Lmbacher Zeitung. Nr. 254. Plä,iu,ntration«plci«: Im Comptoir ganz,, fl. il, yall'i. st. 5.5». Fliv bic^uftcUung iiio Haus haldj.50tt. Mit dclPost ganz,, fl. )5. halbj. fl. 7.5(1. Montag, 6. November Inscltlih, bi»!0 Zeilen: Imal oo l,., lim.«0lr„ 5m.l st.; ionstpr. Zeile im.otr.,«m.»lr., 8m. äO tr. «. f. w. Iiilntionsftcinpel jebe«m. «<» ll. 1863 Ämllicher Theil. Vcseh vom 12. Oktober 1865, betreffend die Aufhebung der bisherigen Steuerfreiheit im ^ehcngcbictc von A>ch des Königreiches Böhmen. Mit Zustimmung beider Häuser MciucS Reichs» rathcs finde Ich anzuordnen, wie folgt: Art. I. Die im Ascher Gebiete des Königreiches Böhmen bestehende Steuerfreiheit wird bezüglich der dircltcn Steuern für die Lchcnintcrcsscnten mit 1. Iän-ner 1870 aufgehoben, den Lehenintcrcssentcn kommt jedoch für die Aufhebung der Befreiung von diesen Steuern dcr Anspruch auf eine angemessene Entschädigung zu, deren Betrag, insofcrnc lein Ucbercintommcn im gütlichen Wege zu Stande tommt, im Rechtswege zu ermitteln ist. Die übrigen Realitiitcubcsitzer und Einwohner un-tcrliegcn dcr Entrichtung dcr dircltcn Stcncrn von! 1. Jänner 1666 angefangen. Bezüglich aller anderen Steuern und Abgaben hat die Stcncrfrciheit allgemein mit Ende des IahrcS 1865 aufzuhören. Die ehemaligen Unterthanen im Nschcr Gebiete haben bis zum Ende des Jahres 1873 nur die Hälfte der auf sie entfallcudcn dircttcn Steuern zu entrichten. Art. 11. Dcr Finanzminister ist mit.dem Vollzüge dieses Gesetzes beauftragt. Ml, am 12. Oktober 1865. Fran) Joseph in. p. Belcredi ni. p. Larisch m. i). Auf Allerhöchste Anordnung: Bernhard Ritter v. Meyer ui. p. Sc. l. l. Apostolische Majestät haben mit Aller« höchstem Handschreiben vom 27. Oktober d. I. den Landcschef im Herzogthulne Bulowinn Rudolf Grafen Amadci dieses DiexstpostcnO in Gnaden z», cnlyedcn und ill dcn zcilllchc» iii^lhcstand zll versetzen, dan» dcn Slallhaltertirath und Klcisuoistchcr in itralau Hlllnz Rillcr lUiyrbach von Rhcinfcld zum ^audcSchcs! im Hcrzogtyumc Bukowina mit dem Range und Eha« raltcr eines Hofrathcs allcrgnädigst zu ernennen gcrnht. Sc. t. l. Apostolische Mujcslät haben mit Aller« höchster Entschließung vom 26. Oltodcr d. I. allcrgnädigst zu bewilligen geruht, daß dciu Rechnungsralyc dcr lombardisch-vcnelianischcn Slaatobuchhultung Gabriel! Conlnrini bei seiner Versetzung in dcn blcibrnden! Rlchlstaiid die Allerhöchste Zufriedenheit mit seiner vicl-jährigcn lreucn und ersprießlichen Dienstleistung anege» drückt werde. Se. t. k. Apostolische Majestät haben mit ^llcr» höchslcr Entschließung vom 1. November d. I. den Hofrath der lönigl. lroalisch.slavonischen Hoslanzlei und Sttlweitrelcr des HoftauzlcrS Franz Higrvvic von! Prcto la untcr Ancllcnnuug seiner treuen Dienste in den Rnhcstand allcrgnädigst zn versetzen geruht. Se. t. k. Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Entschließung vom ^0. Oktober d. I. die beii dcm tirolisch-vorarlbcrgischcn OberlandcSgcrichtc crle< digte Rathsstclle dem Landcögcrichlörathc in Bozen, Ignaz Freihcrrn von Giovauelli allcrgnädigst zn verleihen gernht. Der Staatsminiiier hat den Gymnafiallchrcr zu Trcviiu Fcrdmnnd Gncsotto zum Gymnasiallehrer am ^taatSgymnasium zu Padua ernannt. Dcr Staateminister hat den bisherigen Gymna-sialsnpplcntcn zn Manlna Franz Trcu isan zum wirtlichen Gymnasiallehrer für die lombardisch-vcnclianischcn Gymnasien ernannt. Das Staatsministerinm hat im Einvernehmen mit dcn anderen bclheiligtcn Zentralstellen dem Franz Zc llc r, Heinrich Ritter v. Mcrtcns, Mathias Gsch"nitzer / Dr. Joseph Stiegcr und Adolf Steinhäuser die! Errichtung einer Salzburgcr Badcanstallallicngcscllschaft bewilligt und die Statuten dieser Gesellschaft genehmigt. Das StaatSruinistcrium hat im Einvernehmen mit dcn anderen betheiligtcn Ministerien dcn Herren Andreas Würzl, l. l. oberösterrcichischer LandeSthicrarzt, Jakob Gastgcb, Ios^h Riedl, I. B ott, Joseph Kirch, waycr, A. Zechmeister imd Joseph MylinS in! Linz die Bewilligung zur Errichtung eines gegenseitigen Vichvcrsichcrungsucrcincs „Prometheus" für Oberöstcr-reich ertheilt und dessen Statuten genehmigt. DaS Finanzministerium hat dcn Kassier dcr l. l. Loltogefüllsdircltion Franz Gutjahr zum LoltoamtS-Verwalter in Brunn ernannt. Am 3. November 1865 wurde in dcr k. t. Hof-und Staatsdruäcrci in Wien das XXXI. Stück dcS Ncichögcfctzblattcs ausgegeben und versendet. Daöfclbe enthalt unlcr Nr. 111 das Gesetz vom 12. Oktober 1865, betreffend dle Aufhebung dcr bisherigen Steuerfreiheit >m Lchcngcbictc von Asch dcS Königreiches Böhmen; Nr. 112 die Kundmachung des Finanzministeriums vom 20. Oktober 1865 über die Ermächtigung dcö Nc> bcnzollamtcö erster Klasse in Fnrth zur Austritts-bchandlung des mit Vorbehalt der VcrzchrungS. stcucrrückvcrgütung in daS Ausland auögcsührlcu Bieres; ^ Nr. 113 die Kundmachung dcö Flnaiizministeriums vom 1. November 1«65 über die Ermächtigung des HauptzollamltS Odcrbcrg zur AuStriltSbeyandlung des über die Zolllinic gegen Slcucrlückvergütuug llliStrrtcndcll Zuckers. Vom l. l. Redattions. Bureau des NcichsgcsetzblattcS. Aichtülllllicher Theil. Se. t. l. Apostolische Hiiajcstät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. Oktober d. I. aUer-gnädigst zn genehmigen geruht, daß die «Vtadt Ncusladtl in Krain lünflig dcn Naunu Rudvlfswcrth führe. ^ Laibach, 6. November. In uuscrcm inneren Staalslcbcn ist cö noch immer das H>crlMlliiß zu Ungarn, wclchcs dcn Schwcrpuutt dcr pulllljchcn Allion dildct. Dic „Eoust. Ocsl. Zlg." suyll dcn (Äcdalilcn unö, da>j due u " n z c Htudini,'! lwn ^ dcr Ucliclzcn^nng dulchdrun^cn ,>t, duß tcln Zngcständlilß an irgend