Eaibadirr IfodirnMalt, Organ bet Verfastungspartei in krain. %.508 Atonnement«-«e»ingnisfe: a-n,IL»rig: ear iaile* (I. 4.— Mit Post (!. 5,- ttSfc: : : :t=: : : S Bur Zustellung in’l Haul: iiifrttljHtig 10 kr. Die UnterKrainer Sahnen. In bet Sitzung bes AbgeordnetenhauseS am April gelangte cine Angelegenheit auf die par-^»rientarische Tagesordnung, welche fur daS Land *oh bet hervorragendsten Bedeutung ist; eS wurde N bet Regietung daS Gesetz, betteffenb bie Zu-Mjinbniffe unb Bcbingungen fiit ben Bau bet %erlroinet Bahnen, eingebtacht. AngesichtS bet Heiorbenilichen Wichtigkeit be« Gegenstanbes fiit Net Land alauben wit vot Allem, an biefet Stelle % beziiglichen Gesetzentwurf unb ben bemselben bei-8e6,6tnen Motivenbericht vollinhaltlich jut Kenntnih Hm Leset bringen zu sollen. Der Gesetzentwutf lautet: Attikel I. Die Regietung roirb ermachtigt, bei Erthcilung be, Concession stir eine als Hauptbahn zweiteS Ranges ^Stuftibtenbe Locomotiveisenbahn von Laibach tiber ^toMupp unb Treffen nach RubolsSroerth, eventuell ^6 ettoža mit einet als Localbahn herzustellenbm ?k>7n>eiaung von Gtohlupp nach Gottschee (Unter-Vfoet Sofincn) bie nach bem Gesetze com 17.Juni U87 R -G.-Bl. Nt. 81, Attikel V, bei bet Conces. %8ettheilung flit Localbahnen zulassigen Begiinstt-&U„gen zu ettheilen unb feme- volleingezahlte Stamm- FeuLtlrton. Leben unb Fiihlen tm derrtschen Dolksliede. Wir Boben unfeien Lesern bie Mittheilung Xlnet Patti-n beS VotttageS des Hertn Dr. 5b0lf Hauffen, ben betjelbe am 9. v. M. tm j'tfigen Casino gehalten hat, versprochen unb E:n (pate Frlichte unS in den volksthllrnltchen \b demNibelungenliede unb berKubrun Salten finb. Abet auch baS Vorhonbensetn etnel qt|en lyrischen VolkSgesangeS laht sich zurlick. ^^solgen soroeit die Kunbe deutschen VolkSthurn, Wit haben Reste heirnischer Lob- unb Klage-, unb LiebeSlieder vorn 8. bil jum 12. Jaht-\bert unb bet titteiliche Minnesang baute sich \ bet bteiten Grunblage bet ihrn corauSgehenben v Der aanje Vortrag erscheint, roie bereitS erwLhnt. Taae alS Nr. 143 in der „@aimnlung gemein. ^llUer Bortriige" in Prag. Samstag den 3. Mai Ins etticnl-gireifr •infoeltigt Petit-geile » 4 ft., bei Wiederholungen a 3 (r. — Anzeigen til 5 Stilen 20 kr. Redaction, Administration u. dr »ft it ion: SAustergaffr Nr. 3, 1. Stock. 1890. actien einet fiit ben Bau bet oorgenannten unb eventuell noch anbetet Eisenbahnen in Krain zu bilbenben Actiengesellschast itn Maxirnalbetrage von 2.500.000 fl. o. W. in Noten zu iibernehmen. Artikel II. Die Betheiligung bes StaatSschatzes an bet CapitalSbeschaffung fiit bie irn Attikel I genannten Eisenbahnen ist an die Stbingungen gelniipft, dah 1. die Beschaffung deS testlichen, mit bem Effectivbetrage von 7,500.000 fl. o. W. man* schlagten Baucapitales butch AuSgabe von ©tomm-actien, von roelchen minbestens ein Theilbetrag von 600.000 fl. von ben Jnterefsenten zum Paricurse zu iibernehmen ist, bann von mit 4 Procent in o. W. verzinslichen, innerhalb bet ConcessionSbauer riick-zahlbaren Prioritatsobligationen unb von Prioritats-actien unter von bet Regietung zu genehmigenben Modalitoten sichergestellt roird, dah 2. die Dividende, welche ben Prioritatsactien gebiihrt, bevor fiit bie ©tammactien bet Ansptuch auf einen Divibenbenbezug einttitt, nicht hiiher als mit 4 Procent bemessen wetde, unb bah 3. ben com ©taate zu iibetnehmenben, von ben Concessionary colleinzuzohlenben ©tammactien, be« ziiglich roelchet eine stotutenmohige Beschrcinkung bes ©timmrechtes auf eine Maximalstimmenzahl obet gegeniiber ben Besitzem von ©tammactien nicht statt- colkSthiimlichen Lyrik auf. Unb roo man in neuestet Zeit boS noch lebenbe Volkslied auS bem Munde bet Bauern unb nieberen ©tanbe auszeichnete, tras man auf gtohe Fiille unb einen Reichthum heimi« scher Lyrik, an den wir mit ©taunen unb Bewun-berung herantreten. Der Rebner zeigte bann, roie bos auSgehende 15. unb die erste Halfte des 16. JahthundertS die Bliiihezeit bes bcutschen Volksliebes borstellt. Det bie Geistet roedenbe HumoniSmuS unb bie olle Ge» mttther im Jnnersten ettegenbe Reformation roaren bie Triebfebern, welche die im Herzen bes VolkeL tuhenbe schopserische Krast losten unb bie schonsten Lieber hervorquellen lichen. Alle Kreise unb ©tanbe bes VolkeS betheiligten sich an bem Dichten unb ©ingen biefet Lieber, com Fllrsten unb Bischof bis herab jum Settler unb Lanbstreichet. Wenn man auch einen Einzelnen als erften Dichtet eines VolksliedeS annthtnen ntiisse, so Habe biefet unbetannte Dichtet aus bem Volke boch jeberjeit ben Gebonkenkreis unb die Docstellungl-weife det grohcn Mehrzahl erfaht unb sich solchet Mittel poetischer Technik bebient, bie allen jut Hanb Iagen. Daburch Habe er ben Ton getroffen, bet in Tausenben gleichgestimmtet Herzen nochgeklungen hnbe. Anbete hdtten ben Faben sortgefponnen, ein ungliidliches Bilb, einen unoetstanblichen AuSbruck gesltichen unb Ungewohntes ccrroischt. ©o habe that-sochlich boS gonze Volk an scincn Liebern geschaffen, ihnen ben ©tempel seine# Geistes aufgedrtickt unb sinben botf, gleiche Rcchte, roie ben Lbtigen ©tamm* actien eingeroumt roerben. Attikel in. Zum Zwecke von ErweiterungSbauten, Anschaf-fungen unb fonfligen Jncestitionen, welche nicht in bet urfpriinglichen Anlage unb Austiifiung bet Bohn inbegriffen sinb, tonn bos Anlogecopitol bet genannten Eisenbahnen burch AuSgabe von Prioritatsobligationen, PrioritatS- oder ©tammactien mit ©enehmigung bet gtegierung nach Erforbernih ethoht roerben. Dos Gleiche gilt fmngemah zum Zroecke bet Herstellung roeitetet Localbahnen in Krain hinsicht-lich bes Actien- unb PrioritatsobligationScapitalS bet im Artikel I bejeichneten Actiengefellfchaft. Artikel IV. Die Zahlung bes Koufpreifefi fiit bie vom ©taote zu iibetnehmenben ©tammactien ist in fiinf Johresroten im Maximolbettoge con 500.000 fl. zu leisten. Die erste biefet Johresroten ist jeboch in leinem Falle vot Ablauf bes JahreS 1892 unb erst in jenem Zeitpunkte zu bejohlen, roenn nach bem Er-messen bet Regietung unb nach ben von berfelben zu ptiifenben Nochwetfungen bie Einhaltung bes con-cefsionSmahigen Boutetmines (Attikel V) unb boS AuSlongen mit bem ceranfchlagten Boucopitole (Artikel II) ols gesichert onzusehen ist. nut Dasjenige fortleben lasien, was seinem Ge-schmock unb seinem Wesen entsptoch. Unb roie bie Form bes Volksliebes typifch rourbe, fo auch ber Jnhalt. Der Dichtet tritt gonz mit seiner Person zuriick unb Iaht nut bie ©ache roaltcn. Nut was Alle fiihlten unb litten, baS all-gemein Menfchliche unb Dauembe in bet Flucht bet Erschetnungen, stellte er bar. Er kniipste baS innere Erlebnih an einen auhetlich vergleichboten Votgong in ber Natur an, unb gab nut bos ©innbilb, nut ben Vetgleich stott bet ©ache felbst. Das Volkslied erscheint oft fprunghaft, bunkel unb ludenhaft, weil cS roie olle echte Poesie die Eteignisse nut anbeutet unb die Ausfiihrung der regen Einbildungskroft unb lebhaften AuffossungSroeife bem Horer iiberlaht, bet jo mit empfinben, mit erteben, in ben Poufen, roelche ber gefungene SBortrag bes Liebes gewahrt, mit atbeiten unb ben ©anget verstehen muh, roenn er statt bet That nut roichtige Folgen borstellt, stott ber GemiithSbewegungen sptechenbe ©eberben be* zeichnet. „Die Ereigniffe stehen im VolkSlieb roie Verge nebeneinanber, beren Gipfel nut beleuchtet sinb." Der fogenannte „naive Unsinn" abet, bet fo haufig ols Eigenthiimlichkeit bei volksmohigen ©tylL bezeichnet roirb, ist ihm nicht von Haus aus eigen, sonbern nut hie unb bo eine Folge bes unb bet Cortumpitung auf bem Wege geb^i mahiget Ueberlieferung. Die Eingangszeile VolkSliebe con ber grohten Bebeutung, roes Horer in keckem Wurf mitten in bie ©itual Die Zahlungen des Staates haben gegen un-gestempelte Empsangsbestatigungen zu erfolgen und ist dafur Sorge zu tragen, bah die gezahlten Be-trage nur zum Zwccke des Baues und bet Aus-ruflung bet im Artikel I bezeichneten Bahnen vet-wendet roerben. Artikel V. Die im Artikel I bezeichneten Eisenbahnen fttib binnen zwei und einern halben Jahre vom Tage bet Concessionsertheilung an gerechnet zu vollenden und dem offentlichen Verkehre zu ubetgeben. Attikel VI. Die Vetgebung des Baues und bet Liefetungen Hat auf Grunb bes burch Staatsotgane obet untet entsprechenbet Einfluhnahme berselben aufzustellenben Detailptojectes unb Kostenvotanschlages untet un-mittelbaret Jngerenz bet Regietung und nach ben bet Staatseisenbahnbauten iiblichen Bedingnisien statt-zufinben. Die Bauarbeiten ftnb ebenso roie alle Liefetungen abgesonbett von bet Geldbeschaffung im Offettwege zu vergeben. Attikel VII. Det Bettieb det im Attikel I bezeichneten Eisenbahnen soll wahtend det ganzen Concessions-dauet vom Staate fiit Rechnung bet Concessionare gefuhrt roerben unb roerben bet Staatseisenbahn-vetroaltung bie aus Anlah bieser Bettiebsfuhtung etroachsenden, eventuell pauschalmahig feflzusetzenben Kosten burch bie Concessionare zu vergiiten sein. Artikel VIII. Dieses Gesetz tritt mit bem Tage seiner Kund-machung