Nr. 6 Ticnstaq. 9, Jänner 1917. 1-W. IahMNss. Mbllcher Zeitum '->'ck<»»«»««aU«'»M»»i?»5»: Kttt tz<,!N, er 1 >-!,,,'^ !.<7.^ül,c,8 «» ,^, '.'««'»Äbn« <» ll. ^m »uiltor. ganz,äl,rig ^ Dlc -Schach« Heilung» ?r,che,, ,^. ^»«»»t»»»«»«, be»wl<»l ?» », balblührig n K, .fül l^tt,»«ühr: Wl llcine ^»sslllt,- : !>^ ^if,niiöst,ahe Nr, 56; bis ^»»nk««^ ^ih, Nr. l«, „ d?f ^-t>l,l. llh' b<« zu »<«f fte««!!, ^« k, »»'»l!«re ,,er 9i>!le 1!< k; be< vfteren Msterliolüllssei, per gelle « b. ? >ü,,^m'>!agl Uuf'Lnlü'l'r ^irtt ,: »n^nomm,. iü> ni- l ^llüsyi-ftfU!, Gelephon-Mr. der Kedaktion 52. MchtamMcher Geil. Verzeichnis jener Sterukrcuz-Ordcns-Damcn, deren Ableben der itanzlei des hochadeligen Stcrnkrcuz- Ordens im Jahre 1910 zur Kenntnis gebracht wurde. Franzista Gräfin Z i ch Y zu Z i ch und Vasonykc ö, geborene Gräfin von Ludwigstorff. Carolina Fürstin S 2n gu s z ko-L u b art o >u i,cz, geborene Gräfin Thun und Hchcnslein. Sarolta Gräfin Forgach, geborene Frciin oon Nevay. Irma Frciin von Pntean i. Maria Theresia Neichsgräfin Schlick zu Vassano und Weißkirchen, geborene Prinzessin Hohenlohe- Waldcnburg-Schillinsisfürst. Henjriette Gräfiu L ar i^sch^Moenni'ch, gebogen« Gräfin Larisch Moennich. Wilhelmine Gräfin Wrbna und Frcudcnthal, geborene Kiß von Nemeskr. Josephine Gräfin Ezcrnin voir Chudcnic, gebo^ rme Gräfin Paar. Elyonoira Gräfin Dezasse de Pet i^t>-P erneu- ille, geborene Freiin-Hildprandt von und zn Ottein^ hausen. Maria Anna Gräfin zu Stnbenberg, geborene Gräfin Nimptsch. Anna Gräsiini von Stürg,lh, a/borene Gräfin zu Sftaur und Flavon. Auguste EugMie Gräfin Thun und Ho hen stein, verwitwete Gräfin Enzcub^g, geborene Gräfin von Württemberg, Fürstin uon Urack). Kunigunde Prinzessin von Lobkowitz, gcvorene Gräfin von Slrcnbcrg. Rosa Gräfin von Tanrma-Sterzendorf- Ie futsch, geborene Gräfin von WurinbrandsStiip» pach. Josephine, Gräfin Nlome, geborene Gräfin Bnol- Ech au en stein. Vertha Gräsin zu Stolberg-Stolberg, gcborcne Gräfin von Falkcnhayn. Helene Gräfin W al dst e in-W artenb erg, geborene Frciin von Vittinghoff'Cchcll. Maria Elconora Gräftn Pal ff y ab (5 r d ö d, geborene Ficiin uon WaNerstirchen. Helene Gräsin M i c r, geborene von Turlull. ^lcphanic Freifrau Salvadori von Wiesen Hof, geborene Baronin Ambrozy de Sedcn. Marie Gräfin Pejacsevich von Ncröczc, gcbo rene Gräfin von Chudcnch, Italien. Die „Pol. Koi-r." veröffentlicht folgende Meldungen von der italienischen Grenze: Nach der östcrreichisch-ungarisclM Offensive auf italienisches Gebiet, die im vergangenen Frühjahr stattfand, fehlen führenov italienisch«: Persönlichkeiten unter dem Titel „Der Sieg von Asiago" eine Legende in Umlauf, dnrch die der Glaube an cincn großen Triumph der italienischen Waffen erzeugt werden sollte. Der erste, der in dic Posaune blies, war der Chef oes Yicneralstabcs, i5adorna, dann folgte die Fanfare cinetz löniglichcn Telegramms, und den Abschluß bildete eine «ammer-icde des Mmisterpiäsidenwn Äoselli am 28. Juni. ^un gehören aber die Wirkungen, welche d-e von russischer Seite unternommene EMastnngsossensiv« fur die Lage cms dem italienischen ktricgzschaupmHe halte, zu dcn aller Welt bekannten and unbestreitbaren Tatsachen d«r jetzigen zdriegsgefchichte. Insl^jondcie muß öle Ay z<,ichnung „Sieg von Afiago" einen seltsamen Eindnick niachcn, wenn man sich erinnert, daß die Italiener tue Räumung von Asiago und Ärskro erst dann merticn, nachdem sie die von den österreichischungarischen Tnip' pen Mäumlen Oitschaften einen Tag lang unnötiger-weise beschossen hatten. Eine sehr belncrlenöwerie Zurückweisung der von d"n Italienern in diesem Punttc versuchten Gcschi6)nr ni6)t clwa dnrch einen ncntrnlen, sondern durch den Minister eines mit Italien verbündeten Landes. Der französische Ministerpräsident Nriand hat in einer den Verlauf des Kriegs-jahvcs 1916 beleuchtenden Rede crtlarl, daß die Italiener aus der Gefahr der österreichisch-ungarischen Früh-jahrsosfensive durch Vrusiloos Eutlaswngso^sensive bc^ fmil worden seien. Der italienische Senator Mazziotti, ^hemalinor Unterstaatsselretär i?n 5tabinett Zanmdcl!!. der zu dln schärften Kriegs Hetzern im Senat gcl,,"i>, zahlte dies mit einem Angriff auf Äriand '?eim > : cf pathetisch aus, daß Italien die Abwehr der österreichisch-ungarischcn Frühjahrsofsensive ausschließlich sich selbst zn verdanlen habe, es sn durch die „fulminea concentra-zionc dcllc sue trnppc" bcfrcit worden. Demgegenüber kann wohl beim jetzigen Anlasse die Feststellung genügen, d.aß dcr Glaube an diese Kraftleistung wie die Er-Närungcn Vriands wohl hinreichend zeigen, von den Verbündeten Italiens nicht geteilt wird. Die Ergebnisse der Unk»rbiringung langfristiger Schcchscheine in Italien sind in Kammnrreden wiederholt als über Erwarttn günstig bezeichne? wurden. Diese Darstellung wird aber durch eine vom Staatsschatzmini-stcrium getroffene Verfügung widerlegt. An die Ankündigung dcr Ausgabe ncucr dreijähriger Schutzscheine zu 5>,5 Prozent wurde die Mitteilung getnüpft, oehm!.n. Sie härt!e nur dos leise Rascheln von Papiergulden, tue er, zuicuiniln^licnd, an sich nahm - wieder drchtc sich der ^chlnsscl in dcr Lade — dann ging er - ohn<: Gruß. Ek legte ihs Gesicht in beide Hände und ft, einte. Langsam ging Anton durch oie verschneiten Felder dem Dorsc zu Er war noch immer sehr erregt. ,!'l iah war di.- i'i! cnaschu'.ig über ihn gekommen. - Der Brief l'ar wli'licy von Iutla. Schicke mir Gold — ich liege lmr mit dem iliuoc in "to!." Mchr sland l.cht drin. Mer das W?.iige licsi ihn ta'imcln vor güicklicher Erregung. Sie lebte also — »l-,r schöne: ^eil> i.-ar nicht die Nenlc faulender Wasser a »vordi'ul Sie lebt«' mit dem Kinde — w'^riem Kintn -' Seinem Ä^oe'. Ec, flinimer'c itM vor den Augen — cr i>a«'! M:il^ sich auf d"n ^ilßen zu erhalte». Diese Vnm^, ci fuylte ?.? wo!,l. fuyilc il,:l weit weg ».on Scsla — nie Sün!x ! äugle nnch ihm iuil begr Nni. Hn — wie es in ihm wüh"c, idr^ zerrte, il.n »iß! Wirs alles hin und gey ^u ,s,r! ^llicl so ?> uer crnsttn Mcinnc^natur. Die llberlegung iiand sch^n ncun !'.^!,!, De 3''(l,1 morgen! Du lcinn'l s.ei:lc P>.i.»< nicht in. Such las^n. Selbst nicht nm den Z^ls diesem Wiedersehens! Er blieb stehen und schöpft tief Atem. Obwohl es bilti'i lall war, brannte unt» glühte er. S:iu-' Scl'lafen ss^pf^cn wie im Fn'ber. Er stöhnte acl-, ölt aus — und dann »räch doch cm Iubelton durch a". Finsternis seiwir Seele - Ne !».!>!' Wie er die Postanweisung schrieb, vn zli.