1 Pr-»umeratio«s-Preise F". r Lai!» ck>: Ganzjährig . . 8 fl. 40 kr. Halbjährig . . 4 „ 20 „ vierteljährig . 2 „ 10 „ ^pitatlid! . . • — « 70 „ Mit der Post: Ganzjährig.................^ fl. Halbjährig................. 6 » vierteljährig.............. 3 » JjÜt Zustellung ins HauS »ttrttlj. 25 fr., tnonatl. 9 kr. kinzelne Nummern 6 kr. , Dictiaction Bahnhofgaffe Nr. 132. >** ▼'r Expedition-L Inserate« Bureau: Tvngreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von Jg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg.) ♦ JnsertionSpreise: Für die einspaltige Petitzeile K 4 kr., bei wiederholter Ein-schallung ä 3 tr. Anzeigen bis 5 ZxjlekLjSHc. ^ Bei größeren SiGraim unli öfterer Einsckialtnyg, entfpre- ' ' chender KabatL.;/ ' Für complicierten Latz^ ' ^ dere Vergütung. Anonume Mittheilnngen werden nicht berücksichtigt; Manufcripte nicht zurückgesendet. Nr. 126. Montag, 7. Juni 1875. — Morgen: Medardus. 8. Jahrgang. Die Schulsparlaflcn. ;%■ (Fortsetzung.) Wie erziehen wir nun den Kindern das Sparen 'N unseren Kinderschulen und in den niederen Klassen Cr er Volksschulen an? Wir sagen den K.ndern, N es von Hebet ist. sein Geld auszugeben, um , Ct Msch-n!m r-- ”=» iich und d.»h»lb bit Sinnt Iran, mach,». D°m„ ist aesaqt, daß die armen Kleinen des Ber-beraubt werden s°^N' gute Früchte zu ge-5Y?itr mögen die Muttür das Obst selbst jene Leckereien, welche ihnen ihr Vermögen bestattet den Kindern selbst geben, um sie bei Tisch, ih essen. Auf diese Weise wird die ^ullaac anstatt schädlich zu sein, nützlich werden, H rnn wird zu derselben Zeit den Fam.Il-nftnn Ctteln, anstatt den Egoismus des jungen M «tob.» man hm die Dorlheile der Sparsamkeit; es C, t febr bald die Wohlthaten des Sparens. Rückzahlung, gefordert in der Schule, gibt Eaenbett ?u einer praktischen Lection über das Ä SäUb bt« -rs>-° 1871 »utk V fiomtüchtn Schult« °°n G-nt m -"mm, mm Wctu 27,000 Francs zurückgezahlt. Gewöhnlich br 1 rfinhlunacn baut, den Kindern, welche tkZ lXTmß«« "'dSchwch«$1,1. bhhr; faufcn Ist es nicht mehr werth, gut gc* Wn%I« «cdercien zu essen? Das ist eine Lection für das Verständnis btt Kindheit. Die Lection nimmt aber oft einen mehr moralischen Charakter an. Eine Krankheit verhindert den Vater zu arbeiten; der Familie fehlte das Brod, wenn nicht die Sparkassebüchel ber Kinder wären. Dies ist eine jener tausend Thatsachen, welche sich täglich in den belgischen Schulen ereignen. Wenn das Kind bis zum 12. ober 14. Jahre in ber Schule bleibt, kann man ihm die moralischen Wohlthaten des Sparens gar gut begreiflich machen. Das ist ber wesentlichste, aber auch der schwierigste Punkt der ganzen Frage, der unsere ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Der Mensch hat Bedürfnisse, denen er genügen muß; es gibt notwendige, gerechtfertigte Auslagen. Aber der Mensch hat auch Bedürfnisse, welche er sich selbst schafft und welche man aus diesem Grunde künstliche nennt, indem man sie den natürlichen Bedürfnissen gegenüberstellt. Die Bedürfnisse, welche uns die Natur vorschreibt, sind begrenzt; man bedarf z. B. nicht mehr als einer bestimmten Menge Nahrungsmittel zum Leben. Wenn wir diese Grenze überschreiten, so stören wir das Leben, anstatt es zu unterhalten, denn eine übermäßige Ernährung begründet Krankheiten und schließlich den Tod. Ganz gleich verhält es sich mit ändern natürlichen Bedürfnissen. _ Man bedarf nicht des Luxus in der Kleidung, in der Wohnung u. s. w. Was die Bedürfnisse des Geistes anbelangt, so genügt man diesen sehr leicht. Der öffentliche Unterricht wird den Armen umsonst ertheilt; die öffentlichen Bibliotheken, die Volksbibliotheken, die Museen bieten ohne Entgelt die Mittel, die in den Schulen angefangene geistige Erziehung fortzusetzen. Die künstlichen Bedürfnisse dagegen haben keine an- dere Grenze als die Wünsche des Menschen, und diese Wünsche sind unbegrenzt. Man braucht sich nur in der nächsten Nähe umzusehen, um sich hievon zu überzeugen; oder noch besser, man steige in das eigene Bewußtsein, untersuche den eigenen Geschmack, die eigenen Gewohnheiten, und man wird in sich selbst den Keim dieser ungemäßigten Bedürfnisse ! finden, welche der Mensch ohne Unterlaß zu verviel-! sättigen strebt. Der größere Theil der jungen Männer raucht; die meisten haben auch sonst noch besondere Bedürfnisse. Ist das. Rauchen ein natürliches Bedürfnis? Viele Männer rauchen nicht, und es hat sie diese Unterlassung nicht gehindert, ein beneidenswert!