in Wirksamkeit. Mit bem Bollzuge deSselben ftnb Mein Handels-minister unb mein Finanzrninister beauftragt. Die B e g r ti n d u n g zu bem vorstehenben Gesetz-entivurfe hat folgenden Wortlaut: Unter ben Localbahnprojecten, beren Realisirung angesichts bet Unzulanglichkeit bet ben Unternehntern unb Jnteresscnten zu Gebote ftehenben Geldinittel nur butch bie Gewahtung einet ausreichenden ©taats-beihilse errnoglicht roerben kann, erscheint nctmentlich basUnternehmen bet sogenannten Unterkrainer Bahnen, namlich einet Eisenbahn von Laibach nach Rudolfs-roerth unb eventuell nach Strata mit einet Abzivei-gung nach Gottschee, mit Rticksicht auf beren im setzt unb roeil sie bie Stimmung bcs Liebes von vorne herein bezeichnet. Das Volkslieb ist in bet einfachsten Strophenform abgefaht, roeil es ja inuner beftintmt ist, gesungen zu roerben. ES ist mit bet Melobie zosaminen cntftanben unb ftihrt ohne biese ein halbes Leben. Wort unb Weise im Serein konnen erst alle fchlummemben Machte bet VolkS-feele zum Ausbruck bringen. Durch all' biese Eigenschaften setzt sich baS Volkslieb in einen Gegensatz zu bent Kunstliebe, in roelchetn bet gebildete Dichter bie ausschliehlichen Erlebnisse seines Jnneten in kunstinahiget Form unb Behandlung, mit det Absicht, auf ben Leser zu roirten, vorstihrt. Trotzbern sei bie Grenze keine scharfe, benn zwischen bem Genie unb bcin Geschmack bes VolkeS bestehe ein geheirnnihvoller Zusarnrnenhang. DaS zcigen unsere grohten Striker Goethe unb Walter von ber Vogelroeibe unb — auf bem Gebiete ber Kirchenlieber — Martin Luther, roelche von Jnn bie roestliche Reichsgrenze barsteUt unb uberbieh i> bie Richtung ber langftangeftrebten Hauptbahn falL beren Ziel zuncichst ben Anschluh an bie Croatian Bahnen bilbet, mittelft roelcher sobann in roeitettt Folge oielleicht bereinft auch eine Verbindung mi! ben ©almatiner Bahnen erfolgen konnte, rooffc bekanntlich fehr geroichtige commerzielle unb poliW Gtunbe geltenb gemacht roerben. Die intenbirten Unterkrainer Bahnen routbc1 bereits im November 1886 ber Ttacenrevision unter* zogen unb rourde hiebei fur die von bet Siidbah«' station Laibach ausgehenbe, als Hauptbahn zwei^ Ranges auszuftihrenbe Hauptlinie in bet Lange w* tunb 82-5 Slilometern bie Tracefithrung von Laiiaii tiber Grohlupp, Weixelburg, Posenborf unb Treff« nach Rubolfsroerth, eventuell bis Straža in AtissW genontmen. Fur bie bei Grohlupp abzroeigenbe, all Locolbahn auszuftihrenbe, tunb 49 Kilometer long! ©eitenlinie nach Gottschee rourbe bei ber obgeb«ch!k> Amtshanblung bie Trace tiber Reifnitz alS bie mahigste erkannt. In ber Absicht auf bie Realisirung bes fW lichen Bahnprojectes hat sich ein aus Vertretern bfl Jnteressenten im Lanbe Krain zusammengesetztes Goir sortium gebildet, roelches nach longer fortgesetzt^ Bemuhungen, eine geeignete Basis stir die Finanzimni bes UnternehmenS zu geroinnen, schliehlich ein con' cretes, von ber Regicrung als annchntbnr befunbetif* Programin fiit bie Aufbtingung ber erforberlich«* Gelbmittel in Antrag gebracht hat. Diesem Programme zufolge hatte bie ©ta# oerroaftung sich an bet Beschaffung bes mit b(6 Maximalbetrage von 10 Millionen Gulben vera»' schlagten effectioen BaneapitalS mit einet geg*4 Uebevnahme non ©taminactien in ntehrjahrigen Rate' zahlbaren Capitalssubvention im Betrage v»> 2 y2 Millionen Gulden zu betheiligen. Der durch bd crbetene ©taatssubvention nicht bebeite Rest W _____ »jgggggg i bie Reiter* unb ©olbatenlieber zu sprechen unb fetztk bann fort: Die Jager«, Hanbiverks- unb ©tubentenliebf' Iiegen unf’rer Zeit am nachsten unb ftnb auch meisten unter unS lebenbig geblieben. Sie haben >» ber Regel einen allgetneinen Gharakter, bet Sta»> ist nut von Weitem bertihrt, ihrent Jnhalt nach P"! sie meist Liebes- obet Wanberliebet, Ballab«» Trink- ober Schlemmerlieber. Die letztgenannte Gruppe ist im VolkSliedt allen Zeiten, abet roieber besonberS im 16. 3a»1' hunbert heimifch, roo bie beutschen Laster bet Tr«>>r sucht unb Verschroenbung ebenso stark betont er jcheinen, roie bie beutschen Tugenbcn bet Tapferk«^ unb ber Treue. DaS Volkslieb vcrherrlicht Gcnuh bes Augenblicks, bie Tttfelfreuben, bfl, ©chleminerleben im verklatten Lichte bes gottliipf* Leichtsinns, es pteist bie oielfeitigen Tagenden utf heilsanten Witkungen bes Weins, es laht iha » teichet Einbildtmgsktast in verschiebenen Gestal ouftreten, declinirt ihn als Redetheil, beschwert I tiber sein oornehmeS, nltadeliges Gcblitte obet u faht ihn al# Frettnb unb Buhlen. „Den liebsten bultn btn ich Han Der leit beiin roirt im krller ($r hat ein holzneS rbdlcitt on Unb heist ber Muscatkller. .. Er hat mich nechten trunkcn g maq Unb frLlich heut ben ganzen ta^ ®ott geb tm heint eine gute nacht (Schlnh folgl.) Baucapitals im effectiven Maximalbetrage von 7'/, Drillionen Gulden soll durch Ausgabe roeiterer, von be„ Jnterefsenten und eventuell com Lande Krain ill Lbernehmender Stammactien, dann unter erst Wer festzusetzenden Modalitaten durch Emission von ^rioritatstitres unter Heranziehung des Geldmarktes ^Ufgebracht werden. Die bereits gesicheelen, gegen Uebernahme von stammactien zu bewirkcnden Beitragsleistungen ber Shterefienten erreichen derzeit schon den Effectiv-^etrag von 550.000 fl., welcher bei Fortsetzung der ^erhandlungen voraussichtlich noch eine namhafte ^rbLhuna erfahren wird. Der krainische Landtag Wt in seiner Sitzung vom 19. October 1888 auf ^riinb einer eingehenden Wurdigung der wirthschaft-lichen Bedeutung und der Ertragsfahigkeit der pro« fectitten Bahnen den Beschlutz gefaht, Stammactien ih einem roeiteten, in mehreren Jahresraten einzu-hBtcndcn Betrage von 500.000 fl. zu ubernehmen. Es wird jedoch von Seite der krainischen Lan« ^esvertretung auch die Eventualitat in's Auge gefaht, an Stelle der gedachten Landessubvention vom ^k»nde Krain die Garantie fiit die vierprocentige ^zinsung und Tilgung der auszugebenden Priorities-^tres tibernommen werde, wodurch die Begebung bjeteI Werthpapiere zu einem betrachtlich hoheren ^Uife ermoglicht und die Aussicht auf eine baldige »ligreitčende Verzinsung deS gefammten im Bahnbaue il, jnvestirenden Anlagecapitales, somit auch der vom ^taate zu tibernehmenden Stammactien aus den ^riragnisien der Bahnen wesentlich gebessert wurde. Ferner hat die Trifailer Kohlengewerkschaft, in bee6n Besitze die zum Betriebe im Tagbau geeigneten, etgiebiaen Kohlenlager deS Gotscheeer Nevieres ftch ^efinben und welche demnach an dem Zustandekommen be, Bahnen ein hervorragendes Jnteresie Hat, sich *>ereit erklart, sehr bedeutende Quantitaten von Kohle cth die Staatseisenbahnverwaltung, welche den Betrieb Unterkrainer Bahnen ubernehmen soll, zum Selbst-kvNenpreise zu liefern, woraus fur den Staatsbetrieb vin sehr bedeutendcs Ersparnih resultiren wurde, Welches zufolge deS von dem Consortium aufgestellten programmes dem Unternehmen der Unterkrainer bahnen in der Form eines NachlasseS an der sonst WnS der letzteren an die Staatseisenbahnverwal-^ina *u leistenden BetriebLkostenverglltung oder unter ^»,-eren noch zu vereinbarenden Modalitaten gutzu- ^"^lleber^daS eben gedachte Offert der Trifailer kohlengewerkschaft find indch noch sehr -ingehende ^rbebungen und Studien zu pflegen, welche bereits ^ingeleitet worden find und von deren Ergebn.h d.e Derzeit mit der gebotenen Lorsicht zu treffende Ent-lcheidung iiber die Annehmbarke.t der fraglichen Proposition und daS Urtheil iiber den finanziellen Effect ^erselben stir den Staatsbahnbetrieb, sowie stir daS Unternehmen der projection Bahnen abhangig ge« ^acht werden muh. Die auS einem solchen Kohlenlieferungsvertrage -Uniichst stir den StaatSbetrieb resultirenden, mittelbar Unternehmen der Unterkrainer Bahnen zuzuwen-Klh'n fmonjidta. h->»-» dann -°-n,»-ll bie w-,°n»ich»° >U- -°m -and- r^ain beMlich der auszugebenden PrwrttatttitreS zu ^bernehmende Garantie zu bilden. Unter allen Um« tujben erscheint aber auher der settens deS LandeS ^rain zu gewartigenden finanziellen Unterstutzung bes ^nternebmenS, sei es im Wege etner LandeSsubven-CT fei durch Garantie der PrioritatStitr.S, auch ausreichende directe oder indirect- BeitragS-Čistuna ber, roie erwahnt, an dem Zustandekommen Bahnen im hohen Grade interessirten Trifailer ^oblengewerkschaft alS die unerlahliche Boraussetzung ru7 die Realisirung deS projection Bahnunter. *'^me^a8 bie Rentabilitat beS in's Leben zu rusen. b^ BahnunternehmenS anbelangt, so wurbe ber jahv liche Reinertrag desselben auf Grund amtlicher Er-hebungen mit 275.000 fl. angenommen, zu welchem Betrage noch das damals nicht berucksichtigte Ertrag-nih des Localverkehres von Laibach, der in Aussicht zu nehmenden Transporte von Erzen, Steinen, Kalk und Ziegeln, dann des zu gewartigenden bedeutenden Verkehres aus dem bezeichneten Kohlenreviere und eventuell die im Falle des Eingehens auf die vor-gedachte Proposition der Trifailer Kohlengewerkschaft fur das Unternehmen resultirende bedeutende Ein-nahme hinzutreten wird. Es erscheint demnach die Hoffnung