^V 166. 5amstllss am 23. 3uli 1864. Die „Laibach» Zeitung" erscheint, mit AuSnahmc der Sonn- und Feiertage, täglich, und loftet sammt den Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halb-jährlg 5 fl. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 st., halbj. 6 fl. Filr die Zustellung in's Haus sind halbj. 50 kr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und gt-druclter Adresse 15 fi., halbj. 7 fl. «> tr. Inserlionsgebll hr 'für eine Garmond - Spaltenzeile oder dm Raum derselben, ist silr imalige Einschal, tung 6 lr., fUr 2m°lige 8 kr., für smalige 10 lr. u. s. w. Zu diesen Gebilhren ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr. filr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fi. 90 lr. für 3 Mal, 1 fl. 40 lr. ftlr 2 Mal und 90 tr. fllr l Mal (mit Inbegriff de« InsertionSficmpelS). /^"^^H^ tz^VH^VG/^^ ^H^ V !^4^ ! H^^T» Amtlicher Theil. Se. k. f. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 10. Juli d. I. die Gräfin Maria Leopoldma Äutouia Karolina Aloisia Vcnc-randa Attcmö znr Ehrcndame dcö frciwcltlich adc-ligen Danicnstiftcö Maria-Schul in Brunn allcrgnä« digst zn crncnlicn gcrnht. An, 21. Juli 1804 wnrdc in 'der l. k/Hof-und Staatsdrnckcrci in Wien daS XXVIII. Stück des Ncichsgcsctzblattcö ansgcgcbcn nnd versendet. Dasselbe enthält nntcr Nr. t>l den Erlaß dcö Finanzministerinms vom 19. Juli 1804, über die Errichtima einer Finanz« Landcsbchürdc für das Herzogthum Salzbnrg. Vom k. t. Redaltions-Äurean dcö Rcichsgesctzblattcs. Wchtmntlichtl Theil. Ergebnisse der GrnMastcn-Mösmlg nnd Regniirnnss in Krmn mit Ende dcs eisten Semesters M4. Bis Ende Inni 1604 sind im Ganzen 345! Anmcldnna.cn oder Provokationen mit 1,43.898 Ncch. ten bei dcr Laudes - Kommission überreicht nnd dm« Vokal - Kommissionen oder den znr Mitwirkung bei Dnrchführnng dcr Grnndlastcn-Ablösung oder Regn-lirnng berufenen f. t. Bezirksämtern zur Verhandlung zugewiesen worden. Hievon sind 170!) Anmeldungen oder Provokationen m'it K4.823 Rechten bereits abgethan und dadnrch: 1. gänzlich aligclüst: 7508 Bchölzuugs-rechte, 31.070 Wcidcrcchte, 5803 Einstrcnbezngs-rcchtc, 275 Forstproduttcubczugsrcchtc, 2 sonstige Fcldscrvitutcn nnd 3531 gemeinschaftliche Besitz- nnd Benutzungsrechte, in« Ganzen 48.255 Rechte; 2. ganz oder thcilwcisc nnrrcgulirt -. 4 Holzbc'zugsrcchtc, 7790 Weidcrcchtc. 18 Wald-bodcnbcnütznügsrechtc, 53 sonstige Fcldservitutcn, 202 gcmciuschaftlichc Besitz« und Beuntzuiigsrechtc, iin Ganzen also 8073 Rechte; 3. thcilö in Folge Mcrkcuniing, lhcilö in Folac freiwilliger Vcrzichtlcistuliss aufgehoben: 8495 Uechlc. Von den abgelösten Rechten sind 15.022 mittelst eines Gcldäcmivalcntcs, 20.073 mittelst Grnnd-abtrctung, 4117 mittelst Grundtheilnng nnd 8443 acgen cin anderes Acqnivalcnt, n. z. großcnthcils mittelst Kompcnsion abgelöst worden und es ist die Ablösnng bei 22.35)0 Rechten mit Erkenntnissen, bei 25.905 Rechten abcr durchgängig im Vergleichs-wege erfolgt. Bei den bloß dcr Ncgulirnng unter-zogcnen Rechten ist die Rcgulirung bet 8051 Rechten im Vergleich swcgc, bei 22 Rechten aber im Ertcnntni ßwc gc dnrchgeführt worden. An Ablosnngs - Acquivalcntcn sind für ' die Berechtigten ermittelt worden: 1. im banrcn Gcldc^ 97.820 fl. 94 kr., wobei bemerkt wird, daß bei 0651 abgelösten Weide-rechten eine thcilwcisc Kompensation ist; 2. an Grnud nnd Boden mittelst A litre ^ tung von 27.408 Joch Wald nnd 35.708 Joch sonstiger Knltnr, und 3. an G r n n d nnd Boden mittelst Grund-thei lung vun 2242 Joch Wald und 8939 Joch sonstiger Kultur. Die ganze durch Ablösnng entlastete Grundfläche nmfaßt 98.411 Joch Wald und 59.043 Joch sonstiger Kultur, im Ganzen also 157.454 Joch. Die Negulilung ist auf einer Grundfläche von 12.898 Joch Wald nnd 10.407 Joch sonstiger Kultur, im Ganzen also ans einer Grundstäche von 23.305 Joch durchgeführt worden. Die gcfammtc Grundfläche, auf die sich die cffcltuirtc Ablösung oder Rcgnlirnng bezicht, nmfaßt 111.309 Joch Wald nud 09.510 Joch sonstiger Kultur, zusammen 180.819 Joch. In dcr Vcrhaudlung begriffen sind derzeit 1007 Anmeldungen oder Provokationen mit 73.325 Rech. ten, noch nicht in Verhandlung mir mehr 75 An. Meldungen mit 5750 Rechten. Von dcr Landcs-Kommission sind im crstcn Sc-n«stcr laufenden Jahres 78 Urtnndcn oder Vergleiche und 114 Ertcuutuissc, darunter 83 dcr verstärkten Landc^-Kommission mit 414 Streitpunkten, übcrdicß abcr noch 11 Vcrmarümgs- uud Greuzbcschrcibuugö. Urtuudcn ausgefertiget worden. Im Ganzen sind bisher 900 Vergleiche oder Ablösuugs-Urlundcn uud 1078 Erteuutnissc nebst 114 Vcrmartuugs- nnd Grcnzbcschrcibungs - Urknndcn hinansgcgcbcn worden. Laibach, 22. Juli. In dcr letzten Stunde vor Eintritt dcr Waffen« ruhe hat das austro - preußische Geschwader in dcr Nordsee noch cincn Sieg erfochten, dcr den Dänen den Beweis liefert, daß ihr Gegner anch znr See sie zu trcfscn und zn schlagen vermag. Ictzt erst ist ganz Schleswig frei; Föhr war die letzte dcr fricsi. scheu Inseln, welche nutcr dem Däncnjoch seufzte; sie ist jetzt auch von den Alliirtm bcscht. Der be-rüchtigte Kapitän Hammer, dcr mitten in der Waffenruhe die Insel Sylt überfiel und angcschrne Bilr-gcr als Geiseln wegschleppte, befindet sich bereits in österreichischer Gefangenschaft. Nähere Details über die letzten Affairen in den Gewässern dcr Nordsee befinden sich unter dcr Rubrik: „Aom Kriegsschauplatz." Sonst hat sich in dcr Lage nichts geändert. Ob dic Friedenskonferenzen nächsten Sonntag fchon begin-ncn können, ist zweifelhaft, da wcder cin dänischer Gesandter, noch dic Nachricht, daß nnd wann ein solcher ciutrcffcu