H^m^________ Samstag, 8. Angnst 1896. Iahigang 115. Macher Zeitung. ''"Mhlln n ^p«ls: M^ PostVersendung: gll»zj«hl!g fl. 15, hlllbMlig fi. 7 bo. Im Comptoir: '^" I!!l!>^ ...^"s fl. 5 5U, ssilr die «»slellmig <»« Hau« «anzlährln fi, ,. - Insertionßgtbür: Mr l'<« ,» 4 ^^,s„ 25, lr,, grvsisri' p<>l Zr«ls N lr,: bo! «ftellü Wirdscholn»^!, per Zeile 2 lr. Dle «Laib, Zelt.» erscheint täglich, mit llulnohmr der Vonn- und Feiertage, Die Ub«<»lstr»tto» befindet ftch «onarelsplntz str- 2, die «ebacllo» Vahnbolgalse Nr. 15. Sprechstunden der Nebaction von 8 bis lt Uhr vormittag». Unfrankierte Vrlefe werden nicht angenommen, Manuscr^pte nicht zurückgestellt, Amtlicher Theil. Aer^ k' und k. Apostolische Majestät haben mit vom 30. Juli d. I. dem in n?" Hans Edlen von Rebenburg in Graz hlllnan > ^" Anerkennung seines verdienstvollen lreuz "^"nund gemeinnützigen Wirkens das Comthur-Ich/^ 8^"i Josef. Ordens allergnädigst zu ver- Aer^l-/' ""b k. Apostolische Majestät haben mit °Gr?^' Entschließung vom 30. Juli d. I. dem HiM. "Ulchen Gesandten und bevollmächtigten Ialuski das Großlreuz des l»Aen ?^ ens und dem außerordentlichen Ge« l>oii »V« - bevollmächtigten Minister Gustav Freiherrn ^eran^'!-/k ^kfrei die Würde eines geheimen Rathes folgst z„ verleihen geruht. Gtlli,^!" l. und k. Apostolische Majestät haben ans >>chen ^? ^om Minister des kaiserlichen und könig-lülttttb^,'s^ ""b des Aeuhern erstatteten aller-voln ^'Mn Vortrage« mit Allerhöchster Entschließung ^rislian'z ^.nli d. I. den Honorar - Viceconsul in ^"lu U I?" ?r"old Petersen zum «„besoldeten ^iaen '^'! "^ bem Rechte zum Bezüge der tarif-Mz. ^«slilargebüren allergnädigst zu ernennen ^„l P°""ar-Viceconsul Georg Behrend in i" vm^« " ^'^l eines Honorar-Consuls huldreichst «»yen geruht. ^!^da«'A"allst.^^ wurde in der l. ,. Hof. und Staats, k«. ^Uiss k^ c, ^" Polnischen und kroatischen und das <7" und ve) "?"usch"l Ausgabe des Reichsgesetzblattes alls» Nichtamtlicher Theil. Das rumänische Königspaar in Wien. ^e/A^ch der kurzen Anwesenheit des rmnä. ll>tt>. ^"Maares in Wien schreibt das «Fremden-^i 2>^^ Sympathien, welche in Oesterreich-Ungarn bMt "Ar der Krone Rumäniens und seiner all« . "s° se^ - lederzeit zugewendet sind, entspringen Ü^den lp«"" aufrichtigen Würdigung der Herrscher-Mt cin >. Omanischen Köuigspaares wie dem Be-i>cinien ^ ^tischen Interessengemeinschaft zwischen ^ige B «f, ?? .der Habsburgischen Monarchie, un^das ^^^^" Uns wilcüen den k?i^n Nachbarstaaten wird bekräftigt durch die freundschaftlichen Beziehungen, welche die beiden Dynastien miteinander verknüpfen. König Karl und seine Gemahlin finden daher heute wie stets, wenn sie innerhalb der Grenzen Oesterreich-Ungarns weilen, die herzlichste Aufnahme in unserem Lande. Das «Neue Wiener Tagblatt» sagt, wenn es sich auch nur um einen kurzen Aufenthalt des rumänischen Königspaares in Wien handelt, so bot derselbe dennoch neuerlich den erfreulichen Beweis der überaus herzlichen Beziehungen zwischen Oesterreich-Ungarn und Rumänien. Die Einladung des Grafen Goluchowski mit seiner Gemahlin zum rumänischen Königspaare sind Zeichen so großer Wertschätzung des Leiters unserer auswärtigen Politik, dass sie an und für sich markanten Ausdruck der innigen Verhältnisse der beiderseitigen Politik geben. Die Einladung des Grafen Goluchowski und seiner Gemahlin kann als Gradmesser der Intimität dienen, welche zwischen Rumänien und Oesterreich-Ungarn vorhanden ist. Dieselbe wird bekanntlich prägnanten Ausdrnck in dem Besuche des Kaisers Franz Josef in Rumänien finden, welcher von den rumänischen Organen aller Parteischattierungen auf das freudigste und' sympathischeste begrüßt wird. Nicht unerwähnt bleibe, dass auch die ungarische oppositionelle Presse jetzt nach Gebür dieses Ereignis würdigt. Das «Wiener Tagblatt» änßert sich bei diesem Anlasse über die Stellung, die Rumänien einnimmt, in folgender Weife: Rumänien ist im Orient ein ebenso bedeutender als einflussreicher Factor. Dank der ebenso klugen, umsichtigen als auch energischen Regierung des Königs Curol nimmt Rumänien heute unter den jungen Balkanstaaten, sowohl was die cul-turelle Entwicklung, als auch was die militärische Macht betrifft, den ersten Rang ein. Die Finanzen dieses Staates befinden sich trotz der hohen Ansprüche, welche an sie für culturelle und militärische Zwecke gestellt worden sind, in einer angemessenen Ordnung. Das Heerwesen Rumäniens ist geradezu musterhaft zu nennen. Mit klugem Sinn hat König Carol stets die politischen Situationen und Constellationen verfolgt, um aus ihnen den größtmöglichsten Nutzen für fein Land zu ziehen. Es gelang ihm, in die äußere Politik Rumäniens eine absolute Stetigkeit zu bringen. Eine äußere Politik, welche sich enge an die Politik des Dreibundes anschließt, das war die Richtschnur, an welcher der rumänische König stets treu festgehalten hat. In der aufrichtigen und engen Freundschaft mit unserer Monarchie liegt die beste Bürgschaft für die gedeihliche Zukunft Rumäniens. Ein Symptom dieser Freundschaft ist die Begegnung des Königs Carol mit unserem Minister des Neußeren, und dieser Begegnung wird in wenigen Wochen die Zusammenkunft des Kaisers Franz Josef mit dem König von Rumänien in dessen Lande folgen. England und die Großmächte. Einer anscheinend inspirierten Correspondenz der Münchener «Nllg. Ztg.» über die Beziehungen Eng» lands zum europäischen Concert entnehmen wir nach-stehende Anmerkungen: Wir haben Grund, anzunehmen, dass es auf diplomatischem Gebiete keineswegs so stürmisch bewegt zugeht, wie auf dem journalistischen. Manche schroffe Blätterstimme, die da und dort Aufsehen erregt, scheint durchaus nicht das getreue Echo dessen zu bilden, was das betreffende Organ von seinem Inspirator vernommen. Vielleicht passt dies augenblicklich am meisten auf die Kundgebungen gewisser englischer Blätter, von denen einige neuestens eine Sprache führen, die man von keinem Gesichtspunkte aus billigen kann und die möglicherweise nicht einmal von den Staatsmännern ihres Landes gebilligt wird. Es sei aber hier betont, dass wir, indem wir diel sagen, nicht im entferntesten daran denken, eine Lanze für die britische Staatskunst, wie sie heute im Downing Street prakticiert wird, einzulegen. Im Gegentheil; England hat einst im Grimm gegen Oesterreich das berüchtigte Wort gesprochen, man möge ihm einen Punkt zeigen, wo Oesterreich Gutes gethan. Aber mit weitaus größerem Recht lässt sich heute der giftigen Auösvruch um> drehen und auf England applicieren: Vlan nenne uns heute einen Punkt, wo von England Gutes gesagt wird, wo man seine neueste Politik billigt oder auch nur begreift. Doch halt, in Athen ist dies vielleicht der Fall — sonst wohl nirgends in der ganzen Welt. Trotz alledem glauben wir zur Stunde noch immer nicht, dass bereits alle diplomatischen Brücken zwischen dem europäischen Festland und dem britischen Inselreich total abgebrochen seien. Man ist in London unhöflich und unfreundlich gegen alle Welt, man macht eine Politik, die geeignet ist, die friedlichen Strebungen der anderen Mächte zu durchkreuzen, man führt mitunter eine Sprache, die verletzend und herausfordernd klingt, die unberechtigt und unmotiviert ist; die festländischen Mächte aber nehmen einen weit höheren Standpunkt ein, sie haben das unverrückbare Ziel im Auge, einen Weltbrand zu verhüten, und darum sind sie gleichsam Feuilleton. V°m Büchermärkte. ^^tt^,.