nicht un-begrundet, datz der Gefammtreinertrag der projectirten Bahnen, wenn auch nicht in den ersten Betriebs-jahren, so doch in nicht zu ferner Zukunft zur Be-deckung des Erfordernifses fur die Tilgung und Verzinsung des mit 10 bis 11 Millionen Gulden an-zunehmenden Nominal-Anlagecapitals der projectirten Bahnen vollkommen ausreichen und vielleicht noch einen Ueberschuh ergeben werde, der gegebenenfalls fiit andere Bahnbautcn in Krain herangezogen werden konnte. Die Sicherstellung des Bahnbaues erscheint zwar zur Heit noch von dem Ergebnisse der mehrgedachten Verhandlungen mit der Trifailer Kohlengewerkschaft, sowie von der Feststellung der Modalitaten fur die Begebung der Prioritatstitres, rote auch von den noch zu treffenden Vereinbarungen mit dem Consortium hinsichtlich der Concessionsbedingungen und des abzuschlietzenden BetriebsvertrageS abhangig. In Wurdigung der im Vorstehenden bargelegten Momente, und zwar insbesondere der hohen roirth-schastlichen Bedeutung des projectirten UnternehmenS, ferner der vom Lande Krain und ben Jntereflenten bethcitigten weitgehenden Opferwilligkeit, endlich der zu erhoffenden Rentabilitat der neuen Bahnlinien einerseits und in Anbetracht der in dem um sich greifenden Nothstande des fraglichen Landestheiles be-grundeten Dringlichkeit des Gegenstandes andererfeits sieht sich jedoch die Negierung veranlaht, schon jetzt die gesetzliche Ermachtigung zur Gewahrung der vom Consortium erbetenen staatlichen SubventionSleistung einzuholen. ____________ polilische Wocheniiberficht. Das Abgeordnetenhaus steht noch immer in der Budgetdebatte, nebenbei gelangen ab und zu andere dringende Vorlagen zur Erledigung; so wurde die Nothstandsvorlage fur Bohmen, Krain (25.000 fl.) und Gorz genehmigt und der Gesetz entwurf, betreffend die Localbahn FUrstenfeld-H a r t b e r g, ohne Debatte angenommen. Das Herrenhaus hat den Gesetzentwurf, betreffend die Reform der Verzehrungssieuer ftit Wien und die Vororte, gleichlautend mit dem Beschlusse beS AbgeorbnetenhauseS angenommen Die D e l e g a t i o n e n wurben fur ben 4. Juni nach Bubapest einberufen. Am 26. v. M. fanben in Budapest gemeiiv same Zoll-Conserenzen statt. Der Staatseisenbahnrath wurde flir ben 12. b.M. zur FrUhjahrsscssion einberufen. Die Gemeinbewahlen in Paris fielen im Allgemeinen sttr bie Republik gllnstig aus, bie Boulangisten erlitten eine Nieberlage; boch sinb zahl> teiche Neuwahlen nothwenbig. Die s e r b i s ch e BolkSvertretung beabsichtigt, bie Gehaltshohe stir bie BischL fe auf Grund deS neuen KirchengesetzeS herabzusetzen. In Rumanien wurde die auherordentliche Kammersession am 28. v. M. mit einer kSniglichen Botschaft eroffnet. DaS ofsiciose russische Telegraphen-Bureau in Bukarest meldet auS Rustschuk, bah iiber Plevna ber BelagerungSzustanb verhangt roorben set, und aus Belgrab, bah ein Militarcotbon lcingS ber bulgarifchen Grenze gezogen roitb. Wochen-Chronik. Der Kaiser nahnt mit seinen hohen Gcisten im Laufe bieser Woche an ben Aiterhahnjagben in Steiermark theil; am 27. April 1850 schoh der Monarch seinen ersten Auerhahn. — Kaiferin Elisabeth unb Erzherzogin Valerie sinb am 1. b. M. nach Wien zuruckgekehrt. Der osterreichische Hanbelsminister beabsichtigt eine Reform des Aichwesens. Im Wiener allgemeinen Krankenhause rourben im Jahre 1888 25.138 Personen, 14.406 Manner unb 10.732 Frauen, cirztlich behandelt; die Regie bieser Anstalt erforberte einen Gelbauf-wanb von 742.808 fl. Zur lanb' unb forstwirthschastlichen Ausstellung in Wien haben sich 1700 Theil« nehmer angemeldet. Der Gemeinde Portschach ant Worther See wurde die Einhebung einer Curtaxe bewilligt. Am Haufe Nr. 92 in Oberdiibling bei Wien (Eroisca-Haus) wurde eine Beethoven-Gedenk-tafel angebracht. In mehreren Gemeinden der Gerichtsbezirke Cilli, Oberburg und Franz herrscht die Blat ter n-krankheit. Die Trifailer Kohlengewerkschaft erzielte im Jahre 1889 einen Reingewinn von 483.129 fl.; per Actie werden 6 fl. Dividenbe gezahlt. In Gorz soll bie elektrische Stabt-beleuchtu ng eingeftihrt werben. BeibenGemeinbewahlen in Schon ft ein nachst Cilli siegte trotz ber auf clerikaler Seite eifrigst geubten gegnerifchen Umtriebe in allen brci Wahlkorpern die Deutsche Partei. Im Bezirke Kolomea in Galizien kamen arge Bauern-Excefse vor; die landwirthschastlichen Arbeiter verweigern die Dienstleistung auf den Grundstticken der dortigen christlichen unb judischen Grohgrundbesitzer unb Gutspachter. Die serbische Regierung beabsichtigt, den Verkauf fremdlandischer Lose zu verbieten. Im Laufe bieser Woche sinb in Paris 15 unb in Como 30 Anarchisten verhaftet roorben. focal- unb provinz-Aachrichten. Der constitutionelle Verein hielt am 25. April l. I. seine 88. Mortals-, zu> gleich Gener alver sammlung ab; ben Vorsitz fuhrte Obmann Dr. Schaffer, als RegierungS-vertreter roar Oberpolizeicommisscir Parma an* wesenb. Der Vorsitzenbe erklcirte in seinen einleitenben Worten, heuer teine ausfuhrliche Darstellung ber allgemeinen Entwicklung ber politischen Verhaltnisse im Laufe bes vergangenen JahreS ber Versammlung vortragen zu wolleii, sonbern seine Absicht sei lebig« lich, einige bebeutsame Vorkommnisie in ber inneren Politik kurz zu beruhren. Auf biesem Gebiete seien in ber letzten Zeit inSbesonbere ber deutsch-biihmische AuSgleich unb bie bekannte Erkliirung ber Bifchofe in ber Schulcommission beS HerrenhauseS hervor-getreten, letztere im unmittelbaren Zusammenhange mit bent Kampse ber clerikalen Partei um bie cotv fessionelle Schule. So bernerkenswerth biese episcopate Erklarung roar, wohnt thr boch bis zu einem ge-wissen Grabe nur eine akabemische Bebeutung inne unb was bie Bestrebungen ber Clerikalen in ber an* gebeuteten Ridjtung anbelangt, barf man sir wohl vorderhand alS ziemlich auSsichtSlose bezeichnett, was immerhin boch ein erfreulicheS Moment in ber itn Uebrigen noch immer unbefrtebigenben inneren Lags bilbet. WaS ben beutsch-bohrnifchen AuSgleich bctrifft, war er ttberrafchenb zufolge ber Art unb be8 ZeitpunkteS feiiter Einleitung roie nicht mittbcr in seinem Verlaufe und semen Resultaten. Diese rour-ben im Allgemeinen von der ganzen deutsch-liberalen Partei mil Befriedigung begrtiht, abcr alsbald trat eine gewiffe Unklarheit ein liber die Bedeutung und die Folgen dieses AuSgleicheS fur die tibrigen Deut-schen. Seit der jungsten grohen Rede Plener'S ist diese Unklarheit beseitigt; roir roisien jetzt, dahvvr-laufig der Ausgleich zwar ein sehr wichtigeS, abet in semen Wirkungen uber die Bahnen eines Kron-landes nicht hinauSgehendes Ereignih ist und die natiirliche Consequenz dieser Erfenntnih ist die, dah fur die Deutschen in Oesterreich nach roie dot die politische Stellung gegeben ist in der entschiedenen Opposition gegen bas herrschende System. Trotzdem burften in absehbarer Zeit einschnei-benbe Veranberungen in der inneren Politik sich voll-ziehen; die jetzige ReichSrathsmajoritat ist hochstenS bis zum Schlusie dieser Wahlperiode zusammenzu-halten und im nachsten Reichsrathe ist eine neue Gruppirung der Parteien mit Wahrscheinlichkeit zu erwarten. Moglich auch, bah die Regierung daS Resultat der Landtags-, eventuell der Reichsraths-wahlen abwartet, urn dann nach ben Ergebnissen unb Erfahrungen berselben selbst eine Aenderung der inneren Politik in's Auge zu fasten. Jebenfalls wird friiher oder spater der Augenblick kommen, wo die Regierung, roie beim Ausgleiche an die Deutschen in Bohmen, so an die Deutschen in Oesterreich tiber-haupt wird herantreten und ihren begrundeten For-derungen Rechnung tragen miissen. Man mag zehn Jahre und vielleicht noch ein paar Jahre dazu ohne unb gegen die Deutschen regieren, auf die Dauer ist eS doch nicht moglich, weil dieh in emem unliis-baren Widerspruche steht mit der Bedeutung unb ben Leistungen bes beutschen Stammes in Oesterreich, aber auch mit bent Ursprunge, bet Entwicklung unb bet Zukunst bes Staates selbst. Ein andetes Moment von ganz auherordentlicher Tragweite, das auf die Haltung der Regierung und die Stellung der Parteien in bet Zukunft einen nachhaltigen Einfluh nehmen und ohne Zweifel nach beiden Richtungen Veranberungen nach sich ziehen wird, daS sind die socialen Fragen. Einst gab eS Staatsmanner, bie behaupteten, biese Fragen machten an ben schwarzgelben Grenzpsahlen Halt; heute ist roohl Jebermann eines Anderen belehrt, und biese Fragen haben sich innerhalb unserer Grenzen nur zu nachbrucklich gemelbet. Regierungen unb politische Parteien roerben kunstig in hervorragenbstem Mahe sich mit social-politischen Ausgaben zu befassen haben; diese werben an Alle, bie im offentlichen Leben stehen, bie hochsten Anforberungen stellen; bie Rationalitaten-frage, bie in ben letzten Decennien eine getadezu herrschende Stellung im politischen Leben Europa'S eingenommen, sie wirb in ben Hintergrund gedrangt roerben dutch die grohen socialen Probleme. — — Im roeiteren Verlaufe seiner AuSfiihrungen bertihrte bet Redner auch ganz kurz bie Verhaltnisse in Krain, bie stir