Nr, 172, Samstag, 30. Juli 1904. 123. Jahrgang. ^vil "lM""sl'rr!ö: Mi! P c>sl« na»zj>U,ris, ü X, - Inscrtionihcbühr: ^iir tl,'»'' ''»Krals !>i« z„ 4 ^^il<>!! 50 !>, ssrösirn' pcr Zlilc 1!i l>i l>ri ü!Un,! Wil-brlholil,!«!'!! l'l'r Zlilr « li. Tir «^'ailmchsl !!,i!i>ün> rrlch^iitt l^qlich, mil A,is»nl»i»!lUi»</ Nr. 3, Lmrchsllmdc» di'l Nsdnlliu» vu» « b!s n» Ul»r l>iirmi!l!,^<, U»sla!,lii'l!l' Arirsr !ucrt>i'» »ich! a»n,'!i.mimi'», Ua,ü,jlriPtr nicht züriiclgrftiill Mit l. August l'estiünt ein ,< e n c ö Abonnement auf dir K'ail'nchor Irituug. Die Prä » n mrri, li uiis - Aedi nnunste n blriben ' " " rrci ü drit »üd l'ttrna,l'ü: >»>l pllsilierselldun^: silr kaibach: N">!,;iäl)riss , . :l<» !< .. !, qaxzjähriq . . HH K — k l!allijnl,nss . . ,» . . . halbjährig . . >> » — » "'ertrljiihrin . ?>»<». uiertcljnlmg . » » ll» » monatlich... ^ . »<» . inunallich... l » »» » «, <^ n r d i e Z u st e l l u n n i n s H a » S f ii r h i e s i l^c ""unenten per I a l, r 2 Kronen. BW- Die lPrällunlrv.iNonft Volrägr wullrn Jg. u. üleili,llal)r ^ Fed. ßmnbrrg. Al7Nlici?er Teil. ,,, >'r, l?I) >.!!,dl> dl<- 'i^silsrvell'll'lllinss folgender Preß« ^»ssllisse uerliotfii: , Ar. IM) «l.ü '!'>!!>,!»», i^„<:on,!,-l <^!«i<),><') ddlo. Nonl, "'Juli 1904, Ar. 5^1 «I^ov^ Dc>!,.,'.» Ul)ü! -^3, Juli 1!«>l, Nict?tmntltcl)el Teil. China. , Im Züsannuel^hallge init der gesanüelt i>iage !?' mißersten Osten lvurde in dc'r jünsistoii Zeit l,'iiu' ?^' Viissioilärc lind die (5hvistc>, in (5hina lx'tvcf 1,?'^' Vcrurdnlinc^ dcö Vizckonisi^ von Tschili, ^»a!i.El)i-kcii, vicl crmtcvt. In dicscn Wcisnngcn ."l'do „iii^ii^ ^^.,^ V^noaltnn^vlx'hörden ncn^'v ..'"llS d^^> ^chuh dcv ^lissi^NlN^ nnd d^v >tcilU^'r .'l"' zlir Wicht ^'inm'lit. ql(,'ich,',citlq dlx'r dic ^or .^'""^ wic'd^holt. den l^cschc'n ^lwitn'chmidclnd^ 'w'Nx'rtiton in siclnihrcndcr Wcisc zn bestrafn ^I" ^'„ Missil,>„incn tVim'vk'i ^innnschnnsi in dio ^N'ntlich^'n ^lu'v Piivcil^'n ')lnqclcl^'nl)('it^'N der ' o>n,^ij^>,^ ^ l^'stlitt^n. Tl'r 0on >N('l)l('i^'n Soi ''ll^us'.^rt^l, Ansicht, dds; diosc V^fininnq rinon ^'' "ifcindlichcn ^lilnattcr tmqo, tritt rinc d^r oi,i"!' '^"ll-." mi5 London ,',Nli('li^ndc Anschrift 1!,/^ "'U""'t>.'n <^^välir^inlinnc^ cntl^'fi^n, dcv ,j'.""rch ial)n'llinsirn ^lnfcnllicllt in (5l)ind siiiind^ l'rn! ^^'»ntnis der dcntisil'n Vcrd(ill'nndqcdnnsi chrisi^'nfcindlichc ^ldsichtcli szcicitci häiicn, vollstönoiq lins. Um solche l^'sinnniM'N zl> licqen, müßte er die (^iniwsätze verlelignen, die er vom Vesiinne seiner ^onfbahn, insbesondere aber seit dem Zeitpnnkte, in dem er an die Tpitze der Provinz Thcmtnnci. trat, bis hcnte betätiqt hat. ?ie Al!5länder sollten es ihm nie vergessen, das; er ivährend der qrosten chinesischen Wirren im Jahre l!)l)l) jede Fleming des Vorertnms, welches damals in verschiedenen Teilen des weiches wütete, als (^onvernenr von Ehantnng kraftvoll zu nn-terdriicken lonssie. Diese Leistnnci verdiente nm so höhere 'Anerfennnn^. als sein Voniäna/'r, der später infolge einer Fordernnq der Mächte hin^erich tete Viishien, einer der leidenschaftlichsten nnd grausamsten jvremdenhasser in (5hina war, so das; ^nan Thi lai bei seinem Amtsantritte die Verwal tnnsi einer Provinz iibernahm, deren Bevölkerung ausnahmslos ,')iim Anhange der Voxer gehörte. Sein rühmliches Walten gewann ihm die Achtung aller ausländischen ötreise in China, und als cr nach dem Tode ^i-Hung-Tschangs dessen (5rbe als Vizekönig von Tschili übernahm, wurde diese Be rufung von allen, welche den allmählichen fortschritt Chinas auf der Bahn der Neformeu und insbesondere die Sicherung geordneter Zustände in der »nichtigsten Provinz des weiches wüuschen, nut den günstigsten Hoffnungen begrüßt. "Diese (5rwartnngen wnrdon denn auch in feinem Pnnkte enttäuscht, denn Kian-^hi kai hat in seiuem jehi geil, sehr umfassenden Wirkungskreise sein politi-sllirs Versländnis, sein Verwaltuugstalent uild seinen freien l^eist in jeder ^iichtliilg belvährt. Anch in seiner Ttellnng gegenüber den fremden, spe ziel! gegenüber den Missionären ist, wie sich ver sichern laßt, keinerlei Wandlung eingetreten, und sein jüngster, von manchen europäischen Veurtei lern als zweideutig, oder geradezu beoeuklich an gesehener (5rlaß bezüglich der Missionare ist gerade von dem Bestreben eingegeben, dem Anwachsen fremdenfeindlicher Regungen bei der Bevölkerung uud tätlichen ?!usbrüchen solcher ^efühle vorzn ! beligen. >lein liilparteiisllier Beobachter der (5reig' nisse in China lvird bestreiien könuen, daß zu den ^ionlenten, welche dort zur Necknng oder Vcr-schärfnng des Fremdenhasses beitrugen, der, allerdings den besteu Absichten einspringende Übereifer gehörte, deli manche Missionäre beim Tchuhe der für das Christentum gewonnenen Chinesen entwickelten. Das Cingreifen von Missionären in zivilrechtliche oder strafrechtliche Angelegenheiten, in welchen es sich um chinesische Konvertiten handelte, hatte zuweilen znr Folge, daß chinesische Provinzbeamte, nm allen etwaigeu Reklamationen, die, von ausländischer Tcite gegen ihr Verhalten erhoben werden könnten, auszuweichen, gewissermaßen ans Bequemlichkeit der Intervention der Missionäre ohne weitere Uutersuchnug Rechnung trugeu. Tolche Vorgänge haben unstreitig an nicht wenigen Punkten Chinas nicht bloß augenblickliche Vrregnng unter der Bevölkerung hervorgerufen, sondern ein bleibendes t^esühl der Crbit-terung gegen die Missionäre und die Ausländer überhaupt zurückgelassen. Die nenerliche Cinschär-fnng, daß gesehwidrige .^andlnngen von Konvertiten gemäß den bestehenden Vorschriften zn ahnden seien, und daß Cingriffe der Missionäre in die öffentlichen oder privaten Angelegenheiten der zum Christentum Bekehrten nicht gestattet werden dürfen, birgt somit durchaus keine Feindseligkeit gegen die Missionäre, sondern ist vielmehr darauf berechnet, das C'utsteheu solcher Stimmungen innerhalb der chinesischen Bevölkerung zu verhüten. Der Erlaß des Vizekönigs Nuan Thikai ist nur geeignet, ',ur Tichernng normaler Zustände in der Provinz Tschili beizuirageu nnd die Stellung der Missionäre günstiger zu gestalten. Epllllie» und Marokko. In den politischen kreisen Madrids sieht man der weitereu Cntwicklnng des zwischen der spanischen und der französischen Legierung schwebenden Meinnngsanstalisches bezüglich Marokkos mit llngeduld entgegen. An der Cntschlossenheil der ,'ilegierung, die Interessen Spaniens in dem afrikanischen deiche gegen jede Schmälernng zn schützen und Versuche zur Zurückdräuguug seiuer Ein-flußspliäre abzuwehren, wird nicht gezweifelt. Die öffentliche Meiunng des Landes ist von der Erkenntnis durchdrungen, daß der jetzigen diplomatischen Aktion der ^legiernng sowie der Fortsetzung ihrer Bestrebungen alls dem bezeichneten (Gebiete Feuilleton. Die Sticfcl. Hmnoreste von Ants»! 6<'l)or». (Z.Nlch.' f^ /'^anim sind es denn beides linke Stiefel?" Etips. "' Klavierstimmer, verdrießlich uach den "m greifend. ^oli! ^"^ ^'"' w"s ihn, der Himmel schickt, brss.'