thNhuawreltm - Preise: KLr Bei»«*: e«niaertfl.. s ft 40 tr. HalbjSbrig . • 4 , 80 „ 8ierttt|«rri9 • * . 10 - Monatlich . . . — „ 70 > Rtt der Post GanzjUrig................^2 fl. HalbjShrig............... 6 » Wierteltlthrig ..... 8 » Für Zustellung in« H»«< 26 fc., «»«all. 9 tr. fispln« Stummem 6 it. Laibacher TJ Anonyme Riltheilungkn «erden nicht berückstLtigt; Manuslriple nicht zurückgesendet. ÜClKttM : vahnbosgaffe Nr. 16. •xtHtlitim** 3nferetees V»re«n: «ongreßplatz Nr. S u kl, r v 1 Anzeigen bi» 6 Seiten 'SCffE’jj* Nr. 292. Donnerstag, 20. Dezember L877. — Morgen: Thomas. IO. Jahrgang. Aus dem Parlamente. Dir Mitglieder dt« österreichischen Abgtorbneltn-häufe« ersoßten im »erlauft d«r heurigen letzten Ouortoleitifion dir btbtutfetnr, »vstr und hochwichtige innere und äußrrr Sagt Oesterreich«. Noch nitmal« gingen unsrre Vvlksvrrtreter so offen, so Tfldholt»(e«, so energisch in« Tnffen wir Heuer; btw Vertretern der österreichischen Bevölkerung gebürt vonsei., der betreffenden Wahlkreise vollt.u.g-th.itte Anerkennung für die energische, münnliche Wider, fianbtkraft, die fir im österreichischen Unterhaust äußerten; unsrrr Volksvertreter erwiesen td,, d« * n mobliebender goctur bei den verschiedenen legislativen Vorlagen poliltfter und volkswirihschaftlicher Natur. In rrstrr Lintr ist es der Staat«hau«haU, dtm da« österreichische Abgeorbnetenhau« brsondtre Aufmerksamkeit widmet; auf allen Sitzen gibt fich in erfreulicher «Stift da« trnftlicht Streben kund, endlich einmal Ordnung in den Staatshauthalt zu bringen, S'rurrbedrückungen hintanzuhalten, dem all»» verlockrndrn AuSkunftSmittrl — nrur Avlehen onfiuntbmtn — den Rücken zu kehrrn und da« Evangelium vom Sparen zu prtdigen. Es wurdt zu wiederboltenmalen betont, daß fo wie sich derzeit einzelne Familienhaushalte möglichst einschränken müfien, auch der Staat wesentliche Einschränkungen fich wird auftrltgtn müsstn, soll nicht durch einen Staatsfinanzkrach da« Neujahr 1878 inauguriert tottbtn. In jenen Kreisen, in welchen die Zügel der österreichischen Finanzwirthschast geführt werden, wird man der Erkenntnis sich nicht verschließen können, daß das österreichische StaatShau-haltSwesen einer radikalen Reform dringend bedarf, daß endlich tin. mal daS alleinseligmachende.Glaubensbekenntnis — gerechte Vermehrung der Staatseinnahmen und möglichstt Verminderung der Staatsausgaben — auch in jmen Kreisen Verbreitung finde, die über da» finanzielle und volkswirihschafiliche Wohl und Wehe Oesterreich« entscheidende Stimmt abzugtben haben. Vor allem anderen muß da« in Permanenz erklärte Schuldenmachen, der Abschluß von Anlehen verschwinden. Die Volksvertreter standen und stehen heute noch der Regierung treu zur Seile, wenn es gilt, heilsame Reformen auf finanziellem und volkswirth« fchaftlichrm Gebiete einzuführen. Eine alle Staats« bürg« gerecht belastende Einkommensteuer, — eint allt Ort»-, Bezirks«, Länder- und Reichsverhält, niflt wohl trw>nbt Grundsttuerrrform wird wedtr vom österreichischen Bolkehause noch vom Volke selbst abgelehnt, im Gegenthril freudig begrüßt werden. Der österreichische PatrioliSmuS ist keine leere Phrase, er ist ein zu wiederholtenmalen wohl erprobter, ein bereits bewährter und allbekannter. Die östtrrtichischtn Volksvtrlrtttr zeigen fich als Feinde rein fiScalischer Maßregeln, als Gegner von Erhöhungen bereit» bestehender Steuern und Gebüren. Legt die Regierung Finanzvorlagtn auf btn Tisch dt» Hause«, denen rin genialer Gedankt, basiert auf wirthschafllichen Fortschritt, auf wissenschaftlichen Prinzipien, aus praktischen Erfahrungen und auf gerechten Grundlagen, innewohnt, so kann sie sicher fein, daß da« österreichische Abgeordneten» hau« mit Lust und Liebe an seine Arbeit gehen wird. Die Regierung muß vor allem anderen ein verwerfliche« Raubsistem vermeiden, muß die Opftr-willigkeit der Steuerträger nur für da« Roth-wendigste in Anspruch nehmen. Die Regierung mögt nicht in un. ob« minderbemittelten Bevölke-rungrkreisrn dir finanziellen Blutegel anlegen, sondern in jenen Kreisen bie Pipprn anschlagen, wo da« metallene Gut in Hüllt und Füllt zu finden ist. Die Abgeorbneten im ReichSrathe werden der Regierung bei Auffindung reicher und neuer Steuer» quellen gewiß btreitwiMgste Assistenz leisten, fit werden jenen Vorlagen, die eine ersprießliche Steuer« «form zutage fördern, ihre Zustimmung gewiß nicht »«sagen, nur muß die Finanzverwaltung dafür sorgen, daß die Finanzpolitik in Oesterreich «int gefunbt und gerechte sei und daß die Finanzverwal« tung in allem Ernste und ohne Verzug sich über die Reduktion de« Armeeauswande« mache. Da« Gleichgewicht im Staatshaushalte Oesterreichs kann nur durch eine mäßige und gerechte Vermehrung der Einnahmen und durch eine ausgiebige Verminderung der Ausgaben, namentlich für unfruchtbare Zwecke, hergestellt werden. Und bei dieser Arbeit werden die österreichischen Volksvertreter ohne Zweifel eifrigst mitzuwirken bemüht fein.