugswesens hat sich nicht bloß bei uus, souderu iu vielen anderen Theilen Enropa's mit Entschiedenheit herausgestellt. So sprechenden Ergebnissen, so greiflichen Thatsachen verschließt kein Unbefangener und Rechtschaffener sein Auge; wer Oesterreich und seinen Bestand wlll, muß jetzt zugeben, daß die im August v. I. betretene Bahn die einzig richtige uud zu einem gedeihlichen Ziele führende ist. Er wird aber zugleich die hoch. erfreuliche Ueberzeugung aus dem Vorhandenen scho» pfen, daß Oesterreich's Zukunft eben in Folge der Entwerchung der Theorien des stachen Liberalismus gesicherter und befestigter, als je, erscheint. Selbst der Schatten eines Zweifels an der Lebensfähigkeit nnd dem erhabenen Weltberuft dieser Macht wlrd schwiudeu, und sie wird chre Mission als redlicher Vorkämpfer der Ordnung, des allgemeinen Friedens uud der ruhigen, organischen Eutwictlung der Verhältnisse, mit gestärkter Kraft uud Zuverficht vollführen. Von diesem Gesichtspuncte betrachtet erscheinen die von der „Wiener Zeitnng" gebrachten Grund« säl'e unserer künftigen organischen Gcsel.'gebnng als der Ausfluß eines bcwnsitseynsvollen und konsequenten Gedankens. Jede Unsicherheit, jede Schwankung bei dem wichtigen Geschäfte der Organisirnng wird dadnrch beseitiget; Ueberlegnna und sorgsame Prü-fnng der factischen Verhältnisse, so wie das Ergebniß der bereits angestellten Versuche haben den Pfad geebnet, auf welchem jeyt rasch fortgegangen wer-, den wird. Vor Allem verdient beachtet zu werden, daß die Regieruug es sich zum Grundsafte gemacht hat, von Unten auf orgauisch zu entwickeln. Zunächst bildete die unterste Stufe des politischen Lebens, die Gemeinde, deu Gegenstand wichtiger Berathungen. Die Erfahruug hat gelehrt, daß der Gemeindc-organismus iu seiner jeingen Gestalwng durchans nicht zureicht, um der Aufgabe, welche ihm zur Lö-suug gestellt worden war, zu geuügen. Aus diesem Gruude stellte sich die Nothwendigkeit heraus. der Regieruug eiueu größeren Einflnß bei der Vestellnng jener Männer, welche an die Spifte der Commnnal-verwaltung treten, einzuräumen. Besonders ungünstig waren die großen Grund' eigenthümer gestellt, denn während sie an den Wohlthaten des Gemcindelebcns nur wenig Theil nahmen, wareu sie durch das Eelbstbesteuerungsrecht der Gemeinde, anf Grundlage der allgemeinen Steuerpflicht, zu den größten Opfern genöthigt. Dieses unbillige Verhältniß mnsite aufgelös't werden, und die vormaligen Herrschaftsbesiner sehen sich nnnmehr in die Lage verseyt, ihre großen Gittercomplere aus dem Gememdeverbande auszuscheiden, wobei sie unmittelbar den als erste politische und gerichtliche Instanz errichteten Bezirksämtern unterstellt werden. Jene unnatürliche Fusion des kleinsten und größten Gruud-bcsines trug, abgesehen von der Uuverhältnisimäßigkeit der dem lcNteren aufgebürdeten Leistuugen, keiue Lebensfähigkeit in sich. Statt des dreigliedrigen Eiutheiluligsmodus nach Wahlkörperu ist die Vertretung der Interessen in bestimmterer Weise als früher verfügt worden. Es liegt in der Natur der Sache, daß jedem specifischen Iuteresse die Vertretuug gesichert werden mußte, u. z. iu solcher Weise, daß den überwiegenden Interessen auch eine überwiegende Wirksamkeit zu Theil wurde. Je trüglicher uud unzuverlässiger sich jede nach dem Principe der democratischen Kopfzahl gemodelte Abstimmungsform herausstellte, desto dringlicher er< schien es, deu tief begründeten Uuterschied der ver« schiedeueu gesellschaftlicheu (5lasseu und die Abstufung der Interessen, je nachdem sie der Sache der Ord> nung uud des geseplicheu Bestandes größere und aus« giebigere Garantien darbieten, iu dab Auge zu fas-scn, und bei der Abfassung der bezüglichen Wahlnor» men entsprechend zu berücksichtigen. Eine besonders wichtige Reform ist die Bildung der Bezirksämter, welche in unterster Instanz de« Volke Recht zu sprechen, aber auch die politische Nb-ministration in ihrem Bereiche zu besorgen haben werden. Nach den Proben, die von der bisherigen Wirksamkeit der Communen vorliegen, zeigte sich die Noth» wendigkeit, die zu weit ausgedehuten Wirkungekreise der Bezirkshauptmannschaften einzuschränken und auf eine Gliederung zurückzukommen, die nickt bloß in finanzieller Beziehuug die größten Ersparnisse gewärtigen laßt, sondern auch den Gewohnheiten und Erinnerungen der ländlichen Bevölkerung nahe steht. Die weitere nothwendige Folge dieser Modification war, daß an die Bildung größerer Grnppen von kräftigen Kreisbehörden gedacht werden mußte, die sich, wie unverkennbar ist, auf Grundlage alterer Eintheilungen am zuverlässigsten werden entwickeln lassen. Diese Umgestaltungen sind unerläßlich, wenn dem in dem allerhöchsten Eabinetsschreiben vom 2l>. August zuerst angeregten Reorganisationsgedanken entsprochen werden soll, und wir halten die uner» schütterliche Ueberzeugung fest, daß sie das Wohl der Völker Oesterreich's für alle Zeit sicherstellen und dauernd begründen helfen werden. Denn so wie die Zeit, in der wir leben, vor Allem das Bedürfniß einer vorzugsweise administrativen Politik athmet; so unerläßlich ist kein Opfer zu scheuen und keine Erfahrung zu verlaugnen, um zu befriedigenden und dauernden Verwaltungsformen zu gelangen, die eben allein eine präcise Administration und damit die Erfüllung des bedeutendsten Wunsches der österreichischen Völker ermöglichen. Laibacb, K. Jänner. Das l5omit<> zur Unterstützung der durch Elemen-tarereignisse Verunglückten des Kronlandes Krain in Triest hat abermals eiueu Betrag von »«>»» Gulden C. M. dem Herrn Statthalter in Laibach übersendet. Korrespondenzen. AnS Ungarn, 30. December. — n. — Das Quactsalberwesen bildete in Ungarn bekauutlich eiue Art Krebsschaden, und es hat deßhalb die im vorigen Jahre erlassene Verordnung gegen diesen Unfug einem tief und lauge gefühlten Bedürfnisse abgeholfen; trotzdem sind immer noch viele Hindernisse zu bekämpfen und es wird einige Jahre dauern, bis Ungarn in dieser Beziehung mit anderen gebildeten Ländern auf gleicher Stufe steht, da hier zu Lande die sogenannten Bauern-Iquacksalbu nicht allem beim Volte, solüern selbst ls» bei der intelligenten Classe viele Anhänger zählen, welche den siechen Körper weit lieber ihnen, als dem practischen Arzte