lU 233. Montaa am N. Hkloker l^8. -^le „Lliibacher Zlilnng" crschsint, mit Ailsnalnnc dcr Zonn- uno Feiertage, täglich, und ko'let sammt >cn Äeilcigen im Comptoir ganzjährig ll fl., halbjährig 5 st. ltt lr., mit Kre„ ^ l'li,i d >,„ <5m,wton' gan^ährig 12 ff., s,a l, a ! b i ^ brig 3« kr. mchr ^u entricht,«. M>t der Pnft v°rtofr,i !i a »z j ä l> r ig. uiltcr K^ii^'.inn und g.driicktcr Aoressc l5 sl., s»a l bj ä h ri g 7 ft. lw fr. — Iilse r t io » lg ebil br ji,r eine Hoaltenzeilt oft,r den R>rmn derselben, ist sin einmaligt ^i»schaltil,!g .'l kr., für zweimalige ^ kr., snr dr^iniali^c ', fr. O Äl. n. s. w, 3>l oieseli Gel'ill,rcli iil noch der ^nsertionsitämpel vr. !5 fr. sill >'ne il'i>eH,>la!lge Hinschaltilug hiu,u M Schinn. Inserate bis <2 Zeilen lojteu > il. 45 fr. für ^ Mal, ' fl. 2.» fr, fiir 2 Mal u»o 55 kr. fi'ir l Nal (»»it I'lbegriff des InftrtionSstämv'ls). Amtlicher Theil. über dic Ergänzung des Heeres. (Fm'lsehmig,) Drittes Hanptstück. Von dem freiwilligen Eintritt« in das Heer. §. 11. Dcni freiwillig in das Heer Eintretenden ist gc< staltet, sich den Trnppenkörper. in deni cr dienen will, zu wählen, vorausgesetzt, daß er die Eignung für >hn besitzt. 8. 12. Jene» Stcllnngspfiichligen, welche dnrch das ^oos znm Heeresdienste bereits berlifen sind. ist der freiwillige Eintritt wahrend der Stellungöperiode nicht "/stallet. Viertes Hauptstiick. Vcfveinng von derPflicht zumEintritte in das Heer. Die Befreiung von dcr Pflicht znm Eintrltte in "" Heer erhält: q. '. der einzige Sohn eineö siebzig Jahre alten ""lns ^,^^. ^^^. verwitweten Mutler, 2. »ach ocm Tode beider Ollern der einzige Enkel l'»cs siei.'<.ia Iahrc zählenden Großvaters over einer verwitweten Großmutter. 3. der riuzi^e Vruoer ganz verwaister Geschwister. (3s hat jeooch lnir jrnrr einzige Sohn, Enkel oder Bruder auf dic Vcfrciunn. Ansvlnch, welcher n) ein ehelicher und leiblicher ist, und li) von dessen Anwesenheit in der Familie die Erhnfäl),g m.ichen Gleich einem einzigcn Soync, E„kcl oder Vrndcr wird anch Jener behandelt, dessen einziger Vruder oder übrige Vrnder n«) im Heere, wenn anch nnr als Nescrvrmäüncr, jedoch nicht als Stellvertreter, dienen, oder d!i) jünger als fünfzehn Iabre, oder endlich co) wegen lüchcilb^cn geistigen oder löroerlichcn Gebrechen zn jeocm Erwerbe unfädig sind, 4. wer nach seinem Auöirilte alls der zweiten Altersklasse, ooer wenn gleich früher mit Vcwilligung der polnischen Landesstclle (§. 8) geheiratet und die zweite Altersklasse überschritten hat, wenn in beiden Fällen die Gattin oder ein Kind am Leben und er zu deren Erhaltung zu Hanse unentbehrlich ist. §. 14. .'l. Die Geistlichen dcr katholischen Kirche ohne Unterschied des Niius, sobald sie eine dcr höheren Weihen erhalten babcn. U. Die KandidlNcn des geistlichen Stande? dcr katholischen Kirche ohne Unterschied des Ritus, welche ") «on dem Ordinarius einer Diözese in sein Priester» .Seminar aufgenommen die Theologie stndircn. orcr ^ ^" theologischen Studien an ciner öffeiulichl» ^,tudic„ansialt ^,g EllerMen obliegen, jedoch sich ""t der Znsichcrnng eines Diözesan»Vorstandes, sie '"ch al'wiuiricn Studien in seinen DiözesliN'Klernö "'U"chmen zu wollen, uud mit dcn Sindienzeng' !"mn ausweisen, daß sie in dem lehtcn Studien» !"ure nebst der gliten Silteoklassc ans allen obli^ ll"lc>, ^hr^llMuden wenigstens die erste Fort' ^"""^klasss e^Ms,, haben; dm,n ^ , ^aiidi^le,, des geistliche» Standes, welche in '"en, uon der Kirche approbirten Orden eingekleidet ^'!"d. endlich ) l^'oe Kandidaten dts geistlichen Standes des gricchi» '^/u Itilns. u'clchc il)ic ideologischen Slndien bc> reils uollcndel, aber vie Weihen noch nicht enlpf.nl> 6t» haben, wenn sie sich mit einem Zeugnisse ihrrS Ordinariats, daß sie noch Kleriker seiner Diözese sind. ausweisen. Die Befreiung vom Eintrilte iu daS Heer hat ferner den Laienbrndern kirchlich approbirtcr Orden und zwar sowohl nach abgelegter Profeß, als auch während des Noviziates zuzukommen. 8- 15. 7. Die griechisch nichtmlirten Geistlichen in glci» chem Falle, wic jcue der katholische,, Kirch, (tz. 14.Z. 6). 8. Die Kandidaten des geistlichen Standes und die Laienbrüder des griechisch nichlu»irlen Glaubens» bckenntnisses nach denselben Vestimmungeu wic jeue der katholischen Kirche (§. l4. Z. «). tz. l«. 9. Die Seelsorger der übrigen geschlich anerkann« ten christliche:, Neligionsbelennlnissc. ^0. Die Kandidaten des geistlichen Standes dcr angsburg'schen nnd der helvetischen Konfession, dann des nnitarischen Glaubensbekenntnisses, wenn sie sich l>) mit einem von ibrem Superintendenten oder sei> uem Stellvertreter bestätigten Zeugnisse des Vor» stehcrö einer theologischen Lehranstalt darüber ausweisen, dav sie mit entsprechendem Fleiße und Er« folge den theologischen Studien obliegen und hin-sichtlich ihres Betragens nichts Nachlheiligcs vor> kam. oder wenn sie l>) mit einem Zeugnisse ihres Superintendenten oder seineS Stellvertreters den Nachweis darüber lie> fern. dab sie die theologischen Stndien nach den für diese Superintendcnz gellenden Vorschriften vor längstens drei Jahren mit aulem Erfolge vollendet haben, noch unter die Kandidalen deS geilllichcn Sland'es gehöre» uüd ihrevseitS alles ersülllcn. waS nach den bestehendln Vorschriften von ihnen gefor« dert wird, um eine Anstellung in dcr Seelsorge er» hallen zu lönncn. 