A. 272, Montag, 28. November 1892. 111. IllhlMg. Macher Zeitung. ^!^"""N^^ «anMri« st,'5. Halbjahr!« st.? b0. Im »°mpt°!r: """I'Üeri e bM"N N s. 50, ssNr die «ustrMm« in« H°u« aanjjähri« st. ,. - Insertt,»«»»»«»: Mr 1»^^ °'^ "' < Zsllen 8°. tr,, gl-öfterr prv v hi« li Uhr vormittag« — Unsvanlisrt, Vriese »erdn, nicht anoenmnmen und Vlanulcrivte nich» zurniln^tllt ^ Umtlicher ^heil. 3^chst!'ss^k- Apostolische Majestät haben mit vom 20. November d. I. dem ss'lnhöli l ^ Landeshauptstadt Linz Johann l sse lni m ^. ^den der eisernen Krone dritter ^" geruh" '^^ ^" ^le allergnädigst zu vcr- ^tth/^/md f. Apostolisch? Majestät haben mit '? 'Nl Mi ^Mließung vom 22. November d. I. ^enduna !!?'"'" ^'^ Cultus und Unterricht in .Mas w!l. ^"oen Landes - Schnlinspcctor Doctor feines W>^" Wretschko den Titel und Cha-ÜÜ"hen „,'l"sterialrathes taxfrei aUergnädigst zu ^^V^ Gauts'ch m. l' "Handlungen des Rcichsrnthcs. >, Der ss, „s --Wien, 2li. Noveiubcr. >Ng Mit"!!^"^ feilte zu Beginn der heutigen ?Ifiihli^ ? ber Abgeordnete Dr. Pacak schwer ^UsegZ "'^ ^ lo dass er an den Arbeiten !^bneo^re Zeit werde nicht thcilnchmen können, ^trit^ dntte Dr. Pacak habe demzufolge seinen ) W T^I"' Iustizausschusse angezeigt. Vor Ueber-ü>r u.?. """9 ergriff das Wort Abg. Schleie ^"sl»/Mu« ." Nnde. dafs diefcr Zwifchenruf ein das W? ^ Äba7„ ^"ber fei, er fei aber auch überzeugt, Ich' "lit ^ "°nete Kraus nicht die Absicht gehabt ^ > zulnFlauchten Worten den, Hause eine Ve-<"O""d ,,n^lll)äler des Menschen, sein trösten- ^?'^>it?/ Schlaf, der sich im Kreisläufe der ^).' Utn ," t^"'"aen auf den ermüdeten Leib ^l? W lass? 'loh ""d mit neu gefammelter Kraft ^ "". «Den heiligen Schlaf», nennt ihn 'den Ahlas ^ ^ , ^?>r Nil^" "des Tmss. dns Bad 5°s^tm Än. 7 Vnlsam'wunbcr Herzen, I... d,> ^"ptssericl, ^"< ''"",tif,cn Natur, ö'" ^" lösen "?°z."' b'k Spannung von Körper «K ^ erw ?'° die erschlafften Organe nei' zn h> Und sF die verbrauchten Kräfte leicht und «>"det .Nch von selber ein, sobald die >h>9l^.tzchla«« Die Ermüdnng ist die directc «?'9rin^ in diefem Worte haben h >n >r „n^H ungelöstes Problem der Lebens. ^> k>ch?n d,«""^ie Frage nach der Natur ^>d der .. Glases lM sich nach dem ^V>dgiltia k^Wogischen Wissenschaft noch ^ iu ,)^int 's beantworten. ""en dak ^°l)l bereits als feststehend "'« dle Entstehung des Schlafes sich auf die Erzeugung von Ermüdungsstoffen zurückführen lässt, die durch die Thätigkeit aller Organe während des Wachens hervorgebracht werden. Sie häufen sich alsdann im Gehirn und verbrauchen, weil sie sehr leicht oxydierbar sind, den zur Thätigkeit des Gehirns noth-wendiaen Sauerstoff für stch. Wegen des nach und nach eintretenden Sauerstoffmangels fchläft das Gehirn ein um erst zu erwachen, wenn die Ermüdungsstoffe orri'diert sind und der Sauerstoff nun wieder die Ge-h rnganglien reizen kann Mch einigen Forschern nimmt unter i?nen Ermüdungsstoffen die Milchsäure emen hervorragenden Platz ein, während es nach Gautier und Errera in erster Lime die sogenannte Leukomaine sind welche neben ihrer fauerstoffentziehenden auch eine direct einschläfernde Wirkung (ähnlich wie Morphium und Chloralhydrat) auf die Gehirnzellen ausüben. Wä'brend des Wachens bilden stch immer mehr Leukomaine im Schlafe dagegen, wo die Functionen der Oraane ruhen sinkt ihre Entstehung auf ein fehr ge-rwaes Mah hinab, und es wird alsdann dem Körper leicht, sich ihrer durch langfame Verbrennung (Oxyda- "°"^ Di.?em Hergange^entfpricht es durchaus, dafs, wie Onlilscuütter festgestellt hat, während der erstrn Stunde n?H 3m Einfchlaftn die Festigkeit unseres Schlummers n'der Regel u-, dann aber bis z«"'Aufwachen stetig ^smi nmt Es fchcint dies darauf zn beruhen, dass m.t "7'"' ch^„den Entlastung des Gehirns von Leuko-maiuen der Schlaf oberflächlicher wird. Vielleicht gehen während des Schlafes in den ruhenden Organen n-ben der Oxydation der Leukomame auch noch andere Wieder-herstellungsprocesse vor sich, welche die Frische und so wunderbar gesteigerte Leistungsfähigkeit aller unserer Organe nach dem Erwachen erklären können. Angenommen, dies alles wäre fo, dann fehlt uns aber noch immer der eigentliche Schlüssel zur Lösung des großen Geheimniffes, denn wir kennen nach wie vor den Process nicht, der mit dem Eintreten des Schlafes plötzlich unfer Bewufstsein auslöscht, wir vermögen nicht, jene schmale Grenze zu entdecken, die das Wachsein vom Schlummer trennt. Vielleicht wird es auch niemals gelingen, dirs Räthsel zu lösen; wir verlassen daher diese schwierige Frage und wenden uns der nähcrliegenden zu: wie es denn möglich sei, sich einen gesunden Schlaf zu sichern, den schrecklichen Dämon der Schlaflosigkeit von unferem Lager zu ver- bannen? Wir fehen dabei von allen künstlichen Schlafmitteln, mögen sie Morphium, Chloral, Somnal, Chlo-ralamid oder Sulfonal heißen, gänzlich ab, die nur von einem gewissenhaften und mit dem Zustande des Patienten wohlvertrauten Arzte verordnet werden dürfen. Wer wollte leugnen, dafs sie dann viele Qualen zu lindern vermögen, allein es ist doch mindestens zweifelhaft, ob sie auf der anderen Seite nicht noch unendlich mehr Schaden angerichtet haben. Um ohne künstliche Hilfsmittel fest und ruhig zu schlafen, ist es nun in erster Linie nöthig, alle störenden Reize und Lindrücke Laidacksr Zeitung t^. 272. 