} hohes Alter zu erreichen. Somit haben wir hier gleich eine überflüssige Auslage: sagen wir nicht nur überflüssig, bei Knaben ist sie unbestritten sogar schädlich ; der frühzeitige wie der unmäßige Gebrauch des Tabaks erzeugt Krankheiten, vielleicht sogar den Tod. Man kann einwenden, das verschulde nur der Mißbrauch. Ja, aber der Misbrauch ist unvermeidlich, wenn der Wunsch, welchen man erfüllt, zur Leidenschaft wird; denn die Leidenschaft schreckt vor nichts zurück, nicht einmal vor der Furcht der Krankheit oder des Todes. ES ist nahezu überflüssig, von dem ungezügelten Geschmack in der Kleiidung, im äußern zu sprechen. Von dem Augenblick an, wo die Kleidung die Einfachheit überschreitet, welche keinesfalls guten Geschmack ausschließt, macht man eine überflüssige Auslage. Wenn auch diese Auslage dem Körper nicht schadet — und oft schadet sie ihm — so schädigt sie doch die Seele und wirkt oft auf diese tödtlich. Feuilleton. fei Schauerdrama aus dem atlantischen Ozean. Eine entsetzliche Begebenheit hat sich an Bord Sch°!necs .Jesserson-Borden/ der am 5 Marz V New-Orleans nach London zusegelte, zugetragen. evournal du Havre" wird darüber aus ion« L berichtt : Das genannte Fahrzeug stand unter Befehl des Capitäns Patterson, dessen Frau S aSato “ui b.m Schiff- kf««b; vL Ti U «atterson, war ein Bruder des Ca- ‘iS ein’»«« b,«i,lbm. it. P-tt-rs-m, »,r!»h hefatidtn sich noch zwei Unteroffiziere, ein ÄLmna- auS Frankreich und drei Matrosen an Russe Namens Miller, ein Amerikaner Ä und ein Engländer J°h" Clew. Das Schiff V.2 7-ine Fahrt bei günstigem Wind und an alles iu bester Ordnung bis zum 13ten V- der Matrose Miller wegen grober Jnfub- ^ii tion auf 48 Stunden in Eisen gelegt werden mußte. Einige Tage später klopfte jemand an die Thüre der Eajüte des Capitäns. Als der Capitän die Thüre öffnete, erblickte er den Matrosen Miller, der mit ber Hand eines seiner Beine stützte unb laute Schrnerzensruse von sich gab. Er behauptete, baß sein Kamerad ihm bei einer dienstlichen Verrichtung den Fuß gebrochen habe unb bat um einen Ersatzmann für feinen Posten, ben er zu versehen nicht mehr im stcmde sei. Der Eapitän rief mittelst eines Sprachrohres den zweiten Offizier; doch erschien dieser selbst nach mehrmaligem Rusen nicht. Als auch ber erste Offizier auf bas gegebene Zeichen nicht erschien, erhielt ber Steuermann ben Befehl bit Vermißten aufzusuchen. Die «»gestellten Nachforschungen erwiesen sich als vergeblich. Während der Eapitän in begreifliche Erregung gerieth über das unerklärliche Verschwinben feiner Offiziere, die ihm außerdem noch fo nahe verwandt waren, .hatten die drei Matrosen an einem der Masten Stellung genommen und beobachteten mit großer Aufmerksamkeit |ebe Bewegung des Capitäns. Dieser zog einen Revolver, richtete denselben auf einen der Unteroffiziere, einen Schweden und forderte ihn auf, über den Verbleib bet beiden vermißten Offiziere zu be- richten. Der Unteroffizier betheuerte, er wisse über das Verschwinden der Offiziere nichts, wol aber habe er vor einer halben Stunde einen lauten Schrei gehört. Das ganze Schiff wurde nochmals aus das genaueste untersucht, jedoch ohne Erfolg. Der Ca-Pitän bemerkte, daß der Matrose Miller sich seines angeblich gebrochenen Fußes plötzlich sehr gut bediente unb schöpfte infolge besten den Verdacht, daß Miller, wahrscheinlich im Vereine mit Smith und Clew, die beiden Offiziere über Bord geworfen habe. Selbstverständlich beobachtete er die Verdächtigen auf das genaueste. Beim Anbruch bes nächstin Tages hörte der Capi-tän ein heftiges Schreien, das aus dem unteren Schiffsraum kam. Der Steuermann und ber schwedische Unteroffizier begaben sich borthin und fanden bafelbft den Schiffsjungen, ber mit Seilen gebunden war und jebenfalls umgekommen wäre, hätte er nicht Gelegenheit gefunben, ein Tuch, baS man ihm in ben Mund gestopft hatte, glücklich aus demselben zu entfernen. Nachdem der Schiffsjunge ausgefagt hatte, daß die Matrosen Miller, Clew und Smith ihn ohne Grund gebunden und in den unteren Schiffsraum geworfen hätten, zog der Capitän zwei Revolver Dasjenige Mädchen, welches sich um nichts tünv niert als um den Putz, wird eitel und leichtsinnig. Die Sucht nach Luxus läßt sie stets nach Kleidern streben, welche über ihre Lage, ihren Stand und über ihre Mittel weit hinauSgchen. Wie wird sie sich dieselben verschaffen? — Wir enthalten uns aller weiteren Folgerungen. Wie viele junge Mädchen sind schon zu Grunde gegangen durch die