Jpriinumeration« - {Strife Fiir Laibach: Ganzjiihrig . . . 6 ft. — tr. Halbjahrig . . 3 „ — „ Vicrtcljiihrig. . . l „ 50 „ Monatlich . . . — „ 00 „ Mit der Post: Ganzjiihrin - - . 9 fl. — tr. Halbj,iihrig . . . 4 „ 00 „ Vicrteljiihrig. . - - „ 25 „ Silt Buffonu«!) inS Haus vicrtel-jiihrig 25 tr., monatlich 9 tr. Einzclnc Nummcni 5 tr. Knbacher WWWW Anonyme Mttheilungeu metbeu nicht berucksichtigt; Manuscripte nicht zuriickgesendet. R c i a i I i o n: Bahnhosgasse Nr. 132, črpcbilioit uni 3nfmtlcn-Sitrcnu: Congretzplatz 9?r.si (Buchhandlung eon 3. v. KleiumayrL F.Bamberg). 3nfcrliimsprrifr: Fur dic cinspaltigc Pctitzcile 3 tr., L’ei jloeimaliscr Einschaltnng:'l 0 tr., brcimal iv 7 tr. JnsertionSstcmPcl jcdeSmal 30 tr. Bei flročcrcu 9«|crotcii mid offerer Einschaltung cntsprechcndcr 'Jtafatt Nr. 11. Donnerstag, 27. August. — Morgen: Augustin. 1868. Die dentsche Sprache in train. i. 5 Wcr in Strain vom slovcnischcn Volkc spricht, dcr mutz, menu cr ubcrhaupt mit rcalcn Bcrhiilt nisscn rcchncn will, bcziiglich der Sprache zwischcn den Bcwohncrn dcr Lanbcshanptstabt, dcr Stadtc und Markte cilierseits, und ben Bcwohnern dcs ffachcit LandcS andercrscits untcrschcidcn. Die crftemv nach vielen Tauscndeii zahlend, silid mit gcringcr, fannt in Anschlag zu bringender Ausnahme durchgchcnds dcs dciltschcn Idioms nicht •tur machtig, fonder« sic habcn dassclbc nicht ctwa erst ans dcr Schnlstttbc, wohl aber schon anS dcr Kinberstnbc in das Lcbcn mitgcbracht, als das un-vcranhcrlichc Fainilicnerbgut, welches sic von Eltcrn und Urcltcrn ubcrkvinnicn habcn nnd in glcichcr Seise ans Kinder und Urcnkcl writer zu vcrcrbcu loimschcn. Fur die sen Thcil der Bcvolkcrung, welchcr, wcttn nicht die Kopfzahl, soudern die intellektuelle und fozialc Bedentung entscheidcn foll, dcr iibcr-wieqcndc ist, gilt dahcr die dentschc cbenso gut wie dlc slovcnischc als die Mnttcrsprachc, dcnn es ist "nc nnlciigbare Thatsache, das; die Kinder bicscs Lhetls dcr Bcvolkcrung Krains schon an der Mutter-Vll1t die Vaute beiber Spraclicn in sich ansnchmen U1'd sich dcrsclben mit glcichcr Fcrtigkcit bediencn. Diese Thatsache dr-ingt sich jedem Uubcsan gcncn von selbst ans. An allcn vsfcntlichcn Ortcn,< in Gast- unb Kaffcehanscrn, im Theater unb Koncerten, in Kasino's unb Citalniea's, im Handel unb beim Gewerbe, in der Familie, in alien Schichten dcr bitrgcrlichcn Gesellschast bis hinab znr dicnendcn Klassc, iibcrall hort man ucfceit dent slovcnischcn ebenso oft (inch 'das dentschc Wort. — Zicben dcr slovcnischcn Christcnlehrc verkiindigct die dentschc Prcdigt dem Bolke die cwigctt Wahrhciten dcs Glan-bens, neben dent slovcnischcn crtout allerorts das dentschc Lied, unb von ben Seichensteinen ans ben Friedhofm, biefer tics bcdcntsamcn Registratnr vcr-gangcncr Tagc, crimtcrn die slovcnischcn Senszer glcichwic dentschc Schctdcgrithe, dah anch der Schmerz in bcidcn Sprachcn hicr scincn gleichmahigcn Ans-drnck sindc. Es licgt darin nichts kunstlich Gcsnchtcs, nichts absichtlich 65cninchtcs, sondcrn blos die nngcsalschtc Tradition, das; das deutsche Element anch in Strain seit Jahrhnndertcu seine Wohustatte ausgcschlagcn nnd nnbchclligct eine Heitnat gefunden Habe. An dicscr Thatsache andert dcr Nmstand ganz und gar nichts, das; nnr unserc slovcnischc Prcssc dicselbc mit nbrigens lcicht begrciflichcr Bcharrlich kcit ignorivcn mochte nnd daf die Bcrtrcter ihrcr Richtniig im krainischcn Laudtage bcrgfcichcit thitn, als giibc es in Strain nnr cinc — die slovenische — und nicht aitch die dentschc Landcssprache. Nnd wie vcrhalt sich der slovenische Landmaim ant flachen Laudc dent dcntschcn Idiome gegcniibcr ? wobci wir selbstverstanblich von dent ganz bcittfchcn Bezirkc Gottschee, von bcr VanbbcuMferung an dcr kariitncr Greuze des Bezirkes Kronan und von der dcntschcn Enklave Zarz ganz abschcn. Ist es dcnn anch wahr, bah den slovcnischcn Laudmann jencr vbwehrcnde Hah gegen has deutsche Wcscn erfnllc, wclchcn die slovenische LandcsprcsscI in so unverantwortlichcr Weise bis zum Raccnkampfc! anznsachen nicht miide wirb'? Ncin! unb abernials ueitt! Der slovenische Laubmami wcih ben Werth bcr dcntschcn Sprache zu wnrdigcu nnd tritt nngchept derselben scinblich nicht entgegen In scinetu, die realen Ver Haltnisfc f'lar unb mtbefangen beurthcilcubcu Ver-staude Hat cr cs erfaht, dah schon die Keuntnih des dcntschcn Idioms allcin anch dcm slovcnischcn Landcskinde gut die Halste dcs grohcn ostcrrcichischcn Kaiscrstaates crschlichc. Ucbcrgibt bcr slovcnischc Vandmamt scincn Sohn bcr Mittclschnlc, so thut cr bics nicht ctwa dcShalb, uttt ihnt nbcrhaupt ciit gcwisscs Mas; Hu nianitarcr Bildnug znznwcndcn, sondcrn wcil cr hosst, scincm Sohnc damit die Moglichkeit zu sichcrn, nach cincr best tut ten Anzahl von Icchrcn als Pricstcr, als Staatsbcamtcr, als Techuifcr wo intmet in Ocsterrcich sein Fortkommen zu finben. Der slo vmischc Landmann siihlt es vecht gut, bah sich dicsc Hosfnuugcn in dent Biahe verringern, in welchcm sich bcr llutsaug des Gebietes vcrcngt, attf bent fcin Sohn zu konknrriren befahiget ist. So viel wir tins anch int Lattbc Krai it mu gcschcn, — ttoch nirgcub ist nits cinc Klagc bcs Sattbmanns baritber bcgcgnct, bah sc in Sohn sich die deutsche Sprache cigcn gemacht Habe, wohl aber fonntcn wir oft, nub oft bets lebhaste Bebanern baritber aitsfprechcn Horen, bah bics nicht bcr