2^78 28. UovlmberlM. Abg. Vasaty wendete sich gegen die letzte Rede des Grafen Taaffe. Die Aufforderung des Grafen Taaffe, das Haus möge über die Sprachenfrage nachdenken, habe sehr überrascht. In früheren Jahren habe der Minister-Präsident stets von der Durchführung der Gleichberechtigung gesprochen, jetzt solle das Haus erst nachdenken. Wir brauchen nicht nachzudenken, sagt Abgeordneter VaZaty, die Regierung hat die bestehenden Gesetze einfach durchzuführen. Redner geht nun auf eine Besprechung der äußeren politischen Lage über, nimmt Russland gegen die «Angriffe» des Abgeordneten Dr. Menger in Schutz, citiert Vismarcks Äussprüche über Russland und tritt für die Annäherung Oesterreichs an den befreundeten Nachbarstaat, den «natürlichen Bundesgenossen», ein. In der Monarchie selbst müsse die politische Situation so verändert werden, dass Ungarns Uebermacht gebrochen werde und Ungarn nicht weiter wie bisher Oesterreichs Wirtschaftsleben ruiniere. Zu der Frage, ob ein Telegationsgebände in Budapest errichtet werden solle, sagt Redner, es werde noch zur Personalunion mit Ungarn kommen. Werde dann das Delegationsgebäudc öffentlich versteigert werden? Für die Post, welche der Errichtung einer Büste Herbsts gewidmet werden solle, erklärte Redner, nicht stimmen zu können, Herbst sei vielleicht eine Zierde der liberalen Partei, nicht des ganzen Hauses In längerer Rede greift nun Vasaty die politische Thätigkeit Herbsts an. Abg. Dr. Bloch will dem Abgeordneten Schlesinger auf dessen Ausführungen über den sogenannten jüdischen Mädchenhandel autwoiten. In Lemberg, sagt Redner, wurden einige Juden wegen dieses schandbaren Gewerbes verurtheilt. Ich bedauere es, Glaubensgenossen zu haben, die solches thun. Schlesinger hat eine Interpellation eingebracht, welche eine Beleidigung der Iuden-schaft bedeutet. Er hat gesagt, dcr ij 2 des Staatsgrundgesetzes: «Alle sind vor dem Gesetze gleich», sei ein Fehler gewesen, weil die Juden die sittliche Reife zur Gleichberechtigung nicht besessen hätten. Redner citiert Aussprüche von Vertretern der hohen christlicheil Geistlichkeit und berühmten Gelehrten über die Sittlichkeit der Iudeu und geht sodann auf eine Darstellung des Falles Rohling über. Redner verliest nnter stürmi' schem Widerspruch der Antisemiten einzelne Stellen aus den «Unverfälschten >. die den Hochverrath der Antise-miten beweisen sollen. Die Beschimpfung der schwarz-gelben Fahne sei bei den Antisemiten allgemein. Der Redner wurde vom Präsidenten zweimal unterbrochen. Die Verhandlung wurde sodann abgebrochen. Finanzminister Dr. Stein bach überreichte einen Gesetzentwurf, betreffend die Stempel- und Gebürcn-freiheit für das zufolge Beschlusses des böhmisch.u Landtages aufzunehmende Landesdarleheu zur Untc» stühung der hilfsbedürftigen Bevölkerung in Böhmen bis zum Betrage von einer Million Gulden. Abgcmd-neter Dr. March et stellte einen Antrag auf Ergänzung des Gesetzes, betreffend die Gewährung von Begun sligur gen anläselich der durch die Reblaus erlittenen Schädigungen. ^ Nächste Sitzung Dienstag. Politische Ueberficht. (Das Trunksucht-Gesetz.) Freitag gelangte im Abgeordnetenhaus«? der Belicht des volkswirtschaftlichen Ausschusses «Referent Suklje) über den Gesetzentwurf, womit Bestimmungen zur Hintanhaltung der Trunksucht getroffen werden, zur Vertheilung. Der Bericht empfiehlt im großen nnd ganzen die Annahme der Regierungsvorlage. (Der Trie st er Gemeinderath) hat eine Resolution gefasst, in welcher die angeblich im Territorium der Stadt betriebene slovenische Agitation g^ tadelt und der Podestä beauftragt wird, eine strenge Untersuchung über das Verhalten der städtischen Lehrer einzuleiten und, falls sich dieselben als schuldig erweisen sollten, die geeigneten Schritte zu ihrer Entfernung einzuleiten. (Strafaesetzausschnss.) Die «Pol. Corr.» stellt fest, dass trotz dreimaliger Einladung des Obmannes wegen unzureichender Betheiligung keine Sitzung des Strafgesetzau5schusjes stattfinden konnte, nnd lenkt die Aufmerksamkeit darauf, dass das Znstandekommen des Strafgesetzes in der gegenwärtigen Session von der baldigen Beendigung der Ausschuss^erathungen abhängt. (Ungarn und der Vatican.) Im «Pesii Naplo», dem Organ des Grafen Apponyi, wird an auffallender Stelle erzählt, der Vatican nehme keine feindselige Stellung gegen Ungarn ein. Es gebe zwar Differenzen zwischen den katholischen Dogmm nnd den in Ungarn herrschenden Ausfassungeu, allein der Vatican habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass die Differenzen beigelegt werden, ohne dass ein Cnlturkampf ausbricht. (Parlamentarisches.) Im Wehranöschusse hat der Landesvertheidigungsminister nachstehende Auskünfte über das Resultat der Prüfung dev Einjährig« Freiwilligen gegeben: Zur Ablegung der Prüfung waren nach dem im Jahre 1891/92 geleisteten einjährigen Dienste berufen: Beim Heere 1830, bei dcr Landwehr 90. Von diesen legten die Prüfung mit Erfolg ab: Beim Heere 1532, bei der Landwehr 82. Nicht bestanden haben: Beim Heere 193, bei der Land' wehr 5. Von der Prüfnng sind zurückgetreten: Beim Heere 57, bei der Landwehr 2. Es haben krankheitshalber Anfschnb erlangt: Beim Heere 48, bei der Landwehr l. Nach Ableistung eines zweiten Präsenz-jahres haben die Prüfung bestanden: Beim Heere 143, bei der Landwehr 2. Nicht bestanden haben: Beim Heere 93, bei der Landwehr 0. (Im Budgetausschusse) wurde Freitag der Etat des Ministeriums des Innern berathen. Bei dem Titel «Oeffentliche Sicherheit» beschwerte sich Abgeordneter Dr. Herold über das unberechtigte Benehmen der Negierungsorgane bei den Versammlungen, welche dieselben nicht bei einer wirklichen Gefahr für die Ruhe, sondern aus politischen Motiven verbieten und auflösen, was dem Geiste des Gesltzes nicht ent« spreche, Abgeordneter Dr. Bareuther brachte das Vorgehen des Regierungs - Commissars in Reichenbcrg zur Sprache und wünschte die baldige Beantwortung der auf diese Affaire bezüglicheil Interpellationen. Weiter spricht Redner über die seinerzeiligc Absperrung des Salzburger Bahnhofes bei der Durchfahrt des Fürsten Bismarck, welche mit einer ganz merkwürdig zärtlichen Fürsorge der Regierung für den Fürsten motiviert wurde, nämlich um ihn nicht in der Nachtruhe zu stören. Ministerpräsident Graf Taaffe erwiderte, das Vorgehen des Rcichenberger Commissars sei correct. Bezüglich des Vorgehens der Polizei bei Versammlungen bemerkt er, dass dasselbe in einzelnen Fällen vielleicht nicht vollkommen richtig war, das komme von der verschiedenen Auffassung der einzelnen Gesetzesbestimmungen her. (Die deutsche Militärvorlage.) Durch die Rede des Reichskanzlers Grafen Caprivi ist die Haltung der verschiedenen Parteien