Imtsblaü MrAmbllcherIeitmtg. ^« 2» I. Montag den I. September »85«. 6 539. i. (3) Nr. ,4^l, »6 35563. Kundmachung der Vorlesungen am k. k. polytechnischen Institute in Wien im Studienjahre Is'«/^ und Vorschriften für die Aufnahme in dasselbe. TV , A » ,, l 8 » < l «, «. Daö k. k. polytechnische Institut enthält als "hranstalt zwei Abtheilungen: ^' Die technische, in welcher die physikalischmathematischen Wissenschaften und deren Anwendung auf alle Zweige technischer Aus-blldung gelehrt werden. ^> Die kommerzielle, welche alle Lehrge, genstände zur gründlichen theoretischen Aus' bildung für die Geschäfte deö Handels um° faßt. Außer diesen beiden Abtheilungen befin» , den sich am Institute noch: ^l. Der VorbereitungseIahrgang für Jünglinge, deren Vorbildung den für die Aufnahme «n die technische oder kommerzielle Abtheilung festgesetzten Bedingungen nicht entspricht, und die we^en bereits erreichtem 18. Lebensjahre nicht mehr in die Realschule gewiesen werden können. ^> Die (Hew erbszeichnen schule, in wel» chcr Jünglinge jedes Alters, welche sich irgend einem industriellem Zweige widmen, den jedem derselben entsprechenden Zeichnenun« terricht erhalten. Von Sprachen werden am Institute die orientalischen öffentlich, und die den Hörern am Institute nützlichsten europäischen außer-ordentlich gelehrt. Ordentliche Lehrgegen stände. In der technischen Abtheilung: Die Elementare Mathematik. Professor Ioc >ls Kolbe. Die tclne höhere Mathematik, die darstellende "eomctrie. Professor Johann Honig. , Die Mechanik und Maschinen c Lehre. Pro-''!>or ReqierungSrath A. Ritter von Burg. ^ Die prakllsche Geometrie. Professor Friedrich H^tner. Die Physik. Professor I),-. Ferdinand Hcßl er. ^ Die Landbau-Wissenschaft. Professor Josef stummer. ^ Die Nasser- und Straßenbau «Wissenschaft, "ofessor Josef Stummer. Die Mineralogie, (Äcognosie und Paläonto^ log's. P^fessur Ot-. Franz Ley do lt. Die Botanik. Professor Oi. Franz L e yd o l t. . Die allgemeine technische Chemie in Vcrbin< .""9 mit eigenen Uebungen in eiiiem Laborato- .!"" der analitijchen Chemie. Professor O.. ""on Schrott er. Die chemische Technologie in Verbindung praktischen Uebungen m einem eigenen Labo« v'lum. Vorgetragen von dem supplircnden lessor D,. I^f Pohl. '^ Die mechanische Technologie. Professor Geolg " l t m ü t t e r. Die Landwirthschaflslehrc. Professor Dr. "dalbcrt Fuchs. f.l? ^ vorbereitende technische Zeichnen. Pro« 'k'lor Johann Honig. lNp>e>^ Blumen- und Ornamenten - Zeichnen, ^ofrssor Anton Fiedler. ^zn der kommerziellen Abtheilung. Mann »V'^^"'^schaft. Plolessor O.. Her« " l v o ^ ^ Profess^/?^"^'lch'Hagels- und Wcchselrccht. D'r ° ,' H""ann Blodnig. Kall /a. g n"7"'^ Geschaftöstyl. Professor Ku^da^e^"""^"kunst. Professor Georg Die kaufmännische Buchhaltung. Professor Georg Kurz bau er. Die Warenkunde. Supplircnder Professor Adolf Machatschek. Die Handelsgeographie. Supplirender Pro» fessor O,. Adolf Schmidl. Für beide Abtheilungen. Die lütkische Sprache. Professor Moritz Wi ckenhau ser. Die pelsische Sprache. Professor Heinrich Barb. Die vulgär-arabische Sprache. Lehrer Anton Haßan. Die italienische Sprache und Literatur. Lehrer Franz Benetetti. Außerordentliche Vorlesungen. Die juridisch - politisch« und kameralistische Arithmetik. Vize. Direktor Josef Be 6 kioa. Der Maschinenbau und die Maschinen-Bercch' nung. Professor Johann Honig. Die Anwendung der Lehren der Mechanik auf einzelne Theile der Baukunst. Docent der k. k. Ingenieur Georg Rebhann. Die analitische Geometrie im Raume. Professor Mathias Hartmann Edler v. Fran° zensfeld. Die österr. Zoll. und Staatömonopols°Ord< nung. Professor Ul'. Hermann Blodig. Ueber das Mikroskop und dessen Anwendung. Der supplirende Professor v>. Josef Po hl. Die französische Sprache und Literatur. Lehrer Veorg Legat. Die englische Sprache und Literatur. Docent Johann Högel. Unterricht in der Kalligraphie. Lehrer Jakob KlapS. Die chirurgischen Hilfeleistungen bei Unglücks« fällen. Docent Johann Kugler. Die obligaten Lehrgegenstände für den Vor-bereitungs-Iahrgang sind: Die Elementar'Mathematik. Die Erperimental'Physik. Die Naturgeschichte aller drei Reiche der Natur. Die Stylistik. Daö vorbereitende Zeichnen. Der Unterricht in der Gewerbszeichnenschule umfaßt: DaS vorbereitende Zeichnen. Das Manufaktur'Zeichnen. Das Zeichnen für Baugewerbe uno Metallarbeiter. Das Zeichnen für Maschinen und deren Bestandtheile Populäre Vorträge an Sonn- und Feiertagen finden mit für Jedermann freiem Zutritte Statt: Ueber Arithmetik. Ueber Geometrie. Ueber Mechanik. Ueber Erperimental^Physik. Vorschriften für die Aufnahme in das k. k. polytechnische Institut. Die Aufnahme als ordentlicher oder außer» ordentlicher Hörer findet vom 20. September bis !. Oktober Vormittags in der Direklions, kanzlei Statt. Derjenige, welcher durch Krank» heit verhindert ist, hat sich vor Ablauf dieses Termines persönlich um die Aufnahme zu mel» den, letzlere schriftlich bei der Direktion anzusuchen und über die Ursache seiner Verhinderung standhaltige Beweise beizubringen, widrigenfalls die Aufnahme nicht erfolgt, weil auf nachträglich beigebrachte Verhinderungs «Zeugnisse keine Rücksicht genommen wild. Jeder Aufzunehmende muß einen Ausweis über seine Beschäftigung bis zur Aufnahmszeit vorlegen und muß die zu einem erfolgreichen Besuche der Vorlesungen nothwendigen Kenntnisse der deutschen Sprache besitzen, wmüber in zweifelhaften Fallen cine Prüfung am Institute der Aufna!>me vorhergeht. Die Aufnahme muß für jedcS Jahr erneuetl werden. Um als ordentlicher Hörer irgend eines Lehrfaches der technischen oder kommclzicllen Abr theilung aufgenommen zu werden, muß man die Realschule mit tt Jahrgängen, oder daS Odcrnymnasium mit O Jahrgängen, oder den Vordercitungs-Iahrgang am Institute, mit wenig« stens erster Fottgangsklasse in allen Lehrfachern absolvirt haben, oder sich einer Aufnahms«(Mal turitäts-) Prüfung über alle Lehrgegcnstande des Vorbereilungs'Iahrganges mit gleichem Elfolge unterziehen. In Bezug auf das Lebensalter findet für die Aufnahme in diese beiden Abtheilungen am Institute keine Beschränkung Glatt. Jeder Studirende in diesen beiden Abthei« lungen kann sich die Lehrfächer wählen, die ihm für sein individuelles Bedürfniß nützlich scheinen, mithin auch jedeö einzelne Fach mit jedem an» dern aus beiden Abtheilungen verbinden. Wer als ordentlicher Hörer für irgend ein Lehrfach aufgenommen zu werden wünscht, muß sich je» doch über die für dasselbe.erforderlichen Kennt« nisse ausweisen. AuS dem Vorbereitungö-Iahrgange ist das Aufsteigen unmittelbar in die höhere Mathematik nicht gestattet. Der außerordentliche Hörer hat sich seiner Aufnahme wegen gleichfalls in der Direkti'onS-kanzlei zu melden; er ist deS Beweises seiner Vorkenntnisse