Liebe zu äußerm Putz und Aufwand! (Fortsetzung folgt.) Politische Rundschau. Laibach, 7. Juni. Inland. Nach einer Mittheilung der „Bohe-mia" beginnen die Ministerconferenzen über das gemeinsame Reichserfordernis am S. Juni, an welchem Tage der Kaiser von Ischl nach Wien zu-rückkehrt. Eine Pester Nachricht meldet gleichzeitig, daß der ungarische Ministerpräsident und der ungarische Finanzminister zu diesen Conferenzen sich nach Wien begeben. DaS Reichskriegsministerium soll sich für die Einführung der Geschütze aus Stahlbronze entschieden haben und deshalb gesonnen sein, von den nächsten Delegationen sechs Millionen außer dem gewöhnlichen Budget für die gemeinsamen Heeresbedürfnisse zu fordern. Die Anerkennung, welche der „Freund Deutschlands," Graf Andrassy, in der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" gefunden, hat die Bedeutung eines Ereignisses, und wenn diese Kundgebung auch der DiSoissivn über die Kriegs- und Friedensfrage neue Nahrung zuführt, so läßt sie doch gleichzeitig die auswärtige Politik Oesterreichs in einem glänzenden Lichte erscheinen. Die Tage liegen ferne, wo ein Minister des Aeußern in Oesterreich vonseiten einer fremden Großmacht ein ähnliches Lob gefunden hätte, und Graf Andrassy kann sich rühmen, hinsichtlich der moralischen Erfolge den Grafen Beust weit überflügelt zu haben. Der Verlauf der Dinge ist nahezu bekannt. Man trat an den Grafen Andrassy mit dem direkten Ansinnen heran, sich an der Friedensaction zu betheiligen, als deren Träger Rußland und England erschienen. Graf Andrassy lehnte dies mit dem Bemerken ab, daß er den Frieden nicht für bedroht erachte. In Wahrheit wollte Graf Andrassy den Schein einer De-müthigung Bismarcks und einer Coalition gegen Deutschland vermeiden. In Berlin weiß.man das zu würdigen und daher die Dankbarkeit, von der wir glauben wollen, daß sie auch in späterer Zeit sich bewähren werde. Wir dürfen dabei nicht verschweigen, daß die Passivität des Grafen Andrassy in Frankreich und England Anstoß erregt hat. Der Erzherzog Alb recht wird auf feiner bevorstehenden Reife nach dem normanifchen See- bade von Trouoille dem deutschen Kaiserpaare und dem Kaiser von Rußland in Ems einen Besuch abstatten. Der „Pester Lloyd" bemerkt dazu: „Obschon diesen Besuchen durchaus nicht der Charakter einer politischen Mission innewohnt, so sind sie doch unleugbar ein Beweis der intimen Beziehungen der drei Kaiserhöfe zu einander und müssen wol einen besonders- niederschmetternden Eindruck auf jene nationalliberalen Organe machen, welche den Erzherzog immer wieder als das Haupt einer gegen Deutschland gerichteten Partei zu verdächtigen pflegen." Die katholische „Rechtspartei" und die katholische „R e i ch s p a r t e i," die föderalistische und centralistische Fraction unserer Ultramontauen befehden einander fortwährend. Neuesten^ hat der steierische Abgeordnete Karton in einem katholisch-conservativen Volksvereine eine Rede gehalten, in welcher er es der „Rechtspartei" zum großen Verdienste anrcchitete, daß sie die Wahl deö Fürsten Liechtenstein zum Landtagsabgeordneten durchsetzte und dabei die Frage aufwarf, wo denn die katholische „Reichspartei" bei den Wahlen geblieben? Der „Volksfreund" ertheilt darauf die Antwort und macht dabei einige interessante Geständnisse, so beispielsweise, daß er die Wahl deö Fürsten Liechtenstein nicht allzu hoch anschlage, daß die steiermärkischen Landleute, also gewiß auch diejenigen, die den Fürsten Liechtenstein wählten, von den Zielen der Rechtspartei und ihrem Programme keine blasse Idee haben, waö wir herzlich gern glauben, und daß endlich die katholische „Reichspartei" bei den letzten Wahlen in Wien und auf dem Lande sich eifrig geregt und, wie bekannt, auch in der That einen Eandidaten durchgesetzt habe. Endlich sagt der „Volksfreund" am Schlusse seiner Auseinandersetzung, „daß die Katholiken, welcher politischen Färbung sie auch angehören mögen, nur dann Wahlsiege erringen, wenn sie in erster Linie glaubenstreue Katholiken sind, die von Sr. Majestät sanctionierten Gesetze genau befolgen und vereint kämpfen." Ucber den Inhalt der Zuschrift der ungarischen Regierung an die österreichische in Zollangelegenheiten will „Hon" erfahren haben, daß in derselben vor allem der Nachtheil, welcher Ungarn aus der allgemeinen Zollpolitik und den allgemeinen Tarifsätzen erwächst, der österreichischen Regierung in Erinnerung gebracht, auf den Ungarn durch die Verzehrungssteuer