Nr. 121 Freitag, 2s. Mai 1916. 135. Jahrgang, Mbllcher Zeitma >»»»»««»»«o»»»r»l»: Mil Postvcrscnbun«: ganzjähn« «0 X. halbjühiiy ^5 X. Im Koittor: nanzjähn» U lr, halbiährig 11 li. Füt die Zustellun« inö HauK gllnzjühiig 2 ^. — I»s«««n»g»bühr: Für lltinr ^userntc bis zu vle, geilen «0 l>. gilheie per Zeile 12 t, i bci öfteren wiebelholunye» per Zeile S k. Die «Lllibachei Zeitung» ei^cheiü! lüssttck mi» «ueimhuie drr ^onn- ui,b Verlage, Tir A>n»lnliit ,,!il!elc>eslcll». T»l»ph,« »». «» zle»«»«,« 52. Amtlichsr Geil. Den 24. Mai 1916 wurde in der Hof» und Staatsdluckerei das I^XX. Stück des Reichsgesehblattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Den 24. Mai 1916 wurde in der Hof« und Staatsdruckerei das OI.HI. Stück der böhmischen Ausgabe des Neichsgesetz. blattes des Jahrganges 191b sowie das XVI. St»cl der ru-manischen und das LVI. Stück der slovenischen Ausgabe des Reichsgesehblattes des Jahrganges 1916 ausgegeben und ver« sendet. Nichtamtlicher Geil. Statthalter Dr. Freiherr v. Fries-Skene an die Triestiner. Anlählich des Jahrestages dcr Kriegserklärung It<^ liens ist am 24. t>. M. beim Statthalter Frcihcrrn von Fries eine Abordnung Trieftcr Bürger erschienen, nm eine an Seine Majestät gerichtete HuldigungölundaMmg zu unterbreiten. Auf die Ansprache des Führers der Deputation Nit-tcr von Äer n e tich-Tommasini erwiderte dcr Statthalter folgendes: Es gereicht nur zur hohen Befriedigung, daß die patriotisch gefilmte Bürgerschaft Triests dem heutigen historischen Gedenktag wahrgenommen hat, um neuerlich in so würdiger Forin ein Bekenntnis ihrer Treue und Anhänglichkeit an Kaiser und Neich abzulegen. Ein Jahr ist verflossen, seit die iniegscrllärung des uns früher verbündeten Staates die Schrecken des Krieges auch in diese schönen Gegenden gelragen hat, und dieses Jahr ist auögofüNt durch eine ununterbrochene Neihe glänzender Waffcntaten, durch ungezählte Beispiele des Heldenmutes und dcr Selbstanfopfcruny, die dereinst cincs der stolzesten Blätter unserer Gcschichie bilden Norden. Wenn heule der Donner dcr Kanonen zu unG hcrübcrhallt, so wissen wir. txrh unsere heldenhafte Isonzoarmec auf treuer Wacht steht. Wo Felsen unter den Granaten zersplittern, dort hcrben brscr Zelt sind wir, wie ich hoffe, einander noch näher aelommcn. Möge die Frucht des eben verflossenen Jahres die allgemeine Erkenntnis fein, daß Trieft und der österreichische Staat für immer aufs ..ngstc verbunden sind, dcch es für Trieft und die Triestiner nur ein Leben Nescrvcn zu Gebote, wähicnb Dsterrvicl^Unga-rn gezn, <, gen war, seine Armee auf mehrere Kriegssckxmplähe zu verteilen, und auch gegenwärtig nicht in der Lage sei. von den anderen Fronten Heercsteilc von solcher Stärke abzuziehen, die für eine mächtige Offensive im italienischen Grenzgebiet hinreichen würden. Angesichts der schweren Schläge, welche die Italiener durch den östcrreichisch-unaa-rischcn Vorstoß bereits erlitten haben, fand aber diese Beweisführung um so schwächeren Anklang, als der Glaube an ihre Nichtigkeit bei den Urhebern der Argumentation selbst ein schwankender zu sein schien. Sie könn«, sich näm« lich nicht erwehren, auch andere M ü. in Er. wägung zu ziehen, und ergehen sich in nssen über die in diesem Fall zu l-rtvartenden Folgen. Die Ab» schwächnnnsversuche der den Kriegsparteien dienenden Prcsse machten nach Mitteilungen, die aus Obcrvtalic,« über die Grenze gcla-nyen. äußerst geringen Eim Tatsache allein, daß Österreich-Ungarn zn emem > Gedenket der Uamenstags-und derGeburtstagsspende! Durch die Klippen. Roman von Alex Römer. (38. Fortsetzung.) (Nachdru«! verboten.) Sie entschloß sich endlich, einzutreten. „Sich, da ist sie! Ich habe dem Herrn Leutnant gar koine Hoffnung mehr auf dein Kommen gemacht; Ich dachte sicher, sie würden dich festhalten bis zu später Stunde," rief die Alte. Marwih war aufgesprungen; seine Augen strahlten. „Und Ich wußto es, daß ich Sie noch sehen würde." sagte er leise, „ich hab' da so 'ne innere Stimme, die Mch fast nie trügt. Das gnädige Fräulein hat mir schon! alles erzählt. Ja, wer das gedacht hätte, die Annaliesc und der Herr Regierungsrat Golm! Mich frcut's, für die Anna-Ucsc, meine ich, die mußte in so feste Hcmde. Ihr Herr Bruder wird das reichlich ungezwungene Dämchen ein bißchen am Zügel nehmen." Wie ruhig und absolut gleichgültig er über diese Verbindung sprach! Erika nickte. „Ich h^be mich noch ntcht so rasch m das Unerwartete finden können," -meinte sie. „Möge das Paar sein Glück in der ohne langcsi Besinnen geschlossenen Ehe finden; ich fenne meine junge Schwägerin nicht, werde auch wenig Gelegenheit haben, sie kennen zu lernen." „Hatten Sle ein langes Besinnen zur Schlichung eines Herzensbundes für nötig?" fragte Marwitz, halb ernsthaft, halb neckend. „Beil dem echten ist meist ein erstes Sehen entscheidend." ^ Erika wendete sich ab, um ihr Erröten zitz oerbergen. „Ja, das ist wohl sehr verschieden,^ entgegnete sie ablenkend. „Ich wünsche meinem Vruder von Heizen, oah er das Glück finde." Tante Grolmann war norhin in ihrer Schilderung des Morgenbesuches unterbrochen worden und fuhr nun wahrer humorvollen Weise fort. Der,, Eindruck, d.'n dieser ihr bisher unbekannte Großneffe gemacht hatte, war noch nicht verflogen. Marwitz lachte ein paarmal hell auf bel ihrer drastischen Darstellung, und Erika wunderte sich, wie scharf die Alte des Vruoers Eigenart in dcn flüchtigen Minuten erkannt hatte. „Nein, Erikachcn, nimm mir's nicht übel," schloß die Alte, „du bist mir lieber. Wirst wohl ntcht so weit vorwärts kommen in der Welt wie dein Brudcr, aber es schadet nichts. Du blühst wie eine Rose und dcr -- na, glaub's mir — in ein paar Jahren ist dcr gelb vor Neid und Ärger und trocknet zuletzt zur Mumie ein. cwder, wenn man jung ist, soll man's Leben genießen, sich in die Sonne legen und keine Nechenexenwel machen." Erika stimmte in das humorvolle Lachen ein. „Tantchen, wir Frauen sino beschränkte Geister, uns fehlt der ,weite Vlics." „So — na, dann tröste ich mich damit, daß ich bis heute fidel geblieben bin, weil ich jeden Tag genonnnen, wie er fiel.' Der liebe Gott hat immer sir Abwechslung gesorgt und für das tägliche Brot auch, obgleich ich nie weiter sah als bis aufs Nächste." „Vravo, Sie Lebenskünstlerin, bravo!" rief Marwitz und stich mit seinem Glase unschuldigsten Moselblüm- chcns, das die