^l^. Mittwoch, 3. April 1901. Jahrgang 120. Macher Zeitung. In^ ?"b: bei «steren Wiebeiholunßen per Zeile S b. Dle «Lalbacher Zeitung» erscheint täglich, mit «««nähme der Eon»> und Feiertage. Die «bmlnlftrollon befindet ftch «ongreftplah Nr.», die «ebactlon Halmatin^Easse Nr. S. Sprechstunden der Redaction von 8 bX »0 Uhl vormittag». Nnfranlieite Äriese werben nichl angenomme», Manulcrlpte nicht zurückgestellt. Nichtamtlicher Theil. . R° >, ^" W»sserftt»ßenst»«e, . ^ S^. "/"'Ue Freie Presse" beichtet, hat sich s "', m, . ^gehaltene Conferenz im Mini-^ " »Nd ^ ""chm- Vertreter des Eisenbahn-, Han^ ^''echrns!., !"'^uui!iswril,iuo lheilnahmen. niit der o '"' der m.I"'^' boschäftigi. In parlamentarifchen ^ Haufttm i< ?^''' 5" wichtigsten Fragen, lvelche ^'l b^ ^"^ drr Berathllllg bilden, ftch 3 und?.' !'°^"^ iuelchc Terinine für den An-t^l. ^^^ ^"'ndigilng der Ennalbailten zu em ^' lord^s "^^' ""l dm Läudern und Interessen-^"»lfe Hz/ ^^ und ob schon in diesen Gefetz-^'^alll.^ ^^Hlich^' Ermächtigung zum Beginne i^,zur b),.,^/"'^lNlng des Tracenprogrammes ?"N d^^ ^^fsll'ia einzllholen sei. Was den >!. ^ 1W"i ''' ^"rifft, so wurde der Terniin des ^G^"/"""' ^u' il"t der Vollendung soll l^> ^.. ^"^'" werden. i!n ^u m'^ " ^^u Vertreten aller politischen üe. l' Um s ' ^"in Ministerpräsidenten Dr. von vr°v!> in ^V"' ^"hwendigkeit der Flussregu-«eb ^'" ^rtlwi^ .'"' "«hezulegen. Der Minister» ^ 7'^n M 5.^"' Abordnung die Zusage, die vor° w°ll^, "'i,ail' »^ Thunlichteit berücksichtigen ^^tlich-5^U'ufterin>n beschäftigt man sich Ao Echi, .. "tt d,r 5rag,, ob beiin Vaue der M. " sullon '" ^"' Hebenierle zur Anwendung !ljeitr ^u.wi^ "'? ^ scheint, daso nian sich den ^o^''^!tui,a' ^'" 2ninnzluinisteriun, wird die 8l>n. u d^'r Interessenten in Erwägung ^!,^^ Gl'^"^ ^ener Tagblatt" berichtet, wird tt^' "'t^ l>,?, "^' "ttailli^-te Programm der lttch ")iilt>^, ^alte!^ n„d l>in angemessene« Vei- °" ZU ^ Staates und der anderen In- ""! Äautosten festsetzen. ^.Uy^^ ' anv ^,^^. ^^n, au^v^ oer öffentlichen Meinung hatte und Cantov Partei zufammengeschweihten Cabinette, welches über keine eigene >lammermel)rheit uerfiigt und daher auf die Unterstützung der in der Negiernng nicht vertretenen Stojlom'sten angewiesen ist, nur eine kurze Lebensdauer vorausgesagt. Tie Entstehungsgeschichte des Cabinettes war allerdings geeignet, Zweifel an dessen Hallbarteil zu erregen. Velanntlich hat einerseits das vielfach tendenziös an die Wand gemalte Schreckgespenst einer Dictatur den Iusammenschluss der .Uaravelovisten und Cankovisten, die sich bisher durchaus nicht freundlich gegenüberstanden, bewirl't, ander-seits trat die Stojlov-Partei aus Besorgnis, es könnte nach Wiederauflöfung der klammer der einen der beiden früher genannten Parteien die Führung und die Vornahme der Neuwahlen zufallen, wodurch die Stojlovisten wieder viel weiter von der Negierung abgedrängt würden, unter gewissen Aedingnngen fiir die Coalitions Negierung ein. Diese Aedingnngen gipfelten darin, dass das Cabinet Karavelov con» sequent die oppositionellen, dnrch viele Jahre von Vtaravelov vertretenen Principien, und zwar Reduc-tion des Budgets, Ausschluss von Neu Anlehen auf Grund von Monopolen oder sonstigen Nealgarantien, Abschaffung des Zehents, anch thatsächlich durchführe. Tie Stojlovisten haben sich durch ein diesbezügliches schriftlich abgeschlossenes kartell, an welches sie ihre Unterstützung in dem Sobranje knüpften, eine Waffe gegen die Regierung beigelegt, welche sie umso wirksamer zu gegebener Zeit anwenden zu können glanben, als sie im Cabinette nicht vertreten sind. Tie Ernennung eines gebürtigen Macedoniers zum Iustizmiln'ster hatte ein gewisses Misstrauen im Alls-lande erweckt, obgleich die hochehrenhafte Persönlich-keit des Dr. Nadev vielfache Garantien für dessen unparteiische Geschäftsführung bietet. Ferner wurde von denjenigen, welche nach den fiir den Aestand des Ca-binettes ungünstigen Bedingungen suchten, auf die Persönlicheil Reibungen hingewiesen, welche sich aus der Verschiedenheit der Ziele der Karavelov- und der Cantov-Partei ergeben können. Ungeachtet all der erwähnten Momente haben jedoch unparteiische Beurtheiler uicht den Eindruck, dass das Eoalitionsmbinet karavelov nicht festere Wnrzeln fassen könnte. Alle bisherigen Mahnahmen der neuen Regieiimg tragen das Gepräge einer be sonnenen, entschlossenen Staatsführung. Zumal in der änßeren Politik Bulgariens — für welche das Verhalten in der makedonischen ?srage der Gradmesser ist — tritt der ernste Wille itaravelovs, der zwar als ^rennd Makedoniens, aber keineswegs als Protector der thörichten Unruhestifter in der macedonischen Ae° wegung gilt, hervor, allen den Aaltansrieden gefähr-denden Umtrieben, ganz im Sinne der Politik Pe-trovs, energisch entgegenzutreten. Die Maßnahme des Ministers des Innern, Sarafov, den macedonischen Schützenvereinen die Waffen abzunehmen und ihre militärischen Erercitien einzustellen, bestätigte diese Auffassung durch die That. Es ist aufgefallen, dass die ungemein knappe Thronrede nicht, wie eö sonst üblich war, einen Passns über die gnten Beziehungen znm Suzeränstaate enthielt, dem steht jedoch die Thatsache gegenüber, dass sowohl Ministerpräsident karavelov, als auch der Minister des Äeusjeren, Dr. Dauev, dem türkischen Commissar in Sofia unzweideutige Erklärungen dafür abgaben, dass dieser formalen Auslassung keineswegs eine Spitze gegen die Türkei innewohne, nnd versprachen, baldigst durch Thaten, welche doch der Wortschablone vorzuziehen seien, zu beweisen, dass sie eine türkenfreundliche Po» litik als unerläfslich für Bulgarien anfehen. Man halte sich in Sofia auch gegenwärtig, dass Nussland die besten Beziehungen mit der Türkei pflege, und werde aus Rücksicht auf die eigenen (bulgarischen) Interessen sowie auf jene des befreundeten russifchen Reiches, gegen jede Anregung zu einer Abenteuer» Politik entschieden Front machen. Endlich wird in Regiernngskreisen die Meinung geäußert, die Mög« lichkeit für die das Cabinet unterstützende Stojlod» Partei, in einem gegebenen Momente eine Krise her» vorzurnfen, werde wesentlich dadurch eingeschränkt, dass ein größerer Theil der Stojlovisten in diesem Falle der Parole des Führers nicht blind gehorchen und eine Spaltung der Partei eintreten würde. Nach dieser Auslegung dürfe demnach die heutige Coali» tions°Regiernng ohne eigene Kammermehrheit mit weit größerer Sicherheit auf die externe, dritte Partei oder einen Theil derselben für alle Fälle rechnen, als man allgemein annehmen tonnte. Feuilleton. ^Hw "nes Lustspiels. w von «ichard D'Monroy. (Schluss.) >^>^^ Zünfte Douche. , ",(t ^Nnd ;,'>s ? habe Sie zu mir gebeten, »nein >.' "' w l>rsw /? "ur dachte, dass Ihr kleines ^'5. "Nr,^ . "he ein echtes Pariser Gepräge H. uurdigcu Ralnnen gespielt werden ,-l^,. ^lrectoz.. ^'-' '""ne ich auch. ,-M- j'"it dr,,'/7," haben gesehen, ich habe den ^ie?lM "'tc-" .