^e sich's, daß ,'r niä?t cinn'al ihrc Adresse ordentlich gelesen <>>ic er ü'e jcyt im l«- ncn Warteraum entzifferte — ^ ie -5>nte wir blaß - dat' Plivier bunlal — da-glalb'i cr z'l träumen In d?:!, Smdtchen lag sie, das a:^ n t»ic Wilüier se'Nkö Kandidats versammelte ^ i'n <^Mof „Il'r Goldmc'1 Kugtl" — er wird sie wiedersehen, morgen schon — sie und das Kind — W'r er diesen Tag mit seiner Last und ?lrbe>t und Verpflichtungen durchlebte, blieb ähm im.n?r eil NätsU'.'MN!l-rs ein Frühstück. Nachmittags stattete Graf Czcrnin den Tlaatssekretärcn Dr. Hclfscrich, Readern Vesuche ab. Der Minister des Äußern, der am 8. d. früh lünch Dres-txn abreiste, ist über d^Z Ergebnis seiner Berliner Besprechungen vollauf befriedet, wie auch anderseits aus den überaus marinen Blättcrstimmen die Syinpalhm! zi, ersehen sind, welche dem Minister des Äußern hier alb fcits entgegengebracht werden. ! Die „Norddeutsche Allgemein.' Zeitung" schreibt un-^ ter dem Titel „Tie wirtliche Sachlage": Aus einer Äu-ßcjrung des Grasen Andrass,,, deren Wortlaut nns nicht vorliegt, w!,rd in der Presse inchrsach geschlossen, daß die deutschen Fricdensbrdiniymgcn dem Präsidenten Wilson bekamttgcgeben worden seien. Die ,,,Köln Volksztg." gibt dazu cino Meldung wider, wonach die Mitteilung unserer Friedensbedingungen an den Präsidenten tatsächlich erfolgt sei. Das Blatt ist falsch unterrichtet. Die wirkliche Sachlage trgibt sich aus unserer Antwortnote auf die amerikanische Anregung. , Aus Vc,rlin wird gemeldet: Die Vchweizer Delegierten dos Noten Kreuzes Dr. 3chcchmcmn und Cramer haben die afrikanischen ^efan^cnculager der Franzosen besucht und ihre Ergebnisse sind »on der 'Deutschen Re-gkirung wörtlich in einer Denkschrift übor diese ange-^ führt. Die Franzosen haben nicht nur Kriegsgefangene! von den französischen Schlachtfelder», sondern auch Zivilisten aus Afrika, greise Kaufleute und Ncftmte, ja sogar^ Frauen, diese als „Prisonni«res de guerre" in der ach--tcn Escouade der amtlichen französischen Liste in den vom Sumftffieber verseuchten Laf.ern eingesperrt. Auch die schwer Fieberkranken werden zur Arbeit getrieben. Eidliche Zeugenaussagen bekunden, daß einige nur mit einem Lcndcnschurz bekleidet wären, viele barfuß und ohne Hemden. Kranke, die aus Schwäche die tägliche Zwangskistung im Steinelloftfcn nicht erreichten, wurden gezwungen, in der kargen Mittags- und Abeudpausc Laufschritt in Gruppen zu machen. Wer umfiel, lvuide von den Farbigen mit der Knute gepeitscht. Auch die Frauen mußten beim Appell mitantreten. Arrestgefanaene wurden in El Hank unter eine Zeltbahn gelegt, die <10 Zentimeter über der Erde befestigt ist und aus der, da sie viel zu kurz ist, Kopf und Füße des Gefangenen hervorsahen. So lagen die Leute ohne eine Duke nachts dem marokkanischen Klima und dcm Ungeziefer preisgegeben. Die Schweizer Delegierten bemerken, daß dieses Lager dasjenige sei, in- das vor allem die zarten und schwachen Personen gebracht winden. „Messaggcro" weiß zu berichten, daß Vliano und Lloyd lyeora.es von dem Verlaufe und dem Eigebnissc der bisherigen Konferenzen nnd von der Entschiedenheit und der Intensität der Teilnahme Italiens am Kriege des Vicrvcrbandcs sehr befriediglt seien. Dus Blatt knüpft darnn den Ausdruck der Hoffnung, daß der Verband die Bedürfnisse Italiens nun würdigen und Geld, Kohl«, Rohstoffe und Korn für Italien liefern ii.erde. Lloyd George ioird wahrscheinlich Italien nicht sofort nach Schluß der Konferenzen verlassen, sondern noch einisse Tage bleibm. Nach dem „Corriere dclla Sera" ist am 6. d. eine englische Marinemission, bestehend aus einem Admiral und zwei Schiffskommandantcn, in Rom eingetroffen. — Dor Matin" sagt, die Reise Vriands und Lloyd Georges nach Nom entspringe aus dem Wunsche, den militärischen Offtnsivftlan der Alliierten für das Jahr 1917 harmonisch zu gestalten. Die Blätter sehen in diesem Besuche eine Bestätigung der unerschütterlichen Entschlossenheit und Scilidarität, die alle Regierungen der Alliierten einen. " Die italienischen Blätter kündigen eine Verfügung an, die die Herstellung, den Verkauf und Verbrauch von Eüßfvcisen an zwei Wochentagen veibietel. Der „Nieuwe Rotkrdamsche Courant" meldet aus Le Havre: Der Generalleutnant Wielemann, der Ober- kommandant der belgischen Arnke, ist an Lungenentzündung gestorben. Lloyds Agentur meldet, t«ß de^ Danipfcr .,Alden" (432 Tonnen) aus Bergen am 2. Jänner durch Ge^schütz-fcucr eines deutschen U Bootes versenkt worden ist. Die Mannschaft wurde gelandet. Die englische Admiralität teilt m,,t, dnß nach den neuesten Berichten außer den bereits gemeldeten Mannschaften noch 85 Soldaten von dem am 1. Jänner versenkten Tvansportoainpfer „Ivernia" vermißt werden. Zufolge einer Mitteilung des spanischen Ministers des Äußern hat Italien am 21. Dezember v. I. den am 30. März 1914 mit Spanien abgeschlossenen Han° dels- und Schiffahrtsvertrag gekündigt, der somit cnn 31. Dezember außer Kraft tritt. Einem Berichte des „Corriere della Sera" aus Athen vom 7. d. M. zufolge dmfte die, Antwort (hrlcchcnlands auf die Note der Schuhmächte nicht zum Bruch führen, da einige Forderungen angenommen werden. Allerdings verlangt Griechenland zugleich die Befreiung der besetzten Inseln von den Revolutionären, die Frankreich und England dorthin geführt haben. Im Hasmorle Piräns fand eine Kundgebung für den .König und gegen das französische Matroscnkontingent statt, waches daraufhin zurückgeführt wurde und auf dem bishcir im Piräus verbliebenen französischen Kriegsschiffe „Latouche Trebillc" den Piräus verließ wo der Vwrvcrband derzeit durch das italienische Kriegsschiff „Libia" vertreten büeibt. Die Stadtverwaltung des Piräus hat Veniselos aus dem Gemeinderegister gestrichen und die Venis-losstrißei in Straße des 1, Dcznnber umgetauft. « -------- ' , Zum Prozeß Kramai'. Aus der umfangreichen Urteilsbegründung des Ober^ sten Landwehrgerichtshofcs in dcr Strafsache Kramär und Genossen wäre hervorzuheben: Das erstrichterliche Urteil hat festgestellt, daß Tr. Kramäk als Führer der pauflavi-stisä^cu Propaganda in Äöhmen und dcr czcchischen russo-philcn Bcwcaung durch bewußtes Zusammenwirken mit den auf die Zertrümmerung dcr Monarchic abzielender» Unternehmungen sich vor und nach Ausbruch des Krieges gegen den eigenen Staat betätigt hat. Sowohl im feindlichen als auch im neutralen Auslande hat eine weitverzweigte und organisierte revolutionäre Propaganda eingesetzt, die sich zum Ziele nahm, die Zertrümmerung unserer Monarchie durch Losreihung von Vöhmen, Mähren, Schlesien, dcr ungarischen Slovakei und anderer von Slaven bewohnter Gebiete sowie durch Herbeiführung und Vergrö» ßcruug einer Gefahr für die österreichisch-ungarische Monarchic von auhcn, einer Empörung und eincs Bürgerkrieges im Innern vorzubereiten, und die mit allen Mitteln insbesondere auf die Bildung ciucs von Österreich-Ungarn unabhängigen czechischen Staates hinarbeitete. Diese Propaganda wurde einerseits von den im Auslande ansässigen uud dahin nach Kriegsausbruch gcflilchtclcn Czcchcn betrieben (von denen insbesondere die Abgeordneten Masa-ryk, Dürich und der frühere Redakteur der „Narodni Lisch" Pavlu, der als Fähnrich aus der Front zum Feinde desertierte, zu nennen sind), anderseits aber von Ausländern, die auch schon vor dem Kriege sich um die sogcnannic czechische Frage im monarchiefeindlicheu Sinn interessiert hatten, nach Ausbruch des Krieges sich aber als ausnespro» chcne Meichsfcinde erwiefen (Denis, Leger, Chera-damc, Graf Vobrmskij, (Generalleutnant Volodinnrov und andere). AIs Proftaaandamittcl dienten: die Herausgabc von Zeitschriften, die beinahe