»U l39. Dinslag a«» ll). 3lmi 1860 Die ..L.ubaehev Zeituug" ersch.iut, mit Aufnahm» der Tonn- und Feiertage, täglich. «>id sollet samiul den Veilagcn im (foulvtoir ganzjährig 1l ss.. halbjä hrig ä sl. 5U fr.. mit Kre»^ b e« » d i», (Sonip-toir gaujj, 12 ss.. hall'j. 6 si. Fiir t'ie Zustellung ln'^ Haus siud ha ! bj. 5N fr. mehr zu eutrichten. M i l blr Post portofrei ganzj., uutcr Krc»> gct'iu.lt.r Adresse 15 st., halb j. 7 fl. 5U fr. I »sertio» sgth i'l h r für eine Garmond-Spalten zciic oder den Ra»m derselk'en, ist jür l>»alige <3in» fchaltoxg tt kr., für 2malige 8 fr., für ümalige <<) fr. u. s. lv. Zu dieseu Gel'ühreil ist «och dcr Iufcrtious-steiupel per !iU fr. für eine jcoesmali^c (liuschalluug yiliju zu rechnen. Inserate bis lU Z>i!e» sostcn 1 ft. V>< lr. ,i:r ^j >^al, 1 st. 4U lr. für 2 Mal und Ul) lr. I»!, l Mal (.mil Inbegriff des Insertionssttmpels 1 x^^ Amtlicher Theil. ^e. l. l. Apostolische Majestät babeu mit Aller-böchster Entschließung vom 14. Juni d. I. die alls Nnlaü des Ablanfcs der dreijäbrigen F>inklionsdancr von dcr kaiscrllcheil Akademie der Wissenschaften in Wien gciroff'ilt Wiederwahl des k. k. wirklichen geheimen Nathes Andreas Frelberri, v. V a u m g a r t-ner zum Präsidenten dcr kaiserlichen Akademie al« lcrgüäoigst zu bestätigen, lind dic aus demselben 'Anlasse erfolgte Wiedcrwabl des bisbcrigeil Vize-Prä!> dentcii dieser Akademie. Theodor Georg von Kara-jan, für di.sc Stelle genehmigend, znr Allerhöchstcu Kennll'iß zu nehmen gerubt. Die k. k. sleicrm. illyr. füstcol. Finanz < i!a„dcö-Direktion hat den Steneramts - Assistcnte,, >l. Klane in Hartbcrg, Andreas W c l'e r. inm Assisteillcn ll>. Klasse bei der ^andeöhauplkasse i» i?aibach ernannt. Die l. k. steicr. illyr, küstcnl. Finan; » i znm vron. Zoll^ O<»n>'hli,,r lüir» Sf< s.niitatsalieiilrn i» <3alü<;;a srnannt. Die k. l. i,'.i!!de^k0lNinisslo,l far die Personal» Anatllaenhcilcn der gemischten Vczirlüänuer in Krain hat ,inc dei oc»scll.'rn in Orlcdign»^ ^.«'ommenr Ao« junkttiistellc dem diöponidlen Krli^fomlinss^r der aufgelöste» Kiciöl'ehördc in Marburg. Josef Wagner. ^'rrlitde». i!ail'ach am 9. Inm !3(i0. Richtnmtlicher Theil. Der Reichsrath. (Offizieller Vcricht.) ^Schluß des Verichtcs in dcr T^huug dcs verstärsten Rcichsrathes vliu 8, Iuni.I Nun ergriff der a. l). Nlichöralli Graf Vnr« koczy noch ein Mal das Wort und eikläite, er müsse sich a/a/n den Aulrag des Rcichc!ralheö Freiherr» v. i/i ch t c n fe l ö aufsprechen. lUt-un derselbe keal)slchlige, das Comity zu verhallen, jedenfalis in die Dclail^ des Enlwurfes linzligeh«n. denn seiner Uederznigung nach lönne sich dai?scl!.'e nicht in die delailNrtc Vcra-thung eines Ge^nstandes eiulasscn. dessen Durchführung voranösichllich unmöglich sein weide. Keincr der 3lcdner hade rcn begriff dcr Eulheil der Monarchie in dcr weitgrcifcndcn Vcoeuiung anfgefapt wic dcr Neichöraih Freiherr u. Lichlenfels, welcher mcine, dal? die Eilchcit. für die wir alle cinstüuocn und die zunächst iu der llcl'elliüsliininniig in politischen Diu-gcn liege, auch auf die adminiftraliurn Magllgcln auö-zndchilcn sei. Er müsse die Frage auswerfen, wie man jene dcr polilischln Einheit mit dcr Grnudl'nchs. ordmmg in Vctt'indung drina/n wol!.-? 3l'»ich»3ralh Freiherr u. Salvolti l'al'e ganz richiig die Gnnid-duchi!o»dl!N!>g nicht als ein Korollai dcö Zioil^essylö hingestellt. Das bürgerliche Gcseschnch sci schon seit dem Iah'ce 1811 allgemein in Wirlsamkeit, aber dar-ans folge, wic dic Erfahrung lchrc. noch keine^wlgs. daß die GlimdducksordlNiug init dicsem Gcscyc uoll' kommen im Einklänge stthen müsse. Er lönuc sich ^ daher nicht versagen, wenigstens im Allgemeinen die Erkläning al'zngsl'sn. daß er gcgcn dic Auslegling des Vegviffc^ der Einheit im Sinne deö Hcrru Ncichö-rallies Freihcrrii ^'. ii i ch l c u f e l S stimlne» müsse und ' stets stimmen wcrdc. Auch er halle die politische Ein- heit für nothwendig, für ciue Lebenöanfgal't' er vermöge sie a^er kenicöwegs in dem Sinne aufzufassen, dast auch jede administrative Maßregel in dcr lülen Provinz so sein müsse, wie i» der andere«. Die Un-auöfnhrl'arkcit der Einheit iu kmer^m Sinne finde in dcr Gemeinoeordming dcn liestcn Vewli^. und er müsse hlel'ci als Beispiel auch dic vor Hnrzem liei einer landwictlischaftllchcn GeseUschait znr Aerathung gekommene Nasscrrechtöfrage dcrühren. In Oesterreich seien seit einer Ncihe uou 40 Jahren üdcr diesen Gegenstand vielfache Vorschläge gr« macht worden. Viele Kmpelschaflcn hältcn oeusell'rn wiederholt angeregt und alle Ministerien scien nl'cr-zengt gewesen, daü die Lösung der Wasserrechl^flage für Oesterreich äußerst wünschcuöwcrth. j>, unumgäng« lich nolhwcndig sei. AUe hierauf liczuglichcu Gescyc oer tllrooäischen Slaaten hal'c luan geprüft, die ge-lehrlcslc» Forschungen und Stuoicll a,>gestcllt und die« ftll'cu Jahrelang fortgesetzt. Gleichwohl hal'c die ^,ano^ wiithschast-Gesellschaft die Essahrnug geinacht, 0aß es mit eincr gleichförnügru Gcscßgrliung udcr dicsc Frage in Oesterreich nicht gehe. weil die Donau ein anderer Fluß sci als dcr Po; weil bei den vtlschicdeucu Flüssen auch ganz verschiedene Verhältnisse uuo Gcsichtöpunkie il>'S Auge gcfaßt werden müßleu nnd daher verschiedene gcseylichc Bestimmungen erforderlich scien. So wie