ä'V ""s eine reichliche Collection von V^rs^ ?em so äußerst rührigen Verlage von >>er > beln^ "^en. Leipzig und Wien) vor, und, Charakteristikon dieses/ im Kreisi N^ ist ez n «eserwelt bestrenommierten Verlaqs- ^utore,, durchwegs gute Werke guter, zumeist >3^ Enäbl^!'" trails zu nennen der so hoch-^' ^eZ ? ' «^lug. Niemann, der uns mit einer ^w^^änd a« w"'""^" Gentes beschenkt, mit ">ie "! s'ch lnm^ ."""e «Die Erbinnen», welcher ^Mt mVl durch höchst geistvolle Erfindnng, b'i >t. S off ^"S hochinteressante Ansführung ^°i7 6« ^Darstellung fesseln vom Beginn < "' erster Linie die ". "esfllche Buch vollbefriedigt aus der bU?>^ Wirkung ist aber auch des >r1 . Nvmau .K 6°ni"ow gleichfalls zwei- Ül ° > de tsch^H Fatten, Spiegel-, eine in >»N se,nez I^ " Nesldenz vielende Hofgeschichte, »< ästigen "Äuensp.el in fesselnder Weise vor ö"" EchV vorüberziehen lässt, und in y"be emes verfolgten Prinzen die Marquis Posa-Figur emes außeroroentllchen Freundes die glückliche Lösung des sehr geschickt geschürzten Fabel« knotens herbeiführt. . , .^, ^ , Der Verfasser des m gwHen Verlage vorher erschienenen, von der Kritik so warm aufgenommenen Romanes «Zusammengewürfelt., A.Her, liefert in dem neuen, schönen Buche, das uns seme feme Erzählergabe beschert in dem Roman «Illusionen., den bereits weiteren Fortschritt auf dem von ihm mit so viel Glück ^ " Ein"e aa?/ eigenartig spannende Geschichte ist der sociale Roman «Die Verstoßenen- von S. Hochstetter, in der uns die Hanptper onen m scharfen Contouren vorgezeichnet werden, welcher Art der Charakteristik denn auch die knapp reallst'sche Dictwn voll entspricht. Man wird diesen Roman mit großem Interesse lesen und sich trotz der knappen Form für dle Schickfale der ^ein und liebevoll ausge ührten Detailbildern, die m ^ K^nlsbilde eine künstlerische Höhe erreichen, und dem SchlussbMe n ^ Momentes, da 7in hoch-^- '" ^ unter dem durch eine Feuersbrunst herziger ^^r "«^ ^^^ ^.^ „„o zu amnlenbrechenden VP ^ .F«^ seiner Asche-wahrend von der elnen ^ «Gottesgericht», ^"' INm Worte folgt ein: «Der Herr sei ihm ;U" Schon °W ""« der Le,er entnehmen, dass er es ,m vorliegenden Buche mit einer, das spannendste Interesse bis zum letzten Blatte wach erhaltenden Erzählung zu thun hat. Holdlieblich ist im Gegensatze der Eindruck der Erzählung «Ein losgelöstes Blatt» von Carus von der Larpe, einem echten und rechten Geschenkwerke für junge Damen, Freundinnen der Marlitt- und Heimburg» Literatur; was diese poetische Gabe des besonders feinsinnig und stimmungsvoll schreibenden Autors speciell noch wertvoller gestaltet, das sind die zahlreichen, duftig gedachten und ausgeführten Illustrationen, die, wahre Aijous der graphischen Kunst. unS äußerst sinnige und minnige Bildchen aus einem Mädchenleben vor das entzückte Auge stellen und in einem Familien-bilde reizendster Composition ausklingen. Trotz dieses reichen Bilderschmuckes ist der Preis diese« allerliebsten Buches sehr mäßig gestellt. Der hochbegabte A. Gundaccar von Suttner bietet in der vorliegenden zweiten, durchgearbeiteten und verbesserten Auflage seines mingrelischen Sittenbildes: .Daredjan» eine hochwertvolle Vere'chernng des Lefe. tiiches denn es ist ja bekannt, welchen Beifalls f-.ch Un die erste Ausgabe dieses vorztlgl'chen Buches ines trefflichen Beitrages zur Cutturgeschlchte dr« n"refsant?n -Landes der tausend Bäche» erfreut hat. umsomehr wird man es dem Verfasser Dank wissen, dass er sein Werk in so sorgfältiger Weise auSgeMek und es dadurch literarisch bedeutend erhob. L°il°«er KUung Nr, ,8l, ^54 _________________ in letzter Stunde noch ehrlich bemüht, wenn irgend möglich, die Gemeinsamkeit Europas aufrecht zu erhalten, weil dadurch noch am ehesten Aussicht vor. Handen ist, den Brand im Südosten zu localisieren. Sollten diese Bemühungen der festländischen Mächte scheitern, so wird die Mitwelt und wird die Geschichte die Schuld daran nur England allein auf das Conto sehen. Politische Uebersicht. Laib ach, 7. August. Da« Programm für die Festlichkeiten, die an« lässlich der Eröffnung des Eisernen Thor-canals am 26. und 27. September dieses Jahres stattfinden, enthält nach der «Neuen Freien Presse» folgende Daten: Se. Majestät der Kaiser wird am 26. September nachmittags in Orsova eintreffen und dort von den gemeinsamen sowie von den österreichischen und ungarischen Ministern, von Deputationen beider Häuser des österreichischen Reichsrathes und des unga« rischen Reichstages, den österreichisch-ungarischen Gesandten in Bukarest und Belgrad, den Generalconsuln in Belgrad, Turn«Severin und Galah sowie dem türkischen Consularagenten in Orsova begrüßt werden. Er wird dann zum Forstamtsgebäude fahren, wo er das diplomatische Corps, die Minister und die Gesandten, ferner die Deputationen empfangen wird. Hierauf wird sich der Kaifer auf den Dampfer «Franz Josef I.» der Ungarischen See- und Fluss-Schiffahrts-Gesellschaft begeben, welcher als Hoflager bestimmt wurde. Am 27. September morgens trifft der König Alexander von Serbien, etwas später König Carol von Rumänien ein und Kaiser Franz Josef wird sich mit beiden Königen und den anwesenden Erzherzogen auf den Dampfer «Franz Josef» begeben, worauf das Schiff den neuen Schiffahrtscanal, nachdem es die über dem Canal gespannte, mit Blumenguirlanden gezierte Sperrlinie durchrissen hat, als erstes passieren wird. Die Schiffe mit den übrigen Gästen folgen. Während der Thalfahrt durch den Canal, welche vier Minuten währt, wird der Bischof von Csanad die Weihe des Canals vornehmen, worauf Se. Majestät der Kaiser den Canal für eröffnet erklären und auf das Gedeihen des Werkes einen Toast sprechen wird. Hierauf werden die Schiffe die Bergfahrt durch den üanal antreten und dieselbe bis zum oberen Ende der Kasan'Enge fortsetzen. Nachmittags erfolgt die Landung in Orsovll, von wo sich der Kaiser mit seinen Gästen mit einem Separatzuge nach Helkulesbad begibt. Abends findet eine Hoflafel im Cursaale, um halb 9 Uhr abends die Abreise statt. Man schreibt der «P.E.» aus Budapest vom 5. August.