PrivmmerattE - Preise: Für Laibach: Ganzjährig « fl. 40 kr. Laibacher Halbjährig Vierteljährig . 2 10 Monatlich ... — „70 Mit der Post Ganzjährig............... Halbjährig 6 Merteljährig 3 12 fl. Kür Zustellung ins Haus »iertelj. 25 kr., monatl. S kr. «inze^r ne Nummern 6 kr. Tagblatt Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgeiendet. Redaction vahnhofgaffe Nr. 138. Ex-edUianS-LJnse Bureau:^ Tongreßplatz Nr.MÄ . Handlung von Jg. v. , mayr L Fed. Bamberg.) ' - JusertionS-reisk; ^ Für die einspaltige Petitzeile 84 kr, bei wiederholter Einschaltung L 3 kr. Anzeigen bis 5 geilen 20 kr. Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Für complicierten Satz besondere Vergütung. Nr. 124. Mitttvvch, 31. Mai 1876. — Morgen: Gratiana. 9. Jahrgang. Franz Palacky lodt. (Fortsetzung.! Seine wissenschaftliche Vorbildung hatte Palacly in Preßburg und Wien erhalten. Er trat frühzeitig als Schriftsteller auf, und schon sein erster literarischer Versuch, die 1818 gemeinschaftlich mit Schgfarik in czechifcher Sprache herausgegebenen „Elemente der böhmischen Dichtkunst", dann die Bruchstücke einer „Theorie des Schönen" (1821) "nd die „allgemeine Geschichte der Aesthetik" (1823) bekundeten bei gediegener Auffassung«- und Darstellungsweise eine genaue Bekanntschaft mit den Classikern fast aller europäischen Sprachen, während sie zugleich seine warme Neigung für die Sprache und Geschichte seines Volkes an den Tag legten. Um die Quellen dieser beiden gründlicher zu studieren, besuchte er 1823 Prag, wo ihn die Grafen Sternberg zu ihrem Archivar machten und ihm Gelegenheit verschafften, die Bücherfchätze und Archive der ältesten Familien Böhmens, die öffentlichen Archive Oesterreichs und die Archive in München sowie später auch die Handschriften im Vatican zu durchforschen und so eine höchst umfangreiche Urkundensammlung anzulegen. Nachdem er durch literarische Arbeiten sich noch größeres Ansehen erworben, erhielt er 1827 die Redaction der deutschen wie der böhmischen „Zeitschrift des NatiovalmufeumS", die beide von ihm mit vielen wichtigen Aufsätzen auSgestattet wurden. Ais erstere 1831 einging, führte er letztere mit Eifer und Erfolg fort, bis er die Redaction 1838 beim Antritte seiner zweiten Reise nach Italien an Schasarik übergab. Die böhmischen Stände hatten Palacky bereits 1829 zum Landeshistoriographen bestimmt, doch erst unter Kaiser Ferdinand I. 1839 sah er sich in dieser Eigenschaft von der Regierung bestätigt. Als solchem war ihm anfänglich die Fortsetzung von Pubilschka'S „chronologischer Geschichte Böhmens" aufgetragen worden, aber di^ Stände genehmigten seinen Plan zur Abfassung einer selbstständigen „Geschichte Böhmens", die seitdem auf Kosten der Landschaft zugleich in böhmischer und deutscher Sprache erschien. Die ersten Theile dieses Werkes besitzen in Bezug auf Erforschung der Quellen, historische Kritik, Form und Darstellung anerkannt wissenschaftliche Bedeutung; mehr und mehr mit dem Fortschreiten des Werkes trat aber in seiner Geschichtschreibung der czechisch-nationale Uebermuth, der Haß und das Toben gegtn das Deutschthum an die Stelle objektiver Ruhe und historischer Unparteilichkeit. Nach seinem eigenen Geständnisse, abgelegt gegenüber dem deutschen Forscher Hosfmann v. Fallersleben, überschlug Palacky einfach, was er in den Urkunden zum Ruhme der Deutschen in Böhmen fand; dafür überschätzt er in auffälligster Weise seine eigene czechische Nationalität und deren Vertreter auf Kosten des Deutschlhums. sowol in Bezug auf dessen historische Entwicklung wie dessen geistige Schöpfungen. An scharfer Entgegnung hat es nicht gefehlt. Die Durchforschung der älteren deutschen Kaiser« geschichle durch Häusser, Glesebrecht, Höfler, Ranke u. s. w. hat die zahllose Menge von Jrrthümern, Vorurtheilen, Ungerechtigkeiten, absichtlichen Entfiel, lungen und Fälschungen in Palacky'S GeschichtS-werke nachgewiesen; eine ganze Schule deutsch-böhmischer Geschichtsforscher, voran der »deutsche Vereinin Prag, ist seit Jahren damit beschäftigt, die durch grenzenlosen nationalen Chauvinismus entstellte böhmische Geschichte richtig zu stellen und den Kultur-bestrebungen der Deutschen in Böhmen ihren wohlverdienten Platz anzuweisen. Während aber dieser Kampf gegen das Deutsch« thum anfänglich nur versteckt und vorsichtig und meist in dem Gewände literarischer Fehde auftrat, sollte derselbe alsbald im öffentlichen und politischen Leben des Reiches zu Hellen Flammen auflodern. Die französische Julirevolution, deren Wellen sich damals noch an Oesterreichs Grenzen brachen, ließ Böhmen ganz unberührt; erst später