zugefügten Schaden hin« gewiesen und die österreichische Regierung ersucht wird, sich bezüglich dieser zwei Punkte sofort zu äußern. Was den weiteren modus procedendi betrifft, so will dasselbe Blatt wissen, daß es von der Antwort der österreichischen Regierung abhängen wird, ob die ungarische ihre Absichten noch in einer zweiten Zuschrift entwickeln wird, oder ob die Ver- hervor und forderte die Matrosen auf, zu erklären, wo die beiden Offiziere seien. Als die Matrosen auf die wiederholte Aufforderung des Eapitäns nicht antworteten, gab dieser Feuer, ohne jedoch einen der Matrosen zn treffen, die sich nun am Vordertheil des Schiffes mit Zuhülfmame von Brettern, Koffern Tonnen und anderen Gegenständen förmlich verschanzten. Die Frau des CapitänS, die durch die Schüsse erschreckt, au« der Kajüte geeilt war, wurde von ihrem Gemal in dieselbe zurück geschickt; dann begannen der Capitän und der Steuermann ein lebhaftes Feuer gegen die Rebellen, die von ihrer Ver-schanzung aus mit einem Hagel improvisierter Ge-schosse, Holzstücke, Eisenstangen u. s. w. antworteten, so daß der Capitän zwei Kopfwunden, der Steuermann zahlreiche Eontusionen davonirug. Bei Sonnenuntergang wurde die Sache noch bedenklicher, indem sich ein heftiger Wind erhob, der die Segel zerriß und das Schiff, das jetzt so gut wie ohne Bemannung war, in eine verzweifelte Lage brachte, um so mehr als ;u dem Ungemach de« Sturmes ein Leck tarn, das aus Mangel an Arbeitern durch die Schiffs, jungen nicht gehoben werden konnte. Am nächsten Morgen begab sich der Capitän in Begleitung de» Steuermannes in den Theil des Schiffes, wo die rebellischen Matrosen sich verbarri codiert hatten. Dieselben waren verschwunden; auf dem Deck zeigten sich aber große Blutlachen. Der Capitän hörte plötzlich Schmerzenslaute,- folgte der Richtung, aus der dieselben kamen und fand die drei Matrosen, durch die Kugeln feiner Revolver schwer verwundet, tut unteren Schiffsräume. Ein sofort angestelltes Verhör ergab, daß die beiden Offiziere in das Meer geworfen waren und daß man auch die Absicht gehegt habe, den Capitän zu tobten. Zu diesem Zwecke war der russische Matrose, einen Beinbruch vorgebend, in des CapitänS Kajüte gekommen. Die Matrosen gaben an, daß sie bedeutende Geldsummen in der Kajüte des CapitänS, der sie allzu streng behandelt habe, zu finden gehofft hätten, die sie nach dessen Ermordung unter sich theilen wollten. Die Verwundeten wurde» verbunden und bann in Ketten gelegt; eine norwegische Barke leistete dem leckgewordenen Schiff nott zu rechter Zeit die nöthige Hilfe und so gelang es dein ;Jefferson« Borden" glücklich in Gravesend vor Anker zu gehen. Die drei Rebellen sind einstweilen auf das Spital« fchiff „Dread-Nvught" in Greenwich gebracht worden. Handlungen sofort beginnen werden. Diesen M-theilungen gegenüber bemerkt die „Pr." daß mm in wiener amtlichen Kreisen dem Beginn der Bei-Handlungen für den 15. d. mit Bestimmtheit tut» gegensieht. Ausland. Die Aussichten auf eine Eimgiwz der beiden Häuser des preußischen Landtage? betreffs der Provinzialordnung scheinen sij zu mehren. Man verlangt von liberaler Seite bit Bildung eines ProvinzialrathcS, in welchem bai bürgerliche Element überwiege; im Uebrigen aber steht matt den Beschlüssen des Herrenhauses ablehnend gegenüber. Sache der Regierung wird es sein, das letztere zur Nachgiebigkeit zu bestimmen. Der den socialistischen Doctrinen abholde Thei! der Menschheit hat bis jetzt noch keine richtige Vorstellung von seinem Wesen gehabt. Erst dem So-cialistcncongreß in Gotha war es gegeben, die Wahrheit zu erschließen. Die ganze Menschhtil mit Ausnahme der Arbeiterpartei ist eine „rtactio-näre Masse.“ Vorläufig werden an die „reactionän Masse" einige 'Anforderungen gestellt, deren Erfüllung nur von sehr liberalen Tyrannen etroarttt werden kann. Allein an solchen Widersprüchen darf kein echter Socialist Anstoß nehmen. Die ultramontauen Feinde des belgischen Ministers M a l o u machen ihm das Leben schwer. Durch immer von neuem in Scene gesetzte Prozessionen erleichtern sie Conflicle und halten bit Wächter der öffentlichen Sicherheit in Athem. äui meldet man aus Verviers, daß die fremden Mönäl und Nonnen sich wie die Heuschrecken vermehren. Die „Union Liberale" appelliert an die Regierung, der Heimsuchung zu wehren, und meint, da bae Fremdengesetz einmal bestehe, solle sich Herr Molo» dessen bedienen. In der That ist bereits eint polizeiliche Ueberroochung der interessanten Flüchtlinge ungeordnet. Der wiedergewählte Präsident der Versailler Nationalversammlung, Duc d'Audiffret-PäSquier, hat bei Uebernahnte feiner Würde eine Dankrede gehalten, in welcher er darauf verwies, daß bit Kammer berufen ist, in der lausenden Session b« politische Organisation des .Landes zu vollende». Der Präsident, sagte er, werde während dieser wich> tigen Debatten die Unterstützung der Kammer tu; nöthigen, welche er sich durch seine Unparteilich!