11. Die Rabbiner. 12. Die Kandidaten des NabbinatS ») während sie sich in einer von der Negierung aig öffcnlliche Anstalt anerkannten NabbinalSschulc be» finden, wenn sie sich über ihre larellose Aufführung und über dcn guten Foitgnng ihrer Stndten ans. weisen, dann d) dnrch drei Jahre nachdem sie ihre Stndien an .?"' /^" "^'l' erfolgreich bcendct haben. we.,., sie sich ubcr ,hre Eignung, als Rabbiner an» , i" werd,,, „it dem Zeugu.sse eineS Nab» 1 s ."'b "^' ^r Wohiver^llen. sow.e über den Umstand, daß sic noch unter die Kandidaten deS mit dem Zeugnisse ihrer poli» tl,chcn Vcznksbchörde a»',e>ftu " " ^ 13. Die Veamtcu des Staates, mit Einschluß dcr l'rcldcteu Konzepispraklikanleu und der beeidete» Eleven der Staatsbehörden. 14. Die Vramtcn der öffentlichen Fonde, dcr Lan. dcsucltrctnngru und der nm der polillscheu Vrriual. tnng betrauten Gemcmdcamier. wenn fur die Diemles-stelle dicscr Veamteu der Nachweis der Vollendung oer recht«, uud slaalöwlsscnschafilicheu Studien ersor dert wird. 8 U). Ili. Die Professoren und Lehrer an öffentlichen oder mit dem Rechte der Oeffentlichlelt ausg/stalteten Nnlerrichlöanstnlten ,n>t Einschluß der Volksschulen, wenn sie von der Schulbehö'rde bleibend angeslcM sl!>d Ui. Die au östcrrciä,l,chen Universitäten graduir» ten Doktoren allcr Falultäte». 8- 20. 17. Die ordeuüichen und öffentlichen Stndiren' den a„ einer Unioersilät. einer RechlS-Aladcmie. au der oricutalischcu Akademie in Wien. an einem Ober» gymnasium nnd an einer Vcrg Aladcmie, ") wenn sie sich über ein ladeUoses sulliches Vetragcn und mit der aUg,meinen V»rznge>klasse, oder wo eine solche allgemeine Klasse nicht gegeben wird, mu durchaus Vorzugsklasssn im Fortgangs ausweisen. Maturitätszeugnisse über das voUtndete Oymua« sillm werden diesen Nachweisen gleich gehalten. b) Studirende, welche im Vorjahre sich an einer Stu« dienanstalt befanden, wo halb« oder ganzialnige Prüsungeu nicht staltfinden, müsseu nachweisen, daß sie im uächstoerfiosscncn Studienjahre in dißzipli» närer Einsicht tadellos waren, und dnrch ein Kollo» quimn über jedcS Hauptfach darlhun, daß sie den Unterricht mit ausgezeichnetem Fortgange genossen haben. «) Für Hörer dcr rechts» und staatswissenschaftlichen Studien genügt' auch daS Zeugn.ß über eine für das vorangegangene Iabr mit dem Ergebnisse der Befähigung zurückgelegte Slaatsprüfnng. Die vorstehenden Vcfreinngcn bleiben den Stu« direnden noch bei der ersten Stellung nach VoUen-dung ihrcr Studien, den Doktoranden und den Lehr» amtskandidaten für Gymnasien noch dnrch zwei Icihre wirksam, wenn Erstere jährlich wenigstens Eine strenge Prüfung ablegen, uno Lehlere im zweiten Jahre daS Lchrfähigkeitszeugniß beibringen. 8- 2l. 18. Die Eigenthümer uon ererbte» untheilbareu Vaueruwirlhschafleu, weuu sie aus selben ten ordentlichen Wohnfit) haben, ihrc Pewirihschaflung selbst be« sorgeu und das Grunderträguiß der Wirthschaft zur selbstständigen Erhaltuug einer Familie von fünf Per» sonen zureicht. 19. Der einzige Sohn ober in Ermanglung eines Solmcs der einzige Enkel des Besitzers oder der ver» witweteu Vesiheri» einer rer in diesem Paragraphc bezeichneten Vauernwirthschaften. wenn unter den. so» wohl in Beziehung auf oeu Besitzer oder die Besitze» riu als auch rücksichtlich dcs Sohnes oder Enkels im 8- 13 bestimmten Verhältnissen im Falle dcr Stellung dieses Sohnes oder Enkels die Wirthschaft in Verfall gerathen müßte. §. 22. Magister und Patrone der Chirurgie, diplomirte Pharmaceuten und Thierärzie haben, im Falle sic daS Los znm Eintrittc in das Heer trifft, soweit als thun» Ilch nur fclläl-züichc Dienste zu leisten. 8- 23. Ueber die B'frcmng vom Einttitle in das Heer curch Erlag der Bttreinngslarc bestimmt tie Vor» schrift vom 21. Februar !8!i6. 8 24. Wer auf der Grundlage einer der. in den HA. 14 bis einschlieLig 20 enihaltenen Bestimmungen vom Einirille in daS Heer befreit worden war und diescn BefreiungSlilel später aufgibt, oder die Bedingung des» selben zu erfüllen unterläßt, ohne einen anderen er» langt zu haben, unterliegt während dcr im 8 3 scsl» gesetzten Jabre der Pfiicht znm EintriUc in 'daS Heer in jener Altersklasse, in welcher er dic angesprochene Vcsrcinug erlangt halte lH 3tt). lFortsetzung folgt.) Sc. l. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Enlschließuug vom 2. Oktober d. I. dem pensionirlen Naihc des loml'ardischen Oberlandcsge» richteS. .