entwickelte sich in Böhmen eine Art ständischer Opposition, die sich freilich vorsichtig und in untergeordneten Dingen gegen den Druck des Metternich'schen Systems kehrte. Als jedoch die europäische Revolution von 1848 ausbrach, gerieth auch Böhmen in heftige politische Bewegung. Kaum waren in Wien die Märztage vorüber und war Oesterreich als constitutioneller Staat proklamiert worden, so traten in Böhmen mit der freien Regung der heimischen Elemente auch schon die Gegensätze derselben zutage. Die deutsche Feuilleton. Räuber in den Ardennen. Vor etwa fünfzig bis sechszig Jahren waren die Ardennen im höchsten Grade unsicher. Viele Reisende waren darin fast auf übernatürliche Weise verschwunden, und alle Anstrengungen der Regierung, den Räubern auf die Spur zu kommen, blieben lange erfolglos. Erst nachfolgende Begebenheit enthüllte den geheimnisvollen Schleier. „Mein Weg", erzählt ein junger Reifender, „führte durch die Ardennen. Ich war von einem einzigen Diener, Pierre, begleitet. Anfangs war mir keineswegs wohl zu Muthe, ich untersuchte meine Pistolen und schielte «ach jedem Baum, jedem Strauch, ob nicht Räuber dahinter hervorsprängen. Auch Pierre lugte sorgsam rechts und links. Aber es geschah uns nicht Geringste und wir kamen mit heiler Haut aus Walde. Ich triumphierte schon, aber Pierre laste mir, eS könnte wol noch zu früh triumphiert und noch sei nicht alle Gefahr vorüber. Scher, zend seine Besorgnis, sprengte ich voran, er Ar «ach, bis wir, eine Viertelmeile hinter dem Walde, ein WirthshauS sahen, dessen Anblick mehr versprach als die gewöhnlichen Straßenherbergen. Wir ritten darauf zu, saßen ab, und während Pierre die Pferde in den Stall führte, erblickte ich ein Mädchen von außerordentlicher Schönheit, das sich von einem hölzernen Gange vorbeugend mir zurief: „Hier herauf!" Ich folgte, und sie führte mich in ein mittelmäßig möblierte« Gemach, welches der Speisesaal sein sollte. Während ich mit der Schönen scherzte, bemerkte ich bald, daß sie sehr traurig auSsah, „Bist du unglücklich, liebes Kind?" fragte ich sie, und sie erwiderte: „Ja wol, und Sie werden es bald ebenfalls sein. Lachen Sie nicht darüber I" fügte sie leise hinzu, als sie meine spöttische Miene bemerkte, „Sie haben keine drei Stunden mehr zu leben. In drei Stunden hat man Sie zu den zahlreichen Opfern geworfen, die in diesem Zimmer ihren Tod gefunden haben." — Ich glaubte noch immer, sie hefte mir ein Märchen auf, um mir Angst einzujagen, aber sie betheuerte die Wahrheit ihrer Worte. Und aus den Gang eilend, sah sie nach, ob niemand lausche, kam dann zurück, schloß die Thüre und flüsterte, die Augen voll Thränen: „Sahen Sie je in einem Speisesaal den Fußboden mit Sand bedeckt, wie hier? Ach, wie viel Blut mußte dieser Sand schon einsaugen I Sie haben ein Diner angeschafft; es wird bereitet. Einige Minuten, bevor es angerichtet ist, werden Sie drei Herren in der OffijierSuniform der kaiser- lichen Garde heransprengen und hier absteigen sehen. Der Wirth wird heraus kommen, Ihnen die An-kunft der vornehmen Gäste melden und Sie er« suchen, dieselben an Ihrem Mahle, das für fünf Personen hinreiche, theilnehmen zu lassen. Sie willigen ein; denn eine Weigerung würde Ihren Tod nur beschleunigen. Durch die Einwilligung aber gewinnen Sie Zeit und finden vielleicht mit GotteS Hilfe ein Mittel, die Pläne der Mörder zu nichte zu machen." Ich stand wie versteinert und bedurfte einiger Zeit, mich zu sammeln. Sobald es thuniich war, theilte ich meinem Diener Pierre mit, was uns bevorstand. Er war bald entschlossen und eilte schnell, als wolle er nur bei den Pferden nachsehen, in den Stall, wo er die Pistolen aus dem Halfter nahm und in die Rocktasche steckte. Als er zurückkam, sahen wir die drei Reiter heransprengen, ganz so gekleidet, wie das Mädchen vorher gesagt. Auch alle-Uebrige geschah so. Die drei Offiziere nahmen an meinem Mahle theil. Um Pierre in meiner Nähe behalten zu können, hatte ich erklärt, daß ich an häufigen KrankheitSanfällen litte und deshalb meinen Diener stets bei mir haben müsse. Dagegen konnten die Offiziere nichts einwenden, und Pierre war daher der Fünfte an der Tafel. Noch vor dem Tische hatte er einen Plan entworfen, wie wir die Räuber Bevölkerung Böhmens, von nationaler Begeisterung erfaßt, sah in der Nationalversammlung zu Frankfurt das Bollwerk ihrer Freiheit. Die erste Kundgebung Palacky's, als er die politische Führerschaft der Czechen übernommen, war ein Absagebrief, mit dem er die Berufung in den Fünfziger-Ausschuß des frankfurter Vorparlamentes schroff ablehnle und in welchem er jeden Zusammenhang Böhmens