Nl-162. Mittwch, 18. Juli 1894. Jahrgang 113. MbacherMZeitunK. ?nnzM^ n ?^ "^ k !, ^"'« ^ ° ltl. e r srnd .. „ g: ganzjährig fl, 15, halbjährig si. 7 ü«. Im L 0 mvt °! r -l c ^i. !'.. ^'bi">>"8 si, 5 5.N, ssnr die Z»s>rl»>»n in« Hans a°»zjähr l»s zu 4 geilen 25 lr.. «rohere per Zeile c lr.; bei öfteren Wiedcrhol.mg'n per Z°i r 3 lr , Die «Laib. Zelt.» erscheint tllgllch, mit Ausnahme der Sonn- und sseiertage. Tie Ndmiulftratlnn befindet sich ? «longreftplay Nr. 2, die Medattlon Bahichusgassc Nr. 15. Sprechstunden der Redaction von 8 bl« III llht vormlltags ^ — Unfrankierte Briefe weiden nicht angenommen, Manuscripte nicht zurückgestellt. Nichtamtlicher Weil Saatenstands- und Erntebericht des k. k. Ackerbauministeriums nach dem Stande vom 10. Juli 1894. I. .In der zweiten Juni-Dekade herrschte beinahe allgemein kühle, regnerische Witterung. Theils zu Anfang, Mus erst zu Ende der dritten Juni-Dekade vollzog sich me «heüerung mit entsprechender Temperatur-Erhöhung m den Alpen- und Karstländern sowohl als auch in den "vrowestländern. n„ .Die schöne Witterung hielt in den bezeichneten Indern mit oder ohne Unterbrechungen durch Gewitterregen bis zum Schlüsse der Beri'chtsperiode an. pi,- n, Nordostländcrn hingegen erfolgte mit mngen Ansnahmen eine anhaltende Ansheiternna theils uwhaupt nicht, theils erst in den letzten Tagen, so u°!2 m diesen Ländern beinah? die ganze Berichts-^node eine Regenperiode darstellte, Eine — meist noch nur ziemlich geringe — Temperatur Erhöhung lrat zwar auch in diesen Ländern ein, doch machte sich n n ? alla/meinen ein ungenügendes Maß von Wärme sässp , 3'!>^^ Karpathengegenden kamen sogar Schnee-Gu sr^n"^^ "^' Die anhaltenden, nicht selten als Ä u?^^ s'chr^in Gali- deutenden U be'rickw? ^" Zahlreichen, theilwei e be-al'ch in mehret ^che kamen übrigens fim vor in w?^^^enden von Mähren und Schle« W LH "s V"s^ regnerische Witterung schon Unterln- ^ begonnen und mit unbedeutenden '"ervrechungen angehalten h.ltte. liäusi« - >!'A^ waren zwar im allgemeinen ziemlich deut^ ^ s""'^ verhältnismäßig nicht sehr be-N"^'. Verheerende Hagelschläge trafen die Insel M.'H "! Dalmatien und verschiedene Gemeinden im "e» Selcan in Böhmen. beii^ "''^ 5"" erwähnten Ausnahmen erfolgte Aus-Ernt/y!^ -""^ ^'^ ^ir die Vegetation wie für die ssäs/ "lbeik" von unberechenbarem Werte, in vielen """eu geradezu rettend vor großen Nachtheilen, ilnap.,. ^ ?^ni wurde durch dieselbe die Rogqenernte der ^begünstigt; deren Beginn ist in den Ländern öonp ?"-'' ^leilweise auch in jenen der mittleren dem l? . >" ^'" wärmsten Lagen von Mähren mit qefass.n - ^ der Ansheiterung beinahe zusammen-grohe'l"! ber südlichen Zone konnte die Noggenernte betlllH»?^ ' '" der mittleren wenigstens zn einem ^ ^lncyen Theile auch bereits eingeheimst werden. Wo aber d?r Roggen noch nicht schnittreif war, wurde dessen Körneransbildnng — sowie überhaupt jene aller Getreidegattungen — durch die eingetretene Wärme begünstigt. Allerdings kommen auch Klagen vor, dass die hie und da beinahe unvermittelt eingetretene Hitze nicht günstig war. — Lagerfrucht kommt zwar häufig vor; noch allgemeiner ist beim Roggen der große Antheil schattiger Aehren; hie und da ist auch eiu erheblicher Antheil ganz tauber Aehren zn beklagen. Die Ernte ist, was das Gchröh betrifft, im allgemeinen als eine reiche zu bezeichnen; da die Aehren meist lang und die Körner meist gut, nicht selten sehr gut entwickelt sind, dürfte auch die Körnerernte des Roggens — mit Ausnahme der Nordostländer — im allgemeinen als mittel bis gut mittel anzunehmen sein. Die Qualität des Kornes dürfte im allgemeinen jedenfalls befriedigen. Klagen über häufigeres Vor< kommen von Mutterkorn und über ein dickschaliges, wenig mehlreichesPcoduct sind aanz, wenigstens bisher, vereinzelt. In Galizien und — jedoch in geringerem Maße ^ auch ,n der Bukovina war die Lagerung des Roggens --sowie überhaupt des Getreides — im allgemeinen noch weitergehend, so dass sowohl Ansatz als Ausbildung der Körner darunter litten. Auch zeigt sich dortselbst beim Roggen nicht selten ^iost; das liegende Getreide, und zwar auch Roggeu, lst oft von Unkraut durchwachsen und bedeckt; schartige und ganz taube Aehren sind dort verhältnismäßig noch häufiger. Demnach lauten die aus Galizieu kommenden Schätzungen des Noggenstandes mit wenigen Ausnahmen nur auf schwach mittel, während jene für die Vnko-vina durchschnittlich auf einen mittleren Stand hinweisen. Die Blütezeit war auch für dm Weizen häufig nicht sehr günstig, doch fiel dieselbe in den Südländern theilweise noch in die Zeit vor Eintritt der Regen-Periode, dagegen in den Nordwestländern größtentheils schon in die Periode inch der erfolgten Nusheiterung, und sind demnach theils aus diesem Grunde, theils wegen des dichteren Standes die Ernte-Aussichten für den Weizen im allgemeinen besser als für den Roggen. Doch ist das Vorkommen des Rostes, und zwar auf den Halmen, in allen Ländern nicht selten; in den podolischen Theilen von Galizien zeigt sich hie und da der Rost auch auf del, Aehren. Brand ist auf einzelne Lagen beschränkt; über Schädlinge wird anch vielfach geklagt, und zwar über die Halmstiege (l^Iui-ap.^ wLniopi») in den Nordwest- ländern, besonders in Schlesien, welche das Ausschoßen verhindert, über die Hessen-Fliege (Ociöomycn cle-structor) im Westen von Galizien und über das Weizen-Aehlchen im südlichen Mähren. Demungeachtct kann der Stand des Weizens im allgemeinen, mit Ausnahme Oaliziens, als gutmittel, für Galizien als schwachmittel bezeichnet werden. In den Südländern ist die Wcizenernte schon im Zuge und liefert theils gute, th ils mittlere Ernten. Sehr erfreulich ist im allgemeinen der Stand der Sommersaaten (Gerste und Hafer). Diese haben sich selbst in Galizien, trotz des massenhaften Unkrautes, der oft starken Lagerung und der großen Bodennässe, welche theils zu vorübergehender Verfärbung, theils zur Rostbildung auf den Halmen führte, größtentheils gut erhalten und versprechen daselbst durchschnittlich Mittelernten, wahrscheinlich sogar Ernten über dem Mittel, in den übrigen Ländern aber gnte und gnt mittlere Ernten. Selbstverständlich kommen indes auch Ausnahmen vor, jedoch sehr selten. In den Südländern wird die als Winterfrucht gebaute Gerste bereits gcerntet. Noch besser als die Nachrichten über Gerste und Hafer lauten jene über den Stand der Hülsenfrüchte, und zwar auch betreffs Galiziens. Mais steht in den Alpen- und Karstländern zumeist recht schön; nur ist er infolge der langen Regen-Periode im Juni etwas in der Entwicklung zurück; auch schaden ihm sowie überhaupt allen Hackfrüchten hie und da Engerlinge, Maulwurfsgrillen und außer« dem der Maiszüusler. In Galizien und in der Bukovina hingegen ist sein Stand gegenwärtig nicht erfreulich, da er wegen der Nässe theils nicht entsprechend, theils überhanpt nicht bearbeitet werden konnte, daher vom Unkraute gedrückt ist und außerdem nicht selten vergilbt. Ueber die Hirse liegen nur ganz ungünstige Nachrichten aus Kärnten, Böhmen und Galizien vor. Politische Uebersicht. Laib ach, 17, Juli. Ueber das Arbeitsprogramm des im Herbst wieder zusammentretenden Reichstages liegen folgende Angaben vor: Außer dem Strafgesetze, das Präsident Freiherr von Chlumecky schon am Schlüsse der vorigen Session auf die Tagesordnung der Herbstsession gesetzt hat, soll noch eine zweite große Iustizvorlage zur Berathung gelangen, deren Verhandlung im Permanenz-Ausschusse so rasche Fortschritte gemacht hat, dass die Hoffnung besteht, es werde im September Feuilleton. Das Sterbehans Valvasors in Gurlseld.