wclchcn Thcll dco Reiches die Glund« lind ^c» ! ocllt'dcdlngiingcn dco Reiches scldsl ignorircli udcr ignorircn ^ lassen oars. Niemand denkt daran, irgendwo uud ,rgcnd< wie daS Hciliglhum dcr Nationalität anzutasten, aber Niemand lann und wird den Mnlh haben, das Aller» heiligste dcr Machtstellung Oesterreichs preiszugeben. UiiMn speziell ruymt sich, und mit Recht, scincr großen ! Slaalomauncl; dem Ungar abcr wuroc j^dcS staals« ! männlschc Hcrjländlliß aogchcn, dcr co versuchen wollte, slult mit den lebendigen und realen Verhältnissen, mit dcn Faktoren cincr bald vcrgcsscnen Gcjchichlc und ob< solcttr Formeln zn rcchncn. Das Rccht dcs allen Un- ! garns Hort dort uuf, wo das Höhcrc Rccht des ncucu Oesterreichs anfängt, und wcnn dcr Kaiser von Oeslcr, ! leich sich ^derzeit crinnett, daß cr der König von Ungarn ! ! ist, so wird dcr König von Ungarn nicmalS vergessen, daß cr die Kaiserkrone von Oesterreich trägt. Wcnn wir übrigens beiläufig auf cin vorwnrfs, vollcö Erstaunen stoßen, weshalb die „General Korrespondenz" nicht dcn Zcnlralistm diesseits dcr ^cilha die- i sclbcn Wahrheiten gcsngt, wclchc sic dcn Ungarn nicht voreitthält, so möchlcn wir dcnn doch — ab^cschcn da- l von, daß dcn Kampf gcgcn dic Zcntralistcn die Ungarn ! selbst in schr ausgiebiger Wcisc bcsorgcn — zu crwä- ' gcn gcbcn, daß wir cs cbcn jctzt vorzugsweise mit dcr! politischen Allion in Ungarn zu thun habcn, mid daß ^ cS wohl angczcigt crscheincn mochte, gcradc Ungarn vor« jcncr starren Ucbcrhclinng zu warncn, wclchc jcdcrzcit der gefährlichste Gcgncr dcs Erfolgs ist. Kroatien crntct bcrcitS die traurige Frucht scincr sclbstübcrschätzcndcn ^ Abwcisnug schr wcit gchcndcr Zugeständnisse: Ungarn wird wohl zn bcdcnkcn veranlaßt sein, ob nicht die a,lci< chcn Ursachen die gleichen Wirkungen haben müssen. Die Moral von dcm Schein ShylockS ist cbcn für alle Zeiten. Die Berufung dcS FML. Varon Knssevic zum ^ Provisorischen Vcilcr dcr kroatischen Hoskanzlci erscheint dcr „Debatte" alS cin weiterer Schrill zur Lösung un. scrcr inncrcn Fragc. Die bclrcfscndc Allerhöchste Ent< schlicßnng lege nicht nur cin Schloß vor die Bergan» acnhcit, sie eröffne gleichzeitig eine wcite Aussicht in die Zukunft. Die hohe Stcllimg, wclchc Baron ssnsscvic in dcr t. l. Armcc einnehme, bürge dafür, daß cr mit dem rcchlcn Blicke und mit warmcm Hcrzcn die großm und unveräußerlichen Interessen dcr Gcsammtmonarchie nmfassc. Die innigen Beziehungen, wclchc er ununler-! brochcn mit seinem engeren Balcrlandc unterhalten, ^die genaue Kenntniß dcr dortigen Verhältnisse und Personen , erworben ohne Betheiligung am Kampfe dcr Mci-mmgcnjnnd Strcbungen, berechtigen zn dcr'.Erwartung, daß ihn in seine neue Stclluug nebst der wärmsten Theilnahme für das Gedeihen seines Baterlandes auch jene wohlwollende und objektive Ruhe begleiten werde, die allen Parteien gerecht zu werden suche, weil sie über allen -Parteien stehe. Wir sind nicht mehr wcit von dem Znsammentritte der ziSleithanischen Landtage entfernt. Das „N. Frdbl." empfiehlt den Landtagen auf Grund des tz. 19 der kan-dcSordnuiig — welcher gestattet, Anträge zu stellen „über knudgcmachtc allgemeine Gesetze und Einrichlungen bezüglich ihrer besonderen Rückwirkung auf das Wohl des Laubes uud auf Erlassung allgemeiner Gesetze und Einrichtungen, welche die Bedürfnisse und die Wohlfahrt dcS Landes erheischen" — daS Patent vom 20. September in den Kreis ihrer Berathnng zu ziehen. Diese ! Anträge haben nach der Landesordnung allerdings nur dcn Eharaltcr von Gutachten und die Altion dcr Ver-fassnngsrevision lann nur vom RcichSrath vorgenommen werden. Abcr die Regierung hätte im Besitze dieses wirklich schätzbaren Materials, nach der Ansicht deS „N. Frdbl.," eine bedeutende Macht hinter sich bci ihren Verhandlungen mit Ungarn und auch jenseits dcr Lcitha würde man die Grenzen des Möglichen kennen lernen. Auf jeden Fall abcr wäre dcr staatsrechtliche Prozeß, ^ocr begonnen hat, in dieser Weise bedeutend abgekürzt. OMrreich. Wien, 2. November. Die unausgesetzten Sticheleien dcr czcchischen, serbischen und kroatischen Blätter veranlassen dcn „CzaS" wieder einmal zu eincr derben Erwiderung, die eincr letzten Abfertigung nicht unähnlich ist. Die von dcn Aposteln deS Slaventhumö gegen die ^ Polen geschleuderten Angriffe, daß sie ihren eigenen lWcg gehen und nicht für Sprößlinge der vorsündfluth' glichen Slaocllfamilie gellen wollen, will der „Ezas" zwar vorausgesehen haben, glaubt aber, die Verwünschungen dieser Stammverwandte,, dcr Verachtung der eigenen Nation vorziehe,, zu solle,,. Dieselben Blätter wclchc die Kämpfe Polens mit Rußland Brudermorde nannten und flauischcr Einheit das Wort redeten, ver-langen jctzt im Namen dieser Brüderlichkeit und Einheit des SlavcnthumS die Theilung Galizicns und die Ein-vcrlcibimg Mährens und sogar Schlesiens in Böhmen. Sie fordern brüderliche Liebe und sprechen nns unsere Rechte ab; sie beschuldigen unS, daß wir nns in Politil nnd Literatur dcm Franzosen, nud Dcutschlhnmc nähern Ja wohl thun wir dicS, weil cs unsere einzige Wehre gcgcn Rußland ist. Polen bindet an den Westen Glaube und Freiheit; im Osten erwarten cS Ncliaious.Verfol. gungcn und die Fesseln dcr Sklaverei. Wir sind uus dcr Pflichten bewußt, die uns unscr Verhältniß zur Monarchie und Krone auferlegt; keinesfalls aber igno-rircn wir die Pflichten, die uns unscr historischer und nationaler Standpunkt vorschreibt. Und nun fragen wir, schließt der Artikel, unsere polnischen Leser, ob wir gehörig den Repräsentanten jener Bcslrcbungcn, die in unserem Sturze ihren Triumph suchen, entgegentraten? In diesem Slrcite sei