wcrdc, in Wicn angelangt. Dic nach Kopenhagen abgegangenen Mittheilungen, daß Nnf-fenstillstaiidsüütcrhaudlnugcn nur auf Grundlage dcr voibchnltloscn Abtrclnng dcr Herzogthnmcr gepflogen wndcu tonnen, sind so positiver Natur, das; das dü. iiischc Kabmet cs als überflüssig crachtcn muß, cincn Diplomaten unch Wien zn smdcn, dcr nicht dic Vollmacht hat, die völlige Abtrcunnng derselben von Dänemark znzngestchcn. Vermuthlich ist dicscr schwere Entschinß w dcr dänischen Hauptstadt noch nicht zur Reife gekommen. Es ist nicht unwahrschciulich, daß in dicscr cilftcn Stnndc dcr Telegraph noch zwischen Kopenhagen nnd dcn Hcmptstädten dcs Westens in voller Thätigkeit ist. Man wird sich noch Rath, Hilfe nnd Fürsprache zn verschaffen suchen. Doch ist iu dcn bcstnntcrrichtctcn Kreisen die Ansicht cine fest-stehende, daß vou Seiten dcr deutschen Mächte in tcincm Falle ein Abgehen von dem einmal gefaßten Entschlüsse zu befürchten steht. Es ist möglich, daß gar keine Konferenz zu Stande kommt. Erscheint abcr dcr dänische Gesandte in Wien, so darf vorausgesetzt werden, daß er die Kouzcssiouen mit sich bringt, ohuc welche sein Eintreffen übcrflüfsig lind vergeblich wärc. Dic Befürchtung, das; Prcnßcn doch noch mit Anncrionsgclüstcn hcrvorlrctcn und dadnrch dic Freude am Sieg schmälern, wenn nicht gar die Brandfackel dcr Zwietracht iu Deutschland entzünden wcrdc, wirkt dcprimircnd anf dic Herzen dcr Patrioten. Die letzten Nachrichten ans Rendsburg sind nicht darnach angethan, diese Bcfürch'tnngcn zu verscheuchen. Aus dem englischen Parlamente. In jener Dcbattc im englischen Nutcrhanse, aus welcher das Ministerium mit 18 Stimmcu Majorität siegreich hervorging, hielt Hcrr A. Osbornc, ciner dcr witzigsten Köpfe dcs Hauscö ciuc Rcdc, welche dic allgemeinste Hritcrlcit erregte. Er ließ das scchs-zigjährigc Slaatslcbcn ^ord Palmcrstouö die Rcvnc passircn und zeigte, wie es von grellen Widersprüchen wimmele. Er sagte unter Andcrm: Dcr edle Lord an dcr Spitze dcr Regierung hat mit allen Ländern in dcr Wclt Händel angefangen, und zeichnete sich anS durch all' dcn Bombast ciucS Bobadill, ohne die Ritterlichkeit eines Don Quixote. Dänemark hat sich unzweifelhaft auf englische Hilfe verlassen, jedoch mehr Vertrauen auf die cngüschc Presse als auf das Kabiuct gezeigt. Der edle Lord erwies sich sein ganzes Lcbcn lang als cin ^cind Dänemarks: er hiclt im Jahre 1808 sciuc Jung-fernrcdc znr Vcrthcidignng dcr Wegnahme dcr dänischen Flotte nnd dcr Beschießung Kopenhagens; im Jahr 1804 führte er dcn Vorsitz über die Hrrstückc-luug Dänemarks. Ehrcnwcrthe Mitsslicdrr werfen die Frage auf: „Wclchcs ist cncrc Politik? Was würdet ihr thun?" Ich will's ihi'.cn sagcn. Dcr edle Lord und dic Herren auf dcr Echatzbank sind Männer von großer Fähigkeit; allein ihre Zcit ist cin wcnig vorüber, nnd sie stümpern znwcilcn; wcnn sic aber das Land in eine gehörige Stcllnng zu frrmdcn Mächten ;u vcrschcn wünschen, und dcn gerechten Einfluß Englands wiederherstellen wollen, so könnte dieß leicht geschehen dadurch, baß sie jenc Gewohnheit nachahmen, welche bei erfolglosen Beamten in Japan cin Pflichtgcbot ist. (Gelächter.) Wenn sic in modisizirtcr Form jene „glückliche Botschaft" befolgen, welche wir von den Asiaten kennen gelernt haben (Gauchaufschlitzcn. A. d. N.), so würde dieses Land, ich bin dcsscn gewiß, die lhm gebührende Stellung sogleich wieder gewinnen. (Anhaltendes Gelächter) Sie selbst nnd ihre Familien würden cs zwar cinc kurze Zelt bedauern (Gelächter), allein cs hätte dic Wirknng, die Dinge in's rcchtc Gclciö zn bringen. Dieß, Sir, ist meine Politik, allein ich fürchte, sie werden meinen Rath nicht befolgen. Da fitzt der edle Lord. 8<^t, wt,«'iiumit. ^Gelächter.) Ich war im Begriff bchufügrn — allrin cs wärc nicht wahr — i»s«'Nx. (Hört! Hört!) Ich bin flctö dcr Meinung gcwcscn, daß cs eben so gulc Fische im Mccr gibt, als je gefangen wnrdcu (Gelächter), nnd daß, wcnn dicsc Regierung übcr Bord geworfen würde, cin solch' schrccklichcr Pcrlnst sich wieder ersetze» ließe. (Beifall und Gelächter.) Nun, laßt uns schcn, wie dieses Ministerium zusammengesetzt ist. (Laulcr Bei-fall.) Ich will zuvörderst dcu edlen Lord Premierminister nehmen, und wünsche von ihm mit aller Achtnng zu sprechen, wcil ich glaube, daß cm thäti« gcrcr odcr fähigerer Mann nie in diesem Land lebte. Mgcmcincr Beifall.) Man sagt von ihm: „Nmtinx tiinp toil» llltor I,im in vim," -^- umsonst klopft dic mahnende Zeit an seine Thür. (Erneuter Beifall.) Er ist sicherlich iiicil« prineci'^ dcr lebendigste, wcnn nicht dcr jüngste, auf dcr Schatzbauk. (Beifall und Gelächter.) Dcr edle Lord verdient großen Dank für seine, so lange Zeit hindnrch, bcwundernswcrthc Lci-tung dcr Angclcgcuhcitcn dieses Hauses. Er hat gc-wirlt mit allen Arten von Männern, nnd ist in Ucbcr-ciusti'mmung gcwcscn mit allen Arten von Meinungen. (Gelächter.) Er hat cinc höchst außerordentliche Großthat vollbracht. Er hat die Low-Ehurch-Partci mit den Hochlorics zu versöhnen gefußt. (Erneutes Gelächter.) Dieß sind Großthaten; was abcr ist fciuc Politik? Sir, seine innere Politik ist väterlich, abcr statwnar (großes Gelächter und Beifall), seine auswärtige Politik bis zum heutigen Tag ist streitsüchtig, abcr fortschritlsmähig gcwcscn. (Erneutes Gelächter und Beifall.) Nu» aber, Sir, ist er im Begriff die 662 wundervollste That seines Lebens auszuführen — cr ist ini Begriff sich an's Land zu wcndcu als der Apostel und Prediger des Friedens, und wird unter« stützt werden von meinem chrcnwcrthcn Frennd, dem Mitglied für Birmingham. (Beifall und Gelächter.) Dies ist die