Vtisaweretiens - Preise Für Laibach: S«*|i5trig . . 8 fl 40 fr. »«B6t6Wfl... 4 „ 20 „ »tetrij«$rig . 2 „ 10 „ Stenct'id) . . . — „ 70 „ Mit bet Poy: Simtätrifi...........12 fl. »Ibjlihrig........... 6 „ GiertrrjLhrig........ 3 „ Wir. gcfieUrng in« Haut tfnttf). £5 k., wonatl. 9 lt. ihMOBtni 6 fr. Laibacher Tj agblatt Nnonyme Mitthettungen werden nicht berücffichttgl; Mannscripte nicht zurüSgesend«. Redacti»« Bahnhofgaffe Nr. 132 Srvedition- & Inserate»-Bureau: Longreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von Jgn. v. Klein« mayr & Fed. Bamberg.) Jnsertiünspreise:£ Fllr die einspaltige Peti^ ^ L 4 lt., bei zweimaliger 8jo?; scbaltung ä 7 fr., breimalir-^ ä 10 fr. Kleine Anzeigen bis 5 Zeilen 20 fr. Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entfpre» Lender Rabatt. Nr. 197. Montag, 31. August 1874. — Morgen: Aegidius. 7. Jahrgang. Rußland und die spanische Aner-kennungssrage. Die Anerkennung der Regierung SerranoS und der Widerstand Rußlands hiegegen findet vielseitige Erörterung, und zwar vom völkerrechtlichen Standpunkte aus. So heißt es diesbezüglich in der ,,K. Z.": Durch die Weigerung Rußlands, die Regierung Serrano's anzuerkennen gegenüber der Gewißheit, daß von einer Anzahl anderer Mächte die Anerkennung schon ausgesprochen ist oder ausgesprochen wird, sieht man sich vor die Frage gestellt, worauf der praktische Unterschied dieses Verhaltens eigentlich hinauskommt. Unter den Völkerrechts-Autoritäten besteht hierüber keine Meinungsverschiedenheit, daß die Anerkennung einer fremden Regierung weder Intervention noch Garantie für den Bestand der anerkannten Herrschaft bedeutet. Ebensowenig kann man dabei von einer Parteinahme sprechen. Als, um nur einen der berühmtesten Fälle der Art anzuführen, die nordamerikanische Regierung die von Spanien abgefallenen südamerikanischen Colonien als selbständige Staaten anerkannte, er. klärte die betreffende Staatsschrift, daß die Vereinigten Staaten zugleich die Anerkennung und die Neutralität in dem sich noch fortsetzenden Kampfe zwischen dem Mutterlande und den neuen Staaten aussprechen. Man" ging davon aus, daß durch die Behandlung der Colonien als selbständige Staaten Aend eine internationale Pflicht Nordamerikas gegen Spanien nicht verletzt werde. Allerdings liegt dieser ganzen Deduction die Voraussetzung zu gründe, daß der anerkannte Staat schon eine gewisse Selbständigkeit factifch erworben Hat und dieselbe nicht erst durch die Anerkennung erhält. Deshalb werden auch in den erwähnten amerikanischen Actenstücken die tatsächlichen Momente aufgezählt, welche die vorhandene Kraft und Stärke der ehemaligen Insurgenten und die Unwahrscheinlichkeit darthaten, daß Spanien ihrer noch mit Waffengewalt Herr werden könne. Uebertragen wir dies auf das gegenwärtige Spanien, so kann die Thatsache, daß in einem kleinen Tyeile des Landes ein Aufruhr tobt, der sich mit legitimistisch-ultramontaner Fahne breit macht, doch nichts an der augenscheinlichen Wahrheit ändern, daß im ganzen übrigen Lande die Regierung Serrünos als die anerkannte, im Besitz befindliche gilt. Nur dadurch, daß der Sitz des Aufstandes an der schlecht bewachten französischen Küste sich befindet, erscheint der Prätendent mächtiger als er in Wirklichkeit ist. Die Anerkennung der madrider Regierung ist daher völkerrechtlich ganz correct.' Und auch das ist kein Gegengrund, daß die Wiederaufnahme des officiellen diplomatischen Verkehrs mit Spanien diesem Lande einen festem moralischen Halt in der öffentlichen Meinung geben wird. „Wer sein Recht gebraucht, thut niemandem Unrecht", so lautet ein römisches Rechtswort, und das deutsche Reich macht nur sein eigenes Recht und rechtliches Interesse geltend, wenn es den für die eigenen in Spanien lebenden Angehörigen und die durch Handelsbeziehungen an Spanien geknüpften Einheimischen höchst wichtigen diplomatischen Verkehr mit den vollen Formen des Her- gebrachten bekleidet. Auf die Art und Weife, wie Serrano zu dem geworden, was er wirklich ist, anerkannter Vertreter des spanischen Staates, kommt es dabü nicht an. Die Anerkennung enthält darüber weder ein sittliches noch rechtliches