enthoben, kann aber auch kein amtliches Prüfungszeugniß, sondern nur ein Pri» vatzeugniß des Professors ansprechen. Wer nur einen Lyclus von Vorlesungen ei<-nes Faches zu besuchen gedenkt, wird als Gast angesehen und hat seine Zulassung bei dem be» treffenden Professor anzusuchen; ohne diese Ge« nchmigung ist es nicht gestattet, Vorlesungen beizuwohnen. Jeder, sowohl ordentliche, als außerordentliche Hörer hat die AufnahmLtaxe von vier Gulden, nebst 15 kr. Stcmpclgebühr, ferner für jeden Semester Zwölf Gulden Unter« lichtsgeld zu entrichten. Die Aufnahmstaxe und der Stempel ist gleich bei der Aufnahme, daS Unterrichtsgeld von den ordentlichen Hörern im Verlaufe des Semesters in halbjährigen Na^ ten, spätestens am l. Dezember und 1. Mai, von den außerordentlichen Hörern aber binnen der ersten l4 Tage jedes Halbjahres zu erlegen. Die Bedingungen, unter welchen die Befrei« ung von der Entrichtung des Untenichtsgeldcs angesucht werden kann, sind mittelst Anschlag in der Vorhalle des Imlituts-Gebäudes kund gemacht. Jünglinge, welchen die für die Aufnahme in die technische oder kommeszielle Abtheilung vorgeschriebenen Studienzeuqnisse fehlen und die sich auch der Aufnahmsprüfung nicht mit gutem Erfolge unterziehen können, werden in den Vor-bcrcitungb. Jahrgang aufgenommen, wenn sie achtzehn Jahre alt, oder doch vor dem I. Jan« ner 183» geboren sind und nachweisen können, daß sie sich dcreics mit Erfolg in einer prakti« schen Richtung verwendet haben. Jüngere Auf. nahmöwerber werden an die Realschulen gewie« sen. In den Vorbereitungs'Iahrgang werden we» der außerordentliche Hörer, noch Gäste zugelassen. Die Schüler des Vorbcreitungs Jahrganges sind ;um Erläge der AufnahmStaxe von vier Gulden nebst Slempcltaxe und eines Unterrichtsgeldes von sechs Gulden für jedes Haldjahr verpflichtet, welches spätestens bis l. Dezember und >. Mai entrichtet sein muß. «33 Für die außerordentlichen Lehrgegenstcmde« für die Sprachen und für die (Aeiv.rbüzeichlienl schule bleibt die Aufnahme den betreffenden Pro, fessoren und Lehrern überlasscn, und ist allch im ^aufe des Jahres gestattet. Die Direktion deö k. k, polytechnischen Institutes. Wien am 3«. Juli 1»5e (3e!> scl laätungen für das Verwoltungsjahr l85>7, d. i für d>e Z.it vom l, Novenlber l^5<» bis End. Oktober I«.">7 , m,t oder ohne Vorbehalt del stillschweigenden Erneuerung des Vertrages aus die nächstfolgenden zwei Verwaltungsjahre in de» unten anaes»tzten Eteu^r- und politischen Bez,r» ken, im Wege der öffentlichen mündlichen Versteigerung und m-t Zulassung schriftlicher Osserti ur.tcr nacl stehenden Bestimmungen in Pacht ausgeboten werden wird: 1. Nei der mündlichen Versteigerung werden zuerst die bezeichneten Steuerbezirke mit del, ubigen Au6lusspreisen zur Pachtung einzeln aus-geboten. 2. Die mündliche Versteigerung findet im Amtsgebaude oer k. k. F>nanz-Bez>rkö'D>rtktioii am Schulplatze zu Lnbach, am l3. September IN5U um l« Uhr Vormittags Statt. 3. Zur Pachtung wird Iedermnnn zugelassen, der nach dem bürgerlichen Gesitzbuche und der Landesverfassung hievon nicht ausgeschlossen ist. Für jeden Fall sind alle jene Individuen, sowohl von der Uebernahme, als von der Fort' setzung der Pachtung ausgeschlossen, welche wegen eines Verdr^ns mit einer Strafe belegt, oder welche in e>ne kriminalgerichtliche Untersuchung verfallen sind, d,e bloß aus Abgang recht licher B,welse aufgehoben wurde. Jene Individuen, die zu Folge des Strafgesetzes über Gefällöübcrtrllungen, wegen Schleich-Handels oder einer schweren Gefällsübcrlretling i„ Untersuchung gezogen und bestraft, oder wegen des Abganges rechtlicher Beweise von dem Straf' verfahren losgesprochen wurden, sind durch sed 5 auf den Zeitpunkt der Uebertretung, oder wenn derselbe nicht bekanni ist, der Entdeckung der^ selben folgende Jahre als PachtungSwerber aus« geschlossen. Ueber die persönliche Fähigkeit zur Eingehung des Pachtvertrages überhaupt, hat sich del Pachtlustige vor dem Beginne der Pachtung über Aufforderung dlr Kommission m>t glaubwürdigen Dokumenten auszuweisen. 4. Wer im Namen eineü Anderen einen An> bot machen will, muß sich mit der gehörig lega-lisirten Vollmacht seines Machtgebers bei der Kommission vor der Lizitation ausweisen, und dieselbe ihr übergeben. 5. Diejenigen, welche an der Versteigerung Theil nehmen wollen, haben einen dem zehne ten Theile des AusrufspreiseS gleichkommende,, Betrag im Baren oder in öffentlich,'« Staats obligationen, welche nach ihrem zur Zeit des ErlageS bestehenden Börsenwcrthe, die Lose der Anleihe von den Jahren 1834 u»d !83!> aber nach dem Nominalwcrthe angenommen werden, der Liz,iationtz-Kommisslon als vorläufige Kautio« zu erlegen. Auch kann dafür eine einverleibte Pragmati-kal-Sichrlhctts. Urkunde mit Beibringung des neuesten Grundbuch, od.r Wandtafel. Extrakt.s, worin der als vorläufige Kaution sicherzustellende Betrag bereits ersichtlich sein muß, überreicht werde», welche jedoch zur Beurtheilung der An< nehmbarkeit der Sicherste« ung auch mit dem Schätzungsakte der velhypothezirten Realität belegt sein muß. Zut Erleickterung i/uer Versteigcruligöluslic gen, wclche bereits Vcrzehruugssteuer-Pächter sind, w>rd gestattet, daß in Betreff derjenigen Personen, welche im hierscilia/n Amtsgediet^ eine Vt6 g/pachteten Verzehrungssteuer ausyafte, und daß auf die von lhm als Kaution bezüglich dieser Pachtung gewidmeten, amtlich ausgewählten Geldbeträge und Obligationen von keiner andc-ren Person ein Verbot oder Pfandrecht erwirkt >ei. U^berdieß muß derselbe die von dem Eigen-chümer der Kaution ausgestellte Urkunde übrr oie Widmung des baren Geldes oder der öffentlichen Obligationen, mit welchen die Kaution >ür seine bestehende Pachtung geleistet wurde, für die Pachtung, die er eingehen will, und lv.lche bestimmt zu bezeichnen ist, der Versteige ruligs'Kommission überreichen, und dieser Kom< mission auch die ihr ausgefolgten, sür die bestehende Pachtung vinkulirten öffentlichen Obligationen sammt den bezüglichen Erlagsscheinen, oder die Quittung über die hiesür erlegte bace Kaution oder oie Empfangsbestätigung der wenn oie bare Kaution bcl dem Tilgungsfonde angc» legt wurde, übergeben. U. Nach geschehner Versteigerung der einzelnen Pachtungs-Beznke ist es den Pachtungslu.-stigen gestattet, n>ündliche Anbote auch für die Pachtung zweier oder mehrerer Stcuerbezilk^ oder auch für den ganzen Komplex, unter der Voraussetzung, daß die Konkrctalanbote den Be^ trag der für die betreffenden Bezirke erzieltcn einzelnen Meistbote übersteigen, gegen dem zu machen, daß sie auf die im H. 5 dieser Kundmachung bezeichnete Art die vorläufige Kaution für alle jene Bezitke, für welche der Gesammt-anbot gistellt wird, biegen. Wenn in d^m mündlichen Konkreta! - Anbote auch ein solcher Zteuett'eznk enthalten .st, für den bei der Ein-^'lvcrsteigcrung kcin Anbot gemacht wurde, so wird der Konkretal-Anbot nur unter der Bedingung angenommen, daß derselbe wenigstens der Gesammtsumme der für die >m Konkrttal - Anbote enthaltenen Bezirke festgesetzten Ausrufö-prcise gleichkomme. 