bie Deutschen im Sande die gleichen beklagenswerthen und unleidlichen scien, roie alle die Jahre her. Reben dem vielen Unerfreulichen tonne nur (Sines mit Befriedigung hervorgehoben werden: dah ein stir bie roirthschaftliche Entwicklung bes Landes hoffentlich fruchtbringendeS Unternehmen, die Unterkrainer Eisenbahn ihrer Verwirklichung entgegen-gche. Der Redner gebachte babei unter dem lebhasten Beisalle der Versammlung bes UmstandeS, dah diese Angelegenheit auch seit bem Momente, alS Abg. Baron Schwegel bie Leitung berselben in die Hand nahnt, in daS etabium ihrer Verwirklichung trat, ferner bet machtigen Forderung, roetche bieselbe burch die munisiccnte Betheiligung bet krainischen Sparcasse an bet Subscription auf bie Stammaciien empfing, roie auch durch bie besonbere roerkthatige Antheil-nahme bes Gottscheer BezirkeS in dieser Richtung, unb roie hieburch bet beutsch-libetalen Partei bes Lanbes ein entscheidenbet Antheil an bent Gelin gen bieseS Werkes zukomme. Auf bie eigentlichen Vrreinsangelegenheiten tibergehenb, bemerkt der Redner, bah auch im ab-gelaufenen Jahre die Hauptaufgabe in der Obforge fiir das publicistische Organ bet deutsch-liberalen Partei in Ktain bestand, im Uebtigen aber roar die Thcitig-keit bes VereineS, roie schon seit langerer Zeit, nur eine sehr beschrankte. Dieh liegt zum grohten Theile in ber Natur der herrschenden Verhaltnisse. Nach-dem die deutsch-liberale Partei bei ben politischen Wahlen derzeit die Wahlenthaltung proclamirt hat, unb zroar mit gutem Grunbe, roie eS gerade roiedet die jiingsten GemeinberathSroahlen bargethan, so ist bantit ein bebeutenbes Feld ber Veteinsthatigkeit varlaufig brachgelegt, tiberbiejj ist es auch kaunt tiberraschenb, bah. roie die Verhaltnisse fur bie Deutschen im fianbe berzeit liegen, baS Jnterefse an bloh akademischen Erorterungen uber politische Fragen abgenontmen hat. Kommt es zu einer Wandlung in ben offentlichen Zustanden, wird die Vereins-thatigkeit sosort eine viel tegere roerben, unb auch bie focialpolitifchen Fragen roerben vielleicht schon in naher Zeit Anlah zur Besprechung im Kreise bes Vereines bieten. Der Vorsitzenbe berichtete sobann tiber bie Ausftihrung bes Befchlusses der vorjcihrigen General-versammlung roegen Errichtung eines Denkmales fur Karl Deschmann auf bent hiesigen Ftiedhose. Die Sammlungen hieftir im Kreise bet Freunde und Vetehret bes Verstorbenen, ait denen sich namentlich auch ehemalige Collegen Defchmann's im Abzeord-neienhause, bann die Landtagswahler, deren langjahriger Manbatar er im Sandtage war, hervorragend be* theiligten, haben schon bis jetzt ein befriebigenbeS Resultat ergcben, es find aber noch roeitere Bei-trage namentlich aus der Stadt Laibach mit Zuver-sicht zu erwarten. Was bie AuSfuhrung anbetangt, hat sich felbe deShalb verzogert, weil beztiglich ber Form bes DenkmaleS uerfchiedene beachtenswerthe Projjecte vorliegen, wortiber eine enbgiltige Ent-scheidung roegen noch auSstehenber Erhebungen bis-her nicht getroffen roerben konnte. Weiters theilte ber Redner mit, bah vom Abg. Freih. von Dumreicher fur bie in ber letzten Generalversammlung ihm votirt« Anerkennung ein tiberauS oerbinbliches Dankfchreiben eingelaufen fei, unb gebachte bann bes hochherzigen Legates per 5000 fl. deS Herrn Leopold Zhuk fur den deutschen Kindergarten, mit roelchem der const. Serein info-fern in enget Beziehung stehe, aid er von bent gtoh-mtithigen Spenbet zum Verwalter bes kiinstigen Stiftungshauses bestimmt routde. Der Vorsitzende schloh mit dem Antrage, die VereinSmitglieder ntbgen bet ehrenden Erinnerung an Herrn Leopold Zhuk und der bankbaren Anerkennung stir benselben burch Erhebcn von ben Sitzen Ausbruck geben, roelchem Anttage alle Anroesenben einmtithig Folge geben. Ueber bie Ausfuhrungen bes Votsitzenben ent-roickelte sich nach tnehtsachet Richtung eine langcre Dcbatte, aus bet roit hier in Kiitze FolgendeS mit-theilen: Ptof. Binder halt es trotz bet gegcnroartig passiveit Haltung ber Partei bei ben Wahlen nicht fur gerechtfertigt, bah bet Verein eine so geringe Thatigkeit entsalte, unb er gibt bent Wunsche AuS-bruck, bah nach Thunlichkeit bie tegelntfihigen Mo» natSversammlungen zur Erorterung politischer unb anberer offentlicher Fragen roiedet ausgenomrnen roerben. Solche Versammlungen roaten namentlich fiir die jiingere Generation der Parteigenossen von Jnterefse und es fei geroih eine bankenswerthe Ausgabe bes Vereines, diese heranzuziehen, urn in ihnen Sinn und Verstandnih ftit die Slngelegenheiten bes offentlichen Lebens zu wecken. — Der Vorsitzenbe er= wibert, bah bet Ausschuh ber gegebenen Antegung geroih gerne Folge leisten roerbe, unb es bleibe nur Hirzu tin Biertel Bogen Beilagr. -M> zu rotinschen, bah bie Antheilnahme an ben 95r sammlungen sich entsptechenb rege gestalte. Prof. Binder hob in Angelegenheit k Defchmanndenkmals hervor, bah er sich fchon « Vorjahre gegen die Errichtung auf dem Friedhs auszefprochen und einen offentlichen Platz ootjf fchlagen Habe; ginge das nicht an, roaten als ga«l passend die das Museum umgebenden Gartenankaga vor A lent die Gruppe der Alpenpflanzen als Plfl fur das Denkmal in's Auge zu fassen. Beztigtil ber kllnstlerischen Gestaltung bes DenkmalS entpfehle es sich entfchieben, bei der Form bd Obelisken zu bleiben. Dr. v. S ch r e y fiihrte Schwierigkeiten und Bedenken aus, die auch gej« den eben vorgeschlagenen Platz sich ergeben konntffl Herr Baumgartner fprach in ahnlichem Sin« Prof. G r a tz y regt die Frage an, ob mit bet Erch tung bes Denkmals nicht etwa noch einige Zeit (f roartet roerben solle. Det Vorsitzende macht baron1 aufmerksam, dah eine Abstimmung tiber dies«* Gegenstand jedenfalls nur einen informativen rakter haben konne, da es bei bent Stadium, tit b<6 er sich jetzt befindet, kaunt angehe, bent Ausschujs! eine vollig stricte Weisung zu geben. Die Versanti tung pflichtet biefer Auffasiung der Abstimmung 6« unb beschloh bann mit Stimmenmehrheit, bah alf Form ftit bag Dentmal ein Obelisk zu roahlen ff unb bah bet Ausschuh die beantragte Errichtun! bes DentmalS in ben Anlagen bes RudolsinumS i> eiitgehenbe Errocigung zu ziehen Habe. Zum nachsten Puntte der Tagesordnung erstattet' Herr Leskovic Bericht tiber ben RechnungSabschlxk pro 1889, roelcher in ben Ginnahnten mit 205 ft' 87 ft., in ben Ausgaben mit 203 ft. 59 ft., son«! mit einent Ueberschujj von 2 fl. 28 Ir. genehmij1’ routbe. Hietauf referirte Hett Prof. Linhart W bie Gebahtung bes Irainifchen Schutpfennigs i® Jahte 1889. Detselbe ersuhr roie jebes Jaht, auch im votigen bie grohmuthigste Fotdetung burf bie trainische Sparcasse. Die gesammten EinnahM beliefen sich auf 323 fl. 18 ft., bie Ausgaben a«! 277 fl. 73 It., roornach ein Cassarest von 45 f 45 kr. verbleibt; auherbent besitzt ber ktainisch ©chutpsennig ein Sttick Papierrente im Nominal Betrage von 100 fl. Angeschafft rourben ftit o&iflf* Bettag: 4750 Stuck Schteibhefte, 750 Sttick Zeiche«' hefte, auherbent grohe Mengen von Bleistifk« ©chieferstisten, ©chiefeitafetn, Feberhaltern u. s. beutsche unb slovenische Lese- unb Rechenbticher un> Katechismen, Bilbertaseln unb Jugenbfchriften, ban" Matetialien ftit roeibliche Hanbarbeiten. Mit bieffl Lehr- unb Lerninitteln rourben nachstehenbe Volki'! schulen betheitt: Altlag, Banjaloka, Unter-DeutschaL^ Ebenthal, Giittenitz, Grasenbrunn, Laibach (MSbche«' unb Knabenschule), Langeton, Lichtenbach, Manni burg, Mitterbors, Morobitz, Pollanbl, Rieg, ©taljet*. Stein, ©teinroanb unb Unterroarmberg. — Bericht routbe von bet Versammlung mit Beip zur Kenntnih genommen unb genehntigt. Sohin ersolgte bie Reuroahl bet SSeretni' functionate, roobei bie bisherigen AuSschuhmitgliedkl unb Rechnungsrevisoren roieber geroahlt rout^en‘ Zum letzten Puntte bet TageSotbnung: sallige Antrage ber Mitgliebet" nahin zunachst Pwr; Gtatzy baS Wort. Er hob hervor, bah heutztiW eine grohe Reihe jtingeter Manner einer oder W anberen Gattung Sport hulbigt; bet Sport F bestimmt, ben Kotpet, seine Kraste unb Fiihigkeil^ zu entroickeln, Reigung zum Sport abet fchl'tr bas Jnterefse stir bffentliche Angelegenheiten burchav nicht aus, roie bie Etfahrung vielfach flejciflt hfl^ DeShalb rotite bie Frage zu etivSgen, ob mfl” n,f versuchen sollte, auch mit ben vetschiebenen Spo freisen Ftihlung zu geioinnen unb sie zur rlnW nahnte an ben Angelegenh.iten bes offentlichen heranzuziehen. Beilaae zu Nr. 508 deS „Laibacher WochenblatteS". Dr. v. Schrey lenkte bie Aufmerksamkeit der Versammlung ouf den Umstand, bah am Schlufse diese» JahreS wieder tine VolkSzahlung stattfinden werbe • er erinnert baton, welche Mittel bei der letzten Volkszahlung von gegnerischer Seite angewendet wurben, urn in der Rubrik „Umgangssprache" die Zahlen zu Ungunsten der Deutsche« herobzubrllcken. Qg ware daher gut, roenn der Ausschuh diesen Geaenstand im Auge behielte und nach Moglichkeit Schritte einleitete, damit tine unbeirrte und unpar-teiische AuSfiillung der beziiglichen Rubrik ermoglicht met be. Der Vorsitzenbe entgegnete, bah bet AuSschuh arwih ouch die eben hcrvorgehobenen Gegenstande schr gerne zum Gegenstond seiner Berathung machen werde, und schloh sohin — nachdem sich Niemonb mehr'zum Worte meldete — die Versammlung. __ (©anctionirtefi Landesgesetz.) ®er Beschluh drS krainischen LandtageS, betteffenb bie Einhebung einer zchnpercentigen Landesumlage auf die volle Vorschreibung aller birecten ©teuern fommt StaatSzuschlagen stir daS Jahr 1890 zur theilweisen Bedeckung dcs Abganges bei bent Normalschulfonde, erhielt die kaiserliche Be- flatigmtfl.