Nl. 307. Dienstag, 10. September 1889. W8. Jahrgang. Zeitung. ^^u« ^nin«'». ^>.l '^s fl «.«>, F«» bl« gnfitllnu« »u» van« «»»»Mr<, sl. i. — Insntt,»»,:»»,! »«» Dl« ,,v««»» Sprtchstnnben bn «ebaction tägl»» von ill bl« 1» Uhr vormittag».— Nnftankl«t«Nl<«f, »«b,n ulcht »nz«no«m«n unb vlannlcllht» «lchlznrilsgestlllt. Amtlicher Weil. Majestät haben mit Ministe?. .7"tschl,eßm,g vom 30. August d. I. dein Nillw ^ 'l)e ,m Ministerium für Laudesvertheidi« AteH?"« Lacroix taxfrei den österreichische ""'d allergnädigst z« verleihen gernht. ^lleMHs^' 3'b l. Apostolisch.' Majestät haben mit ^atthM,^ ."'chllkßnng vom 2. September d. I. dem ^°llolln ."n R.ihcstande Gustav R.ttcr von MtiMt ^^cn"' Anerkennung seiner vorzüglichen Aubail k.r V^ ?^'^"der des Vancomitlis für den O'deil der >^"^"i Hochschule in Graz taxfrei den i« verl.ih^ '""/" Krone dritter Classe allerguädigst ^"höchster »"^, Apostolische Majestät hab.n mit ^MHndl^ ^ ^""ll v"m ^-September d.I. dem A" das ^/"!"'"^ Leopold Nenmann in Mün- ^t zu verl^« "^ bes Franz-Iosef-Ordens allergnä. ^--^ ""yen q?^.,^ Vichtamtlicher'Mii Am^ ^"Wahlen in Frankreich. «!" "inistprie^?^"^ ^ben lallt der nun getroffe ^U'e.i'Nmw"^"eß..ng in Frankreich die all-7' ^e f«r d?lm der Depntierte.Ikammer stattznfin-??"ivirqend^ m l^"^'^ Schicksal dieses Landes von 3'^ der Voal'^'s W" werden, denn wie sich! 3^ wird es 31 "^ Dinge allmählich zugespitzt sr ^. Sevt^.n^ "" ber bevorstehenden Wahlschlacht HMe R?.^ Sein oder Nichtsein für die ^^S^Uk handeln, nachdem sie durch ihre " 'hr bedeV^^elbst bewirkte, dass der Boden de» ^ie leitV Silttert worden ist. 8'! 'ehr wM, ^u«" der Republik sind sich <^t ^ 7^ seit langem haben si> H !" "Nd d n , .""allem erdenklichen Glänze zn nK bahinschw^ den breiten Massen mehr nnd 3< iF belch n^^n republikanischen Gedanken aufs 5e "leiten anM«l'^"^' """n all die zahlreichen ze^5°^n framV der hundertjährigen Jubelfeier 3?t Nation ^it' ihrem glän- l"n ,' und jed, n,." ^"'ler Weltausstellung, w ^^ repM.^^legenheit wnrde hierbei benutzt, ^^^I^lkanischen N«m.« ;^„,^ bieder zn feiern nnd zu verherrlichen, obwohl manche dieser Demonstrationen eines gewissen komischen Beigeschma ckes nicht entbehrten, wie z. B. das von der Regierung den 13.000 Bürgermeistern ans der Provinz gegebene Riesenbankctt ini Pariser Ausstellungspalastc. Ob nun alle diese Bemühungen, die innereu Schäden, an denen das heutige republikanische Frank reich nnleugbar krankt, zu verdecken und die schwankenden Massen aufs neue um das republikanische Banner zu scharen, erfolgreich oder aber vergeblich gewesen sind. das werden eben die allgemeinen Wahleu lehren. Dem äußeren Anscheine nach ist die Stellung der französisch?« Regierung bei denselben keine so un» günstige, besonders nach den empfindlichen Sch'ägen, welche den Voulaugismus in letzter Zeit getroffe» haben. Bei den Veneralrathswahlen. die man als einen freilich nicht sonderlich zuverlässigen Probierstein für die öffentliche Meinung Frankreichs betrachten kounte. mussten die Republikaner wohl einige Sitze an die Monarchisten abgeben, dagegen erlitten aber die Boulangistcn eine empfindliche Niederlage, und es schien, dass das französische Volk der Fanfaronaden und Ver-sprechungen dcs «brav ^n^i-lll» endlich überdrüssig geworden sei. Auch die Verurtheilung AoulangerK seitens des obersten Staatsgcrichtshojcs und die ganze höchst zweifelhafte Beleuchtung, welche auf den politischen Zutunftsmessias Frankreichs durch den Process fiel. konnten der Negierung nur zustatten kommen und sie crmnthigen. dem Ausgange des Wahlkampfes mit Zuversicht eutgegenzublicken. Schließlich hat sie ja auch durch die Wiedereinführung der Arrondissementswahlen, welche die beabsichtigte Taktik Boulaugers. sich in möglichst vielen Departements als Candidaten aufstelle« zu lassen und so gleichsam ein Plebiscit für sich herbeizuführen, vereitelt, einen gewissen strategischen Vortheil für sich gewonnen, obwohl dessen Bedeutung nicht allzuhoch angeschlagen werden darf. Aber die öffentliche Meinung in Frankreich ist ein gar wetterwendisches Wesen, und es wirken Dinge darauf ein, welche erst dann erkannt zu wrden pflegen, wenn es zu spät ist. So schlecht anscheinend auch die Actien Boulangers und seiner Sache zur Zeit stehen, so wäre es doch nach den Erfahrungen, welche die französische Regierung gerade mit diesem Manne seit Jahren machen musste, nicht unmöglich, dass die Wähler sich über alle persönlich?« und moralischen Rücksichten hinwegsetzten und das Heil Frankreich« trotz allem und allcdem in Voulauger erblickten. Dass d^r boulangi-stischen Partei ungeachtet so mancher Enttänschungen das Vertrauen auf die eigene Sache keineswegs geschwunden ist, beweist ihr kräftiges, ja lärmendes Ein« treten in die Wahlbewegung, und diefe zeigt im übrigen schon in ihrem Beginne, dass Aoulangistcn und Mon-archisten gemeinsam vorgehen. Dem gegenüber ergibt sich auch für die republikanischen Parteien eigentlich von sich selbst die Nothwendigkeit, sich angesichts der boulangistisch - monarchistischen Coalition eng aneinander zu schließen und alle sie sonst trennenden Eifersüchteleien fallen zu lassen, denn eine Zersplitterung der republikanischen Stimmen könnte für die Republik verhängnisvoll werden. Es verlantet denn auch. dass Präsident Carnot demnächst mit einem Manifest vor die republikanischen Wähler zn treten gedenkt, in welchem dieselben zur Einigkeit und zu gemeinsamem Handeln aufgefordert werden. Dienstjubiliimn dcs Corpscommandnnten Baron Schönfcld. Wie wir bereits mitgetheilt haben, feiert der Corpscommandant FZM. Freiherr von Schönseld am 22. d. M. sein fünfzigjähriges Dienstjubiläum. Am 22. September 1845 wurde Anton Ritter von Schönfelb nach Absulvie-rung der Wiener-Neustädter Militärakademie zum Unter» lieutenant minderer Gebür ernannt und nach der damaligen Unterrichtsorganislltion sosort in den höheren Lehrcurs aufgenommen, welchen er im September 1840 als Unter, lieutenant höherer Gebür verlieh, um in das 42. Infanterieregiment Herzog von Wellington eingetheilt zu werden. Nachdem er im October 1848 zum Oberlieutenant avanciert war, wurde er im Februar 1349 zum Generalstab transferiert, im November 1850 zum Hauptmann befördert. Nnlässlich seines Avancements zum Major am 21. April 1659 wurde er zum 33. Infanterieregimente transferiert, jedoch schon im September I860 wieder zum General-Quartiermeisterstab einberufen, wo er im März 18N2 zum Oberstlieutenant avancierte und im Jänner 1863 in die Centralkanzlei des Kriegsministeriums berufen wurde. Beim Ausbruche des Felbzuges 1864 lam Oberstlieutenant Ritter von Schönfeld als Militä'r-Vevollmäch-tigter in das Hauptquartier Wrangels, und bei Oeversee fand er Gelegenheit zur persönlichen Auszeichnung. Im Jahre 1665 übernahm er als Oberst das Commando des 63. Infanterieregiments, und nachdem er den Feldzug bei der Nordarmee mitgemacht hatte, am 14. August 1866 das Commando des 47. Infanterieregiments, machte den Feldzug in Süddalmatien im Jahre 1869 als Vri« Zeuilleton. so l 'Um 21^" kalben Abzng. M 3 "n aUb"k^"Fiegcn d' Schwalb'n fürt-; ^wa Sprüchlein, dessen Richtigkeit >V" Wahrnehmung stützt! Die ?bet s?,' dass ez ?lw. ."""'