. "/'^ ''lrmul. Wo soll ein Schauspieler auch -N"' Eie haben auch ein Paar ^ i,' "'^ "llerandrovi/-, die reine Schande', l»^ ../. ,^.' 'l)»>, aber er antlvortet mir: ,Schweig l,,^ "Me.ch,', i,^ ^j^.^,^ ^z^,, ^il^' ich Fürsten ^>N>!>, 1)"'"' ^spielt!' Ciu unlnderliches Volk! Mit "">r.^"^' Schauspieler! Weuu ich ein Cwnver-"lle a,,,?' '""^ "'^ Am'lM'tzter uiäre, »vürde ich sie, '" "rageu nehiuen. und ins ^och mit ihnen!" ^uttil v "'^losem Slöhneil »nd Äclizen zog ^u^,.,^'.^liefe! an und begab sich hinkelld zur " ^t^! '^^'l'l'n. Den gauzen Tag ging cr in ^ "Ll ulnher und stimmte Klaviere, nnd den '""r n.'s'l"^ ^''"' ''^ 'l"n, ols blicke alle Welt ans ">,d schiesgetretelleil Stiefel. Außer ^stoh^ "^li", hatte er auch physische Qualeu aus ^"n„i ', "^ liatte durch das leiben lnnnde Fuße Alil Abend ging er ins Theater. Es wurde „Blaubari" gegeben. Es gelang ihm erst vor dem letzten Akt, hinter die Kulissen zn dringen, und anch das uur dank der Protektion eines bekannten Flötenbläsers. In der Herrengaroerobe fand er das ganze männliche Personal vor. Die einen klci delen sich um, die auderen schminkten sich, die drit-ten rauchten. Blanbarl staud abseits mit dem .^önig Bobe5 lind zeigte ihm einen Revolver. „Kauf' ihn", sprach Blanbart, „ich habe ihn in Kursk nilter der Hand fnr acht Nubel gekalift, dir gebe ill) ihn für sechs ab. Cr trägt wunderbar w"t-" , ,^ „ „Vorsicht! Er ist ia geladen. „>iann ich Herrn Blistanov sehen?" fragte der eintretende Klavierstimmer. Das bin ich", wandte Nch Blaubart zu ihm; „was wünschen Sie?" ^ ,.,,..„ ,^ „Entschuldigen ^ie, das; ich store , begann der Klavierstimmer mit fleheuder Stimme, „aber glau ben Sie lnir, ich bin ein kränklicher, rheumatifcher Mensch ^ie'^r'.te haben mir strengstens empfoh len. meim' Füße warm^zn halten." Ja lva''' luolten ^>e denn nun eigentlich c "^e'hen Sie", fnhr der >ilavierslim,ner, zu > Blau'bml geu'andt, fort, „nämlich ... Sie haben beliebt, diese ^'ackl m den möblierten Z)innuern de^ >ianf,nanns Bllhtejev zu verbringen ... in Nr. r Frail (^'mahlin dieses Herrn lhier zcgiamei> Sie her. nm Klatschgeschichten zn erzählen?" „>ieinc'swegs! Der Himmel bewahre unch davor! Sie haben mich mißverstauden. Ich kam nur wrgen dcr Sticfcl; Sie hnbcu in Nr. N4 übernnchtet?» „Wann das?" „In dieser Nacht." „Haben Tic un'ch dort gesehen?" „Nein, das nicht", entgegnete Murliu sehr ver egen nnd setzte sich hin, nm sich der Stiefel zu ^MedMU- „ich habe Sie nicht gesehen, aber die ^rcni l^emahliu dieses Herrn hat mir Ihre Stie-jci . . ." Laibacher Zeitung Nr. 172. 1546 30. Juli 1904.___ eine auf das gleiche Ziel gerichtete Tätigkeit der politischen und finanziellen Kreise zur Seite gehen müsse. !Dicse Tendenz hat unter anderein in der Anregung zur Bildung eines Komitees zur Erweiterung des spanischen Einflusses in Marokko Ausdruck gefunden, für welches ein Finanzmann zunächst 10.000 Pesetas gewidmet hat. Dem Plan. der allgemeiuen Anklang findet, wird gewiß auch die Förderung der Negieruug nicht fehlen. Als eine der Aufgaben, die sich das Komitee setzen müßte, bezeichnet man die Leukuug der Auswanderung spanischer Arbeiter nach Marokko, wo sie zweifellos znr lebhafteren Gestaltung der kommerziellen, industriellen nnd dadurch auch der soustigeu Be-ziehungeu zwischeu deu beiden Bändern beitragen würden. Politische Uebersicht. Laibach, 29. Juli. Im ,Vaterland" äußert sich der Abgeordnete Dr. K athrei n über die innere p o l i ti s ch e 5! age. Er knüpft an ein in diesem Blatte kürzlich veröffentlichtes Interview mit dem Abgeordneten Dr. v. Fuchs an, der erklärt hatte, daß in dem gegenwärtige» Parlamente die gewöhnlichen Ea-nierungsmittel nicht ausreichen uud eine Periode des Absolutismus gauz gesund wäre. Auch Abgeordneter Kathrein ist für die radikale Methode uud tritt für einen zwei- bis dreijährigen verfassungsmäßigen Absolutismus eiu, und zwar auf (Hruud des 8 14. Dann müßte die Negierung Neuwahlen auf Grund eines oktroyierten Wahlrechtes vor-uehmen. In dieser Ieit müßte auch der Artikel 1!) des Etaatsgruudgesetzes ausgebaut werden. Eine derartige Hungerkur würde der Bevölkerung gut tun uud den Impctns gegen die obstruktiouistischen Parteien in der Bevölkerung so heftig werden lassen, daß diese einfach hinweggefegt werden würden. Die „Österr. Volkszeitung" befaßt sich mit den Straßend e m o n st r a t i o n e n i n Trieft und erklärt, diese erschöpften nachgerade auch die Geduld derjenigen, die von der Ansicht ausgingen, daß die Krawalle der italienischen Be« völkeruugsteile nicht sehr tragisch zu nehmen seien. Schon mit Rücksicht darauf, daß eine große Handelsstadt nicht das Opfer von immer sich wiederholenden Staatsunruhen werden dürfe, müsse ein« mal ernstlich an die Bewältigung der Demonstrationen geschritten werden. Es wäre traurig, weun die Staatsverwaltung nicht auf die Mitarbeit des besonnenen Teiles der Bevölkerung rechnen könnte. Von dem Hintergrunde der wirtschaftlichen Bevorzugung Triests höben sich die Demonstrationen doppelt häßlich ab. Es genügt nicht, schließt der Artikel, weun die mehr oder minder offiziellen Wortführer der Stadt nachgerade die Lärmmacher oder die Vombenverwahrer von ihren Rockschößen abschütteln. Alles, was in Trieft nicht im Gefolge des überhitzten Irredcntismus steht, muß sich vereinen, um der Straßenpolitik ein Ende zu machen. Es könnte sich sonst ereignen, daß die Staatsverwaltung einen sehr kräftigen, allgemeinen Widerspruch hervorruft, weun sie wieder einmal zugunsten Tricsts in den Staatssäckel greift. Im englischen Untcrhause erwiderte Valfour auf eine Anfrage, die Regierung be- anständete in möglichst strenger Form die Beschlag n a H m e der „M a l a c c a" auf Grund der Anficht, daß kein Kriegsschiff aus dein Schwarzen Meere kommen könne nnd daß nach nnserer Beurteilung Teile der Freiwilligcnflotte, wenn fie aus dem schwarzen Meere kommen und dann Handlungen ausüben, die nur Kriegsschiffen zukommen, entweder nicht das Recht haben, aus dem Schwarze» Meere auszulaufen oder aber kein Recht haben, solche Handlungen zn begehen. (Beifall.) Die russische Rcgiernng sei der englischen in dieser Angelegenheit entgegengekommen; er wolle zwar nicht sagen in bezug auf die allgemeinen Grundsätze, wohl aber in diesem besonderen Falle. Die russische Regierung habe gleichzeitig die Versicherung gegeben, daß weitere Beschlagnahmun-gcu von Schiffen durch die Freiwilligenflotte fo lange als nicht geschehen angesehen werdeu sollen, bis ihr die Instruktioucn zugegangen sein können des Inhaltes, daß, während über die Erörteruu-gcn der allgemeinen Grundsätze die Verhandlungen schweben, keine Beschlagnehmung von Schiffen erfolgen soll. Die Regierung habe die Versicherung erhalten, daß die Schiffe der Freiwilligenflotte aus dem Roten Meere würden zurückgezogen werden und habe keinen Grnnd, daran zu zweifeln, daß Rußlaud nicht weiter den Wunsch hege, diese als Kreuzer zu gebrauchen. (Beifall, j Soweit habe daher diese Frage ihr akutes Stadium verloren. Er wolle nicht sagen, daß die britische und die russische Negiernng zu einer Einiguug über das allgemeine Prinzip gelangt seien, glaube aber nicht, daß man vorauszusetzen nötig habe, daß irgend welche Verletzung der Anschauung, an der er festhalte, wahrscheinlich sei. Er müsse aber mit Be-danern sagen, daß es andere Fragen gäbe, die nicht mit diesem Avischenfalle zusammenhängen. Es sei nngehürig, daß allein auf die Autorität des Kommandanten eines Kreuzers hin auf eineu Kauffahrer uuter der Annahme, daß er Kriegs-kontrebande führe, ohne vorheriges gerichtliches Verfahren Beschlag gelegt werde. Tagesneuigleiten. — (Die Photographie von Cäsars Frau.) Der „Figaro" erzählt: Monsieur G . . ., ein reick>cr Pariser iiaufmann, ist ein enraaicrtcr Liebhaber der Photographie. .