mic Deutschland — trotz seiner tausendjährigen Zugehörigkeit — leugnete. Die ihrem Wortführer blindfolgende Masfe erblickte fortan natürlich in der Paulskirche die drohendsten Gefahren für den nationalen Bestand. Die Wahlen in das frankfurter Parlament wurden in den czechischen Distrikten abgelehnt, die Flamme der Zwietracht mit Macht geschürt. Um dem deutschen Streben nach Einigung ein Gegengewicht zu setzen, wurde ein Slavencongreß nach Prag berufen, der in sieben Sprachen, zuletzt deutsch, verhandelte und zuerst die panslavistische Rakete steigen ließ. Am 31. Mai 1848 war derselbe unter Palacky's Vorsitz zusammengetreten, konnte aber seine Sitzungen nicht beenden, denn ein Zusammenstoß zwischen Bolk und Militär am Pfingstmontage (11. Juni) erregte einen blutigen Straßenkampf, der am 15. Juni eine Beschießung der Moldaustadt, die Unterwerfung derselben und die Sprengung des Slavencongreffes zur Folge hatte. (Schluß folgt.) Politische Rundschau. Laibach, 31. Mai. Inland. Da nun die BudgetauSschüfse beider Delegationen mit der Vorberathung des Kriegsbudgets zu Ende find, so dürste sich eine Vergleichung des beiderseitigen Ergebnisses empfehlen. Die vom österreichischen Ausschuß beantragten Ab. striche im Ordinarium des Heereserfordernisses belaufen sich auf 1.708,071 fl., wogegen der Ausschuß der ungarischen Delegation nur einen Abstrich von 427,596 fl. in Antrag bringt. Im Extraordinarium beantragt der ungarische Ausschuß die Uebertragung einer Theilpost von 1 Million für die UchatiuS-Kanonen auf das Jahr 1878, wodurch sich sein Abstrich-Antrag auf 1.743,925 fl. erhöht. Der österreichische Ausschuß beantragt im Extraordinarium einen Abstrich von 964,925 fl. Dagegen liegt seitens des österreichischen Ausschusses ein Minoritätsantrag von acht Mitgliedern auf Heranziehung von 10.346,349 fl. aus dem Stellvertreterfonds zur Deckung der Kanonenkosten vor. Sollte dieser Antrag im Plenum durchdringen, so würde dies in-direct einem sehr bedeutenden Abstriche gleichkom- übermannen sollten, und ich gab dem Plane meine Beistimmung. Die Offiziere waren artig, das Diner gut, aber dennoch schwollen mir die Bissen im Munde. Glücklicherweise konnte ich mein Wenigessen mit meiner angeblichen Krankheit entschuldigen. Die Räuber aßen, tranken, lachten und schwatzten nach Herzenslust. Die Tafel war fast vorüber und die Schüsseln wurden abgetragen, als einer der Räuber, welcher meinem Diener gegenüber saß, etwas zu suchen schien. „Ach, ich habe meine Dose vergessen!" rief er und fuhr, zu Pierre sich wendend, fort: „Wollet Ihr wol so gut sein, mir sie von unten holen; — ich muß sie in der Küche gelassen haben." Pierre rührte sich nicht von seinem Stuhle, sondern gab zur Antwort: er gehorche nur den Befehlen seines Herrn. Der Räuber biß sich vor Aerger über diese unerwartete Antwort in die Lippen, wandte sich aber zu mir und ersuchte mich, meinen Diener nach der Dose zu schicken. Glücklicherweise kam in diesem Augenblicke die Kellnerin und ich wies den Offizier an sie. Sie ging, kam aber bald wieder, berichtend, es liege keine Dose unten. „Auch gut", erwiderte der Räuber, „so bringe Champagner." Während sie nach dem Champagner ging, bemerkte plötzlich der »eben mir sitzende Räuber, daß ihm sein Schnupftuch fehle, und befahl meinem Diener barsch, es ihm men. In der ungarischen Delegation will man aber an den Stellvertreterfonds nicht recht heran. Die Alt czechen find nun nach Palacky's Tod sehr eifrig bemüht, es zu verhehlen, daß der Berlust ihrer obersten Autorität eine Schwächung der altczechischen Partei zur Folge haben werde. Zu diesem Zwecke deuten die »ltczechijchen Blätter an, daß nun vielmehr erst die altczechische Opposition zu Mitteln greisen werde, von deren Gebrauch bisher Palacky selbst die Seinen abgehalten habe. Bereits vor einigen Tagen brachte „Pokrok" den mysteriösen Hinweis auf den Mann der That, für den die Bühne leer geworden" und nun lesen wir in der „Politik" die schon etwas deutlicher« Verheißung: „Fortan werden Elemente in die politische Arena treten, welche Palacky's hochconservativec Sinn bisher zu mäßige« wußte, die jedoch stürmischer Thaten-drang beherrscht, der sich den Todtengräbern des böhmischen Volke« erst sühlbar machen wird." Der gewesene ungarische Minister Lonyay hatte seinerzeit der fiumaner Schiffsbaugesellschast ein Darlehen ohne genügende Sicherheit bewilligt, woher dem Staatsschatze ein erheblicher Schaden erwuchs. Die Schlußrechnungs-Commission de- ungarischen Abgeordnetenhauses verweigerte deshalb das Absolutorium. Lonyay begehrte in einem offenen Schreiben an den Präsidenten