^'Ueggiatur auf; nicht uns nicht mehr gefiele, . 3L" die H"' dass sie selbst fortkomme^ da > an lM man ^ .^l Fortkommen ausgehen, ^e dU'"wn Et^' "ner schönen Gegend, von >i, Z' dass^t? Das Wichtigste ist ja am ^a^t^ da« zum" Leben Noth. ° lna?^den den « c r"^" geflügelten Sommer-w ^t H" schon wV"""7 Weg über Italien. " Und^che Sonn.? .'/'" 'e zu verspeisen. kommen a.,s den Cur- > e?^ V7 '" 'W städtischen Winter-^N ^'"d Me st ?^sch.eht auf der Reise nichts ^ ^ ««rupft worden, in ^^"dwirten .^I^n von biederen, natur- l'oll^^i^ bie zah lpi^e eigentliche Wanderwoche. Z" sitz Ut . Auch die Landschaftsgenieher. die Toimsten und Particnmacher. kümmeru sich nicht um das «ordno ocr Schwalben. Die Erfahrung hat sie gelehrt, dass ve» nns der Frühling gar nichts, der Sommer wemg heißt und dass des Jahres schönste Wandrrtagc ,n 0cn September fallen. In den Bädern st'hen schon »mk> Quartiere leer. manche Häuser sind bereits von oven bis unten zugeknöpft, in der Restauratiou treiben M nur noch einige Nachzügler herum, nnd wo Myer zwanzig schwarzfrackige Kellmr Kleines m scrlmrtcil Portionen und Großes im Addieren geleistet haben, da genügen jetzt zwei Gastdiener, die auch schon gerne fort fein möchten und sich darüber verwundern, was denn diese Handvoll Gäste eigentlich noch abwarten oder genießen wollen? Die Wandelbahnen sind verödet, die Verkaufsläden geschlossen, und wenn um 9 Uhr irgendwo noch drei Gäste tarokieren, trommelt der ge-schäftsmüde Kellner dazu auf den Fensterscheiben den Zapfenstreich. In den Sommerfrischen wirb der Morgen wie der Abend schon zu frisch. Der Landwirt sieht mit Besorgnis seine Birnen und anderes Obst reif werden, und noch immer macht seine Sommerpartei keine Miene zum Fortgehen. Man braucht ja doch das vermietete ofrnlose Gemach zum Aufschütten der Aepfel, der Krautlöpfe und Kartoffel uud zu anderen Wirtjchafts« zwecken. Da wird der ländliche Hausherr ernster nnd seine Ehefrau wortkarger. Er prophezeit ungefragt einen anhaltenden Regen, sie gibt nur uugernc Milch und Enr her. Endlich sieht es die Sommerpartei ein. dass sie bereits überflüssig geworden, und erklärt, in drei, vier Tagen abziehen zu wollen. Das stimmt die Landleute milder. Wie man den zum Tode Verurthcilten noch manchen Wunsch gewährt, so opfert der Landwirt seinen Stadtgästen noch ein Körbchen Obst. gegen gutes Geld auch uoch einige Eier. Salatstandcn. einige Töpfe Milch, vielleicht auch ein paar Hühner; man thut das. weil man übers Jahr doch wieder Sommerparteien haben will, wenn auch nicht dieselben, und damit emen die Stadtleutc nicht ausrichten udcr andere Patt kn Laibachtl Zeitung 3K. 207. 1764 10. September M-^ gadier mit, wurde im November 1870 Generalmajor bei der 13Trupftendivision, 1875 Commandant der 5. Trup< pendivision, am 1. November 1875 zum Feldmarschall-Lieutenant befördert und am 4. Juni 1876 zum Chef des Generalstabes ernannt, als welcher er bis zum Jahre 1881 fungierte. Nach einem kurzen Urlaube wurde Varon Schönfeld Divisional und Truftpencommandant in Trieft, 1882 Militärcommandant in Hermannstadt und 1883 Commandant des 12. Corps. Nachdem Varon Schönfeld am 24. October 1886 zum Feldzeugmeister befördert worden war, übernahm er nach dem Rücktritte Kuhns das Commando des dritten Corps in Graz und eroberte sich — wie die Grazer «Tagespost» schreibt — die Sympathien seines neuen Corps rasch, jedenfalls viel rascher, als es mit Rücksicht auf die feinen Dienstantritt beglei» tenden besonderen Umstände vorausgesehen werden konnte. Zahlreiche in- und ausländische Orden schmücken Schönfelds Brust. Schon als Oberlieutenant im General» stabe erhielt er den Orden der eisernen Krone dritter Classe, wozu er sich im Jahre 1859 die Kriegsbecora-tion erwarb. Seiner Dienstleistung im Generalstabe verdankte er auch im Jahre 1856 den toscanischen Militär» Verdienstorden. Das Jahr 1864 brachte ihm eine ganze Reihe von Auszeichnungen: den österreichischen Leopold-Orden, das mecklenburg-schwerin'sche Militärverdienstlreuz, den preußischen Kronenorden dritter Classe, das Comthur-kreuz des hessischen Philipp-Ordens, das preußische Püppel-Sturm-Kreuz, das Comthurkreuz dritter Classe des sächsischen Albrecht'Ordens und das preußische Alsen«Kreuz. Im Feldzuge 1666 erwarb sich Schönfeld das Militärverdienstkreuz mit der Kriegsbecoration und im dalmatinifchen Feldzuge den Orden der eisernen Krone dritter Classe und infolge dessen den Freiherrnstand. Der Feldzeugmeister befitzt auch den Stern von Rumänien, das Großofficierskreuz der Ehrenlegion, den hessischen Verdienstorden Philipps des Großmüthigen und den Takova-Orden. Politische Uebersicht. (Der neue Statthalter von Böhmen.) Wie bereits bekannt, ist der Statthalter von Böhmen, FML. Baron Kraus, über seine wiederholt gestellte Bitte alls Gesundheitsrücksichten in den Ruhestand versetzt worden. Se. Majestät der Kaiser hat dem hochverdienten Staatsmanne, der unter den schwierigsten Verhältnissen die Leitung dieses Kronlandes mit Geschick und Umsicht geführt, in den huldvollsten Ausdrücken, in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste, das Grohkreuz des Leopolds-Ordens verliehen. Zum Statthalter in Böhmen wurde das erbliche Herren» Hausmitglied Franz Anton Graf Thun und Hohen-stein. Majoratsherr von Tetschen, k. k Kämmerer und Rittmeister in der Reserve, ernannt. Graf Franz Thun ist bisher nicht im Staatsdienst gestanden, hat sich aber durch seine Thätigkeit im Herrenhause und namentlich als Referent in den Delegationen in hervorragender Weise bemerkbar gemacht. Graf Franz Thun zählt zu der conservative«, nicht zu der nationalen Partei, kennt die Verhältnisse in Böhmen sehr genau und hat sich in seinem öffentlichen Auftreten die Sympathien und Achtung aller Parteien in Böhmen zu erwerben gewusst. Man rühmt ihm große Energie, aber auch Besonnenheit zm rechten Heir nach. Graf Franz Thun steht im 42. Lebensjahre und ist seit 1874 mit Anna-Maria Prinzessin von Schwarzenberg ver- mählt. Se. Majestät der Kaiser hat dem neuernanilten Statthalter die Würde eines geheimen Rathes verliehen. (Bezirks.Krankencassen.) Die Statthal-terei in Trieft hat die Auflösung der für die Gerichtsbezirke Buje, Monlona und Parenzo mit dem Sitze in Parenzo projectierten Vezirks-Krankencasse und