Fall fei. — In all’ bent fuche matt tone oorbebachie Zn rucksctzung, tcine Bcrlcugnnng bcr slovcnischcn Ra tiouatitiit, anch nicht eine sympathische Porliebc fiir citt frcmbcs Idiom, sonbern Icbigtich btc prak-tischc Auerfennuttg der Thatsache, dah das slovenische Sprachgebiet nnr cin cngeres nub lauge nicht ans Slovenische Literatnr. Ein zeitgemaher Antrag. Den richtigstcn Mahstab zur Bcnrthcilung bcr nationalen Jubivibualitat bilbcit die geistigcn Blu-then, welche das Bolksleben treibt, von der Phan-tofiercichcu Farbcnpracht des Bolkslicdes unb bcr ^oge bis hcrab zu cinzclnctt charaktcristischcn Ztigeu bet VolkSanschanuug, die sich nicht selten in der "Otftmug cities Wortes, in bcr cigcnthnmlichcu Be ^lchnnng von Sachett, Lokalitatcn, Personen it. s. w. “^spricht. Nicht basjenige, was in bas Volk kttnst-lch hineiugetrageu wirb, sondcrn was aits dent-rf -t' "^urgctnah sich cntwufctt, ist fiir bctt For-lchcr, fiir bctt Ethnographcn, fiir bctt Philosophcn bon Werth. Mag anch bic Parteilcibeiischaft des destrebt sein, ihre Anschanuugen, die oft wetter nichts find als Nachasscrci freutber Richtuu-8CU, dcm Bolksgeiste als etwas ihnt cigcnthitutlichcS M unterschicben, so stbht doch dicscr das nicht assi-mtlirbart von sich, der wahrc Kenner wcih dcrlci uationarc Koutrcbaitbc von ben rcchtcit Produkten ^ l. ^ksgcistes sehr wohl zu unterscheidcn. Es ist dayer cine Sammluttg titles beffett, was in dent 4>olte lebt und webt, nicht allcin aus dent lUesichts-pmutc der aiigebornen Pictat, die jeder Gebildete fur das Simien und Trachtcn, fitr bic Traditioncn und Gewohnhciten sciucs Bolksstamincs hegt, cin im hohctt Grade patriotisches ltnternchntcn, fie ist anch cin Korrcktiv fitr ^xtravaganzcn, zn dcitcit sich im Widersprnchc mit dcm Volksgcistc die schwankende 90Zcinuitg dcs Tagcs sehr lcicht vcr-tcitcn laht. Jcdcs gebildete Bolk weitdct dahcr solchcn Sammlnngcn die grohtc Sorgsalt zn, cs betrachtct sic als ein nationalcs Schatzkastlein znr Krastignng des Geistcs, zur Bcrcdlung dcs GetnnthcS. Was biSher die slovenische Literatur in dieser Richtung aufiucist, war nut der Bcrsnch Einzelncr, die aus jJiattgcl an Nuterstiitzuttg an dcr sich vor-gestccktcn Ansgabc ntcist verzwciscltett; cine Assoziation der literarischcn Krafte zur Ausbentnng dieses bis-her fast brach gclcgctteit nnd eine rcichc Erntc vcr-sprechendcn Gebietes ist ttoch nicht vcrsncht worbcit. Desto crfrculichcr ist bic Thatsache, bah unter ben jitugereu slovcnischcn literarischcn Strasten die Neber-zeugttng sich Bahu bricht, es sei nnr auf bent Wegc bet Assoziation dicsc schwicrige Ansgabc zu bcwaltigen. In jungstet Zeit forbcrtc tit bet slovcnischcn Prcsse cin ttoch jugcitblichcr Schriftsteller F. Stoccuar bic Patrioten znr 'Sammlnng bcs nationatcn Lite-ratnrschatzes auf, welchcr alle Lieder, Erzahluugcn, Sprichwiirter, Gcbtanchc, den Abcrglaitbeit, bic Ritthsel, Tauzc unb Spiclc dcs Bolkes, anherdcm ttoch ein topographischcs unb Iiamenlexikon zn itm sasscn hattc. Aus dcr Bcgrnndnng dieses Attfntfcs ist zu erfchcn, dah man den Utttfang der Ansgabc flat crsaht habc unb bic Schwierigkeit dcs Untcntchincits nicht untcrschatzc. Anch dcr jctzigc Acitpnnkt wirb als bcr nnhcrstc bczcichtiet, unt Hand an's Wert zu lcgen, bcitit cs ist utttttnstohliche Erfcheiituitg, bah bas Bolkslicb bcsondcrs fcit der Zeit ansznstcrbcn beginne, als bic erwachende Literatur bent Bolkc die Schopsnngen dcr ucitcit Kuitstpocsie barbot. In bent Auf ruse hciht es: „Die nationalen literarischcn Schcitze enthaltcu hunbert unb tansend-jtihrigc VolkStraditioiicn, dercit Fadcn itie eine Hit terbrcchung crlitt. Wcr bie Vcrgangenhcit bcs Bolkes in bctt letztcn Vcrzweignngcn erkenneu will, bcr inns; bessen utiinbltche Traditioncn mit Sorgsalt burchgchcit. Dcr Philosoph fanbe in ciner solchcn Sammlnng die Idccn, dcs Bolkes itber das Sein, das Leben, die Uncndlichkeit, bic Ewigkcit, bic Un stcrblichkcit uicbcrgclegt, fiir ben Psychologcn spic gcltcit sich barin bcr (iharaftcr, bie Dcnkwcisc, bic Scelenkrafte bcs Bolkes ab, bcr Historikcr fonntc manchcn Zug entdcckcn, bctt feine Urkunbc cnthiilt, manchcn Bcitrag fiir bic Kutturgcfchichtc unb My thologie der Slovencu; > dem Philologen lame man ches neue unb in etner oon der ietzigen Bebcutung reichend fei, unt sich vhne schwere Folgen und ohne Nachthcil vi taler Intcresscn gegcn andcrc, uns aller-orts umgebende Bolksstamntc abznschlichen. Wir heben hier absichtlich nur dicsc cine, Ic-dermann crkenntlichc rente Scilc hcrvor und ad strah i-reu ganz von der politischcn Bedcntung und bet an der Hand der Geschichte uimmstohlich nachweisbaren Mission decs dentschen Kultur-Elementes in Krain. Halten wir uns so recht lebendig den Fall vor Augen, dah es eiiient Zauberrr ans dent cxklusiv nationalen Lager gelungen lnSre, it«« Allen iiber Nacht die Kenntnitz der dentschen Sprache und alles bcffcit, was wir derselben verdanken, wegzucskamv-tiren, das;, wenn wir des Morgens erwachten, zwar alle andern Berhaltnisse in Oesterreich dieselben geblieben waren, nur die erne Aendernng ware cingctre-ten, dah in Krain das dentsche Wort vergessen oder, rote in Lithaueu das pvlnische, mitFreiheits-undBer-mogenSstraseu gebiiht wcrden uiutzle, — wer, fragen wir, konnte, vhne vor seiner besseren Ueberzeugung zu crrothcn, roohl behauptca, dah eiit solcher Zustand eiit Fortschritt