cö >nit dem auf eine Wt> dicscllie Grundlage l)a« sirtcn Wasscriechts^ese^ geschehru, wclch'a in cinein Jahre aänzlich l'lscltiat N'l)l0l-n sei. so würde c^! auch ocr Gllinddnchsoronung nuo auocien Geseßcu ergehen, cie auf solcher BasiZ dcruhen. Darum llkläre er sich, wenn dcr ')'»:rag dcs Hcrrn Fürsten von Salm oa« hin verstano.u werden soll. daß dai< Eonut'' vl'rpftichtct ssiu werdc. in alle Details cinzuglhcn, gegcu diesen Antrag. Werde dcrselDc aber dahin ausgelegt, daß cs dem Comit«' freistehe, 0>e Vorfrage gründlich zn erledigen und dann vorläufig der l). Versammlung darnocr bericht zu erstatten, so würde er keinen Austauo uehmen, sich demselben ehemals anznschlieöen. Der a. o. Rcichöralh Graf E l a m - M a r t i n i t) glaul)t. daß es dem Comiti' unzlvcifllhaft sr.istel)e, dcn Gc^cnstaild vor dcr weiteren Detaill'crathllng auch um-rückslchllich dcr Vorfragen vor dic Pllnarvcrsammlung zu briügen. Der a. o. Neichsrath Graf Hartig fa,,o sich. um jedem Mißverständnisse ül'er seine Aüsichi c, sich jed'in Unlcrlhan in dcssc» cigcncr Sprachc verständlich zu macheu. D«r a. o. Neichörath Graf Apponyi sprach sich nunmehr ül>r den Gegcnstalld dcr Diskussion in dcr folgenden Weise aus: „ H o ch g c e h rtc Vcr sa m niIll n g! „Wenn ich in allc Details cinzligcheu die Absicht l'äite. die durch dcu Herrn Vorredner Grafcn V ü r-koczy angeregt worden sind, und auf welche von Seitc des Herrn Instizministt',6 dic Erlvicdcrnng ;>l gcl'cn angestrebt wi:rc>c, so würde ich imwillkürlich auch ii' das Wcscn dcr Sachc hinringerlsse» iv.rDcn. Eine Diskussion hieri'u^r haltc ich abcr mcht unr vor^ lällfig für verfrühl. sondern ich halte dilsell'c im Iü-tercssc dcS Zmeckls, das w,r hier vor Auge» haben, vermieden a/wü»schl. Eü sind hcule Fragen von großer Wichtigkeit und Zavthcil berührt worden. Fragen, deren Vösung ich nichl in» Mge des Kampfcs. sondern im Wege der Vcrslauoigung und Annahclliug gelöst lwbcu wolltt. Eine Annähcrnug und Versländigung selbst, bevor noch jene. die t-ie F'ageu anilgten. lbre gegen^ scitigcn Ansichlc» vollkomiucn kennen und sie gcgcn^ scitig erläutert haben, ist unausführbar." ^ , ^-------^—^—^—^—^------- ^ l>> ^ » «Meliic Herren: Die Fragen dcr Nationalität, drr Sprache, der Einhcit und Einförmigkeit aus Anlaß der Grundbuchsordnuug ul entscheiden, halte ich für ein gewagtes Spiel. Wenn ich folglich aus V'cles, was hcule gesagt woroeu ist, die Antwort schuldig l.'leibe, so thue ich es durchaus nicht, als ivcül» ''ch mit manchen Aeußerungen mich zufrieden stelle» könnte, welche gefallen sind. Ich thue es im Ixtcressc mxcrer Aufgabe; lch thue es. um jefteu vorzeitigen Konftilt zn vermeiden, der dicscr unscrcr Aufgabc im Wcgc strhcn könnte." ^Nach diesen wenigen Worten erlaube ich mir, an Se. k. Hoheit den durchlauchtigsten Herr:, E>z> herzog 3t c i ch s r a t d s > P r ä s < d e n t e n die eraebene Vitte zu stellen und auch an den hochverebrlen Reichs» r.uli das gleiche Ersuchen zu richten, daß m.'il diese Diskussion wo möglich beendigen imo im Sinne des von dein Herrn Neichsrallic Fürsten von Salm a.c< stclltcn Antrages Vcschluß fassen möge. Ich glauve. daß man durch dirseu Antrag selbst Jenen, wclchc ciilige Vorfragen nicht präjndizirt haben wollcil. uno alich Jene» , welche daö Comül'' iu die l'agc zu segell beabsichligcu. über die Vorfragen zu lerathen, gc« recht werden dürfle." Hierauf ersuchte Se. k. Hoheit der durchlauch. tigste Herr Erzhclzog R e i ch s ra ' li s - P r ä s i d c n t diejeuigen Viltgliedtr. welche den Schluß der Diskussion wünsä'tt» , sich zu crl'el'cn. Nachdcxl nunmrhr dic l1">l)k Versammlung sich eldode,! lim:?, erflärt? Se. s. Hoheit die Dckatle für geschlossen und ford.rte die Versammlnng aui. über dic Frage, ob ein Comitö zu rüden >>i, welchem leine Instruktion zu qel'en wäre, welches also das ganze Oesep als Vorlage in Arbeit zu nehmen u»d seine Meinung frei nnd offen auszmprecheu halte, mit Ja uu'" Nein abzustimmen. Vorlänsig wurde der Ncichsrath Fürst Salm ersucht, seinen A"trag in der Schluüformilliruüg vor» zutrafen, worauf dersllbe diesciu Ansiiincn mit folgen, den Worlen cnlsprach: «Ich ldllc dcil Antrag, daß in Elwägnng und Würdi>,ni!g dcr Gründe. die wir l't>r gebort haben, die Erncxnnng eines Eomit^'s beliebt und solort z» desscu Wahl geschritten weiden wolle, wobei nach Tbunlichsslt alle verschicdcnc» Provinzen vertreten seien, wcßbalb ich n»ir eine Anzahl von sieben Eomil^» Milg!>el)ern zu beanlragcn erlaube." Nachdem hierauf Sc. k. Hoheit der durchlauch, tigstc Herr Erzherzog N e i ch s ra t b s > P rä si d e n t erwäbnl l'atte, daü cs bei der Wahl dcs Comite's obnebin jcdem Milgliedc der Vcrsammlnng frel stehe, einfach nach seiner Ueberzeugung zu dandclil und cnlwlder daö Interesse des von il)m vertretelicn Krön» landes oecr aber andere Interessen mehr zu bcrn^. sichli^cn. nachdem ferner der Herr Ncichsraths-Vizc» Präsident v. S z ö g y <''n y l'crvorgehobcu hatte, daß ?er Antrag des Ncichsraids Fürsten Salm einfach fnr ein Eomitl' von sieben Milglicdern odue Instruk» no», welches nur die hier vorgebrachten Molivc zn crivägen bätle. gelle, wurde zum Namensaufrufe ül»er dic Frage der Bildung des Eomm''s geschr,lts,l uno lncbei die Frage, daß zur Vorbnaihnug der Grund» büchsordüuug