^'aver M o n l e g g ta. in Anerkennung senur langjährigen und ersprieblichen Dienstleistung taifrei deu Tilel und Ranq eineS Hofralhes allergnädigst zu verleihe,, gerubt, Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Entschließung vom 29. September d. I. die bci dcm OvrrlandeSgerichte in Graz erltdigte Ralbs» stelle dcm Grazer Landssgerichlsraihe T> Dölzer zn verleihen geruht. Am 7. Oktober 1N!8 wird in der k, k. Hof» und Staalsdruckcrei in Nieu das ^I.l. Sü'ick des Reichs-Gesetzblattes ausgegeben und versendet werden. Dasselbe eutbält unter Nr. 167. Das kaiserliche Patent vom 29, Septem» l>er 18.'i8 — wirksam für dcn a,nn;en U'nfang des Msichsß — womil ein »eues Gesetz übcr die Er» gän;»na des Heeres erlasscn und vom 1. Novem« ber 18!i8 an. in Wirksamkeit a/seht wird. Wien. 0. Oktober 18N8. Vom k^ k. ReoaklionS.Burrau bes RcichsgeseMaltes. V2s Nichtamtlicher Theil. Laibach, 10. Oktober. Die Nachricht dcr prenstischcu Korrespondenz, daß der Prioz von Prcußcn durch königliche Ordre beauf> tragt sci, für die Dauer bis znr gänzlichen Nieder-Herstellung dcs Bönigs die Regentschaft zn übernch-inen, hat dlNlnn iu ganz Prcnßcn solvohl als in Deutschland uno Oesterreich eine bestinnnte Freude bcrvorgcrufcu, weil >n>t Bcscitignng dcr Stcllvcrtrc» tnng die schwankende ungewiss? Haltung dcs Staates anfbört und die Regierung wieoer jene Thäiigkeit entfalten kann, die »nan von ihr verlangt. Die Ein-seynng der Regentschaft ist ein verlassnugsmäßigcr Alt, der weitere verfassungsmäßige Schritte zur Folac haben muß. Dcr ^anotag mnß von ocr Veränderung in oer höchsten Spihc der Regierung insinnirt werden, Heit vier Wochen sind oadcr die Vorarbeiten für dic anßcroroentlichc Einbcrlisling im Gange und jeden Tag kann dcr Staatsanzcigcr die Ordre bringen. Die i.'audcsucrtrclnng wird oie Einsehung dcr Regentschaft gut heißen und dann wieder ansciüandcr-gchcn. — Zwischen Frankreich und Portugal ist ein 5ion' stikt ansgebrochcn, der den neuesten Pariser Nachrich' teil znsolge eine sehr ernste Gestatt anzunehmen droht. Bekanntlich bat eine portugiesische Fregatte das fran zösischc Schiff Charles George« an der afrikanische, H'lnstc (in, Kanal von Mozambique) weggenonimen. weil es sogenannte «freie Answauoercr", d. l). Nc ger an Bord hatte, welche sich von französischen Agenten und fur die französische» Kolonien hatten anwerben lassen. Das Schiff wurde nach Lissabon ge führt, nno man versicherte vor einiger Zeit, daß das portugiesische Kabinet versprochen habe' cas Schiff herauszugeben und den Eigenthümern cine Emschädi-gung zu zahlen. Dicft Angabc war jedoch, wie sich jetzt herausstellt. eine unbegründete. Im Gegentheile hatte das portugiesische Kabinct die Sache den, kom-petentcn Gerichte überwiesen. und dieses hat cntschic> den. daß das Schiff Ncgcrbandcl getrieben habe. Dieses Verfahicn hatle cinc lebhafte Protestation des französischen Gouvernements zur Folge, welches bc< bauptct, daß di? Fragc eine „internationale", und daß also die portugiesischen Gclich>c nicht kompetent seien. Ans die Bemerkung des portugiesischen Kabi> nets, es stedc den Eigenthümern des Schiffes frci, zu appcUircu, wnrdc crwidcrt, daß Frankreich die Kompctenz dcr portugiesischen ziuciteu Instanz ebenso» wenig anerkennen könne, als die der ersten. Frankreich scheint bereits im Anfange des vorigen Monats mit der Abbcrufuug seines Gesandten gedroht zu ba> ben ' gewiß ist, daß dcr französische Gesandte wenige Tage uorhcr die Vesorgniß ausgesprochen l'atte, dic diplomatischen Beziehungen würoen suspenditt iverden. In^vischen bat der französische Admiral 5,'avand Befehl erhalten, sich mit den Linienschiffen Donan-ivörth und Ansterlil) nach der Tajomündnng zu begc> bcn, wo er in diesem Augenblicke bereits angekommen sein dürfte. Dcr Admiral hat den Auftrag, den Rc< klamationen dcs französischen Gesandten. Herrn Siry> Dclisle, «moralischen Nachdruck" zu geben. Die portugiesische Regierung hat sich an England gewendet, welches kürzlich wegen des Ncgerschiffcs «Regina Coeli" einen ähnlichen Slranß mit Frankreich zu besteben hatte, nno es dürfte, außer Zweifel stehen, daß England für Portugal Partei ergreifen wird. Das Weitere in dieser Sache wird abzuwarten sein. Oesterrei eh. Wien. 9. Ostober. Ihre Majestät die Kai> iin haben oem „Isluulo dcllc PericÜtanli" iu Vene-dig 200 ^ire zuzuwenden geruht. — Znsolge Allerhöchster Bestimmung wird die feierliche Enthüllung oes RadeßlymonlimenteS in Prag am .0. November stattfinden. — Schon scit längerer Zeit ivnßte man. daß einem kaiserlichen Erlasse zufolge eine bedeutende Vcr» qrööerni'.g rcr k. k, österr, Marine zu crwalten ist. Ueber den Umfang derselben war jc?c'ch nichts Zuuer» lässiges bekannt. Die Nachrichten. die ans Triest eingingen, geben "un positive Anfschlüsi? und über-raschen durch die Großartigkeit ccr Sache. Auf aller» höchsten Befehl wird, wie oie ^Tr. Ztg." uerninmtt. die k. k. Kricgsfiotte auf folgende Zahl erhöbt: 3 Linienschiffe l. Klasse vou l00—120 Kanonen. l000 Pferdelraft; 3 Linienschiffe ll. Klasse. 