in der Entwicklung dcs allgemeinen BildnngSgangcs ware? Wer hattc die Stirne zu bchauptcn, dah dadnrch die matcriellen Jnteressen des Landes, Haudel und Gewcrbc, die Leichtigkeit des Berkehrs, der Einfluh des Landes und seine Wech-selbeziehung wirklich gewonnen HStten? WaS soll also im Lande der ewige Hader, der cine Sprache zum Angrissspunkte wahlt, die seit Iahrhunderten als Landessprache Geltung hat u»d die, vielleicht niit Ausnahme einiger iiberfpaimtcr KSpfe, von allen nbrigen in richtiger Ancrkennung ihrer Bedentung theils als eiit Familienerbgnt, theilS als ein im Wege dts Unterrichtes sich mtge-eignetcs geistiges Gut hoch und roerth gehalteu wird! Landtagsverhandlnngeu. Vicrtc Sitzung dcs krain. Landtagcs am 21. August. Anwcsend 32 Abgeordnete. Beginn der Sitzung 10% Uhr. Nach Berlesnng des Protokolles der letzten Sitzung theilt Landeshauptmann v. Wurzb ach nut, dah alsRegierungsvorlage, der Gesetzentwursbetressend die Realschulen, ferner der vom LandesanSschusse in Folge des Dr. Toman'schen Autrages in slovcnischer Sprache ausgearlieitete Gesctzentwnrf iiber die imperative Bertheilnng von Hutweidcn und Wechscl-gruuden hcutc aus den Tischen der Abgeordneten aufliegen. Hierans wird zur Tagesordnung nbergegangen. Dr. Costa (dcntsch von der Tribune) liest den Bericht des Laudcsausschusses uber dessen Antrage wegen Aenderung der ^anbtags-Wahlorbnung. abweichende Wort, manche srappante Redewendnng miter; dem Jnristen manches Goldkornchen als Beitrag zu den Rechtsanschanuugen des BolkeS zu einer slovenischen Rechtsgeschichte; bent Kritiker und Aesthetikcr mancheS GeisteSprodukt des Voltes von luehv Gehall, als in einigen Kunstschopfnngen von ephemeren Werthe. Die Knnstliteratur kann sich ilberleben, sie kann altern, die Volksliteratnr ttte; je alter sic ist, dcstv mehr Werth hat sie. Die jetzt Lebenden hnbeit die Pflicht, die angedenteten Schatze nntcr Dach zu bringen, dah sie in der heutigen sturmischen Zeit tiicht zu Grnnde gchen." „Gcsetzt, doch nicht zugcgebcn" — so schlicht der Ausruf — „dah unserm Bolke uicht gegmrnt sein solite, als nationale Jndividnalitat zu leben, sondern dah es, etwa dcm Schicksalc der Elbeslaven anheimfallend, in den Wogcn des germanischeu und romanischen Meercs in ewige Vergessenheit vcr-sanke, fur diesen Fall warden wir durch cine Sammluug unserer nationalen Schatze ein Dcnk-mat hintcrlafscn, ein lebendeS Zeugnih, rote wir waren, toic wir dachtcn, roo nnd wie wir gclcbt habcn." Zur Untcrftlitzung dieses Unternchmens^ mittclst cutsprcchendcr Honorirung der einzelnen Sammler wird die Beihilfe der „Matica" in Aussicht gc nommen. Kromer (deutsch) ankniipfend an den Gang der im Landesatirschusse iiber diese Borlage gcpflo-genen Berathmtgen erkliirt, er Habe schon damals diese hier beantragten Aenderungen fiir inopportun gehalten, schon nach dent Februarpatente kiinnten sie nur mil Zustimmuug des Neichsrathes ersolgcn, vom Landtage selbst seien in die Gruppe der Groh-gruudbcsitzer die landtaflichen Besitzer nicht einzu-beziehen, da die Sauctionirung eincs solchen Gesctzes nicht zu erwarten ware (Dr. Toman: Ha! ha!), auch § 7 des Gcsctzcs ubcr die Reichsvertretung vom Listen December 1867 bestimme, dah Aenderungen in der Fest-stellung dcr Grnppcn bczichungswcise Gebiete, Stadie, Korperschasten und in der Bertheilnng der zu wahlenden Abgeordneten nntcr den einzelnen Grnppeit nur iiber Antrag der Landtage durch ein ReichSgesetz zu ersolgen hade. Er wiinsche, dah der zu wahleude Ausschuh diesen Bemerkungen seine Ansmerksamkeit schenke. Dr. Toman (slovenisch.) Er fei naher ge-standen dcr Qucllc, aus welcher das ucuc Gluck, die neue Bersassung gefiossen, er Habe theilgeuom-men an den Ansschnhberathnngen jcnes Gcsctzcs, weder Reichsrath noch Rcgierung hatten die Absicht je gchabt, in dicser Richtnng die Autonoinic der Landtage anzntastcn. Nur der Krainer Landtag und dcr Kaiser find zu einer Acndcrnng in der Landtagswahlordnnng tompctcnt. Der § 7 des GesetzeS iiber die Reichsvertretung gelte nicht, wenn er unS von nnserem Rcchtc ctwaS nchmen wiirde. (Dobro.) Der Borredner roollte uns in den Reichs-rath htttciitdrangcn, gliicklicher Weise wird er uns nicht bewaltigen (Dobro), wir haben gettitg Kraft, wir roollen, dah die Nation im Landtag vertreten sei, nicht aber dah Manner darin sitzen, die vou fremden Orten gekommeu waren, unt uns zu beh errs chen. (Beisall der Gallerie.) Er beantragt die Wahl eines Ansschnsses von 9 Mitgliedern zur Borberathuug der Borlage und polemisirt zum Schlusse gegcn -die in dcr vorletzten Sitznng vom Abgeordneten Deschmann vorgebrachten Einwendnngen wegen abermaligcr Zuwcisnng der Vorlagcn des Landesausschnsses an ncu gcwahlte Ansschiisse. Dr. Costa (slovenisch) wendct sich gegen die Bemerkungen Kromer's, er meint, in konscquentcr Vcrsolguug solcher Anschannngen hatten wir iiber Aenderungen dcr Landtagswahlordnnng gar nichts zn reden. (Dobro!) Toman's Antrag wird angenommen nnd so gleich znr Wahl gcschritten- Gcwahlt crschcincn: Kromer, Costa, Gariboldi, Kalteneggcr, Toman, Svetec, Bleiweis, Psarrer Taucer. Sodann wcrden als zweiter Gcgenstcmd der Tagesordnung die Antrage deS Landcsausschusscs, bctreffeud die Pauschalirung dcr AmtS- und Kanzlci crfordernisse fur die lanvschastlichen Hilfsamtcr nnd Landesanstalten, vom Bcrichterstattcr Kromer vor gelescn. Pfarrer Tauccr