__________________________________ Vom Kriegsschauplätze. Die D rina« und die Jawor-Armee haben vorläufig nur eine defensive Aufgabe. Da« Mo-rawa-, das Schumadija- und da« Timok Corp« wer' Feuilleton. Die Hem« »«« Sirdy. Nomen von Ed. Wagner. (Fortsetzung.) Selbst Tim war der gehässige Blick btt Tante ausgefallen, und er beeilte fich, dieselbe möglichst zu beruhigen. _. . . „Sir ist arm genug," sagtr er. »Sie hat all' ihre Güter verloren und besitzt nicht einen Pfennig außer der Kleinigkeit, was fir in der Tasche bei fich trägt.« „Wie sollte da« wol angehen!* brummte un« gläubig btt »ltt. Tim ließ fich durch ditst Untrrbrtchung nicht brirren. sondern fuhr fort: „Aber sie hat einen Onkel, dem fit im Wtgt ist und der fie beseitigt wissen will. Er gab mir zwanzig Pfund dafür, daß ich sie über Bord werfen sollte. Ich bedachte aber, daß fir lrbrnd mrhr wrrlh ist als tobt, mi» beschloß deshalb, fie leben zu lassen. Wenn ihr Onkel fir au« brr Welt haben will, muß er dazu einen wichtigen Grund haben, und wenn ich ihr da« Leben erhalte, kann ich dem Advokaten den Daumen aufdrücken und ihn zum Zahlen zwingen. Ich habe einen Plan, durch da« Mädchen von deflen Onkel und Vormund sowie von dem neuen Grafen von Kirby Geld über Geld zu erpreffen. Dazu gebrauche ich Eure Hilfe." „Die sollst du haben", versicherte der alte Wilkin. „Segen gute Bezahlung!" fügte rifrig drffen Frau hinzu. „Selbstverständlich!" antwortete Tim. „Wa« verlangst du von uns?' „Ich muß nach Elondalkin zurück, um den Advokaten zu sehen. Natürlich kann ich das Mäd-chen nicht mitnehmen, sondern will sie eine oder vielleicht auch mehrere Wochen bei Euch zurücklaffen. Ihr müßt sie streng bewachen und stet« im Zimmer halte«. Gebt ihr da« beste Zimmer, welche- Ihr habt, gut und genug zu esfen, ein nette« Bett und macht r« ihr überhaupt fo bequem wie möglich. Ich will Euch für jebe Woche, so langt fir hier bltibt, fünf Pfund geben.“ Diese Summe schien dem alten Paar eint fürst-licht zu sein. „Fünf Pfund dit Wocht!" ritf der alte Wilkin. „Gewiß, dafür würde ich meine Seele hundertmal verkaufen." „Sie soll bei un« so sicher sein, wie ei» Bogel im Käsig," erklärte die Frau. „Ich will dir da« Zimmer zeigen, welche« wir ihr geben wollen." Sie öffnete die Thür eine« anstoßenden Gemacht« und Tim sah hinein. ES war ein kleine», reinliche« Kämmerchen, mit einem kleinen, hoch angebrachten Fenster. Eine roh gezimmerte Bettstelle, mit Federbetten, tin Stuhl und tin Tischchen, weicht« wahrscheinlich al» Waschtisch biente, bildete die Ausstattung. Tim fand das Kämmerchen besser und zugleich zweckentsprechender, al« er erwartet liatte. „Da» wird genügen," sprach er mit zufriede, nem Lächeln. „Kommen Sie, Mylady, dar ist Ihr Boudoir." Lady Olla sah ein, daß Widerstand hier nutzlos gewesen wäre, deshalb erhob sie sich schweigend und trat ruhig in da» ihr angewiesene Zimmer. Obwol fie trostlos und gänzlich niebergeftitagen zu fein schien, war fie es doch durchaus nicht. Sie hatte Geld und Juwelen bei fich, mit denen sie ihre Freiheit von den alten, geldgierigen Leu!' , erkaufen zu können hosftt; Tim fchitn ihrt Gedanken ttrathen zu E iben. .Ich bleibe bis zum Abend hier; willst bn mir etwas zum Essen geben, Ann? Aber recht Hd.“ den offensiv Vorgehen; die ersten zwei gegen Nisch, das letztere gegen Widdin-Adlikh. Die Türken organisieren dir Berthridigung der Balkanlinie. Dir Serben werden nach Ueberschreitung der Grenze gegen Pristina mar. schieren. Die ganze Bevölkerung de« Vilajet« 80« joroo wurde bewaffnet. Bon dem Eintritte Griechenlands in die Action ist noch keine Rede. Bon den verwundeten Türken, die von «arS nach Erzerum transportiert wurden, konnte nur dir Hülste nach Erzerum gelangen. Die türkischen Journale bestätigen die auf Sandta herrschende Aufregung und melden, daß Costaki AdossideS (Grieche) und Salim Efendi (Türke) als Regierungskommifsäre nach Kreta abreisrn. Dir serbischen Truppen haben dir Grenze überschritten und mehrere strategische Punkte besetzt. In der Richtung von Nowi'Bazar haben mehrere christliche Ortschaften sich erhoben und schloffen sich die Einwohner den serbischen Truppen an. Politische Rundschau. Laibach, 20. Dezember. Inland. DaS ungarische Abgeordneten-- hauS