Nr. 190. Donnerstag, 20. August 1896. Jahrgang 115. OMcher ,,»,^"tiat'.!>nSprels: M!t Pust Versendung: gnnziähriz fi. l5, halbjührlg fi. 75«. Im «IomPtolr: ^ Die «l!a, ssllr die Zustellung in« Ha«« ganziahrig fi, 1. — InserttonsgebUr: ssur 3 «ongreslplah Nr.», die «ed»ccio» VohnlilligaNt «r. 15. Sprechstunden der Redaction von 8 bi« ll Uhr vormitt»,«. »riiie ^iisriate bi« zu 4 geilen »5 lr., grvszerc per Zeile S lr,! bei öfteren Wiederholungen per Zeile 8 lr. '' Unfranlierte >Uriese »erben nichl angenommen, Manuscrtpte nicht zurüllgeftellt. Amtlicher Theil. Se. l. und k. Apostolische Majestät geruhten aller-Wdlgst das nachstehende Allerhöchste Handschreiben zu erlassen: Lieber Feldzeugmeister Freiherr von Reinländer! Die Vorsehung hat Ihnen die seltene Gunst Mieden, in voller Rüstigkeit Ihr fünfzigjähriges "lenstjubiläum feiern zu können. Zu dem Tage, der einen so langen Zeitraum Hervorragenden und erfolgreichen Wirkens abschließt, übersende Ich Ihnen mit besonderer Freude Meine Glückwünsche. Immer mehr lichten sich die Reihen derer, selchen bei der Ausbildung und Führung der "uppen praktische Kriegserfahrung zur Seite steht, und Wenigen nur war es wie Ihnen gegönnt, aus klner an Erinnerungen und Eindrücken reichen Ver« Aangenheit schöpfend, in jüngere Generationen den wlm künftiger militärischer Tüchtigkeit zu legen. In diesem Augenblicke erinnere Ich Mich daher gerne auch Ihrer besonderen Verdienste als Lehrer A" Instructor und empfinde hiebei den herzlichen Punsch, es möge Ihnen noch lange beschieden sein, Wrend Antheil an der stets aufrecht zu erhaltenden ^llegMchtigleii Meines Heeres zu nehmen. Ischl am 16. August 1896. Franz Joseph m. p. iZtl ^' l. und k. Apostolische Majestät haben auf Iich"b eines vom Minister des kaiserlichen und könig' An- Muses und des Aeußern erstatteten allerunter« ^"Nlgsten Vortrages mit Allerhöchster Entschließung tzbr^ ' Juli d. I. dem Lehrer der französischen hei« ^ °" der Orientalischen Akademie Professor hnts? Vröant. anlässlich der von ihm erbetenen »et>a. 9 von der lehramtlichen Thätigkeit au der Hri? ^nterrichtsanstalt, in Anerkennung seiner viel» lteu ?' "s"6en und ersprießlichen Dienste das Ritter« leib?v 6 Franz Jose -Ordens allergnädigst zu ver« ^" geruht. ^er^k' und k. Apostolische Majestät haben mit ^vn?M" Entschließung vom 6. August d. I. dem ^n>, Dr. Ferdinand Bartel in Vöhmisch-Leipa t>°s Innung seines verdienstlichen öffentlichen Wirkens ill v"^rkreuz des Franz Josef. Ordens allergnädigst "leihen geruht. Se. l. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 7. August d. I. dem österreichischen Staatsangehörigen und Consulararzte Dr. Ephraim Herdan in Port-Said das Ritterkreuz des Flanz Josef-Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 10. Nuhust d. I. den Sectionsrath im Justizministerium Franz Ienker zum Rathe des Verwaltungs - Gerichtshofes allergnädigst zu ernennen geruht. Vadeni m. p. Se. k. und r. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 3. August d. I. den fürstbischöflichen geistlichen Rath Dr. Josef Neubauer zum Domherrn neuer Stiftung bei dem Seckauer Kathedralcapitel allergnädigst zu ernennen geruht. Gautfch m. p. Nichtamtlicher Theil. Das Geburtsfest Sr. Majestät des Kaisers. Die Wiener Blätter bringen Festartikel, welche die patriotischen Gesinnungen der Bevölkerung ver« dolmetschen. Das «Fremdenblatt> schreibt: «Zum Feiertage ist der Tag des Kaisers dem Oesterreicher geworden. An diesem Tage sind wir ja, was wir nach des Kaisers erhabenem Willen immer sein sollen: eine große, fest» gefügte Völkerfamilie, befeelt und geeinigt durch daS heilige Gefühl der Kindesliebe zu einem guten, rastlos sorgenden Vater. . . . Was Franz Josef I. Habs-burgs Reiche bedeutet, das wird die Geschichte desselben auf ungezählten Blättern den spätesten Generationen sagen. . . Oesterreich-Ungarn hat unter dem Scepter Franz Josefs seine achtunggebietende Stellung unter den Mächten Europas wiedergewonnen. Die Monarchen des Continents sind erfüllt von Ehrfurcht für die erlauchte Person unseres Herrschers, der seit nahezu 50 Jahren den ehrwürdigen Thron der Habsburger ziert, die Völker Europas erblicken in Ihm einen allezeit bewährten Hort des Friedens; sie ver-trauen Ihm und Seinen erhabenen Verbündeten, dass dem Welttheile dieses kostbare Gut noch lange ungeschmälert erhalten bleibe. Deshalb verehren und lieben wir unseren Kaiser, das leuchtende Beispiel selbstloser Pflicht« erfüllung, den Begründer des neuen Oesterreich, den mächtigsten Förderer des geistigen Strebens, der wahren Kunst und der ernsten, fruchtbaren Arbeit im Vater« lande. So bildet die erlauchte Person unseres Mon- archen den leuchtenden Mittelpunkt des Reiches; seinen Namen nennt liebend der Landmann und der Bürger, wenn sie sich der Errungenschaften unserer Zeit, der Segnungen des Friedens erfreuen; sein Name begeistert den Krieger zu heroischen Thaten. Ein Monarch, der so viel Liebe und Treue in die Herzen der Völker zu pflanzen vermochte, hat sein hehres Amt richtig erfasst, er hat die schwere Pflicht erfüllt, die er auf sich genommen. Schon rüstet Oesterreich-Ungarn für das Jubeljahr, das ein Halbjahrhundert der Regierung Franz Josefs 1. abschließen wird. In großartigen Festen und Schöpfungen wird sich die begeisterte Dankbarkeit der Nationen für den edelsten Monarchen äußern. Die Gefühle aber, denen sie Ausdruck geben werden, leben immer in unseren Herzen; sie prägen sich überwältigend aus in dem Festgebete des Kaiser« tages: Gott erhalte, Gott beschütze unsern Kaiser, unser Land!» Die «Presse» sagt: «Die Gebete und Segenswünsche der Völker des Reiches gelten heute dem Wohlergehen ihres geliebten Kaisers. Zeiten des Friedens, der geistigen und materiellen Entwicklung, der Fortschritte auf culturellem und socialem Gebiete sind dem weitgedehnten Reiche der Habsburger unter der milden, segensreichen Regierung des gütigsten und pflicht-treuesten Monarchen beschieden worden. Ein leuchtendes Vorbild treuester Nrbeitsfreudigkeit, edelsten Denkens, Fühlens und Handelns steht unser Kaiser vor den Augen Seiner treuen, dankbaren Unterthanen. Ein Hort des Friedens, eine sichere Stütze der Loyalität im Verkehre der Völker erscheint der Monarch vor den Augen der Welt. Ein verehrter und erprobter Freund der Ihm verbündeten Fürsten, empfängt unser Kaiser die ehrerbietigen Huldigungen der im Friedensbunde vereinten Nationen.» Im «Illustrierten Wiener Extrablatt» heißt es: «Die gesammte civilisierle Welt erblickt und bewundert in Kaiser Franz Josef I. das Urbild eines ritterlichen Friedensfürsten. Kein Monarch genoss jemals auch nur annähernd jene internationale Popularität im höchsten Sinne des Wortes, wie unser heißgeliebter kaiserlicher Herr, Se. Majestät Franz Josef I. «it jedem Jahre mehr empfindet die Welt, empfinden vor allen wir in Oesterreich-Ungarn den unfchätzbaren Segen des Waltens eines solchen Monarchen. In den 48 Jahren Seines Allerhöchsten Amtes hat eS kaum eine Stunde gegeben, welche nicht durch Sorgen und Arbeit für das Wohl der Ihm anvertrauten Millionen ausgefüllt war. Damit hat Er Oesterreich-Ungarn groß und geachtet gemacht, damit hat Er das Reich der Habsburger zu einem Bollwerke des Friedens in Europa gestaltet, auf welches alle Nationen des Erdkreises mit dank- Feuilleton. ^,,, "^s" uangen und frohen Stunden eines Mutterherzens. T " ^ften r, ^" Beihilfe wäre es ihren vereinten eigen« «" "'^ gelungen, den nagelneuen Gehrock, ^^eyen ^ ^ Prüfung «gebaut» worden, heraus- ^hüllt'f..?""' von einem alten Laken sorgfältig > 8ro^"Z die Mutter dies feierliche Kleidungsstück ^chlüsf ^°?"l'en - Garderobeschrank geborgen, und . Cy k ., "M war ihnen unerreichbar geblieben. l' obniiU ,, -^"""b Kurt, der noch nicht «dran» !?!. Und w,i """. ""d schmächtiger, aushelfen müfsen. 