Urtheil. Wir nehmen auch gewiß mit Recht an, daß die mangelnde Zustimmung der Cortes in den Augen des widerstrebenden Rußland nicht die Ursache ist, weshalb man sich in Petersburg von der Politik Nikolaus' hier nicht abwenden mag, der.man doch sonst so vielfach den Rücken gekehrt hat. In der völkerrechtlichen, der politischen Abwägung mit Recht zu gründe zu legenden Würdigung des spanischen Krieges hat der Begriff der Legitimität durchaus keine Bedeutung; Don Carlos ist der Anführer der Aufständischen und nichts weiter. Man sieht, es bedarf der Heranziehung der Mordthat an dem Hauptmanne Schmidt und der sonstigen carlistischen Greuel nicht, um unser Verfahren vollständig zu rechtfertigen. Diese Umstände mußten aber allerdings die Reichsregierung bewegen, was man thun dürfe, rasch und als der erste Staat zu thun. Ueber Rußlands Haltung in der spanischen Anerkennungsfrage geht der „Nationalzeitung" aus Petersburg folgendes Schreiben zu: „Was die deutsche Regierung bewogen' hat, die Anerkennung Spaniens anzuregen, braucht nicht erst erörtert zu werden. Worauf es ankam, das war hauptsächlich, diese Anerkennung bei denjenigen Re--gierungen durchzusetzen, in deren Staaten sich jetzt eine mehr oder minder lebhafte und active Sym« Apathie für die eine oder andere der beiden sich in ImMon. Ranke über Pius IX. Leopold o. Ranke, der Nestor der deutschen Historiographie und ihr vielgeseierteS Haupt, Hat eben erschienenen dritten Band der sechsten Auf. l®8e feines klassische» Werkes über die römischen r“feste in den letzten vier Jahrhunderten mit einem m.^Wapitel über Kirche und Kirchenstaat unter IX. bereichert. Die Darstellung dieses mit °fn Ideen und Kämpfen der Gegenwart innigst zu-lQRuiunHängcnden Gegenstandes trägt den Stempel der unverkennbaren Moderichtung der neueren Ge-Ichichleschreibung. Man wird von dem Urheber dieser Auffassung, welche ihren Leitstern in der kleinlichen Durcharbeitung der „Quellen" hat und mit den »esandtschastlichen Depeschen einen ganz ungebühr« uchen Götzendienst treibt, nicht Wärme der Dar-imiuitg, entschiedene Parteinahme verlangen. Ist es °°ch so weit gekommen, daß die eigenthüniliche Ten-moderner Geschichtschreibung darauf ausgeht, den verwerflichsten Charakter der Gcschichle, wie Philipp 11. von Spanien, zum Vertreter der Weis- heit und Gerechtigkeit zu machen; alles nur aus Furcht, nicht „objectiv" zu sein. Die Angst,. den sittlichen Maßstab des historischen UrtheilS anzu-wenden, beherrscht derzeit alle historischen Schriftsteller Deutschlands. Als ob dessen Anwendung irgend etwas gemein hätte mit der allerdings unwissenschaftlichen Natur der sogenannten moralisierenden Geschichtsschreibung! So begegnen wir auch in der meisterhaft zusammengefaßten Darstellung Ranke's der fortwährenden Neigung, nur gar recht unparteiisch zu erscheinen, halben Urtheilen, sorglichst verklausulierten und immer wieder abge-schwächten Raisonnements über Gegenstände, in welchen die Zeitgenossen auf das entschiedenste Partei ergreifen, aus tiefinnerster Seele Wiedersacher oder enthusiastische Anhänger päpstlicher Unfehlbarkeit sind. Diesc Bemerkungen schickt die „N. fr. Pr." dem Auszüge aus einer Darstellung voraus, welche sich mit Ereignissen beschäftigt, die mehr der Politik als der Geschichte angehören. Ranke geht bis auf den Beginn des Pontificats Pius deö Neunten zurück. Man zählte beim Tode Gregor'S XVI. gegen zweitausend Exilierte oder politische Gefangene im Kirchenstaate. In der Mitte der Cardinäle waren i die Meinungen über die Papstwahl getheilt. Die Einen behaupteten, eine Säkularisation der Verwaltung des Kirchenstaates sei nothwendig; allein von dem geistlichen Oberhaupte könne man sie nicht erwarten. Die anderen hatten einem Ordensmanne die Tiara zugedacht. Der rief den Leuten zu, er würde ihnen zu leben verschaffen, aber zugleich Hochgerichte zu ihrer Züchtigung aufrichten lassen. Eine dritte Meinung behielt im Conclave die Oberhand; ein Papst wurde gewählt. Pius IX., der. „durchdrungen von dem göttlichen Rechte des Pontificats über den Staat, doch zugleich die Meinung hegte, daß er, ohne diesem Rechte etwas zu vergeben» alle