<^äftl'n meiner Gesellschaft "85 >, n^"'_'"^r ^'lia bewilligt^ obwohl ^> ^'^ht nach, absolut nicht für '^t^^^^^^zeud! h^v^'^n si. stößig ist, tann sie 's 3 X " 'l^'ant, ^ "' " "icht fleißig. Ich sagte >> ^lsch^n w'^'"' ^' ^'lubs "sw. sich Ihr /°1^ ^Uru^ ."'"'den; cs muss also mit einem 3i0n ^"'""sg.ebracht norden. Unsere, 'H' ^d^" 5U wm'' "'^ "l'ln- «anz frisch; das H^/U! d,r ^"'"'"' «brig; das Canapee hat 'X/",^. ^"te die auf dem Tische liegt, l^ ^>^,^")rend der Tisch selbst aus ge< ^ l. ' ^hr E^?äc ist. Schon dieser Tisch '">Kn. ^wcl recht unwahrscheinlich er» Marence: Allerdings! Dieser Tisch aus weißem Holze ist undenkbar! Der Director: Deshalb würde ich an Ihrer Stelle lieber ein t'leines Opfer bringen und mir eine schöne Salondecoration und ein vollständiges uud modernes Mobiliar leisten. Sie können sich nicht denken, wie das Stück dabei gewinnen würde, und Sie würden das an den Tantiemen wieder gehörig heransholen. Mazence: Ah! ^?ie denken also wirklich, dass . . . Der Director: Also abgemacht! Lassen Sie mich nnr machen. Sie werden schon zufriedeu sein. Die Rechnung des Decorationsmalers und des Tapezierers sende ich Ihnen zn. Mein lieber Autor! Ich glaube, ich spreche das R nicht wie an d-r c?am6(iio »liil(:ni»o. Ich schnarre nicht genug. Das Wort 1?nvs!ri-l-nn,v werbe ich nie richtig anssprechen. Darum möchte ich bei Coquelin Cabet ein paac Stunden nehmen. Er lässt einen ?wei Stunden „tri-tri-tri" sprechen und erzielt damit die wunderbarsten Erfolge. Ich brauche ein hübsches Reisecostüm und eine kleine Tasche aus russischem Leder, wenn ich in der dritten Scene auftrete. Sie wissen, Padfour ist sehr aeizig und liefert nichts. Schicken Sie mir auch einen runden Hut. Ich brauche einen für die achte Scene. Mit bestem Gruße Ihre LeIia. « Die Probe. (Der Saal ist w die tiefste Dunkelheit gehüllt; iilxr dk' Loyenl'süswnP'n sind StaMüch'r yebrcM. Auf der Scene brennen einige Gasflammen. In einem Winkel sitzt auf eiuem Schemel ein Feuerwehrmann. Der Kapellmeister steht an seinem Pulte, und der Souffleur sitzt iu seiuem Kasten. Neben diesem Kasten sitzen Maxence und der Director auf Stühlen.) Der Director (übellaunig): Na ruhig, Kinder! Meiu lieber Alltor, ich will Sie ja nicht hindern, sich mit Lelia zu unterhalten, aber bei diesem fort« währenden Getuschel ist es rein unmöglich, zu pro» bieren. Nehmen wir die Eingangsscene noch einmal vor. Fangen Sie an, Ronval! Nonval: Ach, mein Fräulein, wenn ich hoffen dürfte, Ihnen zu gefallen, ich wäre der glücklichste Mensch von der Welt. Der Director: Das war schlecht. Sie bewegen ja die Arme wie Windmühlenflügel und wackeln mit den Beinen, als wenn Sie den Veitstanz hätten. So, Lelia, jetzt Sie! Lelia: Wirklich, mein Herr, das würde Ihnen so viel Vergnügen machen? Sie liebeil mich also wirtlich? Der Director: Machen Sie eine kleine Grimasse bei den Worten: „Sie lieben mich also wirklich?" Lelia (wiederholend): Sie lieben mich also wirklich? Der Director: Ich sagte Ihnen, Sie sollen eine Grimasse machen, nicht aber, Sie sollen eine Fratze schneiden. Lelia: Ach was, Sie langweilen mich nur; ich werde das bei der Premiere schon sehr hübsch machen. Maxence: Ich smde. dnss Ele es jetzt schon himm-lisch hschsch Ms»che.n> Laibacher Zeitung Nr. 76. 622 3.April^0^ China. Bezüglich des russisch-chinesischen Uebereinkom-mens, betreffend die Mandschurei, erhält die „Pol. Corr." aus St. Petersburg neuerdings eine von com-petenter Seite inspirierte Mittheilung, welche besagt: Hier hält man die Besorgnisse, die der Entwurf des Uebereinkommens zwischen Russland und China bo züglich der Mandschurei in Tokio hervorgerufen hat, umsoweniger für gerechtfertigt, als dieses Ueberein kommen den Zweck hat, die Beschleunigung der Zurückziehung der russischen Truppen herbeizuführen, während es zugleich die Gewähr für den ungestörten Bau und Betrieb der Eisenbahn schafft. Wenn das Uebereinkommen nicht unterzeichnet würde, so müsste die Erfüllung des aufrichtigen Wunsches Russlands, die Mandschurei zu räumen, wo sich seine Truppen seit der mit dem Angriffe der Chinefen auf die russi-sche Stadt Vlogoweschtschenst erfolgten Pravocation befinden, eine Verzögerung erfahren. Russland beabsichtige nicht, diese Provocation für eine auf unbestimmte Zeit ausgedehnte Besetzung dieser Provinz auszunützen. Was jedoch die Eisenbahn betrifft, welche sicherlich ein Wert von allgemeinem Nntzen ist, so ist deren Bau von russischer Seite unternommen worden, und sie tann daher wohl einen Gegenstand directer Verhandlungen zwischen Russland und China bilden. Die russische Negierung bleibt daneben dem Grundsatze des Einvernehmens unter den Mächten für die Fragen, die in Peking nnter dein Zusammenwirken der Gesandten verhandelt werden, treu. Ihre Haltung in Bezug auf das vorgeschlagene Ueberein-kommen über die Räumung der Mandschurei sollte vielmehr als ein neuer Beweis seiner bestimmten Absicht, das Princip der Integrität des chinesischen Reiches nicht zu verletzen, anerkannt werden. Politische Uebersicht. Laibach, 2. April. Die Blätter beschäftigen sich mit dem Ergebnisse der abgeschlossenen R eichsrath s - Session. Wenn auch constatiert wird, dass noch nicht alle Äe^ sorgnisse für die Zukunft geschwunden seien, wird doch der große Fortschritt in der parlamentarischen Si° tuation anerkannt. Am Pessimistischesten äußert sich die czechische Presse. „Nkrooni Listy" bezeichnen das Resultat des Sessionsabschnittes als ärmlich. Die Parteien seien einander nicht näher getreten, man habe eine unpolitische Politik ohne Majorität, ohne Ziel und ohne Richtung betrieben. Eine Basis für die Zukunft fei nicht gewonnen worden und in absehbarer Entfernung lauere der österreichisch-ungarische Ausgleich. Die ungarischen Politiler, die aus Anlass der Verhandlungen der Quotendeputationen in Wien geweilt haben, hätten erklärt, nun werde von ungarischer Seite die definitive Erledigung des Ausgleiches urgiert werden. Ein solcher Druck, eine solche Eile und ein solches Drängen von jenseits der Lcitha her seien schon oft verhängnisvoll geworden. Die „Adria-Affaire", welche das ungarifche A bge 0 rdnete n h a u s in dessen letzter Sitzung so stürmisch bewegte, hat