«! zu verdienen bemüht sein wird. In Petersburg hat man Nachrichten übt? das Schwanken des Thrones König Georgio# von Griechenland, die sehr hoffnungslos lautes. Die Unbeliebtheit der königlichen Familie soll ber-Ä ein bedenkliches Maß erreicht haben, und eint russische Escadre steht zur Aufnahme der Königin Olga bereit. Dieselbe Stimmung herrscht auch unter der zahlreichen griechischen Bevölkerung in Konstas-tinopet. Wie man einem russischen Blatte von bt:l berichtet, haben die Griechen in Peru bei der fir4» lichen Feier aus Anlaß des Namenstages des Köllig nicht in das übliche Gebet für fein Wohl eingtftimtf' sondern „Es lebe die Nation!" gerufen. Wie aus den letzten von Jamaika cingelaufen» Nachrichten hervorgeht, sind Unruhen auf Hayn ausgebrochen, welche durch den Verdacht eines lio®1 plots gegen das Leben des Präsidenten Domingo! veranlaßt worden. Es wird dem Präsidenten Absicht zugeschrieben, ein zweites Kaistrrriü Hayti zu errichten und zur Vereitlung dieses Staat*' streiche« und zur Ermordung des Präsidenten sich die angebliche Verschwörung gebildet haben. Etn die Verschwörung wirklich existierte, so hatte stt jtbtn« falls noch nichts zur Ausführung ihrer Pläne gttga Die Bewegung ging von der Regierung aus, die I. Mai, an dem ein großrS landwir1h,chaftli»c» Fest in t'oit-au-Printe abgehalten werden Me, p?' reiche Verhaftungen von Verdflirtigr» vorne? ließ. Einige derselben setzten sich verzwttstlt zur insbesondere dir- Generale örice und ^terre, w denen der eine im britisch«' Consulate an «i haltenen Wunde starb, der andere sich («W' W & nachdem er mit einer 16läuftgen SptncemWI 3 bor 20 der gegen ihn ausgeschicklen Soldaten nieder- beuden erschossen hatte. Die Consnlate. besonders das ameri-tanische und britische, nahmen viele Flüchtlinge auf. Teneral Remeau, ein energischer Anhänger des Präsidenten, ist in einer Mission an die Mächte nach Europa abgegangen._____________________________________ Zur Tagesgeschichte. __ Vergiftung durch Kleidungsstücke. Die Gattin des Factors einer Prager Druckerei hatte dieser-ta„ vor einem Spaziergange neue Handschuhe angezogen, tz-ld verspürte sie ein Jucken an Len Händen, Las immer hesnqer wurde; es stellte sich auch bald eine Geschwulst ein, dir sich bis in den Oberarm sortpflanzte. Die letztere wurde so bedeutend, daß, nachdem die Frau in ihre Wohnung zu-Mq-kehil war, die Stemel des Kleides ausgeschnitten wer-^ mußten. Der herbeigernsene Arzt gab als Ursache Ler ^«wellung Vergiftung an, welche durch die violett ÄkiLrbten Handschuhe hervorgerufen worden war. Die Frau >8 bereits genesen. - Schlimmer erging es einem Schuh. Ni^er in Stettin. Derselbe kaufte am Tage vor Pfingsten tinm Filzhut und trug ihn während des Festes. Alsbald Helle sich bei ihm, obgleich der Hut nicht im mindesten Kops!»mcrz ein, und auf der Stirn bildete sich Ut,,,. Geschwulst ein Ausschlag, Lessen einzelne kleine Gc-|*_iire in Eiterung übergingen. Auch die Augen entzündeten Derart, daß sie fast zus»wollen und die Geschwulst sich i..b-ilte Es lag nur zu nahe, daß diese Erscheinung nur boE Tragen des Hutes herrühr.e; dieser wurde deshalb Eerichtschemiker zur Untersuchung übergeben, welcher stierte daß das braune Schweißleder des Hutes m.t Ler'Anilinfarbe gefärbt sei, wie dies leider jetzt vorkomme. Eine Vergiftung resp. Entzündung Jet -Leidlich. wo dieser F-rbestofs unmittelbar m.t der d>,»schlichen Haut in Berührung komme, was namentlich &tfo, Hutfutter unausbleiblich sei. chlage, Ler Pfarrer, Ler von der Schulter bis zur Fußsohle die Spuren des Blitzes an sich trug, erst nach längerer Zeil. — (Eisenbahn-Nachrichten.) Hofrath Pischof ist zur Besichtigung der Ban-Arbeiten der dalmatinischen und istrianer Bahn abgereist. — Dergleichen besichtigt Sec-tionsrath Hardt die triesler Hafenbauten. — Die Herstellung des Hochbaues der Istrianer Bahnen ist im Accordwege der trieftet Ballgesellschaft zugeschlagen worden. — (N a t i o n a l b a n k.) Der letzte Monatsausweis der Nationalbank