des Abgeordnetenhauses nach dem Minisier-Verantwortlichkeitsgesetze behandelt zu werden. Lonyay'S Nachfolger im Amte, Ex Finanzminister Kerkapolyi beschuldigte denselben offen des Mangels an Vorsicht. Kerkapolyi erklärt nun in einer Zuschrift an die pester Blätter, daß er in seiner Aeußerung vor der Schlußrechnungs-Commission die, bona Läes Lonyay'S nicht in Zweifel gezogen habe, daß er aber seine damaligen Angaben aufrechterhalte und sie eventuell auch aus den Original-Urkunden beweisen, das heißt, daß er darthun werde, Lonyay habe es bei der Bewilligung und Sicherstellung de« der fiumaner Schiffswerste bewilligten Darlehens an der nöthigen Vorsicht fehlen lassen» trage daher die Schuld an dem Verluste, welchen der Staatssäckel erlitten. Nach neueren Erhebungen beträgt die Summe, bezüglich welcher die Schlußrechnungs-Commission die Verweigerung des Absolutorium« beantragt, sammt den Zinsen 148,000 fl. Uebrigens besteht die allernächste Frage darin, ob das Abgeordnetenhaus den CommisfionSantrag annehmen wird. Erst in diesem Fall kann von einer gerichtlichen Untersuchung im Sinne des Gesetzartikel« 3, 1848, da« heißt von dem „Ministerprozeß", die Rede sein, nach dem sich Gras Lonyay so sehr sehnt, der aber voraussichtlich weder rin politisches Mo- von unten zu holen. Der unerschrockene Pierre gab auf diesen Befehl dieselbe Antwort, wie früher, mit dem Beisatze, die Kellnerin würde sogleich mit dem Champagner herauskommen und könne dann den Befehl vollziehen. Der Champagner kam, und ehe noch die erste Flasche entkorkt war, fand sich zufällig das Schnupftuch unter dem Tische. In dem Augenblick verließ das Mädchen unser Zimmer; den Blick, den fie mir zuwarf, werde ich nie vergessen. Cr schien zu sagen : „Ihre Stunde ist gekommen; wir sehen uns nie wieder." Die Flasche ging rund herum und als sie zu Pierre kam, sah er mich an, als wollte er sagen, jetzt sei es Zeit. Er schenkte sich ein, hob das Glas zu den Lippen, setzte es aber sogleich wieder ab und sprach: „Sind Sie krank, Herr?" — Ich wußte, was er wollte, hatte aber nicht Muth genug zu handeln.— „Mein Herr bedarf einer Herzstärkung", fuhr Pierre fort, als er meine Unschlüssigkeit sah, griff in die Taschen, zog seine Pistolen heraus und schoß mit unglaublicher Schnrlligkeit die beiden ihm gegenüber sitzenden Offiziere gerade durchs Herz. Darauf sprang er wie ein Tiger auf den dritten los, warf ihn mit meiner Hilfe nieder und wir banden ihn vorläufig mit Servietten, dann aber mit Stricken, die Pierre schnell aus dem Stall holte. „Und jetzt, Herr", sagte der treue Pierre, „bewachen Sie den ment zur Basis, noch irgend ein criminalistischeS Motiv als pikanten Zusatz haben würde. Ausland. Aus Pest, wo in diesen Tagen der Schwerpunkt der diplomatischen Verhandlungen liegt, gehen der „N. gr. Pr." hochinteressante Mittheilungen zu. Vor allem hat die Haltung Englands bereits verhindert, daß das Memorandum der berliner Conferenz in Konstantinopel officiell nolificiert wurde. Eine weitere Zuschrift be,agt: „Die berliner Conferenz hat, statt den Brand zu dämpfen, Oel in's Feuer gegossen. Die Jnsurrection war schon etwas ermattet und kleinlaut geworden. Die Conferenz hat ihr wieder frischen Muth und neues r'eben gebracht. Herr Wesselitzky ist wieder in Ragusa und wird dort schon das Nöthige aus der Toga schütteln. England ist indessen nichts weniger als unthätig und wird, sobald der pariser Vertrag von 1856 weiter durchbrochen wird, seine sormidable Flotte in den Bosporus einlausen lassen. Auch FrankreickBmacht eine, wenn auch vorsichtige Wendung. Es ist hier durch den Botschastssecretär Baron Ring vertreten, da Graf Voguö durch den Trauerfall in seiner Familie nach Pest zu kommen verhindert war." Ueber die Verhandlungen, welche in Pest statt-fanden, und die Rathlosigkeit der Diplomatie erhält die „N. Fr. Pr.' aus der ungarischen Haupt-stadt den folgenden Bericht: „Der Ideenaustausch der Diplomaten über die Lage im Orient" (so «ennt man die pester Conferenzen) hat bis jetzt kein post-tives Ergebnis gehabt. Es wurden viele „Ideen" vorgebracht, doch scheiterten sie sammt und sonder» an den Bedenken des englischen Botschafters. Er stimmt nur dann unbedingt zu, wenn die anderen Staatsmänner betonen, daß die Integrität der Pforte bewahrt bleiben und der europäische Frieden erhalten werde solle. Darüber hinaus konnte keine Verständigung erzielt werden. Man brachte in Anregung, das berliner Memoire einer ganz neuen Redactiüti zu unterziehen. Sir Andrew Buchanan meinte dagegen, daß ein solches überhaupt nicht nothwendig sei, sondern daß man „ehrlich und