billigen Forderungen erfüllen könne." Er öffnete die Gefängnisse und schritt dann zu einigen, Abweichungen von dem bisherigen System, die, obgleich nicht durchgreifend, von allgemeinem Jubel begrüßt wurden. Denn nicht sowohl die Handlungen an sich selbst, als die Richtung, die sie kundtzeben, erwecken den Beifall der Menschen. Er entfernte allmälig die Männer der gregorianischen Reaetion, endlich ward eine Staatöconsulta aus Laien zusammengesetzt. Aber schon waren Zeiten und Meinungen verändert. Der Papst gab.eine Verfassung; allein die höchste Autorität blieb in de» Händen des Klerus. Der Zwiespalt zwischen Papst und SSclt" blieb bestehen. Spanien gegenüöerstehenden Hauptparteien kundgab. Da war cs denn von hohem Werthe, namentlich Frankreich und England, in minderem Grade auch Italien und Oesterreich, heranzuziehen. Jji zweiter Reihe erst kam der erwartete moralische Effect, den rin von allen Mächten erfolgter Schritt auf die Kämpfenden selbst auszuüben berufen war; in dritter Reihe endlich mußte sich natürlich in Berlin der Wunsch geltend machen, für die von dort ausgegebene Initiative einen möglichst vollen Erfolg zu erzielen. • Wenn nun Rußland mit seiner Anerkennung zögert, so muß zugegeben werden, daß mit bezug auf den ersten der angeführten Gesichtspunkte dies ganz irrelevant ist. Von hier gehen weder Truppen noch Gelder für die Carlisten ab; unsere Floste kreuzt nicht in spanischen Gewässern und russische Unterth-nen sind wohl kaum in Nordspanien zu beschützen. Daß Don Carlos von dem mit den Ultramontanen längst überworsenen russischen Staate keine Gefälligkeiten zu erwarten habe, das weiß man selbst im carlistischen Hauptquartier, auch wenn Serrano hier.nicht anerkannt wird. Diese Anerkennung ist, nach hiesigen StaatSeinrichtungen und Begriffen, ein persönlicher Act des Monarchen. Nun aber darf ja nicht vergessen werden, daß Marschall Serrano, wenn er auch heute ttt Spanien das möglichst beste vorstellt, doch seiner Vergangenheit nach nicht gerade einem ritterlichen Monarchen, wie Kaiser Alexander, besonders sympathisch sein kann. Serrano hat mehreren Regierungen hinter einander gedient, will sagen: er hat sie im Stiche gelassen, oder sich direct gegen sie aufgelehnt. Wäre ein wichtiges Interesse des russischen Staates im Spiele, gewiß, der Kaiser würde seinen Gefühlen Stillschweigen gebieten, um jenes Interesse nicht leiden zu lassen. Davon aber ist, wie wir eben gesehen, gar nicht die Rede. Es ist weder für Rußland, noch auch nur für Spanien von erheblicher Wichtigkeit, ob Marschall Serrano's namenloses Regiment hier anerkannt wird oder nicht und ob die beiderseitigen diplomatischen Vertreter ihren unbedeutenden Geschäftsumsatz ossiciell oder bloß officiös besorgen. ES erübrigt also nur der dritte und letzte Gesichtspunkt : bei den bekannten Beziehungen zwischen hier und Berlin sähe man es dort ungern, daß gerade Petersburg sich ausschlösse — und wäre es auch nuk um der Eommentare willen, die Uebel-gesinnte an das Factum knüpfen würden. Mir . scheint aber, daß die Freundschaft der beiden Dynastien und Regierungen eine viel zu feste ist, als daß ein solcher Eommentar irgend welche Berechtigung hätte; daS werden selbst diejenigen wissen, die sich nicht enthalten werden, der deutschen Politik diesen In Rom feierte man den Sturz Metternichs mit Glockengeläute und dem Jubelrufe „Italia“. Der Proclamation Carlo Albertos folgten die römischen Freischaaren. Der Papst Ichien dies? Gefühle zu theilen. So wenigsten« legte man fflne Proclamation aus. in der er Wehe rief über die, „welche in dem Sturm, der Ledern und Eichen zerschlägt, die Stimme Gottes nicht erkennen wollen", und die Italiener zur Eintracht aufforderte. Ranke meint: „Schwerlich aber ist das in der That sein Sinn gewesen." Er folgert dies aus der Weigerung des Papstes, beim Abzug der freiwilligen auf den Bal-con zu treten, und aus;der vom Grafen.Rudolf ci-tierten Aeußerung: „Guardate la casa mia, no altro“, die Weisung, sein Haus zu vertheidigen, nichts weiter. Und doch hielt sich der päpstliche General, durch die Weisungen, die er empfing, für ermächtigt, an dem Kriege