eiu ans sieben Mitgliedern gel'ildctes Eoinil''. ocm klinc Inslrullion zu geben wäre, gc> wäl'li werden solle, einstimuii^ bejaht. Nachdem hierauf über Aufforderung Sr. l. Hoheit die Wahl der Com'l^Mitglil-ocr millelst Abgabe un> lerfertigicr Slimmzelle! geschehen war. verkündigte Se. k. Hoheit nachstehendes Hbstilmmiugs'Ergebmß: «Durch Slimmcnlmhrlieit si»d folgcnde sicbe» Hcrrrn Nlichsrälhe für das Eomit»! z»r Velall)»»^ der Grnndbuchsordnuug gewählt: Graf Vürloczy. Fre,hc>r v, ^ichtcnsrls. Al>l Dr. Oder. Dr. Polanski. Dr. Straß er, Freiherr v. Saloclti, Dr. Hciu." K54 Nu»n>ebr erwäbnlc Sc. k. Hobcit der durch^ lauchllgste Hcrr Erzherzog R c i el'o r a t h S ^ P r ä si> deut. daß den zweiten Gegenstand rcr hculigen Ta> gesoldining der El>ln.'nrf ciner Verordnung nbcr das Alisgleichi kulliricr Handels» nnd Geir'clbsllntc bilde, und er-slichte jene Milgl>edcr. welche dafür stimmeil. diesen Gegenstand gleich in z)lclu» uorznnchmrn, dieses dlllch Aufslebcu zu c> kennen zu geben. Nachdem sich Nie° mand von seinem ^laye cihoben halle. forccrlc Sc. l. Hoheit die Vcrsa,nn>Inng auf. zur W.lhl der Mit» g!>edcr drs Evii>ii«''s für riesen V^rorlnungs-Eütwurs. wclckrS wohl hinreichend alich mit sieben Mitglicdcrn zll bestcllcn sein DÜ>ste, zli sä-renen. falls Niemand wnusei^cn solllc. cmc Diskliss,on di.rül'er hcrheizu. fübreli. Das Eig'duiß »er hieralif vosgcuomm.nen Wad! wurde nulur.rln' von Sr. f. Hohen initgelbeill und cutfiel auf folgende Reichsvätbc '. Freiherr v. Erggelct, Handelskammer -Pläsi^enl Trcnklc r, Freiherr v. Rcyer , Fabriksbesißcr S ch ö l! e r. Frei Herr v. Li ^ tcnfeIs, Handclokl'.mmcr > Präsircnl Maager lind Bürgermeister Topcrczer. Hierauf wnvrc von Sr. l. Hoheil die Sißung g.sä'losstu, ^aibach, 16. Illni. Die Znsammcnknnft in Baden-Baden ist das bedeutungsvollste Erciguiß unserer Tage. Für nns. dir wir nnr dir polnische Tagcsgcsäiichtc verzeichnen. wic sie a» nns herantritt, bietet dic Zlisannnculunit heute noch n'enig Positives' da« Dunkel, in welches sich dnartigc Enlrevuc's hüllen. läßt wcnig mchr z». als — VlVüuitduügr!'. Spätcrc Geschichlöschrciber aber dürften von da an line neue Epoche dalire». Was über das Zustandekommen dieser Znsammcnknnft u»r-laniet, gibi die „Ost-D, P." in Folgenocm: „Die Zlisamnienlunft in Baden-Baren isl keineswegs so rasch implovisilt worden, wic eö das Aussehen hat, sie ist das Rcsultat mannigfach voranZgegangencr Verbandlnngcn lind '^ciawuu^u. Von ucrschirdcncn Seiten wird behaupttt. daß Iiilßland der eigenllichl' Verinilllrr dieftr Zusamnienfunft ist; duß isl e>n In» lli'.im. Änf Gvin'd rineö unscver l'skailütcn Panscr Vrirfe. den wir dcnte erhalten, den wir al'cr z» nn-lcr!ln ^loßl'il Vl'dautrn ans mannigfachen Gvnndt» nnlerorückcn müsftn. dlnfc» wir dchanplei!, da^ dic Vermiltillu^ von England anöa/ganqe». »nd ^war, wie nnsrl Gcwäl'r^ü'ann vcvftchcrl. „ s»'i die Zusammenkamt sclteNS dir ^i)»!gi» Viklolia sclbsl dr>i, Prin^Ncqllltl,, ans Herz grlegl u»d gtwisscrma^rn als li»f Fainilisnan^slegsnds't dchandlll worden, »a-lnrlich mit dem Wisscn nno El»>.'eiständ!iiß ^ord Pa>' merstons. Die Königin hat drm V^tcr ihrcö Schwicgcv-sohneö s.ltt gerallis». Denn nach und »ach hat sich diese Zusammeuknns! in einer Horm herangrhildrt. di. der len!sä>cn Slellnug ein i'll'lr alle Vrr<-chnnng glänzendes Nslies gil't. Dnich ein Znsammsnlvffen vo>, Ulllständs», . liannntl'ch durch den plopliclnn Eittschlus) des 5löm^s von Hiittnovcr, hat sich die ansangü l'e-schränkle Zahl von Fin'slrn, die in Val>rn«Vadc» li>>-lrsffrn solltsü, evweitcrt. so daß schliesslich mit Au6° nal'mc Ol'Ncrrlichö allc gröüncn dsutschcn Herrscher dort anwcssnd si»d. In^tlU die Könige n»d Gl0^hc>;ogc Denlsch-lands in diesem wichtigen Angrnl'Iickc sich nm den Plin^-NegsNten schaaren. gllvinnt Preußen in den Augcu Enrol'a's und in den Allgen dcs dcnlschln Volkcs eine höhl-vc Stellung als l.'i<5hcl. DieÜ lst eine der dtdentendstsn Folgcn dcs Vadencr Erci,,nl, Ein anderes berliner '^latt läßt sich dagegen viel bestimmler wenigstens in Vc^ng alif Ocsterr.ich ^erncl'mcn »Wir l'men von schr hewäl'ller Seile Ulislchcvn — sagt die „A. n, H. Z" — daß rie Vcrsnä'e. soiuol»! i» den schweden^e» ellrooäislhen a!^ uor alleil Dingen in den dcu'.scken. Fragen, ein.' Vcr> ftändigung zwischcn Prcußell lind Oesterrlich ^> Wege zu l'ringcn, in dcr allelnencsleu Z.it ein über a!I.> Erwarlung lisfriedigendes Resultat gehabt liahsn. und daß die Thaisache d.v rrfolgls» Einigung in kürzester Frist in „einem Akt ;u Ta.^f tveien wird", der jeden weiteren Zweifel au^schließl," Dieser „Ali" soll die Einigung in der Refoxn ter VundcöllicgHvcrfassung stin. Der Himmel gebe.! daß es dahin komme, wir sagen dazu gerne von Hcrzrn „Amen!" ! Der Aufstand in Sizilien. Auö Palermo vc»,n l. Inni wird der „Times" geschlicheil: „Man könnte ganze Vände nher den hier hereiiö vclül'tcn VaildaliemliZ schreiben; denil jedcr d.r U>(> Tlnmmerl)anfe<, crzählt seine Geschichte von Brutalität und U»menschllchl,ll. ü^ärcn nichl so uiele Scc-Olsizicrr. oic oulch 0le Slaol gewandert sind, und diese Dinge mit ci,lcl,eu ^luzeü angisehcll hal'cil. so il.'