zur Militärvorlage, insoweit sich diese Haltung aus deu Aeußeruugeu der Blätter beurtheilen lässt, fürs Nächste mch W? wmden. Nach wie vor gibt die «Krenz-Ww^' ^ Bed.,,keil gegen die Herablnindernnq der MM ^ «Vossischc Zeitnng. ihren Bedenken M" ,Wl> Mehrbelastung Auödtnck, während l'H ^"^ liberale Presse theils zuslimmend. theils aw"m ^, spricht. Mehrere Blätter heben hervor. da"^' ^ man nicht ohnehin gewusst habe. Darauf "'? ^ M Reichskanzler auch gar nicht an, sondern "' ' ^ M allem die bekannten Thatsachen in das '!!" ."M> zu stellen nnd zu beweisen, dass das ""l't"^' ^, Verhältnis der Staaten zueinander sich ""' ^„ Aü Allgemeinen Dank findet die Mittheilung ^ Einser Depesche. ^ ,5:«. A' (Deutschland und ltt u ssla nd.) ^^ liner Meldung l„ wüt, man dürfe in dem ^ ^, dass Kaiser Alexander M. den Wnnsch """».M nnng des Generals Werder zum dentM" ^. ^, beim russischen Hofe tundgegeben hat, ">", Pß^ stätignng dafür erblicken, dass der Zar ^„ guter Beziehungen zwischen Petersburg "'' ^,M wünscht, womit er nnr den in Mrlm yc ^ ,^ Gesinnungen entgegenkommt. Dein ^ U M Zaren sei' nmso bereitwilliger Rechnn»!! 55/°" W den. als seine Wahl auf eine PersönlMe ^, ist, die das volle Vlitmuen beider MonarciM ^ ,^ (Zur Panama- Affaire.) D" «' ^. des Panama - Zwischenfalles eingesetzte » " ^> mission hat Freitag den Ministerpräs'den ^ ^ ^ vernommen, welcher versprach, der 6vmnnil ,^ he» richtlichcn Acten zur Verfügung zu sttlu"! ^ ^ ^ Deputierten Delahaye. der sich damns de»W> ^,^> allgemeinen Anschuldigungen, die "' von "c ,^,-aus erhoben, zu wiederholen, jedoch "NeM>','^M fügte, dass er nur moralische Beweise habe; darüber die verschiedenen Banken befragen. ^< (Der Krieg in Dahomey) ^" M d" gestrigen Sitzung der französischen K"nM" " e d^ Marineminister Mittheilung von der Hauptstadt von Dahomey, Äbom.y. Der M"" B es sei dies ein entscheidender Schlag M" ,^fte dürstige, auf Sclaverei und Menschenops" l'^ Königreich. Der Minister legte sodann "" ^ entwurf. betreffend die Stiftung einer ^'" ^l Medaille an den Krieg in Dahoimy, vor, we»", angenommen wurde. »^Die l^ (Militärsteuer in Russlanv.j ^ sche Negierung beabsichtigt, im nächsten ^'^soB einmalige Militärsteuer einzuführen, d«e "^He ^ zu leisten wäre, welche aus irgend einem ^ ^F' activen Heeresdienste enthoben weiden. ^ ^ B sichtliche Ertrag der neuen EinnahmsqM'M 2 bis 3 Millionen Rubel jährlich veran^'^^B (Die Müuzconferenz.) ^ ^ ^ Oesterreich-Ungarns uud Deutschlands ^ lvold? tlärung abgegeben, dass nach den MM,' H^hM Instructions ihre Regierungen au del ^ Mümgeschgkl'ung keine Aenderung vorney^^ TlMsneuigleiten. g, Se. Majestät der Kaiser eigenen Namen und im Namen ^h"r " a^ Kaiserin dem Vereine zur Mkost'gZI^ Echnllinder in Wien auf die Domr von , gM einen Iahresbetrag von 2000 fl. z" """ fernzuhalten, gleichviel, ob sie von innen oder außeu kommen. Die aus dem Inneren kommenden Schlaf-sttrer sind noch schlimmer, wie das Geheul eines Hundes oder das Nagen einer Maus. Wer gesund schlafen will, muss gesund sein, deswegen herrscht die Schlaflosigkeit fast nur in jenen Ständen, wo die Nervosität an der Tagesordnung ist. Erkrankungen des Gehirns. Geistes» und Gemüths-krankheiten, Fieber sowie alle geistigen Urberaustren-gungen und aufregenden Affecte stehen unter den Ursachen der Schlaflosigkeit obenan. Das moderne Leben mit seiner Jagd nach Geld und Vergnügungen, die Schnellebigkeit, der Ehrgeiz, die politischen Par-teiungen mit drn sich daraus ergebenden Kämpfen und Leidenschaften untergraben die Constitution, schwächen das Nervensystem und verscheuchen den Schlaf. Eine andere Ursache der Schlaflosigkeit bilden die zu spät eingenommenen Mahlzeiten, der Genuss von starken Weinen sowie von starkem Kaffee, Thee und auch übermäßiges Rauchen. Dr. Friedrich Scholz hat in seiner trefflichen Abhandlung «Schlaf und Traum» eine Gesundheitslehre des Schlafes entwickelt, in der er mit Fug und Recht unter den Bedingungen des gesunden Schlafes die gute Luft im Schlafzimmer obenau stellt. Schlechte Luft bewirkt unbedingt Ueberladung des Blutes mit Kohlensäure, Behinderung des Athmens und des Blutkreislaufes, mithin unruhigen, schlechten Schlaf. Man lüfte also gründlich und anhaltend, man gewöhne sich in der warmen Jahreszeit cm das Schlafen bei geöffnetem Oberlicht der Fenster, natürlich unter Fernhaltung jedes Zuges. Man kann dreist anch im Winter durch einen kleinen Spalt die reine Nachtluft einströmen lassen, muss dann aber bei zu niedrigen Temperaturen durch Heizen nachhelfen, denn im allgemeinen ist eine Temperatur von lO bis 12 Grad Reaumur die angemessenste für ein Schlafzimmer, wobei es freilich auch viel auf die Gewöhnung ankommt. Das Bett selbst soll keine harte, sondern eine elastische Unterlage (am besten ein Drahtfederrahmen mit darüber gelegter Rosshaarmatratze) haben, und es muss genügend wärmen, ohne zu sehr zu erhitzen, und darf vor allem nicht belasten, also fort mit jenen dicken Federbetten, die man vielfach auf dem L^nide trifft. Außerordentlich viel zuni gesunden Schlaf thut die Regelmäßigkeit und die Gewöhnung; wer uur wenig von seiner einmal festgestellten Hausordnung abweicht, wird das an seinem Schlafe spüren; dauu halte man an der Regel fest, dafs der Schlaf vor Mitternacht der erquickendste ist. Man meide abends anstrengende Geschäfte, scharfes Denken und aufregende Lecture,' sondern widme sich harmloser Geselligkeit. Ein Spaziergang ist stets wohltätig, noch mehr systematische Gym« nastik, während übermäßige Kraftanstrcngungeu, wie beim Bergsteigen, und anhaltendes Tanzen uns keinen Schlaf finden lassen. Ein paar leichte Cigarren, ein paar Gläser Wein oder Bier werden bei deu meisten Menschen dem Schlafe keinen Abbruch thun; derjenige ___________- s,r^da^ V aber. bei dem es doch geschieht, muss elm ^ " zichten lernen, wenn er gesund bleiben ' ^nB^ Kaffee regen auf; noch schlimmer W im Bette zu lesen. . ^5 a»n Hs Man liegt im Bette erfahrmnMemasi^ ^M auf der rechten Seite; über die Dauer ^ ^ ^ lassen sich keine allgemeinen dürfnisse des Einzelnen nach Eonstltnnon A,m verschieden sind. Acht Stunden Arbett, ^ a>^ Erholung und acht Stunden Schlaf »"U ^„nB ^s zweckmäßigste Eintheilung gelten, ^lMdeN ^ep erwachsene Personen auch gut nut < ^solie" aus. während Kinder und schwächlM ^ ^ brauchen. ^rlc» ^ck Endlich gibt es nun Mittel, den Schlaf zu befördern nndN)^ ^ ^ wenn er uns fliehen will; diese s"'° ^ auE ^,t vidmll uud müssen von jcdem W>z" ,cheba ^ werden. Dem einen hilft ein laues andel' ^ darauf folgender trockener Abreibung, A„lvM^g, warmes Äad oder die Hydropath!M» A^s .