gegen Oesterreich offen theilzunehmen, und verkündigte aller Welt: der Mann GotteS, der große und gerechte Papst sei dafür und habe die Schwerter der Soldaten zur Vereinigung mit Karl Albert und zum Kriege gegen die Feinde Gotte« und Italien» eingesegnet. Der neueste Geschichtsschreiber des Pontificats de- jetzigen Papstes kann nicht umhin, zu sagen, PiuS IX. habe sich von ihren „Miserfolg" DorzuhaUeu. Im übrigen aber möchte es nur als ein erfreuliches Symptom betrachtet werden, wenn in einer Frage, wie der vorliegenden, die russische Politik keinen Anstand nimmt, ihren eigenen Weg zu gehen, weil ja ein deutsches Interesse hier nicht im Spiele ist — im festen Bewußtsein, daß man in Berlin deswegen sich keiner Verstimmung hingebeii könne, die selbstgefälligen Eommentare der Gegner Deutschlands aber hier nicht für ernst genug erachtet werden, um ihrethalben den nun einmal vorhandenen Gefühlen des Monarchen irgend etwas vergeben zu müssen." Politische Rundschau. Laibach, 31. August. Inland. Während der Anwesenheit des Kaisers in Böhmen wollen die Altczechen die Frage des sogenannten „Ausgleichs" durchaus und mit Gewalt aufs Tapet bringen, und zwar nicht etwa, weil sie eine hiesür günstige Stimmung vor-auSsetzen, sondern im Gegemheil, weil sie recht gut wissen, daß sie dabei gar keine Aussicht auf Erfolg haben. Aus -Erbitterung hierüber beabsichtigen sie, einen politischen Eclat herbeizuführen und in der unmittelbaren Nähe des Kaisers mit einem AdresseN sturm zu demonstrieren. Aber andererseits herrscht auch im czechischen Volke selbst gar keine Geneigtheit, sich von neuem auf solche unfruchtbare Demonstrationen einzulassen und dieselben müssen daher künstlich veranstaltet werden. Der „Pokrok"-Redacteur Zeithammer, der als Vicebürgermeister von Prag es sogar versuchte, sich der Veranstaltung eines feierlichen Empfanges zu widersetzen, ist die Seele des neuen Adressenschwindels. Die Formulare werden durchs Land verschickt und die Bezirksauswieglxr müssen für Unterschriften sorgen, inzwischen aber lügt der „Potrot", die Drehbewegung sei im Volke selbst entstanden. In diesen Lügenadressen soll dem Kaiser vorgeschrieben werden, er möge das Hohen-wart'sche Ausgleichsproject und die Fundamentalar-titel verwirtlichen. Daß die ganze Demonstration aber nur eine offensive Absicht hat, beweist deutlich genug die rohe und zügellose Sprache der „Politik". Der Kaiser weilt gegenwärtig im Lager bei Tot iS. Die Antwort, welche Se. Majestät dem Vicegespan des komorner Eomitats bei dem Empfang in Szöny ertheilte, verdient, daß sie jeder Bürger des Reichs diesseits wie jenseits der Leilha dauernd feinem Gedächtnis einpräge, um ihr gemäß zu handeln. „Ich nehme", sagt der Monarch, „die Huldigung der Vertreter von Komorn mit herzlicher Befriedigung entgegen. Wenn mein Volk in Erfüllung seiner Bürgerpflichten ebenso ausdauernd ist, als die Mauern der Festung stark und dauerhaft sind, so dem italienischen Gemeingefühle losgerissen, sei in Zwiespalt mit dem Parlamente gerathen und sein hierarchisches Bewußtsein habe ihn verhindert, sich kaum jemals mit den Ministern bis zu einer offi. ciellen Kundgebung zu verständigen. Die folgenden Scenen, die Ermordung Rossis auf der Treppe der Cancellaria, der Volksauflauf vor dem Vatican, veranlaßen Pio Nono zur Flucht nach Ganta, wohin schon mehr als ein früherer Papst seine Zuflucht genommen hatte und wo sich bald ein Hof von Emigranten und Diplomaten um ihn versammelte. Der römischen Rep blik, der heldenmütigen Verteidigung der ewigen Stadt gegen die Fran. zosen, der verwerflichen Intervention Louis Napo> leons, der an der Spitze der französischen Republik die römische meuchelte, widmet der konservative preußische Historiograph kein Wort des weltgeschichtlichen und wcltgerichtlichen Urtheils: „Die Oester-reicher nahmen Bologna und Ancona, die französischen Truppen wendeten sich gegen Rom. An dem Tage, an welchem die römische Republik auf dem Capitol ihre neue Verfassung verkündigte, die den Grundsatz der Souveränetät des Volkes an der Stirn trug, rückten die Franzosen über den Ponte Sisto, um die Hauptstadt der katholischen