alte Dame ihm! geboten, mit der alten Dame nn. Um Erikas Mund lag doch noch ein schwerer Zug. „Ich darf eigentlich gar nicht mit anstoßen," meinte sie, „denn ich halte es nicht so ganz zuversichtlich mit solcher Lebenslust. Ich fürchte beinahe, ich hab« in meinem Vlute etwas von diesem unseligen ,weiten Vlick' geerbt, und der stört mir dereinst meine Kreise." Marwih sah sie fast erschrocken! an. „Das verhüte Gott!" sagte er. „Dergleichen wirkt in der Tat zuweilen ansteckend." Er sah ernst aus und fuhr mit einer nervösen Bewegung mit dcr Hand über Stirn» ^no Scheitel, Es Hütte ihn hicher ssezogen hcuie abends init magnetischer Gewalt. Wenn er diesen lieben klaren Augen gegenübersaß, wichen die grüblerischen Gedanken, die e? oft im lustigen Kreise der Kameraden nicht ganz los wurde. Es war wieder allerlei Passiert, was ihn zum Nachdenken zwang. Sein Papa! hatte sich seit langer Zeit sehr selten zu eigenhändigem Antwortschreiben herbeigelassen; m,r durch des Vaters Anwalt, der ihm seinen Zuschuß zahlte, erhielt er Nachrichten, daß er noch lebe und wohl sei. Jüngst hatte ihn eine unbezwinyliche Sehnsucht gepackt, einmal 'die heimatliche Scholle wiederzusehen. Das aroßarrisse Treiben im Regiment, die Nähe Vcrlinö waren seinen tugendhaften Vorsähen in be,«« auf Soli-Mät und weise Einschränkung?»! nicht gerade amistis ;ewesen; er hatte ein dunkles Gefühl, daß es gut für ihn sei, einmal, wenn auch nur? sir l«rze Zeit, sich da heraus lu retten. lFortsehung folgt.' Laibachcr Zeitung Nr. 121_____________________________870______________________________________26, Mai 1916 Vorstoß geschritten ist, hat im genannten Gebiet peinliche Überraschung hervorgerufen und der Fortgang dieser Aktion verursacht bei der Bevölkerung eine in vielen An° zeichen zutage tretende Beunruhigung. Lolal- und Provinzial-Nachlichtcn. — (Enthebung vom Landsturmbienst.) Tas üandes-verteidigungsministcrium, hat mittelst eines Erlasses folgendes verfügt: Die von den Zivilbehörden erteilten, Bewilligungen an Landsturinpflichtige, die Entscheidung des Enthebnngsgesuches im Iivilberuf abzulvarten, dürfen rmr mit einer befristeten Gültigkeit, längstens auf die Dauer von sechs Wochen, ausgestellt werden. In ganz besonderen Ausnahinsfällen wird jedoch den antragstcllen-den lbegutachtenden) Behörden das Recht eingeräumt, den zur Enthebung Beantragten, wenn die zugestandene Frist abgelaufen ist, ohne daß eine Erledigung des Ent-hebungsantruges eingelangt ist, für eine weitere Zeit» dauer von höchstens vier Wochen die Bewilligung zu erteilen, die Entscheidung im Iivilberuf abzuwarten. Wenn innerhalb der zugestandenen Fristen der zur Enthebung Beantragte keine Erledigung des Enthebungsansuchens zugestellt bekommt, hat er unverzüglich einzurücken. — (Anerkennungsschreiben.) Seine Exzellenz der Minister für Landesverteidigung Generaloberst Freiherr von Georgi hat an die Vundesleitung der Österreichischen Gesellschaft vom Noten Kreuz folgendes Schreiben gerichtet: „Das Ministerium für Landesverteidigung beehrt sich, für den übersendeten Bericht über die bisherige Kriegstätigkeit der Österreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuze den verbindlichsten Dank zu übermitteln. Hie-bei ergreift das Ministerium für Landesverteidigung, das stets Gelegenheit hatte, das intensive Wirken des Österreichischen Noten Kreuzes aus eigener Wahrnehmung kennen zu lernen, gerne die Gelegenheit, der löblichen Bundesleitung, für die überaus große und weit über das Maß des vorgesteckten Zieles hinausgehende Tätigkeit den wärmsten Dank und die vollste, Anerkennung auszusprechen. Das Ministerium für Landesverteidigung ist auch der festen llb erzeugn na,, daß der uneingeschränkte Dank der Armee auch bei der Bevölkerung, jenen Widerhall finden wird, der dein. Österreichischen Roten Kreuz voll und ganz gebührt und sich hoffentlich auch für die Zukunft in einer ständigen Zunahme der Mitglicderzahl nußern wird. Georgi." — (Tie vierte Kriegsanleihe.) Beim Verein „Svlo-Lno kreditno driMvo" in Laibach haben Weilers auf die vierte Kriegsanleihe gezeichnet: Josef Platner, Hausbesitzer und Disponent der Firma Ant. Krisper, 2000 K; N. N. in Bischoflack 100« K; Frau Franziska Vah in Unter-N^ka'1000 K; der k. k. Tabathauvtverlag in Vi-schoflack 2000 K; die Vezirtskrankenlass« in Laibach 5)000 Kronen. Insgesamt haben beim „Sftlo«Nj0 kreditno wu-Zwo" zwölf Parteien 3i'.200 K auf die liierte Kriegs,-anleiho gezeichnet, — (Die vierte österreichische Kriegsanleihe.) Vei der Adriatischen Bank, Filiale Laibach, haben auf die vierte österreichische Kriegsanl?ihe u. a. noch gezeichnet: die Angestellten der Firma V. Majdiö in Krainburg: Josef Rogelj 300 K, Franz Pravst 800 K, Anton Pcter-nelj 200 K, Georg Nagliä 200 K, Frinz Naglio 200 K, Felix BerNö 200 K; die Okrajna chranilnica in ftosojil-nica in Idria für ihre Parteien weitere /5)00 K;> Ungenannt in Sagor 1000 K; die Posojilnica in Neifnitz für ihre Parteien weitere 2200 K; Mavro Fürst für Hedim Stern in Laibach 1000 K; Leopold Ionko in Laibach 1000 K; Leskovic Johann, 1., kriegsgef.; Inf. Iak^e Anton, 4.. verw.; Gefr. Pirker Franz, 1., tot; Inf. Tivek Matthias, 4., tot; — oom Fcldjägerbcrtaillon Nr. 1; Iäg. Bivcc Franz, EK., knegsgef.; — vom Pionierbataillon Nr. 3: NesGeft. Dolenc Franz, 4., verw.; LstPion. Kregar Johann, 4. K.^ oerw. — lVerluftliften.» In der Verlustliste Nr. 419 ist vom IN 80 der LstInf. Slcrlj Franz, 6. K. (aus, Ie-xica) als verw. ausgewiesen. — In der Verlustliste Nr. 420 sind folgende aus Krain stammende Honesange-hörige ausgewiesen: von, Landwohrinfanteriereffiinient Nr. 27: Inf. Hrovatin Vinze,H, 7. K., tot; Feldw. Preml Anton, 7. K., tot; —, vom Landsturminfantcrie-regiment Nr. 27: die Ins. Iermin Anton, 4. K., Kcr-inauner Jakob, !Kroftar Josef, 3. K., Korp. Mestnik An-lon, Inf. Urbas Jakob, vcrw.; Iirf. Vidi,m Artur, 2. K., tot; — vom Landwehrinfankricrcgimcnt Nr 26: Inf. Medved Josef, 2. K., kriegsgef. — (Kriegszulage für die städtische Beanttenschaft., Wir erhalten folgende Mitteilung: Der Verein der städtischen Äeamtm in Laibach hielt gestern abends im Kon-fercnzsaale des Stadt magistrates eine außerordentliche Hauptversammlung ab, um zur Frage -iner ordentlichen mmiatlichcn Kricgszulasse für die städtischen Beamten Stellung zu nehmen. Zur Versammlung war auch Herr Bürgermeister Dr. Tav^ar eingeladen