^e" des ganzen Körpers. A en'pft")" . .^ v»n B zieht eine Tasse Milch vor aber ^aH„F hilft sein Mittelchen, schon well " 0"i n he ^ Bekanntlich hilft auch das M^>i <-Gedichte, das anhaltende Zählen bls ^ ^ e,^ Achten aul tms Tiken einer Uhr. "'" sal" "" H. der rechten Seite liegend, tief und l» ^. v> einzuathmen. ^w^tt.''9 Nr «72 2379 88 November 18«». Ht mn-' "^l'"""ung an Kaiser Max.) Aier««!?^"' Blätter melden den Tod des Unter« ^cutwn ^"""t>°- ^ '^ derselbe, welcher die zur ">°ndittt? ^ ""glücklich,-« Kaisers Maximilian com. Vch^.,^°ldlltenllbtheilung befehligte und bei dieser ^ucrabll °"' ^" Sterbenden die letzte Kugel abschoss. ^ibatlebe ^^ ^ ""^ ^" Pacification des Landes ins !° traurig. ?!? "'^ ^t die Ereignisse, an denen er Wildert «Mommen, in erschütternder Weise kin^.^'ne erdichtete Verschwörung.) Vor ^haiidlm ^chwurgrrichte begann am 24. d. M die «us bess^ «. llrgen dcn Denuncianten Josef Hendiger, ^erte ""Fassung im Frühjahre dieses Jahres viele ix,» ^""Personen in Russisch-Polen verhaftet und ^'l'en v Ä"^ °"^ '" administrativem Wege nach ^^thane wurden. Eine Anzahl österreichischer ^ Leben" V^^^ "°" Hendiger als Verschwörer gegen Kuchen unk ^ ^""' b" ruffischen Polizei angezeigt ^>enaen '" ""^ ^" '" Warschau zu erscheinen pflegen, lhen Zufass !"! ^'^" Schicksale nur durch den glückten ^'' bass sie im Laufe des Frühjahres verhindert ^ 5 d" Grenze zu reisen. ^ij/c>" britischen Lage des Jahres "b°ls Hall.? ^ von A, Hartleben ist soeben '893 eM. 'ölender der kritischen Tage. des Jahres ^°l°g ^ "' bekanntlich theilt dieser gelehrte Me-^dlittc-^^'^^n. ^age in solche erster, zweiter HM l,n« ^> """ll ein. Für das lommende Jahr pro-!?" 8 erN wsgrsamnlt 25 kritische Tage an, und Aschen 5 ' ^ ^"tcr und 6 dritter Ordnung. Die Wär, A "'^ Ordnuug fallen auf den 16. April, ^l>er ''" September. 25. October, 15. Mai, 23. Nobler' ^ ^bruar und 10. September; die Tage dctoberpUng auf den II. August, 27. August, '^ril '.I ^arz. ^3. December, 14. Juni, 1. Februar. °^g«dr n ' ^ Jänner und 8. November und ^Illli 30 ^,^"ung auf den 18. Jänner, 1. Mai, ^'^ .-"ai. 8. December und 29. Juni. Men S^'v immende Insel.) Von den amerila-Ml ;^ ^Wroen wird eine bewaldete schwimmende ?''l°hrt s>« "llllntischen ^ean als Gefahr für die . 3läch'Avisiert. Ein Stück der amerikanischen Küste " lrcibt °.. von etwa 10 Aren hat sich losgelöst 3? besi.3,^ls Insel im Ocean herum; die aus der-wämne ragen 30 Fuß über dem ck l- Ein, ?""^ ""^ s"d auf fieden Seemeilen weit ^W. .^^ömung treibt die Insel mit einer Ge-H" tra.« .°" "ner Seemeile in der Stunde der «7>>öaliÜ> .'^"' Dampferfahrstrahe zu. Es ist l»t°»?l ^ bas Stück anierikanischen Urwaldes ^^«li '^" Küste landet, «lis l" unglücklicher Schuss.) Eine große "le! k" ^°l ^°^ in den in der Nähe von Zombor Der junge Ge- ^t ^ etly^ Szvnta. Dienes, gewahrte in einem ^/'" birs^ "'bendes. und in der Meinung, dass sich ^ ve «^"borgen habe, gab er Feuer, gu seinem <'!' Der K' er aber hierauf menschliches Weh-H°ts "lien, 9,?"^ ^atte einen Treiber getroffen, der K'dn ^'ef i""" seinen Geist aufgab. Der unglückliche kten. Der q> «""^n Gesellschaft große Bestürzung ^hörk meldete den Vorfall bei der com« ^>»i> (Oe/' ^'^ Untersuchung wurde eingeleitet. <'°r i. versah, im Dunkel des Abends ver- >>'e Attte ^?" stand eine Weile wie angewurzelt V^ alltn^s'I^"! in die Dämmerung hinaus. r. Wlch Berg und Thal in ihre Schatten !"gle sie, wie aus einem schweren >>be ich^'Mlt gepresster Stimme zu sich selbst. - Und doch - konnte ich ^ tl,>^ltv„rs ^lur mein ganzes Leben den bren-^?">M ' ""l nmnem Herzcn tragen, dass es i? ?" l°"une.'"" l°fw" Bruch Mischen Vater "«er Sr7/V'?sste? Dass d7r Mann, den ich ?l>l>e,^n,d,. „ l'ebl', um meinetwillen landflüchtia. ^ " be«' A '""'"" O, warnln floh cr von mir As' ""1 ihn?"?lick. da ich eben alles aufbieten ?r d7. "och -s,^ lemem Vorhaben zurückzuhalten? M. H'imlich will er .^folgen ?s Huns verlassen! Ich muss ihm ?!«^ren. u„7" """' auf dem Hofe erwarten und z° hch >. T)' ^""" Plane abzulassen. Veilleicht h't ir """and , "b" fort in ein fremdes Land, ^ überlegend, gieng sie ins Häuschen Stille Nacht lag über der Waldgegend, und nur das Sternenlicht, das vom Himmel niederfunkelte, ließ das Mädchen den grauen Pfad vom Waldboden unter-scheiden, als sie allein und eiligen Schrittes zum Adlerhof hinabwandelte. , ^ ^ So gelangte sie an den Feldzaun, stieg über den-selben hinweg und huschte ungesehen über die Wiese I auf das Hans zn. Dort verbarg sie sich unter einem der alten dicht belaubten Nussbäume. Unbeweglich kauerte sie. ans jedes Geräusch achthabend, hart an dessen Stamm gelehnt, auf der Erde. ... ... Eine Stunde vergieng und noch eine; mrgends ein Zeichen von Leben. Auf dem Hofe schien alles im tiefsten Schlafe zu liegen. Jetzt stieg über den fernen Veraen die schmale Sichel des abnehmenden Mondes anf und breitete ein eigenthümliches Halbdunkel über Da kam es ihr auf einmal vor, als ob im Schatten des Sttenschnppens eine dunkle Gestalt auftauchte. Mit ängstlich klopfendem Herzen drückte sie sich noch fester an den Baumstamm und musterte die unheim-liclie Erscheinung. Es war ein Mann in zerlumptem Bcttlergewand. lwräuscklos wie cine Katze schlich er. sich niederduckend, m,s 5ans heran und kletterte behende die Staketten d.'s wilden Weinstockes an der Mauer empor. Dort «'.n befand sich. wie Panla bekannt, die Schlüflammer