verzeichnet an escomptierteu Wechseln unL Effecten folgende Summen: bei den Filialen in Graz 3,788.067 fl. 65 kr., inKlagenfurt 1,725.612 fl. 52 tr., in Larbach 702.688 fl. 33 fr. ö. W. Wichtig für Viele I In allen Branchen, insbesondere aber bei Bezug der allgemein beliebten Original-Lose rechtfertigt sich das Vertrauen einerseits durch anerkannte Solidität der Firma, andererseits durch den sich hieraus ergebenden enormen Absatz. Von ganz besonderem Glücke begünstigt und durch ihre Pünktlichkeit und Reellitat bekannt, wird die Firma Adolf Mna«* »t Co. ln Hamburg jedermann besonders und angelegentlichst empfohlen. %ical= und Provinzial-Augelcgenheitc». _(SIu§ der Generalversammlung des Handels - Kranken - und Pensionsvereins.) %cj ier E 6 d M. stattgehabten außerordentlichen Ge-d^l-ersammlung Les hiesige" Handels-Kranken. und Pen-r^rereiaä wurden die von der Lere.utzd.reet.on gestellten Anträge einstimmig angenommen. Demzufolge .st d.e D.-W ermächtigt, bis aus weiteres auch aus dem ganzen ^nlLnd »min sowie aus den Nachbarländern, Kärnten, ^lersteiermark und Küstenland wirkliche M.tgl.eder auf. -"lKolaen der G a s a n s st r ö m u n g.) Im \miocaU des Buchbinders Kremjar in der Postgasse C Lute nachts eine Gasausströmung statt uud wurde Wb der Buchbinder Kremzar jun., als ihn einige Frennde nem Morgenspaziergange abholen wollten, bewuMos S in Erstickung nahe ausgesuudeu. Derse be wurde sofort i-t L Livilspital übertragen. An dem Gasometer bemerkte X ten frischen Brnch einer Schraube und erstl die einge^ V, amtlichen Erhebungen werden darlhnn, welcher Ursache Vorfall zuzuschreiben. tVor dem laibacher Schwurgerichte) in tec mit dem heutigen Tage begonnenen zweiten SLoeu Schwurgerichtssession folgende Hanplverhand-> n stattfinden- Am 7. Jun. gegen Lavr.k Franz wegen 8-rbr-chens des DiebstahlS; am 8. Jun, gegen Grab-Xfc.m wegen des Verbrechens der Nothzncht; am -Mi aeqen Klopkar Jakob wegen Brandlegung; am h cyimj qeflen Elisabeth Tomsii wegen Brandlegnng; am *1. {«nt aeaen Jamnik Mathias mib Petai Franz, beide ^eq,3n ToMschtage-; am 12. Juni gegen Theresia Meserko ^mT°dtschl-g-s; am 14. Juni gegen Pehan. Johann X flflaimt Mathias wegen Fälschung. fSom Blitze betäubt.) Der Pfarrer bingesendct In der Samstagsnummer des „Tagblattes" und auch schon bei früheren Anlässen wurde der Vorstand eines hiesigen Wvhlthätigkeitsvereines, Herr Schlossermeister Kasper Ächtfchin namens einiger Bereinsmitglieder als ein für die Bereinsleitullg gänzlich unfähiger Obmann, mit dessen Gebarung es nicht ganz richtig zu stehen scheine, verdächtiget und diesfalls auf die stürmischen Vorgänge der letzten Generalversammlung hingewiesen. Damit das Publicum durch eine derartige, scheinbar in dem Vereine _ selbst nicht zur Geltung gelangende, daher an die Oeffentlichkeit appel^ lierende Kritik nicht irre geführt werde, verdient die That-sache konstatiert zu werden, daß jener Wohlthatigleilsverein insbesonders der aufopfernden 19jährigen Thätigkeit des Herrn Vereinsobmannes Kasper Achtschin die Hebung seines Vermögens auf den gewiß beträchtlichen Stand von beiläufig 22,000 fl. verdankt, daß den Vereinsmitgliedern außer der Leichenbestattung auch sonst beträchtliche Unterstützungen alljährlich zufließen, daß die Verausgabung jedes Betrages ier strengsten Coutrole unterliegt und jährlich über Ein nahmen und Ausgaben Rechnung gelegt wird. Allerdings will sich seit einiger Zeit in den Generalversammlungen des Vereins eine Opposition geltend machen, der es jedoch nicht um das Gedeihen des Vereins, sondern nur darum zu thun ist, den refpectablen Vereinssynd in ihre Verwaltung zu bekommen, sie ruft durch Ungezogenheiten aller Art stürmische ©eenen hervor, und da sie trotz solcher Skandale nicht durchdringen kann, posaunt sie nachträglich in den Blättern aus, es sei in der Generalversammlung stürmisch zugegangen, es müsse daher mit der Vereinsleitung und mit der Vereiusgebaruug sehr schlecht bestellt sein. Ein derartiges Vorgehen erinnert an das prahlerische Benehmen mancher ländlicher Raufbolde, die nachdem sie harmlose Leute mit Knitteln bedrobt und insultiert hatten, sich öffentlich ihrer Helden.ha.eir rühmen. Um solche Individuen in der Vereinsversammlung tu die gebührenden Schranken zu weisen, wäre wol eilt1 energischer Vorsitzender nothwendig, und selbst ein solcher hätte einen schweren Kampf mit der Unabhängigkeit roher Naturen zu bestehen. Herr Kasper A ch t j ch i n scheint als schlichter