in einer Conferenz der lilie-ralen Partei ihre formelle Erledigung gefunden, nachdem der Abg. Vessenycy ein Selbstbekenntnis ab« gelegt, aber auch seine Schuld an der peinlichen Episode durch die missverständlich ernste Auffassung scherzhaft gemeinter Worte entschuldigt hatte. Das ernste und eindringliche Schlusswort sprach Minister. Präsident von Szell. Es fand allgemeine und leb-hafte Znstimmung. Bei dem Empfange des Präsidiums des Herren^ Haufes durch Kaiser Wilhel m sprach Vizepräsident von Manteuffel die Glückwünsche des Hauses anlässlich der Errettung des Kaisers aus Lebensgefahr aus. Uaiser Wilhelm bat das Präsidium, dem Herreuhause für seine Glückwünsche zu bauten, und führte ungefähr Folgendes aus: Er habe seine Sinnesart infolge des Bremer Vorfalles nicht genw dert' er stehe in Gottes Hand. verfolge seine ^iele unentwegt nnd werde fiir das Wolil des Vaterlandes nach seinen Kräften weiterwirken. In deut f ch e n Blättern waren in der jüngsten Zeit wiederholt verschiedene Gerüchte über die Stel-lungnahme der preußischen Regierung zur Frage der G etreid ez 0 l l-E rh ö hu n g und über bevor» stehende Aendernngen in der Zusammensetzung des preußischen S ta ntsm i n isteri u m s ver-breitet worden. Die ersteren sind, wie die „Verl. Pol. Nachr." versichern, so haltlos wie die letzteren, ins^ besondere sei aber die Behauptung ganz unbegründet, dass der Finanzminister Dr. von M i q u e l im Monate Mai zurücktreten wolle. Englands letztes Finanziahr, das am iii. v. M. abschloss, war überaus günstig. Die Einnahmen betrugen 140,0 l5v' Feinde betragen hatten, telegraphierte MÜct: «^ «^n die Kerle so weit ab von mir, als sie sich "°" ferngehalten haben." M'^ - (FürFeinschmecle r.) Das origi"'' .„, ^ von dem man bisher gehört hat, gab es wol)», '" >M' ländische Zeitschrift erzählt, bei einem vor ""9 5.2^ in der Rue Richelieu in Paris veranstalteten ^ ^ Mahl, an dem ein Dutzend berühmter ^^o^ Schriftsteller iheilnahmen. wurde mil einer -" v ^ eröffnet, die für „wohlschmeckend" erklärt >"> ^ ""' appetitlichen Gang folgten Haifischflossen "> ^M Eecwalze von den Üoochoo - Inseln, gebraten Ml und Elefantenfuß und viele süße Speisen. d°lu ^ niissc in heißem Eyrup und ein indisches ^.^.icnü^. kochten, Reis, Sultaninen. Mandeln u"d^' ' zM' Cnier der Gäste erklärte nachher, dass es d" u ^ P Diner gewesen sei, dem er je beigewohnt ^ ./^ ,vie l^ gatorfuppe war so schmackhaft und verführcri!^^^^'^ «.'wire und war thatsächlich kaum da""N zu .^g. was wahrscheinlich die Folge l""^r Oles^ aber besonders angenehm im Geschmack, und ^isl^ fuß war ein wahres Lukullusgericht". ^^nB ^F Frank Auckland, der bedeutendste englische ^"' ^ M,i Zeit, versicherte, das zarteste Kalb' "'7.^, 0^, Schweinefleisch könne nicht mit Migat^M.^ ^ werden, das Zartheit und Geschmack be^er ^ , Maße vereinige, und die llou con^ti'n ^ jl einst eine kräftige Mahlzeit geliefert habe. w" ^„H fleisch nicht zu unterscheiden. ein ganz ungewöhnliches Nahrungsmittel ^ (5cf^''^ Epikuräern, dir immer neue gastronoiniM .^ziß ^ sammeln. Erst vor einigen Monaten h'^" ^,1^ ^, bedentendsten Pariser Gourmands zu """ ^ M^z Vorderviertel eines Löwen verspeist, das erw ^hiiM,^ importiert war. Äei dem Diner eines reiche ^s/'v London bestand das Menu unter "'^',"^11 i!> ^,s,, schweinnieren. Aambusschößlingen und I^" in >>"^, ferner gab es fettcö Schweinefleisch und Gem > ^is^, eingemachte Frösche. Vogelnester, konservier ^ ^ Seethicren und Eier. HummersiNpe und ^ ^ ^, bohnen, Kalbsflechsen und Schweinelnnge > ,,^ . , zwischen jedem der im ganzen vierundzwaiU^ M'^j Von den Affen sagt der afrikanische 3"!^ ^itj^ „Sie schmecken keineswegs unangenehm» ^e^,^ würden von zehn Personen neun sie nnt " , ^>oi>l ^, essen, ein Kaninchen vor sich zu habe". ^ sog" ^ schlechtes Kaninchen." Nach Capitän ^'' .-. ^ ^ Hyäne unter der Kunst eines geschickten " ^ d« ^si- ^j l,at. Kängnruhfleisch gilt als besonders >a,'^ ^stt,, australische Forscher Dr. Vaß. der als emer ^.^,^ Känguruh in seinen Speisezettel einN" ^,M ^ „Theile des Thieres werden nicht """ ° z^n l'^^ iibcrtroffen. und keine Suppe der ^" b es ""^l" Känguruhsuppc messeil." Känguruhschwa'^ - ^,^! ^ ^H einem Diner, das Henry Stevens vor ein 0 ..^^ ^ß im Cammera-Club in London gab. und >" ^'"6^, ^i der Meinung der Gäste den folgenden Ren" ^„nclc ^,, mussten sie allerdings einein wunderbaren ^^d'" einem Emuei und den Eiern von Schnecke'. > ^^^. Alligatoren weichen ... - s ä, e" ^is! ^ — (Ueber einen a >nerila n ' 1 ^rj^ ' tiell"' s.ifter) wird aus Zürich berichtet: ^" ,c ^ ii,'^ ein amerlanischcr Sectenstiftcr Namen» ^^chcH^ der in Chicago die christlich talyolische<^^^^ Xtelia: Sehen, Sie, der Autor ist zufrieden! Der Director (ärgerlich): Werter Freund, wollen Sie mich gefälligst Negie führen laffen! Sie begreifen, ich habe mehr Routine darin als Sie . . . tümmern Sie sich also um nichts! . . . Jetzt kommt Dubreuils Auftritt. Dubreuil! Der Inspicient: Dubreuil!!!! Der Director: Das ist grässlich! Nie ist der Kerl da! Der Regisseur (zurückkehrend): Er sitzt im Cas6 nnd will erst dann probieren, wenn er die 200 Francs bekommt, die er noch an Gage zu fordern hat. Der Director: Wir können doch wegen einer solchen Kleinigkeit nicht die Probe unterbrechen! (Zu Maxence): Haben Sie vielleicht 50 Francs bei sich? Maxence: Da! (Der Regisseur verschwindet mit den 50 Francs). Der Director: Inzwischen können wir, run keine Zeit zu verliren, die Chöre probieren! (Die „Chöre" bestehen aus einem Lampen-anzünder, einem Maurer, einem Bäckergesellen, einein Schlosser, einem Tischler und einem alten Rechtsgelehrten). Der Laternenanzünder: Seit zwei Stunden lässt man uns warten! Das ist ekelhaft! . Der Director: Ruhe! Ihr seid Soldaten, vergesst das nicht, und sucht Euch etwas militärisch zu benehmen. Zum Donnerwetter, Brust 'raus! (Der La> ternenanzünder setzt seine Mütze schief aufs Ohr, der Ncchtsgrlchrtc streckt mit martialischer Miene das Vein vor, der Schlosser steckt beidü Hände in die Tuchen usw.) Na. los. ems. zwei! Wir sind Kinder des Mars und Vellonas. Die Schlacht ist unser Element, Und wenn die Kanonen erdröhnen, Man uns so recht erkennt! Der Director: Das ist ja viel zu schläfrig! Der Lampenanzünder: 3ia, glauben Sie viel» leicht, dafs man sich für 20 Sous täglich auch noch die Lnnge ausschreien wird? Und gestern haben wir sie noch nicht 'mal belommen, die 20 Sons! Der Rechtsgelehrte nnd die anderen Choristen: Stimmt, stimmt. Maxence: Da! Hier sind 20 Francs! Theilen Sie sie sich, aber fahren wir nm des Himmels willen