7, Ebenso ist auch gestattet, schriftliche Anbote für die Pachtung dcs Verzehlungssteuerbe-zugcs und zwar eittwedcr für die Pachtung eines oder mehrerer Bezirke, oder deö ganzen Kompkx)Die schriftlichen Offerte müssen der oben >M Punkte tt aufgestellten Regel gemäß, alle Steucrobj.'kte der im Offerte genau zu bezeichn nend^n Stcuerdezirke umfassen; zugleich den für alle Sccuerbez,rke angebotenen Betrag m>t Zahlen und Bu^staben gei'.au ausdrücken und sind von dem Anbotssteller mit seinem Vl5r-und Zunamen, dann Charakter und Wohnort zu unterfertigen. Parteien, welche nickt schreiben können, haben das Offert mit ihrem Handzeichen zu unterfeitigcn und dasselbe nebst-dem von dem Namensfertiger und einem Zeugen unterschreiben zu lass.n, deren Charakter und Wohnort gleichfalls anzugeben ist. Wenn mehrere Personen gemeinschaftlich ein schriftliches Offert ausstellen, so haben sie in dl'insVlben beizusetzen, daß sie sich als Mitschuldner zur ungetheilten Han», nämlich Einer für Alle und Alle für Einen, dem Ge-faUsarar zur Erfüllung der Pacht^dlngillig.n verbinden. Zugleich müssen sie in den, Offerle jenen Mitofferentcn namhaft machen, an welchen auch allein die Uebergabe des Pachlob? jektes und die Aufkündigung des Pachtvertrages , so wie die Zustellung der amtlichen Erlässe geschehen kann. <:) Diese Anbote dürfen durch keine der gegenwartigen Kundmachung oder den L'zitations-dedingnisscn zuwider laufenden Klauseln beschränkt sein, viclmehr müssen dnsi'lbcn die Versicherung enthalten, daß sich Offerent allen Bestimmungen dieser Kundmachung fügen unv die ihm genau bekannten Pachtbedlngnijst pünktlich befolgen wolle. l!)Dtpul,kte dlr Ein-' reichung, für die Gefälls-Vcrwaltung hingegen erst von dem Tage, an welchem die Annahme des Offertes bekannt gemacht worden ist, verbindlich sind, müssen bei der k. k. Finanz-Bezirks-Direktion in Laibach versiegelt bis zuw 12. September !2 Uhr Mittags überreicht werden. Schriftliche Offerte, welche nach der festgesetzten Frist einlangen, so wie solche, welche von den vorstehenden Bestimmungen im Wesens lichen abweichen, werden nicht berücksichtiget, l) Auf dem Umschlage des schriftlichen Oss.tt.S müssen von Außen, nebst der Adresse der Behörde, bei welcher das Offert zu überreiche« ist, der Steucrbezirk oder die Steuerbezirkk/ je nachdem das Offert bloß auf einen, oder mehrere Steucrbezirke, oder aber auf den ganzen Komplex gerichtet ist , genau und deutlich angegeben werden. Das Formular eines schriftlichen Offertes ist an, Schlüsse beigefügt. 9, Die schriftlichen Offerte werden nach been- ' digter mündlicher Versteigerung, und nachdem alle anwesenden ilizitanten erklärt haben, keine" weiteren Anbot machen zu wollen, in Gege»" wart der Pachtlustigen von dem Lizitations-Kow-nnssär eröffnet und bekannt gemacht. M't der Eröffnung der schriftlichen Anbote schlißt d" ttiz>tationsakt, und es wird ein nachträglich" Anbot nicht mehr angenommen. Die Gefälls-Verwaltung behalt sich ausdrücklich das Recht vor, je nach dem Ausschlage ^r mündlichen odcr schtiftlichen Anbote, die Res"l' täte der Versteigerung für einzelne oder mehl"'? Lleuelbezirke, oder für den ganzen Komplex A bestätigen, daher die für die einzelnen Bezils verbliebenen Bestbieter dadurch, daß für s^ Bezilke Konkretal-Anlwte gemacht wurden, "^" der Verbindlichkeit ihrer Bestbote bis zur ^' erwähnten Entscheidung über den rizitatiol'sal nicht enthoben sind. Mit der Bekanntgabe ^ Nichtaunahme eines Anbotes werden die v» laufigen Kautionen oder Kautions-Depositen 3" lückgestellt. 634 ^ U>. W^n m.hrere Parteien in Folge eines Mündlichen Anbotes zusammen Beslbieler gcblic. ben jind, so i)^,,, di^s^l)^,^ ebenso wie es für 'christliche Offerte bestimmt wurde, Denjenigen unter ilMn namhaft zu machen, an welchen "uch allein dle Uebergabe des Pachtobjektes, und die Aufkündigung des Pachtverttngeö geschehen kann. Würde die Zustellung odcr Aufkündigung °e5 Pachtvertrages von Seite des Aerars wegen "bwcsenheit des Pachters oder des Bevollmach-l'gten nicht rcchtzeitlg geschehen können, oder ^lc Gefällsbehörde die persönliche Zustellung nicht Essend finden, so soll die Uel)erreichung der Auf-^undigul^ i?ei dem betreffenden k. k. Bezirksamle "nd, falls die Pachtung mehrere Bezirke umfaßt, °si einem oder dem anderen k. k. Bezirrsamte le Wirkung der persönlichen Zustellung ver» llelcn. ^1 Für den Fall, als für einige Gemeinden Acrzchrungssteuer-Zuschlage rücksichtlich der in ^tde stehenden Objekte bewilliget werden, wird ^die Pflicht dcg Pachters sein, auch die Zu-'^läge zur Verzehrun,,östeuer einzuleben und welchmäßig mit dem Pachtschillinge nach Maß der ewilli(>l^i und ihm bekannt gegebenen Zuschlags^ ^lzente von der für die betreffende Gemeinde 'fallenden Verzehrungssteuer - Pachtschillings, ^ote an das betreffende k. k. Steueramt . bezie-"«Usweise an die hierortige k. k. Finanz^Bezirkb' ">'< abzuführen. <. ^ Die einschlägigen allgemeinen Pachlbe-Flusse können bei der k. k. Finanz-Bezirks. lektwn in Laibach eingesehen werden, h ^bligens wird sich auf die Kundmachung ^ hohf„ k. k. Fiuanz^andcs-Direktion in Graz ^' l- Juli ,85«, Z. ,355», (eingeschaltet in "lntsbla'tter der ltaibacher Zeitung vom tU Juli 185«, Nr. l57, und 14. Juli 185«, Nr. ltw) berufen. Formular eines schriftlichen Offertes von Innen. Ich Endesgefertigttr biete für die Pachtung der allgemeinen Verzehlungssteucr von (folgt die Angabe der Steuer objekte) ln dem Htcucrbezilke (folgt der Name desselben) odcr in den Blcuerbezirken (folgen die Namen derselben) für das Verwaltungö-Jahr »857, das ist, für die Zeit vom l. No-vember »85tt bis letzten Oktober »85? den PachtschlUing von .... (Geldbetrag in Kiffern) das ist: (Geldbetrag in Buch' sta b en) wobel ich die Versicherung beifüge, das, lch die in der Kundmachung <1....... wie auch in den mir wohlbekannten Pachtbeding« nisten enthaltenen Bestimmungen genau befolgen welde. Als vorlaufige Kaution lcge ich im Anschlüsse den Betrag von ... Gulden . . Kreu' zer bei (oder) lege ich die Kassaquittung über oas erlegte Badium bei. Am.........»856. (Eigenhändige Unterschrift mit Angabe des (Zharatters und Wohnortes). Von Außen: (Nebst der Adresse an die k. k. Fi< na nz^ Bezirks-Direktion und Be« zeich nung des Betrages des beiliegenden Geldes oder der AmtS-Quittun g). Offert für die Verpachtung der allgemeinen Vcrzchrungsstcuer in dem Steucrbezirke oder in den Stcucrbczirken (folgt die genaue Bezeichnung der Sleuerobjekte und des Steuer« bezirkes oder der Steuerbezirke). der «> Ausweis dei, , ""' und politischen Bezirke, rücksichtlich welcher der allgemeine Verzehrungssteuerbezug von t^f "ezelchneten Objekten für das Verwaltungsjahr »857 in Pacht gegeben wird, dann der AuS- > preise, sowie des Tages der mündlichen Versteigerung und des Zeitpunktes, bis zu welchem ^ die schriftlichen Offerte einzubringen sind: — m , Benennung ^,^ is Ort ' Tag Zeitpunkt, H Name der Objekte, von ^ Zusammen ' bis zu wclchcm «^ >, « denen der einzeln oic schnftlichcu 8^. ^. Verzehrungs« ____ der Off.rtc ^teuerbezirkes Slcuerbezng i vorzunehmenden cinzurcich.» ^^^ verpachtet wird ^' ! ^- st> kr. Vetstcigerung si»d ' '". . . . ^ .