ausschließlich der LoZtrcmnmas« idee gewidmet sind: „La Nation Tcheque", „L'Indepen« dance Tchequc", „^cchoslovan", „c^echoslovak"). die Ver-öffentlichung von Kundgebungen, Aufrufen, Programme», Erklärungen und Zeitungsartikeln auch in anderen, ausländischen Blättern, dic Gründung von Vcrcinen und Aktionskomitees zur Vorbereitung und Erreichung der angeführten Ziclc, die Veranstaltung von Versammlungen und Kongressen (Prag 1908 und «912, Petersburg 19W u. a.) und schließlich die Organisierung und Ausrüstung czechi« schcr Freiroilligculegionen in Rußland, Frankreich und England sowie ihre Verwendung in den feindlichen Armeen. Außcrdcin trat nach Auöbruch des Krieges iu einzelnen Gegcndcn unter Bruchteilen der czechischen Bevölkerung des Inlandes eine Reihe von Erscheinungen zutage, »velche nicht llloh eine ausgesprochen slaatsfcindlichc Gesinnung zum Ausdrucke brachten, sondern auch die .erfolgreiche Durchführung des Krieges sowohl auf wirtschaftlichem als auch auf militärischem Gebiete empfindlich zu schädigen nceignet waren. ^ Das Urteil nimmt lvciter a'ls erwiesen an. dcch schon ' lange vor Ausbruch dcs Krieges von cmzelucu czcMchcu Politikern, so insbesondere von Kramäk, unter der Masle des Neoslavismus auf slavischen Kongresscn und bei ando rcn Gelegenheiten eine Bewegung ins Leben gerufen und genährt wurde, die unter dem Losungsworte dcr „slavischen ! Gegenseitigkeit" (Slovansla vzajcmnost) sich aus einer anfänglich anscheinend tulturclluatioualen zu einer ausgesprochen hochverräterischen ciUluickcllc, iudem sie i„ Wahrheit nur dic Lostrcnnung dcr czcchisch-slobalischen Gebiete ^ von der Monarchie bezweckte, und vorbereitete. Nach dsr ^ Überzeugung des Kriegsgerichtes liegt in dieser Bcwc-! nung, an d daikleuren dcr einzelnen ausländischen hochverräterischen Zeitschriften und Publikationen, so insbesondere zu Bran-cianinow, Vobrinstij, Denis, Masaryl, Pavlu, Propper u. a., in Beziehungen gestanden ist, ferner Mitarbeiter des „Nowojc Zwcno" »uar, in welcher Zeitung vor und ! nach Ansbruch dV .^irciges die Zcttrünunecung der Mo,^ archie unvcrhüllt gefordert wurde und aus ocren Titelblatt er ausdrücklich genannt ist. Dabcli verdient beson dere Beachtung, daß zwischen den Ideen, Bestrebungen l'Nd Redewendungen dieser hochverräterischen Druckschriften, und denen dcr AngeklaA'n nnd dcr „Narodni Listy" ! eine auffallende Übereinstimmung besteht. ^ 2. Dr. Kramar bediente sich dcr „Narodni Listy" als ! Sprachrohrs seiner Politik nnd übte auf sie einen aus-! schlaggMcndcn Einfluß auS; nbcr auch Ra>in betätigte sich als Mitredakteur g^^ mittel, 5inXln y«»»e,ll wecken. « «,'9»" ^»-solg «us Flüchtlingsfrau, deren Gatte als Landsturm»-mann an der Isonzofront steht, die ihr kleines von den Italienern beschossenes Anwesen plötzlich verlassen mußte nnd dcr cin Kind an Diphtherie gestorben war, kam mU ihrem zweiten, mit derselben Krankheit behafteten Kinde ins Kinderspital. Dcr spät abends herbeigerufene Arzt rettete das Kind durch cine Scrum Injektion vor dem Tode. Tiefgerührt und mit vielen Dankesbezeigungen verließ die arme Frau nach zwei Wochen mit ihrem genesenen und vom Spitals miit besseren Kleidern und guter Wäsche vollkommen ausgerüsteten Kindc das Spi-tal, reiste zu Verwandte» ab und sandte noch vo» ihrem neuon Aufenthaltsorte ans Kindcrsftital eine Postkarte mit Danlcsworlen über die ihr erwiesenen Wohltaten. Eine andere Frau, deren Mann sich schwer verwundet in italienischer Kriegsgefangenschaft befindet, hatte ein schwer krankes, herziges, kleines Mädchen mehrere Monate im Kindarspitaile und koimtc es, trotzdem also bemüht, in dem traurigen Dasein der höchst bedauernswerten Kinder so weit als möglich Lichtblick.' zu schaffen. Es wurde eine Nikolofeicr mit einer Veteilnng ver-anstnltet uud den Kindern damit eine große Freude bereitet. Auch bei einer bescheidenen Ehrislbaumfeier, die am 21. Dezember der Verein „Dobrod«!lnost" und am 24. Dezember der Pcrwalwngsausschuß des Kindersfti tals veranstaltete, wurde» jedesmal gegen 50 Kinder mit Kleidern nnd Wäsche, Nackwcrk und Spielsachen bctcilt. Zunächst waren es Kinder armer FIüchWngsfamilien und solche unserer braven Soldaten, die unsere Heimai, Haus und H»f vor dem Eindringen unserer Fcinoe schützen. Unter ihnen befanden sich wohl »clinigc, die bereits gesund aus dem Spiwle entlassen wurden, jedoch die Vitlc aussprachm, Zum Christabende crfcheinen zu dürfen, was ihnen auch bewilligt wurde. Durch diese Veranstaltungen und Newiluugcn wurde den armen Kleinen eine ihnen ungewohnte Freude bc-vnitel, die ihnen zeitlebens in angenehmer Erinner mg verbleiben wird. Dem Elisabeth Kinderspitale habeil in den lehten fünf Monaten an Spenden zugewendet: Fiau Milla Arlo 8 K, Frau und Fräulein Vaucr 10 K, Herr Pfarrer Valentin Bcrnil in Komenda 10 K, Fräulein Icrica Blaznil 10 K, Frau Mario l^rn« 10 K, Herr Anton öop in Gottschee 2.50 K, Frau Gabriele Demai 20 K, Herr und Frau Dr. Dcrmastia 40 K, Fräulein ^lera Cuzmrr 4 K; Fräulein Klementine Ebcrhardt 20 K; Fr»u Franziska Eberl ^8 K, Frau Marie Egnc.i 10 K, Herr Anton Luclmann 64 K, Herr Professor Dr. Marinto und McwNc in Stra-xi^e 15 K, Fan Leoftoldinc Mctjchnig 10 i>t, Herr ^lpo-ihelcr Ioscf Mayr ^0 K, Herr Pfarrer Iojef Occpet in Podnart 20 K, Frau Hosrat Anna Pajl 10 K, H K, Herr Pfarrer Gregor Pololar in Ba<>na 20 K, Frail ^uni Nnnzinger 20 K, Frali Oberbaural Karoline Cbr.zaj l0 K, Frau Hoftat Ernestine NaMusschujl. — (Der Krobatin-Fondö.) Durch die Gnade des Monarchen wird ein dauerndes Werk der Fürsorge geschaffen, das den hilfsbedürftigen, im Kriege invalid ge» wordenen oder lriegsbeschädiglcn Offizieren der Armeen materielle Beihilfe in einem solchen Ausmatze gewähren ! soll, datz sie sich von den drückendsten Sorgen befreit sehen und in die Jage verseht werden können, in Heilanstalten oder Kurorten Heilung oder ooch Linderung ihrer in Er. füllung höchster Bürgerpflicht vor dem Feinde entstandenen Leiden und Gebrechen zu suchen. Der vorausblictenden Initiative des Präsidialbureaus des Kriegsminiftcriums ist diese Wohlfahrtscinrichtuna. zu danken. Mit Rücksicht ! auf ihre hohe Bedeutung hat der Kriegsminister Generaloberst Frcih. von Krodatin mit Allerhöchster Bewilligung Seiner Majestät das Protektorat übernommen und geftat- , tct, datz fic seinen Namen führe. Die Schöpfer oiefcr Institution gingen von der Anficht aus, dah dcr Staat infolge der hundertfältigen Ansprüche, die an sein wirtschaft, lichcs Vermögen nach glücklich beendetem Kriege gestellt werden, laum in dcr Lage fein dürfte, die durch den Krieg körperlich beschädigten Mitkämpfer im vollen Umfange des persönlichen Erfordernisses zu versorgen. Es mutz vornehm, lich dcr privaten Fürsorge überlassen bleiben, die ftaat» lichen Verforgungsbczüge durch Zuwendungen zu erhöhen. Die Errichtung des „Krobatin-Fonds" wird von t>cn Angehörigen unserer Armee mit lebhafter Befriedigung als Alt lvarmcr Fürsorge begrützt werden und Förderung erfahren. Wir sind aber der Überzeugung, datz diese Institution auch in Iivilkreisen bei aNcn Freunden unseres braven Offizierskorps das regste und werktätigste Inter, cffe finden wird. - (Verbot d<6 Skizzierend von ValMmlasicn «nd Objcltcn durch, Zivilpersonen.» Das n,!lltärisch^sl.'its erlassene Verbot pholossraphischer uud kinemalographischcr Aufnahmen durch Zivilpersonen auf Bahnhöfen und von! fahrenden Zügen wurde nunmehr auch auf Skizzen aller Art, also auch auf künstlerische Hanosl!Hz5n süc C, Kienbnucr ^0, Emilkj .