80-00 Ka> uonen; l2 Fregatte», davon 6 Fregatten l. Klasse von 00, 3 ll. Klasse von .'i0. 3 Hl. Klasse von 3! Kanonen; 6 Korvetten von 23 — 28 Kanonen; 2 Scgclfregatlen. 2 Schranbcnkorvclten. 4 Briggs. 4 Schconcr. Feiner Transportschiffe. t>ie in Kriegs» zelten mit Kanonen armirt werden können: 3 Schrc,n< btükorvettcn. 3 Raodampfcr. 4 als Aviso. 2 Schran-bcndampfcr; fnr cen Küstenoienst. 4 Schranbtiischoo^ ncr, 8 Kanonenboote. Sofort znr Stapellegung vor-znl'crcücn sin»: l PropcUcr Linienschiff l. Klasse, das «Oesterreich" a/uaullt werden soll. ferne'.' ein drittel Schraubendampfer, der den Namen „Sansego" sül)> rcn soli. — Unter den Neuerungen, die im Elysium zn Wien für die kommende Saison getroffen worsen, be> findet sich auch die Emsi'llMng einer ans Frauen be-slchendeu Musikkapelle, dlc. von rincr Frau dirigirt. gewählte Mnsikslückc znm Vortrag bringen wiro. W icn. 7. Okiober. Dcr in Savoyen crschci> nendc ))^mll'!'>l- cl^ vVlpü>" b>.achtc iu seiner Nmnmcr vom 23. September ein Programm seiner Anffassnng dcr angeblichen italienischen Fragc. Es besteht ans ;wci Theilen, c,us einer eindringend scharfen Kritik dcr gegenwärtigen Zustände in Picmont und alls eiligen 'Rathschlägen, welche der Verfasser im Anschlüsse all die Ideell Cesarc Valbo's lind Gioberti's zli ertheilen für gut fii'.dct. — Der Turiner Korrespondent schreidt die «Ocil'.rr. Eorresp.". eines großcll nord-dcnlscheu Blattes hat uns inzwischen dcn Vorwlirf ge^ macht, die QucUe des „^ttull'i^l- «l<>« 7Vli>««" zn cincr Miühcilnng nocr die Technik dcs mehrfach vcrschlnn. gcncn revolutionären Treibens in jcncm ^'anDe geschöpft zu haben. Er menu, Das fragliche Blatt se> dicßieits dcs Mont Ecnis wenig bekannt nnd bc»lil)c seine Verbrritllng in Savoycn zll>nci'l dazli, irrthüm-lichc Ansichten übcr die wayreu Veryältnissc Picnwmö ^u verbreiten. Wenn dieser Korrespondent sich eigenthümliche, Dcfinitwncn dessen, was „Revolution" und «gcseh.ich,,' Ordnung" bedeuten, gcbiloct nnd zlim täg lichen Gcbralichc zurückgelegt hat, so ist oas eben Geschmacksachc, Hicrau» haben wir luchis zll erwic^ c>cr,i, a!s oaß die wahrhaft konservative Presse ganz Europa's oic piemontcsischeu Zustände ill kcincm an-dcrcn dichte betrachtet als dcr „^u<,ll'!'illl'l'it hättcil. Dicscs Programm liegt uns in scincr ganzen Ans-führlichlcit vor. Nunmwundcn erklären wir, daß wir dcn llitischeu Theil desselben vollkommen zntreffcno finden. Grund-wahc ist cs, daß die Komlmuuioucn der ultralt<,liclli'. sch»'U Nationalpartci alif alistcroidentliche. llüwahr. schcinlichc Eocntualitätcn gerichtet sind. daß die Partei-Häupter die realen Vedinglingen dcr ^agc ganz a>,s dcm Auge lassen. i?aß die Politik dcs Grafen Eaoo>,r als Miltel vielleicht vcnuht wird. daß dic Zwcckc hin» gegcn. die sie sich selbst gestellt zu haben scheint. n>c auf sonoe>liche Beachtung Anspruch machen können, daß dcr Hiicdc cm fundamculalcs Bedürfniß des gc> sammtcn Wclttbclles isl und daß die großen Mächte, welche die Schicksale dcssclbcn in Händen habcn, dc,< Zanbcrkreis dicscr allgcmcincn Divposition nicht eigenwillig übcrschlcilen werden und dürfen, nm schwindll haften Projekten Vorschub zu leisten. Was oen zweite». übrigcuS nur in flüchtigen Umrissen entworfenen Theil dcs Programms r>cs «<'<">l'i <«>,-(l>5 ^lnl^" betrifft, so müsscil wir lins jedenfalls gegen die darin knnogcgebenc Fabrikation erkläien. Oe> sierrcichs Ehre uno Iuieresseli gebieten gleichnläüig, seine ill'Iie»!!,chcn Visiyungcn fcstzul?altcn und kl iü, wie im« lncr beschaffene Anfechtung seines dießfälngcn Rech. tcö zll gestatten. Dcsscn aber sind wir gewiß, daß wenn der von dem Verfasser ocs Programms uorge» schlagene Wcg bllrelen winde. wci»n nämlich die ila' lienischen Regierungen sich zusammenschnallen, um ci> nerseüs tie Revolution überall, wo sie sich zcigcn sollte, uicoerzulretcu. andererscits die Wege eines fried' lichcn. geordneten Fortschrittes zu wanoeln. Oesterreich dabci >n lchler Analyse lelne Gefahr liefe. Denn Dcr Niocrsland gegen die Revolution iovolvirt ja ole Anerkennung und Achtung völkerrechtlicher Bestände und die Ioee, welche diesem WiderstiNide zu Grunde lttgt, ist wesentlich auch gegen die Ausschreitungen ocr ultra»atl0lmlen Parteien gerichtet. Bezüglich dcr Verwaltung der lomb.'Uencliauischen Provinzen hat Oc» sterrlich klar gcnug.dargelhan. daß es da« Gute ernst und anfrichtig wünscht u»l) redlich anszuführeu bemüht ist. Die Macht dcr I?te, die Oeltuug oer That würden Oesterreich zur Seite stchcn und cütgegcngcseylc Vel» lcitäicn bei Allen, welche die gleichen Richtschnnren anertennc», gar mcht anfkommen lönncit. Innsbruck. 