«4,« - .^ _ Z F Z ^ Laaö. Wein 3392 - ,,„ ^ K ^ 3 ' ' ' Fleisch ,228 — "' V » « ^ Egg Wein 5922 2l'l, ««^ ' «. ^ Feistritz Wein 3W^ - ^,-, ^ ^'" 3 ' ' Fleisch 912 — ' 5" ! -. ^ ' " ^ 3 v Wippach . . Wein 5395, - «.^ __ D ! Z K " " ' ' Fleisch 1283 - '""' 'Z .^ ä) ^ Scnosetsch . Wein 8553'?9 ,,,.77 .2^ V 2 " ^. ' "y ' ' Frisch ,923 43'., """ ^ ^ 5- ^ Z -^------------------------------------------------------!------------------------- Z ^ Zusammen Wein 5,840» 27 ^,^^?^«'. ' ' Fleijch I3l4«!22^ "^^»^ ^^__ K' k. Finanz. Bezirks-Direktion Laibach am 27. August 1856. ' ''^' " (') Nr. 8887^6753, ^^k.k"/'"'lctzu.'g der k. r, D'e k k 3?^'"l'k in Kropp. p°l'tischen B,'i,p ^-Großtr.sik zu ^"pp '" "" Weae >,/' /ladmannsdorf ln Krain wird ""'""ichu„/sH"^en Konkurrenz mittelst "kanten Bcw". ' ^' ^lf.^e d.m geeiqnet ^"c.ßpromsio" ^//^^cher d'e ger.ngste V.r- ""^lüHli^ ^c^.^ .' ^" °"s j'de P^v.sion "i'cht leist,^ oder aber ohne An« spnlch auf eine Provision dicse k. k. Tabak-Großtrasik gegen Bezahlung eines bestimmte» jährlichen Betrages an das k. k. Tadakgefalle zu übernehmen sich verpflichtet, verliehen. Dieser Vcrschle'ßplatz hat seinen Material' bedarf an T^bak bei dem drei Mellcn elttfn'li' ten Tabak.Dlstrikis Verleger m Krainburg und d,e Stempelmarken für den Kleinvcrsil'leiß dei dcm k. k, St.ueramte zu Krambur^ zu fasse», und es si'.d demselben sechs Trafikanten zuge w'cscn, - Der Ankehr betrug ,n der Jahres, pcriode vom I. Ma» »855 bis Ende April ltt5U an Tabak »:i Gewichte 8592 Pf. und im Gelde 5248 st 3 kr, (5M. Dieser MaM'lal-Vclschl^iß ^.ivahlt bei einem Provisionüdezllge vl)n 4^, von, Tn,s de» -,!l., luxnll^ Gewinn 2U7 fl. II kr. ll.n. -Für diese» Verschleißplah ist, falls der Vrsteher das Tcib^k'Materiale nicht Zug für Zug zu be. zahlen blabsichtlget, bezüglich des Tadaks ein stehender Kredit bemessen, welcher durch eine, in der vorgeschriebenen Art zu leistende Kaution lm gleichen Betrage sicherzustellen ist. — Gleich ocr Summe diesrv Kredits lst der unallgreifb^rc Vorr^th, zu dessen Erhaltung der Ersteher des Uerschlelßplutzes verpflichtet ist. Die Fassungen an Ltempelmarken sind nach Abzug der systcmmäßigen 1^^ Provision für sämmtliche Sorten, ohne Unterschied der höhern o?cr mindern Gattung sogleich bar zu berichtigen. Die Kaution im Betrage von 45U fl. für den Tabak sammt Geschirr, ist noch vor der Uebernahme des Kommissionsgeschäftes, und zwar längstens binnen U Wochen, vom Tage ocr dem Erstcher bekannt gegebenen Annahme seines Offertes, zu leisten. Die Bcwerbcr um diesen Tabak« Verschleißplatz haben !0°/„ der Kaution c»ls Reugeld im Betrage von 45 st. bei der Finanz«Bezirks«Kasse in Laibach zu er-legen und die dleßsaUige Quittung dem gesiegelten und gestempelten Offerte beizuschließen, wel« ches längstens bis zum 12, September l85»<» Mittags 12 Uhr, mit der Aufschrift: »Offert für die Tabak-Großtrasik in Kropp« bei der Flnanz-Bezirks-Direition in öaibach einzlircichen ist. Das Offert »st nach dem am Schlüsse bel« gefügten Formulare zu verfassen, und >st daS-selbe nebstbei mit den dokumentirten Nachweis sungen, als: u) über das erlegte Neugeld; 1») über dle erlangte Großjahrigkeit und <) mit dem legalen Sittenzeugnisse zu belegen. Die Reugelder jener Offcrentcn, von deren Anbot kein Hcbrauch gemacht wird, werden nach geschlossener Konkurrenzvcrhandlung sogleich zurückgestellt. Das Reugeld des Erstehers wird entweder diS zum Erläge der Kaution, oder falls er Zug für Zug bar bezahlen will, bis zur vollständigen Materialbcvorrälhigung zurückbehalten. Offerte, welchen die angeführten E,genschaf« ten mangeln, odcr welche unbestimmt lauten, odcr sich auf die Anbote anderer Bewerber be« zlehen, werden nicht berücksichtiget. Sollten zwel odcr mehrere Offerte einen ganz gleichen Anbot enthalten, so wird demjenigen der Vorzug gegeben, zu dessen Gunsten cine von der Kommission sogleich verzunehmende Verlosung entscheiden wird. Ein bestimmter Ertrag wird eben so wenig zugesichert, als eine wie immer geartete, nachträgliche El.tschadiguug oder PromsionScrhöhung statlsindet. Wem» der Er« steher dlesen Tabac«V^rschleißplatz ohne Anspruch auf cine Provision gegen Zahlung eines bestimmten jährlichen Betrages (Aewinnstrücklaß, Pacht-schllling) an das Gefalle üDernimmt, so ist dieser PachtschlUing in monatlichen Natcn vorhin« ^in zu entrichten, und eö kann wegen tines, auch nur mit einer Monatsrate sich ergebenden Rückstandes selbst dann, wenn er innerhalb der Dauer des AufkündigungstermincS fällt, der Verlust des Vcrschleistplatzeö von Bette der k. k. Finanz-Bezilks Behörde sogleich verhängt werden. Die gegenseitige AuskündigunaSfrist wird, wenn nicht wegen eines Gebrechens die soglciche Citt-»ehung vom Verschleißgeschäste cinzutrctcn hat, auf drei Monate bestimmt. Die nähern Bedingungen und die mit diesem VerschleisigcsclMe verbundenen Obliegenheiten sind, so wie dcr Eiträgn,Musweis bei der Finanz-Bezirks - Direktion und beim Fmanzwach-Kommissariate m Krainbnrg einzusehen. Von ?er Konkurrenz sind jene Personen ausgeschlossen, welche das Ges m>- . 6l» » Talg ^>m Sinter ,^ g^ Brennöl !5><) Metzcn Holzkohlen 41 Pfund Kerzen <^ ^, 50 » Talq ImSommer ^ ^^ ^^^ 140 Mctzcn Holzkohlen Die Erfordernis; für die direkte Ein-lieferung betragt: 900 Pfund Kerzen u A00 Portionen ^00 „ Talg 1000 Masi Brennöl ll 1044 Port. nebst Docht 1«80 Mchen Holzkohlen ä 33 Pfund. Für eine sowohl als die andcreArt der Behandlung werden folgende Vc-dingnisse festgesetzt: l. Müssen die Anträge mittelst schriftlicher gcsigelter Offerte auf einen 15 kr. Slcmpel-dogen, entweder an die Laibachcr Verpflegs-Magazins-Verwaltung, oder biö 1 l Uhr Vor- mittags am l0. September l85<» an die Be-handlungs - ^!okal - Kommission gelangen. Das Formulare zu dem Offerte und zu dessen Cou-vcrte liegt hier bei. 2. Mit diesem Offerte muß auch ein Reugeld, jedoch unter besonderem Couvcrte einlangen, welches in 10 "/^ vom Wcrthsbetrage der offerirten Subarrendirung oder Einlieferung besteht, oder ein Depositenschein über den an die nächste Militär-Kasse bereits bewirkten Erlag des Reugeldes. 