beantragt die Zuweisung dcS Gcgcnstandcs an den FinanzauSschnh. Wird (ingenonrntcn. WeiterS ucrlicst Dr. Bleiweis (dcntsch) dcn Bcrickt bctrcffs der Einfuhrung einer Hnndcstener in dcn Stadt' und Landgcmeinden. In dicser Bor-lage wird nicht so schr der fiinanzicllc, als viclmchr dcr sanitatlichc und polizcilichc Gcsichtspunkt als mahgcbcnd hcrvorgchodcit. Dcr Gcsctzcntwurf lantct 1. Jcdc Stadt- und Landgemcindc ist ermach tigct, cine Hnudesteuer einznfiihrcn. Die erfolgte Einfuhrung ist dcm LandeSansschussc mitzutheilen 2. Dicselbe wird fiir jeden Hnnd, mil einzigcr Ausnahme jcner, wclchc zur Bewachnng cinschichtig gelegencr Besitzrntgcit unbedingt nothwendig stub, mit bent jahrlichen Bctragc von 1 bis 3 Gulden in dcr LandcShauptstadt bis 4 Gnldcn, von bent Besitzer bcs Hnndcs zu Gunstcn der Gcnieinbctaffc cingchobcit. Kalteneggcr (dcntsch) erkliirt sich mit dcm vom LattdcslutSschussc aufgestelltcn Motive znr Ein fiihrmig dieses Gcsctzcs cinverstandcn, daher musse man cinch konscqncnt in defsen Durchfiihrnng sciu und das Gesctz sei ein imperatives nicht ein faknl--tatives. Urn jedoch die rounschenswerthen Erleichlenttv gcit bctt Gcmeindkn zu verschaffen, solltcn die fiir dcn lanbwirthschaftlichcn nnd gewerblichcn Betrieb unentbehrlichen Huttdc stcncrsrei sein. Nach einer tangent Debattr, an dcr sich Dr. Toman, Dr. Kat tenegger, Gras Margheri, Dr. Blciroets und der LandeSprcisident bethcitigten, roobci sich Dr. Blci roeis gcgcniiber der ausgcsprochcncn hunbcfrcuttb lichen Gesinnung deS Dr. Toman ebenfallS nicht als Hnnbefeittb, fondcrn nur als Bcrfolger bet Hundsrouth erklarte, ronrden die von Kalteneggcr unb Marghcri gcstclltctt Abanberungsantragc ab gclchnt uttb bie Lanbcsausschuhantrage cmgcnoutmcit. Der rocitcre, vom Dompropst Koh vorgelesene Antrag bcs LanbeSanSschnsseS zur Erlaffung eincS LanbcSgesetzeS wegen Einfuhrung ntchvercr Gemeindc-taxen toird iiber Antrag Dr. To in a us dcin vorher gcwahlten WahlrcformauSfchuffe zur nochmaligen Bcrathung zugewiefeu. Bon den znr Berhandlnng gelangendcn Peti-tionen wcrden jette der Geincindevorstehnng Laser-iiach uttb des Franz Omachen abwcislich erlebigt, die Petition ded F. Marinka unb Conforten anS Aich unt Erwirkung cities SteuernachlaffeS ober eoentucll tint Zufristung an die Finanzdirection be» "iirroortetid gclcitet. Schlnh der Sitzung Halb 2 Uhr. Nachste Sitzung morgen. Tagesordnung: 1. Die NcgiernngSvorlage, betreffend die Aenderungen dcr LandtagSwahlordnuug, des § 6 dcr Gemcinbcorb-nung fiir Krain, beS GemeinbestatuteS von Laibach; 2. Rechenschaftsbericht beS Lanbesansschusses; 3. Bericht iiber die Wahl des Abg. Mnlej. Cine Interpellation an die Regiernng uber ihr Berhalten zu den Bischosen. In der zweiten Sitzung deS oberosterrcichischcn Landtage« am 24. August stcllten Dr. Max Edlbacher und Genosscn folgende Jntcrpellation an die Re-gierung: In Erwiigung, dah die Bifchofe der im RcichS rathe vertretenat Konigreiche und Lander uttb iuS-besoudere ber Bifchof von Linz bnrch Hirtenschreibcn unb attbere Handlungcn eine offenbare Mifjachtung gegcn die StaatSgrundgesetze und gegen die Gesctze uber Ehe, Schule unb interkonfefsionelle Berhaltnisse offen an den Tag legcn, theilweife fogar den Besehlen der mit dcr Durchsiihrung dicser Gesctze betrauten k. k. Bchordett den Gehorsam uerrocigcrt haben, — itt der Erwagnng, dah die Mihachtung ber Gesctze ber gesahrlichste Feinb der Rechtsordnung ist, — in der Erwagnng, bah bie Rechtsordnung uittcr bctt Schntz ber Strafgcsetze gcstellt ist, daher sich ber Pflicht bcs Gehorsams gegen die Gesctze kein Be wohner des StaateS cntzichen barf, ohne scittc Hanb-(ung vor dcm Strafrichter zu rechtfertigen, — in ber Erwagung, bah nach Art. 2 beS Staatsgrnnb-gefetzes iiber bie allgemeinen Rcchtc ber StaatSbiirger vor bent Gesetze alle Staatsbiirger gleich sinb unb zu ben Staatsbiirgcrn auch bie Bifchofe gehiiren, — in ber Erwagnng, bah von bicsem Grundsatze Art. XIV bes Konkordates cine AnSnahmc rnachte, wclchc mit ber obigcn Bestinunung beS spciter erlassenen Staats-grunbgesetzeS im Wiberspruche steht, fonach Art. XIV bes Konkordates durch Art. 2 des GesetzeS iiber die allgemeinen Rcchtc ber Staatsbiirger zweifelloS anf-gchobcn ist, — in ber Erwagnng, dah daS Bcr-hctlten ber k. k. BehLrben, inSbcfonbcrc das ber k. k. Gcrichte unb Staatsanroaltschastcn, gegeniiber biesen bifchoflichen Mauifcstationcti bctt gcgriindctcu Aweifel erregt, ob bicfclben ben Staatsgrunbgefetzcn und ben Gefetzen iiber Ehe, Schule unb interkon-feffioticlle BerhSltniffe nothigenfalls burch Anwen-dung ber Strafgcsetze wider die Rcnitcnz dcr Bi-schose Achtnng und Geltung vcrschcissen roollen, — in ber Erwagnng, dah durch diese Lanheit ber k. k. Bchvrden die Rcnitcnz ber Bischose nur gcstcigcrt, bie obigcn Gesctze aber als Fnnbatnent bes Rechts-ftaatcs erschiittert roerbcn unb schkichlich die so muh« sam errimgette Rechtsordnung in Frage gcstcllt wird, — in ErwSguug, dah die k. k. Rcgierung die hei-liflfte Pflicht Hat, diese Rechtsordnung mit alien gesetzlichen Mitteln zn schutzen, — ftetlcn die Ge-fertigten den Antrag: „Jst die k. k. Regiernng Millens, in kiirzester Frist den k. k. Behorben die energische Weisung zu ertheilen, beu StaatSg unbgesetzen uber Ehe, Schule und interkonfessionelle Vcrhaltnisse gegeniiber der Renitenz der Bischose nothigcusalls durch