dicS unser lctzlcS Wort, obwohl wir immer auftreten werden, wcnn uns der Alp dcS TlaucnthnmS dcn freien Athem wird ranben wollen. — Auch dcr „EzaS" glaubt, daß das rulhcnische Programm nur darum im „Slowo" veröffentlicht wurde, um dcn schlcchlcn Eindruck, dcn die berüchtigte Broschüre in Bctrcff dcr Theilung GalizicnS hervorbrachte, zu vcr» zwischen. Im Nothfälle, meint der „EzaS," könnten ja ! die Nuthcncn je nach Bedarf zu dcm einen oder anderen ^ Programme greifen. — 4. November. (G. .C.) Wic wir tmn-hmei,, hat dcr ncncrnanntc Leiter dcr iroatifch.slavonischm Hof« lanzlci, FML. v. Kussevic, heute Vormittags die Leitung dieser Hofstclle aus den Händen dcS bisherigen Hofkanzlers von Mazuranic übernommen und sich daS Bcamtcnpcrsonale dieser Hoflanzlei einzeln vorstellen lassen. (i0. AuS dem von uns bereits in der letzten Num. mer erwähnten Wiener Griefe deS „Pesli Naplo" Heden wir noch folgende, die gemeinsamen Angelegenheiten be-handelnde Stelle hervor: „Die Wiener sind auch nicht im Rcinrn über die gemeinsamen Angelegcrchciten, bt-züglich welcher — da die 1848er Gesetze nur von deren Vorhandensein sprechen — auch wir nur auf die Hu-lunst zu verweisen genöthigt sind. Daß jcnc Angelegn,, heilen in Wirklichkeit eMren. dllS hat noch lein Ungar 1016 abgclaugnct; und ferne sei cs von uns, daß wir — wic Manche wohlmeinend aus Unwissenheit uns zu-niuthcn möchten — daß wir durch unsere nationale Unabhängigkeit den Umsturz der Monarchie bezwecken wollen. Und die ungarischen Partcihäuptcr iiußcrn sich auch uicht bezüglich der Staatsschuld: ob uud wic viel Uu» garu „für das empfangene Gute" auf sich zu nehmen bereit wäre; — während doch der Hoftauzler Majlath angeblich zu angenehmen Hoffnungen hierüber an geeigneter Stelle Berechtigung gcgcbcu hat? .... Ungarn ist be-rcit, auch bezüglich der Staatsschuld cin Opfer, der Gerechtigkeit und Billigkeit gemäß, zu bringen; nur gestatte man, daß Beschaffenheit und Größe dcS Opfers durch den Reichstag ausgesprochen werden, da dieser bei uns daS alleinige gesetzliche Organ ist und ohne diesen dic vorläufige Aeußerung jedes noch so gefeierten Partei-Hauptes nichts Anderes, als — cin tönendes Zimbal wäre. Wir wissen cS wohl, daß industrielle und politische Eventualitäten uns Beide mit möglichstem Ernst zu gegenseitiger Verständigung mahnen und die weuigcn gegen die Nothwendigkeit einer solchen laut gewordenen Aeußerungen, die die loyale Gesinnung unserer Nachbarn fo sehr verletzen, werden sich gewiß an der Phalanx der großcu besonnenen Majorität brechen." Trieft, ZI. Oktober. Se. Majestät der Kaiser haben in Folge eines von den Repräsentanten des Trie» stcr Territoriums um Verbesserung der Verhältnisfe desselben gestellten Ansuchens allcrgnädigst dru Allcrhüch» sten Willen auszudrücken geruht, daß die Regierung ihren Einflnß ins Wcrk setze, dcimit bei Gelegenheit der! uächstcn gesetzlichen Reform des Staluts der Stadt Tricst das Verhältniß des Territoriums zur Stadt iu Gcmäßheit seiner gerechten und billigen Wünsche geregelt werde. Pest, I. November. Seit den letzten Tagen mehren sich die Nachrichtcu, welche die Ankunft Sr. Majcslät in Pest»Ofen für die ersten Tage dcS künftigen Monats > als ein sicher zu gewärtigendcs freudiges Ereigniss in Aussicht stellen. Mit diesen Nachrichten Hand in Hand gehen die Vorberathungcu bezüglich der Empfaugsfcst-lichkcitcn nnd ueucstcus die Meldung, daß der Architekt! Slalniczky vou Seilen der Stadt Pest beauftragt wurdc,^ den Entwurf eines Triumphbogens anzufertigen, der zu^ Ehren der Ankunft Sr. Majestät errichtet werden soll.' Nenn übrigens letztere Nachricht darauf hiudcutet, daß> diesmal den Empfangsfcstlichkcitcn auch ciuc behördliche Leitung zu Theil werden wird, fo dürften dieselben bei dem bevorstehenden freudigen Anlasse im Großen und Ganzen doch auch wieder der Loyalität der Bevölkerung von Pcst'Ofcu überlassen werden, in der schon jetzt mit' den sich mchrcndcn erwähnten Nachrichten dic Frcudc! über die zu crwartcudc Aukuuft Sr. Majestät sich i,^ immer steigendem Maße kundgibt. — Graf Kolomau^ Lazar, der bisherige Redakteur des „Uj Korszal," hat cin Gesuch um Bewilligung zur Herausgabe ciucS politischen Blattes eingereicht. Wclchcr Richtung diescS neue! Organ sein würde, läßt sich einigermaßen aus dem Um«! stände schließen, daß Graf Lazar wegen der Tendenzen! und des Auftretens des Dr. Julius Schwarz, Eigens thümcrs des „Uj Korszak," von der Redaktion desselben zurückgetreten zn sein scheint, denn er sagt in seiner l bclrcfftndcu Nücktrittscrklärung: „Ich wollte das „Uj! Korszal" zu einem Organ der Reformbcstrcbungcn! machen, aber ich hütete mich, mich von übcrtriebcuen Ncucrungsgclüstcll hmrcißcu zu lassen uud um jeden Preis Umgcstaltuugcu anzustreben, die nicht hinreichend^ motivirt werden löuucu. Ich hcge gcgcu keine der verschiedenen Gesellschaftsklassen Antipathie, habe keine aus Popularitätshaschcrci erniedrigt und keine gepriesen, sondern bin entschlossen, iu Zukunft über jede meine Ansicht rückhaltlos auszusurcchcu"." — Am 23. v. M. hielt, wie mau dcm „Pcsti Naplo" meldet, die ssommunität^ KeS Sohler Komitats ciue Konferenz, iu wclchcr die Wünsche desselben iu folgenden zwei Puullcu ausgesprochen wurden- I. Wurde der Mehrheit des gegen-! wärtig fungirendcn provisorischen Bcamtenlörpcrs daö Mißtrauen des Komitals votirt, weil dcrsclbc Tendenzen verrathen hatte, die dein Heile dcS Vaterlandes nicht entsprechen, 2. Wurde der Olicrgespan ersucht, der pauftauistischcn Wirksamkeit des Ncusohlcr Staatsgym-nasiums mit seinem Einfluß entgegenzutreten; nicht ohnei Grund drücke die Kommunilät des Komitats