nahm daS JndemnitiitSgesetz, daS Gesetz über die Verlängerung deS Meistbegünstigungs-Vertrags mit Enaland und den Strafgesetzentwurf an. A«S»a«d. Die „Times", der „Daflh Telegraph" und der „Standard" bestätigen, daß Oesterreich und Deutschland die Mediation resufieren. Oesterreich thue dies unter der Pression Deutschlands. In Rom circuliert folgende Ministerliste: Präsidentschaft und Finanzen DepretiS, Inneres Ricotera, Aeußeres Erispi, Justiz Puc-cioni, »rieg Mrzzacapo, Marine und Unter-richt noch unbestimmt, Handel Puccini, öffentliche Arbeiten Laporta. Auch die Vizepräsident der Deputiertenkammer, Spantiga, wird als Justiz-minister genannt. ______ Zur Tagesgeschichte. — Zur Eisenbahnpolitik. Die österreichische Regierung hat nach offiziösen Mittheilungen die Gelegenheit wahrgenommen, im persönlichen Verkehr mit den Beitretern der Gesellschaften auf die bevorfteheuden Verhandlungen hinzuweilen und auch die Grundsätze anzudeuten, na» weiften sie bei« Ankauf Vorgehen will. In gewissem Sinne habe sich au» das Handelsministerium der Geneigtheit jener Bahnen, die sie selber aus Grund deS GaranttegesetzeS des selbständigen Betriebe» nicht entheben kann, auf Verkaufs-Transaktionen einzugehen, versichert. Auch wurden alle Borerhebungen über den Bauzustand, über das in den nächsten Jahren wahrscheinlich nothwendige Erfordernis sowie über die finanzielle Lage gepflogen. — Aus dem Batican. verläßlichen Nachrichten zufolge sollen fich die interessierten Regierungen dahin verständigt haben, bei dem nächsten Eonclave von dem ihnen zustehenden Vetorechte keinen praktischen Gebräu» zu ma»en. — AuS Indien. In Indien ist österreichische-Papier sehr gesucht, und wurden davon 1876 762 Listen und Ballen zusammen eingeführt. Maschinenöl werde zumeist aus Triest in Fäßchen & 250 englische Pfund eingeführt. Stearinkerzen bezieht man in Indien nur aus Oesterreich und Belgien. Mal- und Provinzial-Angelegenheiten. — (Eine Gemeinderalhssitzung) findet morgen um 6 Uhr nachmittags im hiesigen MagiftratSsaale statt. Tagesordnung der öffentlichen Sitzung: I Berichte der Schulfection: 1.) über die Besetzung eines Platzer der städtischen Franz Josessstiftung für Realschüler; 2.) über die Rechnung sllr die im Jahre 1876/77 stattgehabten Erfordernisse des ModellierunterrichteS an der mit der Realschule verbundenen Gewerbes»ule; 3.) über die Flüssig machuug von Quinquennal-Gehaltszulagen vom 1. Jänner 1878 angefangen für zwei Oberlehrer und einen Lehrer der städtischen Volksschulen; 4.) über die Flüssigmachung der Remuneration für den an der Excurrendoschule am tkaro-linengrunde den Unterricht erteilenden Unterlehrer. II. Be< richte der Personal- und ReLtSsection: 1.) über die von der Verwaltung des siechenhauses beabsichtigte Einbeziehung eines Fußsteiges im Kuhthale in die Einfriedung ihres Besitz lhumeS; 2.) über ein Gesuch um Nachsicht einer nach der Gewerbe-Ordnung verhängten Geldstrafe; 3.) über das Gesuch eines Magistratsk-mzlisten um Einreihung in den etoettt' lieben StatuS; 4.) über die anzustrebende Erhöhung de» Zinsfußes von einigen städt. Stiftungskapitalien. III. Be> richte der Polizeisection : 1.) über die Bermehrung der B* leu»tung in einigen Stadtteilen; 2) über eine Berufung gegen ein wegen Uebertretung der Straßenpolizeivorschristen ergangenes magistratlicheS Straf-rkenntniS; 3.) über die Ausfindigmachung eines verschütteten Brunnens in der Zoisstraße. IV. Bericht der Finanziertion über das Gesuch de« Elisabeth-KinderspitalS um Bewilligung der üblichen Subvention für daS Jahr 1878. — (Evangelische Kirche.) Herr Psarrer Schack hält am Stephanitage (26. d.) in Lilli Gottesdienst und spendet das heilige Abendmahl. — (Der Eislauf am „Rem") ist eröffnet. In der dort befindlichen, vom Herrn Doberlet adaptierten geheizten Halle finden die Freunde des Eissportes Unter, stand und Erfrischungen. — (Ster befall.) vorgestern ging ein Mann in da» bessere Leben ein, der durch volle 27 Jahre an das Krankenbett gesefselt war. Es ist die» der Privatier Herr Franz H 0 s f m a n n in Laibach, er erreichte daS hohe Alter von 73 Jahren. — (Die freiwillige Feuerwehr in Lai b a ch) veranstaltet auch Heuer am Lhristtagabende, Dienstag den 25. d. M, im Glassalon der Kasinorestauration eine Ehristbaumseier. DaS betreffende lomitö ist eifrigst bemüht, nicht nur der Jugend einen angenehmen Abend zu bereiten, sondern auch die reiferen und älteren Familien. Mitglieder sollen an diesem Festabende nicht leer ausgehen Der Festabend beginnt mit der Betheilung der Binder. Diesem Arte folgt eine Berlolung von