anvertrauen. Prac tisch sind Erstere zwar anch, aber ausschließlich in der Char-latanerie, in der Knust, den Leichtgläubigen das Geld abzuschwatzen. Die Comitatsphysici sind zwar den Quacksalbern schon im Vormärz scharf zu Leibe gegangen, allein in Folge des Anftauchenö von Wun-derdoctoren in andern Kronländern, wie z. B. des Rudnaer Pfarrers, wurden die Physici lauer nnd . ließen den Kurpfuschern freies Spiel. In jedem Co-mitate Ungarns trifft man derlei Individuen, und, wie oben gesagt, setzen selbst Gebildete besonderes Vertrauen in sie, sobald der Zufall ihr Handwerk begünstigt, d. h. sobald sie einmal eine glückliche Cnr machen. Die Schwäche des Mensche» reicht sogar so weit, daß er dem Wasenmeister mehr zutraut, als dem Arzte; denn, wenn Jener die Cnr nicht glücklich zu Ende führt, so halt er sich für unheilbar, während er von dem Arzte in.solchem Falle sagt, er verstehe nichts. Allerdings kann nicht gelängnet werden, daß ein Arzt geschickter ist, als der andere, und daß gerade der auffallende Mangel an geschickten Aerzten anf dem Lande die Menge von Quacksalbern hervorrief; allein eben so muß man auch gestehen, daß es oft gerade das feste Vertrauen, welches der Patient anf den Arzt sept, ist, das die glückliche Cur begünstigt, und in dieser Hinsicht halten die (Kurpfuscher freilich Glück. Seit dein Insleben-treten der Verordnung gegen die Quacksalberei ist schon einer bedeutenden Zahl dieser Charlatans das Handwerk gelegt worden; allein es bedarf von Seite der Behörden und besonders der Aerzte noch größerer Energie, um das tief eingerottete Uebel und mit chm ein Stück Aberglauben gänzlich auszurotten. — Unter die Gegenden, aus welchen Klagen über Holzmangel dringen, gehört neuerer Zeit auch die Ba-kony, so ziemlich die holz reichste Gegend in Ungarn. Es beklagen sich hierüber besonders die Bauern, welche Unterthanen weltlicher GrnndbesiNer sind; in den Besinungen der Geistlichkeit ist mau bisher mit dem Aushauen der Waldungen ziemlich glimpflich verfahren, während andere Gutsbesitzer dleselbcn so leisteten, daß es Iahrzehende bedarf, ehe man wieder Holzschläge erhält. Das Holz aus der Bakouy ist vorzugsweise ein Handelsartikel für Pesth; alljährlich gehen aus dieser G geud einige tauseud Fuhren Holzkohlen, Wagner- und Müllerholz, Schubkarren, Schaufeln, Gabeln nnd Rechen anf die Wochen- und Jahrmärkte nack Pesth ab. Wenn dieser Manipulation nicht nachdrücklicher Einhalt gethan wird, so dürfte der Vakonyer Wald dermaßen ausgehauen werden, daß die nächste Generatien eine bedenkliche Holznoth erlebt, da an einen Nachwuchs, wie überhaupt an eine rationelle Waldcnltnr bis jcht noch nicht gedacht wurde. Am empfindlichsten wird mit der Zeit der Bauer den Holzmangel verspüren, da er bis jept gewohnt war, in den Waldungen zu wühlen. Wird einerseits dem Holzfrevel Einhalt gethan, andererseits aber der Bedarf der Kohlenbrenner, Wagner n. s. w. anf ein Minimum beschränkt, endlich aber die Cultur der Völker mehr befördert, so haben wir Hoffnung, daß unsere Befürchtungen wegen des Holzmangels zn Wasser werden, und dieß wäre vorzugsweise Aufgabe des ungarischen Forstvereins, der erst vor Kurzem gegründet wurde. — Gegenwärtig werden allenthalben in Ungarn Jagden abgehalten, die recht ergiebig ansfaUen; das zahme Wild wird meist nach Pesth und Wien erpedirt, wo es reißenden Absay findet; man wollte auch mit sogenannten Bärenschmken einen Versuch macheu (in der Arva wurden neulich mehrere geschossen), allein entweder weiß man mit der Bereitung nicht umzugehen oder das Fleisch des Karpathenbären ist nicht so wohlschmeckend als das des amerikanischen oder anderer Länder, — kurz, Niemand wollte zubeißen, selbst die Hnnde nicht. Das Fleisch der Füchse wird dagegen gern gegessen und bietet besonders dem armen Gebirgsjäger ein willkommenes Nahrungsmittel. Oesterreich l- Trieft, 4. Jänner. Im verflossenen Mo« nate, December, wurden 617 Individuen in die Po» lizei - Gefängnisse dieser Stadt eingeführt. 1l)0 Personen wurden von der Stadt entfernt; "1 wurden der Competenz des District^genchteo, und 20 dem Znchthanse angewiesen. Im ganzen Jahre 18.'>1 kamen in die hiesigen Polizeigefängnisse i!.!34 Individuen; im I860, 4!)i!7; im 1849, 3074, und im Jahre 1858, 2924; dem zu Folge hat sich die Zahl der Arretirten in Trieft seit 4 Jahren fast nm die Hälfte vermehrt. - - Vorgestern fiel unglücklicherweise ein Tischlergesette von einem Fenster im 4. Stocke, woselbst er arbeitete, anf die Straße, und gab allso-gleich den Geist auf. — Die hiesige k. k. Polizeidi-rection erließ eine Kundmachung in Betreff der Auf« rechthaltung der Ordnung und Sicherheit an den öffentlichen Bällen während der bevorstehenden Carnc-valszeit. Unter Anderm wird das Singen, Applan-diren :c. im Tanzsaale, wle dieß seit einigen Jahren üblich gewesen, strengstens nntersagt. Niemand darf mit Waffen in den Tanzsaal treten; wer irgend eine solche bei sich trägt, ist verpflichtet, selbe in der Garderobe, unverzüglich zn deponiren. Maskenball darf nur im Redontenballe Statt finden. Das Tragen von Nationalfarben oder sonstigen auffallenden Insi-gnien, welche die Ordnunng stören und Ercesse provociren könnten, ist weder den Masken, noch anderen Personen, welche zu eiuem öffentlichen Balle interveniren, gestattet :c, :c. (Il I).) '* Wien, 2. Jänner. Gestern früh 9 Uhr versammelten sich in den Gemächern Sr. Majestät des Kaisers die sämmtlichen hier anwesenden Glieder der kaiserlichen Familie, um dem Monarchen Ihre Glückwünsche darzubringen. Der freudestrahlende Her, und Kaiser, welcher in den ersten vier Jahren Seiner Regierung an Erfahrungen aller Art so reich geworden ist und dessen Energie jeftt schon das Stan-uen aller Seiner Völker erweckt, begab Sich sodann zu Seinen durchlauchtigsten Aeltem nnd darauf mit Denselben in die k. k. Hofburgkapelle, um daselbst dem Gottesdienste beizuwohnen. " FZM. Freiherr v. Haynau wird, vollkommen genesen, in einigen Tagen aus Gräfenberg hier eintreffen. 