worden. Der Obmann des Vereines, Herr Marktinsftektor Nibni-kar, leitete die Verhandlung mit einer Ansprache ein, worin er auf die durch die, derzeitigen Verhältnisse geschaffene mißliche Lage der Beamtenschaft hinwies, auf wclchcv der Druck der schweren Kriegszeit wohl am empfindlichsten laste. Der Staat sowohl wie die autonomen Körperschaften haben in der Erkenntnis, daß sie dadurch nur einem Gebot der sozialen Gerechtigkeit entsprechen, mit Rücksicht auf die allgemeine Tencrnng auch die Entschädigung für die in den gegenwärtigen Verhältnissen gesteigerte Arbeitsleistung entsprechend erhöht. Die städtische Beamtenschaft in Laibach, obwohl durch Einberufungen dezimiert, entwickle bedeutsame patriotische Tii-tigkeit, deren Erfolg in dieser, großen Zeit für die Interessen des Staates und der Bevölkerung geradezu enü? scheidend sei. Der Versammlung wurde, seitens des Vereins aus schnsses eine Resolution zur Annahme empfohlen, die in der dringenden Bitte an deN.Gemeindcrat slipfelt, der städtischen Beamtenschaft nach dem Vorbilde der Stadlgcmcinde Wien eine ordentliche! monatliche Kricg's-zulage zu gewähren. Diese KrieMulagc wäre vom ersten Jänner 1916 an flüssig zu inachen, wobei die für das laufende Jahr bereits angewiesene außerordentliche Teuerungszulage in Abzug zu bringen wäre. Herr Bürgermeister Dr. Tllv<5ar betonte in längerer Ausführung, daß er dic> schwierige Lage der Beamtenschaft vcll-mif würdige und deren Wünsche als berechtigt anerkenne; allerdings müsse sich dic angestrebte Aufbesserung ocr »intcriellcu ^iane der Ncamtcn l»d Bediensteten im Rahmen der finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadtgcmcinde bewegen. Für «seine Person sei dcr ^ürgermcistcr bereit, den in der Resolution zum Ausdrucke gebrachten Wünschen zu entsprechen, und werde an den Gemcinderah mit entsprechenden Anträgen heranir^n. Nachdem noch mehrere Vereinsmitgliedcr zum Ge^enst',ude> gesprochn« l.nd namentlich auch die Approvisionicrungssragc berührt hatten, wurde die Resolution einstimmig angenommen. Der Vercinsobmann sprach dem Bürgermeister für das der Beamtenschaft bewiesene Wohl vollen namens der Versammlung, den geziemenden Dank nus und schloß sodann nach Erschöpfung der Tagesordnung die vollzählig besuchte Generalversammlung. — (Trauung.) Herr Ing. Vladimir Ncmec, l. l. Oberkommissär, Direktor des Gewerbesärdcrungsinst^tutes für Krain, hat sich mit Fräulein Helena Poll at, Tochter des Fabrikanten Herrn Karl Pollak, vermählt. Kino Ideal führt heute Freitag folgendes Sondcr-programm vor: „Der schwarze Ring," amerikanisches Detektiv drama in drei Alten. Diesem Deteltivdrama amerikanischer Provenienz liegt, eine bewegte und interessante Handlung zuarundc und zeichnet sich durch cinc Ncihe sehr hübscher Aufnahmen aus. ^ „Lmnpenlicscrl", Lustspiel, in drei Akten mit And Egedc Nisjen in der Hauptrolle. In dieser lustigen Filmposse ist der reizenden Schauspielerin Aud Ggede Nissen die Rolle der Lumftcnliescl zugedacht, die sie mit drastischer Naturtreue darzustellen versteht. Dieses feine Programm ist für Jugendliche nicht geeignet und kommt nur heute Freitag am Sonderabcnd zur Aufführung, im Ideal Kino. „Waö Olott gefügt". Kino Ideal. Wie bekannt, wird morgen Samstag den 27. d. M. das Kino Ideal mit der großen Echlagerwochc beginnen. Als erster Schlager ist das drciaktigc Lebensbild „Was Gott gefügt". Ein Ehcdramn, das sich in einer Atmosphäre vornehmer Gesellschaft abspielt, in die sich das P. T. Publihim gerne versetzt fühlt. Dazu ganz meisttrliche darstellerische Leistung. Vor allen Else Fröhlich und Anton dc Vcrdier, der immer mehr in die erste Reihe tritt. Gin angenehmer mystischer Einschlag des Sujets und reizende Kindcrsz"^M werden den Erfolg des Films abrunden. — Als Ergänzung ist „Hanö Leichtfuß iy der Mausefalle". Ein Li.s^ spiel in zwei Akten, in welchem ein junger Mann dl'rch Verwechslung einer Tür in dte unangenehme Lage lonnnt, eine alte Jungfer heiraten zu müssen. Oas Stück l'ictet viel Unterhaltung; die hochint^ress mte Sascha-Mestter« Woche Nr. 80a berichtet von allen Kriegsschauplätzen. Dieses Programm ist für Jugendliche nicht geeignet mil> wird nur drei Tage, und zwar morgen Samstag, den 27" Tonntag den 28. und Montag den 29. Mai vorgcfuyn im Kino Ideal. Laibacher Zeitung Nr. 121___________________________871 ________________________26. Mai 1916 Der Krieg. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Vureaus. Dsterreich-Ungarn. Vo» den KriegsschmHliitzen. Wien, 25. Mai. Amtlich wird vcrlautbart: 25. Mai. Russischcr Kriegsschauplatz: In Wolhynicn unternahmen unsere Eirciftommandos an mehreren Stellen erfolgreiche Überfälle. Lage unverändert. — Italienischer Kriegsschauplatz: Die Kampflätigteit im Abschnitte von Do-berdo, bei Flitsch-und n,n Plucken war lebhafter nlö in den lehtcn Tagen. Wiederholte feindliche Angriffovcr-snche bei Pcutelftcin wurden abssttuiefen. Nördlich dee Susann Tales nah,»cn unsere Truppe,, die (5ima Ciftn, überschritten an einzelnen Ttcllcn den Mnso-Bach und rückten in Striegen (Strigno) ein. Südlich ded Tales breitete sich die über den Kempelbern vorfieriultc Gruppe unter Überwindung großer Gcländcschwicrigteitcn und des feindlichen Widerstandes nach Osten und Suden aus; der Corn» di Campovcrdc ist in ihrem Bosch. Italicnische Abteilungen wurden sofvrl zurnctgeworfen. I«n Brand-Tale (Ballnrsa) nahmen unsere Truppen Chics« in Bc« fitz. Die Nachlese im Angriffsraum erhöhte unsere Beute noch um zehn Geschütze. Eines »msercr Secflugzcua,« gcschwadcr belegte den Bahnhof und militärische Anlagen von Latisann mil Bomben. — Südöstlicher M'iegs-schauplal): ileinc besonderen (Ereignisse. Der Stellvertreter des Chefs des Gcnercüstabes: von Höfer, FML. T>er Orden Puur lc Mt'riie für den Thronfolger. Wie», 25. Mai. Some Majestät der Kaiser, erteilte dcm Feldlnarschalleutnant und Vizcaomira'l Erzherzog >larl Franz Josef die Bewilligung zur Auuahiue nnd zum Tragen des ihm vom Deutschen Baiser verliehenen Ordens Ponr le >n6rite. «ine Huldinunllsndresse der Welschtirolrr. Wien, 25. Mai. Anläßlich der Jahreswende der ita-lienischell Kriegserklärung haben 30ti Geineiuden und 480 Erwerbs- und Wirtschaftsgclwsseuschaftcn ans dem italienischen Sprachgebiete Tirols Seiner Majestät dem Kaiser eiuc Huldigungsadresse uulerbreitct. in lvclchcr sie ihren patriotischen