seitens der Vereins. Mitglieder gespendeten WeihnachtSgaben. sodann Tombola, spiel, bei welchem zahlreiche theilS von Freunden der Feuer wehr gespendete, recht nette, Mitunter werthvolle, theilS angekaufte schöne Gegenstände als Beste auSgesetzt find. Die Pausen werden durch mnfikalische Vorträge ausgesüLt. Der Reinertrag dieses Abend» wird zu wohlthä'igen Zwecken der hiesigen Feuerwehr verwendet werden. Bet der bekanntes kameradschaftlichen, brüderlichen Stimmung und Haltung der Feuerwehr-Vereinsmitglieder ist eine recht zahlreich« TTeilnahme an diesem Feste mit Sicherheit zu erwarten, Heiterkeit und Wohlthätigkeit find die Losungsworte, die für diesen Abend ausgegeben wurden. Wie wir erfahren, ergehen an die verschiedenen Vereine in Laibach und hervorragende Persönlichkeiten spezielle Einladungen zur Theilnahme. — (von BalvasorSLHronik) .Ehre de»Her-zogthums Krain" ist soeben die 23. Lieferung, das 5. Heft ves 11. BucheS, ausgegeben worden. Diese Liderung zählt insbesondere zu den interessantesten, fie bringt rechi gelungene Abbildungen von den Schlössern St. Georgen, Gerbin, Gerla»steiu, Gimpelhof, Simpl, Görtschach, Gottschee, Graben, Gradaz, Gradina, Grafenwarth, Grafenroeg, Greulach. Historisches Interesse hoben : 1.) das alte Schloß Gerlach -tein, das als Festung diente und bereits im Jahre 1479 im Besitz der Herren von Hohenwart war; 2.1 das alte Schloß Görtschach, welche« schon im Jahre 928 von den Markgrafen in Krain bewohnt wurde, im Jabre 1420 in den Besitz der Grasen von Eilli kam und im Jahre 1461 vom Kaiser Friedrich dem Laibacher Bistbum als tafelgut einverleibt wurde; Kaiser Maximilian bestätigte 1498 diese Widmung, so auch Erzherzog Ferdinand 1524 und Erzherzog Ernst 1593. Im Jahre 1613 wurde das alte Schloß infolge Blitzschlages ein Raub der Flammen. Im Fahre 1660 hielt Kaiser Leopold I in dem neuen Schlöffe Mttags-ftation; 3) Gottschee ist der Hauptort de» Gottlcheer Landes (Hotzhevarji), und stammt die Benennung der Stadt und des SLloffeS von „Gottsegen." Einige Historiker wollen diesen Namen von „gut See" ableiten. Mehr Berechtigung hat erste« Ableitung, zu der die THatsache Anlaß gab, daß die ersten Ansiedler die dort bestandenen Urwälder abftockten, Feld- und Wiesland herrichteten und infolge dieser Kultur» Lnderung sich „Gottes Segen" über die ganze Lmdschast nusbreitete. Noch andere Historiker schreiben die Benennung „Gottschee" dem Gothenstamme zu. Die Lhronik be merkt, daß die Sprache der Äottscheer deutsch geblieben ist; obrool sie einen eigenen Dialekt führen, werden sie von den Norddeutschen ganz gut verstanden. Im Jahre 16 >0 war oß Gottschee Eigenthum des Grafen Niklas Blagay; im Jahre 1623 gelangte die Grafschaft Gottschee in den Besitz der Grafen Khysel. In diesen Jahren erkaufte Graf Wolff Engelbrecht von AuerSperg diese Grafschaft. Gottschee litt durch türkische Angriffe im Jahre 1469, Kaiser Friedrich baute 1471 die Stadt wieder auf und stattete dieseloe mit Privilegien au«. Im Iahte 1515 wurde diese Stadt wieder ein Raub der Flammen, litt namentlich durch Bauern-unruhen, im Jahre 1528 abermals durch die Türken. Große Drangsale kamen über Gottschee in den Jabren 1546, 1558, 1559; in letzterm Jahre hausten mehr als 16,000 Türken in dieser Stadt; im Jahre 1578 herrschte hier die Pest; im Jahre 1584 fand sich wieder der Türke ein; im Jahre 1596 wüthele hier ein sürLterlicher Brano; im Jahre 1662 erlebte Gottschee eine Rebellion; im Jahre 1644 ging die Stadt wieder in Brand auf. — (Die nationale Plewnafeier>, welche in Krain in Szene gesetzt werden sollte, ist, wie auch die „Deutsche Ztg." registriert, total mißlungen. Der Laibacher Korrespondent des genannten Blattes berichtet: „64 zeigte sich deutlich, daß die panslavistischen Tendenzen der ultra-nationalen Führer im slovenischen Volke noch wenig Anhänger zählen. Die bereits monatelang proponierte Bergbeleuchtung ging ganz in die Brüche, nicht minder die nach czechoslavischem Muster geträumte Beleuchtung von Laibach, da selbst die extremsten Nationalen e« nicht wagten, unnötigerweise Talg zu verbrennen, so daß die slooenische „Ich habe einen Fisch draußen im Hasten, den kann ich dir braten," sagte der alte Wilkin und lief hinau», um den Fisch zu holen, seine Frau folgte ihm, um einen Korb voll Brennholz herbei-zuholen. Al» beide hinau« waren, trat Tim in die Kammer und machte die Thür hinter fich zu. Dicht vor Olla blieb er stehen und heftete seine lüsternen Augen fest auf ihr Antlitz. „Entschuldigen Sie, Lady Olla," wenn ich Sir noch einmal belästige," sagte er, verschmitzt lächelnd, „ich wollte mir nur noch Ihre Börse aus-bitten —" „Meine Börse?