6. Okt. Gestern Nachmittags um 4 Uhr. als am Vorablltte oer feierlichen Beisetzung des Herzens weiland Ilner kais. Hoheit der durchl, Frau Erzherzogin Margnrelba. gebornen lönigl. Pri>i> zcssin von Sachsen, in der silbernen Kapelle der i^rau» ziskaner-Hofkirche. wurden in der gedachten Kirche dic Vigilien gshalleu. denen sämmtliche Zivil» und Mili. tär folgcu. Aile Verkaufsläoeu w^ren während der Feier» lichkcit geschlossen. Eine nnzählbarc Bolksinasse hatte sich cingefunden. um der nnucigcßlichen Fürsti» die Iet)!r El'rc zn er» weisen. Die liefe innige Theilixihmr aller Klassen der Bevölkerung läßt sich mit Worten „icht schilocr». (B. f, T, n. V.) Deutschland. B erli „, ?. Oklober. Endlich hat man sich veranlaßt gcscben, eine offizielle 5tliüdc über das Be> finden deö Königs zu gebrn. die jedoch durchaus nicht tröstlich lanict. Im hextigen «Staiits.nizeiger" l-est man nämlich Fol,,en0cs i «Die dnrch veischiedenc Blätter gegcl'cnc Nachricht. d.,ß dcr Gcsunohcit^zu' stand Sr. Majestät in neuester Zeit sich verschlimmert hat. entbehrt aller Begründung, Dcr Zusl,. W>c cv s^t meyrcrcll MmnUcn l'eslaiwcn l'nt." ^ciosr NNiß es für eine Vmchiiinmcliing «iiigcschen weroen. wenn in einem Zustande, unlcr welchem dcr König leioct, so lange Zeit hinourch keine Besserung eintritt. Doch empfängt ocr l'ohc Kranke seit rinigen Tagen wicker Besuche, und es hat i» ooppelicr Bezicdung eine bc« sondere Frenoc errrgt, oaß nenlich auch Alcrander v. Humdl'Il)! wieder im Slauoe war. zn scincm tönig» lichen Frennoe nach Sanssouci zn f>,hren. Dcr greise G lebste hatie seil einige,, Woche» oic Wohnni'g n,cht vcrlasscl,. ra er an allgemeiner Mattigkeit und bcsouoers a» Schiuäche in.ocn ^nß.n litt. Italielliscbc Staaten. ' Ma» mcloct aus G e n l> a vom i>. Oktober: Dcr Prouinzialralh hat jährlich 20.000 Fr. .,»f 2.'i Jahre oer zum Bebufe dcr Po>Brücke zur Verbindung mit dc» lombaroisch. vcncnanlschcn Blchnen votirt. In Nizza wird nach» stcns der russische Dampfer „Palkan" erwartet, wel« eher oie Darscna von Villasranea nbernebinen soll, Großfürst Konstantin soll den Einwcihnngefcsten bci° wohücn uno oann in Niz-^i oen Grundstcin cincr griechische!! Kirche legen. Der General Lamarmora ist hier cingstroffen. verweilte jedoch nur kurze Zctt uno begiil) sich hierauf »ach Spezia. Neapel. 1. Olt. In verflossener Woche ivnr« dcn z>uci Franzosen von cincm ueapolitaulscheu Soldaten ermoroct. Die Eisenbahn noch der röiuisehcn Grenze soll vor IabrcSschluß eröffnet werden. " AuS Ma ssa vom ll. d. M. wird (i""lloe< ' Es sino hier ucucromgH mehrere Vcrl,afl,,ngcN U0r> gcnonnncn worden. Eine Beivegnng i,n ulira»"li0' nalcn Sinne sei beabsichtigt gcwescn. — Großes Aufschcn macht oic von vcm obcr. st,u Konseil des öffentlichen Unterrichts vorgeschlagene Beseitigung omer Profcssorc» der RcchlSfakullät bei der Türmer Universität. Zwei derselben, der Pro« lessor Nuyh für das römische Recht und ^ionc für das administrative Recht, werden wcgcn Mcrsgcbrc» chen als unfähig erkannt, fernere Vorlesungen z>« halten, und cs wird deren Pcnsioimuug vorgeschla' gen. Professor Nuyy hatte vor einigen Jahren als Professor dcs Kircl/enrechtcS c,nc qcwisse ZclebrlMt wegen oer Verfolgungen ocr klerikalen Partei erlangl. Man brachte lie römische Knrie dahin, gewisse ^h< re» , die er verfocht, zu ucroamme», l>nd lim fernere Konflikte zu vcrmciden, gab er die Lcdrkanzcl dc kanonischen Rcchlcs gcgcn jene dcs römischen c>m-Wichtiger sind dic Verhandlungen über den drills , denMrofcssor der Staatslmrihschaft. Fcrrara. Ec war im Ialire 18^8 auö Sizilicn als Mitglied der De» Motion nach Turin gckonnncn, welche dem Herzog uon Genua die Krone i/ncr Insel antrug, und hicll sich später in T»ri» a!S politischer Flüchtling auf. Er cttnclt die Lehrkanzel dcr Naiio»a!öko»omie und war längere Zeit Ncdaktcur tincs großen Journals ,.La Lroce di Saooja". Damals war cr ganz miui> sleriell nnd cincr rcr größicn Vewuudercr ocsGrafcu Cavour. Später änderte er seine politischen Mciuuu> ffrn uno sckticl» sehr heftige Opposilionsartilcl in rem ,'Dlritlo" nno andern Vläilcr». Obwohl jene Opposition nicht scltcn in persönliche Ausfälle gegen die Miiiistcr ausartete, so nahm doch dic Regierung leine ^oti; davon und nahm erst dann Veranlassung cii,' zuschreiten, als Professor Ferrara seine Lehrkanzel fö'llniich in eine politische Tribune uerwanc>c!te und statt politischer Ockouomic Inucktiuc» gegen l'ie Mi nistrr uonrug. Seine Vorlesungen wurden durch die lülliographie verbreitet, und in eiucr derselben dc-schniegle cr daö Ministerium, die Lehrkanzel» der Umversila't zn einem Korruptionsmiltel der Deputir-tculainmer mißbraucht zu haben, indem es die crle. digtc» Proscssoröslcllcu an minislcricllc Depulirtc nnd ihre Hrnmoc vergeben habe. Ei» förmlicher Prozeß wurde darüber cingelcüet, dcr mögücherweisc, seine Emfcrnung von der Universilät zur Folge habe» wird. Frankreich. Paris. 