Bürgersmann die Mittel nicht zu kennen, um als Vorsitzender, der Skandalsucht einer rohen Clique vorzubeugen, er hat in feinem friedlichen Geschäfte uud Erwerbe nicht Gelegenheit gehabt, sich die Methode anzueignen, um notorischen Stänkern das Handwerk zu legen. Diese Ungeüd.hett wird ihm gewiß kein billig denkender zum Vorwurf machen, indem sogar einem im parlamentarischen Leben geschulten Präsidenten gegenüber solchen Vorgängen als letzter Nothbehelf nur die Aushebung der Versammlung z.. Gebote steht. Damit jedoch das Publicum auch die Opposition selbst kennen lerne, genügt es daraus hinzuweise», daß an der Spitze jener remonstrierende^ skanbalsüch.igen Clique der bekannte Tischtemtifhr Josef Regali steht. Damit ist alles gesagt, hie Kaiper Achtschin — dort Josef Regali. Die Bürgerschaft Laibachs hat das gemeinnützige Wirken des erftercit, sowie die Heldentaten deS letzteren bei verschiedenen Anlässen leimet, zu lernen Gelegenheit gehabt. Wir glauben daher, schon mit der Nemmug dieses famosen Oppositionsführers den berührten Sachverhalt genügend aufgeklärt zu haben, und sind fest überzeugt, daß die allgemeine Ächtung, welche «asper Achtschin genießt, durch eilte von Gegner« solcher Sor.e geleitete skandalsüch tige Opposition nicht im mindesten clterriert werde. Laibach, am 7. Juni 1875. Mehrere BereiusmitgUeder. Witterung. Laibach, 7. Juni. Morgens Nebel, später theilweife Aufheiterung, sehr schwacher «>W. Wärme: morgens 6 Uhr + 14'8" nach» mittags 2 Uhr + 24 8° C. (1874 + 27 4°; 1873 + 251° C.) Barometer im Steigen 739 48 Millimeter. Das vorgestrige Tagesmittel der Wärme 4- 17'9°, das gestrige + 191°; beziehungsweise um 01° und 1-2° über dem Normale; der vorgestrige Nieberfdjlag 1.95 Mm. der gestrige 27.95 Mm Regen.______________________ Angekommene Fremde. am 7. Juni. Hotel Stobt ütUcn. Guttmann uud Turnovski, Reifende, Wien. — Eeligoi mit Gemalin, Fiume. — Fischt, Fabrikant, Brünn. — Hanger, k. £. Rittmeister, Schneeberg. — Juch, Besitzer, Sittai. ■ - Siegerist, Reisender, Graz. Hotel Elefant. Gra"b, Ksm.; Maksim, Stnvid, und Matzender, Hauptmaunsgattin, Wien. — Mahna, Reifniz. — Spelz Antonia, Cilli. — Pollak, Reumarktl. Hotel Europa. Hirschmanu. sissek. — Dolschein, Görz. — Stare, Mannsburg. — Vogl, Stallmeister, Villach. — Mayer sainmt Gemalin, Triest. — Battoiü, Heidenschaft. vaierischer Hof. Schuuter, Johannistbal. Kaiser von Lesterreich. Gersteuberger Maria mit Tochter, Triest. — Tromel, Respicient. — Nolly, Adelsberg. — Kleindienst, Klageufurt. yioävctt. Krainz Johanna, Venedig. — Tribosik, Villach. — Sauer, Plauen. — Schram, Lichtenwald. — Domenik, Bifchoflack. — Smole, Eisnern. — Berg, Agent, Grny Verstorbene. Den 4. I u it t. Ma.bias Koprivc, Schubmacher, 26 I., Livilspital, chronische Lungentuberkulose. D e l. 5. I u n i. Lorenz Zmerzlikar, Arbeiter, 39 I., Civilspital, Bauchwassersucht. — Andreas Dovgan, Pribatier, 78 I., Kapuzinervorstadt Nr. 7, Altersschwäche. — Elisabeth Pollak, Privaliersgattin, 56 I., Polanavorstadt Nr. 60, Schlagsluß. Dei. 6. Iu ni. Johann Tvniz,Ledcrergesellens-Kind, 1 I. 10 Monate, St. Petersvorstadt Nr. 82, Rachenbräune. — Anna Seifet, Justitutsarme, 74 I., Civilspital, Entkräftung_____________________________________________________ einem Abende von der Der» S-m® in der Wochein hatte ,,.r. Zn Woche einer Frauensperson in der Kirche die Ge-ÄÜi*t abgenommen und sich hierauf in einer der letzten X .ftüfile begeben, während die Frauensperson in einem ^ d n kniete, fctn heftiges Gewitter war mittlerweile X^aanaen, «M-L,o(0lc auf cinct bcc‘ \ fahr an« in die Kirche und betäubte beide dort an- Frauenzimmer erholte sich zuerst vom betäu- Laut einer in unserem heutigen Blatte erschienenen Annonce sind die Origiuallose der 268ften von der Regie rung garantierten Hamburger Geldlotterie durch das Bank Hans A. Gottifarb in Hamburg zu beziehen. Wir machen hierdurch auf die im heutig'N Blatte stehende Annonce der Herren Kaufmann &, Simon in Hamburg besonders aufmerksam. Es bandelt sich hier um Original-Lose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestatteten Verlosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Beteiligung voraussetzei. läßt. Dieses Unternehmen verdient das volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien gegeben sind. CelEgraylitldirr Curslimttyt am 7. Juni. Papier-Reine 7p 25 — Silber-Rente 74 50 — 1860er Staats-Anlehen 112 40— Bankactien 962.—■ Credit 234.