3" beri^!" ""b von all den tausend Schwierig- l'v^'heiml.«: ^ nicht bloß das Examen, sondern H erst?lten gemacht. Welche Schauspielkunst hatte F>^. heutige Morgen erfordert! Scheinbar hatte er sich von der H drei V'1"^ullen ftelen jetzt immer so dünn ! ^er «I 'Men, die er noch zur «Penne, müsste. ^>"^e°^^ belegt Uen. l H«ndschus°N war er fortgegangen - wie sonst. ^ Mhe und Cravatte barg die Schulmappe Beim Schuldiener sei die Metamorphose vor sich gegangen, und als er fertig gewesen, habe er die Arme immer einziehen müssen wegen der kurzen Aermel. Wie ein verhungertes Schneiderlein habe er ausgesehen, und trotz oder wegen des reichlichen Morgenlassees sei ihm nicht so ganz ohne in der Magengegend gewesen. Wie's endlich so weit war — bis zur Aula —, da hätte ihm und auch wohl den anderen das Herz bis an den Hals geschlagen. Wohl erinnerte er sich, dass ein Choral gesungen war, dass der Director eine Eingangsrede gehalten — aber wie fremdes, unverständliches Sprachengewirr hätte es ihm in den Ohren geklungen. Nur das Eine hätte sich ihm unauslöschlich ins Herz gegraben: «Auf Grund ihrer fchriftlicher Arbeiten werden von der mündlichen Prüfung befreit»: — Sein Name wurde genannt — und in heißen Strömen rann ihm das Blut durch die Glieder. .. «, , , « Im Traume fast hatte er die Aula verlassen - ohne Besinnen, so wie er war, stürmte er nach ^"^Und sie kennen ihn fast alle, an denm er strahlend vorbeiläuft denn er ist «Voigtlande. von Berlin, nnd sie haben chn alle aufwachsen sehen. Hier geht es noch ganz kemsadtlsch zu, so vielen ist bekannt, dass Doctors Aeltester m Examen steht. Nun sehen sie ihn vorbeilaufen. Buchbinder Schutzes Lehrjunge steht an der Ladenthür. «Durch!» ruft der Abiturient ihm zu, und schnell geht der Lehrling zum Meister, dass auch dieser es erfahre. Da hat der fechsjährige Schüler die ersten Griffel gelauft für die ersten Erzeugnisse seiner Schreibekunst, und dann im Laufe der Jahre musste der Buchbinder auch die weiteren Bedarfsartikel für den Doctorsohn liefern. Jedes Vierteljahrszeuguis hatte er in die saubere Censurenmappe kleben müssen, und so war er besser unterrichtet, als andere Leute, wie es um den braven Schüler stand. Ihm freundlich nachsehend, tritt der Meister einen Augenblick vor die Thür — und da erzählt er seinem Nachbar, einem Schlächtermeister, der auch schon an die fünfzehn Jahre an derselben Stelle wohnt, d,e Neuigkeit, welche diesen veranlasst, der Melsterm zuzurufen, das Filet aus dem Schaufenster zu nehmen und ins «Eisspinde» zu legen für den Fall, dass «Doctors heut was extra» brauchen sollten. Einen Augenblick musste der glückliche Abiturient innehalten in seiner Eile. Eine Droschke rollt langsam aus der HauLeinfahrt heraus, um an ihr Tagwerk zu gehen. Die muss er erst vorbei lassen. Als er zu ihrem Führer ausblickt, erkennt er feinen alten Freund, und srMch ruft er ihm «Morgen, Paul Seiffert l» zu. Laibacher Zeitung Nr. 190. 1640 20. August M«^ barem Vertrauen blicken. Darum erhebt sich am heutigen Tage ein einziger begeisterungsvoller Ruf aus Millionen Herzen zum Ewigen: Gott erhalte, segne und schirme unseren gütigen, väterlichen Herrn, den Friedenskaiser Franz Josef I..'. Die «Neue freie Presse», das «Vaterland», die «Oesterreichische Volkszeitung» und das «DeutscheVolksblatt» schließen sich den Ausführungen der «Wiener Abendpost, vom 17. d. W. an. Das «Neue Wiener Tagblatt» verweist auf die harmonisch zusammenklingenden innigen Huldigungen, welche Sr. Majestät von allen Völleru Oesterreich« Ungarns unterbreitet werden, und betont, die solidarische Anhänglichkeit an den Monarchen gehöre zu den wertvollsten unter den gemeinsamen Angelegenheiten der beiden Staaten dieses großen Reiches. Das «Neue Wiener Journal» bemerkt: Heute ist Kaisertag. Ganz Oesterreich begeht den Geburtstag des Monarchen in festlicher Stimmung. Das «Wiener Tagblatt» äußert sich folgendermaßen: Immer war der Geburtstag unseres Kaisers ein Fest für jeden treuen, aufrichtigen Oesterreicher— Es gibt leinen guten Wunsch, der unserem Kaiser nicht aus der herzlichsten Aufrichtigkeit, Treue, Verehrung und Bewunderung gewidmet werden würde. Mit besonderer Innigkeit der Gefühle wird diesmal das Ge-bultsfest unseres Kaisers begangen als ein echt patriotisches, als ein wahres Fest der aufrichtigen, von den heißesten Wünschen erfüllten Herzen. Die «Reichswehr» führt aus: Wo immer Soldaten festlich sich vereinen, wird stets des allergnädigsten Kriegsherrn zedacht, und so auch am 18. August, der so recht unser höchster Festtag ist, an welchem wir alle dankbarst der allwaltenden unablässigen Fürsorge gedenken, welche Seine kaiserliche und königliche Npo» stolische Majestät der Entwicklung der Wehrmacht widmet. . . . Unserem Allerhöchsten Kriegsherrn weihen wir uns in hingehendster Pflichttreue. Zu Ihm blicken wir auf in schrankenlosem Glauben und Vertrauen. Ihm danken wir in aller «hrfurcht, aber auch so recht aus tiefsten Herzen für die uns stets so reich erwiesene Huld und Gnade und werden derselben, wie bisher, so immerdar würdig bleiben in Dankbarkeit und Treue! Politische Uebersicht. Laibach, 19. August. Die vorgestern wieder aufgenommenen Verhandlungen der beiden Finanzminister mit dem Gouverneur, dem Comitt und dem Generalsecretär der österreichisch.ungarischen Bank haben zwar zu einem vollen Einverständnis in Bezug auf die noch zu ordnenden organisatorischen Fragen geführt; in principieller Beziehung verblieb daher leine Differenz mehr, allein die Vertreter der österreichisch-ungarischen Bank hielten es für angemessen, ein finanzielles Zugeständnis, welches sie den Regierungen in ihren schriftlichen Propo» fitionen gemacht hatten, zurückzuziehen. Dieses seitdem in den Tagesblüttern wiederholt besprochene Zugeständnis ist aber von so entscheidender Wichtigkeit, dass die beiden Finanzminister nicht in der Lage waren, auf dasselbe zu verzichten. Aus diesem Grunde wurden die Verhandlungen gestern ohne Resultat abgebrochen. Das «Fremdenblatt» bespricht das Geschenk des Ezaren und den sich hieran schließenden Schriften-Wechsel zwischen den Botschaftern Grafen «apnist und Goluchowski und sagt, dieser Austausch von Herzlichkeit am Vorabend des Zusammentreffens der beiden mächtigen Monarchen trägt dazu bei, der Be- gegnung das Gepräge der Intimität zu verleihen, dessen sich jeder Friedensfreund aufrichtig freuen muss. Der lönigl. ungarische Handelsminister von Daniel hat die Abhaltung der vor längerer Zeit angekündigten Enquete über die Aörsereform für den Monat October angeordnet. Nach einer aus Ro m einlangenden Meldung wurde mit der