'l Dem Museum der geologischen Reichsanstalt ist eine Organisation bevorstehend. Es ist von Er-richtnng einer Museums-Intendanz alü Hofcharge die Rede- ** Der bekannte Gefängnißreformator, Herr Ritter von Appert, welcher die Ehre hatte, von Sr. Majestät dem Kaiser Montags in einer Audienz empfangen zu werden, ist vorgestern nach Pesth abgereist. ''' Die Aufuahme von Zöglingen in das nen errichtete feldärztliche Insticut beginnt hente; der Unterricht dürste noch in diesem Monate seinen Anfang nehmen. "5 Im Monate November sind nach Wlen 284 Centner Bücher und Mnsikalien aus dem Auslande eingeführt worden. " Durch ein h. Statthalterei-Decret ist angeordnet worden, daß alle, einen ganzen Bezirk betreffende AnSlagen, wie z. B. Schubkosteu u. dgl., durch Umlage auf die sämmtlicheu directen Stenern des Bezirkes eingebracht werden sollen, wornach durchschuittlich ein Krenzer pr. Stenergnlden als Umlage entfällt. Das h. Finanzministerium hat zur Beseiti-guug der Salzvertheuerung in Ungarn genehmigt, daß den Ortsbehorden in Ungarn, welche den Salzverschleiß für ihre Gemeinden in die Hand nehmen wollen, ein dreimonatlicher Credit für KW bis 1000 Eentner Salz von Seite der Aerarial-Niederlagen eröffnet werden kann. "* Die Administration der mit der ersten österreichischen Sparcasse vereinigten Versorgnngoanstalt macht bekannt, daß die Anszahlung der, für die verschiedenen Iahresgesellschaften ermittelten Dividenden heute beginnt. ** Die Aufnahme der Zöglinge in die k. k. Academie der bildenden Künste ist heute eröffnet worden; sie wird, je nachdem es die Räumlichkeiten dcr Institutslocalitäten gestatten, bis Itt. Jänner andauern. "' Se. k. k. Hoheit Erzherzog Sigismund bezieht nach Seiner Rückkehr von Verona, welche in einigen Tagen erfolgt, das Erdödy'sche Palais in der Praterstraße und verbleibt als Brigade-General in Wien. -* Die Maßregeln, welche hier gegen das Treiben der Agiotage ergriffen wnrden, haben anch in mehreren Landeshauptstädten zu Untersuchnngen Veranlassung gegeben, da besonders in Lemberg die Wahrnehmung gemacht wurde, daß die Scheidemünze durch absichtliche Agiotage in der Circulation ge- ^ hemmt worden ist. ' "' Durch eine Verordnung des hohen Unter-richtöministerinms ist die Ueberbürdnng der Gymna-sialschüler mit Hansanfgaben abgestellt worden. "* Die dem h. Ministerium überreichten Vor« schlage nnd gestellten Ansuchen wegen Errichtung von Gewerbebanken werden, wie man vernimmt, ehestens den Gegenstand einer besonderen Verhandlung bilden. "" Der in Wirksamkeit getretenen General-Di» rection der Communicationen sind auch die bisherigen k. k. Post-Commissare, sowie die technischen Telegraphen-Commissäre untergeordnet worden. " Vio znr Regelung der dießfälligen Verhältnisse wurde angeordnet, daß in Ungarn vor dem d<^ finillv.'n Abschlüsse von Grund - Verkanfsverträgen die Absicht des Verkanfsgeschäftes öffentlich bekannt gemacht werden soll, damit innerhalb eines festge^ sel'ten Zeitraumes etwaige Verwandte oder Andere, welche sich zn einem Ansprüche berechtiget fühlen, denselben, nm sich vor Schaden zu wahreu, erheben,^ könne. « -'' Die nächste a. h. angeordnete Recrutirung > wird im Monate März beginnen. Die dießfälligen Vorlagen sind von den politischen Verwaltungsbehörden bereits in Angriff genommen. *" Der Ausschnß der ehem. ungarischen Theiß-Dainpfschifffahrtgefellschaft macht bekannt, daß aus dem ermittelten Ueberschnsivermögen ein jeder Actien-besil'er noch nachträglich einen Antheil von 7 fl. 42 kr. CM. beheben könne. ** Die neue Einrichtung der Geldanweisungen auf der Post ist nach den neuesten Postallsweiscn uon Seite des Publikums im Allgemeinen nnr wenig be-niwl worden. Im ersten M. Quartal wurden 368 Assignaten im Betrage von 7Ntt8 fl. «» r»l. ?M 4210 Lire 74 Cent. ausgegeben nnd 3!>8 Stück im Betrage von 847.'! ss. 23 kr. und 3804 Lire 64 Cent. eingelöset. Im Ganzen bestehen in der Monarchie 38 Geldanwcisnngscassen bei den verschiedenen k. k. Postämtern. "' Sc. Majestät der Kaiser hat eine Vermehrung des Personalstaudes bei der k. k. Hofkriegs» buchhaltnng genehmigt- Die Besetzung der Stellen dürfte ehestens erfolgen, da die dießfälligen Vor« schlage bereits vorgelegt wnrden. "' Der k. k. österreich. Gesandte am englischen Hofe, Herr Graf Bnol-Schauenstein, welcher sich noch in Brüssel befindet, trifft bereits Anstalten zur Reise nach London. ** Wien, 3. Jänner. Eine Deputation aus der Mitte der hiesigen Israelite» hat sich in einer Audienz an den Herrn Reichsra thspräsi dent en mit der Bitte gewendet, daß den Anfechtungen wider die Juden in einigen Tages blättern ein Ziel gesetzt werden möge. Freiherr v. Knbek hat, wie man vernimmt, der Deputation eröffnet, daß der Reichsrath nach der a. H. Entscheidung keine Erecntivbehörde, sondern rein berathender Natur sey, nebenbei aber anch geäußert, daß Klagen über daS Verhalten der israelitischen Bevölkerung so vielseitig vernehmbar werden, daß es Pflicht der competenten Behörden ist, dieselben wohl mit Strenge zn untersuchen, keineswegs aber die Kläger, anf einfache Beschwerden hin, zu ahnden. " - In den Wildgehegen zn Lurembnrg war gestern k. k. Hofjagd, welcher anch Se. Majestät der Kaiser nebst mehreren Herren Erzherzogen beiwohnte- " Der Herr FML. und Landes-MilitärcoM» mandant, Graf Iohmm Coronini-Cronberg, ist gestern aus Tcmesvar hier angekommen. " Als Bevollmächtigte für den Zollcongreß sin gestern hier angekommen: Herr Dr. Joseph Hak a«! Carlsruhe und Herr Emil Kaster aus Frankfurt. ^ ^ Gestern wurde mit Auszahlung der vel I? fallenen Interessen von den Krakau - Oberschlesischen Eisenbahn-Obligationen der Anfang gemacht. In Vreslan wurde das Wechselhaus Heimann ermächtiget, die Coupons gegen Thalerscheine in Preusiisch-Eonrant einzuziehen. - - Der hiesige Tyrolerverein zur Unterstichung mittelloser Studierenden zahlt bereits 28 Mitglieder, uud werden aus den Beitragen jährlich 30 Studierende betheilt. ** Se. Majestät der Kaiser hat angeordnet, daß das bei Vicenza in Italien zu erbauende Fort den Namen „Kopal" nach dem Helden dieses Nameus führen soll. "- Wie man erfahrt, wird die Vermählungsfeier Sr. k. k. Hoheit Erzherzogs Rainer mit Ihrer k. k. Hoheit Erzherzogin Sophie am 14. Februar in üblicher Weise Statt finden. " Das hohe Instizministerium hat die Unterbehörden verständiget, daß Individuen, welche vor ihrem Eintritte in das k. k. Militär von Seite eines Civilgerichtes wegen eines Verbrechens in Voruntersuchung stauden oder verfolgt wnrdcn, von den Militärgerichten der l5ivilgerichtsbarkeit ausgeliefert werden, wenn diesi angesprochen wird. "' In Folge eines hohen Finanzministerial-Erlasses werden die in Ungarn im v. I. uneinbringlich gebliebenen Steuerbeträge der Steuer für das l. I. zugeschlagen. " - Im Auftrage der h. Negierung sind von Seice der Landesbehörden Erhebungen gepflogen worden über die Vorkehrnngen, welche bei eintretendem Nothstande für die ärmeren Volksclassen zu treffen sind, damit die höchsten Behörden eintretenden Falles die nöthigen Maßregeln sogleich vorschreiben können. 