Üova'- 5>, Köiug 10, Gräfin Künigl ,^>, Lorant 10, Lon^ri«' N>, Melanie ^uclnmnn 8, Frl. Marie Luckmarm 10, Mcisetz .i, Mitlauc 20, Paichl 8, Hofrat Pajk 5i, Perdan 4, Praimarn 0, Pni^-nilar 6, Rosn, Nika Tönnies ^'5, Tönnics 5, vo>> Tornago 20, Weinlich 0, Baronin Wurzbach 10, Anna Z:schlo 10 K, weitcrs die Herren Benedikt 5, Droscnig 1:^, Gru^ta 10, Fosef Mayr 10, Alois Persche .^), Anton Swcul '^ K. ^ Zi8M,c!t'en (Weihnachten allein li0,000), sso»;na?! unb startende Weine, n'irlotischc Mittel und Instcummte, m mehreren Spitälern Laibachs oerteilt, haben d<:n braven Kriegern manche Stunde des Leidens leichter cr'raßen lassen. Damm noch!„ale> oon Herzen Dank! Wir bitten auch fernerhin bw zum siegreichen Ende, das, Gtttt helfe, unscm Helden bald erzwingen werden, unserci Verwun-dctenfürsorgc so trculiä) zu gedenken! — (?lud dem Llindcsspiililr.» Im 3/amen tx»r Verwundete» sei hi emit den gütigcn Spendern Frnu Baronin Liechtenberg, M. ^arabon, den Fräulein Suftpan und N e m e c sowie Herrn A. Peische der wärmste Dank für die schonen Weihnachtsgabcn nusye-sftrochen. — (ttranznblösunff.j Statt eines Kranzes für den Landesgcrichtspräsidenten Herrn Josef Milo.v'i''' in Trieft hat Herr Theodor Hribar, Kaufmann ans Görz, zu Gunsten der Görzer Flüchtlinge dm Betray von W K gespendet. Dem chlen Spender sei hiemit der wärmste Dank ausgesprochen. - (Kranzablösimff.» TWN ^eines Kranzes für den verstlxrbencn I^nn Mej0 K als Weihnachtsgabe für arme Kinder gespendet. iZweite Ttiftunss oes Ialob von Schcilcnlnnff.) Für di"«rfi'igc, aus Kram gebürtige Offlzier»wit»vm, deren Gattcn in Kriegsdiensten gestorben sind, gelangen z»r>ci Stiftungsplätze zu je 182 5t 40 H dauernd zur Verleihung. Die an das MMärkommando Graz gerichteten sicstcnlpelten Grsuchc sind mit dem Trauschein und dem MitMosialeitszeugnis dn Bittstellerin sowie mit dem Totenschein d<^ Gatten zu belegen. Die vo-chcriye An^ frage bei der zuständigen Evidcnzbehörde ist geboten. — (Die Veschrr, bezw. Eigentümer v«m Pferden, Nimdrrn, Tchwcinrn, Schafen „nd Ziessen) werden im eigenen Interesse nochmals aufmcrtsam gemacht, daß sie morgen vorniittugs ihre Viehbestände im städtischen Neratungssacke auf dem Magistrate, anzumelden haben. Die Säumigen können spätestens am Donnerstag d< 'i'^br aunieldnnqspflichtlq smd, ist irrig. l<.' - (Manche Bescher vun Gaffte» entziehen noch immer ihre Vorräte dem Konsum in der Voraussetzung, der behördlich festgesict/te Höchstpreis lvclrde in absehbarer Zeit erhöht mc-rdcn. Abgesehen davon, daß eine solche Absicht nicht vo17 übrig geblieben ist, die Meldung sofort zu erstatten, lucil ihnen sonst das neuc Mehl nicht angewiesen werden kann. — (Bitte ilm Abhilfe.) Wir erhalten folgende Zuschrift: Wie dcin zeitraubenden Anstellen um Brot und Mehl schönste Ordnuna gefolgt ist, könnte auch dem Gedränge bei dci Kartcnvcrteilung ohne Mühe m dcr Weise ein Ziel gesetzt werden, daß etwa von 8 bis 10 Uhr die Hallsnummern 1 bis 30, von 10 bis halb 12 die Hausnummern 3^ bis 60 und bis 1 Uhr "llc weiteren ^llum-mcrn an die Reihe gelangten. W?r die Zeit nichl einhält, sollte sich die karten an: nächsten Tage auf dem Magistrate holen dürfte. Wenn zur vorgeschriebenen, Stunde bloß dt die Tcruchbootscnoung in einen offenen Briefumschlag zu legen und diesen mit der Aufschrift ..Tauchbootbrief nach Bremen" zu versehen. Dabei können mehrere Briefe oder Postkarten von demselben Absender zusammen in einem Umschlag abgesalldt werden. Auf der Rückseite des äußeren und oes inneren Briefumschlages sowie auf der Vorderseite der Postkarte hat der Absender seinen Namen und seine Wohnung genau anzugeben; 6.) für die Beförderung dcr Auslandsscnoungen mit dem Handelstauchboot hat der Absender als Entschädigung für die der Postvertvaltung erlvachscnden außergewöhnlichen Kosten noch eine besondere Gebühr zu entrichten. Diese Gebühr beträgt für Postkarten und Briefe bis zu 20 Gramm 3 K., für Briefe über 20 bis 40 Gramm 6 K., endlich für Briefe über 40 Gramm bis zu 60 Gramm 9 K. Diese besondere Gebühr ift vom Absender durch Aufkleben von Frankomarken auf dem äußeren Umschlage zu entrichten; 7.) die von den Ab« sendcrn frankierten, zur Beförderung durch Tauchboot bestimmten Briefe und Postkarten sind bei den Annahmeschaltern der k. k. Postämter aufzugeben; 8.) zur Beförderung mit einem Handelstauchboot ungeeignete Sendungen werden mit einem entsprechenden Vermerk an die Absender zurückgesandt. Der Wert der zur Frantierung der Auslandssendungen verlvendeten Frantomarlen wird nicht erstattet; die besondere Gebühr für die Beförderung mit dem Tauchboot kann dagegen auf Ansuchen des Absen. ders zurückvergütet werden. Wann Vriefsendungen mit den Hanoelstauchbooten befördert werden, wird nicht be« lanntgegeben. Die Absender müssen daher unter Umständen mit einer längeren Beförderungsdauer rechnen. — (Beförderungen in« Bollofchuldicnstc.) Der t. l. Landesschulr.at für Kram hat in feim!r Sitzung vom 6. Dezember 19l6 auf Grund des § 3 des Gesetzes vom 14. Mai I8W, L. G. Vl. Nr< 25, mit dcr Nechlswkt-snmkeit vom l. Jänner 1917 nachbcnanntc, ^ehrpcrsonen in höhere Gehaltsklassen zu befördern gefunden: in Weif/lburg und den Lchrer an der Zweiten städtischen .Knabenvolksschule in Laibach Alois Poto ver an der KnMnvnlisschulo in Untcr-^i^ka Joses Wagner. — (Vom Vollsschuldiensie.) Der k. k. Bezirksschulrat in Adelsberg hat an Stelle des zur Landstnrmdienst-leistung eingerückten Obchlchrers Franz Pun>'uh die Lehrsupftlentin Christine ^turm zur Supplcntin an der Volksschule m Obcrftz'd bestellt. - Der k. k. Bezirksschulrat in Gurlscld hat an Stelle des zur Landsturm ditmstleistung eingerückten Oberlehrers Josef Bcrnot die absolvierte Lehramtslandidatin Antonia Turk zur Tupplentin an der Volksschule in Groß Pudlog bestellt. ^ Der t. k. Landesschulrat für 5lram hat die Bestallung der mit dem Reifezeugnis versehenen Lchramtstandidatm Maria Schauta zur provisorischen Lehrerin an der deutschen Privalvolksschulc in Saoa^Aßling zur Kenntnis genommen. (Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 24. bis :jl. Dczeinber kamen in Laibach 16 Kinder zur Welt (16,64 pro Mille); dagegen starben 33 Personen (34.32 pro Mille). Von den Verstorbenen waren 14 einheimische Personen; die Sterblichkeit der Einheimischen betrug somit 14,56 pro Mille. Es starben an Tuberkulose 4 (alle ortsfremd), infolge Schlagflusses 1, an verschiedenen Krank-heilen 28 Personen. Außerdem starben 1 Soldat an Typhus und 1 Soldcrt an Nuhr. Unter den Verstorbenen befanden sich 19 Ortsfremde (57,50 Proz.) und 25 Personen aus Anstalten (75,70 