Üiirzlich machte er die Bekanntschaft eines jungen Mannes, der die Photo-graphic nicht weniger schätzte. M. G . . . glaubte, daß die Photographie noch keine so alte Erfindung wäre. Aber Louis T. erklärte ihm, daß sie wie viele andere angeblich moderne Entdeckungen jchon im Altertum bekannt gewesen ist. Zur Nclräftiauna dieser aewaat erscheinenden Behauptung zeigte er ein ge-schwärztes Pergament, das bei einer chemischen Einwirkung ein unbestimmtes Nild erscheinen ließ, „Tas ist Cäsars Frau", sagte der junge Mann. „Abcr ich weiß noch etwas Schöneres, einen Papyrus in einem kleinen Dorfe bei Kairo, auf dem sich eine sehr genaue Photographie des Sesostris befindet." Dieses Faktum interessierte M. G . . . sehr. Der junge Mann malte ihm nun mit glühenden Farben die Vorteile aus. die die Entdeckung dieses Papyrus für sie haben könnte, Ehren, Orden usw. Kurz, der Kaufmann händigte schließlich seinem Freunde 7lXXi Franken fiir die Reise nach Äaypten aus, wo er die nötign Nachforschungen anstellen sollte. Erlvar> tungsvoll lwffte M. G . . . auf Nachlichte»!, bis er ,aM vorigen SonnHaa, den MM» Gelehrten zu seinem Erstaunen in vergnügter Kescllschast auf dew Montmartre antraf . . . Zuerst wollte er ihn Vtt haften lassen, abor der junge Mann erklärte ilM daß er erstens nichts mehr von dem Gelde habe und daß G . . . sich nur lächerlich machen würde, falls die Geschichte bekannt würde. M. G . . . fah das auch ein und dachte nicht mehr an Klage, aber oen Geschmack au der Photographie hat er für immer verloren. - (Eine merkwürdige Geschichte) wird aus deu Vereinigten Staaten berichtet. V^ brach vor 1", Jahren ein Mann in die erste National' bank von Denver ein und traf da den Direktor del' selben in seinem Vureau an. Der Mann hatte eine Flasche in der Hand, die, wie er erklärte. NitroB' zerin enthielt. Er drohte, er werde die Vnnl olM weiters in die ^uft sprengen, wenn er nicht sof<^ eine größere Summe erhalte. Der Direktor w^l vollkommen allein mit dem Verbrecher, und es blie« ihm weiter nichts übrig, als gute Miene zum biW Spiel zu machen und den Einbrecher loszukaufen Er gab ihm eine größere Summe in barem Gelds und in Scheinen. Unter den letzteren befand !^ ein solcher fiir zehntausend Dollar. Der Mann vel' schwand dann und »nan sah nie wieder eine SP^ von ihm. Aber auch diese Banknote für zchntause^ Dollar kam nie wieder zum Vorschein. Jetzt hat n«" die Negierung alle Vanknoten für diesen Betrag e^' gefordert, und alle liefen ein, mit Ausnahme die!^ einen Note. Es scheint also. daß der Dieb sie daM<"' vernichtet hat. jedenfalls hat er niemals etwas vol derselben gehabt. ^ (Bei der Hitze nicht!) Vor dem S^k fengerichte Konstanz stand diesertage eine rcsoll^ Milchfran. Einem Zengen fiel es zu, die hänslM Verhältnisse der Landwirtiu zn schildern, und ^ meinte schließlich: „Sie hat halt die Hosen an." ^ „Ist das wahr?" fragte der Nichter. - „Vci l»e> Hitze nicht", antwortete die gar nicht gefragte Fl^ in sehr entschiedenen, Tone. - (Ein sinnverwirrendes 2)"A Der Pfarrer hat gepredigt, seine Pfarrkindcr wiF" ihm alle Vücher, die ihnen nur die Sinne verwirf ! lxchnfs Vernichtung überbringen. Nachmittags bl^V oil, altes Bäuerlein dem Pfarrer ein Auch, das, "" er sagt, ihn, den ganzen Sinn verwirre. Es war ^ das „Eteuerbüchel". (A usschneidere i.) Ein Czeche, eil, ^ lander und ein Berliner fuhren in einen, bmil'l'saf Zuge, der, wie alles in Bayer,,, langsam und gen"» lich seines Weges dahinrollte. - „ssnhrt sich abec' Naycln die Vahn langsam", sagte auf einmal ^ Czeche, „bei uns in Böhmen fahrt fich Nahn so sä>^ daß man sieht den Telegraphenstangen wie cinB Lattenzaun." — „Wi'll. fti?", warf der Englän^, ein, ..auch bei uns in England; man sieht die uolv eilenden Städte wie ein einziges, großes Häuser'H <> .vt'»." - „Det is noch jar nischt". sagte schliß, der Berliner. „Ich fuhr mal von Verlin nach ^ dam, das bekanntlich acht Meilen von Berlin entfel liegt. Zug bereits it, Vewejung, ick sprinje uff. ^ Schaffner will nur zurückehalten, ick hole aus " will dem Schaffner eene Ohrschelle jeben^H „Mit welchen: Rechte behaupten Sie solche Sachen, mein Herr? Nicht nur, daß Sie mich beleidigen, beschimpfen Sie auch noch eine Frau in der Gegenwart ihres Mannes." Hinter den Kulisseu erhob sich ein entsetzlicher Tumult. König Vobek, der beleidigte Ehemann, wurde dunkelrot uud ließ seine Faust mit solcher Wucht auf den Tifch niedersausen, daß zwei Schau-spielerinncn in der Damengardcrobe nebenan fast ohnmächtig wurden. „Und du glaubst das alles?" schrie Blaubart, „du glaubst diesem Schuft? O ... o ... willst du, daß ich Beefsteaks aus ihm mache? Ich werde ihn wie einen Hund totschlage«, ich werde ihn zerschmettern!" Alle, die an diesem Abend im Ttadtgarten in der Nähe des Sommcrtheaters promenierten, erzählen noch hellte, wie sie vor dem vierten Äkt einen Mann ohne Stiefel, mit gelblichen, Gesichte und entsetzten Augen durch die Hauptallee daherrasen sahcu. Ihn verfolgte ein Mann im Kostüm des „^laubarts" mit einen: Revolver in der Hand. ^as weiter geschah, wußte niemand, aber Tatsache st, daß Murkm nach seiner Bekanntschaft mit Vli-'n Bette lag nnd zu seinen Worten: „Ich bm em kränklicher, rbeuma isck^ Mann" noch hinzufügte: „Ich bin ein verwundet" Mann!" Milde Wogen. Roman von Kwald August Asnig. (113. Fortsetzung.) (Nachdruck «rboltil.) «Kaspar Strick», murmelte er, «ich werde mich nach seiner Vergangenheit bei der Polizeibehörde erkundigen. Wenn ich nur direkt so zugreifen könnte, wie ich es gerne möchte.» Er setzte mit gedankenvoller Miene seinen Weg fort und trat lurze Zeit darauf in das Gebäude der Polizeidireltion. Am Ziele. «Ich bringe Ihnen den letzten Abschiedsgruß meiner Schwester», sagte Friedrich, in das Zimmer Hertas eintretend. Seine Stimme llang bewegt und ein schmerzlicher Zug lag um seine Lippen. Hastig hatte Herta sich von ihrem Sitze erhoben, Bestürzung spiegelte sich in ihren Zügen. «So hat sie uns also doch verlassen?» fragte sie mit einem Anfluge von Unwillen uud Groll. «Ich tonnte und wollte an den Ernst Ihres Vorhabens nicht