5> Das h. Ministerium für Landescultur uud Bergwesen hat die Ableguug von Privatprüfungen an den k. k. Montan-Lehranstalten gestattet, wenn der Privatschüler sich in practischer Verwendung beim Montaudienste befindet und die Kenntniß der vorgeschriebenen Vorbereitungsgegenstände durch glaubwürdige Zeugnisse nachweisen kaun. " Das auf der Clinik des Herrn Professors Skoda befindliche IKjährige Mädchen, welches schon seit 90 Tagen an der Starrsucht darnieder liegt, wird, dem Anscheine nach, kaum mehr genesen. Die Wissenschaft hat au dieser höchst merkwürdigen Krankheit ihre Gränze gefuuden. ' Bekanntlich wird der weiße Saft, den ge> reizte Kröten ansspriNen, vom Volke für giftig gehalten. Die Wissenschaft hat diese Meinung für unwahr erklärt und die giftige Eigenschaft der Kröten geläugnet. In neuester Zeit sind dießfalls Versuche vorgenommeu worden, und es bewirkte der Drüsen-saft der Kröten, fünf Vögeln (Finken) eingeimpft, den Tod derselben schon nach sechs Minuten. "* Ans London emgetroffene Nachrichten melden, daß die Pforte eine Note dahin gesendet habe, in welcher gegen die Absicht des Agitators Kossuth, nach England zurück zu kehren und daselbst zn verbleiben, protestirt wird; da seine directe, Uebersiedlung nach Amerika bei der Freilassung ausdrücklich zugesagt worden ist, und die Pforte auf Erfüllung dieser Be-diogliug um so mehr dringen müsse, als es in ihrer Absicht liege, das gute Einvernehmen mit Oesterreich nicht wieder zn stören. ^ Se. Majestät der König von Sachsen, so wie das konigl.-sächsische Ministerium, ließen dem Prager Haudelsstande für die zur Erinnerung an die Eröffmmgsfeier dcr Prag-Dresdener Eiseubahn übersandten goldenen Medaillen, dnrch den kaiserl. -österreichischen Gesandten, Grafen Kufstein, ihren Dank ansspreche,,. „ . ^ ^ ^ ^ ^berbergamt zu Nagy-Wnya wird "tt der Äd.mnistnnion zu Marmaros-Ezigeth ver. c.n.gt werden; iu Nagy-^nya wird zur Manipulation der Vergwerksproducte nur ein Curator mit emem mäßigen Amtspersonale verbleiben. - Die Verwaltungscommission des russinischen Natlonalinstittttes hat dieser Tage dem k. k. Hofrathe ^ "nd Prager Stadchanptmanne, Herrn Ritter Sacher-^ Masoch, im 'Namen des russmischcn Volkes für die' Schenkung eiucr schöuen und zahlreichen Naturalien-' '""mlung ein Dankschreibei, zligenüttelt, worin unter' andern gesagt wird, „daß durch diese edle Gabe der Name Sacher in dem Institnte ewig leben werde, ein Name, der schon seit langer Zeit vom Russinen-volke auf den im Karpateugebirge liegenden Came-ralbesiftungen in dankbarer Erinnerung mit Achtung genannt wird." " Der ungarische Forstverein erfreut sich immer mehr einer freundlichen Theilnahme. Sc. k. Hoheit der Hr. Erzherzog Albrecht hat seine Direction der ungarischen Güter Alteuburg und Bellye nicht nur beauftragt, dem ungarischen Forstvereine beizutreteu, sondern selbe auch ermächtiget, zur Unterstüyuug des Vereiues jährlich emen Beitrag von 100 st. CM. in die Vereins - Casse zu erlegen. Deutschland. Leipzig, 31. December. Vorgestern gegen Abend ist der Fabrikant C. Schwedler Ml., früher ''Abgeordneter des aufgelösten Landtags, der wegen der Maiereignisse zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurchellt war, seiner Haft eucspruugen. Seine Ehegattin hatte oie Erlaubniß erhalten, uuter Aufsicht emes Accuaro denselben in einem Privatzimmer des Gerichts zu sprechen. Er sollte von den Polizeidienern wieder in das Gefängniß zurückgeführt werden. Auf der Treppe fallt die Fran in Ohnmacht; die Polizeidiener springen der Frau zu Hilfe, wahrend der Inhaftine entkommt. — Auch der wegeu der Matereigiusse zu 40 Jahren Zuchthaus ersteu Grades verurtheilte frühere Laudtagsabgeordnete, Diaconus Dammann aue Lenge-fcld, ist von der Amtsfroynfeste des Iustizamtes Lauterste in entsprungen. Frankreich. Paris, 30. December. Der „Monitenr" enthält ein Decret des Präsidenten der Republik, welches anordnet, daß das Resultat der lchten Präsidentenwahl in allen Gemeinden der Republik proclamirt werden soll. Es verordnet ferner die Feier eines Nationalfestes auf den 1. Jänner in allen Hauptstädten der Departements uud auf den 11. Jänner m aUen Gemeinden Frankreichs. Elu 1'«.' Dlum soll in allen Kirchen gesungen werden. Auf den Bericht des Ministers des Innern hat der Präsident ein Decree erlassen, welches für die Zukunft die Eröffnung eines Kaffelchanseö oder eines Verkaufsladeus für geistige Getränke ohne besondere Erlaubniß der Behörde» untersagt. Es ist somit dem Präfecten emeö jeden Departements die Vollmacht gegeben, jedes Etablissement, durch welches die öffentliche Gesundheit gefährdet scheint, zu schließen. Jede Person, die dieser Verordnung gegen den ungesen-lichen Verkauf geistiger Getränke entgegenhandelt, soll mit einer Geldstrafe von 26 bis 5i00 Francs uud mit Gefängniß von li Tagen bis U Monaten bestraft werden. Der „Pays" und die „Assemble nationale" com-wentiren die Constitution des Consulatö, weil die allgemeine Meinung ist, daß die neue Verfassung ihr sehr ähnlich werden dürfte. Das Journal von Cher berichtet, daß Viguer und Miot, Errcpräsentanten von Cher und Nn'vre, am 2U. unter Polizei-Escorte zu Bourges ankamen uud sogleich in das Stadtgefängniß gebracht worden sind. ^i Gefangene waren soeben aus demselben in ein anderes, für sie vorbereitetes Gefängniß abgeführt worden. Die Zahl der in den Gefängnissen von Bezii-res oder m den Räumen der Unterpräfectnr befindlichen Personen übersteigt 300. Seit dem 4. überstieg die Zahl der Arrestanten in diesem Arrondisse-ment 430. Sp a n i e n. Madrid, 22. December, 10 Uhr Abends. (K. Z.) Unsere Stadt gleicht einem Feuermcere. Es ist heute