die Zuweisung des Gerichtsbezirkes Buje und der Gemeinde Portule im Genchtsbezirke Montona zur Bezirks Krankencasse in Pirano und der Gcrichtsbezirke Parenzo und Montona außer der Gemeinde Portole zur Bezirks'Krankencasse in Rovigno angeordnet. Weiter hat die Statthalterei in Trieft die Verlegung des Sitzes der in Comen für den gleichnamigen Gerichtsbezirk zu errichtenden Bezirks-Krankencasse nach Nabresina verfügt. (Nuntius Galimberti) ist Samstag wieder in Wien eingetroffen. Von seiner ursprünglich beabsichtigten Reise nach Sarajevo, wo der Nuntius die Haupt-kirche einweihen sollte, ist Umgang genommen worden. Am 28. d. M. wird sich der Nuntius nach Lemberg begeben, um daselbst die neuerbaute Franciscaner-Kirche einzuweihen. (Parlamentarisches.) Wie verlautet, dürfte sich für den Zusammentritt der Landtage durch dir Verhandlungen des Strafgesetz-Ausschusses eine Verzögerung ergeben, da Permanenzausschüss!: während der Session von Landtagen, welchen Ausschussmitglieder angehören, keine Sitzungen abhalten dürfen. Die Landtagssession wird sich in den meisten Landtagsvertretungen bis in die zweite November-Woche erstrecken, da der Zusammentritt des Reichsrathes neuestens erst für Mitte November in Aussicht genommen ist. Der ungarische Reichstag wird dagegen seine Arbeiten viel früher, nämlich schon am 12. October, aufnehmen. (Bischofs - Con ferenzen.) Wie verlautet, sollen im October neuerdings in Wien Bischofs-Con-ferenzen abgehalten werden. Die Vorbereitn!,gen zu denselben werden bereits getrosten. Aller Wahrscheinlichkeit nach dürfte hiebei das vom Unterrichtsminister Dr. v. Gautsch dem Herrcnhanse vorgelegte und von den Clericalen als unzureichend bekämpfte Schulgesetz zur Discussion gebracht werden. (Süd slavisch er Club.) Der Wiener Correspondent der «Politik» versichert, dass die Nachricht von der beabsichtigten Gründung eines südslavischen Reichsrathsclubs der thatsächlichen Grundlage entbehre. (Die Brantweinsteuer.) Der «Nemzet» constatiert gegenüber den Oppositionsblättern, die im Präliminare vorgesehenen Einnahmen der Vrantwein-steuer würden nicht nnr erreicht, sondern bedeutend überschritten. Im Juli und August sei diese Steuer derart eingeflossen, dass das Präliminare von 20 Millionen wahrscheinlich um mindestens 2 Millionen überschritten werde. (Die Rückkehr der Königin Natalie.) Die Nachricht, an deren Bestätigung kaum mehr zu zweifeln ist, dass sich die Königin Natalie binnen kurzem nach Belgrad begeben werde, hat nicht überrascht. Nach allem, was ans den auf diese Angelegenheit bezüglichen Berichten aus Belgrad zu entnehmen ist, erfolgt die Rückkehr auf Grund des Ergebnisses der zwischen der Königin und der Regentschaft in der letzten Zeit gepflogenen Auseinandersetzungen, die dahin geführt haben, dass die Königin auf die Bedingungen der Regentschaft eingieng. Sie wird demnach nicht als officielle Persönlichkeit erscheinen. und es wird U Rückkehr auch keinen officiellen Charakter trage,,. " Frage ihrer Rückkehr ist überhaupt erst durm vielen ihr gewidmeten Zeitungsnachrichten aufgeoa^ worden. >, i, Vl (Boulangers Candidatur.) A" 4-°, ^ wies die Seinepräfectur die Anmeldung der ^"" <,^ Boulanqers und Rocheforts zurück, infolge deW'^ das boulanMische Comite' des 17. ArrondGm Einspruch und erklärte, es würde trotzdem An^» anbringen und sie Tag und Nacht überwachen H Daraufhin hat der Mmisterrath unter Tirards"^ entschieden, dass. wenn die drei Verurtheilten, w ^ Vertreter in Aussicht stellt, ihre Erklärungen ""> ^ Präfectur durch den Gerichtsvollzieher abgeben »" würden, die Präfectnr unter diesen V^rya ^ sie nicht abweisen könne. Anschläge, wew)^ Namen der Verurtheilten trügen, dürsten g werden. M (Der Papst auf Reisen.) ^ " ^ Zeit unverlässliche «Figaro, meldet aus M". ^ die Abreise des Papstes beschlossen worden ", ^ wolle derselbe nur eine Rundreise durch die laty Länder Europa's machen. _,. „, M (Rumänische Aauernfrage.) ^" O^e den Kammern in der letzten Session v^tlem» ^ gemäß hat die rumänische Regierung ^^ ftMtt»' mit einer Gesammtbodenfläche von 13.0(" ^ M, welche in 2600 Parcellen abgetheilt si"?'.A Ooche kaufe an Banern ausgeschrieben. In der "äI .' ^ werden weitere 40 Grundstücke mit einem 3."^,,^ von insgesammt 15.500 Hektaren ebenfalls M Parcellen zum Verkaufe gebracht werden. . ^ hel> (Auf Kreta) ist das ganze flache ^ Händen der türkifchen Truppen. Die bcwafl^ ^l-sur^entenbanden haben sich in schwer 5"^"" ,ter-sennester zurückgezogen, doch dürften sie D "" ^ ^t warfen, da ihre Verbindnngen mit dem Mr" Griechenland ganz unterbrochen sind. . ^ist^ lich im Sinne des Fortschritts und der Clvw!" ^ de" löst. Ein Decret des Kaisers von China VW ^ei! Bau der Eisenbahn Peking.Hankwo von ^gM Endstationen aus gleichzeitig zu beginnen uno rasch auszuführen. Tagesnemgleiten. ^, Se. Majestät der Kaiser nowitzer Zeitung, meldet, für die durch "e" F mung in der Bukowina beschädigten MNW ^ Unterstützung von 3000 fl. zu spenden genu) - ^„B Se. Majestät der Kaiser haben, w""^ F Zeitung» meldet, den Feuerwehren in St. Gunskirchen je 80 fl. zu spenden geruht- __________ ^ V!^ — (Vice-Admiral Freiherr ^ ^ zte" froni f) Wie schon telegraphisch 9"^", ' „i "° d. M. Vice-Admiral Moriz Freiherr Ma"' ^ T < Man fort auf seinem Besitze MontebeUo^ ^ einem schweren Leiden erlegen. Vice«Ävn ^e«, !^, von Manfroni, im Jahre 1832 in Wien « " mit seinem 17. Lebensjahre als p""^^ her!" cadet in den Flottenbienst. Als Seecadet M"^ ^eg° die Blockade von Venedig auf Sr. Mle' ^iB^ «Venuö» mit, welche, bekanntlich durch ein^^^ «abreden». Gott sei Dank. dass sie endlich draußen sind, sagt der Bauer, wenn seine letzten Sommerschwalben abgezogen sind. Der Tourist aber freut sich, wenn nach einem Regen die Berge sich mit Schnee bedecken; dies ist ihm ein Anzeichen schöner Tage, und er stattet den Naturschönheiten noch seine letzten diesjährigen Besuche ab. Die Tage sind wohl kürzer, aber auch die Temperatur ist eine mildere geworden, die Luft ist dunstfrei, der Ausblick von den Höhen ist lohnender. Kühle ge. niert den Touristen nicht, und da er sich nirgends fest' setzt, findet er auch freundliche Aufnahme. Der Tourist ist der letzte, der in die Stadt zurückkehrt, und rückt er endlich definitiv ein. so findet er sein seit Septembermitte sich in die Geheimnisse der Latinität einbohrendes Söhnchen schon bei der dritten Declination, wo die angenehmen V6rba irre^ularia sich in größeren Schwärmen bemerkbar machen; er findet aber auch die Saison schon im Zuge. Im Cafc harrt seiner die gewohnte Partie, im Verein wurden bereits die Actionen des Winterfeldzuges geplant. Freilich nützt man auch in der Stadt noch die im Freien gebotenen Genüsse aus, die Platzmusiten. man macht die