« fragte Olla entrüstet. „Ja, Mylady; Sie find mir noch da» Passagiergeld schuldig, und ich will mich mit Ihrer Börse bezahlt machen." „Ich bin Ihnen nicht« schuldig," entgegnete Olla. „Sie haben mich nicht dahin gebracht, wohin ich es wünschte." „Ich will aber Ihre Börse haben," sprach Tim mit mehr Nachdruck. „Der alte Wilkin und seine Frau find hinauSgegangen, es nützt Ihnen also nicht«, nach Hilfe zu rufeu, denn niemand hört Sie." „Ich kann fie Ihnen nicht geben," versetzte Olla bestimmt. „Soll ich fie mit Gewalt nehmen?" fragte Tim in drohendem Tone. „Wenn Sie t« auf einen Kampf ankommen lassen, werden Sie jedenfalls schlecht wegkommen." Einen Augenblick noch zögerte Olla, da sie aber schutzlos war diesem brutalen Manne gegenüber, hielt sie e« für das beste, es nicht bis zum äußersten kommen zu lassen, und gab ihm die Börse. „Ihre Uhr und Rette," sagte Tim trocken, „bekomme ich wol aus Dankbarkeit dafür, daß ich Sie vom Tode erntet habe." Lady Olla gab ihm auch dieses. „Und nun noch Ihre Ringe und Broche," fuhr Tim fort, „als Belohnung dafür, daß ich Sie den Verfolgungen Ihres Bormunde« entziehe." Lady Olla zögerte und lauschte, aber kein Geräusch von sich nähernden Tritten war vernehmbar Tim, diese« Zögern bemerkend, that einen Schritt vorwärt« und erfaßte ihre Hand. Mit einer energi schen Anstrengung aber entriß ihm da« Mädchen dieselbe, zog die Ringe von den Fingern, löste dir Broche und gab auch diese in die Hand de« Räuber«. „Haben sie sonst noch Werthsachen bei fich?" fragte dieser. „Nichts!" lautete die Antwort. „Nun, dann können Sie die alten Leute auch nicht bestechen, Sie in Freiheit zu setzen," sprach Tim. „Diese Spekulation wird vortrefflich für mich auslaufen. ES ist nicht die geringste Gefahr vorhanden, daß Sie vor meiner Rückkehr befreit werden." Er steckte die Börse und da» Geschmeide io seine Tasche und begab sich in das andere Zimmer. Sin frugales Mahl wurde für Tim aufgetrsgen, welchem dieser tüchtig zusprach und dabei seinen Verwandten von seinen Erlebnissen in Australien erzählte. Sr setzte ihnen seinen ganzen Plan inbetreff der Lady Olla auseinander und gewann fie vollständig für seine Sache, «n Olla'S Thür wurde ein starker Holzriegel angebracht, welcher nur von außen geschoben werden konnte. Mit einbrechender Dunkelheit verabschiedet« fich Tim von seinen Verwandten und machte fich dann auf den Rückweg nach Kingston,» und Clond-lkiu. Lady Olla aber, gänzlich abgespannt und trostlos über ihre verzweifelte Lage, saß in ihrem Gefängnis in dumpfe« Brüten versunken. (Fortsetzung folgt.) Nativnaldruckerei mit ihrem Transparent ganz isoliert blieb. Sin Zweckessen in der Restauration des slaviscden Lesevereins bredbtt inan mit genauer Roth zu (lande, doch fehlte selbst Dr. »Iftrotifl'; kaum 80 Personen, zumeist der Älaffe mino-rum- gentium angehörig, waren erschienen Man loastierle auf ken Zaren, alS „Befreier" der südslavischen Böller, auf Alsatoff, auf die russische Armee und das russische Bolk, und ließ sich unzä&liflemale die russische Bolkshymne vor-feigen. Ob auch Glückwunschtelegramme an den W-ißen Zaren abgesendet worden sind, baden die slovenischen Blätter 6i6 nun nicht gemeldet. DaS Fiasko war ein toiolts." — (AuS der Bühnenwelt.) Der »ach Lai. bach zuständige Opernsänger Herr N o l l i wird sein Engagement na» Mailand erst anfangs Dezember 1878 an« treten, da er nach Bericht der „Agramer Presse" bis zu diesem Zeitpunkte an die Agramer Bühne contracllich ge. tunten ist. — (Landschaftliches Theater.) Während in nuferen Wauen ein „Hosannah" angestimmt wird, wenn rin bitbs*es Mädchen einen treuen Beiehrer dem Hafen der Ehe zusührt, läßt Wilkie Lollins in dem Sen« sationsstücke .Die neue Magdalena" ein moralisch gefallenes Mädchen in Szene treten, das zu gleicher Zeit zwei Männer zu leidenschaftlicher Siebe entflammt, sich mit dem ersten verlobt und den zweiten — heiratet. Die neue Magdalena" ist ein an Sensationsmomenien r-iches Bühnenwerk. Der Verfasset läßt die Heldin seines Stückes aus der Hefe der Sesellschast emporsteigen, läßt sie in einer Besserungsanstalt moralisch edleren Grundsätzen zugänglich machen, läßt sie im deutsch-franzöflsten Kriege als Äranlen-pflegerin fungieren. In dieser Eigenschaft benützt sie die zufällig sich darbietende (BelegenHeit, sich der Legttimations« papiere eines jungen Mädchens, die in ihrem Bemache von einer feindlichen Kugel gestreift und bewußtlos gemacht, und von der „neuen Magdalena" für tobt gehalten wurde, zu bemächtigen, um unter dem Namen