4. Oktober. Auch daö Kabel im Mit« telme^rc zur Verbindung zwischen Frankreich und AI» grricn ist so in Abnahme, dap von den vier Telc> gr.iphcnoraiheu nnr noch ci,ier wirkt. Die englischen Fabrikanten des Kabels si»d von der Tclegraphen-Gcsrüschaft jeyt verklag! «vordcn; stc schieben jedoch die Schul!? auf die französischen Ingenieure, dcrcn Einmischung der regelinaßigc» Thätigkeit der nntcr» src'schen Telegraphen > Linie wcsciltlich geschadet habe. PariS, K, Oktober. Die deutiqe Vörse zc,g!c sich dadurch affizirt . d«ß zwei Fallimente gröhcrcr Hausn z» Sille als unvermeidlich bevorstl'beild angc> meldet wurden. Die Einauhuun der Eisenbahnen ware,, in der khte» Woche gut nnd da bci der ficht-^ch zunedme,idcn Pclcbnng des Hanocls eine Äbuab» "'e in ^iescr Niclüung klNim zn blfürchlcn sein d'nftc. ^.^l.ulbt ma», daft mich lie Kmje der Aklien leincu '"^'lschi^^ ^, l,,s^^^s„ dabe». (Großbritannien. , ^/'l'!, d o n, !i. Okt. Viel Aufsehe» erregt hier ^!' 6all. rcr «>u Sonnabend u»r lem kit»°Tr!bli»a! M'lt'.,ndl,t »vnidc. Nl'l'sN Iolü'son, cm wohlbabe»' darum band.,! ob die Grmemre l >re V rft » üde^bmen müsse, kam der Fall vor o>1 ^ ^ Nach übereinstimmende» Aussage» ,ft dieftr Mr ^"b^ son ei» wolilhabender Mau». Seine Frau um oer er iu Zank u„d H.ircr lebte, ftaib vor ciu Piiar Ialnei, und scit dirser Znt m'l.iclt cr seine zwei Gehler (dii? aiü'eic,, Kinder clüal'llcu sich langst auf eiglnc Hand) nnr unlcr der Bedingung bci sich, doy sie il'm Mielhe uuo zloslgeld zahlte»; reichte ibrc Ar beit nicht auS. um daü geforderte Gc!d zu zctt'Ini und klaglen sie dem Valcr ihic Nolh. dann vermie er sie «auf die Slra^c", d. h. auf oie Prosliiuiion und in gleicher Wcise hatic cr seinen Söhnen wieder^ holt gesagt, sic sollten doch zum Dicböhandwrrk grci-fru. Alles das sagte er nicht etwa i» einem vorüber, gebende» Zor»auM'»chc. sondern wiederholte rs bci laltem Plnlc. Die Kinder aber N'»ähttcn sich redlich u'w ke.n Mensch hätte idrc» Iam.mr je e'fch,c» wnm d,e jlmgNc Toch.er nicht aus Vcizwc.finng den Ver.^ ^/'"" ^uchlhauss.rase verur.hcilt. D.e ^n Sm!!^ ^"' '^"u^" Kiurc. wiro wohl spater ^piachc lommen. ^ Itußland. ,sDiD' als .1^ ^ P 'tersburg . :l0. Sept. ^ ?ssoch l( bbafler ser " ^" den Adel von N,schcgorod l,at sich der Kai. "nsaesn ."^ '^'s" Nc,sc q.glu l>e» von Mo5frc allgemein au-Nlur . .?'^^^' ^'"l Zakiew^ki, der Geueralgouvcr' soudeil, ^"^'"', die A.n^legeubcil zu fördern mchl cl'cr ^ , ^"'"^ '"' '" > d^ cr sogar den Eifer mm,. N'ch-e ü ?"'. ^"^"^'^ l'"bc. D,e vlrschi^deue» Oc. ^-««",^_, .»..'" l'n so», dcr sie aus dem Schlosse drängen woMe, wurde vo» ihnen mit dem Vajonnete verjagt 'md erst den irregnlälcn Albancse», ciucr von den Türken sehr ge> fürchlcltu Truppcogallung, gelang cs, die Alifständl« gen zu Paaren zu treibe». Tags darauf erhielt Ic> dcr von ihne» 200 Hiebe; dic Nädcl^'ührer seyen eincr noch »mpsindlicheren Strafe enla/ge». Zwei Tausend berittene Araber wa,cn ebenfalls zum Schuß? des Pascha uud von ihm gcinfcn, herbcigekomlncu, halle» jedoch bis auf Weiteres bloß außerhalb der Stadt eine Stellung cingeuommeu. Die europäischen Bewohner der Stact halten wahreud des ganzen Vor« ganges iil wahlcr Todcvangst geschwebt. <3hiua. Sir John Vowrilig, dcr Ool'vlrneur vo» Hongkong, hat am 5!0. Juli eine Proklamation an die Ehinescn crlasstn, i» welcher cr ihnen die am ll. Juli in TiüUsiu erfolgte Umcrzeich»u»g des Fr!edc»s-Vcr> träges anzeigt, sie znr 3ü>he uud zum Frieveu auffordert, zugleich aber dic Vchöroen von Heang» schan u»l) Suu'0» niil strenger Al)»dung bedroht, falls sie »ichl unvcrweilt die Verfügungen zurücknebmell, miltelst deren sie ihre i» Hongkong ansasslgeu Unter, gebencn gezwungen haben, die Kolonie zu verlassen, so wie er auch aUe diejeuigsn mit Slrafe bedroht, welche cs sich beikommcn lassen, die Zufuhr vo» Lc> b^n>?»nl!e!n »ach Hongkong iu irgend cimr Mise zn bebludn». Vn de,u Versuch, diese Proklamation i» Nonlow an^nschlagci', wllrde ciue Boolsmaonschafl von Soldaten überfallen und cin ?^atrose gtlödlct, vicr vclwuudet. Vermischte stachrichte«». Der herl,chafllichc Ncuierförfttr zu 3laigeru faud vor ciui.zcn Wochci, el» uerlasseuca Rebbühucrucsl iu!l ^l7 Ei'i», »ahm rilselbe» und unlcllcgle sie ei> »cr Hau^yeiinc. welche sie auSdrütttr. Unter een Büchlein l'cfaiwe» sich auch fünf uou schnecwcibel Farbl'. E^ ist gerade keine Selleuyeit, weiße Neb. yühncr anzntieffen, jedoch ist ihre Farbe iu dcr Ne> gel'.mehr gran und schmnßig w.iß. Um so schöner ci'schttncu dilsc jungen Hühner in ihlem l)le»0l!l0 lveißcu Gchldcr, mit ihren srijchtn rothcu Augl» Duich Sr. k. kaiserl. Hoheit cc» Herr» Erzherzog Karl Flrdluauo gelaugte die Nachricht von der ,clt" ».» N.»»rclschcin»ng an dcu Kais,^ ,D^,^^. ^„ Wuu.ch ausdrückte ll.se Hühner zu besitzen. So-N^ '',?' ,.^^'"^l^st.r dieselben i» eiucm f^U^Se^^^^'^"" ^.herzog.» E..^ t'luua „ach Wien uun ,,? "'^ ^" '"'"" Trauspor. l"sor t wurde """^"'e <". Se. M.j.stäl ^. ttl .cpräscmircn in den w. '' ^"'7^Ü'l'N'^ 1«^ ,..o ^^7 einen Wcrlh vo»ung..l)r 1^, "0.4^0 st,, und zwar im ^l'.e ^ bcl m^b./^,76l fl. und im Jadrc 18^7 l aupg 0..