^ntetfrainer Bahnen.) Wir ver- offentlichen an onderer ©telle ben Wvrtlout beS GesetzentwurfeS, betreffenb bie Zugestanbnisie unb Bebingungen fur ben Bou bet Unterkrainer Bahnen unb des bozu gehotigen Motivenberichtes. Dieselben find gewih geeignet, ba8 allgcmeinste Jnteresse im Lanbe »u finbcn, in erster Reihe urn bet Angelegenheit roitten urn die es sich hiebei handelt, dann aber au6 im Hinblick auf die Art der Durchfuhrung. 2Bie ous dem Gesetzentwutfe zu entnehmen, roitd bie w bildende Actiengesellschaft die wichtige Besugnih hoben, die Untetlrainer Bahnen, even-tuell ouch noch anbere Eisenbahnen in Krain zu bauen. Zum Zwecke einer solchen Ausdchnung des UnternehmenS auf anbere Localbahnen in Krain, roie zum Zwecke eineS eintretenben Jnvestitions-bebaifes bei ben Unterkrainer Bahnen lann bag SInloaecapitoI, vorloufig im Maximum mit 10 Mil« lionen burch AuSgabe von Pr.ontotsobl.gotionen und ©taimnactien nach Erforbernih erhoht roerben. Die Vergebung bes BaueS unb ber Lieferungen 6at unter unmittelbarer Jngerenz der Stegierung und aetiennt von bet Gelbbeschoffung im Offert-wear zu etfolgen, wodurch bie sachgemahe unb mog-ljchst okonomische Bauausftihrung gesichert erscheint. Auch ist nach dem Gesetzentwurfe die Regierung ermachtigt, bie neuen Bahnen gegcn cine eventuell im Pauschalwege festzusetzende Vergiitung in ben StoatSbettieb zu iibernehmen. in welchct Hinsicht zu bemetken ist, dah die Pouscholirung der Bctriebs-. kosten obgesehen von der Erleichterung unb Ver-einfachuna bet beziiglichen SBettechnung, inLbesondere u bem Zwecke erwtinscht erscheinen biirste, utn bem Lanbe Krain bie unzroeifelhaft im hvhen ©rabe im Jnteresse de« UnlctnehmenS gelegene Uebernahnu bet Garantie fur bte Verzinsung unb Tilgung ber PrioritatStitreS zu crleichtern. Von groher Wichtigkeit unter ben AuSfllhrungen beS Motivenberichtes find auch diejenigen, die sich auf bie mit der Trisoiler Kohlengewerkschaft zu tteffcnbcn Abmachungen unb damit in Nerbindung auf bie mofllich« Uebernahme der Garantie fiir bie Verzin-funa unb Tilgung ber auSzugebcnben vierprocentigen PtioritatstitteS burch bas Lanb Krain — an Stelle einer LanbeSsubvention — beziehen. DaS Etgebnih dieser Transaction wird nattirlich sowohl auf ben 6ur8 ber auSzugebenben TitreS roie auch ouf bie liinftige Rentabilitnt ber Bahn von bebeutenbem Ein-flufte sein. Mit bet Vorlage beS GesetzentwurfeS im Abgeorbnetenhause ist nut bie etste entscheibenbe ©tape ia diesem Unternehmen erreicht, unb wit wollen hoffen, bah es gelingen roetbe, auch bie roeiteren mit Ersolg unb in nicht zu fernet Frist zurLckzulegen. Seit longer Zcit bitbete ber Ban ber Untetlrainer Bahn ben Gegenstanb vieler Wunsche, Reben unb Petitionen, boch hatten alle friiheren Schritte keinen Ersolg unb ihr Werth blieb ein akabe-mischer. ©reifbore Gestalt unb Verwirklichung ge-roann bie ©ache erst, ols AnfongS Februor b. I. Abgeorbneter Baton Schwegel an bie Spitze beS Consortiums filr die Unterkrainer Bahn trat unb nun eine energifche unb zielbewuhte Action einleitete, bie auch von gllicklichem Erfolge begleitet war. Neben bem Abgeorbneten Baron Schwegel war eS noch bet Abgeorbnete Schukle, bet an beffen Seite in ber Angelegenheit wirkte unb eine rege Thatigkeit ent- faltete. In gleichem Sinne roitd auch bent »Slovenec" aus Wien berichtet, boh vor Allem ben beiden genannten Abgeorbneten baS Verdienst gebtihre, doh die Verhondlungen noch in diesem SesstonSobschnitte rosch unb giinstig zum Abschlusse gelangten. Selbst-verstonblich behalten wir unS vor, auf einen Gegenstanb von so gtoher Tragweite, roie sie in dieser Bahnftage fiit unset Land inneroohnt, schon dem-nachst wieder eingehend zuruckzukommen. — (Der etste Mai) verlief, roie es ja bei ruhiger Erroagung aller Umstande auch erroartet roerben konnte, in ungeflortet Weise. In ben meisten hiesigen Etablissements rourbe roie geroohnlich geor-beitet. Im Ganjen soQen 700—800 Arbeiter ge-feiert hoben. Die Strohen hatten ihre geroohnliche Physiognomie, nut in ber Wiener Strahe roar Vor-mittag ein etroaS lebhafterer Verkehr bemerkbar, roeil sich die Arbeiter zur Versammlung in's Hotel Europa begaben. 6s wohnten derselben etroa 400 Personen bei. Dort sanben mehrere Vortrage ftatt unb schliehlich rourben bie bekannten, vom Pariset Atbeitetcongreh votgeschlagenen Resolutions ange= nommen, in erster Reihe in Bezug auf bie acht« ftiinbige Atbeitszeit. NachmittagS versammelte sich ein Theil ber Arbeiter im Gasthause „zur Veteini-gung" in Schischka unb Abenbs neuerlich ini Hotel Europa. Bis Abenbs acht Uhr, roo wir diese Zeilen schliehen, herrschte anbauetnd vollkommene Ruhe. Seitens bet Civil- unb Militarbehbrben war tibri-gens fur alle Fiille Vorsorge getroffen, boch gab, roie schon angebeutet, bit Haltung ber Arbeiter in keinet Weise Anlah, irgenbroie einzugreisen. — (Slo veni sches.) Die Zankereien iiber die letzten GemeinderathSwahlen dauern in der slo-venischen Presse noch imrner fort; irgenb Bemer-kensroerthes aber ist aus biesem Rattenlijnig von Schimpsereien unb SSerbachtigungen nicht hervorzu-heben. Die starkere Einbilbung iiber bie eigene Grohe ist berzeit roie billig beini „Sl. Nat."; haben boch seine Patrone in zroei Wahlkorpern ge* siegt, bie bes „Slovenec" nur in einem. llebtigens erllart „Sl. Rat." bie letzten Communalroahlen nut als ein Vorspiel ber ReichSrathswahlen; bei biesen wurben bie Clerikalen neuerlich ihren ganjen Heerbann aufbieten, aber nochmals geschlagen roerben. Diese Prophezeiung bUnkt unS start oerfriiht, unb zwar beshalb, roeil es bis zu ben Reichsraths-ivahlen noch einige Zeit ist unb bishin bie Herten, bie sich jetzt alS grimmige Feinbe gegeniibeiftehen, vielleicht langft roieber bitke Freunbe sinb. — Reben bem Streit uni bie jiingste Wahl loberte abet in ben letzten Tagen noch ein onberer Zwist in ben nationalen TageSblattern, bessen Gegenstanb ber verstorbene Pforrer Terstenjak bilbete. Die jiingste slovenische Grvhe Dr. Majaren hatte iiber denselben einen Vortrag gehnlten unb batin unter Anberein beilaufig gesagt: Der Verstorbene sei fast ausschlieh-lich mit ber jungeren slovenischen Jntelligenz uinge* gangcn, er sei kein Sklave seines StanbeS gciuefen, Habe nicht bie Dogmatiker aufgesucht, sonbern bie ivahrheitsliebenben Menschen unb Diejenigen, bie sich nach Jbealen sehnen. Darob wiithenbe Entriistung im clerikalen Lager unb »Slovenec" prolestirte in einem fulminanten Artikel, bah man ben grohen Terstenjak als Heuchler hinstelle, als Mensch unb Priesttt so herabsetze, unb roeitere Entriistung, roeil ber Artikel im „Zvon" erschienen roar, ben bekonntlich bet Reolschulproftssor unb Bezirksschulinspector Herr Levec rebigirt, unb als letzter Schluh: wo BezirkS-schulinspectoren solchet Art existiren, bie solche Auf« fatze in ihte Zeitung oufnehmen, bo sei nichtS brin« genber als — bie confessionelle ©chute. Run, u6et Herrn Levec unb ben „Zvon" haben roir unsere Meinung schon wieberhott ausgesprochen unb hervor-gehoben, was in biesem „schonroissenschastlichen" Blatte an Fanatismus unb Deutschenhoh geleistet roirb, bennoch finben roir ben Schluh, ben doi clerikale Blatt in feinent ZetotismuS macht, meht als geroagt. Hett Dr. Majaren blieb bie Antwort nicht fchulbig, fchickte bem »Slovenec" eine tange Berichtigung, „Sl. Rar." brachte gteich zroei ganze Leitartikel als Antwort, unb so geht eS noch roeiter mit Grazie in’6 Unenbliche. — Vor Kurjem war in einem slovenischen Blatte zu lesen, bah irgenb eine Pfattkitche am Lanbe einen neuen Altar 6e= kommen werbe, bet nicht weniger als breizehn, sage breizehn Tausenb ©utben koftet; fast bie Halfte sei burch ©amrnlungen in ber Pforre schon gebeckt, Dank bem Eifer bes Pfotrers unb ber wackeren Pforrinsassen werbe hoffentlich auch bas iibtige Gelb batb beisamtnen sein. Solche Sammlungen unb bie damit verbundenen Votgonge sinb ja bei uns julanbe nichts Seltenes, aber sie sinb boch gewih bezeichnenb fur unfere Zustanbe. In so vieten Theilen bes Lanbes roirb, unb mit Grunb, iiber fchroeten Roth-stand gettagt; Lanb unb ©taat ntussen grofje Unter« stiitzungen gewohten unb fur einen neuen Altar in einer Dorfkirche wird unter ben Jnsassen einer ein-zigen Pfarre ein kleines Vermogen zusammengesteuert. — (Personalnachrichten.) Die Fiirst-bischose von Graz unb Marburg, Dr. Zwetget unb Dr. Napotnik, weilten auf ihrer Ruckreife aus Rom in bicfer Woche zu East bei St. Excellenz Dr. Missia.