* dics ^" ^ Lebensende Valuasors berichtet v. Na-Kraippİ^"pMche Skizze - Vorrede zu der neuen Krain). ^^ — Ehre des Herzogthums bm.H^'-ä ""armt, verlebte Valvasor in einem kleinen RaV" '" Gnrlfeld in Unterkrain, das er von dem einem Vorfahren des der Zeit (neb 17/^ ^vorragenden swvenischen Dichters Vodnik lebt?., <^ )' -"" Februar 1693 gekauft hatte, seine 19 <^°^ !a wohl buchstäblich Tage, denn schon am iteid^"^ "'^ Wb er daselbst an seinem alten cv, 7> Krankheit großer Mänmr, dem Podagra, "nd < s<> ^"ch erregte sein Tod große Sensation geqenw«^. ^' ^"'^ 3"""de ließen ihm einen desse" N ?^! '"ehr erhaltenen Grabstein setzen, I°h'GÄ?^ (/".lateinischer Sprache) der Historiker ^ ? Thcllmi.scher » Thalberg verfasste., "schen N^ ^"3 ""H den Mittheilungen des histo-H ^""^ für Krain (1857 S. 115): «Sine schr e^e"'l"hre. (besser Tage) verlebte der Geschichts W, o ^n"I " Migen Verhältnissen in Gurk-^^er^noch nn Februar 1693 von Jakob Voduik, """ GH.aso^^ festlichen En.M.mg einem Vorfahren unseres berühmten Dichters und Sprachforschers, ein Haus (jcht Nr. 85) erkauft hatte hier beschloss er sein der Wissenschaft und dem Vaterlande geweihtes Leben im Semptembcr 1693.» Das Haus, welches beide Historiker erwähnen und welches wir mit Recht das Sterbehaus des aroßen Kramers nennen dürfen, hat auch dermalen das Confer -Nr. 85 und ist derzeit Gemeindesiechmhaus. Es dürfte anßer dein Pfarrhofe, welcher fchon ein Iagdschloss der Cillier Grafen gewesen sein mochte, vielleicht das älteste Haus in Gurkfeld sein. Die Jahreszahl der Erbauuna und der Name des Erbauers ist ans der Inschrift zu entnehmen, die ober den: Portale des Hauses in Stem gemeißelt ist und folgendermaßen lautet: .1609 Lnkas Kunez gewester Stat Richter ud Handelsman Alhie hat das Havs Vavn lafn Gnad Im Got Wes Ists Gewesen Ud Wes rorps Noch Mrden. Die nämliche Jahreszahl (1609) befindet sich anch an dem Erker des Hauses, ein Zeichen, tnss derselbe gleichzeitig mit dem ursprünglichen Bau des bauses angebracht wurde. " Dieser von unsern Historikern angeführte Jakob Vodnik wird kein unmittelbarer Nachfolger Kunez' im Besitze des späteren Valvasor'schen Hauses aewesen sein.* ' * Es wird auch in Zweifel nczogen, dass der aenannte Vodmt rin Vorfahre des Dichtes Vodm! gewesen wäre ; Wer das Haus nach Valvasors Tode besaß, welche Besitzer das noch wohlerhaltene Haus im 18. Jahrhunderte noch hatte, ist aus den vorhandenen Acten nicht zu entnehmen. Das Grundbuch führte damals für die Stadt theils der Stadtrichter, theils die Herr» fchaft Thurnamhart, dasfelbe ist jedoch aus dem 18, Jahrhunderte nicht mehr vorhanden. Was das dermalige k. k. Grundbuchsamt des Bezirksgerichtes in Gurkfeld besitzt, reicht nur bis in das Jahr 1803 zurück. Aus diesem Jahrhunderte sind aber folgende Besitzer des Valvasor'schen Sterbehauses bekannt: 1.) Chiargo Maria, geborene Stanitsch, bekam das Haus 1803 nach ihrem Manne Andreas Chiargo. 2.) Josef Bellman bekam es von der früheren Besitzerin im Jahre 1821 durch freiwillige Uebergabe. 3.) Anton Graf Hohenwart bekam es im Jahre 1826 im Licita-tionswege. 4) Nach seinem Tode (1846) bekamen es seine Erben: Frau Cajetena Gräfin Hojos, Fräulein Ida uud Maria Freiinen v. Dienersberg, Ferdinand, Johann und Anton Alex. Freiherren v. Dienersberg. 5.) Durch Kaufvertrag bekamen es im Jahre 1848 Iofef uud Carolina Lackner um den Kaufschilling von 2000 st. von den genannten Hohenwart'schen Erben. 6.) Durch Kaufvertrag im Jahre 1850 gelangte in den Besitz des Hauses Karl Kalmann, Inhaber des Gutes Deutschdorf, der Vater des damaligen Weinbaufchul-Dircctors in Marburg. 7.) Gleichfalls durch Kauf gelangte in den Besitz des Hauses im Jahre 1856 Martin Hotschevar, der das Haus im Jahre 1662 an Laibacher Zeitung Nr. 162. 1388 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------—_________ 1«. Juli 1894. gelingen, die Vorberathung noch vor Zusammertrilt des Neichsrathes zu Ende zu führen und dem Abgeordnetenhause noch im Herbst den Ausschussbericht zu unterbreiten. Endlich steht auf dem Programme der nächsten Session die Steuerreform. Gleichzeitig wird sich das Abgeordnetenhaus auch mit einer Reihe kleinerer aber wichtiger Gesetze beschäftigen müssen, so mit dem Gesetze über das Urheberrecht, da die verlängerten Schutzfristen mit Ende dieses Jahres ablaufen, und mit dem Checkgesetze, dessen Einbringung gleichfalls für den Herbst zu gewärtigen ist. Die Session dürfte somit, da ja auch die Bugetdebatte mindestens vier bis fünf Wochen beansprucht, auch zeitlich eine große Ausdehnung gewinnen. Gleichwie in Ungarn, nehmen auch in der österreichischen Reichshälfte die Staatsfinanzen andauernd eine sehr befriedigende Entwicklung. Wie verlautet, waren im ersten Halbjahre sowohl die di-recten wie die indirecten Steuereingänge günstiger als inl ersten Semester vorigen Jahres. In der Absicht des österreichischen Finanzministers Dr. v. Plener soll es übrigens — dem »III. Wr. Extrablatt» zufolge — liegen, künftig wieder vierteljährig detaillierte Nach-Weisungen über die Steuereingänge in Oesterreich zu veröffentlichen. Der ungarische Minister des Innern, Hiero-nymi, tritt am Mittwoch eine Reise nach Siebenbürgen an, die fünf bis sechs Tage in Anspruch uehmen dürfte. Der Minister wird, nachdem er Klausenburg berührt, in seinem Wahlbezirke vor seinen Wählern eine Rede über die politische Lage halten. Von dort aus begibt sich der Münster nach Dees, Besztercze, sodann nach Torda, Hermannstadt, Karlsburg und Dcva. Der Minister will bei dieser Gelegenheit mit allen Schichten der Bevölkerung ohne Unterschied der Nationalität und der Religion in directe Verühruug treten. Im kroatischen Landtage stand auf der Tagesordnung der gestrigen Sitzung der Bericht des Budget-Ausschusses über die Schlussabrcchnung mit Ungarn pro 1890 und 1891. Der Referent empfahl die Annahme des Berichtes. Abg. Ruzi»! (Rechtspartei) lehnte den Bericht mit der Begründung ab, dass die Ziffern unrichtig und uncontrolierbar seien. Für den Ausdruck: «Ungarn habe den Kroaten hinterlistig und nur zu seinem eigenen Vortheile den finanziellen Ausgleich aufgedräugt», ertheilte der Präsident dem Redner