ihren Schmerz über dieses Institut aus, nachdem sie gesehen, daß die Direktion desselben vor einigen Jahren die roth-weiß.blaue Fahne ocr Jugend mit den Worten überreichte: Unter dieser Fahuc werdet ihr für Religion, Wissenschaft uud Nationalität lümftfcn. — 3. November. (N. Fr. Pr.) Heute wurde hier cin Komitee ernannt, um die Festlichkeiten zum Empfange des Kaisers vorzubereiten. In der crstcn Siz-zung wurde dic Dekorirung der Straßen, Errichtung eines Triumphbogens und eine allgemeine Illumination beschlossen. Der Aufenthalt Sr. Majestät hier soll auf drei Monate bemessen sein. — Herr LadiSlaus Szo'gycny ^uu. sagt in seinem Programme: „Ich wünsche, daß die junge Verfassung der Erbprovinzen zu voller Lebenskraft gelange; ich^ wünsche, daß dic gesammlc Monarchie im Siune der! pragmatische Sanktion unzertrennlich und stall, daß aber alle ihre Völker frei seicn, denn darin sehe ich die wahre Garantie uusercr eigenen Freiheit. Mcin höchster Wunsch ,st, dnß dic Aussöhnung zwischen der Nation und der Krone aufrichtig, dauernd und auf fester Grundlage zu Stande komme und daß dic Frage der gemeinsamen Angelegenheiten übereinstimmend mit dem Willen der Nation im gegenseitigen Interesse des Landes und der Monarchic gelüst wcroc. Hermannstadt, 2. November. Die von der sächsischen Natiousuniocrsität niedergesetzte Kommissiou hat das Gutachten über die Stellung dcr Universität anläßlich dcs nach Klauscuburg ciubcrufcncn Landtages in Form eiucr an dcu Kaiser beantragten Repräsentation erstattet. Daö heute in öffentlicher Sitzung aufgelegte! Aktenstück gibt den Bedenken gcgcu diesen Landtag Ausdruck, erklärt schließlich die Bereitwilligkeit zur Einge-huug in die Bcrathnng dcr Uuiouöfrage und ncnnt dazu die Voraussetzungen und Bedingungen, daruulcr in erster Liuic die Erhaltuug dcr Einheit uud Machtstellung dcS Kaiserreiches. Die Verhandlungen hierüber finden am 6. d. M. statt. Lemberg, l. November. Es wärc gut, schreibt die „Gazcla Narodowa," daß man der ganzen Phalanx gegenüber, welche für die Uebertragung dcr Revision dcs Fcbruarpatentes an den engeren Rcichsrath agitirt, schon jetzt offen und klar von Seite Galizicns crtläre, daß die Polen an einer solchen Verfassungsrcvision sich durch» aus nicht bcthciligcn und unter tcincr Bedingung sich dcr deutsch-zcntralisti'lchcn Majorität auf Gnade nnd Ungnade uutcrwcrfcu werden. Schou heute mö^c mau eS wifscu, daß jeucr engere Rcichörath, dcsscn Eiubc-rufung verlangt wird, cin äußerst enger wäre, da er aus lauter Deutschen bestehen würde, daß also dieser Wcg znr Rcuision dcr Fcliniarucrfassuug unmöglich ist. Die Reorganisation des Reiches lanu uicht audcrS in Angriff genommen wcrdc», als uur vou unlcu. Erst muß dcu Kronländern die Selbstverwaltung iu Landes-llngclcgeuhcitcn gesichert werden, crst müssen sie von dcr Herrschaft oder dem Uebergewichtc dcr Bureaukratie und den dcutschcu Elementes, welchem sic durch die Schmer-liug'scheu Statute übcrautwottct wurdcu, befreit sciu, dann lanu an die Herstellung cincr wahren Rcichsvcr-tlctuutj gedacht wcrdeu. Dicsc Befreiung kann nur das Wert dcr Landtage uutcr Mitwirluna. dcr Krouc uud dcö Miuistcriuiuö sciu, tciucSlvcgs abcr das Wcrk dcs cugcrcn Rcichsrathcs, dcsscu Majorität soeben Austrcu. guugcn macht, daß dicsc Bcfrciuug uicht zu Stande komme. — „Huölo" uud „Gazcta Narodowa" gcbcu sich Mühe, die durch dcu Absagebrief dcs „Ezas" vcrlctzlcu slauischcu Födcralislcu zu besänftigen. Ein föderatives Äünduiß zwischcu Ezcchcu, Polcn nud Icutheocu schciut dcm „Hnslo" gar uicht so absurd und im Gc^culhcilc wünschcni Heimen Staatsrath erwartet. Kopenhagen, 3. November. Dcr Gcmeinaus-schuß hat hcutc dic frühcrcn, ctwaS modifizirtcn Majo-ritätsvorschlägc festgehalten. Dic Demission dcr Minister bestätigt sich, doch ist sic noch nicht offiziell. Vukarest, l. ^iuucmbcr. Papadopulo Eallimachi, Mitglied des Staatörathes und früher fürstlicher Agcnt iu Serbien, wurde zum Minister dcs Aeußern ernannt. Mexiko, 29. September. (Vatrl.) Die Insurrcl' tiou ist zwar allcuthalbcu sehr thätig uud sind neuer-dings in neuester Zeit wicdcr starke Guerilla - Bauden im Lande aufgetaucht; allciu die vou so viclcu Blättern gebrachte Notiz über ein zu Uugunstcn dcr Ocstcrrcichcr ansgefallencs Gefecht uud dcn Verlust von richte mcldclcu, seiuen Wuudcn erlegen. Obcrlicutcuant ^tittcr u. Iatubowsti, wclcher iu fciudlichc Gcfaugcu-schaft gerathen war. ist mm auch wicdcr zu uns zurück' gctehrt. Dcr Kaifcr Maximilian hat mehrere Offizin dcö österreichischen Freiwilliaculorps für ihr hcldcmuü' tigcs Vcnchmcu mit dciu ^Ritterkreuze dcs Giiadelollpe-Oldcus nusgczeichuet, darunter bcfindcu sich dcr Rittmeister Graf Gcldcru, Obcrlicutcnaut Hugo Baron Kodclli uud dic Lieutenants Graf AucrSpcrg und Gras Wurmbrand. Ins Kricgsmiuistcrinm und zwar iu dic Abtheilung für österreichische Korps-Aussclcgcuhcitcu »vurdc Obcrlicutcuaut Donucr lommaudirt. Gcucral Graf Thun war ciingc Tagc iu dcr Hauptstadt, um wegen großem' Opcralioucu mit dciu Äiarschall Aazaiue zu loufciircli. — Mcrilo hat jetzt eiuc schr alllc italicuischc Oper, uud gefällt bcsoudcrö uuscrc Lcnidömnuuiii F,au Sulzcr. Daö Thcatcr ist an Opcrnabcndcu ^jcdcn zwcilcu Tas>) von ciucü, schr zahlreichen, ficwähltcu Publikum besucht-Dic Prcisc sind ndcr unvcrhälluißiuäßig hoch, so loslct ciu Sperrsitz im Parterre 2 PcsoS und l Rcalcu, zirla 4 fl 5)0 lr ö. W. - - Schließlich muß ich Sie noch darauf aufmcrl'saut machcu, daß alle schlcchtcu Nachricht tcn vou hicr, wclchc aus Nordamerika datirt sind, zu-mcist ailf tendenziösen Erfinduugcil nud Konlbiualioucil basirt sind. Wcuu wir hicr auch uicht