bereits der dritte Abend, daß in Madrid alle Paläste und Häuser wie jede noch so kleine unt ärmliche Hütte festlich beleuchtet sind. Dazu wird anf den Straßen getanzt uud gesprungen, alle Welt ist so fröhlich, als ob wir im Carueval wären. Es geschieht dieß alles aus freiem Antriebe der Bewohner, die dadurch ihre Freude über die Geburt einer Prinzessin von Asturien an den Tag lcgen. Gestern 'Nachmittags wurde das königliche Kind schon getauft. Die Groß- mutter, die Königin Christine, war eme der Pathinnen und hielt ihre Enkelin während der heiligen Handlung, die der Patriarch von Indien, der gleichzeitig HauS-Pfarrer der Königin ist, verrichtete. Kanonendonner verkündete den Bewohnern der Hanptstadt diesen Ac-tus, der uuter Entwicklung aller Pracht, wie die spanische Hof-Etiquette dieß vorschreibt, an der Neuge-bornen vollzogen wurde. Da die Prinzessin am Kalender-Tage des heil. Dominicus von Guzman geboren ist, so wird sie unter den vielen Namen auch „Dominica" heißen. Obgleich die eigentliche Entbindung der Königin eine leichte war, so hatte die hohe Fran doch 16 Stunden an den Wehen gelitten, und ließen die beiden mit ihrer Niederkunft beauftragten Aerzte im leftten Augenblicke noch zwei berühmte Madrider Geburtshelfer kommen , um sich mit ihnen zu berathen. Die königliche Familie, so wie alle seit acht Uhr Abends im Vor« zimmer harrenden Großwürdenträger, denen nach alter Sitte die neugebornen königlichen Kinder gleich gezeigt werden müssen, qeriethen über die Zuziehung der beiden Sachverständigen in nicht geringe Bestürznng. Jedermann glaubte bereits das Schlimmste, uud die vier Aerzte hatten nach einer kurzen Berathung vollauf zu thun, die Menge zu beruhigen. Wahrend sie nun damit beschäftigt waren und unterdessen die Kö» nigin allein gelassen hatten, gebar diese, ohne allen Beistand, das Kind, das dann glrich angekleidet wurde, um den im Vorzimmer Harrenden gezeigt zu werden. Das Vorzeigen that der König-Gemal, der so selig und froh bei dieser Ceremonie war, daß er bei jedem Schritte sagte: „Wie sieht doch das Kind mir ähnlich ,'" Der Nestor unserer Armee, der 88jährige Ca» stannos, Herzog von Baylcn, hatte es sich nicht nehmen lassen, bei dieser Niederkunft anch zugegen zu seyn. Als ihm das Kind gezeigt wnrde, weinte der Greis Freudeuthränen und soll dem Könige, der einige freundliche Worte mit ihm redete, erwiedert haben: „IeM will ich gern sterben, denn ich erblicke in diesem Kinde eine glückliche Zukunft für Spanien." Nachdem der König den Notabel» das Kind gezeigt hatte, begab er sich mit demselben an das Fenster, und mit erhobenen Armen zeigte er es dem auf der Plaza del Armeria harreodc'n Volk»' — das augenblicklich in lautem Jubel seine Freude kund gnb. Die hohe Wöchnerin, so wie die jimgc Prinzessin befinden sich beide wohl, nnd ist die Königin Isabella so glücklich. Mutter eines lebenden Kindes zu seyn, daß sie, nachdem der König ihr das Kind wieder zubrachte, dieses uuter Vergießnng vieler Thränen innigst an ihr Herz drückte und laut und voll Inbrunst folgende Worte sagte: „Herr? lasse mir dieses Kind; willst du mich züchtigen, so nimm mir lieber die Krone." Während der Wehen hat die Königin viel Muth gezeigt. Sie war mit allerlei Reliquien umgeben, die sie sich aus verschiedenen Gegenden des Landes nach Madrid hatte bringen lassen, mn in ihrer Verehrung Trost und Muth zu suchen. Als die ersten Wehen sich bei ihr einstellten, bekleidete sie ihren Gemal mit der Erecntiv-Gewalt, die er während ihrer Wochen auS» üben wird. Neues uud Neuestes. * Wien, 4. Jänner. Die BezirkshauptmalM-schaft Salzburg hat neuerdings den ihr unterstehenden Gemeinden in Erinnerung gebracht, daß nur jene Lehrlinge vom Besuche der Christenlehre und Wiederholungsschule befreit sind, welche beide durch drei Jahre mit gutem Erfolge besucht haben. Telegraphische Depeschen. ' Veucdia, 2. Jan. Paul Flora, Doctor der Arzueikunde, gebürtig aus Treviso, ist wegen seiner Verbindung mit der revolutionären Propaganda und als thätiges Mitglied derselben, von dem k. k. Kriegsgerichte wegen Hochvrrrathes zum Tode durch den Strang verurtheilt worden. FM. Radepky hat die zuerkannte Strafe im Gnadenwege in 8jährige Kerkerhaft verwandelt. - Florenz, 31. Dec. Ein großherzogliches Decret brillgt neue Normen für die Pensionirung von Milltärpersonen. ' Vteapel, 22. Dec. Der König hat heute einem Staatsrathe prasidirt. l» Feuilleton. Wl«tv», «Koßltsol»« Wl«vl»»«l^t««K<»» ^« H »lkn<>» l«» »U»l»«« »^KK. Barometer st and Thermometer im Wiener Maße. in Reaumur - Graden. M°n«t Mm. 'r°,N°r kl.i,.ste^!M<....! »röß.« '^17 ^urze Angabe der Witterung beö----------------------------------------------------------------- des---------.................^. — eines jeden Monates. ganzen ganzen Monates am am Mon. am am ,»/: »V ^. t, ^. c» ,' l' ^,. Schr mildc, »ttlstlIIS blitcrc und sonüissc Tasse bis ist., dann trübe, Jänner 28— 28—.j 12. 27.-9 6. u. 7. 52 58 :,. —« 14. neblichte und einige regnerische Tage bi^ 2«. ^^^^ ^ebvna^ ?» , 9« 1 1« «^ a 1 ,. 19 ^.H ^. IN H '^ 19 ^übe und heitere Tage bis 4., dann heitere uub sonnige Tage biö 2<., ^evruar ^8—1 , N. schön. 12., 13. März 27—9 28— 1 u 3. 27—4 6 5 ii 5 12 23 —7 4 »legend ,5.. 1«. schön. 17. Regen, dann heiter und sonnig bis 23. ^egcu biS 2U., dann trüb und heiter. Tchön s'ie! 4 , dann regnerisch und Regen bis 11., schön bis 15., am 16, April 27-10 28—1 2. u. 19. 27—6 26. 57 518 19. 51 li. Strichregen. daun abwechselnd trül^ heiter und schon bis 25., worauf die Regenzeit biö Clude folgte. Vtai 9? IN 1« < 9., endlich a.» 30, und 3l, schön. Mit 2l), zuni Theil heiteren u. sonnig»,, Tagen, sontt Negrll in Strichen ^ . «„ ^ « »nd große (^».witter, daher die nicht anhaltende — intensive — Wärme Iuttl 28— 28—2 18. 27.10 10.U.11. 5 14 5 23 23. 5 8 1. u. dieseö Monates. j l) Mit < 5 ^ilN! Theil ,c., wie iu deiu Monate Juni, noch heftigere Gewitter mit Hagel — wie am 5.. l» , «,, l>., !0. u. 1l. 'vei dem Hagelwetter <^,,l» 97 1<» y« 1 <1s» »)< 9? c» H. N IN ^. <« ^. »> l <)«)»)« ^-u <<> am K. fiel bedeutend Schnee im Hochgebirge, selbst in dem Sattel, ^Ult <:?—10 28—1 20., 21. 