des fdtvermeinten Mädchens wieder eixe ehrenvolle Stellung in der Welt ein» zunehmen. Die „neue Magdalena" begibt sich aus Krankreich nach England und findet dort im Hause einet vornehmen Dame ausgezeichnete, zuvorkommende Unterkunft. Die mit Lug und Trug auftretende „neue Magdalena" täuscht durch ihr einschmeichelnde«, ergebenes, sympatbilcbes Beu hmen ihre Pflegemutter, knüpft mit einem Journalisten ein ernstes Liebesverhältnis an, und der vetlobungsrag wird festgesetzt, da erscheint plötzlich ein Verwandter der reichen Dame, derselbe tritt als Beschützer eines jungen Mädchens ans, daS niemand anderes war, als die Todt-»ttmeinie. Letztere wollte ihre Ansprüche auf die Rechte in feem Hause 'der reichen Dame geltend machen, wird jedoch von Lady Janet Roy zurückgewiefen und von den Angehörigen des HauseS, in welchem die „neue Magdalena" — Mercy Merrick — die Rolle der tottveimeintcn Brace Rose-berry spielte, als wahnsinnig erklärt. Julian Bray erkennt bte seinerzeit in der Besserungsanstalt gewesene Mercy, sein Herz entflammt gegenüber Mercy zu heißer Liebe, Mercy Merrick muß gegenüber ihrer Pflegedame und ihrem Betlobten einen fürchterlichen Gewissenskamps durchmachen, Mercy gesteht über Zureden Bray'S ihren Betrug ein, die mittlerweile im Jrrenhause untergebrachte gefühllose Roseberry ruft im Hause der Lady sensationelle Austritte hervor, Mercy will reuig in die Besserungsanstalt zurückkehren, jedoch ihr väterlicher Freund ®iay bietet ihr Hetz Und Hand an, die Mercy annimmt und mit ihm in ein fremdes Land zieht. Ein ganzer Roman in dramatischer Form liegt uns vor. Fräulein Anselm spielte die Rolle der „Mercy Merrick" mit günstigstem Erfolge. Dir Darstellung der gefallenen „Magdalena" gründete sich auf wohldnrchdachte Auffassung, da» Seelenleben der „neuen Magdalena" zeigte sich in den gelungensten Formen, daS Bewußtsein der Schuld, das Gefühl der Rückkehr in die bessere Gesellschaft, da2 Gefühl der Liebe, die unzähligen aufregenden Gemütsbewegungen fanden wohlgetroffenen Ausdruck. Das leidet nur spärlich besuchte HauS zeichnete die künstlerische Dar» ftellung de« Frl. Anselm wiederholt mit Beifallsbezeugungen aus. Fräulein Ruscha Butze entledigte sich ihrer schwierigen Aufgabe ganz gut; die ernste Rolle der „Roseberry" widerspricht dtnt heiteren, naiven Wesen der genannten Schauspielerin, und doch kann die Szene mit „Mercy" als eine gelungene bezeichnet werden, Fräulein R. Butze trat energisch in die Schranken. Herr Leuthold gab den „Jwian Gtay" gemütblich im ersten, mit großer Wärme im zweiten und sehr gefühlvoll, die geistliche Würde keinen Augenblick außeracht lassend, im dritten Acte; hervorragend in den Szenen deS letzten Stetes mit Mercy. Frau Dupre-Hasselw ander zeichnete den würdigen, edlen, vornehmen, gemütlichen Charakter der von hochgradiger Sympathie für Mercy Merrick eingenommenen „Lady Roy" mit vorzüglichen Strichen. Herr Hellwig warf a!s „Horace tolmtrosl" entsprechende Dosis Feuer und Leidenschaft in» reffen. Da» Publikum, obgleich den Sprößlingen bet tragischen Muse nicht absonderlich hold, folgte der Handlung mit aufmertsumteit. Während des BerlaufeS einiger Szenen vermeinte man, Raupachs „Müller und fein Kind" anzuwoh« nm, man hörte den „Eonrad* deutlich, leidet störend „flöten." Hftcl Elefant. Valentine«, Gutsbef., Fiume. — Dittler, > Schlesinger und Reiter, Wien. — Dt Geiiler, P> »feffor, tmb Brodjavik, Agram. — Dr. Sverec, Notar, und Wa« fonig, Littai. — Meyer, Reis., Wr.-Neustadt — Baron Schweiger, Hohenegg. Bairischer Hof. Harting, Bergingenieur, Jffagenfurt. — Odetwalder, Tirol »i obren. Detdik, Privatbeamter, Leoben. — Legat Maria, RadmannSdors.______________________________ ' Witterung. Laibach, 20 Dezember. Bewölkt, vormittag» einzelne Schneeflocken, schwacher Südost Temperatur: morgen» 7 Uhr — 3 2«, nachmittag» 2 Ubi — 0 6*C. (1876 + 68*; 1875 + 1 6° C.) Barometer im ©teigen, 742 42 mm. DaS gestrige Tagesmittel der Temperatur - 6 7'. um 4 8« unter dem Normale. Theater. Heute (gerader Tag); O diese Männer! Lustspiel in 4 Acten von Jul Rosen. Angekommeue Fremde am 20. Dez embet. H«tel Stadt 8-Jiett. Rosenberg, »aufm., Berlin. — Zu« panüi, Buchhalter, und Rosenberger, Görz. — Silbermann, London. — Mayer Emma, Graz. — Müllnet, Uetj, Kien. Telegramme. Wien, 19. Dezember. Bei der gestrigen Be« rathung de« BudgeiauSschufseS der österreichischen Delegation erklärte Graf AndrassY der „Reich«« ralh» Korrespondenz" zufolge, er sei bet Prüfung her gegen feine Politik erhobenen Einwürfe zur Ueber« zeugung gelangt, daß er an der bisher befolgten Politik