spannlangen Ausflüge in die nächste Umgebung, aber das find nur noch die letzten Zuckungen der Sommerfreudigkeit, das Finale des Sommernachtstraumes, Genüsse, denen ein dreitägiger Regen dvn Garaus machen kann: man will den Herbst für den Sommer nehmen, der ja kalendarisch eigentlich noch zu Rrcht besteht, und man thut wohl daran, diese Art von Nachcur wtzu^tzen. so lange es ohne Regenschirm geschehen lann. - -? u Die Schwalben ziehen fort. Mit dem letzten sommerlichen Marientage beginnt ihre Wallfahrt nach dem Süden. Was wird geschehen, bis sie wieder kommen ? Was wird inzwischen die Welt an Ueverraschun-gen erfahren müssen? Denken wir an derlei nicht; es könnte einen noch so freudigen Geist nooemberhaft stimmen. Was ist auch daran gelegen, dass uns die Schwalben verlassen? Wir können ja doch nicht mit ihnen fliegen. Wie des Mannes schönste Jahre erst beginnen, wenn seine hochsommerplagen mit vierzig vorüber sind, so stehen auch wir um Maria Geburt im letzten und interessantesten Acte des Iahresschausftieles. der bei uns gewöhnlich bis Mitte October, ausnahmsweise auch bis Allerheiligen dauert. Temperatur und Tageslänge halten ihre rechte Mitte ein; man findet Genüsse noch auf dem Lande und schon in der Stadt; die große Erntezeit ist vorbei, und Obst und andere Früchte haben leinen Hagel mehr zu befürchten; der Landmann hat seine Feldfrüchte gesichert und die Welt hoffentlich auch den Frieden, denn zur Winterszeit führt niemand gerne Krieg. Lassen wir darum ohne sentimentale Gedanken die Schwalben ihres Weges ziehen und genießen wir noch in vollen Zügen, was der Rest der schönen Zeit uns an Genüssen bietet. Noch können wir, wie sonst nie im Jahre, uns mit beiden Händen einerseits am Sommer, anderseits am Herbste festhalten. Den Schwalben wünschen wir eine glückliche Luftfahrt und eine glückliche Wiederkehr. Mögen sie dann Krain und dessen Juwel Laibach wieder so ruhig, friedlich und freundlich finden, als es jetzt ist, wo sie von uns scheiden. '<> MM"" Verschlungene Iöde^^- Roman aus dem Englischen von Her»tti«e 3 (33. Fortsehnn«.) r«, «Das heißt, dass ich mit einem "" Oe'b ^ bin und im Verlaufe weniger Wochen 1 ^ !^ werde!, antwortete sie. Die Worte sa^ ^ B'^ und tonlos von ihren Lippen, und d,e «-^ ^ Finger glänzten matt im MondesscheM- hie " Hugh fuhr sich mit der Hand uo und athmete tief und schwer auf. „elites^' «Wer ist der Mann?. fragte er g^ ^ «Gilbert Farquhar!. Auster !<.'^ «Derselbe, der mit Ihnen «mF"" ^ ^l ich aus dem Studierzimmer Ihres VM ^, ^ Sie, was Sie gethan haben, N°"Hch"" haben einen Mord begangen, so ervarn ^w^eilnnss sii. ^f)7. 1765 10. Ssplcmbrr itt^. Erhalte,' l, '^ ^^^' "'^ burch das opsermuthige lonnte ^m ? Lammten Vemannuna gerettet werden ^Mmand. . ^^ "^ Linienschisfs^ieute.iant zum nannt em?s ^°'^^ Kanonenboots «Wall, er-Einnnhme ! s Manfroni im dänischen Kriege bei der ^rdiensilr. '^ewig-holsteinischen Inseln daS Militär, zu" <5i?rn/». ""^ ^" Kriegsdecoration. Im Jahre 1800 ^ Kl,«,.« "^'^" befördert, wurde er bei Ausbruch betraut ,„5 "I' ^'" Kommando der Gardasee-Flottille sktzle i8e,il« "^^crtigte aufs glänzendste das in ihn ge« der Cchlack^"' ^"^ ^'"^ wirksame Antheilnahme an "lkrnen ^> """ Custozza wurde Manfroni der Orden leisiun^?. bitter Classe und für die Gesammt-^""z dez M ^"dasee-Floltille demselben das Ritter-^^l lvirlt' ^"esien-Ordens verliehen. Im Jahre Ordert, i^ ?' mittlerweile zum Linienschiffscapitän be-^che' di ss .^" Niederwerfung des Aufstandes in der ^chifs .zwis Manfroni commandierte Sr. Majestät benen KronI ' °"' ^"brend der Reise des dahmgeschie« ^zumConX ^iberzog Rudolf nach Spanien und ^WssleUun """""^ " die im Vorjahre zur ^als ^« .^ "^ Barcelona entsendete Escabre. Schon "°l)>n Vlans^?" ^'"eren Lungenleiben ersasst, über-!""^o der ss« ^^" Anrathen der Aerzte das Com-'^"k Verlebn«"' ^ kurz vor seinem Tode erbat er ^d'esem Anltt" ^Ruhestand. Der Kaiser verlieh ^ ^as iNil^, '° Manfroni den Vice»Admiralscharalter !'" ^pfercr K ü"^ ^ Leopold-Ordens. Ein edler Mann. "' ^hingMed ' "" ^""" Seemann ist in Mai" 3"^el^t^"," ^" Monfalcone.) Wie ein Triester i Falcone .:. 3 ^"stag in der Vaumwollspinnerei in o e" Nauar! ^"" ^"" Ausbruche, der nur Dank der ?" localisiprl ^ Gebäudes in verhältnismäßig kurzer /" ^and w, "I'd Dämpft werden tonnte. Der durch beziffert, """sachte Schaden wird auf 20.000 Gulden ^t^uch eine Statistik.) Ein französischer k b'd°t llustrii. ^ ^"t bat, da er nicht mehr als w letzten franls.?" ^lgende Statistik ausgestellt: In >' 9? w . ^" Kammer waren 178 Mitglied ^ war mim ^" ^sl (die Kammer zählte 584 Mit-!>.! ""d die il?-"" ""'längs. Groß waren 184, klein E^" ^2, die ">. "°" "'"lerer Höhe. Volles Haar 3°" ^ollbart . "" "°"n mehr oder weniger kahl. 3^°tt 173"^"./^' kurz geschorenen Vart 34, ^K"ebel-u,5^°"elettes lt la Ferry 68, Militär« ^ "s'ert 7« ^lhnurrbart) 87 und 85 waren völlig b?'""' und 21 "^ eine Brille, 157 einen Nasen, "e Naucher ? Monocle. E.'dlich waren 438 De« Nen'.T' (Die 'y... öderen rauchten nicht, ^"/^rd Dentate in Iaroslau.) Wie Eck ^"sallez in c! ^ das zweite Opfer des mörderi. l>es^ert. sei,,,, w ^a», der Uhlanen Oberlieutenant Herl.?Wrs sowie .^^"ngen erlegen. Die Entdeckung A !^"s werdln ^"h'wung der Beweggründe des hkm !" d« Atte7.^^ ^burch, dass beide Officicre ttl ?ach den . '""es ^fallen sind, wesentlich er. ""d ^ ? U"d den^^'"'^' dass beide Uebcrfälle «b es> derselb??"' ^^^r ausgeführt worden sind bi'W°" We, ^"uf die Beraubung der Officiere ^""n andere. 3 ^ nur durch das alsbaldige ">>rt>^ lVerh^s. . "^ gehindert worden ist. >^^»phiert- <^s Schmuggler.) Aus Verona ^?^—^. ^eiertaae nx.r^ ^..^ hie österrei« chischen Zollwachen rin offenbar seit langer Zeit zum Nachtheile des italienischen Staatssäckels schwunghaft be» triebcner Schmuggel entdeckt. Siebzehn Schmuggler wur« den verhaftet, eine große Menge Tabak und 40.000 schweizerische Virginia-Cigarren confisciert. Die Unter« suchung ergibt eine weitverbreitete Association von Schmugglern und Hehlern, von welch letzleren ebenfalls mehrere verhaftet wurden. — (Tod eines Pferdes durch eine Viper.) Ein Farmer in der Nähe von Faocrsham erlitt kürzlich einen nicht unbedeutenden Verlust durch das plötzliche Eingehen einrs wertvollen Pferdes. Binnen vierundzwanzig Stunden war das früher ganz gesunde Pferd gestorben. Bei der Section fand sich im Magen desselben eine ausgewachsene Vip?r, und wurde diesem Umstände der T^)d des Thieres zugeschrieben. Unbegreiflich erscheint nur, wie das Reptil in den Ps^rdemagen gelangen konnte. — (Kasernenbrand in Vayreuth) In der Vayreuther Infanterielaserne brach Samstag ein Feuer aus, welches da« Landwehr'MonturSmagazin ver» zehrte. Explodierende Patronen erschwerten die Löscharbeit. Der