27—1 4.,9..1« , 5 1b 5 23 22 2b. 58 12. ^ Steineralpen, daher die Temveratm. welche um 2 Uhr 18« war, u. ". lo. u. ^!4. ^0. um 5 Uhr Abends schon auf 10" Reaumur gesinilcil ist. Mit Itt schönen Tagen. Nm 18. war bis .'l Uyr Nachmittag der wärmste Ä««..st 27_« 28-2 2S,,.,27, 27-6 29,u,30,j ^L ^2, 18, .8 .10, N,^^^,,^i^'°R,^',^.2?ft!^«^^N Am 1. u 2, schön, dann l« Tage theils Strichs tlicils Landregen, die Teptemb. 28— 28—I 10.U. l i. 27__8 20. 5 10 5 16 ^. 5.') 10. übrigen Tage meistens trüb, wenige heitere mit Lonnenschei». Vom l. bis 5. heftige Regengüsse, dann trübe und heitere Tage bis N., vom <0. bis 15 heiter und sonnig, lN., 17., 1». meistens Regen, 1l».. 2tt., 21., 22. theilweise schön, vom 23, bis 2«. schön u, sonnia, October 27—» 28-!i 12. 27—5 3l. -s tt -r ll! 1«. -l- 3 2». mit dem 2i» l'eg,n»en die Regengüsse. ' " Vom 1, b>5 4 heftige Regcngüsss, am 5. Tchül'e. .. 10. u. i,. hsszi^ Regengüsse, l2. sehr schön. »«^»«.^.« 97 tt 9« 1'l 97 H 9 4- "l 4-11 19 10 ^0 )/'-'"'t"> ^. tri,o, Abends Regen, darauf Schnee bis 20., ^'om 21. bis scovemver 27—8 28— l.j. 2/ —4 ^. -t .i -t- 1 l ^. —IU .l'i. Eudl meistens trübe u.ueblichteTa,e «roßeU.berschwemm^^^ jene ;u Planina und im ^aaserthale crst lürilich qn»^ cibqciaus/n sind. In diesem Ml'liatc waren il neblichte Tage, dann 10 tr,,be, besonders Deeember 28-.2'^ 28—4-/. 14., 1«., 27^-10 3. -42, 5 ll IN. —11 30. an' 2^' 2^- u.25., heitere 4 und ll schöne Tage, besonders am 7.. ^ 1 tt ^7, u. 27. Die Kalte war anhaltend, und zwar Morgens von - ^ 2 bll« "' ^"' — 11°, nur am 15. war ^ < '/»" Nachnlittag, ,„it «««nayme rcö l3> stets unt>r N; am <«. u, !l<», uoch —5'/,". Des aan'en ^ ^^ vorherrschenden ^'ustströnnmgcn — Windc — dieses Jahres wann Ia'ln-es 27-11 28 - 6 27—4 ! 5 7 ^ 5 24 --l 1 aus Ost -, Südost < Süd - u. Südwest, der Nordost — Vora — selte»' ^)ieie l„ 0tr ^t, 6 lli<0 7 Uhr Morgens, d.inn l lind 2 Uhr Nachmittag vorgemerktcn atmu-spanischen Erscheinungen können auf einen wissen^ schafclichen Zwick jedoch keinen /üispnlch machen, auch sind sie mit den Angaben anderer streng Wissenschaft-lich ci»sscrichtetlr Stationcn von derlei Beobachtun< gen nicht vergleichbar, weil die täglichen Vormerku». gen nicht rcdllcirt, t>. i. jene (Zorrectionen, die das Quecksilber und selbst die Instrumente bei zunehmender Warme u»d Kälte erfordern, nicht beachtet und auf den Normal- oder Nullpunct des Thermometers gebracht worden sind. Die Veranlassung zu der Bekanntmachung die^ scr Ergebnisse war, weil seit dem Tode des Herrn Anton Schubert, Doctor's der Arzneikunde und k. k, Professors der Naturgeschichte und Landwirthschafts lehre, derlei Beobachtungen durch die hiesige Zeitung nicht mehr veröffentlicht worden sind, obwohl deren Fortsetzung wünschenswert!) war, und entweder bei einer Lehranstalt am Obergymnasium, in deren Fach diese Daten gehören, oder an dem dazu sehr geeig, netcn, freistehenden, landwirthschastlichen Musterhose — Polana — wo sich derzeit zugleich die Thierheil' künde- und Holzbeschlag. Lehranstalt befindet, leicht ausführbar und für die Schüler belehrend wäre. In anderen Landern werden die Anstalten zu diesen Äcobacl'tungen fortwährend vermehrt, wie in Böhmen, Mähren, Oesterreich. Stciermark, und selbst in dem Nachbarlande Kärnten bestehen 9 solche Stationen , davon 6 derselben die Herren Pfarrer oder Kapläne besorgen. Es ist daher nicht nur wü'nschenswetth. sondern nothwendig, raß die atmosphärischen Veränderungen nicht nur in der Stadt Laibach allein, sondern im ganzen Lande, und zwar an den verschiedenen Puncten desselben zu bestimmten Tageszeiten 3 M a l in der Art, wie diese die Laibacher Zeitung in den Vorjahren gebracht hat, beobachtet und vorge, merkt werden, damit in der Folge ans allen gesammelten Beobachtungen ein Durchschnitt des Barometer- lind Thermometcrstandeö sür das L>,»0 gebildet Wcr-den kann, und die verschiedenen Temperaturen des Landes, so wie deren Abstände von bestimmten Zeiten, ersehen und erklärt werden können. Die Beschäftigung mit der Vormerkung dieser Daten wird dem Beobachter kaum '/, Stunde der Tagszeit in Anspruch nehmen, sie wird für diesen immer interessanter, weil sie ihm Stoff zum Nach-denken und zu Vergleichungen bieten, wie die Ver, änderungen, noch mehr aber größere Störungen in der Atmosphäre, anf uns, auf das Thier- und Pfialv zenreich, kurz auf Alles, einen so mächtige,, Einfluß üben. Zur Vornahme dieser Beobachtungen si»d ge. eignet, ja so zu sagen, berufen: die Herren Aerzte und Apotheker am Lande, weil die erste» bei auffallenden Krankheiten über den Entstchungsgrund befragt wer^ den, wobei die atmosphärischen Einflüsse oft sehr bedeu-tend einwirken; die zweiten aber mit den dazu erfor^ derlichen Instrumenten (mit dem Thermometer gewiß) versehen sind; vorzugsweise aber würden sich dazu eig nen: die hochwü'rdigen Herren Geistlichen am Lande, weil sie die hierzu erforderlichen Kenntnisse besitzen und ihreg Berufes wegen die größte Zeit zu Hause zubringen. Mit der Bitte, diese Beobachtungen noch in dem laufenden Jahre beginnen und vormerken zu wollen, wird zugleich das Ansuchen verbunden, sie in den vcr-schiedensten Gegenden deS Landes, in den Ebenen, in Thälern und auf den Höhen vorzunehmen, wozu folgende Pfarren, Pfarrvicariate, Localien und (Zura, tien besonders empfohlen werden, als: Kronau, Veldes, Fcistriz i„ der Wohein, Nad. mannsdorf, Birkendorf, Krainburg, St. Iodoci am gleichnamigen Berge, St. Georgen im Felde, Groß kahlenberg, Ulrichsderg, Mannsburg, Obertuhcin, Goisd, Kerstctten, Kraren, Tschemschenik, Hl. Alpen, Sagor, Hl. Berg bei Watsch, Watsch, Moräutsch, Lustthal, Lack, Selzach, Zarz, Altoslitz, Pölland, Billichgratz, Oberlaibach, Lcitsch, St. Iobst, Hl. Drei Könige in Verch, Idria, Voiska, Schwarzen. dng, Zoll. Wippach, St. Veit del Wippach, Vrab, zhe, Scnosetsch, Unter - Vrcm, Prem. Dorncgg, Grafenblunn, Adclsberg, Planina, Zirknitz, Laas, Oblack, Sl. Veit bei Schilze, Auerspcrg, Laschih. Rob, Sodcrschitz, Laaseil'ach, Rlifnitz, Gottschee, Nieg, Suchen, Fara bei Kostcl, Nesselthal, Stocken, dorf, )iltenmaltt bn Pölland, Wci»il), Tschernembl, Mottling, Meihau, Neustadll, St. BartlmcimFelde, Haselbach. Urch, Weißf>rct)en, Treffen, Seisenberg. Obergurk. St Marein, Weirelburg, Littich, Prims--kau, St, Nuprccht, Nassenfuß, Hl, Dreifaltigkeit bei Terschische, St. Lanzian bei Guteinverth, Hl. Geist bei Großdorn, Bründel, Savenstein, Ratschach, St. Georgen bei Schärlenberq, Mariathal, Ianzh-bcrg und St. Martin bei Littai. Zum Vergleiche des mittleren Luftdruckes mit 27" l l"i und der mittleren Temperatur mit ^-7'^ lt«ll«!,l von l85l werden hier die Resultate cineg l)<;oci»!!