^0.7li. fi. Von d.escu V^trägcn e»t. fallen >» dcu l'eioc:. Iayrcn ,uf d.c clugcfuhrlcu Kouleriuchic, Ocmuse. Obst :c. 03 04^ 346 ft / nuf d.s Schlachtvieh 40.074.ll0U fi.. «,f Wel». Vlcr und allc Gattungen gcls:,gcr Flüsslglllieu I9,tt70.02l) ft., ans zaymeö Geflügel 3.18U.707 ft., auf W,lo "nd wildlü Glfiügel U0l.090 st., auf Fische 722.402 fi,, cndllch auf Vaumalliiiilis,, 2,470.73! st. Vli> mehrl bat sich im leßlern Jahre dcm Wnthe nach die Einfuhr rer geistigen Flüssigkcilcn um beiläufig 241.343 fi,. dcs GchlOcl)!vicl)cö u,u 3«. 124 fi.. r,r Fische um 33.Ü74 fi.. dl^ö WlldprelS u..o wilden Gc> siugcls um 1«.3ft2 fi.. t.^ z^^,.,„ Osßsi^ls „,„ l0.!»ll> ft., somit lm Emgegeuhalte dcö Jabrcs 1^^6 im Gauze» um 342.338 ss. — Auö Rom wild oer «Wien. )tg." geschric-bcn: Dll VerbaudlunHcu für die Scligipicchuiig dcr sl!ttu Oemallu deö rchicreude» Bönigs von Neapel, llucr Schiocslcr dcr ^!clchglsi»»leu rr'l'abeueu K.userin ^lnrla Anna — siud », Folge uolorischer Wnndsl »ach rcm goüseligs» Hiuschei^n vo» Sr. Hciligseit angeordnet worden und huben bereits ihre» Anf.nia. glnommcu. — Der gloßhcrrlichf Rcformr.ilb in Konstauli' »opel l'ai l'sschlosse", scchs linkische ^ünalli'^e nach Wien zn senden, um sich hier in der Handelswissen« schaft auszubilden und zu diesem Zwecke eine höhere Hanocls'Lchraustalt zn besuchen. Kunst uud Literatur. Wicn, 8, Ol<. Gestern Nachmittag um ^ Uhr wurde dcr zu Ehr»n Schuberts ai, drssen GsburtshauS vom Wicucr HliänncrgssangSvncin errichtrtc Dciifstnn enthiillt. (Tlrftlbe cigt i^bcr dcin Hausthor auj rinrr Marmortaf>l in goldrncu rettcrn bic Wortc: .Franz Schuberts WeburtShauS 30, Iänmr <7!)7") Eingeleitet wurde die Feier durch ein? Nebe. in welcher die Bedeutung dicseS FcsteS in llüfachen aber warnie« Worten hervorgehoben wurde, ?ln diese Rebc schloß sich ein vom Chormeister Hcrbect lomponirtcr Festge,ang und dirseül folgten zwei <5höre und ein O-uartelt von Schubert, wovon besonders letzteres durch scint reizende Melodie und den herrlichen Äortrag dem weihevollen Momcute Rechnung trug. Den Schluß bildete in würdiger Weise das „deutsche Lied." Ein zahlreiches Publikum hattc sich zu dnser Feier tinglsund!» , das mit Ausmertsa,,!-llit den wundcrvullcn Klängen tcS deutschen Meistersäugers 'auschte, Unter den Nuwefende» bemerkte man außer dem Aruder dcs Gefeierte!!, Hrn, Fndin^ud Schubert, Schuldireltor bei St, Ainia, viele Vcrtrct>r dcr Kunst uuv Litcratur. Todesfälle. i>!m l<>. 3,'pl>»,ber st.nb in Nyiregyhaz, im Älter von <;7. Jahren, Herr Martin Haczel, ein sehr vrrdienstliches Mitglied der uilgarischeu LanvwirthschaftlGesellschaft, di, er auch in seinem Tcstaincnle — wie die ,Mazd, lap." ers'ahreu — mit ciilem bedeutenden ^e^ate bedacht hat. "'lonsignor Ber»,ndo Mnrchese Zacchia Roüdinini, Mitglied dcr römischen Fimmzfons.ilta. Prässbenl d.r Archive ,c, iü a»! ftiuem Gute in der Provinz Vologna an, i^^. September gestorben, — Tie neapolitanische Armee nnd Marine liaben iu den letzten Tagen de<5 Septembers durch den Tod mchl ei c sehr be-dmierliche Verluste erlitten; Keüer.il Veneti, Vize-Admiral wraf A nnj^^i. der !>'» ^ahre alt geworden ist. und Vizt ? Admiral deüa Spina, ehlmaüger Lehrer Sr. k. Hoheit de« Erbprinzen, sind gestorben. Zu gleicher Zeit i>i auch eine juridische Zeübri-t.it. der neapolitanische RechlSgelehrle ?lnto!>io Slaiace, »'»« Jahre alt, mit Tod abgegangen, Telegramme. Triest, 8. Oktober. Se. Maj. König Oüo wird Montag Früh 7 Uhr hier eintreffen und Nach» mittags sich einschiffen. Venedig, 8. Oktober, Zwiscwn dicr uno London wild dcm Vernehmen nach mit Plrührung vcrschicocuer Zwischenhäfen uo:>! 1. Novcmbcr t>. ). an eiuc regelmäßige Dalnpfschiffsusrl'indung l'sgin'ieli. Verlin, «. Oktober. Die «Preuß. Corr." dcri'chlet dcr König hake für augcmcsseu erachtet, daß l'iö zu seiner uoltstauoigen Wlsdrrherllelluog Se. k. Hoblit der Pri»z oo» Preußen uou jept ad die 3ic> gi.'ru»g in uolter Sell'ststäüdigkelt nach ftfi»m Er. Ermesse» als Regent fortfüdre. Belrsffcnde Vliöffcullichnnge» sowie weitere ver> fassungsmäßige Schrilte s«ö»lg und die Köü'gi» sind heute Morgens ball) N) Ubr nach Vcr!>u gtfommen und hal'cu dic Künstaussielluüg mit sinem Ncsuche becl'tt. Vcilin. U. Oll. Der Mmisnr beö Innern von Wcsipdalc» ist seiner Stcllni'g lntbol'cn nno rcr Ol'erpläsloe»! u,.!) frülurcr Fmanzmi»istcr v. ssiott« ii'lll mit dcr sinstlvcil,grn ^c,tung t>eS Ministsliüms l'c.'rant ivoroeu und bercils in Vrilin eiu^lt,offen. Ein E'laö Sr. kömgl. Holicit dcS Prinzen von Preußen a» daS Siaaieminislerlum voin 9. o. M. ll!llc>el: Da Se. Maj. der König rurch seine nach GolteS Nathschlnü noä, soridaucrudc ssiaukl'lit uell,i»cett sci. sich Den Ncgiclungsglschaften sell'st zn widmcn. nl'rr. ncbme der Prinz in Fo!ge dcr Aüffordernng Sr. Maj. lcö ^önigö und auf Grund dcö Ari. !