eine Rüge. Im weiteren Verlaufe seiner Rede suchte Abgeordneter RlW nachzuweisen, dass Ungarn m-betreff Kroatiens unter dem Titel der gemeinsamen Anslagen auch seine eigenen autonomen Angelegenheiten erwähne. Der deutsch.spanische Zollkrieg wird von beiden Seiten mit äußerster Strenge geführt. Die spamscheu Zollbehörden bestehen durchaus auf con-sularisch beglaubigten Ursprungszeugnissen und auch die deutsche» Zollbehörden verlangen einen genauen Ursprungsnachweis für alle Waren, für die ein Zoll-aufschlug erhoben wird. Die Handelsbeziehuugen zwischen Spanien und Deutschland sind seit Beginn des Zoll« krirges beträchtlich zurückgegangen uud dürften jetzt noch einen stärkeren Rückgang erfahren. Die Commission der frauzösischen Kammer zur Berathung des Gesetzentwurfes gegen die Anarchisten lehnte das Verlangen des Iustizministers um Amende-ments ab, welche den Zweck hatten, die Dauer des Gesetzes zu beschränken. Der italienische Senat nahm, wie bereits gestern telegraphisch gemeldet wurde, die Gesetzentwürfe über Explosivstoffe, über die Aufreizung zur Begehung von Verbrechen und die Verherrlichung derselben durch die Presse und endlich über die Maßregeln zur öffentlichen Sicherheit und inbetreff des Zwangsdomicils an. Bei der Verhandlung über den letzteren Entwurf empfahl Senator (lanonico, dafür zu sorgen, dass nicht das Zwangsdomicil selbst zum Centrum der anarchistischen Ansteckuug werde. Crispi antwortete hierauf und erklärte, er beschäftige sich mit dem Gedanken, zum Zwangsdomicil verurthcilte Personen von größerer Gefährlichkeit in weit entlegene, aber zum Königreiche gehörige Gegenden zu verschicken. Ein Inspector des Ministeriums habe eine Reise angetreten, um festzustellen, ob einige der kleinen afrikanischen Inseln für diefen Zweck verwendet werden können. (Lebhafte Zustimmung auf allen Bänken) Aus Sofia stellt die «Agence Balcamque. gegenüber Meldungen über Meetings und Demonstrationen, die zugunsten Karavelovs in Sofia stattfanden fest, dass diese Kundgebungen von einigen persönlichen Freundeu desselben veranstaltet wurden. Die Meetings waren nicht stark besucht. Die Demonstrationen seien auf den Umstand zurückzuführen, dafs wegen des Sonntags ein größerer Menfchenandrang in den Straßen herrfchte und weiter das Gerücht verbreitet war, dafs es sich um eine Generalamncstie für alle politischen Vergehen handle. Die «Agence Balcanique» erklärt ferner, die Begnadigung Karavelovs lieae außer dem Bereiche der Möglichkeit, da Karavelov darauf beharre, dem gegenwärtigen Zustande der Dinge in Bulgarien die Anerkennung zu verweigern. Wie verlautet, werde der Zar aulä'Zlich der Vermahlung des Thronfolgers einen großen po-lltlschen Gnadenact decretieren. In Korea haben sich die Unruhen, die das Eingreifen China's uud Japans nach sich gezogen haben in den letzten Tagen erneuert. Die interessierten europäischen Mächte sind bemüht, den drohenden Conflict zwischen den genannten Staaten zu verhindern- Ena-land hat zu diesem Behufe beiden seine Vermittluna angetragen, und auch die russische Regieruuq setzt nach einer Petersburger Meldung, ihre Bemühungen fort um die Gefahr emes Zusammenstoßes zwischen China und Japan zu beseitigen. Japan will indes vor Wieder Herstellung der Ordnung in Korea auf seine Intervention nicht verzichten. Tagesneuigteiten. — (Einführung der 1 5-Centlmeter-Haubitzen.) Seine Majestät der Kaiser haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. v. M. die Einführung deriö-Centimeter-Vatterie-Haubitze und der 15-Centimeter-Panzer-Haubitze fiir die Zwecke des Festungskrieges aller-gnädigst zu genehmigen geruht. Die instructive« Behelfe über die Einrichtung und den Gebrauch dieser Geschütze werden seinerzeit ausgegeben werden. — (Regier ungs-Iubiläum Sr. Ma. jestät des Kaisers.) AuS Karlsbad, 14. d. M., wird geschrieben: Das Stadtverordneten - Collegium beschloss in seiner gestrigen Sitzung, der Oesterreichischen Gesellschaft vom Weißm Kreuze anlässlich des Regie-rungs-Iubiläums Sr. Majestät des Kaisers zwei Villenbaustellen am Ende der Parkstraße im Werte von 50.000 st. unentgeltlich zu Erbauung eines Militä'r-Curhauses zu überlassen. — (Vom deutschen Kaiserhofe.) Die Hos-kreise bestätigen nach einer Meldung der «Köln. Ztg.., dass Kaiser Wilhelm auch in diesem Jahre die Einla« dung drs Erzherzogs Albrecht zur Theilnahme an de, wahrend der ersten Septembertage in den Vellye Forsten stattfindenden Hirschjagden erhalten und ange genommen habe. — (Königin Victoria) ließ dem Fürftel Nikolaus für den Empfang des Admirals S?ymour un! der übrigen englischen Marine-Officiere in ossicieller Weis den Dank ausdrücken. — (Reichsraths-Abgeordneter Docto He, lsberg ^) Uus Leobm, 16. d. M., wird telegraphist berichtet: Unter außerordentlich starker Betheiligung M Kreise der Bevölkerung fand gestern die feierliche Mi fttzung der sterblichen Ueberrcste des verblichenen Neichsrathi Abgeordneten Dr. Heilsbern, in dem von der Stadt Lcobe, gewidmeten Ehrengrabe statt. Unter den zahlreichen Trauer gasten, die aus nah und fern herbeigekommen waren, be Wden sich der Präsident des Ubgcordnetenhauscs, Seil»! Excellenz Freiherr von Chlumecky, Landeshauptmann Gra' Mtems mit dem Landesausschussbeisitzcr Wannisch u«> den LandeSbcamten, Statthaltereirath Dr. Lautner in Vel tretung des dienstlich verhinderten Statthalters, Freiher» von Washington mit dem Generalsecretär Müller als Vel treter der Landwirtschafts-Gesellschaft, die Reichsralh« und Landtags-Abgeordueten v. Forcher, Dr. Bayer, Endrel Fürst, Link, Freiherr von Moscon, Posch, Dr. Freihel> von Slölk, Sutler und Thunhart, Bürgermeister Dr. M tugall und Vicebllrgermeister Koller aus Graz, Betrieb director von Scala auS Villach, ferner waren Vertrete' aller localen Vehöroen, Lehranstalten uud Schulen, M vutatwnen der Städte, Märkte und Bezirksvertretung" aus dem Wahlbezirke des Verstorbenen erschienen. M' imposante Zug bewegte sich von dem Bahnhofe zu" Hauptplatze, wo der Bürgermeister vor dem Nathha«!' eine ergreifende Trauerrede hielt und namens der Stad< einen Kranz aus Nlpenblumen auf den Sarg legte. V^ allen Häusern wehten Trauerfahnen, und die Gascandelab« waren mit schwarzem Flor umhüllt. Auf dem weite« Platze, der von Tausenden von Menschen beseht n»al herrschte lautlose, andächtige Stille. Nachdem der Männel' Gesangverein einen Trauerchor gesungen hatte, setzte B der Zug nach dem Friedhofe in Bewegung. An del" offenen Grabe hielt der Präsident der LandwirtschiM Gesellschaft Freiherr von Washington dem Dahingeschiedene" einen tiefempfundenen Nachruf mit Ausdrücken innigste" Dankes und ehrender Anerkennung für dessen Wirle" Mit einem Trauerchor schloss die Feier. — (Galizische Feste.) Vom herrlichsten Wettet begünstigt, «ahm der erste Tag des galizischen Turi' festes emen glänzenden Verlauf. In festlichem UuM« begaben stch nahezu 3000 Mitglieder galizischer Tur«' Turnertracht unter °Vorantritt mef erer Musikkapellen vom St. Georgsplatze durch die HauP' Wßen der Stadt auf den Aufstellungsplatz in die 12.0^ ^"^". l^"de, fetich decorierte Arena, in welch" mehrere Hunde« Logen hergerichtet waren. Unter groß" ^^"^^^ °"s «ah und fern herbeigeströmten P«' w^? ^ -^ Vergabe de« vom Frauenvereine ^ an den Verband der galiM" Tu nvereme statt. Derselben folgte das groß" S< 5^' °n .welchem sich 1200 Verbandsmitglieder "< un?