fort! Die Proben gehen fo einen ganzen Monat lang weiter, und dieselben Forderungen wiederholen sich uuter den verschiedensten Formen. Maxence fasste sich in Geduld, umsomehr, als Lelia immer liebenswürdiger zu ihm wurde. Dagegeu wurde Padfour immer düsterer. Diese Vertraulichkeit, die sich zwischen dem Autor und seiner Naiuen entspann, missfiel ihm fehr, und eines Tages, als Maxence sich ganz besonders über die „himmlische Art", in der Lelia ihre Rolle auffasste, begeistert hatte, hatte er mit ihr eine Auseinandersetzung, und Lelia gestand ihm, dass sie dem Autor uach der Premiere ein Rendezvous be» willigt habe. „So! Wenn die Sache so liegt", sagte sich der Director, „dann soll mir der „Käfer" nicht fo bald die Placate verunzieren." Am nächsten Tc»gc erhkl! Marence folgendes Werter Herr! , ^^s ^" ^ Es ist jetzt wirklich zu heiß. um "" ^be" " riskieren. Wenn es Ihnen recht ist. °' '^ ist> ..Käfer" auf nächsten Monat. wo^sH ^^ Der ,,, Kurz darauf kam eiu p"'f""U"^ M,/ Das war auch gerade der ^"^...placlc^.l'^ ganzen Monat niil Ihrem Blödsinn "".' ^ ^ werde ich Sie wiedersehen. ^lM'" ' Melancholisch holte MaM"' "" ^ buch aus der Tasche und las: 1^ , 10 Actien des 'Ikimtro ä«5 kouorios ' ' . ^ -20 Dejeuners im (üut'ö ^n^luls . > ' . ^) Rollenabschreiben.....- ' ' , - ^ ' Declamationsstunden .---'.' M ^ Gratificationen für die Theaterarbetter , ^ ' do. für den Portier - ' ' . > . ' ' , ' ^ ^ Neisc-Toilette..... - ^ . - 9^^ 1 Gainsborough-Hut . . . ' ' . ^>^M^ 1 Ledertasche......' ' ,ma ^ ^ Sun""' „il/^ 'iil'll . M ^ ..Ach," seufzte Marence, "N 5l<, 5<' Stück wird nicht gespielt und K'-^ ^>,w< ^ü' ansgegeben! Ob ich das N'^,1 '" ,^t'l'^F^c Tantiemen wieder gntmache? ''"' ^iil)^ .F! ^ Marence de Parable h<0" ^e" Valet gesagt; er schreibt jetzt len" sind ihm zu chttMl .^«Ieitung Nr. 76. 623 3. April 1901. wM eiq n'? leisten. In der heiligen Stadt hat "fte '> ' ins 9,k '^s Unternehmen, die „Zion-Spihen-^!N^6. dan,."^u^n: den Actionärcn weiden fürs >t DividXl^ Jahr steigend, im siebenten Jahre ?t'n ^ bald d, .3^^^. Der Prophet hofft, dass lverbt. "'° ..stailste und meistbegüterte" der Welt l'?'ss> dienst!.?^ Dienstboten.) London ist bedroht. Im HywParl fand ^5 ^'N itamw, ° ' ^" Vorsitz ein Haushofmeister G^bas^?"^N" protestierte dagegen, dass er ^ '"gle sich ^"".^ seines Herrn sällbern müsse: eine 'kt!! '^uh auM,? "' dass sie zu spät ins Bett lomme kit^ ^äten j ^' '""^' eine andere, dass ihre .Herrin be> ib ^erc äuf> ." verlaufe, anstatt sie ihr zu schenken; Knitin. Hensch^^/'ch,höchst ungehalten darüber, dass 5^ Nhiül? .'^chie Eig^rren geraucht und ganz ^^üü^^ "drunten werde. ^llll —^ — '^ (An"^ ^"^Mi-Nachrichten. !"^ ^p°stMch.°N)'-^.." nterstütjun g.) Seine '^15^ 6e>neu d? l^ '/^^ ^ruhten der Ortsvorstehung ^i'llÄ' «um Mi^°^'"b'unn. im politischen Nezirlc ^j ls ^e Ct ^"^drraufbaue des Kirchthurmes der ^der'yls.." als Unterstützung den Betrag von '^ l^ben,'^lten Plivatcassezu bewilligen, -i-. ^ ^ttunq l,.V 5 ltungs. Taglia.) Die l. t. '^^^' Gemei?,^?. ^siherssohn Johann Dolmovi.' ^?°n ih^ "" Zirkle^ politischer Nezirt Gurtfeld. ^°,l "lte '»».. ' November 1900 mit eigener Lebens-^"ll!,°. "°" ^ok 'ü^ ^^ ^"lcn Zaletal aus Gertschet- ^«glia ^ ^ des Ertrinkens die gesetzliche Lebens-^l!t >, ^ U s d '""rage von 52 X 50 I» zuerkannt. ^Drige ,^ ' l. Etadtschulrathe.) Die X^ verlauf ^'^'^e ^'tMng am 13. v. M. nahm !>tt,?"lalh die wi^ '""^ beschlossen, an den l. t. ^t!^' betreff,.^ ." ^< richten, derselbe möge von seiner > !°F?"nden ." Mindrstzahl von 15 wöchentlichen ^I^ll Iutlieis, Volontärinncn. Abstand nehmen, ^K^Usch/^"", von mehr als je einer Volontärin ^i°,, ^°thj "U)ule eine Unmöglichkeit wäre. Zugleich um dieser Verordnung vor- ?< l°ll ?w"/u entsprechen. - Für eine Kinder-^gc l°. ^oltss^. ?^''chl v°n der Reifeprüfung für die >, ^endetMin^" ""^sucht werden, banlit sie den in ?"l»it»,Fiir einen ?^^" selbständig zu leiten imstande °.RchMbu " ^hrer wird die Zuertennung einer /4,? "' ^"""pfohlen und die bezügliche Summe ^li '^c.^.- ^le eingelaufene Broschüre des o ' 3U. ^«n di, - '^'"^^" - Ili^»n ^, .^Nheil "uzelncn Schulleitungen. Bibliotheken >ch ' °asg die I/^""^"i> und es wird auch an-ll' beltesl ^"e Ner^ '"'°^°'^ s" Anfang eines jeden ?>th , en Cchn?''^ "der die hygienischen Zustände , ^'°tNti,j berich ^ ^u p^egen und darüber dem Stadt-All c""s eii,eV^?"ben. — Zwei Schülern wird der Mttn, "er N)iid ?"en in eine städtische Schule be-«'^en °bliqc,te>, n^'luchen "'" Befreiung von <^ uw ^7 Dag Ges^"5'^^ ^er slovenischen Sprache ^^^?"ichtu„ ' 1 der Schulleitung am Karolinen- lebenden Zaunes am Schul-ik ___________________ garten wird befürwortend im Wege des Stadtmagistrates dem Gemeinderathe zur Erledigung abgetreten. — Zu Ende der Sitzung interpellierten: der Schulleiter 3t a k t e l j als Vertreter der Lehrerschaft inbetreff des Ersahunterrichtes an den Donnerstagen vormittags, Director Hubic in einer Disciplinarangelegenheit. — (Äuferstehungs-Procession.) Am Chcirsainstllge. um 4 Uhr nachmittags, wird in der hiesigen Domtirche die Auferstehungsfcierlichleit abgehalten werden. Än derselben wird sich auch Seine Excellenz der Herr Landespräsident Freiherr von H e i n. mit dem Personale der t. l. Landesregierung betheiligen. — (Unterrichtscurse für praktische F or st w i r te) cm der t. t. Hochschule für Vodencultur in Wien. Diese Unterrichtscurse werden heuer in der Woche vom 22. bis 27. d. M. im Hochschulgebäude. XlX^ Bezirk. Hochschulstraße Nr. 17. stattfinden und weiden folgende Vorträge umfassen: Docent Dr. Ritter von Gerl: „Bewirtschaftung der Walbwässer" mit Zugrundelegung von Salmoniden) 2 Stunden; Docent Prof. A. Grau: ..Neue Foischungsresultllte auf dem Gebiete der Elektrotechnik (Ueber die singende und sprechende Bogenlampe)" 2 Stunden,- Hofrath Prof. A. Ritter von Guttenberg: 1.) „Das Weiserprocent und seine Anwendung in der Praxis der Forsteinrichtung" 1 Stunde, 2.) „Neues aus dem Gebiete der Holzmcsütundc" 1 Stunde, 3.) „Die Anfertigung von Bestandes- und Terrainlarten" 1 Stunde. Demonstration mit Benützung eines Skioptitons: Baum- uud Waldbilder IV2 Stunde. Prof. G. H empe l: 1.) „Forstliche Zeit- und Streitfragen (I. Wahl der Holzart") 2 Stunden; 2.) „Neuere Forstculturgerathe" 1 Stunde. Demonstrationen zu den vorstehenden Vorträgen im Demonstrations- und Versuchsgarten der t. l. Hochschule für Bobencultur, ein Nachmittag; Docent Dr. L. Lorenz v. Liburnau: „Die wirtschaftliche Bedeutung der Vogelwelt" 1 Stunde; Docent Iul. March et: „Fortschritte a'uf dem Gebiete des forstlichen Ingenieur- und Transportwesens." Mit Slioptiton. 