Welt der i dürfen wir in Glück und Unglück getrost bet Za kunst entgegensehen." Der zum serbischen Patriarchen gewählte Erzbischof Prokop Joackovic hat bekanntlich auf seine Würbe als rumänischer Metropolit Verzicht geleistet, und die ungarische Regierung, der so lange die serbische Patriarchenfrage zu schaffen machte, hat nun mit der rumänischen Metropolitenfrage ihr Kreuz. Ein Theil der Rumänen, welche von den magyarischen Organen als „Ultras" bezeichnet wird, kandidiert für den erledigten Metropolitenstuhl den Erzbischof Bendella Nach der „Pester Eorre-spondenz" ist diese Candidatur gesetzwidrig, da Bendella nicht ungarischer Staatsbürger ist. Die von den magyarischen Organen als „einsichtvoll" belobten Rumänen wollen den arader Bischof Roman oder den Archimandriten Poper wählen. Ausland. Einen wohlthuenden Gegensatz zu der verdrossenen Slimmungjder deutschen Blätter gegenüber der Haltung Rußlands in der spanischen Frage bildet die dankbare Freudigkeit, mit weiter die in der nämlichen Affaire bekundete Loyalität Oesterreichs anerlannnt wird. So sagte jüngst die „Magdeburger Zeitung" an leitender Stelle: „Deutschland hat an Oesterreich einen Anhaltspunkt für feine spanische Politik gefunden, ohne den der deutsche diplomatische Feldzug vielleicht auf eine unangenehme Weife gescheitert wäre. . . Oesterreich konnte der zögernden Haltung Rußlands gegenüber gleichfalls feine Zeit wählen und die deutsche Politik inbezug auf die Anerkennung Serrano« lahmlegen. Gestehen wir, daß wir Ursache haben, dem Grasen Andrassy dankbar zu sein; wir gehen mit einem veränderten Conto aus der spanischen Affaire heraus, wir haben eine Schuld gegenüber Oesterreich, von der wir früher frei waren." Die Meldung aus Berlin, daß man in den dortigen Ministerien des Innern und der Justiz eint Weisung zu energischer Handhabung des Vereins-gesetze« gegenüber den kirchlichen Aufzügen vorbereitet, deutet darauf hin, daß von der Ausarbeitung eines Reichs-Vereinsgesetzes Abstand genommen worden ist. Man wünscht vorläufig, die Brauchbarkeit der bestehenden gesetzlichen Vorschriften zu erproben, und erst wenn diese der ultramontanen Propaganda gegenüber nicht ausreichen sollten, die vorhandenen Gesetze durch neue abzulösen. Marschall Mac Mahott ist wieder in Paris ein getroffen. Der Aufenthalt in Nantes soll, nach der Versicherung des offieiösen Organes, ohne anderen Zwischenfall vorübergegangen sein, als daß der dortige Bischof vom Marschall-Präsidenten den baldigen Ausbau der Kathedrale von Nantes forderte, damit endlich die Reste des Gonfalonier der Kirche, des General Lamoriciere, an Seite der letzten Her- Souveränetät des Oberhauptes der Kirche zurückzugeben. gemäß dem heißesten Wunsche aller Katholiken." Der Papst kehrte nach Rom zurück, und „auf der Stelle erhob sich die kirchliche Autorität zu neuem Wachsthum." Im Jahre 1851 folgte.ein Concorbat mit Spanien, welches die Kirche wieder in ben Besitz reicher Güter setzte unb ihr den Triumph brachte, Laß bie katholische Religion noch einmal zur ausschließlichen Herrschaft in Spanien unb seinen Colonien gelangt und der Unterricht geistlicher Aufsicht unbedingt unterworfen worben ist. In Sübamerika würbe die katholische bie Religion des Staate«, die Bischöfe erhielten Aufsicht über Presse und Unterricht. Im kaiserlichen Frankreich schlossen sich die Bischöfe dem neuen Kaiserthum an. Man sah Cak-dinäle im Senate de« Reiches; die kirchlichen Bedürfnisse wurden bis auf die der Dorfkirchen Hera," im Budget berücksichtigt; die Ernennungen der Bischöfe erfolgten nicht ohne Rücksprache mit dein römischen Hose. „Einen ähnlichen noch auffallenderen Umschwung zugunsten des Papstihumö erlebte da» Jahrhundert in dem dritten großen katholischen Reiche von Europa, dem Kaiserthum Oesterr»«-i Jene Märzrevolution in Wien, welche bie alte 9 zog- der Bretagne bcigesesetzt werden könnten. Mer*, dings hak das Schweigen der Ossiciösen über tien Aufenthalt in Nantes nicht viel zu bedeuten, oenn das „Journal Officiell" schweigtauch über die Ban-ketttrede des Deputierten Fidöle Simon in Saint-Nazaire. Nicht mit Unrecht hebt das „Journal des Debats" die