Ernennung des bisherigen Stellvertreters des päpstlichen Staatssecretärs, Msgr. Rinaldiui, zum Nuntius in Brüssel einem Wunsche des Königs Leopold II. entsprochen, der diesen Prälaten seit dessen vieljähriger Thätigkeit als Secretär der Nuntiatur in Brüssel in günstigster Erinnerung behalten hat. — Der Negus Menelik soll die Absicht haben, demnächst wieder von Antotto nach Tigre zurückzukehren, um dann wieder mit Waffengewalt von den Italienern die Annahme seiner Friedensbedingungen zu erzwingen. Ob es dem Abgesandten der italienischen Regierung, dem bekannten Schweizer Ingenieur Ilg, gelingen wird, den König Menelit umzustimmen und ihn namentlich zur Herausgabe der dreitausend italienischen Gefangenen zu bewegen, ist fraglich. In der vorgestrigen Sitzung der spanischen Deputiertenkammer erklärte der Minister »Präsident Ca novas, Spanien habe sich über die Haltung des Präsidenten Cleveland nicht zu beklagen; dagegen tadelte er die Reden, welche Sherman und Morgan im Senat gehalten haben. Canovas räth zu einer Politik der Klugheit, denn der Jähzorn wäre verhängnisvoll. Dkputierter Mella (Carlist) wendete sich gegen die Regierung und tadelte dieselbe, dass sie gegen den Zuzug von Flibustiern aus den Vereinigten Staaten nichts unternehme. Er erinnert daran, dass Canovas seinerzeit die Rechte Spaniens auf die Carolinen energisch vertheidigt habe. Der Minister-Präsident erwiderte, dass Spanien auf keine Allianz rechnen dürfe, sondern Cuba mit seinen eigenen Hilfsmitteln vertheigen müsse. — Estebanez. spanischer Kriegsminister in der Zeit der Republik, wurde verhaftet. Der vorliegende russische «Regierungsbote» publiciert einen Ukas des Czars, wonach die während der revolutionären Bewegung in Russland eingeführten sogenannten verschärften Polizei-Maßnahmen zur Erhaltung der Ruhe und der Ordnung im Reiche auf weitere drei Jahre verlängert werden. Diese verschärften Polizei°Maßnahmen dehnen sich auf die Gouvernements Petersburg, Moskau, Charkow, Kiew, Podolien und Volhynien, auf die Städte Rostow. Taganrog, Nachi-tschewan, Odessa, Nilolajew, Kronstadt und auf das Dongebiet aus. — Eine der «P. C.» aus St. Petersburg zugehende Meldung bestätigt, dass der Minister des Aeußern, Fürst Lobanow, den Czaren bei dessen Auslandsreise nur nach Wien, Deutschland und Frankreich begleiten, dagegen den Familienbesuchen des Kaiserpaares in Kopenhagen, Balmoral und Darmstadt nicht beiwohnen werde. — Das russische Kaiserpaar wird, einer officiellen Ankündigung zufolge, am ). September zu zehntägigem Besuche beim dänischen Hofe in Kopenhagen eintreffen. Die großen Manüv-r bei Plevna, welche am 15. (27.) August hätten beginnen sollen, wurden auf den Monat September verschoben. Wie man aus Constantinopel schreibt, besteht das Regiment der Kurdencavallerie «Hamidie», welches diesertage aus Trapezunt in der türkischen Hauptstadt eintreffen soll, aus fünf Escadronen zu je 150 Mann. Das Regiment wird nicht innerhalb der Stadt, sondern in der außerhalb der alten Mauern stehenden Kaserne Raunz Tschiflil untergebracht werden. Die «Times, melden aus Kanea: ^ Deputierten seien überzeugt, dass ein Ausgleich oy> Intervention der Mächte unmöglich sei. . Die seit dem Treffen von Firleh und der VeMW von Suarda durch Sirdar Kitchener Pascha un ^ eingetretene Pause in der englisch-egYPt'I^, Sudan-Action geht zu Ende, nachdem m Kairiner Meldung den Vorstoß der Expedition m " Richtung auf den dritten, deu Hannik-Kataralt des >, für den 24. d.M. in Aussicht gestellt hat. Me be°^ Monate, wo der Kampf ruhte, sind auf beiden Gm zur Zusammenziehung der Truppen verwendet wou> Die ganze egyptische Feldarmee steht zw.schen A"" und Alascheh. Alle Dampfer, sieben an der s"^' '^ von vier Kanonenboote, liegen beim zweiten «am bereit. Die Mahdisten, deren Verstärkungen "'"!">" aus Omdurman in Dongola eingetroffen stnd, y : bereits, mehrere tausend Mann stark, den Vorm°^ über Dongola hinaus angetreten und ein besei'U Lager bei Abu-Fatmeh, 95 Kilometer sUd"? montiert und mit Korallen reich ausgelegt, ^"e l' Schmuck zeigt auch der Knauf. In der Mitte der V» scheide sieht man das vergoldete, in graviertem ^ ^ ausgeführte Wappen Georg Raloczys II-, Ms'" ^ Siebenbürgen. Der Säbel gelangle in der M ungarischen Freiheitslampses in die Hand der ^"'^ Siebenbürgische Damen hatten den Säbel dem "" ^ Äem zum Geschenke gemacht, «ls da« Alt Ä"" hre Russen in die Hände fiel. wurde auch der Save ^ Veute, und so gelangte diese int'refsannte Reliqme Waffensammlung des Petersburger HofeS. Anlas« "Y^i, russischen Studienreise nahm der Referent der Pft"' ^ Ausstellung, Dr. Szendrey, den Raloczy - Säbel ^ Liste jener Objecte auf. deren leihweise Ueve"«'^ vom Ezarenhofe erbeten werben sollte. Der V" ^z minister nahm die Intervention unseres Minift" ., Aeußern in Anspruch, und der Ezar überließ die ^ ^ bereitwilligst für die Zwecke der Ausstellung bis »^ 1. August. Man hatte in der Ausstellung be"» ^< Anstalten getroffen, um da« kostbare Stück «ach ^ ^ bürg zurückzusenden — Vorkehrungen, die ^.Astüss's allgemeinen lebhasten Freude der Ungarn, als "v erwiesen haben. ^lHaf^ — (Ein schöner gug von Kamera°'^el. unter den indischen Officieren wirb aus Surabaya N^l Als die Kunde von bem Tode des hauptmann« ^ (eines geborenen Kölners) in «lnem Gefechte " ^ler Atjehern nach Surabaya gelangte, nahmen der ^ ^i Douwes und der Stabsarzt Waselballer je «in "^»e" Gefallenen in ihre Familie auf, da die "w" ^e nunmehr ganz verwaist waren; ein dritte« Kind ,^ eine Lehrersamilie in Valavia. Die Wohnung«"" ^" des Gefallenen wurde von den Kameraden i ^ Preisen ausgelauft. Selbst zerbrochene Mer- un° ^ zi gläser, Blumentöpfe u. s. w. wurden Stllck l"^^^ 25 Gulden und höher verlauft, so dass ein^,^ «Morjen. morjen, mein Junge,» nickt der Alte mit blanlen Augen — «was los?» «Examen bestanden!» «Hurrah — siehfte wohl!» Der Alte salutiert mit der Peitsche — und nickt ihm schmunzelnd zu. Zwischen des Alten Knien, auf feinem Kutscher, bock — da hat er unzähligemale gesessen, mit den kleinen Händen die Zügel gehalten und «hotto hüh» gerufen. Wie ihm die Backen glühen konnten, wenn trotz aller «Hottohühs» der Droschkenschimmel nicht von der Stelle gieng. Jetzt war der alte Droschken» gaul längst nicht mehr — aber bei dem Du und Du zwischen dem herangewachsenen Jungen und dem Droschkenkutscher war's geblieben. Rohrpost und Fernsprecher tragen die frohe Kunde zu den nächsten Angehörigen, und was glückliche Stimmung, mit gutem Willen und flinken Händen vereint, zu schaffen vermochte, zeigte sich bei der Festtafel, die abends die besten Freunde des Hauses vereinte. Auf dem Ehrenplatze thront der Gefeierte, jetzt im eigenen Staatsrock, und stolz hebt der glückliche Vater daz Gws .Prost, Mulus! Sollst leben!» "e ^«"^^" "' 3"unde «in. hell klingen die SW^^/^^ "« alle. obwohl sie' wenden von dem ^n ^7." ^ ^Ht liches» glücklich überstanden hat. und sieht mit Besorgnis, wie seine Augen, da er so manchen kräftigen Zutrunk erwidern muss, kleiner und kleiner werden. Zuletzt leuchten sie nur noch wie zwei Pünktchen, und je mehr der Mutter Aengstlichkeit sich steigert, desto ausgelassener wird die Tafelrunde. Der Vater selbst wird zum schrecklichen