Anwendung de« Strafgesetzes Wirksamkeit und Achknng zu ver-schaffen und den Artikel 2 des StaatsgrundgesetzeS fiber die allgemeinen Rechte der Staatsbiirger zur Wahrheit zu machen?" Politische Rundschau. Lai-ach, ‘27. August. Der Protest der czcchisdjen Abgeord-ueten gegen Landtag und Lerfasfuug, welcher den verschamteu Namen Deklaration siihrt, liegt in der ..Prager Korrespondenz" im Wortlaute vor. Das Blatt wurde in Wien anstandslos ausgegeben, die dortige „Morgcupost" jcdoch wegen wSrtlichen Nach-drnckes dieser „ Deklaration " konfiszirt, wiewohl anf Intervention des Juftizministeriums spater wie-dcr freigegeben. Obschon man wiiiischeu muh, dah dre Regiernng gegen die czechische Sezession mit alter Energie vorgeht, so ware es doch nicht ganz verstandlich, wenn der Protest der Offentlichkeit ent-zvgen miirbc. Man muh erfahren, bis zu welchen Ungehenerlichkciten sich die Czechen vcrsteigcn, um ihr Verhalten nach Vcrdicnst verurtheilcn zu konnen. Der bohmische Landtag Hat den Protest ad aeta gelegt. Aehnlich wird die Zeitgeschichte mit demselben verfahren. Der Landtag in Prag und die Ber-fassnng werden legal und aktiv bleiben. Wic zu erwarten stand, sindet dcr neucste Gc-niestrcich dcr czechischcn Opposition nitch in der Presse anherhalb Wiens cine eingehende Besprechung, und lvutet das Urtheil, soweit bisher Stimmen vorliegen, entschieden verdammend. Der „P. Ll." sindet in der Kundgebung der czechischen Fiihrer „nicht nur keine Spur eines positiven Gedankens, der unter den gegenwartigen Berhtiltniffcn Europa'S znrGrund-lage dcr Existenz der Monarchic gemacht werden komite," sondern im Gcgentheil „ganz untrugliche Zeichen eines Hin- und Herschwankens, welches die czechischen Fiihrer als unter dem Einflusse fremder, der Existenz der Monarchic seindlicher Striimnngen stehend erscheinen laht." Die N. A. Z., bemt Herr und Meister Graf Bismarck seinerzeit durch die Erftndung des „glorreichen" Czechcnthnms sich hohes Ansehen bet dcr czechischen Opposition er-worben Hat, bemerkt zn der Deklaration: „Die czechische Partei dnrste durch das Wegbleiben timu Land-ta9e ihrer Sache einen schlechten Dienst geleistct habeit. Eine Partei, wclche von dcr Arena dcr politischcn THStigkeit vcrschwindet und sich in den Schmoll-winkel eines passmen Widerstandcs znriickzieht, gidt nch dadurch selbst preiS. Dicse Epistel ist cine ganz zeitgemahe Abfer-ttgung fur die Czechen, zumal fiir jene, die in letzter ^eit nuch von Berlin ciitc Niitcrstiitznng ihrer fezes-stonistischc,, Jdccn und Plane erwartetcn. . Dcr ,,International" crsahrt einen fvrmlichen ^klcgs- und Bentcplan, den gewisse Diplomaten zu pariš ganz fciu auscrsonnen. Die Turkei wird darnach getheilt; Ruhland erhalt das tnrkische Asicn, England dic Jnscln des Archipelagns nnd einen ^eil Eghptens, Griechenland bcfoinmt Kandia und btc cnropaischc Turkei sammt Konstantinopel, erhalt den byzantinischen Kaisertitcl und — das Protektorat Ruhlands; Jtalien — Siidtirol und Frankreich Kom-pensationcn — im Norden seines Gebietes. Lcidcr aver i)t fctbst dcr »International" nicht iit der mm dieser Plan eigentlich zur ^nssuhrung gelangcn soll. Die Fabrikation nener «aitcn von Enropa, oder vielmehr von Karten eines heiten 8 0Cl,5rt lctzt schon zn den Abgcschmackt. Zn dcn franzosifchen Friedenstanben gesellt sich nun auch die »France." Sie bekampst die Be-surchtungen jener, welche nicht an den Friedcn glau-ben wollen, und bekampst auch die Ansicht, dah die gegenwartige Lage KriegSanzeichen enthaltc. Wenn man mit kaltem Blntc die Beziehungen der Groh-machtc betrachtet, so ist es erlaubt zu hoffen, dah der Friedc nicht gestort roerbe. Ohne Zweisel wurde Frankreich, wenn unsere Ehre oder unser Recht be-droht ware, nicht zandern, aber cine KriegSerklarnng kSnnte dann nicht cittc Laune der Rcgierung sem, deren Krast im Falle eines Kricgcs nur in dcr Zuslimmung des Nationalgefnhles bestehen toiirbe, das durch bas Botnm der Karnmer kraftig ausge-druckt wird. Die Nachricht von eiitem angeblich beabsich-tigt gewesenen Attentate aus die Konigin von England wird vfsiziell als unbegrundet erklart. Den Anlah zu dcm beznglichcn Geriichte gab dic Anhal-tung eines geistig verkoininenen Individuums engli-scher Nationalitat, Welches sich behnfs Erlangnng eines Almosens an den koniglichen Hof herandrangte. Lokal- und Provmzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. — iRa|d)er Geschaftsgang.) Anderwarts pflegt die Berisikation neuer Lundtagswahlen schon in den erfteu Sitznngen stattzufindeu. Jm train. Laud-tagc jebod) find die Wahloperate dcr beideit Abgeord-neten der ©table und Markle, Mulej und Dr. Snppan, uoch irniuer nicht zur Berhandlimg gekouuuen. Erst in dcr letztcn Sitznng wnrde der Landesansschuhberidit uber Bkdej's Wahl unter die Abgeordneten vertheilt. Jm Berid)te wird fciu definition' Antrag anf Zulas-sung oder Uugiltigerklanmg gestellt, sondern die Wahl eines AuSschusses von fiinf Mitglicderit zur aberma-ligeu Pritfuitg des Wahlakles beantragt. Der Lan-desansschuh konnte demnach liber die schon am 9. September 1867 vollzogene Wahl nicht in's Klare fonu men, obwohl dagegen tein Protest vorlag und von 207 erschienenen Wahlern 105 fiir Mulej ftimuitcn. Bei solchem Vorgange ist es wvhl zu bezweifeln, ob Dr. Snppan's Wahlaft vom Marz 1867, der bereits in der letzten Session wegen eines eingelaufeneu