e V^n. Ein Fenster davon stand °ffen; noch ew kräftiger Ruck und der Steiger hätte dasselbe er-' "'^In diesem Augenblicke war es ihr. als sei plötzlich! jede Furcht und jedes Bangen von ihr gewichen. In wilder Hast schnellte sie aus ihrer Stellung und aus ihrem Versteck hervor. «Halt ein, Schurke! Was hast du vor?» rief sie mit lauter Stimme. Der Angerufene stieß einen wilden Fluch aus und sprang von der Mauer herab. «Wirst du schweigen, tolle Dirne?» knirschte er und legte ihr die Hand an die Kehle. Paula hingegen schien plötzlich Riesenkraft gewonnen zu haben und stieß ihn von sich, dass er an die Wand des Hauses zurücktaumelte. «Hilfe! Räuber! Mörder!» rief sie dabei nochmals. Indessen hatte sich jener aufgerafft und verfuchte zu entfliehen. Ehe er sichs jedoch versah, hatte ihn seine Gegnerin an den Kleidern gepackt und hielt ihn mit der Kraft einer Verzweifelten fest. «Nicht von der Stelle, Schurke!» rief sie, und ein heftiger Ningkampf entfpann sich zwischen beiden. Mittlerweile war es auf den wiederholten Hilferuf der Bedrängten drinnen im Haufe lebendig ge-worden. Veit. durch den Lärm aus dem Schlafe ge« schreckt, erschien an dem offenen Kammerfenfter, und zugleich erscholl auf dem Flur das Jammergeschrei der rathlosen Mägde. Schon glaubte Paula, unterliegen zu müssen, da flog im entscheidenen Moment die Hausthür weit auf, und Heinrich, der den Knechten vorangeeilt war, stürzte sich von rückwärts auf den ertappten Einbrecher. (Fortsetzung folgt.) LKUmcher Zeitung «r. 272. 23ft0 28 NooemW^^. erlannt, insbesondere in den Städten, wo den Mädchen die freie Bewegung fehlt und die sitzende Lebensweise eine mangelhafte Körperentwicklung zur Folge hat und die Ursache so vieler Krantheitserscheinungen ist. Wenn sonst überall in den Städten das Turnen in den Schulen obligat ist, überdies in Privatcursen gepflegt wird, ist in Laibach in keiner Weise für diesen wichtigen Zweig der Erziehung gesorgt. Um diesem wirklichen Bedürfnisse abzuhelfen, eröffnen die Herren Franz Brunet, Turnlehrer an der Oberrealschule, und Philipp Uhl, Lehrer an der deutschen Vereinsschule, einen Turncurs für Mädchen aller Nltersclassen. Pas Turnen beginnt am Samstag den 3. December und findet jeden Mittwoch und Samstag von halb 5 bis halb 6 Uhr in der Turnhalle der Ober-realschule statt. Die Anmeldungen können schriftlich oder mündlich bei den genannten Herren erfolgen. Wir begrüßen dieses für Laibach so nützliche Unternehmen, da die Namen der beiden Herren den vollsten Erfolg der Sache verbürgen. — (Empfang beim Herrn AaronHein.)^ Beim Leiter der l. k. Landesregierung Herrn Hofrath Baron Hein sind gestern die Vorstehung des Verbandes der Landesfeuerwehren und eine Deputation des Laibacher ^ Turnvereines und vor einigen Tagen unter Führung des k. l. Strafanstaltsdirectors die Beamten und Functionäre der k. t. Männerstrafanstalt auf dem Castell zur Aufwartung erschienen. ! * (Deutsches Theater.) Gestern gelangte die seinerzeit beliebte, gegenwärtig allerdings durch andere Stücke dieser Gattung überflügelte Posse «Ihr Corporal» von Costa, deren stark papricierte Komik dessenungeachtet den beabsichtigten Heiterkitserfolg hatte, zur Aufführung. Gespielt wurde frisch und gut, daher gab es viele Lacher und großen Applaus, der sich selbst auf die Episodisten erstreckte. Den schneidigen Husarencorporal brachte Herr Straßer, der den ungarischen Dialekt vollkommen beherrscht, mit gewohnter Verve vortrefflich zur Geltung, desgleichen Director Fr inte mit behaglichem Humor den alten Lampel und erzielte nebenbei mit einem trefflich pointierten Couplet einen schönen Erfolg. Den verliebten Commis stattete Herr Hopp mit allerhand Drollerien geschickt aus, das verzogene Muttersöhnchen war durch! Herrn Pfann gut vertreten. In der weiblichen Hauptrolle excellierte Fräulein Mikola durch ihre Zungenfertigkeit und fand wieberholt Anlass, sich als tüchtige Vertreterin ihres Faches zu erweisen, welch gleiches Lob wir auch Frau Dudel spenden können. Die caritierte Baronesse wurde durch Fräulein Minna Kaufmann zur höchsten Belustigung des sonntägigen Publicums gespielt, indes die sonstigen Episodisten sich gut dein Ensemble anschmiegten. Pas Theater war sehr gut besucht. Heute wird eine Reprise des Schauspieles «Ehre», das bei seiner Erstaufführung einen so schönen Erfolg aufzuweisen hatte, und zwar zum letzten male in dieser Saison, gegeben. Die geplante Opcrettenaufführung mufste wegen Unpässlichkeit des Fräuleins Kollin verschoben werden. «I. — (Steiner- oderSannthalerAlpen?) Die neueste Ausgabe der Generalstabskarte für Kram bezeichnet den Gebirgszug zwischen den Bergspitzen Grin-touz und Ojstrica mit «Sannthaleralpen», während die frühere Bezeichnung «Steineralpeu» gelautet hat. Die Ttadt Stein hat sich nun gegen diese Namensänderung an das l. k, militärgeographische Institut gewendet und auf Grundlage der vom hiesigen Gymnasialprofesfor und Touristen Herrn Dr. Oratzy zusammengestellten Daten nachgewiesen, dass dieser Gebirgszug schon seit Valvasors Zeiten «Steineralpen» geheißen hat. Diesen Namen zeigt auch die Wandkarte von Floriantschitsch aus dem Jahre 1744. der große Atlas Sohr-Verghans 1«54, der Atlas von Andrce, die Schulatlanten Kozenn und Trampler, das berühmte englische Reisewerk von Churschill "The Dolomits», die Reisebeschreibung des Königs August von Sachsen, das geologische Werk von Dr. Kraus Frans «Scenerie der Alpen. Itt92 und endlich Ne «österreichischungarische Mlmarchie in Wort und Bild.. Durch die mit der Tradition und dem allgemeinen Gebrauche in Widerspruch stehende Neubezeichnung dieses Alpcnzuges wird nur Verwirrung geschaffen, umsomehr, als seit Er öffnung der Laibach. Steinerbahn die Stadt Stein sür Touristen als einzig passender Stations- und Ausstiegs-punkt anerkannt ist und die Stadt eben in Würdigung des Fremdenverkehres alle Vorkehrungen getroffen hat, um den Touristen an die Hand zu gehen Da dieses Ansuchen der Stadt Stein ein begründetes ist und sich auch