Anomalie hervor, die darin liegt, daß jede Rede der von ‘ der Regierung ernannten Maires, nicht aber die Rede eines Volksvertreters im „Journal Officiell" Aufnahme findet. Selbst aus den spärlichen Mittheilungen des officiellen Blattes kann man jedoch entnehmen, daß die Bevölkerung von Nantes dem Marschall einen sehr kalten Empfang bereitet habe. Die vorerwähnte Bankett rede Fidvle Simons enthielt im wesemlichen folgendes: „Handel und Gewerbe leiden, weil ihre Gewalten, Herr Marschall, weder vollständig noch definiert sind. Die Kammer ist außer Stande diesem Bedürfnisse abzuhelfen sie muß also einer neuen Assembler Platz machen, welche der öffentlichen Meinung einen getreuen Ausdruck geben wird. Dann wird alles wieder aufblichen und Handel und Gewerbe werden nicht, mehr zu klagen haben." Der Marschall hörte den Redner mit dem ihm eigenen Phlegma und antwortete kurz, er werde stets den Beschlüssen der Natio-nal-Versammlung, welche ihm die Gewalt auf sieben Jahre übertragen habe, Achtung zu verschaffen wissen. De „Republique Franxaise", die sich bei jeder Gelegenheit von ihren republikanischen Collegin-nen durch eine rosige Anschauung der Verhältnisse auszeichnet, ist von dieser Erklärung Mac Mahons sehr befriedigt, denn sie glaubt, der Marschall habe damit die Verpflichtung übernommen, auch der nächsten Nationalversammlung zu gehorchen. Alle Berichte aus Spanien haben heute wie immer nur zweierlei Inhalt: Klagen über die schlechte Bewachung der französischen Grenze und Schilderungen [artistischer Barbareien. Puycerda wird von den Carlisten beschossen, die Mehrzahl der Kugeln stiegt auf französisches Gebiet; bis jetzt aber hört man nichts davon, daß die französischen Behörden Zegen diese schwere Verletzung des Völkerrechts protestiert hätten, sondern der Angriff auf Puycerda, das hart an der Grenze liegt und nur eine schwache Garnison hat, dauert fort. Noch mehr. In Per-vignan treibt sich seit achtzehn Monaten ein soge-"annier „General" Castells herum, der ganz offen ■Heeruten für Don Carlos wirbt, obwohl sich alle Einwohner Perpignans darüber aufhatten. An neuen carlistifchen Heldentyatcn sind Zu verzeichnen: Die Erschießung der Bürgermeister von Sa»nl-Marlin-Well, Castellsullit und Batet, und ein grausiges Brandopfer in Karrt, zwei Kilo-' ]?^cr 00n Gerona. Hier wurden achtzehn Freiwillige von den Carlisten in einem Hause lebendig verbrannt. Wie der Jrurac Bat von Bilbao meldet, spiegeln die carlistijchen Führer ihren unwissenden Haufen jetzt vor, die fremden Mächte hätten Don Carlos als rechtmäßigen König von Spanien anerkannt! Die beiden deutschen Kanonenboote „Nautilus" und „Albatroß" sind nach einem Times-Telegramm von der spanischen Flotte und Bevölkerung sehr gut ausgenommen worden und werden nach Santona und Bilbao abgehen. Ihre Comman-danten haben Befehl, nicht früher thatfächlich ein-zugreifen, als bis wieder ein deutscher Untcrthan von den Carlisten beschädigt wird. Ein englisches Kanonenbot ist in den Nervion eingelaufen. Zur Tagesgeschichte. — CarlistischeGreuel. Die Carlisten haben wieder eine Schandthal begangen. Eine Ablheilung derselben stieß bei Cadorna auf einen atmen Bauer, der sich nach Barcelona begeben wollte, um dort Arbeit zu suchen. Bon denselben befragt, wer er sei, sagte er ihnen den Zweck seiner Reise und zeigte zugleich einen Empfehlungsbrief vor, den er für Barcelona erhalten. Die Raubmörder der Don CirloS nahmen ihm den Brief ab; nagelten denselben auf den Rücken des atmen Mannes mit einem langen Naget, der ihm auf der Brust herauskam und ließen den Bauer bann liegen. Selbst das einzige ultramontanc Blatt Spaniens, die „Efpanna Cawlica", erhebt die Stimme gegen diese Greuel! Sie sagt: „Wie unsere Leser an anderer Stelle sehen werden, bestätigen sich die barbarischen Erschießungen von Olot in allen ihren Theilen. Wir erneuern in diesem Falle die MiSbilli-gung, die wir bereits beim (ersten Bekanntwerden jener Schreckenskunde für den Fall, daß sie sich bestätigen sollte, ausgesprochen haben. Hundertsünfundachtzig wehrlose Spanier nach dreimonatlicher Gefangenschaft zu erschießen, ist, was man auch immer zur