Vorbild für den Sohn, und als der «trinkbare. Onkel Max das Lied anstimmt: «Ich lobe mir das Vurschenleben», da steigert sich noch die Freude und der Durst. Frei und weit, in rosigem Schein liegt die ganze Welt für den glücklichen Mulus da. Größer wird die Zahl der geleerten Flaschen. Leise schleicht die Mutter hinaus, die Mägde zur Ruhe zu schicken. Dann ordnet sie selbst einige Lagerstätten für stark «Ermüdete», denn der Weg aus dem «Voigtland» ist weit bis zum Westen Berlins. Langsam verlöschten die Lichter, singend begleiten die Starken den lächelnden Mulus, der seine Trinkprobe glücklich bestanden, zur Bettstatt — um dann selbst ihr Lager aufzusuchen. Still und stiller wird's im Hause. Das Mondlicht bahnt sich einen schmalen Weg ^ durch eine Spalte der Fenstervorhänge, und der klare l Silberschein fällt auf das Gesicht des sorglos schlafenden Abiturienten. l Leise schleicht die Mutter noch einmal herein und i^nckt ihm den Gute-Nacht-Kuss auf die freie, heitere - ——-------------------------------------------- Zurch sin Mo^t. Novelle von Friedrich N«ß. (17. Fortsetzung.) ^ «Das hast du wieder einmal von ^W^ wünschten Schwachmüthigkeit!» wetterte der" ^' ohne auf die Knechte und Mägde zu A' g^,, feine Tochter. «Das nennt man kindliche 6" "'^i, ° Oder meinst du am Ende, das sei ein ^M'^" dem Rupert erweist? Dafür soll er dtt n^ Dank wissen?» , ... traf .^ Ein großer Blick aus Isabes Auge" ^ l"> Vater und ließ ihn sich besinnen, da<5 berufenen Ohren fprach. ^d M Z, «Na, was steht ihr denn noch 0" a,M ^ ließ er seinen Unmuth dafür an den ^ ^l" „ «Das fehlte auch noch, dass eine "" f^ Weibsperson alle Ordnung auf dem SH"^ Acbe' ^ Kopf stellte! Augenblicklich wieder marsch a^^de, >s Die Leute gehorchten wie geMS/"'? M Hgte kaum außer Hörweite, murrten sie "" "^ bele^ andere denn Segenswünsche waren'es, was .^ett Gefühl selbst dieser sonst so rohen "M . die Lippen drängte. . ,. hett's? Ml Der Bauer aber, der eben «ocy 1" H M '^5 seine Dienstboten augetreten war, !A Brs^e wie geduckt mit seiner Tochter ins MW ^ i" Ein unbezeichenbarer Blick Isabes Y"" gebracht. ^ Laibacher Zeitung Nr. 190. 1641 20. August 1896. ^ttrag erzielt wurde, welcher, verbunden mit der Pension °°n ftaatswegen, die Zulunst der verwaisten Kinder «. — (Cin Desraudant verhastet.) Nus «llnlin wird vom 18. d. M. gemeldet: Der Mailänder Msensensal C. Sftinelli, welcher sich nach Defraudierung ""n 400.000 Franc« au« Mailand geflüchtet hatte.! Mde von, Vezlrlsches auf dem hiesigen Grenzbahnhofe ^ ^ (Kessel-Explosion.) Wie aus Petersburg «det wird. fand in der Oberschowsli'schen Eisen« d nn ^"" Kessel.Exftlosion statt. Da« Kesselhaus wurde 'sandig zertrümmert; die Nebengebäude sind arg °At»gt. gehn Arbeiter sollen todt. zwölf schwer ver-wundet sein. H ^- (Vine interessante Entdeckung.) Im Ill ll^ ^"ns^vanla hat man eine wichtige anthropo« Nche Entdeckung gemacht. Arbeiter legten dort zwanzig «tabgenMe bloß. welche sämmtlich mit einem Steine °°^t waren. Jedes enthielt ein winziges Slelet. Die kielte waren zusammengeschlagen, so dass sie nur acht-^n 8oll Raum einnahmen. Unter jedem Schädel lag " Schildkröte. In den meisten Gewölben fanden sich Hlslelette. Die Leichen lagen alle in der Richtung nach h,. "'(Zum Nordpol.) Ein Stockholmer Journal W °us Hammer fest: Der Dampfer «Lofoten- ist H^ au« Spitzbergen eingetroffen und überbrachte die >M ^' dass Undlöe am 9. d. M. mit seinem Vallon 1^ "icht aufgestiegen war. Er wollte höchstens bis zum «llnttl ^ ^"^" und, falls der Wind bis dahin nicht zebln ^'" ^^' das Unternehmen für dieses Jahr aus- ,^, ""(Die Sonnenfinsternis.) In Hammerfeft ^' °"> I«- b. die Yacht «Ontario» von Nowaja Semlja beo'b ^ ^"^ englische Astronomen die Sonnenfinsternis hatt, ""^ ausgezeichnete Photographien ausgenommen zy... ' "- Die Aufnahme des Spectrums gelang vor« H« H. Die Corona wurde in voller Pracht beobachtet. fl«„/."ssische Astronom Auckland war ebensalls dort ^moniert. ^cal- und Provinzial-Nachrichten. ^eburtsfest Sr. Majestät des Kaisers. ^bun"c °"" Theilen Krains wurde das Allerhöchste HeUl '^ Sr. Majestät des Kaisers in würdigster dichte?. "' Es wird un« hierüber vom 18. d. M. ^bl,m? Adelsberg: Anlässlich des Allerhöchsten l>l« », '^ks fand gestern abend« seitens der Musikkapelle bttz ^."wärtig anlässlich der Truppenübungen in Adels, sk!!- !^"den 87. Infanterieregiment« ein Iapsenftrelch l">t>t'l» ^"l^lapelle durchzog die Straßen des Ortes 3HH 2v°r h^ Absteigequartier des Corpscommandanten A^^klherrn von Neinländer sowie vor dem Amts« d°t. H ^" Vezirlshauptmannschast mehrere Tonftücke 3,^"" Ort war festlich beleuchtet, die Häuser mit ^ l»/l^^^' Transparenten und patriotischen Emblemen ^sllbp,?^' Heute morgens wurde die Tagwache mit ^ttlAn "a. gehalten, während vom Vchlossberge ^!e n? "^" "urden. Um 8 Uhr fand aus einer ^ aea ^ldelsberg eine Feldmesse statt, zu welcher ^ttH, ^"tig ^" Adelsberg und Umgebung canto-°" tvelH, /?""^"giment ^^ ^^ ausgerückt war und ^n gj^ ^e. Excellenz der Eorpscommandllnt Freiherr ^ d/ <^"^^' El- Excellenz der Truppendivisionä'r ^^>n Hegedüs und Brigadier GM. Lovetty sammt Suiten theilnahmen. Um 10 Uhr wurde in der Decanalspfarrlirche vom Ehrendomherrn und Pfarrdechant Hosftetter unter Assistenz ein feierliche« Hochamt mit Tedeum celebriert, an welchem sich die staatlichen und autonomen Vehörden sowie zahlreiche Andächtige betheiligten. Auch in den übrigen Hauptorten des Bezirkes wurde der heutige Tag festlich begangen. Aus Gottschee: Die Feier des Allerhöchsten Geburtsfestes Seiner k. und l. Apostolischen Majestät wurde in der Stadt Gottschee am Vorabende und heute in traditioneller Weise festlich begangen. Aus Gurkfeld: Anlässlich des hier feierlich begangenen Geburtsfeftes Sr. Majestät des Kaiser« brachten die Vertreter des l. l. privilegierten uniformierten Vürger-corps und der freiwilligen Feuerwehr in Gurlfelb dem l. l. Vezirlshauptmanne die unterthänigften Glückwünsche mit der Versicherung unwandelbarer Treue und Hingebung zu dem erlauchten Monarchen zum Ausdrucke. Au« Littai: Heute, den 18. August, wurde au« Anlas« der Feier des Allerhöchsten Geburtstages Seiner k. und l. Apostolischen Majestät des Kaisers in der Filiallirche zu Liltai um 8 Uhr vormittags ein Hochamt mit Tedeum seitens der Geistlichkeit von St. Martin celebriert, an welchem alle Behörden, Aemter und Corpo» rationen Littais und andere zahlreiche Andächtige lheil-nahmen. AuS Radmannsdors: Anlässlich des Aller» höchsten Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers wurde heute in der hiesigen Pfarrkirche vom Dechant von Rad-mannsdorf ein feierliches Hochamt unter Nbsingung der Vollshymne und mit Tedeu« celebriert, welchem die Beamtenschaft, die Localbehörden und zahlreiche sonstige Andächtige beiwohnten. Au« Rubolfswerl: Anlllsslich des Allerhöchsten Geburtstages Sr. Majestät des Kaiser« concertierte am Vorabende die städtische Bürgercorps-Kapelle in Parade-Adjustierung vor der Amtswohnung des l. t. Bezirks« hauptmannes und zog dann mit klingendem Spiele durch Rubolfswert und Kanbia. Am Festtage selbst war Tag-reveille und wurde um 10 Uhr vormittags in der Capitelkirche vom hochw. Propst Herrn Urh unter zahl« reicher