gemeinsam" dasjenige durchführe, wa« ursprünglich mittelst Rote des Grafen Andrafsy vom 30 Dezember v I. geplant wurde. Gleichzeitig müßten die Mächte ihrerseits, namentlich Rußland, das Versprechen, „weitere Complicationen zu verhüten," tatsächlich erfüllen, d. H. Serbien und Montenegro zu einer stricken Neutralität zwingen. Dies sei leicht durchführbar, wenn ernster Wille vorhanden. In den verschiedenen Discussionen wurde auch einmal der Vorschlag angeregt, die Mächte sollen aussprechen, daß fie, falls ihre Bemühungen erfolglos bleiben sollten, die Kämpfenden „ihrem Schick- —»MWWW—— Kerl gut. Ich reite in die Stadt, die nur zwei Stunden von da ist und hole Hilfe. Zu fürchten haben Sie nicht»; das ganze Haus ist leer. Ich komme so schnell als möglich zurück." Er eilte davon, ich verrammelte fest die Thüre und setzte mich in Position vor den Gebundenen, entschlossen, falls man ihn zu befreien versuchte, mein Leben theuer zu verkaufen. Ich behielt den Räuber fest in den Augen, nur von Zeit zu Zeit warf ich einen Blick durchs Fenster, zu sehen, ob schon Hilfe käme. ES waren die längsten Stunden meines Lebens. Endlich erschien Pierre und mit ihm ein Beamter und ein' Trupp Gendarmen. Das Hau» ward vom Keller bi» zum Boden durchsucht, aber keine lebende Seele war darin zu finden. Dagegen fand man in einem Keller, dessen Eingang sehr geschickt verdeckt war, eine große Zahl von Leichnamen und Skeletten. Sie wurden auf dem Friedhofe von Meziöre» bestattet, da- Hau» aber von dem ergrimmten Volke bi» auf die Grundfesten zerstört. Bon dem Wirth und der schönen Kellnerin sah und hörte ich nichts mehr. Ich bot große Summen dem, der mir sichere Nachricht von meiner LebenS-retterin bringen würde; ich forschte selbst eifrig nach — aber alles vergeblich. Wahrscheinlich hatte der schurkische Wirth ihren Verrath geahnt und die Unglückliche ermordet. sale überlassen müßten." Sir Andrew Buchanan bemerkte, daß er diesem „allen Prozrammpunkt" ebinfülls nicht zustimmen könne. Denn nach dem bisherigen Usus würden wol die Türken, nicht aber auch die anderen „Kämpfenden" ganz und gar ihrem Schicksale überlassen bleiben, und Großbritannien sähe sich möglicherweise in die unangenehme Lage gedrängt, die Ungerechtigkeit des „Schicksals" nach Möglichkeit zu korrigieren und seinerseits der Pforte „platonische Freundschaftsdienste" zu leisten, wie solche den Aufständischen bisher geleistet wurden und wahrscheinlich auch in jenem Falle später würden geleistet werden. England könnte dies thun, ohne einen Finger zu rühren, es hätte beispielsweise der Pforte blos aus ihren finanziellen Verlegenheiten zu helfen. In Belgrad ist die Bewegung auf dem Siedepunkte angelangt. In den letzten Tagen erwartete die gerade Serbiens wegen in Pest versammelte Diplomatie stündlich die Nachricht vom Einrücken der serbischen Truppen auf türkisches Gebiet. Man schreibt darüber aus Pest: „In Belgrad wird zur Zeit ein mächtiger diplomatischer Druck ausgeübt, um das faktische Eintreten Serbien« in die Action zu verhüten. Die großmächtlichen Vertreter in Belgrad, welche ihren diesbezüglichen Weisungen nach-kommen, können noch keiner Hoffnung Ausdruck ge ben, daß ihr Wirken von Erfolg sein werde. Die Vertreter geben zu verstehen, daß man in Belgrad ihre Mahnung nicht sonderlich respektvoll behandle und daß dir gegenwärtige Regierung geradezu un-begreifbare Wege wandle. Die Situation in Serbien sei eine räthselhaste, die sowol in kriegerischer als auch in friedlicher Hinsicht die größten Ueberraschungen zutage fördern könne." Die Lage in Serbien scheint gar nicht räthselhaft. Rußland koppelt eben seine Sanghunde los. Russische Offiziere werden eben zu serbischen Generalen ernannt. Zuk Tagesgeschichte. — Erzbischosswahl. Lus Salzburg, 87. Mai, wird geschrieben: „Die heutige Erzbischosswahl geschah unter großer Theitnahme der Bevölkerung. Bus und ab wogten die Masten im weiten Dome bis zur Proclamierung des Neuerwählten. Dieselbe erfolgte von der Domkanzel und lautete dahin, daß der Abt von St. Peter, Dr. Albert Ed erj, mit großer Majorität für den Stuhl des heiligen Rupert auserwählt ist. Die Wahl ist in jeder Richtung eine glückliche. Eder gehört durch Geburt (geboren 1818 zu Hallein) der Erzdiöcese an, kennt Land und Leute, war Landtags, und Reichsrathsmitglied, hat viele Erfahrung und ist allgemein geachtet und beliebt. Bei Verkündigung der Wahl im Dome rief ein Bauer: „Ein Lentrumschuß." — Salzburg hat den rechten Mann gesunden." — Die Trommel abgeschafft. Wir lesen in der „Grazer Ztg.": „Zufolge kriegsministeriellen Rescriptes werden die Tambours in der k. k. Armee