Entschuldigung einer solchen That Vorbringen möge, eine Thal, Oie nun als unwürdig in einem Kriege zwischen civili-sierten und christlichen Nationen bezeichnen muß, und noch viel mehr in einem Bruderkriege." So spricht die einzige Zeitung, die von dem Geistlichen, der die Zerstörung der Bahn zwischen ArcoS und Medinaceli kommandierte, bei Verbrennung der Postsachen nicht ins Feuer geworfen wurde, weil fi- „von den Unsri-gen" herrühre. Und derjenige, der den Blutbefehl auSstellte, war Lizaraga, der Frömmste unter den Got-teSstreitern, der seine Soldaten jeden Abend eine Stunde lang den Rosenkranz beten läßt! In der That, die jüngste Proklamation des Prätendenten bedarf keiner weitem Illustration als der, welche feine Generale und Häuptlinge tagtäglich selbst liefern. Lacal- und ProviuMl-Bugelegerchetter.' Origival-Eorrespoudeuz. Schneeberg, 29. August. (Der Bauern« cuntmel am Schneeberg.) Am 24. August d. I. vormittags 8 Uhr hörte man vom grafenburn-ner Kirchihurme her die unheimlichen Klänge der Sturmglocke in der Ortschaft und Umgebung erschallen. Männer aus mehr als 150 Häusern versammelte» sich am Ende der Ortschaft und man vernahm tu» multuarischen Lärm, der auf etwas außergewöhnliche» schließen ließ. (Bevor sich die Menschenmenge in Bewegung setzte, soll die NameoSvertesung nach den Hausnummern stattgefunden haben.) Um 11 Uhr vormittags entwickelte sich in der fürstlich Schönburg'scheu Waldregion genannt „Na, Masunu“ ein an die Zeit der wilden Bauernaufstände des Mittelalters erinnerndes erregtes Bolksbild. Der Fürst Schönburg-Waldenburg, dem eine bedeutende Fläche Laub- und Schwarzwaldcomptexe frei» eigentümlich gehört, ließ nemltch am Masun unweit des gegen Koritnica, Grafenbrunn, Bac rc. io die eistritzer BezirkSge,enden einzig und allein passierbaren BergjocheS „Vrata“ zum SBehufe leichterer und sicherer Forstaufsicht und zur Vorbeugung der horrenden Holzdiebstähle seitens der Insassen der genannten Ortschaften ein 10 Klafter langes und 7 Klafter breites, zur Beherbergung eines Revierförsters und mehrerer Forstheger bestimmtes ForsthauS bauen. Der Bau war schon bi« zum ersten Stockwerke gediehen und die olide Mauer schon über 10 Fuß über den Grundriß aufgeführt. Ja dieser Gegend befand sich eine aus Holz festgebaute Mäurer-, eine Ziegelbrenner- und eine Stein-btecherbarafe, ein mit 25,000 Ziegeln gefüllter und ein geheizter Ziegelofen mit Bretterüberdachung, eine Ziegelhütte und ein 4000 Kubiksuß haltende«, mit Ce-mentlall belegtes Wasser-Reservoir, und es arbeiteten viele Leute daselbst. Auf einmal hörte man von der Straße her unweit oer genannten Objecte ein handertftimmtge« „Hurrah!" und eine Unmasse von Minnern, die mit Hicken, Zimmermannsbeilen und Krampen bewaffnet waren, stürmte an die harmlos Arbeitenden heran, welche, in Todesängsten vor dem unerwarteten Ueber-falle, ihre Rettung in der schleunigsten Flucht suchten und Röcke, W-sten und andere Kleidungsstücke, Werkzeuge , Lebensmittel und Gerätschaften im Stiche ließen. Mit einer wahrhaft bestialischen Math fiel die wüihende Masse über die dort befindlichen Objecte her, zerstörte den im Brande befindlichen Ziegelofen, die Ziegelbrenner-, die Steinbrecher- und die Maurer-barafe bis auf den Grund. Letztere wurde durch Fällung einer 18" im Durchmesser haltenden Tanne auf fürchtete Gewalt stürzte, erschien nach und nach auch em hohen Klerus im Lichte einer Befreiung. Denn n°ch walteten die Anordnungen Josephs II. vor, rotlfy der Geistlichkeit inbezug aus ihre innere Dis-«PUn, ihre Einwirkung auf die Erziehung, ihre Do-'°Non und ihre Verbindung mit Rom die strenge Bevormundung des Staates auserlesen." Es ent-aohb 6a8 österreichische Concorbat. Diese Umstände x ,cn 6tln Papste ein verstärkte» Seibstgesühl, so Jpf er schon damals sagt, „durch ihn rede der Apo-°uf den die Kirche gegründet sei: er sei die evendtgc Autorität, welche in allen Streitigkeiten . .nt unfehlbare Entscheidung gebe." Und wie sehr je «ischöse geneigt waren, sich der papalen Auto« htr mntbu6 vom Bahnhof TarviS-Raibl und retour je ä 50 kr. — ( Spraidveredlung.) Es ist sehr grob zu jemanden zu sagen: Sie sind ein Schaf! Will man einen solchen Gedanken anSdrücken, so kann dies jrtzi in viel höflicherer Form dadurch geschehen, daß man sagt: Sie scheinen sich einer LammbluttranSfusion unterzogen zu habe». Witterung. Laibach, 31. August. Morgemiebel, sonniger Tag, Feder- und Haufenwolken. Wärme morgens 6 Uhr -f- 12-8°, nachm. 