außerordentlichste That vou alle». Ich bin uicht unbillig gewesen gegen dcn edlen Lord; sehen wir, wie es in seinem Kabinet aussieht. (Hört, hört!) Sein Kabinct ist ein Kuriositäten-Museum. (Beifall uud Gelächter.) Es sind darin, Sir, einige Vögel von seltenem uud edlem Gefieder, sowohl lebendige als ausgestopfte. (Großes Gelächter.) Un-glücklicherweise aber ist es einigermaßen schwierig die Vrnt zu erhalten. (Anhaltendes Gelächter.) Denn jene Whig-Vogel sind sehr unfruchtbar gewesen, uud haben sich endlich gcuöthigt gesehen, zur Kreuzung mit jeuer berühmten Pcclitcu-Brut zu greifen. (Anhal< tcndcs Gelächter.) Ich lassc ihnen indeß Gcrcchtig. keit widerfahren uud sage: es bcfiudct sich ciu sehr großer uud fähiger Minister unter ihnen in der Gc< stall eines Kanzlers der Schatzkammer (Beifall), uud seinen Maßnahmen allein verdanken sie das Bischen Volkstümlichkeit uud das Bischcu Unterstützung, welche sie von der liberalen Partei erhalten. (Hört, hört!) Gewiß, weder ihre Feinde noch ihre Freunde können sagen, daß sie scit ihrem Eintritt iu's Amt fruchtbar au Maßregeln gewesen sind. (Hort, hört!) Selbst mein sehr chrcnwcrthcr Freund (Herr M. Gibson), der durch keine Familienbandc mit ihnen verbunden ist, uud irgendwie in's Kabinct gelangte — aber, wie die Fliege im Bernstein, „man wnn-dcrt sich, wie der Teufel dahin kam" — ist nicht fruchtbar gewesen. (Schallendes Gelächter.) Ich muß sagen, daß sich seine chrenwcrthcn Freunde dic Mit» glicdcr für Rochdale und Birmingham, wie ich glaube, in „diesem jungen Manu vom Landc" getäuscht haben. (Erneutes Gelächter und Beifall.) Ale er iu die Familie heiratete, erwarteten wir einige liberale Maß« regeln, allein der sehr chrcnwcrthe Herr ist träge und fast zanksüchtig geworden unter der Leitung des edlen Lord. (Gelächter.) Wohlan, Sir, was ist zu thun? Wir wissen, ans den Uebcrlicferuugcn der großen Whigpartei, daß sie sich au's Schiff anklammern werden, wenn uicht wie schiffbrüchige Matrofcn, so doch wie jene Sccschalthicre (großes Gelächter), die sich irgendwie au dcn Kiel anhängen, dadurch die Maschiucn in's Stocken bringen und das Fortkommen hindern. (Beifall.) Wenn uuu, Sir, cin Votum dieses Hauses diese Verwaltung ctwa um ihrc Stet« leu bringt, was hat dauu die liberale Partei zu thun? Mein Wunsch für sie geht dahiu: sie möge sich voll-kommen glücklich fühlcu iu Betreff dcö großen Zwei-kampfs, der eben hier gekämpft wird, Sie befindet sich einigermaßen in der Lage Iago's im Schauspiel, und kauu sagen wie cr: „Ob Eassio dcu Roorigo, oder Nodrigo deu Eassio tödtct, oder beide einander gegenseitig" — sie muß gewinnen. (Beifall und Gelächter.) Nein, Sir, selbst wenn das Parlament sich für die Beendigung seiner eigenen nnd ihrer Existenz entschiede, wird sie einigen Trost in dem Bewußtsein finden, daß das chrcuwcrthc Mitglied für Nord-Warwickshirc die Leichenrede halten (Gelächter) und irgend eine Frcnndeshand auf ihr Mausoleum dic Inschrift cingrabcu wird: „Ruhe und fei daukbar." (Langaulialtender Beifall uud Gelächter, iumitten dessen Herr ^sboruc seinen Sitz wic.dcr einnahm.) Ob irgend einem Minister des Festlandes, dem so vor versammelter Kammer ciu Süudcurcgistcr sciucs gauzeu Lebcuö vorgehalten würde, uuter dem Beifall und Gelächter des ganzen Hauses, uicht ciuc Zeit laug das Wort im Munde stecken geblieben wäre, lassen wir dahiugcstcllt. Im cuglischcu Parlament ergriff, unmittelbar nachdem Herr Osboruc sich gesetzt, Lord Palmcrstou das Wort zu ciucr mehrstündigen Ncdc, in der cr alles znsammeufaßtc, was für das Ministerium und gegen die Gegner desselben zu sagen war. ^ ^___ Vom Kriegsschauplätze. Der k. k. österreichische Kommandant des Kanonenbootes „Sechnud" meldet ans Tondcru, 1l). Juli: Gestern Morgens, gleich nachdem mau in Föhr vor Anker gegangen war, wurde das Feuer gcgcu dänische Kanoncnjollen eröffnet. Eine dänische Jolle explodirtc. Drei Zolltuttcr genommen, fünf Gefangene, Kapitän-Lieutenant Hammer zog sich in die Watten gegen Sylt zurück, findet im uördlichcu Fahrwasser das preußische Kauoucnboot „Basiliot" ; — k. t. Dampfer „Elisabeth" verließ gestern früh Föhr, um die Vortruftpcu zu bewachcu, tonnte deS fchlcch' ten Wetters halber die Barre nicht passircn. Tondcrn, 20. Juli. Kapitäu Hammer hat, nach der gestrigen Aufforderung vou Seite der Land-trnppeli zur Ucbcrgabc, Kricgsrath gehalten uud Abcuds die Flagge gcstrichcu. Hammer, ciu See» offizicr, vier Matrosen und Dampfer „August" hat sich dem uächstliegcudcu Schiffe der vereinigte» östcr< rcichifch-prcußischcu Flotlenablhciluug, Kauouciiboot „Blitz", in der Fahrtrappc Tiefe crgcbcu. Der uächst Kommandircndc mit sechs Offizicrcu, einigen Beamten und 185 Manu habcu sich heute Morgens am Kricgsdampfcr „Limsjord" uud zwei Küstenfahrzeuge dem „Seehund" bei Wnk übergcbcu. Au der Nordküslc von Föhr liegen sieben Kanoncnjollen ucr« senkt, Geschütze vernagelt, Waffen nnd Muuition zcr-stört, ferner zehn Zollkutter uud fünf Transportschiffe! noch volltommcu bcmauut, nüt circa 55 Manu, dic Hammer Plötzlich als Nicht-Kricgsschiffc bezeichnet, liegen dort vor Anker, alles wird, wenn das stur« mifche Wetter sich gelegt hat, geborgen werden. Dic Gefangenen wurden mittelst „Vimfjord" »»ler Bedccknng über HusuinNeudöburg geschickt. Oesterreich. Wien, 20. Juli. Im Miuistcrinm für Handel und Volkswirtschaft HMn die cndgiltigcn Berathungen über das Wasserrrcchtsgcsctz begonnen, welches als Regierungsvorlage in der nächsten Reichs-rathscssiou eingebracht weiden wird. Wie wir hören, besteht dic bezügliche Kommission aus Beamten dcr Ministerien dcs Handels-, der