auf Roscu gebettet sl!,d, und Slrnpatzc,, allöl)altcn milßcn, uou dcucu slch dcr Soldat in Europa „icht lcicht cinc,l Äcs,riff luachcu kaun, so gchlö uns doch iin Allgemeinen nlchl schlecht. Ein großer Theil dieser HiMpostcn stammt (lcidcr!) auch r>on hicr aus dcr Fcdcr cincs Laudsuimi ncS, dcn fciuc Kameraden zum Austritte aus dcm Ar mec tcmbcr cin Dckrct erlassen, wonach alle farbigen Menschen iu dcm Augenblicke, wo sie dcn mcxikani-schcn Buden bctrctcu, frci siud. Wcun sie mit ciucm Herrn (Patron) cincu Arbcitsucrtrag abschließen, so muß sich dieser verpflichten, ihnen Kost, Kleidung, Wohunns,, Pflege während cincs Krankhcitöfallcs, so wic dcu zwischen Bcidcn vereinbarten Lohn zu leisten. Außerdei» hat dcr Pcilro» ciucu Betrag, dcr dcm vicrtcu Thcilc dcs Lohucs gleichkommt, zu Guuslcu dcs farbigcu A>" bciters in dic Sparkasse zu hinterlegen. Die Vertrags daucr darf nicht unter fünf nud uicht übcr zehn Jahre umfassen. Melbourne, 2s>. September. Der Krieg /" Ncu'Scclaud hat sich auf die Osltüslc ausgcochut. D^. Parlament uerwarf dic Motion, Ncu-Seelaud «>« zwcl Kolonien zu thcilcn. <^cvnntcpost.) Die Säkularisirung dcr Vakufgütcr wird vorläufig nur auf dic durch dcn letzten Brand vcrhccrtcu Stadtthcile Kotistantinopcls in Anwcudung lommcn. Eiuc Kommission wurde eingesetzt znm Studium dcr siiiaiizicllcu Hilfsquellen dcs Rcichcs iiu Hi»' blick auf cinc Vermehrung dcö StaatSeinkouuilcnö. Dic Eisenbahn von Smyrna uach Magnesia wurdc am 25>lci' v. M. eröffnet. Die uächstc Vcranlassuug zum Rücktritte dcS Ministeriums Kumuuduroö gab dic Vcrwcrfuuss ciucs Gcsctzcutwurfcö, wodurch zur Erhaltung und Vcr-bcsscruug dcr Land- nnd Scckommuuilatioucn versck'^ dcuc Steuern auferlegt werden, durch die Kammer mit cincr Mehrheit von <> Stimmcu. Dcr Sieg dcr Opposition hat zu gcräuschoollcu Dcmouslralioncu Anlaß gegeben, so daß Polizei uud Militär einschreiten mußten.' Einige Stockschlägc wurde,' ausgetheilt uud dcr Agent dcr Uc^^s'»-,«^ impm'm!" wllrdc vou ciucin Polizcisoldalcn leicht am Kopfe verwundet. 1017 Hagesnemgkeitm. Sc. t. k. Apostolische Majestät haw, dcn Betrag von zweitausend Gulden ö. W. z»r Vcr!l)cilnng an wahrhaft bedürftige und würdige Personen in Wien allerguädissst zu spenden geruht. Dicsc Summe ist der Wiener Polizcidircltiou zur Ausführung dieses Aller» höchsten Befehles übermittelt worden. — Ein höchst betrübender Fall ereignete sich in Wien am 2. November 3ll,cndS gegen sechs Uhr. Der allgemein geachtete pcnsionirtc öandesgerichtsrath Herr Ritter v. Äaumann, ein licbcnSlvürdigcr Greis von fünfundachtzig Jahren, hatte das Unglück, bci einem Spazicrgangc in der Iägcrzcilc zwischen die Krinolinen zweier Frauen zu gerathen und sich dergestalt zn verwickeln, daß er niederstürzte und einen Schcntclbruch erlitt. Vci dem hohen Alter des Betroffenen kann an cinc Hcrstcllnng kaum gedacht werden und der Nest sei« ncr Tage ist in der schmerzlichsten Weise getrübt. Mochte dieser Fall dazu dienen, die Damen von der lächerlichen Mode der Crinoline, die scho» so viel Unheil angcstif-tct, endlich abzubringen'. — Die Vorlcsnngcn, welche Alexander Dumas in Wien halten wird, beginnen am 21. November im Ncdouleusaalc, dessen Benützung zu diesem Zwecke daS Obcrst-Kämmercramt gestattet hat. Der berühmte Dich-ter hat folgende Preise für die Vorstellungen festgesetzt: Scchözig Sitze zu 5) Gulden (bereits sämmtlich vcrgrif. sen), die übrigcu zu zwei und Eintrittskarten zn einem Gnldcn. - Mit der Auflösung der fünf Polizcidircllioncn in Ungarn soll demnächst begonnen werden. Das Po» lizciwescn soll von Grund ans rcorganisirt werden. — Graf Moiö il'arolyi Hai dieser Tage bci Gelegenheit einer Besichtigung seiner Güter im Bezütc ftod'Mczö'Vasarhcll) ^songradcr Komitat) den Päch« ttrn, die i>u Verlaufe des jüngsten Jahres starte Verluste erlitten haben, beinahe die Hälfte dcS Pachtschil-lings erlassen. Die nachgesehene Summc beträgt nahe nu l 00.000 fl, — Die in Graz befindlichen Studenten slovcni-schcr Nationalität, haben einen Verein unter dem Na-mcu „Sloucnija" gegründet, der sich znul Zwecke gesetzt hat, für die Äuflläruug des Voltes zn wirken. . - Wie auS Graz geschrieben wird, hat sich der Arniec'Obcrkoniinandant Fcldzcngmcistcr Ritter v. Bc< ncdet zn einer Trnppcniuspiziriing nach Trieft begeben. Dem „N. Fldbl." wird ans A gram mitgetheilt, daß die beabsichtigte Dcmolirnug der Festung Ezelt in -- eines für die lroatischc Nation geschichtlich merkwürdigen Denlmalö — vorläufig fiftirt worden ist. — S. M. Aöcoli, der seil 15) Jahren in dein angesehenen Trirslcr Haüdluna^hausc G. ^' ^. Pcrl>«ia anacstcllt runr lind seit ciniacl, Ial)rci, dascldst dic Slcllc ciiiccj .ssassicrö! bcllcidctc, isl hciuilich cüOuichcll und hat cin Defizit uon über 40,00l) fl. znin Schaden seiner Prinzipale. sowie nuacfähr .'l0.000 fl. Priuatschuldcu ^ Der neu ernannte päpstliche Kriegsminister, General Kauzler, ist nicht auS der Schweiz, sonder» aus Weingarten bci Br-.;chsal gcbinlig »nd ein Sohn des dortigen KrcisstcncrpcräqualorS Kanzler. General Kanzler, dcr crst 4^ Jahre alt ist, diente bis zum Jahre 184g in dcm bübischen Amiectorps und trat dann in lömischc Dienste; derselbe ist von früher her als cin sehr tüchtiger Offizier bekannt. Aokatöericht und Korrespondenzen. Morgen fmoet rinc Sitznng dcc« V a u d e s a n . nnd t^crichlhadliotat i>i Vai liach nuirdc in dcr am vcrslosscueu Samklag abgehalleurn äihnug dcr .^andeli« i,»d Gelverbetammer ',um Eelrelär derselben ernnuul. '- - DaS S ch ll lcrt n r n c n beim „Vaibacher Tnrnvcrcin" bcainul für Kuabcu nächstcu MitlU'och uud ivird sodauu regelmäßig Mittwoche und Samstags von 5» bi<< 7 Uhr Abcude«, )ei'lr<< f u r M ä d ch c u jedcu Dienstag und Freitag von "1 bi^»'. UhrNachmiltagc« nbgchalleu N'crdeu. C>!