6 Stunden; Oberbaurath Prof. A. Oelurin: „Ueber Gewinnung von Trink- und Nutzwasser" 1^ Stunden; Rcgierungsrath E. Pliwa: „Fortschritte auf dem Gebiete der Holzindustrie" 3 Stunden; Prof. I. Nezel: „Wahl des Motors für Sägewerke" 3 Stunden; Hofrath Prof. F. S ch w a cl h ö fe r: „Das Holz als Heizmaterial" 1 Stunde; Prof. Dr. O. Simony: „Ueber die wissenschaftliche Grundlage einer Reform der Massentafeln" 4 Stunden; Prof. Th. Tapla: „Ueber geodätische Neuheiten" 3 Stunden; Prof. Fr. Wachtl: „Ueber Borkenkäfer" 1 Stunde; Prof. Dr. K. Wilhelm: „Ueber die Kiefernschiitte" 2 Stunden. — Als Honorar ist eine Ein-schreibegcbür von 15 X festgesetzt. Reflektierenden wird das genaue Programm über Verlangen durch das Secretariat der k. k. Hochschule für Bodencultur zugesendet. Anmeldungeil sind bis längstens 20. d. M. an daS Secretariat der Hochschule zu richten. — (Schutz bei Kreuzung der elektrischen Oberleitunge n.) Mit Bezug auf die in der jüngsten Sitzung des Laibacher Gemeinderathes sowle auch von einer Deputation des hiesigen Hausbesitzer-Vereines, welche in d,cser Angelegenheit beim Bürgermeister vorgesprochen, zum Ausdrucke gebrachte Befürchtung geht uns die Mittheilung zu, dass Ingenieur Hugo Schönberger in Wien eine Vorrichtung erdacht hat, welche absolut sicheren Schutz gewährt, wenn Telephondrähte reißen und auf elektrische Startstromleitungen fallen. Die Vorrichtung ist so einfach, wie das Ei des Eolumbus, und man muss sich wundern, dass kein Fachmann früher darauf gekommen ist. Ingenieur Schönberger hat seine Vo'-> htung zum Patent angemeldet und biese'be in der Wiener Feucrwehr-Eentrale am Hof als Versuchbobject aussühie» lassen. Der Erfinder dieser Vorrichtung spannt in einem Abstände von etwa 30 <:>n oberhalb der Starkstromleitung auf der gefährdeten Strecke, unterhalb der mit der Starkstromleitung sich kreuzen- den Telephon- und Telegraphendrähte einen Draht, der an sih str 0 ml 0 sist und mit einem automatischen Ausschulte« in Verbindung steht. Sowie nun ein Draht der Schwach-stromleitungen reiht, fällt derselbe auf den Draht oberhalb der Starkstromleitung und schlägt mit seinem herabhängenden Ende cm die Startstromleitung, wodurch der stromlose Draht von der Starkstromleitung auf einen Augenblick Strom empfängt und den Startstrom der Oberleitung so< sort automatisch ausschaltet, wodurch jede Gefahr beseitigt ist. Ein Versagen des Apparates ist taum denkbar, was auch die mit dem Vrobeapparate angestellten Versuche nachgewiesen haben. Auf diese Weise ist die gefährliche Ealamität bei den Kreuzungen elektrischer Leitungen durch die äuherst einfache und billig herzustellende Vorrichtung vollständig beseitigt. ^- (Elektrische Beleuchtung in Krain-burg.) Herr Adolf Kreuzberger beabsichtigt in Krainburg ein Eleltricitätswerl zu errichten und hat sich an die dortige Gemeindevertretung mit dem Vorschlage gewendet, die Stadt elektrisch beleuchten zu lassen. Der Ge-mcinderath hat in seiner jüngsten Sitzung den Antrag des Herrn Kreuzberger im Principe angenommen. Ein definitiver Beschluss soll jedoch erst nach fachmännischer Prüfung des Projectes gefasst werden. — (Stellungsergebnis im Gerichts bezirte Littai.) Bei der am 28.. 29. und 30. v. M. in Littai stattgefundenen diesjährigen Hauptstellung für den Gerichtsbezirt Littai wurden von 349 Stellungs-pflichiigen insgesammt 80, und zwar in der ersten Alters-classe 71, in der zweiten Altersclassc 3 und in der dritten Altersclasse t> Jünglinge assentiert. Das Gesammtergebnis n:uss als ein minder günstiges bezeichnet werden, da ein Durchschnittspercent von nur 22'l) erzielt wurde. Zur Löschung aus den Stellungslisten gelangten u. a. drei Jünglinge (Zwerggestalten) und ein mit Trachom behafteter Stcllungspflichtiger; letzterer wurde der sofortigen ärztlichen Behandlung zugeführt. —ilc. — (Die Bezirlslrantencasse in Littai) hielt am 25. v. M. im Gasthause „Zur Post" in Grazdorf bei Littai ihre ordentliche Generalversammlung, an welcher 29 Delegierte (25 aus Sagor und 4 aus St. Martin bei Littai) theilnahmen. Nach Genehmigung des Rechnungsabschlusses pro 1900 wurde der Ausschussantrag, betreffend die Erhöhung der Kranlencafsa-Beiträge, sowohl von Seite der Arbeitgeber, als auch seitens der Arbeitnehmer einhellig abgelehnt. Der Antrag eines Delegierten von Sagor hingegen: Es möge, da ungefähr acht Zehntel der Kranken-« cafsenmitglieber ihren Wohnsitz in Sagor und nächster Umgebung innehaben, der Sitz der Bezirlslranlencasse nach Sagor verlegt und der ZI, Absatz 2 der Krantencasse< statuten in diesem Sinne geändert werben, wurde mit allen Stimmen gegen die vier Delegiertenstimmen aus St. Martin zum Beschlusse erhoben. —ilc. — (Aufgreifung eines unbekannten Individuums.) Laut einer Mittheilung der t. t. Be-zirlshauptmannschafl Villach wurde am 24. v. M. von der Gendarmerie in Kreuzen. Gemeinde Paternion, ein fremder, aui»weisloser, taubstummer Mann herumirrend betreten und bthufs Feststellung seiner Identität der Gemeinde in Paternion übergeben. Der Aufgegriffene steht im Alter von 40 bis 45 Jahren, gibt keinen einzigen Laut von sich und bedient sich ausschließlich der Zeichensprache, vermag jedoch nicht anzudeuten, von welcher Richtung er gekommen sei. Ueber die Provenienz des unbekannten Individuums wurden Erhebungen eingeleitet. —ilc. — (Aus G 0 t t schee) wirb uns über den derzeitigen Gesundheitszustand im dortigen politischen Bezirke berichtet, dass die Influenza, welche in der Stadt Gottschee seit 6. Februar geherrscht und insgesammt 29 Personen befallen hatte, nunmehr erloschen ist. Derselben sind vier Erwachsene erlegen. — Kürzlich erkrankten dortselbst drei Kinder an Scharlach, dessen Einschleppung bisher nicht nachgewiesen ^«5 f ""—------- Noman ^öeni Stamme. °v" Drmanob Vandor. ^'«w' l"!Nr s?5" ^ M'r gar nicht möchte, ^,.. ^w j^'i- "" '""'e allc5 umsonst nnd ^ ,Hy. cindrn' t'mmtc auch Lon'N) sio ^lichr.' ^ri^ "'^/l.Du hast sonderbare Ansichten, ^>', ^ ""f "me,- Mutter einen recht un-^'»v0^Wbst m''?"', nönne ich sie nicht, auch bewmmen tonnte! Wenn iä) !^rr "r ul,''. ,."U^' vor mir voraus liat, länft I>1 ^f, ^' ^r spi.lt sich unten im Geschäfte ^hch l^'r Alj. s" unch commandieren und chi-^>n 5 ^rst '!>^ "im natürlich bei jeder Ge^ wieder! Mnthet er mir zn, h°>tt" 'U' braufs'^"' 6p"ch"' die Verpaänng k>i/^' di^""NMn. ^ch tonnte da. nicht, >iü ^.^woi-d,,, '" «ben mcht, ich wäre olm° ^N< U5 n.r'; -""türlich habe ich einen und ihn den Auftrag l°X'"N! N^" den,^-ach nntansehen ,md Ä.