ausgelassen und in sämmtlichen Infanterie- und Landwehr-Infanterie-Regimentern, respective Bataillons durch Hdrnisten ersetzt; als Gründe sür diese Abschaffung wird angegeben: daß die riLtung eines nicht musikalisch gebildeten Mannes zum guten Tambour schwieriger und zeitraubender ist als die zum Trompeter; daß ferner der Tambour im Kriege fast nutzlos, da die Trommel nicht gehört wird und auch deren Träger fast ganz kampfunfähig macht. Der Hauptgrund jedoch ist. baß die Trommel, die überdies eine viel kürzere Benützung« dauer hat, außerdem per Stück 22 fl., das Signalhorn blos ^ st 20 kr. kostet. Die durchschnittliche Ersparnis dadurch wird per Jahr 68,500 fl. betragen.' Eine der merkwürdigsten Besucherinnen der Aus> Wellung m Philadelphia wird unzweifelhaft die "KjShrige Frau Malla Dodd aus Bowling Green, Ken-' h- 1«n. Die alte Dame würde sich den Beschwerden der «ie'sk vielleicht nicht aussetzen, aver ihre Töchter, zwei Jungfern on 83, respective 94 Jahren, haben es sich einmal in den ^setzt, nach Philadelphia zu gehen und sie kann die " '"der" doch unmöglich allein den dort drohenden Gefahren und Versuchungen aussetzen. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. (Ein Rauchfangfeuer) brach gestern in der ünsten Nachmittagsstunde im Perme'schen Hause in der Spitalgasse aus. Der Brand wurde schnellstens gelöscht. Die Feuerwehr war rasch auf dem Platze erschienen, ihr Einschreiten war jedoch nicht mehr nölhig. -- (Alpenverein Sektion Krain.) Freitag den 2. Juni findet die diesjährige ordentliche Generalversammlung der Sektion Krain im Elubzimmer der Casino-restauration statt. Derselben geht eine Sectionsversammlung voran, in welcher eine Beschreibung der Partie zu den Sa-vitza-Seen zum Vortrage kommt. Der Generalversammlung wird ein vom Sectionsausschuffe ausgearbeitetes Partien-Tableaux sür Oberkrain vorgelegt, sowie der Rechenschasts-nnd «assebericht erstattet werden. (Maifest.) Die Schüler der neuen städtischen Volksschule am Zoisgraden unternahmen heute um 6 Uhr früh unter Anführung ihrer Lehrer und Gönner einen Ausflug nach Oberrosenbach. Die «ingetretene schöne Witterung versetzte den ganzen Zug, welchem die städtische Musikver einskapelle mit klingendem Spiele voranschritt, in die beste Laune. Die muntere Jugend unterhielt sich mit Gesängen, Vorträgen in deutscher und slov-nischer Sprache, mit Turn. Übungen und Spielen. In zwölfter Stunde nahm der frostige Mai recht freundliche Miene an und gewährte der Jugend einen angenehmen Tag. — (Das Frühlingsfest) der evangelischen Schule wird morgen, den 1. Juni, Nachmittag auf der Drenikshöhe gefeiert werden. An demselben werden Schul jugend, Lehrer, Gönner und Freunde der evangelischen Schule theilnehmen — (Der L a s ino-Restauration«gärten) wird, nachdem die Witterung sreuudlich klingende Saiten ausgezogen hat, morgen Donnerstag den 1. Juni mit einem Gartenfest eröffnet werden. Die rühmlichst bekannte Musik, kapelle des Infanterie-Regimentes Erzherzog Leopold eröffnet damit am ersten Juniabende die Reihe der Heuer vielve» sprechenden Garten-Toncerte. — (Sterbesall.) In der Nacht vom 29. auf Len 30. d. M. starb in Triest der k. k. Linien- AchiMieutenant Herr Wilhelm Potoknik, Sohn des hiesigen k. k. pens. Baurathes Herrn Potoinik. Die „Triest. Ztg." bezeichnet den zu früh Dahingeschiedenen als einen „ausgezeichneten reichbegabten" Seeosfizier. (Reisbrennen.) Aus Lilli wird gemeldet, daß jene Weingärten, in welchen man das sogenannte „Reisbrennen" nicht unterließ, vom Froste verschont blieben, wird gegen die srühen Morgenstunden an den tieser gele genen Stellen der Weingärten Reisig und Gestrüpp, noch bester aber ein Faß Theer angezündet und der sich ausbreitende Rauch hindert den Niederschlag des Reises. (Der „Oesterreichifch e Protestant.") Die soeben ausgegebene Nr. 2 des „Oesterreichischen Prote tant" (Klagensurt, Verlag von Bertschinger und Preis vierteljährig 75 kr.) liefert einen erfreulichen Beweis von dem ernsten Streben der Redaction, dieses neue Blatt, seinem Programm gemäß, zu einem Tentral-Organ deS österreichischen Protestantismus zu gestalten. Aus dem inter> essanlen Inhalte heben wir hervor: „Die Auferstehung Jesu" und „Der sittliche Werth lier Arbeit." (Loncert MondeNi.) Die „internationale", richtiger bezeichnet italienische Sängergesellschast Mondelli ad gestern im «Slassalon der Lasinorestauratton ihr erstes ioncerl. Eine Operngesellschast M winisture stellte sich vor. Wir körten recht wohlklingende, starke Stimmen. Frl. Elise Gall» sührt die Sopran-, Herr Ludwig Pelucch, die Tenor- und Herr Wenzel Salardi die Bariton- be. ziehungsweise Baß-Partien aus. Zur Aufführung gelang ten: 1. Der „Mondelli-Marsch." 