< geschelicu die Anmrl' dnngcn s„r Knaben sohiu in dcr nächsten Mittwoche und snr U'iädchcu in der uachsicn Dieu^lag^stundc aui Wiulcrlurilplatze !,Ni!olans Ncchcr'schcö Ha»t<), »,'osclbst dann mich allfiMia,c Slun-dcnadaiidernugeu mit dem H'ereinölehrer vereinbart wcrdcn toniicn. — Anerleuncuowerlh isl dcr ill dcr gcstrigcn Turnrathssitzmisi. dcd ^er.ini' gcfnsilc, Vi1chli,si, aNsouutäglich von 5 bi« 7 Uhr Abendi« n u d i c « r w e r l, s l c h r l i n g c ü n e u t g cll l i ch c n T U r tt -">i < or richt ?u crtheilcu. Wir lcnleu dir Ansmerlsamleit unserer (^cU'crbi<i Hrrrn <^nslav Strdry rrsolgcn, dlgiunt Soll!Ua,q am 'i!>. o. M. znr ol'an-a/lM'ü!'!! Sliiüdc. — Die crslr MmdimtnlMiiiis! d^ „^»>.ni Tolol" in der l'sllnnmldm L^intcrsalson hat ani vcrflossrim, Sa,iil, <^ssch die ^'estll->ch"ft nach einem fröhlich ycrlcl'tm Adcndc in l'eslcr Eliliimiuig »m Mittcrilncht lrciinte. 7- Nestern ist von der Kanzel herab in allen ssirchm dcr ^udacher Tiu>se l',» allaemeiner v 0 l l l 0 m ,n e n e r Adlasi veMindct worden. »Elchen Ee. Heili^leit Papst Pins IX, alle» ^Im!l)ici,eil dcr latlwliscl.en Well ertheilt. Tie Andachti'iU'iinfM zur Erlangung desselben begiünen i» »»fcrer Diözese am 15. No^ vembcr Nüd dauern bis 1.< De;cnlbcr d. Z. — Äilch »vnrdc in allen Kirchen dcw Erntc-Dnntsest mit einem Tedenm aefeiert. — Sambas, ani N. November nm halb 0 llhr Abends findet rinc wissenschafiliche Bersammlmiss ocö ^cnül? der Acrztc in Krain zn ^'aidach im totale des pathologisch - anatomlschrn Mnsenmi« desselben stall, dai< an diesem Äbrnde rroftnet nnrd. Die ^strrdr zur Erösfnnna deö Milsenmc« hält Dr. Gauster,, M»seallnstoc<; Sctmidarin« ^epnder erstattet den Äencht ilbcr den dermalissen Stand dci< Museums Dai« Proaramm dcr wissen, schaftlichcn Borträssc rnthäll: ,,. ^ahnär;,'iing am Kopse rrlitt und bewußtlos vom Platze getragen werde» mußlc. — In cincr am verflossenen Tamslall, nnd Sonntag in dcn ^tcvicren von H aaöbcrg dri< Fürsten W i n d i sch g r ii z abgc-hallcneu Jagd wnrdcu I9^1l'rhr crlcqt, , , - In Egg ob Podpetsch Hal sich vcrflossmc Woche cm br-llagcnöwcrlher U n g !ii cks fal l ereignet. Der dortige ^tencrciu-iichuicr Herr M. machte sich nämlich verflosscurn Frrilag, daö Jagdgewehr auf dcr Schulter, zn smicr in der Umgebung von Egg gelegenen HubbrMimg aus den Weq. ^>u dem lur; anßcr-hald Egg an drr Straße gelegenen Wirlhichanse. traf rr den l-bcu zur Heimfahrt bereiten Bürgermeister Herr» P. von ^nstthal und wurde von demselben eingeladen dic weitere Strecke biö zn scincr Äesitzung mit ihm zlirüciznlcgen. >Ocrr M. »ahm die Einladuug mit um so größerem Bcrguü'gcu an" als sich M» Abgang von Egg etwas vcrzögcrt hatte und rr überhaupt grostc Eilc zn habcn schicn. Bcide sitzten uuu dic H-cchr! znlcimmcu forl. Ali< sie, an eine Stelle tamcu, wo eö ziemlich start bergab ging, Mug dac< Pferd ciuen rtwa« schärfcrcn Trab an, worüber Hcrr Ät. seinc Äesorgniß änßertc, cö tünnlr cin Unfall passn'en, und sich durch die bcruhigcndeu Bersicherungsi, dec< »erru P. dnrchauö nicht beschwichtigen ließ, sondern plötzlich al^ dai< Gcspami sich uoch in raschcr Bcwcgnng bcfand, mit ciucm Satzc a»i< dem Wagen anf die Straße sprang. Dabri stiirztr er so unglücklich auf den Doppcl-lanf seines geladrnrn Geivchrc« daß beide Schilssc lo5gina.cn und ihm in dcn ^cib drangen; außcrdcm abcr tnig rr durch dcu nu-überlcgtcn Sprung auf dic Fahrstraße noch inehrsache andere Verletzungen davon. Durch dir plüizlichen Schüssc crschrcclt wurde überdies da« Pferd deö Herrn P scheu raste wild davon, so daß der Wagen stürzte uud Hcrr P. mrhrerc Nippen brach. Dic Vcr-letznngen des Herrn M. habrn ' leider dcsscn Tod zur Folge gehabt. Dic erschütternde Nachricht von dcm Nuglücksfüllc hat iu dcu weitesten kreisen allgeinrilicö Bcdamrn und dic inuiastc Thcil-nähme hervorgeruseu. (Krt,l,se„sta„d im Laibacher allssemeinen Krau kl'Nliauft im Monate Qswbrr) Am Schlüsse d^ Monates September sind in der Behaudlnng «iibliebrn .'»^»^nui!^ N'.< Männer und W! Weiber, ^ngewachsn,'im ^ltober sind l^7 ilrante. 5.« Mänurr und lü'Wcibrr. Behmidlll wurden 1^7Kranlc, 177 Männer und «'?<» Weiber. Entlassen nuirdeu 110 Kraule, 45'Mäuuer uud Weiber, gestorben sind ».'l Mnuner und 1ü Weiber, so ver> blieben in der Behandlung ^n itraulc. 1l!> Mäuuer nud IW Wciber. (Theater.) Dic am verflossenen Frcilag znr Aussührnug gebrachlc O'feubach'schc Operette ..Mliftcr Fortuuio uud sciu ^iebeslied" hattc ,viedcr cin rrchl zahlrcichcö Pnblilnm ins Theater gezogcu. Die Anfsührung u,ar durchwegs gut, der „Valentin" der Frau C a l I 1 a u 0 s^gar rechl brav, desoodsrs uuirdc das rri^rüdl- ^irbcolird s,„< ^ssiius,^,. '.'luch dic Fl.'wlsiii N > l < i n-s, r r il»d Hl < 0 li i! s ch , k s y' nüisUell i>irl' Pn»!!,!! znr lil'llc» <«,<-l!,ü<1 ;i> lnio.qrll, ilw,;!, dir ^llu'lidissllit lhlvi' Spicü'ö nichl Ull-nn^ullich dciirua. ^ei n,arc!l dic i'ristüüsisii dr^ <^,'!i rrcht besric-digeud desetzt. so daß mau auch uichl die gcriugftc Störnug zn brlla-gen hallc. Wir rechnen anf ciuc recht 'baldige Ncprisc und >vün« schlcn linen qntcu Besuch nm so mehr, als Hcrr Enlliauo durch die vorlheilhasle Anestatlnug der Operette zn crlmuen gibt, daß er alles anfwcndet, nm das Pnblilnm zufrieden zn stellen. Das vorausgegangene Vnstspicl „Dcr letzlc Trumpf" vou Wilhelmi ist ciuc' äußerst gcluugeuc ssarcc uiit viel und mitunter trefflichem öitnntionswitz. auch vcrfchltc dic Darstellung nicht, dnrch cin ziemlich gcruudctcö Zusammenspiel einen