glauben; ich dachte mir, wenn die Stunde der Abreise nach Amerika herannahe, so werde sie vor der weiten Reise und der unsicheren Zulunft zurückschrecken. Und es trieben ja auch leine zwingenden Gründe sie von hier fort, sie hatte bei Ihnen ein trauliches Heim, während sie nun die Dienerin einer Fremden ist.» »Das alles habe ich ihr nicht einmal, H mehrmals gesagt», erwiderte Friedrich mit einen« l^ Seufzer, «meine Bitten und Vorstellungen "^j vergeblich; was Erna einmal beschlossen hatte, fiihrte sie auch aus.» ,, «Und Ihnen gegenüber handelte sie undanl^l sagte Herta kopfschüttelnd, «Sie waren ihrVeW.z und Berater, bei Ihnen hätte sie bleiben mW' ! «Ich mache ihr leinen Vorwurf.. ^ «Aber ich mache ihr diesen Vorwurf», fuhl^? erregt fort, «ich mache ihr auch daraus einen ^ß wurf, daß sie mich verlassen hat! Mögen Sie ^ Selbstsucht auslegen Erna wußte, daß sie ^,. einzige Freundin war, daß ich nun verlassen ° ,! Friedrich war näher getreten; er machte^ Vewegung, als ob er das schöne Mädchen, da^ den Stuhl zurücksank, in seinen Armen auffangen " ^ «Verlassen sind Sie nicht, so lange Sie ^, als Ihren Freund betrachten wollen», sagte ^ bebender Stimme, «leinen treueren Freund l Sie jemals finden!» .«^!' «In den Angelegenheiten meines ^esch^ antwortete sie leise, «ich weih es und danle ^ dafür, hier oben bin ich aber nun allein, eine ^ gestoßene, die jeder meidet. Oder glauben ^?«/ wisse nicht, daß man auch mich sür die ^j meines Vaters verantwortlich macht? Ich werde ^ bleiben, um mein Wohl und Wehe kümmert 1'^ mand —» Laibacher Zeitung Nr. 172 ______________________ 1547_____________________________________________30. Juli 1904. Jug bereits vorbei. Aber jemand hat doch ne Ohr« schelle gekriegt. Und wisse Sie, wer det jewesen is?" 17 ..Weis; ich nicht. <> no ^ir." - „Det war der Stationsvorsteher in Potsdam." Lolal- und Promuzml-Nachrichten. Die Vorteile der zweiten Triester Vahn für Krain. (Fortsetzung) Unverrückbar »n Trieft gebunden bleiben hinge aen Industrie und Landwirtschaft der nächsten Hin-"'»'lander. Die Spinnereien dieser Länder werden, u»l nur ein Beispiel allzuführen, die BanniU'olle, ^»tsprech^nde Schifsahrtsverbindllngen vorausgesetzt, lann! jemals von einem anderen Hafen als Trieft Ziehen. Sind diese Länder auch nicht reich genug ">! lüi,u>ralischen Brennstoffen, wie sie zu einer mäch l'lN'l, industriellen Entwicklnilg notwendig, so haben ^' dafür gt-^sjl' Wasserkräfte, die bei dem steten 'Wtschritte der Elektrotechllik vollends geeignet sind, °" Kohle zu ersehen. Auch an Arbeitskräften ist na 'uentlich in den dem Hafen am nächsten gelegenen "nderu lein Mangel. Oblnohl schon mehr als sieben Jahre seit der planer Versammlung verstricken sind, in der ich diese ^'sfassung der krainischen Industrielle,» vertrat, ^Mrdeni seither die Triester Bahnfrage in der ^'her besprochenen Weise der tatsächlichen Lösnng '"aesiihrt N'urde, so glaube ich gleichwohl auch heute ^ch vom Standpunkte der Industriellen Drains al, ^selben festhalten zu sollen. Ja ich glaube, das; auch ^ lärnlnischen Industriellen nicht abgeneigt sein ^ldr„, sich dieser Äilffaffuug zu nähern, denn gelx'n ^ uns dariiber nur feiner Täuschung hin, das; die Mustriellen Kärntens und strains sich sicherlich viel .?kl dauiit werden abzusiuden vermögen, wenn ihnell '^ zweite Triester Bahn zu>ar nicht den erhofften, ^l ooch wenigstens einen bescheidenen Porteil durch 'l' Ermöglichung der Festigung lind teilweisen Aus' Faltung ihrer bellte mehrfach gefäbrdelen lllller-'^"»nngen bringt, als wenn sie „ach Eröffnung der ^nhil die traurige Wahrnehmung machen sollten, ^nß die Waren von und nach Trieft olme jede Be-srilchtung ihrer Unternelxnlingen vorbei rolle» uud l>er gehoffto Aufschnmug höchstens in den Steiler ^tteln zum Ausdrucke kommt, in denen sich die Milben, die die Vahn und namentlich die damit in .Bindung gebrachten Wasserstraßen verschlangen, Um werden in den Hintergrnnd drängen lassen. . Danach können sich die zu gewärtigeuden Vor-, ^ des Baues der zweiten Triester Bahn für die ; "sllü'llc Entwicklung Kärntens und drains nicht Has." H"l.l""'ig ""f die Belebung des Triefter . k'ns allei,» l'i-schöpf^i, sondern Nx'nn die Enttäu ^'una, iiber die so vielfach erwartete günstige Bele-m ^ ^" Industrien beider Länder durch das gros;e l^^^nternehmen eine nicht allzu betrübende werden ^ < so erscheint es unbedingt notwendig, daß die '^H!"ung im Vereine mit den in Betracht kommen-Nerf l "' ^^'" ^"'''^' ^ "eben derVelebllng des Nan '^ ^ Triester Hafens, den, wir ja alle von, lviins^. ^^"' ^'" asöfltdenkbarsten Aufschwulig Unsp^ ^' ^'^' Industrie in den nahen Hinterländern ^les Seehafens in Krain und Kärnten sowohl ' Herta!. —— — die l^ war vor ihr auf die Knie niedergesunken; sch^/H,l"erzvolle Klage dcr Geliebten hatte ihn er-er ln,b/ "'^^" die Folgen sein, welche sie wollten, filr s?^!^ ^gen, dah sein Herz nur noch allein '" Mug. ^nn ni^!^ ^ ^^'^" verwegen erscheinen — ich zl, ibr ^ll^"^^'' s"gte er voll banger Erwartung ich S;^-'^"""^ 'ich 'nuß Ihnen bekennen, daß sah,. .s/'A "l't aller Glut, deren ein Menschenherz kochte ^ ^"be geschwiegen, jo lauge ich es vcr-' ^ie n'/"'- "^" sollen »no lnnssen Sie wissen, daß Leben S ^" F"und besitzen, der freudig sein Untn ^?^ hingeben würde. Ich weiß, ich tann ich lveiü ^'^"' "ls ein Herz voll treuer Liebe; lllll,, j^ ""lh' daß man mir den Vorwurf machen selbst ? '"c"^ die Verhältnisse benutzen, um mir Eie ^sorgenfreie Existenz zu sichern, aber ich bitte einer u, .?' ^'^ bas nicht, halten Sie mich nicht " Ecl, Handlung fähig, wenu Sie mir auch leisen."ö bereite» miissen, meine Liebe zurück« 'hr hjj.^,^Ue ihre beiden Hände ergriffen, und sah Wer,, ' "! ^"^ "glühende Antlitz, er fühlte ihr ^allnp'n - ^'"^ die Tränen, die langsam auf ihre l, .s, "/^"rannen. Antwort weide ich erhalten?. ".egen b«ik end. '?^"n ^liick und mein Unglück k'"er unf. »""^ '" deinen Händen: wenn auch mit "hl>e G?ll "" Wunde im Herzen, scheide ich doch " ^on dir . (i5orlseh,l,,g folgt.) beim Vau, als insbesondere durch den Nau der Tricster Vahn nicht leer ausgeht. Einen großen Aufschwuug erwarten die zunächst beteiligten Alpenländer vom Bau der Triester Bahn im Fremdenverkehre. Wenu sich auch anstatt des Wortes „Fremdenverkehr" immer mehr der Ausdruck „Fremden-Industrie" einbürgert, so 5aun ich gleich-wohl das Fremdenwesen nicht zur Industrie gehörig betrachten, wobei es mir sicherlich ferne liegt, den Umstand zu verkennen, daß ein reger Fremdenverkehr anch auf eine Reihe von Industrien belebend einzuwirken vermag. Sollen indessen die Hoffnungen, die mau an die Belebung des Fremdenverkehres durch deu Ball der Triefter Bahn knüpft, auch uur annähernd in Erfüllnng gehen, dann darf es beim Bau und der Inbetriebsetzung der Bahn allein nicht bleiben, sondern es wird noch sehr viel anderes geschehen müssen. Das Unterknnftswesen liegt in strain, einige wenige Punkte ausgenommen, noch sehr in, argen, und