-Die Vermahlung bes Frauleins Julie Edlen v. Vest, Tochter bes verftorbenen Sanbesgerichtsprasibenten v. Vest, mit bem Grafen Rudolf N orm ann-Ehrenf els sindet am 13. d. M. im ©chlohchen zu Schrottenthurm nachst Krainburg ftatt. — Der Bezirtsarzt Dr. August S e s h u n in Tschernembl rourbe iiber eijjenes Ansuchen nach Steiermark ver-setzt. — Der Legstattenverwalter Matthaus T s ch e ch in Jbria rourbe zum Forst- unb Domcinen-Ver-roalter ernannt. — Herr LanbeSgerichtsprasibent Kočevar rourbe fiir bie nachste Schwurgerichts-session zum Vorsitzenben unb Herr Dberlanbes« gerichtsrath Dr. Gertscher zu bessen Stellvertretet bestimmt. — (Ein roohtverbienter Nachruf.) Der letzten Nurnmer ber Mittheilungen des Deutfchen Schulveteines entnehmen roir nach« ftehenbe Ausfiihrungen: „Arn 21. Jannet 1890 hat uns bas unerbittliche Gefchick einen ivarmen Freund entrissen. An biesem Tage verschieb in Prag ber auS Gottschee geburtige, in einem thatigen Leben zu grohent Wohlstanbe gelangte Herr JohannStampsl. Seit Jahren erfreuten sich alle beutschen unb humanitaren Seftrebungen seines HeimatlanbeS soroie seines Wohnortes ber regften Unterstiitzung bes Verftorbenen. Die allgemeine Aufmerksamkeit rourbe auf ben schlichten, aber von roeiteren ©esichtspunkten ecfuQten Mann vor einigen Jahren gelenft, als er den ©tubirenben seiner Gottscheer Heimat ein ©ti-pciibien=6apital von 100.000 si. zuroenbete. Die meiften UnterrichtSanftalten in biesem Lanbe zahlen ben Verftorbenen zu ihretn Wohlthoter. ©einer Grohherzigkeit ist auch vor Allem bie Eirichtung ber Fochschule fur Holzinbuftrie in Gottschee zu banken, inbent er zum Anbenken an eine geliebte verstorbene Tochter betn Deutfchen ©chubereine im Jahte 1884 die namhafte Summe von 20.000 fl. zur Verftigung stellte, um erne zur Unterbringung dieser Schule geeignete Realitat anzukaufen und zu odaptiren, die sohin bet genannten Lehranstalt als Maria Stamps l'sches StiftungShaus grundbucherlich ge^ widmet rourbe. Bei bcr Durchfuhrung biefer An-gelegenheit gelang eS bem Deutschen Schulvereine, baS Vertrauen dieses Schul- unb Menschenfreunbes zu gewinnen, so bah der Verein seit biesem Zeit-punkte wieberholt und niemals vergeblich befsen that-kraftige Unterstiitzung in Anspruch nehmen burfte, lpenn es sich barum hanbelte, ben wackeren Gott-scheern in ihrer materiellen unb nationalen Bebrang-nih zu Hilfe zu kommen. Dieser Gesinnung dcs Verstorbenen verdankt schliehlich bet Deutsche Schul-verein noch bie Zuwenbung einer Summe von 3000 fl. aus seinem Nachlasse, bie bemselben von bet bem Erblasser gesinnungsverwandten Witwe, Frau Adelheid Stamps!, zugewendet wurde. Ehre seinem Namen — Friede seiner Asche!" — (Ein verHagter Bezirkshaupt-mann.) Unter biesem Titel erwahnten wir vor einiger Zeit einer hochst sonderbaren Eingabe an die hiesige Landesregierung, in welcher dieselbe zu einer Art auherordentlicheni Einschreiten wider den Bezitks-hauptmann von Littai ersucht wurde, weil ihnen dieser deutsche Zuschristen senbe unb babei ganz eigen-thumliche Theorien tiber baS Verhalten der Aemter in sprachlicher Beziehung ausgestellt rourden. Bei unserer Mittheilung hat sich aber insoserne ein Jrr-thum eingeschlichcn, als die betreffende Eingabe nicht von Gemeindevorstanden, sondern von einer Anzahl von Psarramtern deS Littaier BezirkeS tiberreicht wurde. Hiedurch gewinnt der Vorgang noch einen anderen, man konnte fast sagen, provocatorischen An-strich. Angesichts bes Charakters bet Psatramtet und angesichts bes Umstanbes, bah bieselben betannt* lich sogat bei einem Theile ihtet Functionate birect alS staatliche Organe sunctioniten, ist biese Eingabe einerseits eine dutch nichts gerechtsettigte Ueberhebung, anbererseits bet Ausbruck jeneS tibetspannten und engherzigen nationalen Standpunktes unb jenet Deutschfeinblichkeit, bie leiber bei unseren Geistlichen so hausig zu finben smb. Unter solchen Umstanben ware es umsomehr am Platze, bie Antwort der Lanbesregierung aus biese samose Eingabe ber Oeffentlichkeit nicht vorzucnthalten. — (StaatLunterstittzung sur Krain.) In ber Sitzung bes Abgeordnetenhauses am 25.v. M. wurde die von ber Regierung eingebrachte Noth-standsvorlage fur Krain, Bohmen unb Gorz tin-veranbett angenommen unb bemgemah fur Krain eine Staatsunterstutzung von 25.000 fl. bewilligt. Zugleich wutbe eine Resolution bcschlosien, wonach bie Regierung ermachiigt wirb, nach Mahgabe bes BedarseS zu biesem Zivecke stir die Nothleidenden in Krain und Bbhmcn noch einen roeitercn Credit in Anspruch zu nehmen. Bei der Unzulcinglichkeit bet biSher bewilligten Unterstiitzung ware es umsomehr am Platze, dah ein writer« entsprechenber Betrag ohne alien Vetzug flttssig gemacht rotitde, als ttberhaupt biese ganze Angelegenheit gerabe silt Krain trotz ihrer grohen Dringlichkcit sich so sehr verzogert hat unb als es bereitS bie hochste Zeit ist, mit ben Betheilungen — namentlich ouch was bos Saatgut anbelangt — in vollem Umfange vor-zugehen. — (JahresversammlungberManner-Ortsgruppe Laibach beS DeutschenSchul-vereineS.) Am 26. v. M. vetfammelten sich in ber festlich gesdjmMten Casino-Glashalle etwa 200 Mitgliedet ber beiben hiesigen Ortsgruppen beS Deutschen Schulvereines, um bie biehjahrige JahreS-versammlung ber Manner-OrtSgruppe abzuhalten. Anlahlich bes zehnjahrigen Bestandes bes Deutschen Schulvereines gestaltete sich bie Versammlung unter sreunblichet Mitwirtung ber wackeren Sangerrunde bes Laibacher beutschen TurnvereineS, sowie der k. u. k. Militarkapelle zu einer Festversammlung im schonsten Sinne des Wortes. Der Dbmann unserer Ortsgruppe, Herr Heinrich Maurer, eriiffnete und begriihte die Versammlung, indent er die hohe nationole Be-deutung bes Deutschen Schulvereines fur bie Deutschen Oesterreichs Lberhaupt, sowie fiir bie Deutschen Krains insbesonbere hervorhob, unb fchloh seine Anrebe mit einem Hoch auf Seine Majestat ben Kaiser als ben Spenber ber Reichsvolksschulgesetze unb ben ©chiitzer unb Schirmer aller Untettichtsanstalten, in bas bie Militarkapelle mit ber Volkshymne etnfiel, bie von ber Versammlung stehenb angehort rourbe. Darnach brochte ber Schriftfuhrer, Herr Professor Linhart, ben umfangretchen Thatigkeitsbericht zur Verlefung. In bemselben wutbe insbesonbere ber Zustanb ber in Laibach befindlichen Unterrichtsanstalten des Deutschen Schulvereines, desKindergartens (Mader'sche Handels« lehranstalt) unb bet vietclassigen Knabenvolksschule (Realschulgebaube) erortert. Detselbe ist ein vollauf beftiebigenbet, fowohl was ben Besuch als auch was bie tnnere Einrichtung unb bie Unterrichts- unb Er-ziehungsetsolge anbelangt. Da wit bie hierher ge-horigen Zahlen bereitS veroffentlichten, so wollen wit nut nochmals heroorheben, bah unsere beutsche Knabenvolksschule, beten Daseinsberechtigung so beharrlich geleugnet rourbe, bermalen von bet stattlichen Anzahl von 204 SchLlern besucht wirb. Die allgetneine Hochachtung, mit ber man in alien Kreisen Laibachs, bie ©elegenheit haben, mit ber Schule in Bettthrung zu kommen, von berselben spricht, sowie bie hervor-tagenb guten Erfolge, bie bie in bie Mittelschule ubertretenben Schuler alljahrlich erreichen, ist uns BLtgschast genug, bah bet Lehtkotpet seine Pflicht erfiiHt. Der Ausschuh bet Ortsgruppe siihte sich baher angenehnt verpflichtet, bem Leiter, Hettn Obetlehtet Benda, sowie bem gesammten Lehtkotpet seinen besten Dank fur bie ausgezeichneten Bemuhungen auszu-sptechen. Moge sich bie Schule, bie Jpunberten beutscher Kinber alljahrlich bie Quellen deutscher Bil» bung unb ©esittung erschlieht, ihten guten Ruf in alle Zukunft bewahten! Die Schule ist auch mit Lehrmitteln in bester Weise ausgestattet — Herr Fotstmcistet Miklitz in Robmannsborf spenbete ber-selben unter Anderem eine werthvolle Jnsectensamrn-lung, roostir ihm ber Dank ber Versammlung aus-gesprochen rourbe — unb es lann ohne llebertreibung behauptet roerben, bah die Knabenvolksschule des Deutschen Schulvereines in Laibach als eine der besten Volksschulen des Landes bezeichnet roerben barf. Selbstverstanblich rourbe die Schule auch von bem k. k. Bezirksschulinspector wie von bem Inspector ber kitchlichen Behotde, Hettn Eanonicus Zamejec zu roiederholten Malen einer genouen Inspection unter-zogen. Aus ben zahlreichen Vereinsangelegenheiten, die sonst noch bertthtt rourden, roollen roir nur noch heroorheben, bah unsere Ortsgruppe auch von den deutschen Ansieblem ber bosnischen Colonie „ Unter-Windthorst" ein Bittschreiben ethielt um eine Bei-steuer zur Erbauung eines deutschen Schulhauses. Schliehlich rourbe noch eine gebrangte Uebersicht ber bisherigen Leistungen bes Deutschen Schulvereines in Krain gegeben, aus roelcher heroorgeht, bah betselbe fflr Krain bereits eine Summe von mehr als n e u nzig-1 ausenb Gulben oerausgabte. Der Bericht schlieht mit einem Dank an bie ktainische Sparcasse, sowie an alle Deutsche, bie ben Deutschen Schulverein bisher untersttitzten, unb richtet an bieselben zugleich die Bitte, demDeutschenSchulverein im ncuen Decennium mit berselben beutschen