- Die Besprechung des im nächsten Monate zu erwartenden Besuches des Monarchen in Bukarest bildet in den ungarischen Blättern eine stehende Rubrik. Unter den Stimmen, die sich in den letzten Tagen hierüber vernehmen ließen, wäre diejenige des «Egye-tkleÄ» hervorzuheben. Das Blatt betont, dass in der Veranstaltung dieses Besuches die Hand des Grafen Goluchowski auf den ersten Blick zu erkennen sei. Der Minister des Aeuhern habe seit seiner Bukarester Gesandtenzeit freundliche Gefühle für Rumänien bewahrt und trachte seine persönlichen Beziehungen zur vornehmen Welt Bukarests für dze innigere Gestaltung des gegenseitigen Verhältnisses der beiden Staaten und ihrer Völker nutzbar zu machen. Damit will aber das Blatt durchaus nM gejagt haben, dass die zetz,gel Richtung der auswärtigen Politik Oesterreich-Ungarns Rumänien gegenüber etwa einer Privatpassion des Grafen Goluchowski entspringe. Im Gegentheil. Wenn Oesterreich-Ungarn und Rumänien gegenwärtig, während der Besorgnis erregenden Wirren in der Türkei, ihre Interessensolidarität in so glänzender Weise manifestieren, so entspringe dies der elementaren Kraft der Thatsachen und beweise den Sieg der politischen Nothwendigkeit über künstlich aufgethürmte Hindernisse. Die Lage im Orient erfordere gebieterisch, dass Oesterreichs Ungarn seinem Verhältmsse zu Rumänien einen beständigen und verlässlichen Charakter verleihe und die zahlreichen Missverständnisse, die man im Laufe der Jahre sich ansammeln ließ, nunmehr gründlich beseitige. Der Besuch des Monarchen in Bukarest werde hoffentlich auch auf das rumänische Parleileben einen heilsamen Einfluss ausüben. Es sei ganz sinnlos, wenn Ungarn und Rumänien, bei der Gleichartigkeit ihrer! Interessen nach Außen hin, sich wegen innerpolitischer Ursachen aufs bitterste befehden. Inbetreff derNeuwahlen für den Kärntn er Landtag hat das Landespräsidium die nährren Bestimmungen für die Vornahme dcr Wahlen in den einzelnen Curien kundgemacht. Demnach werden am 21. September d. I. in den sieben Landgemeinde-Wahlbezirken je zwei Abgeordnete, dann am 25. September in dem Stadtwahlbezirke Klagenfurt zwei Abgeordnete und in den übrigen sieben Städtewahlbezirken je ein Abgeordneter gewählt. Die Handelsund Gewerbekammer in Klagenfurt wählt ebenfalls am 25. September, und zwar drei Abgeordnete. Die Wühler des großen Grundbesitzes werden am 29. September in Klagenfurt zehn Abgeordnete wählen. Sollten die Wahlen an den angegebenen Tagen nicht beendet werden, so sind sie am nächsten Tage fortzusetzen. In Deutschland ist diesertage der lang erwartete Gesetzentwurf, betreffend die Zwangsorganisation des Handwerkes in Fach-Innungen, Handwerks Ausschüssen und Handwerkskammern veröffentlicht worden. Nach einer aus Rom zugehenden Meldung wird in den dortigen amtlichen Kreisen neuerdings constatiert, dass die gegen Italiener in Zürich verübten Excesse in den Beziehungen zwischen Italien und der Schweiz keinerlei Spur zurlickgelasseu haben. Das Verhalten! der schweizerischen Regierung sei, wie man betone, in" der ganzen Angelegenheit von tadelloser Correctheit gewesen. Das Journal «Temps» meldet, dass im September in Syralus die Zusammenkunft zwischeu dem Czaren und dem König Humbert stattfinden werde. Das Blatt «Journal» meldet aus angeblich sehr sicherer Quelle, dass das russische Kaiserpaar am 1. October in Paris eintreffen und eine Woche daselbst verweilen werde. Die spanische Regierung ist mit Energie am Werke, um einer neuentstandenen Schwierigkeit, der bei Valencia aufgetauchten bewaffneten Banden, Herrin zu werden. Einem Interviewer erklärte der Minister des Innern, dass zwei Banden in der Umgebung von Valencia zersprengt wurden. Man habe viele Waffen aufgefunden. Die Banden hatten den verabschiedeten Obersten Bernardo Avarez als Führer. Es wurden sieben Verhaftungen vorgenommen. Die Regierung i schreibt diefe Bewegung cubanischen Freibeutern zu; als Zweck der Bandenbildung vermuthet man du Absicht, die Sendung von Verstärkungen nach Cuba zr verhindern, die durch die «Protestanten' und Frei maurerliguen» unterstützt werden. Ein analoger Ver such scheiterte in der Provinz Gerona, wo «'"9^ Haftungen vorgenommen wurden. Sett "Mgen ^ trifft die Regierung Vorsichtsmaßregeln '" Provinzen. ..^ . , MMd Briefliche Berichte aus Syrien «ber den ^ ^ im Hauran Mdert die Lage der dortigen "u,^ Truppen als sehr ungünstig. Der kürzM ^ ^ Sieg Tahir Paschas war ein geringer ^''"l^ nachdem die Drusen sofort neue VorstGe" ^ Beduinen verstärkte Plünderungszüge unternaym^ ,^. folge des Mangels an Lebensmitteln uno § bedarf soll fast der dritte Theil des türkisch "^ desertiert sein, während die übrigen AlaMM iü kampfunfähig sind. Die Hauptmacht der ""' M einer Stärke von 20.000 Manu steht nur "^ ' ^ Meilen von Damaskus entfernt. Die Führer "" die völlige Unabhängigkeit des Drusen-Gebletes. ^ > Aus Buenos-Ayres wird genm^'^ Kammer beschloss, auf dem Amendement vom ^ ^ zur Gesetzesvorlage, betreffend die Umstclw''» ^ argentinischen Staatsschuld, nicht zu besteh. „ Vorlage wurde daher in der vom Senate ve,Y' " Fassung endgiltig angenommen. ^ ist Nach im Vatican eingelangten Teleg^V" ,„. der Abgesandte des Papstesj. Patriarch M a l «^ ! in der Residenz Menelils eingetroffen, w^ ^ mit großen Ehrenbezeugungen empfangen Ac He"' Malario überbrachte Menelit ein kostbares V^F dns Papstes, bestehend aus vier herrlM» mosaik-Altarbildern. ^^--^ Tagesnemgleiten. ^< - (Bergführer-Ordnung.) E"^ > Vergsllhrer-Orbnung für Steiermark wurde gei'"' F Verordnung der l. k. Statlhalterel in Graz l"""^ btl Nach derselben steht das Bergführerwesen «" ^ fiH Aussicht und Leitung der politischen Behörden, w ^l hiebei der Mitwirkung der bestehenden alpinen ^ bedienen. Die neue Vergsührer-Ocdnung tritt mit 1897 in Kraft. ,^ g«" -(Servietten-Plastik.) Z" "" ^ eigenartigen «künstlerischen» Specialität hat es °c ^ ,?>, Otto Narthel in Neustadt bei Chemnitz gebrach ^ wie die «V. N..Z.» schreibt, ein Meister lm A ^ salten und versteht es, au« Servietten die " ^„B ^annter regierender Personen zu falten. Z". ." B i ift Herrn Barthel jetzt vom kgl. Haus"!«'!" B" Dresden gestattet worden, die Büste des K6"'^ F aus Servietten gefaltet, als Schmuck bei öffe""'" anderen Festtafeln anzubringen. ,,g) ", -(Ein Opfer von Monte Ca" -e. Samstag warf sich auf der Bahnstrecke Nizzas ^ junges Mädchen vor die Locomotive, von der !