Proz.). Infektionskrankheiten wurden gemeldet: Typhus 1 Einheimischer, 2 Ortsfremde und 11 Soldaten, Nuhr 28 Soldaten. Diphtheritis 2 Einheimische. — (Postsparlasse.) Im Monate Dezember betrugen in Krain die Einlagen im Svaruerkehre l-49.5'23 .U 77 H, im Scheckuerkchrc! ^l,Wli.542 K 98 H, die Rückzahlungen im Sparvcrtehrc 90.14^ K 8l H, im Schcckvertchre 7,640.323 K 16 H. * (Die Bezahlung der Zeche mit Schaffellen.» Die-sertage machte ei» Mann in einem Gasthause in dcr ^zahnhofgasse eine Zeche von 6 5t. Anstatt zu bezahl-:», ließ er der Kellnerin drei gegerbte Schaffelle mit dem Bemerken zurück, 5 wurde von einem Projektil getroffen. Sie sank lautlos zu Vodon und verschied an Ort und Stelle. Die Kugel war ihr ober dem rechten Auge eingedrungen und hatte ihr den Kopf durchbohrt. — (Ein dicbifcl^s Stubenmädchen.) Die kaum l4 Jahre alte NesilMslochter H. K. trat vor einigen Mo- naten b«i einer verwitweten Besitzerin in Kronau als Ctudmmädchcn in dM Dienst und genoß das volle Vr» trauen ihrer Dienstgebcrin. Bald aber stcllre es sich heraus, daß das Mädchen unbefugte Eingriffe in die Brieftasche ihrer Ticnstssebcrin gemacht und ihr nach und nach (Geldbeträge in der Gesamthöhc, von Wor 250 K entwendet hatte. — (Der verräterische Sack.) Einer Privaten in Sto^ 5icc wurden vor einigen Tagen in ihr«r Abwesenheit mehrere Hühner entwendet. Die Bcstohlenc, lenkte den Bcrdacht sofort auf eine im Hause wohnhafte, dem Trunle ergebene Wäscherin, die auch vom Hause verschwunden war. Die ocrmeiniliche Hühncrdicbin kam gegen Abend nach Hause und brachte einen leeren Sack mit, dcn die Bcstohlcnc sofort untersuchte; sie fund darin das Gefieder ihrer Hühner vor. Als sich die Diebin der Tat überwiesen sah, nahm sic ben Sack und brachte der Nestohlencn die Hühner, diö sie in einem G^sthause in Laibach verkauft hatte, wieder zurück. — (Einc Kiste Kerzen gestohlen.) Dieserlagc wurde aus einem plombierten Wag>w!, in Nalek eine Kiste mit Kerzen im Gewichte von 'il) Kilogramm im H>erl< von 2N0 K gestohlen — (Einn K,ch vom Zl,sse überfahren und qetötet.) Am 1. d.M. nnclMiwigs wurde auf der Strecke Adels-berg Nalek im Kilometer 48(i,l eine entlausenc Knl, von einem Zuge überfahren und getötet. (Einbrüche.» In dcr Nacht auf dcn 30. v. M. wurde ins Haus der Besitzerin Franziska Januar in Ilova gora bei Großlupft eingebrochen und mis einem Kasten 'i Leintücher, 1 Bettdecke, eine goldene Damcn-llhrlclll,', eine Nickeldamenuhr, ein goldencl Fingerring mi< rolcm Slcin, ein Paar goldene Ohrgehäns^, dann verschiedenes Eßzeug und ciile Nrennschcro entwendet. Die Diebe gingen von da zum Nachbarhausc und drangen gewaltsam in eine Kammer ein, wo sie einen vollständig gcnMänncranzug aus braunen« Stoff, dann verschiedene andere Kleidnngs- und Wäsche^nckc, eine rote Bettdecke, .'4 Gebelbüchcr, eine Haarschu^dmnsch!nl,', ü!'^ > Ä» Kilogramm Weizen- und ebensoviel Knkuruzmchl ün Gesamtwerte von 264 K erbeuteten. Die Täter sollcn zwci Zigeuner, dcr eine bei '>.', und dcr andere zirla l<> Jahre alt, gewesen sein. — (Verstolrbene in Laibach.) VMor Gubisch, In-^ Wnwrist; Floirian Gral,l!>, MiMrfuhrmann; Wilhel-niinn Icreb, Private, 7li Jahre; Katharina Govekar, Vcrgnmnnswitwc, :ili Jahre-, Ätetta Me^ct, Sparkasse olieroff'iMswchter, 7 Tage; Iawb Lcvstel, Arbeiter, .^4 Jahre; August Valenta, Postdienerssohn, 6 Stunden; Maria Logar, Arbcitcrswchler, 10 Monate; Mar Koser, Spcnglcrssohil, 4 Monntc; Tlavko Klob^aver, Schuh-macherssohn, 7 Monate; Maria Richter, Tabalfabriks nrbeiterm, 46 Jahre; Johanna Jordan, Hcibnmme, 60 Jahre; Anna Brcskvar, Gastwirtin und Besitzerin, 59 Jahre; Emilia Jennifer, Ka'lsmannswitwe, 55, Iahw; Nosalia Habjan, Private, 70 Jahre. Die pnmlvollcn Kröm»nn?feierlichkeite» in Budapest, erster Tril, werden nur noch heute Dienstag um 1, halb 6, 7 und halb l) Uhr abends im >tino (5cwtral in» Landes-theater vorgeführt. Dazu Kas neue Maria «'armi'-PrlX' granun „Im Schnldbnchc de«? Lelienö". Die große Tragödin Maria l5armi im Kino „Central" im Landestheater. Das dramatische Vild in vier Alten von Robert Neinert „Aus dem Schuldbuche des Lebens" mit Maria Carmi in der Hauptrolle ist ein wunderbar ergreifendes Vild. Maria Carmis gewaltige, allc3 idealisie« rende Kunst ist in diesem Film als eine rein klassische zu bezeichnen, die jede Regung der Seelc in verklärter Form zum Ausdrucke bringt. Unterstützt wird dieser Eindruck noch durch eine mit dem feinsten Kunstverstanoe durchgeführte Regie, die es meisterhaft versteht, der grohcn Kunst, lerin einen würdigen Nahmen zu verleihen. Sehr schön und stilvoll ist das Vild, da die Blinde erhobenen Hauptes in langen, wallenden Kleidern über eine Wiese mit hoch. stieligcn Vlüten schreitet, eine Szene, die in ihrer AuS» führung an das berühmte Gemälde „Die Blinde" erinnert. Auch die Handlung ist eine schöne und drückt dem ergreifenden Bilde den Stempel der Vollkommenheit auf. Dazu das Lustspiel „Schmrtterlingfana" und die neuesten Ta« scha- und Mehter-Verichte. Ein zweistündine) Riesenpronramm im hiesigen Kino Ideal. Hcutc Dienstag den !1., Mittwoch dcn 10. nnd Donnerstag den 11,. d. M. (nur drei Tage) finocn dic Voistellungen um .3, 5, 7 und !) Uhr abends statt. Zur Vorführung gelangt folgendes erstklassiges Programm: .. Vascha«Meßter>Wochc, neueste KriecMltuali-lätcn. 2. „Wenn die Menschen reif zur Liebe werden." Zweiter Fern AndraFilm der heurigen Serie. Schauspiel in fünf Attcu mit Fern Ändra nnd Alfied Abel in den Hauptrollen. 3. „Teddy wird verpackt." Lustspiel-schl«ger in drei Akten mit Paul Heidcmann unt> Olga Engel in dcn Hauptrollen. Für Jugendliche nicht geeignet. Kino Ideal. Lllibllchcr Zeitung Ni, 6________________________ 41________________________________9, Iäimcr 1917 Der Krieg. Hologramme de^ k. ü. Gelcgr^phe»r - Korrc-sponi>enz-Mur«.'t5Ul5. Oesterreich - Nnaarn. ^on den Kriegsschauplätzen. Wie«, 8, Jänner. Amllich wird UAüaulbart: ,"tcn Jänner. Östlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe dls General fcldmarschalls uo» Mackcnsen: Der Feind ist gestern l,ei Foc< coci „r worsen. Die lli u s s c,» wichen nuf der n « n-zen Front. Foe^ani i s< feit heule .^ Uhr vormittags in der Hand dei Verbündeten. Es wurden .l^ift Gefamqenc, eina,cl»racht nnd dreß (^cschüt, e erbeutet. He.cresfroilt dee» Ojencraloftüstri» Erzherzog Josef: In dc„ Tälern der Putna ,.nd Susitn erkämpften wir ncncrlich feindlichen Boden. Auch am oberen Ccttinn wnrdc,, Fortschritte erzielt, oie uns der Feind vergeblich durch (Yeqenstüße zu entrc!s:cn l>ersnll»r, FML. Der Siebenuhr-Ladenschlutz. Wie», 5. Jänner. Das Handelsministerium hat die politischen Lauoesbehörden eingeladen, unter, Berücksichtigung der mit der zeitlich begrenzten Einführung des Sie-lbenuhr-Ladenschlusses gemachten Erfahrungen zu erwägen, ob es sich nicht empfehlen würde, daß auch nach dein 1. Mai 1917 der Siebcnuhr-Ladcnschluß im Handels-gewerbc aufrechterhalten werde. Die politischen Landcs-behörden wurden daher angewiesen, die erforderlichen Vorarbeiten einzuleiten, damit von den den politischen Üan« desbchörden eingeräumten Befugnissen, den Ladenschluß schon zu einer früheren Stunde, als 8 Uhr abends, anzuordnen, zeitgerecht Gebrauch gemacht werden lann. Deutsches Reich. Vo» den Krieasschauplähen. Verlin, 8. Jänner. Das Wolff-Vuroau meldet: Gio>-ßcs Hauptquartier, «. Jänner. Westlichch Kriegs schau platz! An der Mer-Frunt, im?)pern-Vosscn nnd nördlich der Sonunc cntwiltclie sich^ zeitweise lebhafter Artillerie lamps. Dmch erfolgreiche Lnfttiinwfc nnd durch das Feuer »«nserer ^lbwchrtanoncn büfM der Feind sechs Flunzenne ein. - Östlicher Ärieqsschauftlcch: Front des Generalfcldnmrschalls Prinzen Leopold von Paycrn: Westlich der Strafte Nia.n- Milan ^riff der Hinssc «estern erneut mit starlen Kräften in breiter Front an. Am Aa-Muß nelnn,, e? ihm, den „m!