2. Eine Baritott-Ane aus der Oper „Der Liebestrank" von Donizetti. 3. Eine Romanze aus der Oper „Der Schwur" sür Sopran von Mercadante. 4. Ein Duett aus der Oper „Der Liebes trank" sür Sopran- und «aritonstimme. 5. Ein Duett aus keinen überschwenglichen Hoffnungen hingegeben hatten. Das Debüt der Direktrice dieser Gesellschaft, der Frau Eleonore Mondelli, hatte nicht d>!n erwünschten Erfolg; die infolge der Reise angegriffene Stimme vereitelte die Aussührung lebendiger Chansonetten; den Gästen wurde gestern nur Gelegenheit geboten, die vorzüglichen körperlichen Eigenschaften und die elegante, reizende Toilette der Frau Mondelli zu bewundern; auch mußten wir auf die Production des ausgezeichneten Flötenspielers Herrn Alex. Bartoli verzichten, nachdem eine auf dein Elaviet begleitende Kraft nicht auszufinden gewesen. Beim heutigen Loncerte kommen unter anderen folgende Programmnummern zur Ausführung : Ballade aus Verdi's.Rigoletto" (Tenor); Lavitttne aus Bellinis „Sonnambula" (Sopran); Arie aus Oppoionis „Ebreo" (Bariton); Duett aus Verdis „Trovatore" (Sopran und Tenor); Duett aus Verdi's „Rigoletto" (Sopran und Baritonj; Cavatine aus Rossini's „Der Barbier von Se-villa" (Bariton); Chansonette sür Sopran (Frau Mondelli); Terzett aus „Ernani" (Sopran, Tenor und Baß). Witterung. Laibach, 31. Mai. Anhaltend schön, seit Mittag längs der Alpen Haqfen-wolken, windstille. Wärme: morgens 7 Uhr -s- 16 2», nachmittags 2 Uhr -s- 24 0« 6. (1875 217»; 1874 -j-27-j°6.) Barometer im Fallen 735 44 mm. DaS gestrige DageSttiittel der Wärme -j- 17 3°, um 05° unter dem Normale. Verstorbene. Den 29. Mai. Simon Bonkitr, Bettler, 60 I.. Livilspital, Lungentuberkulose. — Elisabeth Dolinar, Inwohnerin, 75 I., Lioilspilal, an Marasmus sterbend über-bracht. , Den 30. Mai. Gustav Ruda, k. k. SteueramtS-Praktikant, 22 I., Karlstädtervorstadt Nr. 19, Lungentuberkulose. — Bartholomä Maselj, Livilspitäl, l'iMor csrebri- —' Jakob maler, 63 I., Kapuzinervorstadt Nr. 9, knotige ! — Ferdinand Kopak, Fleischhauers- und Hausbesitzerskind, 1 Tag, St. Petersvorstadt Nr. 28 L, Schwäche infolge Früh-geburt. erssohn, Telegramme. Budapest, 30. Mai. Die ReichSrathSdele. gation erledigte das Ordinarium de» Kriegsbudgets. Titel 7 wurde nach dem Antrage EngerthS mir der vorjährigen Ziffer von 22.082,729 fl., Titel 22 auf Antrag EngerthS unter Einstellung der vom Budgetausschuß gestrichenen 694,440 Gulden mit 16'088,001 fl., Titel 23 unter Ablehnung de-ÄntrageS Kellners, zur Aufbesserung der Mannschaftskost 1.600,OM fl. einzustellen — nach dem Ausschußantrage, alle übrigen Titel nach den Au«, schußanträgen angenommen. Trier, 30. Mai. Bischof Eberhard ist gestorben. Paris, 30. Mai. Die Umwälzung in der Türket wird in hiesigen finanziellen und politische« Kreisen günstig ausgenommen. Man versichert, im neuen Cabinete werde Midhad das Großvezierat, Khalis Scheris das Aeußere, Sadyk die Finanzen übernehmen. Koustautiuo-el, 30. Mai. Murad wurde als Kaiser von Gottes Gnaden und durch den Willen des Volkes proklamiert. Abbul Aziz ist mit seiner Familie nach dem altem Serail gebracht mordet». Die Uinwälzung hat sich in vollkommener Ruhe vollzogen. Heute morgen« fand eine Bolkskunvgebung statt. Christen und Muselmanen sind auf« beste befriedigt. Heute abend« Beleuchtung der Stadt; e« finden dreitägige Festlichkeiten statt. Murad wird heute im Palais installiert. der Oper ,1 MEäisri« (die Räuber) sür Sopran und Tenor von Verdi. 6. Die bekannte Lavatine sür Bäriton auS der Oper „Der Barbier von Sevilla" von Rossini und 7. das Terzett (Finale) aus der Oper „ErNalti? sür Sopran, Tenor und Bariton, von Verdi. Der aus den Anschlagzetteln angekündigte Eintrittspreis - »0 kr. sür,die Person -gab uns kund, daß wir keine Pätti. keine «rjo, keinen Pa-dilla und wie die übrigen Kunstgrößen der Gegenwart sich nennen mögen, hören werden ; jedoch die im GlaSsalon der Casinörestauration anwesenden Gäste «klärten durch die kund-qe «ebenen Beifallsbezeugungen, M sie mit den Leistungen zufrieden waren und sich der« Eintritte in den Gtakfalon Dorsch-Werthran Del au, Beugen in Norwegen, gelb 1 Flasche 60 «r., waffer-ekl, gieschmack^u«» geruHlas 1 Flasche mit Msenjsdür i' Flasche 1 fl. Um Fälschungen zü vermeiden, wird jede Flasche meinen Namen im Glase eingeprägt haben. Kadi-ivI?ieoo!i, (68) 10—4 Apotheker, Wienerstraße, Laibach. Tele-raptsischer Cursdericht am 31. Mai. Papier-Viente 65 45 — Silber-Renke 68 55 — 186l>ei SwatS-Anleheu 106 75. — Lankactien 796. — Lndit 1S510 — London 