<"> zermalmt wurde. In der Geldbörse der "^ M"" man mehrere Versatzzeltel von der Spielbam Carlo. «„„ s< - (Schließung der Arena v°^ deaux.) In Bordeaux hat man sich e""'"«^ samem Vorgehen gegen die Stiergefechte em!y^ d^ Maire der Gemeinde Cauderan nämlich, ^h, ^Gebiete die «^rcmo» Ilmämncs» geleg" ff denen die vor lurzem gemeldeten Nuhesw"^B' l! fanden, bei welchen das Publicum die Tödtu"» „M : > durchzusetzen wusste, hat eine VelanntmacY""^ M i derzusolge alle Stierlämpfe in dieser A"na, l„t>e, < - Haupt auj dem gesammten Gebiete der we . - für allemal streng untersagt Znrch ei« Wort. Novelle von Friedrich Roß. (9. Fortsetzung.) ^ Wie dem ersteren, grübelte er jetzt diefem zweiten Räthsel nach, und der Ausgang von allem Grübeln war wieder die Frage: mit welchen Mitteln sollte er die Schuld decken? Eine Schranke schob dieselbe gleichsam zwischen ihn und die Verwandten. Bisher war ihm der Ge<, danke an dieselben und seine Stellung ihnen gegenüber so leicht erschienen. Er hatte auch nicht eine Minute daran gedacht, dass sich etwas an dem bisherigen Verhältnis zu ändern brauchte. Sie mochte», wie bisher,! im Hause bleiben. So hatte er sich gesagt, und seit er Barbara begegnet war, noch etwas ganz anderes. Um leinen Preis hätte er sie ziehen lassen, der sein Herz entgegenschlug mit lautem Schlag vom ersten Blick an, den er auf das holdselige Mädchen gethan, als sie ihm beim Glanz der hinter Wolken aufgehenden Sonne entgegentrat als die erste auf der heimatlichen Scholle. Wie ein Symbol, ein gutes, glückverheißendes Symbol war ihm das erschienen. Und was dann folgte, hatte ihn unlösbar in den Zauberbann diefer liebreizenden Mädchenerscheinung geschlagen, mit der ^3°n^w°^"" ^ Sonne seines Lebens auf- )ie tlefe Trauer überflutet, welche bei der Todesnach-cicht des Vaters und während des langen, nächtlichen Nittes sein Herz erfüllt gehalten. Als habe mit dieser Rückkehr ins Vaterhaus ein neues Leben für ihn an« gefangen, fo war es ihm gewefen. Als eine Welt voller tausend Wunder hatte sich die Zukunft vor ihm aufgethan. Und nun? Ueber sein Gesicht huschte es wie ein Schatten. Nun? War es müglich, dass diese Worte, die er da! gelesen, etwas an dem ändern tonnten, was ihm als der Himmel auf Erden erfchienen war? Was konnte dadurch in seiner Liebe für das theure Mädchen anders geworden fen? Unwillen mit sich selbst ließ sein , Gesicht sich verfinstern. Und doch! Das Bewusstsein dieser Schuld war ihm ein Hemmschuh. Er grollte mit sich selbst darum, aber er konnte den Druck doch nicht von sich abschütteln. Die Vorstellung, nun der Herr hier zu sein und als solcher ihr alles zu Füßen legen zu können, um sie emporzuheben zu sich als Königin von allem und als seine eigene Königin, erlitt jedenfalls durch diese Wen-dung einen Abbrnch. Er ertappte sich selber auf diesem Gedanken, der etwas unsagbar Demüthigendes für ihr hatte. Freiwillig sich ihr als Sclave zu unterwerfen -nichts konnte er heißer erfehnen. Aber durch dief, Schuld der Tante und damit auch ihr gegenüber ii eine gewisse Abhängigkeit zu gerathen, sich alfo ih, gleichsam unterordnen zu sollen, dagegen lehnte stö alles in ihm auf. Aus freien Stücken sich ihr zu unter werfen, die höchste Wonne; gezwungen HMe^ zu müssen, unerträgliche Qual! Ein weM' ^ H, schenk, durch welches sich zwei Herzen "nano ^.Z ^ geben, mufs die Liebe sein, die den W"" ^l^ schließt. Nur dann ist sie echt und überd«"" ^ o^ Tod. Nichts anderes, als einzig wahrhaftige^ ^ tann zweien Menschenherzen ein Glück oy ^ und Ende schaffen. , _ ^ l^/ Seiner Gefühle war Rupert sich "'^ei'«^ ^ auch in Barbaras Augen glaubte er ""A^M^ gesehen zu haben, was seinem heißen ßDl^, sprach. Aber gleichzeitig kam ihm an ihre wiederholte Zurückhaltung, l« ",' j^e V wenn sie um die Schuld des Vaters a" ^, ,^ wusste und sein Benehmen ihr gegen»? ^ „, ^, Stunde an als Berechnung auslegte l. eil""" bäumte sich gegen den Gedanken aus, ^ wacht, wuchs derselbe lawinenhaft. cMp^'.^, Er war auf den Stuhl vor dem "" W'^ gesunken — ganz ebenso, wie tagsz" ^ V Mutter, als sie diesen Brief ge^se" u"0^f ve^ Stelle darin minutenlang geradezu ve" ^ sl^L hatte, bis dann ein resoluter Gedanle > ^ und einen raschen Enlschluss zur AM"" . ^ " ' Und ebenso, wie jene. als diese« ki^^i^ gekommen war. sprang jetzt Ruperts AM von einer Viper gestochen, unter oen , ! letzten Gedankens, den er nicht ertrug. 'l (Fortsetzung M) ^ibacher Zeitung Nr. 181. ________________________ 1555 8. August 1896. M.l^ (Mandschurische Weine.) Nach einer ,',"!? d" Pariser «Cvönement» droht auch schon der A? m Weinproduction eine Eoncurrenz aus Ost-Nnr?' längerer gelt hat man den Weinbau im "roen Ehina« versucht, zunächst nur, um Taseltrauben diel,. ^" 1«W aber hat man angefangen, aus 'm mandschurischen Trauben gewöhnlichen und auch Lr?""^" zu erzeugen, und das mit so günstigem >°lae, dass sich ein chinesisches Hau« entschloss, bei der »lerung ln Peking um das Monopol zur Erzeugung h. .f^ubenwein anzusuchen. Ein kaiserlicher Erlass llek, . ^ Monopol bewilligt, und die Concession«« Lei<> ü" ^erreichischen Oenologen lommen, der die «ung des neuen Wein-Etablissements übernehmen soll. ^.7, (Der Winter in Australien.) Auf die dkr ^ 3'^ ^ vergangenen Sommers — so wird Cvl>« anls""" Zeitung, unter dem 24. Juni aus u^,,^ ^schrieben — scheint nunmehr ein nicht weniger i8l°. m^ lw"aer Winter folgen zu wollen. In den liea» l 5 2" ""^ an zahlreichen Punkten im Süden au,'Mefer Schnee, so dass sogar die Elsenbahnzüge vo U ""ben sind. Ja, was seit 1836 nicht wieder is! » .?"" ^' l°gar in Sydney und in Parramatta noA '^"llos dastehender Fall, ein Mann während ktsrvre m Schneetreibens vom Wege abgekommen und blM?i>^ ^ 2kiche aufgefunden wurde, war sie Wen in ^" ^^"" begraben. Wo lein Schnee ge-kr a« 'l^"^^ ^" ^selte es unaufhörlich, fo dass beflänk l^^ Schaden, namentlich auch unter den Vieh-ieboH ' ^!" enormer sein dürste; ein Ueberblick wird ber?,,^ Slunde unmöglich gemacht, da die Mehrzahl is, ^»raphen'üinien infolge des Unwetters unterbrochen buchst °uf der See tobt ein fürchterlicher Orkan, ^!^° °is jetzt leine Verluste zu verzeichnen gewesen. Vocal- und Provinzial-Nachrichten. Bändels- und Gewerbekammer in Laibach. XV. ilber^/'Der Vicepräsident Anton Klein berichtet den A,..s. "?nungsabschluss der Kammer, dann über Etis^ "^"sfond der Kammerbedieustcten und über den iür das c!^° ^ erwerbsunfähige Gewerbetreibende ^plüft n? ^.^' ^^ Rechnungen wurden genau ^iNlner " . V^ll befunden. Die Einnahmen der ^strier..« ^ ^lnschluss der Marien, und Musteret 171 tt^Ken per 41 fl. 50 kr. und der Zinsen l"lln d"' ^ kr. betrugen 6282 fl. 86 kr. Rechnet I8lr .zu ^" anfänglichen Cassarest per 3727 fl. 4 kr '' 5>. "Fen die Einnahmen zufammen 10.010 fl. bett«,, ^ Ausgaben betrugen 7444 fl. 40 kr. und 64 lr ? Ende December der Cassarest 2565 fl. der ^n?"Z" mit Ausnahme von 64 kr., welche in ^ Die Ä^°""' fruchtbringend angelegt ist. ^'/, lr ^"digen Kammerbeiträge betrugen 731 fl. ^"ltne^ ?echmmgsabschlnss des Pensionsfondes der ^trclll ^, Asteten weist in den Einnahmen einen > N? ^'^^ fl. 25 kr. und in den Ausgaben !^!nüa7nV.""" ^l)0 fl. 11 kr., demnach einen ?t> 4M?""d von 16.530 fl. 14 kr. aus. Von diesen Mine m, , ^^ ^' ^ gewerblichen Aushilfscaffe-l°teniente ^N' ^^" ?' "eiset eine vincnlierte ^ au/ ^ ^ "ber eine vierprocentige Kronen-^dcasse " ^^ p^ 48 fl. 56 kr. war in der ^lbs^ des Stiftungsfondes sür 02? ft"Vlge Vcwerbetreibende weiset an Empfängen 3' Das V^'.. und an Ausgaben 611 fl. 39'/, kr. ^>^fter i??? p" 4916 fl. 41'//kr. ist im Ä '^ereinp ,. ^ V' ^ ^r. im gewerblichen Aushilfe Mch'h'"d 4800 st. in Silberrente angelegt, die >"3 der ^6?V, ^- Der Berichterstatter beantragt ^"Ng^^,^Ä""ngsabschlüsse über die Kamuier- der Kammerbediensteten s, ^'de für V^°"d für erwerbsunfähige Gewerbc-" ^ Wege d,?