Ü!d>- >ch nüch l'ei^,.,h>,- ich.UlN, sie nieder-zuschleibe», so unglaublich llmgen sis. Vor Allein in reu oon reu ärmri^n HtlssV» beivo^nleil uno reich mit Klöstern besäelcn Stadiiyell.n rechlu nnd linlo uonl kölliglichen Palaste lalli» sich Jeder dnrch dcn Angenschcin von dcn Giälleln üb.rjeugcn. Da si>,d dic schivarzen Tlümmer von Hänserklumpcn. AIs die k. Truppen sich znrückzogen, zündeten sie diejenigcil Häuser an, welche von reu Vombcu verschon! gcl'lie-len waren, nno zahlreiche Mensche» wurden auf diese Weisc in chrcn Schlupswintlln lebendig verbrannt. )>, der gangen Nmgcgend dcr Albergberia ist die ^nfl uon dc>l '!lusl)n»llungcn dcr nur theilweise von re» Trüilimern bll'ccklrn Leicheil grschirängerl uno von jenem Fetlgernch. dcn da^ Verbrennen cmeü anlina-lischen itöiperö erzeugt 'Wer diesen Geruch vcrira-gen kann, dcr möge in das Inncre der Ruinen ne-tcn; denu clst oa kann er sich voll der Wirklichkeit überzcngell. Ma» branch! nichl lange zn suche»/ ehe man über die velkol)Ilcn Reste cineü Nleuichlichen Körpers, hicr über cin auö c>cm Vooen hervorla^enocv Vein, dort i'lb^r cineil Arin stolper!, oder ein schwarzes Gesicht erblickt, das cmen anstarrt. Man wir» durch ein Geiäusch lischrcckt. man sieht sich nm nnl> erbllckl rill halbes Lupeno feller, geniästeter Rallen, die »ach allen Ri'tNungcll davonlaufe», oder erneu Hund, dcr über die Trümmer weg zn enlflichen snchi. lind man selbst cilt foil, nnl ecr widrigen nnd gifli-gen Verührling zu lntgehcn." Garibaloi soll, wie der »Indepenoancc" Nlilge, lheill lvivd. fcst eulichlosscn sei», in den Abrll^zen den zweiten Akt seines ^xegsdrama's zn beginnen. Gari^ l'aldi hat den Truppen so imponiil, daß im königlichen Paläste zn Palermo währeud des W^sfrnst,!!, sta,!deH die Lebehoch's auf Garibalel und Vcklor Emanntl so wenig selten waren, daß Genera! lieti-zia dilsc Iinfc als eines dcr wcsenllichsicn Motive z»r Anual'liie Der Kapitulation «insgcfiil's« hat. Der allßerorocnllichr necipoliianischc VcooUmach-ligle, Hcrr v. San Mailiiw. dal am ^l. Hum bc-rcitö cine Ui>lcrrldll,>g mlt dem fralizösischen Minister des Auswärtigen gehabt, lim u>it H lfc des Kaisers Napoleon für oen Halbbruder des Königs Franz, den Grasen von Trani. Lizilit» zu reuen nud als Ge^ gengabe eine Verfassnog llach dem Hilister der jei)!« gen französischen anznbielen. Dem Bericht d>ö „Times" < Korrespondenten en!< lehiliu wir Folgendes: „Am l. Nachmittags wnrdc das große Hmanzgcl'äude i» der Toleoo-Hlraßc über-gebcn. not ihm ''>,444.444 Dukaleu. von eeneli aber üur etwa W0.O(W rer Regierung geboren. Sta,^'-Sekr.lär Erispi üblrnahm dic Gelder und Bücher.« O c st e rrei ch. 2Üicu, >7. Juni. Se. k, k. Apostolische Majestät haben für das Kaisclin Elisabeth K,nder-Hospi< lal zu Hall in Ober - Oesterreich, mit Rücksichlnahmc auf Untsrblingung nuo Veipftegung arm.r ttankcr Mililäl-Kinder, cinell Briüag von öl)l) ft, ans dei Allerhöchsten Privailassc allergn^digst zu bewilligen gevnht. — Ihre Majestät die Kaiserin haben dem Klo. sler dcr "barmher^en Schwcslern ^u Bllvsz>y,l in Galizien eme U»lelstÜ!)l>ng von Einhnudcrt Gulden allergnälXgst zll bewilligen g rnh!. — Ibrc Maj lic Kais.rin Karolina Au-gust a habeu dcil Nolh!ei?l»eci> >,l Plöß ( Beziik Hoslau) deu B.lrag von 200 ft. zn spenden gern!,,, — Zhre Majlstälen l>cr Kaiser Ferdin^nc» nnd c>ic Kaiserin M.>ria A>,»a habcn zur R,stal.lirimg der Dekanalkilche in Ohllnim dcu Bcilrag von 2000 ft. gnädigst z» spcuden geniht. Aus Trieft, vom 14. Inn>, ,chreibt man der ,'Pressr'': Dcr vor vierzehn Tagen installirie »ene Slaaioselreiär res Fürsten Danilo. Hcrr Polylh, i,1 ans Cclli'je hi.r cingetroffen; cr w>l bereils wiec>cr seine Entlassung genommen. Der Mangel an jeden, (5on:fort, die Fenchligleit der ihm angewies nen sehr priimlivc» Wobunng. die Nalur dcr cllangbnrcll ^,'e. l'cüsn'ül'I waren dcr Gcsliudixit res jnugs». an di> Bsquemlichkeiten von Paris und Wien gewohnten Ti-plomalen nichl znttä.jlich. D.'s ,ür,l!ichc Hanö I>bl ^war gnt. und hält einen fralizösisehc.» Koch; ahcr dic Nicht zur Tafel gezogsneil Pllsoncn silid anf spalla. n,sche Kost angewiesen. Am Hofe von Cettinjc w.ilt foi!wäbrc»d ein fraüzösischer Slah^arzt. Hr. Tcdschi, als dipl.'malischrr A^enl, der einen großcn Ei»ftuß anf den Fürsten ausübt. Die Fürslin halt sich eine englische Gcscllschasi^anie. Der von Paris znn'ick-gekehl'te muthmaßliche- Thronerbe wird nicht, wie Wiener Blätter melectci'. eine Reise nach Deulschlanv llnternchmen, sondcrn man loill ei,,cn Erzieher für ihn kommen laffln. Der Fürst geht mil dem G,-danken um, seine Residenz von Cetlinje nach dcr frnchtbaren. günsli^er gelegenen Berd,i zu vcilegen, ooch stellen sich l-lcscm Piojcktc manche Schwierigkeiten entgegen. Die ^!agc von Eeüinje ist eine viel sicherere, dann müß'c erst ein praktikabler W>'g nach Der Berda gemacht werden. Im N'brigen verbaücn sich die Monlcne.zriner j,i)l r>,b!g. D»s >u<»l » Al'.trag gcstellt haben, daß Berathungen lm-ter dcn dentschen Füisten über rirscn hochwichtigen Gegenstand belieb! wcrdcn möchten. .Hannover, 1^. Juni. Das Gerücht von dem Ausscheide» des Grafen von Borries aus dcm hanno' vcr'schsn Ministerium wird dnich die „N. Haun. Z." in offiziössr Weise wide,legt. Es heißt, dcr Elitschluß des Kö„igs ;ur Reise nach Berlin soll sehr rasch nach ciinr stundenlangen Untlrrednug mit den» Plinsn Berilhard von Eoluis gefaßt worden sein. Man glaubt, raß oic Neise ^u dein Fürstenkongreß auch für »ie inneren Verhältnisse des Königreichs von Beden-tung werden könne. Itnlieuisclie Sta«tc». Gwcr Korrrwondcnz dir „N.iziouc" alls Noll» von» 7. Juni zufolge stehe ein gewisscr B,no,i P. mit einigen Andern unter der Anklage, daß sie zwei Individuen. Namcns Franchi nnd Mariani. angeworben und ibnen 5500,000 und bczichungsweise l00,000 Fr. versprochen, wenn sie Kaiser Napoleon lino Garibaldi ermorden. Die «Ga;;st!a di Torino" hingegen will wissl-n, ein neapolitanischer Hofbeamtcr. Namens Vosco, ssi nach Sizilien abgereist, mit der Belhcuerung. lr werde cutwcdcr Garibaldi nmbringen odcr von diesen» nnlgcbracht werden Am 7. d. M. starb in Rom der Patriarch von Alcxandrien. Angusw Foscolo. (geb 178.'