Justiz- uud des Staats« miuisteriums, dcucn dic Doktorcu Maycrhofcr uud Ioscf Neumann als Vertreter der Handelskammer und dcr Laiidwirthschafl^gesellschaft lmgcgcben sind. Trieft, 22. Inli. Ueber die beabsichtigte Be« förderuug dcr mexikanische Freiwillige», von hier nach Vcra-Eruz erfahren wir jetzt Näheres. Außer Herrn Iof. Toncllo bewirbt sich noch dcr bekannte Wiener Bankier Herr Todcsko um die Ucberlassung dcs Transports. Hiuter Herrn Tode>>to steht Herr Mertou, der einen etwas niedrigeren Preis für die Beförderung verlangt, uud dadurch bis jetzt im Vortheil gcgcn sciucn Konkurrcutcu ist. Aus dcn Nntcrhandluugcn, die bisher stattgefunden, hat sich übrigens ergeben, daß Sc. Maj. dcr Kaiser von Mexiko dcn bestimm' ten Befehl gegeben hat, dcn Transport nnr unter österreichischer Flagge zu bewerkstelligen. Anch müssen die Kapitäne dcr Schiffe Ocstcrrcichcr sein. Herr Merlon, dcr, wie man sicht, cin großcS Bankhaus für seinen Plan zu gewinnen wußtc^ hat nnn die Absicht , in England Dampfer von 3000 Tons und 500 Pfcrdctraft zu kaufcu uud ciuc östcrrcichischc Gc-scllschaft zu bildcu, fo daß die Schiffe unter unserer Flagge, und geführt von österreichischen Kapitänen, laufen würdeu. Die Vcrhaudluugcn siud übrigcuS uoch keineswegs ganz geschlossen nnd es ist immer noch Hoffnung vorhanden, daß dcr mexikanische Gc« sandte, Herr Dr. Th. Murphy, dcr iu dieseu Tagen iu Wien von einer Reise zurückerwartet wird, und der Generalkonsul, Hcrr Hcrzfcld, bei cincr ncncrli« cheu Prüfuug zu Gunsten dcs Herrn Toncllo cut» scheiden, dessen Bereitwilligkeit schon die Anerkennung dcs Herrn Erzherzogs Ferdinand Max erlangt hatte. Ein Umstand ist freilich zn berücksichtigen. Die mexikanische Regierung verfügt wic im Allgemeinen, fo anch zum Zweck dcs Frciwilligcntransports nach Vcra.Eruz m.r über gruau begrenzte Mittel, und man sagt, Alles, waS sie vor dcr Haud aufwcudcu könne, um dic Freiwilligen zu bcförderu, bestehe iu ciucr Milliou. Ncun sie nuu mit cincr aus Kapitalisten, welche die Sachc als Masscugcschäft bctrcibcn, zu« sainmengcsctzteu Gesellschaft abschließe, so werde sie, wie mau vermuthet, mit dcr Zahlung nicht sehr gedrängt wcrdcn, uud vielleicht sci sogar dic Möglichkeit uorhandcu, daß mexikanische Obligationen dcs jüngsten Anlchcns in Zahlung gcnommcn wcrdeu, womit dcr mexikanischen Regierung am meisten ge° dicnt wäre. Und cudlich heißt es auch, daß Herr Mertou sich anheischig gemacht habe, sämmtliche Freiwillige innerhalb sechs Monaten nach Vcra-Eruz zu schaffen, während Hcrr Toncllo dcn Transport, wie !cs auch urfprüuglich beabsichtigt war, im Zeitraum cincs Jahres besorgen will. (Tr." Htg.) Prass, 1!). Juli. Wic man hört, sott Fürst N. Taxis auch bei dcr k. k. Statthaltcrci dic bün< digstcn Erklärungen über seinen Rücktritt von dcr Verbindung mit dcr jnngczcchischcn Fraktion sowohl, wic von dcr czcchischen Partei überhaupt gcgcbcu haben. Ausland. Wie dcn „Hamb. Nachr." gemeldet wird, ist in Flensburg ain 17. d. M. die verbürgte Kunde eingetroffen, daß das schönste Schiff dcr dänischen Marine, dcr „Danncbrog", das vierzehn Knoten in dcr Stuudc läuft uud uutcr Audcrcm mit zwei 100« pfundigen Armsttong-Kauoucn armirt ist, scit zwei Tagcn ans dcr „Lcollsachsen" genannten Klippe festsitzt, am Eingänge dcs großen Bclt zwischen der Insel Zamsoc, der Nordwestspitzc Seelands uud dcm Nordcudc Fühncns. — Ucbcr dcn Abschlnß dcr Waffenruhe theilt dic „Nordd. Mg. Ztg." Folacudes mit: „Bereits , am l5. d. War telegraphisch dic Amueisnug au das preußische Hanplqnarticr ergangen, auf dic dnich den Oberst Kaiiffmann als dänischcil Parlaiileütär offo /euilletlln. Laibacher Plaudereien. (Die HundZtage und ihre Wirkung — Die Ernte, dn' Echnittcnnneil und dic Landwirthschaftö - Gesellschaft — Tie „leljtc Nose" — Erdbeeren als Hnlmittel — Tie Mexikaner — In und vor der Kaserne — Die Photographie — Aus dem Orient.) Die Hundstage sind da. Ein ominöser Name. Man denkt sich allerlei Lästiges, Uuangcnchmcs dabei, dessen Mittelpunkt die Hitze bildet, Uud wic cs schciut, hat dcr Himmel bisher damit gespart, um nuu mit vüllcu Häudcn spenden zn können. Die Hitze uährt die schlimmen Leidenschaften, sie macht böses Blnt. Der Neid ist ihrc nächste Folgc. Man be» neidet dic Glücklichen und Bcuorzugtcu dcr Erde, welche iu die Bader oder auf ihre Güter reisen. Selbst Diejenigen, welche ein Paar Monate Vakanz haben, wcrdcn bcucidct uon Jenen, wclchc sich dcr. selben u.cht crsrcucn. Wcr tauu, gcht anf's Land, da i,t cs kühler als in dcm Steinhaufen, Stadt genannt. Die da auf ihrc Gütcr rcisen, haben uoch cin bcsoudcrcs ^ommervcrgnügeu. Eic scheu die Fruchte dcs Feldes einbringen, die ihncu wiederum dic Mittel gcbcn, die Wintcrsaison recht zu genießen Die Ernte ist im vollen Gange, sie ist nach Allcm, was wir hören, reichlich. Es fehlt sogar au Kräften, dcu Scgcu des Feldes rasch einzuheimsen, wenigstens wird uns versichert, daß Schnitterinnen hier nur gcgcu hohe Bezahlung zu habcn sind, nnd daß dieselben sich uur höchst ungern anf dem Muorgrundc verwenden lassen, wcßhalb die Moorgrundbesitzer ciuigcrmaßen in Vcr-lcgenhcit siud. Es wuudcrt uus, daß letztere sich nicht zur Anschaffung von Mä!)'