^'/^ "^en gmehmiget nnd ^delsmiui^iun,^"'^ bem hohen em°>) Dem N "" vorzulegen. ^". ^^Nechnungsleger wird das Absolutorinni ^ez ^ W Ka>?>"^ werden angenommen, lve^chuhniaren/. ^'"°"" berichtet über das Gesuch "«er und 7. ''^^ "'" Ermäßiguug der Er-«2"2:^» auf Grund eines ausführ- ^ ^.^,w^ne^^""^ °bgeben. - Der An- Sonvan berichtet über Landesausschusses, in >en>,"> Directim V??ls ber elbe in Würdigung l" ^ ^ie a" )'s - k. technologischen Gewerb" "" KZ v°n 2.^Ochrten Gründe ansnah.nsweise ^' «üb St^m^^' lür die Anschaffung ^temmaschme dem Tischlermeister F- F- gegen Rückzahlnng in vier gleichen Iahresater bewilligt hat, wenn die Handels- und Gewerbekammel die Hälfte davon übernimmt. Die Gründe, welche im Landesausschusse für die Bewilligung des Darlehens sprachen, überzeugten auch die Section, dass dem von der Direction des gedachten Museums befürworteten Ansuchen Folge zu geben wäre. Deshalb beantragt sie: Es sei dem krainischcn Lanbesausschusse zu be< richten, dass die Kammer zum gedachten Zwecke den Betrag von 125 bis 140 fl. auszahlen werde, wenn sich Gesuchsteller rechtsverbindlich verpflichtet, das ganze Darlehen in vier gleichen Jahresraten dem Landes-ausschusse rückzuzahlen. Der gedachte Betrag ist in der Landescasse zu erlegen, sobald der Landesausschuss mittheilt, dass der Gegenstand endgiltig geordnet ist. An der Debatte über diesen Antrag betheiligten sich KN. Felix Star^ und der Berichterstatter. Bei der Abstimmung wird der Seclionsantrag mit Stimmenmehrheit angenommen. — (Vor con cession.) Wie uns mitgetheilt wird, hat das l. k. Clsenbahnminifterium auf Grund de« mit den belheiligten Eentralstellen gepflogenen Einvernehmens der lrainischen Baugesellschajt die erbetene Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten für eine mit Dampf-, elektrischer ober animalischer Kraft zu betreibende Kleinbahn von der hiesigen Südbahnstation, das Ortsgebiet der Stadt Laibach zu den Vororten Unterschischla, Wailsch und Hühnerdorf verbindend, im Sinne des Elsenbahn'Conltfslonsgesehes vom Jahre 1654, dann der bezüglichen späteren Verordnungen, betreffend die Enteignung zum gwecke der Herstellung und des Ve-lriebes von Eifenbahnen auf die Dauer von sechs Monaten ertheilt. —o. — (Staatssubventlon.) Das l. l. Nckerbau-ministerium hat den Insassen der Ortschaften Vidoö?, Döblitschberg und Kraljc im Vezirle Tschernembl zur Er» richtung einer Viehtränke einen Staatsbeilrag von 200 fl. bewilligt. —o. — (Der neue Feistrihweg am Triglav.) Der sogenannte Feiftrihweg vom Vratalhale zur Desch« mannhütte geht der Vollendung entgegen und wird an« liisslich des Triglavfeste« am 15. und 16. August dem Verkehre übergeben werben; die Abzweigung vom unteren Theile des Weges zum Lulnapasse, Welche die kürzeste Verbindung des Deschmannhauses mit der Baumbachhütt« herstellen wird, wird erst nach dem Feste vollendet werden können. — Der neue Weg ist ohne Zweifel der groß« artigste Zugang zum Triglav; die Weganlage ist seht sorgfältig ausgesllhrt und hat sehr viel Stufenarbelt und Drahtstifte erfordert. Dennoch fetzt der Feistrihweg mehl Trittsicherhelt und Uebung al« die übrigen Triglavwege und volllomlN'ne Schwindelfreiheit voraus, sollte daher ohne Begleitung eines Führers nicht unternommen werden und wird darum an den Endpunkten mit der Aufschrift «Nur mit Führer!» bezeichnet. Die Steiganlage beginnt bei mehreren Quellen im Schlüsse der Vrata und führt zunächst über den Bach und eine Wiese, bann über leichte Felsen mit einigen bequemen und kurzen Schlüsen (Rou-loirs) zu einem, von unten sichtbaren, breiten Band mit Krummholz. Hier, unter den eigentlichen Schwierigleiten des Weges, wurde im Jahre 1891 die Leiche des verunglückten Landrichters Dr. Holst aus Berlin in sitzender Stellung mit einem ausgezogenen Schuh gefunden; beim Wegbau fand man noch dessen Hut. Das Band führt links aufwärts zu einer mit Lärchen bestandenen Verbreiterung. Die Wegarbeiter haben an dieser Stelle eine höchst einfache Laubhütte mit einem Schindeldach errichtet. Die offene Vorderfeite ist dem Thalschlusse der Vrata zugelehrt und zeigt ein Landschaftsbild von überwältigender Größe. Der Weg führt dann ein wenig nach rechts aufwärts zur Wand «Prag, (Schwelle). Sie ist nur etwa 1b Meter hoch, bot jedoch im Urzustände so außerordentliche Schwierigleiten, dass sie selbst von den lllhnen Triglavjägern gefürchtet und nur aufwärt« barfuß überklettert wurde. Als eine merkwürdige Iagdgefchlchte wirb in Mojftrana erzählt, dass hier einmal ein Viir herabgelommen und hlebei aus Angst unheimlich gebrüllt habe; die Hirten der Vrala, die nach der Ursache forschten, sollen aus dem «Prag. merkwürdige Nngftspuren gesunden haben. Anlässlich der Eröffnung der Deschmannhutte im Jahre 1887 wurde diese Wand durch acht Griffstangen leidlich zugänglich gemacht. Gegenwärtig finden Hand und Fuß vorzüglichen Halt an zahlreichen Griffstangen und Stufen; aber neben der geringen Fertigkeit, welche die Ueberwindung diefer Stelle jetzt erfordert, muss man an ihr im Abstiege den Blick in die wundersame grüne Tiefe des Vratalhales vertragen können. Eine kurze Querstelle bringt uns über dem «Prag- auf besseres Gelände; wir können die groß< llltiaen Wände des Triglav zur Rechten, des «I^unsw v^. zur Linken mit Muße bewundern; es folgen noch eVnige 'n cht schwierige, gut ausgearbeitete Wandabsätze, r,i„ur ...u,. ,^ bedeutenderen man das Ge-Me be" « brelt und grob aus dem weiten (vom ^«lo l^l'nliar engen) Thore zwi chen Vegunsll und 5 °u^ W Tnglavwand herabfließt. Der weitere Ste.g. der vor emer Woche noch l nicht begonnen war, wendet sich, das beschwerliche Ge-- rolle vermeidend, im Vogen dem «Lexunkki vrl,» zu, unter dessen mächtiger Wand er über den obersten Kesseln ! des «Pelu» die Deschmannhutte an deren Rückseite (neue > Hütte) erreicht. Im Aufstieg dürfte der Feiftrihweg vom ^ Thalfchlusse der Vrata 3 bis 4 Stunden erfordern; umgelehrt ist er in 1'/« bis 2 Stunden zurückzulegen. Im Abstiege wlrd man also auf ihm in 4'/^ bis 6 Stunden nach Mojstrana ober zur Vaumbachhütte gelangen können. Nach beiden Zielen ist der Zeitaufwand nahezu gleich. — (Matinie in Veldes.) Sonntag den 9. August 1896 präcise 11'/4 Uhr vormittags findet im Saale des neuen Eurhauses in Velbes eine Matinie des Heldentenors Josef Karl Tertnil statt. Das Programm desselben lautet: 1.) Fr. Gerbic: a) «8^1epu1a lolc« »i !^1o»; k) «^oloi !>j, äa dil bi ptica». 2.) Fr.Schubert: «Erlkönig». 3.) Fr. Vilhar: ;d) «Alte Laute». 7.) Fr. Vilhar: «0, 2»kaj »i so mi väala!» 6.) R. Schumann: u) «Der Soldat»; d) «Wanderlied». Die Clavierbegleitung hat aus Gefällig» lelt Herr Ianko Vlacal übernommen. Preise der Sitze: 1. —V. Reihe 2fl., VI.