geistlicher Assistenz ein Hochamt celebriert, dem sämmtliche Behörden sowie auch ein zahlreiche« Publicum beiwohnte. Nach dem Hochamte erschienen beim Herrn Gezirlshlluptmanne nachstehende Vertretungen mit der Bitte, ihre ergebensten Glückwünsche und den Ausdruck der unwandelbaren dankbarsten Anhänglichkeit an die Stufen des Allerhöchsten Throne« zu leiten: Stadt» gemeinbevorfteher Dr. Schegula und Vemeinderath Pauser von Rudolfswert, Kreisgerichts-Präsident Josef Gerdesik, Staatsanwalt Schwinger, Propst Urh, Gymnasialdirector Detelc», das Bürgercorps-Lommando, der Convent der Barmherzigen Brüder in Kandia und der Franciscaner-Convent. Auf den öffentlichen Gebäuden in Rudolfswert find die schwarz«gelben Fahnen gehisst. Aus Stein: Nnlässlich des Veburlsfeftes Seiner Majestät unseres glorreichen Kaisers executierte die hiesige Stabtlapelle am 17. d. M. abends mehrere Musikstücke vor der Wohnung des Vezirlshauptmanns und durchzog sodann spielend die Stadt, während dessen von der Klein« veste Pöllerschüsse erdröhnten. Heute morgens um 10 Uhr vormittags celebrierte in der hiesigen Stadtpfarrlirche der hochwürdige Ehrendomherr und Pfarrdechant Johann Oblal unter Assistenz ein seierliches Hochamt, dem ein «'I'o äoum 1uuät>.mu3» folgte. Demselben wohnten Se. Excellenz FML. Edler von Hermann, Generalmajor von Holecel, die Beamten der l. und l. Pulverfabrik, sämmtliche hiesige Staatsbeamten, der Gemeindevorsteher mit mehreren Ausschüssen, Vertreter des Veteranen« und Feuerwehrvereine«, viele hier wellende Curgäfte, eine große Anzahl Damen und andere Andächtige bei. Schon am frühen Morgen wurden zur Feier des Tages auf der Kleinvefte Pöller gelöst und die öffentlichen wie auch viele Privathäuser beflaggt. Abends fand im Curhause ein Tanzkränzchen statt, welches bei be« regen Leben, das heuer hier herrscht, sehr animiert verlief. Au« Tschernembl: Die Festlichkeiten zur Feier des Allerhöchsten Geburlssefte« Seiner l. und l. Apostolischen Majestät wurden heuer in Mötlling mit Rücksicht daraus, dass auf den 18. d. M. der Jahrmarkt fiel, bereits am 16. b. M. begangen. Am Vorabende durchzog die städtische Musikkapelle die im Fahnenschmuck prangende Stadt Mottling und executierte vor den Wohnungen der Amtsvorftände die Vollshymne nebst einigen Piecen. Den Anbruch des Festtages verkündeten Pöllerschüsse und eine Tagreveille der städtischen Musikkapelle. Vormittags fand in der Pfarrkirche ein solennes Hochamt statt, welchem die Staatsbeamten, die Gemeindevertretung, die Vereine, die Lehrerschaft und die sonstigen öffentlichen Functionäre und überdies viele Andächtige aus der Stadt und Um» gebung beiwohnten. Nachmittags nahmen die Staatebeamten und Stadtbürger an einem gemeinsamen Fest» bankette theil. Den Abschluss der Festlichkeit bildete ein Concert unter Mitwirkung der städtischen Musikkapelle und des Möttlinger Gesang«.Quarletts. — Ebenso festlich wurde da« Allerhöchste Geburtsseft in der au« diesem Anlasse gleichfalls reich beflaggten Stadt Tschernembl be« gangen, während in den übrigen Pfarrkirchen am künftigen Sonntage die Feftmesse celebriert werben wird. * Sitzung des Laibacher Gemeinderatheo am 18. August. Vorsitzender: Bürgermeister Joan Hribar. Anwesend 16 Gemelnderäthe. Der Bürgermeister theilt mit, dass er au« Anlas« des Allerhöchsten Geburtsfefle« Seiner Majestät be« Kaisers namen« be« Gemeinderathes im Wege de« Lanoe«präfibiums die unterthänigsten Glückwünsche und die Versicherung unwandelbarer Treue und Ergebenheit an Allerhöchster Stelle zum Ausdrucke gebracht habe. Die Versammlung nimmt diese Mittheilung stehend zur Kenntnis. Der Bürgermeister beantragt, das Angedenken be« verstorbenen Seilermeifters Knoerler, der in groß« wüthiger Weise des Armenfonbes durch ein namhafte« Vermächtnis gedacht hat, durch Erheben von den Sitzen dankbar zu ehren. Geschieht. Die Landesregierung hat in Bezug auf den Gemeinderathsbeschluss vom 27. Juli eröffnet, dass der Landesschulralh das umgeänderte Statut und den Lehr« Plan für die zu errichtende höhere slovenische Mädchen« schule und die Eröffnung derselben mit 1. November l. I. genehmigt hat. Hinsichtlich der Ernennung des Prosessors Dr. Pozar zum Leiter dieser Schule wird die Bewilligung des hohen Unterrichtsministeriums eingeholt. Der Bürger-meister beantragt, zum Schlüsse der Sitzung das au« sech« Mitgliedern bestehende Schulcuratorium zu wählen. Angenommen. Das Protokoll der letzten Sitzung wirb verlesen und verificiert. Der Bürgermeister gibt bekannt, dass sammt« liche Beschlüsse durchgeführt wurden. Vor dem Eingehen in die Tagesordnung werden mehrere dringende Angelegenheiten in Bau- und Regulierungssachen in Verhandlung gezogen. GR. Dr. Pozar berichtet namens der Vausection inbetreff des Gesuches der Frau Maria Lerne wegen Be« ftimmung einer neuen Baulinle. Mit Rückficht auf die vorgebrachten Motive beantragt die Section, die Vaulinie wirb aus dem Ufer der Laibach mit einem fünf Meter freien Quai von der Linie, die im Podhajsly'schen Project« für die Regulierung der Laibach bestimmt ist, und zwar vom Preschernplah bis zum Gestade festgesetzt. Die Art der Verbauung des Hauses wird dergestalt bestimmt, dass auf dem Ufer Nrcaden mit drei Meter Lichtweite und vier Meter Lichlhöhe errichtet werden müssen. Diese «rcaden haben dem öffentlichen Verkehr zu dienen, sobald ein Zugang von irgend einer Seite her« gestellt wird; sie dürfen daher nicht verbaut »erben und find als Servitut bücherlich einzuverleiben. In der Schuftergasse wird die Vaulinie derart bestimmt, dass fte vom Winkel des Naglas'schen Hause« parallel zur gegenüberliegenden Vaulinle zum Preschern« platze geht. Die Anträge werben ohne Debatte genehmigt. GR Dr Starö berichtet namens der Vausection über da« Ansuchen der Kosler'schen Erben um Par-cellierung ihres Grundes. Die Peter Kosler'schen Erben, als Eigenthümer der in der Kapuzinervorftadt gelegenen Parcellen Nr. 119/1. 121/1, 121/2, 122/1 und 124/2 mit dem Gesammt' stächenmaße von 22.342 w". ersuchen um die Par-cellierungsbewilligung dieser Gründe, indem sie betonen, das« eine Verwendung und Verwertung derselben nu« dann durchführbar ist, wenn eme VerbindunaMahe zwischen der Klagensuttttstraße und der Straße zum Staat.»» 3"lrequn/bt auch machte sich die Folge der großen ?^rV3,°" '^ bemerkbar. Wie ein Mühlstein so Mrr. w>.^ auf den großen Lederstuhl am Fenster Ä'°b° on? '^ er die Arust verschränkten Armen trat Mlu/ !?" ^"' Ihr Gesicht hatte allen anziehenden ^"u <^ ^ zuvor in Ruperts Anwesenheit zur ^te m°^"' vollständig verloren, und die rothen ,'Nig h^len angesichts des Bildes, das sie gegen- "her. ^' ?"eoer ganz den abstoßenden Eindruck wie U l" schen " "°H Kind gewesen war. Hätte Rupert ^lneh^ ""«en, mit Ueberraschung würde er diese .^. H^s^Ht haben. H"lt du ei'«)I^'!° unehrerbietig wie nur möglich, 2"ir einU"^ 'm Ernst, dass aus dem Rupert "^tlich 3 Paar werden soll? Oder ist dir nicht ..Dei ° ".daran gelegen?. Steuer"N.f^ige Mann saß vor ihr wie ein °^".H' "as mir daran gelegen ist!» ant« W^le wa^ c ^ du also nur noch fragen?. ^st "'l spöttisch die Oberlippe auf, was ihr ^'T)ann^ ^unschönte. ^' das""A !