Brand hat einen Schaden van 120.000 Mark angerichtet; sämmtlich«? Kriegsgarnituren dreier Compagnien wurden zerstört. Der Brand ist wahrscheinlich gelegt worden. — (Beim Scheibenschießen.) «Einjähriger, Sie wollen Specialist für Augenlrankheiten sein? Sie siud ja farbenblind. Schon acht Schüsse, und immer ins Blaue statt ins Schwarze.» Vocal- und Provinzial-Nachnchten. — (Gewerbliche Fachschulen in Lai» b a ch.) Die gewerblichen Fachschuleu in Laibach publicieren sür das am 10. b. M. beginnende neue Schuljahr das folgende Programm, und zwar: .1) für die Fachschule für Holzindustrie: Die Fachschule für Holzindustrie hat den Zweck, auf Grund eines planmäßigen theoretischen und praktischen Unterrichtes die wichtigsten Zweige der Holz» bearbeitung zu lehren. Sie zerfällt zunächst in drei Ab» «Heilungen: sür Bau- und Möbeltischlerei, für Schnitzerei (Bildhauerei), für Drechslerei. Der Unterricht dauert vier Jahre uiid umfasst nachstehende Gegenstände: 1.) Reli» gion, 2.) deutsche Sprache, 3.) slovenische Sprache, 4.) Arithmetik und rechnende Geometrie, 5.) Mechanik und Ma-schiuenrlemente, 6) Technologie des Holzes, 7.) gewerb» liche Buchführung, 8.) Geschästsaufsätze, 9.) architektonische Formenlehre, 10.) elementares Freihandzeichnen, 11.) geometrisches Zeichnen, 12.) Projection?» und Schattenlehre, 13.) Freihandzeichnen nach Modellen, 14.) Fachzeichnen, 15.) Modellieren, 16.) technische Vollendungsarbeiten, 17.) Kalligraphie, 18) praktischer Unterricht. Die Schüler sind entweder ordentliche, d. i. solche, welche den Unterricht lehrplanmähig durch alle Jahrgänge nehmen wollen, oder Hospitanten, welche nur einigen Unterrichtsstunden bei» wohnen. Das Abgangszeugnis berechtigt zum Antritt und selbständigen Betrieb des erlernten Gewerbes, d) Fachschule für Kunststickerei und Spitzennäherei: Der Unterricht dauert 2 Jahre und umfasst nachstehende Ge< genstände: 1.) Religion. 2.) deutsche Sprache. 3.) slovenische Sprache, 4.) Rechneu, 5.) Arbeitsbuchftihrung. 6.) Tech. nologie der Kunststickerei. 7.) Formenlehre der Kunststickerei. 8.) elementares Zeichnen, 9.) Schnittzeichnen, 10.) Fach« zeichnen. 11) prallischer Unterricht in der Bunt- und Weißstickerei uud in der Spitzennäherei. Die Schülerinnen sind ordentliche, d. i. solche, welche den vollen Alltags- unterricht besuchen, oder außerordentliche, welche nur einigen Unterrichtsgegcnständen beiwohnen. An beiden Fachschulen ist der Unterricht unentgeltlich. Die Einschreibungen beginnen für beide Anstalten am 14. September. — (Oeffentliche Tombola.) Nach einer Unterbrechung von mehreren Jahren ist für diesen Monat wieder die Veranstaltung einer öffentlichen Tombola zu wohlthätigen Zwecken in Aussicht genommen. Dieselbe wird am Congressplatzc in der Weise, wie es bereits wiederholt geschah, insceniert werden, und ist hiefür der 22, September, ein Sonntag, bestimmt worden. Der Reinertrag wird zur Hälfte dem ersten Laibacher Kranken » Unter-stützungs - und Versorgung« - Vereine und zur anderen Hälfte dem «patriotischen Frauenvereine für Krain» und dem krainischen Zweigvereine des «weißen Kreuzes» zu« gute kommen. — (Hymen) Wie man uns aus Wien mittheilt, findet daselbst am 15. d. M. die Vermählung der auch unserm Leserlreise bekannten trefflichen Schriftstellerin und Darstellerin des Wiener Volksthums und Wiener Lebens, des in der Frauenwelt besonders als Redactrice der «Wiener Mode» geschätzten Fräuleins IennyNeumann mit Herrn Louis Ris aus Paris statt. — (Statistisches aus Krain.) Nach den neuesten amtlichen Daten betrug in Kram im Jahre 18«6 die Zahl der Trauungen 3442 (im Jahre 1887 3391), der Lebendgebornen 17,804 (18.400) und der Slerbefälle 14.468 (13.864). Hieraus ergibt sich für 1868 gegen 1887 in Kcain bei den Trauungen eine Zunahme um 51 oder 1 50 Procent, bei den Lebend« gebornen eine Abnahme um 596 ober 3 24 Procent und bei den Sterbefällen eine Zunahme um 604 oder 4 17 Procent. Bei Vergleichung der Lebendgebornen und Verstorbenen im Jahre 1888 ergibt sich ein Geburts« üblrschuss von 1924 beim männlichen und 1412 beim weiblichen Geschlechte, zusammen um 3336 Individuen. Die berechnete Civilbevölkerung in Krain beträgt nach dem Stande am 31. December 1888: 499.831 (238.154 männlich und 261.677 weiblich) und zuzüglich der activen Militärpersonen per 2267 im To» tale: 502.098. Durch nachträgliche Verehelichung wurden 1888 in Krain legitimiert 317 Kinder. Was noch die Aufnahme in den österreichischen Staatsverftand und die Entlassung aus demselben anbelangt, fanden 1888 in Krain 5 Aufnahmen und 29 Entlassungen statt. — (Pferde-Prämiierung in Reifnih.) Man berichtet uns aus Reifn itz: Bei der am ver« gangenen Samstag in Reifnitz stattgehabten Pferde« Prämiierung wurden vorgesührt 17 Mutterstuten mit Saugfohlen, 11 junge Stuten, 14 zwei- und einjährige Stutfohlen. Prämien erhielten, und zwar: 2) siir Mutter-stulen mit Saugfohlen: Iguaz Merher aus Nieberdors 40 fl., Bernhard Kovacic aus Soderschih 25 st., Matthäus Nosan aus Weinih 20 fl., Stephan Höiugmann aus Mitterdorf 20 fl., Johann Ruß aus Reifnih 15 st., Johann Salzer aus Windischdorf, Mathias Perz aus Mitter« dorf und Johann Fajdiga aus Soderschih je eine Medaille; d) für junge Stuten: Franz Oralen aus Vüchels« dorf 30 ft., Mathias Kreiner aus Sele bei Gottschee 20 fl., Adolf Kren aus Oberloschin 15 fl,, Alois Bar-telme aus Klindorf und Anton Cesar aus Rakitnih je eine Medaille; 0) sür zwei« und einjährige Stutfohlen: Stepl-an Hönigmann aus Mitterdorf 10 st., Johann Sobec aus Krobac 10 fl., Stephan Peterlin aus Groß» pölland 10 fl,, Jakob Lorencic aus Soberschitz, Mathias Perz aus Koflern und Joses Mercher aus Niederdors je hiilt^ ^? mir ' Üüt i,,' denn Sie l? ^ ", die Brust gestoßen ^ »n^uem Leb" ^ °"^ gemordet, was schön ,md '^3- Cie ha "" und was mir dasselbe wert-^re/Marnmt. um . Z "'" ""gelockt und meine ^ vi^ter u Mil'" ^' nichr in der Reihe ^ I^ warfen Sie mich ^Wen^ielt die ^l"t,. °lM Erbarme... kalten e" i2'lilies u . A/bl'chteit bisher für etwas K « h°ben" ,^l Sie haben diesen Olau->iVchlecht mm "'"'" Ideale geranbt und ich ^>eN'uchti^nd'.' "'/ 's in Wirklichkeit ist->V>, A bin 5"^ sich dem Meistbietenden aber jetzt sind ^>i ° ^wä^b"" dnse Täuschunq wird nie ^he- ^t"it ein „"A' ^ haben. Vielleicht haben 3'" wk" ich Hust erwiesen, ohne daZs ich es ^>^e n,h'.'geb3'^,""r. dass ich mein halbes ö^ah^ ^ G ii?"^' "iedrr meine frühere welches ich in ^Hl l"iß h. ' b" eh" alles andere war ?