selbst in >tärnten fehlt es noch an gar vielem fiir einen auch viel befcheideneren Fremdenverkehr, als man ihn dnrch die zweite Triester Vahn, insbesondere die Tanernlinie, erwartet. Um in dieser Hinsicht nur eines hervorznheben, gestatte ich mir hier anzufüh' ren, daß es den meisten voll uus sicherlich iu wellig angenehmer Erinnernng sein dürfte, wie oft in den Sommermonaten weder ill Hllagenfurt, noch in Villach Unterkunft gefunden werden konnte, man darum genötigt war, in .Uaffeeschenken oder Bahnhofwartesälen recht und schlecht die Nacht zu verbringen. Davon jedoch, daß man nun darangegangen sei, we-nigstens ill dell beiden bei der Hebuug txes Fremden» Verkehres infolge des Baues der Triester Vahn oder der Alpenbahnen, wie man sie auch nennt, in erster Linie in Betracht kommenden Städten Magen-fürt uud Villach durch Erbauuug neuer moderner Hotels vermehrte Unterlnnft zn fchaffen, ist nichts bekannt. Gewiß aber ist, daß eine rege Bautätigkeit ans die Industrie, belebend einwirken könnte, (Fortsetzung folgt.) Vericht dcr k. l. Gewerbeinspektorcn über ihre Amts-Migkrit im Jahre M)3. (Fortsetzung.) Bezüglich der Ventilation der Arbcitslokale sei erwähnt, daß in vielen derselben geeignete Ventilationsvorrichtungen entweder gar nicht, oder nur in unzulänglichem Maße vorhanden sind: um horizon tale Achsen drehbare >llappflügel, welche fich im all-gemeinen fehr gnt bewähren, findet man höchstens in neuereu Betriebsanlagen. So wurde z. B. tonsta-tiert. daß in Bäckereien fast Tag uud Nacht die Feu-ster der Backstube hermetifch geschlossen gehalten blei^ ben, obwohl mit Nücksicht auf deu engen Raum der Backstube und die vom Backofenmauerwerle aus strahlende Hitze eine mehrmalige Luftcrncuerung nötig wäre. Hiezu kommt noch der Umstand, daß insbesondere in ältereil Anlagen die Backöfen leinen eigenen >lamin besitzen, sondern die veiin Anheizen in erhöhtem Maße heraustretenden Rauchgase den vor dem Backofen gelegenen Vorraum erfüllen, von welchem fie erst durch in der Decke desselben angebrachte, mituuter rutferut gelegelle Abzugöffilunge,^ ins Freie geleitet werden. Selbstverständlich erfolgt bei ungünstiger Witterung der Abzug dieser Rauch-gase nicht immer in glatter Weise, sondern es dringen dieselben auch in die Backstube. In den Formziehe, reien einiger Strohhutfabriken wurde eine namhafte Verschlechterung der Luft durch die zum Erwärmen der zinkenen Hutformen dienenden Petroleumlam« pen wahrgenommen, bei welchen der Verbrennungs» Prozeß infolge ihrer Aufstellung in einer Nifche des Arbeitstifches unmittelbar unter der Hutform ein unvollständiger ist. Eine hohe Temperatur infolge ungenügender Ventilation fanden wir ferner in eini» gen Keffcl» und Mafchinenhäufcrn. Sogar bei neu errichteten Keffelhäufcrn hatte man Gelegenheit, das Fehlen von Dachreitern oder Ventilationslater. ncn wahrzunehmen, fo daß deren nachträgliche An« bringung als erforderlich bezeichnet werden mußte. Eine namhafte Belästigung der Arbeiter durch Staub wurde in einer Putzpulversabrit und in 3 Erdfarbenfabriken angetroffen. In dem erstgenann-ten Betriebe bestand zwar eine Staubabsaugranlage, tt»elche jedoch derart ungünstig angelegt war, daß sie infolge ihrer in der Nähe der Decke befindlichen Abzngöffnungen den spczififch ziemlich schweren Staub an der Entstehungsstelle der Mahlgänge ledig-lich in die Höhe hob und in den übrigen Ram» Arbcitslolales verteilte. Die Durchführung oer der betreffenden Firma empfohlenen Verlegung der Ab-faugeöffnungen in die Nähe des Fußbodens wurde von derselben auch anstandslos zugesichert. Die Hauptursache des Eindringens von Staub in die Arbeitsräume der Erdfarbenfabrilen lag in der ungenügenden Abschließung, beziehungsweise Ummmv telung der Koller- und Mahlgänge, sowie der zur Aufnahme des Mahlgutes dienenden und mit den Zerkleinerungsmaschinen in Verbindung stehenden Snmmelkästen. (Fortsetzung folgt.) (Militärisches.) Mit dem letzterschie-nenen Personalveroronungsblatte für das t. und t. Heer wurden die ersten zur Eruennung gelangten Proviantoffiziers Stellvertreter Verlautbart. Im ganzen wurden ^ Unteroffiziere mit 1. August l, I. in diese den .^ladettoffiziers, in den Präsenzstand dieses Regiments; der Leutnant Josef Heyer des Infan. terieregimentes Nr. 22 zum Infanterieregimente Nr. 7; der Hauptmann 1. Klasse Gustav vou Pel' zel, kommandiert beim Geniestab, von der Militär» Banabteilung des >l. Korps ill den Stand der Tech» nischen Militärsachkurse; der Militärbauwerkmeister Leopold Gufchelbauer der Militärbauabteiluna. des !l. Korps zur Geniedirektion in Pola. — (Einschränkung der Bestellung von Expreßsendungen bei Nacht.) Vom 1. August an findet eine Zustellung oder Avisierung voll Expreßsendungen während der Nachtstunden, das ist von 10 Uhr abends bis l) Uhr früh, nicht mehr statt. Ausgenommen sind nur die Fälle, wenu der Abseuder dem Vermerke „Expreß" auf der Adresse der Sendung (Postbegleitadresse) noch den weiteren Vermerk „Auch nachts zustellen" beigesetzt und der Adressat die Nachtbestellung nicht ausdrücklich aus-geschlossen oder wenn der Adressat beim Postamts ausdrücklich die Nachtbestellung verlangt hat. - (Wald fest.) Morgen veranstalten oer I. kroatische Verein „Kolo" und der Gesangsverein „Ljubljana" ein Waldfest beim s'oniel in Rosen» biichel. Anfang 4 Uhr nachmittags; Eintritt 20 i,, Kinder unter zehn Jahren frei. Auf dem Programme befinden sich Prodnltionen des Tamburafchenchores „Kolo" und des Sängerchores „Ljubljana", eine Iurpost, ein Koriandolitorso, ein Feuerwerk usw. Der Garten wird durch Lampioue schöu beleuchtet seill. Im Falle ungünstiger Witterung findet das Fest Sonntag, den 7. August, statt. — (Die Musil des I n fa n t e r i e r e g i-m ents Nr. 27) fährt morgen mittags zu den Ma-növern nach Rakek und wird nach Beendigung derfel« ben am 12. September mit dem Regimente, nach Laibach zurückkehren. - (A be n dlon zerte.) Die für den 27. und 28. d. M. anberaumt gewesenen Abenolonzerte der Sängergescllschaft „Les Vohcmiens", die beidemale durch das eingetretene Regenwetter nicht stattfinden konnten, werden im Restaurant Fantini morgen und übermorgen abgehalten werden. Eintrittsgebühr — (Vra ndi ni - S6a n cen.) Der in un» ferer Stadt fo rasch beliebt gewordene Zauberbirtuose Herr Vranoiui veranstaltet noch folgende drei Zauber.Soireen, und zwar heute im Gasthose „Zun, Stern" im Garten, mit geändertem Programmr, morgen im Schweizerhaufe lAnfang 5 Uhr) und Montag im Restaurant „Zur Rofe" im Salon im 1. Stock, mit vorzüglichem Elite-Programm sow».' Hand. und Tisch - Experimenten (sensationell). Wer sich einen Abend angenehmer Tauschlina hm-geben will, dem fei der Vcsuch dieser Vorstellungen anempfohlen. . ,« ^ ^ (Der 1. Laili acher Ä e a m t e n » K o „. s u m v e r e i n) hält beute um 8 Uhr abends in den Vereinslokalitäten (Kongreßplatz Nr. 12, ebenerdig) seine diesjährige ordentl. Generalversammlung ab (Abiturien»te n v e r s a m m luna ) Am 6. August findet hier eine Versammlung Uovem. scher Abiturienten statt, wozu tagszubor um l'. Uhr nackilmrrags auch kroatische Abiturienten eintreffen l^7' Vm^"" w'rd ein gemeinschaftlicher Ausslua nach Veldes veranstaltet. ^ (Schulschluk.) An sämtlichen Vollsschu-len des Tchulbezirkes Littai wird heute das Schul-jähr geschlossen. . ik. Laibacher Zeitung Nr. 172. 