>,m« (1820—l82!>, mit 27" 8"/,,/" Und-j-8^^" Il«u>nn. angeführt, welche der einstige sehr fleißige Beobachter Herr Frank, k. k. Professor, für Laibach erhalten hat. So gelind die Winterwitterung in den ersten Monaten dcs Jahres !85l war, so ungünstig war der Frühling, mit wenigen Ausnahmen selbst der Sonnner; wie winterlich die zwcite Hälfte des Herb» stes begonnen, mit welcher Höhe von Schnee die Landschaft, im Verhältniß zu anderen Jahren, schon wahrend dieser Zeit bedcckt worden ist, und mit welchen strengen Wintettagen dcrHeibst geendet hat. war und ist noch Jedem in frischem Andenken und fühlbar. Golt gebe eine gute Uebcrwinterung den nicht so stark, wie in andern Jahren, bestockten Herbstsaa« ten und lasse den grünen Teppich der Natnr, als Entschädigung für den starren, hier ungewöhnlichen Winter zur gehörigen Zeit aus der Schneedecke kraft» voll sich erheben, um durch eine reiche Ernte an (it' rcalien die Wunden dcs Jahres 185! zu vernarben. Laibach am l. Jänner 1852. — 1. ll. — Verleger: Ign. v. Kleinmayr und Fedor Vamberg. Verantwortlicher Herausgeber: Ign. v. Kleinmayr. Telegraphischer (5vnrs«Bericht der Staalhpapicre vom 5. Jänner 1852. Staatsschuldverschreibüüsstu zu 5 pCt. (in GVt.) 06 3/st dcllo ^ ^ l/2 „ .. «^ 1/8 bctto „^ .. „ 772 Vorarlberg und Salzburg . ^ „ >l ,^" D.n>rhei! mit Äcrlosung v'. I. 1M9, für 250 ,1. 298 !'>/4 Vicucs Anlchcn ,851 i.iUo!u ä......W 1/8 Äanf - Actim, vr. Stück 1270 ln E. M. Nctien der Kaiser Ferdinands-Nordbah» zn 1«0<) fl. l§. M.......l^0 st. inC. M. Acticn dcr Wicn-^loggnitzer-Giscnbahn z>l «)U fl. C. M. '...... 711 1^ fl. in C. M. Action dor östcrr. Donau-Dampfschissfahrt zu 5U0 fl. C. M........5!>8 st. >»<5. M, Wechscl-(öoilrs vo,u 5. Jänner lf<52 Augsburg, für l<»0 Güldcn Giir., Onld. «20 1/2 lls«. Filiüfsiirt a.M., (fiir 120 st. si'ldd. Än- si,iS-W5hr, i,»2^ l/i st. Fiis,, Guld.) l 18 3/4 2 Monat. Hamburg, fiir 100 Thaler Äam'o, Nthl. 177 1/2 2 Monat. Liuorno, für A<>0 ? oSeanischc ^!irc, Mild. 117 z Monat. London, snr 1 Psimd Sterling. Gulden 11»5ft 3 Monal. Mailand, fnr M> Oesterreich. Lire, Guld. ! 20 1/8 2 Monat- Marseille, siir -WO Fi-anscil, . Oi.id. 1411/2 2 Monat. Varis, fnr :^<)0 Franlen . . Onld. 1411/2 2 Monat. Bntarest fnr 1 Gnldcn . . . para 2311/2 ZI T.Sicht, ^onstantinopcl, für 1 Gulden . vara 393 Af. 31 T. Sich«. .ss. .ss. Münz - Ducaten.....271/2 pr. Cent ?lgio. Getreid - Durch j'chnitts -Meise in Laidach am 3l. December 1851. Marktpreise. Cin Wiener Meizen Weizeu . . — fi. — kr. — — Kukuruz . . — » -^ » — — Haldsrucht . — >, — ,> — — Kor» . . . 3 » 212/4 » — „_ Gelste ... 3 „ — « — — Hirse ... — » — » ,__ — Heiden ... 2 » 54 ,> — — Haser . . . 2 >> — » der in Folge dcs Aufrufes in der 5!aibachcr Zei° ttmg Nr. 2«^, vom l7. l. M. erlegten milden Beiträge für die im Krvlllande Krain durch Überschwemmung Verunglückten. (Eilige^angn, bei dem k. k. Statthalterei.Plasidlum:) v. der Oltsgemciüde Podlippa . I fi. 3l) k!'. v. Hr». Joseph Maiquair i» Nassen- fl'si, (flir das 3aaserthal) . . 5 „ __ ^ v. Triester UiueiMhliiigZcomic« . »000 » — » v. Hn,. Statthalter der Steiermark, an ei!,gegal,c,e!!ei, Saiuinlliliqsbcit!-. 21? » 4»^,> v. Hrn. Ios. Skaiia, k. k. Postmei-^ ster in Kralnblirg . . I » — » ,) Alit.Kleil'diel'st, P»ste),ped!tor ^ l « — » M. Poreina, Postexpedieiit il, ^ ^ack . . . . ^. l . — „ T.Stefte,Postilloi, in Kiailib. ^ — ^ 20 ,> Ioh. Dolcher „ ^ __ „ 20 " „ Fr. Ial.unk ., « .„ ^ .^ ^ » Math. Mlinar » .^ ^ 20 . „ Ioh,M'!,cr „ ,K ^. ^ 20 « „ 5tt. Wistai,, Briefliager d.,s. — « !2 „ v. M. Plescha, Ttubenmä^che« das. — » ll> „ Summe: «229 fi.2«^kr. (Emgea.. bei dcr Zeitini^S.'Redact.) Nr. l6l. v. Hri,.M. Kosiliacsch li, Naplach 2 fl. 55 kr. ,) 1«2. v. M. B., aus ihre» Sparbiichfe, ili Silber . . - l „__ „ l63. v.Hri,.P!'cho,Bez.Nlchtc'!lnSlttich 5 „ — " „ 164. Fraule», I. T. . . . l „ — „ „ 165. v. einer gemüthlichen Sylvester^ Abendgesellschaftim österr.Hofe 8 » — „ Glimme: l247fi.l6^k!'. Hierzu die Summe des 18. Verzeichnisses in der Laib. Ztg. Nr. l 9344 » 2I^„ Totiiliumme - I0.59I fl.40'/4rr. Der uiner Nr. it>, aufgeführte Betrag wmde be-sonders N" die Uebersch.vemntten l.n öaaser Thale qe^ widmet. ! / ., In Folge desselben Auftufts f. die Ucberschwcmmten ln Steiermark: (Eingegangeu bei der ZeitmigS-Exped.:) Mr. 16. v. Hr». And, Stebich, Pfarrer i» Conoiba . ^ « __ ^. .Hierzu die Summe im 12. Verzeichnisse in Nr. 286 der Laib. Ztg. vom l5. December v. IahveS >,8 si. 40 kr. Totalsumme: I2l fl. 40 kr. (Z. Laib. Zeit. Nr. 4 v. 7. Jänner 1852.) Z. 1578. (l) A l t e W t i n c. In der Herrschaft Klmgenfels in Unterkrain sind sehr schöne und vorzüglich gute Weine, von den besten Weinjahren seit dem Jahre 1N30, in jeder beliebigen Quantität zu verkaufen. Z. N5«. (3) H So eben ist erschienen und in ö a i b a ch lxi ^AN. «1- HllelF««««.^ ss F^e,^ Ein echtes Volksbuch mir Origlnalbeiträgel, von Theodor Drobisch, Franz Hoffmann, H ^ Earl v. Holtoi u. A. H Z. ,. (3) Casino - Nachricht. Den verchtten Mitqlicdern dcS Casino-Vcr-eines wird zur Kcnntniß gebracht, daß ,m ^^ufe der dießjahrigtn Faschingszeit am 7,, 14. und 21 Jänner, dann 4., ll. und 24. F/bruar l. I., die gewöhnlichen NesellschaftS « Unterhaltungen mit Spiel und Tanz Statt finden, flir den 28. Jänner und 18. Februar l. I. aber Bälle veranstaltet werden, welche Uutcrhaltun-gen jedesmal um halb 8 Uhr Abends ihren Anfang nehmen. Von dcr Direction des Casino « Vereines. Laibach am i. Jänner 1852. Z. 12. (2) 3ln die vereheten Mitglie der des Hchntzenvereines. Den verehrten Mitgliedern deß Schützenver-eines wird zur Kenntniß gebracht, daß im Laufe der dießjährigen Faschinqszeit, am II., 25. Jänner, dann am l, 15. und 22. Februar, die gewöhnlichen Abcndunterhaltungen mit Spiel und Tanz Statt finden, am l8. Ianuer und 8. Februar aber Balle veranstaltet werden, welche Unterhaltungen jedesmal Abends um 8 ^/, Uhr ihren Anfang nehmen werden. Laibach am 3. Jänner 1852. Von dcr Direction des Schützens reines. Z. 1596. (1) Für Geschäftsleute. Zum Verkauf eims überall , sowohl in Städten wle auf dem Lande gangbaren ArtM^, welcher einen bedeutenden Nutzen abwirft, werden Kommissionäre gesucht. Caution wild nicht ge- ! fordert. Nahcre Auskunft wird ertheilt aus fran- > kirte Anfragen unter Ehiffcr tt. V. pa«!,«» ! l-eslantt; Frankfurt a. M. ! ____________________^______________ > 3. 