—XII.Reihe 1 fl. 50 lr.. letzte Reihen 1 fl. Eintrittskarten zur Matinee sind im llur« hause zu belommen. — (Die Feuerwehr inRadmannsdorf.) Die Eröffnung des Feuerwehrheim« am 30. August bezieht sich auf die Radmannsdorser, nicht auf die Veldefer Feuerwehr, wie irrig berichtet wurde. Das neu erbaute Feuerwehrheim wird eines der größten Vereinsgebäude dieser Art in Krain sein, denn es weist neben einem geräumigen hohen Requisiten-Depot und prächtigen Schlauchthurme, der zugleich als Ausfichtswarte dient, einen Sitzungssaal, eine Wächterwohnung und acht Zimmer, die vermietet werden können. — (Kranlenbewegung.) Im Hospitale der Barmherzigen Brüder in Kanbia bei Rubolsswerl wurden im abgelaufenen Monate 59 männliche Kranke ausgenommen. Die Zahl aller im Monate Juli dortselbst Behandelten belief sich aus 92, von denen 4? geheilt und 11 gebessert wurden, während 4 gestorben sind. Die Zahl der mit Beginn d. Mts. in der Anstalt verbliebenen Kranken belies sich sonach auf 30. —0. — (Erloschene Epidemie.) Die in Neu-marltl und in den benachbarten Gemeinden St. Anna, St. Katharina und Kaier seit 5. und in den Gemeinden Vischoflack, Trata, Altlack und Pölland seit 13. Juni herrschend gewesenen Scharlach» und Diphtheritisepidemien sind nunmehr gänzlich erloschen und find von den Ge-sammterlranlten 89 Personen, 22 Kinder gestorben. —c>. — (Kindes mord.) Die 19 Jahre alte, lcdige Magd «loifia Ielovc aus LuZ', Gerichlsbezirl Stein, hat am 31. v. M. in Dobeno ihr neugeborenes uneheliche« Kind in ihre Kleidertruhe gelegt und mit Kleidung zugedeckt, so dass dasselbe infolge Erstickung gestorben ist. Die unnatürliche Mutter gibt an, dass sie das Kind nur aus dem Grunde todten wollte, weil sie Furcht vor den Eltern hatte, «loisia Ielovc wurde dem l. l. Bezirks» gerlchte Stein eingeliefert. —I. — (Lebenerettung.) Am 26. v. M. badete der ?'/«jährige Knabe Leopold Kosak in dem ziemlich stark angeschwollenen Gurlflusse in Landstraß. Hlebei lam er auf eine tiefe Stelle, wurde von der Strömung fortgerissen und man sah nur noch zeitweise seine Hände emporragen. Der am Ufer stehende Knecht Engelbert Keriisnil sprang, ohne sich zu entkleiden, in den Fluss und brachte mit großer Mühe den Knaben, welcher dem Er-trinlen nahe war, glücklich ans Ufer, »0 sich derselbe bald wieber erholte. —<>. — (Ein Kind ertrunken.) Das zwei Jahre alte Kind des Grundbesitzer« Paul Celhar aus Selce, Gerichtsbezirl Adelsberg, ertrank unweit des Wohnhauses in einer Wassertruhe. —l. * (Gewitterschaden.) Am 1. August l. I. circa 6 Uhr früh schlug der Blitz in die hölzerne «it Stroh eingedeckte Kalsche des Franz Veriliö in Schutna, politischer Vezirl Krainburg, ein, infolge dessen die Kaischl, dann die unter demselben Dache befindliche Stallung und eine Dreschtenne sammt allen Gerathen und Habselig-lelten sowie eine zweifenstrige mit Getreide gefüllte Harfe total abbrannten. Vercic erlitt dadurch einen Schaden von beiläufig 1500 fl., wogegen derselbe nur auf 350 fl. assecuriert ist. -^. — (Boshafte Vefchädigung.)Am2.August früh lam der 22 Jahre alte, ledige Taglöhner Valentin Vretar aus Dobrunje im betrunlenen Zustande und mit einer Holzhacke bewaffnet vor de Josefs, thaler Papierfabrik und beschädigte eine dort liegend?, der Fabriksverwaltung gehörige Telephonstange aus Vos-heit derart, dass fie gänzlich ««brauchbar wurde, ^e Stange wurde von der Verwaltung auf 3 fl. geschaht. Weiters versuchte Vreiar mit der Hacke gegen den Taglöhner Franz Klein aus Dobrunje, welcher in die Kirche gieng, ohne Veranlassung einen Hieb ausführen, dem aber Klein rechtzeitig aulwich. Valentin Vcecar wurde von der FabrilsverwaUung wegen dieser Handlungen aus dem Dienste entlassen und gegen ihn die Anzeige erstattet. -I, Laibacher Zeitung Nr. 181. _____________________________________1556 8. August 1896. —(Nte «u« sichten der Gerichtsbeamten.) Die Prager «Politil» meldet über die Aussichten der Gerichtsbeamten nach der neuen Gerichtsorganisation, welche bekanntlich im Jahre 1898 in Wirlsamleit tritt, Folgendes: Hofralh Randa habe am Schlüsse seiner Vorlesungen den scheidenden NechtShörern des letzten Jahrganges nachstehende, offenbar aus autoritativer Quelle stammende Mittheilungen gemacht: Vielfach, so erlliilte Hofrath Randa, werde in den Kreisen der Iustizbeamten der Befürchtung Raum gegeben, dass mit der neuen Gerlchtsorganisation zwar ein Theil der gegenwärtigen Ralhssecretäre und Gerichtsadjuncten rasch in die höhere Diensteslategorie vorrücken werde, dass hingegen ein großer Theil derselben in Zukunft einem noch tristeren Lose entgegensehe, als derzeit, wo oft eine zwanzigjährige Dienstzeit nicht hinreicht, um eine Bezirlsrichterstelle zu erlangen. Ich habe anlässlich der Juli-Session des Reichsgerichtes in Wien an maßgebender Stelle den Ve» fürchtungen unferer Iuftizbeamten Ausdruck gegeben und insbesondere die unerlässliche Besserung des Zustandes des in Vöhmen und Mähren bestehenden ungünstigen Ver« hältnisses der Stellen der neunten Dienftclasse zu jenen der höheren Dlenstclassen betont. Zu meiner Freude erhielt ich maßgebenbenort« die begründete Versicherung, dass die Lage der Iufiizbeamten, insbesondere der erwähnten Kategorie, sehr wesentlich gebessert werden wird. Nach dem festgestellten Schlüssel betreffs des Verhältnisses der höheren und niederen Dienstlategorie sei mit Sicher« heit anzunehmen, das« in Zukunft die Nuscultanten schon nach 3 l/z bis 4'/«jähriger Dienstzeit zu Ubjuncten, nach 4 bis 6 Jahren zu Rathsfecretären oder Vezirlsrichtern und nach Weitereren 8 bis 10 Jahren, somit nach höchstens zwanzigjähriger Dienstzeit, zu Landesgerichtsrälhen vorrücken werden. — (Die nächste Sonnenfinsternis am 9. August.) Wenn morgen den 9. August die Sonne am Himmel sich erhebt und man ein gefchwärztes Glas auf sie richtet, fo bemerkt man am nordöstlichen Rande ihrer Scheibe einen ziemlich bedeutenden schwarzen Ausschnitt; derselbe wird immer kleiner, so dass er 41 Minuten nach Aufgang drr Sonne völlig verfchwinbet. Die Urfache dlefer Erscheinung ist der Austritt des Mondes aus der Sonnenfcheibe, welche für gewisse Gegenden im Norden Europas und Asiens eine totale Verfinsterung erleidet. Ein Astronom schreibt: Vor allem sei bemerkt, dass die Sonne bereits verfinstert ausgeht, das heißt ein Theil der Sonnenscheibe, und zwar auf der linken Seite, wird zu fehlen scheinen. Da man bei Sonnenauf« und Untergang in vielen Fällen direct in die Sonne hineinsehen kann, ohne den Augen weh zu thun, wird dieser Sonnenaufgang immerhin eine merkwürdige Erscheinung darbieten. Vald nach Sonnenaufgang tritt die größte Verfinsterung ein, und es wird der Mond beiläufig bis zur Mitte in die Sonnenscheibe hineinragen, worauf der verdunkelte Theil der Sonnenfcheibe immer geringer wird, bis endlich um 5 Uhr 29 Minuten sich nur mehr die Ränder der beiden Gestirne berühren. Astronomisch wichtig ist außer dem Complex der Erscheinungen in der Totalltätszone nur der Moment der Berührungen