1548 30. Juli 1904. — (Ausweis über das in der städtischen! Schlachthalle geschlachtete Vieh.) In der Zeit vom 18. bis 23. Juli haben im städtischen Schlacht, hause geschlachtet: Ivan Anzic 1 Ochsen, Josef Anzic 2 Ochsen, Maria Cerne 10 Ochsen, Jägers Erben 10 Ochsen, Ivan Kocar 1 Ochsen und 1 Kuh, Ivan Kopac 1 Pferd, Ivan Koprivec 2 Ochsen, Josef Kozak 7 Ochsen, Milan Kozak 3 Ochsen, Ivan Kosenina 7 Ochsen und 1 Stier, Martin Kralj 1 Ochsen uud 1 Kuh, Alois Kuncj 2 Ochsen, Franz Lovse 3 Ochsen, Andreas Marcan 3 Ochsen, Ivan Pocivalnik 2 Ochsen, Josef Podkov 2 Ochsen, Johann Porenta — Ochsen, Anna Princ 3 Ochsen, Anton Prusmk 1 Ochsen und 1 Kuh, Anton Putrih 2 Ochsen, Franz Sever 3 Ochsen, Josef Toni 3 Ochsen, Julie Urbas 1 Ochsen nud Anton Zupan 2 Ochsen. — An Stechvieh wurden 62 Schweine, 187 Kälber, 136 Schöpse und 4 Kitze geschlachtet. Ein« geführt wurden 3 geschlachtete Schweine sowie 564 Kilogramm Fleisch. ^ (Die Handels und Gewerbekan^ meriuLaibach) hält Donnerstag, den 4. August, um halb 10 Uhr vormittags im städtischen Magistratssaale eine ordentliche öffentliche Sitzung ab. Auf der Tagesordnung steht: 1.) Vorlage des Protokolls der letzten Sitzung. 2.) Mitteilungen des Prä» sidiums. 3.) Mitteilungen des CctretariatÄ 4.) Kannuerrechnungsabschluß für das Jahr 1W3. 5.) Bericht über das Gesuch des Komitees zur Veran« staltung einer LehrlingSarbeitenausstellung in Lai-bach um Subvention. 6.) Vericht über die Note der k. t. Landesregierung um Zuwendung einer Subvention tkr gewerblichen Fortbildungsschule in Idria. 7.) Gesuch der Schneidcrgcnossenschast in Laibach um Bewilligung einer Subvention anläßlich ^er Veranstaltung eines Nuchhaltungskurses. 8.) Bericht über die Zuschrift der „Sloveuska Matica", betreffend die Nominicrung eines Vertreters der Kammer in den Ausschuß für die Herausgabe eines deutsch slovenifchen technischen Wörterbuches, i».) Vericht über die Zufchrift der k. k. Landesregierung, betreffend die Subventiouicruug der Winterturse für Bauhaudwerker an der kunstgewerblichen Fach-schule in Laibach. 1(1.) Voranschlag über die mit der Errichtung und Erhaltung der höheren Handelsschule in Üaibach verbundeneu Kosten uud iibcr deren Be-deckling. 11.) Gutachten über die Gewerberechte der Wirte. l2-) Bericht über zlvei Rekurse gcgeu die Vor' schreibung der Kammerumlage. 1A,) Selbständige Anträge der Herren Kammcrräte. - (Für P fer dezüchter.) Die selbständige Pferdezucht-Sektion der k. l. Landwirtschaftsgcsell Schaft für Krain in Laibach beabsichtigt Pferdezucht Genossenschaften zu gründen, und zwar einstweilen für den politischen Bezirk Radmannsdorf mit dem Sitze in Lees, für den politischen Bezirk Krainburg mit dem Sitze in Krainburg und für die politischen Bezirke Gurkfeld und Rudolfswert mit den, Sitze in St. Barthclmä. Pferdezüchter, die sich für l>ie Sache interefsieren, werden zu Beratungen und zur Wahl des vorbereitenden Ausschusses eingeladen. Die Beratungen finden statt gelegentlich der Pferde-prämiierungen in Lees am 2. September (Lotale Gasthof Wucherer) in Krainburg am 1A. August ^Lokale Gasthof Peter Maier) m,d in St. Varthelmä an, 20. August (Lokale Gasthof Tav<"-ar). Zeit der Beratungen nachmittags nach Abschluß der Prämiie» rungen. — Die Genossenschaftsstatuten find bereits ausgearbeitet. — (San itä'ts-W ochenbe richt.) In der Zeit vom 17. bis 23. Juli kamen in Laibach Ui Km-der zur Welt (W 34 ^). darunter 2 Totgeburten, dagegen starben 23 Perfoncn (30-8« <7o), und zwar cm Tuberkulose 4, an Entzündung der Atmungsor-yaue 2, infolge Schlagflusses 2, an sonstigen Krankheiten 15 Personen. Unter den Verstorbenen befaw den sich 11 Ortsfremde (47-8 Infektionserkrankungen wurden gemeldet: Masern 3. * (Zwei Schwestern beim Baden er-trunken.) Als gestern nachmittags die sechsjährige Stephanie und die achtjährige Albina Golmajer, wohnhaft Karoliuengrund Nr. 7, in, Laibachflusse * (Überfahren.) Der Besitzer Johann Ko-matar aus Stephausdorf fuhr gestern mit zwei zu» sammengckuppelten Heuwagen auf der Unterkraincr-straße. Bei der Maut gerieten die 13jährige Johanna Kosma? und ihr siebenjähriger Bruder Rudolf, wohnhaft an, Froschplatze Nr. 3, auf eine unaufge klärte Art unter den zweiten Wagen lind wurden überfahren. Beide erlitten Neinbrüche sowie innere Verletzungen und müßten iu das Spital überführt werden. ' (Eine diebische Magd.) Die 17jährige Magd K. G. aus Pirekiö in Steiermarl, die beim Gastwirte I. 5t. an der Maria Theresienstraße diente, stahl gestern abends, als sie den Dienst vrr-ließ, der Kellnerin eine halbseidene Iopp^. Sie wurde vor der Abfahrt des Poftzuges am Südbahn Hofe verhaftet. Bei ihr fand man noch zwei Löffel, die sie dem Gastwirte entwendet hatte. ...... (25jcihria.es Schu l j u b i l ä n m.) Die Schulgemeinde St. Lamprecht im Schulbezirke Littai feiert heute den 25jährigen Bestand der dortigen Volksschule. -ili. — (Jubiläum der Adelsherger Feuerwehr.) Zu dem am 14. August stattfinden' deu 25jährigen Jubiläum der Adelsberger Feuerwehr meldeten sich schon jetzt über l>M Mann, obwohl mit der Versendung der Festordnung erst Ende dieser Woche begonnen wird. Eine so günstige Gele genhcit, gegen eine sehr geringe Eiutrittsgebühr die weltberühmte Adclsberger Grotte iu zauberhafte»! Lichtglauze besichtige», zu können, bietet sich äußerst selten. In, übrigen hat der Festausschuß für billige, gewöhnliche Mittagsmahlpreise in allen Adelsberger Gasthäusern und für eine bequeme Placierung der Mannschaften bestens Sorge getragen. * (Blitzschläge.) Am 22. d. M. gegen 11 Uhr nachts tan, infolge eines Blitzschlages in, Hause des Besitzers Franz Vergant in Krtina, Bezirk Stein, ein Feuer zum Ausbruche, welä)es das Wohnhaus sowie die oauebeu steheudc Stallung samt den darin befindlichen Heuvorräten teilweise einäscherte. De>, unter Führung des Gemeindevorstehers herbeigeeil ten Ortsinsassen gelang es, den größten Teil der Habseligkeiten aus dein brennenden Hause zu retten und das Feuer auf die oberwähuten Objekte zu lo> lalisieren. Der Schaden wird auf 4lAX) l< geschätzt, welchem Betrage eine Versicherungssumme von lttlX) l< gegenübersteht. Obwohl die ganze Familie Bergaut zur kritischen Zeit in, Wohuhause versau,» melt war, ist ein Menschenleben nicht zu beklagen. Währelid des gleichen Gewitters fielen die Harfen der Besitzer Karl Ra<:,5 in St. Helena uud Maria Peterka in Dolsko Blitzschlägen zum Opfer. Beide Harfen fingeu Feuer und wurden samt den darin befindlichen Getreide- uud Heuvorräten eingeäschert. Nac-ii- erlitt einen Schaden vou etwa 22M K, Pe> terka