günstigen Eindruck hcrvor;ubriug.u; wir müssen jedoch vorzüglich daö lrefsüchc Spiel des Herrn H arlig sowic des Frl. Enilinu 0 lobend hervorheben , nnd anch Herru H ö r m nnns Besircbuugeu ancrlcuueu, seiucr Tarstelluug ciuc richtige Farbe zn arbcn. Borslellnngcn, wie dicsc, werden vom Pnblitnm stet« mit Besriedignng begrüßt nnd gnt anfgencxnmeu wcrdcn. Ist uur Eiuigcs gut, so sieht mau ja grrnc über grlvissc Millelinäßiglei-ten hinweg, die hin nnd wicder 'nil nulerlnnseu mögen. Neueste Nachrichten nndTeleMnu^ Pra,,, 4. ^'ovcmber. (N. Fr. Pl-.) Kaiser Fer- dinand wird heule hier crwarltt. ... Die Stadwcrord. nctcnwahlcn sind auf dcn N). Vionciliber fcstgescl^t. Pest, ^. Noucmbcr. fti. Fr. Pl.) Dollor Hauas fordert hcnlc lniltclst Priuat.Zirlular die Etadlreprä. scutantcn von ^»!I znr Thciliiahmc an dcr Zldmini. slralion dcS städtischen Hautchaltcö auf so lange auf, bis ciuc konstilntioncllc ^tcgclung dcr städtischen Bcr. lrclung eintritt. Frankfurt, 4. November. In Bezug auf dcn in dcr heutigen Vlmdcötagöfitznng eingebrachten mittclslaat. lichcn Antrag belrcffcud die schlcbwig-holstriuischc Frage beschloß die Vuudcüucrsammlliug, die weilcrc Achaud-luug dcö Antrages anf 14 Tage auszusetzen. In dcr Nostockcr Nationalucrcinsaugclcgeuhcit wird übcr 3lui«-schußautrag uach 4 Wochen abgestimmt. Verlin, 4. November. (N. Fr. Pr.) Die offiziös ausgcgclnnc Parole gcht dahin, daß dic Hoffnung cincS Bündnisses Prcußcus mit Fraulrcich und Italicu nicht anfgcgcbcn sci. Da Oesterreich cincr Entschädigung durch Geld abgeneigt sci, für Preußen abcr ciuc (5n<» schädiguug durch Gcbictsablrclniig unmöglich, müsse auf Ocstvrrcich Prcssiou ausgcubl wcrdcn. Die Eveulualilät dtt Niielgabc, Nor.dschlcationen zn 5, Pcrzrnt nach drin herabglsrtzttn Zint Serie Nr. 477 cnthalt böhmisch-ständische Aernrial-Lbligatlouci, zn 4 Pcrzcul nach bcm hcrnbgescfttru Zin<0 fl.. T. «54X Nr. N gsw. 7»0.<»0<» ss., S. il72<» fl., S. i'«:l1 Nr. '.' nnd E. 1ii,!»75, Nr. 1 gew. jc 1<»<», Scric .^!70 Nr, 1!', Srrie I^Ali Nr. W, Seric 1I.4W Nr. !», Scrie I!i.I5i<» Nr. K, S. 1?.!>:l6 Nr. 4, S. 7<^0 Nl. I, S. 12.5X2 Ni. !». S. 14.!»f« V.'>. ^l7, S. 4.^« Nr. 17. E ^5.11 Nr ^>. S. ^ft.7<»(> N.. l?, T. I7.0i>7 Nr. 7. S N2<: Nr ,«' I- ^^/" Nr. ^. - 1(X«) ft. gsw.m.c« . S 11 7^ Nr "' S. 1724 Nr. I«. S. 10.20U Nr. ft, S. 244 Nr 7 E 1^7^ Nr. 1i,, S. 7,!. Nr. 12, S. 17.0^1)^ ?7T'i?<>s?^ 4. S. 5lW Nr. 10. S, «9W Nr. ,!». S. 10 2^' Nr 7 " ' :i 2.! Nr. «, S Ui..'j51 Nr. 4, S. 2!>45, Nr. I S ^lI? Nr. 1^. S. 14.'»()2 Nr. 12, S. 11.004 Nr. 14 T '^'; Nr ,, S. 45)45 Nr. ^0, S. 14.007 Nr. l». S. 7^()1>'ir 10 -15).s.<<; Nr. 17, S. Ill.724 Nr. !>, S. <.W1 Nr 1 S 11 <,40 Nr. 10. S. 15735 Nr. 12, S. 12.001 Nr 7 S Ni'^4 Nr. 1, E. 1.'j.7.N Nr. W uud S. 12.057 Nr. '/'^'i b "«" gezogenen Nummcru grwinneu jc 600 fl. " , ^"ibach, 4. November. Auf bem hentigcn Martte sind erschienen: 10 Wagen mit Heu und Stroh ,5^ 10, ^, '? Pfd.. Stroh ,i<: Ztr. 27 Pfd.), ^ W°gm ^.nd X Sch f f (44 Kla>tcr) mit .^olz. / >>' ^' DurchschllittS-Prsiss. l>- l'-f>- lr. ft. tr. fi. tr. Wti;cn Pr, Mchen------ lj W ' Bulter pr. Psnnd . 45 - ittnü .' -------2 72 liier Pr, Stur! 2-. ^"f>e » ^- 222 Milch pr. Mas! -10 . 'Vascr „ . - I ?'. Niudflcischpr, Pfd, - l»l____ Halbfrucht „ — - ^>tt7 Kalbfleisch „ ^ ^)- -- Heldeu „ -------U44 Echwsiusfkisch „ -^» . . . V'lsc ,, —^ - 2 72 TchUp!>!!flr!sch „ l» — Kuluruh ^ — — «5»4 Hühiidcl pr. Sllicl —^5 — .- Erdiipsei „ 1 .'!<>-— Tauben „ .^12____ ^'l»sr!l „ 4 50 — — Hrn pr. Zentner l 50 - — > Riudi'schmal, Pfd, — 5>0 —— — weiches, „ ------<;s»<» Schweineschmalz ,. — 44 — — Wmi, rother, pr. Vpccl, frisch, „ ., .'j2 — - Eimer - - 1^ — — geräuchcrt „ — 40 ->— ^- weißer ,. -------14 >. 3ltelel,rofoaische Neobachluügell nl leiblich. 1. 2 „ N. ! ^l.,,i -10.« l wind t.U 'd 5. . Vcrae,.. N'olleuzug am 4 m dcr Früh um 7 Uhr noch a.,5 S.. spa'cr au? O., am 5. aus NO. Witterung nnlde ,.hr seuch, verantwortlicher Ncdaltcur: Igna; v. Kleiunmyv. Druck und Berlag von Issnaz v. Kleinmayr st Fedvr Bamberg in ^mvach. 1018 Lotto^iehung uom 4. November. Triest: 8Q »3 53 »5 8« Fahrordmttlg dcr Illge der k. k. Südbahn - Gesellschaft Postzügc zwischen Laibach und Wien. Ill der Uichtung nach Wien. U. M. U. M. Laibach Abfahrt Nachm. 12.51 u. Nachts 12.49 Steinbrück „ 3.27 „ ^ 2.59 ^'illi „ 4.22 „ Früh 3.54 Pragcrhof Abends 6.4 „ ,. 5.3Uhr 30 Min. Anknuft in Agra m nm 8 Uhr 1 Min. Abfahrt von Agram nm 8 Uhr 16 Min., An-luuft iuStciubrück um 10 Uhr 50 Min. Abfahrt von Steindruck 11 Uhr 54 Miu., Auknnft iu laibach 2 Uhr 2 Min. Nackim. Fremden-Anzeige vom 3. Novbr. Htadt Wien. Die Hcrrcn: Ooelcr, Kaufmann, von Iscr-lol,u. — Fcldncr, von Wien. — Baron Baillon, t. !. Kadet, von Sp5latro. — Malli, Lcdcrhänd-!er, von Nrnmarktl. Frau Schädel, VeamteitZgattii^ von Adels-bcrg. Klevhant. Die Herren: Flinch, Privat, von Kopenhagen. — Mizti, Kanflnanu, von Kanischa. — Eiscnstätter, Haudclömauu, von Gra^. — Franz. l. t. Tberlicuteuant, von Triest. — Schega, l. l. Vcz.-Vorstchcr.svon Littai. Wilder Altann. Die Herren: Snrö, Äauflnann, von Wien. — Löwcnthal, Kaufmann, vou Gisse!. — Zabel, Kaufmann, vou Gra,;. Mohren. Die Herren: Lugsch, Kouduktenr, von W.