^ n'Ü vi,/^ nnch nicht aufgefressen haben H>"' ^ is , "!^"> Wenn der erst Allein V<7 ist '^loch, ich leine Stnndc im Ge> ^5.5 ha,; ^ ' richtige Meuschenschinder! Von ^>>5burs^'" Ahnung! Cr behandelt mich '!>,,M„ ^"- denn alv Bruder - dcr Lafse, ^' ^Wv<^. verfinsterten sich immer mehr ^ ' ^ Ujrtt' 5olMeS. „Konnte Papa dir denn nicht beistehen?" fragte sie. „Der! Der hat ja selber nichts zu sagen und steht selber unter der Äotmäßigleit der Herren Chefs! Nein, Mania, ehe ich dem Schuft, dein Lorenz, die iiäthe lasse, eher — eher erschieße ich mich!" „Erich," rief ssran Lutta erschreckt, „du mnsst nicht solche Ansdrücke brauchen! Er ist immerhin —" „Mein Arnder, willst du sagen?" fiel er ein. „Ich aber respective ihn nicht als Aruder. Er hat sich zu miserabel gegen mich benommen!" 5vrnn ^otta nickte. Sie war zu sehr Partei, nm die Darstellung ihres Sohnes und seine Anklage gegen ^oreiu m,f die Nichtigkeit nnd gerecht zu prüfen. „Er empfindet ganz natürlich," dachte sie, nnd ilir (Hroll gegen den „Eindringling", der anch in den Herzensangelegenheiten ihres Sohnes erfolgreich mit diesem rivalisierte, wnchs ins Unendliche, bis zum Hasse. Jetzt stand ihr Entschluss, Lorenz alles zu enthüllen, nnnmstößlich fest in ihr. An die Warnnng ihres Mannes, erst reiflich zu überlegen nnd mit kaltem Vlnte den richtigen Zeitpunkt abzupassen, dachte sie nicht mehr. Mit einer Art grausamen Behagens malte sie sich bereits ans. wie sehr Lorenz durch ihre Enthüllung getroffen werden, wie er demüthig ihr Schweigen erbetteln und fortan wie weiches Wachs ihren Wünschen gegenüber sein würde. Lag es ja doch in ihrer Hand, ihn jede Stnnde von seiner Höhe herabzustürzen, ihn aus Reichthum und Ansehen wieder in Niedrigkeit und Armut zu stohen. ^hu' Pvnmolil'Wldo boschWtzvn ft, so, d(H A leinen der forschend anf sie gerichteten Blicke ihres Sohnes wahrnahm; erst seine Stimme weckte sie aus ihren Gedanken. „Woran denkst du, Mama?" fragte Erich sie inquisitorisch. „Ich überlege, wie ich dir zu deinem Glücke ver« helfen kann," antwortete sie ihm mechanisch. „Das ist recht!" sagte Erich anerkennend, indem er wieder nach seiner Eigarre griff nnd sich dieselbe von neuem anzündete. „In, Mama, wenn du das dnrchsetzen könntest" — er kniff die Augen ein und schnalzte, faunisch lächelnd, mit der Zunge — „dann wärest du wirklich mein liebes, goldiges, herziges Mütterchen! Aber ich fürchte — ich fürchte--------" „Fürchte nichts," fiel Lotta ihrem Sohne ins Wort, „vertraue mir nur! Deine Sache ist es natüt> lich. dich mit Mthchen auseinanderznsehcn." „Selbstverständlich! Da bin ich dir gut für!" renommierte der jnnge Herr. „Soll was Großes fein, so'n Mädel 'rum gu kriegen!" Lotta war in diesem Punkte zwar nicht der An» sicht ihres Sohnes, aber weshalb sollte sie ihm wider« sprechen? Die Hauptsache war jedenfalls, dass Lorenz von seinem Entschlüsse, sich um feine Cousine zu be» werben, zurücktrat. Die Zusage der Mutter, ihn bei der Durch, führung seiner Pläne zu unterstützen, verwandelte oenn auch sofort Erichs Stimmung anfs vollstän« digste; seine.Kopfschmerzen schienen wie fortgeblasen, und alsbald war zwischen 3rau Lotta und ihrem Sohne rim animierte Unterhaltung nn Gange. Laibacher Zeitung Nr. 76. 624 3. Aprils ! werden tonnte. — Im Stande der Trachomlranlen ist eine Aenderung nicht eingetreten; die Zahl derselben belauft sich im ganzen Vezirle auf 124 erwachsene Personen. —o. — (Laibacher Sportverein,) Spielplatz gegenüber dem Friedhofe, Belgrad. Der Fußballplatz ist vollständig trocken; der Fußballtraining wurde gestern wieder aufgenommen. Den Mitgliedern wird mitgetheilt, dass das Training auf einige Zeit ein Mitglied der 1. Fuhballmannfchast des Grazer akademischen Sportvereines leitet. Es wird daher jedem Fußballspieler an-gerathen, in dieser Zeit sich so oft als möglich am Spiele zu betheiligen. — Morgen hält der Grazer Traweur um 9 Uhr abends im Clubzimmer (Casino) einen theoretischen Vortrag über das Fußballspiel ab, zu welchem sich alle Fußballspieler einfinden wollen. — (Von der Erdbebenwarte.) Gestern um 18 l> mittelstarke seismische Bewegung an allen Instrumenten mit Maximalausschlag bis 6 ium. Herddistanz nahezu wie am 31. März. (Vergleiche Telegramme.) .*, (Scheues Pferd.) Gestern abends scheute am Congresöplatze das in einen Lastwagen eingespannte und vom Knechte Johann Snoj gelenkte Pferd des Be« sitzers Jakob Terpinc und rannte durch die Vegagasse, Emona- und Zoisstraße, wo es vor der Schule von einem Arbeiter aufgehalten wurde. Ein Unfall hat sich nicht ereignet. .*. (Ein Messerheld.) Vorgestern abends ge-riethen in der Pavlin'schen Schnapsbude an der Wiener-ftrahe die Knechte Anton Kaftelic und Val. Oesel in Streit. Als sie das Locale verließen, wurden sie handgemein. Im Handgemenge zog Kastelic sein Messer und verletzte den Sesel im Gesichte. Er wurde verhaftet. — (Ein Unverbesserlicher.) Der in Sanct Martin bei Littai wohnhafte Hutmachergehilfe Lorenz Porenta Pflegte seit geraumer Zeit namentlich in den Abendstunden die Gasthäuser in Grazdorf und Littai zu besuchen, wo er Schlägereien :c. inscenierte und hiedurch die öffentliche Ruhe und Ordnung störte. Da Porenta im Rufe eines berüchtigten Raufboldes steht, fand sich die l. k. Nezirlshauptmannschaft in Littai veranlasst, demselben den Besuch der Orte Grazdorf und Littai für die Dauer der diesjährigen Haufttstellung zu verbieten. Dessenungeachtet kam Porenta am 29. v. M. in den Markt Littai, um unter den zur Stellung Erschienenen einen Raufhandel zu provocieren. Die Gendarmerie vereitelte indessen fein Vorhaben, indem sie ihn verhaftete und dem Bezirksgerichte einlieferte. —ill. — (Schonzeit für Wildarten.) Im Monate April stehen folgende Wildarten in Schonung: männliches und weibliches Roth- und Dammwild fowie Wild-tälber, Gemsböcke, Gemsgeißen und Gemslihe, Rehböcke, Rehgelßen und Rehlitze, Feld- und Alpenhafen, Auerund Birlhennen, Fafanen, Hasel-, Schnee- und Steinhühner, Rebhühner und Wachteln, Waldschnepfen, Stockenten und endlich vom 15. April weiter Wildenten außer der Stockente, dann Gänfe, Sumpf- und Wasser-Vögel. — (Verhaftung.) Aus Trieft wird gemeldet: Ein wegen Uebertretung verhafteter Mann wurde hier als der aus dem Dresdener Irrenhause entsprungene Ludwig Otto Dietrich erkannt. Die Staatsanwaltschaft in Rudolfswert verlangt feine Auslieferung wegen Verdachtes der Ermordung einer Frau und wegen Mordversuches an einem Mädchen in Gottschee. .