einen folcheu von etwa ilXXl K Die i» der Nähe bcfiudliche Harfe des Besitzers Matthäus Zajc in Dolsko wlirde ebenfalls vom Fener ergriffen, es gelang jedoch deu herbeigeeilten Ortsinsassen, deu Brand zu lokalisieren. Der für Zajc entstandene Schaden beziffert sich auf nur 8t) X. An, 22. d. M. gegen 1l) Uhr nachts schlug der Blitz in die Getreide Harfe des Besitzers Josef Funtek in Mannsburg ein uud äscherte sie samt den Getreide- und Futtervor rätcn sowie eiueu Viehstall binnen kurzem ciu. Dein auf über 43lX) I< geschätzte», Schaden steht eiue Ver-sicheruugssummc von nur 25() Uhr abends ein heftiges Gewitter in der Dauer vou ungefähr zwei Minuten niederging. Der Sturm richtete au den Obstbäumeu und auch au deu Dächern eiuen ziemlichen Schaden an: einige Getreideharfen wur-deu umgeworfen. Der Hagel verursachte dort keinen besonderen Schaden, da die Schloßen uur vereinzelt fielen: doch waren sie bis zu zehn Grämn, schwer und von ganz abnormaler, zackiger Form. Von einer alles vernichtenden Wirkung war jedoch der Hagel in der kaum eine Viertelstunde Weges cntfernteu Ortschaft Koli^evo, wo mau an einzelnen Stellen del, Hagel' brei bis an die Knöchel durchwate,, wußte. Alle Feldfrüchte, insbesondere Hirse, Hafer, Heiden, Fisolen und das Kraut wurden vernichtet. Selbst das bereits iu den Getreideharsen eiugelegte Getieide litt naw' haften Schade,,. Iu Radomlje war der HagelsckM fchon vou geringerer Heftigkeit. <> — (Feuersbrunst.) Aus Loitsch wird «ns berichtet: Am 27. d. M. vormittags brach in del» Wohnhause des Besitzers Franz Macel vul^ Krisla" in Unterloitsch auf bisher unbetannte Weise ein Schade feuer alls, dem in kurzer Zeit der Dachstuhl des Gebäudes nebst den unter dem Dache angehäuften Futtel' Vorräten zum Opfer fiel. Da das Gebäude auf einel Anhöhe mitten unter anderen Häusern situiert ist, w«l wegen der großen Dürre und der Nähe der mit Str»? gedeckten Häuser für die ganze Ortschaft Unterloitfch eine große Gefahr vorhanden. Wäre noch die Bora, die i» diesen Tageu tagtäglich ziemlich stark war, an bieD Tage etwas stärker gewesen, so wäre es wahrscheinliH zu einer Katastrophe gelommeu, wie sie Loitsch ^ Jahre 187U erlebt hat. Dem tatkräftigen EingreW der Feuerwehren von Ober» und Unterloitsch, die ball nach dem Ausbruche des Feuers auf dem Arandpl«^ erschienen waren, sowie der Unterstützung der Bevölll' rung ist es zn verdanken, daß das Feuer bald loM' siert und die Gefahr abgewendet wnrde. Der Vest<^ Macek famt seinen Angehörigen war zur Zcit desAi^ bruches des Feuers auf dem Frldc beschäftigt und fa^ nach Hause gekommen, anstatt seines Hauses, das ^ Familie von acht Köpfen zu sorgen hat und nunme? einige Zeit erwerbsunfähig bleibt. ^i- (Einbruchsdiebstähl e.) In der Na^ vom 25. auf den 2' ßeroem wurdeu iu derselben Nacht dem Besitzer ^ jred Telgo aus seil,en, Weinkeller etwa 22 L'^ Wein gestohlen und etwa M» Liter ausgeM^ Tatverdächtig erscheint der a»n 24. Mai ans ^ Zu'angsarbeitsanstalt entlassene. 20 Jahre alte.^ sitzerssohn Alois Eunk aus Ko<:arija. Gemein" Landstraß, u,it noch sechs bis sieben uubekaNw Mä„l,ern, die ulit Cunl gleichzeitig aus der gena^ ten Anstalt entlassen wurden. Ü' (Au Wasserscheu gestorben.) U 24. d. M. starb in Nuiuanusdorf bei Töplitz der ^^ Jahre alte Ant. Kresse an den Folgen der Wuttta^ heit uliter gräßliche,, Qualen. Der Knabe,Sohn ell' in Amerika befindlichen Grundbesitzers, wurde ^ Anfang des vorigen Monates von den, als wiu^ erkannten Hunde eines Grundbesitzers in RumaN^ dorf an beide,, Händen und Uuterarmen oeb^. Über Intervention der Bczirkshauptmanuschast A" dolfstvert in die Impfanstalt gegeu Hundswut (^ dolfsstiftungs-Spital iu Wien) abgeschickt, lehrte" Knabe nach 14tägiger Nehaudluug zurück. Gegen..^ 15. d. M. befiel ihn eine stetig zunehmende Sch^.,., nebst Zitteru am ganzen Körper und Appetits keit: danach stellten sich fiirchtcrliche Schmerzen^ .^iopfe sowie Kräinpfe in der Kehle eiu und enl> ^ trat die Wafserscheu zutage. Über Verlaugeu des tral,tten lvurde ihm in den letzten zwei Tagen ">^l gereicht, doch konnte er es nicht vertragen. ^jgi> an, 2(l. d. M. abgehaltenen gerichtlichen Sell.^ wurde festgestellt, daß der Knabe der Wutkraw" erlege,, war. Die Hiruteile lvurden an die ^' A schc Impfanftalt Nudolfsstistullg in Wien ablese" ^ " (Verloren) wurden von, Lohndiener ^i hiesigen Hotels ein schwarzer Negeuschirm und ^ Epazierstöcke, der eine mit vernickelten», der aN mit einem Hirschhorua.risse. ^ (Zwei Arbeiter verschüttet.) ^ man aus Klagenfurt meldet, wurden in, Firsw ^i beiu, Karawanleu Tunnel durch Gesteiusluasse"^ Arbeiter derschiittet. wobei beide schwer verletzt ^ den. Fremdes Verschulden ist ausgeschlossen, ^ — (Der Wasserstand der Laib^l beträgt 0< ^,^, j)^. N^'ziinu'ntskassl' entwandet nnl> war t'Nüiit in die Schweiz ^floh",, wo l'r v^rhnfk't wurde. Der zlr>eite, ein Znzisfiihrer iin U7. Infante» neressnnente, nanirns Martin Verichard, hatte sei-u^zeit bei (.Yörz ein Mädchen überfallen und so "iwer verletzt, daß es bald darauf starb. Die beiden ^tte» das Gitter ihrer Zelle durchbrochen und fich "uttels Leintüchern voni zweiten Stockwerke in den M herablassen, von wo sie nach Übersteismng einer "Nl Meter hohen Mauer ins Freie lielangten. ^ "^ (Selbstuiord in der Fremde.) Der ^ ^ahre alte Hutmachera,ehilfc Martin .^ovai'ii' ans ^'na bei 8tndolfsniert hat sich am 22. d. M. in ^chttteraichl't, 0ierichtsbezirk St. Florian in Ober ^M-eich, durch einen Nevolverschus; entleibt. Von ""' ^onnüission N'Ul'de konstatiert, daß der Selbst '""der noch einen Varbetraa von 11 l< !5 I>, dann "ue silberne Uhr mit Panzerkette uud einen Nevol-"^' bei sich haw'. Die Motive des Selbstmordes sind unbelnnnl. Musica sacra in der Zotnkirche. ^. Sonntag, den 3 l. Inli (Ignaz von Loyola), schämt um l0 Uhr: Preismessc 8^v« ««ßiu» von ^ E. Stehle, Graduate .1»8t»8 ut palm» tloredit von ^n Focrstcr, Offcrturinnl Veiit»» m«» von Dr. ^"z Witt. Zn der Stadtpfarrkirchs Kt. I^kolö. . Sonntag, den 31. Inli (heil. Ignatins) um ^lb 10 Uhr Puntifikalamt: Vierte Messe in i'-mol! "u 1''lln^ von Mor. Vrosig, Gradnalc ^U8tu« ut ^»Iinn, ""^K von Fr. Ferjanciö, Offertorimn V«i-itu» m«» ^Mor. Vrosig. Telegramme des k. k. Kelegraphrn-Hurrcspondenz-BureauI. Der rusftsch-japauische Krieg. , London, ^9. Juli. Vlättermeldnnsseu zufolqr ^ö^^ allgemeine Angriff auf Port Artur begonnen. . Tfchifu, 30. Juli. Das Vureau Neuter mcl° . -,Aus Port Artur eiugetroffene Fremde berich» n iiber große Kämpfe zu Wasser uud zu ^ande, die ^nstng. Mittwoch und Donnerstag im Ofteu und h"oos^,i der Stadt stattfaudeu. Sie glaubeu, daß ^ allg^iuLine Angriff begonnen habe. Marfchall Mna leitet persönlich die Operationen. ^ Pet ^ rsb u r g, 2l). Juli. Die russische Telegra-^"'-Ag^itur meldet aus Mukden vom 28. d.: Da s^^^ltellt worden ist, das; viele Japaner als Chine-^s^l'kleidet auf den Bergen die Bewegungen d ^MichLn Trnppen verfolgen nnd ihren eigenen s^^u Signale geben, erging der Vefehl, auf ^Spione zu fchießen. f, Petersburg, 2i^. Juli. (Offiziell.) General ^>n M" telegraphierte an Kaiser Nikolaus unter ^ . ,^strig(m: A,n 25>, nnternahnu'n zttiei japanische "nloiw den Vormal-sch dnrch das Kuahohotal. Sie Äa.!f" ^'" ^'""' uusc'rer Schützen und in der ^ack^ ^^" ^^' ^^'npanicu Infanterie empfangen, lvitwi^? ^^^ ^^'"^ '"'t ""em planlofen Fener er-U>n s- in ^'' ^^ "' ^'^ ^'^'^' "l'" nächsten Morgen ein/s "öffneten die Iapancr aus zwei Batterien 3l,n 27 """^'- stalten sie jedoch bald wieder ein. s^ "- ^ate eine Abteiluug Schützen uud Kosaken ^UNa !