! in Vcnedia). Vologna, l!l. Juni. Die Republik Sa» Marino demcntirl im „Monitore" dic gegen sie erhobenen Beschuldigungen. Frankreich. Paris, 13. Inni. Die Zusammenkunft dcs Prinzregcnten von Prenßen und dcs Kaisers dcr Fran-«, >os,n diängt alle an^rcn Ereignisse in den Hinter-gllinr'. Hsrr Nintcrhalicr soll schon bcanitiagt scin, ?ie ZnsamlNsnluilft dcs Kaisers mit dcm Prinzrcgcn« ten durch cin G.mäldc zu verherrlichen. Es heißt, cr wcrdc nnt voil der Reise scin. — Die bcwaff,iele Macht, wclchc morgen vor r^cm Kaiser die Revue pas-siren soll. wild. Garde. Linie lind Nationalgarde in-bl>gr,ssen. hunderl ll»0 einige Bataillone, also unge« fähr 100,000 Mann zn Fuß. 40 Schwadronen nnd 10 B^ttclicn Artillerie stall sein. Großartige Vor-bercitnngcn für das Fcst werden getroffen. — Es ist aufgefallen, daß das diplomatische Korps »icht zum morgenden T'dcnm cin^cladcn worden. — Hcrr Mar-lino aus Ncapcl hat gestern eine Konferenz von clnlr Slundc »lit dcni Kaiser und mit Herrn Thouvencl in Fontaineblcau gchabt. — Einc ails Edelleuten, Grundb'sihern und Kanflclilen bcstebcndc augeblich ..si^llianische Dcputatlou" wird i,l Paris erwartet, „um den Kaiser über die Lage ihrer Inscl z» unter-richicu". Diese Lenle w.rdcn von Mar!i»o lind Iö-chi,ella empfoblcn; sie scheincn also von der ncapoli« <<'n,schcn Regierung hierhcr geschickt zll werdcn. — Man spriä't von cincr Dcplltalion von Boöniaken und Bnlgaren. wclchc in Pavis angekommen ist und cinc Srndling ihicr La»delci,tc hicr zu bestellen hat. , Mllßlaud. Petersburg, 9. Juni. Vom KankasnS wird der Bcgm» dcr Sommcroperalioncn gemrldet. Im Kuban - i/'lndsllichc waren drei Dclachemcnts, das KHH adagnm'sche. schapsng'schc u»d labi»?kl'sche. zn Fortifi« kationsarbcileu beordert. Das crste Delachement unter Gcucralmajor Bablisch ging a,» 8, Mai an s.ine Ardeitcn. ohne vom Feinde irgendwie behiudert zll werdcu. Das labinski'sche Detachcment stieü ebenfalls auf keinen Widerstailo lind ging unter Gcucralmajor Preobraschensly an, lt>. Mm über die i.'aba nach Chamk.li vor. welches befestigt wird. um den zum Schilßc der Ebene zwischrn der Bj'laja und Laba dort zu lonzentrirenden Truppcu als Stützpunkt zu dienen. Nur das schapsug'sche Delachcmeut hatlc ei» ucn, l^ie es schcint, ziemlich harinäckigeu Kainpf zu bestehen. Ocneralin.ijor Mdanowsly zog sich mil deniselben am 6. über deu Kuban iu das i!aud dcr Schapsn^en gegen den 'Aul K>,ba»it), wo cin Foil angclegt werben sollte. Am k. wnrt'c dcr Aul zwar erstü!,»! und zerstört, roch büöte o.>s Detachemenl ra-bci 4 Mann a" Tollen l>»o A Oberoffiziere u,w 32 Mann au Verw.>no! Kontrebande zll fahnden. Es ivlirden einige solcher Fahrzeuge, soivie fsindlichc Warcnniederlagc» vernichtet , woranf dic Ekpcdition nach Suchum zu-rückkehrtc. Vermischte ^^chrichtell. Zu B o u u ball sich seit Knrzcm eiu Mann auf, welcher iu 7—8 Stuudeu die Kunst lehrt. Sa^nhe liud Stiesel »ancrhast und cleganl. dazu aber auch fabelbaft billig berznst.lleil, Naiürlich wird der Zeitverlllst nicht i» Anschlag gebleicht. Dcr Manu mein«. Icdcr solle sich iu müßigen Slnuden selbst bc-schnhcn. — Von d,n Zii'ucu des Schlosses Greifcusteiu ob Bonuland wehie i» diesen Tagen ucbcu deu baier'-sch.u ^andesfarbe» die grüngelbe (sachsen-weimaiische) Fl.'gge; ocun dcr königliche Kammerherr Freiherr Ada!« bcrt v.Gleichen-Ruüwurm ballc den regierenden Groß-l'er^^ uou Sachs,n-Wcimar, Ka»l Alsraxder. als Gast in sciue Maucru el».iefnl>>t. Sein Besuch l'll< deie eiuei, windi^n Al'schluö der Hulri.iuugeu. die der edlen Geumli» des Freil'crru u. Gl.icheu^NuL. lvurm, Schilln's ei,>zig noch lel'eudeu Tochter, iu Fol^c des SchiUerfestes aus allen Theilen dcs Erd. lreisc« c'.n'^sl'racht ivurdcu: uud es war eiu schöner Gejaule oou dcm dir allen OrlunclN,i^eu Weimars üclievoll pfteqeudcu Gioßl'erzog. dei diesem -Uesuchc im H^iusc des Enkels W>i Schiller, des Freiherr» Lud' U.'iü o. G!ei^>.U'N,>ÜlUurm. einen Eulr! Goell>e'»!