^"'^'""iche Uebungen wurden überaus el/ mischmHa^ °""hrt und. fanden ft"' n^«^ ^'" lurchterliche Rache.) Am ib> "°^'"°2s wurde in einem Marktflecken in Calabr" « >. ^ ^"" °ffenbar ermordeten zehnjährigen Kn^ funden. Da der Vater desselben ^-.,5 ^- ^'"^ energischen und erfolgreichen Vo g hens gegen d,e Anarchisten bei diefen sehr verhasst «^ die Eheleute (8.) Johann und Ieannette Irkic verkaufte (Irkic war Notar in Gurkfeld und in den Jahren 1870 bis 1873 Landtagsabgeordneter für seine Vaterstadt Idria). Nach dem Tode Irlic' kaufte es abermals (9.) Martin Hotschevar, der es in seinem Testamente und nach seinem Tode (1886) der Gemeinde Gurtfeld zur Errichtung eines Armen» und Siechen« Haufes überließ. Dieses alte Haus, noch gut erhalten, ist ein einstöckiges, gemauertes Gebäude mit Ziegeldach. Es ist eigcutlich alls zwei Häusern zusammengefügt — was äußerlich uicht bemerkbar ist — und war in dem Zustande bereits im Jahre 1826, als e« Graf Hohen-wart kaufte. Der untere, gegen die Save gekehrte Theil ist das bessere und wahrscheinlich ältere Haus mit eiuem Erker an der Ecke. Das Haus dürste öfter umgebaut worden sein, da man an den Fellstern, namentlich in den Kellern und Zimmern. Uugleichfö'rlnigkeiten bemerkt. Unter dem Erker dürfte ursprünglich eine Thür und vielleicht ein kleines Verkaufsgewölbe, wahrscheinlich zuzeiten des Erbauers des Hauses, Lukas Kunez, der eben Handelsmann war, gewesen sein; das Haus war ja seiner Lage nach für ein Geschäftslocal geeignet, da die Fahrstraße früher unterhalb diefes Haufes knapp an der Save vorbeiführte. Gelegentlich der Anbringung einer Gedenktafel wurde das Haus einer Reparatur unterzogen, ohne dcn alten Baustil dcs Hauses zu ändem. An der Hauptfront des Haufes wurde bei diefer Gelegenheit eme Marmortafel mit der Infchrift: .Uiraimea (Siechenhaus) — Darilo Nm'tma NoöEvarM. angebracht. An der Längenfront, der Kirche und der Straße zugekehrt, ist an der Stelle, wo die beiden Theile zusammengefügt sind, die Gedenktafel Valvafors, ebenfalls aus Repcutabor'schem Marmor augefertigt, welche folgende vM chrlft trägt: «V t^ liiäi ^o umri ^anex Uaikort Valv»5M' 19. «LptLmdl-a 1693.. Wenn wir also unseren einheimischen Historikern Alanden schenken (und warum sollten wir das nicht?) so Ware unser berühmter Chronist wirklich in Gurlfeld m dem eben befchriebenen Hanfe gestorben. Wo ist aber sein Grab, wo sein Grabdenkmal mit der denk-wurd,gen lateinischen Inschrift? Das lässt sich freilich nicht mehr nachweisen. Höchstwahrscheinlich ist Valvasor auch m Gurlfeld begraben worden, vielleicht in der ^"st. dle sich früher unter der jetzigen Vicariats-lllche befand, allwo man vor circa hundert Jahren mehrere Särge fand, als man die Kirche renovierte nd dann die Gruft allfließ. Vielleicht ist der Grab-Mnris^"" l'^^' Freunde Valvasors wirklich nach ^ H s/^.^en, auch bei der VerleglMg des Friedhofes zuschlagen oder wohin verbaut wordm denn vor c.rca hundert Jahren war der Friedhof b i der Vlcarlatsklrche und ist erst im Anfange die es I^Klnderts zur Kirche des hl. Flmian (der/t K rch verseht wX' "" 6""l ^ 3rau Jot, H^otschH Elternlos. Nomnn von F. Klins. (N. Fortsetzung.) s. 'H^r von Rackweiller, verzeihen Sie,, sta"""/" eckM s^ .""^1!" Kmd' das unvermittelt eines "' empor "lst ward, und sie hob den Blick zu 'h" nn'mA'b wallte es in ihm auf; nur mit'Mühe ^ yauptete er seme Fassung. verwirr?^ ^ '^ ^'"" verzeihen?, stammelte " .'"o/^.K^ Ihnen eine unfreuudliche Antwort^ emen gewiss gut gemeinten Vorschlag. versuchte U emen zwanglosen Ton anzustimme,? «Sie müsse!' -^ für em ungezogenes Kind halten.. ^ spi^ athmete ti,f auf. Es war em Seufzer der A e chterung, der feinen Lippen entschlüpfte. Dem H'< "Dank! S,e hatte eine unglückfelige SituationH überwunde ""^ "" """" ^"""' ehrlichen Gestä^' ,-..« '^'"' Fräulein Vohwinkel,. sagte er mit U< «ung. «Ich glaubte einzig, ich hätte etwas 2 crw ckt ' "'" ""angenehme Erinnerung in M' Sie nickte mit dem Kopfe. . „.-Ht «Das war es auch. ja,, bekanute sie. «MH^, W",S'e es als kindischen Trotz an, wenn ich Hl age, dass «ch gelobt habe, niemals wieder einen M" zu spielen.» Laibacher Zeituna Nr. 162. 1369 16 Juli 1894. ° war es sofort klar, dass ein grausamer Rache-Act der-Mden vorliege. Den zielbewussten Nachforschungen der ^", als ste näher trat. Lan'i?^- ^"^ der Commerzieuräthin aber übte auf auz 3/"" mZ weniger gewaltige Wirkung aus. Auch WH?? ".^chl war plötzlich das sanfte Noth ge-Nn u"b ,s" Wild blass und zitternd da! Georg von Fasl.ml '"bes gleng der Dame des Hauses mit aller ^Milg emes Weltmannes entgegen. «Gnädige Frau, ich muss sehr um Verzeihung ! bitten, dass ich Fräulein Vohwiutel gebeten habe, mit mir ihre Rückkehr zu erwarten. Sie kam in der Mei« nnng, Sie spielen zn hören, in den Salon.» Die Commerzienräthin zwang sich zur Selbstbeherrschung. Dennoch konnte sie ein leises Neben ihrer Stimme nicht unterdrücken, als sie sagte: «Scit wann lockt mein Spiel dich herbei, Hanna?» Das junge Mädchen hatte jede Spur von Farbe aus ihrem Gesicht verloren. Sie kannte die Tante; sie verstand den Sinn der Worte derselben, wie ihrem aufmerksamen Ohr nicht die Bosheit, welche in ihnen lag, entgieng. «Ich glaubte, dich einen Walzer spielen zu hören,» stammelte sie in höchster Verwirrung und mit bebender Stimme. Die Commerzienräthin zuckte die Achseln. «Du weißt, ich bin keine Freundin leichter Musik. Geh auf dein Zimmer, Hanna!» sagte sie kühl. Das junge Mädchen folgte der Aufforderung, ohne nnr noch einen Blick auf Georg von Rack-weiller zu werfen oder sich von demfelben zu verabschieden. Er stand in peinlichster Verlegenheit. Entrüstung und Schmerz wallten l>iß in ihm anf. «Gnädige Frau, ich bin fest überzeugt, dass Fräulein Vohwinkel sie suchte,» sagte er in einem Tone, der Frail Anny nur noch mehr reizte und ihr das Blut in die Wangen trieb. «Herr von Rackweiller, Sie wollen verzeihen, dass ich meine eigene Ansicht über diesen Punkt habe,» versetzte sie liebenswürdig, aber bestimmt. «Ich kenne meine Nichte.» Georg stand sprachlos angesichts der gehässigen Schärfe dieser Worte. Mit Mühe nur zwang er sich zur Ruhe, während hunderterlei Vorstellungen in ihm lebendig wurden, die ihn die Commerzienräthin noch mit ganz anderen Blicken als seither schon betrachten liehen. «Unter diesen Verhältnissen dürfte die Unterredung, welche ich erstrebte, überflüssig geworden sein,» sagte er, nachdem eine minutenlange Pause entstanden war. «Ich habe keine Aussicht, ein Vorurtheilsfreies Gehör zn sindeu.» Frau Anny zuckte zusammen. An Stelle der ungewöhnlichen Blässe ihres Gesichtes trat eine heiße Nöthe. «Herr von Nackweiller, ich hoffe, meine Familien-Angelegenheiten können zwischen uns nicht zu einem Gegenstände des Missverständnisses werden,» sprach sie, sich aufraffend. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 162.____________________________________1390__________________ ^ ^. ^. und sind wegen Vornahme der diesfälligen Wahlen seitens der k. l, Landesregierung schon dermalen die erforderlichen Verfügungen getroffen worden. —o. — (ZurIncamerierungderIbriathal-Straße.) Wie uns mitgetheilt wird, hat die l. l. Landesregierung über die von den Bezirksstraßen-Ausschüssen Loitsch und Idria erbetene Incamerierung der Idrialhal-Lllndesstrahe von Kalce nach Oberidria die technischen Erhebungen über den dermaligen Zustand, dann über die allenfalls vorzunehmenden Verbesserungen lc. angeordnet, und werden diese Erhebungen durch den l. k. Oberingenieur Herrn Wilhelm Kraupa schon demnächst vorge« nommcn werden. —u. * (Durch den Vlitz getüdtet.) Vergangenen Sonntag giengcn der 25jährige lcdige Vesitzers-Sohn Ialob Urbiha aus Podgoro, politischer Vezirl Loitsch, der 27jährige ledige Bchhers-Sohn Franz Urbiha, der 53jährige ledige Besihers-Sohn Johann Speh, beide von Podgoro, und der 16jährige Schmiedmeisters-Sohn Michael Brus aus Iggendors in die Kirche nach Altenmarlt. Als die Genannten um circa 9 Uhr unweit von Pudob angelangt waren, traf ein Blitzstrahl den Ialob Urbiha und tödtete denselben auf der Stelle. Gleichzeitig wurde auch Franz Urbiha schwer beschädigt. Per Zustand desselben hat sich jedoch gebessert und ist Hoffnung vorhanden, dass er auskommen wird. — r. * (Brand infolge Blitzschlages.) Am 14. d. M. brach in der Stallung deS Jakob Medvesel in Veternlvca, politischer Bezirl Gurlfeld, infolge Blitzschlages ein Feuer aus und vernichtete das erwähnte Object sammt den darin befindlichen Futtervorräthen und angeblich auch eine Barschaft von 204 fl. Papiergeld. Der hiedurch entstandene Schaden wird auf 500 fl. bewertet. —r. — (Viehpässe nach Baiern,) Weil es vorgekommen ist, dass im Verkehre mit Vieh von oder nach Oesterreich viu Vaicrn aus der von den dortigen Veterinäre ganen in den Grcnz-Zollämtern geübten Zurück-hallung der Viehpässe für unsere Transporteure erhebliche Nachtheile sich ergeben haben, wurde über Intervention des Ministeriums des Neußern von der baierischen Regierung unterm 6. Juni die Anordnung erlassen, dass in Zukunft bei den Aaiern passierenden, von oder nach Oesterreich verkehrenden Virhtransporten die betreffenden Passe seitens der Controlorgane nicht mehr wie bisher eingezogen, sondern bei den betreffenden Sendungen bc« lassen werden. — (Aus der Land st raher Gegend) in Unterlrain wird uns über die Fechsungen der bereits reifen Feldfrüchle nur Günstiges berichtet: Die Landleute sind namentlich mit der Heuernte, aber auch mit den Getreide'Fechsungen so ziemlich zufrieden, bis auf jene Gegenden, die vom Hagel heimgesucht wurden. V. — (Industrielles.) Nach einer uns zugehenden Mittheilung hat Frau Anna Gräsin Lichtenberg in St. Veit ob Laibach eine Betriebsanlage zur Erzeugung von Kunstfettwaren aller Art errichtet, und wild die commissionelle Besichtigung dieser Betricbsanlage am 27. d. M. stattfinden. —o. — (Landwirtschaftlich er Fortbildung«» Curs.) In der Zeit vom 13. bis 31. August wird heuer in Laibach ein landwirtschaftlicher Lehrcuts für Vollsschlillehrer abgehaltln werden. Den Unterricht werden besorgen: der Secrctär der Landwirtschasls-Gch'llschaft G. Pirc, der Adjunct I. Stupar und der Weinbau-Wanderlehrer I. Gombac. V. — (Aus Gurlfeld) wird uns geschrieben: Von den am 28. und 29. d. M. hier beabsichtigten äuheren Festlichkeittn bei der Enthüllung der Hotschevar- und Valvasor-Gedenktafel wurde vorläufig Umgang genommen, und es findet zu dieser Zeit nur eine Schulfeierlichleit in diefem Sinne in den Schulräumlichleiten statt. V. * (Beim Baden ertrunken.) Am 16. d. M, ist der fünfjährige Sohn Josef der Taglöhnerin Helena Malavaili in Oberlaibach beim Baden im Laibachstusse ertrunken. Wider Helena Malavasi?, welche ihr Kind un» beaufsichtigt zu Hause ließ, wurde die Strafanzeige erstattet. —l. — (Ein geflüchteter Nörfegefchäfts-Inhaber.) Wiener Blätter melden, dass der «Vanl-und Börsen-LommissionSgeschästs"Inhaber Adolf Bettel-Heim, welcher in der Helferstorferstraße 11 etabliert war, seit Mittwoch den 11. d. M. abgängig fei und allem Anfcheine nach die Depots feiner zahlreichen Committenten in fehr bedeutender Höhe angegriffen habe. Bettrlheim soll auch in Laibach Committcnten für die Börse gewonnen haben, und es ist zu befürchten, dafs es auch hier Vefchüdigte geben wird. Die Wiener Polizei hat folgendes Circular erlassen: «Adolf Vettelheim, Bank« und Eom-missionsgefchästs.Inhaber, zu Felet in Ungarn gebürtig, 57 Jahre alt, verheiratet, ist seit 11. d. M. abgängig. ES liegt der dringende Verdacht vor, dass Vcttelheim Depots von Eommittenten unterschlagen hat. Derselbe ist von mittelgroßer, untersetzter Statur, hat graumelierte Haare, solchen Schnurrbart, volles, rundes Gesicht, war zuletzt mit ounlelgrauem Iaquet, dunlelgrauem Gilet, dunlelgraucr Hose und schwarzem weichen Filzhute be« kleidet. Er bcnützt beim Lesen einen Zwicker. Im Vetre« tungsfalle ist Äettelheim zu verhaften.» — (Gerichtliche Depositen.) Der Stand der civilgerichtlichen Depositen in Steiermarl, Kärnten und Krain betrug mit Ende 1893 91,843.434 fl. 96 i/ lr wovon auf Steiermarl 62,253.642 fl. 67 lr 'auf Kärnten 17.176.301 fl. 20 lr. und auf Krain 12,413.491 fl. 9'/, lr. entfallen. Die Depofitenämter in Graz, Klagensurt und Laibach participieren an obigem Gefammtstande der Reihe nach mit 32,706 972 fl 47 lr., 3,471.711 fl. 62'/, kr. und 5,467.106 fl 9 Kreuzer. Im Vergleiche des Depositenbermügens mit Ende 1893 mit jenem mit Ende 1892 ergibt sich im ersteren Jahre ein geringerer Stand von 1,576 041 fl 89'/, lr., indem sich die Deposilencassestände im Jahre 1893 nur in Kärnten, und zwar um 76.579 fl 64 lr vermehrten, jene in Steiermarl und Krain aber um 826.363 fl. 21 lr., respective 826.258 fl. 32'/, lr. ver. ringertcn. ' c^ ^c^l" Rebschulen mit amerikanischen Rebsorten) werden staatlicherseits in Sanct Barthelmä und in VoZalovo bei Mottling in Unterlrain angelegt werden. ^ — (Stand der österr.-ungar. Bank vom 15. Juli.) Banknoten - Umlaus 449,157.000 Gulden (- 2,825.000), Metallschatz 262,182.000 Gulden (^.247.000), Portefeuille 150,896.000fl. (-6 742 000? Lombard 26,292.000 Gulden (^. 669 000 Gulden/ steuerfreie Banknoten. Reserve 42,513.000 Gulden (^.5,137.000 Gulden), Staatsnotenumlauf323,110000 Gulden (-l- 1,965.000 Gulden). ^,"".^ Telegramme. Wien, 18. Juli. (Orig.