< Neustadt. — Ziciuscg, Theolog, von Graz. DrellllholMkaus Eiu? größere Qantiläl billiges. ge> slwdl« Vucheubolz. vollkommen ausge« ^.ocknet. in 36Migen Scheitern, steht vor» rathl^ zum Verkaufe in der Lalbacherj Zundwaarenfabrik. (1) > (2282-1) Nr. 4319. Erinnerung an die uubckaum wo befindliche»! Tabu-larglänbigcr Maria Thomasin. gcborucn NupnikuouHotederschiß. Matbias Wissiak. schen Erben von Godowizh. Josef Oigolle von Comme. Autou Mcrlak non Hoteder» schitz. Dorothea Tomo/in von Odetdorf und Johann Plecnir von Hotederschil), rück» sichtlich deren edslifalis lilidelaiuilc Erlicii. Von dem k. k. Bczirks^imte Planina als Gericht wird dcn unbekannt wo brfind» lichen Tabnlargländlgcrn Maria Tbomasln, gedornen Ru^nik von Hotererschil), M<^ ll)i lederschiy wider dieseldeu die Klage anf Verjährl< n»d Erloschcuerklärnna mehrerer anf seiner Realität zn Hotlderschiy Nr. 40. Rktf..Nr. 321. Ul^.-Nr. 191 n., la!)l»Iirten Saßfordtrunsstn 5ul> s>suc-luin auf ihre Gefahr nnd Kosten bestellt wurde. Dessen werden dicsrlbcn zn dcm Ende verständiget, daß sie allenfalls zur rechten Zeit selbst zu erscheinen, oder sich einen an» dern Sachwalter zu bestellen und anher namhaft zu mnchcn haben, wiorigens diese Rechtssache mit dem aufgestellten Kurator verhandelt werden wird. ss. k. Vezirköcunt Pl.niina als Gericht, am 26. September 1865. (2274—2)^ Nr. «976 Zwcite und dritte erckutive Feilbietnng Mit Bezug anf das dicsqerichüichc Eoilt uom 29. Juli 1865, Z. 4827, wird bekannt gemacht, daß von den auf den 18. Oklolicr. 18. November und INen Dezember 1865 angeordneten drei exekutiven Fcilbirtl'ugen dcr rem Malhias M!a< kar von Vabenfeld gehörigen Realität die erste als abgehalten lmgesehcn worden, wogegen es bci den zwei leytcrn unvcr« ändert zu verbleiben bat. K. k. Bezirksamt Laaö n!ö Gericht, am 18. Oktober 1865. (2229—3)'" ?sr."2643. Uebertragnng exekutiver Feilbietnngen. Im Nachdünge zum Edikte vom 17. Juli l. I, Z. 2643. wird in Betreff der ere. kutiven Veräußerung der Nealiläl des I,lol' Zaverlnik von (5e»ca bekannt geinacht, oaß die angeordneten Feübicluügölelmiül' auf den: 17. November n»d 19. Dezember l. I„ dünn 19. Jänner 1866. Vormittags 10 Uhr. abgeändert wurden. K. k. Bezirksamt Planma alö Gericht, am 22. Oktober 1865. (2216—3) Nr. 17470. Zwcite erekutive Feilbietung. Vom gefertigte» k. k. städt. t^cleg. Bc> zlrksgerichte wird im Nachhange zum dieS» gerichtlichen Edikte vom 2. September l. I.. Z. 14390, kund gemacht, es werde bei dem Umstände, als zn der auf den 14ten Oktober l. I. angeordneten Fcilbictuug der lzreguirten Satzpost vou 105 ft. in Sachen deS Mathias Mast gegen Johann Vircnit pcl. 29 fl. 78 kr. c. 5. c. kein Naufiustiglr erschienen ist. zn der zweiten auf den 15. November l. I, angeordnete» exekutiven Fcilbietung geschiil« ten werden. ! K. k. Näot. deleg. Bezirksgericht Lai. bach, am 16. Oktober 1865. (2230-3) Nr. 3096. Uebertragung erekntiver Feilbietungen. Im Nachhange zum Eoikie vom 29leu Juli l. I.. Z. 3096. wird in Betreff dcr exekutiven Veräußerung dcr Realität des Lulas Skcrl von Romance besannt gc-macht, das die angeordneten drei Fcilbic-tungötcrmine auf deu 17. November und 19. Dezember 1865 und 1 9. Jänner 1866. Vormittags nm 10 Uhr, abgeändert wurden. K. k, Bezirksamt Planiua als Ge« richt, am 22. Oktober 1865 (2246-3) Nr. 5465. Zweite nnd dritte erckutive Feilbietlmg. Vom k. k. Bczirksamtc Plauma n!s Gericht wirb im Nachbauge zu dem Edikte vom 17. Juli 1865. Z. 2539. in der Eke. kulionssache de^ fürstlich Wiildisch.Grät)-scheu Rentamtes Haasberg gegen ^orcnz Millauc uou Laasc s'ln. 01 fi. 62 kr. ^. x. l-,. bekannt gemacht, ra^i es l>ci den auf de» 21. November imo 2 2. Dezember 1865 angeordneten Nealfeilbittuiigölagslihlmgcn zu velblcibcu hat, K. k, Bezirksamt Planiua als Gericht, am 21. Oktober 1865. (2218-2)" Nr. 14697. Crekntive Feilbietimg. Von dem k. k, stäi?t, dst sowohl die Realität als die Fährnisse erst l'ei dcr lehic» Tagsaßung anch unter dem Schäßuugwerthe dem Meistbietenden hint-angeqebcn würden. Hicvon werden sämmtliche Kauflustige mit dem verständiget, daß sie das Schäz« zungöprotokoll. lcu GrundbuchscNralt und die Lizitationöbedinguisse in den gewöhn» lichen Amtsstuudcn ciusebcn köuueu. ^. k. städt. drleg. Bezirksgericht Laibach, an, 4. September 1865. TlMMtrmcht. Der Unterzeichnete bredrt sich anznzci' gen, daß er seine seit fünf Jahren bestehende Tanzschule wieder eröffnet habe, allwo sowol'I die ueuesteu Salon» als anch alle slavischen Natioualläuze nach emer faßlichen Meihode gründlich gelehrt werben. Nachdem der Gefertigte im heurigen Sommer sowolil hier auf dem ^,aude, als auch in den Städten dcr benachbarten Steiermark in seinem Fache Lektionen er> theilte uud durch Arrangirmig von geschmack' vollen Tanz, Divertissements reichlichen Beifall erntete, so glaubt cr nm so mehr sich eines zahlreichen geehrten Zuspruches zu erfreuen, da seine diesbezügliche,, Leistungen hinlänglich bekannt sein dürften. Seine mit allem Komfort hergerichtet" Tanzlokalitäten befinden sich auf s,r M' nerstraÜc Haus«Nr. 7 !m ersten Stock, j Montags. Mittwochs uud Freitags von 8 bis 10 Mr Abends wcrden die drei beliebten Täiizc Kör. Lanzirr n»d Me« unct gründlich eingeübt. Für die Erlcruuug des Csardas wird eine Scparcustuudc an> gesetzt werden. Hur feineu Anstand und Moralilat wird garantirt. Auf gefälliges Verlange» wirb auch in Privathäuscru Unterricht gegeben. Gaetano Doix, Tanzlehrer. Warnung. Es wird hicmit Jedermann gewarnt, auf wciucu stamen ohnc Gcld oder ciuc schriftliche Nnwcisnng Niemandem Fard< Waaren nnsznfolgeu, da ich für cms uiciucn Viamcn ohnc mcin Wissen Lcnommcnc Farbwaaren nicht Zahler bin. (21^)7—^) NIn.r1.iii Nvori. Mnzeige. ' In dcr ssleiderrciillgnngS' nnd Applet!« rungs'Aüstalt dcr crgcbeust Gefertigt"' werden von nnu an auch alle GattuN' gen Handschude, das Paar zn 18 ll., zuM Puyeu übernommen. Um geneigten Zu» spruch wird gsbete». (228ii—1) Mario Toiisern, Kapuziuerplal) Nr. 46 im 2. Stock. „^Macher Tummrem." Man beehrt sich ergcbenst anzuzeigen, dass die TüiiiscliiiJe