befühlen Ausdruck verleihen. Durch-drungeir von dem Bc.lmchls.ein einer heiligen Pflicht, cr-hoben die. Absender der Adresse mit schlichten, abcr eindrucksvollen Worleu Protest gegcn den treuloses Verrat Italiens und versichern Seine Majestät dcn Kaiser ihrer unauslöschlichen Loyalität, Trcue und Licve z>l Kaiser und Meich. Nicht ein Schritt Grund und Boden dürfe dein Feind gum Opfer fallen und für ewige Zeiten niüjse die heimatliche Scholle unter dem Szepter Haböburgs mit der österreichisch-ungarischen^ Monarchie vereint bleiben. — Seine Majestät der 5t a iser hat den Minister des Innern beauftragt, seinen vollsten Danl an die Al'sendcr der Adresse gelangen zu lasscu. Cadorna berichtet. Wien, 24. Mm. Ans dem Kri.'ysplessequartier wird gemeldet: Acricht des italienischen, Gcncralstabes vom ^2. Mai. Im Tonale- und Adcnnellogobiet Mrte Artil^ lerietätigkeit Zli kleinen Gefechten mit für uus günstigem Ausgang. Zwischen Gardasce und Etsch Artillerietätigkeit nnd Gefechte nut kleinen feindlichen AAeilungeii, die überall zurückgeworfen wnrden. Gegen unsere, Stelluugm am linken Ufer der Etsch richtete der Feind mich gestern heftiges Feuer, dein ein neuer heftiger Angriff folgte, derl aber vou uus uutcr schweren Verlusten für die feindliche Infanterie abgeschlagen wurde. An der übrigen Front bis zum Astieo keiu Ereignis von Bedeutung. Zwischen Astijco nnd Brenta sowie im Suganer Talc dauerte gestern der von zahlreicher mächtiger Artillerie unterstützte feindliche Angriff gegen unsere vorgeschobenen Linien westlich des Torriwl^s ((Aslico), des Val d'Assa, des Maggio und des v5ampellatalcs mit wechseln-dcm Glücke an. In Karnicu und ain Isonzo Artilleric-Migteit, die stch am obcren Vul und in, Abschnitte vrn Monsalcone Zu größerer Intensität steigerte. Feindliche Flleger warfen gestern einige Bomben im Lagarinalal und m Knrnien ab. Es gab einige Verluste an Menschen-leben und gerinnen Schad?». Heute uu)ü,ftcns währenv emes Fliegerangriffes anf Portogruaro wurde ein feindlicher Hydroftlau von unserer Arlillcrlo abgeschossen. ^,en, ^". Ma,. Aui« dein kriegopresseqliartier wird gemeldeti Feindlichcr Generalstaböberichl Italic»s, 2^'ten Mai. ^>v,sche» Gardasec und latsch lv<.'rdcn feindliche Trup-penausannnlungeu im Al.schmtte von Riva uni> feindliche Fliegertat,gte,t a,n Monlc V Astieo tleinere Gefechte vo.r ?Iufllnrun^'.rblu. zwischen. Astico und Vrenl^ und im Suganerlal zogen sich gestern unsere Truppen noch M.Weisung der am 22ste>, dieses Monats gegen unsere vor^schowien Stellungen gcrichlokn A,!a.risfe schrittweise ans dic Hanplverleidi- gungslinien zurück. Die Bewegung wurde in vollkommener Ordnung ohne feindlichen Trnck ausführt. Im ode-' rcn Cordc-volcwl uahm cinc eigene Abteilung eine wich-! tigc feindliche Stellung mif dem Monate Sief und machte dl^bei ellva 50 Gefangene, darunter cwcn Offizier, und erbeutete Waffen und Munition. Au der übrigen Front Artillerictäligseit, die sich am oberen Vut, auf den Höhen nordwestlich von <Äörz nnd im Abschnitte von Monfal« cone M größerer Intensität steigerte. Feindliche Flugzeuge umrfen einige Bomben auf Ortschaften in der Vene-^iauisäfeu Ü'bcue und verursachten loenigc Verluste an Mcnsclienleben uud leinen Salden. Deutsches Reich. Von den Kriegsschauplätzen. Berlin, 25. Mai. Tas WolffMurcau meldet- Großes Hauptquartier, 25. Mai. Westlicher Knegöschaupl.ch: Englische Torpedo« und Patrouillenboote wurden an der flandrischen Küste von deutschen Flugzeuncn angeßrifstn. Westlich der Maas^ scheiterten drei Angriffe des Feindes gegen das vor ihn« verlorene Dorf (5umiic Wieoercinnahme des Forts Dunnunwnt durch die Franzosen vom Einfang bie zum Ende erlogen. Douaumont ist andauernd in der Hand der Deutschen, die auch den vor einigen Tag«n verlorenen Steinbruch Haudromont wieder nahmen. Im übrigen sind die Umstände auf dein, östlichen Maasufer bei Torf Touaumont, Fort Douaumont und Vauz im günstigen Fortschreiten. Kaiser Wilhelm. Äcrlil,, 2. Mai. Kaiser Wilhelm begab sich am frühen Morgen zu eiuer Besprechung uut dein ^ieichstanzler v. Vcthinann-Hollwcg in daö NeickMan^lerhaus. Um l)alb ^!2 Uhr vormittags empfing der Kaiser im Schlosse Vello vuc die türkischen Prinzen Omer Faruä) Eftendi und Ahmed Älureddin (5ffeudi lind im Anschlich daran die hier weilende Abordnung des türtischen Abgeordnetenhauses. Zllr ssrühftückstafel beim Haiserpaar waren die hier akkreditierten Gesandten der deutschen Bundcsstaaten und die Staatssekretäre geladen. Äcrlin, 2. Mai. Das Wolff-Vureau meldet: Der Baiser uahul heute früh im NcichstanIlervalais einen ettua eiustündigcn Vortrag des Reichskanzlers entgegen. Vom Klirgsemähruttgsantte. Berlin 25. Mai. Im Hanshaltungsausschusse des Reichstages erschien der Präsident des Kri rungsamtcs von Batocki zum erstennmle und ettlärie, eine der zu lösenden 'Fragen sei, mit Hilfe der Gemeinden in dcir großm Wohngebieten Einrichtungen zu Mas-, scuspcisungci, z» schaffen, die sich in Belgien sehr ve-wnhtt haben. Weiter werde man sehen müssen, nioher weitere Reserven den Vedarfsgebieten, zugefthrt werden können. Der große Teil der MelständH sei auf die letzt-jährige (5rnte zurückzuführen. Italien. Der Jahrestag der krirnsertlnrnnn. No,n, 25. Mai. König Viktor Emcmuel erließ unter dem Gestrigen aus dem Haupiqnartier folgenden Tagesbefehl: Soldaten zu Lande lind gur See! Vor einem Jahre zöget Ihr mit Aegcisternng, dem Aufrufe 'des Vaterlandes folgend, ins Feld. um zusammen mit unseren tapferen Verbündeten imscre .ingcstammlen Feinde behufs Erfüllung der nationalen Ansprüche zu bclampfrn. Ihr habt nach üwrwindunft von Schwierigkeiten aller Art mit de,n ,Ioeale Hialienö ini Herzen in Hunderten Gefechten ge- lmnpft, gcstegt. Aber das Vaterland verlangt weitere Anstrengungen lind weitere Opfer. Ich zweifle nicht, daß Ihr neue Proben von Tapferkeit und Seclenstärte zu gebet, vissen werdet Tns Land ist stolz uub dantbar ob der von Euch bewiesenen Tugcudcn. unterstützt Euch in Eurer harten Ausgabe mit größter Teilnahme uud wunderbarer vertrauender H'uhc. Ich bete, dcch uns das beste OUücl in deu kommende» dämpfen geleite, wie Euch nrcin beständiges Gedenken und meine beständigen Gedanken begleite». Nsm, 25. Mai. König Viktor Emanucl telegraphierte an den Bürgermeister von Nom in Beantwortung eines Telegrammes, lvclchcd deu Glauben an den Sieg Italiens für feine und der menschliche» Cultur Rechte versicherte.