>. Iänmx ernmuenen 0le-landenewlnn ein Stück zn erweitern. Än ilbii»c„ Stellen wurde er blntia. abgewicscu. Front des Gcn,cmlob>'rslen Erzherzog ^osef: Trot, Schneesturnw und empfindlicher Kälte dra«,,tcn wi^ den Feind zwischen Pulna. nnd Oitoz-^al erneut zurück. Hcercsssruftpc des Generals.'ld-marschalls von Macken scn: Der 7. Iiin >, er bra,l, < e der neunte« Armee, insbesondere den sicnreichcn deutschen und «sterrelchisch-unnarischen Truppen der Generale zr rafft vMl D elm ens innen und vl'n Morgen, einen neuen »roße», Erfolg. Sie warfen d i c N u m ä n c n „ n d N u s s c n aus de,„ ftarl befcstisstcn Gc b i rss<> stuif^ he<< Mssr. Odobeöci auf die Putna zurnrl. Weiter südlich 'st die schon im Oktober ausgebaute, jeht zähe verteidigte Milcovu Stellung im Ttnrm genommen. In scharfem Nachstoße wurde dem Gegner nicht Zeit gelassen, sich in seiner zweiten Linie am Kanal zwischen Focsani und Car eftca feftznschen. Auch diese Stellung wurde durchbrochen und im weiteren Nachdrangen die Strasic F oc ö a ni —V ol u t eft i überschritten. Heute früh wurde Focsani ncnommen. Aus den erlämpftcu Befestigungen smd 39ift Gefangene, drei Geschütze und meh. "re Maschinengewehre eingebracht. Mazedonische! Front: Zwischen Ochrida- und Prcspa'-Sec blieb der Vorstoß einer starten feindlichen Aufklärungsabteilung erfolglos. D.'r Erste Gicneralqulllicrmciskr: von Luden dor ff. Wir das Friedensnnbot den russischen Truppen mitgeteilt wurde. Berlin, 6. Jänner. Übcr die Art, wie dus russische Heer vom d^ilschm Fricdenan>iebot unterrichtet wird, gibt eiil am 1. Jänner alif^silüdemr ttorftöbefchl interessanten Ausschluß. Der Befehl laubcjt wörtlich: Für die 48. und 40. Division. Der Obcrbcschle>hlll,cr hat ango ordnet, die MannschasM sofort in Klennlniö zu setzen, daß der Feind uns FricdensliediuPülgcn nnsscbolen hat, die gar nicht mmchmbar sind und überhaupt lcinm ('le-danken an Frieden zulassen. Der Kriog wird fortdaucm, bis der letzte feindliche Soldat von den Grenzen unserer HeinKtt vertrieben ist. OlxrbcHchlshabcr VrusUov fordert, daß Kuficl und Bajonett die e,nzistcn Gcspräch? mit dem Feinde seicn. Uubcsiegte, heldenhafte, tapfere ?,leki-menler des Stahllorps! Dcr nicdertirächbiqe Deutsche wird feine und billet um Frieden, das heißt nlsc>, daß es ihm sehr schkcht geht. Wenn er auch noch mit dem Fric-dcu Handel treibt, qcbt ihm die Antwort. Im Todcs-ringcu schlayt diesen Schürfen, dann wird er auf alles "machen und auf den Knien um Frwden bette!', und nicht mehr handeln! Wir müssen also noch turzc Zeit leiden, und uns nllk auf oen Deutschen warfen. Sein Ende naht. Glaubt ihm nicht' Tnldct mchi, daß mit ihm in Vcrhandlunaen einssctreten werde. Unscrc Parole ist: Tie Kugcl in seine nichiswüroissc Brust, das Bajonett in scinm leeren Manen! Das soll von den Vorgch.ht^n sämtlichen Mannschaften bis auf den letzen Mann be-fannlqcqebcn werden. Unterzeichn^ ist dieser Vefehl vom ktorpslonimandantc» ("cn^rallelitnant Nftkrasov. l^raf (szernin in Dresden. Dresden, 8. Jänner. König Friedrich AusM emp^ sinn, iMtc mittaas den österreichisch-ungarischcn Minister des Anßern Grafen Czcrnin in Audienz. Anschließend nahm der Minister an der Frühstückstafcl teil. Dresden, 8. Jänner. Koma. Friedrich August verlieh die Zensur. Lugano, 8. Jänner. Die italienische Zensur gestattete erst heute die Veröffentlichung des Tagesbefehles Kaiser Wilhelms, während die Veröffentlichung des Armee- und Flllttcnbefehls Kaiser Karls noch nicht erlaubt wurde. Die Lage Rumäniens. Lugano, 7. Iänmr. „Corriere bclla Sera" veröffentlicht einen Bnicht aus Iassy, wonach da» Parl.iment und die amtlich cMitetc Prcsso Rumäniens unbeirrt Sieges Kau bcn und Sieqcswillcn bewahren. Dcr ,,<5or-rievc dclla Sera" teilt felbst allördinsss den Sicnesglau-bcn Rumäniens nicht. Das Blatt erülärt vielmehr, daß das Tor der Moldau zusammenzubrechen scheine und nun auch die Scrcth^Linic ihre militärische Beo'utung einbüßen würde. Die Besetzung der ganzen Do>brud5a wirb, da das Donnu Delta leicln mit wenigen Truppen zu hallen ist, dem Feinde crlaubcn, mit einigen weiteren Divisionen am unteren Scrcth cm Durchbruchs manö»icr auszuführen. Dan! Vrailas nroßanl.?.gcn wird der Feind auf der Donm, und mit der Eisenbahn reiche Zufuhren habe?,. Alles hängt, so Mießt das Bl,cöt, von dcr Möglichkeit ab, das GlcictMwicht der Sire'-Maste herzustellen, was hoffentlich mit dcr Zeit n,clmn/.-n morde. Der Seekrieg. Von einem deutschen Unterseeboot beschossen. Madrid, 8. Jänner, lReuter.) Die drahtlosen Stationen in Bilbao, El Ferrol und La Coruna erhielten Funlenlclcgrcrmme vom französischen Postoampfer „Ville de Havre", worin der Dampfer Hilfe erbittet, da er von einem deutschen Unterseeboote beschossen werde. Die Hilfe« rufe hielten 23 Stunden an. Ein holländischer Dampfer fuhr zur Hilfc. England Die englischen Friebentzbedinaungen. London, ?. Jänner. (Reuter-Meldung.) Der Mini. ster für Pensionen Burncs (Arbeiterpartei) sagte in einer Rede in Sauthloart: Alle wünschen den Frieden, aber der l>es hatten.) , Die in Frankreich verbreitete Ansicht, daß dic Fähigleiten i des englischen Gcncralstabes nicht allzu hoch cinzuschät» , zcn sind, wird anscheinend auch von den englischen Solda-^ ten selbst geteilt. So führt das „Daily Chronicle" aus, duh ^ die Tommies im allgemeinen nicht gerade viel Achtung ! vor ihren Gcncrn'lstabsoffizicren haben, für die sie den , volkstümlichen Fachausdruck prägten: „Ein Mann in schö» ^ ner Uniform, der nichts tut". Einen Beweis dafür, datz die Tommies abcr auch dcn Mut haben, diese Meinung vor ! ihren Vorgesetzten tunozutun, bildet das folgende Geschicht, ^ !chen: In einer englischen Etappc hinter der Feuerlinie an l der Westfront wurde eines Abends zur Zerstreuung der ^ Soldaten eine Vorstellung abgehalten. Die ersten Neihen ! dcr Sihc waren für Offiziere reserviert, unier denen sich, wie stets l>ei solchen Gelegenheiten, auffallend viel Offiziere des Generalstabes befanden. Die iwrigen Sitzreihen wcrren bis auf den letzten Platz von einfachen Tommies be« fetzt. Die Vorstellung hatte großen Erfolg, ganz besonders ssefiel ein als Komiker tätiger Soldat, der ,mmer wieder , hervorgerufen und zu einer Zugabe aufgefordert wllde. , Als der Applams nicht aufhören wollte, trat der Komiler in der Masle eines bekannten Londoner Schauspielers, der während des Krieges zum Stäbe kommandiert worden luar. wieder vor und erklärte: „Wie Ihr wißt. kann ich nicht mehr Komiler sein. weil ich cinen ehrenvollen Nuf zum Stäbe erhielt. Im übrigen bin ich froh darüber, denn es ist ein viel leichterer Beruf als mein bisheriger, und die wundervollste Ferienzeit, die man sich denken lann." Diese nicht gerade verhohlene Verspottung des Oeneral-ftabcs hatte ungeheuren Erfolg, indem alle Soldaten auf. standen und Bravo riefen. Die annx'srnbcn Stabsoffiziere aber sollen sehr plötzlich vom Schauplatz vcrschwun-den sein. — (Hindenbur» und die lleinen deutschen Mädchen.) In einer Mädchenschule in Frankfurt a. M. schrieb.