unter keiner Bedingung und keinem Einflüsse gegenüber da« geringste ändern könne. Der Minister unterstützte seine mündlichen Äu«sührungen durch Ver» tesiing zahlreicher geheimer, nicht für da« Roihbuch bestimmter ilcienstücke, namentlich um den Einwurf zu entkräften, daß er unsere Interessen nicht energisch genug wahrte. Er lehnte eö ab, Aufschlüsse darüber zu geben, in welcher Weise er künftig die Interessen der Monarchie wahren werde. Der Minister betonte weiter«, daß alle« geschehen sei, um den Krieg hint« anzuhalten. Die verschiedenen Wege illustrierend, welche der Regierung offen standen, al« die« nicht möglich war, sagt der Minister, er habe mit voller Beruhigung jenen gewählt, welcher Neutralität gegenüber den Kriegsereignissen, Aufrechthaltung guter Beziehungen, aber zugleich volle Wahrung unserer Jntereffen und unserer Einflußnahme bei definitiver Gestaltung der Verhältnisse bedingt. Auf diesem Wege glaube er verharren zu sollen. Die Versammlung sprach ihren Dank für die offenen und klaren Darlegungen deS Ministers aus. Im weiteren Verlaufe der Beralhung erklärte Graf AndrassY, daß die Regierung in der Bekrie-gung der Türkei durch Serbien keinen Grund erblicken konnte, au« ihrer Haltung herauszutreten, sollte aber durch da» Vorgehen der Serben unser Interesse in Mitleidenschaft gezogen werden, beispielsweise durch deren Äction in Bosnien ober der Herzegowina, so würde dagegen entschiedene Ein spräche erhoben und nötigenfalls solche« Vorgehen factisch verhindert werden. Bogot, 18. Dezember. Die russische Vorhut besetzte Dschüten, Slatariza und Elena; ihre Avant garde besetzte Krssarrwa und Bebrowa. Achmedlü ist von den Türken besetzt, Berkowaz wurde tüv kischerseit« geräumt und von den Russen besetzt. Telegrafischer Sursbericht am 20 Dezember. Papier-Rente 63 30. — Silber-Rente 66 35. — Golk« Rente 74 35. - 1860er StaatS-Anlehen 110-50. — Bank« octien 790. — ftteditectien 204 60. — London 120 25 — Silber 105 45. - ». f, Milnzdukaten 5 69. — 20-Franc» Stücke 9 63. - 100 Reichsmark 59 30. emnacftis-una aeiyamgei Das Neueste in Iulskndschrifte«, Schreib-, Zeichnen- und Mal-Requisiten bei KIa,xl S, Till, Nathqusplah 81. (688) 3-8 Conditor, Laibach, Kongreßplatz, empfiehlt dem geehrten P. T. Publikum feine große AuSwahl von Konditorei-Waren für (599) 8-6 Weihnachtsgeschenke. (638) welche ihre (Bemale und Freunde mit Weihnachts- oder Neujahrsgeschenken Überraschen wollen, werden gewiß die beste Äahl treffen, wenn sie in der Speäiafitüten-lieJerfage am Uatflousp^ lt. 18 echte Havanna-Zigarren von 12 bi« 30 fl., Spezialitäten-Zigarren von 2 fl. 80 Ir. bis 22 fl. pr. 100 Stück, oder türkische Rauchtabake von 6 bis 24 fl. pr. flilo eintaufen. < • Echter Champagner von ZMTa,:n.vi.el «Sc Comp., Rheims (Champagne), (mit privilegiertem Bouteilleuverschluß, ist nur in bet Handlung von Pohl & Supan in Laibach erhältlich. Daselbst auch: Chrietbamnkerzen, Datteln, Saltanfeigen, Windbäckerei, Pereikat und vorzügliche Schnecken. (639) 4 —1 Pariser ©fas -«Pfiotograpluen (Kunst-Ausstellung). vom 20. biS 21. Dezember ist ausgestellt: I. Serie: Reise durch Amerika und Kalifornien. Zu sehen im Hause der Handels-Lehe-'' anstatt am Kaiser Josessplatz Nr. 12. Geöffnet von 10 Ubt vorm. bis 8 Uhr abends. Eintritt 2« kr. (537) 47 Eine Partie Glasbilder ist 4M zu verkaufen, auch rinzeln^ia^W Am Donnerstag den 13. Dezember ist Nr. 6 (vom 17. Dezember) aasgegeben worden. - Bestellungen auf das laufende Quartal werden noch fortwährend von allen Buchhandlungen und Postämtern angenommen und die bereits erschienenen Nummern nachgeliefert. Vierteljährlicher Abonnementspreis 1 Mark 25 Pf. oder 75 fc. ö. W., mit Franco-Postversendung 1 fl. 5 kr. Verstorbene. Den 18. Dezember. Witten Kern, 61 I , Witwer, Zivil-spital, KrebSdySkrafie. Den 19. Dezember. Johanna »vbler, Inwohnerin, 55 Jahre, gtoUIpital, Gehirnüdem — Johanna Zadnikar, «aischlerS-tochler, 1 Jahr, Schwarzdors Rr. 32, Fraisen. — Alexander Soliasch, TraiteurSsohn, 1 I., ~>i«8tamm Nr. 66, Lonvul» onen. Gedevttafel über die am 24. Dezember 1877 stattfindenden 8ict. tationen. 3. Stilb., ©imontit’toetttel., Deixelburg, 8®. Sittich. — 3. gNilb., Piikur'sche Real , Mo-dokendors, 58(8. Sittich. — Sie Feilb., Paulin'sche Real, Schwarzenberg, m. Oderlaibach. 