- uud Dreschmaschinen zum gemeinschaftlichen Gebrauche vereinigen, sie würden ihre Arbeit rascher und billiger zu Eudc führeu, als durch mcuschlichc Hände. Es wäre sogar keine üble Spekulation, wenn ein Grundbesitzer sich derlei Ma< schiucu anschaffte und scldc lcihwcisc gegen cin austän. diges Eutgclt dcn anderen Besitzern gcben würde. Daß in dcr Landwirthschasts. Gesellschaft dieß noch nicht angeregt wurde, b/fremdet uns, dieselbe sollte eigentlich im Besitze solcher Maschinen scin, um dcu Grundbesitzern damit dicncu zu können. Es klingt eine alte Melodie durch die Natur, nämlich jcnc Melodie, wclchc sich dnrch Flotow's Oper „Martha" wic ciu rolhcl Fadcn zieht, wic ciu itarstgcwässcr, das bald ucrschwiubtt, bald wicdcr hervorsprudelt. ES ist das Lied von der „letzten Rose." Welchen wunderbaren Reiz hat jetzt solch' cin Nachzügler, wenn cr im dunklen Lanbc tics ucr» steckt seine duftigen Blätter eutfaltct! Auch mit dcn cmdcrcn Genüssen, die dcr Lcnz bot, gcht cs zu Endc; Kirschen uud Erdbeeren tommcu uon nuu au iu immer geringeren Quantitäten anf dcn Markt. Dic Erd-beeren wcrdcn ncuerdiugs als Heilmittel empfohlen. Dcr fortgesetzte Genuß soll erstaunliche Vcrändcruugcu im menschlichen Trgauiöiuus hcrvorbriugcn. Man empfiehlt sie bcsoudcrö gcgcu dic Gicht. Linnb soll dic Kraft dcr Erdbeeren an sich selbst erprobt haben. Im Sommer 1750 war cr mit dein Podagra be-haftet, das ihm dic heftigsten Schmerzen verursachte und ihn am Arbeiten hinderte. Nach dcm Genuß uon Erdbeeren ucrmindcrtc sich dcr Schmerz und cr konnte schlafen. Er setzte daher die Erdbccrcntnr fort und das Uebel verschwand ganz. Demnach kann Derjenige, dcr am Podagra leidet n»d dein Mittel nnd Zcit fehlen, nach Gastcin, Röincibad oder Krapina zu rciscu, sich daheim mit Erdbeeren kurircn. Wcnig« steus ist es ciu angcnchmcres Mittel, als alle, wclchc dic Herren Acrztc dcu Apothckcnbüchscn cut« nchmcn lassen. Tagtäglich bringt die Eisenbahn neue Zuzügler zu dem mexitauischcu Frciwilligcukorps, so "daß bis hcutc dcrcu schon nbcr l'.OO hicr ucrsanunclt sind. Die äußere Erscheinung dcr Angeworbenen ist cine im Allgemcincn rccht wohlthucudc; cs sind fast alle fcstc, kernige, im bcstcu Mauncsaltcr stehende Gc« stalten, dic mcistcn mit interessanten, von Eutschlosseu< hcit uud llutcrnchmuugsgcist sprcchcudcu Gcsichtszügen. Ein scharfer Beobachter wird freilich anch bemerken, daß ans diefen Zügen oft eine ganze, an mancherlei tragischen und dramatischen Effekten reiche Lcbcnsgc« schichte spricht. So uicl wir zn bcmcrlcn Gclcgcn« hcit hatten, fchlt cs an Lculcu uon wissenschaftlicher Bildnug nicht; das Betragen in Gast. und Kaffee-hauscru ist ciu austüudigcs, tadelloses, und wcnn je einmal eine Ausuahmc stattfindet, so kann man wetten, daß sie uon irgend Eincm auSgcht, dcr anch in früheren Lebcnösphärcn sich zu lcincr sittlichen Höhe cmsschwiugcn tonnte. Für solche Ausnahmen "kann 663 rirtc, rcspcttiuc erbetene Waffenruhe einzugehen. Man mußte in Wien und Karlsbad fo gut wie in Berlin annehmen, daß die Waffenruhe bereits ihrcn Anfang genommen habe. Dieß ist jedoch wca.cn ciucS uucr-warteten Zwischcnfallcs nicht ohne Weiteres gcschchcu. Mit Auslvccholuug der Ratifikation« . Urkunden war der znm Slab dcs Obcrtommaudo's kommaudirtc pcrfönlichc Adjutant des Königs, Obcrstliculeuant v. Stichle, bcauftragt. Bei dem Zusammcntrcffcn mit dem Obersten Kauffmann stellte fich aber hcraus, daß letzterer nicht ermächtigt war, unbedingt in Auf< Hebung der Blockade zu willigen. Auf diesen Fall war Oberstlieutenant v. Stichle nicht vc»lbcrcitct und mußtc Anstand nchincn, sich des ihm gewordenen Auftrages zu entledigen; er tchrtc deßhalb in'ö Hauptquartier zurück, während Oberst Kauffiuann in Kopenhagen Rückfrage veranlaßte. Erst nach uon dort crfolgtcr Ausgleichnng dieses Pnuttcs ist die Waffcu. ruhe ucreinbart worden." Man schreibt der „Deutschen Nordsee-Zeitung" aus Paris, daß das Antwortschreiben des Kaisers Napoleon auf die Notifikation, welche der Großhcr-zog von Oldenburg au ihn, wie an alle Höfe über die Ansprüche ans Schleswig-Holstein gerichtet hatte, erfolgt ist. Dasselbe ist in allgemeinen Ausdrücken gehalten nnd läßt dem Kaiser die volle Freiheit spä' tcrcr Entschcionng offen. Es ist kürzer und vielleicht unbestimmter, als das frühere kaiserliche Schreiben an den Erbprinzen von Augustcuburg. Paris, 21. Juli. Der „Monitcnr" meldet: Der Minister des Auswärtigen Drouyn dc Lhnys wurde vor ciuigcu Tng:n nach Vichy berufen, um mit dem Kaiser zn tonfcriren. Warschau, 15>. Juli. Ein Kapuzincrmönch, der einer dcr Hanptagitatorcn der Revolution war, von dcn Militärbehörden lauge gesucht, uud endlich im Kloster zu Lcnd gefunden imd vor ciu Kriegsgericht gestellt wurde, ist von diesem znm Todc durch Erhängen vcrurthcilt worden, welches Urtheil demnächst ausgeführt werden wird. Das Kloster wird koufiszirt u»d dessen Prior in dic Vcrbaunung geschickt werden. Lokal- nnd VrovinM-Rachlichtcll. «aibach, 2!!. Juli. Am hiesigen k. k. Obcrgymnasium ist dic Stelle für Mlassischc Philologie mit Beginn dcs Schul' jahrcs I8tt4/5) zu besetzen. — Am 2l>. nnd 27. d. M. werden an dcr hiesigen k. t. Obcrrcalschulc im Zcichnnngs-Saale (Schulgcbäudc) die Schülcrarbcitcn, uud zwar: Zeich, uuugcn und kalligraphische Uebungen zur Emsichtuahmc ausgestellt. Dic Schlußfcicr dcö Schuljahres fiudct am W. d. M. mit ciucm nm 7 V, Uhr in der Dom« kirche zclcbrirtcn Danlamtc nnd hierauf in Gemein» schaft mit dein k. k. Obcrgymnasium vorgenommenen Prcisvcrtheilung im Echießstätlesaalc Statt. — Morgen Nachmittag unternimmt der „Lai-bachcr Turnverein" einen Ucbungsmarsch. — Morgen Sonntag findet bei günstiger Witterung im Garten am Bahnhof eine Soiree Statt. l.. Idria, 21. Juli. Heute Nachmittag circa 1 M)r traf Sc. Exzellenz der Herr Statthalter Frcih. v. Schloißnigg unvcrmuthet hier cin nnd begab sich, ohncsich vorher von dcr weiten Fahrt aus Wippach über Schwarzcubcrg cinc Ruhe oder Erholung zu gönnen, sogleich in daS t. t. Bezirksamt. Dcr zu