3. Beim Vertragsabschlüsse wird dieses Reugeld zur Ergänzung der Kaution verwendet, welche mit 10°/« des obgedachten Werthbe-tragcs im Baren oder in Staatspapicrcn nach dem Kurse, oder in einer von der k. k. Finanzpro-kuratur geprüften und annehmbar befundenen Hypothekar-Vcrschreibung zu erlegen ist. 4. Offerte ohne Reugeld oder Depositenschein, oder welche nach 1l Uhr am 10. September Vormittags einlangen, oder in welchen der Preis nicht unbedingt ausgedrückt ist, werden nicht berücksichtiget. 5. Jene, welche Artikel eigener Erzeugung anbieten, sind gegen die dem Offerte beigefügte Erklärung, für die Zuhaltung ihres Anbotes mit ihrem gesammtcn Vermögen zu haften, vom Erläge des Reugeldes enthoben. V. Nur, wenn ein oder der andere Konkurrent an der Einreichung eines schriftlichen Offertes erwiesen gehindert sein sollte, wird auch ein mündlicher Anbot angenommen, jedoch müßte dieß noch vor II Uhr Mittags, d. i. vor Eröffnung der gesiegelten Offerte, geschehen, weil sonst ein mündlicher Anbot nicht mchr angenommen werden würde. 7. Werden schriftliche Offerte auch auf einzelne Artikel, sowohl im Subarrendirungs- als Lieferungswcge angenommen, so wie es dem Aerar freisteht, die Subarrcndirungsanbote ganz oder theilwcise anzunehmen. 8. Haben sich die Offerentcn der im §' 8«2 a. b. G. zur Annahme des Versprechens gesetzten Termine und des Rücktrittes zu begeben, weil die Entscheidung über ihre eingereichten Offerte ohnedem möglich schnell erfolgen wird, und es sind diese Offerte bis zum Einlangen der Entscheidung für den Offercnten verbindlich; daher werden Offerte, welche an kurze Entscheidungstermine gebunden sind, unbedingt rückgewiesen, weil von Seite des hohen Armec-Ober-Kommando auf Antrage mit einem mindern als vierzehntägigen Entschcidungstermine vom Tage der Behandlung an kein Bedacht genommen wird. l> Offerte, welche das Aerar beschränken, oder von dem nachfolgenden Formulare abweichende Bedingungen enthalten, werden nicht berücksichtiget. 10. Wird bekannt gegeben, daß bei der direkten Einlieferung ins Magazin stets ein vierteljähriger Bedarfsvorsprung im Voraus eingeliefert werden muß. K. k. polit. Bezirksamt Umgebung Laibach am 27. August »856. Offerts- Formulare. Ich Endesgcfertigter, wohnhaft in (Ort u. Bezirk) erkläre hiemit in Folge der Ausschreibung vom . .ten N. N. 185tt, unter genauer Zuhaltung der kundgemachten Vedingnisse und Beobachtung aller sonstigen für Subbarrendirun-gen (Lieferungen) bestehenden Vertragsvorschriften (vom l. November »85»« bis Ende Oktober »857, N. N. Pfund Kerzen lc. um den Preis von (dic Preise in Buchstaben anzusetzen) im Subarrendirungswcgc abzugeben, N. N. Kerzen 2c. um den Preis von N. N. in das Magazin zu liefern) und für dieses Offert mit dem erlegten Vadium von . . . . si. haften zu wollen. Laibach am . . ten September 1856. N. N. Vor-und Zuname, Stand und Charakter. Formulare für das Couvcrt über das Offert. An das k. k. Bezirksamt Umgebung Laibach. Offert zur Behandlung in Folge der Kundmachung vom . . ten N. N. 1850. Z. 5 Uhr angeordneten Tagsatzung an dcü Meistbietenden hintangegcbcn wird. K. k. Landcsgericht Laibach den 23. August 185«. Z. 1628. («) Nr. 1774. Ediktal ' Vorladung. Von dem k. k. Bezirksamte Großlaschitz wird der unbekannt wo befindliche Josef Cimpermann, von Bostetje Haus-Nr.9, hiemit aufgefordert, binnen 3 Monaten von der Einschaltung dieses Ediktes angefangen, sogewiß anher zu erscheinen, oder wie sonst von srincm Aufenthalte dieses Bezirksamt in Kenntniß zu setzen, als widriges daö i hm verliehene Krämergewcrbe ohne lvti-ters gelöscht werden würde. Großlaschitz am 25. August 1856. Z. 1649. (l) Großer Slealitäten-Verkauf. Mit Bewllllgung des löbl. k. k. Bezirksamtes Oderlaibach vom 26' d. M., Z. 2083, lvlrd aus freler Hand stückweise lizitando verkauft werden, dle un Bezirke Ode^ laldach zu Franzdorf snk Haus-Z. ^ liegende, der Antoma Vertouz g^ donge Halbhube sammt Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Das durck-aus gemauerte, mit Ziegeln eingedeckt Wohnhaus sammt den dabei besing lichen Wirthschaftsgebäuden, Ho>^ räum, Garten und einem Walda^ theile wird als ein Objekt auSger^ fen werden. Dieses BMthum lttgl ganz in der Nähe des großen FralN' dorfer Eisenbahn-Viaduktes. Die slecker, Wiesen, Waldung^ und Hutwelden werden parzellemveli ausgeboten werden; bezüglich ^ Waldungen wtrd noch insbesondre bemerkt, das; sich dieselben im best^ Zustande befinden und vom schönl^ gleich schlagbaren Merkantil - "" Brennbolze überfüllt sind. . y Die öffentliche Versteigerung wl^ am h. des nachstkommcnd,^ Monates September ,m O^ der Realität zu Franzdorf in den g wohnlichen Vor-und Nachmittag Amtsstunden vor sich gehen. ^ Die Verkaufsbedlngnisse und 3l"^ rufsprelse können bei dem löbl.l' Bezlrksamte Oberlaibach und bel ^ Verwaltungsamte der D. ^'^li Kommenda zu Laibach eiliges werden. _^ Laibach am 31. August 1^ «33 Z- »60,. (,) Nr. 3383. Edit t. Von dcm k. k. Bezirksamtc Krainburg, alö Gericbl, wiro mit Bezug auf das Eoitt vom »4, Mai l. I., Z >9'.», bekannt gemacht, daß in dcr ExekutionZsache der Ma»ic Gloria», wider Mathias l>l't> Maria Lokrr von G^rcjnc, ix'w. 300 si. a. 5, l-auch t)ci dcr ^nf den 22. d. M. angeordneten zwei' lm Feildietungötagsatzung der, im Grundbuclie Egg "b Kraindurg g»^» Rcktis, Nr, 80 vorkommenden ^«»zhude sich keine Kauflustigen gemeldet hade», ^aher zu der auf den 23. September d. I. angeordneten dritten und lcl>ten Fcilbictung geschritten we» den wird. Krainburg am 22. August l856. ^ Z. lt>04. (,)" M?208^ Edikt. Von dcm t. l. Bezirksamte Seiscnbcrg, als Gericht, wird kund gemacht: E6 hade auf Anlangen dcs Anton Kunstcl von Sagratz, gegen Ignaz Tomschizh von Klcingloboku, 'vegen aus dcm gsrichtlichen Vergleiche ddd. 24. Oktober 185», Z. 4049, «l oxcculiv^ iiNal». 12. Jänner 1852 schuldigen l9 fi. 47 kr. c. «. c., die exekutive Fcilbielung dcr, dem Letztem gehörigen, 'M vormaligen Grundbucke dcr Herrschast Weixcl-^krg «>,!» Nekt. Nr. 382^^. vorkommenden, in Klein-klobotu 8„l) Konsk. 9cr. 9 gelegenen, gerichtlich auf ^0 fl. geschätzten Knischcnrealität bewilliget und ^>kzu drei Tagsatzungen, als: auf den 2. Oktober, .> „ 4. November d. I., und „ „ 4. Dezember "dismal l0 Uhr Vormittags in loco dcr Realität wit dem Beisahe bestimmt, daß diese Realität nur bci der dritten Taqsatzung auch unter dem Schät-ittngswerlhe hintangcgedcn weiden würde. Der Grundduchscxtrakt, das Schatzungsproto k"ll und die llizil^lil'nSbedingnisse können Hieramts ewgcsel,en werden, ^^ Seiscnberg am 23. Juli l856. ^^____ 5 ,6057' (,) "^" Nr? 2053. Edikt. Von den, k. t. Bezilk5amte Seisenberg, als ^tticht, wird bekannt gemacht: Es habe über Ansuchen des Josef Papcsch von Schaufel, ii, die Reassumirung der mit Bescheid dl'M 29 März l. I,. Z. 793. bewilligten exekutiven ^nlt'ielung der, dcm Anton Papcich gcl)öligen, ge-NN'tlich auf 568 fl. geschätzten, im vormaligen ^luüdvucke der H>rrscha't Zobelsbeig zur, Retlii. ^r 314 vlntommrnren ^ H'N'e s.nnmt Wohn und ^>lll)scba>tSgel)äuden zu Schaufel Haus'N'. 