>" "ir schon gestatten, mich zu ^' "M den ^l° ärmlich thust, w°s du nur ?lii ?!' h ^ °Wstoßen, W" ihn uns zu i?t ^i" Upr ' ^" sch"s zurück. «Welch große ^w"b FZ ^°? °uf die alte Gunda gehalten ^ und wird zu allerletzt dem . ^ dein ^.V 6° kannst du nnr froh sein. ^ ",n öulhun gekommen ist, wie es eben durchaus nicht dein Wille war. Oder glaubst du im Ernst, dass der Rupert dir sonderlich dankbar gewesen wäre, wenn er die alte Gunda suchen gekommen wäre, und du ihm hättest sagen müssen, dass du sie nach dem Siechenhause habest bringen lassen —. «Nachdem sie wie ein wildes Thier mich angefallen hatte!» ereiferte der Bauer sich nun aber dennoch. «Doch nur deshalb!» Isabe trat dicht vor den Vater hin. «Eben das spricht vielleicht am wenigsten gut für dich in Ruperts Augen und darum wäre es am Ende klug gehandelt, dafür Sorge zu tragen, dass er nichts davon erführe!» sprach sie scharf. «Dass sie mich im Wahnsinn fast umgebracht hätte!» wollte der Bauer auffahren. Isabe zuckte die Achseln. «Am besten wäre es, wenn sich alles verschweigen ließe, allein die Mägde und Knechte!» gab sie ihren Gedanken Ausdruck. «Aber eins zu thun gebietet sicher die Klugheit: die Ursache dieses Anfalls ist nur uns beiden bekannt; davon braucht Rupert nicht« zu erfahren!» . „ ^ . . ,, «Und wenn nun die alte Gunda redet?» «Du batt Ne selber eme Wahnsmmge genannt. Was eine solche chwätzt, beachtet im Ernst keiner Und mit den Dienstboten werde '^ 'mmeHn em rnM Wort reden! Lass mich nur machen! Wenn ichs nur zurecht bringe, dann kann es dir p emerle, blelben, wie ich's anfange!» (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 190. 1642 20. August 1696. bahnhofe hergestellt wird, indem eine nähere Verbindung zwischen der Stadt und dem Vororte Schischka entstünde, anderseits die Straße eine bequeme Verkehrsader zwischen der Stadt und dem Staatsbahnhose bilden würde und regelmäßige Vauten auf den parcellierten Gründen aufgeführt werden lönnen. Die Eigenthümer find bereit, das für die in Aussicht genommene Straße erforderliche Terrain unentgeltlich der Gemeinde abzutreten, wenn sich diefelbe bereit erllärt, für die Eanalisierung, Beleuchtung und Anschließung an die städtische Wasserleitung Sorge zu tragen. Durch die Errichtung der projectierten Straße würde die von der Gemeinde in Aussicht genommene, längs der Brauerei führende Verbindungsstraße zwischen der Klagenfurter- und Rudolfsbahnftraße entfallen lönnen. Nuf Grund der vorgenommenen commissionellen Erhebung und der vom Vertreter der Staatsbahnen erhobenen Forderungen beantragt die Section: Die im General - Regulierungsplan die Südbahnstrecke entlang zwischen der Maria »Therefienftraße und der Straße auf den Staatsbahnhof projectierte Straße in der Breite von 14 Meter wird aufgelassen. Ebenfo wird die zweite projektierte Straße in der Breite von 16 Meter, die läng« der Cataftralgemeinde Unter.Schischla von der Magenfurterstraße auf die Straße zum Staatsbahnhose führen soll, aufgelassen. Anstelle dieser zwei Straßen wird die von den Gesuchftellern projectierte Straße von der Klagenfurter Reichsftraße zu« Staatsbahnhofe genehmigt, die, fenlrecht zur Klagenfurterftraße gelegt, im unteren Ende von der Südbahnftrecke 94 Meter entfernt sein soll. Diese Straße muss in einer Breite von 14 Meter ausgesührt werben. Dem gegenüber wirb die Breite der entlang den Staats-bahnhof projektierten Straße auf 16 Meter festgesetzt. Die Lage der Straße wird erst dann bestimmt, wenn die Gesuchsteller mit der Staatsbahn ein Ueber« einkommen wegen Abtretung des zur Regulierung des dortigen Bahnhofes nöthigen Grundes abgeschlossen haben werden. Die Parcellierung wird bis zur Nbschließung des Uebereinlommens mit der Staatsbahn nur hinsichtlich des dem Schlosseimeister Hablar zum Bau einer Fabril ver« lauften Grundes bewilligt. Die Oesuchfteller haben nach der Vereinbarung mit der Staatsbahn einen neuen Parcellierungsplan vorzulegen. Feruer wirb die Vaulinie bestimmt und angeordnet, dass längs der Maria Therefilnftraße und Klagensurte» straße mindestens zweistöckige Häuser nach dem geschlossenen Bausystem gebaut werden müssen; für die Häuser längs der neuen Straße, die zwischen der Klagenfurterstraße und der Straße zum StaatSbahnhofe projectiert ist, wird das offene Nausyftem bestimmt, und sind die Häuser mindestens einstöckig zu bauen. Schließlich wird das Straßenniveau festgesetzt. GR. Dr. Gregorik beantragt, die Breite der neuen Straße mit Rücksicht auf ihre Wichtigkeit und den lebhaften Verkehr mit 16 Meter festzusetzen. Nachbe« der Berichterstatter sich gegen diesen »nlrag ausgesprochen, werden sämmtliche Anträge der Section angenommen. Magiftratsreferent Obecingenieur Puffs berichtet über die Vergebung der Vauarbeiten für das neue Augmentationsmagazin, das auf dem kleinen Exercier» platze hinter der neuen Infanterielaferne errichtet werden soll, und beantragt nach dem Ergebnisse der Ossertver« Handlung namens des Magistrates, die Arbeiten der Firma Tönnies als der billigsten Offerentin zu übertragen. Angenommen. GR. Dr. Stare stellt den Iusahantrag, der Magistrat habe sofort da« Nöthige zu veranlassen, dass auch diese« Object hinsichtlich des Mietzinses nach der neuen, für Laibach bewilligten Norm in die IV. Tarif« classe eingereiht werde. Angenommen. Oberingenieur Duffi beantragt ferner, den Canal-bau auf der Triesterstraße der Firma Vorlovec und Dvorak zu übergeben. — Angenommen. GR. Klein berichtet namens der Vaufection in-betreff des Recurfes des Hausbefitzers Teckel gegen die magiftralliche Entfcheibung wegen der Lichthosweite und beantragt mit Bezug auf § 46 der neuen Bauordnung, wonach gegebenenfalls entsprechende Erleichterungen bewilligt werden lönnen, dem Recurse Folge zu geben. — Angenommen. Es wird zur Tagesordnung geschritten und die Wahl eine» Mitgliedes in die Commission für die Er. gänzungSwahlen der krainischen Handels- und Gewerbe-lammer vorgenommen. Gewählt wirb nahezu einhellig GR. Dr. Majaron. GR. Dr. Majaron berichtet namens der Personal- und Rechtssection und des Wasserleitung««Directoriums über die Refignierung des städtischen Wasserleitungs- Ingenilur« Iaromir Hanus auf seine Dienftesstelle. Die «ntläge der Section, die Resignation zur Kenntnis zu H^« ^ U"«e Enthebung vom Dienst« zu be. Wa^w^N^ administrativen Geschäfte des yenlhMH. " ü" v««w^«n. n»«den ohn« Debatte Derselbe Gemeinderath berichtet namens der Bau« section über die Errichtung eines Denlmales zur Er» innerung an den Allerhöchsten Gefuch Seiner Ma« jestät des Kaifers Franz Josef I. in Laibach am 7. Mai 1895. In der Sitzung des Gemeinberathes vom 5. November 1895 ward einhellig beschlossen, zur bleibenden Erinnerung an den Allerhöchsten Besuch Seiner Majestät des Kaisers in Laibach am 7. Mai 1895 ein Denkmal zu errichten. Die Vausection beantragt zur Ausführung diefes Beschlusses, es sei daS Denkmal architektonisch aus« zuführen und auf einem öffentlichen Platze zu errichten. Zu diesem Behufe wird ein Credit bis zu 10.000 st. bewilligt. Der Magistrat wirb beauftragt, sich mit dem Bildhauer Gangl und mit dem Architekten DM wegen Aus» sührung der Entwürfe ins Einvernehmen zu fetzen. Diefe Unträge werden einstimmig angenommen. GR. Dr. Stare berichtet über das Gefuch der Firma Hruza «k Rofenberg um