1251. <3) In dcr Buchhandlung vou^«. «.«5?««« l"^ch ist zu haben: Die Kunstwäscherin ! nach erprobten englischen «.französischen Ver- , fahrunstsartcn, enthaltend: Anweisung, Spi;-zen, Blonden, Tnll, ^lor, (^aze, alle Arten sei i dener Zeuge «. seidener Striilnpfe; ferner Va-tist, Stickereien in H'tnll n. Batist, Nesseltnch, Vtousseline, «invn, Ziy „.Kattun, feine wol lene u a«ö IVulle n Seide gemischte «»enge, die verschiedenen Arten der ledernen Handschuhe, Ttranftenfeder«, Ttrohhute u weifteö Pelz werk zu reinigen u. z„ waschen; «. endlick) feine linnene und baumwollene Iväsche zn blauen, zu starken, zu plätten, zu pressen u. zu calan deru oder zu mangen. Vdach dem Französ dcr >Viad. Pelouze, Gattin d. berühmten Ehe mikerö gleichen Namens. Zweite, sehr vermehrte Auflage. Mit 2 Qnarttaf. Abbildn« gen. G. Geh. 3tt kr. Das Glück, schoi, »ach eioein Jahre eine ^w^'te Aufläge zu erleben, verdankt dieses Büchlein aiißei' seiner grosien Nutzbarkeit besondeis dein Umstand, daß es jetzt selbst voinehme Damen nicht unter ihrer Wmde find«,'», die wenhoollcn Gegenstände der weiblichen Ga» t^ei-obe mit qeilüqen Kosten lange Zeit in stlttem Zu» stände zn echalten u. dauernd zu benutzen Wenn dieß Buchlein schon in seiner ersten Aufi. die Mtttel hieizu so richtig anqab. daß es von Tausenden gekauft wurde, so verdient diese so eben erschienene sehr verb, zweite Aufi. es noch weit mehr. Nicht leicht können sich Kam-merjungfern und andere Dienerinnen bei ihren Gebie, teiimien mehr in Gunst sehen, als wenn sie die durch diese Schrift eiworbenrn Kenntnisse anzuwenden suchen, besonders aber wird dieses den auf eigne Faust bestehenden Kunstwaschcrmnen m gro'sm'ii Städcen ei-ncn sehr reichlichen Erweib sichern. V. Voccöus, die Fluß, Bach und Teich Fischerei oder iiber das künstliche Ausbrüten n Ans» erziehe» der wichtigsten, wohlschmeckendsten und beliebtesten Fische in Flüssen, Bächen n. T.ichen, und über die Ursachen der Ab nähme dieser schwimmenden Bevölkerungen. Aus dem (Englischen übersetzt «. mit de42«a« trefages Abhandlungen über künstliche Ne fruchtnngcn behufs der Fischzucht, nameutl die ttachszucht betreffend; über die Anreiche-rung der Flüsse mit Fischen :c.; Chinesisches Verfahren, die Fischbrut znmAnskriechen zn bringen. Gr. >«. Geheftet 3« kr. Ein pi-actischer Weltbürger begreift, das, gute ^ebmS- '.».Nahrungsmittel oft gesuchter sind, als Gold u. Edelsteine. Hier aber ist nicht von Kartoffeln u. Numford'scher Suppe, sondein ron Karpfen, 'Aalen, wachsen, Hechten ». Delicatessen anderer ?Kt die Rede, deici, Veimehlung bis in's Unendliche in des Men-scheu Hand gegeben ist, wie die tägliche Ausbeulung Taus.ndcr vou Hühneieiern durch künstliche Wäime. Das ist nicht Schwindelei, Es gibt schweilich eine ^.ctine, welche so viel ! Untclhalluug u. zugleich Belehruna gewährt, so rei-! chcn Stoff zur Eolwersatiou bietet. Wer die vielen bei-a gebenen Bilder betrachtet, die zugleich eine wahre Zieide des Büchleins sind u, den Text sehr vera»schau-lichen, wild bei der übrigen eleg,Ausstattung auch den Preis äußerst mäßig finden. 2U Z. «5« (3Y K. l. MOc Slaals - MOabn. -^^^^- ^B^^HL Mb-HLBK- ^l^ HL ^LflHL JHHL ^H^hi JHi. jh ^RD^^^ der Züge auf der südl. k. k. Staats Eisenbahn zwischen Mürzzuschlag und Kaibach, vom ^5. Mai d. A, bis auf weitere Bestimmung. ^ Abfahrt der Züge in der Richtung von Mürzzuschlag nach Laibach. I Laibach^nach Mürzzuschlag. Abfahrt von a.»^,.,^ Personen lAbfahrtvon Personen «n«»...^ derHtationj p«Mug ^,^__derHtatio« Zug Poftzna Stund. Miunt. ! Stund. Miuut. 1 Stund. Minut Stu«d. Minut. M ürzzuschlag ^. ^tZ Früh 3. — Nachm! L a i b a ch 7. 30 Abends tt. 15 Frühi Gray 8. 35 „ 6. 55 Abends > Cilli U. Ä0 Nachts! 12. 5 Mittag Marburg 10. 55 Vorm. 9. 27 „ ! Marburg 2. 57 „ 2. ^0 Nachm. Cillt 1. ^5Nachm. 12. 50 Nachts! Gra lz i). 15 Morg. Z. 30 Abends Bcmerkung. Mit oen P.ost- und Personenzügen werden Passagiere von und nach allen Stationen befördert. Das Reisegepäck ist den größern Stationen wenigstens '/, Stunoe vor Abgang ves Zu^et' z" übergeben, wenn es mit demselben Zuge befördert werden soll. Mit oen Lastzügen werden keme Pai' sagiere befördert. Z. l»57. (3) Kabbalisch astronomische Kotto-Orakel, um die herauszukommenden 5 Nummern nn Zahlenlotto zu berechnen. Nebst l n MaiuicsLrafl, stärken wollen, ist einzig in ihrer 11 ,V Alt ¦•¦'• WtaMlfty'« H.raf% - t'HHeilX, wolv.lw. sir.l. in t .-. us <• n d <; n der scliwi.-.i^- 11 1H^1%1I^¥I 8ll;n lV;>Uc auis fjlunxi'iulslc licwalirl, li»(. mid fur ik-u ^nn'/.m Coiiiincnl. einzig und nllciu ill II11II ill II von l)l- li*. IÄ. .1. A. Voimw. Grossh. Sachs. Amls-IMijsicus und ausiibcndci Ai/.t. Herr Dr. l'crd, Janscn in Weimar hat mir eine Flasche der Dr. S I a n 1 o y'schen Krnf t,-EsscU7, zur ¦ chemischen Untersuchung übersendet, und nachdem diesn von mir mit grösster Genauigkeit vorgenommen wnr- 1 den ist, könn ich, wie hierdurch geschieht, nur.h Plicht und Gewissen ¦ bezeugen , duss das genannte Priiparat, ¦ vorschriftmassig gebraucht, die Gesundheit in keiner Weise benadithciligcn kaun, wohl aber aus solchen heil- ¦ krustigen Substanzen znsaminengcacUt ist, welche zur HeseitigHug des fraglichen Uebels nothwendig von glön- M zendem Erfolge sein müssen. fl Jena den 23. Juni j85i. III». Wlllbald Artllfi, M I'rofcssor fler (Jheinie an hiesiger Universität. I 3. »592. (2) » «D«,^p3,«szl«»zS«»>i Hpiralsedern und Betteinsätze.« Inoem der Gefertigte für oas ihm bisher geschenkte Vertrauen den Dank dar<> bringc, empfiehlt er sich zur Anfcrtlqung von Betteinsatzcn mit »ii^iii^filioll'^ Spi-D ralfedern, die er directs aus der Fabrik des Hrn. V. Pleiweiß aus Wien be-> zieht. Der Preis dieser so sehr ausgezeichneten Betteinsatze ist 7 st. 2o kr. bis« f) fi. C. M. , « Sattler uno Tapezirer.«