Amtsvcrrichtungcn uugcwöhnlichcn Zeit ist es zuzu-schreibe«, daß uicht sämmtliche Beamten schleunigst bei der Hand waren. — Der Hcrr Bezirksuorstehcr Alois Schulter in Landstraß ist am 20. d. M. gestorben. — Das vom lärnt. Landtage beschlossene Gesetz, womit cine Dicustbotcu-Orduuug erlassen wird, hat die Allerhöchste Sanktion erhalten. — Sonntag dcu 24. Juli veranstaltet der Grazer Männcrgcsaugucrciu cin V o lt s. Euuccrt im Mccr-schcingartcn. ^chllijzlicrhaudlllngcn beim k. k. Laiideögcnchle.) In dcr uachstm Wochc finden bei dem hiesigen t. k. ^andcögcrichtc folgende Schlußucrhandlungcn Statt: Am 27. Juli: 1. Anton Nagodc — wcgcn Dicb' stahl; 2. Georg Ferlan — wegen schwerer körperlicher Beschädigung. Am 28. Juli: 1. Anton Pcnto nnd Konsorten — wegen Dicbstahl; 2. Lutas Slo-tar — wcgcn schwerer körperlicher Beschädigung; 5 Josef Kcrö — wcgcn fchwcrcr körperlicher Bcschädi-gung; 4. Anton und Ursula Tom8i6 — wcgcn Dieb-stahl. Am 29. Juli: i. Barthclmä Liton, Franz ßantcl und Lukas Požar — wcgcn Dicbstahl; 2. Maria «ustcr — wegen schwerer körperlicher Beschädigung; 3. Johann Verbiö — wegen Betrug. Wiener Nachrichten. Wien. 21. Juli. Ihre Majestäten dcr Kaiser Ferdinand und die Knlscrm Maria Anna haben zur Herstellung dcr durch den Brand des Jahres I860 start bcschä-digtcn Pfarrkirche zu Grabe n 500 fi. zu spenden geruht. — Dic viclfach verbreitete Version, daß Se. Erz. dcr Fcldmarschall Freiherr von Hcß cinc In-fpcktionörclsc nach dem KricgSfchanplatz im Norden angetreten habc, können wir auf Grund verläßlicher Mittheilung als unbegründet bezeichnen. Dic Reise, dic dcr Fcldmarschall vor einigen Tagen antrat, hat überhaupt keinen offiziellen Eharaktcr uud ist Schlcs-wlg-Holstcm gar uicht das Ziel derselben. (Ocst. Ztg.) Neueste Nachrichten und Telegramme. Original - Telegramm. Wien, 23. Juli. Vismarck ist gestern hier eingetroffen, sein Aufenthalt dauert wahrscheinlich 5 Tage. Die „Wiener Zei' tung" meldet, daft die Herren Quaade und Hauffmann als dänische Bevollmächtigte ge, stern von Kopenhagen hierher abgereist sind. Staatöminister v. Schmerling ist gestern nach Ischl gereist. Die Bundesversammlung billigt General Hacke's Nückzug aus Nendsburg und be< schließt, förmlichen Protest gegen die Vesez. zung zu erheben. Marienbad, 21. Juli. Se. Majestät der König von Preußen ist heute mit Gefolge uon hier übcr Weiden nach Munchc» und Gaslcin abgereist. Frankfurt a. M. 21. Juli. In der heutigen Vuudcstagssitzung ist dcr östcrrcichisch'prcnßischc Antrag wegen Aufforderung an den Erbprinzen uon Augustcnburg zur Begründung seiner Erbausprüche mit großer Majorität angenommen worden. Frankfurt, 21. Juli. Es wird cin österreichisch-preußischer Antrag am Bnndc anf Ucbcrlafstmg Holsteins an dic Zivil- und Militärverwaltung der dcut^ schen Großmächte erwartet. Dresden, 21. Juli. Ein Hamburger Tcle-gramm dcs „Drcsd. I." meldet: Prinz Friedrich Karl von Preußen habc dem Oberkommandircnden dcr Bundcstruppcn in Holstein angezeigt, cr habc Befehl crhaltcu, sich zum Herrn von Rendsburg zu machen. General Hake habc erwiedert, cr müsse, da cr nur übcr 4 Kompagnien verfüge, der Ucbcrmacht weichen, die Verantwortung für diesen Schritt aber uon sich weisen. Verlin, 21. Juli. Die „Provinzial'Korrcspon« dcnz" bezeichnet als allein annehmbare Fricdcnsbcdin« gnng die gänzliche Abtretung Schleswig-Holsteins und Laucnburgs. Die Abtretung müsse zu Handen Preußens und Oesterreichs erfolgen, vorbehaltlich weiterer Erledigung gegenüber dcn Erbberechtigten und dem deutschen Vuudc. Das Urtheil deS Bundes werde bei dcr schließlichcn Gcsammtcntschcidung bedeutend in's Gewicht fallen, aber nicht allein entscheiden. Berlin, 21. Inli. Von Scite dcs preußischen Gesandten in Paris, Grafen v. d. Goltz, ist nach Karlsbad notifizirt worden, daß Fürst Löwenstcin-Roscnvcrg in Vertretung dcs Prinzen von Augnstcn-burg dem Kaiscr Napoleon cin dic eigennützigen Ziclc Prcußcus darthucndcs Dokument überreicht, und dic Befürchtungen bezüglich dcs Ausgangcs dabci nicht unterdrückt habc. Auch das Hinarbeiten dcr deutschen Großmächte anf cincn laugdnucrudcn Waffenstillstand entspreche dcr Anucrions-Politit. Hannover, 21. Juli. Durch eine königliche Proklamation wurde die Ständcvcrsammluug hentc vertagt. Dcr Zeitpunkt des Nicdcrznsammcutrittcs derselben ist nicht angegeben; daß die Versammlung bis zum Herbste zusammcntrctcn wcrdc, ist unwahr« schcinlich. Alrona, 21. Juli (Abends). Dcr „Schleswig-Holstciu'schcn Zeitung" wird aus Rendsburg grmcl-dct, daß dic Preußen hcutc mit 0000 Man» dort eingerückt scicn. Paris, 21. Juli. Dcm Bcrnchmcu nach sind die Repräsentanten Frankreichs in Wien und Berlin angewiesen, cinc bestimmte Ertlarnng zu erbitten, ob man gesonnen sei, die cvcntncllcn Ncsnltatc dcr Fricdcnsvcrhanlnngrn mit Dänemark dcr Zustimmung Europa's zu unterbreiten, welches an den Modalitä» tcu eincr möglicherweise sehr ticfgrcifcudcn Abändc^ ruug europäischer Festsetzungen eiu unzweifelhaftes Illtcrcssc habc. ^V. Z.) London, 21. Juli. Eine Privatdepesche aus New-Zorl, 10. Juli, versichert, dcr Bnnksarncral Wallazc sei in Maryland nach 8stündigcr Schlacht geschlagen worden. Kopenhagen, 20. Juli. DaS Abendblatt der „Verling'schcn Zeitung" vernimmt, die Nachricht von tintscuduug dcS Grafen Moltle und Kammcrherrn v. Sick zu den FricdcnSvcrhaudlnugen sei unrichtig. Herr v. Quaade sei wahrscheinlich einer dcr Unterhändler, dcr zweite derselben sci noch nicht ernannt. das Ganze nicht verantwortlich gemacht wcrdcn. Entspreche« die später Eiurückcuocu dcn gcgcüwältig schu» Versammelten, so kann man ohne Ucbcrttciduug