-Die zähe, tapfere Anstrengung unserer Soldaten unt> das fcfte Vertrauen unseres Voltes sind uno an diesem ,I«H-rcötagc ein glückliches Vorzeichen für die Erfüllung der hohen nationalen und zivilisatorischen Zlvccle, welche unser ilricg anstrebt. Luciano, 24. Mai. Zum Jahrestage der Kriegserklärung veranstalteten die interventionistisck^cn Parteien einen Fcstzug zum Uationaldenlmal und zum kcrpiiol, woran sich auch Veteranen und Schulkinder beteiligten. In anderen Orten fanden Persammluna.cn statt, bei denen jedoch verschiedeiu: früher angcfaylc Redner fehlten. Bei diesem Anlasse und in den Blattern tvurdr selbstverständlich ülicr oie gerechte Sache, die Macht der eigenen Kraft, die Holwcndigleit der Eintracht und des Autzl>nrienK bis zum Siege und zum Triumph der gercchtcu Sache und ,zur Verwirtlichunft der Aspirationen Italiens gesprocheii, oder geschrieben. Tie Acschiininungeu der „Aaenzia 2'llre Streit-kräfte und zahlreiches Material Osterrcla>Ungarntz band lind abnutzte und verhinderte, daß die Energien Österreich-Ungarns und Deutschlands gegen Frankreich und Nußland geleitet wurden, lvelchc lua'hrscheiulich dort einei» unerträglichen Dnut ausgeübt lMen. Als dann Deulscl)-lanb die Offensive von Verdun begann und Österreich« Ungarn nach der französischen Front Truppen uud Kanonen zu befördern suchte, griff die energische italienisch Offensive ein und hinderte Österreich-Ungarn -treten in dcn Kr^ die entscheidende Unterwerfung Laibacher Zeitung Nr. 121 872 26. Mai 1916 Deutschlands und Österreich-Ungarns mit sich bringen würde, entschuldigen. Von einer Niederwerfung spricht dic „Agcnzia Stcfani" jetzt nicht mehr, läßt aber doch noch die Hoffnung bestehen, datz eine aroste Offensive der Verbündeten die militärische Schwächling der Mittelmächte an den Tag bringen wird. Von dieser militärischen Schwächung ist im Augenblicke noch nichts zu merken. Die (irei^nisse an der italienischen ^ront sind eher dazu an-aetan, die militärische Schtoächuug Italiens an den Tag zu bringen. Vliitterstimmru iilier den Niick,n«N d?r Itnliencr. Lugnno, 25. Mai. Zum heutigen Äcricht schreibt „Cor-viere della Sera".- Seine gangen Anstrengungen machte der Feind im oberen Vicentischcu. Unsere Nüctwärtsbewe-ssung in dieser Ientralstellung müssen zweckinäs;igerweise auch die Flügclstcllungen niitmachen. Wesentlich ist in diesen »iüäzugsschlachten, das; die Front einheitlich nnd kompakt blieb und keine gefährlichen Breschen möglich seien. Kompaktheit und Zusaunnculiana, erscheinen nach Cador-uai? Bericht gelocihrleislet. Wenngleich das forldauernde 'Hurücln>eickien schmerzliche Verlnstc, insbesondere an ('»/e-schütz».n, tostet, ist es dock) methodisch nnd geordnet. Wir befinden uns noch immer in der lritisclM, Phase des .Vlainpfes und es sind noch einige Tage nötig, bevor sich ei» klares Äilo der Laste geben läßt. — „Eecolo", dessen militärischer ^oimnentac zu dem Berichte ^ladornatz tcil^ lveise von der Zensnr unterdrückt wurde, schreibt: Die Preisgabe des Posiua-Äeckcns >oar nach dem Verluste des befestigten Systems von (5ampomolon die einzig mögliche Lösung. Das Opfer ist schmerzlich, war abor nunmehr unvermeidlich. Änch die Näumunn, des Astach-Äeckens gehört zu den Wirkungen der Offensive im LIrsiero-Abschnitt und iln ^Abschnitte der Hochfläche der Sieben ftiemeinden, dessen VerleidMing sich auf der linken Flanle entblößt fand. Wahrscheinlich haben die italienischen Verteidigunghtontin-gente, die in unmittelbarer NachbarsclMt der Astach operierten, das sndtvärtige, Ruckzugsmanover alzf der Hochfläche von Arsiero begleitet, uni eine Verbindung der beiden Abschnitte herzustellen und daher auf die Südseite des letzten Stückes des Astachta'lcs hinnbcrn,ehen müssen. Die Hurücknahmc der Linien auf der Hochfläche der Sieben (^meinden ist notwendig geworden, lucil deren südlichste Stellung sehr exponiert wurde. Daher mußte der erste Widerstand links von Monte Verena bis zur Cima Campolongo aufgegeben und eine neue Stellung auf der lintcn Seite des mittleren Astachtales bezogen loerden. Annähernd verbinden sich sohin die italienischen Linien nahe der Arsieromuldc mit den neuen Widerstandsstellungen und verlaufen, nachdem sie die Astach in der Nähe von Velo überschritten, haben, anf den Bergen, die die linke Seite des Ästachtulos bilden. Flüchtlinge auö Oberitalien. Mailand, 24. Mai. „Italia" meldet aus Vicenza, daß dort bereits 20.000 bedürftig« Personen aus den wegen des österreichisch-ungarischen Vorstoßes geräumten Bezirken zusammengeströmt sind. Weitere 11.0l)0 Personen, welche am 22^ Mai t>ie Ortschaften auf dcr Hochfläche von Tchlegcn räumen, mußten, kamen nach Vi-eenza, Noventa und nach, südlicher ^eleczencn Orten. Die Evakuierten sind fast ausschließlich Greise, Frauen und Kinder, da sämtliche Männer jener. Ortschaften Heeresdienst, und zwar in der Älpimtruftpc, leisten. Bcrmehrung der! Staattzlasscnscheine. Rom, 24, Mai. Auf Verfügung des Schab »mistc-riunls wurden die auf kleinere Beträge lautenden Siaats»-tassenscheine um 100 Millionen Üirej vermehrt. Der Gee« nnd der Lusttrieg. Ein Angriff unserer Teeflugzrngc auf Bari. Wien, 25. Mai. Amtlich wird ucrtautbart: Ercig-nisse zur See: Am 24. d. Vt. hat cin Geschwader, von Tecflugzcugcn Bahnhof, Postgcbäude, Kascrneil nnd Kastell in Bari ausgiebig und niit sichtbar gntcm Erfolge bonlbardiert nnd in dic Festesfreude der reich lie-flaggte», Stadt deutlich tcnnbarc Störung, gebracht. Las Abwehrfeuer der Batterien war ganz wirtungölos. Alle Flugzeuge sind unvcrfelirl eingerückt. Flottenkomnmndo. «in österreichisch-unnnrisches Molorboot uon Fliegern ncrettct. Lugano, 25. Mai. Die „Agengia' Stesani" meldet: Während der Allion, welche zur Niederholung eines österreichisch-»n aarischen Flugzeuges iu der oberen Adria führte, versenkte ein italienisches belvaffnetes Motorboot ein feindlilhes be»uaffnete2 Motorboot, dessen Vesatzung gefaiMn genommen wurde. Am 23. d. M. morgens gab ein feindliches Unterseeboot Kanonenschüsse gegen (Yel>äude bei Portoferraio ab. Durch d<^s Feuer unserer Vcr griffen. Zusaulmenstosi zweier Dampfer. Paris, 24. Mai. „Petit Parisian" meldet aus Le Havre: Auf der Needc erfolgte cin Zusammenstoß zweier Dampfer, wodurch der französische Dcunpfer „Jules Eheussy" buchstäblich durchschnitten wurde und sofort