> ^^'^ Madiaplltza einer japanischen Abtei-uff,^'^Ul'dschnfter zu Fuß einen Hinterhalt und er-hl,i,^' ^chdein diese bis auf eine Entfernung von woh^ l schritten herangekommen waren, das Feuer, ^'N ^ ^ Japaner getötet und 2l> venvnndet Umr» ^n'tw ^! wnrden gefangen genommen. Sie gehö- ^"' ^ Gardereginiente au. ^lchin^ V'' ^ ^ " ^' "' ^' I"l'- Der Generalstab be-^NvU'V^^ blicht, wonach General K'uropatkiu hi„^ '."^ worden N'äre, als unbegründet und fügt ^findl! ^"'ernl Knropaikin sich vollkommen wohl fli.s; - "ki u, ^!,. Il.li sNenter-Meldung.) Der Liao^ '"""»ehr für die neutrale Schiffahrt offen. Frankreich und der Vatikan. ^. d?/^' ""' I"l'. Der Ministerpräsident Con^ ^ir^. ","ch Schlus; des Ministerrates besragN '^l.'l'N i?'^"^e, Rücksichtel, diplomatischer l^.'atnr ^n i„. ^'': s'ch iiber das Ergebnis der Verhandlun '^o ^r.,^"nsterrate zu äußern. Diese Erklärung "u Mlsgelegt, daß die diplomatischeu Bezieh- nngei^ zNnschen Frankreich und dem Vatikan vollständig abgebrochen seien. Die Negierung werde heute abeuds eiue Note an Decourelle senden, damit sie morgen früh dein Vatikan übermittelt werde, Das Personal der französischen Votschaft beim Vatikan wird morgen Nom verlassen und der Nun-tins Lorenzelli von Paris abreisen. Znm Attentat anf Plchwc. Pete r s b n r g, 29. Juli. (Meldung der russischen Tclegraphenagentnr.) Mau glaubt, der Mörder Plehwes habe Mitschuldige. Er weigert sich hartnäckig, seinen Namen zu nennen. Die Vombe war eine längliche Blechbüchse mit Sprengmatcrial und kleinen Metallstmlcn gefüllt. Bisher siud fechs Verletzte, darunter zwei Offiziere, eine Frau und ein Kind, bekannt. Der Gardekapitän Zweziuskij, der hinter dem Minister fnhr, ist schwer verletzt. Der Mörder erlitt einige ungefährliche Wunden. Kondon, 29. Juli. König Eduard hat dem Kaifer von Nnßland anläßlich der Ermorduug des ^ Ministers Plehwe telegraphisch seine Teilnahme ausgedrückt. Der König erhielt ein in liebenswürdigem Tone gehaltenes Antworttelcgramm. Pari s, 29. Juli. Die Blätter geben der Ab-schen über die Ermordnng des russifchen Ministers des Innern von Plehwe Ausdruck, die zeige, daß die revolutionären Parteien selbst iu der Stunde nicht abrüsten, da das Vaterland von schwerem Unglücke heimgesucht wird. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Krain für die Zeit vom 1«. bis 27. Juli 1904. Es herrscht: die Tchweinepest im Bezirke Gotischer in den Gemeinden Vanjaloka (I (Urh.), Mosel (2 Geh.); der Vchweinerotlauf im Nrzilke Ourlfeld in der Gemeinde Iirtle (1 Geh); im Bezille Littai in den Gemeinden Mo» räutsch (I Geh,), Lovlouec (1 Geh.); im VczirleRadmannsdors in den Gemeinden Ahling (2 Geh.), Ovsise (1 Geh.); im Ve. zirle Rudolfswert in der Gemeinde Scisenberg (2 Geh.), Erloschen ist: der PferderoH im Bezirke Nudolfswert in der Gemeinde Treffen (l Geh.); der Milzbrand im Bezirke Ndelsberg in den Gemeinden Stnrijc (1 Geh.), Planina <1 Geh.); der Tchweinerotlaus im Bezirke Krainburg in der Gemeinde Hrastje (1 Geh.); im Bezirke Laibach Umgebung in der Ge> lncinde Zclimljc (1 Geh); im Bezirke LWai in der Gemeinde St. Vat (I Geh.); im Bezirke Nadmannsdorf iu der Gemeinde AßNng (2 Geh.), Görjach (5, Geh.), Ncifcn (1 Geh.), Beides (l Geh.); im Bezirke Rndolfswert in der Gemeinde Döbcrnil (IGeh). die Hnnbßlvut im Bezirke Nudolfswert in der Gemeinde Grohlacl (1 Geh.). K. l. Landesregierung für Krain. Laib ach, am 28. Juli 1904. Angekommene Fremde. Hotcl Elefant. Am 2 8. Juli. Millivojrvic, l. u. l. Artillerieoberst; Spranss, t. u, l. Ariilleriemajor; Tr. Lebercr, l, u. l. Oberarzt; Bclizay, Naunerlirs, k u,l. Artillerichauptleuie; Curant, Tonis, Hampel, Oresouici, Cerluat, Kober, Plossinag, l. u. k. Artillerie« oberlculuanlc; E^er, Maresch, Tschernutschcg, Gcug.l. u. l. Artillrrielculnaute, Gürz, — Zauner, «fm., f. Frau, Brunn. — Biauchini, Moro, Me.; Krazic, Reisender, Trieft. — Ur» bansli, k. u. l. Hauptmann, s, Familie, Gravosa. — Rumann, ltful,, Augsburg. — Sovic, Privat, Profjuih. - Krolj. Privat, VisMje. — Pr, Srbiruj. Arzt; Novak, Kfm., Strrja. -Schwarz, Kfm,,. Budapest. Hotel Stadt Wicn. Am 29. Juli. Maßcau, Kfm., Gladbach (Deutschland). — Morgenstern, Privatier, Budapest, — Arnsberger, l. l. Tierarzt; Nießner, l, u. l. Leutnant; Wolf. Kfm.; Klein, Privat, Gdrz. — Dr. Brake, Mayres, Private. London. — Duschat, Professor, Leipzig. — Vösserle, Schweizer, Kflte., Untermais. — Manheimcr, «alentin, Merz, Weih, Eisner, Fischer, Seltner, Kicbcr, Dübuer, Baar, Leid. Me,, Wien. — v. Mayer. Guts» besiherin, Ratfchach. — v. Seemann, k. u. t. Vizeadmiral, Pola. — Dr. Part!, Arzt; Tomicich. Spch, Susanich, Dr. Gortan, Private. Tricst. - Mahner, Weißner, Me.. Erfurt. — Za. wadlal. f, Frau, Zara, — sslcischmann, Mllhaus, Ksile., Graz. — v, Staugcr, Privat, Lemberg. — Sirek, Beamter, s, Familie; Loung, Dentschcrt, Seltner, Ingculeure. Aillach. - Schofe, Juwelier, s. Frau. Sarajevo. — Samch, Kfm., Iungbuuzlau. — Milch, Parletrnfabnlant, Fiume. — Artl, Kfm., Vodeu° bach. — Pcrslch, Privat. Lovraua, Verstorbene. Am 2« Juli. Milan Stajer, Lotomotivführerssohn, 2'/, M., Resselstrahe 27, I^ten.^Ulrrl.n«. Im Siechenhause: Am 27. Juli. Anton Orablovic. Privatbeamter, 41 I., VItniin ll(.nii«, I'ils^m« Lnräi». — Maria Sodar, Mchiu, 44 I., Gedärmlähmung. Im Zivilfpitale: Am 25. Juli. Franz Demsar, Keuschler, 53 I, «««' ,r.en7i"««un.. Ii«u« p.r»!^i°u«. - Franziska Razloz-.nl, "llbA"^.^,^' ^In"M' Schul«. «'/. I., Peri. !^^^Ä»eV^^^ ^'° An^27. Juli. Ignaz Pustaverh, Bettler, 67 I., ^r- oiuomll llli-^nßiti». Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 nun. y^ "1lA"U7"736"0 ^2^ wmMll ^ bewölkt ""^^ ^' Ab. 737 b 17 0l^ windstill te^w^bewüllt____ 30.l 7 U.H^s^39'7 ! 13 7s NW, schwach j heiter ! 0 0^ Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 17 8", Nor» male: 19 8'. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. aa Schweizer Seide! Verlangen Sie Muster unserer Neuheiten in schwarz, weiß oder farbig, von Kronen l'lü bis 18 — per Meter. Spezialität: Seidenstoffe für Oesellsohafts . Braut-, Ball-u. Strassen-Toiletten u. für Blousen, Futter etc. Wir verkaufen direkt an Private und senden die ausgewählten Seidenstoffe zoll- und portofrei in die Wohnung. Schweizer & Co, Luzern 017 (Schweiz) (4;ir,) 22-y Seidenstoff-Export — Königl. Hoslies. 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