120 90. — Silber 102 SO. — «. k. Münz-ducaten 5 72. — 20-FrancS Stücke 9 61-/,' — 100 ReiLS-mark 5S 25. wird gesucht. Geschicklichkeit und Erfahrung im Gemüsebau, sowie m der Blumenkultur und gute Zeugnisse unumgänglich. Erwünscht ist die Kenntnis der slovenischen Sprache. Lohn: jährlich 168 fl. Garantierte Verkaufsprovision 24 fl., freie Wohnung und ganze Verpflegung. Dienstantritt wo möglich mit 1. August. Anfrage in der Exped. dieses Blattes. I»II.LI>8IL (k»1isuet>t) keilt brieüiek der 8psoi»I»rrt vr. HIUsvI», Heustsät, Dresden (Lsvdsso). Vvr«it8 üdvr 8000 mit Lrlolx delmutlM. (1) 32 AugekommeueFremde am 31. Mai. Hotel Stadt Wien. Sufflay. k. k. Lieut., Rudolssioerth. — Trenz, Unterkrain, — Hiller, Steinberg, Reis, «flte., und Stiasny, Wien. Jänshin, Schlukenau. — > >Frh. v. Bolachwing, Roth. — Br. Lacotrlli, Görz. Hotel Elefant. Obermann, Planina. — Ultar, Ober-krain. — Trenn. Lava, gg— Gras Chorinsky, k. k. Rittmeister, Planina. — Ferni, Watsch. — Dobrin, SanHa. Hotel Europa. »Schweiger, Budapest. — Golidman, Wien. — Schops, Ingenieur, Fiume. vaterischer Hof. Benighern tz. n. Losmer, Hdlslte., Triest. Melaum, Mährert. Mohren. Schütiuer, Müller, Neuhofen. Alle Diejenigen, die noch zu der auf den 14. L 15 lluiü ä. »»lllvd festgesetzten Ist«» Ziehung der vom 81»»1v gsnsiiinlgiso und g»rLN-ilrtvn 870»t«L Hamburger Geldverloosung, ^ vom Glücke begünstigten 6o1l66t6 ^ zu beziehen wünschen, belieben uns ihre gefälligste» Aufträge nunmehr baldigst ckirset, zugehen zu lassen, da unser Vorrath durch die zahlreich einlausenden Bestellungen bald »ergriffen sein dürfte. Preise der Loose L Klasse: D!i» ^ 8 oder ö. W. st I2li> lialkvm <»> » S » » » 1^. Ilii» » » » r. Die Aufträge werden gegen Einsendung oder kisvtinstimb deS Betrages prompt ausgeführt und die »mtlioken Pläne gratis beigefügt, kmtlloks Gelvmnlisten und ^usrakluag der Gewinne sofort nach Entscheidung. 8. 8svl»kk»tarrl>e, mögen sie acut oder chronisch sein, ferner bei ZieuMaftea, L-is-rkeit und Lak,kicken. Große Secretionen der Schleimhäute des Kehlkopfs und der Lungen wer-den in überraschend schneller Weise geheilt, so daß bei Anwendung des ^ilKslM8 8ot,NS6b6k-g8 Xl-äutsn ^IIop nie Lungeae»>xk>l,se«> einlreten kann. Der Wikkckm» 8ne«k«r»» tlräuier-Älkop regt die Schleimhäute dks Magens an, so dciß ein gesteigerier Appetil und gute Aufnahme der genoffenen Speisen die allgemcine Ernährung wesentlich bessert, wodurch alle nervösen Leiden, meist erzeugt durch schlechte Blutmischung, beseitigt werden. Kitt,-im» 8ck>»«-!-«r«» Kri>uler-A1koi> hat auf dem Weltmarkt seit dem Jahre 1856 all,? Proben bestanden, eine Menge von ärzilichen Zeugnissen bestätigen seine vorzügliche, sichere und radicale Wirkung, sein großer Absatz ist ein deutlicher und schlagender Beweis sür die Heilsamkeit und Beliebtheit desselben. Diejenigen p. t. Käufer, welche den seit dem Jahre 1856 von mir erzeugten vorzüglichen Tchneebergs Kriiuter-Allop zu erhalten wünschen, belieben stets ausdrücklich 8elL»vedviK8 kräutvr-^Hop zu verlangen. Nur dann mein Fabrikat, wenn jede Flasche mit diesem Siegel versehen. Fälscher dieser Schutzmarke verfallen den gesetzliche» Strafen. V Eine versiegelte Ori»in-lflas-ö- kostet I st. 25 Ke. und ist stets im frischen kZ ^ Zustande zu haben beim alleinigen Erzeuger iS 8 k» »eU LMsr i» ^ Die Verpackung wird mit 2«) kr. berechnet. lM Der echte Mikl»ekm» 81^ in Eaibaek» nur bei Peter Aaßnikr, >Z in Adelsberg: F. LupkersvbmiLt, Apotheker: in Rudolsswerth: »g vom. lii/./n», Apotheker; in Agram: 8ixm. Alttlbiu-I,, Apotheker. Betreffs Uebernahme von Depots wollen sich die Herren Geschilstssrennde sll gefälligst brieflich an mich wenden. > Neunkirchen bei Wien (Niederösterreich). x: <70)5-5 Apotheker. M ZMWZWWWUMWURIWUMMWMMWMMMKW gegen (249) 40— 24 Sommersprossen, Leberflecke, Wimmerln rc. Diese Salbe durch 10 Abende anqewendet, verdrängt spurlos Sommersprossen, Leberflecke rc. Ein Original-Tiegel sammt Anweisung kostet 70 kr. Echt zu beziehen durch die Landschafts-Apotheke des Vvuck. VriiküvLX, Apotheker und Chemiker, Graz, Sackstraße Nr. 4. General-Tepot für Arain bei Vt»««»' v. I Apotheker „zum goldenen Einhorn" in Laibach. Hauptplatz Nr. 4. Z Natürlrche merakwM M Füllung c7r I §1 8, L ZsZZZZ, s » .«j ,«z "A ^ s - « 7." SÄZLZZ^Z !S x ^8 8§>S^8'L ^.S> ^ « -L- »LZ. - s -ZA 8 ^ I -- ZLSHLSSZ .<«.« .«>a « Ai «>'5 -- 'H^LZ ZUsK -Z s «> s i-> » s!r^ F o er GZ . FjLZ^r-K ^ -Z^-§KLZ82L ««r.LAZZ-är: 2 S S 8^ Z « rs ES E ^ S »M ! S - «- s !« i- Druck von Jg. v. «letnmavr » Ked. Bamterg. Verleger Ottomar Bamberg. Für die Siedaction »erantwvrtlich: Franz Spitaler.