-Tel.) Wiener wilnn^ Gymnasial.Professor Julius Wallner würd"7um Direcwr des Staats-Oymnasiums in Iglau ernanl cr- ^"^^ /^^'r (Och'-Tel.) Ministerpräsident Fürst Wmdl ch-Gratz hat sich heute zunächst ml kin Gut Stelna in Böhmen begegn, von wo 5 n t ein Fanulle nach Tachau m Böhmen übersiedelt Wien, 17. Juli. (Orig-Tel.) Der berü'lim^ A„« tom Professor Hyrtl ist gestorben' ^ ^"' Budapest, 17. Juli. (Orig-Tel.) Das Amtsklni. veröffentlicht die auf eigenes Ansuchm erfolg Ent hebmlg des Obergespans des OedelTrger Vmiw s und der könlgllchen Freistadt Oedenbnrg, Fürsten PM Esterhazy unter besonderer Anerkennung d durch Jahre hindurch m,t voller Hingebung geleisteten eifr aen und ausgezeichneten Dienste. Das Amtsblatt pu?m ftrner d,e Ernennung des Universitäts - Professors Dr August Pulszly zum und Unterrichtsministerium. ""^ Schcvcnwgcu, 17. Juli. (Orig.-Tel.) Enüerlna Albrecht, der sich im strengsten Incogniw hier auf? hält gebraucht seine Cur. Der Erzherzog wird von der Komgm und der Königin-Regentin nach dereu Rückkehr empfangen werden. Rom, 17. Juli. (Orig.-Tel.) Der Senat beaann die Generaldebatte über den Gesetzentwurf betreffend die Finanz-Maßnahmen. Paris, 17. Juli. (Orig.-Tel.) Die Kammer be-gann die Debatte über die Anarchistengesetze. London, 17. Juli. (Orig.-Tel.) Das Oberhaus nahm dle von RoseoeN) abgelehnte Fremdenbill mit 89 gegen 37 Stimmen an. Sofia 17. Juli. (Orig.-Tel.) Bei den Gemeinde« Wahlen m Hasliüi, Varna, Slivno, Iamboli und Tatar-Äazardschll wurden die Candidate« der Nationalpark mit erdrückender Majorität gewählt. Die Wähler vnn der Wallfreiheit Gebrauch machend, waren m com pacteu Massen an den Urnen erschienen. An den Prinl?. Md das Ministerinm sind zahlreiche Kundgebungen des Dankes eitens der Wähler eingelangt. Die Ordnuna wurde mrgends gestört. ""nung Sofia, 17. Juli. (Orig-Tel.) Wie die Journale w ^"' ."Ulde der frühere Polizei-Präfect Lnlanov welcher des Missbrauchs der Amtsgewalt besch 2 wnd vor den Untersuchungsrichter citiert. Lulanov wurde nicht in Haft genommen. °" Petersburg, 17. Juli. (Orig.-Tel.) Die Reaieruna verfugte die Emsetzung einer Sftecialcommission "? Untersuchung des Zusammenstoßes des DaiMers «Vladinm. mit einem italienischen Dampfer Petersburg, 17. Juli. (Orig-Tel.) Geaenüber den "« den Gesundheitsziistand dcs Ministel/von Gie umlaufenden ungünstigen Gerüchten stellt das .Journal ^' dass der Zustand des ^ e n Uü.^" ftincm Aufenthalte in Carskch-."/ em anhaltend guter ist. H edurch s^i es ikn, möglich geworden, sich nach Pewhof znr^Erwttma d'sHchenberichtes zu Gesch ten ohne die geringste Unterbrechung /widmen Chicago, 17. Juli. (Orig.-Tel.) Die aünstiäe Si' °" . Der Fuhrer des StMe A k eu s^?'"'" X" zu, dass die Streikenden unter" Vulverat^ die zufällige Explosion des MivMa, ens einer Batterie wurden heute drei Sns Krson5^5^f verwundet und^orüber^ Mwnen zu Boden geworfen. - Gestern abends m- glelöte ein Zug der Gra->d Trunk-Eisenbahn bel'M Creek (Michigan), wobei dcr Heizer getödtet nnd ^ rere Personen verwundet wurden. Die EntgW wurde durch Böswilligkeit herbeigeführt. Birmingham (Alubama), 17. Juli. (Orig.-Tel.)^ fand ein blutiger Zusammenstoß zwischen den 3M welche die Ausständischen ersetzten, und den StreiV statt. Letztere feuerten und verwundeten drei U Als die Polizei schoss, entstand ein Kampf, wobei l^ Personen getüdtet und 20 verwundet wnrden. . Aiterarisches. <« , 'Dieösterr..ungar. Monarchie in Wort"' BNd.» Im vorliegenden 7. Heft des IV. Bandes «U< wird die Schilderung des V.ßpremer Comitatcs beendet, mit derienigcn des Zalaer Comitates begonnen; beide ^ entstammen der Feder dcs ungarischen Schriftstellers Karl M — Unter den dein Hefte beigcgcbcnen Illustrationen bcsin«', auch die Abbildung eines Theiles der noch von den Äönttl", bauten Straße am Kileri < See, welche zugleich einen ^ bildete und aus viereckig bchanenen RiescnbWcken gebaut l^, >le 'st die einzige Römerstmbc in Ungarn, welche «och A wartig m ihrer ursprüngliche» Form benützt wird und bil^ beredtes Zeuguis für die Anlage römischer Kunststraßen. ^ Illustratoren betheiligten sich an dem Hefte Cserna, Häry,3^ und 3uago. Alles in dieser Rubrik Besprochene kann durch die h< Buchhandlung Jg. v. Kleinmay r K Fed. Bambel« zogen werden. -, « Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 17. Juli. Urbancic, Herrschaftsbesiker, Schloss E — Dr. Nosfi. Director, s. Tochter, Pola. — Poliher. Fab^ Trieft. - Skalja, Private, Marburg. - Urbais, Ä^ Hrastmg..-Känigstei,i, Paschla, Lahto, Hadenbroct, Kstte.I Mesarovic, Praktikant. Mitrovil). - Karl und Eugen V5 Professoren, Cilli. - von Pallich, Student: Zilzet, GyM^ Kernig, Kfm., sammt Frau; Nanzcuhofcr, Kfm., OH ^chasser, Thcimer, Heck, Wagner, Müller uud Schuicher,^ ^l"'. - Dr. M. Glaser, l. l. Professor; Piretti, MandeE Trieft. - Koss, Nu« uot,ch. ^- Schuidcr. Student, Görz. — Pircher f. Frall,5 u'b- -^ Knaflitsch, Privatier, s. Frau, Gr-Kanizsa. - M Privatier. St. Martin. - Gräfin Aichtenberg, Private, ^ L°uersteln. — Frantovic, Gerichts-Adilliict, Nudolfsloel' «esial, Priester, Zelimlje. Hotel Elefant. ^ . Am 17. Juli. Goll, Oberstlieut., s. Frau; Varoni"/ Private, Graz. - Nosan, t. k. Nezirksrichter, Wipp< ^mner, Privatier; Mazza, Privatier, s, Fran; Ada"''-^""'«'. l-Frau; Pctschauer, Iugmieur der Staatsbahn^ deezolli, Pnester, u,id Ianassarich, Priester, Trieft. - ^ Pnvawr Italien. - Domladis s Frau, Illyr. »Fe'st4 Sa"», Kn,., Rakel. - Wedelind, Kfm.; Hanser, I"5 ^ Sudbahn; Thomas, Procurist, s. Frau, Wien. - N"^ Nf'"., Funfkirchen. - Greca, Loitsch. - Kenn, Priester. Hotel Vaicrischer Hof. . ^.>><^ ^'Iuli. Gasperotti, l. u. k. Major i. R., TF ^ted,h, I„rist, u. Braune, Lcderhandlungsbesiher, Gottsf^ Nzuler^Oasthofbesitzer, Cilli. - Schmied, Buchhändler Hotel Siidbahnhof. Nr,,,?/" «^ I"li. Grafer, Wien. - Oraschen, Tr's "rumer, Warasdin. - Dr. Negrini, Ragnsa. Gasthof Kaiser oon Oesterreich. ,^ Vn^..I'"^«' I"li. Plautari^. Nassenfuß. - Jan, G^ ^.ch, Eisnern. - Miglcwc, Idria. ^> Verstorbene. ^, V,a« ^«" ^ ^I u l i. Agnes Miheliö, Inwohueri,',H Kl'^Äle 1, Wasserslicht. - Theresia Macel, InwK '^„^^""leslagasse 2, Lungentnberculose. - Marjana ^ Inwohnerin, 51 I., Knhthal II, ^troc^inoni. Im Spitale: ^ tuberculose" ^' ^ " "' Johann Glavii, Arbeiter, 60 I.^" ___Meteorologische ^eobachtlmnen in ^aib^ 1? ^^^^'^^^'"MTUw^^'^te^^ q'mi. ^'^ 24 4 O. schwach heiter 9 «Ab. 7B2 18 2 O. schwach heiter ^ 19^°^?°?^ l^b " Das Tagesmittel der le^ ^^^gleich dem Norn,ale. ^^> Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianusch"^ ^^^^^^^^ Ritter von Wissehrad. ^^/ wi.'^^"'".?