sank. Von der Besatzung wurd.'n zwölf Mann gerettet. Flucht des französischen Fliegers (Yilber<< Bern, 25. Mai. (Schweizerische, Depeschenagentur.) Der französische Flieger Gilbert ist nachts wieder, ausgebrochen. Er bewerkstelligte die Flucht vcrniuUich durch den Luftschlaiich des Abortes. Mai^ ist dem Entflohenen auf der Spur. Frankreich. Fleischmangcl und Preistreibereien. Bern, 24. Mai. Wie der „Matin" meldet, tam es in Paris zu lärmenden 5NlnoaMlngen der Hausfrauen in den Markthallen wegen der »laßlosen Fleischpreise, oic hiezu führten, daß bedeutende Mengen unverkauft bliebe», die am anderen Tage uon den Fleischbeschauem als verdorben der Abdeckerei überwiesen wurden. Eine Ansammlung uon Hausfraueil sah der ^orlschassunss Zu und gab ihren Unwillen durch entrüstete Protesttufc zu erkennen. Die Hausfrauen forderten driusMd Kühlanlagen so.lcke behördliches Eingreifen, um durch cnMmessene Preisermäßigung ähnliche Vorkommnisse zn uermciden. Bern, 24. Mai. „Matin" meldet aus zahlreichen Prouinzstädtcn Mangel an Fleisch und riesige Preistreibereien, die vielfach zu emer Maßregelung der Händler seitens der Behörden und infolgedessen zu Streits der Schlächter führten. Der König von Montenegro gegen! seinen Sohn Prinzen Mirto. Bordeaux., 24. Mai. (Agcnce Havas.) König Nit»-laus uon Montenegro richtete an den montenegrinischen Ministerpräsidenten Nadoui«' folgenden Brief: Herr Prä. sident! Um zu vermeiden, daß der Aufenthalt meines Sohnes Prinzen Mirko in Wien, der uach Blättermelduu-gen wegen ein,er Erkrankung sich dort zur Pflege aufhält, in übler Weife ausgelegt'»verde, erachte ich es für notwendig, an die Regierungen nnsc^r mächtigen Bnn-desgenossen durch die VermUtlung ihrer bei uns lieulau<-vigten Vertreter zur Kenntnis zu bringen, daß! ich sehr entschieden diese Reise mißbillige und streng jedes etwaige Vorgehen verdamme, welches dahin abzielen würde. Montenegro unseren Feinden gegenüber zu verpflichte», Wollen Sie überdies erklären, daß Prinz Mirko traft unserer Verfassungsüesche, besonders des Artikels 16 unserer Verfassung, leinen offiziellen Rang bekleidet nnd keinerlei gesetzmäßigen Einfluß in Montenegro auszuüben ver-lnag. überdies hören die in Mc»U.'negro ucrbli^beuen Minister nach Bildung des neuen Kabinettes auf, zur Neftiemna. zu gehören. Auch hatt'N sie vor meiner Abreise leme Vollmachten von mir erh üten, die im oben erwähnten Artikel 10 angeführt sind. Sie kehren jetzr in den Rahmen einfacher Beamter unseres teuren VMr-landcs zurück, das mit Hilfe Gottes und unserer tapferen ruhmreichen Verbündeten bald den Augeülilick seiner so sehr erhofften Wiederherstellung herankomme» sehen n ird. Vulgarien. Vom „lakonischen .wiegÄschanplahe. Sofia, 24. Mai. Der Geucralstab teilt mit: Die Lage auf dem mazedonischen .Kriegsschauplätze: Vor nun zwei Monaten begannen die englisch französischen Truppen aus dcm verschanzten Lager von Salonichl heruorzlilom-inen und sich unserer Grenze zu näher». Die Hauptstr^it-lräftcz der Engländer n»d Franzosen sind im Vardartale verteilt nnd reichen östlich über Douat<:fto bis ins Struma-tal und westlich über die Aegcnd lwn Subotslo und Vo>-dcna bis Lcrine (Florina). Ein Teil der reorganisierten serbischen Armee ist bereits ini Salonichi gelandet. Seit etwa» einem.Monat gibt es fast täglich an der Front Doi-rail-Ojcvgjcli Artilleriefeuer, doch haben die Engländer und Franzosen bisher niraMds die Grenze überschritten. Vorgestern wurde eine französische Ausklärnngsabteilmlg im Dorfe Gornji Garbali von uns^r^n Patrouillc» lintcr Feuer genommen. Die Reiter ergrifftn unter Preiögabe ihrer Pferde, die von unseren Soldaten erbeutet wurden, die Flucht. T>ie Türkei Bericht des Hauptquartiers. .Konftantinopel, 24. Mai. (Agcnee t/l. Milli.) Das Hauptquarlier teilt mit: Iral-Front: Keine Änderung. Die russischen Strcitträftc, deren Borriulen in der Dichtung Kasr i'Echirin—Kantin genuldet wllrde, wurden in den Grenzgegendcn gczwl»ngrn, ihre Kämpfe einzustellen. Hm Kampfe mi< »llssischcn Abteilungen, denen an der per« jischcn (Grenze bis nördlich dez Sulcimanjc begegnet wor^ den war, verloren diese mehr als 200 Mann. Kauta^ sus-Fronl: Aus dem rechten Flügel im Abschnitte Billis »mkcdentende Pa»7ouitt^»zusa»ml«»fiöße. Im Zenlrum uud auf den« linken Flügel wurden uom Feinde grgcn unsere Borhulstrllungcn in der Rncht uom 5ö. nlf den ^j. Mai Bersuchc übcrraschcuder Angriffe leicht ibgewie-sen. Halbinsel Galliftoli: Ein Torpedoboot, 5a>> ,'ch Külschüj-Kemilli zn nüljcrn uersuchte, vurdc durch das Fcmr unserer Artillerie in die Flucht geschlagen, l'' nrs unsner Wasserslugzcngc, dao einen <>l»,g in dc» Rich, lung auf Ilubroo vollführte, warf mit Erfolg Bomben auf einen in der Hncht vou Keftljill) wnhrgenWMlenen Monitor sowie auf die im Hafen lufindlichcn lnl»g:n »md Flllgzenghallcn, wo, vie festgestellt wurde, Brände uerursacht wurden. Bon den übrigen Fronten wird leine Änderung gemeldet. Die Bereinigten Etaaten von Umerita «ine letzte Note Mezitoö an Amerita. ^cwyurk, ^'l. Mai. (Neuter.) Dcm Korrespoudeulol oeo „Äll,uul)ort Äiuerican" der. Stadt Aiexito Hllfolge richtclc die >n,cxitn>nscl>c »lcaicruna ab<., anstatt lO.(^U<) Äiallu, wie ausgemacht luur den sei. — lBerlnftliste.) I,; ^^ )Zerlu,lliste Nr. 117 sind folgende Ojsiziere, des Infanterieregiments Nr. 17 als triegsgefangen ausgewiesen: Leutnant in der Reserve Fcrjan^ Ernst, 8..^.; i>lai>cttaspirant Dr. ^uschcr H.; Kadett in der Reserve Ortl Josef,, (i. .^l'.; Kadettaspirant Zherile Rudolf (verw.); Leutnant Zlobec Marilis, t.j. .^omft. ^ Ferner ist in. dieser Verlustliste folgende ails Kram stammende Mannschaft als verwundet nusgew,ic^ sen: Gesr. Godcc Johann, ^slV 42, 2. 5l,; Inf. ^itac Franz, ^stÄ ll), I. ^.; Ins. Olersla Josef, MB 10. — (Sanilsts. Wochenbericht.) In der Zeit vom 14. bis 20. d. M. l) und 1(l Personen aus, An-stalten (80 '/.). Infcllionserlranlungen wurden gennl. dct: Typhus 4!) Soldaten, Ruhr.l.j Soldatc,:, Trachom 2 Ortsfremde und !A Soldaten, DipWerltis ^,' Orts-fremder. — (Weil sie nichl l^iiren wollte.) Dicscrtage ünncn zwei jüngere, Burschen gca.cn, Mitternacht zum Hause der Besitzerin Maria Kebar in Preuole bei Mariatal few sterln. Die Burscheir riefcn eine darin! schlafende Magd, konnten sie aber nicht d.azn bewegn, cm ^ebcuszcichclr von sich zu geben. Offenbar aus Hrs,cr darüber warfen die Burschen Steine durchs Fenster ins Schlafzimmer, wovon zwei in das Bett der Maa.d! flogen, und schleus derlcn auch einen lebendigen Igel hinein, von ?