Pro-testes in Schwebe belasien wurde, in dieser Session zur Berisikation tummeu werde. Es sullen die Er-hebungcn wegen des beanstanbeten Wahlrechles meh-rerer Wahler uoch irn Zuge fciu, and) verlantet es, die Laudtagsmajoritat beabfidftige, die Wahl des Ru-dolfswerther Abgeordneten zu annullireu, inbem sie eincit mil ihren Anschanungen ntehr harrnonirenden Wahtfaiibibateii als Nachmaun in 58creitfd)aft Habe. Dr. Snppan hat seinen vorn Danwklesschwert der Amtnllratng bedrohten Sitz in dieser Session nod) nicht eingemmmten. — (Erne it it it it g.) Das t. t. Finanzbirek-lionS-Prasidinln in Laibach hat den Herrn Friedrich I. Killer zum Konzeptspraktikanten bei der t. k. Fi-ncmzprotnratnr in Laibach ernannt. — (Prlifungen.) Heute Borrnittag fanden die Pritfimgeit an der euaugelifdjeit ©chute statt. Wir konnen der Geineiude zu dcm Resnltate der Pritfuitg nur Gliick ioi'mfd>ctt, sowie wir dem Lehrer Herrn Friihwirth unsere Anertennnng cntsfprcchett. Der Herr Landesprasident wohnte der Priifnng bei und stellte Fragen an einzelne Schiiler. — (Theaterpersonale dcr it a ch st e it am 16. September begutueubeit Saison.) Die Herren: Under, 1. Tenor; Pavlizek, 2. Tenor; Gottlid)er, Bariton; Rohner, 1. Bah; Pidjmt, Bah-bttffo; Ferdinand Muller ‘ Kapellmeister; Bergmanu, Held und Siebhaber; Stefan, Intriguant ltitb Eharakter-rollen; Mtiller, Gesaugskvmiker; Mahr, Liebhaber mid fmuifdjc Particit. Die Fraulein: Jvsesine Pichou, erste dramatische Scingeriu; Jellinek, Kvloratur-Sangerin; Fleihner, Altistin; Jehika, Operetten- und Lofalfatt-geriii; Olga v. Stesani, Hclbiit imb tragifdjc Lieb-haberin; Anita v. Solins, jugendliche Liebhaberin; Cvnradin, muntere Liebhaberin; Mahr, kornische Alte; Frau Schmidts, Salondame. D Herren und 8 Dainen iitt Chor. — (Der zweite Tabor der nnterstei-r if d) c n Slovene it) wird am 6. September in <£■ a d) f e it f c 1 b tagen. Der Aitfritf hiezn ergeht in ben slavischen Zeitungen von 60 unterfteirifdien Na tionalen, meift Grnndbesitzern cuts den Bezirken Cilli, Franzen, Oberbnrg, Gonobitz u. a. lit. Die Prokla mation erwdhnt ber taitfeitbjahrigen Sklaverei nnserer slovenisd)en Baler, imb Namen rote Hanfenbiichter, Elsbacher, Fischer n. a. in: beftdtigcn es. Auch ber Resolutionen bes Lutteuberger Tabors wirb bariit ge-bacht; tint ihnen rnehr Werth bei der Regiernng zu verleihen, miifsen auch anderwarts die Slovenen ihnen znstimuien. Je groher die Versammlnng, desto rnehr Werth habeit bie Besdjliisfe. Uebrigens ist ber Anf-rnf nid)t so schwnnghaft, wie jener fiir den erfteu Tabor. In dem Anfrnfe der „Novice11 ist von 7000 Bersammelten in Luttenberg bk Rebe, in bent itbrv Zens gteichtantenden des „Slovenski Nared" heiht es, es waren ihrer rnehr als 8000. Dutch solche Ber stohe im Zahten tonnte die slovenische Rechenknnst in iiblen Rnf koimnen, daher dent zwciten Tabor zur 'tfonftatinmg ber Zahl ber Berfammelten, die ja stir die Regiernng ein mahgebenber Faktor ist, eiit „rechen sester Seelenziihler" vor allem zu empsehlen ist. Korrespondenzen. L. Von der kustenlandischen Grenze, 26sten August. (Kleritale Bevormnndnng. — Cine Čitalnica oh ne D echa n t und Kaplane.) Unsere Beviilkenmg ist itber die Bedeutnng der Ber raffungsgefeye uoch zu roeitig aufgetltirt. Diese find wohl den Biirgerineistern schwarz anf weih zngekoinmen imb rnhen minmehr in ben Gemeiudeakteu, dem Sdiicf sale der Gesetze itttb Bcrorbunngeu aus ber Bach'fchen Periode entgegeuharrend. Der Klerus, fiir die Erhal tung seines nngeschindlerten Einflusses anf die BevLl-kerung besorgt, kolportirt steihig im nltramontanen Geiste abgefahte Brosd)iiren und Zeitungsartikel, worin bie iteucn Gesetze als ein Uitheit geschitbevt werden. Es gehort ein wohlorganisirter Kopf dazn, itm nicht gegeniiber ben Berdrehuugen der Wahrheit, den liigne rischen Entstellnngen nnserer stcicitlidjen Zustande, dem Pefsimismus, der vLlligen Theilnahmslosigkeit an den offentlid)en Angelegenheiten, ja fogar an bent jebermann znniichst gelegenen Gemeindeleben anheimznfallen, wie bies leiber'bei ber grohen Mehrzahl der LandbevLl-kerung der Fall ist. Die Rcgierung selbst hat fur die Berbreitintg eines richtigeit Berstauduisies der Berfasiungsgesche gar iiid)ts gethaii. Bei seierlicheit Beraitlaffuugett, wo fid) doch den Fnnctivnciren derselben die (Megeitheit bot, mil einigeit weitigeit, aber friistigeit Worteu im attf klcirendeu Sinite zu wirken, mnhten wir das uiititlichc Formenwesen, bie ncimlicheu Riicksichten wie unter dem absoluten Systeme gegeniiber den, ber jetzigen ftaat-ticheu Entwidelnug fciublithcit Elementen, die ben Sinn des Bolkes itur zu oenoirreu tvndjteit, von den berA zeitigen Trttgeru der Regiernngsmaximen bcobachtet fcheu. Es ist daher bringenb uothioeubig, bah ber fmtftitutimielle Bereiit in Laibach ber Behclmng bicfer Nebelstanbe seine imgetheilte Anfmerksainkcit zuwende. Er oerbreite Licht in jeueit Sphareu, die man bisher vor ber Einwirtnug eiiier {ebeit freieren Geistesrichttmg zn betoahreit fuchte, iitbem man das Bolk mit bent Popauz fchredte, als ivoUtcit ihm bie Gegner ber Klerikalen nub National«! ben Glanben, die Sprache nnd alle theneren heintifchen Erinnernngen raubeu. Solchem Treiben taint nur burd) popular abgefahte Druck-fchrifteit ciit Ende gemad)t locvbču. Die Macht der Presfe ist eiite nicht zn untcrfchatzenbe. Im Sloveni--fd)eit