^l"«'s Kindernährmehl. Währe"» > in., w 7^ Iwparate in den Handel gebracht werde"'^ nen Ersah für die Ammenmilch abgeben sollen, dabeH^, , d 'scnl Zwecke nicht dienen , wieder bald verschw'K z^, ^^W werden, hat H, Nestle's Kindermehl bereits eine ^> so «reiche Vergangenheit für sich. Nicht bloß li^"^,. .... ""! ^'le Weise volltom.neu ernährt werden, "^!, ac er ^,^ ^,^^. D^^^^ ^,^ DanulatarrheN °^ ,7" ülu'^ »enescn, wenn man ihnen dieses Nähr»'ch H„ ' ^''^'lse verabreicht, in kurzer Zeit uud gedeihen ^ er5.ms ^ !^^ c^^ echter Alpcnmilch. Weizenmehl ,^, erzeugt, glbt dieses Kindernährmchl eine reine nnd ssc'"' i^. U'l^." ."^c ^"^" '"erden lann und wegen «hn's ^k, ^stehnttgspreises jedermann leicht zugänglich ist, °a e^, ' "n bis acht Tage ausreicht. Hrste Kinderärzt °^> "^, ^"slandcs empfehlen dieses Nährmittcl als vo«"^ > °^'?robe7' ""en "erbraiick/ist darum m:^, «z^, H°uptdep°t für Oesterreich-Ungarn: I-Verlyal'^, ^aglergasse 1. Depots in allen Apotheken und Drog""' Laibacher Zeitung Nr. 162 1391 18. Juli 1894. Course an der Wiener Börse vom 17. Juli 1894. Na« dem oWeuen Cours««^. LtnatL'gnlehen. Geld!War<> ü"/„ Eiüheillicke Nenle in Noten deiz, Atai ^torember . . . 98'dü 98 75 ui Noleu uerz, Februar August 9850 9870 ,< Ellber uerz, Iauuer Juli 9840 98 U<> , „" " ,, '.'lpril Oclulier »8 l5 98 b5 i«b4er 4"/„ Ltaatsiose , ^,',u st, I4U — 150 — 18L0er 5«/n ,, nluize 5>»<> st, 147 üc l48 — i»«uer 5>'/„ .. Fiinslci l»u st iü« - 15« 7ü l8L4er Staalslose , , in« st, i!>7-50 98 — ..°l°, .. . , 50 st, l!!7 50 19»'— k»°/,> Dom, Mbr, il I^u st, . . IU1 35 1L2 35 4°/n Oest. Golbreuw, steuerfrei 122 20 122 4« d"/„ vest. Nuleureuie, steuerfrei —-— —--. » /,, b!«, Re,üe in M'uuemualir., , sleuerfrei s!!l2!Xiitrll!>e»Nom. 97-^0 981U l>'« dto. dto. per Ultimo . . 97 9l> 98 K» VisenbahN' 2taatsschul»ver> schrcibuilgc». Elijabellibal,,, iu G., steuerfrei (div. St,), für 100 ft, O, 4"/„ 124— 125' — ««nz.Iusepl)-Vahü in Silber (bw. St.) f, 100 st, «om. 5>/<"/,> 124-50 125'3U <'///,>«uo°Ipl> Ä. i, 2, (diu. St.) für 1000 st, Nom. .... — — - - »/»bto.!. ilroueuw, steucrf. (diu. St >. für 200 kr. Nom, . . 9« 50 97 45 d°/„ Vorarlberncr Äahu in Sill,., 200 u. 1000 st, f. 1.,« st, Nom. —------------- »/<>b»o. iu Kroueuw. steucrf.,400 «2000 Kr. f, 200 ttr, Nom, . 971!» 98-15 Zu Vtantüschulduerschreibun» N«n abgestemv.Eiscnb..'Actien. Elisllbetliuah,! 20« st, LM. 5'///» von 200 st, ö, W. pr, Stück . 25L —257-dto, Lüiz-Vudweis 200 st. ü. W, ü'/t"/y........237 — 239 — d»o.Lalzb..Tir.20Ust.ü.W.5V,> 227 50 228-waliz,«/u..... 119-90 121-— Elillldclhbaliu, 400 u, 2000 M. 200 M, 4"/„...... I2L — —'— Frauz Joseph Ä-, lim. 1884,4"/„ u» — 98 80 Oalizische Karl 'Ludwia. - Bahn, Em. 1«»1, l!00 st, S, 4°/„ . 9« 50 97 5U Vorarlberaer Äal>», Ein, 1884, . 4»/y (dw. Tt.)S,,f. 100 st.N. 97'— 97-80 Una,. Goldreute 4"/^, per Casse 12115 121-35 dto dto. per Ultimo . , . . 121 —12l-2<> bto, Ncute iu Kronenwähr,, 4"/„, steuerfrei für^00»rouenNun,, 96-25 9ü-45 4"/>, dtu, dtu. per Ultimo . , «l> 25 UU 45 dto.2t.E.slI,Oold10Ufl,,4>/,lV„ 127-5» 128 — dtu, dto. Silber l//'/„ 10180 102-5»« dto. Staats Oulia. lUng. Ostb,) !), I. l«7ü, 5"/„..... 124-25 125 — dto.4V2"/,i3chanlrea.aI-Abl.'Ol>I, 10020 10> — dto, Präm.^lnl. u, 100 st. ü. W. >>,!) — 151- - dto. diu. ll 50 st, ö. W. 148-75 l5025 Theis, Nr», Lose 4"/„ 100 st. . 142--50 Ü7-50 4"/„ unnarische (100 st. ü.W.) . 9530 !>5 «5, Andere öffentl. Dnlehen. DounU'Ne^, Lose 5"/,. . . . . 127'25 127-75 dto. -«»leihe l878 . . 107-35 10« 35 Aulelieu der Stadt Görz. . . — —! — — Anleheu d. Stadtnemeiude Wien 10640 107-40 Aulehe» d, Stadt^emciude Wie» (Silber oder Ould, , . . , 13175 13275 Prämien Äul. d, Stadtam, Wien 17225 I7.l — Vürfeuau Anlelien, verlosb. 5"/, 10050 101-— 4"/„ »rrainer Landes Aulehen . —'— 976» Veld Ware Pfandbriefe (für 100 st,). Voder, alla., öst, iu5N I. vl,4«/„G. 124'— 185- dto, „ „ in 50 „ 4'/2"/n -^'-^ ^^ dto. „ ,, in 50 ,, 4"/„ 98-7« 99-50 bto, Präm.-Schldv. 3"/n, I. ltm. 11U50H7- dto. dto. 3"/„, II. Vl». IKl-25 117 — N.°strrr,Lll»des Hyp.-«nst.4"/» 9960 1004« Ocsl..lmu. Äaul uerl, 4>/,2"/n . —— —'— dto, dto, ,, 4"/„ . . 100-— 100-nc dto. dto. 5Ujllhr. „ 4"/n , . 100'— 100M Sparcasse, i.öst,,30I, 5'/2"/n vl, 101-— —'— ßrioritätü > Gbligalione» e>, Nreuz, Un^, Ges. v., 5 st, 12-15 1250 Rudolph Lu!e 10 st..... 23 50 24'50 Salm Uole 40 st, CM. . . . —'— —'^ St. Wruois Lufe 4« st, CM. . 7N'5N 7150 Walbsteiu Lose 20 st, CM. . , --——-— WiudisMräv'Lose 20 sl, CM, , —'— — — Gew, 2ch,d.3"/„Präm, Schnldu, d. Vobe«cred!ta»stait,I,C-!n, . 18'— 1940 dtu. dtu. II. Ew. 18«'!, . , 28— »1 — Laibacher Lose...... 24 50 2525 Geld Ware ßank'Octien (per Stück). Anglo Oest. Banl »no st. «0"/o E. 157 — 158 - Vaulvcreiu, Wieuer, 100 st. . 13725 137-75 Vobcr.Äust,.Oest.,200,1.2.40"/„ 457'— 4S0-— Crbt.-Anst. f. Hand. u.«, lüM, —- —- dto, dto, per Ultimo Septbr. 54 50 355 — Creditbaul, Alla. nng., 200 st. , 44250 443 50 Deposüeubaui, All«,. 200 st, . 232'5« 234-50 Escompte Ges,. MM,. 500 st. 730 — 733 — Giro u CasseuU,, Wiener, 200fl. 273- - »7l>-— H>,V0theil>„ Orst., 200 st, 25"/« E. 87-50 88- Läuderlinul. Oest,. 200 st. . . 24860 249,0 Oesterr. ungar. «aul. 60« st. . 998 1002 Uuionbanl 200 st...... 26250 263 — «erlehrsbaut, Allg.. 140 st. , 173-50 175-— Actien ocin ZranLport« Klnternehmungen (per Stück). Albrecht Äahu 200 st. Silber . —'— — — Aussig Tepl. Eisenb. 300 st. . , 1638 164« Whm. «ordbahn 150 st. . . 264 — 266 — dto. Westbahu 200 st. ... 402-5^ 403 — Vuschtiehraber Eis. 500 st. CM, 1252 1262 dtu. dtu. (lit. N) 200 st, . 4/7'—478'— Donau Lampfsclnffahrts - Ges., Oeslerr.. 5,00 st. CM. . . . 435 — 437- Dräu C,!Va». Lb, Z.)200fl.S. —'— —-- Dur, Äud>'»l>acherC-, V,200fl,2. 64-ü^ 65>-4l! sserdiuauds iliurdb, ll><»> st. CM, 3050 30lU iieml'. Czeruuw, Inss>, Eiseub.- Oesellschas! 200 st. 2, . . , 281-— 282-— L>o»d, Oest., Trieft, 5,00 st. CM. 4W — 502- Oesterr, Nordwestb. 200 st. S. . 228-25 22!»-2! dto, dto, (üt, U) 200 st, 2. 26325 2642i Praa DuxerEisenb, »50st,T, . «4— «5- Sicbeubürgrr Eisenbahn, Erste —— —- StaatÄiseubah» 20» st. S. . . 341-50 342-5, Südbnhu 20» st. S..... 106-25 107-2i Süduordb, Verb.Ä. 200 st. CM. 204 — 205'- Tramwal, Ges.,Wr.,170fl.ij.W. 302-5» 304-5' dto. EM. 1887,200 st. . . . —'-! —'" Geld Wait Tramway Ges., NcueWr., Pr!o' ritats-Actir» 100 st. ... 9675 9725 U»a..'galiz. Eijenb. 200 st, Silber 204 — 205 20 Unss.Wrstl>.(»illab Graz)2U0st.T. 202'— 203'— Wiener Loealbahnei!'Act.-Ges. 7450 76'— Indullrie'Actien (per Stück). Aauges., All«, üst., I00st. . . m — il3 — Egydier Eisen- u»d Stahl-Ind. in Wien 100 st..... ?4'— 74-20 Eifenbahnw, Leilil!,, Erste, 8N'ss. 126-50 127 — ,,C-Ibemülil", Papiers, u. 35. G. 56 20 5750 Liesiuger Brauerei 10« st. . . iiu — 112-— Moutau GeseNich,, Oest.-alpiuc 81-20 81-80 Präger Eise» Ind. Ges. 200 st. 645 — 647'— Salgo Tarj. Steiulolile» 60 st. 745-— 748 — ,.SchIünImül,I", Papiers., 200 st. 203-25 204-— „Steyrerm,", Papiers, u. V.-G. 156 — 158 — Trifcnler ztuhleuw. Ges. 70 st. 166-- 168 — Waffeuf. G.,Oest.ts'3tücke..... 9-9U'> 991'> Silber........ —-^ ^'^ Deulsche Neich^baninote» . . 