-n die kleinen Achtjährigen ohne jegliche Beihilfe eme Klassenarbeit über das Then«,: „Unscr Hindcnburg". Wir geben hicmit einige dieser hiibschen Proben mit allen Vorzügen der Naivität uni> Fehlern der Grammaril wortgetreu Sctibadjcr Seitims sJk. 6 • 42_______________________________________9. fanner 1917 wieder: «Der Hmdcnburg hat die Nüssen in das Masurich reingcdrieben. <3r ist sehr tapfer. Er hat den Orden gegrigt. Er hat die Russen getribciu Er ist General. Er hat die Russen aus dem Dorf raus getriben. Er hat einen Bruder. Er hat viele Eöhne. Er ist in die Grenzen rein gestürzt. Er hat die Enssländer totgeschossen. Er hat die Schlacht ge-! Wonnen. Der Hindenburg ist ein tapferer Held. Er hat den allerhöchsten Orden bekommen. Er hat die Russen aus! Deutschland in den See getrieben. Er hat viele Schlacht» Pläne erfunden. Er hat schon viele Siege gewonnen. Er ist ein tüchtiger Sicaer." — „Der Hindenburg ist jetzt Feld« marschall geworden. Er hat die meisten Schlachten gewonnen. Der Hindenburg hat dcn allerhöchsten Orden. Es sind für ihn viele neue Orden erfunden worden. Er hilft in jeder Schlacht. Er ist ein guter Mann. Ich möchte ihm gern einen Weihnnchtögrnh schicken. Hindenburg stiftet bald Frieden." — „Der Hindenliurg ist sehr tapfer. Er machte viele Städte und Festungen lcrbutt. Er macht viele Siege mit. Er hat auch schon viele Orden bekommen, weil er schon viel geleistet hat. Man liest sehr viel von ihm. Es werden auch Bilder von ihm gemacht. Der Hindenburg hat eine unruhige Nacht. Der Hmdcnburg ist sehr nützlich für uns." — (Ein hübsches Geschichtchen) erzählt der „Hanno, versche Anzeiger": Karl S. ist jung verheiratet. Zum erstenmal muh er seine Frau allein lassen, um mit einem Freunde einen neuen Kraftwagen auszuprobieren. Die Zeit vergeht, kein Karl kehrt zurück. In ihrer Besorgnis tröstet sich die junge Frau damit, Karl sei vielleicht zu einem seiner Freunbe gefahren. Sie telegraphiert daher an seine drei besten Freunde, ob ihr Mann dort sei. Inzwischen lehrt Karl, durch eine Panne aufgehalten, zurück. Dann al>er kommen drei Telegramme. In allen steht: „Unbesorgt, Kurl ist bei mir." — <«n die Wirtschaftlichen Hilfsbureaus flir Einge. rNckl«) können sich Offiziere und Soldaten, welche vor der Ginrückung oder vom Felde aus ihre privatrechtlichen An. gelegenheiten zu ordnen außerstande sind, sowie deren Fa, milienangehörlge wenden, damit diese deren Ordnung im Namen der Eingerückten in t»v Hand nehmen. In Fällen, welche nach gesetzlichen Vorschriften den Beistand eine» Advokaten erheischen, insbesondere bei Durchführung von Rechtsstreitigleiten vor Gerichtshöfen und bei Überreichung von Beschwerden an den l. l. Verwaltungsgerichtshof gegen Entscheidungen der Unterhaltslommissionen. kann die Bei. gäbe eines Rechtsvertreters durch die Wirtschaftlichen Hilf. bureaus erlangt werden. Wirtschaftliche Hilfsbureaus be« stehen in Laibach (Gerichtsgebäude, Amtsstube Nr. 114 und Rathaus), am Sitze der Bezirkshauptmannschaften und am Sitze der größeren Gemeindevorstehungen. ^^ etwas kaufen, event, vekaufe J Y mieten oder vermieten w I # I Personal, Vertreter, Teilhaber, I I Kapital, eine Stelle oder sonst I ^ :: etwas sucht, :: ^ 7"1 der rf gs^^ erreicht dasselbe %iM«j| J am ehesten und billigsten ? ^Ä durch eine Annonce in der ^^ p Laibacher Zeitung} I wobei Auskünfte und Kosten I I bereitwilligst mitgeteilt werden. I Eine österreichische Gpezialität. 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Ich wil liir mitteilen daß KIhbk Kleiner mit Sladin iMuiztue) au g> zognn wird und pr.ich tig gedeiht, daher Sladin w;iririBtons emplohli'Ji wurden kann. Zu haben Ulm all. Apnthckor TrttUAvr.y Im l.nlbnrh. Haupidcpots: lo Wien Id den Apotheken TrnkAciy: ScbGabrmier-«trasie 109, Joselstldterstr. 25, Ridetikypl. 4. In Oraz: Snckstrafte 4. ____________________________________________ _________________________1O1W 42 Ad Z.8701-1915/L.Sch. R. Ministerium für Kultus u. Unterricht. Z. 36.781. Abschrift! Erledigte Direktorstellen an Staatsmittelschulen An den nachbenannten österreichischen Staatsmittelschulen gelangt demnächst die erledigte Direktorstelle zur Besetzung: a) An den Gymnasien mit deutscher Unterrichtssprache in Bregenz, Budweis, Kgl. Weinberge, Leitme- ¦ ritz, Prag-Neustadt-Stephansgasse, i Reichenberg, Olmütz, Troppau und Laibach; i mit böhmischer Unterrichtssprache in Deutschbrod, Hohen-mauth, Reichenau a. K. und Troppau; mit deutscher und slovenischer Unterrichtssprache am I. Staatsgymnasium in Laibach; mit polnischer Unterrichtssprache am Franz Joseph-Gymnasium in Lemberg, am III. Staatsgymnasium in Krakau und am Staatsgymnasium in Sanok; b) an den Realgymnasien mit deutscher Unterrichtssprache im XIV. Wiener Gemeindebezirke, in Arbau und Brüx; mit böhmischer Unterrichtssprache in Neubydzow und Taus; c) an den Realschulen mit deut- Fc/le^ I^nterlicnt33placne in ^lbogen; mit bö/lmiHc/le^ I^nterricnta-8pracne in ?ar6ubitx unä an 6er I. bökmi3cn6n I^eal3cku1e in Lrünn. Lewerber um eine äer be^eicnne-ten 3tellen daben inre an 6a3 I^ini-äterium kür Kultu3 unä I^lnterlicnt ^ericnteten Oe3ucke im vo^esc^lebe/le/l /)ie/l5/lve^e ein-xubrin^en, >vobei cke cler^eit im akti-ven ^ilitärciien8te 8tenenc^en ^n-wärter inre LewerbunF in eintacn3ter form (auck mit felcjpo8tkarte) an-melden lconnen. Vl^ien, am 16. December 1916. Vom Ministerium lür ^nitn» unü vuterriobt. 33 3860 ^ 11.^0/1 «/l 5 Versteigcrungscdikt. Beim gefertigten Gerichte wird am 17. Jänner 10 l 7 vormittags 10 Nhr im Zimmer Nr. !« versteigert die Hälfte der Realität >E. Z. 108 K, G. Gradisch,-Purstadt- Parzellc Nr. !»6/,, Wiese nächst Rosen- bach im Schätzwerte von A4,05^ I< 501»; das geringste Gebot beträat 17.026 K 00 li. Die Versteigerungsbcdingungen nnd,^ die auf die Lu'genschastshälfte sich be-! ziehenden Uilundcn lmnieil von den ^ Nanflilstigen bci der geft'tigten Gerichts-! abtcilimg während der Geschäftöstunden eingesehen werden. > 'K. t. Bezirksgericht Laibach, Abt. V., am 2^. November 1916. 3784 3—o Präs. 117/35/24/10 Oklic. Pri podpisanem sodišèu se boste dne 15. sušca 1917 podelili dve me-sti po 60 K Anton Koželjeve ustanove za ženitvanjsko opravo. Prošnje naj vlože do dne 1. sušca 1917 pri tem sodišèu neveste: a) iz sorodstva dne 12. sveèana 1906 v Koprivi umrlem duhovniku Antona Koželju; te imajo prednost; b) v župniji Tunice, okraj Kam-nik, rojene, ki so lepega vedenja. Prošnji se ima priložiti v prvem sluèaju rodovnik, v drugem krstni list in sprièevalo o slovesu. C. kr. okrajno sodišèe v Kamni-ku, odd. I., dne 17. decembra 1916. 