der Ränder, was sich auf dic Secunde genau beobachten läfst. Der Anfang der Sonnenfinsternis überhaupt fällt auf 3 Uhr 49 Minuten morgens in 32 Grad 30 Minuten östlicher geographischer Länge (Greenwich) und 4? Grad 49 Minuten nördlicher Breite loberhalb der Insel Krim), da« Ende der Finsternis findet um 8 Uhr 40 Minuten morgens Wiener geit statt in 153 Grab 36 Minuten östlicher Länge (Greenwich) und 3 Grad 34 Minuten nördlicher Breite (Marschall-Archipel im Stillen Ocean). Expeditionen zur Beobachtung der totalen Finsternis wurden von Frank» «ich, England und Amerika nach zwei Stationen entsendet. Die eine ist Kufhire auf der japanischen Insel Iesso und die andere Vadsö am Varanger Fjord in Norwegen. Nach Iesso giengen die Astronomen Professor Turner aus Oxford, Capita« Hills, der Director der Greenwicher Sternwarte Herr Christie, der Amerikaner Professor Todb aus Amherft und der französische Astronom Ptslandres. Nach der norwegischen Station begaben sich die englischen Astronomen Lockyer, Common u. a. Die Finsternis des 9. August ist die letzte totale, welche wir in Europa in diefem Jahrhundert zu fehen belommen; d!e nächsten finden an anderen, entfernteren Orten statt, die nicht so leicht zugänglich sind, und erst im Jahre 1900 durchzieht der Mondschatten Spanien. Es liegt hiemit die heurige Finsternis sehr günstig, um von vielen Freunden der Natur betrachtet zu werden. Ob noch Platz auf den Dampfern, die dahin gehen werden, zu erhalten ist, das wird man in den Reisebureaux erfahren. Das Ziel aller oder wenigstens der meisten dieser Dampfer ist der Ort Vadsö, am Varanger Fjord gelegen. Um dahin zu gelangen, muss die ganze West- und Nordlüste Norwegens mit Tromfö, Hammerfest, dem Nordcap und Varbö umfahren werden; man macht alfo auf alle Fällt «we interessante Reise. Wer doch dabei fein könnte! l _, * (Polize »Nches.) V°m b. auf den 6. l. M. 1 «eu«w.^^ u. z. eine wegen 1 "°«N lrMche Vice-Eonsulat sei mit Gewalt genommen und der Vice.Consul Serros, seiner Nationalität nach "i Grieche, misshandelt worden. Der General-GouverlM" sei schwer verletz«. ,, , Paris, 7. August. Die «Agence Havas» nM> aus Athen, die Gerüchte von Unruhen in HeraM»' bestätigen sich. Die Zahl der Opfer ist "lbelai^ Während der Tumulte wurden mehrere Türken v°> Christen getödtet, die ihre Häuser vertheidigte"- ^' Haltung der R^gierungsorgane wird als ausgeM" geschildert. c Athen, 7. August. Es bestätigt sich, dass" einem griechischen Dampfer tausend Flüchtlmge " Kandia im Pyräus eingetroffen sind. Ihre ^m wurde infolge des Ueberfalles der Stadt seitens or Muselmanen gestattet. Es sind ernste RuheMlM vorgekommen. Das englische und französische SM >" dort aus Kanea bereits eingelangt. .,,z London, 7. August. Die «Times» melden"" Kandia: Die Stadt ist jetzt ruhig, doch sind die "M geschlossen. Truppen patrouillieren in den Strap, Der Gouverneur ist wieder hergestellt. Dre'tal^ muhamedanifche Flüchtlinge befinden sich M"'""'' in der Stadt. Die Zahl der Chriftenhäuser, welche" den Muhamedanern in Besitz genommen wurden, > noch nicht festgestellt. Das englische Panzerschiff'V^,. mit dem englischen Generalconsul ist in Kandia " getroffen. HlslegratNtne. ^ Wien, 8.August.(Orig.-Tel.) DasIustizmimst""', ernannte den Bezirksgerichts - Adjuncten H>U s,„ Ritter von Saalfeld in Gottschee zum Bezirlsricht" Tschernembl. . ., Wien, 7. August. (Orig°Tel.) Vom Nev'e" -> amte in Brüx ist folgendes Telegramm eilige"^ Heute nachls um 2 Uhr sind im Bruchgcb"" ^ Hauser eingestürzt. Mehrere (sechs bis sieben) V"'^, stnd rissig geworden. Der Annenhilfsbau wurve ^ fahren und keinerlei Veränderung vorgefunden. . ärarischen Schächte sind laut telegraphischer Ae ^ ohne Veränderung, derzeit ist die Bewegung anM''^ znm Stillstand gelangt. Die Bevölkerung, a"ßel ' ^'^ >"' > die Ech,veinepest im Vezirlc Gurtseld '" ° ' M ,^ ^"rlfcld (1 H,) und Zirlle (6 H.): i.n Vc Hc^vcl iK Gemeinde Obergurk (7 H.); SWM (2 .^. Precna 2 H.^ Seifenber^ l U^^.d-' l H.) - im Vczirle Tscherncmbl in den M"'"' ,„ ?> (1 H.) und Grüble (2 H.); . ,. Ootts^ t"e Nlatterusenche bei Gchafen im Vezule u> Gemeinde Vanjalula (16 H.). / .. Erloschen: ^r H" d,e Schweinepest im VcMe Adelsbera '" ^e v" Podlrai. im Nezirle Rudolfswert in der wem jacher Zeitung Nr. 181. 1557 8. August 1896. ^emgketten vom Büchertisch. fl, 1 ^"^"'n-Etienreich, Civilrechtliche Frassen, I.Heft. ^-W _ cv ?'^^'' Lehrbuch der deutschen Stenographie, ^ Chov « <^"' 3>"'hrer durch die Karawanlcn, sl, 1 20, ^chtbuch n'u^iein i»r Adria. si. 1-80. — Rusi, Vogel» ^-50'^.'^. ^ Vach, Internationale Arbeitsteilung, " No»/, ^resbericht der Zuckerfabrication 1895, fl.7'20. b"ch d,e >^^?""' sl. —' 60. - Ebenhoch, Wanderungen fl. 1-80. -Große Schatz» ^licicher m "'""' Vorschriften und Recepte zur Herstellung Klein H'? f"r Industrie, Handel, ?c si. 3--. -"' 5a' v A ''' ^)«nif. 1. Licfg. si. ->30. - Vorräthig »'Laiba'ch ^""'°^' ^ Fed. Vambergs Buchhandlung Angelommene Fremde. y ^ Hotel Stadt Wien. A"°' ^M,?/^"^ '^^^ '- Sohn; LuM-do s, Sohn, Private, Mer 9»s, ^""genienr; Panlicr, Hausbesitzerin. Graz. — Miherl ^ ^"^' Krauiuann, Miillner, Steiner, Dnlbner, ? >u,t> ^> N i ^"' ^ Niedler, Vanineistcr, Iudenbnrg. — ^Gci« "°"°-^'hrerinncn, .Aagenfurt. — Malic, Priester, Mal. «j',^ "l'be-. Kfm,, ssiumc. - Keglevic, Kstn.; Wonta, ^'Waro " >^7 H"'^' ^aler, Laibach. — Cotelj, Priester, - Vildebrand, Lehrer; Kempel, Dresden. ^'nne? m^'^st- Oliva, Director; Bransewcter, Ingenieur; ^""t!, 3jam?^^; Me.. Mien. - Oberst s. Tante, Pariggi, M>,'^M l. Private; Krauseneck, Meihonz, Nascovich, Ksite., «>g, ^ H°'"l°d. Neliyionslehrer; Winterhalter. Kfin.. Mar-°'"len L> X^'°' ^putheker, Würz. - Schreiber. Dich, Fabriks-^ichi'nlel c . ^ ^ Schleimrr. Hotelier, s. Familie, (Yottschce. Fl>!„ ^'^°"oelslnann, Masern. — Gorianz, Schlosserineister, ^». Pola "' bedank, f. u. l. Liuienschiffs-Capitän, s. Hotel Elefant. ^ Torniin, l. u k. Oberstlieutenant, s. Gemahlin, Laibach. - Ztithowsli, l.l. Be° ,^"ß >i,,!" "'Dobromil Mlizien). - Ostersetzer, Pollal, >ahl 3,??' ^flte.. Wien. - Koppmann, Ialopitsch, ^"'Prwai ^".^^, und lteinpnl). Secrelär, Oraz. - Crisico» V^ltari !,.!! ^"lmann. Ksm.. Trieft. — Schlunder, Privat, ^'We„, "° ^»al'g. Nfltc., (Mrz. - Preiß, .Wfm,, Nnrschau ^ Tis^ ^f^uu^i, Podlisec, - Treumann, Kfiii.. Bamberg. M' llnd^, '^' '^- — Krainc, Privat. Trnova. — Priester, ^"e ui/N"'' ^"v"tier, s. Familie. Agram. - Ielinla. ^ Bfsi>>». ^'^"»"', Stein. - Schmidt. Kfm., Verlin. -'v". Idna. — Dr. Lill von Lilienbach. Tolmein. ^ Gchi^ ^'5!'^ Stuchly. l, f. Ministerialbeamler. s. Familie, ^'^"stttiw,. «"I!"uer und Uirnbauer, Kflte,, Schrcyvogl und I Kasper- ^'"°te Wien. - Horovom und Meyer. Ing.. ^.' «nb Zu /'!'' ^"l'st. -Brunir. Fo^olini nnd Prcrim. H. ^oze ^7"' dl Warmo, Udine. — Deutsch, .Nfm., Graz. Vi^odi i"!'