5, pcla 8' fl. c. 5. <-., bewilliget und es seien zur Fettble tung dieser Realität drei Tagsatzungen als: auf den 29. Sptcmber, „ » 29. Oktober d. I., und ,> >, 29. November 'bezmal von ,a bis »2 Ubr Vormittags zu Schau ^l mil dem Anhange vestmml, daß diese Realüät "' der dliilcn Feilbislling auch unter dem Schäl, iunqsnoerthe an dcn Meistbietenden hintai,g,gebcn ""'d«n würde. . Die LizitationSbedingnisse. der Glundbuchsex^ "t und das Sct)ätzung5plotokoll erliegen hieramlS '"^ E'Nslcht l,„M. Scisenderg an, l9. Iull^856.____________ 6' l60«.' '(!) '......... Nr. l986. Edikt. Das r. e Bezirksamt Seiscnbcrg, als Gericht, "^ bekannt: , ^ ^s habe in der Exeklltionssacke des Johann ^ograitz von Sciscndcrg, gegen Jakob Hozhrvar von ^'Ndrus, wegcn aus dem gerichtlichen Vergleiche ^°- 22. August, undexetutio intabulirt 26. Novem-er »854. Z. 3585, an Darlehen noch schuldigen y^s ^' ^ ^' '' ^ ^'^ >n die Reassumirung der mit '"ejchl'lde vom 12. April d. I., Z. 966, bewillig, ^n ereklUium Ftill'ictung der, den Ehcleuten Ia^ a, ^^ ^^llla Hozhevar gehörigen, im uormali, U >' ^rundbuche der Pfarrgült Obergurk «u!. Rekt. l'. !2^2 vorl'ommcnden, gerichtlich aus 330 fl. ge> 'cyatzte,, ^ H^,^ z„ Ambrus ^aus-Nr. l4gewslli. un und hlczu drei Tagsatzungen, als: "uf den 23. September, .> » 23. Oktober d. I. um u 1!',"^ " " ^^- Noviinber dem ^ s Vormittags im Orte der Realität mit drillen 7 - ^stimmt, daß diese Realität bei drr anaea,!' '"^""6 ""^^ blu, Schätzungöwerlhe hint, urae^en ,^^^^ ^^.^^ ^"kt und ^^ungsprotokoll. dcr Grnndbuchsex. ^"gesehen ,« ^ä'tationsbcdingnissc können hicramts ^ ' "krden. ll»07. .,>, — - ^ .. Nr. ,892. «, Aon dc,n p 7 d i k t. Zeucht, wird k.p ^ezirksamte Sciscnberg, als ß,. 6s Dabe auf A^emacht: ^^ Michael 3 ^."langen des Franz Vrbida von ' "k,ilouärü des Dominit Dcrcani, '^ """"', Nr, 2°. v, ., S.P., .85«,) gegen Maria Kastelitz, Witwe und Erbin des Josef Kastelitz von Birkenthal, wegen aus der Zession ddc». l0. Jänner 1855 und dcm gerichtlichen Vergleiche ddo. 7. Juni »853, und exekutiv intab. 30. März 1854, Z. 258ti, noch schuldigen 133 si. 52 kr. c. 3, (,., in die Rcassllmirung dcr mit Bescheide vom 7. Oktober 1854, Z. 3999, bewilligten cxeku-tivcn Feilbielung dcr zu Bü'rkeitthal ^nl) Kousl. Nr. 5 gelegenen, im vormaligen Grundduche dcr Herrschaft ^obelsberg 5,ü, Rett, 255 vorkommenden, gerichtlich auf 862 st. geschätzten Halbhube sammt Wohn» und Wirtschaftsgebäuden gewilliget, und dazu drci Termine, als: auf den 19. September, „ » 2l. Oktober d, I., und „ » 21. 9iovcmber jedesmal von 10 biS 12 Uhr Vormittags im Orte der Realität mit dem Anhange bestimmt, daß bei der dritten Fcilbictung diese, Realität auch unlcr dem Schätzungswerlhe hmtangegcben werden wird. Das Schätzungsprotokoll, der Grundbuchscr» trakt und die lüzitationsbcdingnisse liegen hicramls zur Einsicht bereit. K. k. iöezilksamt Seisenberg am 8. Juli 1856. Z. ,610. (!) Nr. l 924. Edikt. Von dcm k. k. Bezirksamte Liltai, als Gericht, wird dcn Erben und Rechtsnachfolgern des verstor. denen Johann Lesjak von Goizd cl, Reta durch ge^ gcnwärtiges Edikt bekannt gemacht: Es habe wider sie Martin Vidizh, Grundbesitzer zu Goizd cr des Rckabachcs gelegenen Wies» und Ackcrgrundcs c. H. c:. angebracht, worüber zur münd^ lichen, Verhandlung die Tagsatzung auf den 2. Dc zcmber 1856 jcüh 9 Uhr vor dicsenl Gerichte mit dem Anhange dcs h. 29 a. G. O. angeordnet wor c»n ist, Da die fräglichell Erben und Rechtsnachfolger diescm Gerichte unbekannt sind und sie vielleicht auo den k. t. Ländern abwesend sein tonnten, so l)at das selbe auf ihre Gefahr und Kosten den Grundblsitzer Georg Illovar von Trebelai zu il)rem Kurator auf' gestellt, MU welchem dlese Rechtssache nach der bc, stehenden a. G. O. ausgciüdrl und entschieden wer-ocn wird. Dieselben werden ^aher dessen durch dieses Edlkl ,^u dem Ende »xinnert, v^ß sie allenia!,Ig zu rechter Zeit selbst zu cr>chmml»n Ver litter ihre iXechlSdryelfe an die yand zu geren, odil aber auch sich selbst »inen andtln Sachwml.r zu be-steUen und dltsem GerlHle namhaft zu mache», und überhaupt in alle oil lechlllchen uno orcnungsmä-ß'^en Wege cinzuschleiten wisse» mögen, die sic zu ihrer Vertheidigung dlensam fmoen würden, nnon» ^ensallS sie sich die auft lyrer Verabiaumung eniste landen Folgen seldst beizumessen haben weiden. K, t. Bezlitsamt l!ltlal, als Gericht, am 13. Juni 1856._________________________ Z. l6!5. (l) Nr. l4509. Edikt. Mit Bezug auf das dicßgerichlliche Edikt vom 28, Juli d. I., Z. 10901, wird hiennt bekannt gc-macht, daß üder Einvelständniß der Parteien die eiste ouf dcn l8. August d. I. angeordnete exekutive HcilbilNmg der Rralitäten des Valentin Tomz für abgehalten, daß demnach zur zweiten und dritten, duf den 22. September und 20. Oktober d. I. angeordneten exekutiven Fcilbielung geschlitten wcr> den wird. K. k. städl. dclcg. Bezirksgericht Laibach am l8. August 1856. Z ,6l6. (l) N. 13223. Edikt. Im Nachtrage zum dießämtlichcn Edikte vom 28. Juni 1856, Z. 1090», wird in der Exekutions-sache der Theresia Mcßeßnu , gcgen Valentin Toniz von Gleinitz dckannt gegeben, daß in den sestgesetz: ten Terminen mit demselben Anhange auch der im magistratlichen Grundbuchc 5uli Map. 2 27 und Rcktf. ^ir. 227'^ vorkommende Waloanthcil oer-älißeit werdc. K. t. städt. dclcg. Bezirksgericht i?aibach am 27. Juli l856. Z. !6l?. (l) Nr. 14628. Edikt Bezug nehmend auf das dicßämtliche Edikt vom 10. Juli l. I. , Z, 12009, betreffend die Exetu. tionsführung dcs Martin Pczhck, gcgcn Sebastian Pczhct von Secdorf, wird bekannt gemacht, daß bei fruchtlos verstrichener erster Fcilbictungslagsat» zung in den anglordnetcn Tcrininen zur weilcrn Feildictung geschritten werden wird. K. k. städt. deleg. Bezirksgericht Lalbach am 19. August I85U. 3. !6I8. ^l) ^r. 14386. Edikt. Von dcm t. k. städt. delcg, Bezirksgerichte wird hicmit bekannt gemacht: Es babc über Ansuchen dc5 Jol'au ?)l'f!tzcu von Laidach in die exekutive Fcilbicliing l'»>>-, r.m Alexan. der Traun von Obergamling geböri^.,,, in, Grund' buche 5l'utzing 5.,l. Urb, Nr. 34, Rctts. Nr. 32''^ vorrommcnren, gerichtlich auf 540 si. berverthetcü Kaischenrcalität, wegen alls dem Vergleiche vom N». Februar »856, Z. 3300, schuldiger »00 si. <.-. 