wnrde fie bisher leiber in einent dem Fortfchritte teineswegs freuitblid)cn Sinite ausgebeutet. Soll beirn die trainifd)e Jngenb fo fchr in eiuer cinfcitigen Alt-fdjanung ber jetzigen Berhaltniffc bcfaugcit feitt, bah sie nicht ciuzufehen Oertttag, toeld)c zwar bornen-, jebod) gewih auch nihmvolle Bahn ihr in dieser Richlmtg offcn ftehtV Aber auch bie gereiften Manner litbgeit belt Znstdnden des Bolkes ntehr Beachtung fcheufeu, ate dies bisher gefchah. Leiber trcigt die Abgesou-bcrthcit ber ftd) „gebilbet" iteitucubcit Klaffc sehr viel Schnld barait, bah das von bcit Einsichtsvollen nnbe-rathene Bolk in ber Mehrzahl ber Fiihruttg ultra- montauer unb imticnatev Egotstcn oder Schwarmer anheunsiel. Man flavc es daher iibcr feme Ver HLltnisse auf, man weise ihm nad), mic es die viel-Ieruhmte Ftthrung nnr mit dem iheneren Preise seiner geistigen Freiheit uitb Unabhiingigkeit bezahle. Bor allein aber bekampfe man die mit Ostentation jur Schatt getragene Jntoleranz der Gegncr mit alien zn Gebote stehenden Waffen. Zur Kenuzeichnnng des intoleranten Geistes unserer Ultratnvntanen bieue svlgcndes Faktnm. In einer hie-ficjcit Čitalnica war anch die Geistlichkeit des Ortes mtb der Umgebnng stark vertveten, trotzbein dah auf dem Lesetische bes Vereins bie bebeittenberen Wiener Tagcsbliitter, bie bcm Klerus eiit Dorn im Ange fittb, anslagen. diach der Pnblizirnng fedoch ber Verfas-snngsgesetze verlangten ber Dechcuit fammt Kaplanen vvn ber Bereinsdirection bie Anflassnng ber iieneii mtb alteii „Pressc," ber „Tagespost" n. a. m., widriqen-falls fie aitsS ber Čitalnica auszntreten erklcirten. Der Ausschntz ftihlte sich AianneS genng, eiiie solche unge-biihrliche Fordcrnng zuriickznweisen, barob lieszen sich ber Dechant satnint semen Kaplanen ans ber Čitalnica strcichen. Den sozialen Beziehnngen bes Vereins ist bnrch biefcit gcistlichen Austritt eher cin Vortheil als eiit Nachtheil erwachsen. n Klagcnsurt, 25. Anglist. (Pol i t ische J nbole n z. Oppositions mangel. Der Sei-benspinner. Landtag. Laibacher Konzen-trirnng unb bie D a men.) Es gibt hier viele -Kreise, in beiteit man alle transloibltanischen Bor-gange mit Ansinerksamkeit versolgt mtb sich trati, mm bas Knlturelement Krains auf irgeitb einc Weise nett gestarkt mtb gekrastigt miri). So Hat man bie -Stoti stituiruug bes konstitntionellen Vereines mit Wohlge-salleit mtb — gestehen mir es itur — mit etwas Neid vernoimnen, bettn hier sinb alle Bersnche, eitt politisches Vereittslcbcn zn schaffen gescheitert. ES herrfcht hier cine bobenlofe Jnboleuz mtb man mirb im mahrcit Volksinteresse versncht zn wunschcn, Herr Einspieler mtb Konsortcn niochtcn anSihrer stillen Thatigkeit micber in bie offentliche treten, bantit nnr ber Gegensatz, cine Opposition ba sei. Aber ber karntische Apostel bes Slavcnthnms scheiitt zn ber Ueberzengung gekommen zn jeitt, datz es eitt unfrucht-bares Unterfangen sei, in Karaten cine slavischc Agni-tation zn nnterhalten, er ist beshalb ttuter bie Sei-bcnzitčhtcr gegangett mtb gcbenft auf biesent Wcgc bie Bcvolkerung zn ttmfpiuueit. Uttfcr Lanbtag ist Samstags erossnet worden, unb ist gleich in ber ersten Sitztmg ber Antrag auf cine Dankabrcssc an bas Mtnisterimn eingebracht worbcn. Da sammtltchc antvesenben Abgeorbnetc bett Antrag untcrfchriebeu, so Hat ber Antragsteller Ca naval cS gesterit nicht sur uothig erachtet, cine Dioti-viruugsrebe zn halteu. ' Der Antrag murbc ] of ort bent politischen Komitee itbergebett. Er st bet ber Bcricht-crftattuug dariiber mirb cs zn citter Adrehdebatte kommen bie sich jeboch ttur barauf beschranken mirb, basi man sagt, tvarmn man bie Dankabrcssc erlaht. llttferc Garnison, b. h. bas 'Jiegimeitt Freiherr von John verlatzt uns nachsten Samstag mtb geht iiber bett Lvibl nach Laibach in's Sa'ger. Das Kla-geufurtcr meibliche Gcschlccht ist fehr in Acngstcn, cs siirchtet, bah Untrene hit Regiment cittrciht, me it cs weih, mic schon bie Laibachcriniten sinb. Witteruug. Laibach, 27. August. 9iacht8 better. Dichter Mvrgennebel. Vormittag theil ^ weise Ansheiterung. 4!ordostliche Luftstromung, kiihl, Mit-tags War me: |- 1G.3 (1867 + 21.tt; 18M ^ 19.7). Barometer: 328.41 Par. Linien, sett Morgens uni einc Halbe time gefatteu. Das ge strige Tagesmittel der Wiirme -|-13.2, tint 1 tinie »nter dem Rormale. Augekommene Fremde. Am 20. August. Hotel Slitill Wien. I oh. Saetup, jtaufm., Wien. Spirid. Clescovich, Triest. — Eduard Fechner, itattfm., Gubcu. — Sajovitz, itaufnt., tkrainburg. — Jenkovich, k. f. Zahtnieister, ®6rj. Hotel KlrCmtt. Jos. Pertz, llhreuhandler, Graz. — Jofcfine Jellonscheg, III. Zeistriz. - Toni Schniderschitz, Jll.-Feistriz. Lesare Ferra, Triest. — Giuseppe Fajdiga, Tries!. Josef Schneider, t. Nath, Wien. — De Calo, Triest. - Franz Fischer, k. k. jiassier,. Wieu. -Ferd. t'iinig, Hausbes., Wien. — Jos. Aguev, k. k. Hof sticker, Wieu. — Alois Eder, jJiottliug. — v. Prescheru init Frau. — Kottnig, Oberlaibach. — Lenarschitz, Ober laibach. Graf Lichtenberg, Prapretschhof. ^ottozichung. Wi.en, 20. August: 36, 13, 5(i, 48, Graz: 26. August: 71, 40, 3, 89, 47. Telegramme. Pest, 26. August. Das Wchrgcsctz wurde vom Kaiser sanktionirt. Prag, 26. August. Dcr Landtag wirb bie Czcchen zum Erschciuen aufforbcrii. Tclegraphischer WcchftlcourS vom 27. August. 