>'^ von einer un. " ? hcNl^"' wie sie '^"hervor und schaute sie dabei E><^vo,, h e vor «hm stand, von den über er 7"l.idez" einqeralw. "°Fe "iederhänqeudm Vln-l°"^e. l«."" ihr n'"' die schweren Falten ihres ^t'^en tz. °"" Gedächtnis bringen b""" heiser; -viel-N ich es ",-H^ lch Ihnen verzeihen Er wandte sich ab und stürzte durch den Garten davon. Sie abcr sank mit einem leisen, unsäglich schmerzlichen Wehlallt zu Voden und lag mit geschlossenen Auaen leichenblass da. ' So fand sie Lionel, als er nach 10 Minuten kam. um sie zu suchen; znm erstenmal in ihrem Leben war die sonst so widerstandsstarke Natalie Egerton ohnmächtig geworden. 13. Capitel. Seinem Versprechen getreu, blgab sich Lionel am nächsten Vormittag nach Lynwood-Hall und uerlleß das Herrenhaus erst gegen Abend wieder, da die Zeit m!t Besichtigung der Gartenanlagen sowie mit Cro-ckelspiel. woran Adrirnne theilnahm, ausgefüllt wurde. ' Sie war ungemein fröhlich und lebhaft, und Sir Ralph, der dabei stand und sic beobachtete, er. klärt.», dass cs ihm eine Genugthuung gewähre, stch sagen zu können, dass er sie ihrem jetzige« augehmen Leben zugeführt habe. Nach dem Gabelfrühstück wurde er von seinem Verwalt»r abgerufen, mit dem er einige Geschäfte zu ordnen hatte, und Adrienne. Lionel und Otto begaben sich in den Garten hinaus. Sie wanderten durch einige schattige Laubgangc. als Otto plötzlich stehen lilicb mid fasste: «Da fällt mir eben ein. dafs ich ganz vergessen habe, einen sehr wichtigen Vricf zu schreiben, der mit der Nachmitlagspost noch abgeh.n soll. Wollen Sie mich für einige Augenblicke entschuldigen. Adrienne?» ^ «Gewiss will ich das!» «Ich finde Sie wohl noch hier im Garten, wenn ich mit meinem Briefe fertig bin?» «O ja; der Tag ist viel zu schön, um ihn im Zimmer zuzubringen — aber selbstverständlich thun wir das. was unser Gast Mr. Egerton vorzieht.» «Ich bin ganz Ihrer Ansicht. Lady Lynwood. nämlich, dass es schade wäre, au solch einem Tage im Zimmer zu sitzen,» versetzte Lionel. «Bleiben wir also, wo wir sind, während der Hauptmann seinen Brief schreibt.» «Wissen Sie. Adrienne. was Sie Mr. Egerton zeigen könnten?» wandte Otto sich noch einmal zurück. «Den künstlichen Wasserfall; derselbe wurde erst im vorigen Jahre angelegt und wird ihn gewiss sehr interessieren. » Adrienne willfahrte dieser Weisung gern und führte Lionel durch ein wahres Labyrinth von Laubgängen nach einem etwas freien Platz, wo ein künstlicher kleiner Wasserfall übcr die malerisch aufgebauten, großen Steiublöcke herabfloss. Es war ein unvergleichlich schönes Plätzchen. Nur verstohlen drangen die Sonnen« strahlen duich die sich domartig ineinander wölbenden Vaumwipfel; prächtige, hochstehende Farnkräuter wuch» s»n rings umher, und liebliche Blumen dufteten dazwischen empor, wähl'end das Rauschen des Wasserfalle«, auf dessen weißem Schaum sich die blinkenden Sonnen» lichter in den zartesten Farben brachen, wie Sphärenmusik klang. «Ist rs nicht wunderschön hier.» fragte Ndrienne, «und könnte mau sich nicht in die poetische Welt der Feen und Elfen versetzt glauben, wenn dich nicht nur ein PhantaficoMlde wäre?» Mbuchcr Fcitung M. 207. 1766 1ft. September 13^ ein^ Medaille. Als Preisrichter fungierten die Herren:« Rittmeister Eduard Hanslick als Vertreter des Staats-Hengstcndepots Graz, Josef Friedrich Seunig, Vice-präsident der l. t. Landwirtschafts-Gesellschaft. u»d Ios^f Lenarcic als Delegierter der Landwirtschaft« Gesellschaft filr Krain. — (Personalnachricht.) Der hochwürdigste Herr Fürstbischof Dr. Misfia ist in Begleitung seines Secretärs, Herrn Dr. Lesar, gestern nach Sarajevo ab« gereist, um an der am kommenden Sonntag dortselbst stattfindenden Einweihung der neuen Kathedrale theil» zunehmen. — (Turnerisches.) Das vorgestern in Villach stattgehabte Bezirlsturnen der zwei Turnbezirke Kärntcns erfreute sich eines günstigen Wetters sowie zahlreichen Besuches sowohl von Seite der Turner als auch der Bevölkerung. Einem Willkommen am Vorabend folgte am Sonntag ein gemeinsames Mittagessen, an das der Vor» sitzende die Begrüßung, die Vertreter von Klagenfurt, Laibach, Iudenburg, Knittelfeld und «Grazer Turner-schaft» die Glückwünsche für den Männe»Turnverein Villach zum 25jährigen Bestände anschlössen. — (Musikschule der «Glasbena Matica».) Wir werden um Aufnahme folgender Zeilen erfucht: An der Mufitfchule der «Glasbena Matica» findet die Aufnahme der Schüler, deren Eltern Mitglieder der «Glasbena Matica» sein müssen, am 16. und 17. September in den Schullocalitäten statt. Die Mitgliedgebür beträgt pro Jahr 2 st., die Einschreibegebiir 1 st. und das monatliche Unterrichtsgeld 1 st. Spätere Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden. — (Aus der Wurzener Sommerfrische) erhalten wir folgende Zuschrift: Die Sommerfrischler aus Würzen, welches nach Humphry Davis das lieblichste Nest Europa's ist, sind zum größten Theile heimgekehrt und fchwelgen in der Erinnerung an die unvergesslichen Genüsse, welche dieser von der Natur in verschwenderischer Fülle bedachte Erdenwililel darbietet. Leider besitzt das lichtvolle Bild auch seine sehr empfindlichen Schattenseiten, worunter die etwas mangelhaften Vorkehrungen zur Verpflegung und Unterkunft nicht in letzter Linie stehen. Doch davon foll hier nicht die Rede sein, da hoffentlich mit der Zeit durch Ansiedlung von Geschäftsleuten eine Besserung eintreten und die Pflege des Fremdenverkehres wenigstens annähernd auf jene Höhe gebracht werden wird, wie sie in dem benachbarten Kärnten — und wahrhaftig nicht zu dessen Nachtheile — zu finden ist. Für diesmal möchten wir hauptsächlich auf den Uebelstand aufmerksam machen, dass Würzen kein eigenes Postamt besitzt und dass daher der Verkehr mit dem nächstgelegenen Postamte in Kronau durch eine «Botin» unterhalten wird, welche die Zustellung der Briefe und Fahrpost« sendungen gegen eine von ihr aufgestellte Taxe von zwei Kreuzern per Stück besorgt, ohne selbstverständlich an eine Zeit gebunden zu sein. Die eingeborene Bevölkerung scheint sich mit diesem etwas vorsintflutlichen Zustande abgefunden zu haben, die Sommergäste jedoch beklagen lebhaft den Mangel einer Postexpedition dortselbst und hoffen, dass ihrem diesfälligen Wunsche im nächsten Jahre Rech« nug getragen werden wird, da auf anderen Orten mit geringerer Frequenz — wir nennen beispielsweise den 6000 Fuß hohen Dobratsch in Kärnten — während des Sommers sogar Telegraphenstationen bestehen. — Mehrere Sommergäste. — (Zum Postdiebstahle in Trieft.) Seit drei Tagen ist in Trieft das Gerücht verbreitet, der Postdieb sei in der Person eines Aushilfsdieners bei dem dortigen l Hauptpostamte eruiert und verhaftet worden. Wie es heißt, ist der Dieb durch seine Frau verrathen worden, die sich im Streite mit der Mutter des Verdächtigen auf den Urheber des Diebstahles bezügliche Aeußerungen ent« fahren ließ. Die Aeußerungen kamen einem Postbeamten zu Ohren, derselbe erstattete die Anzeige, infolge deren vorgestern vier Personen, darunter