Befreiung von der Ver-tragsverbindlichkeit vom Jahre 1894, betreffend den Canalbau an der Römerstraße. Die Section beantragt, da die Gemeinde infolge der geänderten Verhältnisse den Canalbau bis auf weiteres nicht auszuführen gedenkt, dem Vefuche zu willfahren. Angenommen. Die übrigen Gegenstände werden von der Tagesordnung abgefetzt. Es folgte sodann eine geheime Sitzung. — (FIM. Freih. v. Reinlänber.) Einer der hervorragendsten Generale unserer Armee, der Com« mandant des 3. Corps und commandierende General in Graz, Feldzeugmeifter Freih. v. Reinländer, feierte am 17. d. M. fein 50jähriges Dienstjubiläum. General Reinländer, am 20. Juni 1829 zu Pausram in Mähren geboren, wurde mit 19 Jahren Lieutenant 2. Classe beim ^ Infanterie < Regiment Nr. 12 und empfieng sogleich die Feuertaufe in dem Feldzuge in Ungarn, in dessen Verlaufe er in der Schlacht bei Hegyes verwundet wurde. Als Hauptmann 1. Classe machte er den Feldzug 1859 in Italien im 1. Corps mit und erhielt das Militär-, verdienstlreuz. An dem Feldzuge gegen Preußen 1866^ nahm Freih. v. Reinländer schon als Oberstlieutenant theil und wurde mit dem Orden der eisernen Krone dritter Classe ausgezeichnet. Im Jahre 1870 wurde er zum Generalftabsches beim Generalcommando in Budapest befördert und dann in rascher Folge zum Generalmajor, Feldmarschall - Lieutenant und Feldzeugmeister ernannt. Freih. v. Reinländer ist im Generalstabe emporgewachsen und war durch viele Jahre Lehrer der Taltil an der Kriegsschule, in welcher Stellung er sehr wirksam an der Ausbildung der jungen Generalftabsofficiere theilnahm. Das Werl Reinliinders über Taltil ist noch heute, na« menllich im Hinblick auf die muftergiltigen Beispiele, die es enthält, dem Studium förderlich. Am 16. Februar 1874 wurde Freih. v. Reinländer — damals schon Oberst im Generalftabe — zum Instructor des Kronprinzen Rudolf in den höheren militärischen Wissenschaften ernannt und drei Jahre darauf für die in dieser Eigenschaft geleisteten vorzüglichen Dienste mit dem Rilterlreuz des Leopold« Ordens decoriert. Vor dem Feinde hat fich Freiherr von Reinländer vielfach bewährt, insbefondere bei der Occupation Bosniens in den Gefechten in der Krajina, wo er sich als ein energischer und zielbewusster Commandant erwies. Bei den großen Nrmeemanövern um Gün« befehligte Freih. v. Reinländer die Südarwee und that fich hiebei durch seine ruhige, abgeklärte und entschiedene Befehlgebung rühmlich hervor. Der deutsche Kaiser verlieh ihm bei dieser Gelegenheit den rothen Adlerorden erster Classe. In allen seinen Verwendungen erwarb sich Frei« Herr von Reinländer die Anerkennung des Kaisers. Er ist Geheimrath, Inhaber des Infanterie «Regiments Nr. 24, Ritter der eifernen Krone 2. Classe und, wie erwähnt, Inhaber des Ritterkreuzes des Leopold-Ordens. Das bereits publicierte Allerhöchste Handfchreiben würdigt die Ver« dienst« des Jubilars in der schmeichelhaftesten Weife. — (Die Ausmusterung.) Wie alljährlich a« Geburtstage Sr. Majestät de» Kaisers, fand in der Wiener - Neuftädter Militär - Nlademie die Ausmusterung von 139 Frequentanten statt. Am 16. d. M. erfolgte auch die Eidesleistung der ausgemusterten Zöglinge der Technischen Militär»Akademie und der Cadeltenschulen. Die Cadetten trugen heuer zum erstenmale bei diesem Acte schon die Uniform ihrer Truppenlörper und Charge. In den Kirchen aller Glaubensbelenntnifse wurden Gottesdienste abgehalten. Gleichzeitig wurde eine große Anzahl von Zöglingen der Cadettenschulen als Officiers.Stellverlreter in den Stand der Truppenkörper eingetheilt und eine Anzahl von Reserve.Lieutenanten in den Activftand der Armee übernommen. Zu Eadetten - Officiersstellvertretern mit dem Range vom 1. September 1896 wurden nach. stehende Zöglinge der Triefter l. und k. Infanterie. Cadeltenschule ernannt: Butvic Friedrich (beim JR. Nr.75), Butzle Rudolf (93), Csable Gustav (69), Derfinger Georg (36). Dietrich Walther (8), Elerth Richard (89), Horny l Oskar (78). Hicgersperger Franz (18), Kaucit Adolf (79), »Kupp! Franz (U7). Laube Rudolf (53), Mayer Eugen !^4). Meyer EmU (2. FIB.), Musitelli Georg (JR. l Nr. 70), Negri Walfried (75). Orel Eduard (26), P° >noster Josef (90), Puteany Benno Edl. v. DrautM^ " Rupftcecht Arpad (70), Sanzin Josef (96), 6U Victor (21), Schulheim Karl Ebl. v. (3), Stamp!» " (16), Stecher Wallher (26), Tiltelbach Fr°nz ^ " Pintar Johann (75), Zupanz Johann (35). . -(Gedenktafel zu Ehren der 1 mifchen Künstler Johann und w' p ^h veröffentlichen, machen aber schon heute die 3"""^ Verehrer der verstorbenen Künstler aus diese p'"° ^ Feier mit dem Bemerken aufmerksam, dass An«^u ^ zur Theilnahme vom Director Ioh. d^ * (Polizeiliches.) Vom 18. auf den i^'^ wurden drei Verhaftungen vorgenommen, und zw ' ^ wegen Uebertretung der Straßenpolizci - Ordnung^ Wachebeleidigung, eine wegen Vetteln« und elne^ Vacierens. ^geit - (Sanitäts-Wochenbericht.)I"" Ml» vom 9. bis 15. August kamen in Laibach i" ^ 18 Kinder, dagegen starben 22 Perfonen, und z .^ Scharlach 1, Diphtheriti« 1, Tuber-ulose 4, GW flige" der Nthmungsorgane 1, Magenkatarrh 4 und a« ! ^ Krankheiten 11 Personen. Unter den Verstorbenen °> ^ fich 3 Ortsfremde und 4 Personen aus Ansta"^'^ Infectionskranlhelten wurden gemeldet: Scharlach ^ durchfall 1 und Diphtheritis 2 Fälle. 10 B * (Feuersbrunft.) Am 15. d. 2». «" M^ vormittags ist in der isoliert stehenden Mühle des ^ Thomas Iesel in Untergamling Feuer a"^"^"gschect. ^hat dieselbe sammt der inneren Einrichtung emu^F wodurch ein Gesammtschade von circa 3000 st' „^ ^ wurde. Versichert war die Mühle auf °e« "^gchle" 500 fl. Da« Feuer dürften die Kinder des ^B^ Karl Potocnil, die in Abwefenheit der Mern °° Pl essen lochten, durch Unvorsichtigkeit verursacht Y .^ el l. l. Staatsanwaltschaft wurde hierüber die " ^l. " '- (Cur-Llste.) In der Zeit "o" > 17. August sind in Nbbazia 271 Cu^gäst^^--^ Neueste Nachrichten. Die Lage auf Areta. (Original ° Telegramm.) . HF . Paris, 19. August. Wie die H'""VZ aus Athen meldet, stellte Berowitsch Pascya ^jt.», auf Vertagung der Nationalversammlung, ^B Deputierten sich über wichtige Fragen be^^g Die Deputierten fcheinen geneigt, den " zunehmen. „^^^____ TecegratN!Ne. zll< Wien, 19. August. (Orig.-Tel. ^lieh^ Verordnungsblatt meldet: Der Kmjer Aop „ Kriegsminister Edlen von Krieghammer "^jM^ des Leopoldordens, ebenso dem w"» ^n' pl Grafen Paar; dem FM. Freih. "" zM" dem Generaladjutanten von Bolfraji " ^ eisernen Krone erster Classe. _.,. Der ^ >"" Lemberg, 19. August. (On^">) ssaii^ Lwowska. zufolge wird Se. Majestät"" ^^ 31. d. M. in Galizien eintreffen, um d^ W^, bei Grodek und Przemysl beizuwohn "- ^ ° ^ wird sich von Grodek, wo die An "^ P ^. zeichneten Tage erfolgt, nach Mcz's a P^KF begeben und am 16. September H ^. ^ Rückkehr nach Wien antreten. D»e 3t"! alters' ^ wird einen ausfchließlich Es werden aus diesem Grunde leme" ,,ur'" st ' werden und leine Empfänge stattstnden' WlAh^ Moczisla und Przemysl werden vel ^, V"" Kaifers die Chefs der Ortsbehörden a"' l erfcheinen. ^ Vaibachn Zeitung Nr. 190. 1643 20. August 1896. di^«?". "' ^- August. (Orig.