Treue unb Opferroilligkeit zur Seite zu stehcn wie bisher. AuS bem nun fol« genben ©elbgebahrungsberichte bes Zahlmeisters Hettn U HI entnehmen roir, bah bie Ortsgruppe 403 Mit» gtiebet besitzt, roelche an Beitrcigen unb Spenben einen Betrag von 556 Gulden an ben Gesammt-verein in Wien ablieserten. Seit bem Bestande bes Deutschen Schulvereines hat bie Miinnerortsgruppe allein einen Betrag von 5581 Gulden aufgebracht; gewih in Anbetracht der grohen nationalen Opfer, die auf den Deutschen Laibachs lasten, ein ansehn-licher Betrag. Der Kindergartenfond betragt 3342 ©ulben; mit bent Zhuk'schen Legate, woriiber bereits berichtet, roirb bas ©elb bald htnreichen, ben 2«eb* IingSgebanfett ber Ortsgruppe, ben Kinbergarten in einem eigenen Hause unterzubringen, auszusiihren. Nachbem biese beiben Berichte, aus roelchen bie rege Thatigkeit unserer Ortsgruppe heroorgeht, von ber Versammlung mit Befriebigung zur Kenntnih ge* nommen wurben, schritt man zur Neuwahl des Aus-schusies. Dieselbe etgab die nahezu einftimmige Wiederwahl des derntaligen Ausschusies, namlich ber Herren: Heinrich Maurer (Dbmann), Professor Dt. ©artenauer (Steffoertreter), Professor Wikh. Linhart (Schriftfuhrer), Leo Suppantschitsch (SteHoertreter), Ph. U h I (Zahlmeistet), Alois Dzimski (Stellvertreler). Nach Schluh bcr eigent-lichen JahreSverfammIung erheiterten bie k. u. k. Musikkapelle mit cmften unb lustigen Weisen unb die Sangerrunde unseres TurnvereineS mit ihten mit gewohnter Meisterschast vorgetrogenen Chore« die Gesellschaft noch Iange bis Mittetnacht. Zum Schlufse ertonten die machtigen KlSnge bed „Deutschen Liebes", womit ber schone Abenb schloh. Wit hvffen unb wiinschert, bah bcr Deutsche Schulverein auf bie Thatigkeit seines zweiten Vereinsbecenniums mit bet« selben Befriebigung werbe zurilckschauen lonnen, wie auf fein eben vollenbetes crstcs Decennium. — (Die krainifche Bauges el Ischaft) hielt ant 28. v. M. ihte biehjahrige ©eneraloetsamm-lung ab. Der oorgettagene Geschaflsbericht rotes auf bie tege Thatigkeit ber Gesellschaft im abgelaufcnen Jahre hin unb bemerkt, bah auch im laufenben Jahre bereits eine Anzahl groherer Arbeiten in An-griff genontmen fei. Hicrburch wirb bie Gesellschaft neuetlich in ber Sage fein, nicht nut felbst eine ge-beihliche Wirksamkeit zu entsalten, sonbern auch einer Reihe von Hanbwerkern Arbeit unb Vetbienst zu vetschaffen. Det Divibenbencoupon roirb heuet roie im Vorjohre mit 8 fl. eingelost, roobei aus bet vor* gelegten Bilan^ zu entnehmen roar, bah bie Ge-bahrung bet Gesellschaft in jebent Bettacht eine streng folibe unb vorsichtige ist. Bei bet Wahl ber Sereins« functionate rourben bie Hctten: Anton Ritter von Gart b o I b t unb Lubwig Ritter v. Gutm annS-t h a I in ben Verroaltungsrath roiebet- unb Hett Anton Luckmann neugeroahlt, biefer an ©telle bes Hettn V o Iheim, roelcher bisher butch eine Reihe von Jahten bem Verroaltungsrathe ber Baugesellschaft als eifrigeS Mitglieb angehbrte, heuet abet seinen Posten roegen Krdnilichteit zurticfgelegt hatte. Alt Revisoren rourben gcroflhlt bie Herren: kais. Rath Richarb Janeschitz, Albert Sa in a ssa unb Fer» binattb Schmitt unb als Etsatzmannet bie Herren Fetdinanb BiI i n a unb Michael K a st net. — (Mit Bezug aus bie hettschende Atbeitetbewegung) hat bet Oberlanbesgerichti-Prasibent in Graz Dr. R. von W a s e r am 20. v. M. nachstehenben Erlah an die Gcrithtflhofe unb Bezirks« gerichte seines AmtSsprengels gerichtet: „Die Arbeiter haben in ber Neuzeit durch Einstellung bet Arbeit zum Zroecke bet Sohnerhbhungen unb Aenderung andercr ArbeitSbedingungen ein Perhalten an bie TageSotbnung gebracht, welches sie mit ben im Rechle zum AuSbrucke kommenben Jntetessen bet 3lrbeit8geber unb bcr Allgemeinheit in Widetstreit sctzt. Die SichctheitS-Behiirben sinb zunachst verpflichtet, dtefeit Borgangen, roelche die Gerotrbeotb* nung stiiten unb die offerttliche Sicherheit bebrohen, mit Aufnterlfamleit unb Vorsicht zu folgen und die* selben tvoinbglich dutch PrLventiv-Mahtegeln hmt» anjuhalten. Den Praventiv - Diahregeln ft*** ^ Repressiv-Mittel bet Strafe gegenilber. Die Stras-gerichte sinb dahcr verpflichtet, solche Ausschreitungen. insoserne bieselben einen strnsbaten Thatbestanv "eftnr unb ihnen zum Zwecke der gerichtlichen Verfolgung angezeigt roerben, einer beschleunigten AmtShandlung ,u unterziehen unb burch eine schnell verhangte unb vollstreckte Strafe ben socialen Zustanden in bet Gegenwart bit gebuhrende Rechnung zu tragen unb fiiemit insbesonders ben auheren Einwirkungen ent-qeaenzutreten, welche sehr oft einen bestimmenben (Sinflufe auf bit Excedenten nehmen. Jch finbe mich -urch bte obwaltenben Verhaltnisie veranlatzt. sammt-lichen Gerichtshofen unb Bezirksgerichten biefe Auf- «°n M ° l d -1 b -, M-r H » » p, X„„ eVlli-eiii«, -»°!- Sipve. ® tennifl ednti* »«»«>>*• “”b G,ul -lll“- °km Activstanbe bet Lanbroehr routben be- Uherf Dberlieutenant Johann Ktamatsic bes £b,Lj». ,„m 1. 61* b«im 26 B-I-Mm in Stlagcnfutt; L-d-lLUi-i.-ft-llo-r-f gbuatb Scheibet bes 24. B-ttaillonS zum G- Linni beim 16. Bataillon; Felvwebel Robett muxat bes 24. Bataillon« zum Li-utena„r-Nech. ‘ gfflbtet beim Lanbtveht-AuStiistungS.Hauptbepot. L ($oin Irainifchen Musealoetetn.) fet SBetein oeranjlaltct heute, Samstag ben 3. Mai, SnbS 6 Uhr im Sefefaale bes Nubolfinums etn< Monatsoerfammlung, bei welche- bet befannte Stifcfie Etfotschet antiket Fundstatten. Hett B. Ef einen Votttag iiber archaologische AuS grabungen in Strain Men wirb. Der Ruttitt ist, roie geroohnlich, ein allgernetner. Ou ___ (g){e Genetalvetsammlung bes -EiSlaufv-reine,) f# den Leschluh, ben Pavilion zu erroeitem unb ben Teich fur ben Ruder-spott in Stanb zu setzen. Der Verein zcihlt 636 Mitglieber. Nach bem Berichte beS CassietS Hettn Katl Leslovic routben im abgelaufenen Veteinsjahte 2543 fl. eingenomnten unb 1501 fl. auSgcgeben. — (Lezitksktankencasse Laibach.) In bet Zeit vom 1. August 1889 — bent Seginne iljtet Thatigkeit — bis Enbe Matz 1890 routben 3192 ZahlungSlisten unb 4792 Segitimationsfarten auS-gestellt, 965 frante Mitglieber arztlich behanbelt, an solche 4354 fl. UntetstutzungSgelber, fur atztliche Behanblung 1410 fl. Honocare, ftir Mebicamente 429 fl., filt Seichenbeftattung 143 fl., fiir Saber 31 fl. aušgegeben; bie Gesammteinnahmen beliefen sich in ben abgelaufenen acht Monaten auf 8737 fl. unb bie GesammtauSgaben auf 8683 fl. — (A us bemamtlichenSaatenstanbs-berichte.) Die ©interfaaten haben mit roenigen Ausnahmen ben Winter gut uberfianben, Ausroin-terungen lamen roenige vor; in Folge eingetretener Niebetfchlage unb Watme entroickeln sich Winter-unb ©ommerfaaten sehr Itaftig, lasien eine gute Ernte hoffen; auch bie SQBiefen erfreuen sich eines tippigen WachsthumS; bet Weinstock trcibt bereitS Itaftig an, bie Mehrzahl ber Obstbaume steht in reichlicher Blttthe. — (Der osterreichischeAerztevetein«-tag) roirb im September l. I. in Ttoppau ab-gehalten roerben. Der Verein ber Aerzte in Ktain wahlte zu Delegirten bie Hetren Doctoren Dornig, Prossinagg unb Valenta. — (Die neuen Sriefmarfen) roerben AnfangS Juni l. I. ausgegeben roerben. — (Stubenten-Stiftungen.) In ber AmtSzeitung routben fiir baS zroeite Semester 1890 23 Stubenten-Stiftungen zur Verleihung auSge« schrieben. — (EinvergifteterSteinabler.) Im September v. I. fatten sich, roie uns aus Stein gefchricben roirb, mehrere ©chafe auf bet Alpe Planjava in bet Steiner Feisttitz vetlaufen. Im Jannet b. I. fanbcn bie von bet Surgercorporation in Stein angestellten Jaget zwei lobte ©chafe unb praparirten sie mit Strychnin, roeil man in bet NSfje Fiichse unb Marbet bemerlt hatte. Diese er= roifchte man jeboch nicht, bagegen fanb man Enbe Februar laum zehn Schritte von bent oergifleten Schafcabaver einen oerenbeten ©t.-inabler (aquila fulva.) Herr Oberforster Nubolf Fasan in ©tein hat dieses Exemplar, ein bunielgefarbtes Wcibchen, welches in bet Flugelweite 222 Centimeter unb in bet Lange 99 Centimeter mifet, butch Hertn Pta-parator Schulz ausftopfen lasien. Original - Telegramme deo ..Uaidacher Mochenblatt". 8. Wien, 2. Mai. Die gestrige Massen-lundgrliung der Arbeiter behuss Einsiihrung der achtstmidigen ArbeitSzeit Ucrlitf ruhig unb wiirde-voll, was alle Blatter anerkennen. Nicht die fltringftt Ausschreitung kam vor. Die $tr|ammlmiflcn am Bormittag trugen einen ernsten, wiirdigen Charak-ter. Der spater ersolgende Anzug der Arbeiter in den Prater, in groheren und kleinereu Trilpps, ftiug in strohter Ordnnng vor sich. AlS der Kaiser AormittagS von Schonbrnnn nach der Hofbnrg snhr, wnrde er von den Arbeitern ehrerbietiff begriiht. Der Riickmarsch der Arbeiter aus deni Prater ge-schah gleichsalls in grohter Ordnnng Pnnkt 7 Uhr Abends. Gleich darans rutftc daS ausgebotene Militiir ab. Die iibliche Maisahrt im Prater siel dnrstij anS, eine Entsaltnng von Toilettenpracht war nich wahrzunehmen. Berstorbene in Laibach. Am 23. April. Helena Pantar, Private, 65 3., Capitel-gaffe 13, Tuberkulose. Am 24. April. Antonia Miklavc, Private, 72 3., Peteri-trahe 44, Degeneration beft HerzfleischeS. — Helena Gril, 3»wohnerin, 77 3., Kuhthal 11, MaraSmuS. — Maria Eberl, 3nwohnerin, 72 3., Einodgaffe 6, MaraSmuS. Am 25. April. Antonia Zenko, HaurbefiherS - Tochter, 5 3., Krakauer Gaffe 12, Meningitis. — Anna Pardub-ky, PrivatbeanitenS-Gattin. 