auch der Äushilfs-dicner, verhaftet wurden. Eine Bestätigung dieses Gerüchtes ist übrigens noch abzuwarten. — (Heimatliche Industrie.) Die Glocken für die Hcrz'Iesu-Kirche in Graz werden in der bskanu-ten Glockengießerei des Herrn Samassa in Laibach gegossen. Die große Glocke mit eine Gewichte von 70 Clr., ein Geschenk des Fürsten Liechtenstein, ist bereits vollendet. — (Militärisches.) Gestern vormittags sind die Truppen, welche an den Manövern bei Adelsberg theilgenommen hatten, wieder in Laibach eingerückt. — (Unglücks fall) Auf der Eisenbahnstrecke Franzborf-Loitfch stürzte der Vremfer August Sever aus Laibach während der Fahrt vom Wagen auf den Schienenstrang herab, wurde von 13 Wagen und von der Schubmaschine überfahren und blieb fofort todt. Die Leiche des Verunglückten wurde in die Todtenkammer nach Hrib geschafft. — (Weinlese in Dalmatien) Aus Zara einlangende Meldungen lassen eine gute Weinernte in Dalmatien erwarten; namentlich verspricht der Bezirk von Spalato einen reichen Ertrag. Aunst nnd Aitevatur. — («System dcs österreichischen allgemeinen Privatrechts.» Von Dr. Josef Krainz, herausgegeben von Professor Dr. Pfaff. II. Band, erste Hälfte. Wien, 1880. Manz 'scher Verlag.) Professor Krainz hat ein vollständig ausgearbeitetes System des österreichischen Privatrechtes hinter» lassen, welchem nach den Vorlesungen des früh verstorbenen Ge< lehrten ein vortrefflicher Ruf oorangiena.. Professor Pfaff hat die Herausgabe und Redaction des Weites übernommen, und der vorliegende Vand enthält den Grundriss drs speciellen Thei« les, nachdem der allgemeine Theil bereits vor einigen Jahren erschienen ist. Der nächste Band, welcher die Ausführungen zum speciellen Theile enthalten wird, befindet sich bereits unter der Presse.________________________________________________________ Neueste Post. Original-Telegramme der «üaibacher Ztg.» Wien, 9. September. Vei der heute vorgenommenen Landtags'Ersahwahl im zweiten Wiener Bezirke wurde Professur Sueß mit 2286 von 3486 abgegebenen Stimmen gewählt. Von den Gegenkandidaten erhielten Mechaniker Schneider 85, Georg Pabst 349 Stimmen. Prag, 9. September. Der Landesculturrath sagte bereitwilligst zu, die von dem deutschen landwirtschaft« lichen Centralverein angeregte Hilfsaction der Regie« rung auf das regste zu unterstützen. Iaroslau, 9. September. Nach Schluss der Ma-növer langte der Kaifcr nm 12 Uhr 45 Minuten hier an und begab sich in den Hof-Salonwagrn. Unterwegs war dem Kaiser überall sntens der zahlreichen Vevül-kerung eine enthusiastische Begrüßung zutheil geworden. Die Abfahrt von Iaroslau erfolgt um 4 Uhr nach-mittag«. Der Statthalter Graf Badeni begleitet deu Kaiser bis Kralau. Antwerpen, 9. September. Der König und der Minister Devolder sind gestern nachmittags hier eingetroffen. Der König besuchte in mehreren Hospitälern «Freilich könnte man das; und warum sollte man es anch nicht? Poesie und Romantik sind keineswegs aus der Welt verschwunden, entgegnete Lionel, «sie haben nur eine andere Form angenommen.» Sie schüttelte wie verneinend den Kopf. «Das glaube ich nicht. Einst war ich auch dieser Ansicht; aber jetzt scheint es mir, als wäre alle Poesie erstorben.» Er schaute sie durchdringend an; was bedeutete dieses Geständnis von ihren Lippen? «Man pflegt zu sagen, dass Poesie und Glück nicht zusammengehen,» bemerkte er. «Ich glaube, dass das wahr ist. Ich gab mich in meinen» kleinen Stübchen in Brüssel wlit poetischeren Träumereien hin als hier. wo ich doch so glücklich bin.» «Ich bin sehr erfreut zu hören, dass Sie sich glücklich fühlen.» «Wie könnte es anders sein?» verfetzte sie, ihn mit glänzenden Augen anschauend. «Jedermann ist gut gegen mich — besonders Sir Ralph und Otto.» «Capitän Lynwood gefällt Ihnen also?» Ein leichter Schatten glitt über ihr Gisicht. «Ja, er thut jedenfalls alles, um mir zu gefal« len, dennoch ist es mir iu feiner Nähe zuweilen gerade, als ob ein kalter Schauder über mich hingienge und mir ans Herz griffe. Das klingt einfältig, nicht wahr? Und mehr als das. es ist undankbar von mir, ^o zu frechen, denn er ist die Güte selbst gegen mich.» Lwnel antwortete einige Minuten nichts, sondern vrcharrte in Gedanken versunken. Er hatte geglaubt Otto Lynwoods Charakter ganz genau zu kennen, und daraus gefolgert, dass die Wuth des jungen Officiers über die Heirat seines Onkels eine grenzenlose sein würde. Demgemäß hatte er keineswegs erwartet, ihn in Lynwood-Hall zu sehen. Und nun war er doch hier. seine Enterbung scheinbar mit größtem Gleichmuth ertragend, und anstatt eine Feindseligkeit gegen die Frau, die ihn verdiängt hatte, zu verrathen, sie mit der größten Rücksicht und Aufmerksamkeit behandelnd. Das gab gewiss zu denken, aber Lionel kam zu l dem Schlüsse, dass er seinen Jugendfreund entweder früher falsch beurtheilt hatte oder dass dessen Charakter seitdem eine große Wandlung durchgemacht habe. Solchen Gedanken nachhängend, ließ ein leises Geräusch ihn plötzlich aufschauen, und er sah Otto Lyn« wood mit Sir Ralph herankommen. Sie blieben stehen, als sie noch einige Schritte entfernt waren, und der junge Officer sagte lachend: «Sehen die beiden nicht wahrhaft idyllisch aus? Sie könnten fast zu einrm Bilde als Liebespaar sitzen.» Sir Ralph war sichtlich über diesen Vergleich keineswegs erfreut; seine Züge heit^ten sich jedoch schnell wieder ans, während er neben seine junge Frau trat. «Bist du schon lange hier?» fragte er. «Nicht sehr lange — vielleicht eine halbe Stunde.» «Das ist ziemlich lange.» fagte er mit sich wieder verfinsternder Mirne. «Wirklich?» versetzte Adrienne unschuldsvoll. «Mir erschien es nicht so — die Zeit vergieng sehr schnell.» (Fortsetzung folgt.) ! die dmt untergebrachten Verwundeten und "^/ .H 5'/, Uhr. von der Bevölkerung sympathisch begrM' ,« Brüssel zurück. Das Feuer in den PetroleumIM' vollständig bewältig,. . ^ Brüssel, 9. September. Die Zahl W OM ^ Antwerpener Katastrophe beträgt mehr als 40"."" ^ 125 bis 130 Todte. Der König, welcher ge!«u ^ Antwerpen einige Stunden ausschließlich dem ^ §, der Spitäler widmete, wird sich bei den BeerW" »^ feierlichsten durch einen speciellen Repräsentant" ^ treten lassen. Vei seiner Abreise überqab Komg ^ pold dem Bürgermeister de Wael 12.000 3"" ^ die Familien der verunglückten Arbeiter und m ^ innen der Patronenfabrik von Corvillain. «on ^ nur ein Arbeiter mit dem Leben davongclomn < ^ Gegen Corvillain ist die gerichtliche UuterWY"''« ^,. gen Fahrlässigkeit und unbeabsichtigten Mo"" gestrengt. ^ ^< Paris, 9. September. Der Bischof von ^eez tete an den Iustizminister ein Protestschrewen ^ sein Circular, betreffend die Einmischmlg der ^ ^ keit in den Wahlkampf. Das Circular ve"ev z Geistlichkeit in ihrer Würde und ihrem P"" ,sMei> Die Geistlichen seien französische Büra/r und ve" ihre Rechte. «, hielt Algier, 9. September. Vice-Ndmiral VerW ^ cc beim Empfange der Officiere eine Ansprache,'^ sagte, dass wir Russland heute zu unseren 6 zählen. Mkswiltschaftliches, ^ Laibach, 7. September Auf dem henken Marltt H ^h, nen: 8 Wagen mit Getreide, 4 Wagen mit He« 13 Wagen mit Holz. Durchschnitt«.Preise_______^7^' Weizen pr. heltolit. f>!50 ? —! Vuttcr pr. Kilo - ' ^ Z^ Korn . 