>cm die Magd am! ^opsc getroffen wurde. Die beiden Burschen, die betrunken waren, lärmten dann noch weiter beim Hause lind cnftcrntcn sich erst, als sich di,e Hani5eigen^ tümerin ins Mittel legte und ihnen mit der Gendarmerie drohte. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Laibacber öeituna Nr. 121 873 ___________________________26. Mai 1916 Tondcnwlchellllngell im Kin« Central im Landes-theater. Nur he,,tc Freita« den 26. Mai: .„Judaslohns Drama in drei Akten mit Egil Eide. Ein Nild von stmkcr drmnatisäicr Wirkung, dessen schauspielerisch sehr gut durchgeführte Handlung das tragische Schicksal Mes Wildschützen zuin Voriuurfe hat. Dicscr packende Mm ist mit all der technischen Vollkommenheit ausgeführt, die die Produkte'der Slienska auszeichnet. Es kommen noch zwei nute Lustspiele und zwei schöne Naturaufnahmen zur Vorführung, ein Programm, das den vollen Veifall des Publikums finden wird. Die Vorstellungen finden uni 4 Uhr nachmittags, um 6, halb 8 und 9 Uhr abends start. — Morgen neues Programm: Fund im Neubau, II. Tett. Die Fertigstellung photographischer Umateur« Aufnahmen wird in A. Molls Photographischer Kopier. Anstalt, Wien. I., Tuchlauben 9, sorgfältigst besorgt. Die eingesandten Platten oder Filme werden entwickelt, zugerichtet und retuschiert und Bilder nach jedem Kopier - Verfahren, Vergrößerungen sowie auch Diapositive hergestellt. — Reich, haltiges Lager bester photogr. Moment-Handapparate für Reisen und Ausflüge. Aus Wunsch ausführliche Preisliste über Photo'Npparate nnt Tarif der Kopier'Anftalt unberechnet. 1462 2 ! Statt zeder besondere,, Anzeige. I Kannh Iass gibt im eigenen sowie im Na< D men aller übrige» Verwandten allen Freunden und V Velannten die höchst betrübende Nachricht von dem > Hinscheiden ihrer innigstgeliebten Mutter, Frau Anna OHrfeld I welche nach langem schweren Leiden, versehen mit > den heil. Sterbesakramenten, im 86, Lebensjahre am > 2b. d. M. selig im Herrn entschlafen ist. > Die irdische Hülle der teuren Verblichenen wird D Freitag dcn 26. b. M. um 5 Uhr nachmittags im > Trauerhause Petersstmhe Nr. 16 feierlichst einge. > segnet und sodann auf dem Fnedhofe zum Heil. > Kreuz im eigenen Grabe beigesetzt. » Die heil. Seelenmesse wird in der Pfarrkirche > zu St. Peter gelesen. , > Um stilles Beileid wirb gebeten. ! Laibach. am 25. Mai 1916. I Ltübtilcke «eNattunasanstalt in Laibllch. Mit 1. Juni 1916 beginnt ein neues Abonnement auf die Uaibacker Teilung. Die Pränumerations-Nedingungen bleiben unverändert und betragen: mlt Pollvtrsendnng: siir ßaibach, abgeholt: ganzjährig . . 30 X — b ganzjährig . . 2» X — k halbjährig . . Ill » — » halbjährig . . 11 » — » vierteljährig . 7 » VO » vierteliährig» » 50 » monatlich. . . 2 » »0 » monatlich. . . I » 8S » Für die Zustellung ins Haus für hiesige Nbonnenten per Iah« 2 Kronen mehr. Die P. T. Abonnenten werden höflichst gebeten, den Pränumerationsbetrag für die »Laib. Zeitung» stets rechtzeitig und in vorhinein zu entrichten, da sonst die Zusendung ohne weiteres eingestellt wird. ß^ vle ?,3nu«el»tionl-Lettz«e vollen po«otte» lu«e»enaet veraen. Jg. v. ßlewnmyr K Fed. Kamberg. Verlag von lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg ¦ in X^ctil>CLOlx. ¦ Bitoliotelca pisateljev sedanje dofc»e: Zvezek I.: No vaöan Anton, Naia vas, I. del, broä. K 3—, vez. K 4-50, po poäti 20 h voè. Zvezek II.: PugelJ Milan, Ura z angelt, broš. K 3-—, vez. K 1-50, po poöti 20 h veè. Zvezek III.: Novaöan Anton, Naia vas, II. del, broS. K 3—, vez. K 4-50, po pošti 20 h voè. Llterarna pratlka za 1. 1914, vez. K 5—. Aikero Ant., Poalednj Celjan. Epaka pesnitev, br. K 3'—, vez. K 450, po pošti 20 h veè. Pugelj Milan, Mall ljudje, brošir. K 3—, vezaDO K 4*—, po pošti 20 h veè. Amlols E. de, Furlj, novela, bro&irano K 1*50, vezano K 250, po pošti 10 h veè. Fel&el Damlr, Pol litra vipavoa, broäirano K 180, vezano K 260, po poštj 20 h veè. Kiepeo SlavoJ, Aforizml In oitatl, bro&irano K 2*50, vezano K 850, po pošti 20 b voè. Körnn V. dr., Spake, broširano K 1*60, vezano K 240, po poöti 10 h veè. Poezlje dr. Franoeta Pxeierna, 2. ilustrirana izdaja, K 5—, v platno vezaue K 640, v olo^antnom usnju vezane K 101—, po poSti 30 h veè. Poezlje dr. Franoeta Preierna (ljuduka izdaja), 2. natis, K 1-—, v platno vezano K l'4ü, po pošti 20 h voe. Dostojewski, Zloöln in kazen. Homan v C delib, preložil Vladimir Levstik, 3 zvezki K 1050, vezaui K 13-—, po pošti 30 h veè. Ruska moderna, prevola Minka Oovekarjeva, K 4-—, najelegantneje | v platno vezana K 6'—, po pošti 20 h veè. Sienklewloz H., Mali viiez. Roman z mnogimi lopimi podobami. 3 zveeki, broširani K T — , lièno vozaui K 960. Sienklewloz H., Bodbina Polaneiklh. Roman z mnogimi lepimi podobami. | 3 zvezki, hroSirani K IQ1—, lièno vozani K 16"—, v en zvezek vozani K 13#__. i Marryat, Morski razbojnik, K 250, vezano K 370, po poSti 10 h rec\ Dr. Sorll, Pot za razpotjem, vezana knjiga K 3—, po"pööti 10 b veè. Dr. Šorll, Novele In örtloe, elegantno vezane K 360, po poäti 20 b veè. Meiko Ksaver, Ob tlhih veöerlh, K 350, vezano K 5—. Meiko Ksaver, Mir Božji, K 250, vezano E 350. Malster Rudolf, Poezlje, K 2—, vezane K 3 -, po poSti 10 b veè. Aikero A., Prlmož Trubar, K 2—, elegantno vezan K 3—, po poSti 10 h voè. Aikero A., Baiade in romanoe, K 2*60, elegantno vezane K 4-—, po pošti 20 li vcè. Aikero A., Lirske in epske poezije, K 2 60, elegantno vezane K 4—, po pošti 20 h veè. Aikero A., Nove poezije, K 3-, elegantno vezane K 4-, po poSü 20 b veè. r r Aikero A., Èetrti zbbrnlk poezij, K 3-60, lièno vezana kniimi K 460, po pošti 20 b veè. Cankar Ivan, Ob zorl, K 3 —, po pošti 10 h veè. Golar, Plsano polje, K 180, vozano K 280, po poSti 10 h veè. Mole, Ko so ovele rože, K 2—, vezano K 3'20, elegaotno vezano K 3'60, po pošti 10 b veè. Sohelnigg, Narodne pesml koroiklh Slovenoev, K 2—, elegantno vezauo K 330, po poSti 20 b veè. Baumbaoh, Zlatorog, poslovenil A. Fnntek, elegantno vezan K 4—. do poSti lö h veè. Jos. Strltar ja zbranl spisl, 7 zvezkov (prvi zvezek razprodan) K 30 —, I _ ' Pjatno vozani K 3860, v polfrancoski vezbi K 4340. fcevstlkovi zbrani spisl, 5 zvezkov K 21-—, v platno. i? +Lt «ai!,C0Bki vozbi K 29"-> v najfinejii vezbi K 31- vezani K 27--, ESlt n?