8. geilt)., Miklauiii'sche Real., •rnajno, SB®. Sittich. — 3. Feilb, Majntinger'sche Real., ftanCia, B®. RudolsSwerth. — 3. Feilb., Siemc'sche Real., Somiale, «S. Stein. - 3. Feilb., Babnik'sche Real., «roßlack, 8®. Sittich. -8. Feilb., Tml'sche «tot., Wisaiz. BG. Seisenberg — 3. Feilb., Znidar'sche Real., Dtntschgtrtuth, B®. RadmannSdors. — 3. Feilb., Pirmann'sche Real., Orte, B®. Burlseld — 3. Feilb., «raiovc'sche Real., Oberlolwiz, B®. Mötlling. — 2. Feilb., Slatiner'sche Real,, Öobii, SB®. Stein. — 2. Feilb, «rifjcfce Real., Tschernembl, V®. Tschernembl. — 2. Feilb., Ma-kouz'sche Real., Oberdobrawa.B®. Egg. — 2. tzeilb., Ruper'sche Real., Swur, BB.Naflensuß.—2. Feilb., Btlöt'scht Real., Unter woeole, B®. Nafltnsuß. - 2. Feilb , Swul'jcht Real., Bir, B® Egg- — 2. Feilb., Bornik'scl'e Real., Unterschwerenbach, B®. Rudolss-werth. — 2. Feilb., Zwayer'scht Fahrnisse, Laibach, L®. Laibach. — 1. Ftilb., Tekaukii'sche Real., Birkenthal, S®. Seisenberg — 2. geilt)., Pschiebel'sche Fahrnisse, Laibach, L®. Laibach. - 1. Feilb., SusterSii'sche Real , Krainburg. 8®. krainburg — 1. Feilb., «oropeknik'sche Real., Prevoje, Lohnenden und angenehmen tlebenverdienst können Beamte rc. in Provinz pädten OesttrrtichS und dtS Au-landtS durch Btrtrttung tintr solidtn Wiener Firma erhalten. Offerten mit Referenzen unter CoMlant »18» antzaasen-stein 4 Vogler, Wien. (636) !!$ut Seattiung!! Ich warne hiermit jedermann, meinem Sohne Franz Steck, der oie Färbergesrlle die österreichische Monarchie bereift. Veld -der Werthsachen oder ^nft etwa» i» borgen, und macht mich durch diese Warnung von jeder Btrpfiichtung und Verbindlichkeit frei gegen diejenigen, die diese Erklärung nicht berück sichtigen solllrn. (637) (Emtlte Steck, FabrikantenSwitwe, Weipert. Druck von Jg. v. Äleinmavr k geb. Starnberg. Weihnachts-Lager der Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung von Kleinmayr dt Bamberg, Laibach. Empfehlenswerthe Festgeschenke. 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Roth, Biuggraf und Schildknappe1, fl. 420. — Ktiisur, König und Papst, fl. 4 80. Smidt, l'lottcnbuch, fl. 3 60. Volckmar, der Waffenschmied von Frankfurt, fl. 4 80; Wagner, Hellas, 2 Bde., fl 7'20. — Rom, 3 Bde., fl. 10 80. — Nordisch-germanische Vorzeit, I., n. 5 10. Ziethen, Lyu-Payo, fl. 330. Klaslng, das Buch der Sammlungen, fl. 3. Kosmos für die Jugend: Andre e, 'lobiusonaden, fl. 3. Hintze, Schöpfung der Erde, fl. 1 80. Mohl, seltsame Geschichten, fl. 180. Müller, das Kleid der Erde, fl. 1*80. Pösche, Thiergeschichten, 2 Bdch., & fl. 1 80. Reichenbach, Buch der Thierwelt, 2 Bdch., ik fl. 180. Rey, Himmel und Erde, fl. 1 50. Röhrich, räthselhafte Dinge, fl. 1 80. Thomas, Buch der Erfindungen, 2 Bdchn., ä fl. 150. — Buch der Entdeckungen, 2 Bdchn., äfl. 1 50. Masius, Luftreisen, fl. 5 40. Müller, die jungen Pelzjäger, fl. 315. Naturgeschichte der Amphibien, Fische ete., v. Schubert, fl. 3'90. — der Säugethiere, von Schubert, fl. 3 90. — der Vögel, von Schubert, fl. 3 90. Petisous, der Olymp, 17. Aufl., fl. 2 70. Pichler, Germania, fl. 3. Richter, deutsche Heldensagen des Mittelalters, fl. 6'90. Schubert, Naturgeschichte des Pflanzenreiches, herausgegeben von Hochstetter, 3. Aufl., fl. 8 55. Schwab, Sagen des klassischen Alterthums, 3 Theile, geb. fl. 810. >— Die deutschen Volksbücher, fl. 6. Strässle, Handbuch der Naturgeschichte, fl. 840. Wörrishöfer, Robert des Schiffsjungen Fahrten und Abenteuer, fl. 5'40. b) Erzählungen u. Mährchen, Sagen, Schauspiele etc. Minard, Prairieblume, fl. 2 70. Albrecht, der Steppenvogel, 2. Aufl., fl. 3 60. — Zwei Welten, fl. 3 60. Andersen, sämmtUche Mährchen, 13. Aufl., mit Illustrationen, geb. fl. 4 5. — Dieselben, 17. Aufl., mit Illustrationen, geb. fl. 4 50. — Mährchen und Geschichten, fl. 3 60. Barack, Anna von Geierstein, fl. 3 60. — Quentin Durward, fl. 3 60. Borneck, der Fährtensucher, fl. 5 40. — Der Bienenjäger, fl. 2 70. Cervantes, Don Quixote von Lauckhard, fl. 2 25. Claudius, 1001 Nacht, 14. Aufl., fl. 1 80. Coeper, Lederstrumpf-Erzählungen, fl. 5 40. — Dieselben, ausgewählt von Hoffmann, fl. 4 95. — Dieselben, ausgewählt von Stein, fl. I 80. — Marks Riff, fl. 3 60. — Seegemälde, fl. 2 25. Godin, Mährchenbuch, neue Ausg., fl. 5 40. Grimm L., Mährchen der 1001 Nacht, fl. 4 95. Hackländer, Mährchen, fl. 3 60. Hauff, Mährchen, fl. 2 70. Hoffmann C., Die Seelöwen, fl. 2 70. — Conanchet, fl. 2'70. — Die Gefahren der Wildnis, fl. 2 70. — Jugendbibliothek, 170 Bdchn., a 45 kr. — Marks Riff, fl. 2 70. — 1001 Nacht, fl. 3 60. — Der rothe Seeräuber, fl. 2 70. — Deutsche Volksmfthrchen, fl. 2 25. Hoffmann G.: Der rothe Freibeuter. — Der weisse Häuptling. — Die wilde Jägerin. — Isolina. — Der Kriegspfad. — Peter Bracy, der Kundschafter. — Toussaint. — Wassernixe — ä fl. 2 70. ( ( ) u r r r (' ) ( r r Verleger: Ottomar Bamberg. Verantwortlicher Redakteur: granj Müller.