533 5 25 Eier pr. Stücl . - ^ g^ Gerste . 433 5— Milch pr. Liter-'^^ Hafer . 2M 3 5 Rindfleisch pr. Kilo ^5^ Halbfrucht »-------« 5 Kalbfleisch ' ^.5«^ Heiden . 4 83 6 20 Schwriuesleisch » ^38^ Hirse . 4 «li 5 - Schöpsenfleisch » ^ B ^ Kukuruz » 4 «6 5 10 Händel pr. Stua - ^ ^ ^ Erdäpfel lOO Kilo 2 41-------tauben ' 2 ^ "^ llinsen pr. Hettolit. 12-----------Heu pr. Vt.<<"l. > ^3^ Erbsen » 13-----------Stroh ' ' ' ^ Fisolen . 11-----------Holz. hartes, sl' ^^^ Nindsschmalz Kilo - 7K------- Klast« ^^ Schweineschmalz. - 70-------— weiches, ' ^U^ Speck, frisch, . - 58-------Wein, roth.Ml,"' ^3" — geräuchnl » — 64------— weißer, '^^^ Ailgelommene Fremde. Am 8. September. Dse»^ Hotel Stadt Wien. Klein. Zupanc. Stein«, MV ' Mv" „ Nosenftld und Popovic. Hen. - Lzer.na 0"^ S« Trieft. — Nachler. Professor. «. Frau, Gott,^ - ^ Uilienbach, Privatier; Krajnil, Graz. ^:mel'l")^ Hotel Elefant. Supanet. Spitzer, Cerovsly, -V" „, <3E>. Ac,ra!„. - Melon. Paris. - Kulov.c 'H ^ ^ Tiiplih. — Freiherr von Aichelburg. 6"^.^,^,^ Hcrinagor. — Susa, Kaufm.. Scnosetsch- -7, , „»d ci^ Kosana. - Plaudil. l. l. Major; Venn<«<" f. .. v Wien. — Haas. Regierungsconcipist, Radmann ^, weiller, Wiesbaden. ^>«^a "" Gasthof Kaiser von Oesterreich. Zurlini, Dw" ^ Dcstle. - Kafol. Oarlatti, Canale. ^.^,nB, U. ^ Hotel Süobllhnhllf. Korosrc s. Frau und G""' ^,Fc Hajet, Privatier, Graz. — Demiar, '. > ttnific, Pfarrer, Wippach. Den 7. Scptember. Franz I"', "'' ?B' Polanadanm, 50, pleuritischcs Exsudat. ^„woh"^, ?^ Den 7. Septeinber. Maria Sluga, >> „h»""' Kuhlhal ^8, Marasmus. — Ursula MaZeM, ^' Klchthal 11, Manismus. ^---s^!. Meteorologische Beobuchtmlssen^^ ^ ^TA.Mg 736 4—M3 nmidstUl^ ^M 9, 2 . N. 738-0 16'0 SW- !««>"" hc't" 9 » Ab. 739-1 134 O. schwa") Tagsilber trilbe. «egeu Abend M!Y M ^ Nacht. Pas Tagcsmiltrl der Wäri»e ^ ^ dem Normale. ___^ ^/i^ ^^ V«anfwnr»Ii>1i<-l Nedactc"^ V^>-!s^>^ Verfälschte schwarze ,<«. v°, dem man laul/n will. u„b bie„c'w^^< »>' ii^^Z'', bald ,,nd hmtcrlösst wema «sche "« «" 5 br.ch' ,„ "^!^.„ „«'t" <"^ll<»^, -M , slufs «,.>>wcrl) u»b h w.'scn!.^ »ur cchtcn Seiec nicht ".,..!«!'. ^ sic. "5 "^^e"^,°" ^ ,„chl. Da« Tc!l'«n,at>i,t.DcM von <.."«' echte»,A V/z>1 >^ deimanu und liefert einzclne Moden und g« ^^^^ srcl ln'« Hau». ^^^ 1767 Course an der Wiener Börse vom 9. September 1889. Na« ^ gellen Course«« LiM'^>'^ in Noten «3tz5 «3«ü ^ C»«a,^«''W st, ,44-144 50 '. . " ' ' ""»st, 174 ,74 5«. i°/r,I> - ^""' ' ^ 1Ü0 75. 15.125 ^"'H^.^uer,««, 1,«_ ,W20 »"»»^ -^^"'^ >»" 9470 95 20 b!° ««°"^bl, ""'"' - , ft» !«> 10(! i<> ^^^^ ° ,W fl, 129 20 189 no Geld Ware Gnlndcull.-LlillNlltlonen (Ml 100 fi, CM.). 5°/n «nlizlsclw...... 1U4'6l, is»5,-_ b"/n mährische...... l,0-25 111, 75 5"/,, llrai» und Küstenland. . —'^------- 5«/,. mcdiMlerieichilche . . . 109b( slavonische . 105-— 10«-— 5"/n sll!»s!!l'>!>-a!Ichs .... !04'N5 INiLN 5°/„ T^mck'l Vann! . . , . !04'l>5 K'H«» b"/n »»gnsischf...... l»4 !>5 !»l>'8l, Nndrrc «ffcull. Anlchen. Dona» »>>«, Lose -V/« lft« fl. . l22 7K l«3)!l» d!o. «!-.lk«l,f l87« . . 1N77Ü l<>8 50 «lnlolü'n der <3tat>> G»rz . . llo.' — ' Nnlrl,,'» d, Ellldtfifmclndc Men 1<»5 7K lW'Ks. Präm, i«»l, b. Kiadi^m, Wlen »44 25 14» ?l. Äörlr!!da»-Anlel!c» veilo«. 5"/„ »ü?» l>« b<» Pfllndl>ricfc (sill lW fl.), Vodencr. ally. Ost, 4"/„V. . . l2<> — llll - bto, » 4>/,"/» . . . l»N'9N >Nl bu bto, » 4"/,, , . . N8-N0 9» l<> dlo, Plam..Kcl,uIbveischr. »"/„ »»« ?b ll'9 25, Oest, Hupotbcleiibaul lNj. 5l»"/„ l<» — INL - 0es>,-uug, Vanl veil, 4'/,"/,, . 1«, 7ü lOt'l^ bctto » 4°/, . . lftN— Kw's», betlo üojühl, » 4"/n . . lNy — «n<»'l>>» Prillritäts-^liliaationen (siir U'<» fi!). sserblnaiid« Nolbbali» <>»» Gallische llarl^LlibwIß'Vahn Vm, l«8l 3<«> fl. L. 4'/,"/o . !00 — IN« l>0 Velb Ware Oesterr. Nordwesibahn . . . l07'40 107 i»c> Slaatsbahn....... 195-— i97'— Eilbvllh» il 3°/,,..... 143 7 Ung.^aliz. Nahn..... »9'90 100 3« Diverse Lose (per EtNct), «l°se INN si...... ,«,8(, igz 3» Llarn llose 40 fl...... z«-_ ^975 4"/« Douax-Dampssch. 100 fl. . iz,5 — 12« - La>bllcher Prilni.ÄnIeh. 20 fl. «4.. 25- Oscner Lose 40 fl..... ^ »5 ß,.. PlllfsyLose 40 fl...... ay 75 h» 75 Nolhen Nnuz, oN.Ges. v., in fl. 18-2^ >8 5ü Rudolph Uose 10 ft..... z,,.zs) z, .- Llllm-Lose 40 fl...... «z ^ ^» __ El..Ge!wl»°Loss 40 fl, . , , gz.zz ß4 25 Walbslein !i°Ie 20 ss..... 4,-25 42 ^,5 WinbischVrätz Lulr 20 fl, . . zz-- h«- -Gew,-Ech, d,»"/,. Präm,-Schuld- versch d, VodencredltnuNlllt , ,7 — 18 — Van!. Actien (per Stüll). «nnlo-Ocsl. Van! 200 ff, «<»°^ «. 18? l^« 13» '<> Vantverein, Nlciler 100 fl,. . li3»5 113 7t> Vbi,cr, «nst, «st. L0N fi, V. 4«°/„ L»» — ?»» l>>» Crdt.°«,,s<. s. Hand, u, «. isnfl, so?'» 30l> - Lred, fl, . 317 50 31« - DepoNtenlxml, M«. 200 fi, . l»« — 18«'— G?co»,pte V<-s,.Nbliifi, 5«« fl, . 545 — 555'— Gilo- u, Lassenv,. Wlc!>er2NNfi. lN« — «W — HOpothelenl,,, üst, 20<»st. »z«/ «, N« — 88 — G'ld War» liänderbllNl, llst. 200 fl. «. . . 23!>'40 289 »0 Orstrrr.°ungar, Van! «00 fi. . 911 — 9l« - U,!«°nbllnf 200 ff...... 232 Sl» 233 1!» Verlehrsbanl, «lllg, 140 fl. . . lb8'— 1s<9 — Actien von Transport-Unternehmnngcn. (per Stück). «Ilbrecht-Vahn 200 fl. <3n <4U 5« » Westbllhn 200 st. . . . 34(1 - 341 l>0 Viilchtichraber Gis, 500 fi, IM. l<>28 103« dto. (lit,, U) 2(»0 ft. . 383 — 385 — Dunau - Dllmvfschifffahrt - Ne>,, Oesterr, 5»n fl, «M. . . . »71 — 373 - Drau-b..Z.) »<>» fl, L. <97 — 198 - D»z Vobenb. !k!s..V. »no fi, S. 5,5 - 52» - sserdiimnds°«ordb. 1000fi,«Vl. 21,55 2^.65 Vlll, llarl'llubw'V, !i»0 fi. «M. 194 7b 195 25, iicmb, ° Czrruow, ° Iasiy ° Gssei,' bahn Gr!ellsch. «<><> fi, ö, . . 2s5 7ö »35 25 «loUdM, u!,ll,,Trlest5<,Nfl.»si.V. l»« - ,»« z» InbnNrleActien (per Stück), Vausses,. Mg, vest. 100 fi. . 87— 88 -«taydier lisen» und Vlahl'Inb. in Wien 10« fl...... 8»— 9l> » Visenbahnw.-iieihg, erfle, 8U fi. »4 ül> 87 — ««klbemichl», Papiers, u, V.-V. 5»>z« k^> — Llestnger Vrauerei 100 fi. . , 103 ko 104 — Montan ° Gesell, österr,°alvl»r 87 30 «7 »v Präger Visen-Inb,°V«s, 200 fi, 57L-5N 87» !»<» Lalao'Iarj, Eteinlohltli «ON, 338 - 34» — «Schlülllmühl», Papiers, 2<«> fi, zo» — 210 50 »Steyrermühl»,Papiers,u,V»V. lbl- l8» — liifailcr Kohlcnw.-Ves. 70 fi. . 11» «> n« 50 Wl>ffenl.°V,,Orft, Italienilche Äanlnvttn (100 L.) 4« 4!» 4« bl»