sagen, es wird cin Elitclorpö wcrdcn, alls dessen Entschlossenheit uud Tapferkeit dcr jmigc Kaiser sich verlassen lami. Das Zuckerraffmcric'Gcbäudc, wclchcs dcu „Mc-rilancrn" als Kaserne dient, ist znm Theil diesem Zwecke bcrcitö angepaßt worden. Das ehemalige Eomptoir ist jetzt dic Korpslauzlci; in dcu Parterre-Räuincu längs dcs Laibachflnsscs ist cinc große Rc-stanration nebst Küche errichtet; in dcu nntcrcu Äta-gaziucn ist cinc Küchc, wo für 1000 Mann gctocht werden kann, cin Spciscsaal :c. Wo früher das Kohlenlager war, wird ein zweiter Spciscsaal hergestellt. In dcn übrigen Etagen sind dic Wohnungen und Schlaflotalilätcn für die Mannschaft. Es heißt, dcr gegenwärtige Besitzer dcs Gcbändcö beabsichtige dasselbe anch später ähnlichen militärischen Zwecken zu widmen. Vor dcm Gebäude geht es nngcmcin lebhaft zu; Grcißlcr und Tandlcr machen prächtige Geschäfte. Die neu Eiurückcndcn haben allerlei Dinge, Kleider :c. zn verkaufen, und dcr Erlös wird meistens benutzt, NM etwas für Gaumen und Magen zu kaufen. Daß dcr Dnrst schr häufig das Motiv für dcrlci Geschäfte abgibt, ist bci dcr Huudstaghitzc begreiflich. Anch dic Laugcwcilc mag dabci ciuwirtcu, dcuu die Organisation dcs Korps und ciu damit ucrbuudcucr regclmä' ßigcr Dicust, cinc gcwissc Beschäftigung ist crst noch im Wcrdcn, im Anzugc. I^t schon, da crst eiu Zehntel dcö gauzcn Korps vcrsnmmclt ist, bilden dic „Mc^itaucr" ciucu mcht nuwcscutlichcn Bestandtheil .mscrcs dsfcutlichcn Lebens; in dcn Straßeu, anf den ^paz.crwcacn, in dcn Gast. und Kaffcchäuscru bc-gcguct man deu traft.gen, m der seemännisch u Uni- ormnung stch recht gut ansnchmcudcu Gestalten und N'w .hrcr erst cin Paar Tausend bclanunen pwird s cbcud.g gcnug zugehen. Verschiedene Gerüchte, welche ,n dcr ^tadt turstren, si„d, ucbcnbci gesagt, lccrc Erfindungen odcr rconzircu siH ^lf cin Miß. ucMnduiß. Von allcn Ocschäftcn in Laibach scheint die Pho» tographic das cinlräglichstc zu sei,,, dcuu dic Photo-graphischen Atclicr's mchrcu sich. ^^, bcstchcu bcrcitö füuf, uud dic mcistcn habcn genügend zu thuu. Auf-fallend ist dcr Unterschied im Prcisc; währeud dcr ciuc Photograph das Dutzcud Bilder iu Visitlartcu-format zn 5 st. licfcrt, verlangt dcr zwcitc 0 fl., dcr dritte 8 fl. u. f. f. Sollte dic Maschine des Einen mchr Futter brauchen als die des Audcru? Auch dic Bchaudluug dcs Publikums m dcu verschiedenen Ateliers ist cinc vcrschicdcnc, und wenn cs sich mchr dorthin gczogcu fühlt, wo cs mit Artigkeit und Zu-voltommcnhcit tontcrfcit wird, ^lcidcr, daß dic Maschine nicht auch zu schmeicheln und Unschouhcitcn zn verbergen versteht) so ist das ctwas ganz AcarciflichcS. Mit nächstem wird auch dcr durch seine Photographie schcu Ansichten aus dcm Orient bekannte Photograph Paicr sich mit Porträtircn beschäftigen. Die Paicr'fchen Gilder aus dem Orient find höchst interessant. Bci dcu starken ^ichlmasscu, wclchc der orientalische Himmel spendet, ist cö lciuc leichte Arbeit gcwcscn, die Objekte rciu und klar aufzunehmen. Was wir von dcn Arbeiten gcschcu hnbcn, schien unö gelungen zn sein. Herr Paicr hat scinc Thätigkeit besonders auf das gelobte pand gerichtet gehabt. Dic Gcncralansicht vou Icrusalcm von 5 Fuß Länge uud in 4 Abtheilungen ist cin nnßcrst rein anSgcfühltcs Bild, dcm die „Inncrc Ansicht" von >!'/, Fliß Längc würdig zur Scitc gestellt wcrdcil tauu. Hicrau rcihcn sich dann Einzclansichtcil, die ebenfalls schr gelungen sind, wie z. Ä. dcr Oclbcrg mit dcm Gartcu Gcthscmanc, Bcthauicn, Omars Moschcc, dcr Tcich Bcthcsda, das Thal Hebron, Abrahams Eiche, Salamo'S Teiche, dic Änrg Davids, das österreichische Pilgrrhaus, dcr Eccchomo-Bogcn, dic h. Grabcstirchc, dcr Jordan, dcr Bcrg Ziou, dcr Bcrg Moria, das Stcfansthor, der Wcg nach Bethlehem, Absalons Denkmal, Rachels Grab ic. :c Alle diese Photographien sind 18—24 Zoll hoch und tosten 3 fl. pr. Stück; die Gcucralansicht von Icru-falcm lostct 12 fl., die innere Ausicht 8 fl., Bcth< lchcm 5 fl. Ansichten von 4 — 8 Zoll Höhe kosten 50 kr. das Stück. Worüber wir uns wundern, ist, daß Hcrr Paicr die größeren Bilder nicht in die lctztc Knnstausstcllllng hier gegcbcn hat, sic würdcn daselbst gar temc üble Rolle gespielt habcn. Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag vou Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Vamberg in Laibach. 664 M^^ÜV^^U^^. Verzinsliche Staatsfonds unb Lose und auch Industriepapierc, mit Ausnahme dcr um 1 bis 2 fl. Häher schlicszcnden Dampfschiff- nnd Lloyd-Actien, bliclien unuerl Wien ' . ändert. Wechsel auf fremde Plätze und Comptanten schlössen zu den fiestria/n Cnrsen. Geld flüssig. Umsatz sehr beschränkt, den !^l. ^nli.__________________________________________________________________________________________________ Vcsfelltliche Hcl,ulv. ^. dco Slliutc, (sür 100 ft.) Oclo Wa^ir, In öNcrr. Wäl,runa . ^u 5'/. <>8. 5 6^,10 ohn^ '-'ldschmtt 1«<;2 '. . . l)6 ^) i»<; 5)0 Sill^-'.'lülch.n Vl.'» I^!4 . . »7.30 «7 50 Siat,'.'!»!. mit Iä»-(5o>w.z»5°/, »".70 80,80 „ „ ., Apr.izouv. „ 6 .. 80,75» ^1,«5 Metalliqucs ...... 5 „ 72.«5 72.75 dctlo mit Mai-Coup. . .. 5 „ 72.70 72.80 bett.,.....,. 4z.. «4 27> ',4 50 Mit Verlos, v, 1.1839.....158,50 15i>. - ......., 1854..... »l.- iN.^0 ........,8<;0 zu 500 ,V 97.— 97.1» ......1«<;0 .. 100,. 99.30 99.50 " '.....1864...... 93." 93.2U Gomo-Rentnisch zu 42 I.. „»ti-, 17.50 18.— ll. der Hrl'Nlällder (siir iW ft.) Orllnd.ntlassiuigs-Oblig^tionen. Nitdcr-Ocü.rrcich . . zu 5°/» 88.— 89.- Obcr.O.stcrrnch . . .. 5 „ 88.- 89. Ealzbu^ ......5., 88.- 88,50 Völimen'......5.. 96.50 97.— Mcilrm.,Kärnt.u.Krain. zii ü"/, 89.