der Landesausschuss dafür ausgesprochen hat, dürste auch das k. k. militärgeographische Institut bei der nach«' sten Ausgabe wieder den alten Namen an die ihm allein gebürende Stelle setzen. i — (Der Tivolipart,) Obgleich anerkannt werden muss, dass der guten Erhaltung des Tivoliparkes, dieses beliebtesten Spazierganges der Stadtbewohner, stets thunlichst Rechnung getrag n wurde, so muss doch hervorgehoben werden, dass demselben in lehlerer Zeit eine erhöhte Anfmertsamleit gewidmet wird. Auch gegenwärtig wird an der Verschönerung des Parkes gearbeitet, und es wurden zu beiden Seiten des Einganges mehrere alte, minder schön gewachsene Bäume abgestockt, die Haselnuss-stauden entfernt, und werden an deren Stelle hübsche, üppige Weihmuthskiefern gesetzt, was dem Parke ein viel! freundlicheres Ausfehen verleihen wird. — (Schwurgerichts-Repertoire.) Beim hiesigen Landes- als Schwurgerichte beginnt heute die letzte diesjährige Schwurgerichtssession. Dieselbe wird mit dem vom Abgeordneten Canonicus Klun gegen das Witzblatt «Pavliha. wegen Ehrenbeleidigung angestrengten Pressprocesse eröffnet werden. Dann folgen die Verhandlungen, und zwar am 28. November: Johann Peternel, Verbrechen der Nothzucht, und Valentin Traun, ebenfalls Verbrechen der Nothzucht; am :i0. November: Peter Nutalir, Verbrechen des Diebstahls, mid Johann Dorn it, Verbrechen des Todtschlages; am 1. December: Alois Echinger und Joses Kuy, Verbrechen des Diebstahls, und Michael Kusar, Verbrechen des Mordes; am 2. December: Johann Tusek, Verbrechen des Todtschlages und der schweren körperlichen Beschädigung, * (Un glucks fall.) Am 23. d. M. waren die Holzarbeiter Josef Andrejcic von Bregoncc und Alois >Oinkovc aus Sloganje im Sagrazer Walde mit dem I Fällen eines Buchenbaumcs beschäftigt, wobei plötzlich der Baum, der schon von einer Seite eingehackt war, zum Fallen krachte, Oinkuvc lief mit der Säge davon, An-drejcik aber blieb zurück, um zu sehen, nach welcher Richtung der Baum fallen werde. Der Baum traf Andrejcic in die Schläfe, so dass dieser zu Bodcn stürzte und hiebei mehrere Verletzungen am Arme uud Oberkörper erlitt. Andrejcic wurde aus den Aesten besinnungslos herausgehoben und in seine Wohnung überführt, woselbst er am 24. d. M. starb. — i^ — (Slovenisches Theater.) Die samstägige Reprise der komischen Oper «V voänjulcu' war diesmal gelungen, und es wurde die Tenorpartie durch Herrn Pavsek gut zur Geltung gebracht. Die vorangehende Gelegenheitsbluette «Kvoji !c yvojun» von Dr. Voinjak erzielte den gleichen Heiterkeitserfolg, wie bei den seinerzeitigen Aufführungen. Der Besuch stand leider in keinem Verhältnisse zu dem Gebotenen, da das Theater große Lücken aufwies. ! Mit 1. December > beginnt ein neues Abonnement auf die > Laibacher Zeitung. ! Die Pränumerations-Vedingungen bleiben u nverändert und betragen: , mit Pastvtlsendung: sür Laibach: ganzjährig . . R5 fl. — lr. ganzjährig . . i» fl. — lr. halbjährig . . 7 » »» . halbjährig . . » » »» » > vierteljährig . » » 7ll » vierteljährig . 2 » 7» » monatlich... I » 2ll » monatlich... — » Vlt » Für die Zustellung ins Haus für hiesige Abonnenten per Jahr 1 Gulden. iDG^ Dir Pränumeratwns - Beträge wollen portofrei zugesendet werden. Jg. V. Kleinmayr se Fed. Hamberg. Neueste Post. Original-Telegramme der Laidacher Zeitung Wicn, 26. November. Die antisemitischen Organe veröffentlichen eine Erklärung des antisemitischen Flügels des Wiener Gemeinderathes, worin nach Anführung einer Reihe von Beschwerden gegen das Präsidium und die Majorität die Fernhaltung desselben von den Berathungen des Gemeinderathcs angekündigt wird. Krakau, 27. November. Hendiger wurde vom hiesige» Schwurgerichte wcgeu Verbrecheus des Vetmges und der Verleumdung zu Mjährigciu schweren Kerker, verschärft mit einem Fasttage im Monate, uerurtheilt. Paris, 26. November. Der Ministerrath genehmigte theilweise die Vorschläge Dodds betreffs der provisorischen Organisation von Dahomey und billigte die Annexion eines Theiles des Küstengebietes. Bukarest, 28. November. Das Parlament wurde heute eröffnet. Die Thronrede betont, die Heirat des Thronfolgers fei ein glückliches Ereignis und werde die Bande der englischen und rumänischen Dynastie sowie jene der beiden Völker befestigen. Die Beziehungen zu den Mächten seien die freundschaftlichsten. Newyork, 27. November. Iu der Kohlenzeche Bloßburg bei Eaton in Neu-Mexico brach ein Brand aus; über hundert Bergarbeiter, welche sich in der Tiefe befanden, erstickten, bevor noch Hilfe gebracht wurde. Augctommenc Fremde Am 2si. November. Hotel Ttadt WitN. Tham, Professor, «lostcrneuburg. -.Amts« eisen, Tchumau, Thcimcr, Ranter, Löb, Kslt., Wien, — Pctrii-, Adelsberg. - Woschnagg, Schönstem. - Iudra, Ncis., Brilnn. Friedrich, Kfm., Schönlinde. — Telecky, Reis.. Prag. Hotel Elefant. Kurz; Plisch, Reis.: Varoch. Austerlil), Mt., Wien. — Prutinger, Reis., Innsbinct. — Matscht. DomM. — Eisler, Klmichsa. Prosdocimo. .ttfm. Italien, — Machne und Nartrl, Trieft — Fajdiga; Prasuitar, Priv., Wien. Hotel Sliol>al)Nhof. Rovsel, Accordant, ssiume. — Iu^na nnd Jan, Sagor. Rasthof Kaiser von Oesterreich. Kralar, Postenfiihrer. Zirlnih. Ipavec, Kfm, Ralel. — Ravhclar, Bescher, Woch.-Fcistrih. — Famiuger sammt Sohn, Flitsch. Hotel Vllitrischer Hof. Kovai, (llotschee. Bubnic, Fleischhauer. Istrien. Zekoll, Moos. Verstorbene. ^. Den 2 5. Novembcr. Oslar ttlemeuc, MW !^ ^. Sohn, 2 I., Maria-Theresieustraßc Coliseum. F^Mi!«' Hanna Lerne, Fiakers,Tochter. ?!',< I. Marm-Th ^ Z„ Diphthentis. -Franz W^emcmu, l. l, Mconw"»'. Maria.Thrresienstraßc l>, Altersschwäche, ,l,>siols'W^ Deu 27. Novcmbc r. Rosalia Honig. P"W' 8l 5, Vahnhofgassc !<;, Bronchitis. __ Lottoziehulll! von, 20. November. Trieft: 8, 47 7 21 ^. Liuz: 4 65 Meteorologische BeM ff I^ Z^ A Z KH 32" tzZ M'.d d,«H"n°«"e "O."mäß'8 ! thA, °l ' 0 " 26,2 .N. ! 745 9 , -0 N O. heftiss U" !1 . Ali. ^ 74«-3 , -5-6 O. mäßig ? U Mg '749 l! 1l)'2 ! O. schwach ! U ° 0'»" 27.2 . N ! 749 2 ^'« O. schwach - U" 9 , Ab. ! 