Ä K lf)0' elegantno vezan K 250, po poSti 20 h veÈ. Majar, OOkrltje Amerike, K 2-, po potti 20 b veè. JTÜaÜ! orwJlvl- ßlov«neo, 3. za polovico pomnožena izdaja K 1-80, pu poHu u\t n vec Brezovnlk Zvonöeki K 1-50, po pogti 20 h veè. Tw%5rSs^s^VTsrpo K 2"70> t platno ?ezani po K 380' ÖUy vtLf K14a-iant> Novole« iz francošèine preložil dr. Ivo Sorli, K 8-, Zupanöiö Oton, Samogovorl, broširani K 3-, rezani K 4-. ! ¦-¦-¦-¦-¦-¦•IMI-B-H-B-H-B-a | —^j^= Soeben erschienen: ------— | H Der tapferen Isonzo-Armee u. ihrem glorreichen ^1 ¦ Führer Sr. Exzellenz General der Infanterie ¦ V Svetozar Boroeviè von Bojna W Wm in Ehrfurcht gewidmet H t Die Wacht am Isonzo t ^| ssBssssB. Marschlied ^=—= ^ ^m Musik von Franz Zitta. 1079 b—7 Jh Hi Text von Milan Matlc-Myron. Hsl f| Preis K I'8O, mit Postzusendung K 190. f| H Vorrätig in der smb. ^T Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung ^P H lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg I | Laibach, Kongreßplatz Nr. 2. L ¦-¦-¦-¦-¦-¦-iMi-B-a-H-H-a-a sBfl^Bs^l^^M^^^I^^BB^H^^^^^^^^^^ll^ft^B^^^^^^^B^^i^^^^ft^A^^^^^ilBlBBaB^^^^^^ft^^HM^^^M^^HlHiBM^B^^HBBBBBBBBBBBBBBB^S' ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^¦¦¦¦SS'^^^BBB^B^^B^^B^H^BP^B^^B^iB^^B^Bi^^^^^^"^^""^^^^^^^^^^^^^^^^^1^"^'^^^ Kartoffelküehe Sammlung 21486-6 praktisch erprobter Rezepte für den einfachsten und feinsten Haushalt Herausgegeben von 2?aru.la, 3SZoxtscli.eLte durchgolesen und empfohlen von 3SIa,t!fcLa,rIna, I^rsito al Verfasaeriu der Süddeutschen Küche. zS r>x»itte vepmehi?t6 Auflage. I! Preis K 1*20, mit Postzusendung K 1*30. II Vorrätig in der mW Buch- und Musikalienhandlung lg. v. Kleinmayr || & Fed. Bamberg in Laibach, Kongressplatz Hr. 2. H Laibacher Zeitung Nr. 121 874 26. Mai 1916 ynie Damen wissen, daß ein gutes Desinfektionsmittel bei der Toilette und xur Krankenpflege von großer Wiohtigkeit ist. Man verlangt heutzutage, daß das Desinfektionsmittel sioher and sohneil wirkt, dann aber daß es auoh angenehm rleoht und billig sei. Gar oft 1292 4—4 werden wir beobaohten, daß manohe Damen die naoh Karbol rieohenden Desinfektionsmittel absohaffen, weil dieser üble Oernoh von den Händen, Kleidern u. Wäsohestüoken sohwer wegzubekommen 1st. - Wenn man aber stets nur Lysoform gebrauoht, hat man keine Unannehmlichkeiten! Ly so form hat einen angenehmen aromatlsohen Wohlgeruoh, 1st billig und ungiftig. Originalflasohe in jeder Apotheke u. Drogerie K 1*95. - Alle Damen sollen deshalb nur Lysoform HEUE PREISE AB 1. MAX: LyBoform per Flasche 100 Gramm . . K 125 ^k Lyanforra-Toiletteseife, per Stück . . . „ 2'- W L1 WM L|l||yl|A PfeJIerminz-LyBoform (Mundwasser) . . „8— W Wt ff WitWWttt Kriegs - InualiditBts -UersicheruHD Was ist die Kriegs-Invallditäts-Verslcherung? Sie hat den Zweck, jedem invalid gewordenen Versicherten für den Fall des dauepnden Verlustes seiner Epwepbs-iT&liifflceii* infolge Verletzung, Verwundung oder Krankheit neben der ßtaatlichen Invaliditats-rente die Auszahlung eines :fta/fc>itLLles sicherzustellen. Zum Abschlüsse dieser neuesten Versicherung empfiehlt sich die H. Hi. m itariclniiiis-WstM „Oesterreichischer Phönix" General-Reppäsentanz: Laibach, Sodna ulica Nr. 1. 0f* Bei schriftlichen unverbindlichen Anfragen folgende Angaben erbeten: a) Name und Anschrift......... b) Militärisches Dienstverhältnis.....• J533 3__2 c) Höhe der Versicherung........ Hlloemeine Uniformierungs Hnstält Back & fehl Laibach Stari trg 8 Laibach (entlang der Straßenbahn). Großes Lager in Stoff und Leinen, Blusen, Mänteln, Salonhosen | Reithosen, Regenmänteln, Pelerinen, Kappen, Ausrustungssorten und allen Zugehören. Erzeugung von Uniformen und Zivilkleidern in der ====== besten Ausführung. ¦ Incorafü i*«»»"! Frfnlnl IlloCiaiö halRR den grüßten LIlUllj. 1557 E 781/15-10 Dražbeni oklic. Dne 30. junija 1916 predpoldne ob 10. uri bo pri tem so-diäöu dražba zemljiSÈa vlož. ätev. 184 kat. obÈ. Mošnje, obstojeèe iz nad-stropne hiše kakor vila, z vodovodom, vrta za zelenjavo, sadovnjaka, njive in hoste. Cenilna vrednost 5010 K. NajmanjŠi ponudek 3340 K. Pod najmanjšim ponudkom se ne prodaja. C. kr. okrajna sodnija v Radovljici, oddelek II, dne 20. maja 1916. 1565 T 14/16/7* Oklic vrednostnitL papirj ev. Na predlog Jurija Sirc, zasebnika iz Kranja, okliÈe se baje izgubljena vložna knjižica mestne hranilnice ¡ Kranju štev. 9055, glaseèa se na ime Ane Sire v nominal ni vrednosti 200 K. Kdor ima to knjižico, naj jo pokaže tekora šest mesecev od prvega raz-glasa tega oklica v uradnem listn „Laibacher Zeitung" pri sodišèu. Tudi drugi udeleženci morajo ugovarjati proti temu predlogu. Sicer se bo po preteku tega roka izreklo, da je knji-žica brez veljave. C. kr. deželno sodišèe v Ljubljana, odd. Ill, dne 20. maja 1916. Bei der gefertigten Werksleitung wird eine mit der Organisation eines Werks-Konsumes gründlich vertraute und mit den entsprechenden kaufmännischen und buchhalterischen Kenntnissen ausgestattete Kraft zum sofortigen Eintritt gesucht. Die Stellung ist die eines Werksbeamten, Gehalt nach Übereinkommen nebst freier Wohnung, Beheizung und Beleuchtung. Kenntnis einer südslavischen und der italienischen Sprache erwünscht. Ledige bevorzugt. Die Gesuche sind zu richten an die Werksleitung der Trifailer Kohlenwerks - Gesellschaft, Carpano, Post Albona, Istrien. Trifailer Kohlenwerks-Gesellschaft Adriatische 1656 2-1 Steinkohlenbergbaue. Offizier sucht von der Stiege separiertes, ungeniertes, ihn Ziw. Frdl. Anträge mit Preisangabe erbeten unter „Stabil" an die Administration dieser Zeitung. 1664 8—1 "y^ohnung mit oder ohne Möbel, Gartenbenützung oder Terrasse, in der Nähe der Stadt gesucht. Anträge an die Administration dieser Zeitung. 1662 Bei Hagen- und Darmkatarrb Gicht, Zuckerkrankheit, überhaupt bei all eii Erkrankungen bestens empfohlen die-wichtige Broschüre „Die Kranken-kOBt" von Leitmaier. Preis 70 h. Vorrätig in der Buchhandlung lg. v. Klein wayr «fe Fed. Bamberg in Laibach. Draptolose gibt Rat für (ieRenwart und Zukunft gegen Kinsendiing der Isaiidschrifti des Geburtsdatums und eines freiwilligen Honorars. — Adresse: Wel' bei Linz (O.-Oe.), Hotel Kaiserkro^t Zimmer 4. 1658 486 Tüchtige ' Herrea-Henln- Büglerin wird bei guten B** zahlung dauern1* aufgenommen. Jtnxtif ragen bei C. J. Hamann, Laiba*?"' t>ru«l und Verlag von Zg. v. Hleininay« HFed. Namberg.