34 I., Lhrongasse 12, Tuberkulose. — Alexander OzimiL, KellnerS - Sohn, 2 M., Schloffergaffe 5, Bronchitis. Am 26. April. Maria Roder, Condn«tcurr-Gattin, 32 3., ^ranziskanergaffe 6, Carcinoma ventriculi. Am 27. April. Anton Berhunc, Handlungr - Commir-Sohn, 15 M., Kuhthal 2, Pneumonia catarrhalis. — Johann VremLak, Arbeiter, 64 3., Kuhthal 4, Carcinoma ventriculi. — Antonia Kitar, Arbeiterin, 16 3., Stadtwald-stratze 10, Tuberkulose. Am 28. April. Johann Rutzbaumer, Taglohner, 49 3., Polanadamni 50, Emphysem. Am 29. April Alsons Kloptavar, Conducteur»-Sohn, 9 M., Maria Therefienstrahe 14, Bronchitis. WitterungS-Bulletin auS Laibach. § luftdruJ in 9)lilli« mettrn «uf 0 reducirt Ldermometer nach telftul Nieder-fchlaa in Milli- metern roitteru*g«-6|*t«htT L->qe»- mittel Tagel- mittel Mari. mum Mini. mum u 733-7 10-1 13$ 4-5 0-0 Der Tag ziemlich heiter. 25 729-2 12-5 16-5 4-0 20 Wechselnde Bewolkung, Regen 26 726-4 11-5 13-5 7-5 3-i Regen Tagiuber dunkle Wolken-zuge, Nachmitcag« Rezen. 27 732 1 9-9 150 4-0 0-3 Regen Wechselnde BewoikuNA, roinbig, Slachmittagl tin-zelne Regintropsen. 28 731-3 7-3 10-5 05 3-2 Regen Morgennebet, bann bewolkt, Regen. 29 731-9 11-9 16-0 6-5 1-4 Regen Tag tmolft, urn 11 H. !B. ziemlich starker (irbftoe. 9tachm. ffltm. mit Rkgen. 30 736-7 10-8 11-8 i 2-0 00 Heiter, toinbig. Volkswirthschaftlicher Theil. 3n der am 29. v. M in Triest abgehaltenen Gcnerat-Versammlung der Aesleurazionl Generali tout-ben die RechnungSabschluffe pro 1889 genehmigt und nach Vermehrung der Reserven urn 2,410.077 fl., wodurch sich die GewahrleistungSfondS auf 40,758.238 fl. erhohen. die Berthei-lung einer Dividende von 265 Francs in Gold auf jede Actie beschloffen. Die im Jahre 1889 bezahlten 38.787 Schadenposten betragen 10,114.545 fl., jenc feit Bcstchen der Gesellschaft 227,371.940 fl. Der Stand der in Kraft befind-tichen LebcnSverfichernngen steigerte sich auf 116,904.648 fl. V£»n.Vie* Sint Person, welche durch tin einfache« Mittel eon 23I»hriger Taudheit und OhrengerLuschen gel)tilt tcurbc, ist bereit, fine bung detselben in deutscher Sprache alien Ansuchern gratif in ufctr-senden. Adr. J. II. NIcholHOn, Wien. IX., Kollngasse 4. (2960) kwizilifs (iic lit II ii id, brwahrteS StarlungSmittel vor unb nach grofttn Strapazru, langen Marschrn ic. Prele o. W. n. I.—. 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Die Dorse olgt uicht bet Lauiie, ihrc Etgcbiilsfe futb von Wkscnheit. Was auf dem Effecten markte uorgeht, hat jcdcn Bcsitzct ;u interessirrn. Das ntiterzeichnete Baukhans Lictct dnrch seine Halbmonatsberichte, wclche franco »nd gratis zugcscndct wcrdcn, Jcdcrmann Gelcgcnhcit, sich linlauglich unb objcctiv zn informircn. Ilerm. kmlpflniaclic^ Firma seit 1868. (3172) Wien, I., Wiilliitrstrchc 11. fle6cn6l kr Cniftariicr nrinen Studenten imb Dec Volks* Mehe 6ei §pie( nnH Wellen, Hitler* finflimgcn uni) MfichMen, in Sc|la* incnlen n. 6ei mtBerQofften flcroinntleit. Gehl-Daaielicn ertjiilt jebet Gtcbilfaljigc von einem tiiefigcn Sanfinftitutc ot# Petsonai-Ltebit von 50 fl. nufrofitts unb in Staten riickzahl-bot; fctnet sicherer Netienverdienfl fir jeden ftei&igeu Mann obet Fran: 5 bis 10 fl. taglich auf 6itrd)au6 auftanbigem Wege dnrch Uebetnahme cincr luctaiibeit SSctlteluna. — Bricflichen Anftagen finb 3 Matfcn ninufiigcn. NiihcreS (3141) Kaiifmaitn. fiamtci ..La Confldentla“ in Budapest. 20 Bilnde hoehlnteressanter Lecture um 3 Mark franco 1 ittut vtrsch. (irrmplare »tcftiibtt gtgtn »orhtrigt Qinftn bung , (auch iu Britfniarktn) 3". S. X> 1X330.101 *x, I____________________Nurnberg. (3037) I'eucrieHte, elserne anschraubbar, bowic gcbrauchto nnd nenc fcucr feste ^ billigst V. . Berger WIEN Brllnnerstraase 10. w ^ Le dmmiS Dnentbehrlich fiir Kranke fotvte jcde Haushaltung. Lollkommtn gtruchioi. In Porztllan obtr Ernail-Bitch in funf Brotztn a fl. 3.50, 4.—, 4.50, fl. 5,— nnb fl. 8.—. (tltgante, complete Zimmer -ClosetS mit hyg.* Htrmetiichein ititrfchiuBbtdtl, voll-komm. gtruchioi, 25 fl. (?loset-Sitzc mit h»g. * h»m. Ptr* (chlufbttftl fl. 11.—. ajttfanbt gtgtn Nach-nahmt. Prti«-(iourantt griitil unb franco. General - Depot beim Privile^iumS - Jnhaber L. Guttmann, Wien, I., Backcrstrahe 1. Alleinige Niedcrlage in IjalbaeU bei Ernest Hammerschmidt, G. Winflct'S Nachfolger, Deutfchet Plah Nr. 8.______________(3129) lienisct ... ischen, fePSchluSSflBCKg Laibachcr Actien-Gesellschaft fiir Gasbeleuclitung. Tie Unterzeichnete, in Jnstallations-Arbriten rrprobt, hat, von tem liiblichen Magistrat concessionirt, sich fiir eingerichtet und empfiehlt sich fiir alle in dieses Fach einschlagen-en Arbeiten. Beziigliche Anfragrn nnb Kostenvoranschlage werdeu von der Leitung unsrrer Fabrik schnellstrns erledigt. Laibach, im A-ril 1890. (3187) •Seit 20 J"al^ren. "beTxr&lxrt. Berger’s medicinische THEERSEIFE iarch medicinlsche Capadttten empfoiucn, wlrd in den melsten Staaten Europae Bit fcbinsendem Krfolge angewendet gegen Hautausschlage aller Art, hisbesondere gegen chroaische und Schuppenflechten, KrXtxe, Grind und parasitiire Ausschllge, sowie gegen Kupfemase, Frost-beulen, Schweissftuse, Kopf- und Bartschuppen. — Berger’s Theerseife enthSlt *0*/o Holatheer und untencheldel sich wesentlich Tom alien flbrigen Theeroeifen dee Handels. — Zur DerVerwaltungsrath. JE inlsid. ii i» Der Gefertigte zeigt hiemit einem geehrten P. T. PubMum hoflichst an, dah vom m. mat ISSbO ab ittberSchweizerhans-Restauration die warme Kiiche micčcteriiflM fciu miril. Fiir schmackhafte Speisen und gule Getranke zu moglichst billigen Preisen wird bestens gesorgt sein. Zum recht zahlreichen Besuche seines Cafe's und seiner Restauration ladet ergedenst ein Achtnngrvoll (3188) Hama Kdc^r, Restaurateur. osrn, ram mm a** RR. PP. BENEDICTINER der .A. 33 TIC I -von SOTJLAO (Gironde) Som MAaUElOKTNB, Prior 8 aoiane Medaillen : Bruttel, 1880 — London 1881 DIB HOCH81BM AUSZKICHNUNOKN Burch dsn Prior ■ 0/«J Plirre UOURSAUD IsJibrs « Dei* taogliche Geliraurh dei Zahn-EUiln dir RR. PP. Blledlctlner, in der Do.- is J tod einigen Tropfen im Glaso Wasser] verhindert und heilt das Hohlwerdcn durl Zaehao, welchen er weisien Glam undl Feitigkeit verleiht und dabei das Zahn-fleisch starkt und gesnnd erhalt. « Wir loisten also unsaren Lesern einon thilnlichlichen tiienit iudem wir die sie auf diese ilte und praktischeVraeparationanfmerkiammachon.wilchldaiblltl Hillmlttil and dir lUzifi SchiU fir end gigtn Zihnliidin ilnli IUusgegrundetl8l7 m 1 I ■ M 3, rii Higmrli Bmiral-lgint: OCUlU I IW Bordeaux Zu htbin in tlltn gufen Ptrfumtrieietchttfltn Apothtktn und Drogutnhtndlungen. Alle Maschinen fiir Landivirlhsthast u. Weinbau. 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Betreffs aller tibrigen Berger’aeliee »elfen verweisen wir auf die Broschtire. Man begehre ■tets Berger's Selfen, Ax es xahlreich* wirkungslose Iroitationen glbt Fabrik and Hsuptveriwnd1: O. HKLL A Comp., TROPPAV« Prftmilit mil deni Kh, endip <.«»» auf drr internationalen pharroaeeutiaehen Ausui* Inn* '* Im 1883. I ® « > e t # fn 8 e 11 e * lel bin > zu Adelsbera, Bischoflack, Gurk, I fclb, Jdria unb vtudolf»werth sowie in eutn AP«th»ken in Jtcain. (3152)1 THE GBENHAM66 Lebensvcrsichcrangs-Gescllschaft in London. Filiale fflr Oesterreich: Filiale fflr Ungarn: Wieil, M., Ciselastrasse 1, Budapest, Franz Josefplatz5u.l im Hause der Gesellschaft. I im Hause der Gesellschaft. Francs 106,578.528'96 19,328.518-86 Activa der Gesellschaft am 30. Juni 1889 .................. Jahres-Einnahme an Pramien und Zinsen am 30. Juni 1889 Auszahlungen ftir Versicherunga- und Rentenvertrage und ftir RUck- kSufe etc. seit Bestehen aer Gesellschaft (1848) .... 219,930.701‘87 In der letzten zwOlfmonatlichen Geschaftsperioae wurden bei der Gesellschaft ftir........................................... 49,069.600"— neue Antriige eingereicht, wodurch der Gesammtbetrag der seit Bestehen der Gesellschaft eingereichten Antrage sich auf 1610,827.280.— atellt. — Proapecte und Tarife, auf Grunu welcher die Gesellschaft Polizzen ausstellt, sowie Antrags-Formulare werden unentgeltlich ausgefolgt durch die (8109) * „ in Laitoacb, Srteflerflrnge lici Guido Keschko. Eclite Brfinner Tnch- nnfl Sclialwollwaaren z» bcziehen durch IvdEoxitz Bum In Brunn. Drrselbk offcrirt vollkommkii moderne Anzugstoffe: Meter S ly, fiir completen Anzng vollkommen gtnflgtnb, zu solgenden Preisen: ttlttperlm* I per Hnjug . . p. t.75 • .!!* » " • • p. 6.26 m......fl. 7.50 . 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Btrsanbt d. iBJaarr nur grg. Nachnahmt od. vorhtr. Btzodlung. Druckerei »Leykam^ in Draz. Verleger unb verantwortlicher Nedacteur: Franz Mtlller in Laibach.