5. c., gcwilligct und zu deren Vornahme die Tagsatzungcn auf den 22. September, auf den 23. Oktober, und aus den 24. November, jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr in der Gericht s-. kanzlei mit dem Anhange angeordnet, daß die Realität bei der ersten oder zweiten Tagsatzung um den Schätzungswerlh oder übcr denselben, bci der drillen aber auch unter dcm Schätzungswerlhe an den Meistbietenden überlassen werden wird. Zugleich wird den unbekannt wo befindlichen Tabulargläubigcrn, Lorenz, Barbara und Maria Traun und Helena Rcboll erinncrt, daß zur Nah» rung ihrer Rechte der Herr Julius v, Wurzbach als Kurator bestellt worden ist, und daß ihm die Rubrik dcs Feilbielungsgcsuchcs für sie zugestellt wer-den wird. Das Schatzuugsprolokoll, der Lastencxtrakl und die Bedingnisse zur Feilvietung können hicramls cm-gesehen werden. K. k. städt. deleg. Bezirksgericht Laibach dcn 14. August 1856. Z. l6!9. (l) Nr. 144,1. Edikt. Das gefertigte t. k. Bezirksgericht macht hie-mit bekannt: Es habe über Ansuchen des Herrn Dr. Matthäus Kaulschitsch, Kurator der Verlaßmasse dcs seligen Georg Salier, zur Vornahme der mit Bescheid vom 6. Juni 1855, Z, l»379, bewilligten und mit Bescheid vom 5. Oktober 1855, F. 18427, lilt!,lil»l>No ^xl!culivo Feilbictung dcr, dein Johann Anselz gehörigen, in Podgoist Nr. 3 gelegenen, imGrundbuche Auerspcrg Urb. Nr. 423 vorkommenden Ganzhube, im gerichtlich erhobenen Schähwerthe pr. 1695 ft. 30 kr., wegen schuldigen »65 st. 30 kr,, die drei neuerlichen Tagsatzungcn auf den 29. September, auf den 30. Oktober und auf den l. Dezember d. I., jedesmal Vormittags von 9 biö 12 Ilhr mit dcm Andange in loco der Realität angeordnet, daß oie Realität bei der ernrn und zweiten Taqfatzuiig um oder üder den Schätzungswcrtl), bci der drittln Feildietung jedoch aucb unlvr demselben an c^n Ml'lstbiclcnden hintantttgeben we!de. De» Orunl)oucl»6erisakt, daß Schätzungsproto. toll, so wie dil Li^it'llioiisbedingnisse tonnen zu den gedöligcn Amtsstunoen hi^rgelichs eingesehen werden. Wl'vl,n beide Th'ile, so wie die TabulargläU' biger A^neS, Apcllonia und Helena Schwiege! und Martin Irhlzh. so wie daß t. t. Steliercnnl verstär,-diglt wird K. k. städt. dele«. Bezirksgericht Laibach am 17. August 1856. Z. l620. (l) ^ Ur7^il?59^ Edikt. In der Exekutionsführung der Frau Johanna Achazhizh, wider Johonn Zernc von Unterscdischka, wird dcn unbekannt wo befindlichen Tabulargläu, bigern Anton Zhcrne und Ursula Plestopizh crinncrt, daß für sie die bezüglichen Rubriken dcm bestellten Oil-LUil' »il izclmu Herr Dr. Rudolf zugestellt worden sind K. k. städt. deleg. Bezükögericht Laidach den 19. August 1856. Z. !62l. (,) Nr714552. Edikt. Von dem gefertigten k. k, Bezirksgerichte wird bekannt gemacht, daß der an Maria Mohn von Laidach lautende TabulalBescheid vom l». Juli d. I., Z. 12734. betreffend die von derselben ange-suchte Intabulation des Scl'uldschcincs vom I«. , M^i l«5<), pr. 2l)l) fl. auf dic Realität des Valen, tin Volick von Gollu, od deren dermalen unbcrann. ten Aufenthaltes, dem Herrn Dr. Rudolf, als dcm unter Einem ausgestellten (>>l'»tt,l- :>, im Grund buche Gollschlt zud 'i'uri). X, Fol. l383 voikom menden Rcalität samiiit dazu gehöiigen Wohn^ und Witthschaftsgebäuden, im gerichtlich erhodeiun Wer tde von 5?0 fi., »vegen aus dem gerichtlichen Ver gleiche von l6. Dezember l85l, Z. 6U64, und aus der Einiintweitungstunde von 19. August l853, Z. 5828, schuldigen 71 fi. 7 kr. <:, 5. <^. bewilliget, ulld zu deren Vornahme die Feilbielungsttrmine auf den 19, September, den l8. Oktober und aus den l9. 9iovucnber l856, jedesmal Vormittags von 9—12 Uhr im Ämtssitze mit dcm AlU)a,ige bestimmt, daß obige Realität nur bei der dritten Feilbietungä tagsatzmig a»ch unter dem Schätzungswecthe veräußert werden wird. Der Grundbuchsexlratt, das Schätzungsproto. toll und die Lizitationsdedingnisse liegen hieiamts zur Einsicht bereit, K. k. Bezi.köamt Gotlschee, als Gericht, am 14. August ,856. _____ Z. 1574. (3) Nr. 132l3 Edikt. Vom k. k. stadt. dcleg. Bezirksgerichte Laibach wi?d hiemit bekannt gemacht, daß es in der Ercku tio'issache rer Margaretha Stral) von Razhiza G. B. Littai, gegen dcn unbekannt wo besindllchcn Iu sef Tluntl von Zcrou, oiesem ^'etztern Bchuss Wal) rung der Rechte und Emplangnahme der Gescheide den Jakob Trontel von Zerou als Kurator aufge-steUt habe. K. k. stäot, teleg. Bezirksgericht Laibach am l0. August 1856. ZT'sü 75?" (3^ Nr. 14359. Edikt. Von dem k. t. stadt. drleg. Bezirksgerichte Lai-bach wird btk«nnt gemacht: Es sei in die Emlcitung des Vcrfahreils zur Amollisiluna. oes Äiational'Anlchensschcineö rdo. 30. August 1854, Nr. 3748, rllcksichtlich drö Zettisita ttö Nr. 3749, auf Namen des Michael Dollina, von Zayer lautend, pr. 70 fi. ti. M. g worden Wornach alle Jene, welche hierauf Anspruch strllen , solche sogewiß binnen Einem Jahre, oo» dc, diltlen Einschaltung dieses Ecittes, hicranns g^lteno zu mach.n haben, als widligenS obigeb Zcrtlsiral als amorüsilt und wirtungsloS erslait wclden wuide. K. k. stadt, drleg. Brziltsgenchl Lalbach am 14. August l856. Z^1^867"(?s ^l. 2925 Edikt. Von dem t. t. Bezirkeamle Fcistriz. als Gericht, wird tuod gemacht: Man habe über Ansuchen des Johann Dom ladisch von Feistliz, wid.r E..Spar Slanz von Dazh, in cie Reassumirung der, mu cem Dl,chcloc von» 11. M«l «855, Z. 2723, auf den 25. Jull 185b angeordnet gewesenen Hellbietun^ der gegncrlschen. im Giundvuche der Hell,chall ..delsbr.g zul, Urr Nr, 5»3 vorkommend.n. alls 1373 st, e einzlge Tagsatzung auf de>. 26. SeplenN-er l. I. VoinntlagS von 9 bis l2 Uhl in der hiesigen GenchlStanzle, Mlt den» Anhang angtoldnet. Wovon die Kauflustigen mit dem Bemerken ucr ständiger wilden, daß bei dieser Zellbiclungblag satulng die obige iiiealitäl auch unter dem Schaz zungsn'ellhe hintangegeben werden wird. Feistliz ain 19. Juni 185»li. Z^H^-^ " 9i"2932 Edikt. Vom k. k. Bezirksamt« Feistriz, als Gericht, wird kund gemacht: Es sei in d>e Exckulionssache der Anna Ger! von Haue. wider Franz Kunlara von (Zasttlnuovo, pclu l000 fi., die mit dem Bescheide ddo. 29 "ugust 1855, Z. 4932, sistirtc dritte Ncalfellblctung der. v^m iictzlern gehörigen, im Grundbuche d^b Gutes Nadelseg 5.1k Urb. Nr. 14',^ vorkommenden, auf 990 fi. »5 tr. bewcrthetcn Dlltclhube, und de> im Grundbuch« des Gutes Straißnach 5l,!