750-4 -8-8 O. schwach ^^ M"'' Den 26. herrlicher Tag. latter. Hester Ost, B ^F roth, - Den 27. herrlicher Tag. schönes Abends. ^ M lichmeiid. — Da? Ta^mittel der TcmN'ratur ". ^ yü Tagen -27« und —7 li", beziehungsweise um unter dem Normale. ^-^"^ I «eorst Mihali«, «ll0o j eigenen u»d im Namen seiner "jesctMn ,^ » l Mihaliü, tiwigl, Steucrbcamter 1 Franz "'^»-v > s l. »nd l. Hauptmaiiu iln Nuhcst'Nio^ . ^,a, » > Vlihali6, l. t. Fulaxzwach'Coimmssar; «« " ^. l verehelichte «itter v. Vuraj; ^"sefa. ' ^^^,„ » l »iolrohr. und ssenl Mihaliü allen ^i ^ » l und Vcfanuteu die traurige Kunde. dais ^ » l liebte, uuvergessliche Mntter, Frau > Mllllll MilM^ U.MttM l l. t. Majors Witwe « l am 25. d. M. um N Uhr vormittags 'M °"' > > jähre selig im Herrn entschlafen ist, g^Meitt" > l Die irdische Hülle der theuren «" ^< > , wird am 2«, d. M. zu Neugradisla zur > s staltet werden. .,«'..,.,„sct>en e"' > Dem frommeu Oebete unserer Mit" "cy ^^ > s pfchleu wir die Seele unserer unverM»«) - > ! Mutter. ll l Laibach am 2K. November 189^^^^^> 5 Auf das tiefste erschüttert, geben die Oe ^. . hiemit Nachricht von dem Hiusch"den "' ,.o>m'" geliebte», uuvergesslicheu Mutter, bHc^^^, Schwicgcr. uud Großmutter, der wolM" Uosalie Honig k. l. Oynmasialprofessors W>t>"' ^, >>'>,'lche heute vormittags »ach lurze»'^ ^ilig^ ! Veidcu, verschen mit deu Tröstungen . Religiou. i,u «l. Lebeusjahrc sauft "UMHichc^ Das Leicheubegäuguis der the»«" "^ ""?. fiudet Dieustag. den 29. b, M,. "'"„, w". 1^ " mittags vom Trauerhausc VahuhoM''^ statt. ^, .,,,„,e Men"«'" Die heil. Secleumessen für d>c t >n ^ werdeu in mehreren Kirchen gelesen w>- ^ Um stilles Acilcid wird st"""-Laibach am 27. Nouciuber 16!"- ^^ Arma Mäher geb Hiinia. wilhel'"^^lso^ Karl Höni«, Forstvermalter. Kmd"' i^H-, Mayer. s. s. Strasaustalts-Ad,uutt, H^^^ic , Irma Hö»ia geb, Polotschnig, ^„ftli"""^ Alma und Wilhelmlne Mayer^^^^^ß Danksagung. ^^ Für die vielen Veweise inniger ^,,,,che'd"' während der Krautheit wie auch ^ ^ meines uuvergesslicheu ballen, des v Franz Wiede«««" l, ,. Postcouducteurs '. P- ^^^, sowie für die zahlreiche Begleitung ^ ^ ^ statte und die schönen Kranzspende» '^ tiefgefühlten Danl aus. ^^.„illlll, F.«..M«M"" " Oatt"» ^^^ ^!^r^)eUuug Us 27« 2381 28.Ugvrmhsr 1892. Course an der Wiener Korse vom 26. November 1892. «°«»>««. 0^^ «oursbw«« °l. , > Geld war, z.<, °l"«Nl.h,n. l>H'^'^''w Nolrn »»-.', 98l»b U ' .' l?."^ ^V- "«" '""" ^"s!nn!«wi''""'" 1M ft. l5^/!l ,58 /l, » /",f , , ^„^ ^,^ ^^^ ^^'^.^^''" ;«/,'^ MM Us? ^ 3'^lente 4°/ V«>ld ware Hs«nl>tntl.«Vl>llgatton»n M lNN fi, «M.), <>"/,. «allzilch«...... 10b «'.^^o !>"/„ mährisch,...... —-— -'— b°/„ llTllln und Küstenland , , — — — — -v/„ n«,der»sterres«"„ Temeser Banal , , , , —-- - - !>"/,. missarilcht...... l»4is> ^50 Hndtlt üssentl. Hnlehen Do»a».«tg «ose »°/« l >»!. K0 bto. «nleibe <«?» . , la»«» ür!«nba,!'«nlth< verlob l°/„ «<»<'— «<>«i0 Dsllndbries» (für 100 fl.), Äodenci, all«, «st. 4".» , . 11» »» lll» »!. d bto, d«o. 4«/, , , . SO»s> »V l« blo, !l'lHu>, schllN'vnich^, 3"/« II» 75 N8^z vrft. Hvftotl,elenb»nl inj. b0°/, »S «0 9»'?u O^ft. ung. ^unl d«l, 4',"/. . 1U, — 1»? - btttll » 4«/., . . VS'70 1<>N »0 dft 1»^» 3NN sl. ». 4»/,°/» . —'— — — -^°^" «eld W»r» Oeslerr, Norbwestbau» . . , «07»" '<>« 2b S«°°t«b°hn ...... ,87/'.I»»?' SNbbahnb.8°/, . '""«"« u»!,..«,.,, >. «°Ln , , ln,ea io»sc> zllvtlft zsft (per Stück). «red«'°,e 10N fi »«« - »9» - lllard^ose 40 fl...... <33 ^ <«1 ^ <"/„ t>°i,a,i'Lllmhfsch, NM st, - "« bN <«/ ü« Ualbacher Präm.»«nleh. «" st- - ^ '„ 0,ener ll°,e 4« st.....»«^ "'^ «°then»rtuz.«st.<^,b.«0fi. '?»b l7 75 «llIM'iio,t 4<> st...... 645. "ö Nt. Venoi«» ' »l»"' Dnnk'Altl»» (per Vtüct) Ängl0'i!ft,»a,!lLc»° '«eposltmbanl, «Mg.. 20» st. . »<>» — »"» ^ H,,compte Vc!., NbrOst,, b«, fi. ««', - «»4 -H!lo->u,«llsstll«,.. Wienerl»c»Ost. »««- «»»' Hypllthelenb,, «ft. L00 fi ^ü°/„» ?«- - ?«,-— dänderbanl, bft. 2»a fi. «. . . »^« — »«« bo Oesterr.'ung. Vanl «X> ". . . 9«? - »91.— Unwnbanl »N0 fi...... «8 — »8l>-5l> »erlehrsbanl, «ll«., 1« . . IS» 5l> 1»« — Aclin» »on Transport' Hntewehmunzen (per 8tl!., b'> » Weftbayn »00 fi. . . 84» c»<» »44 »0 Vulchtichsab« . 500 fi. «M. ,"?<< l»7, blo, ,M. U.) »OU fi. . 44S - 447-Donau ^ Dumpfschiffi^lt > »es,, Oefterr, «X, fi. «M. . . . »it>- »1b — Drau.Vs. («..Db.'8.)»00fi.V. 199 75 ?l^«l» Dur'Nobenb.'lNI.'V. »V0 fi. V. --- — . Ftrbinand»»Norbb. 1000fi.«Vl. «?s^ »79b »kl. «arl.«udw. V. »00 fi, «Vl »,S fi. VUb »ll» c<<> «» — bt«. (Ut. «.> »00 fl. V. . ,^) 7 . <« « Prag'Duler ilsenb. l«i fi Gilf. «>» ^tl,wr..17Nfi.«.». «6 - »b? l > » neue wr.. VrioritHt». «ctw, 100 fi...... 9,- »»' Nn«.<»ll,.»<fl.«. 19» - «00 - IndullriK'Artlnl (per Vtüll). Vauges.. «llg. vest., 100 fi. - '" »v io9'- -«aNdier EOen« und VtahLInd. w Wen 100 fi......»« " " " El!enbahnN!,.Leihß,,trfte. 8U«, »« »" .«lbemübl. Papiers, u, «.^. ""' «> « Lieftnqer Vrauere< 10« fi, . . W< ^0 1"- 7» Montan-«elell,, Osterr. > alpine ""' ^1» Präger «ilen.Ind..»«!, »00 fi » " - 407 - - 3°lll0'larj. Lleinlohlen 80 fi «^'^ «« ^ .Gl.. Papiers, »00fi '"' ^'»' ' .Kleyrermühl..V°pit^ » « .« '" ^ '" -Trisailer «l«hlen».°»e, ?<. st, '" ^" '" " «aNenf»«,.c),ft,inWien10NN «>» «<' «»W«m>Leihanft,, »ll,. in Pest .. 30 . 1"4-- Vr. «»ugesellschaft 100 fi. . . "' " >' MenerbergerZie«tb«ctien^»«s. >" ' "« « D»»isNl. Deutsche Platze......«'". "" ^,M!dc>«........,l» »,!»<,-< 5 Parl«........4?e5 .?7l^ D»lut«l. Ducaten........ ü«? 5«» »0 2^vln.«ubel...... » Z» l,««^ Zltulwiislbt Vanlnoten (100 «,) — — —.— -^Neater in Lnilmch. il,^^""ag t>en 28. November "'^"rst. (Nr. 43) Ungerader T°ss : ^"enmale: «uf Verlagen: Gch Hie Ehre. '"'" in 4 Acten von Hermann )5 Sudermann. Hy Hz "''N5tag deil 2<). November ^u^i^b „Nd der Liebe Wellen. «**J*atzimmer 5 Oellet»ei?o?'nBange, mit einem oder auch Cftl Anzlr Vom 1. December an zu ver -^Zeituni Bet» in der Administration y-- g>..______ (5394) 2—1 L M. Ecker >^ J,auSpei*r %&T • Wasserleitangs-Installateur e^sse, Laibach, Wienerstrasse 7 jjf ^««mm- Installationen SC?