2 Uhr + 22 7" C. (1873 + 22 0®, 1872 + 22-4« C.) Barometer im Steigen 739 69 Millimeter. Das vorgestrige Tagesmittel der Wärme -}- 151°, daS gestrige + 159' ; beziehuugs-roeite um 2 3° und 1-5° unter dem Normale. Der vorgestrig« Niederschlag 13 55 Millimeter. Verstorbene. Den 29. August. Thomas Rebcr, Knecht, <36 I., Eivilfpital, Wassersucht. Maria Repilsch, MaschiusührerS-Ii»b, 4 I., Elifabeth-Kinderspital, Rachenbränuc. — Sßtton Grum, Arbeiter, 26 I, Civilspilal, EnkrSstnng. — Johann Jennikar, Inwohner, 74 I., Livilspitol, Gehirnschlogfluß. Den 30. August. Maria ©oje, Magd, 60 I, Stadt Nr. 24H, Lungenschwindsucht. — Apolouia Lit^ar, Köchin, 43 I., Eivilspital, Bauchwassersucht. LebenSmittel-Preise in Laibach am 29. August 1874. Weizen 5 fl. 30 kr.; Korn 3 fl. 40 kr.; Gerste 3 fl. .10 kr.; Hafer 2 fl. — kr.; Buchweizen 4 fl. 30 fr., Hirse 3 fl. 80 kr., Kukurutz — fl. — kr., Erdäpfel 3 fl. — kr., Fisolen 6 fl. 60 kr. pr. Metzen; Rind* schmalz 64 kr., Schweinfett 42 kr., Speck, frischer, 40 kr., Speck, geselchter, 42 kr. pr. Pfund; Eier 2*/B kr. pr. Stück; 'Milch 10 kr. pr. Maß; Rindfleisch 30 tr., Kalbfleisch 26 kr., Schweinfleisch 28 kr. pr. Pfund; Heu 1 fl. 25 kr., Stroh 75 kr. pr. Zentner; hartes Holz 6 fl. 60 kr., weiches Holz 4 fl. 70 kr. pr. Klafter. Telegraphischer Curtdericht am 31. August Papier-Reute 71 76 — Silber-Rente 74 85 — 1860e> Staatsgut eben 109 20 — Bankactien V74 — «rebit 239 75 London 109 80 — Silber 104— — 20- Franc«, «stücke 8 82. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme I I anläßlich des Todes unseres geliebten Sohnes Moriz Kaöberger I absoll'. Hörer der Philosophie und k. k. Reserve- ■ Lieutenants im 17. Jnf.-Reg., H sowie für das zahlreiche Geleite zu seiner letzten ■ I Ruhestätte sagen wir hiemit im Namen aller An- ■ I verwandten den Betreffenden unseren aufrichtigen ■' M Dank. Laibacki, 31. August 1874. Vincenz Habberger, f. k. Oderpostverwalier. ■___________________Sophie Habberger. M Cine größere Anzahl von Dmmbuswngen welche für die Periode der wiener Weltausstellung im Bor-jahre angeschafft, mithin noch sehr wenig abgenützt wurden, sind aus freier Hand zu verkaufen. Hierdurch dürfte neu* errichteten oder zu errichtenden Omnibus-Unternehmungen eine günstige Gelegenheit geboten sein, sich gutes und dauerhaftes Material zu billigen Preisen zu beschaffen. Außerdem ist auch noch eine größere Partie alter, abgenützter Omnibuswageu zu sehr billigen Preisen zu vergeben. Anfragen und Offerten befördert sub V. 8201 die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse in Wien. Dem geehrten p. t. Publicum mache ich hiemit die ergebene Anzeige, daß das |jilli](’fcf)ii|l in der Theatergaffe Nr. 38 wieder geöffnet ist. (515—1) Um geneigten Zuspruch bittet Voltmanii. Anzeige! Wir machen hiermit bekannt, daß wir von Herrn Bi»-ccnz Woschnagg sein am Hauptplatz Nr. 237 befindliches Warenlager gekauft haben und selbes zu sehr ule* deren Preisen eiu.s'verll^si-a.irerw weil das Verkanfslocale zum Michaelilermiue geräumt sei" muß. Mit Achtung f5l4—"1) loh. Seunig & C. J. Hamann. Die- neu errichtete k. k. Specialitäten-Niederlage in Laibach, am alten Markt Nr, 15 (k. k. Tabak-Haupt Berlag) empfiehlt ihr gut sortiertes Lager dem p. t. Publicum. ftelluugen werden pünktlichst ausgeführt, Tarife gratis gefolgt und auf Verlangen auch versandt. ° (456—6) Cumirrtü 1000 Stück in Quart mit Firmendruck fl. i — 1000 St. in Pvstsormat mit Firmendruck „ 4— Eisenbahn-Frachtbriefe mit Firma und «ahnstempel pr. 1Ö00 Stück fl. 7 50 „ 2000 „ „ 14— Eilgut-Frachtbriefe „ 1000 „ „ 9— dto. „ ‘>000 „ „ 17 — Post-Frachtbriesc „ 1000 „ • „ 5- jede weitere 1000 „ „ 3 50 Buchdrulkerei v. Iil'ciamtii|r & Kamberss. Druck von Jgn. v. »tleinmahr & geb. Bamberg in Laibach. Perleger unb für die Redaktion verantwortlich: Ottomar Bamberg.