— London 11155 — Silber 102'—, — K. k. Münz» ducaten 5 26 mark 54 40 20-Fraucs Stücke 6-90. — 100 Reichs» Bei Josef Karingor Niederlage von Apparate zur Selbsterzeugung Todawajser, <>)as-Liinonaden und anoercit moussierenden Getrauten für t — 1 >/* - 2 — 31/* Liter circa 8/< — 1 — 1'/, — 2'/. Maß per Stück fl. 10-50, 12 —, 13 50, 15 -, nebst Füllungen. . (253) 10 2r 1. Juli crKflt Ziehung der wiener Communal - Anlehens - Prämienlose: 1. Juli :r Commnnc Wiener Lose. Diese Lose haben jährlich 4 Ziehungen mit Haupt- 200,000 ft. 200,000 fl. rc. treffen» von 200,000 fl. 200,000 fl. rc. Original-Lose genau nach Tagescnrs und auf 12 Monatsraten ä 10 fl. kl»» 1. Jnli, Ä 2811,0001 je(;t noch a 2 ft. 50 fv. und Stempel. Mtlsiscl'stube der 11 priv. wiener iandefsU, vorm. Job. C. Sothen, Graben 13. Promessen, von obiger Wechselstube ausgefertigt, sind auch zu beziehen durch: J oli. Wutscher, Ed. •letsclunireck in Laibach. (386) 6-2 Lebensmittel-Preise i« Laibach am 5. Juni. Weizen 4 fl. 70 kr.; Korn 3 fl. 30 tr.; Gerste 2 fl. 70 kr.; Hafer 2 fl. 10 kr.; Puchweizen 2 fl. 60 kr.; Hirse 2 fl. 70 kr.; Kukurutz 3 fl. — kr.; Erdäpfel 1 fl. 60 kr.; Fisolen 5 fl. — kr. per Metzen ; Rindschmalz 55 kr., Schwein-fett 50 tr., Speck, frischer, 40 kr., Sveck, geselchter, 42 kr. per Pfund; Eier 1’/, fr. per Stück ; Milch 10 tr. per Maß; Rindfleisch 27 kr.. Kalbfleisch 25 tr., Schweinfleisch 28 kr. per Pfund ; Heu 1 fl. 50 tr., Stroh 1 fl. 5 fr. per Zentner ; hartes Holz 6 fl. 40 tr., weiches Holz 4 fl. 80 kr. per Klafter. Lottoziehung vom 5. Juni. Triest: 33 61 23 49 21. Mrnknkjik große Kapitalien Verlosung deren erste Ziehung am 16. und 17. Juni 0.1. stattfindet. In dieser vom Staate garantierten Verlosung werden in wenigen Monaten 7.772,040 &ieftsmnrfi gezogen, welche unter die Tbeilnebrner an der Verlosung ausgezahlt werden. Außer 42,500 Geldgewinnen ist der •größte Treffer , 375,000 ti.-Sadi. Zu dieser besonders soliden Auslosung kann ein jeder Lriginallose (feine Promessen) erhalten und kostet hierzu ein ganzes Los ti Nnik. oder fl. :$ :$0 ö. W. halbes „3 „ „ „ V65 „ 99 t>ict td ,, 1 s ,, tt 99 99 Aufträge werten gegen Einsendung des Betrages oder gegen Nachnahme, selbst nach den entferntesten Gegenden prompt und verschwiegen ausgesührt, amtliche Gewinnlisten und Gewinngelder sosort nach Entscheidung zugesandt und Prospecte gratis vertheilt. Ein jedes Hamburger Haus ertheilt Auskunft über unsere Finna. Man wende sich deshalb vertrauensvoll an die Unterzeichnete weltbekannte Firma, welche mit dem Verkauf dieser so vorteilhaften Lose betraut ist. (348) 10—8 Gedenktafel über die am 9. I u n i 1875 stattfindenden Lici-tationen. 2. Feilb., Majdic'fche Real., Moräutfch, BG. Egg. — 2. Feilb., Lnckman'sche Real, Aich, B G. Egg. — 2. Feilb., Zalar'sche Besitzrechte, Brunn-dors, BG. Laibach. Hamburg - Amerika». Packetfalirt-Actiengesellscliaf in Verschmelzung mit der Adler-Linie. Directe Post-Dampfschiffahrt zwischen .Hamburg und New-Nork via Havre vermittelst der berühmten und prachtvollen deutschen Post-Dampfschiffe Herder, 9. 3uiii. I 14.1o|»stolt, 23. I Geliert, Clmbrla, 16. Juni. | Frlala, 30. Juni. > Pomerawla, 14. FL. und weiter regelmäßig jeden Mittwoch. Paffagepreise: I. Kajüte 495 M., II. Sajüte :$00 M., Zwischendeck l‘>0 Ä SiSfiere Auskunft wegen Fracht und Passage ertheilt der General-Bevollmächtigte Ausust Holten. Wra. Millers Nachfolger, (398) 33 34 AdmlralltätsIrMNSe, Hamburg. Reeller Heimtsantrag. Ein Mann von 27 Jahren, mit gutem Einkommen' wiinscht eine Lebensgefährtin, die für Häuslichfeit Sinn hat' ein Vermögen von über 1500 fl. besitzt und ganz unab hängig ist. Das Alter dürfte nicht über 25 Jahre fein' Darauf Reflektierende wollen ihre Briefe, wo möglich mit Beifchluß der Photographie und Angabe der Verhältnisse, längstens bis 16. Juni unter Chiffre „Steiermark" nach Eilli poste restante senden. Verschwiegenheit selbstverständlich. (396) 2-2 Zur gefälligen Beachtung! Das beste nnd billigste von Mastochsen zu haben in der Lingkrgaffe neben Föd«L Bäckerei. Solide und prompte Bedienung wird zuzesickiN. Einem zahlreichen Zuspruch empfiehlt sich ergebenst (39i) 3 2 Julius Clemenz. m Staatspapieren-Geschäst, Hamburg. Amtlich skftgestcM.' Am IG. Juni d. J.| beginnt die l. Ziehung der von der hohen ütcgievniifl I genelwnlltte» «. *arimllr50,000. 60,000 12,000, mehrere zu <$000, -1000 Trurf von Jg. v. Klkinmavr A Fed. Bamberg. Berleger Ottomar Bamber; Für die Viedattirn verantwortlich: Franz