**Loi»Bade ¦ Einrichtungen, %>*Cti.6' Cl<>Bet0, Pissoir., '<>, $*¦¦• In Gus.email und 'H W> ÄS1 «UB»ei«erne Abort-tin, eei> zur a Qalnzen, und hält alles linjpni TchL (52(JlJ) 2 ^u. ^ u^lanterie-SDengler-Arl)Biten »rAf* . n auss sorgfältigste he- Kk,? 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Kleinmayr & Feä.Bamliepg (5383) Laibaoh, Congressplatz. 5—1 (Ausführliche Verzeichnisse versenden wir auf Wunsch gratis und franoo.) Gratia und franoo steht mein neuester Katalog Nr. 4 antlquarlsoher Biioher den P. T. Bücherfreunden zu Diensten. Derselbe enthält: Belletristik, Classiker etc., Kunst- und Bilderwerke, Musik, Pädagogik, Germanistik und moderne Sprachen, Naturwissenschaften und verschied, wissenschaftl. Werke. Adolf Kuranda, Graz, (5370) 2—2 Neugasse Nr. 6. (5323)3—3 St. 5084. Oklic. C. kr. okrajno sodiäce v V61ikih Lašièah naznanja: V izvršilni stvari ^ospoda Janeza Koslerja (po Josipu (iodererju) proti Jožefu Peterlinu pcto. 102 gold. 42 kr. s pr. se je neznanim tabularnim up-nikom Janezu, Lizi in Mariji Feferlin ter Blažu in Neži Levstek, vsi iz V6-like Slivice, po.stavil skrbnikom na èin gospod Janko Globoènik, c. kr. notar v Völikih Lašièah, ter se je njemu doslavil tusodni odlok z dne 29. septembra 1892, St.ev. 4317, zade-vajoè izvršilno dražbo posestva. C. kr. okrajno sodišèe v Ve"likih Lašièah dne 18. novembra 1892. (5350) 3—2 St. 7126. Oklie. Z lusodnim odlokom z dne 11. ok-tobra 1892, St. 6099, dovoljena druga i/.vršilna dražba Juriju Bizjak« lasl-nega posestva zemljeknjižna vložna SI. 490 kalastralne obèine Vel. Dolina vršila se bode pri tem sodišèi dne 10. decembra 1892. I. od 11. do \2. ure dopoldne. C. kr. okrajno sodi*öe v Kosta-njevici dne 12. novembra 1892. (5317) 3—3 St. 25.248. Oklic. C. kr. za mesto deleg. okrajno so-dišèe v Ljubljani naznanja: Nanaäaje se na tusodni oklic z dne 13. seplembra 1892, št. 20454, vršila se bode druga izvršilna dražba nepremakljivega posestva, poprej Mihe Požlepovega, sedaj Pavla Požlepa iz Plešivice, vložni ät. 695 in 696 kata-stralne obèine Brezovica dne 7. decembra 189 2. 1. ob 9. uri dopoldne s poprejšnjim pri-slavkom. C. kr. za mesto deleg. okrajno so-dišèe v Ljubljani dne 7. nov. 1892. (531773^3 St. 24.971. Oklic. C. kr. za mesto deleg. okrajno so-diftèe v Ljubljani naznanja, da se je vsled tožbe Marijane Rupert iz Ljub-ljane (po dr. Tavèarji) proti neznano kje v Ameriki bivajoèemu Valentinu Ruperlu iz Iske Vasi pcto. 127 gold. 90Va kr. s pr. de praes. 3. novembra 1892, St. 2497, tožencu postavil Jakob Japelj, posestnik iz Iske Vasi, kura- j torjem ad actum, ter se doloèil narök za skrajäano razpravo o tej tožbi na dan 9. decembra 1892. 1. dopoldne ob 9. uri pri tem sodisöi. V Ljubljani dne 4. novembra 1892. (5298) 3—3 St. 5867. Oklic izvršilne zemljišèine dražbe. C. kr. okrajno sodiäce v Crnomlji naznanja: Na prošnjo Ivana Suteja iz ZapeÈ kot zastopnik Ivan Mihelèièeve za-pušèine (po Janku Schweigerju iz Crnomlja) dovoljuje se izvršilna dražba Katri Osterman iz Sodevc štev. 11 lastnih, sodno na 693 gold, cenjenih zemljisè vložni St. 31 in 33 katastralne obèine Sodevce. Za to se doloèujeta dva dražbena dneva, in sicer prvi na dan 20. decembra 1892. 1. in drugi na dan 20. januvarja 1893. 1., vsakikrat ob 10. uri dopoldne pri tem sodišèi s pristavkom, da se bode to zeinljišèe pri prvem röku le za ali èez cenitveno vrednost, pri drugem röku pa tudi pod to vrednostjo oddalo. Dražbeni pogoji, vsled katerih je posebno vsak ponudnik dolian, pred ponudbo 10 °/0 varšèine v roke draž-benega komisarja položiti, cenitveni zapisnik in zemljeknjižni izpisek leže" v registraturi na upogled. Neznano kje v Hrvatskej odsotni Marjeti Jerman iz Sodevc št. 20 postavil se je gospod Stefan Zupanèiè iz Crnomlja kuratorjem ad actum. C. kr. okrajno sodisèe v Crnomlji dne 15 nvgusta 1892 (5322) 3—3 St. 9629. Razglas. Neznano kje bivajoèemu izvräencu Janezu Škerlju iz Knežaka štev. 89 postavil se je kuratorjem ad actum v osebi Jožefa Gärtnerja iz Bistrice in zadnjemu dostavil izvršilni odlok z dne 20. oktobra 1892, »t. 8364. C. kr. okrajno sodišèe v Iliraki Bistrici dne 20. novembra 1892. (5312)3—2 St. 24054. Oklic. C. kr. za mesto deleg. okrajno bo-dišèe v Ljubljani naznanja, da se je vsled tožbe Janeza Koncilije v Sred-njih Gameljnih proti Antonu Koncilija, oziroma njegovim nepoznanim pravnim naslednikom, zaradi priposestovanja lastninske pravice gled6 zemljisöa vložna st. 79 katastralne obèine Garn eljne de praes. 28. oktobra 1892, st. 24.654, poslednjim postavil Matev« Civha v Srednjih Gameljnih kuratorjem ad actum, ter se za skrajsano razpravo o tej tožbi doloèil narök na dan 9. decembra 1892. 1. ob 9. uri dopoldne pri tem sodiäöi. V Ljubljani dne 30. oktobra 1892. (5315) 3—2 St. 23.947. Oklic. Vsled proänje Antona Terana v Ljubljani (po dr. Als. Moschetu) z odlokom z dne 6. junija 1892, ät. 12.071, na dan 3. septembra 1892 doloèena, potem pa ustavljena druga izvräilna prodaja na 3320 gold, in 330 gold, cenjenih, v vlogah ätev. 198 in 199 zemljiäkih knjig katastralne obèine Tomiäelj vpisanih zemljiäö Antona Skrabe iz Bresta st. 20 na novo do-locila dan na 10. decembra 1892. 1. ob 11. uri dopoldne pri tem sodiäöi s pristavkom, da se bodeta zemljisèa eventuelno oddala tudi pod cenitveno vrednostjo. C. kr. za mesto deleg. okrajno so-disöe v Ljubljani dne 27. oktobra 1892. (5313) 3—2 Nr. 25.620. Curatorsbestellunfl. Vom k. l. städt-beleg. Bezirksgerichte Laibach wirb kundgemacht: In der Executionssache der k. l. Fi« nanzprocuratur in Laibach gegen Martin Stembov in Skril p«fo. 50 fl. 57 kr. s. Anh. wurde den verstorbenen Tabular-gläubigern Franz und Math. Ivanetik in Rasica, Matthäus. Georg und Mariana Stembov in Skril Herr Dr. Pavez. Advocat in Laibach, zum Eurator aci acluln bestellt und demselben der dies' gerichtliche Feilbietungsbescheid vom I iien October 1892. Z. 23.156, behändigt. K. l. städt.°deleg. Bezirksgericht Laibach l am 11. November 1892.