3770 3—3 A 259/16 Oklic, s katerim se sklicnjejo sodišèu neznani dedièi. C. kr. okrajno sodišèe Kostanje-vica naznanja, da je umrla dne 10. oktobra 1916 Helena Bojè, sta-nujoèa v Št. Jerneju št. 43, ne za-pustivši nikake naredbe poslednje volje. Ker je temu sodišèu neznano, ali in katerim osebam gre do njene za-pušèine kaka dedinska pravica, se pozivljajo vsi tisti, kateri nameravajo iz katerega koli pravnega naslova zahtevati zapušèino za se, da naj napovedo svojo dedinsko pravico v enem letu od spodaj imenovanega dne pri podpisanem sodišèu in se zglase izkazavši svojo dedinsko pravico za dedièe, ker bi se sicer za-pušèina, kateri se je med tem posta-vil za skrbnika gospod Jožef Rohrmann, okr. notar v Kostanjevici, obravnavala z onimi, ki se zglase za dedièe in izkažejo naslov svoje de-dinske pravice, ter se jim prisodila. doèim bi zasegla nenastopljeni del zapušèine, ali èe bi se nikdo ne zgla-sil za dedièa, celo zapušèino država kot brezdedièno. C. kr. okr. sodišèe Kostanjevica, .odd. L, dne 30. novembra 1916. 3617 3—3 A 104/16/4 Poklic dedica neznanega bivališèa. j Gregor Ule, posestnik v Grahovem j Ut. 13, je dne 30. julija 1016 utnrl. jPoslednja volja se ni nasla Zakoniti dedièi, t. j. otroci Ana, oraož. Mlakar, 1 Franc Ule in Franèiška Ule, omož.?, kterih bivališèe sodiAèu ni znano, se pozivljajo, da se tekom flnega leta oddancB naprej zglusijo pri tern sod'scu. 1 Po preteku tega roka ra/.pravljala «e bode zapušÈina z ostalimi dedièi in z gospodom Jakobom bega iz Cerknice, ki so je postavil za skrbnika odsotnim dedièem. C kr. okrajna sodnija v Cirknici, oddelek I., dne 1. d^combra 1916. Bei Magen- and üarmkatarr Giebt, Zuckerkrankheit, 'ibertiaui/t ill«u Krkrankun)?f" »»«j^p'ip »-!iii''i!i! die wichtige Broschüre „Die SLrank«i ¦ koat" v»d jjeitnuner Prw» 70 r, (-rati^ in der Buchhandlung 1>{. «. Kl-<\nvr $ f"'»d tt»i"!>"rv t i,nih*.i'- Die gefertigte Firma gibt hiemit bekannt, daß Herr Anton Wi-¦iak, unser gewesener Angestellter, nicht mehr berechtigt ist, in unserem Namen und für unsere Re< hnung Käuf(i ah/uschlieHen und nicht mit dem Kompagnon unserer Firma Herrn Alezander Wisiak (gewesenen Reisenden der Firma Schicht) verwechselt werden darf. Luibach, den 8. Jänner 11)17. 87 J. Globoènik & Komp. Sehr tüchtige HBhiiii wünscht Näharbeit in teinen Hausen. AdresBe in dor Administration diesei Zeitung. P9 2—1 LatbQd)er Bettung Sftr. 6____________________________43 ________________________________9. Jänner 1917 j; Ohne Bedenken ist das schönste und der jj Zeit entsprechendste [ Gelegenheitsgeskchen ; 3p eine gute Mähmaschine ^g : allein /,u h;ibs-n lici JOS. PETEÜNC Laibach, Sv. Petra nasip Nr. 7 : (nahe der Franziskanerbrücke, am Wasser, 3. Hans). : Jode Nähmaschine näht, stickt, stopft und ist in jeder Austattnujy und jedem j System sofort lieferbar. 3712 6—6 I SEST" Je früher man kauft, desto billiger wird gekauft. -?PS Abonnements ! auf clie ! 5olllaten°Xeitung! <^ Srscbemt jeäen sonntag ^ ! preis kür äas Vierteljabr ll 2 50 xverclen in cler Vuckbanälung Jg. x>. l^leinmayr sr fecl. vamberg in llaibacd, llongressplatz Nr. 2, entgegengenommen. 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S to hlužbo je /družena plaèa letnih 3200 K, aktivitetna doklada v letnem zuesku 966 K, ter pravica do šest v pokojnino vstevnih petletnic po 200 K. Oziralo se bo le na take kompetente, ki so zmožni obeh deželnih jezikov in ki dokažejo popolno strokovno vsposob-ljenost za razpisano službo. Prosilci naj vJože svoje s krstnim in domovinnkim listoin ter z doka/ili o strokovni vsposobljenosti in jezikovnem znanju oprenuljene provšnje do 1. februarja 1917 pri deželnem odboru kraujskern v Ljubljani. Od dezelnega odbora kranjskega. V Ljubljaui, «Ine 28. decembra 1916. 5oeben el§clmnen: O. Msegger - V. Ikernltock ^ l 20 br.» ^ 2 50 geb. UorläNg bei ?g. v. l^leinma vr i^ fell. Nambelg. llaibacb «ongre55plst2 Nl. 2. SALAMI aus reinem Rindfleisch ohne Mehl, Kartoffeln und olmo Farbe erzeugt und in bester Qualität /u Kabeu. Lieferung 4" bis 50 Meter/.- utner wöc.hent-licb durch Gustav Pauker, Budapest, Räkoozystraüe 6. 74 2 1 Besseres Fräulein sucht Wohnung mit Kost oder auch nur Wohnung bei einer benBeren Familie öden einsamer Frau, wo es wie ein Familieumitglieil behandelt würde. Gefl. Anträge sind an die Administration dieser Zoitung zu richten. 80 3-1 Möbliertes Zimmer für ein Ehepaar mit einem elfjährigen Knaben za sofortigem Bezug, möglichst irn Zentrum der Stadt gelegen, wird gesucht. Anträge unter „möbliertes Zimmer" an die Administration diese? Zeitung. 71 Deutsches Fräulein wünscht tagsüber zu Rindern unterzukommen. Gefi. Anträge unter „besoheldene An- sprüohe" an die Administration dieser Zeitung. 86 3—1 Intelligentes Mädchen beider Landessprachen mächtig sucht StellE ais Verkäuferin in einer größeren Gemischtwarenhandlung. Anträge unter „J. H. Bob.. 6" an die Adminintration dieser Zeitung. 88 3—1 Deutsches litti fir alles welches Liehe zu Kindern hat, suoht Posten. Gefl. Zuschriften unter „Deutsches Mädohen" an die Administration dieser Zeitung. 53 3 — 3 Halt! - - Halt! Lederschuhe mit irnprÜK. Holzsohlen , Holzpantoffeln mit Ia Led, Z. 39.557, wird am 10. und 11. Jänner 1917 eine Zahlung der vorhandenen Viehbestände (Rinder, Pferde, Schweine, Schafe und Ziegen) in Laibach, jedesmal von 8 bis 12 Ulir vormittags, vorgenommen werden. Die Zählungskommissinn für die eigentliche Stadt amtiert im städtischen Beratungasaale am Magistrate, in den Vororten Ilovica. Hanptmnnca, Karolinska zemlja und Crna vas sowie in Unter-Šiška erfolgt die Aufnahme von Haus zu H^us. Die Vielibesitzer und Züchter wrden daher aufgefordert, an genannten Tagen ihre Viehbestände der zUNtändigen Kommission zur Anzeige zu bringen. Die Außerachtlassung dieser Pflicht, bezw. falsche oder verspätet vorgebrachte Angaben werden im Si'.ne der besteh-nden Gesetze geahndet werden. Stadtmagistpat Laibach, am 2. Jänner 1917. Holzsohlen erstklassiger Ausführung in allen Größen zu billigsten Prnison zu beziehen durch Ascher, Wien, II., Praterstraße 27. ~~ "~— ^~ ~— ^— ^— ^— ^~ ^~ ^" ^~ ¦^" ^™ ^™ ^" ^m ^m ^m ^m ^m ^m ^m ^m ¦ ^B ^W ^v ^v ^V ¦» ¦* ^" "• ^" ^v ^" ^" •¦* ^* ^" ^v ^" ^v ^* ^v ^v w v I ===== Soeben erschienen $ = ¦ Österreichs $cb - ungarisches i Rotbucb | DiplOMiitifdK lltRldtt betreffend k Beziehungen | Österreich ¦ Ungarns zu Rumänien ; In der Zeit vom 22. 3uli 1914 bi$ 27. Hudust \m ! Preis K no, mit Po$tzu$endung K m. | üorrätig in der Buch-, Kunst- und mu$iKalienbandlung ! ]c\. v. Hlcininayr $ ?ed Bambcrgt | Calbdcb, Konaressplatz Hr. 2. 313212 12 j 1 ^m ^m ^m ^m ^m ^» ^m ^m ^m ^m ^m ^m ^fe ^m ^k ^k ^k ^ ~_. — —~ — .^ _ i_ ^k ^k ^b ^m ^M M ^K ^M ^m ^b ^k ^k ^k _ ^— —_ __ __ __ __ __ __ _ _ Druck unt, Gsrlllss von Iq. v. Klcinmal,r H Fed. Bamlieig.