<, Hcrrn W>'Ittr o. Gocil>. mitzul'llli^e" . so d<,ß sich llüschcn ^.ni^cs« nur' Dichterfürsten die Hand reich.n konnten, auf ^e Deuisä?!auo allezeit slol^ sein und deren Audeuke» allezeit nnzertrenulich o^l'uuden sein wird __ Karl August's. Goelye's lind Schiller's, Tvicu, l". I»"l- '^lr hiesige rrcuö sckc G<° s^udlc yal dem Grafen Nechli«-^ dic Zus>,mm«ukuuft des Prm^Nc^entlU >nit Kaiser Napoleon amtlich au-gl-zci^t uud Erklärnu^cu ül'cr die Vcra,,Iassu»g n»d deu Zweck dclscll'en l'cigcfü.it, die q,ci>i»ct slno. jedcu die Iuicressen Dclilschlauds l>l>reff>ndcu Zweifcl zu l'cseilMu. Baden-Vaden, l6. )ll»i, Alands. Der Kaiser Napoleon l)al hcatc um 4 Uhr Nachmittags dcr Fran Prinzessin von Preußen einen Vchlch ali^staltet. Die Könige vou Sachseu. Vaieru, Hannover uud Würt« leuil'cr^, dauu der Großlierzo^ vou Wciinar und der Hcrzo^ oon (^ob»r»i l'esuchten den Kaiser im ^nife des Voiinittags, lvrlcher selucrsms diesc Besuche um lj Ul>r Il'achmilla^s erwicrelle. deu Kö»i^ vou Haunovlr al>er nicht zu Hausc fand, Das Drjclüler >uar niegcu dcr Besuche at'l'estellt worden. Sämmtliche Souuc« räuc trli^eu l'ei e-eu Besuchen Zluilsleidnug. „,u deu rein pcrsonlichcn Charakter der Zusammeiiklinfl zu dc-wahrcn, U>n !> Mr war großes Dine'.' im Schlosse des Oroßherzogs von Bade», wozn säüinitlichc Souveräne geladcil waren. Die von französisch.,! Blältcru gcl'rachle Nach. richt, die Kaiseriü.Multer vou Rutland l)adc iu l.'yon die Zusammenkunft des Kaiscis mit dcni Piinzrcgentcu vcimitlelt, ist unnchlig. Vadeu-Vaden, !7. Juni. Geiler» Al'cuds war glänzender Tdec im ^roßl!er^ogl,ch.u Schlosse. Säiumi« liche zehn Souveräne waren anwcseud. Heute Mor« l1s»s hal'lu sich znerN der König vou Sachftu uud später der Köuig uou Baicru uud Kaiser Napoleon mit zahlreich.m G folgc zn F,'L zur Messc begeben. Heute Mittags ist der Großhcrzo^ von Hessen eingetroffln und l'at l>cm Dejcuurr beigewohnt. Von drei bis vier Ulir hat eine Konsereuz bcim Köüige uon Vaieril im englischen Hofe statigefnuden, an wcl« chcr die vier Könige, dauu der Groüderzog von Hessen und der Herzog von N>>ss>n! N'eilualnnsU. Bei rc>, ^lucrs uno aut'ercu Zus>n!'mc,,ku,!slen irird überall dcm Prinz - Regenten von Prenßen dcr Vorirltt vor l?cn Königen eingeräumt. Vaden-Vaden, l7. Juni Nachts. Vor dec Tafel nbcN'iachie ^!. Napoleon dem Könige von Hau-uover dcu Gioßkordou der Ehrenlegion. Abends wur^ den die Abschledsbesuchc bciiu Kaiser gemacht. Hierauf faud eine Assembler bei der Herzogin von Hamilton Slalt. Napoleon v.rabschicccti sich uud reiste gegcn ll) Uhr ab. Von 3 bis 4 Ubr sand eine Konferenz bei dem König von Baier» Stall, au welcher dcr Priiizrcgcut. die Könige von Württembera,, Sachsen u,!d Hanllover, ferner ?cr Großherzog uou Hess>u-Darilistadt uuo dcr Herzog vou Nassau lhcilnaymeu. Aouesto6 nu5 3lalieil. Mailand, IU. Iu„i. Nachr,chlcu aus Neapel vom 12. und aus Messina vom lO. Juni zufolge wiro in Neapel eine Konsumtion wie jene vom Jahre 1848 vorbcr.ilet. Carcia befindet sich in Baicclwua, wo lin Inslirgenlculagcr gcblloct wird. Mailand, Ili. Juni. Es hclßt. Massimo d'Azc« glio iveroe die Siclle clues Gouverneurs von Mailand lliedellcgeu. welcher, wic dic „Uniouc" bcm,rlt, die ZlincigU!^ dcr Mailäudcr verlor, weil er alls seinem Posten nicht genug Festigkeit lind Unparteilichkeit bewährte und die Parlei 0cis seien i» Ealabrien gelandet, welches sich zu erheben beginnt. Es scheint, daß uon Paris eine abichlägige Aulwort auf ras Verlangen einer Inlerocution eingetroffen isl. Mau erwarlet morgen eiue politische Dcmonstraiion. Neapel, l^. Juni. (Uebcr Turin.) Mehrere Truppcnlolountn wurden lon^eulrirt, welche bereit sind, nach dcn bedrohicn Pullllen zn eilen. Palermo, l^ Iuu». (Ueber Turin.) Pinnen Kurzem soll oas Parlament znsammlnbrlufeu und die Vrltlliiglll'g mil P>t!>'0l,t prokl.imilt ll)lrc>r». Turin, 15i. Illiu. Ei» Delret verfügt die Anwendung des zwischen Frankreich und Sardixicn bt-ilthende» Posivcrliagcs anf die Korrespondenz nach Nizza unl> Savoyeu, Genusscr Depescheu zufolge wären oic von deu Nclipolillunr» gekaperten 2 Schiffe lenc, welche mtt M.'zzini von ^vorno abgegangen sind. Marschal! V^iilant ist gestern nach Snsa abgereist. Oeffentlicher Dank. Der R'edaltion der „^'aibachcr Ze,lnng" ist cinc Danksagung dcr mit milden Gaben bc-lheilten Einwohner des Feistrizer Bezirkes in Iuucrkraiu zur Vcröffenllichnng ein< gesendet worden. Nachdem in derselben nochmals dcr Ursachen des Nothstandes erwähnt, der milden Spende unseres aller« gnäoigsteu Kaisers und der Vorsorge und Fürsprache nnsercs hochverehrten Herrn SlallhalierS. so,l»ie dcr unermüdlichen Sorgf.'Il des Heriu Bezirksvorstchers V. Schusteisic, ree hochwüroig^u Herrn Pfarrers und rer Gcmcino.vorstände bei Vrrtheiluug dcr n,il0,n Gabeu gcoachl wcrecu. beißt cs darin: „H^bct Dank alle Ihr cdlcu Woblthäler. dic Ihr uns in unserem Elende zn Hilfe gekommen seid. Wenn uach deu Worten de« Erlösers schon der Trnnk kalten Wassers nicht ohne Vergeltung ftin wird. welche Be-lohnling crwarlct Ench. die idr die Thränen Enrcr Brüder gclrocknct. die HungrigsN gcspcist, unsere öden Felder bcsäcl. ulw daher auch iil Zuluufl für unsere Nahrung gesorgt habet. Nie, inbrünstig danken Euch die Mütter, die mit Euren Liebesgaben ibre weinen« den Kinder gestillt haben, wic seln die Hausvater, deren Familien Ihr in der größten Noth mit Nahrung versorgt h"bet. Mit dankbaren Hrrzen lasen wir Eure Namcu in der ^'aibachtr Zcllnng" verzeichnet. Wir köuiisu uicht umhin, birr zu erkläre», daß Se. E5>ll< lenz unser hochgeelmcr Herr Sialtbalter Graf Gustau Cd or in sky. dcsseu edles Herz lind liebreiche Sorgfalt für unsere arme Gegeud sich scholl zur Zeit dcr letUen furchtbaren Oholcral)re Ansprüche; Veglerge behanptel. aber weni., UM' sah, Sultaninen wenig zu etwas leichteren Preisen