^0 ocr Vrrfa,-suugsurluui-c als dcr d,m Tl'roue am nächsten sie» deiidc Agnal l'iei'urch die Rcge,'lschnft des randes. um die Negirrung im Namen teS Königs so la,-^c zu fülnen, l'is dcr König wirrer im Siandc sli, die löniglichc Gcwall auszuüben. Dci Pr>uz dc-lisl olm« !>aä> gemäß der Vlslima'uugc» r>es Vsrslissl.ugs.nii. kelS iiti l'lide Häuser des Landtages auf ^c» ?s> Oklol'cr. ' Maü mclt'tt ans Genua v.">n 8, Oktober: Die l'luligc „Gazllla t>i Gcuova" schreibt. Hr. Nouu> sillöli. Diieklc'l dcr Odrssacr Damrfsä'ifffal'N^unlfr' uedmuug im mmclläudisHcu Mccrc. befiudct sich in Trieft. P?u dorl wird er diltll iu Pillafranca li». treffen, lim die vorbereitende» Aibcilei! sclbll zu Ici» te». Die 5lolnpag!nc wirt> nach Smyr»a. )ller"U< c>ieust zwischen Oressa uud Trllsj soU orgoiUfilt ilirr. c>en. Scit Moüalcu wsrreu zet»« Danisfe für oie Gesellschaft in Eu.ll gelmul; l"iss,lt>ru U'llcu mil allcn VecMmIichkcltll, au»?gcNatllt wcrren. Die Ocsellsch.ifl bat frau;ösl>che uuo englische Maschiiiisieu in !lnr,i Dlcxst nuslicnonims». " Ma» mctt'.-l aus Turin vlin 8, Oflobcr: Der walacl'ischc Schlifislcllcr Eliade Viildulc^co. uon Paris »ach den Douaiifüistenldüm^rn adstel'cnd, ist hier ciügclroffc» und hat einige helvolr^gsude polili» sche Peliönllchlcücn besucht. -ou^ und Vcrlag von H,:N«z v7 Ht'le»n«lnyr'ck F/BänVber^in'^aioach. — Verantwortlicher /^ < ^sb ß ß ^ Vö rsen bericht «»,<, dem Hbcndlilatle dcr öftcrr- kaiscrl. Wiener Heilung. Wien, 8. Oktober. Milt««« 1 R!»r, Ol,»e liiiircichcndrn Grund bchaupttte die Börse eine slauc Hallung. Allc Gffcftc, mit weniger Ausnahmc. incitt, die Tl»- dln^. (f^ntnmiue-VcftrcbuiMN verrathend, nicht günstig. ^ Dc- vifen. »lit Allsuahinc von Pari,.', wclchcs etwas nuhr qcsocht war, ausgcbc'tc» und zu fiaucu Kulftn zu hab»n, Uia!i»l!a> - «!il.'h.>i z» 5 "/« ^,2 '/. ^«2 '/. ?lnlll,e,l v. I. «85» l>. s. zu 5«/. "l ^'> '/. i'oml'. V.n.t. ?l»lchm zu 5"/. »4—!>4 '/. Staatsschuldvfrschrnl'üüqen zu 5"/, 82 ^', 8^ '/. detto „ ^'/.'/, 73 -?:l V. detto „ 4 V« «5-«5'/. dctto .. 3°/« 50'/. - 50'/. detto , Ä'/.'^ 4l'/.~4l'/, dctto „ «°/« »S'/."!«'/, Gll'ggnlhcr Os'lig. m.Nückz. „ 5'/, l>7----- ' Oedcul'urger d.t'to d.'ttu „5"/« !>!„ds'!tl..Ol'!i>i. N Oess. „ 5'/. l)l -U1 '/, letto Ungarn .. 5'/« 8> '/. ^d2 drtto Teiucsch. Van., .ssroat. „nd Slav, zu 5'/« 8 l'/,—««'/. >ctto Valizi.» „ 5°/« lil '/.^82 detto Siebend. „ ö'/» 6> 7.—Kt '/. d,ttu der nl'rigeu Kronl. z» 5"/« ^>» ^^ Va»f» - Ol'lig.itil'ne» zn 2 '/. "/« '" ^''^ '/, Lotterie. Ai'lche» u. ,,. >«!i^ 307-308 detto « l839 l3tt'/.-<3l dctto ., l«Ü4z>, 5"/. l<>9'/,<«!>'. «omo N.ütsci'si,!, itt V,—'/, ------87 MoM'ih.r dctto » 5"/., 84'/, 85 Dona» D>n»p!ich.-^l'!ig. „5"/« 87-85 ^loyd d.tto l>" Si!«'.'r) „ i»'/,' 8»l-b7'^. :<". Pli^'>l<>U« Ol'lig. dcr Sta>,<6'«lsl»l'al,»' S»cs.«sch>>!t ,z» 275 Ft.,»sS >>r. Slil.s lU9 < t0 «st!.« der '.».'.>tlo»alt>a»s 9^8 »ii» 5"/, ^sandl'llcse der Natio»l<>l'»,«s ,2>»o»at!iche lNN-l0<»'/. ><'tto «jährige 94—94 '/. »elto l,»jährige 91—91 '/. detto vcrlosbare 85 '/.—85 '/, «ltien dcr Ocsterr. Nr,dit-«»fta!l 237 '/,—238 Prämien. Lose detto 97 '/.--98 Mtic» der '.'l, ^eN. Ulssonipis-O'e,. l ltt '/, - l l« '/. ^',, Prioritäts'Obllgationc» dcr Wcftblihn 8« '/,^87 «tttien dcr Nordl'ah» lilils»isc>ll'.'Wcscl!schnst zu 500 Frans« 255'/.-2i>5', ^ „ Kaiserin^ l«lisab,!>-<<»»'/.. „ „ Lonil'.'Vcnet. (üiftül'ahu 252 - ?52 V, „ „ Kaiser Franz Josef Orieutbahn 2i»2'/, "202 V. „ Rossihsr.Vahn mit Prior. 2N0-20! „ lricslcr i'l'se l,2—ll/'/, „ „ Donau ' 1)ampssch!sssal'rt>^ »cs.llss,',,!t 518 520 .. Donan.Damvsschifffahrts'Lose lNi'/.-!03 des i.'lout> 3-40-345 „ der P.slhcr ,«,. Eü'iss, !8 -l9 „ ., d.lto '/, Gnus» Priori, 28-29 M» 40 . 43-43'/. Palsi^ 40 , 37'/."37^. Clan, 40 , 38 7.-39 Gt. Dennis /!<) , ^«—38 '/. Wil!b!schg!.ih'»jchuldverschre!lung<>U N "<19 „ ^ „ l<3l». , lN0 ß>. Ill Oil!!!dc!!tla!lungs«i^!?lignii>,ue!, vö» Ungar», 82 3/8 „ „ von Galizieu l!. st!!»t ... «H«1/2i1. »! <5M, VansPsaüdbricsc mit Anin'ität für »i,g......— »l. in CM. Vlktie» dcr «a!,!'- Ftrdiuaiids-Noldbahn ;u XON st. (iM. . . . «7l0 d . 10l l/8 3 Monat. Hamburg, für >N0 MarfVa»f> Kuld. 74 '/4 2 Monat. i!oudon. für l Pfüiid Stcrünq, Guld. . 10'^ 5/8 3 Monat, Lyou, für 300 Frankcn, Gulden . . . 9.5N l/'i 2Moiu't. Mailand, für 300 öslcrr. Lire. Gulo. . < l8 «/" 2 Monat, Paris, für 300 Francs. Ould. . . . 11s !/2 2Moi,at, Viikarest. für 1 Guld. Para , . 275>/2 3< T, Slcht. Constantinopcl, für 1 Guld. Para . > 483 3l T. Sicht. K. f. vollw. Münz-Dnsatcu, ;!gio . 5 1/4 Kronen........... 13.40 Void- und Silber-Kurse v. 8. Oktober 1838. (".ld. Ware. ,ff. Kronen ..........l3 40 I lü^i^c».........__ __ '»lapolcunSd'or „ .....8. —, E'uucrainckd'or „ ..... 13.^0 — Fi'ict'richSo'ol ., ..... 8."2 — üonisb'or „ .....8.4 — «,»i,»,R It«-»5«»«R<>Kvlt«, am Hauptplatz Nr. 240, und von «l«»««^ «k »<>8