^ Urb. 9tr. 2l vorkommenden, auf 3223 fi. l 5 rr. geschah ten Halbhube, udcr Aosnchcn der Exekulionslühteril, aus den 26. Scptcmdcl l. I. Vormittags von 9 bis «2 Uhr mit dem vorigen Anhange neuerlich angeordnet worden. Wovon die Kauflustigen mit dem Bemerken verständiget werden, daß bei dieser FtNbietungstag satzung obige Realitäten auch unter dem Schätzungs. werthe werden hintangegcoen werden. Feistriz am 30. Juni ,856. .6. «581. (3) Nr. 14l91. Edikt. Von dem t. k. stadt. dcleg. Bezirksgerichte wird hiemit bekannt gnn^chü Alan habe über Ansuchen des Joses Grcbenz von Gradcsch, Bezirk Großlaschilsch, unter Vertretung des Herrn Qr. Rudolf als Sudstitulen des Herrn Dr. Burger, die exekutive Fellbielu-ig der, der Maria Salier von Slalvorf gehörigen, lm Grundbuche Sonncgg zul» Ulb. Vir. 95, Retts. Nr. 1l5 l,'t l l6 vorkonunenden, gerichtlich anf 1^35 fi. bnveltheten Halbhube, wegen schuldigen 144 fi. c. 5. c. bewllli-gel, zu Olren Volnahmr cie Tagsatzungen auf den 22. September, auf ocn 23. Oktober und aus den 2l. November, jedesmal Vormittags 9—12 Uhr in locv der Realität mit dem Blisatze bestimmt, daß bei der dritten FcilblelungStagiatzung die Realität auch unttl dem Schatzungswenhe hlnlangcben werde. Das SchatzungsplototoU, der Glundbuchsex^ tratt und die llizilationsbedingnlsse könilen hieramtS eingesehen werben. K. k. stadt. deleg. Bezirksgericht Laibach am l2. August »856. Z. »581. (5) Nr. 1907. Edikt. Von dem k. k. Bezirksamt llittai, als Gericht, wird hicmit kund gemacht: Mau habe die exekutive Feilbielung der, dem sxekutcn Jakob iiasar von Islat Haus-Nr^ 19 ge-hörigen, im Grundbuchc ocr vormaligen Henschasl Galllnbcrg «ul) U:b. lii.405 voltonllncndcn Kaischcn-lealilat, wegen von ihm dem Herrn Gesuchstellcr Mathias Svetitz von Möttnig aus dem Vergleiche von, 20. Juni »855, Z. 2448, >chuic>!gcn 332 sl.c. 5. c. llwiUigel, und zu Oercn Volnahmc die drei Termine auf c>en 22. September, auf den 20. Oktober und auf den 24. November i856, jedesmal Vormittags von 9—12 Uhr in der hiesigen AmlSkanzlei nut dem Bezügen angeordnet, daß die obdezeichnete Realität bei vem ersten und zweiten Termine nur über otcr mindestens um den gerichtlich erhobenen Werth, bel oem onticn aber nölhigensalls auch unter ccmselben veläuhert werden wll0. Das ^chavungsprotokoll, der Grundbuchsaus» zug und dle Ilizit'allonobedlngnisse können hiergerichtö wayrend den ^mlöstunorn eing»sehcn wercen. K. k. Btzirk5amt ^itlai, als bericht, am 19. Mal «856. ________ F. 1588^ (3) Nr. 2991. Edikt. Vom k. t. Bezilksamte Feistlilz, als Gericht, wild ^Ua/mcin kuxd gl'l'achl: ^b ,n nt)cr An!nche» oeü Herrn Karl Pcem lou, von Praw^lo, wider Anton Pe«ko von ^arje, ln die exekutive ^e»li)letun^, ocr >m Gruncbuche Mühlhosen 5ul) Ulb, Nr. 69 vo,tomm.noen, gerichl» lich auf 237!. fi. geschaßten HaU'yube, wegen schul» digen 250 fi, gcwlUigel, uno hiezu l>>e e>ste ^ell-l,!»tung aui ocn 30. September, 0le zweite ans oen 28. Ortooer und die drille aus den 2. Dv0soen. Andreas Krifchmann wird daher aufgefordert, binnen Einem Jahre sogenxß entweder persönlich bei diesem Gerichte zu erscheinen, odei aber dasfclbe oder den aufgestellten Kurator von seinem üeben und Aufenl, Hallsorte in Kenntniß zu setzen, als widrigens nach dieser Frist über neuerliches Ansuchen zu seiner To» dcöcrklärung geschritten werden würde. K. r. k. Bezirksamt Egg, als Gericht, am 27. August l855. ^"l^T""^) Nr. 2»67. Edikt. Von dem k. k. Bezirksamte Idria, als Gericht, wird bekannt gegeben: Es habe die exekutive Fcildietung der, dem M>« chael Kautschitsch von OpaUe gehörigen, im Lacker Grundbuche 5ub Urb. Fol. 25, Rckls. Z. 182 und Haus Nr. 5 vorkommenden Realität, wegen dtM Urban Thrcnn von Soura, Zcfsionars des i^oreüj Plcschncr, Bevollnlächligter des Anton Threlüi v»>' Godovizh, aus dem Urtheile ddo. 27. Oktober »834, Z. 5443, schuldigen 200 fi. c. 5. c. sammt Exck» tionskostcn bewilliget, lind zur Vornahme derselben die Tagsatznngcn auf d,n 6. Oktober, den 3. No» vember und den 9. Dezember l. I., jedesmal Vor-mittags 9 Uhr im Orte der Realität mit dem a"' geordnet, daß die Realität nur bei dcr dritten Fl>l' dietungstagsatzllng unter dem Schätzungswerthe von 3609 fi, 5 kl. hintangcgebcn wird. Der Grundbuchsextrakt und das Schätzungsplo» tokoll tonnen in den gewöhnlichen Amisstunden hiell amls eingesehen werden, K. k. Bezirksamt Idria, als Gericht, am 2. August 1856. Z 1596. lI) ^lil. 3l)30. Edict. Von dem t. k. Bezirksamte Lack wird hiemit kund gemacht: Man habe in die exekutive Feilbietung der, dem Martin Haltmann von h. Geist gehörigen, im Grund' buche der Kamelalherrschaft Lack 5>il, Urb. Nr. 2352 vorkommenden, amtlich auf 760 ft. geschätzten, behausten Realität, zufolge k. k. Stcuer.üaiweskoM' missimlS-Vcrordnung vom l8. Februar »856, 3-680, wegen rückständigen l. f. Steuern und Grund-entlastungsgebühren pr 25 fl, 2l'^ kr. c-, 8. <-. gt' williget, und die Feilbietungstagsatzungen ans den 25. September, 25. Oktober und 26. November l856. jedesmal von 9—12 Uhr früh in dieser AmtS-kanzlci nnt dem Beisätze angeordnet, daß das Feil' bictungsobjett nur bei der dritten Tagsatzung uiner dem Schätzwerthc veräußert werden wi>d. Der Grundbuchslxtrakt, daß Schätzungsproto-loU und die öizilationsbedingnisse können hieramts eingesehen weiden. K. k. Bezirksamt ilack am l6. August 1856. Z. 1598. (3) Nr. 2130. Edikt. Von dem k. k. Neziltsamle Gurkfeld, als Ge< richt, wird im Nachhange zum Etikte vom 23. ^uni d. I., Z. 1248. hiemit bekannt gemacht, daß die ans den 4. August 1856 angeordnete erste exeku» live Nealseilbietung der, den Johann Ke,in'scheN Erben gehörigen, zu Haselbach liegenden, gerichtlich auf «06 fi. ,5 kr. geschätzten Hoistatt Url) Nr. lll ll, über Einvilständüiß beider Theile für abgehalten >>n>,.s'l)en, hiügegcn die auf den 4. September und 6 Oktober <856 angeordnete zweite und dritte Real' Fe>Ib>etungslastsatzunc< als anberaumt verbleibt. Gurkfeld am 22. August 1856. ... 1594. ,3) Nr. 3273- Edikt. Vom k. k. Brznteamle Laas, alö Gericht, wilv dlM angeblich velstol..'kncn Anton Kuzl^evar von l!a>' "ach lon Glvßublok von» Bescheide «8, IU>> l. I, Z. 2U6!, um Löschung der auf se'.ncr >l" Herrfchalt Nadlischekel Grundbuche «ul, l'llb. ^/' 4 vulkommenden R'ülität mit Zession od. ,2. Mali <852 zu Gunsten des Anton Kozhevar l mvellc'dteN «40 fi. »4 tr., dem ihnen aulgssleli.len HinatorMal-lhäuS Lach von Laas zugestellt worden. K. t. Bezirksamt Laaü, als Gclicht, am s< August 1856. Z. 1599. (3) Nr. 460s- Edikt. Vom l. k. Bezirksamte Stein, als Gerichl' wird mit Bezug auf das Edikt ddo. 23. Juni l> I., Nr. 3558, bekannt gemacht, daß in Folge G^ such l» pl-»,,'ä. 16. August. I. I. . Nr. 4608, ^ in der ExekulionZfache des Josef Skosiz v. Manr>^ bürg wider Jakob Nemz von Dragomel, auf ^" «^. September und 13. Oktober l. I. angeordnet exekutive Rcalscilbietung alS abgehalten angcftl)^' werde, und bei der auf den 13. November l. 3/' der Amlskanzlci angeordnete Tagsatzung slin 25^' bleiben habe. K. k. Bezirksamt Stein, als Gelicht, a," 2"' August 1856. Z7?6ll"(2) Nr. 2255' Edikt. , . Vom r. r. Bezirksamte Laas, als Gericht,"'^ mit Bezug auf das Editt vonr 5. Juni d. I ^ ' ,^ l2l3, kund qcinacht, daß, nachdem zu der, g^a Anton Marinzhek von Raunik r>cll,. Steuer» " ^ Grundentlastung schuldiger 54 ft. 6'2 kr. c- ^'^.^ auf den 23. August d. I. angcoldnettn zweiten ^^ rulivcn Realseilbietung kein Kauflustiger " "^,„g ist, am 23. September d. I. die dritte Zcllv" vorgcnonnnen werden wird. ^3' K. k. Beziltsamt liaas, alö Gericht, «"' August 1856.