detaillirt. Vou Korinthen Mor.a wurde ,>ne Parthie ail Bord zn fl, ll pr. Zlr. verkauft. Magaziuöivare behallptct. Weinbeeren sizil. zu festen Pleiftn unbe-deutl!!!? verkehrt. Menseln beschränktes Geschäft zu früheren Preisen. Agrumen hinrsichen?,s Geschäft zll l'öberen Preisen. Wolle gut bchanrtlt. ab,r slbr be» schränkter Verkehr. Oel qing zu erniaßiglen Preisen ab; in nat. Sorten fanden Erleichterungen bcim Skonlo Statt Eampechcbolz S. Domingo ui.d Gelb-bo!z zn fest,!, Preisen dela>llirt. Sardellen sizil. zu gefallcueu Preisen N'cnig vtrk'brt. Wachs behauptet, aber lllir geringer Absaß. Kuovpern wenig Verkehr zu fast unverändertln Preiftn. Anf dcm Geireidemarkl derifchle ziemliche L,eb-hafligslit, oa stch zu rcr Nachfrage für den Lokal-und r>.tl B'dars des ui^,^^is^ i,„d der Umgcl'lmg noch s'xigcr B.gebr zum Erport gesellie. Für Wei< z>n aus dem Ba»ate noliren wir i» Ueber,iüstim« mung mi! den höbern Preisen in Wirn. anf de>, nordischen und englischen Markten ein Avance vou :l—ü p(5t.; zum Lchluü wirkte di, Baisse der Weck-s'lkurse größsren Spedllionen entgsgeu. In Mais falld i>: Folge der vou Besißcrn zugestände,>en Er-leiel'tcrllngsn sehr lebhafler Det.iilverk.hr Stalt. dcr jeeoch bei wachsender Fsstigk.it dcr Preise adnabm; fnr Roggen. Oerstc nnd Hafer bleiben Preise unverändert uut' der V>rkcbr war beschränkt. In Rübs.,« men Banaler balle wen'g Verkehr . Marltprc.se ^la^m«- Gin Wiener Metzen ill österr. Währ. ...-^.^...^^.«^.^ F^I.lr.I.lIfl. tr^ W — 2 4UV.. ^.l!^........ — , — I l» Hafer........ — ! — 2 2« Hail'fiucht....... — ! — 4 ! !7 Hlidnl........ __ __ I , iN Hilf......... — -. 3 ^ 32 flusiirul)....... — __ 4 ' V9 Ml'tcllllllchschc ZaümchtuMN in Laib ach. ^ a s .>^l',chn»..i ^ .,^^',^ um» R.,n..„._____________________________ Paris.',- Linien lii Illm <; lll^r '^.rg. ^il^w - >«.'» ->«.I ., >'^V. mitt.lm. leicht dcwölkt U . (>t> ll) I ?lb^. .'t^.l.lli l-!2.l< ,, >'»'. dcttli dctto 17 l» Uhr Meq. !l2:l. l.', "j-ls.'? <^1r. VV. schwach hcitsl 2 , '.'ich", ?2!l.U6 -^lN.2 „ ^>V. nnltllm, th.ilw. b.wc'llt 0.20 ,0 ^ ?ll'd. :^3..',7 '>-!H.<» .. '<> schwach dctt» ly 6 Uhr Mrg. 323. l)8 ^-ll.4 Or. N>!<>. schwach t»»^ " 2 ., Vlchm. 3-N.70 --N.4 ., 0^l). dcttl' d.tto v. 35 I<» „ ?ll'd. 32.', .<).', -j-!>.4 . >iVV, »littclm. hcittr ^Dnlck^md Verlag vou Igna; v. Kleinmayr s5 F. Bamberg i,t Lmbach. —'Vcrmitwortlichcr Ncdaktcm: F. Vamber^ Effekten- ind Mcchsrl-Kurse an der k. k. iiffentlichen Biirse in Mien Den 18. Ilini 15U0. (»sscktc». Wechsel. 5.'/.'^ai.-Anl. 7^,^) k^lr» ' . . ,2?,?.'i V,, V.,!!s.i!ti,!I . . l>.',',». K. l. Dllt^.l! <>.'i' .!t>'>dit^tll'» . !f<7, <3iscub»il)n Hahrordnllng ___ von Wiennach Tricst. Abfahrt A,,ll,»ft "li" Mi',,'," "ll!)?"^><'ni" «post;»lg Nr. l: vl'li Wlc» . . , . <» — — „ wraz .... N.ichm. 5 32 — „ Lai bach . , . . ')iacht>5 1 18 — d5 ^ ^i» „ ^ „ Glaz .... Frlil, 5 2! — „ La i bach . , . . N.ichm l li» — l« TrilN .... Al'.iidc — -- <; .')4 ipost;«,, Nr. 2 : vr» Tri^N . . . . F,»s> <; 4/; — — „ Laib ach , . . . Mittag l2 ^^ ,, («raz .... Nbcnd^ 8 52 — — in Willi .... Flilh — — 54! Postzug Nr. 4 : vl,'i, Trirst .... M'ciids ... — „ Laibach . . . . yachts iH ^l> „ tt»l-a; .... ?i>!i!) 8 ^7 in Witi, , . , , N^chm. — l ^ 7, 4k A r c l»l d e ll '2l n zVi g e. am 111. III!!! ^l)l>. Hr. Varou Nullrlichter, k. l'airr. ^ännncrer. run München. — Hr. Hofmauu. f. k. Polizei'^ominii'säs, von ^Iage,,furt. — Hl-.PoIl.il'. k. k. ^s^ii^.Asuiar von Ii'rka. — Hr. Schüler. c,,gl General. — Hr. ztlN'<^I'izl'. — Hr. Nei,ü,ül^r. ln,r> — Hr. Zl)r». KiN!si.i!:c. Ul'ii Tlisst. -- Hr. Tschdütr«'. K.nlfmaln,. aus Viel in lcr Sliurciz Dlli l7. Hi-. Gll'ccklcs. KiNi/lnail», uo» Pwlz-Heini. — Hr. Oiliir^nlclii, Ffl-uifm.mli. von No'.u^no. ---Hs. Tü'-l'oll'öl'z). H.N!ds!^!!'.-!!!!! . l'^N Will,. Z. 2li.'>. :, ('^) Kuudmachttllg. Im Badeort VeldeS ist die aufgelöst Gl'ndalm<'i i(' Kaserne, l Stock hoch, b^sichend aus einer Vorhalle, zwei Zimmern, einer Küche, einer Speisekammer und Holzleqc ebeneidig; ferner einein Vmsaale, vier Zinnnern im obern Stockwerke, nebst Dachboden, im Ganzen oder theil-weise, ilnmöblirt diö Ende Inni It-lit sogleich zu vermiet hen. Das Nähere hiernber ist beim !. Flügel de5 löblichen k. k. Gendarmerie-Regiments zn erfragen. Soeben ist cine große Parthie Sttltliskopcn u. Stercgslwpllildel in allen Gattungen, so wie optische Gr-zeugnisse feinster Qualität angekoinmen, iind ich rckommandire mich durch Billigkeit und reelle Bedienung. Optikn- und Uhriuacher. ß^Hi' Es werden alle 3 Wochen nene Sendungen Stereosko^biider ankomme«. Z. ,0«l<' l'l'«l:»lll,e Lack, in Oberkrain Z. «038. (2) Hollcm'm/o Pilk'n. lüscheii K>>il!c^ü il>san,!„>'l!^csl'!,l, i>^ vl.'i, all,'ü inl'iti! ü'l'Neli lind ^ifli^'i, sul'>1linje>, fil'i. 3>li, zaii.st»'» ^>!,de od^i- der schwäch'^l, Konslitlilic»» luisch.idlich, l>,id ^li l^lcichcr Z»'Ir ei»»' Krankheit >» dem l'obustl'i't.'li Koipr schlnll lüir» g''>vis; veitilv!»'»^ ist es g^!,z sicho i» sei,!»-n z^)l'>ral>!)»cl, n„d Wn'tm'^cü, ind^üi rs die Belchu'i'ideü jedl'i' Chcnalteis u»d in >edci- Stufe, so Ia»g ^!>dal>ei,,d odci' li>'f eilige^llizelc sie a^ich sei» möHl'l!, aufflicht ui:d e,>tfei!!l. Taüseilde», lüil.'i- deüeo t,'iele aiu Rande d.s Oivibeö iv^ie», wüide, bei sein?!!, Gel'ialichc ai>ödc>l,sr»d, tlnch seioe Wükliül>, ülichdeiil alle a»del» ^,'iciel fe!)