*, (Verloren) wurde auf dem Wege vom Kaifer Josefs - Platze bis zum Rathhausplatze eine Zehn-gulden-Note. __________ in der Fornkirche. Gründonnerstag, den 4. April, um 8 Uhr früh Pontificalamt: «kli«»» ^enu lisäerniitor, von Adolf Kaim, Graduate und Offertorium von Anton Foerfter. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutfche Bühne) Die Vühnenleitung trug eine Ehrenschuld ab, da sie Shakespeares «Romeo und Julie» zum Schlüsse der Spielzeit mit einer vortrefflichen Künstlerin zur Aufführung brachte. Wir müssen uns bei der Aufführung von derlei classischen Dramen, die so hohe Anforderungen an die Regielunst, die Darsteller und das Scenische stellen, stets die Leistungsfähigkeit einer Provinzbühne, der ja enge Grenzen gezogen sind, vor Augen halten und uns zufriedenstellen, wenn eine solche Aufführung leinen nennenswerten Unfall erleidet. Erscheint nun, wie bei der am Sonntag stattgefundenen Vorstellung, das Werk steißig vorbereitet, die Regie auf der Höhe ihrer Aufgabe, haben sich die Darsteller mit Eifer bemüht, ihr Möglichstes zu leisten, so hinterlässt der Abend einen befriedigenden Eindruck, ja, man kann von einer würdigen Wiedergabe sprechen und derselben worme Anerkennung zollen. Wir haben bereits den großen Erfolg, dessen sich Frau Else Häberle erfreute, mitgetheilt. Derselbe ist umfo höher zu bewerten, als sich die Zuschauer der Dichtung gegenüber anfänglich ziemlich lühl verhielten und erst ihr Herz den lyrischen Schon« heiten, die berauschende Poesie reden, eröffneten und sich schließlich in der mit erschütterndem, leidenschaftlichem Schmerzensausbruche von der Künstlerin dargestellten Scene, da sie den Schlaftrunk nimmt, zu begeistertem Beifalle hinreißen ließen. Hier drängten sich freilich auch alle leidenschaftlichen Momente zusammen, die Schmerz, Mitleid und Furcht erregten. Frau Häberle ist in der Erscheinung schön, in der Bewegung wahr und zart, mit reifer Süße des Tones und einer Declamationswelse, die in den Vers rothes Lebensblut zu gießen und der Empfindung einen poetischen Hauch zu geben weiß. Von der Natürlichkeit des gewöhnlichen Lebens trennt die Verse Juliens eine weite Kluft; die überströmende Empfindung ist da in Worte übersetzt, wie sonst Musik sie in Töne verwandelt. Es wäre daher weit gefehlt, vom Schauspieler zu fordern, diese Sprache alltägig zu sprechen und sie ihres Dustes zu entkleiden. Hie und da fiel in den lyrischen Scenen bei der Künstlerin eine Neigung zu rein musikalischer Klangwirkung, auf gut deutfch gefprochen, zum Singsang auf, aber das war nur einen Augenblick: Immer wieder fand sie den Weg zur poetisch verklärten Natürlichkeit zurück. Neben ihr stand der Romeo des Herrn Aman in erster Reihe, der sich liebevoll in die Dichtung vertieft hatte und den Romeo mit großer Wärme des Ausdruckes spielte, der wir in der Baltonscene nur noch größere Leidenschaftlichkeit gewünscht hätten, denn hier erscheint Maßhalten nicht richtig angewendet. In charakteristischer Weise verkörperte Herr Kühne den heißblütigen Freund Romeos. Die wunderholde Phantastische Schilderung der Fee Mab sprach er mit eindruckvollem Verständnisse. Eine treffliche Leistung bot Frau Burg als Amme; Hrrr Äaumann gab den Bruder Lorenzo recht brav, nur hätte er denselben in der Haltung würdevoller gestalten können. Die übrigen Mitwirkenden fanden sich bis auf Herrn Herlinger, der mit seinem Fürsten Schiffbruch erlitt, nach bestem Können mit ihren meist kurzen Rollen ab. Das Haus war mäßig gut besucht. — Der veraltete, von Birch - Pfeiffer dramatisierte Auerbach'sche Roman «Dorf und Stadt» bot der trefflichen Gastin reiche Gelegenheit, die Vielseitigkeit ihres Könnens von einer neuen Seite zu zeigen. Sie gestaltete das Lorle mit entzückender, dem Leben abgelauschter Natürlichkeit und keusch-süßer Innigkeit. Die Künstlerin beherrscht natürlich die Mundart ihres Heimatslandes — sie ist in Stuttgart geboren — vollkommen und stellte das Ideal eines treuherzig-schlichten schwäbischen Bauernmädchens dar. Ihre Darstellungslunst verhalf der verblafsten Komödie zu neuem Leben und fesselte in hohem Maße das Interesse des Publicums, das besonders nach der mit gewinnendem Liebreiz zur Geltung gebrachten Begegnung mit dem Fürsten Frau Häberle durch rauschenden Beifall ehrte. Herr Kühne gab den Maler einfach und männlich, mit vieler Herzens-wärme. Vortrefflich, getragen von gemüthlichem, Volks-thümlichem Humor, war das Bärbele der Frau Burg. Der Besuch stand auf gleicher Höhe mit der ersten Gastvorstellung. — Lessing hat uns in seiner «Minna von Barnhelm» zuerst den Weg von der komischen Scene zum Lustspiele gewiesen. Die charakteristisch deutsche Mischung von Ernst und Scherz, die das Farbenspiel der Komik in dem Edelsteine des Gemüthes aufleuchten lässt, tritt in der Minna zuerst und gleich in wundervoller Vollendung zutage. In diesem künstlerischen Fortschritte liegt die außerordentliche nationale Bedeutung der Lessing'schen Komödie, die gestern eine durchaus befriedigende Auf< sichrung fand und damit dcn würdigen Abschluss der Theaterfaison bildete- Frau Häberle gab die Francisca mit schallhafter, natürlicher Liebenswürdigkeit, Herr Kühne den Tellheim mit männlicher Würde, Fräulein Bella« die Minna von Barnhelm mit jenem verständnisvollen Eindringen in den Geist der Dichtung, das wir bei diefer braven Darstellerin oft zu rühmen Gelegenheit hatten. Ein wackerer Wachtmeister war Herr Sodel. Das Publicum ehrte die Gastin und die anderen Mitwirkenden durch retchen Beifall, fpendete Herrn Kühne einen fchönen Lorbeeilrauz und rief fchließlich den um die genussreiche Saison hochverdienten Director Herrn Wolf hervor, um ihm die verdiente Anerkennung zu zollen ^. Geschäftszeitung. — (Lieferungsausschreibung.) Die Lieferung nachstehend angeführter Materialien wird für die Zeit vom I.Iuli 1901 bis 30. Juni 1902 im Offert, wege vergeben, und zwar: 1700 l,, mine eingebracht werden oder den N'''"" h^M Ausschreibung nicht entsprechen, bleibcnu^^< Telegramme des k. k. Telegraphen.EorresP.