5perc. Metalliques 58,- — Sperc. Metalliques mit Mai - und November-Zinsen 58.20. — 5perc. 9Zatmual-Stntehen 62.25,— 1860er Staatsanlehen 83.90. — Baukaclieu 728. — Creditactien 210.90. — London 114.70. -- Silber 112.75. K. k. Ducateu 5.43. Auszug aus bent Amts- nub Iutelligenzblatte der „Laibacher Zeitung."" Erlcvignngei«: AmtsdienerSstelle beimLandeSgerichte itlngenfutt, Gehatt 315 ft. eoentueU 262 ft. 50 kr. uud itlei dung, bis 31. Sept. beittt Prasidiuin deS Laudesgerichtes. — ZeichuuugStehrerstelle au der k. Oberrealschule in Agrant, 500 ft., biS 15. Sept. 1868 beint k. Statthiittereirath Agram. — Forstpraktikauteustelle, Adjutttm 367 fl. 50 kr., Statt halteret Zara bis 31. Aug. — Lehrerstelle am Gymnasium, in Cilli, 840 ft. bis 15. Sept. 1868 bei der Statthallerci Graz. — Postmeisterstelle in Zirklach, JahreSbestalluug 100 ft. urit) Panschalien, biS 15. Sept. 1868 bei der Postdirection Triest. Licitationcn: Joses ^iart-Bteibergewerkschasl z,i St. Marein, 5602 fl. 83 kr., am 28. Sept., 26. Oft. it. 30. Nov. 1868 beittt LaudeSgerichte Laibach. — Sttpauz'sche Miiht-realitat in Miinkendorf, 5164 ft., am 11. Sept. 1868 beim B-a Stein — Riebter'sche Hauser am alteu Markte in Laibach Nr.' 19 it. 20 9100 fl. it. 11200 ft. beim Landes i A 1 rSuintirt/VtrfMtfi črtiti gerichte Laibach am Sept. 1868. - SvetmaWeS HauS (kr. 156 in Laibach am atten Markte, am 3. wept. 1868 beim LandeSgerichte Laibach -- Verpachtung der Etnlicbuug der NerzehrtingSsteuer und Minithe iu Laibach, bet der k. k. Finaudirection Laibach am 1G. fept. lBto nut miiuvtichen nub fchriftlichen Anbotett, AuSrttfSpretS 1JJ.300 fl., 10 p(it. Caution, Offerte bis 10 Uhr Norm, eumtwtcheii. - Snb-arreudirtingsverhaubtung bet der k. k. MilititrverpftegSver-roattung Laibach am 19. Sept. 3868 nuttelst fchnftl. Offerte bis 10 llhr Bormittags, — Fahrnisse der Eger schen jtou= kursmasse iu Laibach, St, PeterSvorstadt Nr. 3, am 1. nub 14 Sept, 1868, Sdiabroerth 14.398 fl. 10 ft. — m/obtr’idie Nealitcit iu Neudorf, 1240 fl., 1. Sept. 1868, 3. exef Feilb. (Bzg, Laas.) — Hubed’fche Realitat in Oberpvnique am 10. 'Oft., 3. exef. Feilb. (Bzg. Tresfen.) — Wallauc'sche Realitat in Svircah, 5960 fl., 21. Sept. 1868, 1. execut. Feilb. (Bzg. Nettinavftl.) — Nasa'sche Realitiit in Jasen, 1300 fl., 22. Sept., 1. cjrcfnt. Feilb. (Bzg. Feistriz.) --SavirSek'sche Real, in Jerovavas, 2393,fl. 40 kr., 23. Sept., 1. eyefut. Feilb. (Bzg. Laibach.) — Eernivc'sche Real, in Malavas, 1130 fl. 40 kr., 23, Sept., 1. eyefnt. Feilb. . Angust. Staatsfonds. Geld Ware 5perc. often. Wahr. . 55.80 55.90 btc. v. I. 1800 . - 59.10 59.20 bto. National-Anl. . 02.20 62.40 dto. Metalliques 58.— 58.10 Lose von 1854 . . . 77.75 78.25 Lose von 1800, gauze Lose von 180«, Fiinft. 84.10 84.30 92.50 93.— Pramiensch. v. 1801 . 90.20 90.40 Grundentl.-Obl. Stciermarl ^u5pCt. 87.- 88.- stArnten, Krain u. Kttstenland 5 „ 84.— 90.- Nngarn . . ju 5 „ 70.50 .Moat. u. Slav. 5 „ 75.— 70.— Siebenbiirg. „ 5 „ 71.75 72.25 Action. Nationalbank . . . 727.— 729.— Creditanstalt . . . 211.SO 212.— N. o. Escompte-Ges. 035 — 037.- Anglo^ osterr. Bank . Oest. Bodeucred.-A. . 104.50 105.— 191.— 193.— Oest. Hvpoth. Bank . 08.— 70.— Steier. EScompt. B!. 213.— 220.— Kais. Ferd.-Nordb. . 1855 1858 Siidbahn-Gesellsch. . K'ais. Elisabeths Bahn Carl-Ludwifl-Bayn . 182.00 101.- 208.75 182.80 101.50 209.26 Siebenb. Eisenbahn . 149.- 149.60 Kais. Yranz-IosefSb.. 101.— 101.25 Fiiufk.-Barcser E.-B. 103.75 104.25 Alsold Fium. Bahn . 151.— 151.50 Pfandbriefe. Nation, v.233. verloSb. 98.10 98.30 Ung. Bod. Crcditanst. ?lttq.ost.Bod.-Credit. 92.— 92.50 100.75 101.25 bto. in 33 I. ruckz. . 84.25 84.50 eft. Hypoth. Bank PrioritatG-Oblig:. I libtv ©cl. zn 500 Fr. ttc. *011« 6 p^t. iJictbl!. (100 fl. CM,) Sieb.B.stoufl.L.W.) !Kubolf6b.(300ft.ij.Ei.) Franz-Jos. (iioofi.@.) Lose. Svcbit 100 fl. i). SB. . Doii.-Dampfsch.-Ges. ju 100 fl. CM. . . Tricstcr loo fl. CM. . bio. 50 si. o. W. . Ofcnct . 40 fl. ii.ffl. ffifiterliajv fl. 40 CM. Salm . „ 40 „ Patfsy . „ 40 „ Clary . „ 40 „ St. ©eneič „ 40 „ Winbischgray 20 „ Walbsicin . 20 „ Kcglcvich . 10 „ Rubotsdstist. loo.®. Weohsel (SMon.) Sluge6.ioofi.itob.ro. Franks. 100 fl. ,, „ Sonbon 10 Pf. Stcrl. Paris loo Francs . Miinzen. Staif. Miinz-Ducaten. S0-Franc«stllck. . . BcrcinSthaler . . . Silber................. Geld I Ware j Uti.50 ' I 97.25 97.50 212.25 212.75 89.251 »9.75 81.00 81.90 81.901 82.40 80.25 86.75 130.— 11)0.50 93.— 118.— 53.— 31.— 108.— 37.— 33.50 32.50 31.— 20.— 21.— 14.50 14.75 93.50 120.— 55.- 32.— 172.- 38.— 34.50 33.50 32.— 21.— 22 — 15.50 15.25 95.15 06.85 114.55 45.40 95.35 95.60 114.05 45.45 5.4-1 5.455 9.145 9.15'» 1.07s 1.07 112.501112.75 p|fliihl)riefe der k. k. priv. vsterr. Bvden-Credit-Anstalt, anf vsterr. Wahr. t(intend nnd innerhatb 33 Jahren riick-zahlbar ohne jeden Stenerabzng nnd sitr alle Atten Can tiotten tauglich, empsiehlt stets zttm Tageskttrse als fichere Kapitatsantage (15—1) ©= f Dogleick) wird flir Triest cin Bursckc (Bediente) gegen guteu Mo natSgehalt und freie Berpflegnng aufgenommen. Abreise Modic'sche | Lanistag Mittag. — Naheres im Jeitnngs Comptoir. (16) PrimMm der k. It. privil. Kronprny - Mdolfsdahn in 54 Jahren af pari ruckzahlbar ; 5V;o Pfaiidbriefe der vsterr. Hypochekeiibank in 10 Jahren ruckzahlbar (14-2) Berleger uud stir die Redaction verantwortlich: Ottomar Bamberg, Drnck von Jgn. v. Kteinmayr & Fed. Bamberg in Laibach