— 9>>. - Mähre»......5 ,. 92.50 93 — Schlesien......5 .. 89.— 90.- Uo^aru.....„ 5 „ 74.7-'» 75. ,5 Te,„escl.'Äa!ia< . . „5 „ 73.50 7>>.75> ^rr.Nien und Slavonien „ 5 ,, 7.'>.7.i 7(!.2^> Walizien .... ,. 5 ^ 74.00 74.Ü0 Sicbendürgen ... „ 5 . 72.25 72.-.''> Bukowina......5 .. 72.2', 72.^« > .. m. d. !ljlrl.-Cl.18l;7,. 5 „ 70.85 72.2.'. Vcn«tiallisch.s?llil. 1859 ,, 5 ^ 96.75 97.25 Aktie« (rr. Stuck.) Natilmalb.'ül......783. - 785. «ttdit-Anüalt zu 200 ii. ü. W. 193.80 193.9l» '^i. ü. lz.'crm.-Gcs. z. 5,00 ,!. l'.W.608— 6l0. - K. Fcre.-'^'ldt'. z. 1000fl. (5. !I1i.l«4<;.- I8l8 Zt.ial>;-. (5M. ober 500 Fr.....186.75 187.- Kais. (5l!s.-Äal>»zu2v..V.,.200i^.EN.244.25 2^14.5^ O.!'i.Ol?».-D>i,!>l',,ch.^>'-s. Z-^ 45l.— ^'i2.-. 'D,!'!.rn>ch. V!,yc> >i> irxil Z^! ii.il.— 2^5.— Wl.il. Da,!!pf,».''.'lf>g.500fl.d/.'i,l. 440.- 4.— Unln». W.Nt'.ihn z>> 2s«) fl. . 155.50 155..75 5 lieifi^il»!-'.'!!' >, „ ;u 200 »1. (3. M. ">. 110 si. (70"/«) ^lü^hlung !47.— —.— «Pfandbriefe (für 1(X) >l.) .lialil'nal- 10j>"hngc v. I. t,an! auf ^ 1857 zu . 5"/. 101.50 102. -(i. '^<', ) vlrll-^a,.! 5 „ 90.75 91.25 ^.ilil'üalb.aUl ö. W vcll>,'sl'.5 .. 86.60 «6.80 linkische '^ov,<>',dit-'.'i»ilalt zu 5'/, P^t.....85.60 85.80 Lose l>r. Stück.) Klld.-Äussalt für Handcl u. Gew. zu 100 fl. öst. W. ... 128.50 128.75 Dl».-Dml'i!ck.-W.zu100il.(§2»i. 86.— 87.— Ltadt^i». Oscn .. 40 „ ü. W. 25.— 2.'».50 ^.rha,l) „ 40 .. («.Vi. 99. - 100 — öa!m__________.. 40...... 31.50 3l.75 ^a,ffy z» 40 ft, (5M. . '<:8.50 29.— l5l,iy .. 40 „ .. . ii?.ü0 28.- Sl. O'.m'is .^ 40 . ^ . 28.— 28.50 Wmdisch,,'^ .. 20..... 1^.75 19.— '^'aldü.i» , 20 .. „ . 17. - I7.s,<> K.gl.vich „ 10..... 1^.5,0 13.... Wechsel. 3 M',l,it,. Wcit» Waare .?lii^burg für 100 >1. südd. W. 96,60 96,75 äc. nf,ur/arl Äa!!co 85.80 85.90 Voüdmi für 10 '1!f. Gterling . 114 50 114.00 Paris, sül 100 ,>r,,!,s>, . . . 45.4s, 45.50 CourS der (Ycldsorte». Geld Waare K. Müuz-Dufatm 5 ,1. 50 lr. 5 il. 51 Utlr. .Nloiien . . . 15 „ 95 „ 15 „ 98 „ NalU'lconSd'or . 9 „ 22 „ 9 „ 23 ., 9i,,ss. Imperials. 9 ,. 48 ., 9 „ 48 „ '-U.ltinülthaler . 1 „ 70z„ I „ 71 Silber . . 113 .. 60 ., 1l3 .. 80 .'. Telegraphische Effekten- nnd Wechsel-Knrse an dcr k. k. öffentlichen Vürse in Wien den 22. Juli 1864. b°/, M,talliqucS 72.70 1860-er Anl.ih» 97.20 57. Nal.-Anleh. 80 «0 Silbrr . . . l 13,65 Banfaktie» . 783. London . . 114 45 HrtditattitN . 197.20 K. f. Dulaten___5 50 Dcn 21, Juli. Ttadt Wien. Dic Hsrr: !^rörf.r. ^!s>ng,>verl. vcn <5>raz. — Frltsch. Prival; Szal!»»aly. ?Ia/'!t, und Hardlmann . Kaüfin.iu» . vo» W c». — lljndllb.r. Hans^^m.1»», vo» Re!). — (sccon, Hal!dcl^l>an!l, und lKians!!'. ^rundl'lsihcr. von RovigUl,'. — Trowcr. B'sN'os. von (Mraltar, Elepliaut. Die H.rrcn^ Sug»! von P>iblü'. — v Haß-lingcl, f. »nri'auischer Han^lina!!», und Sd^i,.', Privat, vo» Tricst. — H>i!schrf, F«l>ri'a»t. n,>t Zwei.,. Kaufman», von Wi,n. — Gratia vo>, V^ncdig. Wilder Mann. Herr D>, Ios>l'l>, Ävtt, vo» Vreslau, Baierischer Hof. Herr Manzoni von lldmc. Verstorbeue. Den 14. Juli. Fran Maria Kopinschek, Eiunehmerowitwe, alt 70 Jahre, in der itapw zincrVurftadt Nr. 53. an dcr Wassersucht. Den 16. Fran Helena Grad. Porticr»> halb 4 Uhr Nach'nittagS am Tommerturn- platze cmzlislurlll. vliln Turnralhe. Privat-Ausspielung. Mu VlwilN,i»>i^ lcS k. k. Lotto-Amleü i>, Wie,, wird i» l'cr Z ch»"^ am i:; Au.M 1864 in Tri,sl all.'glspilll auf reu e,uc» N»!'. Zwölf Vände n>il 506 SmMichcn in stlifen Drckll» elegant gtbunden. '^'l?sc ^, 50 fr. öst Wäbr. ,1i,s z„ l.'^l'cn in slr k. k. ^'l'tto.Col1ckti,l am St. IPl.,y in L.nl'^ch. Gl'.nda sind auch eic „>ls»viW" sei, scr EülNsliuil,?, d. i. vom I.chre I84Z l'iö incl. 1863 zu ucrgcl>sn. zum Tyeü a.clnmre!, i>, steife Dcckell«. (1427) Auf dem Iahrmarkt.Platze ein mechanisches Figuren Theater. Von Tomltag an täglich Vorstell,»nsse» Dai>sclbc enthält verschiedene ftittorci«qne An^ sichten schöner Gegenden mit uielen bcwccilichcn Fiqurcn, als: Menschen, Tbiere, Wägen, Schiffe, antomatischc Seiltänzer, Mctamorphusc» einzeli, nnd in loinischcn Szcncn. Ferner Produktion einer Hellseherin. Tchlacht mit vielen Nriests « Hzenen Das täglich« Programm ist im i'olalc zn haben. Anfang dcr Borstellunaen jeden Tag Abmd^ 8 Uhr, an Sonntagen nin N llhr und 8 Uhr, Eintrittspreise: Numerirter Sitz 40 lr., I. Plcch il« lr., 2. Platz 2N lr., Kinder d,e Hälfte, Gallcric l<» lr, sllr jede Person. Filr Milittlr enwissiget. Hierzu rnacht seine ergebenste Einsadnüg Mechaniker ans Speycr am Rhein. (1424-1) sOllsssssyt. finl»lt uom 23 0. 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Stock, (1422-1) Gesucht wird mr ei» Oailli.nis ,m verrechnender Kellner >nit einer Kaiiticmo-Ellilassf. Auolunft ertheilt da« Zeiiuugil.Conip' wir, I AiKoniu KcUtillii-, -,-l,on.„o ]Vfull<>|, gil.l in ihrem unrl im Namen I ihicr inimiiu.liy.-ii Kindrr: Cuiflo, VllUor ihm) ©Ho di.; hur.li.slbetriiburidi! I Niirhriclit von drin Hinscheiden ihres urivorgi-ssliiilxjn, iiiiii^sL^cli<-J>tan (liiltmi, rcsiirc.tivn I Valors , Hi'rrn I k. k. Firv.irksvon>l:iiKiYs zu l-andslrass in Kram, I \vc!r|i(»r ii;nvh liingorrrn Kmikrnla^rr nm iJO. Juli .1. .1. , vursuhcn mit dun liiMlig.slen I StorhesjtkrnirHMiten, im 53. Lc.hrnsj.nlirc srlij,' im llrrrii enlsrliliof. Die \.c\vht\ wird Freitag den "22., Naclimittag um 6 1,'hr, im Hotel zur „StndL Trirst" fiiiyi'segnol und von tin am St. l'elrr-Krifidhoi licnrdigel worden. Die htiil. Seolciimr.gscn wrrdüri am 23., Vormittn^s 8 Uhr, in JOr Stsultpfarrkirrha zum lw>il. filul ^flrsoii sverdrn. P Graz am 21. Juli 18l}'l. 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