-Vl" Erdbeben. .,M^ erfolgte in Srmlin. Arad, Temeswr, H^,, ^ mehreren anderen Orten ein heftiges ^ . ^'P Gegenstünde bewegten sich, ein H""s "^S^ Rauchfänge sind eingestürzt. Sonst wuroe verursacht. , „^ «,.llt>c?, Belgrad, 2. April. Heute fr"h^^ ein mehrere Secunden währendes Oro" ,ch V^ welches sich in der Richtung von Norden bewegte. _____ Aus Südafrika. ^,^ Pretoria, 2. April, streifen kleine Bureuablheilungen, """" <„zW s sich verlaufen hat, und versuchen ElienbK^^ Entgleisen zu bringen. Die Engländer ^ ^,^5 bad nach geringem Widerstände seitens ^ ^ ^ London, 2. April. Lord K'tchen ^ unter dem 1. d. M.: Oberst Pl«'"" „F stroom. General French erbeutete ". ^. Pongola einen Fünfzehnpfünder "Nd s ^ ^ geschütze. In der Oranjefluss Colonle w» ^ " fangene gemacht. Die Engländer erlm ^°L°nd°n. .,AM, Im U'^^i der Staatsfccretär des Krieges, ^"ischl^-hauptung, dajs englische Agenten lN^r se' ^. Süditalien Recruteu für Südafrika ^' hM . begründet. Parlaments - Untersecretar " M klärte, dass er keine weiteren Mitthellunu ^ Mandfchurei-Abkommen machen könne. ^M^. Haag, 2. April. H'nsichtlich ^ z^e-^ emer Reise Krügers nach Ainerlka e " i, l formations besagen, dass diese MM ,Ms ^ bestche, dass aber gegenwärtig durcha . ^ ^ schlössen sei. Die Nachricht des ^cy' ^^lüg ^ «Bund», wonach die Absicht hätte, eine neue Friedensconsere, s ist unbegründet. _______^^ Paris, 2. April. General VF" ^ch Hi aus TiM'Tsin unter dem W. v. A' Mvl ^ Feuersbrünste, die am 1«. und 27-^«? ode <^ waren, wurde in Peking die grope ^ » ^ei> Hälfte der im französischen Viertel " ^. F Stadt gelegenen kaiserlichen MagaM ^e» ^ London, 2. April. «Reuters ^M^ aus Peking unter dem 27. v. M>: A ^lj^/ ^ sandte Gins erhielt aus Petersburg 0' " ^l^ zu gestatten, dass die russische ^"MM". >ü strittigen Gebiete in Tien-Tsin od" ^ l^ angebracht werde, solange der V" ^ Schwebe sei. ^-. in^ ^ Peking: Li.Hung-Tschang "MU „-" Kaiser von China werde den MNv^ nicht unterzeichnen. ^, i^' -----------^. Ceiche^F Budapest, 3. April D.e ^^. Herzogin Gisela ist gestern «b "ds "^ und wurde nach dem herlommucy" ^st der Hofburg - Pfarrkirche, wo sich "" ^ ° beigesetzt. " " ^ Mz'^ H< " Belgrad, 2. April. KMS I^ as^ ihm vom Ministerpräsidenten Iova" ss"'it,^ Demission des Kabinettes angcnommr '^,c ^ dass der Minister des Aeußern, "^ < n IMiffes «Chrabry. hier eingetroffen. ?en. un „, ^ben russische Kriegsschiffe hier ein-Meit Lo»^ /" Festlichkeiten anlässlich der An-^^-^^thellzunehinen._______________ >°M^ n W„ verstorbene. V^^e ii lp Frnnz Stampfl, Kaufmann, 50 I., chiti« ^°lenc y^c. >°l0uepkriti8 clnon. et k»y»emi». — ^^?pi!l^' ""etterssohn, 2 I., Rathhausplatz 9, Lron- "i°°rf 1. E^,slgnes Remzgar, Kaischlerin, 64 I., "lnastung infolge Drüsenentzündung, ^«m 29. W.^m Civilspitale. ^cer^ri ^' ^"enlin Sajovic, Taglöhner, 55 I., ..^8? ^.«"harina ^°l, ^""dersgattin, '^"'k coröj^' H^^e Mihevc, Fabrilsarbeiterin, 63 I., >tz^^prll. Ialob Lenariic, Arbeiter, 57 I., äpoplexi» ^^h!Me Beobachtungen in Laibach. ^"-----^5.m. Mittl. Luftdruck ?M 0 mm.______ ' «. I^^4^—^ SW. schwach^ theilw. bew. ^^??ftgez^! 4 2,-^^^ ," heiter ,00 , ^ ' ^" gestrigen Temperatur 10-8°, Nor. !^3.""d"we^!' Der vergangene Monat März war ^?!'"erg"b"'^Mündlich. ^- ^ie Beobachtungen am ^',R. Z.> an die Administration dieser Zeitung. (1109)3—3 flC^k ü*>.----rt^ erhält djeHau^^Ä ^ jr^^weisstwelcnu.zapt.g «^ jfa*/ F A Sarg'B Sohn h. Ca. (n Wite « Tirfbetrübten Herzens geben wir allen Äe» wandten, Freunden und Belannten die Nachricht, dass unsere innigstgeliebte Schwester, beziehlingsweise Tante, Fräulein Marie Schneckenlmrger nach langer, schwerer Kranlheit heute, den 2. April, um 2 Uhr früh, versehen mit den heiligen Sterbe« sacramenten, in ihrem 49. Lebensjahre selig im Herrn entschlafen ist. Die irdische Hülle der theuren Verstorbenen wird am 3. April aus dem hiesigen Landesspitale nach Iagradec in Untertrain überführt werden. Die unvergessliche Dahingeschiedene sei dem frommen Gebet und freundlichen Andenlen empfohlen. Laibach, den 2. April 1901. (1188) Therese Nran<5i6, geborene Echneckenburger, Schwester. — Iinla, Vttnka, Tonii, Nichten. Course an der Wiener Börse vom 2. April 1991. «««d<« oMeaen «ourm««« 3>!t notierten «our ^N < ' .4"/ »Kin^ - ^'ber'^0li«40 ! ^^>^' ' "»»" «»so Vl. 4°/,......... 117-«, N8 - Franz Josef»«., «m. lS84, (div. Tt,) Lllb., 4°/.. . . . »e-eu v?'»o «nlizljche Narl» Ludwig »Nahn, (dlv. Et,) S!lb. »°/„ . , . 9l» »U W'»0 «orarlberger «ahn, iu<» »0 dt°.Pi«m..«l.biWll.^»«>Kr. 174- 1?^- !)t°. dto. k bO sl.-IWtrr. 174 —17b- ThelhMeg.'Lose 4°/» .... 14»'üU 144 60 4°/, ungar. Vrundentl.'Ubli«. 8» — S»^ 4«/, lroat. »nd ll»v«n. bett» 9S'b0 94 SU Andtl» 2ss»ntl, Anl»h»n. li°/» D«nllU'»lea..«nleihe 1878 . lUÜ'bO — - Nnlehen der Vtadt . . «-«, ivy _ ,l«lft ««ft (per Gtück). «erzi»«liche »«se. »«/. Vodenttedlt'Lose «m. 1880 l«44 — 24« — 3°/, „ ,, »M. 1889 «8i»50l!41bU 4»^Donau.Dampfsch. luofl.. . 4VU — 4»o — b°/„ Donau'Negill.'Lose . . . «58-bO «so 50 Unverzinslich« U«ft. Vudap.'Äaftlica (Dombau) L si. 1?'üb 1« «b «rcbitlose 100 sl...... «88 - 401 - «zlary^ose 40 ft. «M. . . . 144 — I47-- Ofen« iiosc 40 sl..... «?--162 - PalM^ose 40 sl. »M. . . . 150-. 1»» - «othenKreuz,Oeft.»«l..v. I0sl. 48-^ 4» »!> „ ., «na- ., „ «Sll5 «uoolph'üos« 10 fl..... --- - - Valw'Uose 4« fl...... ,on-— «07 - Vt.,«en«!H«Los« 4« sl. . . . «3«-—»40 — WalbftelN'Lose »0 sl..... 8«S—«81- Gewinftsch. b. »°/» Pr..Echuld». d. Vodencreditanft., »«. l»»9 «l»0 5» t»0 Ualbsch« ü»st...... «'7!i b9-üU »eld «or, «etlen. Iran«pl»t1'Mnt»l« n»hnmng»n. «usfig'Tepl. «lsenb. «Xl fl. . »1S5- »170-««u. u. Uetileb»'«es. s. st«bt. Gtraßenb. in Wien Ui. X . »89- - »Ul - »to. dto. dto. U». U . . «S4 — 28? — hm. »lllidbahn 150 sl. . . 42» — 484 — Vuschtiebraber »is. 500 fl. dto. dto. Mt. U) »00 fl. . Iltze iiü8 Pmmli. Dnmpsschiffahrt« . »es. Oesteri,, H00 ft. «M. . . 8LU-— 88«'— Dui-Äobenbacher 0- vefterr. Noibweftb. 20« sl. E. 4«4 — 48« — bto. dto. (Ut. ü) 200 sl. V. b»8'— »lo - Plllg.Duler «isenb. i(!0fl. abäst. 1«^ — 1»ll - vtaatleisenuahn 200 fl. V. . . S8? 2z «98 2K Vüdbahn 200 sl. s..... 104 50 105-bO Gübnoidb. «erb..«, 200 fl. «Vl. 579 — «80 -Tramway'Hes., Neuewr., Prio» r!tau««lctOü-— Vodcr..«nfl., v»ft., »00 fl. G, s»v — 940 — . »«z — »erlehllbanl. «lll«., 140 sl. . »2» — z« — Indnstrl««Ant»r» nthmunz»». «auges., «N«. «ft,, 100 fl. . . 154-— »5« -«gybier «tisen. und Ttahl>Ind. ln Wien 100 sl..... 211- »14 — — Äestnger Älaucrei 100 fl. . . 32«-—3»»> — Montan'Gelellsch., vest.«alpine 48»- 4L4 — Pia„er «tlstü'Iub^Ves. 200 sl, l«uu- i»l0' »alao»Taij. «öteililohlen 100 fl, «1» — «i« — „Lchlüglmühl", Papiers. 200 s>. 2W — 30«- — t,Etedlfrm." Papier!, u. N..G. 34«-— »üc — Irifailrr lkohlenw.'Ges. ?N N. 4«1—««-— lWasftnf,°«.,0rst.«nMen,1U0fl. 310 — 312 — Wagl>°n.«tlhanft., «ll«., in «eft. 400 Kr........ liuo- ill»- »Hr. Vauaesellschast 100 sl. . . »üg — ,»U — M«nerb«l>tl Zle«el»«ctten.V»s. »8» — 7»4-— D«is»n. Kurze Lichten. «Mste.da«....... ,88 45 1»» st» Deutsche Plätze...... ll? «l» il? ?b London........ 240 l7 240 »li Pari»......... «z 4»' 9t,^<» St. Peterlbur,...... —._ ^.^» z»l«t»«. 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