^'^pach' ^ Kelb. Kfm.. Nathenow. -1^'"- ^ ^ ^"'"- ^^anne. Kfm.. nnd Tausig, Privat, «'in N". Kf,n,. Wurtemderg. - Oer.ner. Ing, ^ ^,. ^' ^ Vüttger. l. u. l. Linienschiffslientcnant, ü^^^"°nnuc, Herrschaftö-Oberbeamter, Bad. ^!!^logische Veobachtuugeu in Laibach. ^^—»--------------., — >^A !?«?^ 19-0 NO.Mßia7""Nöllt ^U^'^^ l?8 SO. mäßig bewöllt l I« ^s 2- ^'" ' "'^ ! ^' '"°bia ' Regen "',^8 ^"Nter H^nittel der gestrigen Temperatur 17 3«. um n>er Redacteur: Iulim! Ol,m«Ian«schowölh ^^^^^ N'l<.'r vo» Wiss^rnd Heinrich Kenda, Laibach grösstes Lager and Sortiment aller Cravatten-Specialitäten. (3188) 3 Fortwährend Cravatten - Neuheiten. p In der heissen Jahreszeit "•§ kann als das beste und zuträglichste || Erfrischungs- und Tischgetränk, $£ welches auch zur Mischung mit Wein, Cognac w-o oder Fruchtsäften besonders geeignet ist, |tj empfohlen werden. Derselbe wirkt kühlend und S«3 belebend, regt den Appetit an und befördert die § § Verdauung. Im Sommer ein wahrer Labelrunk. g-jj (VIII.) (3088)1 ö«_________________._______.__________--------1 Henri Nestlö's Kindernährmehl. Während immer wieder neue Präparate in deu Handel gebracht werden, welche einen Ersatz für die Ammenmilch abgeben sollen, dabei aber, da sie diesem Zwecke nicht dienen, wieder bald verschwinden uud vergessen werden, hat H. Nestlö's Kindermehl bereits eine 2«jahrigc erfolgreiche Vergangenheit filr sich. Nicht bloß gesunde Kinder lünncn aus diese Weise vollkommen ernährt werdeil, auch mit acuter und chronischer Dyspepsie nnd Darmlatarrhen behaftete Säuglinge genesen, wenn man ihnen dieses Nährmchl in rationeller Weise verabreicht, in kurzer Zeit uud gedeihen sodann auf das prächtigste. Aus echter Alpeumilch. Weizenmehl nnd Zncker erzeugt, gibt dieses Kindernährmehl eine reine und gesunde Kost ab, die rasch bereitet werden lann, nnd wegen ihres grriugru Erstehuugspreises jedermann leicht zugänglich ist, da eine Dose für süuf bis acht Tage ausreicht, Erste Kinderärzte des Iii' und Auslandes empfehlen dieses Nährmittel als vollen Ersatz dev Muttermilch, nud dessen Verbrauch ist darum auch ein außer« ordentlich großer. Umsomehr ist rs Pflicht der Eltern, daraus zn achten, dass man allen ähnlichen Präparaten, die in mart!« schrcierischcr Weise augeliludigt werden, sorgfältig aus dein Wege gehe, da dieselben nicht nnr nicht nützen, sondern in den meisten Fällen nur schaden. Hanptdepüt siir Oesterrcich'Nngarn: F. Nerlhal, Wien I., Naglergasse 1. Depots in allen Apotheken nnd Droguerien, Warnung vor dem Ankaufe auderer iu marktschreierischer Weise angelündeteu Präparate, die nur auf Tänschuug des Publi-cums abzielen. ^240) N» -li , ^ ^^.».....^^ « ^-?'j V^li/'^/oH«/ Der vestl,lo»en Kncd- > ^ l^lM^<^l,^.fMn ^ ^s^ ül'mlin^on ^vc-ßen «lclile man «ul " '^^^M^M W "'" 0^!na>p^l° mit ,°m ^«m«n P. T. Mein reich illustriertes Journal von aufgeputzten Damenhüten versende ich franco nnd gratis. (1618) 18 Heinrich Aenda, laibach. Benutze nur G-iintlier T^agner'« Tinten Schreib-, Copier- und farbige Tinten speciell (2320) 80-11 Eeform-Tinten. In jeder besseren Schreibwaren-Handlung käuflich, wo nicht, liefere ich direct. Günther Wagner in Hannover u. Wien. 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Man aohto stets auf diese Schutzmarke I ftrilKiicr unb *UiKi)ohnicr nitlii'« nUcfn (ditcii S*nlfnm« tti(r&an otle auf Wmnb btt ONatftit-fci:ut(l»fc^t6 ftrcnnr flcrfcftlffrft txrfoln», rbrnfo «II» QUicbtr« tm-fäuftr toon JVäIftbiiii)ioDiicI|lajd)cn tuerben nirf)t uerfenbet. yfcrieiibiiiin nur gegcit —. Sfiornii^niiiueifiiiifl obev 4J(nd)iinöme bt8 löetroflcS. ^ Adolf Thierry, Apotheker S ______In Pregrada bei Rohlt8Ch«Sauerbrunn.______ Course an der Wiener Mrse vom 7. Augnst 1896. Na« dem °ssicellen Coursblatte ss^.<" ^"> '>.e.d War, ^'">»» 28L_23ü'~ Held Ware vo« Vtaate znr Hablung übernommene Mstno.'Vrlor.^ Obliuntlonen. El»sabclhbahn »m> u, 8U00 M. siir »no M. 4"/^..... 11? bo 118'50 «tllsabethbahn, 4W „.»NUN M. 2N0 M, 4°/„...... 121'85 122 »5> Franz°Ioseph'Ä.< chc Karl - Uudwlg ° Ällh», «M. 1««1, 8U0 fi. T, 4"/„ . 89 llN 1NULN «orarlberger Vahn, «»>, 1884, . 4°/o (l>w, Vt.) E., f. 10« ft, N. »9 ?b 100 7b U»g. Volbrent« 4°/, per Tasse — — — — dto dto. per Ulllmo .... 12L 25 122 4b bto. Rente in Kioneilwäljr,, 4°/», steuerfrei liirLUNKrone»Num. S9 35 89 5b 4°/„ dto. dto. per Ultimo . . 99 35 9955 dtll. Et, /,°/n 124 — 124-7» bto, dto. Silver ion fi,, 4>/,°/„ INI 70 1NL 70 bt»-Oblill. (Un«, Osib,) v. I. 1876, b°/„..... 122 — 123 — b»o,4'/,°/l,SchantreaaI.!Nbl.-0bl. n»-^ iW'8N blo. Pr«m.°»lnl. k 100 fl. «. W. ib3 — I54-... b!°. dlo. il bO fi. ». W. 152 — 1b»' — The!h-»lea.-L°lt 4"/» 1NN st. . 138 — 13850 Grundenll.»Gbligation»« (für 100 st, CM,), 4"/„ lroalischc und slavulüsche . 87 — 98'- 4«/<, „ngarilche (10l, st, v. U»,) , 8730 98-30 Ander» 2ss»nll. Anl»h»n. Duliau-Neg.'Lole b«/„. . . , 127 — 127 70 bto. -««leihe 18?« . . 108 75 1087b Vlnlehen der Ntadl Vörz, . , 112—j — — Axlehe» b. Ttabtaemeinbe Wie» 104Ub 105«s, Anlclic» d, Etadtgemeindc Wie» (Slllier oder Gold). , . , 126'?!» 127 75 Pvamlcn Nnl, b, Swbt^m, Wie» 164t»N 1U5— Vülseba» «»lehe», verloll», li°/„ 101KU - — 4"/„ Krainer Lande« Vnlrhen , —'— —'— Veld W»»v ßs»ndblt»s» «ür l00 st.). Nober.»N«,öst.lnb0I.vl,4'/H.---------._, bto „ „ in50 „ 4°/° 98 45 100-45 blo dto. »°/«.ll.«M. l,7-7b118-I-.s. i!l,°Üsterr, Lande«-H>)p ^"st- ^ /o 1«l» — ion «a OeN-una, Vaul »erl, 4°/° > , 100-20 101 — bt. bti. b0jähr. „ 4°/° - 1«°'20 1«l^ VplllcaNe.l.est,,»"».^''/»'" 1<"'5N -- Vrl«rilät«.Vblah!' «m, l88S ioa 70 101 70 Oesterr Norbwestbahn . . . 11125 11225 Vtaatsbabn....... ?3^'^ ""'^ Lübbal,» !» ««/»..... 17^»0 17230 bto K b°/o - - ' - 12^«N129-LU Unn «aallz, Vah" - - - 1«?'5 1«8ib 4°/° Unterlrainer «al!»"' 88'ÜU 100- Divllft t°s» (per Stück). «udavcN«»as>llca (Dombau) . «-7« ^gz »H^f^M, ' ' '. 6^0 "-^ 18- 18^0 N°N!me3u'.g,O^ 1"- 1050 Wäldstein L°le 20 ^ fl,E.40<'/n 44«-— 442 — «rrdt.Mnst, f. Hand,«,«, leufi. —— -.-— bto, bto, per Ultimo Septbr. 35,9 — 3b9 50 Vrebltbanl, «llg. una,, 200 st. . 88N — 387 — Dcposilenbünl, Allg,, »W st. . 234 — 28«-.- Elcompte°«es., Nbröst,, 500 fi. ?»o —8NN - Vlro-u. llafsenv., Wiener, «00 st. L?8 — 279 — HyPothelb,,Ocst,,»0Nfi. »5»/<,». »5— 8« — üänberbanl, Ocst., 200 st, , . 248-25 24» 75 Ocsterr.'ungar. Banl, «on st. . 9?b — 978 — Unlonbanl 200 fl...... 28« 50 28? 50 Verlehrlbanl, Nllz,, 140 st. . l?«-— 178 — ßcli»n von Transport» zlnt»s»»hmung»n (per Ntlül), Nlbrecht-Vllhn 20» fi. silt»« . — — —- Eüdbllhn 200 fi. —-— <»«lb Wa« Iramway Gel., Neue!««,., ^femühl", Papierf. u. V. ». 50-— 50'bli Liefinger Vrauerel 100 st. . . lib 50 11N — MolltllN'Vesellsch., Oeft.-alpine 7920 79 8N Prager 3i«-b0 Wagaon.Leihanft., «ll«., in Peft, 80 fi.........,c>.-5l5-— Wr. «au^Ifllschust ,oa st. . . l"? — ll>? 5« «V!e»lll"-cuc> ^ieael-N<-k'...... b« 7H, 58 8^ »oiido»........ 118<>5 1^0 05 «arl«......... « b5 47LU vt. 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