!--^cschl^eii hallen, Gcsliüdhcit u»d ö täi ke wiedci-gegebe». Der „lsist l?cidci>de daif inchc ^.i^reifllü; ci s.'li l>ll>- von den m.-.chligei! Kiäftei, dieser i» C'istall,!»!' setzende» V?ed!'iil! eiiiei! ciilstüchii! Vessuch machen, n»d «hin irird bald seine Gesliolheic ,r>ederl)eigestellt n.'elde». Man scllte k.ine Zeit v.'Iiele», mn dieses Heil' üiitte! flir eine der folgenden .^lanshliien anzinvend^n: ?lstl)üia Nnhi- '^iliöse B.'schl,'e! Gesch».'ii>ste ^cein inid wiieö Geschlviue ^eci!»däl-e Symptome HautI,'I.uc<>l-„ Lchiväche an? ,>0e:- lli s^h.' Häincvihoiden Til D>.'i>Icluel!r ),!digcstil)l! Ulitrileil'Sll'a,>theit.'» ^nssaninnnion U!n»^.l!näs;i'eiü1, u>i-Kalt.' Fieber lion Kolik 1l!>'»relha!tii»^ Kopfschmei^-n 'Ueneiische ?!ffesl!0i!e» ^ed^llrankheicen Wsersl>cl>c Lumbago Wlind - Kehle l^hnmachteü Wmiliel j.der ?l t Jede schachte! ist mit cinei- Ge^iauch^aniveisnng in deutscher Stäche bereitet. Hanptniedeila^e b,i He,in Serravallo, ?e!l-» V. Oftssen-ber^cr, ?l>,'olheser ^,n, goldene,, Adlei-. 3 !^1 ^ « VttlN UttUisl<'«il! 2 8tu!^un «»-. «lol'l» >V^».^i^<>r/,^i!ü2l< ^ Z. 98::. (^) E. C. Enaclhofcr's Muskel- & Nerven - Essenz aromatischen Alpenkräutern. Wil liePÜßc» (5,igc!l>ofcr'^ Mu^kl!- niid Ner-o.'n Essenz a!ö ein sel'l lvichligeö dicilstlschc^ )l,,cns. wie »inch lU^ solchcö, welchcs zn^leich schr ^,i schäpendc heilkiäfli^ Wnknn^cn ändert. Nnr nach vielen ftll'sl^lmachten lino i» Mi!l'col>.'ch' liiüg^l)!! nndrrlcn F^chmänüci» ivicderhollcn Vcr> iilchcn und treu ver;eich»clsn nnd crpri-'blln Resn!« talen. zäl'lrn luir l'icr ini Inlcrcsse dcö Plil'likumö die vorzüglichslen Wüknngcn diescr Mli^kcl- lind ^ Nrivcn'Esleoz a»f. Es >st line von eilttil Aerzlen ! lind 9i»nnrfolschl-rn linelkannle Wahrl'clt. dost die ^ lunislhen 'Alpeil solche Pfiduze!! lur^orlninge». ivclchc g>n,z ligcnll'iilNÜche heilkrasli^c W ! ucn - Essen; li.-woinen. Nach den VcDbachllmqen <->!lcr jkncr Fachlnäiliicr, welche mi! dieser Essenz durch längere, Zeit Versuche emslelllen, cutdäll slll'c die wilksamsien balsamischtonischen nnd l'c> > IcbcndlN Stoffe, llm u>)n der Haut aufgesogen, eine N(-»ch Anslrcnguilgl-u jcdcr Art. als nach ^ körperlichen Vcrrichtuügcu. Marschen ?c. erfolgte ! Elmaltung nud Schwäche sckuell zu heocn. den ! Nörper nnhr zn llafligei, nno für den ferneren ! Diciist wieder tauglich zn melchen; cbeiiso trefflich ! wllll sie oci alle» jencil Nebeln, von denen so ! uicle Msnschcn nnr «ins Ncrv>nschlräche geklagt > w rdlii; nl'srrnsll'end schucll Iiel't die Essenz dader Kopfs^mnzen. Schwiüdcl. Odrciwrauscu. Zlih»' sliuncr^n. Kreuz« und Gclliifschmcr^en ' diesc Essenz ! isl fern?!' ein sniicrso Mitte! gegen jene Schwäche, ^ welche durch eine leichtsinnige Neberrei-zun,^ der Nerven liervor^erufen wurde. v'IUe oil-se ^.'..'mcüle ^tigcu. daü dicseö Piäoarat lcine glwö!)n!iche Ko»,p^s,lic'u. dsvoor^s^.nnien dlls der Ioee drr Gclvinnsucht, ist. soudcvn <-? ist selbes ein nach «mdi^inisch'diänschen Gruud» ! s^eu sehr glücklich zusnmmrngcsicllicS. in seinen i Wirkungen wol'Il'erlchnrtsö Miitcl, Wie mir aus ! auibenlis.s'er Quelle v.-isicheru könurn. dat Hcrr ! Eugelhofer. odwol'I von der Gntc disse« Prä'r rillet und von seinen, auch den gcsuude,, .Nörper» ! lt'cil döchst !l.'0hl:l)litig bciüyreudeu Vcslandll'cilen fest nl,',-rzsl>gt. sslbeS list nach öfteren Auffordc» runge,i von Seite m'clcr Aerzte dcr Oeffcnilich' lcit nl'crgel'en, Juden» wir nun diese Muskel, nud Nelv.U'Essl'nz dicr Devorwortcn. luipfedlcn wir scll'c auch mit aller Gewissendelfligkcil zmn Gidnillche. Niederlage lmuon hält in Wirn l'ei A^oll». M'<»z«, Tnchlandlu ; in i.'a i l'a ch oci Hrn. ,?. «^Ic»l»^z. Nr. tt. 3- 2(>ö- (4) Ml ID 11IU Q19 zu ungemein billigon Preisen von allen Gattungen Bj«ii$sfliawiN— 8Iiawl-Tii>Biern — ft<;i«tcai-, Wcias-, ScUwsivolI- mid iSuiGiam ulätvni'CBa — PIsiiiilea'ii.....- J9B»IitklNtofiVii. eckt iiatieriktuiixelie fit^^her Cloth» „ILc^eB'tBH-h'S Worlian^-^IiiMselhiN — Feis«ter-B§«Ba-leüeia — tfftldm- und SSei^-Teppi^Saris^ S.iSsafuah-aKTiB — Hettf-B^Inoiafiicii und .FcMlcrii für BÄopsgtäJIMea' ¦////// B&BEfl'EseiiU^ia, --- sortit/cn Matralxcn — BS(k«t€!e(*kc» - ¦ WeBial'wolB- mid 'JKaumwolfi-IBctiiEiiftiacsi—Mejäjeii und KoHiicii^cBiifiaieiB — B4Ia1<«Ba«r ^WJtM^Biwareii — H'eiiBesfcii rB'apvlcii-IVEius^ 4krn Kima ^i8««gia^H4-i'«aa6 d«»r KisiiBtat»!!*, befinden sich um Haupt platz Nr. 239 in Laibach bei Albert Trinker. i - Die Osscllschast für <'ldeuö. nud Nenl.nve,sichernngcn. „^<'r3 Gnldcu gezeichnet wurden. bildet wechselssNl.ie Ucdlllsl'suö-Assozialiouen für K'udcr und Personen jcdeu AlteiS, Diese Assl'zialioncu l'ilten einem Familienvater die Mütcl, durch mäüige iädrlickc Eü'zadluugcn seinen Kindern eine anschliche AnsNattung zn ocr« sä'^sfen ebenso er!l!ch!eru sie allcinstcl'en^u Persoueu das ras^e Aus.mmcln cines Kapilals. nnd üdeidaurt gsben sie Iedcrmanu lie Möglichkeit an die Hanv. » s/inc Ersparnisse auf die nu^'tl'arste Wcise ^»zulsglu. Die Grsclls.i'ast bcsch^iigt sich mich mil ^2-«wl,i'ü°«l,2^'° ««t cT<.,ll '5<><««>«««!5 nnd «50-» ' A^-' Anträge bclicdc man an die. Dirckiion ..deö Ankers Wien. am Hof Nr. 329, in ^'aibach ai, Herrn Gustav Helman« zn richten.