-Tel.) Heute wurde die O2"ge Vischofsconferenz nach Abhaltung eines sitzenden ^ ^^ ^" Erzbischof von Köln als Vor- M_I""sburg, 19. August. (Orig. - Tel.) Kaiser 2 ^",lS und Gemahlin trafen heute nachmittags um P,Al "Us Peterhof hier ein und begaben sich in die Ka^?^ Kathedrale, woselbst sie am Grabe des 5w3". Mder III. beteten. Dann besuchten die Zitaten die Kasan-Kathedrale. Neuigkeiten vom Küchermarkt. bübn?,^ ^' ^' Gemälde.Ollllerie in ,Wicn. st. 1'—. — 1886 n ^graphisch,statistische Tabellen aller Länder der Erde, Inters'.""< ^ Vautz. Formenstudicn,fl. 2 10. — Schulze, ^erna w,ule Reifelarte von Europa, si. -'90. - Ni^, An. ^ Q V"^^^'^'^" Erlernung der Treppenbaukunst, st. -' 9U. ^ ?fs °'?"leitung znr Ausmittlung der Gifte, L.Hälfte, si. 2 40. s>.3'80 __.^"6. Kriegstagebücher von 1866 und 1870/71, geb. fl, i.«,» ^'lehen, Erlennung nnd Vehandlung der Melancholie, sl, 1.^' Fränlel, Tagesfragcn der operativen Gyniilologie, ^l, N n^ Wolzendorff, Handbuch der kleinen Chirurgie, Äten^, »'^' ^ Landois, Lehrbuch der Physiologie des ll'i-U « ^'^ " Kallmann, Damen »Correfpondenz. W /^.^aupassaut, Die Todtenhand, st. 1 20.— Ring, 188? n lNlll.Noman). st. —'90. — Gartenlaube.Kalender Vlinls,'. '66. ^ Vorräthig in Jg. v. Kleinmayr K Fed. ^^rgs Buchhandlung in Laibach. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. »hem,, !z)s- August. Kopftstein, Bum, Kflte., Graz. - Ma. 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Man verbrenne ein Viüsterchen dcs Stosses, von dem mun laufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zutage: Echte, rein gesalbte Seide träufelt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterlässt wenig Asche von aan» bellbräunllchcr Farbe. — Vcrsälschlc Seide sbie leicht spetlig wird und bricht) brennt langsam fort snamentllch Kimmen dic „Schussfäden" weiter, wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterlässt eine dunlelbraune Nsche, die sich im Gegensatz zur echten Seide nicht lräuselt, sondern lrilmmt, »^er» brückt man die Asche der echten Seide, so zerstäubt sie, die der versälschten nicht. Die VeidtN'Fllbrileu U. llüNllvkeix Freunden und Bekannten die tiefbetrübende Nachricht > von dem Hinscheiden ihrer innigstgeliebten Tochter, V resp. Schwester und Tante, des Fräuleins > Johanna Korbar ! welche nach langem, schwerem Leiden heute nach» > mittags um halb 6 Uhr, versehen mit den heiligen > Sterbesacramenten, selig im Herrn entschlafen ist. > Die irdische Hülle der theuren Verblichenen ^ wird Freitag, den 21. August, um halb 6 Uhr nach- > mittags im Trauerhause feierlich eingesegnet und > sodann auf dem Friedhofe zum Heiligen Grabe zur ! ewigen Ruhe bestattet. > Die theure Verblichene wirb dem frommen Nn- ! denken empfohlen. l Unter.Hrusica am 19. August 1896. ! tferr Dr. H. Hager in Frankfurt a. 0. ^ dieser grxosae G-elelixte lit Im?! die cliche Analyse , festgestellt, dass der e|senhältige Wein des Apothekers Piccoli in Laibach Waft'g ein leichtverdauliches Eisenpräparat enthält, und zwar in der von seinem s°lut JLnge8el)enen Menge; demnach ist dieser Wein nicht mit ähnlichen therapeutisch ^ertloBen Präparaten zu vergleichen, welche sich nur durch eine unvor-t)ß|, sohämte Reolame aufreoht erhalten. Viel^enhältige Wein des Apothekers Piccoli in Laibach ^r«LSich von selbst blutarmen, nervösen oder durch Krankheiten geschwächten ^ °nen und jedermann wird nach Anwendung dieses Präparates von dessen S^i^** »!»«¦•«»• Wirksamkeit (505) '-------a-------------¦-------------------------------------------------------------------------------------- M$ 6jn überzeugt sein. 40—23 Nt »L Halxbliter-Flasche fl. 1—, fünf Halbliter-Flaschen st. 4-60. Aufträge werden 6 Sen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages effectuiert. Emballage ^^s^^ und Portospesen fallen den P. T. Bestellern zur Last. hi Noch nie dag e>v esen! b- Zusehneidekunsfsl Keine Kleidermaoherin, keine Bürg'ersfrau oder Bürgerstoohter sollte die Cfelegenheit versäumen, das Pariser System der Neuzeit zu erlernen. ? Vollständige Garantie gründlichster Ausbildung * ? -f 4- ? ? 4- 4- ? für die Damengarderobe. 4- Schnellcurse werden von mir J. Eisenzopf selbst geleitet; ich hatte seit fünfzehn Jahren hohe und höchste Herrschaften als Zuschneider zu bedienen. Der Unterricht wird nach Belieben slovenisch oder in deutscher Sprache ertheilt. Anmeldungen erbitte im „Hotel ÄEl«cf3»»m#** beim Portier. Hochachtungsvoll (3W9)2-' J. Eisenzopf. Course an der Wiener Drse vom 19. August 1896. N°« ^ officiellm Courmatte ^'3°^''. Noten 'tt'io, .. «N:^"«u 1<"-bü U175 ^ ^ » ,»!, st. . . ^z,.^ ,^^,^ 1'<3^«" <" ^^ -^ «elb W»re Vo« Tlaate zur Zahlung übernommene »lsenb.'Vrlor.' villzarlone». «llilllbethbahn 6lw u. «»on Vl. sür »00 M, 4°/,..... l?'b0ll8-b0 «llsabethbahn, 4 U.2NUN M. »0N M, 4°/„...... l2i'3b1L2'3ü Flanz-Iosspl).«,, 0 ,NU 50 Norailberge, Nahn,«»». 1«84, . 4°/„ (d0 dto Kto. per Ultimo .... iliL'Un ilj>j 50 dto. Nexte in lttonenwähr., 4>V,„ steuerslelsNr20l>Krone»Num, 9940 gg«« 4"/,, dto. bto, per Ultinio . . »9 40 98 sn bto.Lt.«.«!.V°lb10Nst..4>/,''/s, 123 U5 I84 «1, dto, dto. EMer 10N ft,. 4'///. 101 LC 102 «0 dto. Vtaat^Oblig. (Ung, Oslb ) U. I. 18?«^ 5"/,..... ^175 l»2 75 dt°.4>/,°/„<2chm>lrcglll.Nbl,'Ol>l. ion- inn »N dto. Präm.'Vlnl. k U>o fi. «. W. 459 5« ^,,_ Klo, bto. k bnfi.«, W. Ibi5ui525<, The»l>.Ne9,.U°le 4«/, in« st. . l^W !39 3 Grundlntl.' Obligation»« (ftlr lN0 fi, 2M.), t"/„ lroalische und slavonische . 97 — 9»-— 4"/„ un«llr!sche (10!) fl, ö.H.) . 9725 yn,zh And»r» usstnll. Hnl«h»n. Dnnao-Meg.-Uost 5°/„. . . 127 __ 12»'— dto, -Nüllihe 1878 . .' 108-75 Il,n-?!» «ulcben der Stadt VO«. ii2__ __- ^lnlchen d. Etabtaemeinbr Wien 104 8 1N5»5 «MeHrn d. Gtlldtgrmrinds Wien (Silber oder «uld). . . i2N>?k i«?>?5 Nn'ien'«„i d, E.adtn,», U.en lnl-". «5 3 ÄöisebllU'Vlülohc!!. vrilolb, 5°/, ini üu . .. 4«.« kralnes Uni'de« Nnlehe« ? »» - lou-^. »eld «are Psandbrl»ft (sür loo fi.)> «., «^««^. ^, !!^ ;.^ Pr!»rilll5.«bllg°ll<""n (für lu« st )> sssrd!,.a,'d^N°rdbahn EM "»« l00?5ia,?5 ocftVrr «»"«estbahn - - - "1»« 112 30 Etaatlbn',» -,'''' 17?, <^'^ Divrft z«s» si -^ ^.^ si, - - ' g„.^ ^,z^ 1?-7b 18 25 N°tbmKm'z,Un«.»r!^. ' ^.?b »3?b NnbolP!, Wse " st' - ' gg,^ 7^50 ^''NrH'nsÄiÄ I.- 14.. dl° dto, ll, es., Nbrüft,, 500 st. 790 — 800 - Virou. «lassend,, Wiener, »N0st. »7» — »79 — hypott,tlb.,Oest,,»0Nll.2k»/„». 85'— 86- üänderbllül, Oefl., »W st. . , L49 5l> »50 — vesterr.ungar. «anl. NU<> st, . 953 — 95? — Unioubanl »l« ft...... »90 —»91 — «jerlehrlbanl, «llz,, I4N fl, , 176'50 I7750 HtlilN von Vl»N,P0st» Dnt»rn»hmun,»n (per Llück), «llbreäit'Vahn »00 fi, Gllber . —'— — — «Vlepl »lsenb, »W fi. - - 1«?b 1«85 «Um Norbbahn 1b« fl, , - »?»— 2?» -VufchtlelVrade« »s, °°« fi- «M. ,478 1480 bto, bto, M. L) » fi. . 538— 539— Donau» Dampfschissnhrt«. «e!.. OeNerr,. 5<>0 fl. Visenb.» «esellschllftLUOfiT. - - > 285 —L88-Lloyb, Ocst., Irtest. 500 fl, «M. 4l5 — 41« -Oefterr. Nordwestb. llM st. E. . 2K9 25 288 75 bto, dtll. (»it, U) »00 fl, V. 274 5U 275— Prag-Dul«lll,n 2U« st. 3.....101-101 bU Lüdnoldd. «erb.'«. 2W ft. tM. LIÜ'ÜD 21?'-I«amwah-Vt!., Wr.,i?oft.«.«. 4U?-- «»'- dv>.»».«»?. llüUsi. . . ^------ ««ld W«, Ilamwat»»««!., «eue «r., Prw» rltHt«-«ctlen 100 fi. . . . 10» 50 104 50 Nng.«ali,.Visenb. » fi. 59l — zu« — ,,<3chlünlmüd.!",^