61-12-» 61-17,.. Ilalieuische Vauluutcn . . . 44-15 4425, Papier »iulie!...... 133"> 134 Sonntag den 22. Juli bei liertiofer in Prislava bei Neumarktl Militär-Concert der beliebten Kapelle de» k. u. k. Infanterle-R&mts. König fler Belgier. Anfang: um 4 Uhr nachmittags. Um recht .ahlreichen Besuch bittet mfU\ achtungsvoll ¦~-~^~—~—J^l Mauerhofer. Zwei Kostknaben Pferden für das nächste Schuljahr aufge-"ortimen bei Frau Marie Hiti, Hilsoher-g^ejgr. 3, I. Stook. (3046) 3-1 "•! Gegründet 1870. !¦ Wä sehe jeder Art eieenos Fabrikat ... in Ware, Arbeit nad Preis I^F* ohne Concurrenz **W ^^ 'n reichster Auswahl empfiehlt *-*• •¦"• Hamann ftathhausplatz Nr. 8. UiIisohe"Lieseranl mehrerer k. u. k. Officiers- r!rjierungen und der Uniformierung in der k. u. k. Kriegsmarine. (2881) 2 ni_. ™L*«ohe nach Maas wird in we- _™JUgen angefertigt. "^915)3^8 St. 5365. Razglas. Neznano kje bivajoèima tabular-«lma upnikoma Antonu Krašovcu iz J^erij št. 42 in Jakobu Krašovcu od ai*i in neznanim dedièem in pravnim naslednikom tabularnih upnikov An-areja Franka iz Prema in Jakoba Ja8odnika iz Tominj st. 7 postavil se je Josip (iärtner iz Ilir. Bistrice kura- orjem ad ad um ter so se zadnjemu «ostavili dražbeni odloki z dne 25ega tnaja 1894, št. 4281. C. kr. okrajno sodišèe v Ilir. Bistrici dne 4. julija 1894. (2910) 3-2 Nr. 2585. Curatorsbestellung. Dem uubekaunt wo in Amerika ab^ '"'"'den Mate Ulazic von Tribuce Nr. 28 .'^, Stefan Zuftam'ic von Tscherncmbl zum Orator uc! in-ium bestellt und ihm ^Klgerichtliche Grundbuchsbescheid vom 7- April N4 ^"'^^ ^chernembl am (2941) 3—3 Nr. 2807. Kundmachung. Das k. t. Landeszahlamt w Laibach, Kaiser - Josef-Platz Nr. 1, bleibt wegen der Hauptreiniguna. der Amts-localitäten am 19., 20. und 21. Juli 1894 für den Verkehr «lit den Parteien geschlossen. Laibach am 12. Inli 1894. K. k. Österreich. WZ Staatsbahnen. Altmetall- und Altmaterial-Ver-kaufs-Ausschreibung. Bei der gefertigten k. k. Eisenbahn-Betriebs-Direction gelangen nachstehende, in den Material-Magazinen Amstetten und Knlttelfeld lagernden Altmetalle und Altmaterialien zur Ausschreibung, als: Altes Eisen- und Platten - Blech, Bruchkupfer, Bruohmesalng, Bruoh-metall, Bruchzink, Gusseisenbohr-, Sohmled- und Stahl - Drehspäne, Messing-, Kupfer- und Metall-Späne, diverse Stahl- und Alteisensorten, alte Radsterne mit schmied- und gusseisernor Nabe, Platten- und Röhren-Kupfer, alte Guss- und Bessemerstahl Tyres, alte Stahl-Aohsen, alter Pakfong, Kautsohuk-, Hanf-, Leder- und Waohstuoh-Abfälle und Bruohglas. Nähere Angaben über die vorhandenen Quantitäten und Altmaterialgattungen sind aus den Offertformularien zu entnehmen, welche ebenso wie die Bedingnisso für den Verkauf von alten Materialien und Inventargegenstiinden bei der unterfertigten k. k. Eisenbahn-Betriebs-Direction (Zugförderungs-Bureau) eingesehen, behoben oder gegen Einsendung des Portos bezogen werden können. Die Offerten, zu deren Verfassung die hiezu aufgelegten Formularien benützt werden müssen, sind sammt den Beilagen, per Bogen mit 50-kr.-Stempel versehen, versiegelt und mit der Aufschrift: «Offert für Altmaterialien-Ankauf* bei der k. k. Eisenbahn-Belriebs-Direclion Villach bis längstens 24. Juli 1. J., 12 Uhr mittags, einzubringen. Die Abgabe der Altmaterialien erfolgt ab Wage der Lagerplätze und sind auch die Preis-anbote franco derselben zu stellen. Der gefertigten k. k. Eisenbahn-Betriebs-Direction steht es frei, die Offerten rück-sichtlich des ganzen zu vergebenden Quantums oder nur eines Theiles zu acceptieren. Offerten, welche nach dem obigen Termine eingebracht werden oder den Bestimmungen der Ausschreibung nicht entsprechen, bleiben unberücksichtigt. Villach am 16. Juli 1894. (ß052) K. k. Eisenbahn-Betriebs-Direction Villach. Der Betriebs-Director : Soala. (2896) 3—2 St. 3693. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Utiji na-znanja, da se je v izvržilni stvari Malevža Kosma iz Terbovelj (po dr. Juliju pl. Wurzbaehu, odvetnikn v Li-tiji) proti Matiji Brovetu iz Zagorja zaradi 95 gld. s tusodnim odlokom z dne 8. septembra 1893, št. 5688, na 15. novembra in 15. decembra 1893 doloèena, potem pa s pravico do ponovitve ustavljena izvršilna dražba posestva vl. gf. 146 kat, obè. Zagorje vnoviè doloèila, in sicer na 2 1. avgusta in 21. septembra 1894, vselej dopoldne ob 11. uri, pri tein sodišèi z dostavkom prejšnjega odloka G. kr. okrajno sodišèe v Litiji dne 7. junija 1894. (2603) 3-2 St. 12.466. Razglas. C. kr. za m. del. okrajno sodižèe v Ljubljani naznanja, dase je vsled tožbe ml. Janeza Gerka iz Horovnice (po va-ruliu Francetu Maziju, cerkovniku v Borovnici) proti Jarneju Sušteršièu, oziroma njegovim neznanim pravnim naslednikorn (po kuratorju Janezu Per-šmu), zaradi pripoznanja priposesto-vanja lastninskih pravic s pr. de praes. 29. maja 1894, št. 12.466, slednjim poslavil gosp. Janez Peräin iz Jezera skrbüikom na öin in da se je za su-marno razpravo doloèil dan na 31. avgusta 1894, dopoldne ob 9. uri, pri tem sodišèi. G. kr. za m. del. okrajno sodišèe v Ljubljani dne 7. junija 1894. Postpraktikant wird beim Postamte Orosslupp (BahnhoO sogleich aufgenommen. (3060) 2-1 Wohnung vom August-Termin an, mit fünf Piecen, I. Stock, wird gesucht. Garten und Stall im Hause erwünscht. Anträge sub «Wohnung» an die Administration dieser Zeitung. (3065) 3—1 DK-lxm«f^:n.«l gesnclttt Lohndlener im Hotel ersten Ranges, Reitbursoh, im Sommer Land, im Herbst Wien, zwei Kutsoher für Laibach und auswärts, etc. etc. Für eine kinderlose, sehr ruhige Partie wird eine kleine IWoltnniiff (Parterre) im Innern der Stadt gesucht. Näheres Bureau G. Flax, Rain 6. (3066) Wohnung vorzüglich, mit zwei großen Zimmern sammt Zugehör, ist wegen Abreise mit 15. September zu vermieten: Bahnhofgasse, Vodnlk'sches Haus Nr. 32, I. Stook, rechts. (3062) Praktikant für das Bureau wird aufgenommen. Anträge mit Lebenslauf an die (3069) 2—1 Eisen- und Stahlwerke Goeppinger & Comp. Weissenfeis, Oberkrain. (2858) 3—1 St. 5235. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Ilir. Bistrici daje na znanje, da se je na prošnjo Marijane Povh iz Drškovè (po Janezu Povhu od tam) proti Matiji Sedmaku iz Drškovè štev. 14 v roke dejanskega posestnika Antona Zadu od tam v izterjanje terjatve 200 gold, s pr. iz razsodbe z dne 6. avgusta 1892, št. 5753, dovolila izvršilna dražba na 1524 gold, cenjenega nepremaklji-vega posestva vlož. štev. 46 zemljiške knjige kat. obèine Parje. Za to izvršitev odrejena sta dva röka, na 24. avgusta in na 24. septembra 1894, vsakikrat ob 9. uri dopoldne, pri tem sodišèi s pristavkom, da se bode to posestvo pri prvem röku le za ali nad cenilno vrednostjo, pri drugem pa tudi pod njo oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiske knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tem sodišèi upogledati. C. kr. okrajno sodisffe v Ilir. Bisirici dne 28. junija 1894.